Indiana Tribüne, Volume 17, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1894 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und LonnZngs.

Tie tcigliSe.Tribü' kostet durch den TrSgn OCtnt per Woche, die SonntagSTribüne 6 CcntS per Woche. Beide zusammen IS Senk oder K Gent per VZonat. Per Po? jaßtsS tit tn Borbeiahlung per Jahr. Office : Na. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 2. März 1894. Vom VrsicherungSschwlndel Obwohl die großen. VersicherungZgesellschaften in unserer Zeit alles Erdenkliche aufbieten, Versicherungsschwinde! unmöglich oder wirkungslos zu machen, und oft sogar manche ehrlich Kunden darunter zeitweise zu leiden haben, hört man imms; wieder von Fällen großartigen BetrugeZ. Einige sensationelle Beispiele von Lebensoer-sicherungs-Schwindel in Amerika und Europa haben in den letzten Monaten das Publikum und die Gerichte b:schäftigt oder beschäftigen sie noch. Theils bandelte es sich dabei um simulirten Tod, theils um Mord. Die Namen Monson-Hambrough und Dr. Meyer stehen frisch in Aller Gedächtniß. Einer der interessantesten kürzlichen Fälle ist auch derjenige des John C. Austin, dessen Erben unlängst von den New Yorker Gerichten 516,752.50 zugesprochen wurden. Austin versicherte im Jahre 1891 sein Leben bei der Mutual Reserve Fund Life Associa-tion-für 515.000. Schon drei Tage darauf wurde gemeldet, daß er an Coney Island ertrunken sei. Man fand seine Kleider in einem Badehaus, aber der Leichnam kam niemals zum Vorschein, und es waren überhaupt einige eigenthümliche Umstände mit der Ertrinkungsgeschichte verknüpft. Die Versicherungsgesellschast war mit den beigebrachten Belegen für Austins Tod nicht zufrieden und verwekgerte die Auszahlung der Versicherungsfumme. Ein Proceß war die Folge. Bei der Verhandlung schaffte die Versicherungsgesellschaft u. A. einen Zeusen zur Stelle, welcher beschwor, daß er Austin, ein volles Jahr nach dessen Verschwinden, in den Adirondacis so munter, wie nur je. gesehen habe. Zur weiteren Bekräftigung seiner Aussagen legte der Zeuge eine Photographie Austins im Jagdkostüm vor, welche erst im Jahre 1892 genommen worden sein sollte. Trotz dieser und anderer Erklärungen entschieden die Geschworenen gegen die Gesellschaft und svrachen den Erben die obengenannte Summe' zu. Viel Aufsehen machte seinerzeit der Boswell-Proceß. D. K. Boswell von Muncie, Ind., fuhr am 15. September 1871 mit seiner Gattin nach St. Louis und von da mit einem Flußdampfer weiter. Sein Leben war kurz zuvor bei der Franklin Life Co.inJndianapolis mit $10,000 versichert, und außerdem hatte er mit den Relse billeten eine Unfallsversicherung ge kauft. Boswell war übrigens Präsident des Localdirectoriums der genannten' Versicherungsgesellschaft und genoß ein derartiges Vertrauen, daß die Gesellschaft nicht einmal Vaarzahlangen auf seine Police forderte, sondern sich mit einer Schuldverschreibung uui o xiionaic oegnugie. & . . l .w iini. i. Am 22. September nun fuhr daö Paar aus dem Dampfer St. Luke" von St. Louis ab. Um Mitternacht schrie Frau Boswell plötzlich, ihr Gatte sei. während er unwohl gewesen, über Bord gestürzt; ja sie erzählte, sie habe ihn noch zu erfassen gesucht, aber vergeblich. Ein Ausspritzen der Wogen und Alles war vorbei.- schloß sie ihren dramatischen Bericht. ? Man suchte erfolglos nach der Leiche. Die Franklin-Gesellschaft wollte trotz der glänzendsten Zeugnisse über den Cha rakter deö Verschwundenen nicht mit dem Geld herausrücken, wurde verklagt und endlich zur Zahlung von 511.000 an die Wittwe" verurtheilt. Indeß wurde em neuer Proceß gewahrt, welcher 1374, nachdem Boswell schon seit drei Jahren verschollen war, zur VerHandlung kam. Um diese Zeit ezistirte in Galesbura, Jll.. ein gewisser Richter I. S. Howe. Derselbe wurde eines Tages, als er mit mehreren Damen Croquet spielte, von zwei herzukommenden Herren als der lang verschollene Boswell erkannt! Er mußte es auch zugeben und verschwand dann plötzlich in südlichen Regionen, nachdem er noch seinen Kosser als Slcherheit auf eine Anleihe von 5200 zurückgelassen hatte. Offenbar war Frau Boswell Mitschuldige; es wurde auch bewiesen, daß sie den Richter Howe" in Galesburg besucht und sich dort alö seine Nichte aufgespielt hatte. Sie wurde festgenommen und zu einer Haftstrafe verurtheilt. Boswell selbst wurde später in Michigan gepackt, entging aber der Strafe auf den technischen Einwand hin. daß Mann und Frau keine Verschwörung" zusammen eingehen konnten. Werfen wir einige Blicke über den Ocean hinüber. Ein Franz Tomatscheck in Berlin ließ sein Leben hoch versichern. Er wurde als todt gemeldet, und das Leichenbegängniß fand statt. Als man aber später das Grab nochmals öffnete, entdeckte man, daß sich im Sarg weiter nichts befand, als ein Stein und Stroh; ja es wurde auch noch festgestellt, daß Tomatscheck, von Neugierde getrieben. dieFrechheit gehab! hatte, bis zur Unkenntlichkeit verkleidet, seinem eigenen Leichenbegängniß beizuwohnen und die rührenden Worte des Geistli chen anzuhören! Eine noch merkwürdigere Geschichte ähnlicher Art beschäftigte die französi schen, englischen und belgischen Ge- ' richte. Im Jahre 1865 versicherte ein französischer Weinhändler von Borb:2ur, Namens Vital Dout. sein Let:n in eine:.: Pariser Bureau für 100.C00 Franken. Darauf begab er sich naü London. Ganz kurz nachher er-

schien Frau Douas im Versicherungsbureau und brachte documentarische Belege für den Tod ihres Gatten bei, die sehr einleuchtend aussahen. Die Versicherungsgesellschaft witterte jedoch. Unrath und stellte eine Untersuchung an. Dabei kamen gar seltsame Dinge an den Tag. Douat war im Ford'schen Hotel in London unter dem Namen N o b e r t i abgestiegen und hatte daselbst einen französischen Kellner veranlaßt, ihm eine angeblich von einem Dr. Critti zu unterzeichnende Bescheinigung, daß Vital Douat am 29. 'November an Herz-Arterien-Erweiterung gestorben sei. englisch auszuseden. Mit diesem Papier ging er auf die Todes-Registra. tur in Dlaittow. wo dasselbe in der gc-

wöhnlichen Weise eingetragen, und angegeben wurde, daß die Leiche in No. 32 Ann St.. Plaistow, liege. Er bekam von der Registratur noch am selben Tage einen amtlichen Sterbeschein, auf welchen hin der Todtengräber des St. Patricks-Friedhofes in Low Layton beauftragt wurde, ein Grab zu machen. Roberti, alias Douat, bezahlte unter dem Namen Vernardo die Begrabniß-Gebühr und bestimmte den folgenden Sonntag für die Veerdigung. Dann begab er sich unter dem Namen R u b i n i zu einem Leichenbestatter, kaufte einen Sarg, legte genügend Blei hinein, füllte ihn mit Stroh aus und ließ den Sarg von einem gewissen Sause aus nach dem Friedhof befördern. Er selber funairte dabei als der vornehmste und einzige Leidtragende und wohnte den Lelchenceremonien des Vater McQuaid in der Friedhofskapelle bei. Das Alles wurde von der Londoner Polizei ermittelt, aber Douat verduftete gerade noch rechtzeitig nach Ame rika. 1866 tauchte er jedoch wieder in Antwerpen auf und suchte, Waaren, die er auf ein Schiff gebracht hatte, hoch zu versichern. Er legte Facturen vor, aus denen sich ergeben sollte, daß die betr. Kisten und Fässer Mäntel und Spitzen im Werthe von 550.000 enthielten. Doch die Kisten entzündeten sich unglücklicherweise, als das Schiff noch am Dock lag. und es zeigte sich, daß sie Harz. Pulver, Alcohol und Holzspähne enthielten, die Fässer aber einfach mit Theer gefüllt waren. a la Thomas, nur ohne Dynamit! Der Kerl wurde zum Tode verurtheilt; indeß beanspruchten ihn die französischen Behörden auf Grund des Auslieferungsvertrages. und in Frankreich wurde er wegen des obigen Le bensversicherungs - Schwindels auf lange Zeit festgelegt. Dann hat man, nichts weiter von ihm gehört. Das sind einige der hervorragendsten Beispiele einer der unheimlichsten Industrien der Neuzeit. Erwähnt sei noch, daß eine Frau in England im Lauf der Jahre nicht weniger, als dreimal. den Tod simulirte. und einmal strich ihr Gatte", das andere Mal ihr Vater", das dritte Mal ihr Bruder" jedesmal eine und dieselbe Person das Versicherungsgeld ein. Der Schwindel wurde zu spät entdeckt! Nennthiere für Alaska. Auf Anregung des Dr. Sheldon Jackson, welcher als Bundes-Commis' sär für das Schulwesen in Alaska funairt. sind vor drei Jahren die er sten Versuche gemacht worden. Renn thiere dorthin zu verpflanzen. Diz Thiere wurden ausSibirien nach Alas ka gebracht zugleich mit einer Anzahl von Sibirien, welche die Eingeborenen des letztgenannten Territoriums in der Pflege und Nutzbarmachung der Thien unterweisen sollten. Der Versuch gelana nur theilweise, denn die Sibirier erwiesen sich nicht als geeignet, um die ihnen gestellte Aufgabe lösen zu können. Immerhin gibt es zur Zeit 'schon an 400 Rennthiere auf der Halbinsel. Der theilweise Mißerfolg bei ersten Versuchs hat die Aufmerksamkeit des Dr. Jackson auf die Lapländer gelenkt, für welche das Rennthiei Pferd. Kuh und Schaf ist, und welche geeigneter sein dürften, den Eingebore nen von Alaska die nöthige Unterwei sung zu ertheilen. Auf seine Veran lassung sollen jetzt mehrere Lapländer Familien dortselbst angesiedelt werden. Den Auftrag, passende Leute mit ihren Hunden zu gewinnen, hat die BundesRegierung dem Norweger William Kjellmann ertheilt, welcher bisher in Madison. Wis., das Zimmerhandwer! betrieb. Kjellman, der em Mann von 34 Jahren ist. wird mit seiner Familie, seinen Wohnsitz in Port Clarence nehmen und in dem Hinterlande dieses kleinen Hafenplatzes den Lapländern, welche er aus ihrer Heimath herüber bringen soll, Domicile anweisen. Zur Zeit wird in Port Clarence nur Küstenfischerei betrieben, daö an dem besten Futter für Renn, tbiere sehr reiche Hinterland ist aber unbewohnt. Der Plan der Bun des-Regierung.durch Verpflanzung dieser überaus werthvollen Thiergattung das Land nutzbar zu machen, verheiß, gute Früchte, denn die Eingeborenen von Alaska haben unter der Anleitung des Dr. Jackson für die Rennthierzucht lkb(afteZ Interesse an den Tag gelegt und nur an den mangelhaften Kenntnissen der Sibirier hat es gelegen, daß dieselbe noch nicht bessere Fortschritte gemacht hat. Frauengaden für VlldungszVecke Einer unserer Studentinnen-Clubs hat kürzlich eine statistische Tabelle zusammengestellt, aus der sich ergibt, welche Summen in unserem Lande in den letzten 13 Jahren von Frauen für Hochschulen gestiftet worden sind. Hochschulen für Manner allein, solche für Frauen allein, und auch solche für beide Geschlechter. Es ist dabei bemerkenSwerth, daß sich bei den Stisterinnen im Ganzen gerade kein außerordentliches Interesse für die speciell für Frauen bestimmten Hochschulen zeigt: Obwohl km Jahre 1880(mit welchem diese Zusammenstellung beginnt) das Vassar-Jrauen' colleg bereits 15 Iabre alt. war. und

eint höhere Frauenöiloung immer mehr für wunschenswerth gehalten wurde. hat sich oer werkthätige Eifer philanthrcpiscker Frauen für höhere Bildung der Männer in keiner Weise seit den Tagn der Lady Anne Nadclifse Moul-

ton vermindert; es ist im genannten Zeitraum von Frauen sünsrnal so viel sür die Hochschul-Bildung von Män nern allein gegeben worden, wie sür die Hochschul-Bildung von Frauen allein, und nahezu doppelt so viel sür Män-n:r-Hochschulen. wie für die FrauenHochschulen und die gemischten Hoch-schuleu-zusammen. Nur in zwei von jenen dreizehn Iahren hat das Harvard-Colleg nicht sehr bedeutende Gaben von Frauen erhalten. und trn Ganzen hat diese Hocyschule allein mehr bekommen, als alle Frauen-Hochschulen zusammen. Wohl die denkwürdigste Stiftung für daL Harvard-Colleg in der neueren Zeit war das unlängst erfolgte Vermächtniß von der Wittwe des verstorbenen Lewis Hayden in Boston, welcher nebst seinerGattin in der Sklaverei geboren worden war. (Leide hatten sich durch Flucht freigemacht.) Dieses Vermächtniß ist hauptsächlich zum Besten dürftiger farbiger Studenten bestimmt, welche sich der Heilkunde widmen wollen. Bis jetzt läßt sich nicht sagen, daß unsere geldstiftenden Männer auch umgekehrt die Frauen-Hochschulen entsprechend unterstützt hätten, sonst wären letztere viel besser bei Kasse, als sie es die meiste Zeit sind. Vom Jnlande. - Als der älteste Schullehrer, welcher in Pennsylvanien thätig ist, wird Professor Lytle in Hickory Township genannt. Er begann seine pädagogische Wirksamkeit 1339 und hat bis jetzt in 90 Semestern gelehrt. Hinsichtlich seiner Rüstigkeit gleicht er einem Manne von 45 Jahren. W i t t e n b e r g. Im Dorfe Elster stürzte beim Abbruch eines HauseZ eine nicht eh'oug abgesteifte Wand ein und verschüttete drei der dabei beschäftiqten Arbeiter, von denen zwei erschlagen wurden, während der Dritte, ein 17jähriger Bursche, so schwer verletzt wurde, daß seine Wiederherstellung zweifelhaft ist. AusMaxissa.imsüdlichen Illinois berichtet man, daß die Weizensaaten durch das kalte Wetter großen Schaden genommen haben, so daß. wenn nicht bald wärmere Witterung eintreten sollte, die kommende Weizenernte in jener Gegend nur einen geringen Ertrag ergeben dürfte. Die Pfir-sich-Knospen sind alle erfroren. In der Gegend am unteren Rio Grande in Texas herrscht so kaltes und trockenes Wetter, daß das Vieh auf den Weidegründen zu Tausenden zu Grunde geht. Im Laufe der letzten Wochen sind 15.000 Häute von umgekommenem Vieh mit der San Antonio & Arkansas-Eisenbahn und von anderen Punkten und mit anderen Bahnen außerdem noch mehrere Tausend Häute versendet worden. In Woodlawn, einer Vorstadt von Birmingham in Alabama, wurde neulich Morgen gegen Einö das Postamt in noch nicht aufgeklärterWeise in die Luft gesprengt, wobei Eigenthum im Werthe von 514.000 verbrannt ist. Vermuthlich wurde die Sprengung von 'Einbrechern mittels Dynamits verübt. Sämmtliches baare Geld und sammt liche Briefmarken in dem Postamte wurden entweder gestohlen oder sind verbrannt. Auf der Farm von Domi pick Schäfer, an der nördlichen Stadt grenze von MaScoutah in Süd-Jlli nois wurde vor einigen Wochen einer Ruh ein Theil deS EuterS abgerissen. Neulich Nachts horte nun Frau Scha ser plötzlich wiederum ein fürchterliches .Gebrüll im Viehhof und als man nachsah, war einer Kuh der Schwanz völlia abgerissen worden. Man vermuthet. daß ein aus einer Menagerie kürzlich entsprungenes wildes Thier das Unheil angestellt hat und man wird nunmehr Jagd auf dasselbe machen. Daö Land wirthschaft liche Bureau der Ver. Staaten läßt einen Versuch machen, in Alaska die Renn thiere einzubürgern. Die bisherigen Versuche scheiterten daran, daß die Eskimos in Alaska die Behandlung der aus Sibirien importirten Thiere nicht recht verstanden. Dr. Jackson, welcher an der Spitze deS BundesBureaus in Alaska steht, beschloß deshalb, einen Agenten nach der eiamtlichen Heimath deS Rennthiers, Lapland. zu senden und einige Lap-länder-Famillen zu bewegen, nach Port Clarence in Alaska überzusiedeln und die Rennthierzucht in die Hand zu nehmen. Ein zunge? Norweger. William Kiellan, welcher die letzten drei Jahre in Madison. Wisc.. als Vauschreiner gearbeitet hat. wird demnächst im Auftrage Dr. Jacksons nach Lapland reisen, um 5 oder 6 Familien mit ihren Hunden nach Port Clarence in ,der Beringsstraße zu brlnaen. ' Minnesota hat den großten Schulfond von allen Staaten der Union. Der permanent angelegte Schulsond beträgt jetzt 53.611.495, für verkauftes Land hat der Staat über 56.500.000 zu fordern. Die Einnahmen vom Verkauf von Holz auf unverkauften Schulländereien, die Gebühren und der Pachtzins, welche von den Eisengrubenbesitzern zu entrichten sind u. s. w., werden schon in diesem Jahre den Fond auf 511.000.000 bringen. AuL den Eisengruben verspricht man sich in nächster Zukunft riesige Erträge. Jede Tonne Eisenerz, welche im Staate gegraben wird, muß mit 25 Cents versteuert werden und von dem Ertrag geht der größte Theil in den permanenten Schulfond. San guiniker sind der Ansicht, daß in 10 Jahren der Schulfond sich auf 525,000.000 belaufen wird. Die Zinsen des Fonds werden, wie bekannt, all löfaluSLjnttr .die öffentlichen Scbulm

nach' Verhältniß der Schuserzahl ver theilt. JnTacomaim Staate Washington wurden kürzlich neunhundertundneunundneunzig . städtische Zahlungsanweisungs - Formulare gestohlen. und zwar höchst wahrscheinlich von den Gebrüdern McCain, die sich gegenwärtig wegen Fälschung stabil scher Anweisungen in Haft befinden. Sie pflegten auf solchen Anweisungen die Namen der betreffenden städtischen Beamten zu fälschen und sodann die Papiere unter dem Nennwerthe zu ver silbern. Die gestohlenen Formulare sind von der Serie V" und tragen die Nummern von 8750 bis 9749; vier von ihnen wurden ausfindig gemacht. auf denen die Nummer von achttaUsend auf sechstausend erniedrigt war. F. D. McCain. der sich mit seinem Bruder John wegen Fälschung in Hast befindet, war achtzehn Monate lang Gehilfe des Stadtschreibers und hatte in dieser Eigenschaft Zutritt zu den Formularen. Vermuthlich ist die große Mehrzahl der gefälschten Anweisungen in die Hände von östlichen Kapitalisten gelangt. " I m Nachlaßgericht in New Fork werden dieVerhandlungen in dem Proceß um die Hinterlassenschaft des alten deutschen Malers Alois Lang fortgesetzt, der durch testamentarische Bestimmung seine Heimathsstadt

Waldsee in Württemberg zur Erbin seines auf etwa 542.000 geschätzten Vermögens einsetzte. Das Testament wird von dem New Forker Bruder des Erblassers, Nepomuk Lang, angefochten. Die Rechtsanwälte Salomon, Dulon und Sutro, welche die JnterefH sen der Stadt Waldsee vertreten, werden den Experten Charles Schloemann auf den Zeugenstand rufen, um Aufklärung über technische und legale Punkte in dem Testament zu geben, das von dem alten Künstler ohne Rechtsbeistand theils in deutscher, theils in englischer Sprache abgefaßt worden war. Nach dem Wortlaut des Testaments wird das Vermögen der Stistungspflege" oder dem Oberamt" von Waldsee zur Errichtung von Suppen- und Kaffeeanstalten für arme Leute vermacht, und Schloemanns Aussagen werden sich in Sonderheit um diese Begriffe und um die Verschiedenheit in solchen testamentarischen Bestimmungen nach deutschem und amerikanischem Recht drehen. )Dt in letzter Zeit namentlich wegen ihres Processes gegen G:o. Gould viel genannte schöne Abenteurerin 5iella Lrztle Nicolaus, wiedcrverheirathete Ruhmann, welche erst kürz lich von einer europäischen Reise nach Amerika zurückgekehrt ist, befindet sich gegenwärtig mit ihrem Manne bei ihren Eltern in Wabash in Jndiana zum Besuche und scheint wiederum gut bei Kasse zu sein, denn sie übergab dem Droschkenkutscher, der sie von dem Bahnhose nach ihrem elterlichen Hause fuhr, einen Einhundcrtdollarschein, aus dem er sich für seinenFizhrlohn bezablt machen sollte. Im Frlll fahr will sie in New Vrk ein'legitimes Geschäft beginnen. DeutscheLoeal'Nachrlchten. Provinz Brandenburg. Der königliche Musikdirektor Prof. L. Lewandowski in Berlin, welcher ca. 40 Jahre als Leiter des Synagogenchors fungirt hat. ist dortselbst im Alter von 75 Jahren gestorben. Selbstmord begingen das 72 Jahre alteFräulein Möring, der 33 Jahre alte Dr. Otto Pringsheim, der Sohn eineS in Breslau wohnhaften Millionärs. Der frühere Schlosser und ' spätere Krankenwärter Max Bull erschoß in dem Hotel ZumDeutschen Hause" seine Geliebte Bertha Busch und dann sich selbst. Die alte Gerberei. Fischerstrafte 39 und 49, wird behufs Berbrei terung dieser Straße abgebrochen werden. In London wurde der vor mehreren Monaten flüchtig gewordene frühere Pächter des Orpheums" am Kö nigsgraben, der Restaurateur. Jacobsobn. sowie dessen Geliebte,. in deren Begleitung er Berlin verlassen hatte, verhaftet. Der Mann hat großartige Betrügereien verübt. Der Viehhandler Köhlert aus Berlin hat in einem Gasthof zu Rathenow Selbstmord be aanaen. Als Mörder seines eigenen Kindes ist der Schuhmachermeister Brysicke von der Amtsfreiheit" beiAltLanvsberg. verhaftet worden. Von der Gewehr-Fabrik in Spandau sind eine Anzahl BUchsenmacher-Aspiranten nach der LLwe'schen Waffensabrik in iMartinikenfelde bei Berlin beurlaubt; die Leute sind alö Revisoren thätig und stehen in dieser Eigenschaft einer Com Mission argentinischer Ossiciere zur Seite, die zur Abnahme einer großen Gewehrlieferung für Argentinien nach Deutschland commändirt sind. Erschossen hat sich ein Her? von Vredow aus Berlin, welcher als zweiter Jnfpektor auf dem Rittergut Fahrland bei Potsdam thätig war. Auf Grube .Emilienglück" bei Spremberg brann ten der Fö'rderthurm und die Ladebühne total nieder.' Der Schaden ist bedeutend. Dem neuesten Berliner Adreßbuch zufolge erscheinen dortselbst 802 Zeitungen und Zeitschriften. Davon sind 60 amtlich, 66 politisch, 219 fallen inS Gebiet der Kunst und Wissenschaft. 275 inS Gebiet deö Handels, der Gewerbe und Landwlrthschaft. 37 sind spezifisch religiösen und 145 verschiedenen Inhalts. Hierzu kommen noch 19 auswärtige, die in Berlin ihre Vertretung haben. Provinz Ostpreußen. Der Jntendantursecretär Masuch von Königsberg ist. nachdem er sich mehrere Urkundenfälschungen hat zu Schulden kommen lassen und nachdem er noch auf Grund gefälschter Anweisuqen und Quittungen erhebliche Summen von der Corps . ZahlungSstelle abgehoben hat. flüchtig geworden. Die Kosten für den Bau der neuen Synagoge dortselbst, welche anfänglich auf eine halbe Million berechnet wurden. stellen sich infolge deö ungünstigen Baugrundes auf 660.000 Mk. Der Fehlbetrag soll durch eine AnleiL

aufaebracdt werden. Die jüdische Ge meinde zahlt gegenwärtig nicht ganz' 5000 Mitglieder. Im Frühjahr soll in Bartenstein mit dem Bau der Unterosficier-Vorschule begonnen wer-. den. Die in Folge Nichtillumin!

rens am Geburtstage des Kaisers in Lrzck gesammelten Spenden haben den Betrag von 433 Mk. 25 Pf. ergeben, und diese sind an 127 würdige Arme vertheilt. Provinz W e st-P r e u ß e n: Der Kantor und Synagogenbeamte Löwenthal in Danzig beging sein 50jährigesAmtsjubiläum gleichzeitig mit feiner goldenen Hochzeit. Das 75jähriae Fräulein Lietz. Gutsbesitzerin in Ladekopp. wurde auf derHeimfahrt aus der Stadt aus dem Schlitten geschleudert und erlitt so schwere Verletzungen. daß sie nach kurzer Zeit starb. Die vor Kurzem verstorbene Frau Gutsbesitzer Jungermann in Schöneich hat ihr Grundstück nebst allem Inventar der katholischen Kirche mit der Bestimmung vermacht, daß auf demselben ein Kloster errichtet werden soll. Der Abt Kalkmann vom Kloster der Brüdergemeinde zu Oeienberg bei Lutterbach (Els.) wird' jetzt das Kloster erbauen lassen. Bahnmeister Stoß in Dirschau küßte, sein an der Dipbtheritis erkrankt gewesenes T'öchterchen, daö sich wieder auf dem Wege der Besserung befand, in der Freude hierüber auf den Mund. Bald darauf zeigten sich auch bei ihm Anzeichen der Diphtheritis und nach viertägigem Krankenlager war der kräftige Mann eine Leiche. Die Stadt Vischofsburq begeht in diesem Jahre daS Jubiläum ihres 500jähriaen Bestehens. Sie ist durch den Bischof von Ermland Sorbom (Heinrich den Dritten) angelegt worden. Provinz Pommern. Der Bahnmeister Klabunde von Stralsund wurde von einem Zuge überfahren und sofort getödtet. Der Kaufmann Louis Fceunö von Stolp, jetzt in Berlin, welcher früher in erstgenannter Stadt ein Getreidegeschäft hatte, dann aber plötzlich von dort verschwand, ist jetzt von der Strafkammer wegen Betrugs und fahrlässigen BankerottS zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Schneidermeister Emil Schwarz aus Reckendorf ist auf dem Heimwege aus Bychow erfroren. Der Förster Kowalewsky in Saal bei Damgarten sprang im Forst über einen Graben, dabei ent lud sich das Gewehr und die ganze Schrotladung drang dem Förster in den Kopf, sodaß der Tod auf der Stelle eintrat. In Ribnitz bei Damgarten wurde ein Haus durch Feuer zerstört. Der Hauptmann der Feuerwehr. Schmiedemeiste? "Metofc, wurde von herabfallenden Balken und Steinen zu Boden geworfen und aß Leiche unter den Trümmern hervorgezogen. Provinz Schlesien. Der beschäftigungslose Buchhalter Kursawe in Breslau versuchte seine Frau zu ermorden, indem er ihr den Hals durchschnitt, Wahrend die Frau sich schwer verletzt auf die Straße schleppte, entleibte sich der Mann. Das Ehepaar hatte drei Kinder. Der reiche und bisher angesehene 70jährige Kaufmann Morgenstern in Beuthen O. S. ist zu sechs Monaten Gefängniß wegen einer Reihe von Diebstäh len. die er in einer Badeanstalt verübt hatte, verurtheilt wsrden. Gegen eine Sicherheitssumme von 50,000 M. wurde der Verurtheilte vorläufig aus der Haft entlassen. In Glei Witz sind drei Kinder eines Drechslermeisters an Genickstarre gestorben. Die Eltern sind im Krankenhause zur Beobachtung untergebracht und Maßregeln gegen die Ausbreitung der Evi- : demie angeordnet. Auf der Gal-mei-Gruve Victoria" bei Beuthen in Oberschlesien brannte der alte Förderschacht ab: alle Anlagen wurden zerstört. Behufsuntersuchung der Ty-vbus-Epidemie in Sprottau hat die Regierung den Professor MUaae. Di. ,rector des bakteriologischen Instituts in Breslau. dorthin gesandt. Die Garnison hat KriegSbaracken errichtet, da die Krankenzahl anhaltend steigt. Prov. Schleswig-Hol st ein, Die Sammlung, welche die Marine Verwaltung in Kiel zum Besten der Hinterbliebenen der an der Küste von Jütland verunglückten Fischer bei den Officieren und Mannschaften der deutschen Flotte veranstalten ließ, hat 3000 Mk. ergeben. Das Geld wurde nach Kopenhagen gesandt. Der wegen wiederholte? Wechselsälschung zu drei Jahren Gefängniß verurtheilte Inhaber einer bedeutenden EzportschlLchtere!. Kaufmann Amandus Edler in Altona. ist aus dem städtischen Krankenhause, wo er wegen seines angeblich leidenden Zustandes unterge-, bracht war, auögebrochen und-entflo-ben. Der Rabbiner Dr. Lemer aus London wurde zum Ober-Rabbi-ner der Altonaer Jsraelitengcmeinde gewählt. Das seltene Fest der eisernen Hochzeit feierten die Johann Tehrmann'schen Eheleute in Alankenep. In Toftland starb im 94. Lebensjahre dieser Tage der frühere Lehrer und Küster Frank in Beftoft. Provinz Hessen - Nassau. Die erste landwirthschaftliche Schule in Nassau, das von nassauischen Bauern unter Albrechts Führung gegründete Institut Hof Geisberg bei Wieöbaden, begeht am 17. Mar d. I. den Tag. an welchem sie vor 75. Jahren in's Leben trat. Der Geheime Ober Postrath. Ober-Postdirector Heldberg, ist in Frankfurt im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Bildhauer Fritz Schierholz dortselbst hat sich er schössen. Der Tuch, und LooseHändler Gleim dortselbst hat Frau und Kinder verlassen. Er hat außer mehreren falschen Wechseln bedeutende Schulden hinterlassen und ist nach Amerika durchgegangen. " In dem Städtchen Wuldkappel äscherte eine Feueröbrunsi 13 Häuser ein. Bereits vor längeren Jahren wurde einmal der größte Theil der Stadt durch Feuer zerstört. Der FederviehHändler JohanneZ Oaum von Datte rode .wurde auf dem . C::: jcMtrx 1

Größburschla und WeißenLorn e"rfro ren aufgefunden. In Marburg ist der in den weitesten kirchlichen Kreisen Hessens bekannte Superintendent der lutherischen Diözese Oberhessens. Oberpfarrer Dettmering, nach kurzem Leiden unerwartet gestorben. Er war

zu Nmteln am 16. Januar 1822 ge boren. Provinz Sachsen. In Halle erschoß der junge Kaufmann Lotze sich und seine Geliebte. die Tochter seines Prinzipals. Bei einer Schießübung im Hofe des Brückenkopfes zu Wittenberg wurde ein Soldat der 13. Compagnie des 20. Regiments von dem Schuß eines Kameraden getödtet, wie es scheint, infolge ungeschickter Handhabung des Gewehres. Der Stadtrath und Eisenbabndirector a. D. Fischer in Magdeburg hat seine Sammlung deutscher Münzen, deren Werth auf 17.000 Mark geschätzt wird, der genannten Stadt geschenkt. In dem Hauptindustriezweige der Stadt Weißenfels. der Schuhfabrikation, wofür der letzte Verwaltungsbericht deö Magistrats noch eine sehr ungünstige Geschäftslage constatiren mußte, macht sich seit einiger Zeit eine Wandlung zum Besseren bemerllich. Von welcher volkswirthschaftlichen Bedeutung das für Zene Stadt ist, mag daraus ermessen werden, daß hie? jährlich für 610.000.000 Mk. Schuhwaaren fabrizirt und 12.000.000 Mk. an Arbeitslöhnen gezahlt, werden. - Königreich Sachsen. Die Handelskammer in Dresden fei erte das 25jährige Jubiläum ihres Präsidenten, Commercienrath Hultzsch, als Kammermitglied. Herr Edmund Kretzschmer in Dresden feierte daS Ju biläum seiner vierzigjährigen Wirksam, keit als Hoforganist. Die dortige Hof oper führt an diesem Tage KretzschmerS Heinrich der Löwe" auf, auch erhielt der Komponist eine Glückwunschadresse der Generaldirektion der königlichen Schauspiele. Dortselbst ist ein um das kaufmännische Leben hochverdienter Mann, der Stadtrath Paul Dausz. gestorben. Er gehörte lange Jahre dem Vorstande der Dresdener Kaufmannschast" an. Von einem schweren Brandunglück wurde die litho? graphische Kunstanstalt von Etzold u. Kießling in Leitelshain heimgesucht. Dem Feuer fielen auch zwei Menschenleben zum Opfer. Ein 18jähriger Arbeiter und ein ISjahrigeS Mädchen fanden in den Flammen ihren Tod. während fünf andere Arbeiter recht schwere Brandwunden davontrugen. Ver tzschadm. den d Maschinen erlitten haben, ist sehr betrachtlich. ProvinzPosen. In Posen ist Dr. Rzepecki. der Chesredacteur des Goniec Wielk.gestorben. In Strelitz, Kreis Kolmar. sind drei Kinder erstickt, Sie. hatten unbeaufsichtigt Feuer angelegt, Die Ehefrau des VorkosthändlerS Galinski in Jnowrazlaw ist ermordet worden. In Rogasen starb im Al ter von 89 Jahren einer der ältesten und angesehensten Bürger, Justizrath Schlacke. Derselbe war viele Jahre m i- i l w JJ. eigeoroneier uno nocy einer ver led ten Schüler des Turnvaters Iahn. t p mi t . ' Aus einem Pairouluengange im Forst ist der Förster Gumpert von einem Wilddieb niedergeschossen worden. Der Thäter ist noch nicht ermittelt. Thüringische FürstenthU. mer. Der Kommandant Wartburg, Oberst v. Arnswgld. ist im 81. Lebensjähre gestorben. In Jena ist der Frauenarzt Prof. Dr. Frankenhäuser. früher an den Universitäten Jena und Zürich thatig, gestorv.n. Das Schos fengericht in Braunschweig verurtheilte oen Bandwurmdoctor Richard Mohr mann aus Berlin.der unter seinem Na men den Kaufmann Oska? Grieben die Bandwurmheilprazls ausüben ließ, we gen Betruges zu 2 Monaten Gesänge niß. Die gleiche Strafe erhielt Grie ben. Als Mohrmann ins Gefängniß nach Heiligenfeld zurückgebracht werden jollte, entjprang ez in dem Metzgewuhl aut dem Koblmarkt und entkam. v Marktbericht. Wholesale-Pc.ise GrocerieS. Zucker: Marter $5.33. Guter gelber $4.26. (3cwöb-!l. gelber 3 58. Kasse: aeröst. Banner, Lion und Java 2 '-. 75c ( m 50 Psd sacken) Capital 23c Pilot 23c 2)akota 2214c Brazil 22 Vc Getr. Aepfcl tf'c Pfirsiche 12.e Corimhen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 15c Früchte und Gem üse. Aepfcl per Faß $6.50 Citro, en per Kiste $3st0 Orangen per Kiste $2.fi0 Kraut rer Fiß tzl.20 Zwiebeln per Faß $2.00 üben per Faß $1.50 Bohne per Bushel tzl 80 Kartoffeln per Bushel 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weiz pat. $4.00 Frühjahr.Weiz?n pat. $4.00 Wi'.te? ertra $2.50 GewöhniicbeS $1.75 Roagenmeh! $3 25 Hafergrütze $5.75. Butter, Sier und Geflügel. Butter, ftifche Countih I?c. Eier, srifch, per Dutz 12)e Leb. Gcflüael: bübner 6c ver Pfund: Spring oblckcnS 6c: Sahne 3c : Türken jpcnncn oje; nien vzc: Vame i.8U perutz. Ä 4 1 . A H . a Ä . . OSweikle Ü Vrsnge, Fabrikanten Bon - Kutschen, Buggics, und eRcu dorten Wageu. Ecke Davidson und Market Zimk, Netto 32 Prozent Netto grmrcht oezablt dn ZXntertffenten bei Sp? ial Uooperative R R. Stock Eyndicat?" on n. ?W IfKMhll 8 strhr h 9t l.st Ha A ... - w m w. ' J . v . VW yiHLi per 3-.be find ,u machen, oaf Risi'o von LZall Str. auf ein Zintmvm reduztrt. Auf verlan gen unser Vrospectu und tög sicher Marktbericht (frei) ,ugeg,stikt. Dee kleferen,?. Oetnma S,.,ak,rl Srokerl, fc tUxk, , M I

m ui 'ipaoca?, i.l j

fti'iS rtl WLWAÄ-o 15-3 -r-Sk iP V, - K

WWW- V mzzr rltA'; .) - KZ-f- JL3z&jJ jn k-2S57 L3sESVä2 Wirkt auf beide Arte. Der Eine nimmt jeden Morgen seinen Spaziergang um abzunehmen, der andere um zuzunehmen, und Bcide gebrauchen die Carlsbader Quellen hierzu, und mit den besten Erfolg. Die Erklärung ist gam ein fach. Die Carlsbader Quellen wirken lofend auf Fettanhäufnngea nnd redunren daher übersiüssigeS Fett, während dieses mit ge funden, Fleisch erfetzt wird. ES befördert den Stoffwechfel in hohem Grade und ist da her auch fchwächlichen Perfonen anzurathen die von Schwä.lie, Magenleiden, Hattleidig Ieit, Leber und Nierenleiden klagen, speziell aber jen?n Personen di: eine sitzende Be schZst.Znn.z haben. Tie ä-.ten Prodntte von Carlsbad dabcn Unterschrift v?n Eisner & Mendelfon 5o.", 32c V?r? aus dem Halse einer jedeu V.V:.z. Dr. I. A. Snteliffe, ttchasttgt fich eu4kchZie?lich mit wundärhtltche fallen und mix (&ti$lröi6 und Urtuttiri-etun, No. 95 Oft Market Stratzk. Offiee.EtundZn : S b! 13 Niz? er. 1 tll 3 Ihr Nachm. Gontg utJenver., tlt ;lo 041. Dr. I. Biihler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: SS7 Süd Delaware Straße. Osftce.Stuvden: 3 ö Uhr Vorm.: 3 l Uhr ackm.; 7 Uhr bendS. Teledbon 14. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Ofsiee'Ttxnde vs -4 Ubr Skachm. No. 425 Madison Avenue. Etunden von ist 11 Uhr Vorm. Woiznung: IM N.Sllabsm 'str. .EeVermoutSr. Televko - l Office IST. eiepvo . j Wohnunq 0.16. Dr. Vtteckhsrdt, Deutscher Arzt. -Offtee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OsficeStuvden : 8bi5 9 Uizr Borm. i MI 3 Uhr Nachm. 7biS8Uhr bd. Sonntag 8 LormtttaaS Televbo 280. Dr. C. N. Schacfer, ZSrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Worri Str. Sprechstunden : 8 9:20 UhrWorgenS. Z-4 Uhr vcaccnmiag, ? uqr .seno. Telephon 282. V. G. Gner4s, Deutscher Zahn - Aizt. Ao. B Nord Pennsylvania Str. a trd uf Wunsch ausewandt. DU. L. WITT, Arzt u. Aeeoncheur, Office : No. 439 Süd Meridian Straße Telephon 1297. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ssl Shko Str. Office-Stunden : f 10 Uh? Boraittcfii. i Uhr Nachmittag. ohnnng : Qdt Vrdvay ttx& Süwcl Ctc Telephon 843. CHAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger den W. W. Teott. Zlo. 667 BirginZ ZSvsnue Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtalocfe an der Seitenthüre. Rezepte Tag unvarr ,orafattlggetull:. ffrevlleseruna UDj3Tm MlZlKSV No. 38 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 10 l Uhr BormtttagZ, 1 3 ssn'itlag und 78 Abend, teonntap von ilQT Vi flQIKttt Qfl3. AN IDEAL FAMlLY MEDICINE Tor ldttla. UlitoMaeM. IIadefcc CUn(it ii ad Conpl.xUa. VITcmIt Hrcatli nda01disordrt et tke Btornach, Li Ter and Bowela, RIPAN3 TABULE8 Mt frvatlj yet prornptlj. Farftct d&wtioii tollem tbeir os Aoid by driunrtstaorMntbyniaiL Box Vor fre aanir Tials), 7äc Packaare aboxoaVt, . HlFAy ClltMICAL CO., WwTrlu Die Union Trust Co. Kapital $000,000. Office: Ro. 8 Ost Market Straße. Johnv.Solltdav. dery?itel. PrSftkent. 1. Bice.PräNdent und Schatzmeister. Addtson . H.rrtS. Sam'l L. Look. I. iieprästdent. EekretLr. Direktoren: harlek H. Brownell, 2t. (5. Xa, . T. DPan. I.S. lfton, ddison L, Hil'-riZ. John O. Sollida. Sterling R. Holt, eorae Sothe. Henry E.Long. Bolneu T. Mallott. dwardL. McSee. Eam.S. au. Gcsedlick autborislrt als Erecutor. mmi nistratoren, Vormünder, AssiankfS, Receiveri v Cl r uno ruiirrs zu fungiren. ausen und verkaufen Bond. Bvraen Gld aus S?Ktkkken unb fnnft viiutivvi'.nu ' -'T"7 i "i--c-Collektlren Interessen. i!enden und Miethen. Offerirrn die besten SiSerbeit tu Gest Verleihern. unter Staatsaufsicht und zum doppelten etrag des KavitalS veraniwcrtlub Telephon 126A Unterstützt die 10?? CO - OPERATIVE Lau n d r t), , betriebe vo Upu LJlHZche. No. 133, . 140 und 142 LirginU Nr.u-. 17. L. LomerviNe. .laoaer. . EiS ! -m-l ; veflt, Lake EiZ. OMiz?t ?rkif:I

Jz$z&

r rsy'i v - - - ttv

-SU7sZJrr UL3

,

2el!l 0." .

i!

- Die - ndiane ist daS einzige Blatt in Jndiana, wel cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Lacht der PlutokratiL vertritt. Ulk Organ des Bolkcs und nicht einer Partei oder Parteiin. teressen kämpft sie unetwegt für Freiheit u.Necht auf allen Gebieten des Lebens. Die' Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin eöeS Wohlstandes und darum wirken wir für selche soziale Reformen, welche die Arbeit zur sreudebringenden Lust, statt zur Niederdruck-' enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllke eS als moralische Psticht empfinde Leser der 3ndia?a Tribüne zu fite DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LesestoffeS. Der Abonnements yrvkS , der täglichen Tribüne ist 1 2c, oeS SonntagöblattS gc, beider zusammen II (5tö., per Woche oder 63 5tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet da- , Tageblatt HF, daö Sonntagkblatt $2 per Jahr, beide zusammen ' 00 in Vorausbezahlung. d aller Art werden rasch nn billig auS geführt. Eintrittskarten, Quittungen. donUitutlonen, NecbnuQuGescSäftSkarten, DtUfiöpfc, Qixtulatt, OxoQtazztzt n. f. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll sutgeführt. kW.OS. r-M.-. tt rt- '

TrGime

mmmm$m