Indiana Tribüne, Volume 17, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1894 — Page 1

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Editorielles. Wir lesen in einem Wechselblatt: Die Stadt I.haka steht im Begriffe, ein Argument gegen daö Stukentcnstimmrecht zu liefern. Dort fand Stadtwahl statt, und es hieß, beide Parteien hätten in .Versicherungen an die Studenten der Cornell-Universität

gewetteifert, man werde betreffs des abscheulichen ChlorgaS - VergiftungSUnfug? gelinde Saiten aufziehen, wenn man zur Herrschast gelange, resp, darin bleibe. Daö ist, sagt mit Recht die N. I. Staatszeitung, ungefähr die niederträchtigste Ausnutzung von Gelegenheiten zu politischen Zwecken, von der wir je gehört haben die offenbarste Prostitution der Ordnungögewalt. Außerdem würde die Partei, welche unter solchen Bedingungen mit Hilfe der Studentenstimmen gewönne, dem brutalen Uebermuthe der studirenden Jugend gegenüber machtlos und die Stadt dem letzteren völlig preiögegeben sein. Wir haben in der Frage deS StudentenstimmrechtS immer den liberalen Standpunkt vertreten; allein wenn dasselbe auf so skandalöse Weise mißbraucht werden kann, wie ek in Jthaka geschehen soll, so erheischt eö die öffentliche Moral, daß den Stubenten als Nichtansässigen daö Stimmrecht entzogen werde." DaS ist alles ganz schön, aber wenn eS sich bei einer Wahl um nichts andereS handelt als die Beute, wenn die Parteien längst alleS Prinzip in die Rumpelkammer geworfen haben, wenn die Gesellschaft durch und durch von Korruption zerfressen ist, so erscheint eine solch sittliche Entrüstung bei denen, welche den ganzen politischen Rummel mitzumachen pflegen, doch höchst lächerlich. - Die KnightS of Labor wollen untersuchen, wie Arthur, der Chef der Verbindung der Lokomotivführer zu seinem Vermögen von etwa $103,000 gekommen ist. DaS hiesige Journal" bemerkt dazu : Man scheint in gewissen Kreisen etwaö gegen Arthur, den Chef der Brüderschaft der Lokomotivfhrer zu haben, weil er einige tausend Dollars gespart hat. Zu einer Zeit, in der Tausende schlimm daran wären, wenn nicht Viele etwas Geld gespart hätten, so daß sie den ArbeitSlosen helfen können, sollte man nichts gegen einen Mann unternehmen, der wohlhabend genug ist, Andern zu helfen." Mehr Blödsinn kann man wohl nicht in weniger Zeilen zusammenfassen. SS ist daS alte Märchen, als ob die Reichthümer durch Spaaren geschaffen würden. Zwischen Reichthümer schaffen und Reichthümer ansammeln, welche Andere erzeugt haben, ist denn doch ein großer Unterschied. Aber davon abgesehen, wie kann ein Mann, der für einen Gehalt von ein paar tausend Dollar jährlich arbeitet," in wenigen Jahren 5100,000 sparen? Arthur müßte, wenn er sein Vermögen erspart hat, in den Jahren, die er an der Spitze der Brüderschaft stand, mehr gespart haben, als sein Gehalt betrug. Wie war das möglich, da der Mann doch auch gelebt hat ? Stand er vielleicht im Geheimen auch im Dienste der Cisenbahngesellschafien ? DaS würde seinen Reichthum allerdingS :c'tlären. W:nn man in wenigen Jahren durch die Anführung" einer Arbeiterorganisation 5100,000 erwerben kann, so bezahlt eS sich schon, die Arbeiter immer in gemüthlicher Stimmung zu erhalten. An die Ehrlichkeit des Manaeö wird aber kein vernünftiger Mensch glauben, wohl aber an die Dummheit Derer, die sich von ihm anführen" lassen. So ein Mann ist übrigen? nach dem Herzen deS Journal." , m Drahtnachrichten Inland. . Congreß. Washington,!. März. Heute gelang eS Bland endlich, ein Quorum zusammen zu bekommen, und die Bill zur Prägung der Silber Seignorage wurde mit 37 Stimmen Mehrheit passirt. ES ist jedoch fraglich, ob der Senat die Bill ebenfalls Passiren wird. Für die Bill stimmten 140 Demokra ten, 19 Republikaner und 8 Populisten, zusammen 167, gegen dieselbe 80 Re publikaner und LO Demokraten, zu sammen 120.

3 m Zuchthaus. New Jork, I.März. John S. McKame, der politische Boß von Eramesend, wurde heute nach Sing Sing befördert. Alle Versuche, einen

Aufschub cer UrtycllSvollstrecrung zu erlangen, schlugen fehl. Er ist auf sechs Jahre derurtheilt, was nach Abzug der für gute Aufführung erlaubten Zeit vier Jahre und drei Monate macht. Eine Farce. Jackson ville, Fla., 1. März. Der Faustkämpfer Corbett wurde heute freigesprochen. Die Jury erkannte aus Nichtschuldig. Der Prozeß war im Ganzen eine Farce. Die Zeugen des Staates gaben so ausweichende AntWorten, daß die Vertheidigung gar nicht nöthig hatte, irgend welche Zeugen aufzurufen. Die Rohheit der CornellJungen. Sthaca, N.J., I.März. Der Coronerö - Znquest in der BankettAffaire ist heute wieder aufgenommen worden. F. L. Taylor, der StubenKollege des verdächtigen Studenten Dingens, weigerte sich, auf Anrathen seines Anwalteö, die an ihn gestellten Fragen zu beantworten. Die folgenden Studenten, die sich geweigert hatten, Fragen zu beantwor ten, sind auf Veranlassung deS CoronerS verhaftet worden : F. L. Taylor, Plainfield, N. I.; C. L. Dingenö, Buffalo; C. H. Mitchell, New Jork, und C. N. Sorby von Pittöburg, Pa. Neger-Verfolgung x m Süden. B r a n t l e y , Ala., 1. März. Eine Bande Weißkappen holte letzte Nacht Wesley Thomas und dessen Frau, ein alteS farbiges Paar, aus ihrer Wohnung und prügelte sie so furchtbar, daß Beide jetzt dem Tode nahe find. In der Kirche der Farbigen wurde auch eine Notiz angeschlagen, daß alle Farbigen bis zum 10. März daö County verlassen müssen, widrigenfalls sie gelyncht würden. Die Aufregung ist in Folge dessen in der ganzen Gegend eine hochgradige. Ausland. Auö Brasilien. Rio de Janeiro, 1. März. Die Wahlen, welche heute stattfanden, verliefen in der ruhigsten Weise. Dieelben wurden in durchaus ehrlicher Weife vorgenommen und weder Polizisten noch Soldaten waren an den Stimmplätzen zu sehen. Man erwarete Ruhestörungen, doch kamen solche nicht vor. Bis jetzt sind noch keine offiziellen Berichte über den Ausgang der Wahl eingelaufen, doch ist eS fast sicher, daß Senhor Prudente De MoraeS zum Präsidenten erwählt wurde, Senhor Victorino zum Vizepräfidenten. Gestern Abend wurden ohne Autorität Plakate angeschlagen, in welchen Präsident Peiroto als Kandidat für die Stellung deö Vizepräsidenten angekündigt wurde. Er erhielt aber nur wenige Stimmen. In Para, Desterro und Rio Grande do Sul fanden keine Wahlen statt, da jene Plätze sich in Händen der-Jnsur-genten befinden. Senhor MoraeS wird die Präsidentschaft am 15. November übernehmen. Man glaubt, daß damit der Krieg zum Abschluß gebracht werden werde. Die ausländischen Kriegsschiffe verlassen sämmtlich den Hafen, weil daselbst daS Gelbfieber herrscht und keine LebenSmittel aufzutreiben find. In hiesigen amtlichen Kreisen schenkt man der Nachricht, daß die RegierungSflotte gestern Bahia verlassen habe, keinen Glauben. Senhor MoraeS, welcher, wie man glaubt, zum Präsidenten erwählt wurde, ist ein vorzüglicher Rechtöan walt und ungefähr öO Jahre alt. Er war selbst unter dem Kaiserreich als wüthender Republikaner bekannt. Er ist sehr reich und lebt auf seiner großen Kasseeplantage bei CampenaS imStaate Sao Paolo. Der russisch-deutsche Handelsvertrag. Berlin, 1. März. Die Debatte über den russisch-deutschen Handelövertrag wurde heute im Reichstag sortgesetzt. Auf Seite der Regierung stehen bloß dU'Freisinnigen und die Sozialdemo -

kraten und so wurde der Vertrag gegen die Stimmen derselben an eine Commission verwiesen.

Schissö na chr ich ten. Angekommen in : Ne ra A o r k : Teutonic" von Liverpöol und Queenötewn. Genua: Spree" von New Lork via Gibraltar. Bremerhaden: Lahn" von New Jork. Board os Public Workö. Heutige Sitzung. Der Board theilte Herrn Stephenson, der letzten Montag eine Petition eingebracht hatte, die Angebote für Talbott Avenue alle zurückzuweisen, mit, daß er gegen dieselbe entscheiden müsse und vergab den Kontrakt an die Western Paving Co. Herr Stephenson erklärte, daß es ihm leid thue, indem die Grundeigenthümer den Nutzen der neuen Spezifikationen haben sollten, da eS bekannt sei, daß die beiden Gesellschaften, welche jetzt in Competition stehen, unter einer Decke stecken. Herr Kennyon von der Western Vaving Co. ersuchte den Board um die Erlaubniß, einige Worte sagen zu dürfen u. erklärte,daß dieBehauptung, daß er in irgend welcher Verbindung mit einer anderen Asphalt - Gesellschaft st-he, durchaus falsch sei und jeder Begründung entbehre. Herr Severin und Andere sprachen den Board in Betreff der permanenten Pflasterung der Süd Pennsylvania Straße. Dieselben erhielten die Antwort, daß die Straße, so bald wie die AdzugSkanalaukgrabungen sich genügend gepackt haben, gepflastert würde. Eine Petition für die ASphaltpflasterung der Ash Straße zwischen?, und 11. Straße wurde an den Ingenieur zur Anfertigung der Pläne verwiesen. Die concrete Unterlage soll nur 4 Zoll dick werden, anstatt 6 Zoll wie bisher. Eine lange Petition von Grundeigenthümern drö nordöstlichen Stadttheils befürwortete eine Brücke über PogueS Run an Newman Straße und Brookside Ave. Die Petition wurde zur Berichterstattung an den Ingenieur verwiesen. Eine Petition für ein Backsteintrottoir an der Südseite von Madison Str., zwischen Archer und Hanna, wurde bewilligt. Der Board bewilligte die nachfolgenden wöchlichen Zahllisten:' Für Abzugskanalverbesserung 551.20. Für Brrcken - - - - 144.12. Für Straßen - - - - 5115.00. DerBoard beauftragte den Straßeninspektor, daraus zu sehen, daß alle StraßenreinigungSkontraktoren beginnen, Die lrapen rem zu yallen. Ebenso wurde Straßencommissär Fischer angewiesen, soviele Commercial-Club-Leute wie möglich zur Reinigung der Straßen zu benutzen. Diese Arbeit soll so schnell wie möglich gethan werden. Die Indianapolis, LoganSport und Chicago Eisenbahngesellschaft petitionirte seiner Zeit für daS Wegerecht in der Stadt. Sie wünscht nun eine Entscheidung zu erhalten, da sie alle Vorbereitungen getroffen habe, mit dem Bau der Bahn sofort zu beginnen. An dieseö anknüpfend sagte Präsident Wildman : Hier ist eine von einer Anzahl von Geschäftsleuten hiefiger Stadt unterzeichnete und unö von den Beamten derCincinnati,Hamilton und Dayton R. R. Co. unterbreitete Petition, welche durch Herrn A. Galloway, Superintendenten und Herrn Wood repräsentirt werden, welch Letz terer einen Plan nebst erläuternden Brief einreichte, in Betreff der Ver änderungen, welche die Gesellschaft am tY l l r mm. laouci vorzunehmen wun cdt. um i)ren Frachtbahnhof leichter im er reichen. Herr 23. M. Greene, General-Ma-nager, war mtt anderen Beamten der Bahn hier um die Sache mündlich zu erklären. Dieser Board kann sich leb haft die Unannehmlichkeiten vorstellen, welche die C. H. k D. R. R. hat, um ihren Frachtbahnhof auf dem jetzigen Platze zu erreichen. Aber von einer, großen Anzahl Personen an der Südseite wurde ernstlich gegen die Bevilligung der Petition remonstrirt. j Qir glauben, daß wir die Sache sehr

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vorsichtig untersucht und alle Punkte iu Betracht gezogen haben, wir bedauern die Lage, in der sich die C.H. 6c D. befindet, aber da wir glauben, daß eö nicht zum Besten der Stadt ist, wenn wir die Bitte der Eisenbahngesellschast gewähren, so müssen wir dieselbe abschlägig bescheiden. Der Board kann daS' Gesuch nicht gewähren, trotzdem eö von vielen GeschäftSleuten der Stadt unterzeichnet ist." Fataler Fehlgriff. Heute Morgen wurde Dr. Dale von der Diöpensary nach dem Hause 18 ZoneS Straße berufen. Die Gattin des JameS Moore war in der Nacht aufgestanden und wollte gegen sieberischeS Unwohlsein etwaS Chinin zu sich nehmen. Sie vergriff sich aber und nahm Opium. Ihr Gatte hatte Geistesgegenwart genug ihr sofort starke? Salzmasser einzuflößen, was ein heilsames Erbrechen herbeiführte. Der Arzt erklarte die Frau für außer Gefahr. '-, , Todt umgefallen. Henry Walker, ein 70jähriger Neger, siel heute früh um 7 Uhr vor seinem Hause 70 Rhode Island Str. um und war eme Leiche. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. In der Wohnung deS Alten, in einer schmutzstarrenden Umbebung und unter alten Lumpen, fand man einen SparPfennig von 5252 in Gold. - Volizeigericdt. Wegen Besuchs eines übelberufenen HaufeS wurden Charles MeyerS und !m. Alezander zu je 510 Buße verurtheilt. Mehrere durstige Seelen wurden auf 15 Tage ins Arbeitshaus geschickt und Wm. White und CharleS Brad, die auf der Straße Leute angebettelt hatten, auf ihr Versprechen die Stadt sofort zu verlassen, auö der Haft entlassen. Nellie Welsh, die der Addie Freel, 287 Ost Washington Str., einen Hut und Mantel gestohlen hatte, wurde der Grand Jury überwiesen. .Die Verhandlung gegen Meyer Steinberg wegen Verläumdung deö jüdischen Schächterö und Rabbis Goldmann wurde endgiltig auf den?. März, Nachmittags 2 Uhr, angesetzt. m ,, Cltut Klagen. Amelia H. Kistner hat gegen ihren Gatten 3ohn Kistner eine ScheidungSklage eingereicht. ScheidungSgrund ist eheliche Untreue". Am 20. Dez. 1892 wurde nämlich der Verklagte zusammen mit mehreren öffentlichen Dirnen in 18S W. Court Str. verhaftet und wegen Besuchs eines öffentlichen Hauseö im Polizeigericht peozesfirt. Späterhin wurden sein Schicksalögefährtinnen von damals noch einmal verhaftet und er stellte dann Kaution für sie und bezahlte schließlich ihre Geldstrafe. Klägerin schätzt den B.sitz ihreS Mannes auf etwa $5000 und verlangt daher obendrein noch 51500 Alimente, sowie einen Gerichtöbefehl, der den Verklagten an der freien Verfügung über seine Habe hindert, so lange der Prozeß nicht entschieden ist. Josephine MarcelluS gegen Hart W. MarcelluS. Scheidungsklage wegen wiederholter Mißhandlung und allge meiner roher Behandlung. Die R. H. Thorne Produktenhand . lung von Union City beantragte gestern, daß die Klage von ChaS. und Hy. Behrmann, Maklern in New Lork, gegen sie im Bundesgericht abgewiesen werde, da letztere der Thorne Co. gegen 511,000 schuldig seien.

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nn 1VI m-, TIio Twentietli Century, eine ansaezeickmete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu emvfeb len ist. An der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co., 19 Aswr Place, New Bork. j. II. EYMAM, ist der einzige praktische Schuhmacher der Stadt, feinste rbett in Serrenschuhrn ,llr Art. Tadellose Reparatur. v . 33 trete. Zur Wahrung ihrer Patentrechte verklagten MoseS Williams und Rob. C05 von Terre Haute gestern im BundeSgericht die Central Zron & Steel Co. von Brazil. Mary FrieS hat ihren Gatten John Frieö wegen seiner gewohnheitsmäßigen Trunksucht auf Scheidung verklagt. Außerdem hat er seine Familie seit einigen Jahren nicht mehr ordentlich ernährt. Klägerin bittct um die ObHut über die der Che entsprossenen Knaben, den 7jährigen John und den einjährigen CharleS. CJLD Die Monumentskommissäre haben den Kontrakt für die InnenTäfelung deS Thurmes auf dem die Statue der Zndiana steht an Samuel Lang von hier, als den Mindestfordernden gegeben. ES werden hiezu auch Kupferplatten benutzt wrrden. Die Kosten betragen 560. 7" DaS schöne Wetter erlaul t die in Angrissnahme verschiedener Erdarbeiten und daS Hilföcomite deS Commercial Clubs konnte gestern wieder eine Anzahl von denen, welche der Unteritützung werth befunden wurden, von seinen Listen streichen. 3m Garfield Park arbeiteten 150 Mann. Der NahrungSmittelmarkt mußte etwaS. weiter westlich in der Pearl Str. verlegt werden, da die Räume im Burford Gebäude von der Firma selbst in Gebrauch gezogen werden. Nur die Office wird auf dem alten Platz bleiben. fßCT 3m Bundesgerichte ist man bei der Verhandlung in dem Prozeß A. L. Mason gegen 3. C Shaffer. ES handelt sich um 525.000. Shaffer erhielt nämlich für Vermittelung deS Verkaufs der Straßenbahn von den Käufern, Verner und McKee 5100,000 Provision. 575,000 wurden ihm auögezahlt, während die restirenden 525,000 zurückbehalten wurden, weil A. L. Mason für seine Bemühungen bei dem Verkauf soviel verlangte. . Shaffer bestreitet nun nicht,, daß Mason Ansprüche aus diese Summe hat, meint aber, daß ihm diese von Verner und McKee und nicht von ihm bezahlt werden müsse. Der Fall wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. (SCI County - Schatzmeister Holt erhielt gestern eine Depesche von WinSlom Sanier & Co. in New Lork, daß die Aetna LebenSversicherungSgesellschaft ein halbes Prozent. Prämium für daS Aufgeben ihres Bondö verlange. Als die BondS fällig wurden, traf bekanntlich die Stadt mit der New Jork Life Insurance Co. daS Abkommen, daß sie daS Geld zur Einlösung der BondS auf ein 3ahr vorstrecke und dieselben Zinsen bekomme, welche die BondS bringen. Die Stadt sollte jedoch daö Recht haben, die BondS vor Ablauf deö 3ahreö einzulösen, in welchem Falle die Compagnie ein halbeö Prozent Prämium bekommen sollte. Die Aetna LebenSversicherungSgesellschaft besaß für 590,000 der BondS und behielt dieselben. Sie verlangt daö halbe Prozent Prämium, obwohl mit ihr durchaus keinerlei Abkommen getroffen wurde. Mayor Denny, der sich zur Zeit im Osten befindet, wurde telegraphisch benachrichtigt und wird die Sache ordnen. .

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