Indiana Tribüne, Volume 17, Number 162, Indianapolis, Marion County, 1 March 1894 — Page 2

Snvwna Tribüne.

Erscheint -Tüglich und Sonntgs. Die tägliche Trtbü" loyri durch den Träger S Cents per Zoche, die SonntagS-.TrtbZne 8 Ztnti per Woche. Beide zusammen lö Eent? oder Cent perLZonat. Per Post ugeschiStt Vor ausbejahlung f per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 1. März 1694. Bei den fageö. LustsgeZ Volk derPHZaken. Immer oreyt sich am Heerde der SvkeK." Homer. Von dem auf 1200 Köpfe zufammengeschrumpften Stamm der OsageIndianer, welche in ihrer Gestalt noch heute zu foen stattlichsten ihrer Rasse gehören, hört man wenig und sieht man gar nichts außerhalb des Jndia-ner-Territoriums, in welchem sie noch eine ziemlich wichtige Rolle spielen. 5Zii? uns sind sie in zwei Beziehungen besonders bemerkenswerth: Sie haben als Stamm ni:mals Krieg mit den Weißen geführt, obwohl sie ehedem tapfere Krieger und von anderenRoth häuten besonders gefürchtet waren; und sie sind, trotz des behaglichen VerHarrens in ihrem Wildheits-Schlen drian, eifrige Politiker. Die Osages haben ihre Rasse übriaens nicht rein bewahrt, und es haben sich zwei Klassen bei ihnen herausgebildet. 400, also ein Drittel ihrer Zedigen Stammeszahl, sind HalbblutIndianer oder gar Weiße, welche in den Stamm aufgenommen, wurden. Diese tragen Ladenkleider, wenn auch von der geringsten Sorte, und suchen auch sonst eine Art civilisirtes Gigerlthum herauszukehren. Die anderen xwei Drittel jedoch sind noch ganz echt; sie halten an ihren Decken, Kopffedern und Gesichtsfarben fest und sind höchst stolz darauf. Zu den Bettel-Jndianern unserer Tage gehören die Osages durchaus nicht; vielmehr sind sie verhältnißmäßig sehr wohlhabend. Sie haben etwa 1 '1-2 Millionen Acres guten Landes, welches beim individuellen Kauf durchschnittlich 510 per Acre bringen würde, und im Schatzamt zu Washington liegen etwa 59.000.000 für sie, wovon 3 Millionen zinstragend angelegt sind. Jeder Osage bekommt vom .Großen Vater" in Washington jähr lich 5140 baar in vier Raten. Eine Familie von zehn Köpfen z. B. erhält also 51400. Dieses Geld wird sehr schwunghaft durchgebracht, und zwar schon im Voraus. Diese kupferhäutigen Lords kommen nie, oder doch nur auf Augenblicke, aus den Schulden heraus. Sieben Händler für Alles sitzen bei den Osages, und jede Familie kriegt eine Karte, welche die Namen aller sieben enthält, sowie auch die genaue Angabe.wievi:l die Familie jedem derselben schuldet. So oft der Osage etwas haben will, muß er diese Karte vorzeigen, und wenn die auf derselben verzeichneten Schulden schon so viel betragen, wie er am nächsten Auszahlungstermin zu bekommen hat, so schickt ihn der Händler einfach mit spöttischem Lächeln fort; andernfalls aber kann so viel Waare erhoben werden. wie das nächstfällige Guthaben mehr ausmacht, als die Schulden. Am Auszahlungstag geht es dann bunt her. Um das Zelt der Agentur stehen die harrenden Osages, weiterhin die Händler mit ihren Vudenund ihren Schuldforderungen, und dann sind noch Zelte und Buden für Erfri schungen" rings verstreut, und was für welche! 'Scheußlicher Eiscreamund eine unbestimmbare Sorte Limonabe" sind hier zu haben und werden mit wahrer Wollust genossen. Sobald der Osage sein Geld erhalten. bezahlt er vor Allem seine Schulden beim Händler.eingedenk der Wahrheit. welche Heine so schön in den Worten ausdri'.Lt: .Lang ist ja die Lebensbahn, Und Du mußt noch manchmal borgen. Wie Du es schon oft gethan." Fast ohne Ausnahme bleibt, wenn die Händler bezahlt, und höchstens noch eine Erfrischung genossen ist, dem Osage absolut nichts mehr von seinem Gelde übrig; dafür aber hat sein Credit von Neuem angefangen. Die Osages sind auch unverbesserliche, leidenschaftliche Spieler und, wie alle anderen Rothhäute auch, werden sie von Weißen oft ganz schändlich beim Spiel 'reingelegt und ausgezogen; treuherzig übergeben sie dem Gewinner stets den Gewinn, und wenn derselbe auch in ihrer ganzen liegenden und fahrenden Habe bestehen sollte, schwören sich, beim nächsten Mal ganz aewiß mit diesem Teufelskerl quitt zu werden, können eS nicht erwarten, bis wieder gespielt wird und fallen womöglich noch ärger 'rein. Das ist ein empörendes Schauspiel. Spiel und Suff sind ja fast immer Zwillingsgeschwister, so auch hier. Die Ver. Staaten, sowie die Osages selber, haben zwar alles Mögliche gethan, den Verkauf, irgend welcher berauschenden Getränke bei diesen Naturkindern zu verhindern. Aber dazu reicht gewöhnliche Prohibition, selbst wenn sie unbedingt durchführbar wäre, nicht hin. Whisky, Vier und andere Getränke sind auS den Händlerläden verbannt; aber der Indianer berauscht sich ebenso gewaltig an Jamaica Ginger", Pfef-fermünz-oder irgend einem anderen Extract, selbst wenn derselbe gar nicht zum Trinken bestimmt ist, ja, er kann sich sogar mit Worcester-Sauce ganz fürchterlich bekneipen! Daher werden jetzt auch alle diese Dinge nicht mehr in den Händlerläden verkauft. Auf Umwegen ist Alcohol freilich immer noch aufzutreiben, und wenn auch infolge der geschilderten Verhältnisse kein Aaargeld dafür zu Gebote steht, so tbun's andere Dinge ebenso gut oder noch besser. Es ist schier unglaublich, was ein Okst-Mesen Alles mit Vorteil .auf-l

nehmen kann. Ein Handler erzählt folgendes Stückchen, das mit Vorbehalt wiedergegeben sei: .Vor Jahren kam ein alter Vuck" zu mir gekeucht, hielt wehmuthsvoll die Hand vor seinen Magen und verlangte Medizin, da er furchtbar krank sei. Ich hatte gerade viel zu thun, gab ihm aber ein Stück ganzen Zimmt und sagte ihm, er szlle tüchtig daran kauen. Nach einer Viertelstunde kam er wieder und sagte, bic Medizin sei zu schlecht geWesen,' und er sei noch immer nicht wohler. Thatsächlich aber war die Medi.'.n noch nicht schlecht genug gewesen. Nun gab ich ihm einige Theelöffel voll gemischte Gewürze. Auch das hatte keinen Erfolg; mein Patient war noch immer .furchtbar krank". Da verfiel ich auf ein VerzweiflungsMittel. In einem Schuppen hinter meinem Laden standen an die tausend Schachteln alte Wagenschmiere. Vor etwa zwei Jahren war dieselbe bei mir abgelagert worden, da der Agent des betreffenden Geschäftes glaubte, die Osages schmierten manchmal ihre Wagen auch. Das war aber ein großer Irrthum. Etwas ausbessern oder pflegen, was sie . im Gebrauch gehabt haben, das ist ungefähr das Letzte, was ihnen einfällt. Die Schmiere wurde also nie verkauft und lag nun schon mehrere heiße Sommer hindurch in dem Schuppen. Ich würde einen zu gelinden Ausdruck gebrauchen,wenn ich sagen wollte, daß sie ranzig geworden war. Sie stank thatsächlich so sehr, daß, wenn die Windrichtung darnach war, der Geruch Jedermann aus meinem Laden vertrieb. Ich nahm nun meinen Patienten in den Schuppen hinaus und öffnete mit der einen Hand eine solche Schachtel, während ich mir mit der anderen die Nase zuhielt. Dann ermähnte ich ihn, kr solle nur ordentlich in den Stoff einhauen; das sei die beste Medizin, die jemals in das Osage-Land geörachi worden sei, und sie würde nur für die schlimmsten Fälle aufbewahrt. Das ließ er sich nicht zweimal sagen, und ich glaube, er aß ein ganzes Pfund davon, während ich ihm zuschaute. Das Uebrige in der Schachtel gab ich ihm noch mit. Zehn Minuten später kam eine seiner Squaws und verlangte, fünf Schachteln zu kaufen. Ich verkaufte sie ihr. Bald darauf kamen andere Frauen und Männer, und kurzum, die .neue Medizin" ging ab, wie war me Semmeln und wurde von da ab als bestes Mittel für alle Krankheiten hochberühmt! Ich glaube fast, wenn sie vier Jahre bei mir gelegen und doppelt so arg gestunken hätte, würde sie noch größere Wunder gewirkt haben." Die Osages zerfallen in fünf verschiedene Schwärme, und jeder derselben entsendet drei Delegaten in den Nationalrath. Bei den Wahlen geht es überaus lebhaft her, dabei wird aber Alles sehr sorgfältig gehandhabt, und Wahlbetrug ist so gut wie un möglich. Cpielbetrug durch Automaten.

Es mußte erwartet werden, daß die selbstthätigen Einwurf - Maschinen, welche in den letzten Jahren so stark und so vielseitig in Schwang gekommen sind, früher oder später auch dem Verbrechen dienstbar gemacht würden. Im Kleinen war dies schon früher vorgekommen; die Automaten und die Kunden derselben hatten sich abwechselnd gegenseitig gefoppt oder betrogen. Auch haben die Automaten schon Öfter zur Uebertretung gewisser unliebsamer Gesetze, z. B. der Prohibitions- und Sonntagsgesetze, herhalten müssen. Neuerdings aber werden diese geduldigen Maschinen systematisch und in großem Maße auf Schwindel und Gaunerei eingerichtet! Der Hauptschauplatz dieses Treibens ist gegenwärtig Chicago. 'Diese Automaten sind schon deswegen ungesetzlich, weil sie Vertreter von Spielhöllen sind; gleichzeitig sind sie aber .Black Legs" oder Spielbetrllger. Man kann sie auch eine Vervollkommnung des Taschendiebstahls zu einem eleganten Wissenschaftlichen System nennen. Sie .arbeiten" unausgesetzt Tag und Nacht, ohne alles Geräusch. Auf den ersten Blick sehen diese Diager nicht viel anders aus, als Hunderte harmloser Automaten Erfindungen, welche Cigarren, Kaugummi, Parfümerien u. s. w. von sich geben. Sie haben die Form einer oben gestutzten Pyramide, deren eine Seite von Glas ist. Oben ist der Schlitz, in den man sein Geld zu werfen hat, und unten gewahrt man eine Anzahl Schubfächer, deren Einrichtung Niemand errathen kann, wenn er nicht das Werk von innen kennt. Die Automaten werden als Spielbanken bezeichnet, und das Opfer wird durch Inschrift aufgefordert, fein .Glück" zu versuchen. Da der Einsatz nur einen Nickel beträgt, so finden sich sehr viele Opfer, welche meistens beim ersten 'Reinfallen nicht stehen bleiben, sondern ein Halbdutzend oder mehr Fünfcents-Stücke riskiren. Durch solche Dinger wird der Spielteufel auch in gar Manchem erregt, der sonst nie .gämbelt". Der Spielbctrug aber besteht in Folzendem: 'Hinter der besagten gläsernen Seite der Pyramide und parallel mit derselben, befindet sich ein Brettchen, in welches eincAnzahl starker messingener Nadeln in ganz bestimmter Ordnung gesteckt sind. Diese Nadeln halten das Fallen des von oben eingeworfenen Nickels auf und forgen dafür, daß :r fast ininur in das .Haus"Schubfach fällt, welches beim Oeffnen natürlich eine Niete für den Spieler ausweist. Freilich sind auch GewinnSchubfächer da; dieselben sind aber viel schmaler, als jenes Hausschubfach, und in sie verirrt sich ein herunterfallender Nickel fast niemals. Zur Wahrung des Scheines und zur Sicherung des Schwindels ist es selbstverständlich nothwendig, daß hin und wieder ein Spieler und sei es auch nur ein Eingeweihter .die Bank sprengt." Wieviel ewMch. in der .Ban!" ist.

weiß' Niemand; doch ist der Betrag stets geringfügig! Eine Faro- oder kZeno-Spie'l:inrichtun.z ist im Vergleich zu dieser Gaunerei eine. wohlthätige llnstalt zu nennen. Besagte gläserne Seitenwand gestattet, nebenbei bemerkt, nur, den eingeworfenen Nickel eine zewisse Strecke weit zu verfolgen. Solche automatische Verb r e ch e r sollen bereits 1000 in den Verkehr gebracht worden sein; ' man findet sie in Wirthschaften und an anderen öffentlichen Plätzen, allerdings nicht an den besten. Es wird berech net, daß jeder dieser Schwindel-Auto-maten (welche auch noch die naive Aufschrift tragen: .Um Patentirung ist nachgesucht!") im Durchschnitt einen Profit von 530 bis 540 die Woche bringt; die Kerle, welche die Maschinen ausmiethen, kriegen die Hälfte des Profits, und sie sind so versessen auf weitere Ausdehnung ihrer .Industrie", daß sie sich sogar bereit erklärt haben, die Gas- oder Elektrizitäts-Beleuch-tungskosten der Wirthschaften zu dekken, in denen die Maschinen aufgestellt werden; ja an manchen dieser Plätzen zahlen sie auch noch den Lohn derHausdiener. Wie verlockend! Dieser Schwindel ist entschieden der frechste, welcher je auf diesem Gebiet erdacht und ausgeübt wurde. Er ist außerdem, da er sich in den einzelnen Fällen mit kleinen Beträgen begnügt, wie geschaffen für die .flauen Zeiten" und kann, wie gesagt. Viele verführen, welche fönst niemals gegämbelt haben. Zs ist nur zu verwundern, daß die Polizei denselben nicht sofort nach seiner Jnscenirung erstickt hat!

Vom Jnlanoe. 4.500.000 PfundTabakwur ben im Jahre 1893 in New Jersey zu Schnupftabak verarbeitet. Auf den Dampfern der Cunard-Linie sind jährlich über 10.000 Mann beschädigt. N u r u n t e r 15,000 Menschen erreicht Einer das Lebensalter von einhundert Jahren. DasimJahre 1823 erbaute Vundeskriegsschiff .Pennsylvania" war 220 Fuß lang und 53 Fuß breit, hatte fünf Verdecke, 220 Kanonen und eine Bemannung von 1400 Personen. Zu den höchsten Orten in den Ver. Staaten zählt Telluride, Col. Derselbe liegt 8750 Fuß über dem Meeresspiegel und hat sich von einem .Mining Camp" zu einem ansehnlichen Town mit zwei Banken, ei ner Kirche, einem Club und anderen civilisatorischen Einrichtungen ent wickelt. Der Gouverneur Ren frew von Oklahoma ernannte neulich Bertram D. Cameron von El Rena an Stelle des von ihm abgesetzten Rev. I. B. Parker zum Territorial Schuldirector. Parker spricht indessen dem Gouverneur das Recht ab, ihn abzusetzen und verweigert das Aufge ben seines Amtes, so daß ver Ober Territorialanwalt Galbraith gegen ihn die Anklage wegen Amts'miß brauchs erhoben hat und die Angele genheit nunmehr vor die Gerichte ge zogen werden wird. Frau Vanderwater in Kankakee, Jll., starb dieser Tage nach kurzem Krankenlager an der Unter leibsentzündung. Sie und ihr Mann waren Anhänger der sehr mißbräuchlich so genannten Christlichen Wis senschast". " Ein Versuch, die Kranke durch Gesundbeten oder andere Mitte! der .Glaubenskur" zu heilen, schlug fehl, und als ein wissenschaftlich ge, bildete? Arzt zu Hilfe gerufen wurde, war es zu spät, um sie vom Tode zu retten, während dies nach der Ansicht der Freunde und Nachbarn der Ver storbenen sehr wohl möglich gewesen wäre, wenn ihr rechtzeitig ärztliche Hilfe zu Theil geworden wäre. In Warren in dem indiana'schen County Huntingion purde neulich der reiche Pferdehändler Jacob Heaston während der Nacht um $1500 beraubt, die er zur Bezahlung einer Wagenladung Pferde am Nachmittage in einer Bank erhoben hatte. Gegen Mitlernack.t wurde er in seinem Schlafzimmer'don Verlarvten geweckt, welche ihm mit vorgehaltenen Revolvern sein Geld abforderten. Ohne ein Wort zu verlieren, zog er unter seinem Kopsfis sen die Geldrolle hervor, übergab sie den Räubern, legte sich auf die andere Seite und schlief wieder ein. Erst am folgenden Morgen machte er von dem Vorgange, jedoch zu spät, um die Räu b:r ausfindig zu machen, Anzeige. Der älteste Aemterjäger, der unter der gegenwärtigen Vermal tung aufgetaucht ist, ist Jared D. Terrell, der sich um das Postmeisteramt in Attica im CountyWyoming im Staate New York bewirbt. Er ist liber achtZig Jahre alt, aber noch als Zugführer auf dem Attica'er Zweige der New Fork Central-Bahn thätig, einem Amte, dem er seit achtundvierzig Iahren vorsteht. Vor etwa zwei Jahren versetzte ihn die Eisenbahngesellschaft mit Pension in denRuhestand, er wollte aber nicht unthätig bleiben und trat von Neuem auf der elf Meilen langen Zweigbahn in Thätigkeit, wo er täglich zwei Hin- und Herfahrten macht. Er gedenkt indessen, wenn er daö Postmeisteramt erhält, auö dem Eisenbahndienste auszuscheiden. JnWhitePlainSim Staate New Nork haben übereifrige Patrio ten zur Feier von Washingtons Geburtstaae ein .Gedenken aus dem Re volutionSkriege zu Nichte gemacht. Auf dem Broadway war neben ande ren geschichtlichen Andenken eine in der Schlacht bei White PlainS am 23. Octobe? 1776 gebrauchte Kanone auf eine? Marmorplatte über einem vier Fuß hohen Erdhügel aufgestellt; sie wog etwa 600 Pfund. Mehrere Pa tristen luden das alte Geschütz und schössen es am frühen Morgen ab. Es platzte mit einem fürchterlichen Knalle und eines der Sprengstücke schlug wie durch Grashalme, durch ei nen Jmmergrün-Baum und durch den Lnall würden in . der Stadt ei

Dcenge Fensterjchewen zertrummerr.l Ein 22 Pfund schweres Sprengstück schlug eine halbe Meile weit durch das Dach des Schoonmaker'schen Wagen- ( schuvvens. Das Mündungsstück des!

Geschützes im Gewichte von 60 Pfund würde eine Viertelmeile weit gefunden. Andere Sprengstücke sind noch nicht aufgefunden worden. Die ganze Stadt ist über die Zerstörung des Kriegsandenkens sehr entrüstet. In aller Stille' hat die New Forker Staatsgesetzgebuna im vorigen Jahre ein Gesetz angenommen, wonack, in Prozessen um Schadenersatz für Verletzungen ier Kläger auf Aerlangen der verklagten Partei vor dem Verhandlungstermin im Beisein eines gerichtlich dazu bestellten Referenten sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen muß. Von diesem schönen Gesetze will nun in der Praxis zuerst die New Yorker Hochbahn Gebrauch machen, und zwar bei einem Prozesse, den eine junge achtbare Dame, die bei dem Zusammenstoße zweier Züge der Hochbahn eine schwere Verletzung des Rückgrats erlitt, gegen jene Corporation anzustrengen sich gezwungen sah, weil auf gütlichem Weg: von derselben Schmerzensgeld, Kurkosten und Schadenersatz nicht zu erlangen waren. Auf Antrag des Anwaltes der verklagten Partei sah sich Richter Pryor in der .Court of Common Pleas" in der Stadt New York dazu gezwungen, zwei Aerzte und einen Referenten zu,bestellen, vor denen die Klägerin sich nun entblößen soll. Der Richter bezeichnete das betreffende Gesetz selbst als ein skandalöses, aber es blieb ihm nichts Anderes übrig, als zu thun, was das Gesetz vorschreibt. Der Zweck dieses Gesetzes liegt natürlich offen zu Tage. Eisenbahncorporationen und andere industrielle Unternehmer glauben manche kostspielige Schadenersatz, ; Prozesse sich vom Leibe halten zu kön-' nen, wenn die Klägerinnen in solchen Fällen wissen, daß sie sich rorher einer , ärztlichen Untersuchung, nicht von ihrem Hausarzte, fondern von Gerichts-1 ärzten, und obendrein in Gegenwart einer anderen Gerichtsperson, unje.r j werfen oder auf die Geltendmachung ' ihrer Forderungen vor Gericht verzich ten müssen. Weßhalb in aller Welt fragt ein New Yorker Blakt soll zur Feststellung des Thatbestandes in sol chen Fällen das brschwore Zeugniß vertrauenswerther Privatärzte nicht mehr genügen? , . , SVm 2ltitrtsr. In Halle führten Mit. glieder des Böttchergewerks .neulich im .Prinz Karl" den alten historischen Reiftanz auf. Einige 20 Böttcherge. sellen in kleidsamer Tracht (weißes Hemd, schwarze Sammetkniehosen, lange weiße Strumpfe, Halbschuhe, Baretts mit Federn, Schärpen um die' Hüften) stellten in etwa 10 Touren' mit ihren buntbemalten Reifen dir Schaffung eines Stückfasses von Anfang bis zur Vollendung dar. GroßeZ Geschick müssen die ersten Schwenker j mit ihren kleinen Reisen und den darin ' stehenden kleinen mit Wein gefüllten! Gläsern haben; bei dem Reifschwenken ! darf mcht em Tropfen vergossen wer den. Am Schluß des Tanzes stand der erste Schwenker, Herr Hutzelmann, auf den hoch übereinandergelegten Rei fen und brachte das Hoch auf daö ehrfame Böttchergewerk, die Meister, deren : Frauen u. f. w. aus. Der Relstanz wird außer in München (Schäfflertanz) nur noch in wenigen deutschen Städten (Breslau, Halle) aufgeführt, weil er nicht nur kostspielig ist, son dern weil auch das Einstudiren schwierig ist. Einem in London lebenden Sohne des englischen CcmponistenBalfe war es in den letzten Jahren schlecht ergangen, daß er schließlich aus die Mildthätigkeit der Verehrer seines VaterS. dem England solche Opern, wie .Die Zigeunerin" und .Die vier Haimonskinder" verdankt, angewiesen war. Da hielt es nun eine Dame, .welche die Familie kannte", für angebracht, durch eine besondere Zuschrift an eine Zeitung der Welt kund und zu wissen zu thun, daß ver verstorbene Componist gar keinen Sohn hinterlas sen habe, wenigstens keinen legitimen. Der solchermaßen Geschmähte strengte einen JnjurienProceß gegen die Dame an mit dem Resultat, daß ihm in der Verhandlung 200 Lstrl. Schadenersatz zuerkannt wurden. Auf eine ganz eigenar tige Weise, die dringend zur Vorsicht mahnt, hat sich der in der Chaussee straße zu Berlin wohnende Kaufmann Berg eine Phosphor-Vergiftung zuge zogen. Er hatte sich von einem Streichhölzchen einen Zahnstocher ae macht und mit diesem einen hohlen Zahn bearbeitet. An diesem Streichholz muß sich wohl noch ein Rest Phos phvr befunden haben,' denn unmittelbar nach dem Gebrauche desselben zeigten sich deutliche Spuren einer Blutvergif tung, Zahnfleisch und Backe schwollen derartig an, daß B. ärztliche Hilse m Anspruch nehmen mußte. Auf Anord nung des Arztes wurde B. sofort in eine Klinik überführt und dort einer sehr schmerzhaften - Operation unter warfen, bei der die Entfernung dreier Zähne und eines Theiles der Kmnlade nothwendig war. Dem gleichzeitig mit Qerhängung des Belagerungszustandes über Sicilien erlassenen Befehl der Waffenablieferung sind in Palermo 7577 Personen nachgekommen, die 4. 991 Gewehre und 5.370 Revolver und Pistolen abgaben. -Die Behörden zogen 4.560 Erlaubnißscheine zum Wassentragen zurück und stellten. 2,019! neue auS. Nicht überall wurden die Waffen gewissenhaft gebracht, z. B. in' Bronte, einer Stadt von etwa 20,000 ' Einwohnern in der .Provinz Catania; obfchon dort, wie vermuthet wird, die, mifOtn O.ni. i lM.ke. ....r.tL... ! mittu v(uk mu cuucu ucitiu sind, wurden nur 63 Stück abgegeben. Bei den nach Ablauf des Ablieferungs. terminS von den Truppen in verfchie denen Ortschaften vorgenommenen Hausdurchsuchungen kamen noch bei. dj.M Lauern vsebV.'r.?!SVk' v

zum iJorschein, waö die Verhaftung der Leute und deren Ueberweisung än das Kriegsgericht zur Folge hat. Vor 25 Jahren, als der

zetz:ge Bischof von Neutra Emench Bende noch Pfarrer in Futtak war, sprach eine Deputation der Gemeinde bei ihm vor, um ihm zum Namensfcste zu aratuliren.- Einer der Bauern machte sich viel mit den in einer Ecke des Zimmers stehenden Pfeifen des Pfarrers zu schaffen, und als dieser fragte, warum sich denn der gute Mann so sehr um die Pfeifen interessire, erwiderte derselbe: .Weil sie so schön sind, als würden sie mindestens einem Bischof gehören." .Na, warten Sie, bis ich Bischof werde bemerkte dar auf der Pfarrer , dann schenke ich eine dieser Pfeifen Ihnen." Seither sind 25 Jahre verflossen. Aus dem Pfarrer ist thatsächlich ein Bischof geworden, aber der Bauer hat es nicht mehr erlebt. Sein Sohn hat jedoch das seinem Vater gegebene Versprechen als Erbe übernommen,und da er jüngst gehört hat, daß Wende wirklich Bischof sei, bat er ihn um die semem Vater versprochene Pfeife. Dieser Tage ist denn auch das erbetene Geschenk auS Neutra eingetroffen und seither sieht man den Vauttnburschen mit einer großen Meerschaumpfeife herumstolziren. Folgende merkwurdige Geschichte wird aus Guben be richtet. Einer unverehelichten Schulze dortselbst war im Jahre 1834 ein Sohn geboren. Später heirathete die Schulze einen gewissen Schmidt, und der Knabe wurde in der Schule und bei der Confirmation auf den Namen Schmidt geführt. Bei der Gestellung erst erfuhr er. daß er nicht Schmidt, sondern Schulze heiße; da ihm abe? der erstere Name besser gefiel, nannte er sich nach wie vor Schmidt. Nun will sich Schulze als Schmidt verhei rathen und läßt seine Schwiegermut ter das Aufgebot bestellen. Diese :r hält durch irgend ein Versehen einen Taufschein auf den Namen Müller ausgestellt. Schulze, durch die' öftere Wechselunq semeS Namens irre ge macht, läßt sich ruhig auf den Namen Muller aufbieten und trauen. Die Nachkommen, deren Zahl bereits auf einige zwanzig gestiegen ist, werden nun alle auf den Namen Muller em getragen. Jetzt, nachdem Schulze 60 ?!ahre alt geworden, ermittelt mt dor tige Behörde die Unrichtigkeit und hat das Berichtigunfls-Verfahre.n eingeKiW, Vor Kurzem starb in Leipzig ein Millionär, wohlbekannt in Verwalhingsfächern und sonstigen Handelsunternehmungen, der ' selbst erzählt hat. wie er an jenem Maitaae 1849 als elfriger Revolutionär aoae halten wurde, nach der am AuSgange der Grimmaischen Straße errichteten Barrikade und auf die Communal garde schießen zu helfen. AIS spät Abends Generalmarsch geschlagen wurde, fuhr der Revolutionär aus dem Schlafrock, holte die Flinte und lief nach seinen Kleidern. Aber, wel cher Schreck für rhn, die Hosen fehl ten. Die sorgsame Gattin hatte sie lyremHeinrich weggenommen und ver steckt. Zu den SonntagShosen konnte er auch nicht gelangen, denn am Klei derschranke. worin sie sich befanden, fehlte der Schlüssel. Vergeblich war sem Bitten und Drohen. Zum Kam pfe gerüstet, aber in Unterhosen, stand er zerknirscht vor der energischen Hausfrau sie gab die Hosen nicht heraus. So blieb ihm nichts weiter übrig, als die Flinte in den Winkel zu stellen und zu Hause zu bleiben. Es ging bekanntlich hart her in jener Nacht, und auf beiden Seiten gab eZ Todte. Spater hat der genannte Ne volutionär seiner Frau für die Hosen sperre tausend Dank gewußt Auf welche Weise un ter Umstanden mit sehr geringen Ko sten für eine Stadt die Wohlthat eines Schwimmbades geschaffen wer den kann, zeigt der VerwaltungSbe richt des StadtrathS zu Freiberg i. S. Es heißt darin: .Auf Anregung der Verwaltung des Gas- und Was serwerkes und auf Vorschlag des Aus schusses für dasselbe beschloß der Rath mit Zustimmung der Stadtverordne ten. einen am Eingange der Gasanstalt befindlichen, entbehrlich geworde nen Gasometer von 460 Kubikmeter Inhalt in ein Schwimmbad umzu bauen und die mit zusammen 9000 Mark veranschlagten Emrichtungsko sten auf die Gasanstaltskasse zu übee nehmen. Die Ausführung dieser Be schlüsse wurde- einem Sonderaus schusse übertragen. Die Eröffnung des Bades konnte am 6. April 1893 erfolgen. Da3 Schwimmbassin hat einen Durchmesser von 10,65 Meter und ist durch ein Seil in zwtf Ab theilungen für Schwimmer und Nicht schwimme? . von 2 Meter bezw. 70 Centimeter Wassertiese getheilt. Das selbe kann täglich durch 150 Kubikme ter Wasser der Vrauchwasserleitung aesveist werden. Die Erwärmung deS WasserS erfolgt durch Benutzung der von der Rauchkammer der'Gaö anstalt abziehenden Gase in einer öeizrohrspirale von 140 Meter Länge. Um daS Bassin herum befinden sich hinter einem Rundgang 12 Auskleide zellen. ein RewigungSraum mit Douche. sowie ein Warte- und Abkühlunasraum Die darüber befindliche Gallerie (ohne Zellen) kann gleichfalls zum Auskleiden benutzt werden. Die Erwärmung der Räume geschieht durch ' Benutzung der. abgehenden Dämpfe auS der Gasanstalt.- Der Besuch deS BadeS in der Zeit vom 6, Avril bis 15. Mai 1893 betrug 2209 Personen." Hier ist an einem prakti schen Beispiel gezeigt, waö mit ge schickte? Benutzung , vorhandener Hilf 3 mitte! ohne geoßen Kostenaufwand für die Hygiene einer Stadtbevölke rung geleistet werden kann. - Ein Selbstmord unter außergewöhnlichen Umständen ist in Barcelona verübt worden. Neulich Morgens ertönten in der Calle de Mallorca mehrere . Schüsse, die - eine sich iufällil w der 5): eusltend:

V Gendarmerie PatrouMe veranlagten, herbeizueilen. Sie stießen alsbald auf einen Menschen, der ihnen verdächtig vorkam, weshalb sie ihm Halt geboten. Statt aller Antwort feuerte der Unbekannte einen neuen Schuß ab. der einen der Gendarmen streifte. Diese glaubten sich von irgend einem fanatischen Anarchisten angegriffen, legten ihrerseits an und streckten den Mann mit mehreren Schüssen nieder. Als fr ihn genauer untersuchten, stellte sich heraus, daß er bereits aus verschiedenen anderen Schußwunden, die er sich offenbar vorher bereits selbst beigebracht hatte, blutete. Es fanden sich mehrere Briefe in seiner Rocktasche, worin er die Absicht aussprach, sich das Leben zu nehmen und den Richter bat, keinem anderen seinen Tod in die Schuhe zu schieben. Der Unglückliche war vor Kurzem von Buenos Aires zurückgekehrt, wo er vergeblich gehofft hatte,, fein Glück zu machen. I n Delmenhorst bei Oldenburg hatte der Dirigent einer kleinen Ballkavelle, mit Namen Huntemann, während eines Tanzvergnügens Streit mit einem jungen Mann aus Stenum, dem Haussohn Schuknberg. bekommen. Nachts auf dem Nachhau, sewege trafen sich beidt wieder. Huntemann und dessen Begleiter, ein neun zehn Jahre alter Musiker Engel, ver folgten den Schulenberg, trieben ihn u die Enge und jagten ihn auf einen Kamp. Dort schlug ihn Engel mit seinem eisernen Notenständer nieder; der Unglückliche war sofort eine Leiche. Die beiden Musiker wurden alsbald verhastet. : " Wie wett der Ruhm der deutschenLieder gedrungen ist, zeigt die Thatsache, daß em berühmter Parsendichter, der in Bombay lebende Muncheriji C. Munsookh, eine große Zahl Rheinlieder in's Indische übertragen hat. ' Munsookh, der jetzt 65 Jahre alt ist. hat außer einer Uebersetzung Firdust's über 30 Werke verfaßt. Geschich tesbücher, Romane und Dichtungen; berühmt unter den letzteren ist ein Hymnuö auf den Prinzgemahls Der mit der Untersu. chung und Berichterstattung über den Kanal vonKorinth betraute Abgesandte ves österreichischen Lloyd hat sein Gutzchten dahin abgegeben, dah de? Kaaal in seinem gegenwärtigen Zustande nicht geeignet sei, den Schiffen deS Llovd Durchgang zu gewähren. Die Vefellschaft deS Kanals hat hierauf

sie Vornahme neuer VerbesserungSar Seiten beschlossm. Auch Klagen andr cer Gesellschaften werden laut; ein Dampfer der franzosischen Packetboot Gesellschaft stieß vor einige. Tagen im Tana ;;hnmal an. Günstige Gelegenheit. . Sie waren früher bei mei ner Freundin, die Frau Geheim räthin. Weßhalb sind Sie dort entlassen worden?Weil ich an den Thüren gehorcht hatte!.Ach, da behalte-ich Sie..,. Sie müsjen mir aber , haarklein erzählen. wa? Sie alles gehört haben r Ausrede. . Herrin (in die Küche tretend): WaS muß ich sehen, Luise, Du hast einen Feuerwehrmann mit in der Küche?j Köchin (etwas bestürzt): .Ach. gnädige Frau, daS ist nur eine Vor. sichtZmaßregel, wenn S wo brennt! Variante, .Nun. wie ist Ihnen das Bad be kommen ?- .Hut. Das Moor hat feine Schuldigkeit gethan ich lgnn gehen!- ,,, Marktbericht. Wholesale.Preise Grocerieö. Zucker: Harter $5.34. Guter gelber $4.26. Gewöb ,l. selber 3 5li. Kafs: peröst. Banner, Lion und Java '4 K 7oc ni Psn aaen ) Capital 23c Pilot 23c Aakota 2Se Brazil 22pc Getr. Aepfel S)c Pfirsiche 12c Corimhen Sc Pftaumen?) Aprikosen 15 Jrüchte und Gemäss. Aepfel per Satz $6.50 Citro en per Kiste $3 50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver Ich $1.20 Zwiebeln per Fab $2.X) üben per Faß $1 50 Bchne . per Bushel $i 80 Kartoffeln per Bushel 75c Süß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizm pat. $4.00 Frühjahr.Weiz? pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 25 Hafergrütze $5.75 Butter. Sier und Geflügel. Butter, frische Countly I?c, Eier, irisch, per Dutz 12 Leb. ScflSael: fcübner 6c ver Wund: Spring EhickenS 6c; Hähne 3c ; Turkey Hennen 6jc-. Enten 6jc-. Gänse $4MperDutz. Cütvtil U fiT Vrange, " Jabriknte an Kutschen. Buggies, nnd allen Sorten Wagen. &fe Dadidlon und Market Straße CARL PINGPANK'S Osutschs Buch - chsttdlmlg . 7 Süd Mabas Straße. Bestellungen und AbonnemenU auf alle i In und Auslande erscheinenden Bücher und JeUschriften werdm angenomme und prol geliefert.

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Wozu sollten wir die unangenchincn Symptome von Dyspepsie schildern? Die Ernährung des Körpers hängt von dcr 9?ahrnng ab. Und doch mag die 9!ahrnng fehlerlos, die Eniahrung des &6ip-? mangelhaft sein. Das ist aber nur dcr F.'.ll. - wenn die Vcrdanung gestört wird durch 'Dyspepsie, welche die Funktionen dcr VerdanimgSorgane und damit daS allg::nc!ne Wohlbefinden so stark afficirt. Da$ cvflart anch, warum Dyspepsie so oft anch anderweitige Krankheiten herbeiführt. Ein unschädliches Aittel gegen Dyspepsie lind fllcichzeitig ein wohlthuendes stäikcndcS Mittel für daS ganze System ist I o -h a n u Hosf'S Malzextrakt, welcher alle nährenden und stärkenden Elemente dcS rtrahirten WkalzeS enthält. . Man hüte sich vor nachgeahmten Artikeln. Dcr ächte trügt den Namenözug Johann Soff auf der Hals-Etikette tedcr ZZlasche. Unsere unentgeltlich versandte Broschüre ent hält interessante Mittheilungen über diesen Cxtratt. EiSner fc Mendelfon Co., Agenten, 152 und 154 Franmn St., yltvi Port. Dr.J. A. Sutcliffe, leschasttgt ftch ausfchltrßttch it wrdLrztttchen oucn una mi wci.iei&if uns urtn:ranröette. 919. 05 Cft MarZet trake. KsNce-StuNden : S bis 10 Nhr Borm. i dt llhr Nachm. SsnstagA augenomen. Xcle man w-i. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. . Office und Wohnung: SS7 Süd Delaware Straße. Ofstce'Stundea: 8 9 Uhr Vorm.: 1 8 Uh, ackm.: T 9 Uhr bendk. Xel 5on 1448. Dr. PFAFF, Office; 134 Nord Pennsylvania Str. Vkftce.Ttxnden von 5-4 Uhr Ztech. No. 425 Madison Avenre. Stunden v?n IC 11 UZr Vorm. lzng: lS7R.labamstr. ,l5.?e rermomftr. ?ffiOtt 1 w. .eu80R . j Wokmnna 08. Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt. Ossiee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. OsfieeEtunden : 8btS V Uhr orm. 2 feig 8 Uhr Nachm. 7iS Uhr Vddk. VonntagS S 9 vormittag Telkvbou 280. Dr. C.R. Schaefer, Drzt und Chirurg, s. 430 Madison venue, nahe Morris Str. Sprechstunden : 8-9:80 UlzrMorgen. 4 Uhr nasjttiuiag, uqi tcno. TelevK 282. C. C. Wnerts, Deutscher Zahn-Zttzt, No. gz Nord Pennsylvania Str. 9al toltd Ruf Wunsch gewandt. DU. L. WITT, Arzt u. Accoucheur, Osnce : o. 459 Süd Meridian Straße. Telephon 1297. Dr. Wagner, Ossice : Zlo. 60 Ssl Shio Btr. Otftee-etuudkn : s-!0 Uhr orMae. - ayr Rachmttta. ohnung : GtfettrMdtoa na ötrold Xeleöhon SifL CHAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. 3. Scott. flo. 667 Virgini Kvenue, Ecke Cobum Str. Telephon 1747. 9?fi!fc?atnif r an fcar Rfitrnt'lrf - TkI inbttacht f argf (Uttg gefüllt, streie Ablieferung. HDur. ErEILm9 No.33 Oft Obio Straße. kprechNunde : 10 15 Nhr Vormittags, 13 achniittazO und 73 Abend. Sonntag von iv usx slaaiiragG. AN IDEAL FAMlLY MED I C I NE FOt IMlffeotlo. itlll, llcadaefee, CnUpftlB Ü&4 CBplcxim. OsseulT.lircatk, mnd all diaordar ot Um fitomara. I Um and BoweJa, . RIPAN8 TABULC8 ' . et rentlj yet prompU. rtrfoct diffeatioo (oüow tbetr um toid by drngv-lst or ernt bj BiaJl. Box ÖsTüUsUöa. Pactunft born), $3. rar fr HiniDlea-addreM ÜIPA CHEMICAL CO., KtvTtrL Die Trust Union Co. Kapital $000,000. Office: o. 68 Ost -Market Straße. Jt ohn 6. Sollldav. Sery Clttl. Präsident. 3. Blce.Präftdent nd EchadmetKor. Addis, Harri?. 5am'lL.L,k. 1. izepristdent. Sekretär. Direktor: harte H. Vrll, ThoS. S. Da,. .T.DePaw. J.S.Slfton. ddison . Harri. John H. Sollida. terltäg R. Hott. corae ath. öenr, E. Loug. Vvlne T. MaLott. dward L.McSee. Em.S.Raui. Gisetllick autborisirt al t5recu!or. Uni nistratoren, Vormünder, ssigneeS, Receivers und xrues zu jungtren. aunn und verkaufen Bonds. ?ors?n Keld auf SSnVnhft nnS fnft! irycr?n:en. - . " "-I YYr""T"" I- !' Collemren Interessen. Dlvtdenden und xuetptn. Offeriren lt bellen Sicherheiten m Geld verleiben,. unter Staatsaufsicht und zum doppelte rag r airnai verantwort!' Telephon 1269Unterstützt die üflION CO - OPERATIVE Zäun d r y, ' betriebe bo nto sHmöbche. s. 1L3, 1 und 142 Virginia puk.

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