Indiana Tribüne, Volume 17, Number 162, Indianapolis, Marion County, 1 March 1894 — Page 1
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l .5-SVZ yr i . Ä . kesen Sie die Offerte der Tribüne" V V l.Mär,18St. 0 rlOAO r? O0 5 ks Ti A A Tribüne Coupon v für die für die Wdt-khllisgMis! H-MMM !A! w y W V w S tfi Jahrgang 17. Office : No. IS Süd Alabama Straße. Sis. 1C3 Indianapolis, Zndiana Donnerstag, den X. März 1894.
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der EtaEiants National Bank. Indianapolis, den 19. Dezember 1893. Aktiva. Anleihekonto.... . $ 309,954 02 Jnventar.Tonto 180,275 00 Vereinigten Staaten Vonds 250,000 00 Vonds (Stadt JndianapcliZ, Marion Co. jc) 682,570 57 Fällig von Banken $487,321 16 Fällig vom Ver. Staaten Schatzamt 3,249 70 Baar (Gold 5322,600 00) 529,540 25-1,020,111 11 Bond.Prämien 18,848 36 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln ,c .' 19,000 00 $2,480,759 0G Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 300,000 00 Reserve,Fond und Gemmn-Conto : - 89,068 71 Banknoten in Cirkulation 225,000 00 Depositen-Conto 1,866,670 85 $2,480,759 06 John P. FrenzeZ, Präsident. - Otto N. Frenzel. Kassirer. O. F. Frenzel.Assistent-Kassirer. JameS F. Failey, Paul H. Krauß, (5hrist. F. BalS.
EN6LISH0PERAH0USE DetttZchcs Theater. am Donnerstag, den . März 1,894. Fünfte AbonncmentS'Vorstellung. Zum ersten Male : Uxfcvc Don Juans ! Srobe SekingSposse in 4 Akten Von l'ton Xt(9tp. Preise der Plähe 25c, 50c und 75e. Ti frcfaste AbzaveAkntS ?orstelluna I fin am SU Mär, statt. LEO LANDO SvU5?Z 61 RESCRIPTioriS EAST MARKET ST." API, Brillen werden nach den beste Methsden den Augen angepaßt. Greonre Mörnnann v . k?itl- Aarv-r tÄvV4i !-!:- .- - - X; Lw-n.i-i':'! r-j --'., .-vW-J W&5?i fÜrTr) ra mym y-z LiT;-iT--r r?U. -e-? - . ... . . .TSUX -31 Office : 26 Süd DelaAarestr. etAEr: 120, 122, 124. 12, 128 Oft Pearlftr. Tel?rboit Pll . Ctftn Taa und Nackt. An meine Freunde und Bekannte ! hiermit die ergebene Anzeige, daß ich daS Grund?iaenthum nebst Wirthschaft deS Herrn an am : rt . . r - v I Vuuci,BHiBtnun - I vcae rouiq oc ueiaroare an., käuflich erworben habe und mich freuen werde v.t.rin l..k ... 5. ÜICUIC l'llllll vuuüu utuiup-ii IU tVIUllll.l E, wird mein Bestreben sein meine Gäste wie üblich in liberalster und zuvorkommendster an.:r. ... c .1 i ... ar4..k.r I I tt uwn. miii8u I I 11 1 I M M 1 1 M I w uiiu ivonci. I Keller Bro'S Cementaesckaft, Office: 99 Ost South Straße. - In Yino Yeritas ! Nur reine kalifornische und importutk Weine, beim SlaZ oder in Gebinden findet I man " t.: JULIUS A. SCHULLER'S Na. 10 103 Nord Meridian Str. ..t eftellungen werde in der tadt rompt d riinnnnr vi . konenkrei abgeliefert. Mozart Halle! Henry Victor. Dak größte, schönste und teste dartt Lokal in dn Stadt. Die geräumige und 'chön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen nd Privaten zur Abhaltung von Vällen, Corqerten und Versammlungen unter libna ler Vdinaungen,ur Verfugun. BRILIS zuveria; uge Tampisarveret, 1mmm . , (tasitrt ml.) Herrenetter serewizt. efSrdt n pari. . , Ww...
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V Editorielles. Die Maschine wirkt revolutionär. Nun da die Schriftsetzer die Maschine auf denHalö bekommen haben, werden sie auS ihrem Konservatismus herauötreten. Vorher thaten sie eS nicht. Wenn die Deutschen, speziell die deutschen Demokraten, und wenn die Wirthe, welche in ihrer größeren Zahl ja auch Demokraten sind, den Sentinel" lesen, dann haben sie alle Ursache auszurufen: Herr beschuhe mich - vor meinen greunven, vor meinen Feinden will ich mich schon selber tik,. ,,u. -luu vmunun,uo Blatt einen Polizeirichter wegen allzugroßer Strenge in der Bestrafung der Uebertreter des LiquorgesetzeS angreift, oder wenn ein republikanisches Blatt dasselbe wegen allzugroßer Milde deö Richters thut, so läßt sich daS begreifen und man kann nicht böse daiüber werden. Wenn aber ein demokratisches Blatt, daS für seine Partei die Unterftützung der Deutschen und vor allem die Unterstützung der Wirthe erwartet, einen Polizeirichter stetig attackirt, sobald er nur eine Regung liberaler Neigungen kundgiebt, so muß man billigerweise erstaunen, und man muß wohl oder übel zu dem Schlüsse kommen, daß die Beweggründe gemeiner Natur sind. Daß sich dabei ein Stück abscheulicher Heuchelei kundgiebt, versteht sich von selbst. Der Sentinel" kann nicht darüber zur Ruhe kommen, daß die Anklage gegen Strack in der. bekannten Affaire deS Südseite Turnvereins niedergeschlagen wurde, und fährt fort, dem Polizeirichter StubbS Vorwürfe darüber zu machen. Weil die maßgebenden Behörden jetzt der republikanischen Partei angehören, wirft sich der Senxinel" zum Verfechter von law and a 1 ' k ;r nr. ,s uiuw uu . hju wtiiiiuiiy9iuuiperci gans phrase. Der Sentinel" hdt die Behörden aeaen die deutschen o o ' v. . . . , , m . Vereine auf und daS ist eine Gemeinhit. So sagte der Sentinel" gestern 7 i o rr v i ...... . UiiiVV 14 II V W 4 Ul VIMVUVVV r! :xi r.c -r. , rtt..tt Wlr mucaicn tgcn, uu yerr zuovo leugnen kann, daß er bei der kürzlichen CröNnuNiZverneuenurnyaueanwefeno war und Bier nach der Polizeistunde Hfän.fen M- fTJriT anwe,eno, zog icq aoer oieircicr dcijc vor 11 Uhr zurück, '.'lun, warum erlaubt diese lav and order Adminiitration diese Uebertretuna deS Liauor UtUW, während sie so viel Lärm über die Durchführung der Gesetze macht? I Jeder vernunttlge Mensch in ver i - I Stadt weiß, daß eS lediglich US Potttiscken Gründen und nicbtS anderem geschieht. Herr StubbS, Herr Denny und Herr Powell mögen eS leugnen bis sie schwarz werden und eS wird ihnen doch Niemand glauben." Und nun fragen wir : Kann eS etwaS Heuchlerisches geben als diesen Erguß? Als ob der ..Sentinel" aus anderen als politischen Gründen so heuchelt Er mag es leugnen, vls er lqwarz I w ' m. r r . wird, und eS wird ihm doch Niemand glauben Der Sentinel" will auS politischen Gründen, dab die Republikaner die Verfolauna der Uebertreter deS LiauoraesedeS mit strenaer Sand fort , , , setzen, hetzt sie dazu auf. möcht da sie na verbabt machen, oesbalb . - uu . I DCIUHIU II ICUC iiwuuu wiiuuii. vifc
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sehen Vereinen gegenüber ein Auge zudrücken, und er schürt fortwährend, damit die Verfolgung wieder Platz greife. DaS ist eine ganz gemeine demagogifche Politik, und ' zeigt, daß dieses Blatt jederzeit bereit ist, die Fahne deö schlimmsten Fanatismus aufzupflanzen, wenn eö glaubt, seiner Partei dadurch zu nützen.
Drahtnachrichten Inland. Wetteraue sichten. Bewölktes Wetter; leichte lokale Regen. C o n gr cß. Washington, 23. Febr. Die Geschäftssperre (deadlock) un, Hause wurde heute unterbrochen, indem nach verschiedenen Abstimmungen der Anrag BlandS auf Beschränkung der Debatte angenommen wurde, nachdem . eine ve!iupsayige sayl genimmr hatte. Mehrere New Forker Demoraten, der Obstruktionspolitik müde, hatten für den Antrag gestimmt. Die Freude war aber bei der nächsten Abtimmung wieder vorüber, indem mkhere Republikaner, welche sich bisher nicht an der Obstruktionspolitik beheiligt hatten, sich jetzt deS Stimmen enthielten, so daß die Situation wieder wie früher war. Der demokratische CaucuS deS SenatS hat sich betreffs der Tarifbill geeinigt und befürwortet nur wenige Aenderungen an derWilson Bill. DaS Finanzcomite, in dessen Handen die Bill sich befindet, wird die Ansichten der einzelnen Senatoren hören und dann die Bill vorlegen. Im Senate wurden heute auch mehere Jingo,, - Reden in der Hawaii Angelegenheit gehalten. Der U nt erfch lagung bt schuldigt. S t. L o u i s, Mo., 28. Febr. Auf Veranlassung der Direktoren der St. LouiS Skational Bank ist heute Nachmittag ein Verhaftsbefehl gegen Wm. S. Burger, den früheren Kafsirer der Bank, herausgeschworen worden. Burger wird der Unterschlagung beschuldigt. Die Höhe der Summe, welche er unterschlagen haben soll, ist noch nicht genau bekannt, soll aber ungefähr $50,000 betragen. Mord und Selbstmord. Tren t o n, N. 3., 2u. Febr. Wm. Nyan, ein 2öjähriger Töpfer, verwunbete heute seine Frau durch einen Schuß tödtlich und beging hierauf Selbstmord, indem er sich eine Kugel in den Kopf jagte. Pittsburg. Pa., 28. Feb. Um neun Uhr heute Abend erschoß imHotel Eiffel der Baseballspieler McNabb von Baltimore Frau N. E. Rock.vell, die Tochter eines reichen Kaufmanns aiZ Braoöocr, Pa , mit welcher er m Hotel in ehelichen Beziehungen gelebt und die er für seine Frau ausgegeben hatte und jagte sich , dann selbst eine Kugel inS Herz. Ueber die Gründe ist nichts Näheres bekannt. Ausland. Aus Brasilien.. . Rio de 3aneiro, 23. . Febr. Für den Augenblick konzentrirt sich alleS Interesse auf die morgen stattfin denden Wahlen. ES ist ein Präsident und Conareßmitglieder xu wählen. Um 12 Uhr heute Nacht hört daS Kriegsrecht auf. ' DaS Resultat ver Wahl wird offiziell im Mai bekannt gemacht. Eine Pariser Sensation. Pariö, 28. gebr. Ein Artikel, der heute im Figaro" erschienen ist, und in welchem der Ezar, die Prinzes sin Marie von Orleans, Gattin deS Prinzen Waldemar von Dänemark, der Kapitän Graf Beauchamp, Mili tärattache der französischen Gesandt schast in Kopenhagen und andere pro minente Persönlichkeiten genannt wer den, hat hier die größte Sensation verursacht. - Der Artikel enthält Enthüllungen über Intriguen, die am dänischen Hos in Szene gesetzt worden sein sollen und die Beschuldigungen sind so schwerer Art, daß heute der französische Gesandte am däniscben Hof, der Graf
tikelS im Figaro" gilt, oline weiteres auS dem diplomatischen Dienst entlassen worden ist. Die Enthüllungen haben auf 'die französisch-rusnsche Entente Bezug und
daS Sensationelle an der Sache ist daß die Intriguen mit Vorwissen deS Präsidenten Carnot, aber hinter dech Rücken deö Ministeriums Dupu geführt worden sein sollen. Als Hauptperson in der Affaire wird die Prinzessin Marie von Orleans, eine Tochter des Herzogs von ChartreS, bezeichnet, die bei dem Zaren in höbet Gunst stehen und dieses freundschaftiche Verhältniß benutzt haben soll, 'um den Zaren für Frankreich zu gewinnen. Die Prinzessin soll eS auch zuwege gebracht haben, daß, während sich der Admiral Avellan mit seiner Flotte in Toulon befand, zwei französische' Kriegsschiffe nach Kopenhagen geschickt und dort von dem Zaren inspizirt wurden. Der Kapitän Beauchamp soll später. wahrscheinlich im Auftrage deS Präsi denten Carnot und ohne .Mitwissen des Ministeriums Dupuy, sogar von dem Zaren und durch die Prinzessin die Beantwortung von vier bestimmen Fragen verlangt baben, die alle dahin zielten, ob sich Frankreich evenurllen FalleS auf Rußland verlassen önne und waS Rußland für die Freundschaft verlange. Die Prinzessin oll daraufhin beschlossen haben, daß eS unrecht sei, die Regierung in Paris im Dunkeln zu lassen, waS hinter hrem Rücken vorgehe und daraufhin den Grafen d'Aunay von den Bemü hungen deSKapt. Beauchamp'S unterrichtet haben. Vom deutschen Reichstag. B erlin, 28. Febr 3m Reichsaz sprach heute Herr Eugen Nichter, Freisinniger, für die Annahme deS deutfch-rusfischen Handelsverträge? und Herr Lieber erklärte, daß die CentrumsPartei in dieser Angelegenheit getheiler Anficht sei. Eine Anzahl der Mitglieoer sei für die Verwerfung deS VerragS, andere hätten sich aber bereit erlärt den Vertrag zu unterstützen, wenn die gleitende Skala für Eisenbahnen abgeschasst würde. Polizeiarzt Dr. Earp resignirt. Polizeiarzt Dr. Earp reichte gestern beim SicherheitSrath sein Entlassung?gesuch ein. Da er auS sicherster Quelle wußte, daß man ihn zu entfernen wünschte, hielt er eS für ehrenvoller zu gehen, ehe man ihn abgeschoben hätte. Die Resignation wird jedenfalls acceptirt werden und eine Neuernennuna bald erfolgen. Kommissär Ruckle will Dr. Oliver gern in arps stelle sehen, zeooch scheint Dr. Kahlo die meiste Aussicht auf Erlangung deö Postens zu haben. denn er ist ein Protege deö Kommissärs Connor und auch der demokratische Kommissär White ist ihm günstig ge sinnt. Da weder über Sarpö professionelle Tüchtigkeit noch seine. Amtsführung irgend etwas Nachtheiliges gesagt wer den kann, daS geben die Herren vom SicherheitSrath selber zu, so sieht daS wieder verzweifelt wenig nach Civil dienstreform auS, oder soll letztere blos Sand in die Augen der unabhängigen Wähler sein. ' .Dle Äeate Faii. Der State Board, os Agriculture" hat nachgegeben, so daß der Driving Club" seine Rennen in der am 3. Sept. beginnenden Woche abhalten kann. Der Board ließ sich aber eine Beschei nigung geben, daß dieses Zugeständniß nur Umstände halber, sür dieses Jahr gemacht wurde. In der NachmittagSsitzung .wurden auch noch die Gehalte der Mitglieder deS Boards und der Beamten festge setzt. Die Mitglieder erhalten $5 den Tag und 10 Cents einen Weg; ebenso die Sachverständigen und Superintcn denten der verschiedenen Abtheilungen die Gehülfen der Superintendenten $3 den Tag; der Sekretär $2000 daS 3ahr; der Schatzmeister $100 daS Jahr und der3anitor $25 den Monat nebst! Wohnung und Heizung. ES sollen $2000 für ZeitungS - Anzeigen im
Hiesiges.
Herren 3. E. McDonald von Ligonier, M. A McDonald von West Lebanon
unv ZU). leoens von Vaiem wurden damit betraut. ' - Die Straßenbahngefellschaft wünscht daS Wegerecht durch den Grund zu erlangen und erklärte sich bereit, in liIttaltx Weise dafür zu bezahlen. Das Efekutiv-Comite wurde mit der Untersuchung der Sache betraut. Die Kaufleute der Stadt, erhielten die Erlaubniß, ein permanentes AuSstcllungSgebäude zu errichten und werden den nöthigen Platz dafür vom Ezekutivcomite angewiesen erhalten. ES wurde beschlossen, den Commercial Club und Board of Trade zu ersuchen, eine Bewegung in Gang zu . . 4. CTT OTT Ti-. . f - t ... setzen, daß Fabrikanten und Geschäftseute ihren Angestellten einen Halbfeiertag während der Fairwoche bewilligen. Die Tage für die AuSstelung wurden offiziell auf den 17., 13., 19., 20., 21. und 22. Sept. festgesetzt. VoltzetgeriHt. Adolph Patterson, ein Neger, hatte ich einen Krug Branntwein angeeignet. Nach einem eingehenden Verhör kam der Kadi zu der Auffassung, daß ein Diebstahl vorliege und überwies den Durstigen der nächsten Grand Jury. Am Dienstag entließ Charles VanarSdal, ein Grocerybefitzer in 60 S Tennessee Straße, seinen Clerk. Darüber wurde er nicht wenig erbost und häufte auf seinen Arbeitgeber eine Menge der unschmeichelhaftesten Schimpfwörter und machte sich daran, diesen Herzenöerguß durch einige Backpfeifen zu begleiten. Vanarsdal ergriff darauf ein vor ihm liegendes Beil und trieb den Radaumacher auS dem Laden. Später ließ letzterer aber , den Vanarsdal wegen Bedrohung mit tödtlichen Waffen ver basten. Der Fall wurde auf morgen vertagt. Ed. BarneS erhielt wegen thätlichen Angriffs auf Richard Melville $1 Buße, während Letzterer freigesprochen wurde. Estella HawkinS wurde wegen Trunkenheit und Schlägerei zu $15 Buße verdonnert. Ada und 3da Edwards wurden als gewerbsmäßig Unzüchtige zu 820 resp. $10 Buße verurtheilt. Carrie Hicks und ThomaS Kirk end. lich, beide verbcirathet, wurden wegen Ehebruchs nach zweistündiger Argumentation deS FalleS in einer langausgedehnten Erklärung von StubbS schuldig gesprochen und zu je $50 Buße verurtheilt. m ,, m . 5kene Klagen. Henry C. SanderS verklagte die C. C. C. k St. L. R. R. Co. gestern auf $10,000 Schadenersatz. Kläger wurde am 9. Januar 1891 beim Ueberfahren der Big Four. Geleise an BateS und Leota Straße von einer Lokomotive aus dem Wagen geschleudert, der letztere demolirt und die' beiden Pferde getödtet. Er selber wurde beträchtlich verletzt. Harry OwenS von Oaklan'', 3ll. gegen Arthur Jordan. Schuldforderung von $125 für oaS Schlachten und Berpacken von Hühnern. - ÜJ3m Mary SamS, welcher am Dienstag wegen Zrunke.-.heit und Friedensstörung bestraft wurde, veranlaßte die Verhaftung deö Wirthes David Fair, Ecke 7. und Mississippi Straße wegen thätlichen Angriffs. Der Maskenball deSj Sndselte Turnvereins wird am Donnerstag den S. März in der Turnballe abgebalten. Jacob W. Löver, Sekr. VergnügungS-Vom Die regelmäßige Versammlung deS deutschen MilitärvereinZ wurde gestern Abend bei zahlreichem Besuch abgehalten. Die laufenden Geschäfte wurden erledigt,, die Frage; der Verlegung deö Lagerplatzes jedoch wurde für die nächste Versammlung zur Beschlußfassung zurückgelegt. ' Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Accidenzdruckerei durch Anschaffung eer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben, und dag f" i roir l wir jetzt im Stande find, alle Aufträge ! rasch auszuführen. Wir ersuchen hier
mit alle unsere Freunde, Vereine und Geschäftsleute, uns ihre Aufträge freundlichst zukommen u lassen und versprechen rasche und billige Bedienunz. Tribu yubl. Co.
Der Board of Public Works übersah gestern Morgen ein . Angebot
für den Ingenieurs Wagen. Dasselbe war von 3. W. Buchanan für $137.! Er erhielt den Kontrakt an Selle von: Gudelööfcr, dessen Angebot $145 war. Scdön und'rein Soll daö Haus stetö sein! D:e besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schrnedel 420 Ost MiCirty Qh. EG Der Big Four Trottoirfall, der am Dienstag Morgen an die Circuit Court appellirt wurde, wird daselbst schon nächsten Mittwoch zur VerHandlung kommen, und zwar vor Geschworenen. Um dem Interesse, daS die Allgemeinheit sowohl wie die nppellirende Compagnie an der Sache hat, entgegenzukommen, setzte Richter Vrown den Termin möglichst früh an. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c. bei Wm Mucba. 199 Ost Washington Str. Z3-Dn: Stadtchemiker, 3. N. Hurty, hat daS Brunnenwasser auf Lot 27 Beacon Str. als sehr schädlich und als Trinkwasser ungeeignet bezeichnet. Der Bericht ist an den Gesundheitsrath gerichtet und konstatirt außerdem, daß in der Nachbarschaft Typhuserkrankungen häufig vorkamen. Neben vielen animalischen und vegetabilischen Verwesungskörpern enthält daS Wasser große Mengen ChlorS. am Fortschritt der Photograhpie. Die Photographie nach der Natur bat abermals einen wichtigen Fortschritt zu verzeichnen. Es ist jetzt gelungen. einen Apparat herzustellen, mit welchem Augenblicksaufnahmen nach der Natur in Lebensgröße gemacht wnden tonnen. Was das bedeutet, werden nicht nur Künstler, sondern die Männer der verschiedensten Wissenschaften zu ermessen wissen. denn bisher konnten Augenblicks aufnahmen nur im kleinsten Maßstabe heraestellt werden. Diese kleinen Aufnahmen wurden dann, damit man sie deutlicher sehen konnte, nachträglich vergrößert. Bei diesem Vergrößerungsverfahren gingen natürlich viele Feinheiten der Zeichnung verloren, und die allerkleinsten Linien erschienen überhaupt nicht auf der Bildfläche, weil die ursprüngliche erste Aufnahme nach der Natur zu klein war. Für die Bildnißphotographie hat der Hofphotograph Brasch in Berlin einen Apparat eingerichtet, welcher die Person in Lebensgröße photographirt. Die ganze Art des Verfahrens hat etwas Ueberraschendes. Der Besucher des Ateliers wird in einen merkwürdigen, etwa birnenförmigen Raum, der von allen Seiten mit beweglichen weißen Platten und weißen Vorhängen bedeckt ist. hineingeführt. Dort nimmt der Besucher auf einem Stuhle Platz, und ebener sich dessen versieht, zuckt der Blitz einer Magnesiumflamme vor seinen Augen auf. Damit ist die Sitzung beendet, und das Bild ist fertig. Gewiß bekommt der Ahnungslose, der da Platz nimmt, einen leichten Schreck, wenn der Blitz zuckt. Aber bevor sich dieses Erschreckn in seinen Zügen ausspricht, ist die Aufnähme längst fertig. Denn , der Apvarat arbeitet in der kaum denkbar ! kurzen Zeit von einem 50. Theil der Sekunde. Eine Wimper des Auges kann nicht so schnell zucken, wie der Apparat arbeitet. Kein Kopfhaltcr v nichts von den sonst üblichen Vorrichtunaen ist dabei nöthig, um mt Person zu einem künstlichen Stillhal ten zu bringen. Zwanglos' sitzt der zu PhotographireNde da, und selbst eine leichte Bewegung der Lippen, der Augen oder deS ganzen Kopfes stört nicht die Schärfe der Aufnahme. Die Bilder , sind dato von einer großen Natürlichkeit des Ausdrucks und zuzleich von bemerkenswerther Schärfe. In dem Atelier hängen die großen Bildnisse des greisen Malers Adolf Menzel. des Professors Leyden und des Schriftstellers Schmidt-Cabanis voll sprechendstem Leben. Deutlich tritt der. Unterschied gegen die Aufnahmen der älteren Art hervor, wenn man diese Bildnisse mit den in denselben Räumen hängenden Photogra pbien nach der alten Methode vergleicht, z. V. mit der großen, sorafältia retouchirten Photogravhie des Ge helmraths Krupp in ' Essen. Durch das Retouchiren kommt nur zu leicht eine unwahre Glätte der Schattirungen in die Bilder, während bei dem neuen Verfahren von keiner Retouche 'die Rede ist und nur die ung'schminkte Natur wiedergegeben wird. 5k n Virkenhead, England, feuerte ein Bruder auf seine Schwester, gerade als sie zu ihrer Trauung die Kirche betreten wollte. Der Schuß verfehlte glücklicherweise sein Ziel. Hierauf richtete der Bru der den Revolver gegen sich selbst und verletzte sich gefährlich in der Brust. Und was war die Ursache? Weil sich die Schwester gewelg:rt hatte, bei dem Wagenvermiether, bei welchem er an gestellt war, die Hochzeitskutsche zu
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