Indiana Tribüne, Volume 17, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1894 — Page 2
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Staaten unter allen Umständen nur langsam vor sich gehen und es voch lange Zeit in Anspruch nehmen wird, ehe alle jetzt bereits hier anwesenden Menschen wieder Beschäftigung haben werden, daß aber für neue Einwanderer noch auf lange Zeit hinaus keine Arbeit da sein eoird. Eine Ausnahme bilden hochstens Landarbeiter, ' die während der Erntezeit im Westen eine lohnende Beschäftigung finden, aber erfahrungs mäßig ist der kleinste Theil der EinWanderer bereit, sich auf dem Lande als Farmarbeiter zu verdringen. Wenn .sie solche Arbeit thun wollkn, wären sie in Deutschland geblieben, hier sind nur Wenige geneigt, auf einem einsarnen Farmhofe schwere Arbeit zu verrichten, wenn der Lohn auch im Verhaltniß ju dem, was sie in Europa er hielten, sehr hoch ist. Ganz besonders warnt die Deutsche Gesellschaft Leute, welche noch keine schwere Arbeit gethan und kein Handwerk gelernt haben, vor der Neise nach Amerika. Wie begründet diese Warnung ist, weiß Jeder, der die hiesigen Verhälnisse nur einigermaßen kennt, bemerkt die JH. Y. St. Z. dazu. Alle Berufszweige, in denen deutsche Handlungsgehilfen, Theologen, Lehrer, Schreiber, Studyiien, Officiere u. s. w. möglicherweise unterkommen könnten, find überfüllt. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Ver. Staaten einen großen Theil ihres Bedarfs an Leuten mit guter Schulbildung aus dem Ausland beziieen mußten. Nur in dm allzrsel!ensten Fällen gelingt es heutzutage solchen Einwanderern vorwärts zu fon mm. die meisten gehen vollständig zu Grunde. Früher, als Arbeitskräfte aller Arten, hier noch knapp waren, konnte selbst einMann ohne alle Ersahruna noch ein Handwerk erlernen, aber daZ hat auch aufgehört, weil fast in allen Verufszweigen mehr Arbeiter vorHanden sind als verlangt werden und die Arbeitervereinigungen ihr Möglichstes thun, um die Heranbildung neuer Kräfte zu erschweren. Selbst der früher immer offene Zufluchtshafen, die Gelegenheit, eine Stelle als Kellner zu erhalten, ezistirt nicht mehr, denn man stellt heute hier an die Applikanten ganz andere Anforderungen als früher, außerdem ist kein Mangel mehr an ausgelernten Kellnern und schließlich sind auch sie gut organisirt und wehren sich aegen die Anstellung frischer Kräfte so viel wie möglich. So ist es in beinahe allen Berufszweigen, in deneu ein Mann, der noch nicht mit den bänden gearbeitet hat. allenfalls Beschäftigung finden könnte. Wir besprechen hier die von der Deutschen Gesellschaft ausgesprochene Warnung ausführlich, weil sie uns durchaus berechtigt, nothwendig und zeitaemäßig erscheint. Noch immer scheint die Ansicht in Deutschland weit verbreitet zu sein, daß hier Inder leicht fortkommen könne, ob er auch drüben seinen Beruf verfehlt habe. Wir wiederholen unsere Versicherung, daß diese Zeiten vorbei sind und die Verhältnisse sich hier gewaltig geändert haben, so geändert, daß gegenwärtig Niemand nach Amerika kommen sollte, der nicht absolut sicher ist, sofort Beschäftigung zu finden. Wir versichern allen Denen. die geneigt sind, unbequeme Verwandte nach den Ver. Staaten zu senden, daß sie ein großes Unrecht begeben. denn sie dürfen sich nicht darüber täuschen, daß kaum einer aus tausend solchen Einwanderern es je zu einer Existenz bringt. Selbst wenn die Leute den Willen zur Arbeit und die nöthige Ausdauer besitzen, was nicht seh? oft der Fall ist, so bietet sich ihnen nicht mehr wie früher die Gelegenheit, ihre euren Eigenschaften zu verwerthen. Ganz befonderZ warnen wir aber alle Diejenigen, die in Deutschland ihr Auskommen haben, vor einem Versuch, durch eine Uebersiedelung nach Amerika ihre Lage zu verbessern, denn sie können jetzt auf gar keine Beschäftigung rechnen. Beinahe unnöt5z erscheint eZ, auch hiesige Deutsche oagegen zu warnen, daß sie Bekannte und Verwandte in Deutschland zur Auswanderunq zu veranlassen suchen; das geschiebt aber fortwährend, so unglaublich eö scheinen mag. Wer fö.t von hier aus einem Freunde räth, "ein noch so kleines Einkommen in Deutschland mit der unsicheren Hoffnung aus lohnendere Arbeit in Amerika zu vertauschen, der begeht ein Unrecht, dessen Größe kaum zu ermessen ist. Unbestimmter Menschenschlag. Außerhalb TennessnS hört man selten die Melungeons" nennen. DaS ist eine recht merkwürdige Menschenrasse, deren Ursprung ein Geheimniß ist, und von der man bis zum heutigen Tag nicht recht weiß, in welche Gatjllnz der zwzib:iniaen Koltsärae? deS
Herrgotts man sie einordnen soll. Ihnen selbst ist diese Frage allerdings sehr Wurst". trotz ihres stark ausgebildeten Stammesbewußtseins. Die Melungeons lebten früher einmal in Nord-Earolina; weiter zurück aber läßt sich ihreVergangenheit schlechterdings nicht verfolgen. Gegenwärtig Hausen sie im Tennesseer Eounty Hawkins. Es sind keine Indianer, es sind ebenso wenig Neger, und sie gehören euch zu keiner bekanntenRasse der Weißen. Nur sehr wenige sprechen die Sprache des Landes, obwohl man bestimmt weiß, daß sie schon länger, als ein Jahrhundert hier leben. In ihre eigene Sprache aber ist noch kein Sprachforscher eingedrungen. Sie sind ebenso verkommen und schmutzig, wie auf ihre Nasse stolz, und haben sich, soweit bekannt, stets unvermischt erhalten. Arbeit greifen sie nur an, wenn sie Hunger, und zwar großen Hunger, haben! Sie meiden die Städte oder größere Ortschaften. An den ödesten Stellen der Gebirge bauen sie kleine Striche mit Mais an, und sonst fristen sie ihr kärgliches Leben nur von Jagd und Fischfang. Es sind schon öfter Versuche gemacht worden, ihre Lage zu heben, aber die Melungeons reagiren" nicht im Geringsten darauf. Dieser Menschenschlag scheint sich nie zu vermehren, aber auch nicht zu vermindern. Unabhängig und unveränderlich vegetiren sie weiter: ein beständiges Räthsel. Hilfe gegen Disteln verlangt. In unserem Eongreß schwebt jetzt eine eigenthümlich: Vorlage, welche vom Dakotaer Bundessenator Hansbrough eingebracht wurde. Dieselbe verlangt vom Onkel Sam Hilfe gegen die große Distelplage in den nordwestlichen Staaten. Eine Million Dollars soll darnach verwilligt werden, um die sogenannte russische Distel auszurotten, welch: in den Ländereien der beiden Dakotas, Minnesotas und anderwärts im Nordwesten immer be denklicher um sich greift, ja stellenweise den ganzen übrigen Pflanzenwuchs, sowohl den angebauten wie den wilden, mit Vernichtung bedroht. Die Vorlage bestimmt im Einzelnen, daß der Ackerbausekretär nach entsprechender Untersuchung das ganze bedrohte Land in Districte theile, deren Zahl nicht mehr, als 40 betragen soll, und daß jeder District einem Aufseher unterstellt werde, welcher unter noch festzustellenden Bedingungen mit den Niedrigstbietenden Eontracte zur Vernichtung dieser Disteln abschließen soll. Bei den heurigen schlechten Zeiten werden naturgemäß alleGeldbewilligungsAnträge mit Mißtrauen angesehen. Diese Seite der Frage sei indeß den politischen Leitartikel-Schreibern überlassen. Das Uebel selbst verdient jedenfalls eingehende Aufmerksamkeit. Ihrer Herkunft nach ist die fragliche Distel ein Einwanderer aus dem Lstlichm Europa, oder dem westlichen Asien, und dort hat sie schon viele Landwirthe in's Verderben gebracht. In unser Land wanderte sie erst vor etwa 15 Jahren, und man will sogar die naheren Umstände genau wissen. Wie man sagt, brachte eine Russenfamilie, die sich im Eounty Bon Homme in Süd-Da-kota niederließ, eine Partie Flachssamen mit, in welchem sich auch etwas Samen der bösen Distel heimtückisch versteckte. Letzterer ging natürlich mit auf und gedieh, wie allesUnkraui, ganz vorzüglich. Indeß schenkte man leider bis zum Jahre 1336 diesem Eindringling keine besondere Beachtung. Um diese Zeit aber breitete sich die Distel schon umfangreich aus, daß mehrere Landstücke in der betreffenden Gegend aufgegeben werden mußten. Noch hielt man unglücklicherweise das Uebel für ein blos örtliches. Dasselbe' griff aber immer weiter um sich, und man berechnet, daß im Jahre 1892 die Landwirthe in Nord- und Süd-Däkota, Minnesota und Iowa nahezu Z5.000.000 durch diese Distel verloren hätten. In wem gen Jahren, sagt man, wird der ganze Nordwesten von derselben überwuchert sein, wenn nicht energische Gegenmaßregeln getroffen werden. Tausende von Landgütern werden allen Werth verlieren, und der sachkundige Botaniker des Bundes-Ackerbaudepartements, Frederick Eolville, malt bereits das Schreckgespenst eines jährlichen Gesammtverlustes von Z25.000.000 durch die russische Distel an die Wand. Was man auch immer von solchen Zahlen halten mag, schlimm genug ist die Sache jedenfalls. Das geht schon aus dem europäischen und asiatischen Record- dieser Distel hervor. In dieser Beziehung sind die Aeußerungen eines bedeutenden russischen Gelehrten, der sich augenblicklich in unserem Lande aufhält, des Fürsten Galitzin, von be sonderem Interesse. Derselbe theilt mit, daß er vor Kurzem den südwestlichen Theil Sibiriens bereist und oaselbst in den fruchtbarsten Landestheilen Strecken von 500 bis 600 Meilen ganz mit di:ser Distel bewachsen g:sunden habe, welche sämmtlicheLandwirthe aus den Unheilsgegenden vertrieben habe. Die russische Regierung, welche sich einige Jahre hindurch mit großartigen Plänen bezüglich einer systematischen Bewässerung des südwestlichen Sibirien trug, hat dieselben angeblich wegen dieser Distel oder doch hauptsächlich deswegen aufgegeben, und die Bauern in den landwirthschaftlich so hochwichtigen Provinzen Ural und Kiew sind auf einer förmlichen Flucht vor der Distel begriffen. Es ist nur die Frage, wie dieser Distelpest am zweckmäßigsten zu Leibe gegangen werden kann. Der Ackerbausekretär Morton selbst- nimmt die Sache ebenfalls ernst genug; aber er hält mehr von dem Zusammenwirken der ortlichen Behörden, der Landwirthe selbst und der mit interessirten Eisenbahngesellschaften. Ja er hält es für fraglich, ob der Eongreß überhaupt die gesetzliche Macht habe, solche Maßnahmen zu treffen oder zu statten, wie sie zur erfolgreichen Bekämpfung der .?iussendiste!" zothwendla waren.
Denn dazu, sagt er, gehört die Beschlagnahme und Zerstörung aller distelverseuchten Saaten und das Zeitweilige- Aufgeben aller betreffenden Ländereien. Das betreffende Publikum aber dürfte sich so etwas kaum gefallen lassen, oder doch ohne be-
sondere Vergütung, weiche sich wiederum auf eine hohe Gesammtsumme belaufen würde. Auch der erwähnte Botaniker des Ackerbaudepartements befürwortet ein örtliches Vorgehen im größtmöglichen Maßstabe, in Verbindung mit geeigneten Staatsgesetzen. Senator Hansbrough freilich macht geltend, daß zu einem solchen Zweck ebenso gut die. Bundesautorität und Vundesgelder mobil gemacht werden könnten, wie zur Ausrottung von Viehseuchen oder der Cholera oder des gelben Fiebers. Eine etwas tröstliche Aussicht auf Erfolg bei der Bekämpfung der Russendistel liegt darin, daß ihr Samen in südlicheren Gegenden ni: vor dem 15. August, und in nördlichen nicht vor Anfangs September reif werden soll. Vom Jnlande. Alle Vogel mit.langen Betnen haben kurze Schwanzfedern. Der fünfunddreißigjähriae Rev. Elmer Auckerman in Washington in Pennsywanien, ein Mann von sprechender Ähnlichkeit mit dem Klopffechter John L. Sullivan, wurde dieser Tage wegen eines an der fünf zigjährigen Frau Rankin, der Frau ei nes Kirchenvorftehers, verübten Nothzuchtsversuchs, prvcessirt. Er wurde vor Kurzem zum Pastor der Presby-terianer-Kirche in Upper Buffalo erwählt. Er stellt das ihm zur Last ge. legte Verbrechen in Abrede und wendet ein. daß Frau Rankin aus Rache sich mit Anderen zu dem Zwecke verbunden habe, ihn zu Grunde zu richten. Vor einigen Monaten floh James I. Fahn von Natchez in Mississippi, wo er Z90.000 in Bonds und eine Anzahl Diamanten sich unrechtmäßiger Weise angeeignet hatte, nach Guatemala, einer Republik, mit welcher die Ver. Staaten keinen Auslieferungsvertrag besitzen. S. K. Winchester. ein rntimer Freund deS Flüchtlings. begab sich nach Guatemala, um wenn möglich die Rückkehr Fahn's und die Rückgabe der geraubten Werthgegenstände - zu bewerkstelligen. Aber Winchester fiel bald nach seiner Ankunft in Guatemala dem Klima zum Opfer. Später forderte der Gouverneur von Mississippi das Staatsdeparment auf, die Sache in die Hand zu nehmen. Dasselbe sandte schließlich Wm. M. Forse, einen seiner Agenten, ach Guatemala. Aus Freundschaft gegen die Ver. Staaten ließ nun die Regierung Guatemala's den in ihrem Lande lebenden Fahn verhaften und dem Agenten unserer Regierung ausliefern. Er wurde soeben in Natchez ein geliefert. Friedensrichter Rusch in Hoboken kehrte neulich Abends in einein Schlitten von der Ortschaft Sea caucus heim, als er nahe der Hacken-sack-Vrücke von zwei vermummten Männern, von denen einer dem Pferde in die Zügel fiel, der andere einen Revolver zog, angehalten wurde. Da der Richter nicht bewaffnet war, lieferte er auf Verlangen der Männer Uhr und Geld aus, worauf er weiterfahren durfte. Wie groß war aber sein Erstaunen, als er am nächsten Morgen in seinem Amtsbureau Uhr und Geld auf seinem Pulte vorfand. Clerk Taylor konnte sich des Lachens nicht enthalten und jetzt ging dem Richter ein Seifensieder auf. Auf Befragen gestand der Clerk, daß er und ein Freund die vermuthlichen Straßenräuber gewesen seien; sie hätten auf Veranlassung des Wirthes McCullum an der Paterson Plank Road.in dessen Lokal der Richter auf der Fahrt nach SeacaucuZ Einen" getrunken, den Ueberfall ausgeführt, und McCullum habe Masken und Revolver geliefert. Der Richter war nicht sehr erbaut, als er hörte, wie er 'reinae fallen war. JnssondMlLacin Wisconsin sind die Mitglieder der dortigen Me thodistenkirche an der Division-Straße schon seit längerer Zeit mit einander in Streit gerathen und dieser ist muer dings dadurch verschärft worden, daß Bifchof Joyce telegraphisch ersucht wurde. zur Beilegung des Streites entweder persönlich zu erscheinen oder einen Stellvertreter zu senden. Der letzte Ausbruch des Streites kam auf besondere Weise zu Wege. Der Sonntags, schullehrer W. W. Collins hatte dem Pastor Clark bei den Angriffen, aus diesen zur Seite gestanden und in Folge dessen trat Elihu Coleman, der gegenwärtige Führer der unzufriedenen Partei, gegen ihn auf. Coleman war Direktor der Sonntagsschule und sah Collins nicht gern an derselben beschäf tiat. Als am Sonntag Collins dennoch Schule hielt, wies Coleman ihn aus dem Gebäude und da Collins nicht seiner Wege ging, packte ihn Coleman am Kragen, besann sich jedoch eines Besseren und rief die Polizei herbei, welche aber nicht erschien. Neun Zehntel der Gemeindemitglieder wollen sich von der Kirche lossagen, wenn Bischof Joyce gegen Collins entscher det. V or elf Jahren verheiratheten sich die Gamble'schen Eheleute in dem County Boone in ArkansaS und wurden vier Jahre später geschieden, wobei das damals zweijährige Töchterchen des Paares, Ethel. dem Gewahrsam der Mutter zugesprochen wurde. Vor fünf Jahren heirathete Frau Gamble ihren gegenwartigen Ehemann Charles Nickoson und verzog mit ihm vor einem Jahre nach Anderson in Indiana. Neulich Abend traf Gamble dort von ArkansaS ein und sicherte sich unter Vorlegung von RequisitwnSpaPieren der Dienste des Polizisten Pence, ihm bei der Besitzergreifung von seinem Kinde behilflich zu sein. Beide fuhren in einer geschlossenen Droschke zur Hazelwood-Schule, in der das Mädchen sich befand. DaS Kind wurde auö dem Schulzimmee gelockt und Gamble rj&m eZ. in seine rm verInft: ttti
Mund," hob"es in den Wagen und htetz den Kutscher nach dem acht Meilen entferntenPendleton fahren.wo er mit dem ; Kinde den St. Louiser Lokalzug zu; besteigen erwartete. Inzwischen aber hatte die Mutter von der Entführung
des 5Nndes erfahren und ließ Gamble in Pendleton verhaften, von wo er nach Anderson in das Gefängniß geschafft wurde. Der bekannte Afrikarei sende, der schwedische Premierlieutenant a. D., Theo. Westmark ist in den Ver. Staaten angekommen wo er eine Reihe von Vorträgen zu halten gedenkt, fünfzehn Monate unter den Menschenfressern am oberen Kongo und die Stanley-Skandale.- Theo. Westmark, der in Stockholm geboren wurde und später als Premier-Lieutenant seinen Abschied nahm, ging im Jahre 1883, um em Feld für seinen thatendurstigen ; Geist zu finden, mit sechs Begleitern .nach dem Kongo und traf dort mit Stanley zusammen, der damals gerade mit dem französischen Marine-Officier Savarnan de Brazza in Streit geratöen war und energische Leute sehr gut brauchen konnte. Westmark blieb bei ihm und kehrte erst drei Jahre später nach vielen Mühsalen und Beschwerden nach Europa zurück. Dort litt es ihn nicht lange; er ging wiederum nach Afrika, blieb dort etwa zwei Jahre und während dieser zwei Jahre leistete der kühne, thatkräftige Mann der Wissenschaft wesentliche Dienste. Stanleys Energie erkennt er, ohne den Fehlern gegenüber, die Stanley gemacht, blind zu sein und ohne die Rücksichtslosigkeit zu übersehen, mit der Stanley h'äufig aufgetreten ist, rückhaltlos an. Premierlieutenant Westmark ist EhrenMitglied des akademisch-wissenschast-lichen Vereins in Berlin, des. wissenschaftlichen Clubs in Wien und Ehrenmitalied der geographischen Gesellschaft in Marseille. , Oom Auslande. Von einer furchtbaren f?euersbrunst ist das blühende Dorf Preiland in Schlesien fast vollständig in Schutt und Asche verwandelt worden. Das Feuer brach während der Nacht in der Scheune eines Bauerngutsbesitzers im Oberdorfe auS. Bei dem orkanartigen Winde bildete sich Flugfeuer, und bald flogen die Feuerbüschel verderbenbringend auf die Scheunen. Stallungen und Wohnhäuser der ringsum liegenden Besitzungen, sodaß in einem Zeitraume von einer Stunde 25 Besitzungen in Flammen standen. Die Einwohner mußten so schnell flüchten, daß viele nur ihr Leben retten konnten. Da Preiland selbst keine Feuerspritze besitzt, ein kläglicher Austand, . der sich bitter rächte, war es von Anfang an unmöglich, das Feuer wirksam zu bekämpfen. Das ganze Dorf glich bald einem gewaltiaen Flammenmeere. Die Gärten zwichen den einzelnen Besitzungen konnten die Weiterverbreitung nicht aufhalten. Der meilenweit geröthete Himmel zwar rief die Bewohner der umliegenden Ortschaften herbei, und es kamen zu vorgerückter Stünde auch Spritzen aus sechs Ortschaften zur Hilfe, aber weder die Brunnen auf den Vauerngehoften noch der MühZgraben vermochten genügend Wasser zu geben, um eine so gewaltige Feuersbrunsk zu dämpfen. Es sind 9 Bauernstellen. 10 Gärtnerstellen und 11 Häuslerstellen mit über 80 Gehöf-' ten zerstört. Alles Haus- und Wirth schaftsgeräth. sämmtliche Garten- und , Ackerbaugeräthe sind vernichtet, Feder-' vieh. Rindvieh und Schweine sind in' Menge umgekommen. Von den 30 Stellen waren 26 bei der Provinzial-1 Feuer-Societät versichert, aber die Be- -träge sind äußerst gering im Vergleich. jti.i y . r..e zu oem anqerrcqieien vaajaoen. -uu Ersuchen des Neisser LandrathS ist eine Abtheilung Pioniere von Neisse nach Preiland abgerückt. Auch Menschenleben. sind verloren. Die Frau des BauerngutSbesttzers Riegev drang in das brennendeHaus, um mit heroischer Mutterliebe ihre Kinder zu retten. Drei hatte sie schon den Flammen entrissen, als beim Hinaustragen deS jüngsten Kindes, eineS zweijährigen Mädchens, sie die Kraft verließ und der Rauch ihr die Besinnung raubte. Man fand später Mutter und Kind verkohlt unter den Trummern. Zahlreiche Personen erlitten bei den Rettungsversuchen schwere Brandwunden. In Neisse. hat sich ein Hilfsaus schuß gebildet. Allgemeines Mitleid hat der Selbstmord des HilfsgerichtsVollziehers Schw. in Berlin hervorgerufen. Der Beamte hatte den Auftrag, bei einer Wittwe, welche 7 Kinder zu ernähren hatte, wegen Gerichtskosten eine Pfändung vorzunehmen. Als der Beamte in die bescheidene Wohnung der Wittwe eintrat, um seine Pflicht zu thun, warf sich' die Aermste demselben zu Füßen und bat, ihr doch rncht das Letzte wegzunehmen, und in der That waren es nur noch wenige Gegenstände, die zu pfänden gewesen wären. Den Bitten der armen Familie vermochte der gutherzige Mann nicht zu widerstehen, und er erklärte die Ezekutwn hier fruchtlos. Auf irgend welche Weife erfuhr jedoch die vorgesetzte BeHorde, daß der Beamte seine Pflicht verletzt hatte. In Folge dessen begab sich in Begleitung deS Schw. ein Inspektor zu der Schuldnerin, wo man in der That noch einige Möbelstücke fand, die gesiegelt hätten werden müssen. In der Angst, sein Amt und seine Ehre zu verlieren, erhängte sich der Aermste noch an demselben Abend aus dem Dachboden seiner Wohnung. Die Beerdigung des gutherzigen Mannes hat unter sehr starker' Betheiligung seiner Kollegen und Vorgesetzten stattgefunden. Großes Aufsehen erregt in Amsterdam die Entdeckung einer internationalen Falschmünzerbande, welche am Heerenmarkt eine förmliche Fabrik zur Herstellung falscher Banknoten betrieb. Die Polizei konfiszirte drei Kisten voll falscher holländischer WK:2d:?t-(7"::::7-. t cr:n ' ' " ,
Betrag von mcyl wen'cher als zwei Millionen Gulden repräsentiren. Einer der Verhafteten, ein deutscherZeichner Namens Oskar Krause gesteht, daß bisher über hunderttausend Gulden falsche Banknoten unters Publikum gebracht wurden. Weitere Nachfor schungen ergaben, daß die Bande, welcher 75 Individuen verschiedener Nationalitäten angehören, in Holland, Belgien, Frankreich und Spanien operirte. Ihr Haupt war ein gewisser Rempt, welcher die Emission der falsehen Banknoten besorgte. Die Bande besaß drei vollkommen eingerichtete Fabriken, darunter eine in Almeira (Spanien), welche außer holländischen auch spanische Banknoten und Rubelnoten fabrizirte. Die falschen 500Franksnoten, welche vor zwei Jahren so große Erregung in Frankreich hervorgerufen haben, entstammten dieser Fabrik. Von einer Katze zerfleischt und getödtet worden ist in Berlin ein etwa zehnjähriger Knabe. - Auf einem Holzplatze 'am Oberbaum daselbst machten sich mehrere Knaben im Alter von zehn bis elf Jahren das gefährliche Vergnügen, eine auf einem Hauklotze liegende große Katze zu necken, indem" sie mit Stöcken nach"ihr schlugen und sie mit Steinen bewarfen. Plötzlich sprang die durch die Quälereien wüthend gemachte Katze einem der Knaben, dem zehnjährigen Sohne eines in der Nähe wohnenden Arbeiters, in's Gesicht und biß sich dort so fest, daß sie erst mit Gewalt wieder losgerissen werden mußte. Der Knabe brach blut überströmt zusammen und mußte schleunigst nach der elterlichen Wohnung und von dort nach dem KrankenHause geschafft werden, in welchem er jedoch bald nach der Einlieferung starb. Ganz Brüssel ist noch immer um Elisee Reclus' willen in Aufregung. Die frei Universität", die so alt ist wie die Herrschaft des Haufes Coburg in Belgien, ist in ihrer Ezistenz bedroht. - Vorläufig ist sie wegen des innerhalb des Lehrki?77ers ausgebrochenen Konfliktes geschlossen. Der Verwaltungsrath der Universität hat bekanntlich Herrn Reclus wegen seiner anarchistischen Gesinnungen verboten, die Vorlesuvgenüber Geographie zu halten, die er hätte halten sollen. Nun geht die Spaltung unter den Professoren so weit, daß sogar der Reclus aünstig gesinnte Rektor Denis wegen jenes Beschlusses des Verwaltungsrathes seine Demission gegeben hat. Es gibt Tag für Tag von Professoren und Studenten veranstaltete Demonstrativnen und Processionen für und gegen Reclus, für und gegen den Verwaltunasratb der Universität.
Einen interessanten (Einblick tu daS inkrnatunale Verbrecherthum mit seinen vielfachen Ae zweigungen lieferte eine Verhandlung vor der Strafkammer zu Frankfurt a. M. Im Januar 1890 war von dem Postdampser, der zwischen Boulogne und Folkestone verkehrt, ein großes Packet mit Werthpapieren im Betrage von über 100,000 Mark verschwunden. Die Beute wurde nach London geschafft und ihre Versilberung übernahm der dort lebende Noel Laterner, ein als Baron auftretender, in Warschau geborener Abenteurer. Mitte Februar fuhr er nach Frankfurt a. M. und setzte hier 61 Stück Lombarden bei einem Bankhause und bei der Effekten- und Wechselbank ab. Daß die Papiere gestohlen waren, wußte man dort noch nicht, aber die Bank schöpfte doch Verdacht, weil die Stücke verschiedene Littera trugen. Man verständigte die Polizei, und Laterner, der mit dem Abendschnellzug nach London zurückfuhr, wurde auf telegraphische Weisung in Aachen angehalten. Allein er wußte die Sache als Mißverständniß hinzustellen und unter Zurücklassung seines Gepäcks über die belgische Grenze zu entkommen. Am 12. Mai wurde in Paris von einem Angestellten eines Ministeriums ein großer Betrag an französischer Rente gestohlen. Die franzosische Regierung ermittelte, daß auch diese Beute nach London zu Laterner geschafft worden war, und forderte dessen Auslieferung wegen DiebstahlS. Indeß der' Buchstabe deS GeseeS rettete ihn; er hatte sich ja nicht des Diebstahls, sondern der Hehlerei schuldig nemacht und wurde deshalb von dem englischen Gerichte wieder auf freien Fuß gesetzt. Am 21. November desselben Jahres wollte er dann von London nach Konstantinspel fahren, um dort und in Wien die gestohlenen Werthpapiere abzufetzen. Er verkaufte auch in Wien für 7000 Fr. französische Rente. 5 Stück Mezikaner und 20 Stück Türken, wurde aber nach dem Verkauf festgenommen und zu 2 Jahren Kerker verurtheilt. Nach Verbllßung dieser Strafe wurde er im verflossenen Sommer an Deutschland ausgeliefert und nach Frankfurt geschasst, wo er sich nun wegen Hehlerei zu verantworten hatte. Es pellte sich jedoch heraus, daß der Abenteurer nicht verurtheilt werden konnte. Er ist rufsi scher Unterthan und die Erwerbung der gestohlenen Papiere hat wahrscheinlich in London, jedenfalls im Auslande stattgefunden. Nach dem deutschen Strafgesetze kann aber in Ausländer nur wegen einer im Jnlande begange nen strafbaren Handlung bestraft werden, und so mußte der Angeklagte, der sechs Monate in Untersuchungshaft t festen hat, freigesprochen und auf freien Fuß gesetzt werden. Einen seltsamen Starr inn zeigt eine aus vier ledigen Ge 'chwisiern bestehende ,. .Gärtners familie n Bamberg. AlS vor. etwa 10 Iahren wegen Ankaufs ihreS Grundstücks für die neu zu erbauenden Bataillons kasernen Verhandlungen gepflogen wurdm, war die Familie Och zu keiner anderen Antwort und. Erklärung zu bewegen,' alS daß ihnen daS Grunostück nicht feil sei. Gegen Och und an dere- Grundeigenthümer wurde dann daS Enteignung5verfahren eingeleitet und durchgeführt, aber die Oefchwister Och r:rw:i:rten nun' di: Annahme s r'.-i -.f --"' C . v. JI..J L,.. , . ,
Thur und Läden blieben verschlossen; einmal wurde ein Schreiben durch das zufällig offene Oberfenster hineingeworfen; es ging aber alsbald uneröffnet auf demselben Wege zurück. Gerichtsvollzieher, Gerichts- und Polizeiboten übergaben alle Zustellungen dem Distriktsvorsteher. Die Och setzten ihren Widerstand auch noch fort, als ihnen die zugesprochene Summe von 8755 M. ausgezahlt werden sollte. Das Geld konnte ihnen nicht ausgehändigt werden und mußte in der städtischen Reservekasse, später in der königlichen Bank niedergelegt werden. Dort liegt es heute noch, und jährlich zweimal fordert der Magistrat die Och auf, die Kupons abholen zu lassen. Darauf kommt regelmäßig die Antwort: Och konnte das Schreiben nicht zugestellt werden, weshalb es an den DistriktsVorsteher abgegeben wurde." Die Summe wird natürlich durch Zinsen und Zinseszins täglich größer. Die einstigen Erben werden wahrscheinlich nicht so starrsinnig sein, wie die Geschwister Och. Nach gut zweijähriger Arbeit ist der römische Aquaedüct bei Jouy. an der Mosel nunmehr soweit restaurirt, daß die Erhaltung dieses interessanten . lothringischen Bauwerks gesichert' ist, dessen Erbauung ' man früher dem DrusuS zuschrieb, ' neuerdings aber in die Zeit Konstantins des Großen verlegt. Es ist die Leitung. welche das Quellwasser bei Gorze aufnahm, in mächtigem Aquaeduct die Mosel zwischen Jouy und Ars überschritt und daS Wasser dem alten Divodurum, dem heutigen Metz, zuführte. Von dem Aquaeducte sind noch sieben Pfeiler bei ArS und" elf bei Jouy erhalten. Einst waren es über 100. mit Rundbogen überwölbt, diesich in gewaltiger Höhe über daS ganze Mose'lthal spannten. Noch die sparlicben Trümmer beherrschen heute die ganze Gegend. Schon die franz'ösische Regierung hatte vor 60 Iahren dieRenovirung des stark verfallenen Werkes in Angriff genommen, wobei ganzeStücke neu eingefügt wurden, ohne daß sich die neuen Theile von den antiken abhoben. Bei der jetzigen Restaurirung. die unter Leitung des BaurathZ Tornow auSgeführt worden ist, ist man sorgfältig auf die Erhaltung des charakteristischen Bildes bedacht gewesen, das der Bau darbietet. In der russischen KreiS stadt Homel (Gouvernement Mohilew) ist das Theater eingeäschert. ' DaS Feuer entstand Abends, kurz vor Beginn der Vorstellung, durch daS Herabfallen einer Petroleumlampe. Die bereits im Theater Anwesenden sowie, das Orchester konnten rechtzeitig unter Zurücklassung der Ueberkleider daS Freie aewinnen. Die ganze AuSstattung ist mitverbrannt. , Einen grausigen Fund machten dieser Tage mehrere Werdauer Herren beim Jagen auf dem Langenbernsdorfer Revier. Durch Rauch und einen auf große Entfernung bemerkbaren widerlichen Geruch aufmerksam gemacht, stießen sie plötzlich mitten im Dickicht auf einen lichterloh brennenden Menschen in sitzender Stellung. Der herbeigerufene Arzt fand, nachdem das Feuer gelöscht war, in der Brust des Leichnams eine tiefe Schußwunde vor. Wahrscheinlich hat man es mit einem Selbstmörder zu thun, der sich erschossen und dessen Kleider durch den Pfropfen in Brand gerathen waren. Marktbericht. Wholesale'Prcise Groeerieö. Zuc?er: Harter 5.3S. Guter getber $4.26. Gewöhil. gelber $3 62. Kassie: peröst. Banner, Lion und Java 7öc ttn 50 Pst Säcken) Capital S3c Pilot 23c - Dakota 22c Braz'l 22c Getr. Aepfel 99 Pfirsiche 1!e Corin'.hen Se Pflaumen 7)e Aprikosen 15c Früchte und Sem üse. Aepfel per Faß $6.30 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per ftlstc $2.50 Kraut rer Faß $1.50 Zwiebeln per Faß $2.00 Zttüben per Faß $1.50 ' Bohne per Bushel $1 80 Kartoffeln per Bushel 6Sc -Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter'Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Weizen pat. $100 Winter er.tra $2.50 Gewöhnliche? $1.75 Roagenmehl $3 25 Hafergrütze $5.75 Butter, Gier und Veflügel. Butter, frische Country ILc. Eier, frisch, per Dutz 14c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Spring VhickenS 7c; Hähne 8c ; Turley Hennen 7jc; Enten 6jr. Gänse $4.S0perDutz.
S8tbtnltnZit, daß die Wiöconfon Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie, zwischen Chicago, Milwaukee, St.' Paul, Minneapolik und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconftn Central die bedeutendsten Tunkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht alS irgend eine andere Linie im ?!ordweften, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Zür weitere Auskunft als. Raten. Routen, wenden Sie sich an den nachsten Tlcret Agenten oder an -SaS. S. Pond, Gen. Pass. Agent, ' Milwaukee WiS. j. II. EYHAKX, tft der einzige li5ärtlfl5)5 GC;:xt;2C;z2 HbetCttHi -fteine rbett In Ctrtf4x; 2Crt. L:tl!kl:karur. - p..notlrt
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Das nährende Clcment in Vlle und Vier. Ale und Vier enthalten ein nährendes Element, aber in geringer Quantitätgleichzeitig aber auch eine berauschende Eigcnschaft. Dagegen wird vielfach Einwand erhoben. Trotzdem werden Ale und Vier genossen, manchmal zum Vortheil der Gcsundheit. Dann gibts eine andere Flüssig keit, deren thätiges Prinzip Malz ist, I o -hann Hoff's Malzextrakt. ' Ein Dutzend Flaschen davon haben die nämliche nährend? und siimulirende Wirkung wie ein groszcö Faß Ale oder Bicr. DaS ist em Vorzug, lim anderer Vorzug lfl, daß er , nicht die berauschende Wirkung von Ale oder Bler hat. Er hilft die Nahrung ver danen und assimilircn, reizt den Appetit und macht die Schwachen stark und gesund. Achtet darauf, den ächten zu erhalten. Sebt daraus, daü der Namenszua 3o ,hann Hofs" auf der Etikette am Flaschen . J ä . t sr , i ' r cais ueizt. ctern anoerer vnirau tu oaju Eisner & Mcndelf?n Co., Agenten, 152 und . w t iVt . m 1 rau.lm ct,, vccvj cn. DU L.AYITT, Arzt u. Aecouchenr, Office : Sko. 539 Süd Mrridian Straße. Telephon 1207. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ssi Shio Str. Osfice-Stnnden : H 10 NZr festraiitegi. NhrNachmitta. Vchaunz : Qrdt vrsndw vrti ö:?:ro!s Ute. Telephon sw. Dr. I. A. Suteliffe, AtZchalttgt sich achltrk,:tch mit wundärztlich: fallen vd mit (XcHledie n?.d Nrin.'rauk?eUk. S?0. 05 Oft Stärket ?traße. ?ftce,stund?n : li 13 Ukr Bor?,. 16t f Hljr aizTN. ternr.tac au?cf rangen. xr;r Jen 041. Dr. I G ühler, Deutscher Arzt. . Office und Wohnung: 337 Sd DelQware Straße. Ofsice'Stunde: 8 Uhr Vorm.; 2 8 ttfci achm.: T 3 Uhr brnd?. Telrphon HU. Dr. ?TAW, Ofsice: 1Z4 Rord Pennsylvania Slr. O!ce-Stnden von 2 1 Uör Siaifca:. ?lo. 425 Madison Aöenue. Stunden von 10 1J N :r 3?ormJ Wohnung: I97N.AlabalN'ttr. ,C? TetTntotttstT. . vlncc wt. xeitpcca . j Woknuna 036. Dr. Vur ck hardt, Deutscher Ärzt. Osfie und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OfNce-Stunden: 8 bi 9 Uhr vorm. 2 di l Uhr Nachm. 7biZ8Uhr Lbd. Ssantag 9 Vormittag. Telephon 280. Dr. C. N. Schaefer, ZlZrLt und Chirurg, 3o. 430 Madison Slvenue. nahe MorriZ Str. SprecbSunden : 8 S:S0 UhrMsrgenk, 4 llfcr Nachmittag, 7 x Abends. Televbon 282. C. V. Gnerts, Deutscher Zahn - Aizt, o. 8j Nord Pennsylvania Str. Sa wird sttfEtan'd enacnanlt. CIIA8. G. MUELLEU, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. 83. Scott. Zlo. 667 Virginia Dvenue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtzlocke an der Seitenthüre. Rezevte 7ag ndacht sorgfaltig gefüllt, streik Abliefernna. UDjFm C5rBlLö, No.38 Ost Obio Straße. Vprechftunden: 10 IS Uhr Vormittags. 13 Skachmtrtag und 78 Abend, eonnregt von 8 Uhr achmittag. AN IDEAL FAMILY MEDICINEf For ladlcefttUa. Kiilonuic. II4a?he, CtlpÜoit Bad Ca.lexta, 4ffeaive Hreth, and all diaordar ot tto Btoatach. Uwud Mt gently yt prompt! Ferfrt digwtloa followa tfarir nm . Bold BIPANft -fARULEft I7 ararnau or nni oj mui. co (TlaUVo. Pckre4txxe),t3. rarreBampieadarefw , KIPA.Y C1ILMI0AL CO., Xew Yrfc. - . v . r& JhQA i h3 55 12232 ZJ ' iSfr-- 's, JItteiue Silse. stein Lchnurrbart, leine Zah!ß. ' - keine Zahlung. Schorf geheilt. Ich mache Sontrakte mit Allen, S?ps oder Barthaare l erzenzen, die in meiner Office bei meinem Agenten vorsprechen vorausgesetzt, daß die Kopfhaut nicht glänzt oder ihre Pore ge schlösse find. In diesem Falle giebt ti keine Hilf. Sprechen Sie or und lassen sich unent geldlich untersuchen. Wenn ie nicht komme sinnen, s geben Sie schriftlich enau die Beschaf senheit der Sopfbaut und Ihrer Leschästtguzg n. yros. S.Birkholz. Zimmer lolirlosanieTemple.Ehieaao. V ! OefieS Lake Sik. Billigste Preise! Telephon VJ. V. c.zcr
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St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Bermont Str. 3Z Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clak Str. 37 Etadt.Hospital. " 38 Blake und North Str. 33 Mi6igan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. . 314 Siebente und Horoard Str. ölö orvet uns Paca Str. 31 Tennessce und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Err. 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Missouri und Nen, Jork Str. 43 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Olzio Str. 47 Teunesses und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 Squares tom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Milsissivvi und Wadaib Str. 41Z Morris und Church Str. 121 fj. li. u. Nunddaus, roeZtl. vom Flu 423 !Xrren5slßL 424 Mi!e Ave. und National oad. ol vio. 4 i-prltzcnyaus, JUlnvtS u. zxerrts. 52 Illinois und Louisiana Str. 3 Lest und McCar'tt, Str. 54 Weit und South S:r, 56 Mississippi und Henry Str. 67 Meridian und Nay Str. 53 No. 10 SchlauchhS, MorriS u. Mad. ZZ5d Madison Ave. und Dunlao Str. 21Z West und Nockmood Str. 513 Kentucku Ave. und Merrill St. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und Kanses Str. 517 Morris und Dakota Str. 513 MorriZ und Church Str. 519 Tennessee und McCarry Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 324 Madison Ave. und Minnesota Str. vio. z Haken, u. Aetter.Haus, Southftr. 2 Pennsylvania Str. und Madissn Ave. 63 Delamare und McCartz Str. 4 East und McCarty Str. 63 Nem Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradsham Str. 63 Cast und Coburn Str. 69 Bennsvlvania Str. und Madison Skn 812 SSfffrnflii MttS Tnnfprfn fZtr ww v 0 7 7 613 East Str. und Lincoln Lane. et icTl ....v 01 t uit uui uno ekiycr ir. 615 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Birg. Ave. u. Hu. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. 73 Cnglish Ave. und Pine Str. 76 Dillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhauS. Prospekt u. 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