Indiana Tribüne, Volume 17, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1894 — Page 1

G W 4) '! f.v -i s 27. Februar 1894. sefen Sie die Offerte der Tribüne" für die Well - Ausstellung Pcäj! O r AO rlC"? tft r W X Tribüne Coupon für die 3 y iy w v .V w m m wo U w 'ill - tosi Mi:! Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. 22s. 1G0 Indianapolis, Zndiana Dienstag, bzn 27. Februar J8H.

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Angezahltes Kapital Reserve'Fond und Gewmn.Conto anknoten in Cirkulation nepozuen-vomo JohnP. Frenzel, Präsident.

O. F. Frenzel,Assistent-Kassirer. JameS F. Failey, Paul H. Krauß, Christ. F. ValS.

ENC'LISH OPERA H0USE Deutsches Theater. am Donnerstag, den . März Fünfte AbonnementS'Vorstellung. Zum ersten Male : Mtfere Don Juans ! Örefje Sk'ZnzSpoise in i Akten von Leon Xxcpto. Preise der Plätze - 25c, 50c und 75c. ?i: s'ckiite NbinreZlentS Polftrlluna ftnoe am tü. Vläxi statt. LEO LANDO SM5?5 61 VRfeSCHli' 1 lüNi EAST MARKET 51? Brillen wden nach den besten Nethsden den Augen anzepaöt. mt . A tteorge Merrraanii 5 l?A.Wif rsTV irri si LV .V i tv -r. - i .- . r . i ;j iSMKMM ---Bt r .JSÄfcÄ' ttlJtotZlMJ. eimendeMtter, Office: 25 Süd Telarnlrestr. " VtÄle: 120. 12Z. 1. 12?. 123 Oft Pearlstr. iftsonuii. OiZ, ?aa und SkaSt. Die TW'O si UXilUll XlUöL 1U. Kapital $600,000. Ofstce: No. S8 Ost Market StraSe. JsbnV.volliday. Präfteent. Vddison T HarriS. 1.Vi,e,rästdent. Senry tkttel. t. Vice.PräNdet unt Schatzmelft. Cam'l S. Look. LekretSr. Direktor: haile H. Vrimnell, IHS. T. Day. N.T.DcPau. J.S.Slsto. ddts . Harrt. John H. Sollida,. Sterling Sk. Hoit. eorge othe. Henry. Lang. Lolney T. vkallott. Udward L. McSee. am. S. auh. Gesetzlich authorisirt alS ErecuorS, Armi nistratoren, Pormünder, 'AfsignceS, ReceiverS und Truste zu funatren. Kaufen und verkaufen BondS. Borgen Geld auf yypotytten uns wnfltge StSndein. Collekttren Jnlerenen, x&enwr, um Offeriren die destm Sicherheiten ,u Seid, ütilClCTIU Unter Staatsaufstcht und zum voppeuen z ttrc'g d arttals vnamwortit Mozart Halle ! Heury Victor. Das grötte. schönste und älteste derarti Lokalen der Stadt. Die geräumige und chön eingerichtete Halle steht Verein, Logen und Privaten zur Whaltung von Willen, Comerten und Versammlungen unter liina ler Vedingungen iut Verfügung. BRILL'S zuverlässige Dampsfarberei, (ta6ltrtl871.) " Herrenkleider gereinigt. gefZrdt ud reparin 23 rkaffachusetti Avenue. Lciz:esch!ft: .JllinoiZ Cfc.

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Bericht

$2,480,75 06 Passiva.

. $ 800,000 00 89,088 71 225,000 00 2 .1 tz2,430,759 06 Otto N. Frenzel, Kassirer. Editorielles. Herr Lucius L. Swift ist zur Zeit wohl der eifrigste Agitator für Cirildienft Reform im ganzen Lande, ,Tt . i T, e crry . v ff 1. Cl I r agiliri oasur in zusorl uno cyiii. Er giebt eine Monatsschrift sur seine Zwecke heraus, die ihm wohl mehr kostet, als sie ihm einbringt. Er hielt bei der Einweihung deS deutschen Hauseö" -, " v . m n v eine neoe uoer oen egenano, m w a rv ä I Tonntag Slaqmitlag elnen Dorlk.g vor oem vrogren vjiuo uno iapi ugii Haupt keine Gelegenheit vorübergehen, dieses fein Steckenpferd zu reiten. Wir aeben gerne zu, daß eS ein Pferd von edler Rasse ist. Die Bemühungen zur Einführung einer umw fassenden Civildienstreform sind vom moralischen Standpunkte aus höchst lobenswerth. DaS Beutesystem in der Politik ist im höchsten Grade verwerflich. Abgesehen davon, daß der össentliche Dienst schwer darunter leidet, erzeugt dieses System auch eine bodenlose Korruption. Herr Swift und andere Civildienstresormer find der nncyr, oa von voml cyen Aemtern m r t m. P k t r em i I ... l.r. cr . tt, I 00 f1""1' m r txTn " v l aus vem iocgc ocr Ernennung voer ver Wahl mchtS mit der PoUtlk zu thun c c r - rn . I 9a0cn,ouic. f . mwm n r m rn & ewip, oie oee m iiqug. ü oer c,cgun8 eine rauunöouim sollte auf nichts anderes als Fähigkeit r . v . f .m. t f - n m .r .i ? . ri i.o

öcicdcn weroen ; es joiuc even,o ooumv:. bon i6nfn mslniöllI;rf-n strslAtrsl

stdig gleich sein, waS daS politische ,l 1 ö 8Ul ,cl"' lwuo vuvuiuw 0 Beamte ist, M a! MM M A Im f u aAfA!tpAt . , . , . n m f . ,. . ( I M I a .4 ft. . W 1.m Al.A.AftA. 1 '7 " '..T' 1 1 V ,V KlaubenSbekenntnlk ikt. ES sollte , . . . . T'' '

könne, aegen sich selber zu

Erscheinung ihren Grund haben muß, rwz. r w t t n r r so sollten sich unsere Civildienstreformtt nächst fragen, warum eS nicht so ist. Der Reformer sollte immer auf die Ursachen zurückgehen, denn ein Uebel läßt sich nur dann gründlich beicmgen, wenn man oie urlacye oeleltlgt. Soweit gehen aber unsere Clvll-dlenst-Resormer ebensowenig, wie so manche andere Reformer, vor allem öulemgen, welqe aus oen JnolvlvualiSmuS . schwören und glauben, man könne ein Uebel durch einfache Gesetzgebung beseitigen, dabei aber ruhig die im Schoße der Gesellschaft wirkenden Ursachen, welche daS Uebel erzeugt haben, fortbestehen und fortwirken lassen, Allem auf diese Weise kann niemals eine gründliche Reform herbeigeführt werden, und selbst dann, wenn eS mög"q e,ege zu ertacn, mezqe rtnc , r n n .F . L . ... f . (T . IX. . ! I solche Reform bezwecken, so wird eS sich immer zeigen, daß solche Gejetze auf I r t CTT ? . . .I alle mögliche W:ife umgangen, und überhaupt so abgesaht werden, daß ihre . . .. . rt I umgeyung mogiiq t,r. Wir haben einige wenige Aemter zu vergeben, welche um der damit verbundenen gesellschaftlichen Stellung willen gesucht werden, und daher nur sehr reichen Männern zugänglich sind. Die meisten Aemter werden um des Einkommen? willen gesucht, wobei sich wohl je nach der Lage der Aemterl r v . : ir.:--. 'uqer veröln einet iicin lelle vegnugr, oer anoere naq einer größeren sucht, aber allen AemterIrr n k . ' k suchern ist daS Bestreben gemeinsam

mit möglichst wenig Aufwand von Ar- Neuerung im Schulwesen von PennbeitSkraft ein möglichst großes und sylvania wurde hier inaugurirt, indem möglichst sicheres Einkommen zu er- die 24. Ward-VolkSfchule mit der kalangen. tholischen St. JameS Pfarrschule verES braucht wohl kaum auseinander- schmolzen und vier Nonnen alS Lehre-

gesetzt zu werden, daß dieses Bestreben

seinen Grund in den allgemeinen wirthschaftlichen Verhältnissen hat, welche nach keiner Richtung hin irgend welche Sicherheit für die Zukunft bieten. Die einzige Sicherheit besteht allenfalls in großem Reichthum. Keiner, der in behaglichen, sicheren Verhältnissen lebt,- wird sich den Mühen und Demüthigungen unterziehen, die mit dem Aemtersuchen derbunden sind, und wird jederzeit seine Unabhängigkeit vorziehen. " So lange der Arbeitslohn knapp ist, und auf dem Wege der Lohnarbeit Keiner vorwärts kommen kann, so lange die Etablirung eineS eigenen Geschäftes so schmierig und ohne große Mittel fast unmöglich ist, so lange de? Erfolg

im Geschäfte so unsicher wie jetzt ist, so lange Reichthum die einzige Sicherheit für die Zukunft bietet, werden die XUhtl bt(t CjvildiensteS fortbestehen, wird die Aemterjagd, die politische Begünstigung nicht aufhören und alle Reformversuche in dieserRichtung wer den sich als vergeblich erweisen. - Drahtnachrichten Inland. WetterauSfichten. LeichteS Schneegestöber gefolgt von schönem Wetter. Congreß. Wasbinaton.LS. Zebr. DaS Comite für auswärtige Beziehungen ichte heute einen Majorität- und Minoritätsbericht über die Ha ' maii - Angelegenheit ein. Die Majo rität besteht auS vier Revublikanern unh htm orsibenben Moraan. unddiMinrität aus vi D-mkrt,n. 5n U,m h U L 111 & U W & & m ä K fc' ftj . ä & Ui & AUK&W UUU w ML. fahren deS früheren Gesandten StevenS " und die Landung amerikanischer Trup , . -fc-r r . rr ? oen auiaeoeisen. Jie 'xiinoriiai ea gegen tadelt dieses Verfahren. Dem Bericht sind sämmtliche Zeu genauösagen beigegeben, welche nicht weniger als 739 gedruckte Seiten ein nehmen. Butler und Turpie fügen dem Minoritätsberichte hinzu, daß sie wohl im Allgemeinen zu Gunsten der Annerion der Hawaii - Inseln seien. ynx, n,s.zx. ! Mi V W V VV 1 ' 1" - Wozu Gesetze machen? Chicago. 26. Zebr. BundeS Achter Grobcup entließ heute die Ei - senbahnbeamten, welche vorgeladen m Um Ö0r htt Öranl) 3ur. über ' Un JU Uflen Die Eisenbahnbeamten zu zeugen. tcn atjcnösld) aeweiaert u antworten. u ' " entschied, daß unter w ü er,aung icinano gezwungen - zeugen. Damit wird daS zwischen aatlicke SandelSaesek so .iemlick bin. fäaiq Stellt sich den Behörden. o k o m o. Ind.. 26. Zeb. Calvin Armstrong, der ehemalige HülfS Schatzmeister von Tipton County, der wegen Unterschlagung von $13,000 zu dreijähriger Zuchthausstrafe verurtheilt mittll war, vor vierzehn Tagen aber uS dem hiesigen Gefängniß entkam, hat sich heute Nachmittag im Palmer Sause in Chicago einem hiesigen HülfSsheriss ausgeliefert. Er wird morgen im StaatSzuchthauS in Michigan City ein geliefert werden. Nach seiner Mucht auS dem Geläng iß hatte sich Armstrong nach dem ganz in der Nähe desselben gelegenen HauS . . . ineS freunde begeben und war bort Stunden geblieben. Erhalte sich dann in Fravenkleidung nach Chicagg begeben, wo er hoffte, von seinen dortigen Freunden, die ihm geholfen hatten. daS gestohlene Geld zu ver putze?, Geld genug zu erhalten, um . . - nach Meriko entfliehen zu können. Er hatte sich aber getäuscht. Jetzt, da er mittellos war, kannten' ihn auch seine Freunde nicht mehr und er beschloß daher, sich auszuliefern. Er hatte in Folge dessen gestern an den Sheriff teleqraphirt, daß er kommen solle, um I -r r . v iQn aozuijoun Eine Neuerung. PittSburg, Pa., 26. gebr. Eine '.rinnen angestellt wurden. Die Ochse -

stcrn waren vorher von der CentralSchulbehörde geprüft und alö reguläre Lehrerinnen angenommen worden. Religiöse Unterschiede werden nicht gemacht werden und die Schwestern werden sowohl protestantischen als auch katholischenUnterricht ertheilen. Seit sechs Jahren wurde in der Schule kein Unterricht in der biblischen Geschichte ertheilt und in dieser Hinsicht wird auch keine Aenderung eintreten. , . , , , .,. , . Giftiges Fleisch. Somerset, Pa., 2. Febr. Am vorigen Donnerstag fand ein Landverkauf in Zenner Townsh-p statt, zu welchem sich etwa 250 Farmer einfandcn Wie bei solchen Gelegenheiten üblich, wurde ein kalter Lunch servirt, der zum Theil auS Fleisch bestand, daß am

vorhergehenden Abend in einem kupfernen Kessel gekocht und darin über Nacht stehen gelassen worden war. Bald nach der Mahlzeit erkrankten viele der Farmer und der Verkauf mußte aufgeschoben werden. Seitdem sollen zwei Farmer auö Quemahoning Township in Folge der Kupfervergiftung gestorben sein, während ein Dutzend andere schwer krank darniederliegen. m ,, Quöland. AuS dem Reichstag. Berlin, 26. Febr. Die Debatte über den deutsch-russischen Handelsvertrag nahm heute im Reichstag ihren Anfang. Der Graf von Mirbach erklärte im Namen der Konservativen, warum diese Partei dem Vertrag opponire. Die Landwirthschaft, erklärte er, würde ganz besonders unter dem Vertrag zu leiden haben und der Schaden, welchen . ri M 5 . er oer 311011 rne verur acyen wuroe. würde ohne Zweifel viel größer sein, als die Vortheile, welche er bringen würde. Der Staatssekretär deS Aeußeren, Freiherr Marschall von Biederstem, widerlegte die Argumente deS Grafen Mirbach und erklärte, daß den deutschen Fabrikanten und Kaufleuten auS dem Handelsvertrag unschätzbare Vortheile erwachsen würden. In Bezug auf die Landwirthschaft, sagte er, daß auch die jetzigen hohen Zölle derselben keine Vortheile brächten und daß die Agrarier versuchen sollten, die Bundesregierungen zu veranlassen, der Landwirthschaft ihre besondere Fürsorge zuzuwenden. Der Gras von Woltke opponirte dem Vertrag im Namen der ReichsPartei, Herr Rickert aber im Namen der Freisinnigen, sprach zu Gunsten deS Vertrage, woraus sich der Reichstag vertagte. Man glaubt, daß der Vertrag mit 30 bis 40 Stimmen angenommen wird. Eine Bombe i n P i s a. Pisa, 26. Febr. Während der Aufführung deS Othello" im hiesigen Teatro Nuodo wurde gestern Abend von einem Unbekannten durch ein, hinter der Bühne befindliches Fenster, eine Bombe in das Theater geschleudert. Die Bombe erplodirte mit lautem Knall und verursachte im Augenblick eine Panik, glücklicher Weise wurde aber Niemand verletzt. Die Zuschauer sprangen von ihren Sitzen auf und drängten den Auögängen zu, wurden aber bald von dem Kapellmeister beruhigt, der ihnen zurief, daß keine Gefahr vorhanden fei und dann dem Orchester befahl, die Nationalhymne zu spielen. Nachher wurde auch noch die Garibaldihymne gespielt und die meiften der Zuschauer nahmen dann ihre Sitze wieder ein. Bis jetzt hat man noch keine Spur von dem Attentate?. . -. Krawalle der Arbeitslosen. Wien. 26. Febr. Die ArbeitSlosen in hiesiger Stadt hielten heute Nachmittag eine Versammlung ab und zogen später, nachdem sie eine Zeit lang den aufrührerischen Reden ihrer Führer gelauscht hatten, revolutionäre Lieder singend, durch die Stadt. Eine starke Polizeiabtheilung stellte sich ihnen aber entgegen und trieb die Leute nach kurzem, aber heftigem Kamps auöeinander. Trennung von Kirche und Staat in Ungarn. . Budapests 20. gebr. Bei der Erörterung deö Civilehegesetzeö in der Repräsentantentafel erklärte heute der ' Premier Weckerle, die Regierung sei zu

der Ueberzeugung gekommen, daß es Zeit sei, an eine Trennung von Kirche und Staat zu denken. Er fügte hinzu,

daß die Regierung eine Vorlage in , Vorbereitung habe . demzufolge öicj katholische Kirche unabhängig gemacht werden .soll, während die Regierung zu gleicher .Zeit auch anderen. . Kirchen StaatS,ilse angedeihen lassen werde. Clu3 den Gerichtshöfen. - Bundesgericht. Richter Baker hörte gestern die Argumcntation in dem Gesuch von ChS. E. Coon von New Jzrk um Ernennung eines Massenverwalters für dieWasserleitungS Co. von Bloomington. Klager hat eine Note der verklagten Gesellschaft auf $3500 in Händen. Der Richter schlug jedoch daS Gesuch ab. gab aber dem Kläger 16 Tage Frist die Klagschrift zu amendiren. Nathaa L. Hollowell, Neceiver der 1. National Bank von ColdwaterKaS. hat im BundeSg-licht gegen Frank E. Hammer von hier eine Summe von H3000, die ,als 25procentige Steuer auf die Äktien fällig ist, eingeklagt. Nach lassen sch a ftS g e richt. VormundSbürgschaften leisteten : ' Edward KautSky für die 18jährige Minnie KautSky $1000. -Elizabeth Butterworth für Claude Butterworth. 15 Jahre alt, $700. LouiS Friedrichs für drei minorenne Kinder Schwenk $100. Bernie Fohl für den geisteskranken Edmund CroSdale $100. C.ri mina lg eri cht. Frank Powell wurde wegen Diebstahl zu$1 Buße und 7 Jahren ZuchtHauS verurtheilt, weil er der Nellie Welsh ein Photographien. Album entwendete, verkloppte und den Erlös in einer Destille verkümmelte. Luke Fitch wurde von einer Anklage auf Körperverletzung eines jungen ManneS, der häusig seine Stiefmutter und Schwester besuchte, freigesprochen. Vor dem Friedensrichter zu einer kleineil Buße verurtheilt, appellirte er mit Erfolg, denn eS zeigte sich, daß er guten Grund hatte, dem Ankläger eine derbe Lektion zu ertheilen. Mtttxt Klagen - Jane Fulton hat ihren Gatten Rob. Fulton auf Scheidung verklagt. Sie heiratheten 1868 und haben mehrere Kinder. Am 12. Februar trennte sie sich von ihm. Sie beschuldigt ihn deS wiederholten Ehebruchs, rohen Benehmen? und Trunksucht. Außerdem wurde sie von ihm mit einer Geschlechtskrankheit insizirt. Sie verlangt die Obhut über die, drei minderjährigen Kinder und $2000 Alimente. Dora I. Morell hat eine ScheidungSklage gegen Stephen Morrell eingereicht. Scheidungögrund ist böSwilliges Verlassen seitens deö Verklagten. JameS H. Stellar wünscht von Mary Stellar einen Scheidebrief zu erlangen. Unter anderm beschuldigt er sie UN weiblichen Betragens, daS sie dadurch gezeigt haben soll, daß sie zu Zeiten dem Kläger mit allerhand Waffen aufS Dach stieg, ihm mit Ermordung, Ver giftung und Erschießen drohte nnd ihm daS Leben bis zur Unerträzlichkeit sauer machte. Henry Carr hat die Straßenbahn gesellschast aus $15.000 Schadenersatz verklagt. Er wurde beim Besteigen einer Car an der Illinois Straße erheblich verletzt. William Heikelkora, ein österreichi scher Kaufmann an der Süd Tennessee Straße, hat gegen den Friedensrichter JameS Johnston und seine Burgen einen Schadenerfatzprozeß ank $5000 eingereicht. Durch ein Beschlagnahme verfahren wurde er widerrechtlich ge zwungen, dem Joseph Dorooge und Rock Bechara eine angebliche Schuld von $122.23 zu bezahlen. John Whitehead gegen Eugene Bretnev : Schu.dsorderung von $20450. Joseph Moore hat eine nahe der Stadt liegende Gartensarm an Wm Chapman für die Hälfte alles Geern teten verpachtet. Dabei will er abe von Chapman um $300 Übervortheil worden sein, für welchen Betrag er jetz letzteren verklagt hat. , m Mucho's Eigarrenladen befinde sich in No. 199 Ost Washington Str.

Hiesiges.

ISCT Der Gemeinderath von West Indianapolis hielt eine Versammlung gestern Abend. Es wurden einige

Rechungen zur Zahlung angewiesen. . Die John Creamery Co. von rare o. wuroe geilern mir einem aV Pi A . pital von $2800 alö juristische Person zugelassen.. - Herr CliaS S. Teeter, Wyoming, IllS., schreibt: Ich litt an rheumatischen Hüftenschmerzcn und die Aerzte konnten mir kerne Linderung verschaffen. Ich versuchte St. Jakobs Oel und drei Anwendungen heilten mich. 7" Prof. John Coulter wird am 3. März vor dem Contemporary Club eine Vorlesung über daS Thema Ein Abriß der Entwickelungsgeschichte" halten. Frank Burke, der Bundesdistriktsanwalt für Zndiana kam gestern von Jeffersonville hier an. Er wird einen Wohnsitz jetzt in unserer Stadt haben, währender bislang inJeffersonoille wohnte. 7" Mayor Denny reist heute Nachmittag nach dem Osten ab und mit ich führt er die $600,000 Refundi-rungö-Bondö, die er in der Z. National Bank von Boston deponiren wird. Seine Unterschrift werden der Sicherheit halber die BondS aber erst in Boston erhalten. Von letzt an ist Port folio No. 3 zn haben. No. 2 ist ausverkauft und mußte ackbestellt werden, wird am Zachsten Samstag mit No. 4 wieder zu haben fein. ! In geheimer Sitzung kone-' rirle der Sicherdeitörath gestern Abend über die Entfernung deS Polizeiarztes Dr. Carp. Außerdem wurde von Letzerem über den 'physischen Zustand der Polizisten Bericht erstattet, sodaß demnächst wohl wieder einige der Blauröcke geschaßt" werden. CQO- Richter C05 hat daS Verhör deS Elijah Fulford, der in sieben spezifizirten Anklagen der Unterschlagung beschuldigt ist, aus den 18. März festgesetzt. Die Unterschlagungen wuroen gegen die Lang Distance Telephon Co. begangen. Außerdem schwebt gegen Fulford eine Anklage auf versuchte Bestechung der Grand Jury, f Schön und rein Soll daS HauS stets sein! Oie besten Bürsten dazu kauft man bei H. Sckmedel 420 Oft McCartv 7 Die Aerzte Dr. Taylor, WhitendeS und Mctcalf werden sich morgen nach Lake County und Chicago begeben und die .Ausbreitung der Blattern, die . daselbst eusgebrochen find, zu studircn. Die Berichte von dort her sind sehr beängstigend und zeigen, daß die Seuche immer mehr Terrain gewinnt. Wenn eö nolhwendig sein sollte, werden die Kommissäre auf jeden Zug von dort einen Gesundheitsinspcktor placircn, um der weiteren Verseuchung vorzubeugen. tC7 Gestern Nachmittag gcricth George Scott in einer Wirthschaft an South Straße in der Nähe der Pennsylvania mit einem Mann in Streit, der zu Thätlichkeiten auöarkete. Scott'S Gegner zog ein Messer und brachte ihm damit eine beinahe drei Zoll lange Wunde am Kopf bei. Man schiffte ihn in daS DiSpensarium und nachdem die Wunde mit Heftpflastern zusammengeklebt worden war, nach seiner Wohnung an der Süd Delaware Str. C7 3ohn Smith, ein beinahe 60jähriger Veteran, wurde mit seiner Frau und Hauögeräth gestern in ganz herzloser Weise vor die Thüre gesetzt. Die Leute wohnten in einem Hause deS Herrn William English und Cofsin k Co. waren die Agenten. Durch RheumatiSmuS an daS Bett gefesselt konnte der Mann nichS verdienen und war zwei Monate Miethe, $10, schuldiz. Da kam der Lonstabler und setzte sie an die Ruft. Der Mann war nicht im Stande zu gehen und mußte von 1 bis 4 Uhr am Rinnsteinsitzen, bis mildherzige Nachbarn die Sache in die Hand nahmen und eine Kollekte machten. Die Frauen Gresh und Clark und die Leichenbestatter Fouß & Fitzhugh . besuchten die Nachbarn und brachten in kurzer Zeit $21 zusammen. Sie mietheten den alten Leuten eine Wohnung, bezahlten die Miethe bis zum 1. Mai, brachten ihren Hauörath dorthin und versorgten sie mit Provisionen und etwaS Geld. Unter stiömenden Thränen sprachen die alten L.'ute ihren Wohlthätern ihren Dank aus.

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