Indiana Tribüne, Volume 17, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1894 — Page 2

Jndiana TrwNne. Erscheint -Oüglich und onntaß0.

Die tZgliche .Trtbü- kostet durch den Träge, 22 Cents per Woche, die SonntzzS'.Tribüne 5 Cent! p:r Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 55 Cent per Irtonttt. Per Post zugeschickt in Vor auSdeiahlung tfpK Jahr. Osstce :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 26. Februar '94. Colorado alS Goldlanv. Der Staat Colorado befindet sich euf dem besten Wege, Kalifornien das Epitheton Golden StatV streitig ma chen zu können. Die Goldproduction in Colorado hat in letzterer Zeit einen ungeahnten. Aufschwung genommen, ja in einzelnen Districten hat dieselbe sich verdoppelt, ja verdreifacht. Als im verflossenen Sommer auf den rnei fien Silberbergwerken der Betrieb ewgestellt wurde, bemächtigte sich eine im deschreibliche Hoffnungslosigkeit der Mehrzahl der Bevölkerung; diese Hoffnungslosigkeit ist nicht nur geschwunden, sie hat sogar einer förmlichen Begeisterung Platz gemacht. Da die Produktion deö weißen Metalls sich nicht mehr in demselben Grade wie früher lohnte, wurde unter Aufbietung der größten Energie nach anderenEdelmetallen geschürft und diese Arbeiter wurden von ungeahntem Erfolge gekrönt. Die Goldbergwerke weisen ein phänomenales Aufblühen auf. Während das im Jahre 1892 in Colo. rado gewonnene Gold nur einen Werth von 55.000.000 hatte, belief sich der Werth der vorjährigen Ausbeute auf 57.802,453, wovon der größte Theil auf die Monate November und Decembei fiel. Und diese riesige Zunahme fand statt, trotzdem zahlreiche Silberbergwerke, welche Gold in kleinen Quantitäten lieferten, längere Zeit nicht im Betrieb waren. Die phänomenale Zunahme in der Goldproduction der letzten Monate gibt konservativen Sachverständigen guten Grund, den Werth der diesjährigen Goldausbeute auf mindestens 213 Millionen Dollars zu schätzen, d. h. viermal so viel als im Jahre 1892. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die diesjährige Gesammtausbeute an Edelmetallen (Gold. Silber. Blei. Kupfer) die Production aller früheren Jahre weit übertreffen und einen Werth von 35 Millionen Dollars erreichen. Die Mehrerträge der Goldbergwerke werden etwaige Mindererträge der Silberbergwerke mehr als aufwiegen. Bemerkenswerth ist übrigens, daß der tu höhte Betrieb der Goldbergwerke die Thätigkeit in den Silberbergwerken bedeutend fördert. In einer Anzahl der größten Leadviller Bergwerke wird seit geraumer Zeit unter Aufbietung aller Kräfte gearbeitet, doch wird nach den Voranschlägen die Silberproduction des laufenden Jahres diejeniqe des Vorjahres, welche einen Werth von 517,800,000 hatte, nicht' erreichen. Die neuen Goldlager Colorados, welche in den ktzten Monaten entdeckt wurden, vertheilen sich auf 21 Counties; ein jedes dieser Lager umfaßt 10 bis 20 Quadratmeilen. Goldsucher in Massen strömen nach dem neuen Eldorado und überall entstehen neue Mmenstadte. Als einer der reichsien Districte gilt Cripple Creek, wo erst seit wenigen Monaten Geld gewonnen wird. Im November hatte daS dort gewonnene Golderz einen Werth von 5375.000, im December stieg derselbe auf $420,000. und im Laufe des Jahres dürfte derselbe an sieben MilHonen erreichen. 20 Schmelzwerke sind im Cripple Creek District im Betrieb und zwei Bahnlinien befinden sich im Bau. Im Frühjahr werden bedeutende neue Anlagen in Angriff qe nommen werden, wiewohl bereits in den letzten Monaten dortselbst drei orn:rY: cty? r i , w Miiuwiitn xjouaza aus oerariige Anlagen verwendet wurden. Ein Beweis für den gewaltigen Ausschwung ucjcti aucf mz JUlillyme oer m enver für Analysen bezahlten Gebühren: dieselben sind um 100 Procent gestiegen. Gemüthlich, Aerztekunst. Ein amerikanischer Arzt, welcher seit vielen Jahren in Mexico erfolgreiche Praxis betreibt, entwirft von den dortigen Verhältnissen, besonders im Hinblick auf seinen Stand, ein an5es Bild, als viele enttäuschte Amerikaner vor ihm es gegeben haben. "Seine azuttrungen bilden ein interessantes ttiengemaioe. izt schreibt u. A.: Ich muß entschieden der Behauptung widersprechen, daß ein amerikaniscker Arzt hier sozusagen gottverlassen sei uno ourcyaus rein ersprießliches Wirkunasfeld finden könne. Im Gegentheil ist Mexico vielleicht das dankbarste Land in der ganzen civilissrten Welt für Aerzte; sie müssen nur wissen, wie r i r rrt . iz oieie oiogruve auszubeuten haben. Das Recept ist ein sebr einfackes. und ich gebe es hiermit unbesorgt um die elva zicy vergrößernde Concurrenz . Die nöthige SvrackkenntniK ist natürlich vorausgesetzt, noch wichtiger ist aber ein anderer Umstand. Ueberall in der Welt muß der Arzt, um die Lei ter keS Erfolges zu erklimmen, es ein zurichten verstehen, daß seine Autorität unter keinen Umständen leidet, mag er -mit seinen Patienten Glück haben, oder nicht. Gerade in Mexico aber wird ven Aesculaviünaern diese Volitik sebr leicht gemacht. Sie brauchen sich blos in folgende goldene Siegel zu halten Wenn dem Arzt ein Vatient aemel det wird, ob derselbe schwer oder leicht erkrankt ist. gleichviel ob das Leben auf dem Spiele steht, oder ob es sich nur j. B. um Migräne handelt, fo ist das urue, was ver kluge Äoctor thun muß: den Angehörigen oder Freunden des Vatienten die öerbeirufuna eines auten Priesters anzurathen, welcher ihn ode? sie auf das Sterben vorzubereiten hat. Dann tvjnbt der At seine Kenntnisse

an, und er kann dem Resultat mit völliger Ruhe soweit seine eigene Verzntwortung in Betracht kommt entgegensehen. Denn wenn der Patient stirbt, so heißt es bei den Bekannten: Was

für ein guter Doctor dieser Amerikaner ist! Er bat von vornherein genau gewußt, daß eine Rettung nicht möglich sei, und wie aufmerksam war es von bm. soalelck dafür zu sorgen, daft wenigstens das Seelenheil des Kranken sichergestellt wurde! Das ist ein Docor, auf den man sich unbedingt verlassen darf." Kommt aber der Kranke davon, so heißt es: Das ist doch ein sehr tüchtiaer Am! Schon war es mit .der Krankheit auf das Aeußerste gekommen; man hatte es für nothwendig rkannt. auf alle Z7alle nach dem Priester zu schicken. aber dieser Amerikaner hat den Kranken doch noch gereltet. 3u Dem kann man selbst in den schlimmsten Fällen sich vertrauensvoll wenden. So oder ähnlich habe ich es immer gehalten, und noch nie habe ich es zu bereuen gehabt, Mtm stur in noaz niemals erschüttert worden. Es scheint soaar. dak. wenn ein ausländischer Arzt in Mexico so verfährt, bles noch mehr Eindruck macht, als seitens der eigenen Landsleute. Die Menschen sind überall dieselben; sie wollen blos an der richtigen Seite angepackt sein: in Die Schwebebahn, System Langen. Wo immer es auf die Bewältigung eines intensiven Personen-Verkehrs innerhalb der großen Städte und zwischen diesen und ihren Vororten ankommt, zeigt es sich, daß die heute hierfür in Anwendung gebrachten Verkehrs Mittel, dieStraßenbahnen mit Pferde-, Dampf- oder elektrischem Betrieb nicht ausreichend sind. Der übrige Verkehr auf den Straßen verhindert die volle Ausnutzung der Leistungssahlgkelt dieser Bahnen in hohem Maße, ja er macht sogar den Betrieb derselben in den verkehrreichsten Straßen der großen Städte ganz unmöglich. Zur Ueberwindung dieser Schwierigkeit ist man nun dazu übergegangen, für die Bahnen dieser Art eigene Wege zu schaffen; die Untergrundoahn von London und die Hochbahnen der amerikanischen Städte sind die ersten Versuche eine? Lösung dieser Aufgabe. Beide Systeme haben aber außer den unverhältnißmäßig hohen Anlagekosten auch noch sonst manche Schattenselten, und so hat denn die neueste Zeit andere Konstruktionen entstehen lassen, welche diese Mißstände thunlichst zu verrneiden suchen und zugleich eine erhöhte Betriebssicherheit gewahren sollen. Die hängendenoder Schwebe-Eisen-bahnen, wie man die neueren Bahnen dieser Art nennen kann, erzielen eine leichtere, die Straßen wenig beengende Fahrbahn und bieten dadurch, daß die Wagen sich nicht über, sondern neben oder unter der eigentlichen Fahrbahn bewegen, eme erhöhte Sicherheit bei der Fahrt. Zu diesem Systeme gehört die in allerneuester Zeit zu praktischer VerWendung ausgebildete Schwebebahn des Geheimen Commerzienrath Eugen Lanzen in Köln, welche als ein bedeutsamer Fortschritt in der modernen Straßenbahntechnik zu bezeichnen ist. Die Langen'sche Schwebebahn ist charakterisirt durch die frei schwebende Aufhängung der Wagen an den Laufrädern. Hierdurch wird im Vergleich zu den anderen bisher bekannten Systemen, bei welchen die Wagen selbst, außer durch die eigentlichen Laufräder, auch noch durch Klemmrollen, Stützrollen oder auf andere Weise mehr oder weniger an die Schienen gedrückt werden, eine bedeutend sicherere, ruhigere und geräuschlosere Bewegung der Fahrzeuge, sowie eine weit geringere Beanspruchung der Konstruktionstheile der Bahn herbeigeführt. . Selbstverstündlich sind auch für alle denkbaren unvorhergesehenen Fäll: die Wagen mit Stützrollen und Halteorganen versehen, welche aber für gewöhnlich ganz außer Thätigkeit sind und mit dem eigentlichen System nichts zu thun ha. ben, sie treten eben nur be! außergewöhnlichen Fällen in Wirksamkeit. Die Bahn für die Laufräder der Wagen wird aus zwei Gitterträgern gebildet, welche, oben entsprechend verbunden, eine unten offene Rinne, im Querschnitt wie ein umgekehrtes lateinisches U aussehend, bilden. Im Innern dieser Rinne, auf den unteren Gurtungen der Gitterträger sind die Laufschienen befestigt. Als Stützpunkt für die Träger werden in Abständen von etwa 20 Meter auf gerader Strecke einfache eiserne Stützen oder Säulen anqeordnet, diese haben seitlich herausragende Arme, welche die rrnnensormme Tret ger-Konstruktion von oben umfassend tragen. Aus diese Weise ist unter der Laufbahn ein hinreichend freier Raum sur die Bewegung der Wagen geschaf sen. Bei zweigeleisigen Bahnen erhält jede Stütze zwei sich gegenüberstehende Arme und die Laufbahnen liegen zu Heidin Seiten-der Stützen. Es stellt diese eben beschriebene Unterstützungsart der Fahrbahn ' natürlich nur ein Beispiel dar. wie in einfachster, den traenquerschnitt am wenigsten be engender Weise vorgegangen werden kann. Es gibt aber noch eine ganze vinzayt anderer Losungen dieser Auf gab:, so daß sich die Bahn allen Ver Hältnissen mit Leichtigkeit 'anpassen lafei. In Straßen, welche auf beiden Seiten des Fahrdammes mit Bäumen bepflanzt sind, können beispielsweise in den Baumrelhen zwei sich aeaenüber stehende Stützen, oben durch einen Querträger verbunden, die Fahrbahn tragen, und wenn die Bahnlinie einem Wasserlause folgend über dem Fluß bett zu führen ist, so erhalten die schräg gestellten Stützen ihre Fußpunkte an den Usern und die Wagen fahren über dem Wasser her. Die Konstruktion der Wagen ist eine höchst einfache. Zwei kleine vierräderigeWagen sind nach Art der Drehgestelle in einem Abstände von etwa 8 Meter mit einander verbunden und an den Gestellen dieser Wagen hä'igt bdernd der. eigentlich, Wagen-

rasten zum Ausnehmen der ässagrere. Den Antrieb vermitteln zwei Elektromotoren. von welchen in sinnreicher Weise jeder zwei Achsen antreibt, so daß alle 4 Achsen getrieben werden. Die Stromzuführung zu den Elektromotoren erfolgt durch einen Kupferdraht und als Rückleitung dient das eiserne Gitterwerk der Träger.

Da der tiefste Punkt des Wag:ns.! der Boden des Passagierraumes, ettoa' 4 1-2 bis 5 Meter über der StraßenOberfläche liegen muß. so ergibt sich für die Stütze eme Hohe von s 'tttcr, und wenn nicht gerade. ein Wagen vorüberfährt, bildet die in dieser Höhe verlau. sende Trägerkonstruktion das einzige Hinderniß für den freien Ausblick in der Straße. Eine Probestrecke der Schwebebahn des Herrn Langen ist seit Kurzem auf dem Fabrikterrain der Firma von der Zypen & Charlier in Deuz am Rhein im Betriebe und genügt dieselbe, nach der Versicherung von Fachmännern, allen berechtigten Ansprüchen. Oom uranve. Viriginia City in N e vada liegt 6.400 Fuß über der Meeresfläche. In Naperville. Jlk.. hat Dieser Tage ein großer toller Hund .großes Unheil angerichtet, intern er Mindestens drei erwachsene Personen, ein Kind und fünfzehn Hunde gebissen hat. Unter den Verletzten befinden L. C. Voß von dem Weltausstellungsollamte in Chicago. JnCharlestoninWe st-V t r ginien wurde in einer der letzten Nächte an einem hübschen jungen Mädchen ein ruchloser Meuchelmord verübt. Am Mittwoch nämlich kam das neunzehnjährige Fräulein Frazier aus der Umgegend von Richolas Court House in dem Westvirginischen County Richolas au. einer in Charleston wohnhaften Frau zu Besuch und diese veranlaßte das Madchen, bei ihr zu übernachten. Fräulein Frazier erhielt ihr Nachtlager in dem Schlafzimmer einer Nichte der Frau, Namens Thompson, angewiesen und wurde um zwei Uhr Morgens vermuthlich von der letzteren aus Elsersucht erschossen. Die vor ihrem Gatten, dem Fürsten Galatri Colonna, und den französischen Gerichten nach den Ver. Staaten geflüchtete Stieftochter des Bonanzakönigs John W. Mackay ist nach Süd-Dakota abgereist und wird dort Wohnung nehmen, um vor den dortigen Gerichten gegen ihren Gatten die Ehescheidungsklage anhängig zu machen. Sie verließ ihre Wohnunq in dem Belgravia-Hotel in New Nork mit ihren Kindern in allerStille. Ihre Begleitung besteht aus einer Zofe und einem Kammerdiener. Frauen als Ackerbauer frnden sich besonders .in Californien in größerer Anzahl; dort fallen viele Wrn-ter-Beschwerden weg. welche anderswo vorliegen. Einige dieser Frauen sind wegen ihrer Erfolge weit und breit bekannt geworden. Miß Theodosia ShepHerd von Ventura, gilt auch im Osten als eine ausgezeichnete Produzentin von Blumen und Sämereien; Miß Strong kultivirt mit Erfolg Pampas Gras in Massen. Frau E. P. Bakkinghein zieht Früchte, die im Osten hohe Preise bringen. Frau Lucy McCann zu Santa Cruz Zieht kleinere Früchte und ist Schriftstellerin. Frau Freda O. Bunting in Alameda County leitet ganz allein eine Obstgarten-Farm von 40 Acres, die einen schonen Ge winn bringt. Eine Hinterlassenschaft des letzten Bürgerkrieges in Chili für die Verewigten Staaten besteht darm, daß dieselben jetzt der Süd-Amerikani-schen - Dampfer-Gesellschaft $235,000 Schadenersatz werden zahlenmüssen.So hat die betreffende Commission auf die Klage der Gesellschaft wegen Beschlagnähme des Dampfers Jtata", der damals in Diensten der Rebellen-Junta behufs Wasser-Transport war.entschieden. Er konnte aber denselben nicht ausführen und dadurch fühlte sich die jetzige Regierung Chile's, die Nachfolgerin jener Junta jeder Verantwortung für Verluste der Dampfer-Gesellschaft durch die Beschlagnahme enthoben. Die Vereinigten Staaten werden zahlen müssen. D r. I. D. S e a r l es, ein angefehener Arzt in Huntington in Jndiana, weiß nicht, was er von seiner neulich geschlossenen Ehe halten soll. Frau Martha M. Vartley, eine schmucke Wittwe aus Chicago zog vor Kurzem nach Huntington und heirahtete bald darauf den Doktor, mit dem sie zwar in Briefwechsel gestanden, den sie aber niemals vorher zu Gesichte bekommen hatte. Einige Tage später reiste die neugebackene Frau Doktorin zum Besuch nach Chicago, schrieb aber von dort ihrem Manne, daß er sie niemals wiedersehen werde. Früher' sei sie emmal geisteskrank gewesen und fühle. daß ein neuer Anfall der Krankheit auszubrechen drohe. Sie habe bei ihrer Abreise beabsichtigt, ihrer Schwester einen' Besuch zu machen und sich sodann in ein Irrenhaus zu begeben. Dr. Searles ist der gegenwärtige Aufent halt seiner Frau gänzlich unbekannt. DiePflanzerindem unteren Mississippi-Thale haben sich seit Jahren bereits über die Unzuverlässig keit der von ihnen als Arbeiter angestellten Neger beklagt und bisher Versuche gemacht, die Schwarzen durch italienische, schwedische und norwegische Arbeiter zu ersetzen, aber damit keinen Erfolg gehabt, denn die Italiener verzogen bald in die größeren oder klei neren Städte und den Skandinaviern war das heiße Klima unzuträglich. Dagegen sind die mit deutschen Farmarbeitern gemachten Versuche so vortresslich ausgefallen, daß in dem unteren Mississippithale gegenwärtig eine starke Bewgung zur weiteren Einführung von deutschm Arbeitern im Gange ist. Die Illinois Central-Bahn. welche längs ihrer Linien im Süden viele Tausend AcreS Land besitzt, hat anI gekündigt, daß sie fünfzigtausend Deutlche und fion'infrr auf ihrem Orund

uixo zoorn anneoem n?oue unv yar zu diesem Zwecke eine Menge Agenten nach Deutschland, und Holland ge- i

schickt. Die Neger sind zur Farmarbeit zu faul. JnNewYorkistvonprivater Seite' ein Anfang mit der Einrichtung von Pfandleihanstalten gemacht worden, deren Zweck nicht eine möglichst schnelle Bereicherung ihrer Eigenthllmer sein soll, sondern die Hauptsächlich den Interessen Derjenigen dienen sollen, welche die Ungunst der Ver Hältnisse in's Versatzamt führt. Die städtischen Pfandleihanstalten in Europa sind ein wahrer Segen für die nichtsbesitzenden und armen Klassen, denen sie Gelegenheit geben, gegen mäßige Zinsen eine Anleihe auf bewegliches Eigenthum aufzunehmen, bis bessere Zeiten dessen Auslösung wieder ermöglichen. Das in New Jork unter der Leitung des Rev. Dr. Geers errichtete neue Leihbureau, dessen finanzielle Stützen Cornelius Vandcrbilt und Ändere sind, ist hauptsächlich gegen die Cbattelmortgage - Verleiher gerichtet. Dieses Bureau verleiht Geld auf HausHaltungsgegenstände zu 6. v. H., in Summen von $50 abwärts, wofür es eine Hypothek auf die betreffenden Ge aenstände aufnimmt. Sobald eine Anleihe gewünscht wird, werden die Sachen abgeschätzt und die Hypothekenbücher nachgesehen, um Betrug zu verhindern, worauf die Anleihe erfolgt, deren Rückzahlung in Raten stattfindet. Der Andrang gleich am ersten Tage der Eröffnung liefert den Beweis, wie sehr ein solches Bureau einem lange gefühlten Bedürfnisse in Volkskreisen abhilft. Die menschenfreundliche Unternehmung des Dr. Geers kann bei richtigem Geschäftsgebahren nicht verfehlen, das an gelegte Kapital auch anständig zu vernnsen. so daß s'ine finanziellen Stützen keine Opfer werden zu bringen brauchen. , ' i Boshaft. Sonntagsjäger (in der Kneipe erzählend): Heute glaubte ich schon, meinen Jagdhund verloren zu haben, auf dem Heimweg stellte er sich aber doch wieder ein!" ,Er wird sich versteckt haben, wie Sie zn zu schießen fingen!- ,, Vom Auslande. Es klingt zwar unglaublich, aber die Telegramme lassen keinen Zweifel mehr: in der Provinz Sevilla ist bereits mit der kommunistischen Gütervertheilung einAnfang gemacht worden. Mehr als 300 Arbeiter auö Alants, einem kleinen Gebirgsort von etwa 3500 Einwohnern, haben die dem Staat gehörigen Robledoweiden in Besitz genommen und sind damit besctaftigt, durch Aufstellen von Grenzsteinen in friedlicher Weise und ohne Aufsehen zu erregen das Land unter sich zu vertheilen. Die Gendarmerie hat dem Gouverneur eine Liste von 50 Personen eingesandt, die bei dieser Arbeit überrascht wurden, und verlangt Berstärkungen, um Blutvergießen zu vermeiden. Es ist dies die natürliche Folge der in Andalusien herrschenden Latifundien-Wirthschaft, die die 'Bevölkerung in wenige Reiche und sehr viele Arme theilt, eine Mittelstand, diese feste Grundlage jedes geordneten Staatswesens, aber nicht aufkommen läßt. Das Elend unter diesen so gut wie nichts besitzenden Leuten ist nun zur Zeit außerordentlich groß und die zahlreichen Ausschreitungen, von denen fortdauernd berichtet wird, finden dadurch ihre Erklärung. Auch die Behörden der Provinz Cadiz haben die Regierung darauf aufmerksam gemacht, daß sie für nichts mehr einstehen " . . r.'.it. 4 Ost! rönnen, wenn reine lornmc. i jetzt sei es gelungen, einen Ausstand ; mit den zur Verfügung stehenden 80 "Gendarmen zu verhindern, aber jeden cr f . " k? n jL. ? ÄUgenviicr mue man ncy aus ngcw etwas Außergewöhnliches gefaßt machen. In Stockholm ist vor wenigen Tagen der dortige portugiesische Gesandte Vicomte Antonio de Soto Major gestorben, der nahezu Vierzig Jahre lang sein Vaterland am schwedischen Hose vertreten hat. Der Vicomte. aus einer reichen Familie stammend, war 1812 geboren, war zuerst Cavallerie-Officier, wurde aber dann Journalist und Politiker. Bald wurde erDeputirter und machte sich als glänzender und schlagfertiger Opposttionsredner bekannt. Eines Tages, bei der Berathung des Budgets, sagte Soto Major in seiner Rede, der Finanzminister sei ein Verschwender. Der Minister erwiderte, ein solcher Vorwurf mache sich schlecht im Munde eines Mannes, der ein ganzes Vermögen durchgebracht habe. Soto Major entgegnete: Das ist nicht richtig; ich habe nicht ein, sondern drei Vermögen durchgebracht. Aber der große Unterschied Zwischen uns ist der, daß ich nur mein eigenes Geld verschwendet thabe, wahrend Sie, Herr Minister, das Geld Anderer verschwenden!" In einem anderen Falle zeigte er sich noch schlagfertiger. Der Präsident der Kammer hatte ihn schon mehrmals zur Ordnung gerufen und zuletzt schweigen heißen. Da verließ Soto Major die Rednerbühne und ging hinaus. Nach einigen Minuten kam er wieder und verlangte das Wort. Als er die Rednerbühne betreten hatte, zog. er zwei große .Pistolen aus der Tasche, legte sie vor sich in und U aanu seine Rede mit folgenden Worten: .Die erste Pistole hier ist für Sie, Herr President, wenn Sie es noch einmal wagen, mich zur Ordnung zu rusen, und die zweite Pistole ist für denjenigen meiner Colleaen, der sich untersteht, mich zu unterbrechen!" Noch niemals ist eine Rede mit -so andächtigem Stillschweigen anaekört w?-

den, wie diejenige Soto Majors an diesem Tage. Die Regierung hatte begreiflicher Weise den Wunsch, sich eines solchen Deputirten zu entledigen, und um ihn recht weit von sich zu bringen, bot sie ihm den Gesandtschaftsposten in Stockholm an. den er auch annahm.- Elegant, geistreich und Zttiaebi machte er sich dort sehr beliebt. Nur mit dem Geld wußtt'er u$ jm Alter nicht sparsame? umu.

atmn, als in seiner Jugend. Man , erzählt sich, daß er einst in einer Ge- , sellschaft. als eine Dame ein 25 Oere-, Stück (etwa 4 Cents) fallen ließ, eine ' 100 Kronen-Banknote anzündete, um es zu suchen. Nach seinem Tode läßt .

?egt die portugiesische Regierung den Posten aus Sparsamkeitsrllcksichten einaehen; Stockholm wird künftig nur noch einen portugiesischen Generalconsul mit diplomatischem Rang haben. Ein tragischer Unglücksfall hat sich an der Küste unweit von Kiama (Australien) ereignet. Eine Familie Wood, bestehend aus Vater, Mutter, zwei Töchtern und einem Sohn, hatte in Gesellschaft zweier Schwestern der Frau Wood und dem Manne der einen, einem Hauptmann Honey. eine Bootfahrt unternommen. Das Boot trieb in die Brandung und schlug um. Alle Personen, mit Ausnähme der Frau Wood, welche sich an dem Boote festgeklammert hielt . und aus dieser Lage endlich durch Fischer gerettet wurde, sind eine. Beute der Wellen geworden. Die Leichen derselben sind mit Ausnahme derjenigen des Ehepaares Honey und des Sohnes Wood, die wahrscheinlich von den zahlreichen Haifischen aufgefressen worden sind, später aufgefunden worden. Das tragische Geschick der Frau Wood, die binnen wenigen Minuten den Gatten, ihre drei Kinder, zwei Schwestern und einen Schwager in den Wellen verschwinden sehen mußte, hat in ganz Australien die lebhafteste Theilnahme hervorgerufen. Einen tragischen Tod fand im Juliusspital zu Würzbura der erste Assistenzarzt der chirurgischen Abtheilung, Dr. Adolf Meyer. Dr. Meyer nahm dieser Tage an einem an Diphtheritis erkrankten Kaufmann den Luftröhrenschnitt vor und sog dann, um den Kranken -vor dem Ersticken zu retten, den in die Canüle gedrungenen Schleim mit einem Glasrohr aüs. Bald erkrankte der junge Arzt ebenfalls an Diphtherie und es mußte auch bet ihm der Luftrohrenschnitt vorgenommen werden. Es gelang nicht, den Operirien dem Leben zu erhalten: er verstarb, nachdem der erwähnte Kaufmann ihm im Tode vorausgegangen war. Dr. Meyer stammt aus Crefeld. Seit zwei Iahren wirkte er als Arzt auf der chirurgischen Abtheilung des Juliusspitals und vor einem Vierteljahr war erzum ersten Assistenzarzt des Prof. Dr. Schönborn befördert worden. Der iunae Millionär Lebaudy in Paris, der vor einiger Zeit großjährig geworden war und den seine Mutter unter Vormundschaft stellen lassen wollte, was die Gerichte aber verweigerten, ist vor einigen Tagen m den Besitz seines großen Vermögens gelangt. Um den Sieg über seine sparsame Mutter zu feiern, machte er den Arbeitern der von seinem Bruder geleiteten Zuckersiederei ein Geschenk von 60.000 Franken. Die Grenzreiter Austra liens sind eine so eigenartige Truppe, wie sie sonst wohl nirgends mehr- vorkommt. Im Ertragen von Strapazen aller Art, von Hunger und Durst leisten sie Unglaubliches; ohne sie wäre ein großer Theil des inneren Australiens, der noch keine festen Ansiedelungen von Weißen hat, letzteren durchaus verschlossen. Entweder allein oder als Anführer einer Anzahl schwarzer (eingeborener) Polizisten durchstreifen sie unermüdlich das weite Land, in hohem Grade gefürchtet von den wilden Australnegern, die mit ihrem Bumerang schon mccklchen ihrer Feinde hinterrücks niedergestreckt haben. Vor einiger Zelt sandte der Cvlonialsecretär den Grenzreiter Conroy mit zehn schwarz: Polizisten aus, um mehrere Schwarze, welche sich verschieden Mordthaten schuldig gemacht hatten, bei Bertie Haugh zu verhaften. Die Verhaftung war auch gelungen, dann aber wurde die kleine Truppe von mehreren hundert Eingeborenen angegriffen. In fortwährendem Kampfe gegen die Uebermacht zog sie sich zurück, konnte aber die Stelle der Küste, wo ein Fahrzeug ihrer wartete, nicht erreichen, und man hielt sie für verloren. Jetzt kommt die Nachricht, daß der tapfere Conroy mit seinen Gefangenen im äußersten Norden der Colonie, auf Thursday Jsland, angelangt ist. Nach fast ununterbrochenem vierzehntägigem Kampfe war es ihm und seinen Begleitern unter geringen Verlusten gelungen, den Wilden zu entkommen. Jm .Süden machen die berüchtigten Dora-Dora-Schwarzen der Regierung viel zu schaffen. Einige waren als Polizisten in den Dienst derselben getreten, waren aber bald mit Waffen und Ausrüstuna entflohen. Als es dem Polizisten King gelang, sie unweit des großen Mallee-Sc'rubs zu. verhaften, gestanden sie, mehrere Ansiedler ermordet zu haben, und werden nun kurzer Hand zum Strange verurtheilt werden. Unter den Grenzreitern befinden sich nicht wenige Deutsche, die daheim Schiffbruch gelitten haben und weder Vermögen noch Kenntnisse genuq besaßen um es zu etwas Ordentlichem zu bringen; einer ihrer Instructeure (Vorgesetzten) ist ein ehemaliger preußischer Cavallerie-Osficier. UnterdenGlückwunschschreiben, welche dem deutschen Kaiser zu seinem letzten Geburtstage zugegangen sind und denen sich häufig mehr oder weniger versteckt gehaltene Gesuche um Gewährung von Unterstützunaen und Gnadenbezeugungen anreihten, befand sich auch eln Brief eines Einwohners aus Rosendorf im Kreise Westpriegnitz. Dieser für die Verllleqrung deö Heeres sorgsam bedachte Unterthan und Familienvater zeigte dem 'Kaiser nach vorhergegangenem Glückwunsche zum Wiegenfeste und 25jährigen Dienstjubiläum pflichtschuldigst seinen Salut" durch die Geburt des siebenten Jungen an und lud gleichzeitig den Kaiser zum Gevatter ein. Um das Porto zu sparen, hatte der gute Mann auf den Vriesumschlaa üUx die Sflmfo. et

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.kviiivuua nvtil VUJl ; Of lil . . l ttcn-ngeiegeno.eil" und darunter gesetzt: Eigene Angelegenheit des Emvfängers". Der Kaiser soll, über die drollige Aufschrift sehr ergötzt, dem sorgsamen Familienvater seine Gevatterschaft sogleich zugesagt haben. JnZürichkamjüngst bei einem Mahle ein Züricher Landpfarrer neben einen Herrn zu sitzen, der sehr vornehm gekleidet war und an dessen Fingern verschiedene kostbare Ringe blitzten. Jm Verlaufe der Zeit, namentlich nach einer vom letzteren gehaltenen Tischrede, wurde der Geistliche inne, daß er die Ehre hatte, nkoen dem gewandtesten und lautesten Rädelsführer der unabhängigen" Socialisten in Zürich zu sitzen. Rasch entschlossen apostrophirte er seinen Nachbar ungefähr folgendermaßen: Herr X., Sie wollen den Armen helfen; das ist auch mein -Wollen und Bestreben. Ich' mache Ihnen einen Vorschlag. Lassen Sie uns beide unsere Fingerringe abziehen und daraus mag Brot für die Arbeitslosen beschafft werden." Dem Worte ließ der Pfarrer die Tha5solgen; er hat thatsächlich seinen Goldschmuck für besagten Zweck geopfert und die abgezogenen Ringe nicht mehr zurückgenommen. Der focialdemokratische Gott- und Weltstürmer aEer Aiusperte sich in bitterer Verlegenheit und wußte durch allerlei Vorwände und Ausreden das seiner Eitelkeit zugemuthete Opfer zu umgehen. Der Deutsche Kriegerangehören, hat in den verflossenen 22 bund, welchem jetzt etwa 8500 Vereine Jahren seines Bestehens, mit fortdauernd steigendem Eifer und Erfolge gearbeitet. Es wurde während dieses Zeitraumes lediglich an baaren Unter stützungen die gewaltige Summe von 406.400 M. aufgebracht und vertheilt. Die Jahresquotcn stiegen mit dem Anwachsen desBundes und betrugen 1891 38.460 M., 1892 52.100 M.. 1893 62.400 M. Dies sind lediglich die aus Bundesmitteln gezahlten Unterstützungen, ohne die von den Tausenden von Vereinen direct an ihre Mitglieder gezahlten Summen, deren Große sich ohne eine genaue Statistik der Angabe entzieht. Aber auch in den Kriegerverbänden der außerpreußischen Bundesstaaten ist das Unterstützungswesen geregelt. So hat z. B. Sachsens Militärvereinsbund in den letzten 4 Iahren bedeutende Beträge für Wohlthätigkeitszwecke verausgabt, t Der Einbreche? Krüger ' aus Berlin, ein außerordentlich verschlagen Verbrecher, auf den die Polizei von ganz Deutschland lange vergeblich gefahndet hat. ist in Dresden verhaftet worden. Er hatte in dortigen vornehmen Stadtvierteln äußerstverwegene Einbrüche verübt, denen die Polizei fast rathlos gegenüberstand. Mit Krüger ist auch seine Geliebte, eine Berliner Kellnerin, festgenommen worden. Beide hatten in Dresden-Neu-stadt eine Wohnung, die sich als ein wahres Diebesnest erwies. Es wurden dort zahlreiche gestohlene Silbersachen und andere werthvolle Gegenwände, namentlich auch reichhaltiges DiebsWerkzeug gefunden. Bei einem Hofbesitzer bei Burbach im Siegen Kreise bandelte dieser Tage ein Mann zwei Ochsen für 600 M. ein und zahlte mit einem Tausendmarkschein. Er erhielt 400 M. in Gold herausbezahlt und entfernte sich unter dem Vorgeben, die Ochsen später abholen lassen zu wollen. Der Bauer, der ein gutes Geschäft gemacht zu haben glaubte, war sehr enttäuscht, als er entdeckte, daß die erhaltene Banknote den Vermerk Zu jeder Zahlung ungültig" trug und sich als Werthschein einer Spielbank erwies. , ,, Marktbericht. Wholesale.Preise ÄrocerieS. Zucker: Harter $o.3i. Guter gelber 54.26. Gcwöhil. gelber $3 63. Kaffee: peröst. Banner, Lion nd Java 2. 75c in S0Psd Säcken) Capital 23c Pilot 23c Hakota 22Kc Braztt 22c Getr. Atvfel 6c . Pfirsiche 1!c Corimhen 5Vc Pflaumen 755 Aprikosen ISc Früchte und Gemüse, epfel per Fah $6.50 CUroren per Kiste $4 50 Orangen per Kiste tz2.W Kraut per Fsß tzl.50 Zwiebeln per Faß tz2.M üben per Faß tzl 60 Bothen per Bufhel 1 80 Kartoffeln per Bushel 65c Sütz Kartoffeln per Faß tz3.S0 Mehl. Winter.Weizen pat. &4.00 Frühiahr.Weizrn pat. 1 4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhniichei $1.75 Roagenmet)! $3 25 Hafergrütze $5.75 Butter, Sier und Geflügel. Butter, frische Country ILc. Eier, krisch, per Dutz 14c Leb. Geflügel: Hühner 7e per Pfund; Spring hickenS 7c ; Hähne 3c ; Turkey Hennen 7jc; Snten 61c; Gänse $4.80 perDutz. Bedenken Sie, daß die Wiöconfon Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums befiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und em Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plahen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner das; die Wiöeonsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt,' mehr Geschäfts plähe erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Naten, Routen, wenden Sie sich an den nä5)sten Ticket Agenten oder an Jak. S. Pond, Len. Pass. Qe-t, $"VJs... ' ' n.. . . i

! ZIM schreibt Nom'S Geschichte. ?tts TitnS die Geschichte Rom schrieb, da dachte er nicht, daß dereinst Carlsbad nach Amertta rommen wurde, denn Amerua war damals noch nicht bekannt. Heute ist TituS vergessen und Carlsbad in allen Welttheilen bekannt wegen seiner vorzüglichen Heilirir kungen in allen Magenlelden, Caiarrh, Darmentzündung, Hartleibigkeit, Leber kranlheitrn, zc. Schreibt für Carlsbad Geschichte und Pamphlet, welche frei zugesandt werden von Ciöner & Mendeljon Co., Agenten, New )ork. Preis per Flasche $1.00. Große jlasche 1.50. DR. L. WUT, Arzt uT Accou cheur, Olsice: No. 539 Süd Meridian Straße. Telephon 12Ä7. Dr. Wagner, Ofsice: ZZo. 60 Ssl-Shio Str. Offise-Gtuuden : S I? ITZr ormittagT. Nhr Nachmiit. Wohnung : SSeSroadl nsd Lwr?!Sde. LV- Telephon S. W5. I. A. M:tcliffe, e'chaMst ZiS zvamirWS vt wundärNttch fallen und am 54lMu cb UrittsYir.fiiiiun ?li. 95 Ost Market Ct?stze. lUfsice.Stunden : Mi i Ufcr Sera. IM 8 Uhr Kein. Srnt5ä uez?seu. Ttlf :on941. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Ofsice und Wrhnung: 337 Süd Dclswarc Straße. OsftceSrnnden: 3-9Ut.i33o:w.; 2 3 Uhr ackm.: T 9 Udr beudö. Telephon 14. Dr. PFAFF, Ofsice: 131 Nord Pennsylvania Str. Offtck'Stilnden von S 4 Ubr 'jl-x&m. No. 425 Madison Akenue. Etunden von 10 lj U z? Dor. Äolznung: 1S7L!.Sttabcm -str. . ic Beru:n:str t-tltzen fS" xeieaaen . j 5 03j Dr. Vurckhardt, Deutscher Ärzt. Offiee und Wohnung: No. 82 Süd Meridian Str. Offiee-Stnuden : 8 lis 9 Uhr Vorm. 1 bis 3 Zhr Nach. 7bik 8Uhr AdoS. SonnttgS S L Vormittags. Telephon 28. Dr. C. N. Schaefer, rzt und Chirurg, 0. 430 Madisen Arenue, nahe MorriZ Str. Ssrechstundeu : 8-2:80 UhrMorgenk, 1 4 Nhr echminaöS, 7 8 USr Abends. Televbou 82. E. G. Gets. Deutscher . Zahn - Arzt, 0. 6$ Nord Pennsylvünis Str. ?a &tr& au SBun? ansetoanit. CHAS. G. MüELLElt, Deutsche Apotheke. Nachfolger on I. W. Scott. Po. 667 Wirginin ZSvenus, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. NaStglocke an der Seitenthüre. RkzepteTagl :ndachtS forgsältig gefüllt. Freie Ablieferung. UDJZ? C5rCJlg No. 38 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 1013 Uhr SormUtaLs. 1 ackmittagS und 7 S Adend. onnlag don lS Uhr Nachmittags. AN IDEAL FAMlLY MEDICINEJ For In4Jcilo. liUioasBPM. I lle4efae- DnfttpUn, üuil N. I CoapLexlea Ofl"tYliilb, 1 1 1 i th Ctj-hnAK aa u uuviuwi v i nA.x Jt UWÄL WVS et grently yvt pränptly i-erf ei ritiTOKtlnn followa their nM Bold by drnirytst or ent by rniL Eot (Arial W&o. Packaffe boxe),. iror irwe ampieB-aaapes . BlPAe C1IKM1CAI. CO., IfewTork. cM?"'5f 2 'id jvwm jv7 -5' i -"- ii -ä" TZr-' ' jm&m ü I A VI m vsaÄ! 's? a W m steine Silke. ' Kein Schnurrbart. keine Zahlung. seine Jahlnna.. Echors gehellt. Ich mäche Contrakte mit Allen, S?ps oder Barthaare zu erzeugen, die in meiner Osftce bei meinem Sgente vorsprechen vorausgesetzt) fcc die Kopfhaut nicht glänzt oder ihre Poren tt schiofsen fir.d. I diesem Falle giebt e k?ink Hilfe. Sprechen Sie vor und lassen sich unent geldlich untersuchen. Wenn Sie richt tomvaza ttnne. so geben Si, schriftlich eeaau die Beschaf. fenheit der Kopfkaut und Ihrer Beschäfttgung an. Prof.G.Btrkholz. Zimmer 1011 Vkosanie Temvie. Chicago.. Geschäfts -Uebernahme. Meinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke (Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich benähen Kerde dieselbe zu einem angenehnien SONmelplaz der Deutschen zu gestalten. Beste Gttt&zlt nn Ci::rr:n :c. Zu zahlreiche?, Tcsut l:t ein CcAlbb " ' ' ' V ; VVi W VU v'' w, , - vi C2t 0 . w r" ü t V r.- . ,

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Utf Ncw7.!snn und Acbte Str. 133 21 23 Collcqe Avenue und Irwin. Jllinzis und St. Joseph Etr. Pcnz'.sylvanttia und Pratt Etr. 24 Meridian und Zroeite Str. 25 No. 5 Svr'nhauZ, 6. nahe JllinoiSstk 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michigan Etr. 28 Pim'sylvania und Fünfte Str. 23 Mlssis,l?pi mid Vierte Etr. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennfvlvc'Nla und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Etr. 215 Waiscnheimath für Farbige. 216 Tennessce und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Cli?sord und Jefferson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. u.Mlch.St. 32 Meridian und Walnut Etr. 34 California und Vermont Str. 35 lake und New York Str. 3S Jndiana Ave. und Et. Clair Str. 37 Etadt.Hofpital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und Agnej Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Epr'nhauS, Wasy. nahe West Qtt, 42 Geißendorf und Washington Etr. 4? Missouri und New Fork Str. 45 Meridian und Washington Str.. - - - 46 Illinois und OKio Eir. 47 Tenncssce viid Washington Str. 43 jingan's Schlachthaus. 43 Jndianola, 3 Squares vo Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. ' 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Church Str. 121 0. 2l. u. 23. Rundöius. cefil. vom Iui Z3-?irrenAsyl. 124 Milen Ave. und National ittoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill, 22 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCark, Str. 54 Wcst und South Etr, 53 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Aay Str. 63 No. 10 Schlanchhs, MorriS u. Mad. Z. 53 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und 3!ockwood Etr. 513 Ke ttucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Dafota Etr. 513 Morris und Church Str. 519 Tcnnessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. Leitcr,HauS. Southstr. ez Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Telamare und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 Nem Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradsham Str. 63 Hast und Coburn Etr. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave, 312 McKernan und Dougherty Etr. 613 Haft Str. und Lincoln Lane. 814 East und Beecher Str. 815 Noble und South Str. 71 No. 3 Epr'nhauS, Airg. Ave. u.Huro. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Etr. 74 Benton und Georgia Ctr. 75 Cnglish Ave. und Pine Etr. 76 Dillo und BateZ Etr. 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. DUlo. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str. 712 Epruce und Prospekt Str. 71Z Engltsh Ave. und Laurel Str. 714 Willon, und Olive Ctr. 715 Chelby und Beecher Etr. 716 Deutsches Waisenhaus. 718 Orange und Laurel Str. 721 Lexingtsn Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsen's Fabrik. 81 Market und New Jersey Str. 82 Washington und Delawa Etr. 63 East und Pearl Etr. 64 Nem Nork und Davids. 85 Tuubftummen'Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Cts. 83 FrauenReformatorium. 812 No. 8 SchlauchhauS, Ost Clsi. Ctr. 813. Market und Noble Str. 814 Ohio und Harve? Str. 815 Arsenal Avenue usd Oio Qira5e. . 821 yan Handle Eisenban.SiZ 823 Walcott und Certer tr. 91 Nz.7E?r'nhauZ.??l--.dr:-:i!i: 02 Meridian und Ctcr-iz Ctr. . Meridian und Süd Ctr, 1 5'ennsr!?ani5 u.d r-i"r-2 Ctr. 5 Utaba-a Cir. u-.d U;r;:-;3 rz C p : j i c I G i : r. c I :. V t V. . , I r - - - - rw - . ; i-v.

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