Indiana Tribüne, Volume 17, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1894 — Page 2

Sndiana Tribüne. erscheint -füglich und Lonntngs.

Die tägliche .Tribüne" koyrt durch den TrSgei Cent? per Zoche, die EonntigS-.Tribüne- E Cents per Woche. Beide zusammen IS EentS ode, KS Cent perMonat. Per Post ,ngeschiZt t Vor. löbezahlung kper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 24. Februar '94. SleLluSsichten der oldproduction Ein Hauptpunkt, um den- sich die heutigen Währungsstreitigkeiten drehen, ist die s?rage: Ist eine Abnahme der Goldproduction zu befürchten?" Es ist dies in der That die Vorfrage der Währungsfrage", wie sich Ö. Heim in einer interessanten kleinen Schrift ausdrückt, die jene Frage als 'Titel führt. Trifft das geflügelte Wort von der zu kurzen Solvdecke noch in dem Grade zu, wie zu der Zeit, als es zuerst ausgesprochen wurde? Ist die rückläufige Bewegung der meisten Waarenprelse auf die zuneymenve Goldknappheit zurückzuführen und daher das Verlangen berechtigt, daß das Silber wieder zu Hilfe genommen werde, um dem Verkehr die für die Stetigkeit und regelmäßige Entwicklung der Preise erforderliche Metallgoldmenge zuzuführen? Der Wiener Geologe E. Süß, eine hervorragende wissenschaftliche Autorität, hat zuerst im Jahre 1877 in einer Schrift über die Zukunft des Goldes mit guten Gründen den Beweis zu liefern gesucht, daß die Gewinnung dieses Metalls mit KerZeit immer mehr sinken werde, während fürSilber eine fortschreitend reichkichere Erzeugung zu erwarten sei. Es fehlte von Anfang an nicht an Widerspruch gegen seine Darlegungen, aber nur die Erfahrung konnte hier entscheiden, und diese hat nun allerdings in den seit der Veröffentlichung jenes Vuches verflossenen 16 Iahren dessen Vorhersagungen nicht bestätigt. Die Gold gewinnung hat sich seit 1833 wied'er bedeutend gehoben und wieder beinahe die Durchschnittshöhe erreicht, die sie in ihrer Glanzzeit, den fünfziger Jahren, aufwies. Gleichwohl hat Süß auch in seinem 1892 erschienenen Buche über die Zukunft des Silbers" seinen grundsätzlichen Standpunkt durchaus festgehalten: mag immerhin die Menge des geförderten Goldes zeitweise wieder einmal anschwellen, es kommt nach seiner Meinung der Tag, von dem ab die Bewegung in absteigender Linie unaufhaltsam wird. Auch in der Vorrede der soeben auf Anlaß des Finanzausschusses unseres Vundessenats erschienenen englischen Uebersetzung seiner Schrift bleib! Süß trotz der mittlerweile laut gewordenen weikren EinWendungen und der ihm noch immer unvmstigen Erfahrungsthatsachen bei f'lrier Ansicht. Im Jahre 1833 erteile die Goldgewinnung in ihrer geczzwärtigen Periode ihren tiefster. Stand mit 145.000 Kilogramm, 1892 aber war sie in stetizemFortschritt wieder auf 196.000 Kilogramm gestiegen und 1893 hat sie die Ziffer von 200.000 Kilogramm jedenfalls überschritt ten und wird einen Werth von etwa 660 Millionen Mark darstellen. Von den Haupterzeugungsländern liefern die Vereinigten Staaten und Sibirien einen jäbrlich ziemlich gleichmäßig blei benden Beitrag, während Australien in den letzten Jahren wieder einig: Fortschritte gemacht hat. Hauptsächlich aber ist die Steigerung des Gesammterzzuznisses der außerordentlichen Entwicklung des Goldbergbaues in Trans vaal zu verdanken, und diese bildet denn auch den wichtiqsten Stützpunkt für die Gegner der Süß'schm Ansicht. Die Goldausbeute in Transvaal ist dermaßen gestiegen, daß das Land im Jahre 18H wahrscheinlich auch Australien überflügeln und die erste Stelle unter den Goldländern erlang: wird. Die Gewinnung betrug dort im Jahre 1837 erst 63.000 Unzen, sie war 1890 etwa auf -565.000 Unzen, 1892 auf 1.357.000 Unzen gestiegen und erreicht: in den elf ersten Monaten von 1893 allein in dem Hauptbezirk Witwatersrand den Betrag von 1.332.116 Unzen, sodaß daS ' Jahreserträgniß der Gesammtheit der Grubexf. mehr als 1,' 500.000 Unzen ausmachen wird. ES fragt sich nun, oh diese Ertrag: noü weiter fortschreiten oder sich mindeitenZ auf der erreichten Hohe dauernd behaupten werden. Die Süß'sche Lehre läst.t fick im Wesentlichen dahin zu am menfassen, daß bisher neun Zehntel des seit dem Beainne der geschichtlichen Zeit gewonnelen Goldes als Waschgold aus Mi Schwemmlande stammen; oa& alle Schwemmaoldlaaer arade wegen der Leichtigkeit ihrer Ausbeutung sich rasch erschöpfen; daß neue reiche Ablaaernnaen dieser Art. wie die californiscken und australischen, wahrscheinlich nicht mehr gefunden würden; daß die bergmännische Gewinnung des (soloes auS Quarzgängen nur rn der obern Qtvn ht hmt snnnnrmtrr JfSilt der. w " -" r hältnißmäßig leicht und billig sei, daß man aber in den großem Tiefen vas Edelmetall nur M. Verbindung mit Schwefelmetallen finde, von denen es nur mit großen Schwierigkeiten und Kosten, und überhaupt nur unooii ständig getrennt werden könne, und daß überbauvt der Goldgebalt der Quarz gange gegen die Tiefe rasch abnehme. So Ware also auf die Dauer auch der Quarzbergbau nicht im Stande, den durch die Erschöpfung der Waschgoldlaaer entstebend: Ausfall m decken. Der fortschreitende Rückgang ,der Waschgoldgewinnung und die Unwahr scöeinlichkeit der Entdeckung neuer reiche? Goldseifen wird von den Gegnern deZ Süß'schen Berichtes kaum noch bestritten; aber sie können mit Recht darauf hinweisen, daß der Goldbergbau auf Quarzgängen seit 1377 einen mächtigen Aufschwung genommen hat unb daß namentlich die Verwerthung der goldhaltigen Schwefelkiese durch t.ssse?e I?tthe außerordentlich cesör-

erf worden ist. Während ' damals noch ost 4050 Procent des in den Kieien enthaltenen Goldes verloren

ging, gibt Süß in seiner neuen Schrift . . . " . . . m ' w , l . ' jetzt selbst zu, vatz es jcyon unenwerie gebe, die dem Grubenbesitzer 90 Procent des in den Proben nachgewiesenen Goldes garantiren. und thatsächlich zieht man in Transvaal das Gold vielfach schon bis auf 95 Procent, aus den Schwefekiesen aus. Ohne diese er staunlichen Fortschritte", sagt Süß, hätten die meisten Betriebe nach dem Durchfahren des Hutes und der Erreichung der Sulfide die Arbeit einstellen müssen-." Aber diese Fortschritte sind eben gemacht, weitere stehen in Assicht, und die Pyriten" sind, wie Heim sagt.jetzt kein Schreclensruf mehr, wie sie es noch vor drei Jahren waren. Ferner kommt in Betracht, daß das Gold im Witwatersrand-Vezirk sich nicht auf eigentlichen Quarzgängen, ! sondern in einer ganz neuen Art des j Lorkommens, in iich ungewöhnlich weit und gleichmäßig ausbreitenden Conglomeratschichten aus einer sehr alten geologischen Periode findet.- Die Ausvehnüng diese? goldführenden Schichten wird auf 160 Kilomeier geschätzt und man hat die Fortsetzung derselben auch schon in größernEntfernungen von dem Ausaehenden in Tiefen von 250300 Meter gefunden. Alle Sachderständi zen, die diese merkwürdigen Lagerstatten 'untersucht haben, sind der Ansicht, daß sie noch auf viele Jahrzehnte hin aus eine steigende Ausbeute gewähren werden. Auch die übrigen Goldfelder Transvaals sind vielversprechend, namentllch'das außerordentlich ausgedehnte nach Swaziland übergreifende de Kaapsche; dazu kommen dann noch die ebenfalls sehr reichen Lager zwischen Limpopo und Sambesi, deren volle Ausnutzung allerdings erst nach der endqiltigen Befestigung der englischen Macht in diesen Gebieten zu erwarten ist. So mag Südafrica in den nachsten Jahrzehnten wohl nachhaltig einen Goldertrag von jährlich 22 1-2 Millionen Unzen zu liesern vermögen, aber man darf nicht außer Acht lassen, daß die Ausbeute an Waschgold in Australien und Californien in diesem 04ijit Vr A rrt T t r( trY. ,Qii4iuumt ivuit uytuuiuf uiwit uiiv mehr sinken wird. Auch die berühmte Morgan Mine, der Queensland vor einigen Jahren die ungewöhnliche Vermehrung seiner Goldausbeute zu verdanken hatte, befindet sich schon aus stark absteigender Bahn. Dagegen könnte die GoldgewinnunzCaliforniens noch wesentlich vergrößert werden, wenn dort das sogenannte hydraulische Verfahren für die Ausbeutung der sehr reichen und ausgedehnten Diluvialgoldlager wieder gestattet oder es ermöglicht würde, auf anderm Wege ebenso wirksam und billig wie nach jenem allerdings oft gemeinschädlichen Versahren, diese tieferliegend?n und ältern Ab lagerungen zu bearbeiten. Im Ganzen aber wird man immerhin für das nächste Menschenalter einen Jahresertrag von ungefähr 8 Millionen Unzen Gold erwarten dürfen. vrtödteteS Schmerzgefühl. In einem Proceß.welchen Frau Ellen Molloy gegen die Südliche Pacificbahn auf 550.000 Schadenersatz wegen fahrlässiger Tödtung . ihres Gatten anstrengte,, wurde einer der merkwürdig sten Fälle erzählt, die der ärztlichen Wissenschaft seit Generationen bekannt sind, ja ein Fall, welcher fast alle Erfahrungen auf diesem Gebiet über den Haufen zu werfen scheint. Und diese Geschichte wird durch einstimmtges Zeugniß von Aerzten und Wärterinnen erhärtet. John W. Molloy wurde durch einen schweren Güterzug, welcher aus dem Geleise sprang, etwa 30 Fuß vom Ge leise getroffen; der Zug ging über seine Oberschenkel weg und trennte beide Beine zwischen den Knieen und den Hüftegelenken fast vollständig ab. Der Unglückliche lebte noch 5 Stunden lang, die Beine wurden ihm amputirt.er blieb bis zum lekten Augenblicke bei völlia klarem Bewußtsein. aber er fühlte die ganze Zeit über absolut nichts von Schmerz. Keinem der Aerzte, welche Augenzeugen waren oder von der Geschichte hörten, ist ein gleicher Fall jemals in ihrer Praxis vorgekommen: Verstümmelung so schrecklicher Art. tödtliche Verletzung, Amputirung beider Beine und neimals das geringste Schmerzgefühl, trotzdem die Sinne ganz klar blieben und auch keine künstliche Betäubungsmittel bei der Operation angewendet wurden! Der Arzt, welcher die Amputirung vornaym, yat im ulZesentllchen folgen, den Bericht darüber zu den Acten gegeben: Molloy sagte mir, er habe gar keinen schmerz von dem Uedersahren durch denZug gzfühlt und auch nachher durchaus nichts von den Wirkungen nesvürt. Es ist mir auch gewiß, daß er wirklich reine Dualen litt, odwohl seine z:r. quetschten Seine als eine verstümmelte Masse nied hingen, und das Bl'it ra'ch aus oen Ädern drang. Seinen Freun den beantwortete er alle Fragen mit der heiteren Behaglichkeit eines Mannas. der in einem Schaukelstuhl gemächlich r.n m t-i -t r inuc iiymic mutyi. -au icq lyn fragte, ob er sich vor einer Amputation fürchte, erwiderte er: 6 sollte me?. nen, wenn ich einen ganzen Wazenzug .:k,t .s4-:i cc s . " a niui ijcifruii utfc, ver uoer Ml2) wegging. daß. ich. so ein .Vkesfercken tti recht nicht spüren werde. Also nur m IsQ Zay keine VeranlasWö7L5loro form anzuwenden, und amputirte nun die Äelne, wahrend er mich ruhig beob achtete. Als das Messer eindrana wußte er. daß etwas gegen seine Weine drücke, aber er empfand dies keineswegs als schmerz. - Ja-er sah das Messer mit so viel Gleichglitigkeit durch seine Muskeln und Nerven gehen, als ob ich m ein 2öttttai schnitte. Der kalt blutigst Zuschauer hätte nicht mit arö ßerer Ruhe eine solche Amputation an einem fremden Körper beobachten können! Wenige Stunden darnach aber ab er seinen Geist auf. obne das, vor. fclr wie gesagt, sein Bewußtsein 'auch

nur einen Augendlicr gekrübk' gewesen wäre. Wir haken keine bestimmte Theorie für diesen eigenthümlichen Fall. Alles, was wir hier sagen können, ist: Daß die besondere Unempfindlichkeit Molloy's gegen Schmerz (die erst von dem Unfall an datirte) jedenfalls auf irgend eine Weise durch die Nervenerschütterung selbst verursacht worden sein muß. Irgendwie muß die Verletzung die Gefühlsnerven gänzlich ge lähmt haben, während die übrigen Nerven intact oder unbeeinflußt blieben; denn auch das Sprach- und die Vewegungsfähigkeit seines übrigen Körpers zeigten sich nicht im Geringsten beeinträchtigt. Da:i ist es Thatsache, daß durch die Nervenerschütterung sein Tod herbeigeführt wurde. Ein solches Beispiel von t h e i l w e i s e g e f r o renen Nerven ich brauche diesen Ausdruck, weil mir kein besserer zu Gesteht wird vielleicht lange Zeit nicht mehr in unserer Praxis zu constatiren sein." So weit der ärztliche Bericht. Wie dem Schreiber dieses erinnerlich ist, kam während des deutsch-französifchen Krieges ein ganz ähnlicher Fall mit ei-

nem in der Schlacht bei Mars-la-Tour furchtbar Verstummelten vor, welcher mit der gleichen Ruhe sich die Beine amputiren ließ.' heitere und vom klar sten Bewußtsein zeugende Gespräche mit den Aerzten führte, eine Eigarre rauchte und kurz darauf verschied, ohne daß je ein Schmerzgefühl Aufgetaucht war. Vielleicht kommen gerade im Krieg solche Fälle immerhin häufiger vor, als man weiß, und wer den jeweils als ungewöhnliche Bravour und heroische Selbstbeherrschung ange sehen und verherrlicht. Es wäre mterssant, wenn scharfe und sachlich; Beobachiungen noch mehr derartige Beispiele bestimmt nachweisen könnten. Vom Jnlande. Zu einer in dem County Alleghany in Nord-Carolina jüngst stattgehabten Hochzeit hatte sich eine große Anzahl Gäste versammelt, unter denen sich auch Daniel Slaughter aus dem virginischen County Carroll befand. Nach der Trauung ging dieser an einem alten Manne vorüber, der seine Hand ergriff und einige Bemerkungen machte. Slaughter antwortete ihm mit Grobheiten und wurde in Folge dessen aus dem Hause gewiesen: er leistete zwar der Weisung nolge. kehrte aber nach wenigen Mlnuten wieder zurück. Die Freunde des Alten ergrimmten darüber, aber ein Friedensstifter ermähnte sie und Slaughter zur Ruhe. Plötzlich sprang der Letztere auf fohn Bare zu und versetzte ihm mit einem großen Messer einen Stich in's Herz. Bare sank todt zu Boden, gleichwohl versuchte der Mörder nochmals nach ihm zu stechen, wurde aber daran durch die junge Frau gehindert, welche dabei Schnittwunden an den Armen und der Hand davontrug. Darauf eilt5 Slaughter nach der Thür, erstach aber unterwegs noch einen zweiten Hochzeitsgast Namens Edward Long. Er floh sodann in's Freie, wurde aber nach zwei Meilen eingeholt und in das Gefängniß eingeliefert. Der reiche John Jacob Astor in New York hat die Elektrizität zum Steckenpferd. Im Besonderen interessirt er sich für die Elektrizität als treibend: Kraft für große Schiffe. Bekanntlich gibt es bereits seit längerer Zeit Schiffe mit elektrischen Motoren. Man hat sich indessen frs jetzt darauf beschränkt, mit kleineren Fahrzeugen zu experimentiren, weil man fürchtete, die elektrisch: Wissenschaft sei noch nicht weit genug gediehen, um auch für große Schiffe die bewegende Kraft liefern zu können. Astor indessen, welcher sich in einem seiner Paläste eine sölmli: Werkstätte eingerichtet hat, in de? er fleißig arbeitet, ist davon überzeugt, daß man bereits im Stande ist, größere Fahrzeug: zu bauen, welch: nur durch Elektri,zität getrieben werden. Und um den Beweis für die Richtigkeit seiner Behauptung anzutreten, läßt er jetzt in Philadelphia nach seinen eigenen Angaben eine elektrische Jacht von neunzig Fuß Länge bauen. Er hofft bestimmt, daß das Experiment gelingen wird und daß in Bälde dann auch die großen Oceandampser mit elektrischer Betriebskraft ausgestattet werden. Wenn auch sein Plan vielleicht scheitert, wird man ihm doch nachsagen müssen,, daß er einen 'Theil seiner Millionen in den Dienst einer guten und nützlichen Sache gestellt hat. Die East River Bridge Co.-. welche eine Brück: vom Ostdi strikt zwischen Broadway und Grand Str. in Brooklyn nach !New Aork mit einer Endstation zwischen Grand und Broome Str. zu bauen beabstchtigt, hat im Hofe des Hauses No. 240 Süd 6. Str. in- Brooklvn mit den Erdarbeiten begonnen. Das Grund stück ist von der Gesellschaft kürzlich erworben worden. Es gehörte bisher dem Congreßmitgliede Magner. Ein Werkführer und sechs Italiener fan den sich dort ein und erklärten, daß sie beauftragt seien, ein Loch in dem Hofe zu graben. Sie gruben ein Loch acht Fuß im Quadrat und vier Fuß tief, in welches sie einen Kasten 4 Fuß im Quadrat und einen Fuß hoch stellten, den sie mit einem viereckigen Stein, d:r an jeder Ecke vier Löcher hatte, bedeckten. Damit sind angeblich die Erdarbeiten für die neue East RiverBrücke begonnen worden. Ehes-Jnge-nieur Eornell, dem die Leitung des Brückenbaues übertragen worden ist, erklärte, daß im Frühjahr mit den Erdarbeiten energisch begonnen werden würde. Jetzt handele es sich nur um Vorarbeiten. Er selbst hatte sich nicht auf dem Hose von No. 240 Süd 5. Str. eingefunden, um die die Arbeiten zu überwachen. Allgemein wird die Ansicht ausgesprochen, daß die Inangriffnahme- des großen Werkes die Folge, eines Gesetzentwurses des StaatssenatorZ Owens ist, .welcher bestimmt, de? Charter der Brücke solle widerrufen werden, wenn du Arbsr

ten nucht' vor dem 17. Februar in Anariff genommen würden. Als die Gesellschaft ihren Freibrief im Jahre 1892 erhielt, war er an die Bedingung geknüpft worden, daß die Arbeiten innerhalb zwei Jahre begonnen werden müßten, und da am 17. Februar die erwähnten zwei Jahre abgelaufen fein würden, so hielt es die Gesellschaft für nöthig, der Form nach mit dem Bau zu beginnen. Die Frage, was den Superintendenten der Prudential Life Insurance Co." in Brooklyn, Fredcrick Schlomann. veranlaßte, sich zu entleiben, beschäftigte die Polizei von Brooklyn und die Beamten der Gesellschaft. Schlomann stand dem Bureau vor und erfreute sich des vollen Vertrauens seiner Vorgesetzten. Der 36 Jahre alte Mann lebte mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Pillingstraße, erfreute sich eines guten Einkommens und lebte in sehr glücklichen FamilienVerhältnissen. Am Tage seines Todes hatte Schlomann sich mit einem Kuß von seiner Frau und seinen Kleinen verabschiedet und seine Gattin ersucht, das Mittagessen um 12 Uhr fertig zu haben, da er mit ihr eine Schlittenpartie machen woll:. Das Essen war zur bestimmtenZeit fertig, aber Schlomann stellte sich nicht ein. Als er auch Ab:nds nicht zurückkehrte, wurde Frau Schlomann unruhig und stellteNachforschungen an. In seinem Bureau war der Vermißte nicht gesehen worden und die unglückliche Frau beschloß, in der Wagenremise in Pillingstraße, welche ihrem Gatten gehörte, nach Spuren von dem Verschwundenen zu suchen. Als si: und Contraktor Morrissey. welcher im Erdgeschoß der Remise seine Stallungen bat. die Thür öffnen wollten, fanden sie dieselbe von innen verschlossen. Als die Thür aufgebrochen war. bot sich Frau Schlomann und ihrem Begleiter ein fchreckl'cher Anblick dar. In seinem Buggysäß der Vermißte als Leiche. Seine linke Hand hing über den Sitzrand des Wagens hinaus. Mehrere Schnittwunden, welch: er sich mit einem Taschenmesser beigebracht und welche di: Schlagader geöffnet hatten, waren an dem Handge lenk sichtbar. Zum Auffangen des Blutes hatte der Selbstmörder, der seine That offenbar sorgfältig vorbereitet und bald nach Verlassen seines Hauses begangen hatte, neben den Wagen einen Eimer gestellt, der halb mit. Blut gefüllt war. Die unglücklich: Frau war außer sich vor Entsetzen und Schmerz. Sie sowohl wie die Veamten der Gesellschaft, bei welcher Schlomann angestellt war, können sich die That nur durch einen Anfall von Geistesstörung erklären. Deutsche Loeal?kachrichten.

Provinz Posen. Die Posener Zeitung" hat das 100. jährige Jubiläum gefeiert. In Großendorf bei Argenau ist die Wirthschaftsbeamtenfrau Verendt von Vierlingen, zwei Jungen und zwei Mädchen, glücklich entbunden worden. Alle vier sind am Leben und die Frau ist gesund. In bem Dorse Lonsk bei Krohne a. d. Brahe sind zahlreiche Geb'äude und Viehbestände einer Feuers brunst zum Opfer gefallen. Das im Kreise Schrimrn gelegene, zweitausend Morgen umfassende Rittergut Ostro wieczno ist von der Ansiedelungs-Kom-Mission für 273.000 Mark angekauft worden. Die vor einiger Zeit auS Kolmar i. P. entlaufene blödsinnige Tochter der Wittwe Breslauer ist im Walde bei Wongrowitz, in einem Sumpfe steckend, todt aufgefunden worden. Königreich Sachsen. Der Rath der Stadt Leipzig und die Handelskammer haben dem Plane des schon vor einer Reih: von Jahren entworfenen Elster-Saale-Kanals ihre Zustimmung ertheilt, und Leipzig wird nun voraussichtlich in 3 bis 4 Jahren die lang:rsehnte Verbindung mit der Elbe haben. Im Lehrerseminar zu Schneeberg ist eine große AnzahlSchüler an Grippe erkrankt. Auf Anordnung des Bezirks- und des Seminararztes wurde ein Theil der Seminar!sten in die Heimath beurlaubt, während der größte Theil'im Seminar in ärztlicher Behandlung verbleibt. In Rochlitz versteckten sich beim Spiele zwei Geschwister, ein Knabe von 10 und ein Mädchen von 6 Jahren, in einem Kasten mit schwerem Deckel. Der Deckel schnappte ein und ließ sich von innen nicht öffnen. Schließlich fanden die Eltern das Mädchen erstickt, den Knaben mit dem 'Tode ringend. In Zittau hat sich Sekondelieutenant Loeber vom 102. Regiment, ein Sohn des Dresdener Konsistorialraths Loeber, mit dem Jagdgewehr eines Kameraden erschossen. Loeber war im letzten Manöver vom Hitzschlag befallen worden und zeigte seitdem Spuren geistiger Störung. In Raschem hat sich der allgemein geachtete Papierspulenfabrikant und Holzschleifereibesitzer Albin Graupner erschossen. In Limbach hat der Bäckermeister Kettlitz seinem Leben durch Erhängen ein Ziel gesetzt. Er hinterläßt 11 unmündige Kinder. Großherz othum Hessen. Die Finanz-, Bau- und juristischen Ausschüsse, der Stadt-Mainz, haben die Summe von 40,000 Mark zur Niederlegung des Neuthores bewilligt. Wegen unrichtiger Ausstellung eines Impfscheines wurde der Naturarzt Dr. Hacker, aus Frankfurt von der zweiten Strafkammer des ' Landgerichts in Darmstadt zur geringsten gesetzlichen Strafe von einem Monat Gefängniß verurtheilt. Der frühere Kapellmeister Kern vom 118..Jnfan-terie-Regiment, der .wegin Majestätsbeleidigung, zu. langer Festungssirafe verurtheilt war, ist begnadigt worden. Am . Rheinufer bei Worms wurde ein aus der frühesten Broncezeit (etwa 1000 v. Chr.) stammendes Grab .gefunden. In demselben befanden sich fünf Gefäße mit sehr charakteristischen Verzierungen. Da das Grab wahrscheinlich nicht daS einzige an .die'm Platz: ist. so soll darnach der Stadt.

sette zu gelegene Gelände untersucht werden. In der Nähe des Bahnhofes zu Gau-Algesheim wurde der Frachtfuhrmann Weihs aus Ober-Jngel-heim, als er den Bahnübergang passirte, durch sein eignes Fuhrwerk überfahren und sofort getödtet. Königreich Bayern. In Kulmbach ist der Bürgermeister a. D. C. Rosenkrantz, welcher 24 Jahre an der Spitze der Stadt stand, gestor ben. Unter seiner Verwaltung wurde das Krankenhaus, das deutsche SchulHaus, die Wasserleitung u. s. w. erbaut. Der Schlossergeselle Josef Wolf von Niederalteich, welcher seine Mutter, wie gemeldet, in so erbärmlicher Weise mißhandelte, wurde verhaftet und in das Landgerichtsgefängniß zu Deggendorf abgeliefert. Der Leiter der Heilstätte für arme, skrophulöse Kinder zu Bad Reichenhall, Hofrath Dr. Schmid, hat ein geeignetes Anwesen mit Garten gekauft, welches zur Zeit gründlich aus- und umgebaut wird, so daß darin 16 Kinder mit dem nöthigen Aufsichtsperfonal Aufnahme finden können. Im abgelaufenen ftaljrc hatten 17 Kinder 1107 Verpflegungstage gefunden; die Heilerfolge waren durchaus gute, in einzelnen Fällen geradezu überraschende. Der MaurergeselleAntonSterner von Schillingsfürst wurde auf der Straße nach

Dombühl erfroren aufgefunden. Das Wohnhaus und eineRemise des Bäckers Geyer in Bayreuth sind abgebrannt. Das Feuer war von einem Lehrling, der bei dieser Gelegenheit einen Diebstahl ausführen wollte, angelegt. Derselb: ist verhastet. Kürzlich ist der Privatier Joh. Hacker von Dingolfing. der. 77 Jahre alt ist, zum 5. Male in 21 Jahren nach Amerika zum Besuch von Verwandten gereist. KLniareich Württemberg. Ein Kongreß sämmtlicher in der Bekleidungsindustrie Württembergs beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen wird am 25. Februar in Stuttgart abgehalten. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: 1) Bericht der Delegirten. 2) Vranchencentralisation oder Jndustrieverbände. 3) Agitation. 4) Statistik. Außerdem wird auf dem Kongreß auch der Anschluß an die außerordentlichen Verbände der Branche besprochen werden. Der wegen angeblicher Verbreitung der Broschüre - in Sachen Simolin contra Schw. Tagwacht" verhaftete Kontroleur Leipardt dortselbst ist außer Verfolgung gesetzt. Leipardt hat 5 bis 6 Wochen unschuldig in Untersuchungshaft zugebracht. Dortselbst starb im Alter von 74 Jahren der Gesangsprofessor Ernst Koch. Er war in früheren Jahrzehnten auch in Hannover. Altenburg und Köln thätig. Der 30jährige Fabrikarbeiter Johann Wälde von Beffendorf, der in der letzten Sylvesternacht von unbekannter Hand in die Hüste geschossen wurde, ist seiner Verletzung erlegen. In dem Orte Denkingen brach in demMax Betting gehörenden großen Bauernhause Feuer aus. Das ganze Haus stand sofort . in Flammen, und kamen die Bewohner blos mit ihren Kleidern auf dem Leib: davon. Die Strafkammer des Landgerichts in Tübingen verurtheilte den Nagolder Brandstifter Schreinerlehrling Friedrich Kappler von Enzthal, 16 Jahre alt, zu 3 Iahren Gefängniß. Dre Brand in Nagold am 17. September 1893, nahezu ein Viertel des Städtchens in Asche gelegt, verursachte einen Schaden . 'S 0 W VI .a- . M zolz -von Großbottwar brach durch Sturz von der Treppe das Genick. G ro ßherzog thu m Baden. General-Lieutenant z. D. v. Eynat ten ist in Karlsruhe nach schwerer Krankheit gestorben. Er hat die Kriege von 1864 und 1866 als Batteriechef und den franzosischenKrieg mitgemacht. Dem Ehepaare Theodor Kaufmann in Mannheim wurde anläßlich seiner goldenen Hochzeüsfeler vom Großher zog eine silberne Medaille verliehen. Während eines Dmers des neugegrun beten Journalistenvereins dortselbst er .litt Mar Hahn Buchdruckereibesitzer und Verleger des Mannh. Tage blatts", einen Schlaganfall, welchem er ! kurze Zeit darnach erlag. Sem Hmscheiden findet allgemeine Theilnahme. Das Schwurgericht zu Konstanz verurtheilte den 23 Jahre alten Mund ' harmonlkamacher Scomuald Schwarz von Welgheim (Württemberg) der die ledige Ursula Hang rn der Breiten mühle bei Killingen erschossen hat, zum Tode. Rhein Pfalz. - In Meisenheim feierten die diamantene Hochzeit die Eheleute Georg Michael'Reidenbach im Kreife ihrer Angehörigen; zwei Kinder,sechs Enkel und sechs Urenkel,' sowie zahlreiche Freunde wohnten der Feier bei. Dem Jubelpaar wurde vom Kaiser eine Ehejubiläumsmedaille übersandt. Ein großer Brand in Oggersheim hat mehrere Wohnhäuser und Scheunm rn Asche gelegt. Vor Kurzem lud Herr F. A. Wolf in Frankenthal einige seiner Altersgenossen zu einem Gläschen seines berühmt gewordenen Johannis- und Stachelbeerweines ein, von welchem ungefahr zwanzig Jahrgänge geprüft wurden. Erschienen waren sieben Herren. von denen der. jüngste 80, der älteste .90 Ihre alt war. DaS Gesammtalter der feuchtfröhlichen Gesell schaft belief. sich auf 580 Jahre. Mitteldeutsche Fürstenthü. mer. X " - - Am 22. März d. I. soll in Gera daS Kaiser Wilhelm-Denkmal vor der Johanniskirche enthüllt werden., Zu dieser Feier wird der Kaiser erwartet. In .Altenburg hat der Rechtsanwalt Dolitzsch, einer der Führer der VolkSbewcgung deS Jahres 1843,sein 50jährigeS Notariatsjubiläum gefeiert. Zahlreiche Ovationen wurden dem Jubilar zu Theil. Die Wittwe Eugenie Güntzel, geborene Lorenz, auS Gotha, die mit ihrem Bräutigam Arthur Kirsten auS Chemnitz Verwandte, besucht hatte, wurde in einem Hotel zu Apolda vergiftet gefunden; der Bräutigam -urd: ttzZcLUiL . . V "

Freie Städte. Der frühere Direktor der norddeutfchen Steingutfabrik zu Grohn, Franz Springer wurde vom Gerichte in Aremen wegen Unterschlagungen und Fälschungen zu 3 1-2 Jahr Gefängniß und 3750 Mark Geldstrafe verurtheilt. Hofrath Pollini übernimmt nach jetzt erfolgtem Abschluß im nächsten Jahre die Direction und das Eigenthum des Thalia-Theaters in Hamburg; die Familie V!aurice bleibt geschäftlich an dem Theater betheiligt. Pollini leitet gegenwärtig das Hamburger und das Altonaer Stadttheater, das neue Theater und das Carl Schultze-Theater. Der Steuermann und der Koch des Staatsdampfers Elbe" von. Hamburg wollten sich mit einem kleinen Handkahn an das jenseitige Ufer begeben. Unterwegs wurde der Kahn von einem

Dampfer ubersegelt und beide In-! fassen verschwanden unter dem Treibeise. Die Leichen der Verunglückten, sowie das zertrümmerte Boot wurden geborgen. Schweiz. Das Verner Jntelligenzblatt" ist in Rußland verboten worden. WaS mag das schuldlose Lamm wohl verbrochen haben? Ueber dem Verkaufsmaga zinen von G. Henneberg an der oberen Bahnhofstraße in Zürich ist eine Röhre der Wasserleitung vor Kälte geborsten und das Wasser auf die Seidenwaaren in die Magazine hinuntergestr'ömt. Der Schaden wird auf 50,000 Fr. angegeben. Bei der Rückkehr nach Wetzikov gerieth im dichten Nebel der zwanzig jährige Zollinger von Gündisau in eink die ganze Eisfläche des PfäffikonerseeZ durchquerende Spalte und versank hilflos in der kalten Tiefe. Ein un aenannter Menschenfreund stellte der Bürgergemeinde Soloturn die Summk von 125.000 Franken zur Verfügung, damit sie daraus auf dem kürzlich von ihr erworbenen Gute Buchhof eine An stalt für Genesende errichte. Der Buchhof liegt auf einer waldigen An Höhe etwa eine Stunde vom Spital entfernt und würde sich vortrefflich für den Zweck eignen. Zu Jonathal stürzte Herr Alb. Schaufelberger beim Versorgen von Brettern von einer Diele und erlitt einen Schädelbruch, in folgedessen der Mann nach zweitägigem Leiden verschied. Die drei ältesten Greise der Gemeinde Reisiswyl, alle aus dem Geschlechte Meyer, wohnen beisammen im gleichen Hause. Sie zählen zusammen 244 Jahre. Zu Meiringen verunglückte beim Holzfällen in Lauiswald Melchior Eqqer. De: ungefähr 30 Jahre alte Mann trug schreckliche Verletzungen davon, welchen er erlag. Oesterreich-Ungarn. In Wien sind gestorben: der greise Fürst Nikolaus Esterhazy, der Präsi dent des Schriftsteller- und Journal! stenvereins Concordia, Vrofessor Wa chanek, der frühere Oberstallmeister Graf Edmund Zichy. Dortselbst hat sich der Reichsraths-Abgeordnete Dr. Heinrich Jaques erschossen und der Artillerie-Hauptmann Franz Zivotec erhängt. Die Zündhölzchenfabrik von Jos. Joscht m Hetzendorf ist durch die Unachtsamkeit eines Arbeiters ein Raub der Flammen geworden. Der Schade ist bedeutend. In einem Ho tel zu Prag hat sich ein Ehepaar der giftet, das sich als Fabrikant Johann Seefeld und Frau aus Köpenick bei Berlin in die Fremdenliste erngetragen hat. D:r Zigeuner Pintner, der berühmteste aller ungarischen Cymbal fchläger, ist in Budapest unter unge heuerer Betheiligung zu Grabe getra gen worden. Die S. Redinger'sche Maschinenfabrik ln Czernowltz, das einzige derartige Etablissement in der Bukowina, brannte lammt der Maschi nenhalle gänzlich nieder. Der Schade ist sehr groß. Zahlreiche Arbeiter sind erwerbslos geworden. In der War meanstalt für Arme zu Lemberq sind 33 Personen an Typhus erkrankt. Die Anstalt wurde isolirt und zwölfKranke im Spital für epidemische Krankheiten untergebracht. Zwischen dem Husa ren-Oberlieutenant Baron Maximilian Gagern und dem Husaren-Oberlieute nant Baron Ludwig Redl, Adjutanten des Obersten Szmecsanyi m Oedenbürg, wurde ein Säbelduell auSgefocht?n, wobei Gagern an einem Auge und an der Nase sehr erheblich. Redl am Unterschenkel leichter verletzt wurde. , Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen dcö Publikums besiht, dale bei Weitem die populärste inie zwischen ' Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die "Uullman Lmle zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS consin Centra! die bedeutendsten Punkte in WiSconiin berührt, mehr Geschäfts platze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft, als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an 3aö. S. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee Wiö. Meerschaumpfeifen, lange deutsFs Pfeifen, Cigarrenspitzen :c. bei Wm Mucha. 799 Ost Washington tztr. IlEttMAÄT LINKE, No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschmied. - Empfiehlt sich zur Anfn-tiqunq aller Scbneidinstrumente. Rafirmesser eins Specialität. Schleifen und sonstige Rcvari?tvt?en scknell. gut und billig ausgeführt. Tlie Twentietü Century, eine auszeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu empseb, lcn ist. An der Tenden zwar sozialistisch, werden doch andere fcrtschrittliche Theorien darin unparteiisch besvrochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co., IS Lstor ie, New D& . - :

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