Indiana Tribüne, Volume 17, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1894 — Page 2

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Sndiana Tribüne. Erscheint . Täglich und Sonntugs.

Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den TrSg II Cents per oche, die SonntagSTriöüne" 5 EentS per Woche. Beide zusammen 15 Cents od?r SS Cent perMonat. Pe,' Post zugeschickt tn Vor auöbezshlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 22. Iebruar '94. Die Meuterei in Lkamerun. Von einer in Kamerun lebenden, in einflußreicher Stellung befindlichen Persönlichkeit smd dem 53.2." über die Meuterei in Kamerun die folgenden W!ittheilunc;:n zugegangen: Es texx am Freitag, den 15. Decembe? 1833 AbendZ ca. 7 Uhr. Wir Bcamten saßen alle in der Messe beim Mmdessm, als plötzlich Lärm an unfeie Obren schlug. Das Getöse komme von einigen Soldaten her, so hieß es. Mit einem Male fielen Schüsse, und es dauerte nicht lange, so sausten uns in .der Messe die Kugeln um die Ohren. Die Soldaten feuerten auf uns. Wir eilten in unsere Wohnung, um uns zu bewaffnen. Assessor Riebow fiel, tödtlich in die Brust getroffen. Inzwischen 'wuchs der Lärm, das Getöse mit rapiver Schnelligkeit an, die Schüsse fielen von allen Seiten hageldicht die Soldaten-Revolte war da! Im Palaverhause fanden sich in meiner Stube Ingenieur Dircs, Kassenverwalter Hering und ich zusam men. In aller. Eile wurden meine Waffen und Patronen vertheilt, um uns mit diesen nach dem Gouverneurshause zu begeben. Aber schon war unser Gebäude umzingelt. Durch die Fenster und Thüren fielen die Schüsse; von allen Seiten wurde gefeuert und die' anstürmenden, wilden SoldatenHaufen hatten bereits Besitz von dem -unteren Stock des Hauses genommen. Ein Entkommen war nicht mehr mög-, lich. Jetzt hieß es: Vertheidigen bis zum letzten Blutstropfen. Auf dem Bauche liegend bewachten wir denTreppenaufgang, während die Geschosse um unö klatschend in die Wände schlugen. Die übrigen Gouvernementsbeamten hatten sich im Gouverneurshause versammelt, wo sich nach kurzer Zeit die Kaufleute und Lieutenant Deimling mit der Besatzung der Nachtigall" eingefunden hatten. Das Gewehrfeuer wurde immer heftiger. Bald ertönten auch Schüsse von Nevolvergeschützen. Die Soldaten hatten sich offenbar der Kanonen und sämmtlich:? Munition bemächtigt. Das Geschrei, das Geheul, das Knattern des Gewehrfeuers und das Dröhnen der Nevolverkanonen. dazwischen das Zischen und Sausen der Geschosse: es war ein fürchterlicher Lär.n. Dazu im Dunkel der Nacht die Ungewißheit: was ist von unserei Sc:!e aus unternommen worden, wn k,ab:n wir (im Palaverhaus:) uns zv v-?alten? Ab und zu verstummte da Eewehrseu:r, um dann mit er neuter Heftigkeit wieder loszubrechen. Gin furchbarer Durst peinigte uns; und auf meinem Zimmer kein Tropfen Trinkwasser. Herr Dircs trank aus Verzweiflung mein Waschwasscr. Mü erleichtertem Herzen begrüßten wir das erste Morgengrauen; konnte .man sich doch wenigstens orientiren, wie es draußen stand. Auf dem Bauche iechnd näherten mein schwarzer Diener und ich uns der Brüstung der Verand.7, als vom Eouverneurshause auf uns Feuer gegeben wurde, sodaß wir uns schleunigst zurückziehen mußten. Durch meinen Diener Ekona sandte ich einen Zettel an Manga Bell, in dem ich ihn um Hilfe bat. Doch konnte dieser nicht helfen. Gegen 6 Uhr Morgens Satte das Schießen nachgelassen; die Soldaten hatten sich scheinbar zurück gezogen. Dircs und ich begaben uns auf die Veranda und wurden nun von den im Gouverneurshause anwesenden Weisen bemerkt. Niemand von Jenen batte an uns gedacht, man wähnte uns lange in Sicherheit in den Faktoreien oder auf Schiffen. Das Erstaunen war nicht gering. Bald begann wieder das Gewehr und Geschützfeuer von allen Seiten. Wir beschlossen, unser? Stellung zu verlassen und uns zum Gouverneurshause zu begeben. Gegen 7 Uhr schlu gen wir uns dann auch glücklich durch und wurden rmGouverneurshause freuvia begrüßt. Wir fanden hier alle übrigen Weißen versammelt und etwa 20 Soldaten, welche uns treu geblieben waren. Auch verschiedene CowboyZ hatten sich hier elngefunden und waren nothdurstig oe waffnet worden. Ein Schwarzer (Soldat) war tödthch getroffen; Lazarethgehilfe Siepert hatte zwei Schüsse in den linken Oberschenkel erhalten. Unaufhörlich krachten die Schüsse von beiden Seiten. Der Beamte Braun brach an meiner Seite zusammen; eine Kuael war ihm dicht vor den Augen vorbeigeflogen und streifte meine Kopfhaare; eine schlug dicht an meinem Kopf vorbei in die Wand. Die einschlagenden Granaten richteten eine heillose Verwüstung an; Glasscherben. Holzsplitter und Kalk flogen im Znn rner umher. Die Aufständischen, die sich rn vorzüglicher Deckung hielten und für uns absolut unsichtbar waren, zoaen sich immer näher heran. Ein 3,7 Zentimeter Geschütz stand bereits dicht vor der Küche; die immer häufiger ein schlagenden Geschosse belehrten uns.daß unseres Bleibens hier nicht länger sein könne. Zudem ging unsere Munltwn zu Ende. Es wurde beschlossen, uns zu den Schiffen Nachtigall und So totn" zurückzuziehen. Um 10 Uhr wurde der Rückzug bewerkstelligt. Indem wir. um otn Nnckzug zu masklren. Mit un seren letzten Patronen ein heftiges Schnellfeuer abgaben, wurde das Gedaue verlassen; die Verwundeten vor an, ging es von Baum zu Baum bis kzinab zum Ufer, wo wir gesammelt uns ?n die Boote und mit diesen an Bord der Nachtigall" begaben. Das dtutsch Gouvernement hatte aufgebort

zu eztsiiren, wenigstens aus der Joßplatte. Hier hausten jetzt die Rebellen und plünderten und raubten nach Herzenslust. Das war der denkwürdige 15. und 16. December 1893. Eine Empörung nicht der eingeborenen Kameruner, son-

dern der eigenen Leute! Äber es konnte nicbt ausbleiben. Die Folgen der Mißregierung der Herren Assessor Weblau und Leist kommen jetzt zum Vorschein. Kanzler Leist war schon lanae unbeliebt, überall, bei den Beamten, denKaufleuten und denSchwar zen. Die Form der Regierung war auasi" Despotie. So batte es diesem Herrn auch am 15. Nachmittaas gegen 5 Uhr gefallen. die Weiber der schwarzen Soldaten öffentlich peitschen zu lallen, weil sie ihm zu wenig gearbeitet hatten. Während die Soldaten zum Zuschauen in Reih und Glied angetreten waren, erhielten ihre Weiber jedes 10 Hiebe mit der Flußpferdepeitsche, und Herr Leist stand dabei und sah der Exekution zu. Weithin tönte das Geschrei und Ge-. beul der Gezüchtigten. Es Iakt sich denken, dah die Wuth der Soldaten durch all dieses aufs Höchste gestiegen war. und der lang verhaltene Grimm darüber, daß sie keinen Loin, sondern vom Gouverneur nur Schläge kriegten so hatten sie sich wiederholt geäußert kam endlich zum explosiven Ausbruch. Am Abend desselben Tages ge aen 7 Ubr erbrachen sie die Mumuons--kammer und bemächtigten sich allerMunition sowie d:r vier GeschüKe. Unterofficier Steinecke, der zur Zeit krank im ospltal lag, ei.te aus den Larm herbei. meinend, es bandle sich um einige Betrunkene; er wurde aber von den Soldaten mit den Worten zurückgehesen: Gehen feie zuuck, feie stno krank wir wollen nur den Gouverneur tödten!" Es war also von Anfang an nur auf Leist abaeseben. Auch aus späteren Aeußerungen ging dasselbe hervor. So bat denn das öffentliche Durchpeitschen der Soldatenwciber den Anstoß zum Soldatenaufstand gegeben, der so verhängnißvoll für die Kolonie Kamerun geworden ist. 5 Wir sind vertbeilt auf .Nachtigall" und Soden" und bestreichen die Joß m w platte mit liniern u)ciajoncn. mit Dahomeer erwidern von dort aus das Feuer heftig. Ein Schwarzer von der Soden" wird verwundet. Proviant manaelbaft. Die Bewohner Kameruns verlassen ihre Wohnplätze; Canoes Mit Möbeln und Hausgerathen bewegen sich auf dem Fluß dem jenseitigen User zu. Hier und da steigen Feuersäulen auf. Hin und wieder pfeift eine Kugel herüber. Wir selbst sind müde und abgespannt. Die Nächte sind kalt; wärmere Bekleidungs stucke nicht vorhanden außer dem, was man au? dem Leibe bat. Es ist eben der Krieg. So geht es Tag für Tag: das Beschießen der befestigten Stellung des Feindes wird von den beiden Schiffen fortgesetzt. Und dieser Feind bat etwas gelernt; er weiß seine Vortheile auszunutzen, und weiß, wie er sich als einexercirter Soldat zu verhalten hat. Vorposten sind überall ausgestellt; das Ufer ist in seiner ganzen Ausdehnung besetzt, und ohne Unterlaß schickt der Gegner seine Geschosse zu uns herüber. Mit Sehnsucht wird das Kriegsschiff Hyäne" erwartet. Am 20. packt mich das Fieber; krank. Am 21. Ankunft der Hyäne". Beschießen des Gouvernements-Ge bäudes von allen 3 Schiffen, aber kein aktiver Angriff, der so sehr gewünsc wird. In der Nacht dasselbe, $ 22. Wiederholung. Dle Zauderpoliti; dauert fort. Steinecke verwundet. Ueberläufer erzählen, die Aufständischen, die circa65 Mann und46 Frauen stark sind, hätten sich in ein verschanztes Lager zurückgezogen; vorher ihre Kinder getödtet. ; Endlich am 23. früh 3 Uhr allgemeiner Angriff. Während die Schiffe ein lebhaftesFeuer unterhalten.wird die Landung oberhalb bewerkstelligt. Zwischen 5 und 6 Uhr erster Angriff. Unaufhaltsam geht es voran. Der G?gner wird unter heftigem Feuer zurückgeworfen, von Haus zu Haus bis in 'den Busch hinein gedrängt. Gefangene sind nicht gemacht. Todte und Verwundete wurden nicht gefunden. Wir vermuthen, daß der Feind seine Ge fangenen mitgenommen hat. Gegen 8 Ubr ist das Gouvernement wieder in unseren Händen aber die Rebellen sitzen im Busch und werden uns von da weiter beunruhigen. Das Gouvernement sieht schrecklich aus. Was die Raubsucht der Daho meer übrig gelassen, haben unsere eigenen Geschosse zerstört. Aufgewühlter Boden, niedergerissene Palmbäume, eingestürztes Mauerwerk, durchschossene Thüren und Fenster, in den Zimmern abgefallener Kalk.z;rstörte Möbel, kurzim das Bild der Verwüstung, wie ich :s mir nicht jämnie:lick.er lM vo '.stellen können. Das Palaverhaus ist noch am besten erhalten. Es wird als Wohnhaus für all: Weißen bestimmt. Unten die Büreaus und Räume für die Marine.Wa. che. Soldaten etc.. oben Eß-, Schlafund Wobnräume. Man behilft sich, so gut es eben geht. Schüsse fallen fortwährend. Pa-. trouillen durchstreifen daö Terrain. Um freie Aussicht zu haben, werden Toko wdorf. Ioßdorf und Mintokodorf niedergebrannt. Aus Verseben um das Maß voll zu machen wird Kino Bells und Manga BellS Wohnhaus ein Raub der Flammen. Wenigstens hätte man bei diesen Beiden mebr Vor sicht walten lassen sollen.da gerade diese beiden die mächtigsten und einflußreichsten der Kameruner Häuptlinge sind und trotz aller erlittenen Kränkungen a!S Freunde der Regierung gelten. Mich wundert S überhaupt, daß die Duallas, die unter Wehlan und Leist bereits soviel erduldet, diesen günstigen Augcnblick unbenutzt haben vorüvergehen lassen. Die deutsche Herrschaft abschütteln und sich unter englisches v I I nroielkorat neuen, wäre jetzt ein Leich tes gewesen, um so mehr, alS die zahl reichen englische Kaufleute ein Glei

cyes zu thun beabsschtsgen. Denn sofort bei Beginn des Schießens hißten sämmtlich: Engländer ihre National flagge und blieben trotz unserer Aufforderung an Land. Mit anderen Worten: wir stehen jetzt unter englischem Schutz; eure Schießerei geht uns nichts an." Am 24. stirbt Graf v. Monts an einem heftigen Magenübel. Am 25. früh wird er auf dem Gouvernement in der Nähe des Flaggenmastes begra ben. 26.. 27., 28. Januar dasselbe. Patrouillen; ab und zu Schüsse. Die aufständischen Dahomeersoldaten sind in den Busch geflohen. Allmälig werden sie einzefangen. Täglich werden einige gebracht, theilweise kommen sie, von Hunger getrieben, selbst. Alles was kommt, wird gehängt. . 31. 32. Sylvester und Weihnachts

feier. Die Officiere, der Commandant von Hyäne" bringen kleine Geschenke zur Verloosung. Gemüthlicher Abend. Um 12 Uhr: Prosit Neujahr! Dann zu Bett. 1. 1. 1894. Heute Morgen 6 Uhr 30 Min. werden wieder 8 Dahomeer aufgebammelt. Netter Anfang vom neuen Jahr. Trotzdem schmeckt der Kaffee um 7 Uhr ganz gul. Man gewöbnt sich schließlich an alles, auch an einen in der Lust zappelnden Menschen." Vom Inlands. G e st o r b e n ist i n P o r t la n d.' N. F., im 63. Lebensjahre I. B. Lamont, der Vater des Krieassekretärs Daniel S. Lamont. Der Letztere war cm Sterbebette zugegen. Die Verminderung der Wasserkraft der Niagarafälle thut der großartigen Schönheit derselben kelnerlei Abbruch. Die abgeleitete Wassermenge ist so gering, daß sie bei dem immensen Volumen, das sich über die Felsbank ergießt, gar nicht in Betracht kommen kann. . n Connecticut wäre kürzlich von der Legislatur beinahe ein Gesetz angenommen worden, wonach jeder bissige, bellende Köter eineStrafe von 510 oder zehntägige Haft zu gewärtigen gehabt hätte. Die bequeme englische Sprache macht es manchmal gar zu leicht für solche Fehler. So befindet sich in den Statuten jenes Staates ein Gesetz, demzufolge Wildenten, Wachteln, Haselhühner und so weiter strafbar sind, wenn sie sich während der Schonzeit schießen lassen. Der Sachwalter Fred. S. Parker in West-Superior in Wisconsin ist von den Großgeschworenen in Nord-Dakota wegen Hilfeleistung bei der Flucht eines Verbrechers in Anklagestand versetzt worden. Das Ausiieferungsgesuch des Gouverneurs des genannten Staates ist bereits unkerweqs. Parker war früher in Ellendale in Nord-Dakota als Sachwalter thätig und hatte einem Angeklagten als Vertheidiger gedient. Er setzte die Entlassung des Angeklagten auf dessen eigene Bürgschaft durch und dieser entsllh nach England. Der Friedensrichte? Ackley. welcher den Angeklagten in Freiheit se'-te. steht ebenfalls deswegen unter Anklage und wurde dieser Tag: von einem Sheriffsöeamten aus Balesco in Texas nach Ellendale gebracht. In Florence in Morgan County in Missouri ist der in ganz Central-Missouri wohlbekannte To'p-ferei-Vesitze? John M. Hummel nach kurzem Leiden an der Lungenentzünunz g:sto?ben. Er erreichte ein Alter ?on 64 Jahren. Hummel war ein Sachse ton Geburt und machte den Vürg:r!rieg als Mitglied der Home 'Zuards" vc"l Boonville auf Seiten der Z'nion mit. Im Jahre 1865 siedelte Hummel r h Florence über und errichtete d, bst später eine Töpferei, deren Produkte in ganz Central-Mis-souri großen Absatz fanden. Der nunmehr Verstorbene hatte es imLaufe der Zeit durch Fleiß und Ausdauer zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht und erfreute sich überall des höchsten Ansehens. Einige Meilen von Hot Springs in Süd-Dakota wurde an ! einem der letzten Morgen ein eigentbumllches Naturschausplel beobachtet. Von einem felsigen Punkte stieg eine dichte Dampfsäule auf, welche einen eigenartigen Schwefelgeruch verbreiI I . 0 m , m. ttie. um elwa.acvl ,5un tm iüurmMesser haltender Theil der Bodenfläche war eingesunken und der Dampf entstieg dem dadurch entstandenen Loche, dessen Tiefe vorläufig noch unbestimm bar ist. In der Umgebung des Loches ist der Boden viele Aards weit mit einer harten Kruste überzogen. In der weiteren Umgebung vorgefundene Bodeneinfenkungen von unbekannter Tiefe deuten auf den vulkanischen Ursprung der ganzen Erscheinung. Der Präsident Eliot'von der Harvard-Universität hat mit seinem Jahresberichte eine wahre Bombe unter die Zöglinge der Anstalt geschleudert, indem er darin drei wichtige Aenderungen der bisherigen Vestimmungen über LeibZsübungen in Vor schlag bringt. Zunächst soll kein Freshman" an einem Wettstreite in Leibesübungen zwischen zwei Colleaes" theilnehmen dürfen; ferner soll Niemand länger als ein Jahr in derselben Art von Körperübungen bei intercollegialen Wettstreiten als Bewerler auftreten, endlich sollen intercollegiale Wettstreite in zwei Jahren nur einmal stattfinden. Schon seit langer Zeit hat sich Präsident Eliot den intercollegialen Wettstreiten auf dem Gebiete der Körperübungen feindlich gegenüber gestellt. " r Im zweiten Stockwerke de5 Arsenals" im, Central-Park in New Vork. einer Art Museum, wird ein Chimpanse-Paar, Chiko und Jo.Hanna, gehalten, dessen Pflege einem jungen Texaner Namens Edward B. Goß oblag. Er schlief in einem, Zimrner binter dn Akfenkäfia und kalte

sich neulich Abend's' bereits entkleidet, .um zu Bett zu gehen, als er plötzlich Johanna in die Hände klatschen und grunzen hörte, als verlangte das Thier noch Futter. 3oß machte sich auf, um solches zu holen. streifte aber im Vorübergehen das Gitter des Käfigs. Unerwartet streckte Johanna, welche sich .tief geduckt hatte, ihren langen muskulösen Arm zwischen den Gitterstäben bindurch, packte den Wärter am rechten ftufe und ließ ihn niederfallen, wobei er seine Arme dergestalt ausbreitete, daß sie einige Zoll über die Seidewand, welche die beiden Affen trennte, hinausreichten. Das Angstgeschrei der Aesfin und der Sturz des Wärters machten Chico rasend. Auch er griff zwischen den Gitterstäben hindurch und erfaßte den rechten Arm des Wärters. Nunmehr zogen die beiden T'biere den Unglücklichen dicht an das Gitter; Ehico zerrte mit aller Gewalt an dem Arme und Johanna biß und kratzte mit gleicher Wuth den Fuß des

Wärters. In dem unteren Stockwerke des Gebäudes befindet sich eine Polizeiwache, in welcher die gerade cmwesenden Polizisten das Geräusch von Goß's Niederfallen und sein Stöhnen hörten. der Vermuthung, daß einer der Assen sich aus dem Käfig befreit und Goß angegriffen habe, .bewaffnete sich ein Wärter mit einer Düngergabel und eilte, von zwei Polizisten begleitet, nach dem oberhalb qelegenen Zimmer. Sobald die Polizisten die Thür desselben gesprengt hatten und eingetreten waren, ließen die Affen von ihrem Opfer ab und wichen erschreckt in den Hintergrund ihrer Käfiae zurück. Als Goß von den Thieren befreit war, war er durch den Blutverlust so geschwächt, daß er nicht aufzustehen vermochte. Die Thiere hatten mit ihren Fingernägeln und Zähnen mehrere Schlagadern zerrissen und Goß wäre sicherlich verblutet, wenn ihm nicht schleunigst Hilfe zu Theil geworden wäre. Er wurde in das Presbyterianer-Hospital geschafft und dort verbunden. Der Mittelfinger der rechten Hand war ihm von Chico ganz, zwei andere Finger waren nahezu abgebissen. Sein Arm war vom Handgelenke bis zum Ellbogen fürchterlich geschunden. Knöchel des rechten BeineS war stellenweise bloßgelegt. Wenn nicht inzwischen Blutvergiftung eintritt, wird Goß wieder genesen. Die in Bonne Terre, Mo., wohnhafte Frau Paul Herrot ließ dieser Tage ihre"zwei Kinder im Alter von drei und fünf Jahren auf einen Augenblick allein im Zimmer. Wenige Augenblicke nachher stand letzteres schon in hellen Flammen und die Kleinen wurden durch die furchtbare Gluth fömlich zu Tode geröstet. Das Haus selbst brannte mit seinem ganzen Inhalt bis auf den Grund nieder. Vuffalo ist die einzige Stadt der Vereinigten Staaten, welche dem Lande zwei Präsidenten gegeben bat. Mlll - Vorn Auslande. DieRubrik Spanische Curie ja" hat sich wieder um ein Kapitel bereichert. Dort ist jetzt ein ganz eigenartiger Unfug, der seit mehr als vier Jahren auf der Grenzscheide von Gibr-ltar getrieben wurde, entdeckt worden. Eine Räuberbande nämlich, deren Mitglieder als spanische ZollWächter verkleidet waren, gab sich damit ab, Jagd auf die in dortiger Gegend wimmelnden Schmuggler zu ma chen. Diesen pflegten die falschenZollWächter die Schmuggelwaren in Beschlag zu nehmen und nur gegen AusZahlung von schweren Geldbußen wiederzugeben. Vor einigen Tagen gelangte die Sache zur Kenntniß des Senor Rodriguez. Zollinspektor in La Linea. Dieser, an der Spitze einer zahlreichen Abtheilung von echten" Zollwächtern, rückte unverzüglich in's Feld, um dem Unfug ein Ende zu machen. Es kam zu einem Zusammen stoß zwischen den echten und den falschen Zbllwächtern. Da Erstere die Ueberzahl hatten, erlagen die Andern, und drei von ihnen, darunter auch der Anführer, Namens Sabino Viejo, in Valladolid gebürtig, wurden gefangen genommen und in sicheren Gewahrsam gebracht. Was der Sache die Krone aufsetzt, ist, daß zufolge den Gestandnissen der Gefangenen die sonderbare Bande für Rechnung einiger hohen Beamten der Zollämter in La Linea und San Roque operirte. Der Fernsprecher ve rdirbt den Charakter das beweisen verschiedene-Anklagen gegen Abonnenten des Fernsprechers in Berlin, die sonst als ruhige Leute bekannt sind, aber bei dem gerade nicht seltenen Versagen des Sprechapparates ..nervös werden und ihrem Groll gegen die oft ganz ..unschuldigen Telephonistinnen Luft machen. Der Kaufmann Löwenstein, der kürzlich wegen Beleidigung vor dem Schöffengericht stand, leidet an hochgradiger Tlephon-Nervosität. Der Aufsichtsbeamte des betreffenden Amts bekundete, daß L. den Beamten als ein ungeduldiger Beleidiger bereits bekannt sei. Vor einiger Zeit befand er sich vor dem Sprechkasten wieder in einem Zustande großer Erregtheit. Er hatte längere Zeit . sich bemüht, An. schluß zu erhalten, und alö sich endlich das Amt meldete, überschüttete er die Telephonistin mit Beleidigungen, die mit den Worten auSklangen : Sie dummeö Frauenzimmer ! Machen Sie, daß Sie fortkommen, sonst werfe ich Jhnen den' Apparat an den Kopf!" . L. ließ sich durch einen Augen- und Ohrenzeugen bestätigen, daß er fast eine halbe Stunde lang vergebliche Anstrengungen gemacht habe, um Anschluß zu erhalten. Der Gerichtshof erkannte auf 100 Mark Geldbuße, indem er eö für unverant wortlich erklärte, in dieser Weise gegen Damen, die nach bestem Können ihren Dienst versehen, ausfallend zu werden. Die zwölf Kolleginnen, welche die Beleidiate ur Stätte d.2 Gerichts b:alei-

ket hätten, gingen mit 'schadenfrohem

Lächeln von bannen. ! Kürzlich wurde v o n dem Vorgehen der Damen der kleinen westfälis'chen Stadt Wanne berichtet. Dort führten die schöneren Hälften derBür-1 aer beim Magistrat Beschwerde über die leidige Kneipsucht ihrer Ehegesponse, die bis Nachts um die zwölfte Stunde und noch länger in den Wirthschaften sich herumtrieben, ihr Geld vertroddelten etc. etc. Magistrat sollte Abhilfe schaffen, di Lokale um 10 Uhr schließen oder sonstwie die lüderliche Mannswclt zur Ordnung und Raison bringen. Was die westfälische Stadtbehörde that, um dem Wunsche der zornigen Gattinnen zu genügen, wissen wir nicht. Wohl aber hat das Eeispiel der gestrengem Westfälinnen in Schlesien Nachahmung und zwar erfolgreiche Nachahmung gefunden. Eine in der Stadt Lähn ausgeklingelie polizeiliche B:kanntma5ung lautet nämlich: Nachdem seitens einiger Frauen in Lähn unter dem gestrigen Datum bei der hiesigen Stadtverwal.tung Beschwerde geführt worden, daß ihre Ehemänner alltags bis in die frühen Morgenstunden in den Schankstatten sitzen und so das häusliche Leben vernachlässigt wird, wird hiermit verordnet, daß die Schankstätten Abends um 10 Uhr geschlossen werden und kein Gast länger darinnen verweile. Die Polizeiorgane sind gehalten, auf die Beobachtung dieser Bekanntmachuna zu achten und Zuwiderhandelnde zur Anzeige zu bringen. Die Polizeiverwaltung. Die Vorarbeiten zu der Berliner Geweröeausstellung im Jahre 1896 nehmen einen günstigen Fortgang. Von den 23 Gruppen, die in Aussicht genommen sind, haben sich 21 endgiltig gebildet. Es haben sich jetzt schon 3647 Aussteller gemeldet, mthr als die doppelte Zahl derer, die vor 15 Jahren bei der damaligen Berliner GeWerbeausstellung ausstellten. Von 450 Firmen des Maschinenbaufaches haben 359 ihre Mitwirkung zugesagt. Während im Jahre 1879 sich 149 Firmen der Metallindustrie an der Ausstellung betheiligten, hat diesmal mehr als die vierfache Zahl Plätze beansprucbt. Die Platzfrage bietet keine Schwierigkeiten mehr. Ein Berichterstatter der National Bible Society of Scotland for Nordh-Ehina" besuchte unlängst die chinesische Stadt Kaifungfu in der Provinz Honan, wo vor einigen Jahrhunderten eine große Juden-Ko-lonie sich angesiedelt hatte. Zur Zeit leben dort nur sechs Familien, Namens Kao, Tschao, Ai, Li, Schih und Tschin; sie zählen zusammen vielleicht 300 Kopse; einige Mitglieder haben noch einen stark jüdischen Typus. Von ihrer altenReligion wußten sie fast gar nichts mehr; auch haben sie keinen Tempel, obschon sie sämmtlich um die Stätte herum wohnen, wo ursprünglich ihre Haupi-Synagoge stand. Sie betreiben theilweise Handwerke, wie Schneiderei und Schusterei, oder sind Trödler. Viel Mißgeschick hatte kürzlich ein elsässischer Pfarrer. Der Kanton Freiburg (Schweiz) veranstaltete eine Lotterie zur Erbauung und Begründung einer medizinischen Fakultät an der dortigen Hochschule. Auch der Pfarrer eines elsäsischen Orteö hatte ein Loos genommen, aber aus irgend einem Grunde die Bezahlung unterlassen. Drei Tage nach der Ziehung der Lotterie erhielt er von Freibürg aus ein Telegramm: Bitte, schicken Sie sofort Geld oder Loos". Der Herr war unüberlegt genug, das Loos zurückzuschicken; nachher erst, leider zu spät, erfuhr er, daß sein zurückgeschicktes Loos, die Nr. 915.342 den Hauptgewinn (50.000 Frcs.) gewonnen hatte. Den Profit von der Geschickte hat die Universität Freiburg in ver v?'. I m Ganzen gibt eö feßt mDeutschland sechs praktizirende Aerziinnen. Drei der Damen sind'rn Berlin thätig, je eine in Leipzig, Frankfurt i. M. und Nordisch in Baden. Die in Berlin wohnhaften Damen. Frau Dr. Tiburtius-Hirfchfeld. Fräulein vr. Franziska Tiburtius und Fräulein Emilie LehnuS, von denen die ' beiden Letztgenannten Doctores medicinae" sind, haben dort eine Poliklinik für ! kranke Frauen ins Leben gerufen, in welchem Institute in den Jahren 1877 ' t nAn . JL vlö j.öyz meyr als 17,000 Patientinen behandelt worden sind. Ihre Stu. sien haben diese Damen in Zürich voll. :ndet. Die dritte Aerztin in Berlin ist Mulm Dr. Agnes Blum, die Tochter des bekannten Blum Pascha. Der in Leipzig ansässige weibliche Arzi ist Fräulein Dr. Anna Kuhnow, die ihre Studien gleichfalls in Zürich vollendete und dann in einem Frauen- und Kinderbospital in New York arbeitete. In Frankfurt a. M. ist Fräulein Dr. Elisabeth Winterhalter, die nach ihrem Züricher Examen-in den Frauenkliniken ,u Paris, München und Stockholm sich weiter ausgebildet hat. Die sechste endlich, Frau Dr. Adams-Walter, Engländerin von Geburt, unterstützt ihren Gatten Dr. Walter, der eine Heilanstalt für Lungenkranke in Nord, räch im Schwarzwalde leitet. Auch k?rau Dr. Rosa Kerschbaumer in Salzbürg, deren Specialität Augenheilkunde ist, übt gemeinschaftlich mit ihrem Eatten die Praxis in ihrer Heilanstalt aus. Diese Dame entstammt eine? russischen Adelsfamile und hat in der Schweiz studirt. Der Geheime Medizinalrath Prof. August Hirsch, der Begründer der medizmisch-geographischen Pathologie, hochverdient als Seuchenforscher und als Historiker der Medizin, ist in Berlin im Alter von 77 Jahren pestorhen. In weiteren Kreisen bekannt wurde Hirsch dadurch, daß er mehrfach im Auftrage der Regierimg zum Studium von Seuchen entsandt wurde. Er bereiste 1865 Westpreußen Zium Studium ti Genickstarre, 1873 Westpreußen undPosen, wo damals die Chzlera herrschte, und 1879 die Pestgebiete von Astracha. Die älteste SSuspielern euk her in ki

Keelcy,- die rn 'ihrem ' 88. Jähre 'sieht. Sie wurde am 22. November 1806 in Jpswich geboren und debutirte vor fast siebzig Jahren im alten Lyceum-Thea-

ter in London als Rostna. JmAltervon76Jahren ist der Büchsenmacher Alexander öenrv. der Erfinder des Henry-Martini GeWehrs, in Edlnourg gestorben. Er erfand seinen Gewehrlauf fchon im Jahre 1859, aber erst im Jahre 1871 wurde sein Gewehr im Heere eingeführt. nachdem das MartlNlche Hrnterladeschloß mit seiner Erfindung verbunden war. Daß der Humor der Berliner ein väterliches Erbtheil" ist, wurde bei Gelegenheit von Bismarcks Besuch beim deutschen Kaiftr durch die Bemerkung eines kleinen Burschen illusirirt, der mitten in der schaulustigen Menge vergebens d vor ihm stehenden Reihen zu überblicken suchte. Der Junge meinte: Ach wenn ick doch jetzt 'ne Jiraffe wär'!" Die schon feit längerer Zeit in Kopenhagen herrschende Selbstmordepidemie hat in der letzten Zeit einen geradezu erschreckenden Umfang angenommen, und es. vergeht kein Tag, ohne daß über mehrere Selbstmorde berichtet wird. Jetzt hat die Epidemie auch die Schuljugend ergriffen. Ein 16iähriger Gymnasiast, Sohn eines reichen und angesehenen Rechtsanwalts, hat sich in einem Eisenbahnwaggon erster Klasse eine Kugel durch den Kopf gejagt. Der Beweggrund der verzweifelten That ist nicht bekannt. DieFragederAbschaffung des Trinkgeldes wird jetzt auch in Paris erörtert und beschäftigte kürzlich eine Versammlung von Abgeordneten des französischenRestaurateur-VereinS. Die Kellner verlangen namuch an Stelle des sowohl für die Gäste, als für sie selbst lästigen Trinkgeldes von den Prinzipalen ein Fixum. Eineigenartig eS GeburlSseschenL ist , dem deutschen Kaiser noch nachträglich überbracht worden. Ein Arbeiter der Danziger Gewehrfabrik, Paul Karl, hat aus Ahornholz eine Reiterstatue deS Kaifers,die denselben in Husaren-Uniform darstellt, kunstvoll geschnitzt. Das wohlgelunaene Werk ist um so bemerkenswerther, als der Verfertign niemals Unterricht in der Holzschnitzerei erhalten hat und ihm nur das primitivste Handwerkszeug zur Verfügung stand. Zu der Arbeit hat Karl meist nur die Nachtstunden benutzen können, da er am Tage durch seine Arbeit vollauf in Anspruch genommen war. Die Statue ist etwa 13 Zoll hoch und bis in die kleinsten Einzelheiten überaus sorgfal tiq ausgeführt. Karl' durfte sein Werk, an dem er ein Jahr und neun Monate gearbeitet hat, dem Kaiser persönlich überreichen. WaöaufderLandstratze walzt", davon gibt der Jahresbericht des Nürnberger Wander-Unterstüt-zungsvereins ein Bild. Es wurden im vorigen Jahre mit 5424 Mark 4210 Zugereiste unterstützt, unter denen sich befanden: 494 Kaufleute, 401 Brauer, 234 Sattler, 233 Müller, 189 Schlosser, 164 Maler, 164 Drechsler. 159 Gerber. 153 Tapezierer. 145 Weber. 142 Gärtner, 130 Conditoren, 117 Goldschmiede, 109 Hutmacher. Andere Berufsarten waren mit geringeren Zahlen vertreten. Die Jmpresa der großen Opern-Stagione des KommunalTheaters in Triest hat Konkurs angesagt. Die auf 50 Vorstellungen anberäumte Stagione wurde nach der 15. Vorstellung abgebrochen. Als Ursache des Konkurses wird . schlechter Gesch'äftsgang angegeben. Namentlich die auf d'e Zugkraft von Wagner'ö Walküre" gesetzten Hoffnungen erfüllten sich nicht. Die Folgen diesesKonkurses sind sehr traurige Nebst dem mehr als 200 Köpfe betragenden Triester Orchester- und Chorpersonal sind zahlreiche italienische Gesangö- und technische Kräfte, welche fast durchwegZ mittellos sind, betroffen. Daö prächtige Bahnhofsgebäude der Wabash-Bahn in Forest im County Livingston im mittleren Illinois ist durch elne verheerende Feuersbrunst vollständig eingeäschert worden. . Der Brand entstand nn Gepäckräum und verbreitete sich mit großer Schnelligkeit über das ganze Gebäude. Der Telegraphenapparat fiel ebenfalls den Flammen zum Opfer und von den Gepäcksachen konnte nur wenig gerettet werden. Der Verlust ist ein bedeuten, der. - " Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen dcö Publikums befiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Zt. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplähe erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aö. (5. PondGen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c. bei Wm Mucho. 199 OS Washington Str. Ttie Twciitieili Century, tine auSa?zeicknete Wochen'chrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern s. hr zu emvev len ist. In der Tendenz zwar soziaiist sch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt; Publishing Co., 19 Sftor Uciy 5Ze rt

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