Indiana Tribüne, Volume 17, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1894 — Page 2
Jndiana ZMne. Erscheint
füglich und Bonntags, Die tägliche .Tribüne" ksftrt durch den Träge, N CentZ per Zcche, die SonntagS.Trtbüne 5 Cent ? per Woche. Beide zusammen IS Cent? der SS GentS per Monat. Per Post tuaeschtSt in Vor ausdezahlung Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 21. Februar '94. In Stein gegrabcn. Nur um einige Jahrtausende reicht ie sogenannte Geschichte der Menschzurück, und euch die Sag:n und ea?nbn üöer vorgeschichtliche Ereignisse gehen uni nicht viele Jahrhun'derte weiter in Vit Vergangenheit hinein. Aber die ehrwürdigen, nach unserem Zeitmaß weniastenZ ewigen Felsen konr.en un3 mit ihren einaegrabenen, nicht sobald derlöschendcn Schnftzeich noch allerlei aus weit ftüherer Zelt erzählen, wen Wir imstande sind, diese uia men Zeichen zu lesen. Ginit Theil derselben hat die Wissenschaft immerhin aufgestellt. Solche Stein-Urkunden, finden sich in allen Theilen kr Welt, aber nirgends m solcher Menge, wie in den 23er. Staaten. Von Main: bis nach Alaska, und von Florida bis hinüber nach Südcalifornien scheinen sie uns allenthalben Bericht von d.?r Entwicklung des Menschengeschlechtes geben zu wollen. Manche dieser Zeichen erscheinen fast noch so frisch, als ob st.: erst gestern eingegraben worden wären. Im Südwesten von New Mexico erhebt sich eine Reihe der malerischen Tafelländer, welche man weit und breit finden kann. Eines derselben springt zwischen zwei gro.:ir Vergschluchten vor und endigt in einer Klippe, die sich noch einige hundert Fuß steil in die Luft erhebt und mit den wahrscheinlich künstlichen Thürmen, Brustwehren u. s. w. eine so groß: Ähnlichkeit mit einem alten Schloß hat, daß schon die spanffchen Forscher sie kurzweg El Mono" ode? das Schloß nannten. Später tourte sie jedoch von den prosaischeren Amerikanern der Jnschriftenfels" getaust. Und das mit yfrttjt: denn sie ist nichts, als ein ungeheures steinernes Jnschriften-Album. Manch: di-ser Inschriften würden auf Pavier oder P:rqament einen ganz g:waltigen Werth haben, und es ist nur zu bedauern, daß sie bisher schutzlos der Willkür jedes vorüberkonimenden Alterthumsverstümmlers preisgegeken waren. Alles ist hier mit Inschriften bedeckt. Nicht blos längst ausgestorben: Völker haben ihre Thaten hier r.-rzwigt, sondern auch gar manche kühne Forscher, welch: sich vor nahezu t:x Jahrhunderten, lange ehe der Ang:!sache seinen Fuß an unser östliches c,':ab? setzte, hierher wagten. b:ständ!z umgeben von den größten Hinderni:;n und von blutdürstigen Feinden, und die eingebildeten sieben Städte von Cib sa und El Dorado suchten. Viel merkwürdiger freilich sind die zahllosen vorzeitlichen Bilderschriften. Hier harrt noch eine Menge Räthsel der Lösur.g. TaZ Territorium Arizona ist aber cn solchenSchriftzeichen wohl am reichsten ; auch sind sie dort noch am von tommensten und auch am mannigfal tigsten. Sie sind an allen Vergschluchten. Klippen, ja an allen größeren Felsen zu finden, ; in jeder Höhle und sogar auf den Lavabetten trifft man sie in solcher Fülle an, daß ein Forscher ehe ganz: Lebenszeit mit ihrer Untersuchung und Beschreibung verbringen kani?. Hier hat eine vertriebene große Raffe ihren letzten Rastort gehabt. In vielen Fällen unterscheiden sich diese Inschriften von allen, die man anderwärts findet. Besonders bemerkenöwerth sind die Schriftzeichen in Oakley Springs mit ihrem Gemisch von Vögeln. Reptilien, anderen Thieren und Menschen, ihren Zeichen für di? Richtungen der Windrose und ihre g:heimnißvollen Stammessymbolen. Auf einer Klippe in dem californischen County Santa Barbara finden sich merkwürdige, wohl ausgeführte, lebhaft bunte Schriftzeichen eingegraUn. Man erklärt dieselben als die Geschichte einer Handelsexpedition, welche vom hohen Nordsn kam. Etwa 60 Meilen nördlich von Santa Barbara findet man ebenfalls sehr interessante und schöne, freilich vom Zahne der Zeit schon stark mitgenommene bunte Schristzelchen. Nähere Beachtung verdienen auch die Bi!derzeichen in der Azuza-Bergschlucht in llalttornien. schon weaen ihres prak tischen Zweckes. Diese Schlucht ist eine der am schwersten zugänglichen im ganzen Sebirg, und wenn nicht der Rufende mit seinem Pfade wohlvertraut ist, geht er sicherlich verloren. Jene Bllderzeichen sind nun als W e g weiser angebracht worden, und zwar mit großer Sorgsalt, und derart, daß sie jedem von ter einen oder an dern Richtnnz kommenden sofort auf fallen müssen. Ueberhaupt sinddie Zwecke der Zei chen 'sehr verschiedenartig: gewesen. Manche sind wichtige Schriftdenkmale von Rassen, viele andere nur von Stämmen, und wieder andere lediglich von Emzelpersonen: letztere sind soaar seh? häufig. Die Rassen-Jnschriften sind ausschließlich Verewigungen tuf elngrelsender geschichtlicher Ereignisse, die Stammesinschriften wenigstens zum großen Theil auch. Auf diesem veblet hatte der Amenkamstenöerem ' ' er r p wf ru'O, eine Nleienaurgaoe zu lozen. Im südöstlichen KansaZ, etwa 100 Meilen von Kansas City, trifft man auf einem Fels, dessen narbige Oberfläche von der Eroberung 'des Landes durch eine Rasse berichtet, welche so alt !k K"f rt1F1 Vts (i-iryZr&r'rfin tl, vuq uupu vthktt wtfcmUlt 1141 VJUV keine Spur ihrer Besitznahn des Lan des geblieben ist! Eine große Schlacht wird-uns auf diesem Stein erzählt, in welcher ein Geschlecht sieaje, das ij b e r
o e n u c e a n gekommen war, und ttfe Rasse dcr Erdhügel-Erbauer vertrieb. Durch die Richtung einer Reihe VogelFußspuren erfahren wir, von welcher Seite die Invasion erfolgte, und die Linie, über welche die Urbewohner zurückgetrieben wurden. Die Angreifer sind Männer von hoher Gestalt, die Anderen kleiner. Rings um das BUd erblicken wir viele Gestatten von Meerjungsern sowie Bilder einer alterthümlichen Gattung Anker. Auch sie?Z man den Meergott mit dem Dreizack, anscheinend die Angreiser lenkend. Ein Bauersmann wurde vor 36 Jahren zum ersten Mal aus diesen Stein aufmerksam, dessen Wunder von Manchen denjenigen der egyptischen Pyramiden gleichgestellt werden. Die alte Civilisation der Tolteken hat unzweifelhaft eine Menge der Steinschrift.nl in Kansas, Missouri, Georgia, Wesi-Virginien und OHZo hervorgebracht, während sich an den Steinzeichen in Arizona und im südlichen Calisornien mehr das spätere Eindringen der Azteken zeigt. Vielleicht sind manche der Schriftzeichen späteren DatumZ auch voin Christenthum mit beeinflußt worden. Doch ist eS nicht überflüssig, in dieser Hinsicht zu bemerfen, daß selbst noch in unserer Zeit jene halbcivilisirten Indianer des SüdWestens, welche sich Christen nennen, niemals bei ihren Schriftzeichen auf Stein oder sonstwo sich christlicher Svmbole bedienen. In keinem Theil de5 nordamerikanischen Festlandes fehlt es an solchen Zeichenschriften ganz. Der berühmte Diabton-??els in MasiackusettS kann
als ein Seitenstück zu dem erwähnten im südöstlichen Kansas gelten. In Nevada findet man vereinzelte Schriftbilde? auf Stein, welch: eine größere Geschicklichkeit in der Hantirung von Werkzeugen und höheren Kunstgeschmack verrathen, als die anderwärts vorkommenden. Das südliche Utah hat man erst neuerdings als ein überaus günstiges Feld für derartige For schungen kennen gelernt. Auf der Felswand einer dortigen Bergschlucht entdeckte man in der Läng: von einer englischen Viertelmeile nahezu 2000 Figuren, hauptsächlich symbolische. Pennsylvanien hat ebenfalls eine Reihs recht interessanter Steinschriften aufzuweisen. Wassenschmuggel nach Haiti In der Negerrepublik Haiti gährt e2 wieder mal so gewaltig, daß die Nachricht von dem Ausbruche einer Revolution gegen den Präsidenten Hippolyte Niemanden überraschen würde. Der General Manigat, welcher die Schilderhebung leiten wollte, ist zwar diesem Machthabe? in die Hände gefallen, allein die Zahl der unzufriedenen Elemente ist so groß, daß tl an Führern in einem etwaigen Putsche nicht fehlen wird. Ganze Schiffsladungen von Waffen sind nach der Insel geschmuggelt worden und zwar aus amerikanischen 'Häfen. Die letzteSendung derartigerContrebande ist auf der 2)arnp Yacht Natalie", welch: unter amerikanischer Flagge fuhr, in Haiti gelandet worden. Di's's Fahrzeug ist nach diesei' flagranten Verletzung des Völkerrechts den Hafen Nassau auf der britischen Bahama-Jnsel New Providence angelaufen und sehr fraglich erscheint es, ob dasselbe sich jemals wieder in einen Hafen unseres Landes wagen wird, die Folgen könnten doch zu unangenehmer Natur sein. Die Geschichte dieses letzten Waffenschmuggels ist hoch interessant. DieAgenten des Generals Mangan hatten die Natalie" in Port Jefferson, L. I.. unter dem Vorgeben gekauft, daß eine Gesellschaft von Sportsmännern während des Winters in den westindischen Gewässern eine Kreuzungsfahrt zu unternehmen beabsichtigten. Die Facht, welche eine Fahrgeschwindigkeit von 15 Knoten hat, wurde in einem abgelegenen Dock von Süd-Brookwn für eine langeReise in der sorgfältigsten Weise ausgerüstet und verproviantirt. Anfänglich follte das Fahrzeug seine Waffenladung auch dort einnehmen, allein Capitän Salina bemerkte zu verschiedenen Malen verdächtige Gesellen in der Nähe desDockZ. so daß er eö für rathfam hielt, diesen Plan aufzugeben. Nachdem er von den New Yorker Hafenbehörden Kreuzerpapiere erhalten hatte, dampfte er, mit dem Capitän Kirk als Navigationsofficier, in einer schönen Nacht zum Hafen hinauS. Der Curs war nach Süden gerichtet, übergroße Eile aber würd nicht gezeigt, denn das Fahrzeug lief verschiedene Häfen an, wahrscheinlich, um sich die neuesten Meldungen aus Kingston zu verschafsen und die am Lande befindlichen Agenten des (Generals über ihre Bewe gungen genau insormirt zu halten. Am 14. Januar ging die Natalie" im Hasen von Savannah vor Anker. Am Tac'.? vorher hatten die in Philadelphia befindlichen Wafkenlieferanten Oröre erhalten, die contrahirten Sendungen sofort nach Savannah zu expediren. Dies geschah, und einige Tae nach der Natalie- traf der Dampfer City of Auzusta" mit einer Sendung von über 40 Kisten .Eisenwaaren" dort ein, die an den Capitän Salina constgnirt wa ren. Dieser und seine Leute waren inzwischen den Hafenbehörden wohl schon verdächtig vorgekommen, allein da die Papiere des Schiffes in Ordnung wären, hatten sie keine Autorität zum Einschreiten. Kaum hatte die City of Augusta" ihre Ladung gelöscht, als an Bord der Natalie" eine fieberhafte Thätigkeit eintrat. Schaaren von Negern schafften die werthvollen Kisten, welche Handfeuerwaffen, Hotchkiß- und Gatlingkanonen, Munition u. s. w. enthielten, an Bord der Facht. Die Gewehre und Munition wurden im LadungSraume verstaut, die Kanonen aber während der letzten Nacht vor der Abreise de? Natalieauf dem Verdeck montirt, so daß auö der Vergnügungsyacht ein wohl armir ter Aviso wurde. Bis dahin hatte Capitän Kirk die Führung des Schisfes gehabt, dann aber bedurften die Aev)lutionär.e seiner DienLZ nicht
mehr urfbeln Parteigänger des' Generals Manigat übernahm das Commando. Nachdem die Natalie" den Hafen von Savannah verlassen hatte, wurden die widersprechendsten Gerllchte über ihre Bestimmung in di: Welt depeschirt. Bald hieß es, die Waffen wären für die brasilianischen
Rebellen bestimmt gewesen ; bald sollten sie zur Ausrüstung der Revolutionäre von Honduras dienen. Aus Wilminaton, N. C.. hatte aber der Capitän Ordre erhalten, mit möglichster Schnelligkeit nach einem gewissen Punkte von Haiti zu dampfen und dort weitere Jnstructionen abzuwarten. Inzwischen hatte General Manigat sich von Kingston dorthin auf den Weg ge macht ; allein er wurde von den wachsamen Schergen Hippolytes erwischt, ehe er an Bord seiner Natalie" gelanxen konnte. Letzterer gelang es, ihre Waffenladung zu landen und trotz hitziger Verfolgung sich in den Hafen von Nassau in Sicherheit zu bringen. Vom Inka lde. Wilde Enten und Gänse fliegen in spitzen Winkeln, um dadurch den Widerstand der Luft leichter zu überwinden, Professor Wilson soll seit der Einreichung seiner Tarifvorlage 15 Pfund Fleisch von seinem Körper verloren haben. DasStädtchenMount Olive im südwestlichen Illinois hat nunmehr elektrische Straßenbeleuchtung. Die Straßen werden durch 22 BogenliHter und die Geschäfts- und Pnvathäuser durch insgesammt 300 Glühlampen erleuchtet. Die Bürger gaben ihrer Freude an dem Ereigniß durch Böllerschüsse und Feuerwerk Ausdruck. Mathias Bremer, ein zu Valparaiso in Jndiana als Holzhauer lebender Deutscher, ist endlich nach lan gem Proceß als Erbe der Hunderttausende, die sein Oheim in New Jork im Jahre 1874 hinterlassen hat, anerkannt worden. Bremer war em gam armer Mann und ein Freund von ihm Namens Wm. Drake mußte sein Haus mit Schulden belasten, um ihm das Geld zu dem Erbschaftsproceß zu verschaffen. Dafü? wird jetzt der dankbare Bremer die etwa $800,(XX) betragende Erbschaft mit Drake theilen. In einem massiven Hause in der Nähe der University Avenue in Madison in Wisconsin, welches einem alten JunggzsellenNamens Hugh Story gehörte, würd: dessen Leiche in einem von ihm bewohnten Zimmer des Erdaeschosses in scheußlich verstümmeltem Zustande im Bette vorgefunden. Die Mitbewohner des Hauses hatten den etwa fünfundfllnfzigjährigenMann seit mehreren Tagen nicht gesehen und forschten nach seinem Verbleibe. Augenscheinlich war e? schon mehrere Tage vorhe? gestorben und Ratten hatten ihm die Ohren und das Fleisch am Halse abgenagt. In Muncie in Jndiana macht die Scheidungsklage einer Frau William Pash bedeutendes Aufsehen. Vor zwei Jahren war Pash aus Ohio nach Muncie gekommen Seine Familie bestand aus der Frau und zwei Kindern: bald aber sah seine Frau sich veranlaßt, sich von ihm scheiden zu lassen und e? heirathete bald darauf in Red Key im County Jay seine jetzige zweite Frau. Etwas später verklagte die Frau Nummer Eins ihre Nachfolaerin auf zehntausend Dollars Schadenersatz dafür, daß die letztere ihr die Liebe ihres Gatten abwendig gemacht habe. Diese Klage ist bis jetzt noch nicht zur Verhandlung gekommen und wird es wahrscheinlich auch nicht, da nunmehr die Frau Nummer Zwei auf Scheidung geklagt hat, weil Nummer EinS die Liebe ihres einstigen Gatten wiedererworben habe. Das Oberhaupt der Ehe-rokee-Jndianer, Har?is, ist letzte Woche in Fort Smith in Arkanfas eingetroffen und hat eine lange Unterredung mit dem Vundes-Vezirksanwalt I. F. Read gehabt, um einen frechen Diebstahl bloßzustellen, welcher gegen Vewohner von Texas, Arkansas, Missouri und anderen Südstaaten durch gewissenlose Advokaten in Arkansas verübt wird. Dieselbe versenden Cirkulare, worin sie sagen, irgend Jemand, der nachweislich Jndianerolut in seinen Adern habe, und Ware es auch nur im entferntesten Grade, könne zeitig genug zum Bürger im Jndianerterritorium gemacht werden, um an dem Erlös der zu verkaufenden Cherokee-Vonds in Höhe von 56,000,000 theilzunehmen. Den Applikanten wird ewe fette Gebühr dafür abgenommen, um sie angeblich zu Bürgern und ihre Ansprüche geltend zu machen. Dieselben Advo. katen betreiben auch den Landverkaufsschwinde!; sie locken durch falsche Vorspiegelungen Hunderte nach dem Cherokeegebiet und bieten den Leichtgläubigen Ländereien, für welche sie keinerlei Besitztitel besitzen, zu Spottpreisen an. Nicht nur solcke Leute, die glauben von indianischer Abkunft zu sein, sondern auch Farmer und Heimstättesucher im Allgemeinen, werden in ganzen Schaaren auf diese Weise nach dem CherokeeGebiet gelockt, um dort zu der Erkenntniß zu kommen, daß sie betrogen sind. Wie HarriZ sagt, ist die Menge der Zuzügler und Eindringlinge, welche sich bereits auf 100.000 Acre des besten Landes niedergelassen haben, ohne ein Recht dazu, den Chero kees sehr unbeguem. Die Advokaten können natürlich keinen von den Leuten zum CherokceVürger machen, da das nur durch ein Votum der JndianerGesetzgebung möglich ist. Pilot karten deö NordPacisic - Oceans sind von der Hydrographic Office der Ver. Staaten in Aussicht genommen. Ein Probeblatt für Januar 1894 liegt vor. . Falls der, Congreß die nöthigen Mittel (Z10.000 jährlich) bewilligt, wird am 1. jeden MonatS eine solche Pilotkarte für die am meisten befahrene nördliche Hälfte deS Pacififchen Oceans erscheinen. Aehnlich wie die berühmten, den Seefahrern heute ganz unentbehrlichen .Pilotlarten .deö Nordatlantic sollen
auch diejenigen des Nordpacific auf Grund der zahlreichen, beim NavyDepartement in Washington einlausenden Nachrichten alles enthalten,was dem Schiffer zu wissen wichtig ist. Es werden also nicht nur die Bahnen der Stürme während des vergangenen Monats eingetragen, sondern auch die wahrscheinlich zu erwartenden Windrichtungen, Meeresströmungen, 9!ebelbezirke, die Regionen, in welchen vorzugsweise Wale und Robben angetrof fen worden sind, u. s. w. Nicht minder werden die für den betreffenden Monat geeignetsten Segelschiff- und Dampferrouten zwischen den HauptHäfen angegeben. Auch die Positionen treibender Wracks follen eingetragen werden. Man begreift leicht die Wichtigkeit dieser Karten, und das NavyDepartement ladet die Seefahrer im Nordpacific zur regelmäßigen Einsendung ihrer Wahrnehmungen behufs Verwerthung für die monatlichen Kar ten fr. Kaum ein anderes Unternehmen dürfte so geeignet sein wie dieses, den ungeheuren Fortschritt in der Vervollkommnung der CommunikationsMittel vor Augen zu führen. Dampf und Elektricität haben die größten Entfernungen einander nahe gebracht, die Erde ist gewissermaßen zusammengeschrumpft. Noch vor einigen Jahrzehnten waren die pfadlosen Wasserwüsten des Großen Oceans ein durch-
aus entlegenes Gebiet, aus dem nur in längeren Zeiträumen und unregelmaßig' Nachrichten kamen. Jetzt sollen nun auch die wechselnden Zustände auf diesem größten der irdischen Oceane einer regelmäßig monatlich wiederkehrender Darstellung behufs praktischer Verwerthung unterworfen werden. Dies ist wahrlich ein Unternehmen, das demSchluß unseres Jahrhunderts zu hohem Ruhme aereicht. Vom Auslande. Bei den Arbeiten zur Herstellung deS Nord-Ostsee-Kanals sind so gewaltige Erdmassen ausgegra ben worden, daß sie einen Flächenraum von etwa vier Tausend Hektaren Land bedecken. Theile dieser Flächen wurden bereits als Ackerland verpachtet. Der Boden ist ziemlich fruchtbar und daher stark begehrt. Einige Großgrundbesitzer haben der KanalskomMission recht bedeutende Summen dafür geboten. Doch beabsichtigt die Regierung, den neu geschaffenen Ackerboden in kleine Felder zu zerlegen, um so möglichst vielen weniger bemittelten Personen die Erwerbung eignen Grundbesitzes zu ermöglichen. Aus Tök bei Sambek im Budapester Komitat kommt die Nachricht von. einem dreifachen Mord und einem Selbstmord. Der Landmann Alexander Biro lebte seit längerer Zeit von seiner Frau getrennt, da er ihrÄnlaß zu Streitigkeiten gegeben hatte. Die Frau trat in Dienst beim Gutsbesitzer Michael Biro. Dort nun besuchte sie ihr Mann, in der Absicht, eine Aussöhnung herbeizuführen und bat sie, zu ihm zurückzukehren. Da sie seinen Bitten kein Gehör schenkte, zog er einen Revolver aus der Tasche und schoß die Frau nieder. Auf die Hilfe-' rufe der Sterbenden eilten der Gutsbesitzer und dessen F?au herbei; docb auch gegen diese kehrte er sich und schoß sie nieder. Hierauf nahm er den Revolver und gab einen Schuß in seine Mundhöhle ab; er sank sofort todt zusammen. Alle vier Personen sind todt. Großes Aufsehen hat in de? hohen Finanzwelt Europas das Falliment des Bankhauses Salomon Maas in Mannheim hervorgerufen. Die Maas'schen Accepte galten als Sicherheiten ersten Ranges. Die badische Bank erklärt, unbetheiligt zu sein, und behauptet, 40 bis 50 Perzent lägen in der Masse. Die Hauptveranlassung zum Zusammenbruch sollen Spekulationen in Getreide und amerikanischen Actien geboten haben. Die' Firma besaß früher zweifellos ein großes Vermögen. Die Hinterlassenschaft des Vaters des jetzigen Inhabers wurde auf 6 Millionen geschätzt. Die .Firma war einer der größten Jmporteure ungarischen und russischen Getreides, spekulirte aber auch stark. Die Unterbilanz wird auf zwei Millionen geschätzt, während die umlaufenden Tratten auf das insolvente Bankhaus 12,700,000 Mark betragen. Mannheimer Getreidefirmen undBanken sind hauptsachlich in Mitleidenschaft gezogen und man befürchtet weitere Falliments. Der Chef des Hauses, WilHelm Maas, ist verhaftet worden. In Folge der großen Verluste, die er in ZZolg: dieses Bankerotts erlitten, erschoß sich der Kaufmann Ludwig Mayer von der Hopfenfirma Lazarus Mayer & Kaufmann in Mannheim. Ein internationaler Einbrecher Namens Swietly. der seine Unternehmungen auch auf München und Berlin ausgedehnt hatte und als Vertreter einer reichsdeutschen SeidenGroßhandlung reiste, ist in Wien dingfest gemacht worden. Eine seiner letzten Thaten war der Einbruch imSalzburger Stempelamt, wo er Stempelmarken im Werthe von 40,000 Gulden stahl. Der Versuch, diese in Wien zu verwerthen, mißlang. Der Juwelier Csatary, dem er. verschiedene erbeutete Schmuckqegenstände verkauft hatte, schöpfte Verdacht, als Swietly ihm die Stempelmarken anbot. Swietly verschwand zunächst, begegneke dem Inwelker aber im Versatzamt und wurde nach einer lebhasten - Verfolgung stellt. Im Gefängniß heuchelt er Blödsinn und beobachtet hartnäckiges Schweigen. Der Polizei gelang eS, seine letzte Wohnung in der HimberSerstraße zu entdecken, wo er höchst elegant eingerichtet war und unter dem Namen Wolge sich der besonderen Hochachtung der Nachbarschaft und auch einer angeblichen Gattin mit drei 'Kindcrn erfreute. T?se Frau, Amalie Wolge, betrieb mit der, Gattin eines Agenten Namens Stöger, welchen Swietly in der Strafanstalt Stein als Zellengenossen kennen gelernt Hatte, ein' Modistenaeschäft.- Die ffamili:
war verschwunden, als die Polizei die j 'Wohnung öffnete. Sie war angeblich 'zu einem Leichenbegängniß nach Mün- j chen abgereist. In der That gelang eö, 1 I 4 - 9 i I
m einem Vlotyeu zweiter mat ves 'von Salzburg nach München gehenden Schnellzuges die Frau, welche sich dort Aurelia Voß aus Werden an der Ruhr nannte, und eine 16jährige Tochter zu verhaften. Ueber den Verbleib der jüngeren Tochter und des siedenjähri gen SohneS ist bisher nichts bekannt. Der Agent Stöaer befindet sich ebenfalls in Hast. Swietly soll au5?r in Salzburg auch in Linz, München,Berlin Einbrüche verübt haben, deren Ergednisse in Wien, wo er sich eines sehr soliden Lebens befleißigte, verwerthet wurden. In der Villa Leidinger bei Salzburg wurde die Familie Kostelansky, fünf Personen, als Genossen des gefährlichen Einbrechers verhaftet. In ihrem Besitze fand man viele Werthgegenstände. -.JnderFamiliedeS Grafen Jakob Zichy auf dessen Gute in Enyicske.Böhmen, hat sich dieser Tage ein entsetzlicher Unglücksfall zugetia-. gen. Der junge Graf Zichy und die jungen Komtessen Martha und Klara wurden während des Spiels von dem Neufundländer deS Grafen gebissen. Anfangs wurde den unbedeutenden Verledunaen wenig Beachtung ge schenkt, doch verbreitete sich allgemeines Entseden, als sich an dem Thiere die Merkmale der Tollwuth zeigten. Der unglückliche junge Graf ist mit seinen beiden Schwestern sofort zu Pasteur nach Paris gereist. Ein Dynamitfund, der kürzlich in dem Jndustrieorte Bulmke, Westfalen, gemacht wurde, hat in der dortigen Gegend nich t geringe Erregung hervorgerufen. Im Besitze eines Bergmannes wurden 87 Patronen, ca. 100 Zündhütchen und mehrere Rollen Zündschnur gefunden und alle Anzeichen deuten darauf hin, daß der Sprengstoff verbrcherischen Absichten dieney sollte. Die Polizei erlangte durch einen zweiten Bergmann, der fürchtete, seine Mitwissenschaft könnte ihm verhängnißvoll werden, Kenntniß von dem Dynamitlager, verhaftete den Besitzer, als er in die Grube fahren wollte, und nahm alsdann in der Wohnung deö Verhafteten eine HauSsuch ung vor, die daSDynamit zu Tage förderte. AIS der Bergmann bei seiner Verhaftung von einem Beamten gefragt wurde, ob e? wohl ahne, waS fü? eine schwere Strafe ihm drohe, antwortete er kaltblütig : Unter 6 Jahren Zuchthaus werde ich wohl nicht davonkommen Er wurde dem Landgericht Essen übergeben. isin Fall von Ve?u?theilung eines Unschuldigen durch das Kriegsgericht hat sich neuerdings in Berlin herausgestellt. 1892 wurde von einem Kriegsgericht in Brandenbürg a. H. ein Unteroffieier QuoS wegen Mordversuchs zu 5 Jahren ZuchthauS verurtheilt, weil die Pflegerin seines unehelichen KindeS gegen ihn ausgesagt hatte, sie hcrbe nach einem Besuch von OuoS in den Windeln des Kindes mehrere Nadeln und Stahlfedern und eine Nähnadel im After des KindeS stecken gefunden, und auf Grund dessen angenommen wurdr, Quos hab: sein Kind tödten wollen. Da aber das Kind durchaus gesund geblieben ist, zugleich aber die oberste Mcdizinalbehörde ihr Gutachten dahin abgegeben hat, daß die Application dieser Gegenstände unmöglich ohne nachtheiligen Einfluß auf das Kind hätte sein können, ist ein RestitutionSgesuch an das Militärgericht eingereicht, und inzwischen Quos auf kaiserliche Kabinetsordre sofort auf freien ??uß gesetzt worden und bereits bei dem Berliner Bezirkskommando als Unter-offici-r wieder eingetreten. DieserTagewurden dem Papst, einem alten Gebrauche zufol, zwei lebende weiße Lämmer überreicht, mit Bändern und Blumen reich geschmückt. 5edes Jahr erhält daS Oberhaupt der katholischen Kirche ei solche Spende von dem Kapitel des heiligen Johannes vom Lateran und der Basilika der Eiligen AgneZ. UuZ der Wolle dieser Lämmer werden di Pallien für denPapst und die Patriarchen hergestellt. Zwei Canonici vom heiligen Johannes vom Lateran überreichten die Thiere. Sie wurden hierauf in der Basilika der heiligen Agnes geweiht und dann in das Kloster der heiligen Cäcilie aus dem Trastevere gebracht, wo sie von den Schwester des genannten Klosters übernommen wurden. L. Ganting au Bern, früher Privatdozent derMusikgefchichte an der Berner Hochschule, hatte im Jahre 1831 daö Berner Universitätösiegel, ferner daS Siegel der philosophischen Fakultät gestohlen und damit in Oesterreich und England gefälschte Doktordiplome in unermittelter Zahl angefertigt. Kraft deS englisch-schwei-zerischenAuSlieferungsvertrages wurde Ganting ausgeliefert, doch konnte er nur für den erwähnten Diebstahl bestraft werden; er erhielt L Monate Gefangenschaft, welche durch die Untersuchungshast alS bereits abgebüßt erachtet wurden. Ferner hat er ein Sechstel der Kosten, sowie 50 Fr Entschädigung an den Staat Bern zu zahlen. : ' DaS Katttnlgen ift ein, von den freiett- Künsten, die inFrankreich von jeher in besonderer Blüthe gestanden haben, und die weisen Frauen, die für Geld und gute Wort, aus den Karten die Geheimnisse der Zukunft zu enthüllen .verheißen, finden auch in unseren Tagen einträglich, Kundschaft bis hinauf in die Kreise, die über der'gleichen Aberglauben und Unsinn billi verweise erhaben sein sollten. In Mow linö machte jüngst ein, Kartenprophetig mit dem Zuchtpolizeigericht nähere Be .kanntschaft, deren Treiben in manch ZHinsicht für die Verhältnisse bezeichnen! und bemerkenswerth genannt werden darf. Sie hieß Legrand, hatt, sich erst vor einigen Monaten am Orte nieder'gelassen, sich durch geschickt gemachte. I lockende Zeitungsanzeigen bekannt ge?mach). ! ansehnlich, Kundschaft
sickert arnd führte ihr Geschäft wie ein' -anderes mit musterhafter Buchhaltung.! .'die den Behörden schließlich ihre Erhe! , ri , , , ri- m.
:oungen i.eyr cneicaiciic. is ging au den Büchern hervor, daß sie vom 18. Juni bis 3. December im Ganzen 10..178 Franken eingenommen hatte. In dem benachbarten Montlucon hatte sit 'eineConsultationsstube eingerichtet und empfing dort regelmäßig an Samsta gen. Ihre Erfolge waren fo bedeutend, daß der Neid ihrer in der Ge gend ansässigen Mitbewerberinnen regt wurde, und unter den Papieren, welche die Staatsanwaltschaft schließlich be' ihr mit Beschlag belegte, befand sich !ein Brief, worin eine in Vichy hausendi 'Kartenlegerin ihr mit Gericht und Pro .ceß drohte, weil sie sich in ihren Zei tungsanzeigen fälschlicherweise ge rühmt habe, dem General Boulanget sein tragisches Ende vorherverkundet und auf die Spur eines in der Aus stelluna von 1839 verlorenen Kindes geführt zu haben. Die Prophetin von Vichy nahm den Ruhm für BoulangerZ Horoskop für sich in Anspruch (wie in vergangenen Tagen dieLenormand.dem ersten Napoleon sein Schicksal voraus verkündet haben wollte) und stellte bei Störerin ihres Geschäfts dieselbe ge sichtliche Verfolgung in Aussicht, mi! ,der sie bereits zwei andere Concurren 'tinnen wegen dergleichen Anmaßung heimgesucht habe. ES war aber weder .der Mißbrauch fremdenGeschäftSruhmZ l noch die offenen Zeitungsanzeigen. welche die Staatsanwaltschaft zuerst zum Einschreiten veranlaßte, sondern die Wirkung der hohen Honorare, du Madame Legrand von ihren Kunden erhob. Sie hatte sich unter- anderen von einer Clientin einen Wechsel für 1000 Franken unterzeichnen lassen und von einer anderen 500 Franken genom men. Das kam dem Bruder der letzt genannten Person zur Kenntniß, un er war es, der Klage erhob. Dann wurde die Prophetin allerdings auch wegen ihrer Lockanzeigen in denZei tungen und wegen der im ganzen Departement verbreiteten Ctrculare be langt, überführt und wegen Betrugs zu vret Monaten (Sefangrng verur theilt. : Die Stadt Barmen ist in den Besitz einer Schlachthofanlage, verbunden mit Viehhof, gelangt, die wohl zu den großartigsten Anlagen dieser Art in Deutschland gezählt werden darf. Auf einem 6 Hektar umfassenden Gelände stehen zu den verschiede nen Zwecken mehr als zwanzig Gebäude, die sämmtlich auö dem gleichem Material m Ziegel-Architektur hergestellt sind und die bewährtesten Einrichtungen der bestehendenSchlacht Häuser enthalten. Die Anlage wurde sur eine lahrllche Schlachtung von 13, 000 Stück Großvieh, 29,000 Schwernen. 13,000Kalbern und 14.000 Scha fen bemessen und kostet 2,650,000 Mark. Für Rechnung der White tarLln wird zur Zeit aus der Werft von Aelsast ein Bampser gebaut, wel cher den Great Lastern, unglücklichen Andenkens, an Länge übertrifft. Seine Lange beträgt nämlich 213 Meter (ge gen 210 Meter deS Great Eastern), die größte Breite 20,7 Meter und feine Maschinen werden 25.000 Pferdek?äfte entwickeln. Man glaubt, daß daS schiff, welches den Namen Gioantic erhält, eine Geschwindigkeit von 27 Knoten erlangen werde, also seh? diel mehr, alS jetzt jemals ein Dampfer ,rreicht hat. , Bedenken Sie, bah die Wiöconson Central Bahn un bedingt daS Zutrauen deö Publikums befitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Mllwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman " Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht alS irgend eine andere Linie im Nordwestcn, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend etner der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Die feinsten Weine und Liquore, u den billigsten prsissn dki SS Oüd Delaware Qtr. reltddn 1669. Freie, prompte Ablieferung nach aLen Ltadttheilen. IIERM4M IME, No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschmied. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Schneidinstrumente. Rasirmesser eine Spe zialität. Schleiien und sonstige Reparaturen schnell, gut und billig ausgeführt. The Twentictli Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern fchr zu empfeh len ist. An der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittlich. Theorien darin unparteiisch besvrochen. Man bestelle direkt bei der HurnbolcU Publishing Co., 15 Aster Aiace. New Vork. Bnf tUll brtnMk.Tr ! wtr work fuc , ty Ahm ', utia Ttiu, ar.4 jn. Hoea, 1t . ' . aoulb. Tu raado t work ! liv oi ymt im wil rM( W i rat. Otbritrd wH. ranf ara rnliy armiuf tnm ti Mftday.AUtirr. Hsaow yoahow 4 Mart oa. I ia rwrk la par tirn c all ih.'llta. Big anojr Br warte, ra. Failura nknowa aaaU tawaa. t KW and wnvdarftil. Fardmai fraa." t houi. w b.re.M )ua Mi, t.t rn CLUaUUttafr Co.,U.m Olrtia-vIXi
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"sS WStäfez x r. BiS ttctdl 55 W -SÜ fcf 'S."'Mitternacht über den Büchern fitzen. thMd ? man die Summe der verton' 4fe lich erworbenen Kenntnisse. 'ßS erhöhen; die Gesundheit förs dert es nicht. Die G.:rohuhcit lang aufzubleiben, hat, wie sitzende Lebensweise überhaupt, eine besondere' Fole. Sie heißt Dyspepsie VcrdauungöschwLche. Anwendung des gcjnnven ccnzcnvcr. staudö würde daö Aufbleiben verbieten. Lader wird er zu wenig konsnltirt. Darn.tt ist'S )üifc, icyleunige Puise, was Noth tönt. ' CtwaS, um den gefürchtetcn . ' i C Schmerz, zn verhüten ; etwas oas narrt, eye der ZuZümmcnbruch kommt. Das ist I o - fjcnn Hoss'ö Maizexrrarr. vir -egt vic LcoenNrMgtcU an, foroerr ocn tosswechstl, .reizt den Appetit und hilft ;nr Verdauung. Ein Dutzend Flaschen dcö Zchien Johann Hoff'schen MälzerraklS gewähren eben so viel Kraft und -Z-ihrstoff wie ein Faß Ale oder Porter, h:-.c bcranschcnd zu sein. Man uchlne ihn zu jeder Mahlzeit. Er wird überall verlauft. Man achte dar '.::f. das; dc? ?!aiNknö;uz Johann Hofs' -,'k .tv ff irpfh nrn .fiaifc ieder sslascke nebt ??i rsr i1 fbcn fa mit Sekiebt d .au? Itn ü'itfst Malzkrttakt von JoZan HoIzv rhaitcn. Nev.dclson Co., Agenten, 1S2nnd V.t 5 ra:::iüi st., View Vorl. Dr. I. Biihler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. OfftceStunden: 8 9 Uhr Vorm.; 3 Uhr achm.: 7 9 Udr Abend. Tclevha 1U8. Dp. PPAFP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OfftceStndkn von ii ttfir Nach. No. 425 Madison Adenue. Stunden von 15 II Uhr Vorm. lZoZznung: !S7 N.laöam'str. .SZeVermontftr. ?,k,k - Office Telcjiijcn . j Löhnung 938. Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt. Offtee und Wohnung: Vto. 382 Süd Meridian Str. Offtce'Stunden : 8 llt 9 Uhr Vorm. 5 III 8 Uhr Nachm. 7 bis 8Uhr bd8. ,nntaa8 8 9 Vormittag. Telephon 880. Dr, C. N. Schaefer, Zörzt und Ehirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden : 8-9:80 Uhr Morgen. -4 Uhr lmittag. 7 Uhr bend. Telephon 282. DR. L. WITT, Arzt uT Aeeoucheur, Office : tto. 539 Süd M.ridiau Straße. Telephon 12S7. Dr. Wagner, Ofsice : Zlo. 60 Ssl Shw Str. Office.Ltnnde : 10 V.lr Vormittag. Uhr Nachmittag. Wohnung : Seke Vrsadwny nd Lteol Oke Telephon ttS. UDnm (&eHs5 No. 33 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 10ii Uhr Vormittag. 18 acomtttaa uno 78 vens. vonnrag ou t-ZUhrNachmtttae. E. E. Wnevts. Deutscher Zahn -Arzt, o. 8 Rord Pennsylvania Str. Sa wir, es aaemank. Dr. I. A. Sutcliffe, 'SaMgl ftch scklieöttch mit wundörultihe tzallen und mit :schlecht.uad Urtnkrankhetten. V2o. 93 Cfi Klartet Strafte. OsstceT runden : 9 Ml 10 Uhr Vorm. S lll lr Nückm. Sonntag genommen. Tele sie 41. CRkS. Q. MÜELLER, Deutsche Apotheke. achfolger an S. W. eott. Po. 667 Wirgini Zövenus, Scke Coburn Ctt. Telephon 1747. Nachtalocke an der Sritenthüre. Rezepte Taft avdNacht sorgfältig gefällt. greiedlieferng. AH IDEAL FAMILY MCDICINE For IidlceatlM. m,ne, UemÄmmht Ctlratloa. iimd. CMlexla, Hrarnth, and au diaordvn et Ute fttomarii, IiWftnd Boweif. . RIPANS BULfft Ml natlT Tet rroniDtiT Farft Ugiatlo foUows tbelr na oid ' br drarclsta or Mnt by mtäL Box (f JttlM 76e. rack&re ( boxe), p. Vor irr wnpteMslur . HIFA CMF.MIOAX. CO.. UewTwk. j. C. HORNUWS Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag seiner warmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Getränke .und Cigarren. Chas. Jhndris, Herchant Saloon, 23 Süd Delaware Str., (3(Ze Pearl trabe.) Der neue Eigenthümer versichert" seineu Freunden und Kundm nur die besten emhei mischen und importirten Getränke und Cigar ren zu verabreichen, elle Ledienu?.z ist garannn. QtXZiXttZll ZZXZitl CÖ.
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