Indiana Tribüne, Volume 17, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1894 — Page 1

V. - &5&5zd n''t'c Vy Lesen Sie die Offerte der Tribüne" für die Wdl-tolte Mkl V 's 21. Fcbr. K rfC AO rfo W Q -H. tv Tribüne Coivn für dic M! . !5l-!!. Mt$ Vi til tir.tt&l üi-- k U fciUuä i pT r? t lr m j O W V &!j . i -- :;y -'.V 7Office: No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgang 2 7. 1 1 F Manopolis, Indira Mittwoch, den 2. Februar 1894.

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ENGLISH OPERA HOUSE Deutsches Theater.

am Donnerstag, den l März (894. Fünfte AbonnementZ-Vorstellunz. Zum ersten Male : Z,lnscre Don Juans ! (SrosiC 0cf:nc?rosie in 4 ?. i vsn l'cpn I r e i i o iv. greife der Plähe 25c, 50c xnb 75c. ?i- fAfte Rb nf e:nent8 Eotfi.fluna ttccej am i'.i. März statt. Brso?s Sil Co., 3i einzizcn Fabrikar.ten vcn M KI 11 eil lluife Das s ins:e nnb re nste. Hede Gallone gcrrantirt. Sie fm:n di'scS Cel in Jndia napoliö i:n Älcinf, tu keinem Grocr, in kein r Avotbck'. von keinem 2lZaq-n kaufen, der nicht die Aufschr-st bot: B?ools Oil Co. und die nicht unsere G nv.ntie?arte hat, die lefcern Jiunrm geliefert wird. Brooks Oil Co. Telephon 460. 4S8 O. Michigan Str JndiancpcliZ. ! Q&q y Geschäfts Eröffnung mit ein ßuteaSluStsal von Canarienvögel, Pavzaeien. Spottvöae!n.Diste!sin?en,Ämfeln Drosseln :c. aul ?quara,6lobS und Goldfische. Präparirtes Epottvogetfutter und Eaa-e? st.tt frisch C. F. KLEPPER, I V. iKtOT,ff,Atffa9fi,. (sLEG landd yui 61 PRESCR1PTICNS EAST MAVt MARKET ST.V .X-i. f r i ! t f n exten nach ten besten Wethsden den Augen angepeitz!. Zu verkaufen in o. 250 Weft Wash jnzton Straße, E'.e West und Washington trce.

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Sssice: 99 Ost Soth Straße.

Editorielles. Auch dic Schriftseher kommen endlich zur Einsicht, sie, welche in der ganzen Welt bisher zu den confervativsten Arbeitern gehörten. Der Vorstand der deutsch amerikanischen Typographia fordert in seinem letzten Halbjahröbericht seine Mitglieder freilich etwaö spät zur Theilnahme an der unabhängigen poMischen Aktion der Arbeiterklasse auf: Laßt unS aller Orten für Schaffung einer einheitlichen, großen ArbeiterArmee eintreten, die auf gewerkschaftlichem sowohl wie auf politischem Ge biete daö Banner deS reinen KlassenkampfeS entfaltet. Harmonisches Zufammengehen aller, Arbeiter und unabhangiges, vom Geiste deS SozialiSmus getragenes Vorgehen auf ökonomischem sowohl wie auf politischem Gebiete sei unsere Parole " ES giebt wohl schwerlich ein Volk auf der ganzen Erde, das so wenig die Balken im eigenen Auge sieht, während eS jeden Splitter in den Auaen anderer Volker bemerkt wie j die Amerikaner. Der Amerikaner lei det durchweg am National-Größen-mahn und alles waö ihm bei .hm selbst nicht gefällt, sieht er deshab gar n'cht. Er will ek eben nicht setzen. Hier ist wieder ein auffallendes Beispiel davon Vt. iöyrus 0,N, cqcr oer ?ef - rr i. r rr c c m . sundheitSbehörde von New Aork, hat j der letzten ..North American ,Z,w" ,Zn,n A.,ssak uher 4The ri c -ci.. ir : V11S ül iaK Vw Uebelstanoe frühen tzelralyenö) veröffentlicht. In diesem Artikel räsonnirt Edson Über Europa, in welchem die Mädchen zu frühzeitig heirathen, weil sie durch einen Mann versorgt" sein müssen. und sihen bleiben" oder gar alte Jungfer" werden, alS Schande gilt. während im glücklichen Amerika Alles dieö ganz ander? sei. Hier brauchen die Mädchen nicht so früh zu heirathen und Mutter zu werden, weil ihnen die Arbeitöwege offen stehen, die ihnen i Europa verschlossen sind, und sie somit die rechte Zeit, daß rechte Alter zum Heirathen abwarten können. Den sonst üblichen Einwand, daß die Amerikanische ttrauenarbett bis Männer brodloS macht, fertigt Herr Edson einfach damit ab, daß dieses Land noch den zehnten Theil seiner Entwickelungsfähigkeit nicht erreich habe, mithin hier Arbeit für Manner in Hülle und Fülle sei. Mie ti möalick i(L so etmaS in einer I a - -i ' - I " . ex. t. v . - r . I att f4irilin , hi f.iiihfh nnd s4 u'",tfk"' ' I - m . i v . r , auen größeren Tlaolen rcacqricqTCit SW Versammlung Arbeits. I losen einlaufen, welche mit Ungestüm ' ' ' einfach unbegreissich. H,t denn jener m der SesundheitibehSrde nie.,, . or . v it v die Berichte deS BundeöstztistikerS an, D. Wrigh, gelesen, in eichen ! mit dürren Worten gesagt wird, daß . . . g ys,:ßg i ' --r - I ourchscyNlltllcy stetig eine Million I hRcntaeit besckättiaunattoS ist? Wie " kann nur heutzutage ein Beamter in k's kstN'll"' EiS'nsch'st sag"' Hülle und Fülle sei? Daß die Mädchen hier nicht so früh heirathen brauchen, als in Europa, wttl Ihnen oieArbellSwege oNen stehen. lche ihr.rn in Europa geschlossen sind, ist ein Blödsinn sonder Gleichen. An genommen eS sei so, so wäre daS doch nur ein Beweis dafür, daß die Gewinnsucht in Amerika die .billigere Frauenarbeit mehr in Anspruch nimmt alS in Europa. Der Herr Doktor scheint aber zu glauben, daß die von Frauen besetzten Stellen so glänzende seien, daß die Mädchen dieselben nur ungern aufgeben, selbst wenn sich ihnen eine Gelegenheit zum Heirathen bietet. M? s.,,4,t wk?kktk k-Z Snfinr lUU VtHHWfl .My . .g vv zu sein, um zu wissen, daß das nicht wahr ist. Diese Thatsache existirt wohl nur in der Einbildung deS Herrn, im Yr(yftfsn Qfhtrt kann frankere ßrm i rn" - - 5 , - - ifahrungen gewinnen. Wegen gunstiger Arbeitsgelegenheit hat in Amerika noch tAn Mädcken da Seiratben unterlassen oder aufgeschoben. I Die gelehrten Herren schreilen aS I ' 1 tv r t . r . M lauter BeschynlgungSsu sehr viel I v . I ... ...e i omniucv cuy juuniumi. , Wetteraussichten. Schönes, etwas wärmeres Wetter.

Drahtnachrichten Inland. C o n g r e ß.

Washington, 20. Feb. Die Freunde der Bland'schen Bill konnten auch heute kein Quorum zusammenbringen und der Tag verlief resultatloS. Der Sergeant at armö berichtete, daß er 37 Telegramme an abwesende Mitglieder abgeschickt habe. BloS fünfzehn Antworten liefen ein, fünf Mitglieder telegraphirten, daß sie krank feien, zehn, daß sie auf dem Wege nach Washington seien. Sieben Mitglieder waren verhaftet worden und wurden dem Sprecher vorgeführt, nachdem sie die Gründe ihrer Abwesen heit anziehen hatten, entschuldigt. Der Ausenthalt von 3t Mitgliedern ist bis jetzt von dem Sergeant at ArmZ noch nicht auSgefunden worden. 3m Senat wurde die Debatte über die Hawaii-Nesolution fortgesetzt. Joseph Keppler gestorben. 9?ew Äork, 19. F:br. Zoseph Keppler, der Karrikaturenzeichner, Re-dakt-ur und Eigenthümer des WZtzblat tcö Puck", ist heute Abend in seiner Wohnung in der oberen Stadt im Alter von 59 Zähren gestorben. Ein Herzleiden, verbunden mit NuckenmarkS- und Lunzenleiden, war die unmittelbare Ursache deS TodeS. . ' DrohendeHaltung Arbeite loser. Boston, 20. Feö. ' Gegen S000 Arbeitslose versammelten sich heute auf den CommonS, und zogen nach dem StaatShause, um der Legislatur eine Petition zu überreichen. Auf Grund ihrer GeschäftSregeln weigerte sich die Legislatur die Petition anzunehmen Die Menge wurde darüber wüthend; ein gewisser Swift hielt eine SZede und zog furchtbar über die. Legislatur loS. welche, wie er sagte, gerade damit beschästigt sei, neue ausbeuterische Eorporationen zu schassen. Inzwischen ivurde eine starke Polizeimanr.schaft herbeigerufen. Der Redner stand auf dem Balkon deS Hauses. Man be fürchtete, derselbe würde zusammen brechen und ein Polizist warnte den Redner, ilm dabei die Hand auf die Schulter legend. Die Menge, welche glaubte, eS handle sich um eine Verhiftung, nahm nun eine so drohende Haltung an, daß die Legislatur eS doch für gut fand, die Petition zu berücksichtigen und ein Cpinite zu ernennen. das mit den Leuten konferiren sollte. Dies beruhigte die Menge und eS gelang darauf der Polizei, sie langsam inS Freie zu drängen, wo sie fch zerstreute. - Die Wahl in Pennsysv a n i e n. Philadelphia, 20. Febr. Die biS jetzt eingelaufenen Whlnachrichten ergeben, daß Galufha A. Gow, der republikanische Kongreß-Kandidat at large", mit ungefähr 150,000 Stimmen Pluralität erwählt worden ist. PittSburg, Pa.20. Feb. Die heutige Munizipalmahl war eine der stürmischsten seit vielen Jahren und endete mit einem Sieg der Republzkaner. Dieselben gewannen mehrere neue Stadtrathsimitglieder und siegten mit sieben- bis neuntausend Majorität. Auch in Allegheny City haben die Republikaner große Erfolge aufzu weifen. ' Mysteriöse? Mordversuch. B a n a o ri Me.. 20. ftebr. Ein mysteriöser Mordversuch hat in Frank fort, IS Meilen von hier entfernt, große Ausregung verursacht. E. Parker Treat. ein bekannterAdvo tat von dort, bewohnt mit seiner Schwester, Frau Laura Treat und deren Tochter Bertha, die taubstum ubstumm ist ein HauS. Am Samstag Abend saß nun Treat in seinem Wohnzimmer, eine Zei- ! tin lrnh s r tttn hinten tnnhrm i i iuiih iv viivi w.v v . vw yiinvui www7 .. . I schemlich mit einem Beil, acht oder neun Schläge auf den Kopf erhielt, die ihn besinnungslos zu Boden streckten. Seine Schwester, die sich in einem andi?en Theil deZ HauseSbefand. htzrte daS Geräusch und eilte hinzu, fand aber außer dem besinnungslos auf dem Boden liegenden Treat niemand in dem Zimmer. Der Verdacht, den Mordversuch gemacht zu haben, rpt aus dem

taubstummen Mädchen, obgleiÄ es un

möglich ist, einen Grund für die That z i finden. Ausland. Wieder eine Bombe. Paris, 20- Feb. Der Miether eineS möblirten ZimmerS in der Nue St. JaequeS verschwand am Montag. Die Wirthin, Madame (5alabrasi, klopfte gestern an die Thüre und als keine Antwort erhielt, versuchte sie die Thüre gewaltsam zu öffnen. Da bemerkte sie oben an der Thüröffnung etwas, waS einer Bombe glich. Sie rief einen Polizisten herbei und dieser öffnete unkluger Weise mit großer Gewalt die Thüre. ?ie Bombe fiel zu Boden, explodirte und ivelzzere dabeisteheude Personen wurden schw:r verletzt. Die Aufregung über diesen Vorfall war kaum vorüber, als eS ' bekannt wurde, daß man auch im Hotel de l'Eeperance eine Bombe gesunden labe und jirur in ähnlicher Weise wie in der Rue St.. Jacques, doch sei die Bcmbe icht czplodirk. Gerüchte von anderen Vombensunden durchschmirrtcn die Stadt und verursachten große Aufregung. Die Polizei sucht tach einem Anarchlsten: Namens Bastaro, v?n dem sie glaubt, daß er der Verüber sei. t9f WchiffSnacdrichten. Angekommen in: ?kew I o rk : Augusta Victoria, von Hamburg. (Ycuerallgculttr. Feuer-Bersicherung. Coll.klion von Miethe, Geld an nnd auZzuleibcn. schiffsscheine, Reisepässe, Vollmaä.teu und Erbschaftöerhebungen. A. V.'.'rtzger Grundeigen:hums-Agentur. Geßrstndet 18ö?. reue r. Die Ecke 26. Straße und College Avenue gelegene Mcierci von ThoS. Huglct ist heute Morgen um 1 Uhr ein Raub der Flammen geworden. Zehn Zühe und fünf Pferde kamen dabei um. -- DerTrottvir-Füll im Polizeigeriet. Gestern Vkachmittag kam im Volizeigeeicht der Fall der Stadt gegen John Higgin? wegen Befahrens des Trottoirö der Süd Delaware Straße vor dem Güterschuppen der Big Four Co. zur Verhandlung. ES handelt sich darum, ob der Streifen der Delaware Straße neben diesem Schurp.'ii fcrrerhin als Troltoir zu betrachten ist, dann ist daö Befqhren deöselbcn une'elich, d. h. für Privatpersonen, und kamit wäre der Elscnbahngesellsch .ft dieser Streifen so gut wse geschenkt. Oder aber der Streifen gehört mit zu? Straße, der als solcher auch aphaltiri wurde, wie die Straße selber. Stubbs hat sich eine Entscheidung vorbehalten. Der Fall ist ein Testfall. ,.. Pvlizeigerichts Richter FlubbS ist durch Jaö. Bradbury als Polizeirichter vertreten. Wm. Donley wurde wegen deö Diebstahls eines Revolvers den Groß geschworenen überwiesen. Henry Casssg, der der Hehlerei ebendiese? StevolverS beschuldigt war, wurde wegen BeweiSmangels entlassen. Eine gegenseitige Keilkrei bezahlen Robt. Thornton und TomHadley mit I je $5 Buße. Jacob Zimmermann besttt in No. .275 Ost Wabinaton Str einen kleinen Laden. Er handelt hauptsächlich

Hiesiges

mit Schauerromanen und obscöner.w Gsld wurden anderen Verwandten.

Schundliteratur. ChaS. Schult) ist sein Konkurrent. Auch er sucht durch die Verbreitung von billigen Sensationsromanen, die gewöhnlich in 100 Heften erscheinen und bei deren Bezug' der Lcs.r auch noch in den Besitz irgend einer Prämie komnit, seinen Theil zur Vermebrung der Volksbildung beizutragen. G.stern ging nun besagter Schulz in den Laden ZimmermannS und machte über die Art der Geschäftsführung fc; leh.tere.n der nrau Zimmerwann .aeaenüber etliche wegwerfende Bemerkungen. .Alö

Zimme? atn nach Hause kam warf er

Schult) auö dem aufe hinaus, nachdem er ihn blutig geschlagen batte. Eine Buße toi 55 wird über beide verhängt. ' , Geld zn verleiben in le!?ebieu Suinmen von Slvtt bis S1000 und anfwarts zu den niedrigsten Zinsraten auf Grund-Eiacn-tkum'Sitt-erkeit A. Metz, er, Odd FellowS Blck, Nordst.'Ecke Wasdington n. Pennsylvania Str. Die Commecial Club Ar-; beitcr drängen sich alle nach dem Gar-! field Park, so daß sie nicht alle be-! schästigt werden können, weigern sich aber an der Straße zu arbeiten, wo sie vorteilhaft verwendet werden könnten. Kaufe Mucha's Best Havanna CiaarS.&5äT Diehe brachen Montag Nacht in die Ofsice der Hzosier Mhimühle und versuchten den eisernen Geldschrank zu sprengen. Siez?rbrachen die Com bination, aber an das Geld gelangten sie nicht. Di: Indianapolis L ght & Power (io." ha: jetzt Drähte nach dem Monument gelegt, so daß der tZaZzrstuhl deute pro!)irk werden kann, gür das Publikum wird er eben erst spater eröffnet werden. ÜjCJ' Das Supreme Gericht hat das Erkenntniß der Hamilton Circuit Coart in Sachen der Kommissare von Boone Eo. gegen Mary Muischler bestatkgk7 Dadurch sind der lehteren ZW0 Schadenersah für eine Bcrlctzung, die sie sich beim lleberahren einer schlddaften Wxit zuzog, zugesprochen. gjOT Die Milglicder des Sozial. Sängerbundes werden gebeten zu der heute Abend'um 3 Uhr . stuttsi.denden ! Generalprobe in dx? Ä?ännerchskhalle sich pünktlich und zahlreich einzusinken. jZür den Turnerfestzug morgen 9sachversammelt sich der Äerein um präzise lj Uhr Mittags in der Eolumbiq Halle. SPT Die i Stadt hat im Bandesgericht ihre Antwort auf den Prozeß des Wayne McVeaz' u. A., die sich weigern für die Slraßenverbesserunz an Meek Straße zu bezahlen, gest rn eingereicht. Die Stadt bittet um Auf' hebuaz des teinporären Elahzttsbefehls. Richter Baker wird marg n die Argumentation dcö Falles hören. 27" Die c-glischea Morgenzeitunge berichten von einem gymnastischeu Wettstreit, der gestern Abend in der Südseite Turnhalle stattfand, als ob derselbe tjn den deutschen Tur.i vereinen ausgegangen sei. Dieses ist irrii?. Die deutschen Turnvereine sez.n keine Geldpreise auö und schon' t)ie Nalnea ter Sieger hätte ihnen zei gen kennen, d.iß eö kene deutsch n . . . v Aerelne waren. lonvern oie aie?o-, Nian Gesellschafttn. r MuchVi Eigarrenladen befindet sich in ?io. i:9 Ost Washington Str. fpCT Die Retail GrocerS Association" hielt gestern Abend in der Board os Trade Halle eine Versammlung ab, l zu welcher alle Grocer deS SkaateS' eingeladen worden waren. Es hatten sich eine Anzahl ?Zichlmitglieder eingefteUt und verschiedene hatten sich zur Mitgliedschaft aumelden lassen Man besprach ein Eredit System, durch welches die Buchführung vereinfacht werden soll. - ffET DaZ Testament der Mary Beitch wurde gestern bei. Ge icht deponirt. Erblasserin sche ihre Tochter Rebekka Snydcr zur lebenslänglichen. Natznießerin deö Nachlasses ein. Nach derei Tode so2 der Nachlaß an die S'schwister dcr Erblasserin vertheilt I . .r-v m m werden. Maltnoa Will eu von Franklin Tp. seht in ihrem Testament lhren Voya Aark WU zum lln versalerben ein. Kleinere Legate in - und ,reunnn ou?gi,chr. Die Indianapolis ä5 Broad 'Nippte Suburbia. Railway Comp. suchte durch ihr Vertreter Leon Bqiley bei den tf ounjy - Comm Aä?e jüs da? Wegerecht über verschiedene Straßen in Center und Washington Township nach. Eine Linie soll von Crown Hill auö über di? Beslficld Straße nach Bryad Ripple und Riverside Part gebaut werden, eine zweite von Pennsylvania Straße und Stadtgrenze aus. eine dritte, von Central Avenue und Stadtgrenze nach Broad

Geschäfts - Uebernahme.

Mei:l.'n ?-reunden und d.-::i Publikum hiermit zur Tn:?ise. dö ich die ?L i r t h s ch ä f t, Ecke Bhio und' Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde dieselbe zu einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zu gestalten. Beste Getränke und Cigarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Gottlieb Qukhardt, Sckt Obio und Noble Straße. Ripple und eine vierte von Washinaton Boulevard und 22. Straße aus nach der 33. Straße und die'e entlang bis zu deren Ende. . Als Entschädigunz geben sie das Versprechen die Babn bis zum 1. September fertig zu stellen. Der ftufifuttnuitrst in Paris. Die jetzt den Namen des PetitZCarreaux führende Straße, welch: daZ alte Paris durchschneidet, bildete seit uralten Zeiten den Versammlungsort von Gauklern, Spielleuten und Volks sängern, die dort unter freiem Himmel, unbekümmert ob schön, ob Regen, geduldig der Unternehmer' öffentlicher Vergnügungen und ihrer Engazcmentsanträge warteten. Auch heut? befindet sich dieser historische Musikan, tenmarlt dort und jeden Sonntag Vormittag kann man zwischen 8 und 10 Uhr die interessantesten Typen der beschäftigungslosen Berufs- und Gelegenheitsmusiker mitten auf der Straße I herumstehen und umherwandeln selzen. Vor Festtazen, wie zur Weihnachtszeit oder am Vortage des Neujahrstages. ist diese eigenartige Lörse besonders stark besucht und das Bild, das da das .Carreau bietet, ist ebenso lebhaft als pittoresk. Da erscheinen langmähnige. hagere oder dicke Gestalten mit breitkrempigen Künstlerhüten, mit altersschwachen Zylindern und jeder trägt, in einen grünen oder schwarzen Sack gefüllt, einen mystischen Gegenstand von sonderbarer Form, der sich als Klarinette, Fagott, Geig? odce Flügelhörn entpuppt. Unter diesen musikalischen Osferenten bewegen ?ih Dirigenten von klemen Musikkapellen. Vergnügungsdireltoren", Pächter von Cafe Chanjants, eifrig nach dem richtigen Mann oder nach einem gut'zusam' menpassenden Quartett fahndend. Hat der Sucher das Nichtige gefunden, dann begibt er sich in den nahezelenen Weinladen Richard und bei Flasche Wein wird nun über den Preis gehandelt und gefeilscht. Die Preise variircn natürlich je nach den Leistungen. Ein erster Geiger oder Pijionpla'ser erhält gewöhnlich für den Äbend 14 bis 15 Franks ; Flöie, Kontrabas;, Klarinette oder Fagott haben geringe?en Anwezth ; die Veherrfcr dieser Instrumente erzielen blos 10 bis 12 Franks. Noch geringer wird di: Kunst des Trommelschlagens bew:rthet : ein Tambour erhält blos 1 hi 8 Franks per Abend. Dieser tradli'o. nelle Straßenmarkt hat nun einen Feind gefunden, und zwar in der P:?son eines Herrn M. L.. der in der Aü ficht, Nachfrage und Angebot in derner Weise zu reaulir:n, ein Vermi!!lungsbur,cau erizsfneie. welches den Künstlern aller Jnstrumentengattungen" unentgeltlich Arbeit verschaffen soll. Dieser, kühne Neuerer ist Tischler. Musiker und Musikclown. Ich habe." sagt er von sich. ..aus allen möglichen Gegenständen der Welt bereits harmonische Töne herausgezo? gen : aus Flaschen, Kieselsteinen, Glocken, ja auch schon aus Kasserzlen und Bratpfannen einmal. Denn nichts kgnn meiner Musikmanie wid:rstehe:t. und mir scheint, diese Dinge sind mein: Mission.- In sehr kummervollen Tönen beklagte Herr M. L. dann den Verfall der Musik. Ja it der geht's zu Ende ! klagt er. Als Po saunen- oder Klapphornbläser derdiente ich mir einmal abendlich 10, 12 Franks, aber die Gelegenheit, meine Talente auf diesen zwei Instrumenten zu beweisen, wurde immer seltener. Man tanzt nicht mehr, mein Herr, man tanzt nicht mehr ! Und dann die Militärkapellen! .Es ist eine entsetzlichz Konkurrenz. Uns sind nur einige ute Bissen geblieben, wie die Ausflüge im Sommer ; daS sind lustige Leut?. die Ausflügler, die uns mitnehmen, si: machen sich nichts daraus, wenn man statt eines F etwa ein Fis hören läßt Die Hauptsache ist nur, fest d'reinblasen... Der Meister vom Hobel. v?n der Posaune und dem Piston erzählte noch manches Arge dom Leben seines Standes, dann von dem schlechtenGang auch seines .. Vermittlungsbureaus. Dann grisf er seufzend wieder zum Hobel. N a ch d e m K a s s e n ö e r i ch t des Ausschusses deS Centralcomites zur Errichtung eines Nätional-Denk-mals für den Fürsten Blsmarck veliesen sich am 31. December v., I. die disvonibeln Fonds auf 1,263.203.24 M, Die Platzfrage ist noch nicht en.tschieden, vielmehr sollen erst in einer für den Monat April in Aussicht genommenen Sitzung des Centralcomites bestimmte Vorschläge gemacht werden, '

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