Indiana Tribüne, Volume 17, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1894 — Page 2
Sndiana Tribüns. Erscheint -gUgiie und Sonntngs.
Tie tZgliche Tribüne- kostet durch den TrSgei U Cents per Woche, die SonntazS'.Tribüne 5 Cent? per Woche Beide zusammen iSEent dir Cent per rZonat. Per Post tzefchiZt in VorkuSbezahlung Vptx Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. SndionapoliS, 3nd., 19. Februar '94. Handelsverträge und Völkerrecht. An den Abschluß des deutsch-russi-fdjtti Handelsvertrages, welcher soeben erfolgt ist, werden in Deutschland sehr ffoeit gehende Hoffnungen geknüpft. Dieser' Vertraz soll Deutschland auf 10 Jahre den handelspolitischen Frie.den mit einer Macht bringen, die bisher ihr Zollwesen nicht an Abmachunc:n mit anderen Staaten gebunden hat. Es wird erwartet, daß dieser handelspolitische Friede nicht nur die wirtschaftliche Entwickelung fördern, sondern auch die finsteren Kriegswolken. welche von Zeit zu Zeit am Horizont erscheinen, zum Mindesten währendeiner Dauer verscheuchen wird. Inzwischen wird in Deutschland eifrig darauf hingearbeitet, beim Abschluß von allen derartigen Verträgen Schiedsgerichte zu vereinbaren, welche alle Differenzen, die aus solchen Ver trägen etwa entspringen, zu schlichten Kaben. Wünschenswert wäre es, schreibt das 58. 2.", wenn die führen denCulturstaaten zusammenträten.und ein für alle bindendes Reglement über die Bildung und Geschäftsfühlll?g solcher Schiedsgerichte festsetzten. Das wäre die Vorstufe zur Schaffung eines ständigen internationalen Schiedsgerichtshofes, den uns das zwanzigste Jahrhundert hoffentlich bringen wird. Die Hoffnung erscheint nicht zu kühn, wenn wir zurückblicken auf die Geschichte des Völkerrechts. In weniaen Jahrzehnten, insbesondere seit dem Wiener Congreß, hat es glänzende Fortschritte gemacht, und gerade das Gebiet des Handels war es, auf dem sein Siegeslauf begann, so daß man annehmen darf, daß es ihn ebenda auch vollenden wird. Allerdings streiten im Völkerleben unserer Tage zwei Prinzipien miteinander, das Prinzip der Nationalität und der Humanität, der Annäherung und der Entfremdunq der Völker. Europa starrt in Waffen, die Staaten tragen eine Rüftung, die ihnen fast zu schwer wird. Mißtrauisch mustert man sich gegenseitig. Doch neben den Kräften der Abstoßung wirken auch solche der AnZiehung. Wie ein Trllhlingshauch spielend über die Gefilde streicht, spottend aller Marksteine und Grenzscheifcer., so geht ein Zug des Kosmopolitismus sieghaft durch die Staatenwelt. -23 ist die Folge der veränderten Güt:re:zeugung und Gütervertheilung. D-kZ Wirthschftsleben. das ehedem seinen Mittelpunkt innerhalb der Va.inmeile fand, läßt sich nicht mehr auf lokale, nicht mehr auf nationale Grenzen beschränken. Kein Land verma? sich mehr dem Einflüsse des anderen zu entziehen. Tausendfältig find die Verbindungen geworden, die die Völker mit einander verbinden.und tätlich zieht der Völkerverkehr weitere Kreise. Die Interessen, um die es sich hier handelt, sind internationale geworden, und um sie wahrzunehmen, aenüat nicht mehr die Gesetzgebung und Verwaltung eines einzelnen Landes. sondern es müssen alle betheiligten Staaten vereint eine Reaelunq suchen und finden. Eine Rechtsgemeinschaft bildet sich heraus, es erhebt sich der Gedanke, daß die Menschheit als Ganges gleiche Ziele hat. Ueber den Staatswirthschaften wölbt unzerstörbar sich die Weltwirthrchaft, und diese ist eZ, deren Lekensbedingungen sich mit zwingender Gewalt ein Völkerrecht schaffen. Wo eineSemeinschast vorhanden ist, da formt sie ihr Recht. Das Recht ist die Ordnung des menschlichen Gemeinlebens. Es entsteht durch den gemeinschaftlkchen Willen, auf Grund der Ueberzeugung, daß bestimmte Vorschriften zum Wohle des Ganzen unentbehrlich sind. Stellen die Menschen, die in einem staatlichen Verbände leben, die Normen für sich auf, so wird das interne Recht des Staates schaffen. Wenn ganze Völker kund tbun, daß gewisse Sätze für ihren Verkehr unter einander gelten, so entsteht das internationale Recht. Je mehr die Angehörigen verschiedener Staaten gezwungen sind, mit einander in BeZiehung zu treten, desto mehr Rechtsregeln werden sie schaffen, und desto bindender werden diese Regeln sein. Der Kaufmann, der hinauszog, um aus weiter Ferne Waaren heimzubrinaen. war der eigentliche Pionier des Völkerrechts. Ihm gegenüber wurde zuerst von dem Grundsatz der Rechtlosigkeit aller Fremden eine Ausnahme gemacht. Gegenwärtig ist die Rechtsentwickelung so weit gelangt, daß der Ausländer dem Inländer civilrechtlich fast überall gleich gestellt wird, und die Rechtssicherheit ist atavistische Rückfälle abgerechnet im Allgemeinen den Staatsfremden fest verbürgt.- Die immer zahlreicher zum Abschluß gelangenden Handelsverträge enthalten fast ausnahmslos darauf bezügliche Bestimmungen. In Bezug auf Auf enthalt, Grunderwerb, Gewerbebetrieb werden die Angehörigen der Vertrags staaten einander gewöhnlich völlig cfleich gestellt, ebenso betreffs der . Schifffahrtsabgaben und sonstigen Lasten und Kosten. Eisenbahn, Post, Telegraphke sind ibrer innersten Natur nach auf das Völkerrecht hingewiesen. ' Es könnte kein Waggon über die Grenzefahren, kein Brief in einen fremden Staat befördert, keine Telegraphenstange auf fremdem Boden aufgestellt weiden, wenn nicht in Verträgen diese Einarme m die Gebietshoheit des ande itn Staates ausdiucklick ausbedunaen
waren. Äurco' Die unavwetsttche Nothwendigkeit getrieben, hat Man derartige Verträge erst einzeln, dann in Ausdehnung auf einen immer größeren Komplex von Staaten abgeschlössen. Ueber die technische Einheit im Eisenbahnbetrieb 'bestehen gemein-
schaftliche Vereinbarungen für Waa-j rentransporte, die auf Grund eines durchgehenden Frachtbriefes erfolgen, ist in dem Eisenbahnfrachtabkommen die Haftpflicht geregelt. Der WeltpostVerein umfaßt nach dem inzwischen erfolgten Beitritt der australischen Kolonien ein Gebiet von 100 Millionen Quadratkilometer mit 1000 Millionen Menschen. Der Telegraphenvertrag setzt über Tarife für Drahtnachrichten und über andere einschlägige Verhältnisse einheitliche Normen fest. Die unterseeischen Kabel sind durch den Kabelvertrag strafrechtlich geschützt. Mehr und mehr mußte man dem Gedanken nahe treten, auch das geistiae Eigenthum zu schützen. Firma, Waarenzeichen, Muster und Erfindunaen wurden als ein Rechtsgut anerkannt und so das commercielle Gewis sen auf dem Weltmarkt geschärft. Literarische und künstlerische Schöpfungen erfreuen sich gleichfalls in zuneh mendem Maß:. der Beachtung durch die Staatsverträge. Ueber Urmaaß und Urgewichi, also über das Meter als ein Zehnmillionstel des Erdquadraten, und über das Kilogramm, bat man sich verständigt und zur Aufbewahrung und gelegentlichen Messung und Vergleichung eine Kommission in Paris niedergesetzt. Ständige Verwaltungseinrichtungen sind getroffen, Büreaus, Centralämter sind, zumeist in Bern, gebildet worden, welche den Nachrichtenaustausch und die Abrechnung zwischen den Vertragsstaaten besorgen. Für die Veröffentlichung der Staatsverträge ist vom Schweizer Bündesrath die Schaffung eines eigenen Büreaus angeregt worden, welches die amtlichen Tezte aller Verträge zu publiziren. für deren Echtheit zu garantiren und ihnen erforderlichenfalls eine sranzösifche Übersetzung bei'zfüqen hätte. Wenn wir mithin in der Bergangenheit eine ununterbrochene Entfaltuna des völkerrechtlichen Gedankens wahrnehmen, so dürfen wir den Schluß ziehen, daß das Völkerrecht in Zukunft weitere Triumphe feiern wird. Vielleicht erleben wir in nicht zu ferner Zeit auf dem Gebiete des Handels und Wechselsrechts die erste internationale Kodifikation. Wie das Landkriegsrecht allmälig humanisirt wurde, so dürften auch dem noch sehr barbarischen Seekriegsrecht seine Härten benommen werden. Eine Arbeiterschutzgesetzgebung für diejenigen Staaten, welche auf gleicher Wirthschaftsstufe stehen, wird ferner auf die Dauer gar nicht zu umgehen sein. Kurz, daö Band, das sich um die Völker legt, wird immer enger werden, dafür soraen die realen Bedürfnisse des modernen Verkehrs. Wohl sind alle jene Unionen kündbar. aber sie werden Dauer haben, einfach deshalb, weil sie nicht entbehrt werden können. Aus dem Zwang der Verhältnisse sind sie geschaffen, - der Zwang der Verhältnisse wird sie erhalten. Vor den Trompetenstößen der neuen Zeit müssen selbst chinesische Mauern fallen. Abseits vom großen Strom des Verkehrs kann sich kein Staat mehr halten; er muß hinein. In dem Augenblick aber, wo er von diesem Strom erfaßt wird, ergreift ihn auch das Recht des Verkehrs. Er ist Mitglied der großen Staatenaemeinde geworden, die sich im Völkerrecht ihre Lebensregeln aufstellt. So vermag jetzt auch vas russische Riesenreich seine lange gewahrte Jsourung nicht ausrecht zu erhalten. Es folgt dem Zug der Zeit und schließt auf Kosten seiner Autonomie, aber zumNutzen seiner Volkswirthschaft den Vertrag ab, der nicht nur handelspolitisch, sondern auch kulturhistorisch von höchster Bedeutung ist. Die Aera der Handelsverträge, die 1860 mit dem englisch-französischen Vertrag begann und nur , zeuwettig in den achtziger Jahren eine Unterbrechung erfuhr. letzt sich gerade gegenwärtig mit verstärkte? Gewalt fort und wird die Widerstände, die sich ihr entgegenstellen. Negreich überwinden. Die reichste Preußen. Alljährlich bald nack der Einberu. fung des preußischen Landtages geht den Abgeordneten, eine Zusammenstellung zu über die Veranlagung zur Einkommensteuer, aus welcher sich ein interessantes Bild über die Vertheilung der vermögendsten Leute aus die einzelnen preußischen Bezirke ergibt. Nach ver loeden erschienenen Statistik der Veranlagung für das Jabr 189394 welche im Hinblick auf die in unserem Lande geplantEinkommensteuer gerade letzt von besonderem Interesse ist. rangut nach dem Tode Bleuhröder's, der im Jahre 189293 bei einem jährlichen Einkommen von 7 1-2 Mill. mit einem Steuerbetrag von 300.400Mark als zweitreichster Vreuke in den Listen stand,, der reichste Berliner iekt nur st als vierter nach einem Dortmun m. ' m der, emem Essener und einem Frank furter. Immerhin hat dieser tei&st Berliner sein Einkommen für das Jahr 189394 noch auf die Kleinig Kit von über.5.705.000 Mark geschätzt wofür er an Einkommensteuer den Be trag .von 223.200 Mark zu entrichten hat. Wenn sein Jahreseinkommen von fast 5 3-4 Millionen eine vierprozentiae Berzinsunq seines Bermöaens darstellt, so 'besitzt derselbe über 140 Millionen-Mark. Rund noch ein mal so groß nämlich über 275 Mill. Mark bezifferte sich aber für das Jahr 1892 93 das Vermögen eines Dortmunders, des italienischen Consuls Albert Hösch, Leiters und Haupt-Actionärs des Eisen- u. Stahlwcrks Hösch daselbst, der auch für 13)3 94 noch als reichst? Steuerzahler angegeben lst, also der reichste Mann in Preußen zu betrachten sem durste. Dieser Dortmunder hatte sich für 1892
v3 mit einem jährlichen Eiiilommen von über 10.9 Millionen eingeschätzt und dafür 436.000 Mark gezahlt, für 1833 94 berechnet er sein Einkommen nur noch auf 8.23 Millionen, der arme Reichste" hat also einen Ausfall am jährlichen Einkommen um
mehr als 2 1-2 Millionen erlitten und muk somit an Vermöaerb im Laufe des Jahres wenigstens 50 Millionen vcroren Kaben. Erfreulicher ist Krupp in Essen als zweitreichster Preuße vorwärts gekommen. Er hat die Ueberzsugung erlangt, daß sich sein Einkommen seit dem Voriabr um 440.000 Mark erhöht habe, und zahlt sür 1893 94 den Steuerbetrag von 287.600 Mark für ein Einkommen von über 7.190.000 Mark. Rothschild in Frankfurt a. M. hat nichts vor sich bnnaen können, eher ist bei die em Dritten in der Reibe der Reichsten in Preußen ein kleiner Rückgang bemerk. bar. 1892 93 war er noch irrn 5, 855.000 Mark Einkommen eingeckän . ent ist er au 5,840,uüu wart herabgestiegen. Nach Rothschild folgt als Vierter im Bunde der oben erwähnte Berlr.r, dessen Einkommen ick seit dem Vor ahre um 850.000 Mark auf über 5.705.000 Mark erhöht ha. Diesem Berliner am nächsten kommt ein Breslauer mit über 4.330.000 Mark Jahreseinkommen. dann folgen zwei Berliner, der eine mit 4.220.000 Mark Einkommen, der andere hat gerade nur' 3 1-2 Millionen jährlich zu verzehren. Im ganzen haben drei Berliner ein jährliches Ein kommen .Don 3 bis 4 Millionen, suns weitere müssen sich schon mit 2 bis 3 Mill. Mark jährlich begnügen, zwölf Personen schätzen ihre jährlichen Reke-n-:-n auf 1 bis 2 Mm. maxi. Nimmt man an, daß ein Einkommen von 120.000 Mark jährlich erforderlich ist, um einen Thalermillionär vorzustellen, so gibt es solcher 'Thalermillionäre in Berlin 426. Ihre Zahl ist aber seit dem Voriahr nicht gewachsen, sondern bat sick soaar um 14 verrinaert. Mehr als 100.000 Mark Einkommen besitzen in Berlin 556 Personen, gegen 569 im Vorjahr. Im ganzen, preußischen Staat gibt es solcher Personen mit mehr als 100.000 Mark Einkommen 1332. Auch hier ist ein Ruckaanq seit dem Voriahr um 49 merkbar. Vom Inlande. mNur das kleinere Viertel der amerikanischen Schiffe dient der Oceanischen (schlsssahrt; siebenundm ( m i siebzig vom Hundert oesasjen sicy irni der Fluß-, See- und Küsten-Schiff-fabrt. Von Nähmaschinen-Oel verursachte gelbe Flecke auf weißem Rtmt lassen sick dadurch beseitigen. dah die slealge stelle vor dem ibsa il r f schen mit Seife mit emem mtt Ammo niak getränkten Lappen abgerieben wird. - HnNewCaNlein dem Vrüaelstaatchen Delaware wohnten dieser Taae der an sieben Gesekesübertretern vollzogenen Prügelstrafe über fllnfhun rn cn " vzu neugierige oei.ori jino oer rugelpfahl und der Pranger mit einander vereinigt : das zu der Strafvollstreckung gebrauchte Werkzeug war eine regel rechte neunschanzige Katze an einem etwa zwei ftuk langen Stiele. Die Prüaelkandidaten waren sämmtlich Ne aer. Vormittags um Elf wurden der Ärandstrster John Smith und Levi Gibson, welcher auf die farbige Lehre rin Josephine Laudy einen mordenschen Angriff unternommen hatte, eine Stunde an den Pranger gestellt und Smith und sechs Diebe, darunter vier uhnerdiebe. erhielten die ihnen zuer kannten zehn bis zwanzigPeltschenhiebe aus den entblößten Rucken ausgetheilt Die meisten von ihnen haben außer bt Prügelstrafe noch Gefangmßhast zu be stehen. Aus nicht aufgeklärten Gründen beging der deutsche Schriftsetzer larl Walter in New York Selbstmord, indem er sich im Kellerge laß seiner Wohnung erhängte. Wal ter's Gattin ist die Hausmeisterin je nes Gebäudes und die aus sechs K'öv sen bestehende Familie bewohnt das vordere Souterrain in dem genannten Hause.wahrend die Hinteren Räumlich leiten als Koblenaelaß benukt werden Walter erhob sich früh um fünf Uhr und sagte seiner Frau, daß er ln dem im äußeren Keller befindlichen großen Ofen Feuer anmachen wolle. Sie b'örte auch Geräusch, das jedoch nach einiger T.1L . -fi i. rr i c. r. neu ucmummie. vsiunoe spa ter begab sie sich, verwundert über das lange Ausbleiben des Gatten, in den Kellerraum, dock erst nach einiaemSu chen bemerkte sie zu ihrem Schrecken in dem letzten, beim Fahrstuhl gelegenen Gelaß den Körper desselben, der an einer Waschleme hing, welche um die Abzuasleine geschlungen war. Volizist MrGloin vom 26. Bezirk wurde herbeigerufen und schnitt den Lebensmüden ab, aus dessen Körper jedoch wie Dr. Warner sofort constatirte schon das Leben entflohen war. Walter soll brustkrank gewesen sem und des halb oft an Melancholie gelitten ba ben. Seine Frau glaubt, daß er in ttmporarer Geistesstörung die tragt sche That begangen bat. Der Verstor bene stand im 33. Lebensjahre und stammte aus Mannheim. Er war bei einer deutschen Zeitung beschäftigt und gehörte der Typographical Union vto. 274" an. Die städtischen und di Eounty-Beamten in Lincoln in 3lli nois haben sich noch kaum von der Entdeckung einer Verschwörung zur Zerstörung des Countv-'Gefänanisses I Y,:tir äs., ii i'nuu tiarnu eigen. juxt lött lojroorunQ wurve von zwei brauen zimmern NcrmenS ftda Sbelles und Georg Williams in Atlanta, wcchin sie sich begeben hatten, um zu dem erwähnten Zwecke vynamitpatronen zu !m k. m . i ..! luuim, m uci elillnienyell ausgeplaudert. Sie hatten mit ihren BeLitern das Haus einer Freundin aufgesucht und waren dort in Folge von reichlichem Schnapsgenusse gesvrächig geworden; sie erzählten in diesem Zustände der Freundin von ihrem Vorhaben, in. der Nacht das Gefängniß in die Luft zu Mengen, nd zeigten, jhr
das das JerstSrungsmittel'enthaltende Päckchen. Die Freundin wurde durch die Mittheilung erschreckt und bat die beiden Frauenzimmer, von dem VorHaben abzustehen, da in der Nähe wohnende Leute, die aus fünf Personen bestehende Sheriffsfamilie und fünf-
zehn Gefangene, ohne Zweifel bei der Ausführung des Verbrechens um das Leben kommen wurden. Die Sbelles und die Williams wurden verhaftet, und noch zwei junge Männer wurden auf den Verdacht der Mitwissenschaft eingesperrt. Einer derselben war mit der Handhabung von Dynamit zu Bergbauzwecken vertraut und scheint, da er am Abend in der Gesellschaft der beiden Frauenzimmer betroffen worden war und auch in zahlreiche Verbrechen verwickelt ist, einer der Hauptverschworenen zu sein. Die Shelles ist, seit sie über die Schwere der Strafe ihres Verbrechens belehrt worden ist. sehr niedergeschlagen und bereut ihre Theilnahme an der Verschwörung. Beide Frauenzimmer stimmen darin uberem, daß der neulich verhaftete SÄweinedieb Goodpasture sie zur Herbeischassung des Dynamits angestiftet habe. Goodpasture ist mittlerweile in das Zuchthaus in Joliet eingeliefert worden. Amor, der Schalkhafte, hat wieder einmal einen tollen Streich verübt. Frl.- Amalia Goldmann, die bereits 66 Jahre zählt und bis jetzt standhaft ledig" geblieben ist, betrauert die angebliche Treulosigkeit ihres Bräutigams Henry Casper, der jung genug ist, um ihr Enkel zu sein. Die unglückliche Braut erschien dieser Tage im Lee Ave. Polizeigerichte in New Aork; ihr faltenreiches Gesicht war noch blässer und runzeliger, als gewöhnlich, während ihre Augen durch Weinen roth und angeschwollen waren. Die Greisin. die noch an ihrem Lebensabende schnell im Hafen der Ehe landen wollte und sich nun um ihr eheliches Paradies betrogen glaubt, wohnt mit ihrem Bru. der an der Central Ave., nahe Stan hope Str. Casper, der 27 Jahre alt und erst vor kurzer Zelt aus Deutsch land - angekommen ist, wohnte auch dort. Frl.- Goldmann behauptet. daß ihr der rnnge Mann zuerst Lie besanträge gemacht habe; anfangs habe er sie zwar etwas schüchtern unter dem Kinn gekitzelt, spater habe er sie gar ge küßt, und das Ende vom Liede war. daß die Greisin und der Jüngling sich verlobten. Frl. Goldmann's Braut kleid war schon fertig; sie hatte sogar ihre weißen Locken in Papier eingewickelt, um ;a recht hübsch und anmu thiq in den Augen ihres Freiers zu er scheinen. Casper scheint aber plötzlich doch Gewissensbisse bekommen zu haben. denn je näher die glückliche Stunde heranrückte, desto unruhiger wurde er, bis er plötzlich ganz und gar verschwand und sein Ärautchen im Stiche ließ. Frl.- Goldmann's jung fräuliches" Herz wäre beinahe gebro chen, als sie später erfuhr, daß sich ihr Casper mit einem jungen Mädchen in New Nork verlobt habe. Im Gerichte enlärte man dem alten Fräulein, das man nichts für sie thun könne. Vom Auslande. DieZahl der jährlichen kalendermäßigen Arbeitstage ist bei den derschiedenen Völkern sehr verschieden. Sie betragt sur das Innere von Nutz land 267 Tage, während Canada 270, Schottland 276. England 273, Portu aal 283. Russisch-Polen 233. Spanien 290, Oesterreich und die Ostseeprovln zen 295, Italien 293, Bayern, Belgien und Luxemburg 300, die sächsischen Herzogtümer 301, das Königreich Sachsen, Russisch-Finnland undFrank reich 302, Württemberg, Schweiz, Dä nemark und Norwegen 303, Schweden 304, Preußen und Irland 305, die Ver. Staaten von Nordamerika 306 und Holland 303 jährliche officielle Arbenstage haben. Die meisten Ar beitstaqe, nämlich 312, finden wir in Ungarn. Wie man sieht, gestattet die Zahl der Kalenderfeiertage keinen Schluß auf Fleiß und Wohlstand eines Volkes, da England und Rußland die meisten, Holland und die Ver. Staa ten nächst Ungarn die wenigsten haben. Es kommt eben darauf an, ob, was und wie an den als Arbeitstaen angestrichenen Tagen gearbeitet wird. Eine höchst wichtige Erfindung wurde bei einer Fahrt des Panzerschiffes Wörth- einer prakti. schen Probe unterworfen. Es war eine vom Korvettenkapitän a. D. Melter erfundene Rettungsboje mit elektrischer Beleuchtung. Zu diesem Zwecke hatte sich eine Commission der Kieler Werft, sowie die Schiffsprüfungscommission an Bord begegeben. Die Boje, die an der Backbordseite angebracht war, wurde bei einer Fahrgeschwindigkeit von 16 Seemeilen fallen gelassen und nachdem dieselbe 10 bis 12 Sekunden in den hohen, durch die beiden Schiffsschrauben erzeugten Wellen verschwunden war. tauchte sie dann unversehrt mit brennender Lampe aus. Nachdem die Boje bei der Rückfahrt wieder längsseit gekommen, wurde sie in der kurzen Zeit von 2 1-2 Minuten aufgenommen und angebracht. Das Resultat war ein über Erwarten günstiges und die Einführung der neuen Rettungsboje bei derKriegs- und Handelsmarine steht bevor. Den ho lstikl nischen Nord seehäfen droht eine schwere Gefahr, da dieselben seit Jahren mehr und mehr versanden. Immer schwieriger und gefährlicher wird das Fahrwasser dieser Häfen, sogar für kleinere Schiffe. Die stetig größere Ausdehnung annehnunden Antlesen haben bereits zahlreiche Schiffsunfälle herbeigeführt. Die Versandung der Häsen erklärt sich daraus, daß die schleswigschen Halligen, die bekannten kleinen Nordseilande,. alljährlich durch die Wogen der Nordsee an Umfang verlieren; die losgelösten Erdmassen werden durch die Fluth an die holsteinsche Küste ge. trieben. Es vergrößert sich Holstein auf diese Weise beständig, während Schleswig in gleichem Maße an Flacheninhalt abnimmt. Die Vergrößesung Holsteins bringt aber eine schwere
eeinnachligung ces erreyrs uno eine große Gefahr für die Schifffahrt mit sich, da d'.: Nordseehäfen eben allmälig versanden. Von beteiligterSeite sind wiederholt Petitionen an die Regierung gerichtet worden, um eine
Verbesserung des Fahrwassers herbeizuführen. Nunm?hr hat die Schles wigerRegierung beschlossen, eine durchgreifende Hebung der bedrohten Hasen vorzunehmen. Durch Naßbags.'r. die zur Zeit im Nord-Ostsee-Kanal thätig sind, sollen im kommenden Frühjahr die gefährlichen Untiefen beseitigt, und dem Fahrwasser wird alsdann die erforderliche Breite und Tiefe gegeben werden. Ein Landwirth, erzählt die Revue Scientifique", besaß seit 12 Jahren nne Kuh. die er ernst als em Kalb von einigen Wochen gekauft hatte. Da Thier achtete auf keinen Zuruf und zeigte die größte Gleichgiltigkeit bel jedem Geräusch, das man in seiner Nähe verursachte. W.?nn es sich im Stalle befand und vieStunde der Fütterung heranrückte, wo die Stiere brllllend ihr Futter verlangen, öffnete es das Maul, ganz wie ein brüllender Ochse, und streckte Hals und Kopf vorwarts, brachte aber keinen anderen Laut, als ein leises, kurzes Gurgeln hervor. Der Gesichtssinn der Kuh schien hingegen sehr entwickelt. Weder in den Ohren noch am Kehlkopf war etwas Unregelmäßiges nachzuweisen. Es wäre interessant gewesen, zu ersahren, ob sich der Stimm- und GehörMangel des Thieres auf die Nachkommenschaft übertrage. Leiser wurden aber du acht Kalber, welche die Taubstumme zur Welt brachte, schon in frllher Jugend zur Schlachtbank geführt. Eine Botschaft von der See ist an der schottischen Küste in der Nähe der Clyde-Mündung an fern Strand gespült worden. Fischerleute fanden dort eine kleine Blechbüchse, welche einen Zett.?l folgenden Inhalts enthielt: Maria Rickmers- sinkt. 12. December 1892.- Diese Nachricht ruft recht schmerzliche Erinnerungen an den Untergang des bremischen Fünfmasters Maria Rickmers" wach, der am 14. Juli 1892 von Saigon mit einer vollen Ladung Reis nach der Weser abging, am 24. Juli Anjer passirte und seitdem verschonn ist. Die obenerwähnte Blechbüchse war mit dem Namen einer Berliner Firma versehen. Der verschollene Fünfmal? Maria Rickmers- war das größte Segelschiff, das je erbaut worden ist. Es hatte eine Ladefähigkeit von ca. 6000 Tonnen und besaß eine Läng.? von 375 Fuß. Die drei vorderen Masten hatten von der Wasserlinie gerechnet eine Höhe von je 200 Fuß, was wr Höhe eines schon ganz ansehnlichen KirchthurmeS entspricht. Schiff und Ladunq hatten einen Werth von zwei Millionen Mark. Mit der Maria Rickmers- haben 42 brave Seeute ihren Tod in den Wellen gefunden. Jmmerlangsamvoran. scheint die Parole der Hamburger Straßenbahn zu sein, wie aus folgendem Vorfall erhellt. Bei einem Früh, schoppen am Bahnhofsplatz beim Berlin ner Bahnhof schlössen mehrere Herren folgende Wette ab und brachten sie auch sofort zum Aus trag: Zwei 'der Anwesenden behaupteten, schneller als die Ringbahnwagen der Straßeneisenbahn die Rundtour um die Stadt zu rücklegen zu wollen. Beide Herren traten darauf mit dem Wagen Nr. 474 den Wettlauf an. Bis zum Circusweg hielten die Läufer öinen Vorsprung von etwa 200 Schritt aufrecht, dann holten sie derartig aus, daß der eine Herr nach 40 1-2 Minuten, der andere knapp eine Minute später auf dem Ausganaspunkt anlangte, während der Vferdebahnwagen erst fünf Minuten später eintraf. Ein dritter Herr, der m Pferdebahnwagen saß und durch ,'men einsteigenden, Herrn von dem Abschluß der Wette Kenntniß erhielt, verließ den Wagen beim Halten am Holstenplatz und lief den beiden .?rstge nannten Herren nach. Auch dieser Herr kam noch 2 1-2 Minuten vor dem Pferdebahnwagen am Ziel an. Das Organ der Pilsener Jungtschechen Hlas Naroda" hat jüngst einige vertrauliche Briefe des döutsch-böhmischen Abgeordneten Eim veröffentlicht, in denen Dinge standen, welche die deutsch-böhmischen Politiker lieber geheimgehalten hätten. Man schr über Verrath. Jetzt wird aufgeklärt, wieso der Hlas Naroda- in den Besitz der Briefe des Abgeordneten Eim kam. Das Makulaturpapier aus dem' Nachlasse des verstorbenen Ab ordnetenTrojan wurde an einenWurst maher verkauft, dessen Laden unmittelbar an die Redaktions-Lokalitäkn des Hlas Naroda- grenzt. Als die Redaktionsmitglieder aus dem betrefsenden Laden Würste holen ließen, wan diese in die Briefe, die Abgeordneter Eim an den Abgeordneten Trojan geschrieben hatte, eingewickelt. Das in Nervi bei Genua gestorbene Fräulein Mar Stuber von Wiesbaden hat in ihrem letzten Willen ihre Vaterstadt zur Universalerbin ihres Vermögens, das auf nahezu ein.? Million Mark geschätzt wird, eingesetzt. Der Rentner Ludwig Heppenheimer in Biebrich war in dem Testament mit 100,000, Mark bedacht, doch starb er 12 Stunden vor der Erblasserin, so daß auch dieses Legat an die Stadt Wiesbaden zurückfällt. Dem Vernehmen nach will der Bauunternehmer Ludwig Felix alls Stiefvater der Kinder des Neffen der Verstorbenen das Testament anfechten, dürfte mit dem Proceß jedoch kein Glück haben. Der Köniz kann jedoch die erforderliche Genehmigung zur Annahme des Vermächtnisses versagen oder sie an die Bedingung knüpfen, daß die Erbin sich mit den unberücksichtigt gebliebenen Verwandten auseinandersetzt. ' Im Uebrigen hat die Verstorhenö ihrem Dienstmädchen Margarethe Steinbach 100,000 Mark vermacht. Die,Stadt Algier befand sich seit geraumer Zeit in großer Aufregung wegen einer Schatzgräberge schichte. Es handelte sich um 20 Millionen in Oold. die in einem' unterir-
dischen Raume der Kasbah vergraven sein sollten. Ein Italiener, der vor 1830 schon die Stadt bewohnte, hatte bei dem Vergraben geholfen und besaß Pläne und Anweisungen zur Auffindung des Platzes. Im Jahre 1874
aber erst erbat n sich bei den Behörden die Erlaubniß zu Nachforschungen, da er alle Mitwisser gestorben glaubte, wurde aber abgewiesen und starb darüber. Sein Sohn war glücklicher ; der Staat gab ihm, nachdem er sich einen Löwenanthcil und strenge Ueberwachung gesichert hatte, die Ermächtigung, am bezeichneten Orte nachzugraben. Es geschah in den letzten Wochen, aber aller Eifer, der darauf verwandt wurde, half nichts vom Schatze keine Spur ! I n Braunschweig ivird wieder mal in officieller Weise vor dem juristischen Studium gewarnt. Land-gerichts-Präsident Dedekind hat nämlich die folgende Bekanntmachung erlassen : Die Zahl der zu dem hiesigen Vorbereitungsdienst zugelassenen Referendare hat in den letzten Jahren so zugenommen, daß deren ordnungs mäßige Beschäftigung in den-verschie-denen Stadien jenes Dienstes auf Schwierigkeiten stößt, und daß nur ein beschrankter Theil der Referendare Aussicht hat, nach dem Bestehen der zweitenPrüfung im braunschweigischen Staatsdienst, namentlich im Justizdienste, Verwendung zu finden. Mit Rücksicht hierauf hat das Herzog!. Staatsministerium. Departement der Justiz, den Unterzeichneten (Präs. Dedekind) beauftragt, vor der Ergreifung des juristischen Studiums, wenn dabei der künftige Eintritt in den hiesigen Justizdienst beabsichtigt wird, öffentlich zu warnen. Mehrals tausend Mann sinden in den britischen Vergwerten jährlich ihren Tod. Nach dem eben veröffentlichten Bericht beliefen sich diese Unglücksfälle im Jahre 1893 auf 1056. 158 Todesfälle waren dieFolge von schlagenden Wettern, 411 von einstürzenden Decken und Gerüsten, 103 ereigneten sich in den Zugangsschächten und 265 Todesfälle unter der Erde werden verschiedenen anderen Ursachen zugeschrieben, während 119 Personen durchMaschinerie- und sonstig.? Unfälle an der Erdoberfläche ihren Tod fanden. Die Gesammtzahl ist gewiß beträchtlich, auch wenn man berücksichtigt, daß die Zahl der Bergleute im Vereinigten Königreich nahezu 600,000 betragt. ' Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen des Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Müwaukee, St. Paul, Minneapolls und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Llme zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wis consin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts plähe erreicht alö irgend eine andere Linie im Norowesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Nouten, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an ZaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Marktbericht. Wholesale-Prcise SrocerieS. Z'tcker:' harter $5.3. Guter gelber $4.26. Gewöbil. gelber $3 6Z. Kaff?e: aeröst. Banner, Lion und Java 2 t. 75c k ,n 50 Pjv saaen) Capital 23c Pilot 23c T'akota 22c Braz'l 22V4'c Getr. Aepfel Zc Pfirsiche Ilc Corimhen 5c Pflaumen 75c Aprikosen 1S)c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.50 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $230 Kraut per Faß $1.50 Zwiebeln per Faß $2.00 ZNüben per Faß $1 50 Bohnen per Bushel $l 60 Kartoffeln per Bushel 65c Eüß Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weiz-n pat. $4.00 FrühjahrWciz?n pat. $4.00 Winter extra $2.50 GewöhniicheS $1.7 Roggenmehl $3 25 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countiy 1?c. Eier, irisch, per Dutz 14c Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund ; Spring öhickcns 6c; Hähne 3c; Turkcy Hennen 7c ; Enten jc ; Gänse $4.80 perDutz. 3ac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von eivheiraifchem und irapsrtirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und Ebampagner. 30 55 32 ll Maryland Otr. Telephon No. 407. 9 ftellungen werten ack Cen Zbetlen bn Statt vrmot abgeliefert. j. C. nORNUSG'S irthfchaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner darmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Oetränke Eizrri,
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