Indiana Tribüne, Volume 17, Number 150, Indianapolis, Marion County, 17 February 1894 — Page 2

lndiana Aribüne.

Erscheint Tüglich und Sonntage. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träge, 0Eent per Zoche, die SonntagS-Tribüne 6 Cent per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder SS Cents perMonat. Pev Post ,ugeschickt in Vor auSbezahlung kper Jahr. Office : No. 13 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 17. Februar '94. 5luf Kosten des Flukverkthrö. Jmm:r mehr drängen die Eisenbahn nen den Flußboot-Verkehr in den Hmterarund. Zahlreich in der neuen und in der alten Welt sind die Beispiele, dak die ganze Boot- und Dampfer-Jn-. dustrie auf bedeutenden Flüssen durch die weitereAusdehnung des EisenbahnVerkehrs ertödtet oder doch traurig ver irüppelt wurde. Besonders auffallend ist aber dieser Proceß am MississippiBootverkehr zu beobachten. Was war derselbe ehemals, zur Zeit als Gerstäcker ii. A. als Flußboot-Heizer den Stoff zu seinen Romanen sarn melte, und auch noch später, und was ist er heute! Es macht einen melancholischen Eindruck, alte Rheder von Mississippi-Booten über den Verfall ihs'Gcschäftes, seitdem von New Orleans bis nach St. Paul das Dampfroß keucht, klagen zu hören. Ganze Orte, welche durch das MississippiDampfergeschäft mit Getreid?beförderang u. s. w. groß und blühend geworden waren, sind, wenn nicht verschwunden, so doch sogut wie ausgestorben. Manche sind der düsteren Ansicht, daß es nicht mehr viele Jahre dauern werde, bis die Frachtbeförderung auf dem .Vater der Ströme" gänzlich aufgehört haben werde. Es ist auch nutzlos für das Fluß-dampfer-Geschäft, sich durch niedrigere Frachtsätze oder auf irgend eine andere Weise diesem Proceß ernsthaft entgegnizustemmen. Die Eisenbahngesellschaften haben ihre natürlichen Vor theile noch auf rücksichtslose Weise erhöht, die ihnen ja so hervorragend tU gen ist. ' Sehen wir uns z. V. die Entwicklung der Dinge zwischen Dubuque und St. Paul an. Von Dubuque nach St. Paul geht zu beiden Seiten des Flusses eine Eisenbahn; beide Bahnen berühren beinahe jeden Flußort an den betr. Uferstellen. Früher konnten nun während der ganzen Jahreszeit, in welcher die Schiffahrt auf dem Fluß offen" war, Vit Flußdampfer noch immer in aussichtsvollen Mitbewerb mit der Eisenbahn treten; denn ihre Beför derungssätze waren diel niedriger, als dieseniqen der Bahnen, ja sie beförderUn sogar rascher! Ungefähr vier Morate jedes Jahres aber war der Fluß tom einen User zum anderen fest zufroren, und war also die Schifffahrt -schlössen. Da? machten sich die Eisenbahngesellschaften fcalo gtiiag zunutze, indem sis ihren Kunden einfach den Revolver auf die Brust setzten; das heißt, sie zwangen dieEüterversender, nur Iah-res-Contracte mit ihnen zu maeben. Natürlich wollten die Kunden davon anfangs nichts wissen,' aber die Vahngescllschften hatten sie ja vier Monate in ihrer Gewalt und trieben sie auf alle Art gehörig in die Enge, bis jetzt beinahe alle Güterversender auf die Jahrescontracte eingegangen sind. Die Bahngesellschasten legten auch allenthalben Nebengeleise nach fast sämmtlichen größeren Versandt-Anla-aen unmittelbar hin. Noch jetzt ist diese Entwicklung im Gange, und in wenigen Jahren dürfte das Stahlschie-nen-Netz ein vollständiges von den Quellwässern des Mississippi bis direkt zu seiner Mündung sein. Wie lange wird das Vootgeschäft dabei noch athmen können? Kaiser Wilhelm als Taktiker. In den Londoner Times" stellt ein militärischer Berichterstatter einaebende Betrachtungen über die deutschenHerbstuvungen an. Den Schluß dieser Artikel bildet eine Schilderung des Einflusses, den die Krieasakademie ausübt, um gleichartige Anschauungen im tytzt zu verbreiten und ?a 'erhalten. Die Manöver", heißt es weiter, er. lauben den höheren Behörden, das Arbeiten dieses' Systems zu übersehen. toic geben außerdem dem Hochstcom, mandirenden Gelegenheit, seine Generäle zu prüfen und zu unterrichten Für die, welche erstaune vor dem Ge danken, daß der Soldat auf denStand vunkt eines einfachen Dieners des Staates herabgedrückt ist einer Art von Äolksschulmerster, der sein Brod durch saure Arbeit verdient mag als 2rojt dienen, daß der Kaiser selbzt ein o ernster Tattillehrer ist wie nur einer seiner Officiere, und daß er nicht der schlechteste Soldat ist. Keinem Geringeren blieb die zweistündige Endkritik bei den Manövern überlassen, ob. gleich der Chef des Generalstabes. Moltke's Nachfolaer. ihn im Elsak be. leitete. Von Officieren, die zugegen waren, horte ich, daß kem noch so er fahrener General die Overationen et rechter hätte vorführen oder klarer und sacygematzer hatte besprechen konnen.Es ist, den CnglaiNern Nicht neu, daß der Kaiser vn ?oner. unermüdlicher Sol dat ist, aber ich glaube, daß man nicht allgemein seine - taktische Autorität . r - rf- ! -r renn!, oer lerne uuTjicieic mir ungeyeu chelter Achtuna ?.ubören. Auch sein Ruf als Führer ist nicht bis"zirn8 gedrungen. Wie mir deutsche Offuiere saaten. bat er hervorstechende tarnaf ien in dieser Hinsicht, und das badische Corps führte er, obgleich es schwacher an Zahl war, zu einem Erfolge, der im t 1 1 . .irj: w v r. " rr jtncg yanc ciuuuniu jciii mujicn Die Vermuthung, daß er sich bei solAin Geleaenbeiien die Qilfe seiner Umgebung gefallen läßt, wird von Jedem r . ' . r - w r.' . r ..rc c c .c

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aqitt yat. Was deutsche Heer ha: weniastens volles Vertrauen zu seiner Tüchtigkeit als General und zu seiner Kraft als oberster Befehlshaber. Das Haus Hohenzollern hat große Soldaten und gewaltige Männer gehabt, und

wenn der Kaiser auch noch beweisen muß, daß er mit seinen Ahnherren wetteifern kann, so steht doch seine volliae Autorität außer Frage. Em eiserner Wille, unbeugsame Entschlossenheit und völlige Furchtlosigkeit vor Ber. antwortung und die wichtigsten Eigenschaften für dc:s Haupt eines Heeres. Daß Eifersüchteleien und Reibungen selbst unter den höchsten und fähigsten Generälen entstehen können, und welche schlimmen Folgen sie nach sich ziehen, ist allgemein bekannt. Selbst in Armeen, die wegen ihrer Mannszucht und Loyalität berühmt sind, können Melnungsverschiedenheiten auftreten, wie uns Enthüllungen über die deutschen Fuhrer von 1870 'erst neuerdings gezeiat haben . Es ist gut für ein Heer, wenn es em Haupt hat, dessen Recht auf die höchste Autorität fraglos ist, dessen Fähigkeiten und Unparteilichkeit Niemand bestreitet und und dessen Entscheidungen daher sich Alle beugen. Wenn aus keinem anderen Grunde, so ist deshalb die Herrschernatur des Kai sers ein außerordentliches Kraftelement des deutschen Heeres und mag sich noch als einer der mächtigsten Faktoren m der europaischen Geschichte beweisen." . . . : Schön' Elsie und ihr Ränder. Ein vikanter Roman aus dem Leben, dessen Heldin eine Repräsentantin der fashionablen Gesellschaft von New 9)ork ist, während der Held in SingSing die Zebrajacke trägt, wird binnen Kurzem in einer eleaanten öochzeitsfeier sein Schlußcapitel erhalten. Das erste apitel datirt in die Zcit zurück, als Warden Vrown das genanme jucytyaus mrnverwanete. iüu ser Biedermann Katte aani eiaenthllmliche Ansichten von der Verwaltung der semer ijoqm anvertrauten Anstalt, mit ihr:n Insassen von Mördern. Räubern. Fälschern und sonst!gen Gaunern jeglichen Kalibers. Seine aam besondere Force bestand dann, bei den Damen, welch: krankhaste Neuzier in das Z?brahotel führte, den galanten Sch.Derenöther zu spielen und sie mit Gesangsvorträgen seines Chors, der ausschließlich aus Verbrechern gebildet war. zu unterhalten. Wenn bei solchen festlichen Gelegenheiten die Zuchthäusler ibre Junen1 Stimmen erschallen ließen, flössen die Herzen der eleganten Damen über von ypersentlmentalltat und Sympathie für den Räuber, den Fälscher, den Dieb und nicht selten vertheilten sie die dustenden Blumen, welche sie an ihrem Busen getragen, unter die Hallunkenlazaar. Bei einer solchen 3eleaenbeit war es. daß Fräulein Elsie Guibert zum ersten Male ihren George sah. Die iunae Dame wie ibre ftraii Mama hatte es eines schönen Tages in ihrer eleaanten Wohnung, No. 103 West 93. Straße in New York, zu langweilig aefunden und mit verwandten Seelen unternahmen sie eine Tour nach Sing Sing. Warden Brown ließ natürlich lemen Festchor" antreten, dessen strammer Dirigent, ein Teutone Namens E. M. Hernz. es der Frau viama anthat. Daß der Kerl eine kleine Jndiscretion- in der Langfingervarietät begangen hatte und ihm dasur sechs Jahre und sechs Monate aufgebrummt waren, verschlug bei der eleganten Dame nichts. Sie verwandte sich persönlich beim Gouverneur Flower für den Hallunken und Letzterer wurde begnadigt, trotzdem er erst zwei Jahre und fünf Monate abgesessen hatte. .Diese Asfäre bildet sozusagen nur die Einleitung zu Elsie's Roman. Während die Mama ihrem Spitzbuben das mit krankhafter Sentimentalität zum Ueberfließen gefüllte Herzkämmerlein öffnete, hatte daS Töchterlein keinen Blick von einem anderen Gauner verwandt, der sich unter der Zebraschaar durch eine Kravatte hervorstach. Kaum war sie zu Hause angelangt, als sie an Warden Brown ein fein parfü mirtes Brieflein sandte, in welchem sie um Mittheilung des Namens des Sträflings mit der Kravatte bat. Umgehend traf die Antwort ein. Sein Name war George W. Curtiß. Im Besitz dieser Information . schrieb Fräulein Elsie an George in der Zebrajacke ein Brieflein, das ihr zartes Interesse für ibn erkennen lieft. Mas kam es der nach Liebe dürstendenDame darauf an, daß der Bursche ein ganz verkommenes Subject war? Der Sohn einer anständigen New Yorker Familie. hatte er durch seine schlechten streiche seme alte Mutter beinahe un ter dieE:de gebracht; seine zwei resp tablen Onkel hatten sich von ihm los gesagt und am 9. Oktober 830 schlos sen sich die Thore des Zuch auses bin ter ihm. auf Neben ?labre nach 'dem Urtheile.des Richters Cowinz. Allein es kam anders.Hin imd her flogen die zärtlichen Äotscyasten zwischenGeorge und Elsie Der wackere Warden Brown katte mzwischen aufgehört, als kkmvresario für einen Chor. von Zuchthäuslern zu dienen, und Warden Charles F. Durston hatte das Regiment in der Anstalt übernommen. Da er in seiner amtlichen Stellung einen Einblick in die Correspondenz aller Gefangenen nehmen muß, erlangte er Kenntniß von dem Techtel-Mechtel. Unverzüglich macyte er der Mama Gulbert Mltthei luna davon, worauf diese ihn in dür ren Worten wissen ließ, daß sie mit dem zarten Verkältnik ibrer Tochter durchaus einverstanden wäre und Elsie ihren George heirathen wurde. Das nächste Kavitel in dem Roman ist nicht ohne Komik. Eines Tages erschien em würdiger Presbyterianer Prediger aus Harlem, zu dessen Ge meinde die Familie des iunaen 5Zuckt Häuslers gehörte, in Sing-Sing. Er machte dem Letzteren die Eröffnung, daß der Districts-Anwalt De Lancy j ?licou jur leine zyegnyoiguM aropn im. ii x. ' . ; in. w -

nen werden sollte, dieser aber sede VerMittelung abgelehnt hätte, weil beide Onkel nichts mehr von ihm wissen wollten. George Curtiß eröffnete darauf dem guten Prediger, daß er sich seine Liebesmühe sparen könnte, denn

auf inständiges Bitten von Schön' Elsie hatte Gouverneur Flower das Strafmaß von sieben auf drei und ein halbes Jahr ermäßigt. Diese hat er in einigen Wochen verbüßt und dann Gluck aus zur fröhlichen Hochzelt! Inzwischen besingt die schöne Elsie, die unter dem Namen Elsie Ray öffentlich auftritt, .ihre Liebe in einem rührenden Liede, das ihr George ln wunderbaren Reimlein geschrieben und in noch viel schonere'Musik gesetzt hat. At LastYou Carae to Me", lautet der Titel dieses Liebesliedes. Im Uebrigen haben Elsie und George außer diesem Liede eine durchaus substantielle Basis für ihre Liebe: Mama besitzt ein Vermögen von 100,000 Dollars. Vom Jnlande. AuS dem Bericht des BankCommissärs Breideirtbal aeÄt hervor. daß sich im Staate Kansas zur Zeit 419 Staats- un'd Privatbanken befin- . . r I .;jtl M l oen, oic nailonaroaniren niaji m un gerechnet. Nach dem Geldbestand in den Banken glaubt er schließen zu dürfen, daß das Geschäft in Kansas sich wieder zu heben, im Begriff steht. 3 um Besten der Armen Ashlands, Wis.. sandte unlängst die Firma Swift & Co. in Chicago einen Eisenbabnwaaen voll Rindfleisch nach der genannte Stadt. Die armen Familien empsingenBMette.aus welchen die Anzahl der FamlUenmitglleder verzeichnet war. ?le nach der größeren oder kleineren Anzahl der Familienmitglieder wurde das Fleisch sodann ve theilt. CinNiesenkindistdie neun iäbriae Lrnie Beale von Gurley. Ala. Sie wiegt 102 Pfund und verfügt über eme enorme Korperstarke. Mu der größten Leichtigkeit hebt und trägt sie einen 225 Pfund schweren Ambos oder einen starken Mann, der sie kaum in die Höhe zu heben vermöchte. Das Mädchen tragt sehr lange Haare und vesitzl regelmäßige, schöne Gesichtszüge. ' Eineiaenthümlicher Wachsthumsfall setzt gegenwärtig die Aeskulapiünger in Janesville, Wis., in nicht geringes Erstaunen. Dort ließ sich ein Lljähriges Mädchen die Zähne ausziehen, um sich ein falsches Gebiß einsetzen zu lassen. Von dem Augenblicke an aber kämen frische natürliche Zähne um Vorschem, so daß das künstliche Gebiß nun überflüssig ist. Vierlinaenaabdieser Tage eine Frau in Charleston, W. Ba., das Leben. Dieselbe sind sämmtlich Mädchen und wogen nach der Geburt je vier Pfund. Während der Entbindung schmauchte die glücklicheMutter in groß ter Gemuthsruye ihre Pseise und erregte den Eindruck, as ob sie in dem Ereignin durchaus nichts Außergewohnliches erblickte. Äu ?kndevendence i'n Miss. ist Frau Luch Evans im hohem' Alter von 110 Jahren gestorben. ZülS zu ihrem Lebensende erfreute sich die nunmehr Dahingeschiedene völliger geistiger Frische und besaß ern geradezu erstaun liches Gedächtniß für all' die großen geschichtlichen Ereignisse, die sich während ihrer Zeit ' zugetragen. Frau Evans wurde rn Tennessee gedoren und kam vor ewigen 60 Jahren nach Mtj souri. ' .Mutter Heroine", seltnen letzten zehn Jahren Superiorin ' der St. Mary's Akademie in Jndependence in Missouri, ist nach kurzer Krankheit m die Ewigkeit eingegangen. Die nunmebr Verstorbene war weit und breit als edle Wohlthäterin bekannt und manche arme Familie hat ihr unendlich viel Gutes zu verdanken. WH beson derer Vorliebe aber wirkte .Mutter Je rome" unter den Gefangenen in den verschiedenen Staatszuchthausern, de nen sie stets eine hilfreiche Hand zu bes serem Lebenswandel bot. Die Suve riorin entstammte einer hochangesehenen Familie; sie war eine' Tochter des Commodore Shubrick von der Bundesslotte und eine Nickte des verstorbenen Admirals Dupont. Sie nahm den Schleier im 5kabre 1855 in Worcester. Massachusetts. . Ihre Schwester ist die Gattin des OberstCroswn vom 15. InfanterieRegiment, zur Zeit in Fort Sheridan bet Chicago natlomr!.' AuS Verzweiflung dar über, daß ihm die Erfindung eines Perpetuum Mobile" mcht gelingen wollte, beging der Maschinist Charles Heini in seiner Wohnung in New Fork Selbstmord. Heinz war 52 Jahre alt und Verheirather. Seit er in Deutsch land sein Geschäft erlernt hatte, arbe! tete er an der Erfindung der unmögli chen Maschine. In letzter Zeit war er arbeitslos und widmete nun seine ganze Äeit dem Modell, bis er einsah, daß seine ganze 25jährige Arbeit und Mühe an demselben verloren feien. ' Aul v!5sem Grunde erhängte er sich, nachdem seine Frau ausgegangen war, an der Maschine selbst. Ex soll m seinem Handwerk sehr tüchtig und ein sehr zuverlässiger Arbeiter gewesen sein, he? er litt an der Manie, das Perpetuum Mobile erfinden zu wollen, und alö er endlich das Vergebliche seiner Be muhungen einsah, bekam er das Leben satt. " ;:. 5kn dem ve nnsvlvanische Orte Bullskin. ??ad:tte Countv. bat der Agent der Kinderschutzgesellschaft eine Familie voraekunden. die in einem aani unglaublichen Zustande der Unreinliche kett und Verkommenheit lebt und sich dabei doch ganz .munter" zu befinden scheint. Die Familie ist' die des KohlengräberS Humphrey Morris.' Sie wohnt in einer engen baufälligen Hütte, die kaum mehr eine menschliche Woh nung genannt werden rann. Als der Agent die Hüte betrat, saßen fünf Kin der, die fast ganz nackt waren, um einen alten Ofen herum; die Mutter war vollständig nackt. In einer Ecke des Zimmers stand eine alk elende Bett-

statte, in einer' andern Ecke befand 'sich ein Lager aus halbversaultem Stroh; von Bettzeug oder irgend etwas zum Zudecken für die Schläfer war nichts zu sehen. Alle Familienmitglieder waren förmlich schwarz vor Unrath

und Mit Ungeziefer bedeckt. Die Muter ist blödsinnig und dasselbe scheinen alle Kinder zu sein, mit Ausnahme des ältesten, eines Mädchens von 12 Iahren. Aus dem Ofen stand eine alte Pulverkanne und in dieser, welche auch zu Kochzwecken gebraucht wurde, lagen in kochendem Wasser einige alte Lum pen. Morris, das Familienoberhaupt, arbeitet seit 10 Jahren für die Mayei Coke Company, versäumt keinen emzigen Arbeitstag, ist nüchtern und verdient 51.75 per Tag. Er sagt aus, er kause allwöchentlich viel Grocenes toz Mehl, Bohnen und Graupen, sowie zweimal per Woche Fleisch. Aus dem Mehle würden auf der Platte des Ofens Kuchen gebacken. Butter werde in der Familie Nicht genossen, allein diese sei mit ihrer Kost vollkommen zufrieden und habe nur den ernenWunsch, daß man sie in ihrer Weise weiter leben lasse. Von seiner Frau sagte Morris, dieselbe sei, als er sie geheira thet habe, eine Insassin des Asyls von Fahette County gewesen. Er wage es Nicht, von ihr zu verlangen, daß sie Reinlichkeit im Hause schaffe, denn sie drohe dann, allen Familienmitgliedern den Hals abschneiden zu wollen. Wenn er ihr Kleider gebe, zerreiße sie dieselben und werfe sie weg. Von den Kindern geht nicht eines zur Schule und sie wissen mcht, was eme Kirche ist. Als der Agent den Vorschlag machte, die Mutter und die Kinder nach einem Asyl zu bringen, erhob Morris nachdruallchen Protest. Die Countydehorden sind von dem Falle rn Kenntniß ge setzt worden und werden wahrscheinlich einschreiten. , Deutscht Loesl-Nachrlchten. Königreich Sachsen. Dem sächsischen Landtage ist ein Dekret betreffend dre Umgestaltung der Dresdener Bahnhöfe zugegangen, da statt des seinerzeit in Voranschlag ge brachten Gesammtaufwandes von 35, 135,000 Mark ein solcher von 53,776, 000 Mark erforderlich sein wird. Zwei Falle von Einkommensteuerhin terzieihung,' welche durch den Tod der betreffenden Personen, emes Großkaufmannes und eines Restaurateurs, zur Kenntniß der Behörden kamen, erregten in Dresden nicht aermgeZ Aus sehen. Die Erben des Ersteren müssen nun 500.000 Mark, diejenigen des Restaurateurs 400.000 Mark Strafe zahlen. Zum künftigen Leiter des Dresdener Hoftheaters ist der Kam merherr Graf Nikolaus Seebach aus erkoren. Derselbe fungirt schon jetzt als Stellvertreter des Gehermraths Bär. falls Letzterer an der Ausübung seines Amtes verhindert ist. Der Umbau der Universität Leipzig wird im Jahre 1897 beendet sein.. Die Ge sammtkosten werden sich auf 3 Millionen Mark stellen. Im Jahre 1893 sind in Leipz'ra 136 Selbstmorde vor gekommen. Webermeister Daniel Barthel in Frankenberg fererte mit snner Gattin das Fest der diamantenen Hochzeit. Der Schuhmachermeister Junter inSchellenberg hat Selbstmord begangen. Aus Liebeskummer vergiftete sich in Meißen der 21 Jahre alte Apothekergchilfe T. Kmschke. Der Glasurmaler Bormger in ver Porzellanmaiuifaktur dortselbst feierte sein goldenes Dlenstjubllaum. Provinz Hessen-Nassau. Im Alter von 95 Jahren ist in Kassel der frühere Hofgartner Wil Helm Eubell gestorben. In Wiesba den feierte Herr Olfenius, Direktor der Nassauischen Landesbank.' sem SOjähriges . Dienstjubiläum. Das Dienstmädchen Katharine Gertrud Bomhof in Frankfurt hat. sich aus Liebesqram vergiftet. Dortselbst ist der Amtsqerichtsrath a. D. Dr. Alerander Pfeiffer, 71 Jahre alt,' gestor ben. Ueber das Vermögen des flüch tigen Dreimark - Bazar- - Besitzers Mendelsohn - am Schillerplatz ist der Konkurs erkannt. Da der Flüchtige beträchtliche Summen mitgenommen und dadurch 174 Gläubiger schwer be nachthelligt hat, so wurde er der Staatsanwaltschaft wegen betrugen schen Bankrotts angezeigt. Auf dem Wege von Rodelsheim nach Soffen beim - wurde ber Taglöhner Georg Weiß auS Sossenheim todt aufgefun den. Er ist wahrscheinlich . an einem Schlaganfall gestorben. ' Einen schrecklichen Tod fand der Vater des Bürgermeisters Kalesch in Niederwald. Der alte Mann ist .infolge, einer Verwechslung der Thüren in den Brunnen gestürzt und ertrunken. Thüringische Staaten. Im Herzogthum Meiningen werden die Feldjäger anstatt mit Gewehren mit Revolvern bewaffnet - werden. , Der fränkische Sängerbund zählt zur Zeit 173 Vereine mit 4901 Sänaern. Die Jahresrechnung schließt mit 6148 WH ö7 Psg. Einnahmen, 5576 MI. 91 Vk. Ausaaben. Das. rentirende Vermögen beträgt 16,57? Mk. Im Berichtsjahre sind mit Tod abgegangen Ehrenmitglied Herzog Ernst von Cobürg und Ausschußmitglied Stadtkanxox Aktyer-ANsbaH. . . Königreich Bayern. Prinzipien: Rosenberge? von; Stadtrentamte 2 in München wurde wegen "Unterschlagung - einbezahlter Steuerbeträge verhaftet. In Gangkofen sind infolge Schljeßens der Ofenklappe die Gattin des Kauf? MnnS Schmid und ihre zwei Kinder erstickt, Oberämtsrichter Sandner in Bayreuth, gegen den wegen Bergehenö im Amte eine UnterfuHung eingeleitet, war, hat Selbstmord begangen. In Augsburg ist HelmbrechtS araßc Weberei ist vollständig niedergebrannt. ' yesitzer und mehrere 'Feuerwehrleute sind vrletzj.Der frühere Vorsteher der Reichsbanknebenstelle jy Hof, Dinse. ist wegen eines Ccissa, mankoS in der Höhe von 35,000 Mark in Uvterluchüna , gezogn . werden.

Was GemewdeloMz von Nürnberg hat den vom Magistrate für die Hans Sachs-Feier geforderten Kredit von 12.000 M. versagt; in der Debatte sprach man sich gegen den in der bekannten Weise geplanten Festzug aus.

n fieban verstarb der Nestor der obcrfränkischen Volksschullehrer.Hernrich. im Alter von 85 Jahren. Erst vor zwei Jahren hatte er die wohlverdiente Pension genommen. Gastwirth Wild zu Helmbrechts, der lange vom Zipperlein arg geplagt wurde, erschoß sich aus Verzweiflung darüber. Beim Spatzenschießen wurde derSohn des Rentbeamten Biber zu Hochstädt D. so unglücklich in die Augen getroffen, daß er wahrscheinlich die Sehkraft verlieren wird. Der Bauer Gschwentner von Steinlach, welcher seinen Hund nach Gilding zur HundeVisitation geführt hatte, wurde den andern Morgen erfroren aufgefunden. Der treue Begleiter, welchen der Todte noch an der Leine hatte, -machte die Schulkinder aufmerksam. Der Verstorbene hinterläßt elf Kinder. Königreich Württemberg. Anfangs oder Mitte September d. I. wird in-Stuttgart eine große deutsche Ausstellung von Erzeugnissen und Bedarfsartikeln der Bäckerei, Konditorei und Kochkunst in der Gewerbehalle stattfinden, verbunden mit dem Centralverband des Freien deutschen Bäckerverbandes". Es werden hierzu große Vorbereitungen getroffen. Dem bekannten Geologen Oberstudienrath Prof. Dr. Oskar Fraas wurden m Stuttgart bei der Feier seines 70. Geburtstages reiche Ehrungen zu Theil. Die Tübinger Nawrwissenschaftliche Fakultät ernannte den Jubilar zum EhrendcLor. In Davos verstarb Oberst a. D. v. Bilfinger, frühe? Abtheilungschef der Militärabtheilung des würt.Krlegsministeriums. Aus Ludwigsöurg werden neue Fälle von Genickstarre gemeldet, die. in der dortigen Garnison vorgekommen sind. Rechtsanwalt Ebner, Vertreter ver Stadt Ulm im Landtage, ist gestarben. Im Knöpfler bei. Laupolz brannte das Anwesen des Bauern Sebastian Kibele nieder. In Oberdorf bei Bopfingen ist der bekannte Großindustrielle und Gemeinderath M. M. Weil, der Sohn des Gründers der Firma Veit Weil, gestorben. Schultheiß Both von Ennabeuren wurde auf einem ! Dienstgange beim Begehen der AlbWasserversorgung tödtlich vom Schlage gerührt. Dem Bauern Johann Welker aus Spielberg sind im Walde durch einen rollendenStamm beide Beine zerschmettert worden. Der Gasthof zur Krone in FreUdenstad! ist total abgebrannt. Vermuthet wird - Brandstiftung. Schreiner, und Veteran Widmeier zu Höfingen stieß sich einen Holz-Ti-HLi. c tr.r i , on -i milier vti oer A.roerr unier ven uca gel. Es trat Blutvergiftung ein, der er erlag. Großherzogth um Baden. Der Erbgroßherzog und die ErbgrobyerzoFin yaden eine schwere Erkrankung an der Jnsluenza glücklich überstanden, Nach amtlich:? Zusammenstellung ist der Nindviehstand des Großherzogthums in Folge der Futternoth um 13.7 Procent zurückgegangen. Das Schwarzwälder. Eisenblechwalzwerk Heinrich Sohler, welches zu 132,000 Mark veranschlagt war, ist in öffentlicher Zwangsversteigerung um die Kaussumme von 201,000 Mark auf den früheren Rechtsanwalt und jetzigen Rentner Friedrich Mathias übergegangen. Der Besitzer gedenkt dasselbe schon in nächster .eit wieder in Betrieb zu setzen. Die in der Brauerei zum Prinzen' in Lahr beschästigten Brauerknechte A. Stoll aus Osteringen und Ad. Schultis aus Dinzlingen sind erstickt. Sie hatten, bevor sie sich zu Bette begaben, die Ofenklappe fest geschlossn.. Aus Rastatt ist der Divisionspfarrer FreiHerr Rinck von Baldenstein verschwunden. Gegen ihn war eine Untersuchung wegenSittlichkeitsverbrechen eingeleitet. In Heudorf feierte der 73jährige Sylvan mit. seiner 73jährrgen Frau die goldene Hochzeit. Der Gasthof Zur Post- (Blume) in V:llingen ging um den Preis von 165.000 Mark in das Eigenthum eines Herrn Vaier aus Schweiz über. ; ; Rheinvfalz. In Landau sind mehrere Soldaten des 18, Jnfanterie-Regiments in der Weißen 5aserne. an. Genickstarre erkrankt, r Der Stadtrath von Ludwigshafen beschloß d;e Errichtung eines Wasserwerks mit einer vorläufigen Mazimal-Leistung von 3750 Kubikmeter pro Tag, die durch Erweiterung des Betriebes auf 7500 Kubikmeter erhöht werden kann. - Die Leitung. wird mit Grundwasser aus der Nahe von Mutterstadt versorgt; si: erhält eine Länge von 10 Kilometer. Die durch ein Anlehen aufzubringenden Baukosten belaufen.sich auf 1,200,000 Mark. Wegen allzu geringe? Zahl von Angehörigen wurde die israelitische Kultusgemeinde Freinsheim mit derjenigen in .Kallstadt vereinigt. Die Freinehermer Synagoge kommt infolge dessen zum Verkauf. Glaser Valthasar Martini in Walshbrunn ertrank im Bach bei der Waldhauser Mühle. Jy Oberhausen sind die beiden Scheu ern de5 Hufschmiedes Wilhelm Disque und deS Gemeindedienexs Johannes Götz abgebrannt. Ackerer- V. Spieß dortselbst hat sich erhängt. Elsaß Lothringen. " ' Mit Beginn de? Frühjahrs wird in Straßburg mit dem Neubau? eines Justizpalastes, einer. Oberpostdirektlon und einer katholischen Garnisonkirche begYNN5Y werden. Die reichhaltige Bibliothek des verstorbnen Historikers Prof. Baumgarten wurde der Straßburger Universitäts- und Landeöblbliothek und .der Jenenfer Universität seitens der Familie zum Geschenk ge. macht! Das Bankhaus Henri Schäffer in Sraßburg befindet sich jn. on. kurs. Schäffer, gegen Un ein Haftbefehl erlassen wurdö. ist flüchtig. Pfarrer Müller in Düttelheim kaufte auf eigene Kosten ein Haus und ließ es zur bleibenden Wohnung von Kran-

lenschwestern umbauen. Um dieSchwestern dauernd in der Gemeinde unterhalten zu können, fügte er noch eine erhebliche Geldsumme bei. Zu gleichem Zwecke gab der Bürgermeister Heckmann aus seiner eigenen Tasche 12.000 M. Der Fabrikdircctor Wink, ler von St. Amarin ist verhaftet, weil

er 500.000 M., die ihm von Fabrikarbeitern. Angestellten, Bürgern und Beamten anvertraut worden waren, in verfehlten Spekulationen an der Börse verloren hat. Schweiz. Der große Stadtrath von Zürich delretirte 12 neue Lehrstellen, wovon 10 an der Primär- und 2 an der Sekundarschule und genehmigte den durch eine Motion veranlaßten Antrag auf Gewährung eines Soldes an die Feuerwehrleute von 60 Rp. pro Mann und Uebung. Unter der Firma Spinnerei und Weberei Glattfelde, hat sich in Zürich eine Aktiengescllschaft mit einem Grundkapital von 500.000 Franken gebildet, die das bisher von der Schweizerischen Kreditanstalt betriebene Baumwoll-Eta-blissement mit Aktiven und Passiven übernommen hat. Im zoologischen Garten der Stadt Basel überfiel der Wapitihirsch den Wärter Schäfer und richtete ihn derart zu, daß die Gedärme hervortraten. Der Verletzte, Vater von acht Kindern, ist gestorben. In Gächlingen leben zur Zeit sechs Frauen, die ein Alter von 512 Jahren repräsentiren, sowie drei Männer, die auch die respektable Zahl von 253 Jahren erreicht haben. In Guggisberg starb an einer Blutvergiftung, die er sich beim Schlachten einer an Milzbrand erkrankten Kuh durch Verwundung zuzog, der 34 Jahre alte Joh. Zbinden, Gemeinderath auf der Neumatt. Letzthin entstand in einem Restaurant in Arbon zwischen Arbeitern eine große Rauferei, wobei einer derselben, ein gewisser Lang, Dreher, eus Württemberg, Vater von zwei Kindern, so schwere Verletzungen davontrug, daß er denselben erlag O e st e ? r e i ch-u n g a r n. .Dreihundertsechsundfünfzig Selbstmorde, also fast täglich einen, weist die Wiener Lokalstatistik für das Jahr 1893 auf. Im Alter von 103 Iahren starb dortselbst die Wiktwe Magdalena Geißler, die Mutter des pensionirten Oberinspektors der Hofoper Herrn Alexander Geißler. Großmutter des Schriftstellers Fritz Lemmermayer und Schwiegermutter des Professors Karl Udel. Prinz Eduard Schönbürg, der Sohn des Vizepräsidenten des österreichischen Herrenhauses, des Fürsten Alexander Schönburg, ist als Novize in das Benediktiner-Kloster in Prag eingetreten. In Pest hat ein Säbelduell zwischen dem Vizeprasi denten des Abgeordnetenhauses Perc zel und dem Abgeordneten Grafen La dislaus Szapary stattgefunden; Beide leicht verwundet. Steuereinnehmer Wilhelm Gundl.m Mahr-Trubau er lag den Folgen einer verunglückten Hühneraugen Operation. Unweit von Weiz wurde der Grundbesitzer Franz Haberbofer durch einen Schuß getödtet und seiner, Habseligkeiten beraubt. Das Wohnhaus des Gutsbe sitzers Vincenz Reicher in Neuhof brannte ab und fand der Besitzer dabei den Tod. Nur 6,000,000 I u n g e b r i n gt, wie 'es heit, das Hopfenrebeninsekt wahrend der kurzen Zelt semes Da seins,- von einem bis sechs Monaten, zur Welt. m m Bedcukeu Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt das Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Lmie zwischen Chixago, Müwauree, St. Paul, Minneapolls und dem Nordwesten . ist und fernerhin als die Pullman Llme zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wis consin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht alö irgend eine andere Llnie im ?cordwesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, CYS . . . f X. V " S. Touren, wenoen le nq an oen naq sten Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö. J. C, HOIiNUNG'S irthfchaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Setränke und Cigarren. Tlic Twentieth Century, eine auöarzeicbnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu emvfeb, len ist. 2 der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien xann-unparieuicy veiprocyen. Mn kestelle dirokt bei dn TTnmhftlflt Publishing Co., 19 Astor Piace, S!ew ziorr. CARL PIKGPANK'S - Ssutfchs Buch - Handlung - 7 Süd Alabama Etrahe. vcstellungen und MonnementS auf alle im In- und Auslande erscheinenden Bücher und Zettschriften werden angenommen und promkt abgeliefert. An und Verkauf alter Vüch, Sozialistische Literatur. mm ca MndtMrii1WlInAvoit. Mt.4s4lw. mA W .. Ll- k. . L. 7X ! - n ithrr . )md( r ld, M ta their owa locliti,wb-rr they ün. Aas MttI'4tlkliX. EintilMn. M furnwh rTtJiinr. W itait tob.' ho rtäk. au $Totß jvmt spar niMDOTiia, vr mu ywi um io u wvrs. nua I otirrly mtw lad,aBd brinr ooderftil wenn tocrciyworkt. Brcinantif mrmiuf frem ! Io M ptntk ud UfmmHm, and Mit fcr HM spartaa. Wa (u Auaiak ym Ika ta ioyawat aad taaaä) yo ras C a anaaata Tti aara. f" - " --' - ' mm ,

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Haben Sie je Schwefeleisen gesehen? ES sieht gerade ans wie Gold, so ähnlich, daß cö Katzengold genannt wird. Es halt aber keine der verschiedenen Goldproben aus. Fast ebenso verhält cS sich mit den Nachahmnngen dcS ächten Johann Hoff'S Wkalzextrakt. Sie ähneln dem Präparat von Johann Hoff und sehen ebenso ans, aber da ist ein ." es c i! iti.rj::.v UNicrMeo ein gewaniger uniciajicu keines von ihnen leistet, was Johann Hofss bewirkt. Ein Dnvend Flaschen deS ächten I o - haun Hoff' scheu AkalzextraktS enthalten ' - T . ' 1 . .., . ' rs- f ebenso viel vra,t und Nayrnon wie em a Ale oder Porter, oyne beraujazeno zu t. Alle Sändler verkaufen ihn. Seht zu, daß der NamenSiing von Johann Soff sich auf der Etikette am Salse jeder Flasche besin. det. Besteht darauf. Kein anderer ist ächt voer lounn! nzm in ucno ricr uc Huy. EiSnn & Mendelson Co , Agenten, 152 und 154 FrauMu St., New Vorl. - Dr. C.R. Schacscr, ßrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Err Svrechstunden : 8-9:Z0 UhrMorgen. ?4Nhr zchmittag, 7 Uhr venvs. Telephon 282. DR. L. WITT, Arzt u. Accoucheur, Off.ee : No. 459 Süd Meridian Straße. Telephon 1297. Dr. Wagner, Ossice : Zlo. 89 Ssi Shio ötr. OfZvStdr : ?fc Mir ?!craltraa. ZlzrN2Sinek. Wotzung : E?e Vrssdv n li!Ave ö1 Ifle5cn HÜ. XLDn- EHrG5Zlm9 No. 38 Ost Ohio Straße. Svrecdftunden : 10 li Uhr Borit:ag?, 1 S S , . . v tm et t-flT c w m zS- a--. z-s Uör öiakdmtttaöS. Jtatpnniiaa UHQ t uutne. vnnugs wvn C. E. SVerts, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8$ Nord Pennsylvania Str. V a wird ftut93 jtä aitaenraiifet. Dr. I. A. Sutcliffc, NchaMr stch sckttkßliS, mit mundLrztttche if äue uno Ml v$vz.tx?' ane unniiannjcum flo, 05 Oft Market Strafe. ri..,, k, ir. 9tnrni. 9hlt ilix Slach. feonni38 autigkJmmen. Tele90V 11 Dr. I. Bühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: SS7 Süd Delatvare Straße OfftceStndea: S S NHr Vorm.; i t Uhr ackm.: 7 9 Uizr dend. Telephon 144. vr. VTA!?, Office: 134 Nord Pennsylvania Str Ofsice-Stunden von 4 Udr Nachm. No. 426 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vor. - iLohnnng: 197N.lsoamistr. .SZeBermontftr, -.f. . j jurnce xwc. Xelevfien . Woting 30. Dr. Buröhardt, deutscher Arzt. Offiee und Wohnung: 9o. 382 Süd Meridian Str. OfftceLtunden : 8 bi Uhr Vorm. i bi 8 Ihr Nachm. 7 6t 8 Uhr KM. Sonntag 8 9 Vormittag. Televbs Si. CllJiS. G. MÜELLEK, Deutsche Apotheke. ttachfclger von W. S. Scott. Po. 667 Wirginin Zövenus, Ecke Coburn Str. Telephon 174?. acht!:locke an der Seitenthüre. Rezepte Tag and Stacht sorgsätttg gefüllt, rele vueserung AH IDEAL FAMILY MCD1CINE For Indljeatio. uiouafM. lleftiaeke, CoaaÜpsU, Bad Caaplexta. OffeaalT lirath, and all diaordera ot tbm Btoutach, Uverand Bowela, RIPAN8 i ABULES, . at wntlTTt nrorabtlr. rrfc sligestion soUowa their ua Bold ' VJ uruncisi ur nut uj in.'ii n rialn l 76o. Pacluur (i boxeai, tSL For sree ajn p le -ad j rr- , KIPAXS tliEMICAI. CO., Isew Yrlc 0ütt Halle ! Heury Bieisr Da größte, schönste und älteste derartig, Lokal in der Stadt. Die geräumige und chön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Lbhaltunz von Bällen, Eonzerten und Versammlungen unt lUkra Bedingungen zur Be?füq Chas. Jhndris, UerekMt Saloon, 2S Süd Delaware Str., (Scke Pearl Strabe - Der neue Eiaentbümer versickert seinen 5?reunden und Kunden nur die besten einhei mischen und imvvrtirten EttrSnZe und Cigar, ren ,u verabreichen. Reelle Bedienung ist garamrn. VorrnittaaS warmer LnnS. HEIllIAM LINKE, No. 197 Süd Meridian Str. Denlscher Messerschmied. Emvftehlt sich zur .Anfertigung aller Schneidinstrumente. RasirmeZser eine Spe taiu. Vcyienen uno loningp exarazuren chnell, gut und billig auSesürt. .

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