Indiana Tribüne, Volume 17, Number 150, Indianapolis, Marion County, 17 February 1894 — Page 1

R A Ä .MKSiMk s Hy Lesen Sie die Offerte der Tribune" für die M-fcl$lte Mias! 17. Februar 1894. M o 7 A A AO Tribüne Coupon für die w v v w W W i ii i Im I & 11 - l i Jahrgang 17. Office : No. 18 Sud Alabama Straße. 130 Indianapolis, Zndiana Samstag, den 17. Februar 1894.

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Editorielles.Der Bundesfer.at hat nun auch die Ernennung PeckhamS von New Fort zum Mitgliede des Oberbundesgerichtes verworfen. Erst Hornblower, jetzt Peckham. Letzterer wird als ein äußerst fähiger Mann geschildert, gegen den eigentlich nichts einzuwenden sei. Im Gegentheil, es scheint, daß gerade seine RespektabilM Schuld daran ist, daß seine Ernennung nicht bestätigt wurde. Er trat nämlich bei der letzten Wahl gegen den korrupten LZichter Maynard und die Tammany Maschine auf und Senator Hill rächte sich dafür, und auch an dem Präsidenten. Ec zeigte, daß der Präsident keine Ernennung vornehmen könne, die ihm nicht genehm sei. Seine College helfen

ihm darin, denn auch ihnen ist es darum thun, dem Präsidenten zu zeigen, daß nicht er, sondern die Senatoren du Patronaae kontrolliren. Auch die Republikaner thun hier mit. daS ist der esprit de corps, der hier der elendesten erbärmlichsten Maschinenpolltlk ÖtCNt. AbU0ßeN0 UNO Wt derwärtig im höchsten Grade. .... , . ., ES ist taS komischste Ding von der Welt, zu sehen, wie sich die Leute mit der Beantwortunz der Frage abquälen, woher die Krisis und die schlechten Zeiten kommen. Es ist komisch zu sehen, wie sie von Tag zu Tag auf bessere Zeiten hoffen, und wie diese besseren Zeit doch nicht kommen wollen. 'en a Die Leute CDI....... U Bäumen r sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie sehen nicht, daß wir uns inmitten einer sozialen Um. mälzung befinden, welche all die Uebel und Leiden mit sich bringt, welche jkde Umwälzung im Gefolge hat.' Auf welch hohen ethischen StandPunkt man sich auch immer stellen mag. die erste und hauptsächlichste, die Thätigkeit deS Menschen am meisten in Anspruch "nehmende Ausgabe ist die. das Leben zu erhalten, die Existenz zu fristen. Der Trieb der Selbsterhaltung ist in allen lebenden Wesen der stärkste, also auch im Menschen. Weder Moral- noch Rechtöbegrisse können denselben an seiner Bethätigung hin dern. Er überwindet alle Schranken und formt soziale und politische EinDichtungen zum Zwecke seiner Befried!gung. Nun bedenke man doch einmal, welche gewaltige Veränderungen innerhalb deS gegenwärtigen Jahrhunderts in Bezug auf die Fristung der Existenz, das heißt, betreffs der Herstellung der zum ns " ' . " Leben nothwendigen DlNge vor jlch gingen , i . & T T Ca Wer wußte, nn vorigen, Jahrhundert -twaS von einer Dampfmaschine, von r i ' ' ' . m , ... . , . einet Gasmaschine, von einem elektrl(&tn Motor ? Wer wußte etwaS von ' ' . , . , r . . lenen Hunderten von sinnreichen Appa . ... m . ralen, welHe mU Clncr rast, einer m . . . f, . .. - , . Präzision, einer Geschwindigkeit arbel ttn, welche Menschenhänden vollstän c V A f big unerreichbar ist? JedeS einzelne Stuck, vom einfachsten blS zum komplizirtesten, mußte vermittelst langsa mer Handarbeit hergestellt werden. Da war eS nicht möglich, große immense Waarenlager herzustellen, die Fbrik war ebenso unbekannt, wie der Fabrik arbeite?. Der Handwerker und seine l.mv i. rw m. eseuen erzeuzren von .ag zu z.ag, ZI 0At ,u Woche waS bestellt und 4 wuq Vt4Cui uau verorauql wuroe. Da kam die Maschine und mit ihr rr?sMhrrtfciift;nn Di, SsrrstSf wY" verschwand und die Fabrik entstand. - . . - taAtu und tu Seltnen verschwan den. und statt ihrer erschien, der Fabrikbesiher und seine nach Hunderten und Tausenden zählenden Arbeiter, Die Geschicklichkeit deS Handwerkers wird durch die automatische Präzision der Maschinen erlekt und kür ieden einzelnen Menschenarm wirkt eine I . Pl W, . P Mtf , Vserverrall Dampf ooer aunnzitat. uno nun frage man nq ooq allen Ernste, ob eine solche Niesenrevolu tion in der Produktionsweise ohne Einfluß auf die sozialen Verhältnisse . r .r ... f . vor nq geqru iuan ; Wenn auch die? AlleS nicht plötzlich, sondern nach und nach gekommen ist, wenn auch Geschlechter darüber hinstarben, und del Einzelne nicht diesen langsamen Prozeß von seinem Ansang ! an persönlich verfolgen konnte, darum mußte doch ein Zeitpunkt eintreten, in welHem sich diese Umwalzuag in de Produktionsweise ssthlbar machte. Gesellschaftliche und politische Ein richtungen besitzen einen großen Grad der Beharrlichkeit und b eiben in ihrer

Entwicklung und Aenderung hinter dem Fortschritt in der Produktionsweise, d. h. der wirthschaftlichen Zustände zurück. Darum muß allemal ein Zeitpunkt kommen, zu dem die so-

zialen Einrichtungen in .Widerspruch gerathen mitden .'weiter vörgescheittenen wirthschaftlichen Einrichtungen. Beide werde .unverträglich miteinan der und die sozialen Einrichtungen chicken sich an, sich den wirthschaftlichen anzupassen. DieS geht nicht mit einem Male, denn diese Anpassung geschieht unter einem heftigen Interessen- und Klassenkampf, aber dieser Kampf ist ebenso unvermeidlich, wie die schließiche Anpassung. Wir besinden unS heute inmitten eines solchen Kampfes, inmitten einer lebergangSperiode. Die sozialen und politischen Einrichtungen der Handwerkzeit passen nicht für die Maschinenzeit mit ihrer Massenproduktion. Jede Auflehnung gegen die Anpassung der ozialen Ordnung an die neue ProduktionSweise ist vollständig vergeblich und verlängert bloß den Kamps mit einen Leiden und Uebeln. Die Maschine schafft mit naturgenäßer Nothwendigkeit eine neue Zeit, . P L t 1 eine neue eeuicyaslsoronung, wkiqe aber auch ohne die Maschine und ohne vollständige Herrschaft derselben über die Produktion gar nicht möglich ist. Drahtnachrichten Inland. WetterauSsiÄten. Wärmer, lokaler Vtegen Samstag Nacht; viel kälter und bewölkt am Sonntag. 5 o n g re ß. Washington, 1. Fcb. Ver. chiedene Versuche, die Bland'sche Bill zur Abstimmung zu? bringen,' schlugen ehl. ES zeigte sich immer wieder kein Quorum. Darauf wurde beschlossen, den Sergeantat-Arms zu beauftragen, die Abwesenden herbeizuschaffen. Die Resolution, den Marinesekretär aufzufordern, alle Dokumente und Beehle vorzulegen, welche in der HawaiiAngelegenheit zwecks der Verwendung von Schiffen vorhanden sind, wurde m Haufe angenommen. Der Senat hatte heute nur eine kurze öffentliche Sitzung und ging nach derselben in Ezekutivsitzung über. -- NuSlqyd. ollen wieder Ausnahmegesehe. V erlin, 16. Febr. Darüber cr stirt Win Zweifel mehr, daß die Bewegung zu Gunsten neuer AuSnahmegeetze gegen die Sozialdemokratie in,b$ tandiger Zunahme begriffen ist, Seit drei Zähren hatte die Regierung Gelegenheit zu beobachten, daß auch der neue KurS" die Sozialdemokratie, nicht zu schwächen vermochte. Offenbar war man in RegierungLkreisen der irrigen Ansicht, daß durch die Reibung zwischen den Jungen" und Alten" die Organisation der Sozialdemokratie geschädigt und schließlich in die Brüche gehen würde. Im Reichstag hat eS der bekannte König" Stumm unter Zustimmung der Konservativen und Nationalliberalen offen ausgesprochen, daß nur noch ein Ausnahmegesetz gegen die Sozialdemokraten helfen könne und die halbofsiziöse Post" pachtet ihm nachdrücksich bei. Ein Gesetzentwurf, der für die Arbeiterorganisationen von einiger Vedeutung ist, wurde am letzten Mittwoch im Reichstag verhandelt. ES handelte sich darum, den Gewerkschaften durch Eintragung in ein beim Amtsgericht zu führendes VereinSregister die Rechtsfähigkeit zu verleihen, wodurch besonders die Fachvereine einigermaßen vor polizeilicher Willkür geschützt würden. Der Antrag war von frei sinniger und ultramontaner Seite eingebracht worden und wurde von den Konservativen und den National Liberalen mit de? Motivirung bekämpft, daß diese Rechtssicherheit nur den Sozialdemokraten zu gut käme. Der Antrag wurde an eine Commission verwiesen. ..'.'"i" Verunglückt. QueenStown, 16. Febr. Der Dampfer PanS" von der American''' Linie verunglückte nach zwei;Sgigek 'Fahrt auf dem Wege nach Sev Jork.

Das Steuerruder brach und das.Schiff fuhr nach QueenStown zurück, um' die nöthige Reparatur vornehmen zu lassen. Die Passagiere werden mit dem Dampser Berlin" nach New Aork be"fördert werden. .' . .. . 1 . 'r . , .

?5P lv sii o n a ü f d e m H'V'ch.s e eP a n z e r V r an b t n b U'r g". ' Kiek, 16. geb. Durch daS Platzen einer Dampfröhre auf dem neuen Panzerschiffe Brandenburg" sind heute 39 Männer getödtet und neun verwundet worden. " . DaS große Panzerschiff lag seiteiniger Zeit bei Stallergrund, drei Meilen vom Duelker Leuchthurm entfernt, an der Einfahrt zur Kieler Bucht, wo Experimente aller Art gemacht wurden.' Heute sollte eine Probefahrt mit forcirter Dampfkessel - Heizung unternommen werden und eö waren zu diesem Zweck vierzig Eztra-Maschiniften auf die Brandenburg geschickt worden, um die Maschinen in gehörigen Stand zu setzen. Während sich elf dieser Arbeiter im Maschinenraum befanden, fand die Explosion statt ; die HauptDampfröhre der Steuerbord Maschine war geplatzt. Nachdem die erste Panik vorüber war, wurde sofort eine Untersuchung angestellt, und eS stellte sich dann heraus, daß zehn von den elf Männern getödtet worden waren. DieS war aber nicht AlleS. Außer diesen zehn Maschinisten warenAoch 22 andere Persönen von der Schiffsmannschaft auf der Stelle- getödtet . worden 'und zwei Schwerverletzte starben bald' nachdem sie auf daS Deck gebracht worden -va ren. Nur neun Männer wurden rermundet und di'fe werden wahrscheinlich sämmtlich mit dem Leben davonkommen. Von hier auö wurden sofort Dampfer mit' Aerzten und Verbandzeug nach der Brandenburg" abgeschickt, da die ersten hier eingetroffenen Berichte von .wenigstens vierzig.Verwundeten meldeten. Der Prinz Heinrich fuhr sofort mit. dem .Wachtschiss Pelican" nach Stollergrund. Ueber die Einzelheiten des Unfalls ist wenig in Erfahrung zu bringen. Gleich nach der Explosion wurde die ganze Mannschaft an Deck beordert nd die Pumpen wurden bemannt, da man noch nicht wußte, welcher Art . der Unfall sei und man befürchtete, daß, sich das Schiff in Gefahr besinden.möge, unterzugehen. Der Unfall, hat hier die größte Aufregung verursacht, da die meisten dir Verunglückten hier ansässig waren und Familien hinterlassen. ., Der letzte Unfall ähnlicher Art fand im August vorigen JahrcS statt, als bei den Schießübungen bei FriedrichSort auf dem Panzerschiff Baden" ein Ge. schoß vor der Zeit platzte und zwei LieutnantS und sieben Matrosen getödtet wurden. Der Prinz Heinrich von Preußen und der Admiral Sckrcder befanden sich damals an Bord der Baden", blieben aber unverletzt. . Ochissönachrichten Angekomm.? in : VüeenStown: Adriatie" von New Sork. Southampton: Berlin" von New Fork. Liverpool: Gallm" u. lau ric" von New Aork.. Hiesig es. Conferen; der Arbeiter mit dem Board ot publle WorkS Mayor Denny hatte zu der heutigen Konferenz mit dem Comite der Arbeitölosen außer dem Board of Public Works auch noch Controller TruSler, Stadtanwalt Scott und ein Comite deS Commereial Clubs eingeladen. Präsident Wildman theilte dem Comite mit, daß der Board ein Uebereinkommen mit . der Vandalia Eisenbahn getroffen habe, un Steine so schnell wie möglich hierherschassen zu lassen und daß die Steinklopser in baarem Geld für diese Arheit bezahlt! werden solley. Die Eountyräthe Haber., damit nichts zu thun. .. Mayor Denny' forderte dann örn Stadtanwalt auf, dem Comite do,s Gesetz in Betreff der guhrwerfßeuer zu erklZrey, Anwalt Scott sagte, daß die VerWendung deS, durch diese Steuer er-

zielten Geldes ganz genau sowohl durch die Legislatur im City Charter", als durch Ordinanz vorgesehen sei. Er las. Hen betreffenden Paragraphen vor,' iS dem- bestimmt,. wird,, daß eS nur

zur Ausbesserung der Straßen benützt 'werden könne. - Die Arbeiter würden es gewiß selbst einsehen, daß die Reimgung der Stroßen von Schnee keine Verbesserung der Straßen sei. . , .. Arbeiter Bland fragte dann, wie eS mit den 521,000 im Straßenfond stehe. 'Controller Truöler wurde vom Mayor aufgefordert hierüber Aufklärung zu geben. Derselbe gab eine längere klare Darlegung der Finanzen der Stadt, in welcher er dem Comite klar zu machen suchte, daß jedeö Jahr vordem I. Sept. jedeö Departement Voranschläge für die Kosten deS ganze FiScaljahreö zu machen habe. Der damalige Board of Public Works habe seine Ausgaben für das Jahr auf $51,000 . sur traßenzwecke veranschlagt und eine dem entsprechende Bewilligung erhalten. Von dieser Summe seien dem Board noch $19,000 gutgeschrieben. Der größte Theil deö Gelde? sei in wenigen Wochen nach der Bewilligung verausgabt worden. Diese $19,000 seien aber nicht in der Stadtkasse, sondern kämen erst im April, wenn die Steuern bezahlt würden, hinein (Einer deS ArbeiterkomiteS fragte hier, wie er denn seine Steuern bezählen solle, so lange er keine Arbeit habe.?) - Herr TruSler erklärte weiter, daß sich jetzt nur $13,000 in der Stadtkasse.befänden, und er, um den Credit der Stadt zu erhalten, sich gezwungen gesehen habe, darauf zu dringen, daß die Polizisten und Feuerwehrleute nur vierteljährlich bezahlt würden. 3m ftalle die Stadt -ihren Prozeh mit den Vrauereieu verliere,.. müßten $7000 mi'l Interessen. für zwei Jahre aus diesem Gelde bezahlt werden. ES sei ihr Vortheil, wie daS Vortheil eineS jeden BürgerS, den Credit der Stadt auf? recht zu erhalten, und die AdminiZ:? tion verdiene ihre Hilfe und Sympathie in dieser Hinsicht. .ES standen jejt. schon Z . Millionen StraßenverbesserungSbonds auS und viele Büraer beklagten sich jetzt schon über die vielen Steuern und Auflagen, welche sie sür projektirte Verbesserungen zu zahlen Kälten. - Bkayor Denny erklärte zum Schluß noch -einmal die ganze Sachlage und sagte, daß die Administration und der Board os Public Works entschlossen sei, mit den - Straßenauöbesserungen und Reinigung der Straßen zu beginnen sobald eS die Witterung erlaube und diese Arbeiten nicht, wie eS sonst geschehen sei, erst im Mai oder Juni zu beginnen und so viel wie möglich allen Arbeit zu geben, die eö verdienen. Er wieS auf die Finanzlage der Stadt hin und meinte, es sei bei der Administration nicht eine Frage deS guten Willens, sondern der Möglichkett. Der Board versprach zum Schluß nochmals, daß die Steine so schnell wie möglich hierhergebracht und dann die Arbeii sofort begonnen werden soll. - Volizetgeriwt. Edward Scott wurde gestern wegen schweren DiebstahlS verhaftet. Er fo.gte. dem Lake B. Morrison. 275 W. Washington Str., ein paar Pferde gestöhlen haben. Scott zeigte aber, daß ihm derartiges nie im Traum eingefallen war, sondern daß er das Gespann nur von einem Stall in einen anderen brachte. DaS war so plausibel, daß TtubbS nicht umhin konnte ihn freizulassen. I. I. Manning, ein 18jähriger Bursche, ist beschuldigt einem Barbier an der S. Meridian Str. eine Taschenuhr gestohlen zu haben. Er verzichtete auf ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überwiesen. Der blinde Neger James Morton ! wurde wegen gewerbsmäßigen Bettelns zu der höchstzulässigen Strafe, $5.0 Buße,. verurtheilt. Morton, der vor einigen Jahren in einem Restaurant alS Koch sein Augenlicht' verlor, ist ltttdem im ganzen Land unter den ver schiedensten Namen herumgezogen und hatte durch Betteln sein Lebe. gesri stet. Dabei wußte er durch die rührendsten Flnnkereien' bei Jedermann Mitleid zu erwecken. In letzter Zeit . attt er seinen elfjährigen Sohn bei. i sich, den er in möglichst zerlum.p.ten BekleidungSumständcn erscheinen ließ, wn dello me.hr. Hlzmps1b.ie crjegcn.

Dem Kadi hatte er vorgeschwindelt, er sei methodistischer Geistlicher und auch bei Friedensrichter Habich hatte er sich eingestellt, überall mit Erfolg auf daS Mitgefühl fpekulirend. Als man

aber Nachforschungen anstellte, stellte sich heraus, daß alles von Ansang bis zu Ende erlogen war, waS denn zu seintr . Verhaftung führte. Der kleine Junge war. hocherfreut, als ihm mitgetheilt wurde daß er von seinem Vater fort inS Waisenhaus gebracht werden solle. Michael Lucid, 370 S. West Str., wurde 'wegen Verkaufs geistiger Getränke am vorigen Sonntag zu $25 Buße verurtheilt. Weil eö das erste Mal war, daß Lucid daö Gesetz übertrat, sah Stubbs von einer ArbeitshauSstrafe ab. Lucid wird den Fall appelliren. -- Feuer. Gestern Abend um 8 Uhr entstand infolge eineS Defekt am Schornstein in dem Hause der Frau E. Helmer, No. 704 N. JllinoiK Str., ein Feuer. Der Schaden beträgt $25. m , m Reiche, rothes Blut wird ebenso naturgemäß vonHood'S Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch hausigen Gebrauch von Seife und Wasser. Dieser große Blutreiniger vertreibt gründlich Skrofeln, Salfluß und allen andern innerlichen Schmutz. tBCf Frau Twyman, 233 Ost Ohio Straße, meldete gester der Polizei den Diebstahl von $35, die Jemand die Nacht vorher auS ihrem Hauseentwendet haben müsse. Der Verdacht lenkt sich auf eine farbige Frau, deren AufenthaltSort noch nicht h at ermittelt werden können. (C7 Auf Antrag von 3. Harry Johnson, Administrator des Nachlasses deS. Jsaac Johnson, ernannte Richter Brown gestern Nachmittag die Jndiana Trust Co.. zum .Massenverwalter deö Vermögens von Charles B. Howland, dem überlebenden Partner der Firma Howland & Johnson. . A?" Der Eeldschrank von Cooper Wood, Besitzer der Meridian StableS, 114-118 N.Meridian Str., wurde vorige Nacht seine Inhalts. $135 in Geld und wichtiger Papiere beraubt. Da an dem Geldschrank keine Zeichen gewaltsamer Oeffnung vorhanden sind, so ist derselbe aufgeschlossen worden. DaS ist umsomehr zu verwundern, als die Kombination sehr verwickelt und nur den Eigenthümern und dem Verkaufer des GeldschrankS bekannt war. Morgen Abend findet in der Mansur Halle eine Agitation??sammlung der Sozialisten statt. 3. A. Walzland von GrtenSburg, Ind. wird eine englische Rede halten. Zwei junge Mädchen, Laura Larch von CrawfordSville und Grsce House, welche Lazanöport als ihren früheren Wohnort angiebt, waren vor einigen Wochen auS dem Hause deS guten Hirten durchgebrannt. Die Polizei wurde gestern benachrichtigt, daß sich dieselben in dem Bordell der Lena RiverS befänden uud bemächtigte sich derselben als Gesejflüchtlinge. Beide erklärten, daß sie volljährig seien und nicht nach dem Konvent zurückkehren würden. Man hätte ihnen versprochen, daß sie dort ein Handmerk erlern-n sollten, anstatt dessen hätten sie waschen. bügeln und scheuern müssen und daS habe sie veranlaßt, bei der ersten Selegenheit durchzubrennen. Frl. Larch erkläre, daß sie alt genug sei, um sür sich selbst zu wählen und wenn sie ein derartiges Leben führen wolle, so sei eS ihre eigene Angelegenheit. Wäre fie zu Hause richtig behandelt worden, meinte fie, so wäre sie nie auf die abschüssige Bahn gerathen, aber jetzt sei eS zu spät, den Versuch zu machen, sie davon abzuhalten und wurde man sie zurückbringen, so wurde fie bei der ersten Gelegenheit wieder davon laufen. UebrigenS, meinte fie, werden sit kein besonderes Verlangen nach mir haben, denn ich habe manchen dort das Leben recht sauer gemacht, so lange ich dort war. OVnrai -natErrvn tcx Saloon u. Billiard-Hall ' 39.82 Oft Washington Ctr. lohn Moit arhor, Cigtnthücitr

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