Indiana Tribüne, Volume 17, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1894 — Page 2
FndZsna Tribüne. Erscheint Täglich nnd Sonntngs.
Tie tSgliche.Tribüue-koyrt durch den TrLger öCentJ per ZV och e, die SonntsgSTribüne" 5 EentS per Woche. Beide zusammen Cent oder U Cents perMonat. Per Post tugeschickt in Vor aulbezahlung t per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 16. Februar '94. ttolonialmüde. MaZor von Wißmann, d.:ssen persönlicher Schneidigkeit es bisher einzig und allein gelungen war, Sympathien für fcir afrikanischen Kolonien in Deutsckland wachzuhalten, hatn Beleitung seines Adjutanten Dr. Bumiller und Rud. Franke mit dem Rest seines Ezpeditionscorps in Mozam bique aus dem Reichspostdampfer Kanzler- Afrika verlassen. Der Herausqeber der Kolonial-Corspondenz .Deutsche Afrika-Post-, RudolfSchroeter, trat mit demselben Schiffe von Dar-es-Salaam aus dieHeimreise nach Europa an und berichtet über verschie. Unt mit Wißmann geführte Gespräche Folgendes: .Major Wißmann geht zunächst zur Stärkung seiner Gesundheit nach Bombay, Kalkutta und Japan und gedenkt im Juli d. I. über San Francisco nach Deutschland zurückzukehren. Die Folgen der ihm widerfahrenen Unannehmlichkeiten und Enttäuschunaen seit seiner Rückkehr zur Hüfte warfen ihn in Aden auf das Krankenlager. Sie können sich gewiß lebhast vorstellen, mit welchen Gefühkn.ich an der Küste ankam," so meinte Wißmann wörtlich. Weder einen Gruß, noch gar eine Anerkennung fand ich aus der Heimath vor, sondern die Nachricht. daß das Antiskwverei-Comite die Zahlung der zur Auflösung der Erpedition nöthigen Mittel verweigerte. Selbst die Reisekosten und Gehälter für die für mich kontraktlich engagirten Eingeborenen wurden zu zahlen verweigert." In Aden war dem deutschen Consul förmlich eine Warnung zugegangen. Aus die erste Frage Wißmann's: .Sind Briefe für mich da?" lautete die Antwort ungefähr: .Ja! Geld aber nicht und Credit darf ich Ihnen auch nicht geben!" Wie Herr Schroeter in Suez erfuhr, hat das Comite auf das energische Betreiben eines hohenReichs'whn nock, An endlich 2000f'inb Sterling für Wißmann angewiesen. Dr. Bumiller ist mit 60 Sudanesen nach Kairo gegangen und hofft, nachdem ca. 3000 Rupien an das Comite vertelegraphirt worden, sind, dasselbe von der Dringlichkeit der Forderung überzeugt zu haben und in Kairo beim deutschen Consul die Mittel zur Abl'öhnung semer Gubarcsen (30,000 Rupien) vorzufinden. Zur Sicherheit aber hat er auch seinem Bankier Anleisungen gegeben, um unter Umständen nochmals einspringen zu können und zu verhindern, daß die etwa nicht befriedigten Sudanesen zum Khedive lausen und somit noch diplomatische Verwickelungen herbeizuführen. Hätte Major Wißmann früher von der Geldnoth des Antisklaverei-Cvmites erfahren, er hätte sich dann vorsehen können und nicht den Dampfer H. v. Wißmann", Geschütze, Waffen und andere Borräihe ohne jede Entschädiaung an das Reich abzugeben brauchen, allein für den Dampfer hätte er von der afrikanischen Seen-Gesellschaft zu jeder Minute 300.000 M. habi können. .An Bord des .Kanzler" und inDar-es-Salaam, im Kreise mei ner Kameraden, zum Theil frühere Officiere von mir, verlebte ich erst angenehme Stunden und war ich recht er freut über die herzliche Aufnahme", so äußerte sich Wißmann. Wißmann bedauerte lebhaft, daß die m jeder Beziehung gut vorbereitete Expedition ge. gen die Wahehe durch die plötzliche Ueberqabe der Erpedition an das Reich verhindert wurde. Er hatte mit dem Häuptling Merere, der bekanntlich darauf brennt, sich an den Wahehe rächen zu können, mit den Wakunguara, dett alten Todfeinden der Wahehe, ja sogar durch Merere mit den Wahumba, die mit den Wahehe im ewigen Rind, viehkrieg leben, Bündnisse geschlossen, um von drei Seiten das Gebiet der Wahehe zu überschwemmen, während er selbst mit dem größten Theile der ?erereleute von Süden hereinbrechen vollte. Eine Verständigung mit dem Gouverneur dahin, eine Expedition von be? Knste abzusenden, um ein Entkommzn der Wahehe unmöglich zu machen, wurde leider nicht erzielt. Alle diese Vorbereiru'.en kommen dem Gouver reur Freiherrn v. Schele be! seiner für die nächste Trockenheit in Aussicht genommenm Wahehe-Expedition zuGute. Von dem .H. v. Wißmann" erzählte der Major, daß derselbe nach Anerkennun der englischen Marine-Officiere das Jdealboot für den Nyassa sei. Bei Heizung mit einem Kubikmeter Knüp. velholz die Stunde läuft das Schiff L 9 Meilen. Ein Mangel hat sich gezeigt im Ueberkochen bei sehr hohem Dampfdruck, durch Anbringung emes Domes ist demselben jedoch leicht abaeholfen. Große Sensation erregte natürlich der am Mast angebrachte elekirische Scheinwerfer, fcemi dessen grelle Strahlen die vor Schreck wild fliehenden Erngeborenen gleichsam verfolgten und überholten. Wenn Herr von Wißmann sich über sei zukünftige Stellung auch nicht geäußert hat, so ist mit positiver Gewißheit anzunehmen, daß er seinen Abschied als Reichscom. missär emreichen wird! Ein Wiedereintreten in die Armee sei ebenfalls ausgeschlossen.Fürsorge für Hungrige. Im Hinblick auf die Zeit der schweren Noth, welche leide? immer noch nicht vorüber ist. dürfte- die Art und Weise interessiren. in welcher die Reaierun von Victoria, Australien, während deZ denloffenen inierj iut
v!e dortigen Notyletdenden gejorgi hat. Die Folgen des furchtbaren Krachs, von dem Australien heimgesucht worden, traten in allgemeiner Roth zu Tage und seit vielen Jahren war den Australiern wohl kein so trauriger Winter beschicken, wie der letzte. Handel und Wandel lagen darnieder und vergeblich waren die Bemühungen der Arbeiter, Beschäftigung zu erlangen. Um die allgemeine Noth zu lindern, beschloß die Regierung auf ihre Kosten die Arbeitslosen nach alten Goldfeldern zu senden und den Leuten nicht nur freien Transport, sondern auch die nöthigen Werkzeuge, Provisionen und eine kleine Geldsumme zu gewähren. Diese Goldfelder waren um Theil bereits ausgebeutet, doch versprach der Ertrag immer noch einen ziemlich guten Lohn für die auf dieselben verwendete Arbeit. Viele derartige Goldiruben waren aufgegeben worden, n?eil in den Zeiten der.Prosperität die Ausbeute nicht für lohnend genug erachtet war oder die Bearbeitung zu aufreibend erschien. In der Zeit der schweren Noth griffen aber die Hände ler hunariaen Arbeiter nach Allem, vas sich ihnen bot. und die Leute wä:en wohl freiwillig nach den Gruben 'wacn, wenn sie die erforderlichen Mittel gehabt hätten. Unter der 'Führung erfahrener '?!?clräber sandte die Regierung, aus Melbourne ca. 3000 Männer, welche mm Theil von ihren Familien begleikl waren, nach den besten Goldfeldern er bezeichneten Art. Alle wurden kostenfrei dorthin befördert und an Dem Bestimmungsorte erhielt ein Jeder 30 Shillings in Baar sowie Werkzeuge. Die Zahl der auf die einzelnen Felder vertheilten Familien variirte zwischen zwanzig und hundcrt. Da bei der Auswahl die Gegenden an Wasserläufen bevorzugt waren, fanden sich fast überall fruchtbare Plätze, auf denen der Anbau boir Gemüse gute Erträge versprach . Im Großen und Ganzen trug das Experiment die erwarteten Früchte. In vereinzelten Fällen erzielten die Leute auch bei angestrengter Arbeit nur eine aerinae Ausbeute und mußten sie von der Regierung weiter unterstützt werden: allein die Mehrzahl verdiente bis 30 Shillings pro Woche, welches Geld zu dem Unterhalt ihrer Familien vollständia ausreichte. Einzelne kehrten nach Melbourne zurück, doch sind die Meisten wohl zufrieden und werden im Innern des Landes bleiben. Dies war jedoch nicht Alles, was die Regierung für die Beschäftigungslosen that. Unter den Bestimmungen eines kürzlich angenommenen Gesetzes, welches das gründen von Dörfern und Heimstätte - Ansiedlungen be zweckt, wurden 1800 Arbeiter mi! ihren Familien ir35 neu ausgelegten Kolonien untergebracht und ihnen di Mittel zum Bebauen des Landes gewährt. Bei Gründung derselben war der Cooperativplan adoptirt und bei Auswahl der für ein und dieselbe Colonie bestimmten' Leute war die Ar-
beitsfähigkeit derselben in Berllcksichtiqunq gezogen worden. Auch diese Kolonisten machen gute Fortschritte Entstehung unserer Staaten amen. Man weiß es längst, daß das Dichterwort: .Was ist an einem Namen?" nur in sehr beschränktem Sinne Giltizkeit hat. Die meisten Namen sind nicht zufällig gewählt, und eö ist oft recht interessant, ihrem Ursprung nachzuforschen, welcher häufig über das Wesen oder die Geschichte der bezeichneten Dinge Aufschluß gibt. Dies gilt auch hinsichtlich der meisten Namen unserer Unionsstaaten. Won den 44 Staaten haben 21 ihren 5ömen ganz oder theilweise aus Indranersprachen (deren es noch heute etwa ein Viertelhundert verschiedene gibt), und mehrere dieser Namen sind recht poesievoll. Alabama bedeutet: .Hier ruhen wir". Connecticut ist verkauderwälscht auS .quan-na-ta-cut" und dcdeutet: Am langen Fluß". Illinois hat zwar eine französische Endung, stammt aber sonst aus dem indianischen Jllini, d. h. .Größere Männer". Iowa wird von Manchen übersetzt: Das schöne Land", von Anderen: Die Schläfrigen". Jndiana ist einfach aus Indianer entstanden. Qnn sas heißt: Rauchiges Wasser"; der Jndianerstamm dieses Namens ist ein Zweig des Osage-Stammes. Arkansas ist dasselbe, aber noch mit der französischen Vorsilbe Arc", d. h. Bogen. Kentucky hieß ursprünglich Kan-tuck-ee, was von Vielen übersetzt wird: .Der dunkle und blutige Grund", während es Andere geben: Am Quellgewässer eines Flusses". Massachusetts war der Name eines Zweigstammes der Algonquins und heißt eigentlich: An den großen blauen Hügeln herum". Die Algonquins hatten ihre Wigwams in der Nähe des heutigen Boston. Ohio heißt schöner Fluß". Wisconsin .wilder rauschender Strom". Mississippi bedeutet '.ein Fluß, der aus vielen Flüssen gebildet ist", oder Der Vater der Ströme". Noch in anderen Staaten- und vielen sonstigen Ortsnamen spielt das Wasser oder der Strom eine große Rolle. Missouri ist schlammiger Fluß", Tennessee Fluß der großen Krümmung" (nach Manchen auch ein geschweifter Löffel"). Michigan großer See", Minnesota .wolkiges Wasser" (wie Minnehaha bekanntlich .lachendeö Wasser"), Nebraska Wasserth'al". Jdaho ist .Edelstein der Berge". Wyoming bedeutet große Ebenen" und bildet auch einen alten Namen für den Jroquois-Stamm. Die Dakotas haben bekanntlich in un seren Nord- und Süd-Dakota ihren Namen verewigt. Arizona heißt, wie kürzlich dargethan, Himmelstochter". Die 13 ersten Staaten der Union haben ihre Namen meist von auswär tigen geschichtlichen Persönlichkeiten oder Lokalitäten. New Hampshire z. B. wurde deswegen so getauft, weil 1739 die Vlvmouth-Comvaanie den
betreffenden Theil mnerikanlschen e j bietes an Capitä'n John Mason ab trat, welcher Gouverneur von Ports- ' mouth in der britischen Grafschaft Hampshire war. Während in dem heutigen Delaware nachweislich ein 5!ndianersranrm dieses 9!amens her-
umstreifte. leiten Viele doch den Titel von Lord Delaware ab, welcher der erste Gouverneur der Colonie Virginien war, dessen Lordstitel aber auf' die Delawares zurückzuführen sein dürfte; ein Lord de la War, welcher in der Delaware-Vai begraben sein soll, ist nur eine sagenhafte Persönlichkeit. New Jersey erhielt seinenNamen zu Ehren des Sir 'George Carteret, welcher Gouverneur der Insel Jersey im Canal war und dieselbe für den König Karl den Zweiten in dessen Kampf mit dem britischen Parlament behauptete. Maryland erhielt diesen Titel zu Ehren der Königin H'enrietta Maria, der Gemahlin des unglücklichen Königs Karl des Ersten von England. Die beiden Carolinas heißen wiederum nach dem britischen König Karl dem Zweitens wobei Carolina die weibliche Form von 5darl ist. Georgia nennt sich nach dem englischen König Georg dem Zweiten, Louisiana nach dem FranzosenkönigLudwig dem Vierzehnten. Virginia bedeutet das Land der jungfräulichen Königin, nämlich Elisa'beth von England. New Vor! war bekanntlich früher Die Neuen Niederlande" und wurde später nach dem Herzog von Iork benannt. Patriotisch-amerikanische Geschichtsnamen sind bei unseren Staaten sehr schwach vertreten. Nur der junge Staat Washington sowie das alte Pennsylvanien geKören in diese Reihe; letzteres bedeutet Penn's Hain". Dagegen ist bei Städte- und anderen Eigennamen dem amerikanischen Patrio rismus sehr vielfacher Ausdruck gegeben. Der Name Maine hat nichts Amerikanisches; er bezog sich auf eine französische Besitzung der britischen Königin Henrietta. . Florida bedeutet blumig"; Nevada weiß von Schnee", Montana einfach Hügel". Alle drei, sind spanische Namen, wie auch Colorado, das buntrothe", und Californien. Florida ist nebenbei ein Hinweis auf Pascua Florida oder Ostersonntag, an welchem der Entdecker Ponce de Leon zuerst jenes Land besuchte. Erwähnt sei noch das aus zwei französischen Worten zusammengesetzte Vermont", nämlich grüner Berg", und Rhode Island, das Manche mit der mittelländischen Insel Rhodos in Verbindung bringen, das aber wohl eher vom holländischen Rhoode Jslandt" kommt, nämlich rothe Insel: von der Menge Kronsbeeren, welche an der Küste entlang wuchsen. Vom Jnlandc. Eine fünfZoll lange Heuschrecke wird in Georgia gefunden. Das Thier besitzt, wenn eö seine Flügel ausbreitet, eine Spannweite gleich der des Rothkehlchens. In New York zündetn sich der Advokat JameS C. Brady nach dem Essen eine Cigarre an. Dieselbe zog schlecht und war nur mit großer Mühe in Brand zu bringen; er hielt sie in der Hand und sprach mit einem Freunde. Plötzlich krachte ein Schuß, und eine Kugel prallte gegen die harte Wand. Die Cigarre enthielt, eine Patrone, die ihn unbedingt getödtet haben würde, wenn er zur Zeit geraucht hätte. Dieser Tagestarb. inPortland in Oregon ein siebzigjähriger Mann Namens St. John. Er war ein Schüler einer Frau Williams, der Leiterin einer den Gesundbetern verwandten fanallischen Sekte, und , hatte sich nach ihrem Gebote einem längeren Fa sten unterzogen. Am Dienstag Morgen unterbrach er die Fastkur, genoß Maisbrei ttilt Milch und starb kurz darauf. Der Leichenbeschauer wird die Todesursache einer näheren Untersuchunq unterziehen. Die Polizei in Austin in Texas verhaftete dieser Tage eine Bande Landstreicher und entdeckte dar unter eine Frauensperson in Mannskleidern. Sie gibt an Fanny HugheS aus Galveston in demselben Staate zu sein, die, wenn ihre Angaben wahr sind, dort und in Austin angesehene Verwandte hat. Sie behauptet, ihren in Dallas wohnhaften Mann - wegen grausamer Behandlung verlassen und sich auf ihrer Wanderung der Landstreicherbande angeschlossen zu haben, weil ihr die Mittel zu weiterem Lebensunterhalt ausgegangen waren. Ein weiblicher Soldat schied neulich in Louisville, Ky., in der Person der Frau Lily Blickn Belknap, der Tochter des Generals Simon Bolivar Buckner, aus dem Leben. Lily wurde im Alter von zwei Jahren in die Liste der Conföderirtenarmee eingetragen und war der Liebling ihrer Compagnie. Sie erfüllte stets ihre soldati schen Obliegenheiten, wenn sie sich bei ihrer Compagnie besand. . Bei ihrem Begräbnisse stand am Kopfende ihres Grabes ein Trompeter Und blieS eine Fanfare, wie' es bei der Beerdigung eines Soldaten üblich ist. Im Gegensatz zu den Chinesen in manchen anderen Bundesstaaten setzen die Schlitzäugigen , im Staate Washington der durch das Geary-Gesetz vorgeschriebenen Chinesenregistrirung durchschnittlich keinen Widerstand entgegen, trotzdem die Highbinder und andere chinesische Gesellschaften ihren ganzen Einfluß zur Verhinderung der Maßnahme aufbieten. In Seattle wurden wahrend einer Woche des Monats Januar täglich mehr als 100 Chinesen registrirt. Der Registrirungsart, bestehend aus Messen und Wiegen des Schlitzaugigen, Aufnähme seines Nationale und seines Bildes, nimmt bet dem einzelnen Chinesen von 10 bis IS VZinuten. in An fpruch. ' ' "' Grün angestrichen wurde der Präsident der Sophomoreklasse des Zftuter Colleae in New Brunöwut. N.
X ' Wahrend er sich nächtlicher Weile auf dem Wege zu einem Versammlungslokale seiner Verbindung befand, faßten ihn Freshmen beim Wicke!, schleppten ihn nach dem Kanalufer, entkleideten ihn und bemalten seinen Körper mit grüner Farbe. Der Akt war die Vergeltung für ein Burschenstückchen, das sich die Sophomoren am Abend vorher geleistet, an welchem die Freshmen ihr Jahresdinner abhielten. Die Sophomoren hatten sich nämlich mit dem löblichen Plane getragen, die Speisen für dieses Festes zu stehlen. Sie bekamen aber erst Nachricht von demselben, als das Bankett bereits im Gange war. Um sich für das Mißlingen .ihres edlen Vorhabens wenigstens etwas zu entschädigen, zerrten sie meh rere dem Feste nicht anwohnende Freshmen aus den Betten und strichen sie grün an. In Lincoln in Illinois wurden dieser Tage Edward Davidson und Arthur D. Goodpasture wegen Diebstahls zu sechsjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt. Goodpasture war der Anführer einer Diebsbande, welche sich die Plünderung von Hühnerställen, Schweinepferchen, sowie die 'Entwendung von Pferdegeschirren und Schlitz tendecken zur Aufgabe gemacht hatte. George Miller, ein Angestellter von Goodpasture und von ihm vorgeladener Entlastungszeuge, wurde wegen Meineids in Anklagestand versetzt, weil er bei der Hauptverhandlung seine in der Voruntersuchung abgegebenen eidllchen Aussagen, welche Goodpasture des Schweinediebstahls bezichtigten, widerrusen hatte. Auch Martha Armstrong, die ihre zeugeneidliche Aussage ebenfalls geändert hatte, wurde wegen Meineides zur Verantwortung gezoaen. Die Bewohner von Lincoln und des ganzen County Logan sind mit der Verurtheilung des Diebesbande sehr einverstanden. Drei der gefährlichsten Verbrecher imStaatsgesängniß in Ehe. ster in Süd-Jllinois machten dieser Tage einen verzweifelten Fluchtversuch, und erst nach hartnäckigem Kampfe geläng es den Beamten, das Trio zu überwältigen. Die Kerle hießen Fred George, Harvey Ramage und George Coveland, von denen der Zweitgenannte eine lebenslängliche Zuchthausstrafe wegen Ermordung eines Polizisten absitzt, während seine beiden Cumpagne berüchtigte Diebe und Einbrecher sind. An dem betreffenden Moraen schlich George sich heimlich hinter den Aufseher Perry Stiff und schlug plötzlich seine Arme fest um ihn, während Copeland ihn gleichzeitig zu erwürgen suchte und Ramage einen zweiten Aufseher Namen.? Bannon in Schach hielt. ES gelang George, sich in den Besitz von Stiff's Revolver zu setzen, als plötzlich Hilfs-Warden Randolph auf der Bildfläche erschien. George legte sofort auf diesen an, im selben Augenblick krachte aber auch ein Schuß, und der Gefangene stürzte unter lautem Aufschrei zu Boden. Randolph hatte sein Ziel nicht verfehlt. Ramage und Copeland gaben den
Kampf nun ebenfalls auf und wurden in Einzelhaft genommen, während ihr verwundeter Genosse nach dem Gesang niß-Hospital geschafft wurde, wo die Aerzte seine Wunde für nicht weiter gefährlich erklärten. Die dre: Gefan genen wurden im Steinbruche ' beim Sprengen verwandt, und man fand in George's Taschen Dynamit vor, mit dem die Kerle ohne Zweifel einen Theil des Gefängnisses in die Luft sprengen wollten, um dann in dem entstehenden allgemeinen Wirrwarr ihre Flucht be . tn.rrt . iverineuigen in rönnen. Deutsche LoealNachrichten. Provinz Brandenburg. Professor der Philosophie Eduard Zeller in Berlin wurde bei Gelegenheit der Feier seines 80. Geburtstages zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Prädikat Excellenz- ernannt. Im Grunewald hat ein Pistolenduell zwischen dem Sohn eines Berliner Industriellen und einem jungen Kaufmann stattgefunden. Verletzungen sind nicht vorgekommen. Das Denkmal des großen Kurfürsten auf der Langen Brücke in Berlin muß demnächst, da der Abbruch und Neubau der Brücke, nachdem die Stadtverordneten-Ver-sammlung sich mit der Verbreiterung der Südseite der Königstraße und der Niederlegung der Häuser am Schloßplatze zwischen Brücke und Breiter Straße principiell einverstanden erklärt hat, nicht mehr allzulange auf sich warten lassen wird, seinen bisherigen Platz verlassen. Dortselbst sind gestorben: der Stadtverordnete Hermann Manegold, der frühere Bureaudirector deS Reichstags, Geheimrath Happel, der Cafetier Mathias Bauer. Selbstmord begingen der Stud. jur. Otto Schimming,der frühen Betriebssecntar Reddin, der Kaufmann Moritz Krüger. Nach VerÜbung großartiger Unterschlagungen ist der Rendant des .Neu Köllnisch:n Credit-Vereins", Georg Ney, flüchtig - geworden. Schaffner DahmS wurde in Rummelsbürg von einem Zuge überfahren und getödtet. In der Oberspree ertränk der Gärtner Basse. Das. Etablissement Kaiserhof" in Zehlendorf ist abgebrannt. DaS Parkschloß" in Treptow ist durch eine Feuersbrünst heimgesucht worden. In Spandau starb der Gymnasialdirector Albert Pfantsch. Der Lehrer Zemlin aus Erkner. ist in mysteriöser Weise verschwunden. Klempner Mechsner, dessen Frau und neunjährige Tochter m Landsberg a. d. W. sind an Kohlendunst erstickt. ES liegt Mord und Selbstmord vor.. Der letzte der Söhne 'Adalbert von Chamisso's, der Oberst a. D. Ernst v. Chamisso de Voncourt ist zu Potkritz in der AIs 'narr gestorben. Provinz O st-P r e u ß e n. Gegen den russischen Sprachlehre: Berkowitz in' Königsberg ist wegen Spionage die Untersuchung eingeleitet worden. Während des ii Ehren 'des dortigen Oberbürgermeisters reranstalteten Festmahles erkrankte plötzlich der Swdtverordnete A. Woühe unk
war schon nach wenigen Minuten 'eme Leiche. Er hat ein Alter von 63 Iahren erreicht. Die Strafkammer in Braunsberg verurtheilte die Eigenkäthnerwittwe Karoline Gabrusch aus Gr.-Hauswalde wegen schwerer Kuppelei in zwei Fällen zu einem Jahre und einem Monat Zuchthaus. Sie hat ihre eigenen Töchter verkuppelt. Provinz W e st-P r e u ß e n. DasGrundstück Tivoli" am Krebsmarkt zu Danzig ist für 51,000 Mark zur Centrale für die elektrische Straßenbahn erworben worden. Der Kaufmann Haase dortselbst wurde von der Strafkammer wegen gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Wuchers zu 9 Monaten Gefängniß und 1000 Mark Geldbuße verurtheilt. Im St. Lazarus ist die Dampfschneidemühle und das daran stoßende Holzlager des Zimmermeisters Girbrg vollständig niedergebrannt. Graf Theodor zu Stol-berg-Wernigerode hat seine Herrschaft Schloß Tuetz. Schulenburg, Marienberg und' Marthenberg, sowie einen mehrere tausend Morgen umfassenden Forstcomplex, welche er im Jahre 1871 von dem damaligen regierenden Grafen und jetzigen Fürsten Otto u StolbergWernigerode käuflich übernahm, an die kömgliche Klosterkammer zu Hannover verkauft. In Sierakowitz hat sich der Kaufmann Nathan Abrahamsohn erschossen. Provinz Pommern. Im verflossenen Jahre kamen im Stettiner Hafen an 3924 Seesiffe. 3130 Küstenfahrzeuge, 10,991 Kähne; außerdem berührten 2643 Fahrzeuge auf der Durchfahrt den dortigen Hafen. Dortselbst wurde Händler Dietz in seiner Wohnung Birkenallee 38 als Leiche aufgefunden. Er hat sich durch einen Revolverschuß in die Schläfe getödtet. In ihrer Wohnung in der Deutschenstraße sind Frau Thiele und deren Mutter, die Wittwe Pretzel. welche sich besuchsweise bei ihrer Tochter aufhielt, an Kohlendunst erstickt. OberamtmannCarls in Peeselin wurde von dem 19jährigen Schäferknecht Lorenz, dem er wegen mehrfacher Ausschreitungen Vorwürfe machte, durch einen Messerstich in den Kopf gefährlich verletzt. In dem Dorfe Caslin ist das Mühlengrundstück des Müllermeisters Schmidt und in Meeischow das Gehöft des Gastwirths Karsdorf vollständig niedergebrannt. Prov. Schleswig-Holstein. Bei der letzten Volkszählung befanden sich 29,945 dänische Staatsangehörige in der Provinz. Die älteste Einwohnerin Altonas, Fräulein Anna
Bissen, welche erst vor nicht ganz drei Wochen das hundertste Lebensjahr vollendete, lst sanst entschlafen. In Elmshorn soll eine große Rennbahn angelegt werden. Die Anregung hierzu hat Herzog Ernst Günther zu jr "iri. v üscylesivig-Voliiein gegeoen. ?er er band der Pferdezuchtvereine der hol steinischen Marschen hat die Angele genheit energisch in die Hand genom men. Der bekannte Ziqeunerhauvt mann Petermann ist in Hinschenfelde bei Wandsbeck verhaftet worden. Er wurde von der Bückeburger Staatsan waltschaft wegen versuchten Todt schlags und fahrlässiger Tödtung ver solat. Der Amtsvorsteher v. Man teuffel verkaufte seinen in Bröndelund beleqenen Hof an den Landmann L. F. Rosenlund in Gabel für 44.500 M. Provinz Schlesien. Das Schwurgericht zu Breslau ver urtheilte den Stellenbesitzer Rösler aus Romolkwitz, welcher eine ihm lästige Leibgedingerin, eine 77jährige Wittwe, zu vergiften suchte und schließlich er würgte, zum Tode und zehn, Jahren Zuchthaus, seine Ehefrau wegen BnHilfe zu sechs Jahren Zuchthaus. Seine Mitangeklagte hochbetagte Mutter wurde freigesprochen. Aus KonlgmLouisengrube bei Kattowitz explodirte vorzeitig eine Dynamitpatrone, tödtete den Häuer Kitta und verwundete fünf Schlepper. Die beiden ältesten Einwohner der Stadt Winzig, ver Jnwohner Liepett und die Wittwe Sternberg, welche beide im 93. Lebensjahre standen, sind gestorben. ProvinzPosen. Der frühere Abgeordnete v. Lyskowski. Direktor der Bank für Jndustrie und Landwirthschaft, ist in Posen . gestorben. Großes Aufsehen erregte im Juli 1887. die Ermordung des Kaufmanns Strelitz in Tremessen, ohne dak der Mörder ermittelt werden konnte. Jetzt ist der muthmaßlicheThater in der Person des Müllers Kluszinski in Kletzko verhaftet und in das Gerichtsgesangrnß zu Gnesen emgelle seit worden. Das Schwurgericht in Bromberg verurtheilte den Arbeiter Hohm. welcher ein dreijähriges Mädchen vergewaltigt und dann .ermordet hatte, zum Tode. Der. Einwohner Ches in Klotyldowo hat aus Unvorslchtigkeit seine Ehefrau, mit der er erst acht Wochen in glücklicher Ehe verheirathet war, erschossen. Der frübere Vremierlieutenant Theod. - Eben von dem in Jnowrazlaw stehcnden140. Ins.- Regt., welcher sich in Windhok (Slldwestafrika) anzusiedeln gedachte, ist in Otgambinque infolge großer Strapazen seinem Herzleiden erlegen. Provinz Sachsen.' Ein. von der Hochzeitsfeier heimfah rendes junges Ehepaar wurde von dem von Hamburg kommenden Personenzuge dichtbei Stendal überfahren. Die Pferde wurden von der Maschine vollständig zerfleischt und 'der Waen die Böschung hinuntergeschleüdert. Diesem Umstände ist eö zu danken.daß das Ehepaar mitdem Leben davonkam. In Aschersleben feierte, die Haller'sche Buchdruckern, sowie der in derselben erscheinende amtliche 'Anzeiger" für die landräthlichen Kreise Aschersleben, Calbe, Mans selb etc. das Fest ihres 75jähr!gen Bestehens. .Zeitung, und Druckerei sind seit ihrer Gründung stets Eigenthum derselben Familie gewesen. In Wernigerode wurde die Gemahlin -des Erbprinzen Christian zu StolbergMernigerode,' geb.. Gräfin zu Castell-Rüdenhausen, von einem gefunden Prinzen glücklich entbunden. Die aroöe Brauerei von Lschrader &
! Otto in Eaeln ist in Flammen ausge-
qangen. Provinz Hannover. Die technische Hochschule in Hannover zählt 722 Swdirende. Magistrat und Vürgervorsteher-Kollegium genannter Stadt haben die Einführung einer Biersteuer beschlossen, deren auf '200.000 Mark veranschlagter Ertrag zur Ermäßigung der städtischen Abgaben verwendet werden soll. Die 44jährige Schmiedefrau Gresser und deren 22jährige Tochter haben sich in ihrer Wohnung, Deisterstraße 15, erhängt. Rentier Lübkemann in Hambürg, ein Diepholzer Kind, hat der Gemeinde Diepholz 30,000 M. zum Bau einer Volksschule geschenkt. Das Schwurgericht in Werden verurtheilte den Raubmörder Seidel zweimal zum Tode. Aufregend gestaltete sich die Reise des fahnenflüchtigen Zigahn, eines Musketiers des Jnfanterie-Regi-nents No. 74. Unter Meidung der Landstraße kam er in der Gegend von Winsen an die Aller, wo er unter BeNutzung einer größeren Eisscholle über den Fluß setzte. Jedoch die Scholle brach kurz vor dem anderen Ufer, und der Musketier kam bis an den Hals in's Wasser. Im nahen Dorfe Hassel, wohin er sich wandte, wurde er dann verhaftet. R h e i n-P r o v i n z. Eine Dienstmagd warf sich imBahnHof Bingerbrück vor eine Rangir-Ab-theilung und wurde getödtet. Ihr Liebster hatte ihr abgesagt, und der Schmerz hierüber trieb das Mädchen in den Tod. Nachdem der Schaffhausensche Bankverein sein Anerbieten zum Bau einer festen Rheinbrücke zurückgezogen.beschloß der Stadtrath von Bonn, die Brücke auf Kosten der Stadt zu bauen. Ein Zechenarbeiter in Essen, der, von der Arbeit heimkehrend, seine Frau in intimem Verkehr mit einem anderen Arbeiter überraschte, tödtete dieselbe durch Beilhiebe und stellte sich dann selbst der Polizei. Dortselbst wird vom 23. April bis zum 5. Mai eine Kochkunst-Ausstel-lung stattfinden. Zum Garantiefonds zeichnete die Essener Wirihe-Vereini-gung 10.000 Mark. In dem Dorfe Waldhausen bei Kreuznach wurde bei einem Streit ein 19jähriger Bursche durch einen Steinwurf an die Schläfe getödtet. Im großen Schuppen des Bahnhofs zu St. Johann explodirte ein Fettgasbehälter und verursachte einen Brand, der die Gebäude zerstörte. In Heddesdorf bei Neuwied feierte Dr. Eisbein sein 50jähriges Jubiläum als Landwirth. Der Handelsmann Lazarus Hirsch, gen. Löser, und Joh. Kaul von Argenschwang verunglückten in der Nähe von Dalberg, indem, ihr Pferd an der Gräfenbachbrücke vom Akge abwich und mit Wagen und In fassen die 5 Meter hohe Böschung hin abstürzte. Hirsch erlitt tödtliche Verwundungen am Kopfe und starb nach kurzer Zeit. Kaul kam mit dem schrecken davon. - Freie Städte. Auf dem Waller Kirchhofe zu Bre men hat sich die Frau eines früheren Zollbeamten, der im letzten Jahre mit einer Anderen nach Amerika durch ging, am Grabe ihres Kindes erschos sen. Die bedauernswerthe Frau war damals ihrem ungetreuen Gatten nach Amerika nachgereist, hatte ihn auch ge funken, doch hat er sie auch dort wieder sitzen lassen. Nachdem die Verlassene vor etwa vier Wochen ihr einzigesKind verloren, wurde sie von Schwermuth befallen und hat letzt ihrem Leben ein Ende gemacht. Die Kugel war durchs Herz gedrungen. Die philosophische Fakultät in Freiburg hat den um die Erforschung der griechischen und orientalischen Vaugeschichte verdienten Architekten Robert Koldewey in Hambürg zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt. Großherzogthum Hessen. Handelsgärtner Heinrich Noack in Darmstadt feierte das 50iährige Ju biläum seines weithin bekannten Ge schäfts und gleichzeitig seinen 74. Ge burtstag. Der 24jährige Schlossergeselle Py. Lenges dortselbst brachte in fahrlässiger Weise dem Eisengießer Jean Mattes einen Schuß an den Kopf ttl, infolge bejjen Mattes zetzt gestor ben ist. Der älteste Bürger von Alzey PostHalter Erckmann, ist gestorben. Die . Herzl'sche Fabrik in Worms ist niedergebrannt; der Schaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Mark. Der Feldschütz von Groß-Rohrheim wurde auf dem Bahndämm zwischenBiblis und Groß-Rohr-heim von der Lokomotive des Frankfurter Schnellzugs erfaßt und den Bahndamm hinabgeschleudert. Er ist an den erhaltenen Verletzungen gestorben. In Flonheim wurde der katholische Pfarrer Jakobi Morgens todt in seinem Bette aufgefunden. Wahr scheinlich lst derselbe einem Schlaganfall erlegen. Zum Andenken an ihre kürzlich verstorbenen Eltern haben die Herren Adolph Kraft in Offenbach und Ph. Kasp. Kraft zu Nürnberg der Stadt Offenbach die Summe von 50.000 Mark überwiesen, die als Kraftsche Stiftung angelegt und deren Er trägniß jährlich zumNutzen Offenbachs und der Osfenbacher vermengt werden soll. CARL PINGPANES Hsutfchs Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenommen und promzzt abgelttsett. - - An und Verkauf alter Vüch?r. Sozialistische Literstur. ff WH. M yr U hrtng n4 hj Sehn K tioodwln.1 roy,N".Vt wutk fr a. Htmöm, jvm mtmj wut n, DUI M CM teach jrnaqitltkly fcow toeura ftvm ti Im t Ut AT Ui Mut. and niun vo r oa. BuIkwiM-til Irr. la mt i&rt ol America, yoa raa aaioien av d. , fi-r- . j w -- h vii u . oniji. U wrk. AU i w. Craat 17 alkk tot trrmrfthirtf. CASILT, 8PXKDILT PA KTH.'LLAitS rSlB. Adtfraw SXUMA lLa lUKXUJÄy j 0117 wni. " a nn va, rorDUhtnf MiMi at aa.
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