Indiana Tribüne, Volume 17, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1894 — Page 1

A Lesen Sie die Offerte der Tribüne" für die Well - Ausstellußg Molos! I 1.'Felruar1894. Afr i A VS t A Tribüne Coupon für die Welt - Ausstellung Portfolics I 11 i W W V G W y Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. r- ; 140 Indianapolis, Zndia? a Sreitag, den. 6 Februar 1894-

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Editorielles. Wie sehr unsere armen Eisenbahnen zu bedauern sind, geht aus folgender Zusammenstellung hervor. Die Bundes - Eisenbahnkommission hat einen vorläufigen Bericht. über die Einkommen der Bahnen im RechnungS jähre 1892-93 veröffentlicht. Derselbe umfaßt 479 Bahnen von zusammen 145,896 Meilenlänge. In den letzten fünf Rechnungsjahren betrugen die Einnahmen der Bahnen per Meile im Passagierverkehr 5195, 51978, $1962, $2104 und $2213 respektive. 3rn Frachtverkehr $4202, $1589, $4689, $1946 und $5063. Die Gesammteinnahmen auS diesen beiden HzuptitemS und einigen NebenMomenten betrugen in den letzten fünf Jahren per Meile: $6Z20, $6725, $6801, $7213 und $7413. Die Betriebsunkosten betrugen per Meile $4203, $1425, $1533, $1809, $5012 respeetive. Demgemäß bleibt em Einkommen von $207, $2300, $2263, $2404, $2401. Der Unterschied zwischen den Zah r-n 1893 und 1892 ist also nur 2 zu Ungunsten von 1893; dieser Neinverdienst überragt alle die Vorjahre um ca. Z800 per Meile. Hierbei ist zu bedenken, daß die Eisenbahnen im letzten Jahre hohe Crj, tra-Unkosten zu tragen hatten durch Anschaffung von SicherheitS-Bremsen und Selbstkopplern ; serner, daß in den letzten zwei Monaten deS Fiskaljahres daS Frachtgeschäft bereits stockte. Obschon da Nein'Einkommen per Meile im letzten Fiskaljahre um $3 geringer war, als im Vorjahre, betrug der Netto-Verdienst doch 3$ Prozent deS Anlage-KapitalS.

3n Folge der Arbeiten beim Tunnelbau unter dem East Niver bei der 72. Straße ist eine Anzahl von Arbeitern an dem sogenannten Caissonsieber erkrankt, daS auch beim Bau der Brooklyner Brücke so zahlreiche Opfer forderte.. Auch jetzt sind einzelne ArbeUer der Krankheit bereits zum Opfer gefallen. Der Tunnel wird in einer solchen Tiefe angelegt, daß der Druck, der nöthig ist, ut daS Wasser herauözuhalten, ungefähr 42 Pfund auf den Quadratzoll beträgt. Dieser Druck erzeugt bei den Arbeitern, die unter ihm zu arbeiten gezwungen sind, die oben genannte Krankheit,die oft in vollständige unheilbare Lähmung der Betroffenen ausläuft. Die letzte Nummer dcS New Jorker MedZcal Record" enthält eine Schil. derung deS Verlaufs und der Ursachen dieser Arbeiterkrankheit, in welcher einige interessante Thatsachen anqeführt werden. So wird besor.derS darauf hingewiesen, daß die ArbeitSZeitszeit bei jenem Tunnelbau unter ,sem ungeheuren Luftdrucke viel zu ang sei. Es heißt da von den Arbeitern: S:e ermüden und haben daS Verlangen, am Ende ihrer Schicht herauszukommen, und kommen zu rasch heraus, oftmals in 5 oder 10 Minuten. ES ist der plötzliche Wechsel bei der Rückkehr in den gewöhnlichen atmoSphäschen Druck, welcher die schädlichen Wirkungen hervorruft," und an ande er Stelle heißt eö : Mann rann eö nicht stark genug verdammen, daß man den Arbeitern daS rasche Verlassen der aissonS erlaubt. AuS Sparsamkeitsrücksichten ist oft malö nur eine Abtheilung zwischen den Caissons und der Außenwelt angebracht, und mit verbrecherischer Nach. läsjigkeit wird den Arbeitern erlaubt, hinein und herauS zu eilen. Wo un ter einem Druck von vier Atmosphären gearbeitet wird, da sollten zum minde sten? drei Abtheilungen mit abgestus tem Lustdruck angebracht sein, und volle drei Viertel Stunden sollten beim Ein tritt und Verlassen des Caissons der braucht werden, anstatt fünf oder zehn Minuten." ' Soweit der Medical Necord". Die alte Geschichte also ! Wenn den Ar beitern entsprechend kurze Arbeitöttit gegeben wird, werden sie sicherlich nichts

dagegen havcn, drei Älertelstunden bei dem Eingang oder Verlassen deö CaissonS zu verbrauchen. . Der abgearbeitete Mensch aber, der unter schmerer, an. sich schon erschöpfender Thätigkeit ermüdet jenem hohen Luftdruck auSgesetzt ist, hat natürlich daS Bedürfniß, möglichst rasch in die freie Luft zu kommen. Gebt dem Arbeiter Zeit und bezahlt ihm die Zeit, dann wird auch daS Caisson-Fieber schwinden. (N. S. VolkSztg.)

Drahtnachrichten

Inland. WetterauS listen. Steigende. Temveratur, schönes, viel'. wärmereS Wetter morgen. Co a gr eß. . . t Washington, 15. gebr. 3m Senate kam heute gar nichts von Interesse vor. 2m Hause wurde die Debatte über Bland'S Seignorage Bill fortgesetzt. Dadurch, daß die Gegner der Bill sich weigern, zu stimmen, kann kein Quorum im Hause zusammengebracht werden. Um dieser Art der Obstruktionspolitik ein Ende zu machen, wird vorgeschlagen, es als Regel einzuführen, daß Zeder, der bei einem Namensaufruf nicht antwortet, keinen Gehalt für den Tag bekommt, resp, daß ihm derselbe abgezogen wird. Ausgenommen davon sollen Diesem09 ä sm 4 r " p & gen lein, wetqe mit rlauvnlp oes HauseS abwesend sind. tun SechöfacherMörder g ehängt. Jeffersonville, Ind., 15. Febr. JameS E. Stone, welcher im September v. 3. die Frau Elizabeth Wratten, deren Sohn Denson Wratten, sowie dessen Frau und drei Kinder in brutaler Weise ermordete, wurde heute Morgen um 8 Minuten nach Mitternacht im Gefängniß durch den Strang hingerichtet. . Stone bewahrte eine Ruhe bis zum letzten Augenblick und starb ohne ein Wort der Reue über seine entsetzliche That. Durch den Fall wurde sein Genick sofort gebrachen und der Tod trat augenblict lich ein. Boß" McKane schuldig be. funden. B r o o k l y n, N. I., 15. Feb. 3ohn McKane, der Boß von GraveSend", ist heute von den Geschworenen der groben Wahlbetrügereien, in der letzten Herbstwahl begangen, schuldig befunden worden. Der Gefangene nahm den Wahrspruch ruhig entgegen. Die Strafe für da5 Verbrechen beträgt von zwei big zehn Jahren Zuchthaus. McKane besindet sich jetzt im Raymond Straße Gefängniß, bis am Mo tag daS Urtheil über ihn gefällt wird. McKane kann zwar noch appelliren, die Advokaten, welche dem Prozeß beigewohnt haben, sind aber alle der Ansicht, d lß eS nutzlos sein würde, da daS Beweiömaterial überwältigend gegen ihn war. Nun wieder ander S. St. LouiS, 15. Febr. Die Anwälte Thurfton und Corwin erschienen heute vor dem Bundeö-Circuit-Richter Caldmell, und baten um eine Entscheidung, damit dem Widerspruche zwischen den Anordnungen deS Richters Dundy von Omaha und deS Richters Hallett von Denver in Sachen der Northern Pacific Bahn ein Ende gemacht werde. Nach. längerer Besprechung sagte Richter Caldwell: Die Massenverwalter haben hinter dem Rücken der Angestell ten gehandelt. Gehen Sie zurück nach Omaha und widerrufen Sie die Ordre, dann will ich die Sache vornehmen. Arbeiten Sie 2hre Lohnliste auS und legen Sie dieselbe den Leuten vor, jedoch mit der Bestimmung, daß dieselbe innerhalb einer billigen Frist, sagen wir sechzig Tage, in Kraft treten soll. Ich werde dann nach Omaha kommen und mit den Massenverwaltern und den Vertretern der Arbeiter eine Konferenz halten, und versuchen, eine Lohnliste festzusetzen, welche gerecht für die Ar beiter ist, und welcher die MüssenderWalter nachkommen können. Lin e o ln, Neb., 15. Feb. Nichter Dundy sagt, die Anordnung dei RichterS Caldwell afsizire seine Entschei dung gar nicht. Die Massenverwalter können bezüglich der Löhne thun, waS sie wollen, die Leute können auch aushören zu arbeiten, wenn sie wollen, aber wenn sie versuchen well if they atternpt to raise a rov werden sie finden, daß die Anordnung dieseS Gerichte in Kraft ist. Mil wa u k ee, 15.Feb. 3m Nawen der obersten Beamten der verschiedenen Organisationen der Eisenbahnangestellten wurde heute an Richter 3enkinS daS Ersuchen gestellt, seine Ordre zu modistzireu, weil dieselbe die Leute am Streiken verhindern würde. Eine Verhandlung wurde auf den 23. Februar festgesetzt.

Ausland.

Die braunschweigische Thronfolge. Berlin, 15. Februar. Wie das Äinnnhfe'fAf nrifhintt mtlhet. hnhen , . ., nnh f . V V . V 0 0 Cumberiand bezüglich der BedingüK gungen, ' durch . welche - dir Frage der ThkSnfolge in Btaunschweig geordnet wird, geeinigt. Der Herzog von Cumberland verzichtet darnach aus alle seine Anrechte auf die Nachfolge zu Gunsten seineö ältesten Sohnes Georg Ludwig. Derselbe wird sich nach Ostern nach Dresden begeben, um daselbst seine Studien zu beginnen. Später wird er in die preußische Armee eintreten und bei seiner Großjährigkeit wird er mit dem Titel Herzog von -Brauu-schweig die Nachfolge daselbst antreten, indem er auf alle Ansprüche auf den hannover'schen Throa Verzicht leistet. Nach Holland entkomm er. Berlin, 15. Februar. Wilhelm Wcrner, der Führer der hiesigen Anarchisten, ist, nachdem er zu sechSmonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt worden, nach Holland entkommen,, von wo auS er sich wahrscheinlich nach Amerika begeben wird. Durch die Flucht Werner'S ist jetzt die anarchistische Organisation in Deutschland ohne Führer und der Auslösung nahe. ' Wird Biömarck besuchen. B e r ! i n, 15. Febr. Eö ist heute angekündigt worden, daß der Kaiser Wilhelm am nächsten Montag seine Reise nach Kiel unterbrechen wird, um dem Fürsten Biömarck in Friedrichöruh einen Besuch abzustatten. um . , , Verhält sich ablehnend. Rom, 15. Feb. Der Vatikan hat eS abgelehnt, irgend welchen Druck auf die Mitglieder der deutschen Centrumöpartei auszuüben, damit sie den deutsch-russischen Handelsvertrag unterstützen. un . AuS Brasilien. . . , ''.. 91 i o b t 3 a n e i x o, 15. Feb. Die Insurgenten gewinnen in. dem Staat Paranha täglich an Boden und die Hauptstadt, Sao Paolo, soll bereit sein, mit dem Insurgenten gemeinschaftliche Sache zu machen. Die Stadt galt bisher für loyal, eS herrscht aber jetzt kein Zweifel mehr, daß die Bewohner mit den Insurgenten sympathisiren. Da Sao Paolo sowohl der Schlüssel für SantoS wie für Rio de Janeiro ist, hat die Regierung die Stadt mit Truppen von hiesiger Stadt besetzt und die Regimenter, die bisher in Sao Paolo gestanden haben, hierher zurückgezogen. Es find heute Depeschen hier eingetroffen, daß sich auch der Staat Alago .ö von der Regierung losgesagt und für die Sache der Insurgenten erklärt habe. Ueber den Admiral de Mello weiß man nur so viel, daß er sich.von seiner Krankheit erholt. hat und sich jetzt an Bord der Republica" besindet, die in der Nähe von Santo kreuzt, um nö thigenfalls die dort gelandeten Truppen der-3nfurgenten unterstützen zu können. Der Admiral da Eama, der am Freitag während deS Gefechtes bei Armaeao schwer verwundet worden ist, wird wahrscheinlich sterben. Seit gestern hat sich sein Zustand bedeutend verschlim mert und die Aerzte haben nur noch wenig Hoffnung, ihn retten zu können. Der General Zsidore Ferdanez, der im November v. 3. bei Bage mit seinem Stab und einer ganzen Brigade schwervermundet den Insurgenten in die Hände gefallen ist, ist in der Ge sangenschaft gestorben. Hiesiges. Ooard os Public Wortt. Heutige Sitzung. Aus Verlangen der -Arbeitslosen hatte der Board den Kovtraktsr des Washington Str. AbzugökanalS vorla den lassen, um eine Erklärung darüber abzugeben, warum er, wie neun Zehn tel der Arbeitslosen behaupteten, auS wärtige Arbeiter beschäftige,' während er doch dem Board versprochen hatte, hiesige Arbeiter zu beschäftigen. Der Kontraktor erklärte, daß er außer seinen eigenen Fuhrwerken, die er doch nicht zu Hause stehen lassen könne

seines besten Wissens nur hiesige Arbeiter beschäftige. Einen Eid könne er den Arbeit Suchenden natürlich nicht abverlangen. Da die Arbeiter auf diesem Gebiete nichts ausrichten konnten, stellten sie das -Verlangen, der Board solle das Geld ÄuS dem StraßenverbesserungS-

fo'ub'jftzt ausgeben. Sn demselben besinde sich außer dem unter der Fuhr-werk-vrdinanz einbezahlten eld etwa $21,000 und damit-müß'der Board bis zum September ausreichen. Die Arbeiter erklärten sich bereit, Schnee zu schaufeln für $i den Tag. Mayor Denny erklärte, daß der Board alleö thue, was in seinen Kräften stehe. Derselbe sei vereidigt, die Interessen aller Bürger zu vertreten und könne nichts thun, waS ungesetzlich sei. Ob und in wie weit daS Geld deS' StraßenverbesserungöfondS jetzt verwendet werden könne, müsse der Entscheidung deS StadtanwaltS überlassen werden. Er werde mit demselben Rücksprache nehmen und ihnen dessen Anficht morgen Vormittag um 10 Uhr mitttheilen. Außerdem wünsche er hnen ernstlich an'S Herz zu legen, daß sie durch ihre Massenversammlungen nicht nur nich'.S erreichen, sondern die Sache nur schlimmer machten, daß sie anstatt Brot, und Butter zu erhalten. sie sich I dadurch Brot und Butter auS dem Munde nehmen; denn die hiesigen Zeitungen brächten dieselben und mit Recht, alöNeuigkeiten aber' in ausmarkigen Zeitungen und durch die Associikte Presse würden 'dieselben hundertfach aufgebauscht, wodurch daS Kapital abgehalten werde, hierherzukommen. v Er sei der festen Ueberzeugung, daß eS in , wenigen Wochen besser werde. Sobald die Stadtfinanzen wieder auf sicherer. Basis ständen und das -sei in einigen Wochen der Fall, könne auch mehr gethan werden. Er erklärte ihnen auch,' daß eS besser wäre, wenn sie nur Comite? senden würden, anstatt inLroßer Anzahl zu kommen. '' Der Vorsitzer be? ArbeitSlosen-Ver-sammlungen erklärte ihm darauf, daß sie'.'eS damit halten würden, wie die Mehrzahl eS beschließe. Mayor Denny sagte ihnen auch, daß eö nicht schon sei, wenn sie eS erlauben ihnen, wenigstens mehreren von ihnen, bekannte Unwahrheiten alS Wahrheiten hinstellen zu lassen. ES sei in der letzten Versammlung behauptet worden, daß weder er noch der Board in Betreff der geklopften Steine mit den Countyräthen Rückspräche genommen hätte und daS Comite habe eS geduldet, trotzdem dasselbe wußte, daß er Persönlich mit denselben Rücksprache nahm und daS Comite einlud dabei anwesend zu sein, diese eS aber ablehnten. Die Arbeitslosen, beschlossen dann. daß ein Comite von Sieben morgen die Antwort entgegennehmen solle, während einige Schreier erklärten, daß sie dock wieder alle kommen würden. Nachdem sich daS Zimmer geleert hatte, öffnete der Board Angebote für den Abzugskanal in Vermont, Tennessee und anderen Straßen zwischen Mississippi Str. und der ersten Gasse südlich von St. Clair Str. Länge 2245 Fuß. 8 Angebote. Höchste Angebot $3 37. Kontrakt vergeben an A. W. Conduitt für $2.70. Die Pläne sür die Gradirung und Chaussirung der 1. Gasse östlich von Cnglish Arenue wurden endgiltig angenommen. ..Hieraus vertagte sich der Bcard aus heute Nachmittag. m n . yolizetgeriHt. Mell McPherson steht im Verdacht eine Handsäge gestohlen zu haben. 3m Vorverhör kamen AnhaltSpunkte genug zu Tage, die eine Ueberweisung deö Beschuldigten an die Grand Jury zur Folge hatte. - Vier lustige Brüder, 3ohn Montjoh, FeliL RobhinS, 3oc Dugan und Zohn Kern wurden wegen Betrunkenheit und ruhestörenden LarmS 'zu je.tz5 Buße verurtheilt. Albert Beard hatte auf seinen Kol legen John Curran einen so hinter listigen Anfall unternommen und der artig vertobackt, daß ihn der Kadi zu 525 Buße und 30 Tagen ArbeitöhauS zu- verdonnern für nöthig hielt, um ihm seine. Bosheit etwaS auSzutreiben. Alfred Hardy wurde we?en Besuchs eines Bordells zu $10 Geldstrafe verurtheilt. 3rn Gnadenwege erließ ihm jedoch StubbS den Betrag. L

Mike Ryan, der wegen BummelnS eingesteckt war, mußte Beweismangels halber entlassen werden. ' mm AuS deu GerlcbtSbösen.

Suverior Court. Zimmer Hlo. 1. Charles Decker gegen Atlas Engine Works ; Schadenersätzklage ; die Jury entscheidet zu Gunsten der Verklagten. 3obn.;W. LewiS gegen die Stadt 3ndianapoliS; Schadenersatzklage; niedergeschlagen. T. B. Holmeö gegen Citizen? Straßenbahn - Gesellschaft ; Schadenersatz klage ; niedergeschlagen. Capital City Carriage Co. gegen John H. Spahr u. A ; Notenklage ; Urtbeil fürKläger aus $153.75. Daniel Folcy gegen Frederick A. Meyer u. A. ; Hypothekenklage ; niedergeschlagen. Percy Frost gegen Cit. St. Ry. Co Schadenetsatzklage ; in Verhandlung vor Geschworenen.' Zimmer No. 3. Flora Hoffman gegen ChaS. Hoffman. SckeidungSklage und $200 Alimente der Klägerin bewilligt. Henry Coburn gegen ChaS. Wagner u. A. esitzrechtsrlage ; rnedergeschlagen. 3ohn King gegen Eva King. Scheidungöklage ; niedergeschlagen wegen Nichterscheinens des Klägers. Ed. Brown gegen Emma Brown. Scheidung bewilligt. CircuitEourr. Daniel Toley gegen John Feil u. A. Straßenbaulien; niedergeschlagen. Bernard Mauer gegen Frank Mauer u. A. Testament deö Anton Mauer. 3a Verhandlung vor Geschworenen. Kriminalgericht. Wm. StubbS wurde wegen DiebstahlS zu $25 Buße und einem Jahre Zuchthaus verurtheilt. Martin Wood, der farbige Fuhrmann, der Mittwoch wegen AuSgebenS eineö falschen SilberdollarS verhaftet wurde, wurde gestern unter 5200 Bürgschaft den Sunde?großgeschvorenen überwiesen. C7" Robert Martin wurde gester.i für irrsinnig erklärt. Vor drei Monaten verlor er vollständig sein Sedächt Nlß. Er ist 28 Jahre alt, verheirathet und Vater eineS LindeS. Vor zwei Wochen etwa wurde er von seinem Arbeitgeber wegen seiner Vergeßlichkeit entlassen und seitdem ist sein geistiger Zustand stets schlechter geworden. Er wohnt in Brightwood. Mucho's Cigarrenladen befindet fi h in No. 199 Ost Washington Str. EjlJ'- Die Feuerung, die von dem Nothstands - Komite vertheilt wurde, wurde in großherziger Weise von der Linton Coal & Mining Co. von Linton, Ind., geschenkt. Die Bergleute hatten die Kohle umsonst gebrochen und gefördert und die Gesellschaft hatte dieselbe frei nach hier geliefert. 3m Ganzen wurden 13. Eisenbahnwagenladungen Brennkohle geschenkt. Wo eö nothig war, find Portionen von 300 Pf. wöchentlich an nothleidende Familien vertheilt worden. Die Supreme Court hat gestern die Entscheidung deS GeneralTermins der Marion Circuit Court in Sachen Harry M. Springer gegen Norman S. Byram und Edward (5orneliuS bestätigt. Dadurch ist der Kläger mit seinen.Schadenersatzansprüchen definitiv abgewiesen. Der Kläger ge rieth am 23. Nov. 1883 auf dem Fahrstuhl der Verklagten zu Schaden. Kläger war damals 13 Jahre alt und handelte mit Zeitungen. 3n der Superior Court erhielt er ein Urtheil auf 4000.' Die Verklagten appellirten dagegen an den Generaltermin mit Erfolg. Die Appellation des Klägers hierauf an die Supreme Court endete jetzt mit der gänzlichen Abweisung deS Klägers. Die Entscheidung deS Gericht? basirte aus der Annahme, daß daS Betreten deS Fahrstuhl den Zeitungöjungen untersagt war und das Kläger von dieser Regel Kenntniß hatte. Theodore Stein, Nachfolger oft 83. 'i. berfs. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. 80 Ost Market Straße. Indianapolis, Jnd

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