Indiana Tribüne, Volume 17, Number 148, Indianapolis, Marion County, 15 February 1894 — Page 2

Fndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntgs. Tle tSaliche,Tribüe"royrt durch den TrSge, n Cent! per Zoche, die eonntagS.Tribüne' b Cent per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 85 Cent per ZNonat. Per Post ,geschtckt tn Vor autbezahlung per Jahr. m Ossice :No. 18 Süd Alabama Str. -Indianapolis, 3nd., 15. Februar '947

Neues vom Granvaarenschwln dl." Aus unserer Bundeshauptstadt folrt wieder eine Anzahl recht ..Dau liche Geschichten über den riesiger. Um fanq und die beständige Weiteren!roickluna jener plumpen Schwindelindustrie mitgetheilt, welche früher unter dnn Namen Sägemehl-Schwin-del bekannt war, späterhin aber in (örunwaaren'Schwindel- oder cuch Zurzweg Grünschwindel umgetauft wurde. Eine ganze Qelt Den aunerei und Leichtgläubigkeit in vielfachen Abstufungen und Verjüngungen thut sich uns da auf! Kaum ein Jahrzehnt alt, rerändert diese Schwindelindustrie wie Proteus ihre Gestalt fort und fort, und !au:n scheint sie in der einen Gestalt todtaeschlagen zu sein, so taucht sie frijch und munter auf und orzanisirt sich immer vollkommener. Sie ist heute diel ausgedehnter, als das nicht cingeweihte Publikum sich träumen läßt, und besoldet eine ganze Armee Clerks und Schriftsteller, ganz abzusehen von den Bestochenen. Visher hatte sie sich damit begnügt, die Post als unfreiwillige Lermittterin zu benutzen, neuerdings aber gebt sie den P o st m e i st e r n selber zu Leibe, und zwar in folgender Gestalt : Es gehen den Postmeistern Circulare in Eouverten zu, welche den Vermerk .persönlich" tragen. Der Inhalt des Circulars, das auf der Schreibmaschine hergestellt wird, ist folgender: Werther Herr! Ich habe 100.000 Aweicent-Postmarken. im Nennwerth von 52000, und will solche Jedem, der keine Frage stellt und reinen Mund halten kann, für $900 verkaufen, oder 50.000 Stück für $500. Wenn diese Gelegenheit Ihnen angenehm kommt, und Sie Willens sind, nach New Aork zu kommen, so schicken Sie mir das einliegende Telegramm, und ich werde dann einen Ort für unsere Zusammenkunft bestimmen. Schicken-Sie. bitte, keine Briefe, da die Post keine wünschenswerthe Vermittlerin für Geschäfte dieser Art ist. Wenn Sie dieses in heiligem Vertrauen bewahren, gleichviel, ob wir Geschäfte miteinander machen, oder nicht, fo wird dies gewürdigt werden. Dieses Circular wurde auch an Andere gesandt, und wenn Sie das Telegramm abgeschickt haben und keine Antwort erkalten, so werden Sie verstehen, dak ich schon einen Kunden gefunden habe. Achtungsvo? Sichere Sache." Solche Liebesbriefchen" werden an ländliche Postmeister in allen Theilen der Ver. Staaten gesandt und sind in den letzten paar Wochen namentlich nach den Neuengland-Staaten Massen haft verbreitet worden. Das beigegebene Telegramm ist mit einerAdresse versehen, und sem Inhalt besteht blos aus dem Titel des Postamtes, Coun tyZ und Staates, z. B. Huntsville, . 'Litchfield County. Conn." Sobald dieses Telegramm bei den Schwindlern eintrifft, wissen sie, dak der Post meiste? auf den Leim geht. Sie lassen ihn nun brieflich wissen denn die Mittheilungen an die Opfer verschmä hen für die Hilfe der Post noch nicht wann und wo er sich emfinden soll. Irgendwelche nachgemachte Postmarke hsben sie nicht zu verkaufen, und sie arbeiten im Uebrigen geradeso, wie es von den älteren Arten der Grünschwindler bekannt ist: dem Opfer we den Marken gezeigt, aber wirkliche. und er bestellt und zahlt; kommt er dann Helm, so entdeckt er in dem be treffenden Päckchen nichts, als einen Haufen grünes Papier oder Sägemehl. Die Grünschwindler dieser und anderer Gattungen lassen sich gegenw'ärtig alle an sie gerichtete Botschaften telegraphisch schicken, da es den Post behörden bis zu einem gewissen Grade gelungen ist, solche von der Postbeförderung auszusperren. Es ist interessant, daß es bis vor 5 Jahren noch kein Gesetz gab, nach welchem die Ne gierung den Mißbrauch der Post durch diese Scöwindelindustrie entgegentre ten konnte. Erst am 2. März 1889 erliefe der Congreh ein Gesetz, welches die Ablieferung von Briefen an solche Leute verbot und jeden Briefwechsel bezüglich deS Verkaufs wirklich oder angeblich nachgemachten Geldes für ungesetzlich erklärte; auch konnte der Generalpostmeister von jetzt an die Identisicirung jeder Person fordern. an die ern Brief gerichtet war. DaS war ein empfindlicher Schlag für die Grünschwindler. Von allen Circularen. welche sie aussandten, gelangten sicher sofort einige Proben an die Oberpostbehörde, und diese wies den Postmeister in New Nork an, alle den Circularen entsprechend adressirten Briefe zurückzuhalten und bicjcnt gen, an welche sie gerichtet waren, auf zufordern, zu ihrer Jdentificirung zu erscheinen. In 1700 Fällen dieser Art hat sich nie die betr. Person ringe stellt. Natürlich! Denn sie müßte sofortige Verhaftung gewärtigen. Die Schwindler legten aber viele GegenMinen. Notbaedrunaenerweise wurde stets .tin erdichteter Namen ' benutzt, und wenn nach der falsch bezeichneten PerTon aefraat wurde, war sie nie zu Hause : sie erhielt aber ihre Briefe durch irgend einen Anderen und mieifelt in vielen Fällen einen der Brief-

kästen, welche in einer Menge grostädtischer Cigarrenläden pro Monat lnVn CZ?. trMtvVian nrt

uciyuuiti lutiutu. vs ivuiui uuuy . Briefträger bestochen, bestimmte Post- j fachen an eine nscht ezistirende Adresse , abzuliefern. So oft die Ablieferung . c m . an irgeno einen camen oerooien war, wurde dieser sofort mit einem anderen vertauscht. Trotz alledem bewirkte das rasckie und schneidiae Voraeben der Postbehörden, daß die Grünschwindle? setzt fast ' gänzlich auf die Post verzichten. Woblaemerkt. aber nur für Sacken. welche a n sie gerichtet sind ! Sie sckicken ibre Lock-Circulare in aröfzeren Mengen, als jemals, mit der Post aus. Nach und nach lernten die Postbeamten. in vielen Fallen, den Character dieser umwäre qon von außen zu erkennen. Aber da dürfen e die Aolleferuna nicct verweigern. Statt dessen drucken sie aber jetzt, entvreck'end einer neuerlich? Ordre des enzw.lpostlneisters. eine Stempeln!!tb::luna auf. welche eine Warnung ttr Schwindlcrn enthält und aufforert. alle solche Briefe den Postbehoren zu g'b.'n. Das wirkte prachtig.aber ie Sck'rindler parirtcn auch diesen CUjl-H ; 'l vUkifcii g. SJ. u viv ,,f . I a; Vivitrftan rtii TM "Dioerte die Namen bekannter -acht ;t:t Firmen, oder auch erdichteter. x ie schickten per Erpreß eine Kiste 1fx: Circulare nach irgend einer gemeiert S'.adt. wo sie dann einzeln -s ti Post g .'geben wurden, u. s. w. .cq.:i.r'.'.r!ia ist es so'velt gekommen, as; dir Regierung erklären muß, bei:d:t hilfloZ c,izu di.'sen Sch.vindel zu sein ! Das Gescheit" tvird zur Zeit in geradezu giaa n iiftfj :r. Maße getrieben und ist so profitabel, daß es eine Menge williger Hände aller Alten flnöet und bedeutende Gelder für Bestechungszwecke ausgeben kann, letzteres muß u. A. auch berhalten. wenn etwa der telegrzphisöe Verkehr gleichfalls bedroht ist; d.-.in alsdann fügen die Schwindler ihren besagten Depeschenformen eine Ziffer ein. Jemand im Telegraphcnbureau merkt die Ziffer. wenn die Depesche als solche eintrifft, und theilt einfach diese den Sckwindlern mit: das ist so gut. wie die Ablieferung der Depesche, denn die nämliche Zlsser steht in den Buchern der Sckwindler aeaenüber den Namen Jemandes, welchem die Depeschenformel zuaesandt wurde, und die Veromdüng ist also eine vollkommene. Die Kerle besolden, wie schon erwähnt, auch schriftstellerische Talente. Sie lassen nämlich auch gefälschte eitunasausschnitte anfertigen, mit Mittheilungen über angebliche Interviews von Zeitungscorrespondenten mit Regierungsbeamten über eine. neue unübertreffliche Nachahmung von Papiergeld." Solche Sachen müssen geschickt geschrieben sein, zumal sie nebenbei dazu dienen sollen, das Gewissen der Adressaten zu lockern. Einem Reaierunasbeamten werden z. B. Aeußerungen in den Mund gelegt. wie die : .Erklärlich ist es immerhin. daß selbst die anständigsten und ehrlichsten Leute bewogen werden tonnen, solches Geld zu kaufen. Denn sie reden sich ein. daß sie ein gewisses Recht dazu hatten, da eine Menge echtes Papiergeld durch Feuersbrunst oder sonstwie zerstört werde, und die Regierung dafür nie Ersatz leiste, also das entsprechende Deckungsgeld als Reinprofit auf Kosten des Publikums babe. .wofür dieses sich irgendwie schadlos halten dürfe." Welches Culturbild ! Valfonr übcrNuand und Frank' reich. Während Gladstone sich in der Sonne von Biarritz ergeht und zur Abwechslung die baskische Svracke erlernt, hat sich der Oppositionsführer Balfour nach kurzer Ausspannung wieder an die Rede-Arbeit ' gegeben. Vor seinen Wählern zu Manchester hat er emen langen Vortrag über Landesvertbeldiauna und Marineverftarkunq gehalten und sich dabei über die einzig möglichen Feinde Englands. über Frankreich und Rußland, mi! einer verblüffenden Offenkernafkit ausaesprochen. Nur ein Blinder. führte er aus. könne noch an der beliebten Beschwichtigungstheorie festhalten, daß England ein friedlieben, des Land sei. daß es sich von festlandischen Bündnissen fern aebalten. daß es keine Feinde besitze, daß es nicht nach Anderer Gut gelüste und sich nicht gegen eingebildete Gefahren zu rüsten brauche, die sein Verhalten nicht hervorgerufen. Allerdings se ngiano friedliebend, aber die Ve weggründe und Handlungen anderer Nationen seien nicht danach angethan eine unbestimmte Dauer des interna tionalen Friedens zu aewäbrleiNen .England dürfe seine. Äugen nicht langer der Möglichkeit eines Kriege verfchließen.l In den letzten zeh wahren hätten die Russen in Asien Maßregeln ergriffen, die gegen keme andere Macht der Welt als Engl, gerichtet sein könnten. Er behau nicht, daß der Zar oder das franzöii sche Ministerium den Krieg wllnl schen; trotzdem rüsteten sich beide au einen Krieg; sie sind der Ueberzeu gung, daß eine Zeit kcmmen könne wo sie entweder einzeln oder zusam men mit Großbritannien anbinden müssen. Das britische Publikum habe ohne Zweifel eine große Verehrung uno ewunveruna. für die ffranzosen aber so sagte Balfour wörtlich: Ich gestehe offen ein. ich glaube Nicht, dak die Franzosen dieselben Gefühle gegen uns hegen. Ich kann darüber freilich nur urth.'uen. wie Jedermann, nach den Auslassungen der französischen Presse und nach den Mittheilungen solcher, die lZZelegenheit haben, die Gesinnung der verschiede nen Klassen der französischen Bev'c'l kerung zu .siudiren. Aber meine lieber zeugunq ist und ich sage dies mi tiefer Betrübniß daß die Franzo sen als Nation uns auaenbllckl ch Kindlich sind und daß die niederm

Klassen ihres diplomatischen und Verwaltungsdienstes auf solchen auswältigen Posten, wo französische und englische Interessen angeblich n ittin ander streiten, beständig von dem, bei anderen Nationen nicht bemerkö?:-

ren Wunsche beseelt sind, die enanche Regierung zu behelligen und zu demüthigen. Diese Empfindung wird zu meiner Befriedigung freilich nicht von den Staatsmännern geheilt, die Frankreichs W&dt lenen. aber jedenfalls kann em solcher Zustand der Dinge nicht als ungeäbrlich gelten. Bis jetzt hat noch kein verantworticher Staatsmann sich so u.:v5rblümt über Franzosen und Russen ausaesprochen. Balfour war Unter'lausführer. ist jetzt Opposi!l?nsfubrer und wird beim Mange Gtfad stones wiederum dessen Stellung im lnterhause einnehmen. Seine tefc rungen haben daher eine interi'.allo nale Bedeutung. Der Untergang der Eorvetts ttearsarge. Das berühmteste Ueberbleibsel unserer alten Kriegsflotte ist in der Corvette Kearsarae" zu Grunde gegangen. Das Schicksal aller alten Fahrzeuge, welche den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen, hätte auch r . ? Tr- .-ii. n Ifl woyl vleje lioiveiic langi.1 ereui, roenu sich nicht an ihren Namen die Erinne rungen an eine der denkwürdigsten Heldenthaten des Bürgerkrieges geknüpft hatten. Die Kearfarge' war es, welche am 19. Juni 1861 unter dem Commando des Capitän I. A. Winslow den gefürchteten Rebellenkaper .Alabama" in den Grund bohrte. Dieser Kaper hatte bereits Unionschiffe im Gesammtwerth von 13 Millionen Dollars zerstört, als es dem Kapitän Winsww gelang, dasselbe in vem französischen Hafen Cherbourg auszuspüren und semen Befehlshaber bern mes in einen offenen Kampf zu engagiren. Die Alabama" eröffnete den Kampf, indem sie zuerst auf die Kearsarae . welche ihr iedoch m mehr als einer Hinsicht überlegen war, feuerte, worauf die Kearfarge" aus ihren Steuerbordaeschutzen einen furchtbaren Haael von Stahl und Eisen über den Rumpf der Alabama" ausgoß. Das Feuern wurde dann em äußerst lebyastes, besonders von Seiten der Alabama", deren Kanoniere jedoch an Treffsicherheit denen der Kearfarge" bei Weitem nicht gewachsen waren. Bald begann die hart mitgenommene .Alabama sich vorn zu senken und ihr Cavltan machte einen Versuch, Mit ei . - , . . . nem Piratenschiffe zu entwischen, der ibm iedoch nicht gelang. Die Kear sarge" setzte ihr wohlgezieltes Feuer mit aroner Wirkung so lange fort, viö die Alabama" die Flagge strich und der Capitän der letzteren ein Boot mit einem Officier nach der Kearfarge schickte und um Beistand für die Be mannuna des Rebellenschiffes bitten ließ. Die Alabama" fank rasch und ihr Deck war mit Todten und Zllerwun deten bedeckt. Die Zerstörung des ge fürchteten Rebellenschiffes rief in allen Theilen der Urnon und auch unter ven Freunden des Nordens im Auslande den größten ?lubel hervor und bildete einen wichtigen Wendepunkt des Hut ges. Die Kearsarae" war 201 Fuß 4 Zoll lang. 33 Fuß 10 Zoll breit und hatte emen Tiefgang von ib Sun vei einem Gehalt von 1031 Tonnen. ste war im Jahre 1861 in Portsmouth. N. H., gebaut und hatte $272,515 ge kostet. Die Geschutzausruftung ve stand aus vier völligen glatten Ge schützen, zwei 8zölligen Vorderladern, emem 60psunvigen Hinterlader, emer 3zölligen Haubitze und einer Gatling Kanone. rXqre Bemannung oenanv aas 21 Ofsicieren und 191 Mann. Ein bemerkenswerther Zufall wollte es. dak der Admiral Stanton. dessen Flagschiff zur Zeit ihres Unte.'gangs die Kearsarge" war, und. ihr Befehlsbaoer Commander öeyerman er i eil Kurzem wieder activen Dienst thaten. Admiral Stanton hatte bekanntlich die Flagge des brasilianischen Rebellen Mello salutirt. wahrend Commander Heyerman suspendirt worden war, weil er die Ausführung gewisser Anordnun gen des Lighthouse Board" hintertrie ben hatte. Vom Anlande. Nicht eine einzige welb licke Verfon befindet sicb in dem aro ßen Hause, welches der Erzbischos Satolli in Washington, D. C., be wohnt. Die sämmtlichen Bedienste ten in dem Hause sind Männer, wel che Italienisch sprechen. Nur der Dol metscher spricht Englisch. Eine GlllcZS. oder ein Mustereisenbahn muß die Kennebec Centralbahn sein. Dieselbe beförderte feit ihrer vor mehr als drei fahren stattgefundenen Inbetriebsetzung über 100.000 Passagiere und hatte in dieser Zeit keinen einzigen Unfall -zu verzeichnen. Kein Lebewesen erlitt aus der Linie eme Verletzung. Das Vundesobergericht hat eine interessante Zollentscheidung abgegeben, rn der es sich um Ausle aung des Tarifs von 1833 handelt Der Importeur William Robertson von New Nork hatte 1886 eine Sen düng von Baumwollstoffen, in welche Flauren von anderem Material ein gewebt waren, importirt. und Zo? collector Hedden verlangte einen löU ren Zoll, als den von 3 Cents per Nard Tuch von 200 bis 300 Faden Das Vundeskreisgericht entschied, daß der in Frage stehende Stoss mu dem für andere Baumwollfabrikate" bestimmten Satz zu verzollen sei, da er riicht aus einer Sorte Material allein bestehe: - das Bundesobergericht hat jedoch diese Entscheidung umgestoßen und verfügt, daß nur der oben ange gedene Zoll enjrichiej- zu Werden fcau&L ...

Nachrichten aus der Pfirsiche ziehenden Gegend von Kentucky und dem südlichen Jndiana deuten auf einen Verlust von Hundcrttausenden von Dollars in Folge des schwankenden Winterwetters. Der Anfang Januar

war warm und eö herrschte regelrechtes Frühlingswetter, in welchem die Knosven zu treiben und zu schwellen degannen: bei dem fpätn eintretenden FrostWetter aber erfroren sie fast sämmtlich. Ein Vftrsrckzuchter rn dem Kentu6t schen County Pulasky, der im vorigen Jahre für 520.000 Früchte verkauft bat. erwartet rn diesem Jahre emen so aerinaen Ertrag, daß er kaum die Kosten des PflückenS decken wird. D Staatsfenator Joseph McCann aus dem County Trimble berichtet, daß obwohl dieses County sonst für 300,000 Fruchte erzeugt, :n diesem Jahre dort thatsächlich keine Pfirsiche werden, g.? erntet werden. Auch die Aepfel und anderen Früchte haben beträchtlichen. wenn auch gerlng.nrn Frostschaden erlitten. In der New York Bay ist kürzlich ein Elephant buchstäblich erfroren. Das Thier war glücklich über drei Weltmeere sowie einen Binnensee gebracht worden und mit knapper Noth dem. Schiffbruch ln einem orkanartlgen Sturm . entgangen, welcher fechs Tage lang dauerte. Mit einem Colle gen aus Ostindien befand sich der Ele phant auf dem großen chinesischen Dampfer Hankow," welcher unter der Freiheitsstätte Anker geworfen hatte, und wurde nicht genugend geschützt, da die japanesischen Matrosen des Dampfers sämmtlich, infolge der furchtbaren Anstrengungen wahrend des letzten Sturmes, bald fest eingeschlafen waren. Der andere Elephant dürfte ebenfalls nicht mit dem Leben davonkommen. 10 heilige Stiere aus Indien und 6 von 14 japanischen Ponies waren unterwegs während des Sturmes verendet. Alle diese Thiere waren für den Varnum ZcVailey'schen Circus bestimmt. Charles H. Wingate, seit zwanzig Jahren Muhlenwerkfuhrer der Getreide- und Mehlhändler Price '& Wilkinson in Taylorville in Jllino:s. wuide 'dabtt abgefaßt, als er aus der Geldschublsde seiner Dienstherrn in dem Mühlen-Kontor Geld stahl. Dergleichen D'rebstähle waren schon mehrfach vorgekommen und in Folge dessen stellt Polizist Eltzroth und Mlkir.'son dem Diebe eine Falle; sie erwarteten in emem Verstecke das Wie dere:'scheinen des Diebes und faßten schließlich als solchen Winkte ab. Me Entlarvung des Letzteren wirkte in dem Orte wie ein Donnerschlag, da Wrn aate in der Gesellschaft eine sehr geach tete Stellung einnahm: er war u. A. Schatzmeister der PreKbyterianerkirche 'um eines der thätigsten Mitglieder so wie Hilfs-GroHkanzler der Phythias ritter in jener Gegend. Als er Wilkinfon und 'dem Polizisten gegenüber stund, leugnete er anfänglich den Dieb stahl, gestand aber bald darauf die That em, gab das gestohlene Geld zu rück und fügte hinzu, daß er schon mehrfach Geldbeträge aus der Schub lade gestohlen habe. Auch lieferte er wrn Polizisten einen von ihm selbsi verfertigten Nachschlüssel zu derSchub lade auS. Wingate war ein äußerst getreuer Kirchgänge? und weder dem Trunke noch dem Spiele ergeben, woh aber ein leidenschaftlicher Rauche! theurer Cigarren. Er wurde verhaftet ukz unter fünfhundert Dollars Burg schaft gestellt. Grobe Aufregung verur sachte neulich Abends um 6 1-2 Uhr ein Brand, welcher wahrscheinlich in folge einer defekten Heizungsröhre in dem Memorial-Hospital für Frauen und Kinder in Brooklyn veranlaß wurde. Das dreistöckige Fachwerk Haus, in dem sich das Hospital, welches von weiblichen homoopa thischen Aerzten vor einigen Jahren gegründet wurde, zur Zeit befindet füllte sich sehr schnell mit Rauch. Po lizisten und Wärterinnen hattenMühe dle achhindzwan Zg Kranke, welche sich zur Zelt in dem Hospital befanden, in Sicherheit zu bringen und nach dem von den Flammen nicht bedrohten Theile der Anstalt zu schaffen. E spielten sich aufregende Scenen ab aber es gelang, sämmtliche Personen in Sicherheit zu bringen. Das Feuer war im OperatisnSzlmmer ausqebro eben und wurde von der Wärterin Füller entdeckt. Sie eilte zum Zkm mer der Matrone, Frau I. M. Howe, hinauf und machte ihr Mittheilung Dieselbe setzte per Telephon die Po lizei in Kenntniß. Auf die Hilferufe der Matrone eilten die Gehilfen de Jones'schen Apotheke an Nosirand Avenue herbei, auch Polizisten fanden sich ein. und im Verein mit den neun Wärterinnen und den vier Aerztin nen. Dr. Read, Dr. Baker. Dr. Ayres und Dr. Cord, wurden .die Patienten welche zum Theil sehr schwer erkrank sind, auf Tragbaren und Matratzen in die Abtheilung des Gebäudes ge schafft, welche den Wärterinnen al Wohnung dient ; dreiundzwanzig ffrauen und suns .?inder wurden au diese Weise in Sicherheit gebracht Der angerichtete Schaden wird u 510.000 geschätzt und ist durch Ver sicherung gedeckt. . Vom ?!U5.and,. Ein edles und seltene? Wild bat im abre 1893 wieder e:mn stärken Rückgang in der Zahl der noch vorhandenen Thiere erfahren: die in dem Bezirk .von Bia'lo'ai'icza gehegten Wisente (Bison europaeus Oft.) haben tm letzwerfuzssenen Jahre sich so stark vermindert, wie seit vielen 5kabr?n flicht, obgleich nur drej Thiere durch Krankheit zu Gounde gegangen sind. Jw Jahre 1873 zählte man noch 527 Wisente. 1882 war ihre Zahl auf 600 gvftregers, heute wird sie kaum 470 vetragen. Die Zählungen werden im Winter an den . Futterplätzen unternommen und nach den Spuren im frrschgefallenen Schnee. In einer ArbrfrVdie 'Oberlehrer P. Westberg in ?ttca ii!rl! veröffentlicht bat und .bei

Uz er sich auf die' Notizen des Wildmeisters stützt, gibt er die Zahl der Wisente, deren Abgang von 1873 bis 1892 feistgestellt werden konnte, auf 246 an. Die Zahl der thatsächlich umgekommenen Thiere ist gewiß größer. v . L r A r rw r . irVfr tf 1 . V ! -

A5l ven Z4ö ÄvgangSsauen lolinie v:e Ursache in 177 Fallen angeg?oen werden; es starben nämlich an Altersa a t t fS I r schwache m, durch Artgenöffen öo, durch Wilderer 34, durch Krankheit 17, durch Beschädigungen, namentttch im n L CM L e V.. JC xsallyoiz, xö, ourcq lllnsorlli v, truety Wölfe 9; ertrunken sind 8; auf einer Jagd des Großfürsten Michael Nikolajewitsch im Jahre 1883 wurden 8 er- . . a v r- e r v rrr legt, und 4 rfen7e iino icyon ivtö auf Beiebl des Kaisers Alerander des Zweiten nach Berlin und Konstantinspei gebracht woroen. Jm zrauraius kommen Miiente in einem KieferwaDe bclm Flecken Atzichow im Bezirk Zelen'tMll vor. Wie es Mit dem laura-s?r,-f?. M?snten 'rm Quellen biete des Kuban steht, wo sie in ausgedehnten . - ' ' j . r r ieferwaivungen noch ruoeiwelie q finden sollen, darüber vermochte P. Westberg genaue Angaben nicht zu erlangen. Auf Madagaskar wird die Lage der französischen Kolonisten immer gespannter. Zu den großen Beschwerden derselben gegen die Hovas kommen noch allerlei kleine. So berichtet man von dort gelegentlich der . r i r " : : m.V ANwefenoeii ver omgin vvn xiuuu nnZiar in Tsarasaotra folgendes Geschichtchen, das auf die Ungenirtheit der ii cm::v.Mi... tntrfl üülligcil jjuiucjiiiuyci tui iuyi Es war festgestellt worden, daß die Europäer während jener Zeit von ihcm t i : :.. cm r je ... m;i ren iaiajujctuuicu uuuc uu. um größter Muhe unv langem erin atlitfrri erkalten konnten. Die angestellte Untersuchung ergab, daß . . .. i ht y ver urovaer uno die Jüpons der Europäerinnen von den madagassischen Wäscherinnen mittlerweile an die Offiziere und die Hofdamen der Königin verliehen worden wäre Vor nicht langer Zeit war in Gegenwart des Zaren davon die Rede, welchen Beinamen inan wohl dem jetzigen Zaren geben solle. Sein Vater hieß bekanntlich d Befreier" und der Märtyrer". Einer der Höflinge schlug für Alexander den' Dritten die Bezeichnung ' der Gerechte" vor. Oh nein!" erwiderte der Kaiser, ich bin und will der Vauernkaiser bleiben. Einige meiner Adeligen haben mir den Beinamen spottweise gegeben- und, über meine Zuneigung zum Muschik Witze aerissen. Ich habe versucht, auch dem Niedrigen die Mittel zu verschaffen, sein Dasein zu fristen, und das ist, denke ich, das beste Mittel, die Welt im "Gang zu halten. Nach Allem, glaube ich. haben nur zwei Leute wirklich verstanden, was Socialismus ist. Heinrich der Vierte, welcher davon träumte, jedem Bauern sein Huhn im Topf zu geben, und vielleicht ich selber, dessen größter Ehrgeiz es ist, den Bauern vor dem Hungertod zu retten. Sobald das Volk weiß, daß ihm keine Gefahr droht, zu verhungern, fängt es an, Gott zu segnen und endlich liebt es seinen Herrscher, der Gott auf Erden vertritt. Ich gehöre nicht zu DenZenigen, welche glauben, daß man nur dann leicht regieren kann, wenn man das Volk ohnmächtig macht durch Entbehrungen und die Furcht vor dem Morgen. Mein größter Ehrgeiz ist es, den Titel eines Vauernzaren zu verdienen." Ein schlesischer Jagdinhaber hält seit etwa Jahresfrist einen Hasen, der durch Zufall in Gefangenschaft gerieth. in seinem Gehoft. Freund Lampe hat dadurch zu einer interessanten Statistik zuverlässiges Material gegeben. Der Ge-fangene-verzehrt täglich zwei- Kiloramm Heu. 750 Gramm Runkelrübe? und T eine Flasche Milch. 1000 Stuck, Hasen würden demnach innerhalb eines Jahres 730.000 Kilogramm Heu und 273,760 Kilogramm Rüben, im Ganzen also etwa 100 Waggonladungen Futtersioffe beanspruchen die einen Werth von unaefähr 60.000 M. repräsentiren. Der Verwaltungsrath des ludischen Colonisations - Vereins in London gibt in seinem zweiten Jahresbericht ' einen interessanten Ueberblick über seine Thätigkeit. Der Verein besitzt gegenwärtig vier Colonien in Argentinien. In jeder Colonie erhält eine Familie mindestens 60 Hektar Ackerland außer einem Haus und den nöthigen Viehbeständen und Gerätschaften. In Mofesvllle sind gegenwärtig 80 Familien ansässig. ,n Mauricio 224. in Clara 230 und in San Antonio 45. Im Ganzen wären bereits über 10 000 Hektar mit Weizen und MaiZ besät. Der Verein hat ferner alle Vorkehrungen getroffen,. um im. kommenden Frühling weitere 4000 Personen aus Rußland in diese argentinischen Colonien überzuführen, wie er andererseits etwa 600 Personen, die aus verschiedenen Gründen keine Aussicht auf Weiterkommen in Argentinien hatten, nach den Ver. Staaten, fchaffen ließ. Im Ganzen hat der Ver ein bislang 600,000 Pfd. Sterling verausgabt, wovon 216,000 Pfd Sterling zum Kauf der Ländereien verwandt worden sind. . Eine zweifelhaft e AusZeichnung ist, so wird aus dem badischen Oberland berichtet, durch die allzugroße Sparsamkeit eines Gesang-' Vereins dem Vorstande des letzteren zu Theil geworden. Derselbe blickte auf eine 26jährLLirksamkeit im Verein zuruck,welchen bedeujsamenAnlaß dieMitglieder nicht vorübergehen lassen wollten, ohne ihrem Vorstande eine sinnige Aufmerksamkeit zu erweisen. Zu diesem Zwecke beschloß man. ihm einen Pokal zu überreichen, und da gerade ein Viehhändler einen solchen ' besaß, den er semer Zeit als Prämie erhalten hatte, und solchen zu billigem Preise anbot, so kaufte man den Pokal. Mit nicht geringem Stolze wurde dieses Ebrenaelcbenk dem Jubilar am bi-

laumstage in feierlicher Weise ubergeben. Der also beschenkte dankte tiefgerührt. Als er zu Hause das Kleinod genau musterte, konnte er am Fuße des Pokals folgende Inschrift lesen: Zweiter Preis für den besten Ochsen." In welcher Weise die

preußischen Bureaukraten Deutscho n r t:r v m.'f.r. . . jiuiuu sllk Die liioiiiiaiioii gewinnen wollen, erhellt aus den folgenden Gouvernementsbefehlen des stellvertretenden Gouverneurs Majors v. Wrochem : Gouvernementsbefehl vom 21. November 1893: Ich sehe mich veranlaßt., zu befehlen, daß das freie Herumlaufen von Hunden auf den Verandas, den Hallen und Treppen fiskalischer Gebäude zu unterbleiben hat. Die Hunde sind lediglich in den Zimmern ihrer Herren zu halten. Sollten sich diese aber vel der gelegentlich von Wohnungswechseln statthabenden Untersuchung der Zimmer als vonUngeziefer, Holzböcken pp. verseucht oder sonstwie verunreinigt herausstellen, so würde die gründliche Renovirung des betr. Raumes auf Kosten des letzten Inhabers erfolgen müssen. I. V. gez. Wrochem. Gouvernementsbefehl vom 8. Dezember 1893: 1) Sämmtliche Boys der' hiesigen Europäer, sowie sämmtliche .bei irgend einer Dienststelle des Kaiserlichen Gouvernements in Sold stehenden Bachanas (Bootsleute) sind fortan verpflichtet, jeden Europäer zu grüßen, sowohl im Vorbeigehen, als auch wenn dieselben- irgendwo sitzen oder liegen ; im letzteren Falle besteht der Gruß in Aufstehen und Annahme einer strammen Haltung". 2) Sämmt. liche farbige Einwohner von Dar-es-Salaam, Eingeborene sowohl wie Inder, Griechen, Goanesen u. sw. haben den Gouverneur zu grüßen. Sitzen dieselben vor Schänken, Kaufläden, in Varasas(Vorhallen) u. s. w., so geschieht der Gruß durch Aufstehen. ZuwiderHandlungen sind strafbar. I. V. gez. v. Wrochem." Eines Kommentars bedürfen diese Auslassungen einer irregeleiteten Bureaukratie nicht. JmBereichsdes 11. p r e u. ßischen Armeecorps soll binnen Kur zem die Verpflegung der Truppen mittelst gefrorenen Fleisches stattfinden. Das zur Verwendung kommende Fleisch entstammt den Militärschlächtereien in Metz und Straßburg, wo dasselbe durch Kühlvorrichtungen in den gefrorenen Zustand verbracht wurde. Die Verpflegung d?r Truppen mit diesem Fleisch findet nur Versuchs weise auf die Dauer von zwei Mona ten statt. D.?m größten Theile der bisherigen Fleischlieferanten sind sei tens' dar Militärbehörde die Liefe rungsverträge bereits gekündigt wor?en. Von Sachverstandigen wird be hauptct, daß das Fleisch durch den Äefrierproceß sowohl an Nährwerth, ivie an Schmackhaftigkeit beträchtlich 'inbuße. Ä u fd e m Eise ei nes Sei tenwa-ssers des Rheins bei Neubreisach wagte sich ein Schlittschuhlauser, ein lljähriger Knabe, zu wcit vor, brach ein und sank unter. Der eigenen Gefahr mcht achtend, lief ein Iviahriges Judenmädchen, das schon voriges Jahr einem anderen Kinde das Leben ge rettet, eiligst zu der gefährlichen Stelle, reichte dem untersinkenden und laut nach Hilfe schreienden Buben mlthtg dre Hände und zog ihn glücklich lxr aus. Einige Sekunden später und der Knabe Ware verloren gewesen. Wenn i n Bangkok, der Hauptstadt SiamS, ein Todesurtheil vollstreckt nerd'n soll, begiebt sich die Bevölkerung, festlich gekleidet, inSchaa ren zu d;m Hinrichtungsplatze.' Alle sind neugierig zu erfahren, ob es dem Henker gelingen werde, den Kopf ft?s Beurtheilten m;t emem einzigen Streich: abzuschlagen, und die Wetn für und gegen den Vollzieher der Gerechtigkeit sind zahllos. Der Henker i ganz in Roth gekleidet. Er bindet dem Verbrecher die Füße und die Hände; dann verstopft er ihm die Oh ren Mit Kreid,? und Thon und verhm det ihm die Augen. Darauf läßt er ihn niederknien und. nachdem er ihm mit Holzkohle eine Linie auf den Hals gezeichnet hat, entfernt . er sich etwa zwanzig Schritte und beginnt, seinen Säbel schwingend, einen grotesken, von Kehltönen begleiteten Tanz. Dui Mal beginnt er den Tanz und den schrecklichen Gesang" von vorn und nähert sich tanzend dem. . Verhüllten immer mehrzbeim drittenMale macht er einen Riesenluftsprung und schneidet dem armenD.?linquenten den Kopf weg. Gelingt ihm das beim ersten Streiche, so knnt der Beifall der Menge keine Grenzen. Gelingt es aber nicht, so wird er festgenommen und zur Rechenschaft gezogen. In diesem" Falle nimmt ein anderer Scharfrlchkr seinen Platz ein 'und führt, ' nachdem er die Mimik seines Vorgängers wiederholt hat, die Enthauptung zu Ende. Im Alter von 76 Iahre ist in, London der General a. D. Sir Charles Pyndar Bcauchamp Walker.' früher Generaldirektor des britischzn Mllitär-U'nterrichtSwesens,' gestarben. Der Verblichene war von 1865 bis 1871" britischer Militär, attache in'Verlin und machte als solcher sowohl den prcußrsch-österrelch!-schen, wie den französischen Krieg mit. In beiden Kriegen war er dem Huptquartier des Kronprinzen zugetheilt. Der alte Kaiser 'Wilhelm hielt so große Stücke auf' den damaligen Obersten, daß er ihm 'den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit Schwertern und Eichenlaub anbot, welchen er jedoch nach den englischen Dienstvorschriften nicht annehmen, durfte. Dagegen 'wurde ihm von der Kön'igm gestattet, die preußifche KriegsdenkmÄnze von 1866 zu tragen, welche ihm König Wilhelm mit einem eigenhändsgen Schreiben übersandte. Nach Beendigung es"frai-zo-sifchen Krieges erhielt Oberst Äattex außer der Kriegsdenknrünze für diesen Fe?dzug auch das Eiserne Kreuz. Eine befondere Verfügung der Königin estattete ihm die Anlegung auch dich? beide deutschen Auszeichnungen. Kaufe ZtAucho'ö Best Havanna CigarS."

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