Indiana Tribüne, Volume 17, Number 146, Indianapolis, Marion County, 13 February 1894 — Page 1
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Indianapolis, den 19. Dezember 1893 Aktiva. Anleihe-Conto $ 309,954 0 Jnventar-Eonto 180,275 00 Vereinigten Staaten BondS 250,000 00 VondS (Stadt Indianapolis, Marion Co. 2c) 682,570 57 Fällig von Banken $487,321 16 Fällig vom Ver. Staaten Schatzamt , 3,24 70 Baar (Gold $332,60) 0)) 529,540 25-1,020,111 11 Bond-Prämien . '. 18,84836 Gewölbe, Geldschran! und Möbeln :c: 19,000 00
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Editorielles. Von überall auS dem Westen und Nordwesten kommen Nachrichten über große Schneestürme. In vielen Städten ist der Straßenbahnverkehr gänzlich unterbrochen. Zn Chicago war der Sturm sehr heftig und die Straßen waren unpassirbar. Der Schaden, der daselbst angerichtet wurde, ist sehr groß. Die Eisenbahnzüge wurden überall aufgehalten. Wie wir in den Depeschenspalten mittheilten, schloß sich kürzlich der BundeSrichter Dundy in Omaha der Entscheidung deS BundeSrichterS JenkinS in Milwaukee an und verbot den Angestellten der Northern Pacisir Bahn, sich gegen eine Lohnherabsetzung durch einen Streik zu wehren. ' Derselbe Richter bewilligte gleich daraus den drei Massenverwaltern der Bahn einen ZahreSgehalt von je 513,000. BundeSrichter RickS in Toledo machte in einem ähnlichen Falle die Bemerkung, daß der Neceiver zugleich die Ausgabe habe, die Gläubiger der Bahn zu schuhen. Er hätte doch wohl hinzufüzen können: gegen die Arbeiter zu schützen". 3n der Bewilligung von Z54,000 per Zahr für die Massenverwaltr liegt doch wahrhaftig kein öchutz' der Gläubiger. Indeß werden Letztere nichts dagegen haben, daß die Massenverwalter gut bezahlt werden, wenn sie nur die Gläubiger energisch durch Herabsetzung der Arbeitslöhne beschützen. Wir wissen genan in welcher Welt und in welcher Zeic wir leben. Wir wissen wohl, daß zur Verwaltung einer großen Bahn Umsicht und Verständniß gehört und daß man die Leiter einer Eisenbahn nicht ablohnen kann, wie einfache Arbeiter. Daß cS aber richtig ist, einem Verwalter gleich $18,000 zu bewilligen, während man den lumpigln Lohn des Arbeiters noch weiter herabzudrücken sucht, daS wagen wir füglich doch zu bezweifeln. DaS Klasseninteresse tritt auS solchem Verfahren doch gar zu klar hervor. Besonders ist eS die Rechtsprechung den Arbeitern gegenüber, welche deutlich zeigt, daß man den Arbeiter bloß für einen Menschen zweiter Klasse hält. So auffallend ist dieS, daß Senator Allen im Bundessenate eine Bill eingebracht hat, welche den Richtern untersagt, Arbeiter wegen Streiken? zu bestrafen, weil daS Eoalitionörecht eine Schutzwehr der Freiheit bildet Selbst rein kapitalistischen Blättern wird die Sache zu bunt. So schreibt z. B. daß Sincinnati Volksblatt wie folgt : . Wie die Sachlage jeht ist, sind die BundeSrichter die Betriebsleiter der bankerotten Eisenbahnen, deren Zahl in den Ver. Staaten-bekanntlich nicht gering ist. Verschiedene Eisenbahnen stehen schon seit sechs Jahren unter der Kontrolle von BundeS-Richtern. Diese fassen ihre Aufgabe dahin auf, daS lynen anverlrauie iigcniguin inogtiqil . i i. rn ir i.füfi gewinnbringend zu machen. Diese Abficht ist sehr edel, bringt aber die Richter in eine ihrem Ansehen schädliche Stellung und ist auch dazu geeignet, daS Recht im Allgemeinen zu verdrehen, oder gelinge gesagt, ein einseitigeS Recht, daS ein sehr schlechte? Recht ist, zu schassen. Um die Bahnen, die ihnen anvertraut sind, von Verlusten
rt jetzt in mehreren.Fällen gezeigt hat, zu den herabgesetzten Löhnen zU' arbeiten und verbieten ihnen auch, sich durch Streiks gegen solche Lohnherabsetzung zu wehren. Das thun sie nicht kraft einer ihnen vom Gesetze verliehenen Ermächtigung, sondern vermittelst deS Rechtes, Alle, die sich ihren Befehlen widersetzen, wegen Mißachtung deS Gerichtes zu bestrafen. Ein solches Verfahren ist so ungesetzlich, wie eS nur sein kann. Die Macht, wegen Mißachtung deS Gerichts zu strafen, ist den Richtern nur gegeben worden, um böswillige Hemmnisse der Justiz zu verhindern und nicht, um die Rentabilität von bankerotten Eisenbahnen zu erhöhen. Die Ungerechtigkeit springt um so mehr in'S Auge, wenn man in Betracht zieht, daß Eisenbahngesell. schaften, die nicht bankerott sind, auf die richterliche Hilse, welche bankerotten Eisenbahnen bewilligt wird, keinen Anspruch wachen können. Da bankerotte Eisenbahnen der Jurisdiktion der Berichte nicht entzogen werden können, fo wird eS, um weitere Ungerechtigkeit ten zu verhindern, nothwendig sein, daß der Kongreß dem Rechte, Strafen wegen Mißachtung deS Gerichtes zu verhängen, gewisse Grenzen setzt. Ist eS ja doch eine alte Klage, daß dieses Recht überhaupt stark mißbraucht wird." DaS ist ja so weit richtig. Nur hätte daS Volksblatt" hinzufügen sollen, daß daS Recht immer nur Denjenigen gegenüber mißbraucht wird, welche nichts haben, denn, mt Heine sagtDaS Recht zum Leben, Lump, Haben nur, die etwas haben. Drahtnachrichten Inland. WetrerauSsiä,ten. Schönes, kälteres Wetter. , ,,, , Die Hawaii-Affaire. Washington, 12. Feb. Der 'vräfident übersandte heute dem Kongreß weitere Korrespondenzen in der Hawaii - Angelegenheit. AuS diesen Korrespondenzen geht hervor, daß der hawaiische Gesandte Thurston eine Unterredung mit dem Staatssekretär Gresham hatte, daß derselbe ihn fragte, ob die Ver. Staaten ihre Politik mit Gewalt durchsetzen würden, worauf Gresham antwortete, daß er. gegenwärtig nicht in der Lage sei, auSsührliche Mittheilungen zu machen, daß die Instruktionen deS amerikanischen Gesandten WilliS derart seien, daß Niemand an Leben und Eigenthum geschädigt werde, daß wenn so etwaS aber doch vorkommen sollte, die provisorische Regierung selber die Schuld trage. Damit endete die Unterredung. - Komische Klage. Atchiso n, KansaS, 12. Februar. Der Journalist Joseph S. Rank hatte sich um die Hand einer jungen Dame, NamenS Antoinette Smyth, beworben und auch deren Zusage erhalten. Inzwischen aber hatte sich ihr ein anderer junger Mann, NamenS Charles Harrison, ein entfernter Verwandter deS Ex - Präsidenten, genähert, und , die junge Dame scheint denselben vorzu ziehen und will ihn heirathen. Nun hat Rank im Gerichte ein Gesuch um einen EinhaltSbesehl nachgesucht, durch welchen Miß Smylh verboten werden soll, Harrison zu heirathen, weil sie ihm (Rank) bereits ihre Hand und ihre Liebe zugesagt hat. Sämmtliche Be theiligte gehören den besten Kreisen der Stadt an. That eineö Wahnsinnigen. Tel! City, 12. Feb. Der sechs Meilen von hier wohnende Farmer Wm. H. Artmann verfiel heute Vormittag in Raserei. Er trat seine Frau und einen seiner Knaben zu Tode, die anderen vier Kinder entflohen zu den Nachbarn. Die beiden Leichen wurden in schrecklichem Zustande aufgefunden. Der Frau war eine Brust aufgerissen und ein Auge angeschnitten, sonst waren alle Anzeichen vorhanden, daß der Rasende auf seinen Opfern förmlich herumgetrampelt war. Der Mörder leidet an LieligionSwahn ; er befindet sich in Gewahrsam. .
zu bewahren, werden sie zu Tyrannen der Arbeiter. Sie nehmen nicht bloS keinen Anstand, ihnen die Löhne zu verkürzen, sondern zwingen sie auch, wie sich das
'Der Winter in Oklahomas
Guthrie, Oklahoma, 12. Febr,Die Ansiedler in dem neuerschlossenen Territorium leiden ganz entsetzlich in Folge des kalten Wetters 'und aus allen Theilen lausen Nachrichten ein, daß Leute, mitunter ganze Fämilien erfro ren seien. Der schlimmste Fall, der bis jetzt bekannt geworden, ist auS Crv gemeldet worden. Dort wurde ein Ansiedler Namen'S Shermän Stone, mit seiner auS Frau und fünf Kinder bestehende Famille todt aufgefunden. Die sieben Personen saßen steif gefroren mit durchschittenen Kehlen um den Ofen. Die folgenden Zeilen, die aus ein Blatt Papier geschrieben worden waren, erklären daS Entsetzliche : DaS Holz ist alleö verbrannt ; Mollie erfroren und vier Andere dem Tode nahe.' Ich habe meine Familie getödtet und werde mich jetzt selbst umbringen, um weiteren Leiden ein Ende zu machen. Gott möge ünS gnädig sein." Stone war ei Ansiedler und bewohnte ein Zelt. Man glaubt, daß man Hunderte von erfrorenen Ansiedlern aufsinden wird, wenn der Schnee schmilzt. in i Ausland. Stürme in Europa. London, 12. Febr. Furchtbare Stürme herrschen wieder, an der britischen Küste und namentlich im Kanal und zahlreiche Unglückbsälle sind bereits angemeldet worden. Der Dampfer Resolven" von Gibraltar, mit 75 Passagieren an Bord, ist an den Barber SandS in Norfolk gestrandet und Passagiere und Mannschaften konnten nur mit vieler Mühe gerettet werden. ' j Der deutsche Schooner Mathias" ist auf den Gaodwin SandS gestrand t und die Mannschaft nur nach großer - Anstrengung von der Rettungsmannschaft von Deal in Sicherheit gebracht worden. Berlin, 12. Febr. Seit' ei Tagen ist ganz Deu!schland von furchtbaren Stürmen heimgesucht worden und namentlich in Stettin haben die Stürme großen Schaden angerichtet. DaS Dach deS Stettiner CentralbahnHofe? ist theilweise zerstört worden und die Halle der Stralau RummelSburger Eisenbahn ist zum Theil eingestürzt. Eia Eisenbahnbeamter . ist dabei schwer verletzt worden. Der 120 Meter hohe Thurm der St. Jakobs Kirche ist ebenfalls eingestürzt. RachefürVaillant. .Pari S, 12. Feb. Um v Uhr heute Abend ereignete sich im Cafe deS Hotels, gezenüber dem Bahnhof- St. Lazare. eine Bomben-Ezplosion. Der Platz war zur Zeit mit Menschen dicht besetzt. Plötzlich erhob sich ein junger Mann, der an einem der Tische saß, zog einen Gegenstand auS der Tasche und schleuderte denselben in der Richtung nach nach dem elektrischen Kronleuchter. Der Gegenstand, welcher eine Chlor kali-Bombe mit Bleistücken war, schlug aus einen Tisch auf, um welchen eine Gesellschaft in vergnügter Unterhaltung saß. Die Bombe ezplodirte mit furchtbarer Gewalt und Stücke derselben, sowie die Teller und Schüsseln, die auf dem Tische standen, flogen nach allen Richtungen auseinander. Zahlreiche Personen waren von Stücken der Bombe getroffen woröen und. lagen blutend auf dem Boden. Die anderen waren so erschrocken, daß sie sich kaum zu regen wagten. Erst nach einigen Augenblicken ermannten sich die Entsetzten und thaten Schritte, um den Schurken, der die verderbenbringende Bombe geschleudert hatte, festzunehmen. . . Fünfzehn Personen wurden durch die Explosion schwer verletzt. Die mei sten davon an den . unteren Körpertheilen. ' Der Attentäter, ein kleiner, untersehter, bartloser Mann von etwa 30 Jahren, eilte, sobald er die Bombe geworfen hatte, in'S Freie und suchte zu entfliehen. Ein Polizist, der auf dem Jmperial eineS vorüberfahrenden OmnibusseS saß, sprang mit einem mächtigen Satz hinab und eilte dem Fluchtigen nach. v Als der Verfolgte einsah, daß er dem Polizisten nicht mehr entrinnen könne, zog er einen Revolver und : feuerte einen Schuß aus denselben ab. Obgleich schwer getroffen, umklammerte der Polizist den Attentäter. Dieser feuerte dann noch einen Ochuß ab, verfehlte aber den Polizisten und brachte
dafür einer in der Näde befindlichen Darnell und Sam. Ariman sind die Frau eine wahrscheinlich tödtlicke ! Direktoren. Schußwunde bei. . Die Elk Horn Natural GaS and Oil Inzwischen war jedoch eine große C). von Farmlard ließ sich inkorporiMenge hinzugekommen, und eS gelang, ! ren. Das Kapital beträgt 510,000
d-n 9Irtnfrtfr fif ntnhmn ! . M IIV Wf Illi ... : Auf Befragen gab der Verhaftete an, daß sein Name Leon Breton sei. (kr war früher in dem Cafe als AufZrter angestellt gewesen, -aber wegen ungebührlichen Betragens entlassen tyorden. Dieö scheint in dem Manne, der sich offen zu anarchistischen Prinzipien bekennt, den Gedanken zur Rase gebracht zu haben, sich nur nicht selbst an dem Besitzer deS Kaffeehauses zu rächen, sondern auch seiner. Pflicht als Anarchist zu genügen, und durch ein blutiges Attentat auf die Bourgeois den Tod VaillantS zu rächen. " 3n der Untersuchung vor dem Polizeikommissär erklärte Breton offen, daß eS ihm mehr darum zu thun gewesen sei, den Bourgeois einen Tort anzuthun und den großen FreiheitSHelden" Vaillant zu rächen, als seiner Privatrache gegen den Casetier zu genügen. . Breton spricht geläusig französig unk englisch, weigert sich aber, irgend welche nähere Angaben über seine Person und daS von ihm begangene Verbrechen zu machen. Gerettet. ' Cv l o n, 12. Febr. Die Mannschaft deS Dampfers Kearsarge wurde am Samstag von dem Riff, an welchem daS Schiff gescheitert war, gerettet. Alle sind wohl, mit Ausnahme eines Heizers, welcher ertrunken war. Selig gesprochen. Rom, 12. Feb. Der Moniteur de Rome" verkündet heute die Selig sprechung der Jeanne d'Arc, der Jungfrau von Orleans AuS B rasilien. ondo n, 12. gebr. Die Timcö" wird morgen die'solgende vom 11. dö. M. datirte Depesche aus Montevideo veröffentlichen, di: am gleichen Datum dort auS Rio de Janeiro eingetroffen war : Um halb 5 Uhr heute Morgen griffen ungefähr 600 Mann Truppen von den Insurgenten - Schissen Arm'cao und Ponto da Areia in der Nähe vcn Nictheroy an.. Schon nach halbstündigem heftigem Kampf zogen sich die NegierungSTruppen zurück, sechs Offiziere und 40 Mann an Todten auf dem Kampfplatz zurücklassend. Fünf Ossiziere und 40 Mann Gefangene waren außerdem den Insurgenten in die Hände gefallen. Um ö Uhr kamen aber mehr als 1000 Mann Verstärkungen in Nictheroy an und die Regierungö-Truppen begannen dann trotz deS heftigen FeuerS der Insurgenten, wieder vorzurücken. Den Insurgenten ging die Munition. auS, und nach dreistündigem Kampf beschloß der Admiral da Gama, seine Leute zurückzuziehen, da eö Selbstmord gewesen wäre, ferner gezen die große Uebermacht anzukämpfen. Die bewaffneten Boote der Liberbade" hielten mit ihrem Feuer die Truppen auf, während fich die Insurgenten in Armacao wieder einschifften und auch die Aquidaban" begann jetzt ein lebhafte? Feuer, um den Rückzug der Matrofen zu decken. vchtssönachrichten. Augekommen in : ' Soutkamvton: ..Werra" von New Jork. Algier: New Lork. Genuas Sork. " Ha v r.e : New Sork Fürst BiSmarck" von Wieland" von New La Bourgogne" von n Inkorporationen. Die Buscher Manufacturing Comp. von Llkhart Ueß sich gestern mit einem Aktienkapital von ZI 5,000 inkorporiMte. . &. ' f ren. ; Tttrerioren nno : ugu,! ! Buscher, Henry 2. Joung und John H. CollinS. Die Lebanon Water WorkS Comp. ließ siü ebenfalls inkorporiren. DaS Aktienkapital beträgt tzZO.000 und ! wurden Aktien-zu 550 daS Stück auS. gegeben. Chat. W. Scott,. Wm. O.
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und ist in Antheile von je 550 getheilt. Direktoren sind : Washington Courtner, John Nkzon, William Fodrea,Url (Larringer, Jacob Eoodwin. - . '. 'm . VoltzsigeriHt. ThomaS Murray, der andere Eigenthümer deS Tuxedo SaloonS, ist jetzt nachträglich auch noch verhaftet worden wegen Wiederfetzlichkeit gegen die Polizeigewalt. Die Verhandlung findet am 14. d. M. statt. James PowerS wurde wegen einer kleinen Rauferei in $1 Strafe genom men. James PowerS und Tom Sweeney, zwei Bummler, die sich in dem Saloon von James Hignight, Ecke Washington uid Oriental Str., sehr aussätzig und impertine it benommen hatten und deShalb an die frische Luft befördert wurden, bekamen vom Kadi wegen Vagabondirens je 15 Tage ArbeitShauS. John Gardner hatte sich an Ella Linneman thätlich vergriffen, und ihr einen Faustschlag aufS Auge versetzt, daS jetzt blutgcrötet um mit einem in allen Regenbogenfarben erglänzenden Fleck darum anzusehen ist. Obwohl sich noch einige Polizisten für Eardner in'S Zeug legten, so hat einer, der sich an einem Frauenzimmer vergreift, an und für sich von StubbS keine Gnade zu erhoffen. Das sagte er ihm auch trocken und gab ihm 525 Buße und SO Tage Arbeitshaus. ,, m Judiana Lincoln Leagne Um 11 Uhr heute Vormittag traten die Delegaten der Jndiana Lincoln League in der Superior Court Zimmer 3 zu ihrer Jahresversammlung zusamme.i. Die Liga wird gebildet aus je drei Delegaten von jedem republikanischen Klud im Staate. DaS Präsidium führte Marcus R Sulzer von Madison, der auch Kandidat für das Amt deS Staatssekretärs ist. ES wurden Beamtenberichte entgegengenommen, zuletzt der deS Schatzmeistcrs, Der letztere bestand darin, daß der Schatzmeister erklärte, daß in der Kassc vollständige Ebbe gewesen sei und noch bestände und daß daS wohl kaum näher svenfinrt zu werden brauche. Man stimmte dem lächelnd zu. ES sind gegen sechzig Delegaten anwesend und weitere werden erwartet. Heulte Abend findet in der Tomlinson Halle ein großer Empsang statt. m ,, ECJ Blinder Feuerlärm kam heute Morgen von No. 78 Virgin a Ave. Kauft Cromwell Hemden bei 3ohn Rosenberg 196 Ost Washington Straße. C7 Staalsanwalt Holtzmann war heute Morgen zum ersten Male wiettt im Dienst. Er litt an der Grippe. EJlJ' Bei der Gemeinderathssitzung zu West Indianapolis wurden gestern Abeud nur Routinegeschäfte abgewickelt. tSCT" Der 16 Jahre alte Oscar Hupp.rde wegen eines Bicyclediebstahlö heute Mittag von den DetectivS Kinn?y und chardS verhaftet. DaS Rad befindet ch in No. 30 Massachusetts Avenue, da der Eigenthümer noch nicht sicher ermittelt ist. 3a dem Watterson-Mord eröffnet sich der Polizei wieder eine kleine Aussicht, dem Thäter auf die Spur zu kommen. In McCurdy, 12 Meilen nördlich von hier, soll nämlich eine Lehrerin gesagt haben, daß ihr Bruder schwer verwundet darniederliege. Die Wunde habe er in Indianapolis erhilten. Die betreffenden Personen sollen von der Polizei jetzt aufgesucht werden. X2X7 Ein Konnte der Arbeitslosen traf gestern Abend in der Ofsice deS MayorS mit den städtischen Beamten, die daS Cabinet bilden, und denCountyKommissären zusammen. Man sprach über die Errichtung von Steinklopfe reien, entschied aber noch nichts Sichereö. Schließlich wurde ein Komite gewählt,, bestehend auS JuliuS Reinecke und Arthur Brown vom County und Andre Krämer und 3. 2. Fisher von der Stadt, die die Sache gemeinsam berathen sollen. DaS ArbeitSkomite drang arf eine möglichst rasche Durchführung deS Planes, wollte aber für die Arbeit keine Futterrationen durch den Commercial Club annehmen.
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