Indiana Tribüne, Volume 17, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1894 — Page 4
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Ein Einbrecher im Schaukel-ubl.
Gestern Abend zwischen ö und C Uhr verließ SameS Healey, 439 Central Avenue wohnhaft, mit seiner Familie seine Behausung, um in der Nachbarschaft einen Besuch abzustatten, nur daS Dienstmädchen als HauShüterin zurücklassend. Diese machte eö sich in einem Schaukelstuhl bequem. In der nun herrschenden Stille glaubte sie ein eigenthümliches Geräusch zu hören, wie wenn ein Schaukelstuhl an der Wand aus und ab krähen würde. Sie rückte ihreu Stuhl weiter von der Wand weg, aber trohdem hörte das eigenthümliche Geräusch nicht auf. Woher konnte es rühren? Sie begann nun das Zimmer abzusuchen, sah unter den Sofa und unter die Betten, zuleht ging sie nach einer Ecke, in der ein großer Bücherschrank quer über stand. Sie glaubte hier die Füße eineS Schaukelstuhls zu sehen und bestieg deshalb einen Stuhl m sich zu überzeugen. Kaum hatte sie den Stuhl bestiegen, als ihr die Worte entgegentönten: Sie brauchen sich nicht zufürchten, ich thue Ihnen nichts!" Ein markerschütternder' Schrei war ihre Antwort und so schnell ihre Füße sie tragen konnten, lief sie in ein 9kachbarhauS um Hilfe zu holen. Als ein Nachbar mit ihr zurückkehrte sahen sie gerade noch den Mann durch die Hinterthüre entfliehen und ein Revolver d?u sie in seiner Hand bemerkten, ließ fu von einer Verfolgung abstehenDer Einbrecher soll gut gekleidet gewesen sein. DaS Haus wurde erst vor einigen Wochen während der Abwesenheit der Familie beraubt. Geld zu verleiben in beliebigen Summen von $100 biö 91000 und aufwärts zu den niedrigsten Zinsraten auf Grund-Eigen-tbum-Sicherbeit. A. Metzger, Odd FellowS Block, Nordost-Ecke Washington u. Pennsylvania Str. m ,, m Wegen Sonntags - Verkaufs verbastet. Michael Lucid, der in 370 Süd West Str. eine Wirthschaft betreibt, wurde gestern Nachmittag wegen SonntagsVerkaufs verhaftet. Er hatte die Sache etwas zu öffentlich betrieben, so daß sich Jemand bemüßigt fand, der Polizei davon Mittheilung zu machen. Sergt. Schwab und Polizist Balcom beobachteten dann den Plah einige Zeit und versuchten mit einer Anzahl ande rer Personen einzutreten. Trohdem sie in Civil waren, wurden sie erkannt und hierauf auS der Thüre gedrängt. wobei Jemand dem Sergt. Schwab verschiedene Faustschläge in'S Gesicht versetzte. Polizist Balcom'S Fuß wurde in der Thüre eingeklemmt und eS wäre voraussichtlich den Beiden schlecht gegangen, wenn Capt. Camp bell und Sergt. Hyland nicht erschienen und ihnen zur Hilfe geeilt wären. Lu cid öffnete dann die Thüre und ließ sich verhaften. DaS beste Bier braut jetzt unstreitig die Home Brew ing Co. Columbia" Home Brew" und Pale Select" in Flaschen. Tel. 1050. - Im Bunde der Dritte. Daniel Warner, ein Kaufmannöpo lizist, der nördlich von der 7. Str. sta tionirt ist, ist jetzt der dritte Präten dent für die 5500 Belohnung, die für die Entdeckung des Mörders von Tar pey ausgesetzt wurden. Er wird seinen Anspruch gerichtlich geltend zu machen suchen. Er fußt sei nen Anspruch daraus, daß er die Frau Raferty, Prätendentin No. 1, zu dem StaatSanwalt schickte, um ein Affida vit gegen Henderson anSzuwirken. DieS veranlaßte des letzteren Verhaf tung. Später machte Henderson sein Geständniß. Warner behauptet, daß seine Anregung den Anstoß zur Verhaftung und Ueberführung des Mörder? gab Richte Dich auf" ist eine hämisch Ermahnug an Diejenigen, die ganz herunter find, ohne Appetlt und ent muthigt. Aber die Art, in welcher Hood'S, Sarsaparilla den schwachen Körper ausbaut und guten Appeti giebt, t wunderbar. Bestes Familien-Katarrhmittel H o o d'S P il l e n. EÖ Herr Mar P. Köckert, der in 329 S. Delaware Straßk ein Schuh geschäft betreibt, beklagte sich gestern bei der Polizei darüber, daß seine Schaufenster in den letzten zwei Wochen dreimal NachtS mit Steinen eingewor fen wurden. Die Thäter konnte e bis jetzt nicht entdecken. Er ersuchte die Polizei, aus seinen Platz acht zu geben, um womöglich die Uebelthäter bei der That abzufassen. Da nichts gestohlen wurde, glaubt er, daß es auS böswilligem Muthwillen geschieht. Verlangt Mucho'S Best Havanna SigarS."
DaS Mebl, Der Teig, DaS Backen. Parrott & TaggartS Brod ist auS
macht, der Teig ist gut geknetet und gebacken wird eS in den neuen Patentöfen Resultat ein ausgezeichnetes, nahrhaftes Brot, mit einer feinen
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EG" Fragt Euren Grocer für Parrott k TaggartS Brot der größte
und beste Laib in der Stadt. Die Ratten um Mitternacht oder WaS beißt mich da. Im Hause deS Wm. Chapman in 275 Blake Straße gab eS Sonnabend Nacht unerhörten Aufruhr. Die Familie hatte sich zeitig zur Ruhe begeben und schlief den Schlaf deS Gerechten, als mit einemmale Frau Chapman in die Höhe fuhr und einen markerschütternden. Schrei auöftieß, welchem eine ganze Tonskala von Entsetzenörufen folgten. Die Kinder wurden wach und stimmten im Chor ein, obgleich sie nicht recht wußten, worum eS sich handelte. Doch bildete sich ihrer Phantasie ein gräßliches Bild von Mord und Todtschlag. In diesem Momente erschien der Herr deS HauseS auf der Bildfläche bis an die Zähne bewaffnet, sonst aber in sehr bedrängten KleidungSumständen. Der Grund deS Aufruhrs war erst dann festzustellen, als mit einem Male eine große Ratte aus der Lagerstatt der Frau Chapman erschien. Dieser Umstand verursachte eine neue Scene. Als Herrn Chapman'S Versuche, daö Thier mit einem Säbel zu erlegen, sich am erfolglos erwiesen, begab er sich in den Hinterhof und beschaffte sich einige wirksame AngriffSwassen wie Holzazt, Ziegelsteine, Brecheisen und eine Holzkeule. Mit diesen Gegenständen eröffnete er die Verfolgung der Ratte, welche in Folge ihrer natürlichen Behendigkeit den drohenden Gefahren entging. Durch die vereinigte Thätigkeit der HauSinsassen entstand ein Höllenlärm, der die Nachbarn in Schaaren herbeizog. Als sie durch das Fenster sahen, erblickten sie Frau Chapman nebst Kindern auf Tisch und Stühlen stehend, während der Hausvorftand wie besessen in der Stube umherraste, dabei von Zeit zu Zeit einige der vorhin erwähnten Wurfgeschosse versendend. In einem Moment der Ruhe ersuhren die zu Hilfe Herbeigeeilten, daß eS sich um eine Ratte handle, und als man zufällig die Thüre offen ließ, benützte daS Unthier die willkommene Gelegenheit zu entwischen. Noch so ein Sieg, und ich bin derloren", sagte PyrrhuS-Chapman, als er erschöpft auf einen Sessel sank, denn die Hälfte der Zimmereinrichtung war demolirt. - Hütet Euch vor Salben gegen Katarrb, die Quecksilber entbalten, da Quecksilber sicher den Sinn deö Geruchs zerstören und daö ganze System völlig zerrütten wird, wenn es durch die schleimigen Oberflächen eindringt. Solche Artikel sollten nie außer aus Verordnung gut berufener Aerzte gebraucht werden, da der Schaden, den sie anrichten, zehnmal so groß ist als daö Gute, daö Ihr davon erzielen könntet. Hall'SKatarrhKur, fabrizirt von F. I. Cheney & Co., Toledo, O., enthält kein Quecksilber und wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Wenn Ihr Hall'S Katarrh Kur kauft, sei sicher, daß Ihr die ächte bekommt. Sie wird innerlich genommen und in Toledo, Ohio, von F. I. C h e n e y k C o., gemacht. Verkauft von Apothekern, Preis 75 Cents für die Flasche. Zltnt Qlagen. Henry Clay Allen, der Anwalt der Straßenbahngesellschaft hat dieselbe auf $4000 Anwaltsgebühren verklagt. Ebenezer Sutton erhielt in seinem Schadenersatzprozeß gegen die CitizenS Straßenbahn Co. ein Urtheil aus $5500 in der Superior Court No. 1. Ergab sich damit nicht zufrieden, denn er hatte $10,000 verlangt und er wurde durch einen Unfall an seinem Bein zum lebenölanglichen Krüppel gemacht. Er beantragte einen neuen Prozeß, wurde aber damit von Richter WinterS abge wiesen. Er appellirte sodann an den Generaltermin. Am 21. 3uni 1893 kam der kleine Willie ZoneS an der Ecke College und Christian Avenue beim Absteigen von einer Car zu Schaden. Sein Vater belangte die Gesellschaft aus $5000, zog die Klage aber zurück, da die letztere ihm freiwillig $900 Schadenersatz gab. Wm. & JuliuS Sohn gegen John N. Lenaghan. Notenklage auf $500. Wm. Leove hat seine Frau Carrie Leove auf Scheidung verklagt. Sie ist ihm vorigen Sommer mit einem gewissen Ed. Detell nach ZllinolS durchgebrannt und hat mit letzterem seitdem im Ehebruch gelebt. Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft an bei H. Schmedel 420 Oft MeCarty Ck.
dem besten, nahrhaftesten Mehl ge-
Orundeigtb.-Ueberlragungen 3ndianapolis,10.Febr. '94. Berichtet durch die Alex. Metzger rundet genthumö Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fello Halle, nordöstliche Eck von Washington und Pennsylvania Str. JameS Neller an ColumbuS Erwin, Ttjeil Lot 26, Woodö'.Eub. Outl. 41. 53000. Charles BridgeS an Albert Cald well, Lot 87, Clark & OSgood'S 1. Ad. West JndplS. Z1600. LouiS Budenz an George Böckling, Lot 19, Cutler & Bennett'S Sub. pon Drake'ö Add. $45(K). John JenningS an W. W. Lawden, Lot 61, Floral Park. H1500. Conard JenningS an denselben, LotS 27, 31 und 37 in derselben Ad., Lot 26 und 69 in Jenning'S Sub. $2600. Mary Wilson an Wm. Moore, Thl. südöstl. i, Section 22, Tp. 16, R. 2. $135. Jacob Becker, fr., an JameS Dunn, LotS 1 und 2 in Becker's West Wash ington Str. Ad. $1000. Syndikate Land Co. an Clarence Newport, Lot 20, Block 6, Tuzedo .Park. $200. Kate Baughman an E. F. Embrich, Lot 124, Holloway & Zameson'ö Süd oft Add. an Jrvington. 5200. Joseph Stewart an Henry Kent, Theil von Lot -31, Harris' Nord Add. $140.50. Arthur Grorer an John Garver, Lot 12, HoSbrook'ö HauShville Subd. $1800. Uebertragungen 11; Gesammtwerth derselben $17,930.50. - du den GerichtSbösen. Superior Court. Zimmer No. 1. ChaS. M. Decker gegen AtlaS Engine WorkS; Schaden ersatzklage. 3n Verhandlung vor Ge schworenen. Geo. A. McKee gegen die Hartfort Insurance Co.; wegen VersicherungS Police. Niedergeschlagen. Sophia Weil gegen LouiS A. Brum v r v c ntni 11. 121 nvuokvereniiaae. Alleoer- " j I 71 V U geschlagen.? ChaS. JameS gegen die CitizenS Straßenbahn Co.; Schadenersatzklage. Urtheil für Kläger aus 5400. Zimmer No. 2. MorriS Street Saving ö? Loan Association gegen 3aö. Tobin u. A. Hypothekenklage; niedergeschlagen. Ben. F. LucaS gegen 3ohn Chew. 3n Verhandlung vor Geschworenen. Circuit Court. Sarah ElliS u. A. gegen Oliver VorhiS u. A. Anfechtung deS Testa mentS von Jonah T. Lemon. Durch Kompromiß bewilligt. JaS. C. Roß gegen C. C. C. k St. L. Ny. Co. Klage wegen vorenthaltenen Arbeitslohns ; in Verhandlung vor Geschworenen. Im Herbst 1892 hatte ChaS. Riker einen Uufall auf der Vandalia Linie. unweit der vürtelbahn. Er verklagte die Gesellschaft (T. H. & 3. R. R. Co.) auf $10,000 Schadenersatz. Nach mehrtägiger Verhandlung haben die Geschworenen ihm $3000 zugebilligt. Criminalgericht. ES wurde gegen Zobn Poole wegen DiebstahlS einer Parthie Schüsseln und Teller verhandelt. Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikum? besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen.Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem Skordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den! Plätzen am Superior See angesehen! wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt,' mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie tm Nordwesten, daß der Speise wagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. ; Für weitere Auskunft als, Raten, Nouten, wenden Sie sich an den nach' sten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Accidenzdruckerei durch Anschaffung eer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben, und daß wir jetzt im Stande find, alle Aufträge rasch auszuführen. Wir ersuchen hier mit alle unsere Freunde, Vereine und Geschäftsleute, unS ihre Aufträge freundlichst zukommen zu lassen und versprechen rasche und billige Bedie nung. Tribune Publ. Co. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c. bei Wm. NvcZo, 1öS Oft Oashington Str.
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Bei so vcwanvlen umständen mutz es auch dem Verständniß jedes Laien einleuchten, daß die Nickel-Legirung noch zu vielen anderen Dina.cn gut sein muß. als für die Schiffspanzerunq. sowohl auf dem militärischen Gebiete selbst, wie auch in vielen Zweigen der bürgerlichen Industrie. Man darf daer annehmen, daß dem Nickelstahl noch ein weites Wirkungsfeld beschicken ist. Uebcrdies sind zu seiner Production keine besonderen neuen. Einrichtungen erforderlich, und ist beinahe verwunderlich, daß derselbe nicht schon vor vielen Jahren ein wesentlicher Factor in der Stahlindustrie geworden ist. Jetzt haben auch die Schwimmer sich einen Gruß zugelegt. Wie sich die Turner ihr Gut Heil", die Kegler ihr Gut Holz", die Segkr ihr Gut Wind" zurufen, so rufen sich die Schimmer ihr Gut Naß" zu. worauf die Begrüßten mit einem kräftigen Hurrah zu antworten haben. Nun fehlen nur noch die Säugling mit:' Gut Windel", die Vetariner mit: .Gut Kraut" und die Kneippianer mit: .Gut Guß!" jucr rneinls cye S tandesbeamte, welcher sich weigerte, den Namen Emma in das standesamtliche Register einzutragen, macht Schule. Es ist in Berlin ein ähnlicher Fall vorgekommen, der wirklich sehr tief blicken läßt. Ein in der Goltzstraße wohnender Verlagsbuchhändler wollte seinem neugeborenen Töchterlein den poetischen Namen Gudrun geben, ist aber damit von dein Standesbeamten zurückgewiesen worden, der diesen Namen vergeblich in dem Verzeichniß der standesamtlich zulässigen Vornamen gesucht hatte. Natürlich kann man von einem Standesbeamten nicht verlangen, daß ihm gute altdeutsche Namen wie Gudrun, Vrunhild, Beowulf u. s. w. ebenso geläufig sein"sollen, wie die theils .französischen, theils lateinischen Namen, mit denen deutsche Knaben und Mädchen Vorzugsweise verunstaltet werden. In Melbourne ist kürz, lich der Viermaster Trafalgar" unter dem Befehl eines achtzehnjährigen Eapitöns" eingetroffen. Dr junge Bursche, Namens William Shelton, war Midshipman auf dem Schiffe, dessen Eapitän sammt den übrigen Officieren im Malayischen Archipel am Lieber verstarben, während einige Matrosen in Batavia entwichen. Die Leitnng deö Viermasters fiel somit auf Shelton, - der daS Schiff denn auch trotz ter unterzähligen. Mannschaft und der mancherlei Gefahren sicher in den Haftn vn Melbourne gebracht hat. . : . i . . . . i i .
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eltausstkllung ? Chicago.
lnit deutschem Text !
Um die herrlichen Bilder, welche die columbische Weltausstellung bot, der Mit- und Nachwelt getreu zu erhalten, sind von der Regierung der Per. Staaten mehrere hundert photographische Aufnahmen veranstaltet worden. Nach dieser Aufnahme sind 320 Bilder (20 Portfolios) angefertigt worden, welche alle Theile deS großartigen Unternehmens, die herrlichen Gebäude, die anmuthigen Land- und Wasserszenen, daS bunte Treiben an der Midway Plaisance, kurz ;eden bemerkenswerthen Theil der Ausstellung umfassen. Jeder dieser 220 Abbildungen ist von sachverständigen Schriftstellern eine Beschreibung beigefügt worden, welche, in Gemeinschaft mit den Kunstwerken, ein prächtiges Andenke an daS großartige Unternehmen bildet. Die Bilder erscheinen in 20 Heften zu je 16 Blättern. Der reguläre Preis deS HefteS ist im Buchhandel 25 Cents. Die Jndiana Tribüne" hat jedoch, um ihren Lesern etwaS Außerordentliches zu bieten, daS Verlagsrecht derselben mit deutschem Text für Indianapolis erworben und bietet ihren Abonnenten dieselben für nur 10 Centö daS Heft an, ein Preis, der kaum die Herstellungskosten deckt. Dieser niedrige Preis ist bloß für diejenigen, welche sich dadurch als Leser der Tribüne" legitimiren, daß sie beim Kaufe eines HefteS fünf von den CouponS, die sich an dem Kopfe deS Blattes befinden, und von denen jeder ein anderes Datum tragen muß, abliefern. Ohne CouponS kostet das Heft 25 CcntS. Heft No. 1 kann in unserer Office gegen Zahlung von 10 Cents in Empfang genommen werden. Das Erscheinen der weiteren Hefte wird von Zeit zu Zeit bekannt gemacht. Der Werth deö Werkes wird von Jahr zu Jahr steigen und eS sollte keiner unserer Leser versäumen, sich eö zu sichern. Indianapolis, im Januar Sh
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