Indiana Tribüne, Volume 17, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1894 — Page 2

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Sndiana Tribüne. Erscheint Tilg lich und Sonnt 335.

Die tägliche Tribüne- kostet durch den TrSgei HCent per KZoche, die SonntagSTribüne" 6 Cents per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder 55 Cents per Monat. Pev Post ,uzeschickt in Bor auSbczahlung per Jahr. Ossicc : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 12. Februar '94. Mlniatnrsaurir alö Schmu? für Damen. Ein Narr macht viel.', sagt ein altes Sprichwort; gehört der betreffende Narr gar zu den Repräsentanten der fashionablen Welt, dann hat es geschellt. Die tollsten Launen der Göttin Mode werden Machtbote, denen Niemad, der der soc?nanntm Gesellschaft angehört, zu opponiren wagt, und die albernste Absurdität gilt als Evangelium, bis eine andere Novität .'3 vogue" kommt. Die Mode hat tünast einen bizarren Damenschmuck creirt, der nichts Anderes ist als ein 'lebendiger Miniawrsaurir, eine hrin zige Eidechse, die im Süden des Staatcs Florida massenhaft vorkommt und 'deren zoologischer Name Anolis prir cipaliZ ist. Das Kerlchei: ist ein Harm .loseZ Th'rchen, das kaum über zwei Zoll lang wird und in seiner sonnigen .Heimath das Leben eines echten Lazza 'roni führt; hin und wieder eine Fliege ist für dasselbe ein Leckerbissen, den ,ihm die heiße Sonne mit ihren Strah len Würzt. Von wem das kleine Tbierchen zuerst als Schmuck benutzt .worden ist. läßt sich nicht sagen. Grün ist seine Färb.?, doch kann das Thier dieselbe chamäleonartig in ein hübsches Maun ändern und ist sein Befinden exceptionell gut, dann schillert es wohl itnal sogar in zwei verschi.:denen Farben zu , gleicher Zeit. Das Thierchen ist außerordentlich zutraulich und emHftndet ganz besonderes Behagen, wenn man 3 am Halse oter am Kopfe ikraut. Wahrscheinlich war es eine excentrisch: junge Schöne aus dem Norden, welche auf einer Tour in dem Oranaenstaate zum ersten Male einer solchen Eidechse ansichtig wurde. Genug, die Thatsache ist da, daß diese Threrchen als Schmuck in die Mode aekommen sind und viele Tausende derselben von Jacksonville nach Boston, New Aork sowie anderen großen Städten versandt wurden. Die Miniatur-saurier-werden mit winzigen Halsbändern'aus Gold oder anderem Metall versehen und dann mittels kleiner Kettchen und Nadeln am Hut befestigt; einzelne Damen tragen die krabbelnden 5erlchen sogar am Halse und die Patentgic?rl zeigen sich mit diesem absurden Schmuck. Anfänglich beschränkte sich die Mode nur auf die fashionable Gesellschaft, allein von den Miniatursauriern gibt es in Florida so unge5,:uere Mengen und ihr Fang ist so leicht, daß viele Tausend: nach dem worden gesandt wurden. In Folge dessen wurden bald gemein" und die Töchter des gewöhnlichen Volkes äfften die Mode nach. Nun soll diese Mode par Ordre de Mufti" unterdrückt werden. 3fe Thier-schutz-Eesellschaften von New York und Boston erblicken in dem Umstände, daß die Eidechsen gefesselt" werden, eine grausame Behandlung, und haben die Händler mit dem Strafgesetzbuch bedroht, falls sie den Verkauf nicht emstellen. Einzelne Händler haben sich dadurch einschüchtern lassen, während andere keinenPfifferling um das Gebot der Thierschuk-Gesellfchaft aeben. In Boston scheint der Kreuzzug im Sande zu verlaufen, denn em Gericht hat bereits entschieden, daß in jedem Falle die grausame Behandlung- der Eidechse nachgewiesen werden müßte, um eine Bestrafung zu ermöglichen; es werden also wohl nicht viele Vrurtheilungen erfolgen. Da nun bekanntlich die verböte nenFrüchte die süßest? sind.wird der Kreuzzug der Thierschutz-Gesell-schifften möglicherweise zur Folge haben, 'daß die Nachfrage nach den Miniaturchamäleons noch vermehrt wird. Vemerknswerth ist übrigens, daß diese Eidechsenart früher bereits zur Bereitung des unter dem Namen Anoliöl in den Handel gebrachten Haaröls benutzt wu?&, dessen Application selbst die alänzendsteGlatze mit wallendemLockenhaar bedecken sollte. DaS Muster von einem Qierwlrth. Eine Berühmtheit eigener Art ist dieser Tage in Paris zu Grabe getragen worden: der Vierwirth Pousset. Der Mann, welcher dem bayerischen Biere in dem Babel an der Seine das Bürgerrecht verschafft, hat einer Anzahl seiner treuesten Stammgäste, zumeist Künstlern und Schriftstellern, Legate im Gesammtbetrage von 800, 000 Franken vermacht und zahlreichen Gästen, die im Testament mit Namen angeführt waren, sämmtliche Förderungen, die er an sie hatte, nachgelassen. Das nachgelassene Baarvermögen PouetZ beläuft sich auf 2 1-2 Million 2.n. Pousset war das Prototyp eines echten Franzosen und ursprünglich Schulmeister, als welcher er in Japan vergebens sein Glück versucht hatte. Nach dem letzten Kriege wurde er Ver trete? des Münchener Spatenbräu, dem er dort einen riesigen Absatz verschasste und seinen Namen gab. Biere Pousset ist die Pariser Bezeichnung für Spatenbräu. Unter den von Pousset begründeten Vierhäusern ist die Bras serie Pousset auf dem Boulevard des Italiens" eine Sehenswürdigkeit und überhaupt das prachtvollste WirthsHaus auf dem ganzen Boulevard, in deutscher Renaissance, mit reicher Holz, schnitzerei, Majoliken, Bronzen, Geniälden, Glasmalereien, kurz allen Herrlichkeiten der modernen Bierpaleiste. Pousset hat durch Einführung des Stylvollen" in seinen! Bierhäusern. wisentlich zu dem Umschwung in dZ. Ausschmückung der Wirthshäuser beigetragen. Ein Verdienst um die durüiaen Seelen erwalb sich Pousset

ladurch, daß er an vollem Man uno großen Gläsern festhielt und die von fotn anderen Bierwirthen anläßlich der Zollerhöhung auf Bier beabsichtigte Preisschraubung durch seinen Widerstand hintertrieb. Geschadet hat ihm dies am wenigsten, durch die dankbaren

Biertrinker ist er zum Millionär geworden.unbescbadet verschiedener Hunderttausende, die er auf Einrichtung des besagten Bierpalastes aus dem Boulevard des Italiens" verwandte. Die durck die deutschen Bierbäuser hervorgerufene Stylrichtung in der Ausstattung der Speise- und Kasseeyauser hat indessen die Pariser auch zu eigenen Anstrengungen angespornt. Sie haben den Zopsstyl, eigentlich den &tt) Ludwigs des Sechzehnten erneuert, dem jetzigen Geschmacke und Bedürfniß entsprechend verjüngt und angepaßt. Als hervorragendste Beispiele dieser Gattung sind zwe!5Zaffee- und SpeiseDäuser,' gegenüber der Kirche Sainte7abe!eine, zu nennen. Die Vorherr'chende Farbe ist statt des früheren ZZein eine hellbraune Holztönung, die mtS) Vergoldung, in Streifen, an Gelinsen und Verzierungen, und außercm durch Spiegelscheiben belebt wird, 'kinr.ft, Füllungen, überhaupt alle Zer',:erunz:n und Gestaltungen, sind l seinem einheitlichem Zopfstyl ge.lUen, aber ganz unseren heutigen .:5rh'iltniffen angepaßt. Das Ganze .:,Til einen snr gediegenen, jedoch hei7.".: u.:v '-''-?ck''"?n Eindruck. dcr Jalia;mttzer:uelt. Zu den besonderen Aufgaben unseres Bundes-Geheimdiensies gehört es bekanntlich auch, die Verhaftung und Ueberführung von Falschmünzern, sowie Derjenigen, welch: die Fonds von Nationalbanken veruntreuen, zu bewerkstelligen. Ueber die Thätigkeit dieses Departements im vorigen Jahre bat der ausgeschiedene Ehef A. L. Drummond einen beachtenswerthen Bericht geliefert, welcher einige interessante Einblicke in das Treiben unserer Falschmünzer gestattet. Es wurden im Ganzen 494 Verhastungen wgen der Anfertigung, des Besitzes und der Verbreitung von falschem Gelde im vorigen Jahre vorgenommen. Manche sind auf Grund ungenauer telegraphischer Berichte noch immer der Meinung, daß die bei uns operirenden Falschmünzer vorwiegend Ausländer seien. Drummond zeigt aber im Gegentheil, daß die eingeborenen Amerikaner mehr, als alle vom Ausland kommenden Bevölkerungselemente zu dieser Verbrechens-Kategorie beitragen. Von jenen 494 Verhafteten waren 252 geborene Amerikaner. Der naheliegende Gedanke, daß eine VerhaftungsStatistik noch keine vollständige Auskunft biete, will in diesem Fall nicht viel besagen, denn es läßt sich nicht annehmen, daß gerade die eingeborenen Amerikaner die ungeschicktesten und unvorsichtigsten Falschmünzer auf ihrem eigenen Gebiete sind und sich am leichtesten erwischen lassen, eher das Gegentheil. Unter" den im Auslande geborenen Falschmünzern waren die Italiener bei Weitem die zahlreichsten. Die Chinesen dagegen waren nur mit einem Mann unter den Verhafteten vertreten; in diesem Falle mag auch die Schlaubeit mit in Anrechnung gebracht werden. Im Allgemeinen bewährt sich übrigens der amerikanische Geheimdienst zur Bekämpfung des Falschmllnzerthums, und noch mehr der ErZeugnisse desselben, sehr gut,. schon so lange er besteht. Das kleinere Papiergeld, das im vorigen Jahre von Fälschern angefertigt wurde, repräsentirt dem Bericht zufolge nur einen Werth von $402; die allgemeine Vorsicht des Publikums mit Dollars- und Zweidoars-Scheinen ist eben eine zu große geworden. Im Ganzen wurde aber falsches Geld im Betrag von $22,103 hergestellt. Die erfolgreiche Nachahmung von Metallgeld scheint bei der Fälscherzunft immer noch für schwieriger zu gelten; denn der Gesammtbetrag falscher Gold-, Silber- und Kupfermünzen belief sich nur auf $22,103; Kupfermünzen sind nur im Betrag von $64 darunter. Unter dem beschlagnahmten Falsch-münzer-C hum fand man Nachahmungen u . Obligationen, Securitäten und Münzen der Ver. Staaten in Oel sowie in Wasserfarben gemalt, photographirt, lithographirt, auf PaPier gedruckt und in Metall geschlagen und geprägt." Im Hinblick auf die neuerlichen strengen Gesetzes-Zusätze gegen alle solche Nachahmungen zu geschäftlichen Reklame- oder zu irgendwelchen anderen Zwecken dürfte auch der Falschmünzerei künftig dergleichen bedeutend erschwert sein; . denn Nachahmungen von anderer Seite haben ihr notorisch oft in die Hände gearbeitet. Herr Drummond empfiehlt aber noch weitere Gesetzesverschärfungen, welche schon dem Eongreß vorliegen und sich auch gegen die Herstellung und Verbreitung gewisser privater GeldAnwartschaftszeichen, auf Papier oder Metall, zur Bezahlung von Schulden richten. Diese gefährliche Praxis hat während 'der Vaargeld-Klemme des verflossenen Sommers und Herbstes besonders um sich gegriffen. Ein Theil der betreffenden Werthzeichen ist schon nach den bestehenden Bestimmungen ungesetzlich. Sehr beherzigenSwerth ist auch, die Empfehlung Drummonds, daß alle abgegriffenen und schmierigen Geldnoten unbedingt aus dem Umlauf zurückgezogen werden. In seiner 22jährigen Erfahrung hat er sich genugsam überzeugt, wie sehr solche Noten dem Treiben der Fälscher förderlich sind! Ueberdies empfiehlt sich eine solche Maßnahme auch vom Standpunkte des Gesundheitsschutzes. Dem jetzigen Eongreß liegt auch der Antrag vor, die Beamten der Nationalüanken zur Kennzeichnung all'r falschen Noten als solcher zu zwingen. Zwar besteht schon ein derartiges Gesetz, doch ist keine Strafe auf sejne Nichtausfllhrung gesetzt, und daher ist es bis jetzt nur theilweise beobachtet worden. . .

s ware aucy miereant gewesen, wenn ermittelt worden wäre, wieviel falsches Geld bei uns zur Verwendung im Auslande hergestellt wird. Doch ist das nicht direkte Sache unseres Geheimdienstes.

Mit falschem Gelde ist bei uns nicht zu spaßen, und Jeder kann nicht dringend genug gewarnt werden, solches unter keinen Umständen mit sich herumzutragen, sei es auch nur, um es Andern zu zeigen oder damit Ulk zu treiben. Irgend ein Zufall oder eine Verwechslung und has Bundesgesetz kann Einen am Kragen haben, wie einen verfolgten Falschmünzer. Schon der Besitz eines falschen Geldstückes bildet eine beständige Gefahr. Nun gar die lässige Moral Mancher, welche glauben, ein falsches Geldstück, weil sie damit 'reingefallen sind, wieder Anderen anbieten zu sollen, kann sich schwer rächen. Vom Anlande. Ihren 102. Geburtstag feierte dieser Tage Frau Mary Wray in Fairbury, Jll., und zwar in vollem korerllchen wie geistigen Wohlbefinden. Sie ist ohne Zweifel die älteste Person m diesem Theile von Jllrnols und kann heute noch ganz gut Zwirn ein fädeln, ohne sich einer Brille bedienen zu müssen. Frau Wray ist die Mutter von 7 Kindern, von welchen 6 noch am Leben sind. Die ganze Umgegend kennt die gute Großmama Wrayund ihre Geburtstage geben stets An laß zu großen Festlichkeiten Das Geburtstagskind- ist das Haupt von fünf Generationen, die alle in Fairbury ansässig sind. Eine Speck aldepesche aus Leadville in Colorado meldet, daß dieser Tage ein einziger Mensch in dem neuen Goldlager bei Farnhum Hill, fünfundzwanzig Meilen von Leadville, Golderz im Werthe von $7000 in Klumpen aufgelesen hat. Der größte Klumpen wog 87 Unzen, sein längster Durchmesser betrug sieben, der kürzeste einen Zoll, da der Klumpen von unregeldmäßiger Gestalt war. Der Grund und Boden, auf welchem das Erz gefunden wurde, gehört John Champion und Anderen in Leadville, welche über 5000 Acre jungfräulichen Bodens dort besitzen. Aus einer Goldader daselbst sind bereits für fünf Millionen Dollars Gold entnommen worden. Auch aus Iowa wird von der Entdeckung eines Goldfeldes, anderthalb Meilen von Ottumwa, gemeldet, doch ist es gegenwärtig noch nicht sehr ausaiebig. Am Fort Omaha in Nebraska hat neulich Abends eine große Schlägerei zwischen weißen und indianischen Soldaten stattgefunden und infolge davon befinden sich sechs der letzteren im Hospitale, während von den Weißen auch einer und der andere zu Schaden gekommen ist. Es hatte schon seit einiger Zeit eine Feindschaft zwischen Indianern und Weißen bestanden und an jenem Abend griffen mehrere der letzteren einige Indianer an und prügelten sie durch. Die Indianer eilten nach ihrem Quartier und holten ihre Stammesgenossen herbei; die letzteren griffen nach Knütteln, Schürhaken und was sie gerade fanden und stürmten nach dem Schauplatz der Prügelei, einer nahe bei dem Fort gelegenen Wirthschaft, die von einem Manne Namens Kretzschmer betrieben wird. Durch die Hinterthür in das Lokal eindringend, stürzten sich die Rothhäute auf ihre Feinde oder wer ihnen gerade nocb in den Weg kam. Die Wache des Forts wurde schließlich herausbeordert und trieb die Indianer nach ihrer Kaserne zurück. Die Mehrzahl der auf dem Cherokee-Streifen angesiedelten Tonkawa-Jndianer nagt am Hungertuche. Vielen fehlt es schon seit Wochen an Lebensmitteln und sie wären verhungert, wenn nicht ihnen wohlgesinnte weiße Ansiedler sie mit Nahrung versehen hätten. Der einst mächtige Stamm zählt nur noch siebzig Mitglieder. Fast ein jeder Mann unter ihnen besitzt ein Zeugniß über seine ehrenvolle Entlassung aus dem Vun-des-Kriegsdienste, Der TonkawaStamm ist der einzige, der zu jeder Zeit den Weißen freundlich gesinnt war. und doch läßt die Regierung ihn hungern, während die Reste einst feindlicher Stämme reichlich verpflegt werden. Vor mehreren Jahren wurden die Tonkowas von Texas nach der ehemaligen Nez Verces-Reservätion auf dem Cherokee-Streifen gebracht. Völlig unerwartet stellte im Jahre 1890 das Jndianeramt die Lieferung von Lebensmitteln und Kleidung an die Indianer ein und überließ es ihnen, für sich selbst zu syrge.n. Späler wurde aus angeblichen Spakssmkejtsrücksichten ihr Schullehrer entlassen und ihre Kinder wurden auf Wagen gepackt und ohne Abschied von den Eltern in eine entfernte Schule geschickt. Die Vezahlung des Kaufgeldes für die vyn ihnen an die Regierung abgetretenen Ländereien sollte schon vor Jahresfrist erfolgen, aber die Indianer sind zu arm, um die endliche Auszahlung deö ihnen widerrechtlich vorenthaltenen Geldes pvrcyjetzen zu können. ' Die Hewohner von White Plains und dey angrenzenden Ortschaften befinden sich Ubex gewisse Anschuldigungen wider den DirectHx des Westchester Temporary tzome",JameS W. Pearce, in großer Aufregung. Die Anstalt wird von angesehenen Leuten jn dem County Westchester und außerdem vsn Bewohnern von New Fork, darunter Frl. Hchne Gould, unterhalten. Pearce's Rohheit kam zuerst durch pje sechszehnjährige' Therese See an den Tag. chas Mädchen lief am Dienstag aus der Anstalt fort und suchte bei der Mutter des Countyanwalts, Frau Lewis Platt, eine Zuflucht. Sie wies Beulen und Wunden am ganzen Körper auf, welche sie durch ine von Pearce erlittene Züchtigung erhalten hsbeu ill. Ex-Register Marshall wird eine Untersuchung der Anschuldigungen vornehme. äußerte darüber: Bis jetzt liegen nur Ana.ben von drei früheren Insassen der

l'Anstalt vor, welch' letztere zeugeneidlich darüber vernommen werden sollen. Eine derselben ist jetzt verheirathet und iwohnt in White Plains. Sie lebte 'mehrere Jahre in der Anstalt; kurz nachdem sie diese verlassen hatte, zog

sie zu emer Familie m dem Orte und erkrankte bald darauf. Der zugezogene Arzt fand den Körper des Mäd'chens über und über mit Schrammen und Striemen bedeckt un auf Befragen erzählte sie ihm. daß die Wunden von Schlägen, die sie von Pearce erduldet, herrührten. Ein anderer Fall ist der einer der in Port Ehester wohnhaften jungen Frauensperson, der einem geradezu die Haut schaudern macht. Die Zeuginnen sollen den Großgeschworenen vorgeführt werden, um Pearce's Versetzung in den An,klagestand herbeizusühren. Der Kriegsminister Lamont hat dem Congreß eine Uebersicht der Militärmacht der Ver. Staaten nach Maßgabe der eingegangenen neuesten Berichte überreicht. Diese Berichte ergeben, daß die Gesammtzahl aller Staats- und Territorialmilizen sich auf 112,190 Mann beläuft; nur Alaska, Utah und Oklahoma haben keine Miliz. Die Gesammtzahl der wehrfähigen Männer in den Ver. Staaten beläuft sich auf 8,223,907. Unter der Zahl der Milizsoldaten befinden sich 19,320 Unteroffiziere und 9.278 Officiere, darunter 93 Generäle und 1,212 Stabsofficiere. Die größte Zahl Miliztruppen besitzt New York mit 12,819 Mann, demnächst kommen Pennsylvanien mit 8,614, Ohio mit 6,125, Massachusetts mit 5.566, SüdCarolina mit 5.440. Californien mit 4.944 und erst an siebente? Stelle Jllinois mit 4,777 Mann. ' u?iuihias Bremer, ein zu Balparalso,Jnd., als Holzhauer lebender Mann, ist endlich nach langem Prozeß als Erbe der Hunderttausende, die sein Oheim Matthias Bremer in New Aork im Jahre 1870 hinterlassen hat, anerkannt worden. Er ist ein ganz armer Mann, und sein Freund Wm. Drake hatte sein Haus mit Schulden belastet, um ihm das Geld zu dem Prozesse um die Erbschaft zu verschaffen. Dafür wird jetzt Bremer die etwa $800,000 betragende Erbschaft Mit ihm theilen. Das Territorium Oklahsma bleibt bei feiner mit elektrischer GeschN2iNdlgkelt vollzogenen Entwickelung nicht auf halbem Wege stehen. Es bat auch schon so vollkommen corrupte Stadtverwaltungen, wie sie der selige Tweed nicht besser hätte leisten können. Tin der Stadt Gutbrie ist die Corruption so himmelschreiend, daß c sw r r i:cy ein Hunoerier-nusicyuiz gezwunaen gesehen hat, die vteinigung des lugiasstalles zu übernehmen. , Vom Auslande. In Wien ist eine weibliche Gaunerbande verhaftet worden. Die fünf Dämchen, die sich zu dem edlen Verein zusammengeschlossen hatten, können schon seit mer als Jahresfrist weder einen redlichen Erwerb, noch ein Quartier nachweisen. Nachts schliefen sie in Gesellschaft von- Vagabunden in Wagen erster Klasse der Südbahn. Unlängst verjubelten die Gaunerinnen mit einem Burschen, der für seinen Herrn, einen Schafhändler in Ungarn, auf dem Staatsbahnhofe Schafe auslösen sollte, zweihundert Gulden und entfernten sich von ihm erst am andern Morgen, als er keinen Kreuzer Geld mehr besaß. Mit größter Ungenirtheit gestanden sie ihre Thaten, darunter einen Straßenraub, ein. Einem vornehmen Herrn, der ihnen im August vorigen Jahres Abends in der Schönbrunner Allee in angeheitertem Zustände begegnete, raubten sie die goldene Uhr nebst Kette, nachdem sie den Mann überfallen und niedergeworfen patten. Der Beraubte erstattete da mals Anzeige, die Thäter konnten jedoch nicht ermittelt werden. Die Madchen waren sämmtlich gut gekleidet und verfügten jederzeit über viel Geld und Werthsachen. Folgende Geschichte führte zur Verhaftung der Bande: Vor einigen Tagen wurden in Altmannsdorf einem zehnjährigen Mad chen in der Breitenfurterstraße 1 Gulden 60 Kreuzer nebst einem Pfand schein gestohlen. ' Mehrere Mädchen traten auf das Kjnd zu und fragten, was es in das Taschentuch eingebunbey habe. Während eines der Mädchen untersuchte und den Knoten, in den vas Geld eingebunden war, ab schnitt, gaben die anderen dem Kinde Zuckerplätzchen. Polizei-Agenten von Meidling fanden dieDiebinnen in einer Vranntweinschänke. DaS bestohlene Kind erkannte die Gesellschast.alS man diese ihm gegenüberstellte, sofort wieder. Ohne zu leugnen, gestanden sie .auch die Plünderung em Die Namen der Verhafteten sind: Maria Schrenk, achtzehn Jahre alt', oenannt der Re-mies-Ruaß-, welche die Anführerin der ande war, Leopoldlne Hohrnggel, sechzehn Jahre alt, genannt die g'flickte Poldl, Dilhslmine Ritter, sechzehn Jahre alt, genannt Drago-ner-Minerl-, Johanna Mufsil, 'sechzehn Jahre alt, genannt der g'flickte Potschen-, und die neunzehnjährige Viktoria Trschik, genannt das Ele fanten-Weibl". Ein dreizehnjähriger Knabe hat dieser Tage in Loburg im jftgsfy. Magdeburg seinem Leben ein Ende bereitet, ßr wartete vor dem Schützenhaüse aus freij lin nach 7 Uhr vorbeikommenden Zug, 'warf sich aus die Schienen und wurde bald daraus als entsetzlich verstümmelte Leiche vorgefunden. Kopf, Arme und Beine wam vom Rumpfe getrennt. Dem Vernehmen nach war dem jugendlichen Selbstmörder eine Züchtigung angedroht. Er'entzog sich der Bestrafung durch ejlige FluHt, wurde'gesücht. aber leide? zu spät gefunden. Die Eltern deö Nnsben sin!) ebenfalls' freiwillig auS der Welt gegangen, Kann man Dekorativnen unverbrennbar machen? Diese Frage 'hört man nach dem Brande des Dekoratiönsmagäzins der großeuOper in. Paris piederboli yuwerfen. ' 5e:

Dekorationsmeljter der Oper, Monsieur Jambon.hat einem Frager gegenüber sich darüber wie folgt ausgesprochen. Die Unverbrennbarkeit der DeZorationen ist bis jetzt nur noch ein Traum der Gelehrten. Jn Wirklich-

kcit ist sie unausführbar. Das Publikum verlangt von einer Dekoration die praktische Verwirklichung des von dem Dichter ersonnenen Rahmens seiner Schöpfung. Die erste Wirkung des für Herstellung der Unverbrennbarkeit bis heute eingeschlagenen Verfahrens würde die Beschädigung der Malerei sein. Man bedient sich dazu regelmälq des Magnesiumsilikats. Dieses zerbeißt aber Blau, Grün, Gelb in allen ihren Nüancen; das Einzige, was es verschont, ist Roth. Was würden die Zuschauer sagen, wenn nach einer scharlachrothen Dekoration eine kirschrothe käme und so fort? Das Silikat .hat noch einen anderen, nicht weniger .schlimmen Fehler. Als ein Salz zieht es die Feuchtigkeit der Luft . em und hält sie fest. Die Landschaften, Paläste u. s. w. würden fortwährend wie mit Thränen überströmt aussehen, die Leinwand selbst aber würde verfaulen. Nun kostet bekanntlich das Quadratmeter Leinwand einen Franken, was den Preis eines großen Hintergrundes für die Leinwand allein aus zwölshun,dert Franken setzt; geht die Malerei zu Grunde, so beträgt der Verlust das Fünffache. Natürlich haben wir alle gelacht, als wir in den Zeitungen lasen, daß die Farbe auf der Leinwand die Verbreitung des Feuers beschleunige. Unsere Farben sind ja gerade unverbrennbare Stoffe; denn die Dekorationsmaler bedienen sich niemals des Oeles, noch der Essenzen. Alle ihre Farben sind Wasserfarben. Sind diese einmal trocken, so bleibt auf der Leinwand nur Erde und Metall zurück, die 'ganz wesentlich unverbrennbare Stoffe sind. Man hat auch von Asbest gesprechen; er ist indessen viel zu theuer zum Gebrauche. Es ist richtig, daß 'eine Nachahmung von Asbest hergestellt wird, die kein Feuer fängt, wenn man sie allein dem Feuer nähert; ist sie aber einmal auf einem Flammenherd, so 'widersteht sie dem Feuer nicht. Nach ldem Brüsseler Theaterbrande haben die Brüsseler verschiedenes versucht. Man hat eine gewöhnliche Leinwand, eine Leinwand mit lrgeno einer schätzenden Mischung und einemStoffe von Asbest zusammengebracht und dann ffeuer angelegt. Alle drei sind !zu gleicher Zeit verbrannt. Persönlich glaube ich daher, daß nichts zu machen !ist. Ich weiß, daß man von neuen ErZeugnissen spricht; aber jedenfalls zeiTtn sich, wenn, sie probirt werden, die .selben Nachtheile wie beim Silikat. .Es bleibt daher nichts übrig, als die Magazine und die Theater so viel wie . . r , c r? . sr jr.r; .c mogiicy zu innren uno ne auäa)iK 'lich durch elektrisches Licht zu erleuchten." ' Der japanische Hof schwimmt rn e?iü Wonne. Zu Tokio nst ein kaiserlicher Prinz geboren, srei!lich bwß Halbblut", aber das' 7)inert nickt, daß die ganze Kamille des 'Mikado beglückt ist. Der Neugeborene ist nicht der Sohn der Kaiserin, sondern einer von den vielen Nebenfrauen des Mikado, der Frau'Sono Aoshino, die dem Herrscher des' Lades bereits die Prinzessinnen . Bune und Kane geschenkt hat. Der junge Pnnz kann gleichwohl in Ermange lung eines echten" kaiserlichen Erben dazu berufen sein, dereinst den Thron zu besteigen. Und das ist der Grund der Freude, die den Aoyama-Palast erfüllt und im ganzen Reiche ihren Wiederhall findet. Der ehrenwerthe Mr. Henntker Heaton, Mitglied des englischen Parlaments, hat seinen Wähl:rn zu wissen gegeben, er beabsichtige, für die Codification" und Gleichförmigkeit der Ehe- und Ehescheidungsgesetze im ganzen britischen Reiche und Vielleicht sogar in der ganzenWelt zu ogitiren. Mr. Heaton ist ein vielgereister Mann, und was er auf seinen Reisen an Ehe- und Ehescheidungsgesetzen kennen gelernt, Hit ihm seh? mißfallen und jenen rettenden Entschluß in ihm reifen lassen.' ' Aus meinen Reisen fand ich.- klagte er, daß in Tibet eine Frau drei Gatten beanspruchen kann, während in Konstantinopel ein Mann das Recht auf zwanzig Frauen hat. ' In Melbourne wird ein Mann vom ehelichen Joch befreit, wenn seine Frau sich dreimal betrinkt oder ihren Harshalt gewöhnheitsmäßig vernachlässigt. Jn den Ver. Staaten ist . Unverträglichkeitein Scheidungsgrund und' ?ie Gexichtshöfe Japans, jenes 'fortgeschrittensten aller orientalischen Lander, gestatten einem Manne die Scheidung, wenn sein Weib zu viel schmäht! Man sollte denken, eine solche Strafe würde die iapanischen Damen zu Mustern der Schweigsamkeit machen. Jn Wirklichkeit wirkt sie aber keineswegs abschreckend, und Schwatzhaftigkeit" ;ft der ' gewöhnlichste Scheidungs-grund.-Mr. Heaton hat bisher' nicht verrathen, ob er seinem Ehecodex' di? jürkl'sche oder die englische, die tibetanische oder die japanische Auffgssungsweise zu Grunde legen wjff. ' -Der Handelsagent Eugen Berger aus Moskau ist dieser Tage in einem Wagen erster Kfajft der Warschauer Bahn beraubt worden. Berger hatte im Zuge die Bekanntschaft zweier Herren gemacht, die ihn mit Cognac traktirten. Das Getränk rnuß irgend ein betaübendes Pulver 'enthalten Habens denn nachdem Ber- ' ' iTJfJo ji- .i r .ii. ger zme? iiasou genuinen yaue, verfiel er in einen tiefen Schlaf. ' Dif Herren- entnahmen dem Schlafenden für 4000 Rubel Werthpapiere, 213 Rubel baar und die goldene Uhr nebst aoldener Kette. " ' Im Londoner S e n t r y , ! -'ffj'.- tl 4. gilt gegenwärtig als jiqeiuc t Zische ' zur Erkennung eines ' wahren Edelmannes rr? die Tatowlrung, nach. hem sie durch den. Herzog von Aork, t je L Ort rrr d ven feornr Prinzen von aies uns kunmgen Konig von England, hosUnd gesellschaftsfähig gemacht worden zst. Es Ist unglaublich aber tvabr!

Der Gemahl der lieblichen Prinzessin May ist tätowirt wie der gewöhnlichste Matrose der englischen Marine. Seme Tätowirung besteht in englischen Wappen und Flaggen, die kunstvoll auf seinen Oberarm g.?zeichnet sind. Die Haut der königlichen Hoheit wurde von

dem Professor (?) Williams bemalt, dem ' Tätowirungs-Spezialisten, der augenblicklich m London eine Berühmtheit ist und für twt solche Operation sich nicht weniger als 50 Pfd. Sterling bezahlen läßt. Der Herzog von Aork ist übrigens nicht das einzige Mitglied der englischen Königsfamilie, welches tatowirt ist; in dier künstlerischen Bethätigung hatte er einen Vorgänger in seinem Oheim, dem Herzog von Edinburgh, der jetzt in Sachsen-Ko-burg-Gotha das Szepter führt; auch der Schwager des Letzteren, der Großfürst Alexis von Rußland, ist tätowirt. Einige der hervorragendsten Mitglieder des Hauses der Lords haben sich nach dem Beispiele d.'s künftigen Herrschers gleichfalls tätowiren lassen, die einenließen sich einfach die Anfangsbuchstaben ihrer Namen emgraviren , die andern ihre Wappen, Adels krönen etc. Die im vergangenen Winter auftauchende Nachricht, daß jetzt endlich in der italienischen Kammer ernstlich gegen den Vogelmord in Italien vorgegangen werden solle, gibt einem Berichterstatter der Frkf. Ztg.- Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß der Vogelmord in der Schweiz vernichtender für die Vozelweit ist, als der in Italien. Zum Beweise führt der Mitarbeiter Folgendes an: Jn der Schweiz mordet eben alles, von oben bis herunter zum niedrigsten Arbeiter, während in Jtalien dieser Mord mehr als Sport der reichen Leute betrieben wird. Ferner bedarf es in Italien zum Tragen einer Waffe eines Ersaubnißscheines, welcher 12 Franken kostet, während in der Schweiz fast jeder, sogar Buben, Schußwaffen trägt. Im Kanton Uri wird noch jetzt für die Tödtung des äußerst nützlichen Thurmfalken, der mehr Mäuse vertilgt, als 10 Katzen, eine Prämie bezahlt, während ande rerseits der so gefährliche Lämmergeier geschützt werden soll; kaum glaublich, aber wahr. Ich wüßte keine andere Gegend zu nennen, wo die Vogelwelt so arm und fast gänzlich vernichtet, ist, wie in den Urkanto nen. und dies sind nur die Folgen des Vernichtungskrieges, welcher dort das ganze Jahr über getrieben wird. Dort wird auch alles gegessen, wenn es nur zu haben ist, Raben, Eichhörnchen, Murmelthiere. Dachs. Fuchs etc., ja selbst Katzen- und Hundefleisch wird nicht verschmäht. Was ich hier über die Schweiz gesagt habe, gilt nicht für . "r v T cnr.f a:i . Die größeren nanione, ivic a,ci, Zürich. Genf etc.; dort werden die Vögel so gut geschützt und im Winter ge pflegt wie in Deutschland, auch in Bern und dessen nächster Umgegend, nickt aber im Berner Oberland. Eine Schlacht zwischen Negern und Weißen hat unweit von Kassel auf dem Bahnhofe zu Nieder Marsbera getobt. Eine größere Ne gergesellschaft aus Ostafrika, die unter Fuhrung emes Jmpresarw" gegenwärtig Hessen und Westfalen bereist, um sich in ihren heimathlichen Sitten, Kämpfen, Gesängen u.s.w. zu zeigen, hatte auch in Nieder-Marsberg Qrstellungen gegeben und sehr gute Gesckäfte aemackt. Die Schwarzen der Truppe, secs Männer und mehrere Weiber, hatten zur Belohnung mehr geistige Getränke nhasten, als ihnen gut that, und waren betrunken ' geworden, worauf sie über die Stränge schlugen und Niemandem mehr gehorchen wollten. Im überfüllten Wartesaal 4. Kl. trafen sie mit einer großen Anzahl von Arbeitsleuten aus der Stadt und Umgebung zusammen. Es begann ein Streit, die Neger zogen ihre Messer und hieben wüthend um sich, die Westfalen schlugen mit ihren Knotenstöcken drein und hieben mit Bierqläsern um sich, so daß es blutige Köpfe setzte. Als ' der Zug einlief, pflanzte sich die Schlägerei auf dem Bahnsteig fort. Ortspolizei sowie ' Gendarmen und Bahnbeamte griffen jetzt ein. Einige der Kämpen wurden festgenommen. Auf beiden Seiten soll es schwere Kopfverletzün? gen gegeben haben. Der kentuayfche CivilIngenieur I. A. Karwiese hat auf der Landenge von Panama eine Stelle entdeckt, wo die beiden Weltmeere nur durch achtzehn Meilen Marschland getrennt sind: ein Schiffs kanal wurde dyft saum Sl3,V00.00tt kosten. Zae. Metzger &Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimischem und importirten Bie?, Äse Porter Mineralwasser Wesfl nd Ehamsiagnex. 30 55 SS Ost Marhlaud Str. Telephon No. 407. Bestellungen werden ach Le Theile de, Eiadt vromvt abgeliefert. Die feinsten ' Weine pnd Liquorc, , . v . ; den billigsten Prs!sen bei . cD'c&gzgdUd JQtaa$ 83 Oüd Dlavare Str. 1CC3. Freie, prompte Ablieferung nach aLen Stattthnlen.

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