Indiana Tribüne, Volume 17, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1894 — Page 6
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C: Ci-ot int Volksglauben. Von 3. iUlzsZ?. Als das deutsche Volk zu Anfang d'Z Jahrhunderts sich wieder auf sich selbst und seine eigenartigen Schätze in Sag?, Lied und Sitte besann, da spürte man auch dem sogenannten Aberglauben nieder nach und längst hat nun ihn jetzt als ein Produkt desselben Volksgeistes würdigen lernen, aus dem die herrlichste Voltspoesie entströmte. Wohl haben oie Jahrhunderte auch hier viel Schutt abgesetzt und manche Formen. Vorstellungen ni Gebräuche dieses Aberglaubens sind uns theils unverständlich geworden, theils erscheinen sie uns kindisch und thöricht. Man denle ab:? darum doch nicht allzu gering von dem Sollsglauben. Er gleicht un:m Gewebe, in welchem die Reste h.'ldnischer Naturliaion in Zusammenhang mit Stoffen des christlichen Glaubens sich wie Auszug. Einschlag und Beiganz derljallen. D::u Looen a'.tgermanischen Voüsthi'.s entsprosvn war er unter dem reinigenden, belebenden, vertiefenden Einfluffe des Christenthums fröhlich gedieh::?. Dieser Äermählung des oltsthum.s mit dem Christenthum entsprang de;- in niedersächsisches Blut und Leben aetauchte Heliand, der treueste Sp'. deutscher Volksart, und eb:nso Redentiner Spiel, die vollkommenste und schönste Blüthe aller deutsch. Osterdramen im MittelalKr. Auch der Volksglaube wurzelt in den tiefen Gründen des Volksthums, nur dadurch vermochte er allen Stürmen zu widerstehen. Volksglaube und Volkssitte sind Mächte, die durch keine Kultur 'überwunden werden können, während ihre Geschichte oft genug bezeugt, daß sich Alles vor ihn.: beugen mußte. Sie ha'.ten die Seele der Jugend in steter Verbindung mit der Volksseele. Aus den Schätzen dieser eigenartigen, in sich abgeschlossenen und in ihrer Art unersetzbaren Kultur greifen wir ein Sondergebiet heraus, das am besten zu Zeigen vermag, was der Volksgeist sein nennt, und wie er seine Schätze feit Jahrhunderten sich treu bewahrt hat : das tägliche Brot. Die Arbeit am Korn und um's Brot bildet den Hauptinhalt des dörflichen Lebens. So schließen denn auch die einzelnenZüge des Lebens in Glauden. Brauch und Sitte gerade hier zu einem re'lch.in G-sammtbilde zusammen. Vom Pflügen und Eggen an in ununterbrochene Aufeinanderfolge ; fortlaufend bis zum Aufschneiden des Brotes erscheinen fcs.: Jüoe an die einzelnen Gegenstände und Vorgänge gebunden. In den alten Bauerndörfern wurde die Ernte vom Schulzen ein- und ausgeläutet. Niemand durfte vor dem Einläuten mähen, ebenso mußten bei .dem Abendläuten alle aufhören. Jede Gemeinde hatte vor dem Anmähen drei Aehren auf das Amt zu bringen. Bei dem ersten Hvb mit der Sense aber pflegte man. zu sagen : "So, nu Help Gott !" Während der Ernte wurde elnKranzbisr, nach derselben ein Erntebier g:7.:b;n. Dabei tnchün die Schnitter und Schnitterinnen ihrer Herrschaft einen Kranz aus den versch'.edenen Getreideartea. mit Laub, Blumen und bunten Bändern verziert. Eine der Trägerinnen sprach dabei ihren Spruch. Solcher Erntesprüche sind uns viele erhalten. In einem heißt es : Dieser Kranz ist von Blumen und Blätter, der liebe Gott hat uns gegeben gut Wetter, gut Korn, gut Fa. nächstes Jahr gibt der lieb: Gott uns wieder was. Der liebe Gott gibt seinen Segen, daß Sie mit uns in. Frieden leben." Am Schluß der Ernte begegnet uns ein bis in das Heidenihum zurückreichender Brauch. Am Rand.e des Feldes ließ man die letzten Halme stehen, für die Armen, wie es jetzt heißt, ur sprünglich aber für Wodans Noß. In Mecklenburg bespr.mat:n die Schnitter die letzten Halme mit Wasser. Dann stellten sie sich mit entblößten Häuptern in einen ltreis. richteten ih Sensen aufwärts und sangen : Hai dinem Rosse un Disteln un Durn Wode. Wode, Hai dinem Nosse un Joder. un achter Jahr beter Kurn." Dieser Auffassung o,:mäß wurde das Erntebier auch wohl das WoMbier genannt und h Wille Wode" wurde durch einen Ehrentrun! geehrt. Mit Ehrerbietung behandelte das Volk-das liebe" Brot. Beim Backen wurde der Teig bekreuzt, oft auch vor dem Backofen ein Kreuz gezeichnet. War d'e Ofenthür geschlossen, so nahm der Bauer seine Mütze vom Kopf, falte!e die Hände und sprach ein Gebet. Das Anschneiden und der Anschnitt (Kunst) des Brotes werden im Volksczlaulen mit besonderer Umständlichkeit hervorgehoben. Die einzelnen Züge ergeben ein so reiches Bild, daß man den Gedanken nicht abweisen kann, man habe früher diese Handlung nicht ohne eine Art religiöser Ceremoni: vorgenommen und ihr eine symbolische Bedeutung beigemessen. Vor dem Anschneiden zeichnete man das Brot mit dem Kreuzesz!'.?en, es durfte weder auf dem Rücken liegen, noch die Schnittfläch: der Thür zugekehrt sein, weil sonst der Segen aus dem Hause weiche. In England aber fragt man sich, ob Verräther mit zu Tische sitzen, wenn die untere Seite des Brotes nach oben liegt, und im Kanton Wallis sagt man den Kindern, dann müsse die Mutter Gottes weinen. Den Anschnitt oder Knuch hält das Volk in Ehren, er gilt als Unterpfand des SegenZ im Hause. Er darf darum rcht
verschenkt oder weggeworfen werden.
Kommen Hausfraren doch in die Lage, ihn an Bettler weggeben zu müssen, so schneiden sie zuvor ein kleines Stück aus ihm heraus und esse es, um auch ; so noch der Mahnung zu entsprachen : Verglf nich den Knust, fuß gifi du den Segen ut din Hus." Schimmel am Brot bedeutet Glück im Hause. Wer Abends beim Zubettgehen Brot ißt. finde! nach dem Volksglauben keine Ruhe im Grabe, und wer auf dem Kirchwege essend Brotkrummen fallen läßt, muß sie nach seinem Tode wieder aussammeln. In der Schweiz herrscht der Glaube, daß hausbacken Brot die Seele in unlösbarer Verbindung mjt der irdischen Heimstätte erhalte, und in Mecklenburg glaubt man. durch Brot als Symbol des Haushalts Diebe zwingen zu können, das Gestohlene wieder an seinen Ort zu bringen. Die Wunderkuren, welche das schlichte Brot an Kranken verrichten muß. beruhen auf demGlauben. daß das Heilsam: auch das Heilkräftige sei. Wer übe: Land geschickt werden soll, schneidet sich vom Hauslaib in der Tischlade erst ein Stück ab, damit er guter Dinge wieder zurückkehre. Dem Soldaten in der Fremde begegnet das Graumännchen und schenkt ihm eine trockene Brotkruste mit den Worten : Hie? riechst Du d'ran. dann hast Du keinen Hunger, und, denkst Du d'ran, dann hast Du keinen Durst." So gehen überall noch einzelne Züge deutscher Gesinnung. In Mecklenburg gab noch vor wenigen Jahren die Mutter ihrem in dieFremd: ziehenden Sohne drei Brotkrumen mit auf den Weg : davon sollte er essen, damit er seiner Heimath nicht vergäße, oder der Sohn steckte, bevor er auszog, drei Brotkrumen in das Ränzel, um davon zu essen, wenn das Heimweh über ihn käme. Wie mußte ein derartiger Brauch den Sohn an d Heimath binden, welch' tiefes Heimathsgefühl, welche lebendige Macht war ein solcher Sittenzug zu seiner Zeit ! Aus diesen Gebräuchen spricht eine Wertschätzung des groben täglichen Brotes, wie sie uns fremd geworden ist. . Zahllose Sac:n gehn üttzz das Brot um. Fast alle verfolgen dieselbe Tendenz, indem sie zeigen, wie di: Mißachtung des Brotes die Strafe des Himmels auf die Verächter herabzieht. Auf dem Spornitzer Felde liegen nahe der Parchim'schen Stadtseldgrenze mitten auf einem Aerstück sieben groß.: Steine, von denen die Sage erzählt, daß sie einmal sieben Knaben geWesen seien, die beim Viehhüten, um sich die Zeit zu vertreiben, aus ihrem Brot Kugeln gemacht und damit geworfen hätten. Sie wurden zur Strafe in Steine verwandelt und so zäh hängt das Volk an seinem Glauben, daß der Bescher nicht wagt, die Steine zu entfernen, obgleich sie der Ackerbestellung hinderlich sind. In einer Entfernung von dreißig Schritten führen Fahrstraße und Bahn an tor Stelle vorüber, aber das Volk hat seinen Glauben ihrem Bau nicht geopfert. Eine seltsame Anwendung des Vegiifses Brot ist durch Notker aus uns gekommen. Als die oberitalienischen Mönche in der Schweiz und in Schwat:n ihre Predigt begannen, schien ihnen die Deutung des griechischen Wortes Evangelium durch gute Botschaft" nicht konkret genug. Sie forschten unter dem Volk nach und erfuhren, daß für eine gute Botschaft stets ein Votenlohn verabreicht wurde. Dieser Botenlohn hieß in Allemannien Botenbrot, und flugs übersetzte Notker da3 Wort Evangelium in Votenbrot. Darum konnten allemannische Lexikographen das Wort Botenbrot auch wiederum durch die Wendung deuten : so einer eim ein guote botschaft bringt, als von eim sig und andren dergleichen ; guoe mär, Evangelia." Tiefe Hochhaltung des Brotes Im Volksglauben macht es auch erklärlich, wenn sprichwörtliche Redensarten, volkstümliche Reime, Deutungen der Thierstimmen sich gern mit dem Brote beschäftigen. Erst kneten, dann bakken," heißt so viel als erst wägen, dann wagen." B:i schwerer Arbeit tröste! sich der Niederdeutsche mit dem Wort : Ja, dat leiw Vrot smeckt to söt." Warnend ruft man dem. der Brotstücke wegwirft, zu : Nimm Dein Brot in acht, sonst mußt Du die Krumen auch noch einmal nachsuchen." In des Vaters Brot sein" heißt, im väterlichen Haushalt leben. Wer noch unvrheirathet war und dennoch sein eigen Brot hatte, hieß Eigenbrötler od.'? Eigenbrot, eine Bezeichnung, die in Familiennamen heute noch fortlebt.' Salz und Brot macht Wangen roth. Das angeschnittene Brot und die bei der Mahlzeit übrig gebliebenen Brotstücke wurden in einem Korbe übe: dem Tische aufgehängt, daher stammt die allgemein übliche, jetzt meist unverstandene Wendung : Einem den Brotkorb höher hängen. Die doppelte Aehre ist glücköedeutend, sie s.ll noch zuverlässiger sein als der viebl.'.ttrige Klee. Wer sie in der Ernte findet, steckt sie an den Hut oder hängt f 1 in der Stube unter dem Spiegel c lf. Der geneigt: Leser mag versuchen, 'b eS hilft. Auszeichnung. Moritzchen: Mutterlebv' '. der Herr Lehrer hat geredet franz'oj'fch mit mir!" Mutter: Und was Har er denn gesagt?" Moritzchen: Ich sei beut' V Muster von Malpropretät!.. Mutter (zum Vater): Hast De gehört, Aaron, der Lehrer hat hingestellt unfer'n Moritz als c' Muster von e'm französisch' Fremdwort l" Trost. Studiosus (zu seinem Gläubiger, der über die steile Treppe hinunterpurzclt): Machen Sie sich nichts d'raus nächsten Monat zieh' ich Parterre."
Jnr FastnaSitszeit
Kasching ! Welch ein tolles, über müthiges, sinnverwirrendes Treiben ! Das wogt und wirbelt und rauscht durcheinander, einem buntschillernden, brandenden Meere vergleichbar. Wie das ringsum glitzert und blendet und die Blicke bald hierhin, bald dorthin zieht! Wie das schwatzt und kichert Es klingen die Schellen und Glöckchen an den Mützen und Jacken der buntscheckigen Harlekine und läuten den nüchternen Alltagsverstand zu Grabe. Wozu wär' er auch nütze der trokkene Geselle hier, wo n5ir uns rückhaltslos amüsiien wollen ? Da gilt es, weithin alles übe: Bord zu schleudern, was irgendwie von des Gedankens Blässe angekränkelt ist. Die gesunde Farbe der frischen Entschl.:ßung, hier tritt sie in ihre vollen, unverkümmerten Rechte. Was der Augenblick eingibt, und wär' es nach dem philisterhaften Maßstab unseres in spanischen Stiefeln eingeschnürten Alltagszeremoniells noch so absurd, hier wird es flugs zur Richtschnur unseres Thuns. Kein: schwerfällige Bedanklichkeit drängt sich hemmend dazwischen. Keck'schlägi der Geist seine Purzelbäume gleich dem behenden Baiazzo. Elastisch, wie er über die zufälligen Hindernisse hinüberfpringt, die seine Wege kreuzen, setzen wir uns über kleinliche Schranken, denen wir sonst um der engherzigen Welt willen Rechnung tragen müssen, in kühnem Schwünge hinweg. Unbefangen sagen wir unter der Maske heraus, was wir sonst zaghaft verschweigen. Unser natürliches Gefühl allein zeichnet uns di.: Grenzen vor, innerhalb deren wir uns zu bewegen haben. Das ist ein instinktiv wirkendes Gesetz, dessen Fessel wir nicht empfinden. Wir sind ganz wir selbst so voll und unvcrvlümt, wie wir es sonst nie vermögen innerhalb eines Herkommens, das mit zwingender Zähigkeit bemüht ist, den einzelnen mehr oder minder zum Abklatsch der Allc-emeinheit zu machen. Mittelst der kostlichen Maskenfreiheit haben wir u7is auf etliche Stunden von ihm losgekauft. Und welch ein günstiges Feld der Beobachtung bietet sich uns inmit!en von Leuten, die ein Gleiches thun ! Nie ist der Geist so demaskirt, als wenn das Gesicht eine Larve vorgenommen ?at. Je weniger wir von den Zügen sehen können, Vi sich hinter dem schwarzen Sammet oder Atlas neidisch verbergen, um so tiefer und sicherer dringen unsere Blicke durch die Pforte der allein sichtbar gebliebenen, mit verdoppeltem Glanz aus dem Dunkel hervorleuchtenden Augen in di: Seelen derer, mit denen wir uns plaudernd Arm in Arm hindurchschlängeln durch all das brausende Gewoge rund umher. Und nun zucken uns die prickelnden Tanzrhythmen, die sich vom Orchester he? in frohlockenden Flöten- und Geigentönen übe? uns ergießen, durch das Ohr bis in die Füße hinab; um zarte und schlanke Taillen schlingt sich der kräftige Mannesarm, und flüchtig gleiten die Füße im lustig wirbelnden Reigen über das glatt: Parket. Ein Flüstern herüber und hinüber, ein Aeugeln und Spähen unter die geheimnißvoll dicht übereinandergclegten Falten des Maskenschlciers, ein Rathen und Kopfzerbrechen, und dann wieder ein munteres Geplänkel von Red: und Gegenrede, bei dem wir mit jeder erlaubten Finte und Kriegslist den rerschmitzten Gegner aus seinem wohlgewahrten Versteck hervorzulocken, ihm einen Gefechtsvortheil abzugewinnen bemüht sind. Endlich droht der Athem zu stocken. Erholungsbedürftig suchen Tänzer und Tänzerinnen die Erfrischungsräume auf. Champagnerpfropfen knallen. Mit ihnen verpufft der letzte Rest zaghafter Blödigkeit, der etwa noch da oder dort zurückgeblieben. Von dem perlenden Schaume, der neu belebend die lechzenden Lippen netzt, nippt die gesprächige Schöne abgewandten Gesichts, damit nicht de? zu diesem Zweck entschleierte Mund mit seinen zierllchen Formen verrathe, was seine fein pointirten Reden mit sorglich verstellter Stimme so schlau in vieldeutige Orakelsprüche gebullt. Schon naht siHetzt die Mitternacht.
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die der Vermummung der Gesichter ihr vorschriftsmäßig festgesetztes Ende bereitet. Mit Argusaugen werden die
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holdseligen Gestalten bewacht und derfolg deren Identität festzustellen, deren unverhüllte Züge zu schauen wir besonders lebhaftes Verlangen tragen. Llber ach ! Ehe wir uns dessen versehen, sind sie uns trotz aller Wachsamkeit nur allzu leicht im Gewühle entschwunden, und wie wir dann auch ängstlich suchen und forschen, wie eifrig wir nach der entscheidenden Mitternacktsstunde die Reihen der Demaskirten durchspähen nach der Erscheinung, die uns die süß verheißungsvollen Räthsel der eben durchlebten und durchschwärmten Stunden lösen soll, forschen wir nur allzu oft vergeblich. Ein tiefer, undurchdringlicher Schleier liegt ausgebreitet über einem flüchtigen Glück, das wir so gerne noch länger festgehalten hätten. Wie ein.: entzückende Fata Morgana ist es in Luft in nichts zerflossen. Dämmernde Morgennebel ringen sich aus der Nacht empor. Der aufsteigende Tag scheucht uns zurück in die alten, ausgetretenen Geleise, denen wir für ein paar kurz: Stunden entrönnen waren, und alles, was uns von einem berauschenden Schwelgen in ausgelassenem Humor, geistsprllhendem Liebesgetändel, erregendem Märchenzauber übrig bleibt, ist eine halbverschwommene Erinnerung. Ly:,e Liebe. ES gibt eine Stadt auf unserer alten Erde, in welcher die Herzen nicht für einander schlagen, die Sinne nicht in Liebe und Leidenschaft entbrennen. Diese Stadt ohne Blut und ohne Sonne heißt Bolskaia-Maika und liegt in Sibirien, im Bezieke Jakutsk. Die unglücklichen Bewohner, etwa 1000 Männer und Frauen, gehören der religiösen Sekte der Skoptzy an, die wegen ihres regi'ösen Bekenntnisses nach Sibirien verbannt wurden. Den Skoptzy ist Liebe und Lebensgenuß durch den Glauben, den sie sich selbst geschaffen haben, auf das Strengste untersagt. Bolskaia-Maika befindet sich in einem Zustande musterhafter Ordnung und Sauberkeit; breite und reinliche Straßen, solide Häuser, meist hellfarbig, aber ohne die geringste Spur von künstlerischem Geschmack, verleihen der Stadt ein fast freundliches Aussehen. Die Bewohner haben eine Vorliebe für die hellen Farben, besonders für die weiße. Die Möbel in den Häusern sind weiß oder sehr hell, auch die Kleidungsstücke Männer und Frauen tragen dieselben Gewänder sind weiß, und weiß ist auch die Fahne, die stets auf dem Rathhausdache flat. tert. Was aber auf den Besucher den tiefsten Eindruck macht, ist die Grabesstille, die in der Stadt herrscht. Kinder gibt es natürlich nicht, die Erwachsenen sprechen fast gar nicht mit einan der, und was sie sprechen, wird im Flüstertöne gesagt. Sehr gastlich und zuvorkommend, bieten sie Alles auf, um dem Fremden den Aufenthalt an. genehm zu machen, man wird höflichst ersucht, nicht zu rauchen und nicht alkoholische Getränke zu verlangen. Der Besucher findet aber gewöhnlich an einem längeren Aufenthalte in der' merkwürdigen Stadt kein Vergnügen. Wie geht aber die Wiederbevölkerung von Bolskaia-Maika vor sich? Jedes Jahr schwärmen die Vornehmen der Stadt in Rußland herum und werben neue Anhänger, die bald nach ihrer Ankunft als Kinder adopirt werden und später das ganze Vermögen dieser niemals Väter gewesenen Väter" er. ben. Die Bewohner von Valskaia sind sehr arbeitsam, ehrlich , und so sanftmüthiz, dQß sie von den Bewohnern umliegender Ortschaften nur GaluiV (Tauben) genannt werden. Niemals kommt ein Streit vor, niemals eine Blutthat. Es gib! keine Gerichte, leine Polizei, keine Gefängnisse und keine Zeitungen; und Alle bezahlen pünkt. lich ihre Steuern. Und das Alles, weil es keine Liebe in Bolskaia-Maika gibt. , Nn Melanie. Mein erstes Bildchen,lieber MannSpricht Mclanie zum Gatten mild, Sieh' Dir's als Maler prüfend an, Dann sag', was hältst Du von dem Bild ? !- .Was ich von Deinem Bilde hier Als alter Maler halte, wie? Sei mir nicht bös, ich sag' es Dir: O Melanie, 0 male nie!" Berechtigt. Du, der Müller hatte gk'ern Abend auch einen tüchtigen Rausch. So, davon habe ich nichts bemerkt. Woraus haft. 'Du das geschlossen? Nun, er redete meine Schwiegermutter in einem weg mit anädiges Fräulein an! Im Coupe e. Herr: Mein Fräulein, können Sie den Tabakrauch vertragen? Fräulein: Nein.Herr (sich eine Cigarre anzündend): Jetzt will i' doch seh'n, ob'Z vtf nicht ang'logen haben!"
Zur Feier des (?rstgcborenstt ! Von Marco Brociner.
Er blickte auf die Uhr; eö fehlten noch zehn Minuten anf Sechs. Herr Poet 'Friedrich Gottwald," redete er sich feierlich an. Sie sind also wirklich Vater eines fünfzig Minuten alten Sohnes." Sohnes," wiederholte er staunend, jede Silbe nachdrücklich betonend, als hörte er dieses Wort zum- erstenmale in seinem Leben. ES klang aber auch so eigen, so süß, so wunderlich, daß er auflachen mußte. Er lachte leise, mit geschlossenen Lippen, um nicht die Wöchnerin zu stören, die im Gemach nebenan ruhte. Dann trat er vor den Spiegel und betrachtete sein Ebenbild. Wie bleich er war! Wie abgemagert! Und diese blauen Ringe um die Augen! Und dieser schwarze Schnurrbart, des sen Spitzen sonst so kühn aufgewirbelt waren, wie verwühlt! Waö Wunder, wenn man seit 2 Tagen nicht aus den Kleidern kommt, bald dumpf vor sich binbrütei, bald erschreckt zusammenfährt, keinen Moment ruhig die Augcn schließen kann, und wenn man dabei stets, so oft man sich nützlich erweisen ,?ill, die eindringliche Mahnung der Schwiegermutter vernehmen muß: Aber, lieber Friedrich. Sie stehen uns nur im Wege und machen uns Allen durch Ihre Jammermiene das Herz schwer!" Und dieser Blick, mit dem sie ihn dabei musterte! Und dieser Ton, in dem sie sprach. So gebietend, jeden Widerspruch erstickend! Diese sonst so leisetrcterische Frau war auf einmal wie umgewandelt! Gottlob nun ist Alles glücklich vorüber. Ach. wenn die Frauen wüßten, was die armen Männer bei solchen Zeiten Alles leiden, sie würden Mitleid mit ihnen haben! Er seufzte auf. wendete sich um und öffnete die Thür zum Gemach nebenan. Es war still und dunkel drin. Es drängte ihn, seinem Weibc einen Kuß auf die bleichen Lippen zu drücken, sich wieder eine Weile, wie früher, in den Anblick feines Sohnes zu versenken. Aber der Arm der Schwiegermutter machte eine hastige abwehrende Bewegung. Er verstand und zog sich sachte zurück. Ich gehe aus," murmelte er, aber wohin?" Er sann. Freunde aufsuchen? Ihnen das fröhliche Ereigniß verkünden? Das waren aber zumeist Junggesellen! Was wußten die, wie es dem Vater eines fünfzig Minuten alten Sohnes zu Muthe ist! Sie würden lachen, ihn in banaler Weise beglückwünschen, am Ende gar aus seiner Rührung, aus seinen thränenfeucht ten Augen eine geheime Komik heraus wittern. O ja! Und er würde all das wie 5ine Entweihung seines jungen Vaterglückes bitterlich empfinden! Nein! Heute wollte er dieses Glück vor allen Menschen verbergen und es wie ein keusches Geheimniß still mit sich herumtragen! Heute wollte er zur Zweier des Erstgeborenen einen einsamen Trunk thun. Wo? In der italienischen Weinstube bei einer Flasche perlendem Asti. Und selbst wenn er ein Gläschen über den Durst trinken sollte, was ist denn da weiter dabei? Es gilt ja meinem Sohne," sagte er laut, meinem Sohne." Und er horchte wieder befremdet, staunend auf den Klang dieses zweisilbigen Wortes, das sich so eigen, so süß, so wunderlich anhörte Eine halbe Stunde später saß er in der italienischen Weinstube. Es fügte sich glücklich, daß außer ihm kein anderer Gast darin war. So konnte er denn ungestört seine träumerische Stimmung in allerhand Gedanken austönen lassen, die alle aus dem Ge fühle seines jungen Vaterglückes cmportauchten. Er war blond, sein Erstgeborener. Und die Augen? Die hatten. als er ihn flüchtig betrachtete, in einer schwer bestimmbaren Farbe ge schillert waren aber höchst wahr schcinlich blau wie die der Mutter. Also ein blondes Bübchen mit blauen Augen, so wie er es sich immer ge wünscht! Er mußte hierfür seiner outen, lieben Frau in ganz besondere? Weise seinen Dank bekunden. Vielleicht durch irgend einen Schmuckgegenstand, durch ein Paar echte Brillantboutons die hatte sie sich längst gewünscht. Aber das wäre denn doch ein etwas zu theurer Dank, und überdies banal. Er müßte etwas ersinnen, das zu ihrem Gemüthe spräche, etwas Inniges, Rührendes und Billiges. Wenn er ihr zum Beispiel seinen nächsten Roman widmete! Das wäre eine Idee! Gleich nach dem Titelblatte eine leere Seite, und darauf groß und schön gedruckt: Meinem theuren Weibe" das wäre ein: Huldigung, die sie sicherlich tief ergreifen würde. Und sie ver. diente ja thatsächlich diese gemüthvolle Huldigung. Wie hatte sie es vcrstanden, ihn, der vor Kurzem noch als Junggeselle toll in den Tag hineinlebte, gründlich umzuwandeln!. Run hat er eS an sich selbst erfahren, daß die Ehe ein: segensreiche JnstituLon sei. besonders für einen schaffendenSchriftsteller, der für sein: Arbeite. ernste Sammlung benöthigt. Sie verleiht einen gewissen moralischen Halt! Sie erhebt, sie erläutert, sie adelt! Und wenn man gar zum erstenmale Vater er schaut: auf die Uhr Vater eineS zweistündigen, blonden Bübchens mit blauen Augen wird! Er lachte leise. Sollst loben!" murmelte er, und leerte den Klech aus einen Zug. v Ein wunderbarer Wein, dieser Asti! Nicht so vornehm, nicht so prikkelnd. n?ie der perlende französische Schaumwein, fleta, im Gegentheile, ein wenig philiströs, etwas schwer, etwas berb in seiner Süße, aber dabei doch so gluthvcll. so giegea. so recht
ein Trank für einen ehrsamen Ehenanu, in dessen Herzen die erste Vaterfreude glüht! Freilich, als er hier in dieser Stube zum letztemale diesen Wein schlürfte, da war er in einer ganz anderen Stimmung als heute. Wie lange war es nur her? Kaum anderthalb Jahre. Es war an einem herrlichen Frühlingsabend. Er saß an derselben Stelle wie jetzt und ihm gegenüber ein junges Mäfcchm, eine ileine Schauspielerin, ein zierlicheFigürchen mit einem Stumpfnäschen. mit zwei kecken, blitzenden Augen, mit einem etwas breiten Munde, der. wenn sie lachte, zwei Reihen gesunder, weißer Zähne sehen ließ, sein Tschapcrl", wie er sie nannte. Sie war aber auch ein gutes Kind, dankbar sür jedes zärtliche Wort, für jede Liebkosung. Das zeigte sich so recht an jenem Abend, als er ihr verkündete, daß er sich demnächst verloben, in wenigen Wochen schon heirathen werde. Sir machte ihm keine Scene. Behüte! Sie schrie nicht wild auf, sondern lächelte blos wehmüthig und weinte dann ein wenig. Das war Alles. Im Uebrigen entwickelte sie wie sonst einen gesegneten Appetit und trank mit Behagen ein Gläschen Asti nach dem ande-. ren. , Aus purer Verzweiflung, wie sie sagte. Und es mußte etwas Wahres daran gewesen sein. Denn Tags darauf erhielt er von ihr einen langmächtigen Brief, darin sie in ihrer eigenen kühnen Orthographie von ihrem Kummer erzählte, von ihren Schmerzen, von ihrem gebrochenen Herzen und von manchen anderen Dingen, die ihm unklar blieben, da ganze Zeilen, vielleicht von Thränen, verwischt waren. Das Eine aber wußte er noch: zum Schluß hatte sie ihm prophezeit, daß er in seiner Ehe nicht glücklich sein werde. Er lächelte. Armes Tschaperl! Wmi sie wüßte, was sie für eine falsche Prophetin war! Wenn sie wüßte, wie traulich es in seinem Heim, wie still, wie friedlich! Wenn sie ahnte, daß er heute, die Seele von einem wonnigen Hochgefühl geschwellt, hier sitzt und zur Feier seines Erstgeborenen denselben Wein trinkt, der ihr damals so vortrefflich gemundet! Ja, das sanfte, milde Glück der Ehe, das ist denn doch ganz Anderes als der Sturm und Drang in so einer flüchtigen Liaison. Aber der Wahrheit die Ehre: dieser Sturm und Drang hat sicherlich auch einen gewissen Zauber, wie jeder Rausch, einen eigenen Duft, eine eigene Poesie. Und besonders, wenn es Einem beschieden war, diesen Rausch, diesen Zauber, diese Poesie bei einem so herzigen, gutmüthigen, prächtigen Tschaperl", wollte er laut hinzufügen. Aber es gelang ihm nicht. Er schien von einem leichten Zungenschlag betroffen zu sein. Er wunderte sich. War ihm der Wein so rasch in den Kops gestiegen und in die Zunge gefahren? Er faßte den Kelch. Sollst leben, Tschaperl", sagte' er zwar mühsam, aber deutlich. Und dann schlürfte er den Kelch leer. Jetzt gehe ich heim," murmelte er, und der Schwiegermutter ioerde ich eine besondere Freude bereiten, ich bringe ihr eine Flasche Asti." : Der Wein und sein junges Vterglück hatten ihn seh: weich gestimmt. Und so kam es, daß, während er sinncnd heimwanderte, die Erinnerung an das Tschaperl, die ihn nicht mehr losließ, in eine milde Rührung getaucht war. Er hatte dem armen Mädchen doch ein wenig Unrecht gethan! Verlassen mußte er sie, das war selbstverständlich. Aber er hätte dabei doch nicht so brüsk verfahren sollen. Er war ihr ja doch für eine reizvolle Episode in seinem Leben Dank schuldig. Da durfte er sie nicht so gemüthlos abschütteln, wie er es gethan. Es war freilich damals schwer, ihr in irgend einer Weise die bittere Pille zu verzuckern. Aber heute lag die Sache doch anders. Er hatte unlängst erst gehört, sie sei engagementlos. Da könnte er ihr ja durch eine Empfehlung nützen, sich auch persönlich für sie verwenden. Wie nun, wnn er jetzt, da er alle Welt beglücken möchte, auch sie beglücken würde? Wenn er zu ihr käme, plötzlich vor sie hinträte und sagte: Ich komme, eine alte Dankesschuld abzutragen!" Das wäre ein rührender Akt seltenen Edelmuthes! Wie würde sie staunen, ihren Augen, ihren Ohren nicht trauen. Und sie staunte auch in der That, als er bald darauf in. ihre Wohnung trat. Sie starrte ihn an. Er stand eine Weile schweigend" da. Alles muthete ihn hier so fremd und doch so vertraut an. Es war dasc alte Gemach, in dem er so manche Swnde getollt, gejubelt, geküßt, gelacht, die alten etwas steifen Möbel, dieselbe Hängelampe, und auf der Konsole, ganz wie dazumal, der Rahmenständer mit seiner Photographie. Sie hatts ihn also noch immer nicht vergessen, das arme Tschaperl! Und nun begann er z sprechen, seinen Besuch zu erklären. Er möchte ihr einen kleinen Dienst erweisen, ihr bei P,vitn rM4rrr rtrtrffiT??rrrpn fipfitsfstcfi
ItfcVt. 4WVV. (j V . V. WV7..V M sein. Das geschehe aber keineswegs aus irgend welchen persönlichen Motlden! O nein, sondern aus purer Freundschaft! Aus Mitgefühl! Denn er sei trotz ihrer Prophezeiung ein glücklicher Ehemann. Jawohl, Tschaperl," fügte er ernst hinzu, das bin ich." Wie sie dieses Wort hörte, lachte sie. auf. Und nun war, ihr Staunen, ihre Befangenheit verschwunden. Ob er wirklich glücklich sei?" fragte sie. Und ihre kecken, dunklen Äugen sprühten. Er blickte sie etwas unwillig an. Gewiß," entgegnete er. ich habe n mir selbst erfahren, daß di: Ehe in der That eine segensreiche Institution 'ei. Sie hat mir einen gewissen mora-
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lischen Halt verliehen! Sie hat mich eryoden, geläutert, geadelt. Glaubst es am Ende nicht, Tschaperl?" fragte er lächelnd, indem er sich auf dem Eopha niederließ. Diesmal hatte das Tschaperl nicht mehr so ernst geklungen wie früher. Sie glaubte sogar, darin eine leise spielende, zärtliche Nuance zu vernehmen. Sie setzte sich neben ihm. Warum soll ich es nicht glauben?" sagte sie. und dabei flog es ihr durch den Sinn: Er hat ein Gläschen zuviel getrunken. Es werden ihm sicherlich bald aucü die Thränen in die. Augen kommen." Und sie kamen in der That:zwei Thränen, die langsam seine Wan-. gen herabrieselten. Und heute bin ich sogar zum ersienmale Vater." rief er mit bebender Stimme, das ist ein Glück. Tschaperl,' nicht zu beschreiben! Darauf müssen wir noch ein Glas Asti leeren. Die Flasche steckt im Ucberzieher. Hole sie, Tschaperl! Ach, ich möchte heute all: Welt umarmen!" Und. dabei schlug er tief bewegt den Arm um ihren Racken und küßte ihr den Mund einmal und dann wieder...... JttttggescllenLied. Es hat a' jeder Spatz sei' Weiberl. A' jedes Schwalberl 'hat sein' Bau. A' jeder Tauber hat sei' Täuberl Und jeder Staarl hat sei' Frau. Nur i' hab' nix als lauta Kumma, Verdruß und Aerger.Noth und Gram: hock' im Winta urfd im Summa Alloan und ohne Freud' daham! A' jeda Käfer hat sei' G'spusi, Kaum daß er 's Fliag'n no' derf probir'n. Fidel macht jeda Heuschreck Musi', Wenn er sei' Dirndl führt spazier'n. Nur i' alloan hab' gar koa' Platzerl, Wo Oans auf mi' wart't, an mi' denkt: I' hab' koan Weiberl, hab' koan Schatzerl, Das mir sei' Liab' und Herzeil schenkt. A' Zeder Krebs, g'fallt'Z drauß' eahm nimma, Kriacht hoam vergnüagli' zu sei'm Sioan. A' jeda Fisch schiaßt 'nauf zumSchimma, Sicht er a' Fischer! dort alloan. Nur i' hab' koan Talent zumGlück net, I' brumm' halt so durch 's Leb'n dahin! Es is mir, scheint's, a so scho' ausg'setzt. Daß i' der ewi' Jungg'sell' bin! Unbegreiflich. Frau: Die Katz bleibt da.... Und jetzt bist Du ruhig sonst komm ich Dir." Mann: Was, Du wagst mir 'zu drohn?" Frau: Ja." Mann (zusammenknickend): Jcsses, wo hab' ich denn vorhin die Courage' hergenommen?" PraNi'sch. Fremder: Was habt Ihr denn mit dem heiligen Nepomuk da gemacht?" Einheimischer: Ja, wissen S', weil beim Neg'n die Färb' immer ab'gang'n is, hat ihm die G'meind 'n Regenschirm in d' Hand geb'n lass'n." Ein' besorgter Gatte. Liebes Käthchen, komm', gehen wir auf die andere Seite der Straße. Hier nebenan ist ein Modemagazin und der Arzt hat Dir. wie Du lveißt. jede Aufregung verboten!"
