Indiana Tribüne, Volume 17, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1894 — Page 5
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utbcz die Aussprache dtSDeutschtti
Zon Jos. rüg.. Tie Erlernung der deutschen Sprache bietet eine große Menge von Schwierigkeiten, die wir bei der Er lernung anderer sprachen entweder in geringerer Zahl oder gemäßigte rem Grade vorfinden. Manche der selben sind unserer Muttersprache geradezu eigenthümlich, und demzu folge als charakteristische Merkmale derselben anzusehen; andere finden lich in last allen Sprachen, besonders in denen germanischen Ursprungs, also in den mit unserm Teutschen ver wandten Sprachen. Tas Studium des Englischen z. B. ist in manchen Beziehungen sehr einfach und leicht, in andern dagegen äußerst schwierig. Unter allen Sprachen, mit denen ich mich beschäftigt habe, hit die englische die einfachste und leichteste Flexion, die einfachste und durchsücktigste Eon struktion, kurz und gut: die clusackste und leichteste Grammati!. Tie fran zösische Sprache bietet der grammati kalischen Schwierigkeiten unendlich mehr als die englische. Uder tu Aussprache des Französischen ist viel ieicyier ai5 oic oes unguicgei, sich diese Schwierigkeiten in angeneh mer Weise ausgleichen und die. An eignung der Sprachen, der sranzosi scheu sowohl wie der englischen, auch solchen Leuten ermöglichen, die sich eines nur mittelmäßigen Spracht lenteS rühmen können. Unserer Muttersprache scheint es vorbehalten zu sein, alle erdenklichen Schwierigkeiten ln sich zu vereinigen, und nicht nur da, sondern auch die selben in ungewöhnlich hohem Grade zu bieten. Ihre Grammatik. For menlehre und ihr SaKbau mit inbegriffen, ist manlgfaltiger, relchhaltl ger. verwickelter, und demzufolge s j. . : . : .13 v: .. c.. (;i4t Ilvlkiiurl, UiS üic ucs vinyuivv" und ralüottlZzen. le rlNiavi oer .- - - rm t 4 synonymen, sowie der Idiome ii " i ' . ; unerschöpflich; d:e Schrift ist in öckstem Craoe elaenthumllch und schwierig: die Orthographie ist sehr unbestimmt und in zahllosen Fällen widersinnig. In leyterer Hinsicht haben wir es sogar so weit gebracht, daß fast jeder Staat Teutjchlands, und auch Teutsch'OesterreickS. seine eigene Orthographie hat. denn die amtlich in oeil Schulen eingeführten Negelbücdlein der Orthographie sind in den verschiedenen Staaten und Bannern vers.leoen, uno ein ut?r. de da? Zweifelhafte Glück hat, auZ I i t w . ; ii ,,npr mirt iT,n nn?r Pinrr roiiriiriK VV V M .1 Ms ....... " berqischen schule in eine preußische hprsfftl 11t werdkN. 00et liniaCltOll. hat in ber Orthographie ziemlich viel nach-, dezw. neu zu lernen. TaSselb.' gilt von der Aussprache. Zwar haben ttir Dank der Lutherischen Bibel eine gemeinsame hochdeutsche Schriftsprache, die seit der Zeit ihrer Entstehung, also seit vierhundert Jahren, auch in ihrem logischen und grammatischen Ausbau sich zu hoher Vollkommenheit entwickelt hat. Die ser hochdeutschen Schriftsprache fehlen aber zwei Tinge, nämlich eine ge meinsame und allseitig anerkannte Orthographie, und ebenso eine ge. meinsame unö in Alldeutschland an. erkannte Aussprache. Beide Mangel zayien Mil zu zenen azwierigleiien der izrlernung des Veulicyen, weicyz ,,, knknn mt'mtr ylkkanklunn f Q V WlJWitWT.ljJ andeutete. 'or VurHfuyrung der ezorma . Nieder . oder Platt deutsch die in ganz Norddeutschland aeiproqene uno aueln ge cyrieoene Vm s A a C m CV V i hAvtuftvi die mächtige Hanse mit den Seeköni gen des Nordens, und es ist ja be konnt, da einer der Lekteren, Wal' demar III. auch den 77 Hansestädten "',",'" (?t,unLf!! rlsch verzeichneten Spottbries aus ' . ' Plattdeutsch schrieb. In zahlreichen Schrifttümern auZ alter Zeit tritt das Plattdeutsch dem Forscher noch heutigen Tages als gewesene Schrist spräche entgegen. ho in dem Texte, mit dem der Todlentanz m der LU' becker Marienkirche versehen ist. deS gleichen in einer Inschrift des Braut, Zimmer im dortigen RathhauSleller, ferner in alten Gesetzbüchern, hilto rischen Urkunden, üus (Ärabmälern, U. s. N7. Tie Süddeutschen Stämme, die in hohen Gegenden, in Berggegenden, wohnten, bedienten lich beim chrel den wiederum lhre Dialektes, der. da er nicht aus dem glatten, flachen Lande, sondern eben in den hochgele genenLandeStheilen gesprochen wurde. als hochdeutsche Sprache bekannt war. Beide Dialekte unterschieden sich we sntlich von einander, und ein jeder hatte die Clgnung zu selbstständlger Ausbildung. Ader durch die Nesor mation kam daS Hochdeutlche, und zwar wesentlich so. wie es sich im Meißner Tlalekt darstellte, zur vor nehmsten Geltung. Es wurde nach und nach im Norden lrast der Autorität der Bibel und durch den Einflu dieser auf Kirche, Schule und Leben auSschlieklich die ffHrrtrh frtr hm hühfttn flXerUhr m Sprache für den .yöyeren etteyr. Der dunkle, gleichwohl aber Mächtige Drana deS Vielaestaltiaen deutschen zzolkeS nach Einheit und nationalem festem Zusammenschluß mag hierbei , iHi4 iZAilisr nmpn lin 1 vlil Vinuyv (jutivt hv,vMv" v . htur SbMÄ, yt als ml sten ist, gilt unö Deutschen nun I r . fr v. i 'uen. moaen wir ier IN A,merila ooer drüben im lieben iimatblande wob nen,' für ein Juwel. 'Sie jedem uns rtnh)Tu.,.i.n e;.w, n hnn vM.i4 Ulk W ww mm m srfvn nVtr' rtrfthptfsf)pn s?Ttrrt nh I I Vi V MMWMIWVM V Kmm,w -1 in -hnSi Wnt a ... .. ? r T I linrTTTTTTITT 11T 1 TTT 1 rrw nTsir 9 1111 n rTlTsTI I w'"w M v Mtiw Mf iige Aufgabe. Die Lösung dieser Aufgabe I tntrS msfit Tn . slitfernrhhHtffi miifi I vw U sein, wenn 'das Schnstdeutsche m Wahrheit die Muttersprache unserer s uaend wätt d. b. 'WeNN' das Kind " " . .
diese Sprache Und nur sie von frühester Kindheit auf gihört. gelernt, gesprachen hätte und sie als einen gewonnenen Schatz in die Schule brächte. Allein unsere hochdeutsche Schriftsprache ist an der Wiege der allermeisten deutschen Kinder nicht er-
klungen. Nur m ihren Grundtönen haben sie diese Sprache vernommen, aber die Töne waren mit den Klängen des Dialekts vermischt, und für die Schule ist der Dialekt die Quelle des ZZalschklanges. Das ailt ganz besonders für die Kinder süddeutscher Eltern. Der Satz mag paradox klingen. aber er trifft die Sache genau: Für einen leichter oder gar völlig befried!genden lZrfolg des deutschen Sprachi üi.o f.-4i ir r unieriicyies uno oie iuooeuljJz:n )lalekte der Schriftsprache zu nahe verwandt. Der Dialekt fließt, dem Kinde unbewußt, in die Schriftsprache über. Die nche Verwandtschaft verwischt die Grenzscherden und macht die Lehrarbeit in vielenFällen zu einer Sisyphusarbeit. Daß in den Schulen, in welchen die deutsche Sprache gelehrt wird, nur das reine und unverfälschte Hochdeutsch gesprachen werden darf, wird wohl kaum bezweifelt werden Daß ferner eine Sprache naturgemäß ausschließlich durch Sprechen erlernt , werden kann, durch Hören und Nachahmen, wie es das Kind so erfolgreich bei seiner Mutter übt, ist ebenfalls eine unanfechtbare Theorie. Es handelt sich also darum. diese Theorie in unserer Schulpraxis zur Geltung zu bringen, trotz aller Schwierigkeiten, die sich uns m den Weg legen. Man mag sagen: Die Schulsprache.die wir als reine Schriftsprache mit Milde gelten lassen wollen, bildet kein Gegengewicht gegen den Dialekt des Hauses, und noch viel weNiger gegen die Allgewalt des Engllschen. Die zwei Letzteren bilden einen wallenden Do?velstrom, die Schulspräche ein künstlich gebautes schwaches Wehr, das der Dopp:lstrom spielend überströmt und zertrümmert. Trotzdem betrachte ich die Vortrage, ob in den Schalen nur das reine Hochdeutsch be:m deutschen Sp?achunt:rricht gebraucht werden soll, als längst entschieden. Sogar in den Schulen unseres deutschen Äaterlandes, und ganz besonders in den Anfangsklassen der A?l!s und Vorschulen, wird die ttsrage sozusagen tagtäglich durch die Praxis selbst bejaht. Für uns deutschamerikanische Lehrer t sie eine Le bensfrage Wir haben die Pflicht, die musterailtige und in Deutschland nunmehr allgemein anerkannte Aussprache zu lehren, wie sie im ernsten Drama der norddeutschen Bühne üblich ist, also die wesentlich norddeutsche Bühnensprache. Ich sehe einer Anzahl von Einwänden entgegen, die gegen diese Forderung erhoben werden mögen, hoffe jedoch im Stande zu sein, dieselben sämmtlich zurückzuweisen. Zunächst wird man sagen: Man kann Niemand' seine Mundart rauben, und Jeder wird eben reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Hören wir, was Professor Paul (in seinem Buche Principien der Sprachgeschichte ) darüber sagt: Die Gemeinsprache ist ein neues Idiom, dem die Mundart geopfert werden muß. Das gilt zunächst von ' der Schriftsprache im eigentlichen Sinne, sodann aber auch von deren mllndlichen Verwendung. In der That ist auch zeder einigermaßen gebildete Mensch zum Opfer seines Dialekts bereit, sofern es sich eben um das Aussprechen des Schriftdeutschen handelt. Wer dächte z. B. daran, auch im engsten Familienkreise einen Brief oder eine Zeitung mit Formen der Umgangssprache vorzulesen? Gehört doch schon die Schneidlgkelt eines achten Berliners dazu, die nicht minder dialettischen und um nichts schöneren Formen nee, ooch, keene (lur Nein, auch, keine) auch nur in der Unterhaltung mit Nichtberlinern zu gebrauchen! Nein hier wenden wir ganz unwillkürlich die Schriftspräche an; und die Schriftsprache ist keine Mundart und darf such nicht mundartlich ausgesprochen werden!" So weit Prof. Paul. Aber.- wird man weiter einwenden, das kommt ja auch in der Schule sehr selten vor. Daß grobe Provinzialismen hier nicht am Platze sind, wissen wir schon lange, und wrr vermelden sie schon von sei ber. Und wenn das m der Schule gesprachen Schriftdeutsch in der Ausspräche ein wenig örtliche Färbung zeigt, so ist das etwas Anderes, und sicherlich kem Unglück. Mag man im merhm in der Aussprache dieses Lehrers etwas Hannoverisches, dieses an deren etwas Schwäbisches, und dieses dritten etwas Hessisches heraushören!" Wie nun aber, so möchten wir hier fr:n, wenn die Schuler, die von Klasse zu Klasse, von Schule zu Schule wandern, ihre verschiedenen Lehrer i crr.r. ooer eyrermnen ein uno oaucioe Wort bald so. bald anders aussprechen hören? Was soll im Unterricht, zumal im ersten Unterrichte gelten? Um nur em Wort herauszufassen: soll das Kind lernen: Koe-nik Koenich Kee-nik oder Kee-mch. Nun ja," wird man weiter einwenden, aber deshalb doch keine Uniformirung! In der Sprache doch wenig stens kein Zwang!" Darauf erwi den ich: Zunächst sind sogar im lieben Deutschland, und dort im Staate Preußen, nicht alle Kommißstiefel über einen Leisten aeschlaaen. Eme bestimmte Uniform aber ist unvermeid lich. Man strebt nach gleichem Rechte für alle Staatsbürger, man preist das einheitliche Münz-, Maß- und Ge Wichtssystem als eine Wohlthat; man nebt sogar m der allgemeinen Wehr Pflicht eine Sache allgemeiner Gerechtigkeit. Nun gut!' um ein einheitliches System handelt es sich auch bei der Aussprache des Schriftdeutschen. Wol lest wir über den Zustand planloser
Willkür, so daß der' eine verdämMt, was der andere empfiehlt, in der Schule hinauskommen, so müssen wir ein gemeindeutsches, für alle mustergiltiges Lautsystem haben, und uns über ein paar orthoepische Hauptfragen einigen. Für die Artikulation, die Intonation, das Nedetempo u. s. w. bleibt dann für das Provinziale, das Lokale und das Individuelle in der Sprache noch Spielraum gen''g. Ein weiterer Einwand: Welche Autorität kann in der Schule ein künstliches Musterdeutsch beanspruchen, das nirgends im allgemeinen Gebrauche ist und wohl nur den Erfinder zum Fürsprecher hat?" Diese Frage zu beantworten, gestatten Sie mir Prof. Hildebrand einzuführen, der siÄ in einem Artikel in Dr. Sanders Zeitschrift für die deutsche Sprache also äußert: Kein Kunstprodukt preisen wir an, daß dem Gehirn laut physiologiscker Theoretiker entsprungen wäre, sondern jene mustergiltige Aussprache, wie sie auf der Bühne im ernsten Dra-
ma üblich ist Sie ist das Resultat eines durchaus natürlichen Ausgleichs, der sich unter den besonders günstigen Bedingungen der Bühne sicherer und ratcher vollzogen hat, als rn den gebildeten Kreisen des großen Publikums." Hildebrandt nennt dann einige dief 1 ft) nifnA jcri w!. cr i l -twiuyujiycii. juuuuyl iUC 'JiQiq wendigkeit, sich allgemein verständlich zu machen, dann den fortwährenden Aus- und Umtausch des Personals den Einfluß gewisser Eentralpunkte, z. . Hannover, MelNlngen, Weimar. Leipzig, Dresden, München u. s. w.. lodann gewisse ästhetische Rücksichten, u. a. m. Er fährt dann fort: Daß die ernste Bllhnensprache, soweit sie nicht durch dilettantische' Maßregeln gefälscht wird, als Aussprachmuster zu gelten ygl. wird denn auch von allen neueren Theoretikern gleichmäßig anerkannt. Kewitsch aus Westvreuken. Sanders aus Mecklenburg, Schmoll: aus Posen, Hugo Hoffmann aus Schlesien, Fritfe aus Braunschweig, t C rtrt i m m 'oymeyer uno Aleior aus .vejlen. Trautmann aus Thüringen, Paul und Kräuter aus dem Elsaß. Bischer aus Württemberg sie alle stimmen mit mir in den Hauptfragen der" Orthoepie uberein. Das ist in Teutschland, wo öer Svruch Sovi.'l Köpfe, sov:?' Sinne" beim Theoretisiren doch noH mmer gilt, gewiß schon cm Beweis sur die Güte unserer Sacke." Nun mag es drüben in Deutschland wie auch hier in Amerika manche Leute geben, die daran ganz bcsonderm Ansioß nehmen, daß diese angeblich musterglltlge Buhnensprache emen wesent:ch norddeutschen Charakter hat. Aur Begründung wird allerlei ins seid geführt. Unsere Schriftsprache ei ja aar nicht nord- oder niederdeutsch, sondern hochdeutsch. Sprächen wir sie norddeutsch aus, so machten wir uns also eines sortgesetzten Hybridismus schuldig. Ferner sei es aeradeiiu lächerlich, wenn sich der Mittel- oder Süddeutsche, oder gar der Schweizer oder Oesterreicher. mit den Norddeutschen Lauten abquäle erernen könne er sie ja doch nicht. Im letzten Satze mag v:el Wahrheit legen. Sehen wir ja doch Hunderte und Tausende von Deutschen, die hier her nach Amerika kommen, und die e? niemals zu einer reinen und vo.ii:z ieaerfreien Aussprache der tf;cu;d)er Laute speziell der Vokale bringen. Eine derartige Erlernung irgend welcher Aussprache erfordert ununterbrochene Uebung und Gewöhnung vor frühester Kindheit aus Uebung und Gewöhnung des Ohres sowohl wie auch der Sprachwerrzeuge. Von dieser Thatsache gingen auch Professor Hildebrandt und Andere aus, als sie den aesammten ursprunglichen . Unterricht in Deutschland reformirten und ihre neue Methode als die phonetische emführten. Aber auch daS eben Gesagte hat nichts qeqen die Thatsache zu bedeuten. daß sich die Bühnenfprache in freier Zuchtwahl für die norddeutsche und gegen die Mittel- oder süddeutsche Aussprache entschieden hat. Die gesammte moderneEntwlckelung Deutschlands.seit 1866 und 1870 hat dieser Thatsache noch größercn Nachdruck derllehen. Mögen denn die Suddeutschen und Mitteldeutschen sich daran genügen lassen, daß ihr Hochdeutsch allüberall als unbestrittene Schrift spräche anerkannt ist! Sie brauchen es aber dem einmal führenden Norden nicht zu mißgönnen, daß er zu den hochdeutschen Sprachformen die trn verdeutsche. Lautgebung liefert. Und nur bellauslg wm ich hler bemerken, daß gerade der norddeutsche Konso nantismus mtt den Konsonantismen der anderen Kulturvölker, insbesondere dem französischen und englischen.durch die Unterscheidung stimmhafter und stimmloser Laute auf das schönste zu lammengeht, der süd- und der Mitteldeutsche dagegen eine Sonderstellung emnehmen. Diese Wahrheit ist sur uns Deutsche von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Denn drüben in Deutschland ist für die künftige ErWerbung der reinen französischen und englischen Aussprache durch die Aneignung der norddeutschen Musterausspräche die halbe Arbeit im Voraus gethan. Und hier in Amerika wird das Kmd die oeutschy Sprache unendlich diel leichter erfassen, wenn wir ihm die selbe in norddeutschem Lautgewande bieten, da diese ' Laute denen seiner englischen Landessprache so sehr nahe liegen, und rn vielen Fallen mit densel den identisch sind. ein Vorurtheil. Lächerlich ist nur die vereinzelte oder unvollkommene Nach ahmung. Und wenn weiter behauptet wird, daß es für. den Mittel- oder Suddeutschen unmöglich sei, die nard t l w t deuiicve AUZivraaze zu erlernen, io
Daß das norddeutsch gesprochene. Schriftdeutsch im Munde eines MModer Süddeutschen lächerlich klinge, ist
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21r,IJcrvxan lll&ca von Slo:iler. ZL v. Ein Jahr lang taub, verurssHt durch Ratarrlz im Kopfe. Katarrl, ist ein kZnstuutionkZkS Lriden und er fordert ei'e k0Ästuutnelleu HeUmittell, wie Hood'S OarsapariUa. um ti ju kuriren. Seiet: .Vor orei Jdren. k Folge akar?hk. verlor ich kiriziich meine Hzrttaf, und war übe? ein Jahr lang taub. Jb konnie kein Laut umerlcheideu. deadsiriLie, mich bet Obhut eine epe,ialifte anzuvenrauen. alt wir Jemand rieth, möglicher rveise iurch Hood'S Carsrparilla LWderuvg ,u erhalte. Ich begann et zu nehmen, rmr jedoch dauernde Abhülfe davon nicht versprechend. Zu meinem Erstaune und ,u emrr grcßen Freuoe fand ich. nachder, ich drei Flasch genommen hatt.', dak meine HSrkraft irückkehrte. Ich fuhr fort, di ich d?ei weitere Flafch evommen hatte. Seit hkk ist et jffet übt r in ä jhr unö ich fettn aus, eichne, gu, hören. Der karrh beläftiat m,ch jetzt nur wenig. Jth bnrackke du, all einen mert. würdige Fall und npfehl auf' Herzlichste HoodS Sarfaparilla 5?5.."'"ehaktn.'' - Her, t i 30 aner k?.. scheue?. . Y. Vte, (Ud w ketetadtf. Iinmer noch treffen Ncllc Waaren (in. Jedes Mal. itnr.u 5ic einen Fracht ivg kommen dören. erinnern 2ie sich. vüß neue Waaren für uns tinrressen. Beslchligen Sie dieselben heute. 100 Ztücke neue waschbare öhina 5eide. 60 Stück Fanch gemischte neue Klei-ker-Stosse. Ei riesiges Lager der populären Zamestomn Kleiderstlsse ; wir find Verkaufs-Agenten für diese. Keine ind echt, ausgenommen dieselben kommen aus unserem Laden. LSiiyresißo Fragen Sie nach schwarzem Satin Ducheß. COURTHOUSE Metzger Laden, 141 Ost Washington Str. Telephon ltttZ. HO. H zti iza9 Eigenthümer. " TiekeS ist der l'lcfe. , ihr ba (rtnftc fxlt'a uns geräuche ie ÄiCtf und iiZürke bffornrnt Sir machen eine uevalitat au drm Verlaus inn E-tfeTvetne unö be feinste DchmalAeA an amiitfR. & citottf Atn: Mehrere arofec unb flelne rir;f n nhe ötv e.taot darunter 13 Acker, 1 Heilen üöi'.cd. r.;t iuiiiccra Baaittluvaus, -treten H?taUunnkn. edft anoerkn ötttgen Se ZnitSikelken, eisienS nrn; et Acker mit i3rtn r.ryii autnci untr nvn wiiouuwrn uns Sekten in ikZg'öhlg: Alter. Die edSudt lebe aus einem uprl. der aUrnQhlta nack Osten, KAden n Weken bsKt: der lieSaitie Unter irund ist geeignet für nne ürtnerei, lvclcüc lest ,uch darauf betrieben wird. iß die schönste Sage sudiicd vn der Stadt, na noch jeder uge tnd drm lch e htiart und dS Bestythum wird ,ur wegen vltersftmäche deZ Eigenthümer 'rriu'.eit. Xu erkauken: Ein OauS an Sedr,Sstrahe mit sieben Zimmern, Sveisekam er un euer, Brunnen uno tncrne ner irtitn Sialiungen. Lad Grundstück ist 40 )ti) u. (fkenfaU No. 158 und I Oiiv,5rasz. rundstü-r s Z ffun. Jede bau. kt 4 ner ud iü nur e,nen Halden Bi?S 4a. der Pro vettstrabe. ivhaliVstaster.! Hau mit i &:xz ern. a. Wasserwerk, Lliuqanai und asiex ,nderen tdiae . Verderlen: kl.AX.vt. . .WS?aler. Oi Waid,', Str. Großer Verdienst. Oer un seine 9Uvc5c einsendet, dem sende ir ver. o genaue uknft üker ein ganz neu'S Eeschit. mit irqend eine Person man, ltchen oder WfiblicbCT r'chlecht auf dritte Seiie und ohn gr-tze uilaaen und über iv Dollar ver Monat verdienen kann, ohne eisen und Peddeln. Lein arnlfchaft?Hum iuo. sondern ein ebrlichx eschäfr. dresstr: Job ldouie Santo. Lewi tt-. o. iiD das ,;gen!?,e'il drch zalloie 1:tU u;:i Ei?ch rangen. auS dem 'äcilichüi . hziiesen. V:i Kiefer Vekazeft öchjz ich betonen, daß ich :n ?lbhzndlur:g zunächst das iN .'luae labe.l?a- die Jugend lernen sll. ic ja d:lanut!ich leichtir X'4F?hV und x'ddli, cM toz llcrv,' ?bi-ö:stoe-vaix t)?Mt i& t drchauZ nicht für r.n:Unl! auch Erwachsene sich :r.& retni MuSföraÄE ibrer Muliei'prache rizch aneignen köy falls sr nur wollen.
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