Indiana Tribüne, Volume 17, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1894 — Page 4

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Andlana Tribüne. Erscheint ? täglich und Sonntsgs.

; Die tägliche .Tribüne" kostet durch den TrSg EentZ per Zoche. die Sonntag?Tribüne B Cents per Woche. 83cibe zusammen 15 TentS oder SS CcntÄ perMonat. Per Post ,vgefchiZt tn Vor. ausöezahlung V per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 11. Februar '94. Südafrikanische Gololandsfahrten on lt. ug,n Jin'graff. Johannesburg, der Hauptsch d?r derzeitigen südafrikanischen Goldproduktion am sogenannten Witwatersrand, ist eine weitausgedehnte Stadt mit etwa 40.000 'weißen Einwohnern. Wohl Niemand kommt bei dem ersten Anblick dieses Minencentrums auf den Gedanken, daß dasselbe kaum 7 Jahre seines Bestehens zu verzeichnen hat. Und doch ist dem so ; das berühmte amerikanische" Anwachsen von Städten ist hier übertroffen worden und zwar nicht nur was die Größe, sondern auch was die Regelmäßigkit und Solidität ähnlicher amerikanischer Minenstädte anbelangt. Zum besseren Verständniß dieser hochinteressanten Erscheinung sei eine kurze Darstellung der Entwicklung des GoldbergbaueZ im Transvaal gestaltet. Die ersten Buren überschritten den Vaalfluß, um Weiden und Farmland in diesen Gegenden zu suchen ; an Mineralien dachte damals kein Mensch. Im Jahre 1854 aber wurde bereits Gold gefunden. Indessen zu jene? Zeit untersagte das Gouvernement o;Z jungen Vurenstaates ein weiteres Schürfen nach dem edlen Metalle auGründen der Staatsraison ; denn ü befürchtet.? wohl nicht mit Unrecht ein starkes Zusammenströmen fremder Elemente und damit eine Gefährduni des Bestandes und der Unabhängigleii des Staates. Im Jahre 1877 sodann fand unser Landsmann, der Afrikareisende Mauck. dessen Bericht: sich in Südafrika eines großen Vertrauens erfreuen, im Osten frs Transoa Gold und gab dies auch bekannt. Nunmehr wurden alle auf Seiten der Negierung bestehenden Bedenken beseitig't und der Volsraad, die gesetzliche Vertretung des Landes, gab das Land den Goldsuchern frei, d alsbald aus allen Theilen der Erde zusammenströmten. Vorwiegend wurde zunächst wegen seiner leichteren Gewinnung Alluvialgold gesucht und auch reichlich gefunden; die sogenannten Nuggets", wie man die kleinen Goldklumpen in reinem Zustande in der Goldgräberspräche nennt, erreichten stellenweise ein Gewicht bis zu 6 1-2 Kilo das einzelne Nugget". Aber da diese alluvialen Fundorte sehr zerstreut lagen, Enttäuschungen aller Art nicht ausblieben, sank die Zahl der Einwänderer sehr bald. Auch während der vorübergehenden englischen Herrschaft geschah für den Goldbergbau sehr wenig, obschon man einen australischen Experten von Ruf kommen lreß, der u. A. den jetzigen Witwatersrand für nicht goldhaltig erklärte. Hätten die Engländer damals nur im Entferntesten geahnt, welche ungeheuren, fast unerschöpflich zu nennenden Reichthümer an Mineralien gerade dieser Theil des Transvaal in seinem Boden barg, wohl niemals hätten sie in die Abtretung desselben gewilligt, der einen überreichen Kriegsschatz enthielt, um trotz aller Tapferkeit seiner Bewohner dieselben vollkommen und dauernd der englischen Herrschaft zu unterwerfen. Jedoch erst im Jahre 1882 wurden goldführende Gänge auf dem sögenannten De Kaap Plateau im Osten des Transvaal gefunden, und da nunmehr die Berichte günstiger lauteten, fand sich, vorwiegend in der englischen Nachbarkolonie Natal, das nöthige Kapital zur Gewinnung des Boldes ; seit dieser Zeit, 1884, wird das Gold als Ausfuhrartikel angeführt. Mit der Entdeckung der Shebamine im Jahre 1886 und ihrer fast unglaublichen Ausbeute brach das eigentlich: Goldfieber aus, und vom Kap und Kimberley eilten zahllose Goldsucher zu Wagen, zu Pferd und zu Fuß nach dem neuen Dorado. Die Goldgräberstadt Baberton mit etwa 10,000 Weißen blühte im Nu auf. Allein wild: Spekulation, Ueberschätzung des goldführenden Gesteins in Verbindung mit lokalen und technischen Schwierigkeiten führten bald einen großen Krach herbei, und da um diese Zeit (1883) die Felder am Witwatersrand wegen ihrer leichteren Zuaänglichkeit und der bequemeren und billigeren Goldgewinnung die AufmerZsamkeit der Eoldinteressenten auf sich zu ziehen anfingen, wandte sich der Strom de? Goldgräber nach dieser Richtung zu ; von 96 Minengesellschaften in Baberton blieben nur noch etwa 21 übrig ; die zur Zeit so ziemlich ihr Auskommen finden. ' Am Witwatersrand nämlich war einige Jahre vorher Gold gefunden worden. Schon 1884 eröffneten die Gebrüder Struben die Grube .C-onfi-bence" und legten hier die erste Pochmühle an. Aber auch jetzt wieder traf es sich, wie bereits einige Jahre vorher, daß eine Minenautorliät ersten Ranges bei weiterer Untersuchung des Randes, obgleich am Westrande desselben Gold in Conglomeratlagern g: .funden wurde, sich a.?gen die Rentabi'litäi desselben aussprach und den Rand einer weiteren Beachtung nicht für werth erklärte. Trotzdem ließen die unternehmenden Besitzer der Gon fidence" sich nicht abschrecken, Erzproben von diesem Theile des Randes zu herrschen und tbatlächliaz täten auch

aus'G'ruM der getvönnenen Resultate aus einer Tonne (1000 Kilo) Erz wurde für 112 Mark Gold : 1.6 Unze gewonnen der Abbau aussichtsvoll genug. Die von dieser Thatsache in Kenntniß gesetzte Regierung erklärte denn auch im Jahre 1886, am 20. September, den Witwatersrand für ein aus Wagen, Zelten und Hütten b:stehendes Lager unter dem Namen Ferreiras Camp" und dies war der erste Anfang von Johannesburg, der jetzigen Golden City". - Ungefähr im Mittelpunkte des Randes, inmitten verschiedener, den eingcsessenen Buren gehörigen Weiden und Farmen, lag ein großer, der Transvaalreqierung gehöriger Grundbesitz. Derselbe wurde zur Anlage der Stadt bestimmt, in 1800 Parzellen getheilt und diese wurden in öffentlicher Auktion nach englischem System auf 90 Jahre verkauft ; über eine Million Mark wurden auf diese Weise gelöst. In 6 Jahren stieg der Werth eines sol-

chcn Baugrundes, 5000 uadralsuv groß, von 4000 Mark auf 80,000 bis 140.000 Mark, je nach Lage. Obschon die Schwierigkeiten ungeheuer waren, mit denen das kräftig ausblühende Johannesburg zu kämpfen yatte, so entwickelte sieb die iunae Stadt trotz dem rapid. Fast alles Material, welches zum Bau der Wohn- und &t sckästsbäuser. Botels. Kirchen. Theater und anderer Lssentttcher Gebäude nothwendig war, sammttlcye iuiaqmtn und sonstige zum modernen Bergbaubetriebe erforderliche Sachen mußten ca. 500 Kilometer weit auf langsamen und kostspieligen Ochsenkarren herangefahren werden, da erst Ende 1892 die Bahnverbindung mit Capstadt herGestellt wurde. Trotz alledem hat Johannesburg heute ohne die ebenfalls sehr zahlreiche farbige Bevölkerung, wie schon erwähnt. 40.000 weie Einwobner und derWertb der abzuschätzenden Immobilien wird aus ca. 65 Mü lwnen Mark angegeben. Wenn man alle diese Momente beim Anblick von Johannesburg im Ge dächtniß hat, wenn man überlegt, daß alles das. was wir vor unseren Augen dastehen sehen, in noch nicht 7 Jahren errichtet worden ist, dann muß man in der That staunen über diese gewaltige Leistung, die nur durch das engste Zusammenarbeiten von großen Kapitalien, menschlichem Scharfsinn und ungeschwächter Ausdauer möglich war und ist. Und ganz im Gegensatze zu? amerikanischen Minengeschichte und dem Leben in jenen Minen, welche uns Bret Harte so anschaulich in seinen Californischen Erzählungen schildert, ging die Entwicklung der Goldminen von Transvaal auf eine sehr ruhige, kivilisirte Weise vor sich. Jene gesetzlose Willkür des Einzelnen und jene damit verbundenen blutigen Thaten, welche im Sacramentothale die Errichtung von Bigilancecomites" oder die Thätigkeit des Richters-Lynch nothwendig machten, blieben dem jungen Johannesburg gänzlich erspart, da gleich von vornherein eine starke staailiche Autorität vorhanden war. Daß immerhin das Leben an solchen Plätzen sehr viel ungebundener und die Anschauungen überhaupt freier sind, darf nicht Wunder nehmen bei dem Zusammenströmen der verschiedenartigsten Elemente aus aller Herren Ländern. Wenn z. B. unlängst in Johannesburg einige Allerweltsdamen in einer dort:gen Musikhalle ihre Beine iijj die Logenbrüstung herunterbaumeln ließen und dem sie zur Ruhe" auffordernden Eigenthümer desLokals zierliche blanke Revolver unter die Nase hielten, so war man einen solchen Vorfall eher als den Ausbruch einer nur erheiternd wirkenden jovialen Laune aufzufassen geneigt, als reine Lust zum Skandal oder Ungesetzlichkeiten. . Im Gegentheil findet die große Sicherheit von Leben und Eigenthum im Transvaal allein schon durch die Thatsache Bestätigung, daß während der ganzen Zeit, da das gewonnene Gold durch die Coach" fc fördert werden mußte, auch nicht die geringsten Wegelagereien vorgekommen sind, obschon Elemente in Johannes bürg sein dürften, die kein besonderes Interesse daran haben, ihre Bekanntschaft mit europäischen Polizisten zu erneuern. Den umfassendsten Anblick und den besten Eindruck von Johannesburg erhält man von dem sogenannten Hospital Hill-. Derselbe ist ein Stück des ca. 75 Mekr hohen felsigen Bergrük kens, des Rand" im engeren Sinne, der sich direkt von Ost nach West ziet und den Nordrand der länglich. Mulde bildet, in welcher Johannes bürg lgt. Die nordöstliche Seite von Johannesburg, also dem Rand zuund zu Füßen desselben gelegen, w rd durch kleine Villenstädte oder Vororie begrenzt, wie Doornsontein" urb Jeppes Town". Dagegen zieht ',nh an der Südseite von Nord nach Süd eine stattliche Reihe von Kaminen und Förderthürmen der verschiedenen Mi nengesellschaften hin. Die eigentliche Stadt, die Geschäftsstadt, macht einen etwaö monotonen Eindruck mit ihren unter dem rothen Staub des Lande? gelblich schimmerndenWellblechdächern. die ausschließlich zur Dachbedeckung benützt werden. Grün sieht man hier sehr wenig und außer den Minen mit ihren stellenweisen gewaltigen Förderthürmen bemerkt man keine weiteren hervorragenden Bauten. Selbst die thurmlosen Kirchen verschwinden in der Monotonie der Häusermassen, kaum daß die mehr im Vordergrund liegende Synagoge mit ihrem großen viereckigen, kuppelqekrönten Bau Unsere Aufmerksamkeit aus sich zieht. Dagegen gewähren die Vorstädte von Johannesburg einen freundlich: Anblick, namentlich das bereits oben erwähnte Doornfontein- und JeppeZ Town". Ersteres namentlich hat mit seinen im Grün der Gärten und Lecken

liegenden Villen etwäö Andttmellides

und ist der Wohnsitz der Geschäftsleute, welche am Tage über in der. Stadt selbst zu thun haben. Schnurgerade, sich senkrecht nach den vier Hauptrichtungen des Kompasses schneidende breite Straßen ziehen sich durch die Stadt, um außerhalb derselben sich zu vereinigen und als rotherdige Fahrstraßen die niedrigen Höhenrücken hm auf zu führen. Die Johannesburg umgebenden Hohen erleiden nur eine größere Unterbrechung, eine Senkung im Sudosten, und das Auae schwettt in dieser Richtung über eine weite, leicht gewellte Ebene hin, die am Hör!zonte durch bläuliche, niedrige Höhenzüge begrenzt wird. Durch diese Senkung eilt die Eisenbahn nach Pretoria. welche Johannesburg in seiner Länge diagonal durchschneidet. Da die Luft in Johannesburg sehr trocken ist. haltenRegengllsse den Boden nicht sehr feucht und selbst die stärksten troöischen Regen vermögen das Hauptübe! von Johannesburg, einen rothen, feinen und 'überall hin- und eindrinsenden Staub, kaum auf 24 Stunden yj. beseitign. Sobald nur einige Tage hintereinander Niederschläge seh'en, wirbelt der Wind ganz gewaltige Staubwolken auf, welche die Luft, wie vas Sandtreiben in der Sahara, oft nit einem röthlichen Schimmer erfülln, so daß man mitunter kaum von einem Ende der Straße zum andern sehen kann. Die Stadt Johannesburg selbst ist recht luftig mit breiten Straßen und großen offenen Plätzen erbaut, auf welchen jetzt Parkanlagen angelegt werden. Bei dem unglaublich raschen Wachsthum gewisser eingeführter Vaumarten, wie z. B. Eukalyptus, dürsten auch im Innern der Stadt in einigen Jahren schattige Plätze zum Ausruhen einladen. Die Hauptstraßen. wie z. B. die Pritchard-, Rissikund Presidentstraße enthalten große und schöne Kaufhäuser mit Läden und Magazinen, wie solche bei uns jeoe Großstadt aufzuweisen hat. Der Hauptpunkt aber des geschäftlichen Lebens ist in der Commissionerstraße bei der Börse, wo der Minenmarkt mit all' seinen Zufälligkeiten und Span nung.?n die Menschen in einer beständ! gen Art von Eifer und Aufregung erhält. Hier in dieser Gegend sinden sich auch schon große Häuser mit zwei oder drei Stockwerken, wie d sögenannten Ecksteins Buildings-, sowie die Standard", Natal", Commercial", Union Chambers" u. A. Während diese Privatbauten alle durchweg einen guten Eindruck machen, stehen die öffentlichen Gebäude denselben an äußerem Glanz ' etwas nach. Das umfangreiche Gebäude am Marktplatze mit den Bureaux des Gouvernements, der Post und Telegraphie, erscheint sehr unansehnlich, während die auf der an deren Seite aeaenübrlieaenden Markthallen architektonisch besser ausgeführt sind. Die nächste Umgebung oes Marktvlakes ist stets von einem lebbaften Verkehr erfüllt und neben der Pserdeelsenbahn, eleganten Zwelspannern, sowie Reitern hoch zu Roß beweaen sich die Ochsenwaaen mit ibren Dutzenden von Ochsen daher, die sich hier in der Stadt schon etwas fremdartig auszunehmen anfangen. Vor dem Post- und 2.elegraphengebauoe hört man die Sprachen aller Nationalitäten, vorwiegend englisch, aber auch viel deutsch und holländisch, und neben diesen Sprachen erregn die Laute der afsern, Jndier und Malayen unsere Aufmerksamkeit. Die kirchlichen Gebäude sind von sehr großer Einfachheit, mehr wirklich: Bethäuser als Tempel ; es gibt unter ihnen presbylenanlsche, deutsch- resor mitte, wesleyanische. sowie römisch katholische; der Synagoge geschah schon Erwähnung. Drei Theater, sowie ein zu körperlichen Uebungen und sportlichen Unternehmungen bestimmter großer Platz, der sogenannte The Wanderers Ground" mit einer Halle, welche 1500 Personen Unterkunft bietet. soraen für aeistiae und körperliche Zerstreuung der Johannesburger, die. um dieses gleich hier zu sagen, von i ncrn ganz ungewöhnliche: Thätigkeitsund Schaffensdrang beseelt sind. Es dürfte wohl nicht so leicht eine Stadt gefunden werden, wo so emsig gearbeitet wird, wie gerade hier in dieser großen Minenstadt, wo, die Frühstückspause abgerechnet, der Geschäftsmann, namentlich der mit den Minen zu thun hat, von Morgens 9 Uhr bis Abends um 7 Uhr in angespannter Thätigkeit sich befindet. Unter den verschiedenen Clubs ist der Nandclud" jedenfalls mit seinen 600 700 Mitgliedern der größte. Ein großer Speisesaal, Rauchzimmer, Lesesaal. Billardzimmer. Svielsalon. Alles in guter und geschmackvoller Ausführung, stehen den Mitgliedern desselben zur Verfügung. Inmitten des Comforts, den Johannesburg dem Besucher an solchen Plätzen, wie ein Club, der eine ganz vorzügliche Küche hat, oder in einem der größeren Hotels.' bietet, vergißt man leicht, daß man sich in Afrika befindet ; hier ist Europa in der That in Afrika. - Die gewöhnliche Umaanassvrache ist englisch, obschon die Behörden sich der yollandNchen bedienen, allerdings ihre Bekanntmachunaen zugleich mit enalischer Uebersetzimg veröffentlichen. Da indessen das deutsche Element sehr stark, und zwar besonders auch in den ersten Kreisen, vertreten ist. kört man sehr, viel deutsch sprechen. Jene Un. sitte der Deutschen, im Auslande sich ihrer Sprache gleichsam zu schämen und untereinander sich einer fremden Sprache zu bedienen, scheint doch etwas im Rückgang begriffen zu sein. In der That ist auch dieses Land wie kein zweites geeignet, den Deutschen eine ifc ' . c rr ' u? 5?eiinaiy m ffeioen. . in usJ . .

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A 5cWn tt"d C f V.vSiMilT!C viv v 7 ' ' btim Gebrauch von Slivtln I r IV. nun Li IU IM ri I I L L V i iu r 3 malz EXTPAr t v S'ctcnintiui weiß, daß die Lcbcnenlittc! aui verschiedenen Dingen zusam Nicngesctzl, sind, die nun NsthrunccleniniU nennt. Genügend Rührung zu haben mit sie gut zn verdankn ist aber Alles, woxai den Meisten gcleqen ist. Manchnn: wird sie nicht Cnt verdaut. Dann meldet sich Dyspepsie ; die soll kurirt werden. Die Kur wird bewirkt durch Johann Hoff' sches Malzertrakt. Derselbe wirkt ans die Nahriing, macht sie leichter verdaulich. Man nehme ihn bei jeder Mahlzeit. Ein Dutzend Flaschen deö ächten Malze?trakts von I o h a n n H o f f geben eben so viel Kraft und Nahrung wie ein Faß Ale oder Porter, ohne zu berauschen. Achtet darauf, dag der NamenSzug von I o hannHoff auf der Etikette am Flaschenhälse steht. Kern anderer ist ächt. Eigner & Mendelson Co., Agenten, 152 und 154 Frankliil St., New York. ' gezeiazneies Klima, lonen'de Beschäftigung jeder Art für den, der arbeiten will, das sind genügend günstigeVorbedingungen. Wenn, wie Viele hier an rehmen, das Gebilde der südafrikani schen vereinigten Staaten zu Stande kommen wird, wenn die Afrikaner" als eine neue Rasse, wie die jetzige am.:rikanische, sich entwickell? und auftreten werden, dürfte diese reue Völkermischuna., zusammengesetzt aus britischem weitvorausschauenden Unternehmunqsgeist und deutscher gewissenhaft arbeitender Gründlichkeit eine sehr gute werden. Jedenfalls verdient Südafrika, vor Allem der Transvaal, bei seinen glänzenden Aussichten sür die Zukunft die Aufmerksamkeit aller Derer, welche unter anderer Sonne sich eine belfere Existenz gründen wollen, als sie das alte übervölkerte Europa bei der Massenhaftigkeit des Zustromens zu allen Berufen daheim bieten kann. Der Haupthebel hierzulande für alle Unternehmungen ist zunächst ja das Gold. Um Gold dreht sich hier alles; von Gold wird von Morgens früh bis Abends spat gesprochen und an Gold vielleicht manche lange Nacht gedacht. Allein das Gold ist es gewesen und konnte es nur sein, welches in so erstaunlich kurzer Zeit den gewaltigen Aufschwung sonder Gleichen in diesem Lande hervorgerufen hat. Die Ausbeute der Witwatersrand Goldfelder war folgende : 1837 34.897 Unzen. 1883 230,917 Unzen. 1890 494.801 Unzen. 1891 729.213 Unzen. 1892 1.210.903 Unzen, 1893 1.056.794 Unzen, (es fehlen noch die Monate October, November und December. Dies entspricht einer 'Totalausbeute von 4,137.258 Unzen oder macht in Gold, die Unze zu 72 Mk. gerechnet, ca. 293 Millionen Mark aus. Die Goldgewinnung wird immer nach Unzen und Penny-Weights-, berechnet ; eine Unze ist gleich 31 Gramm. Sin, vakante Stellung. Der Fähndrich O. vom Regiment S., dem es weniger an Selbstbewußtsein als an Kenntnissen fehlt, soll von dem als Original bekannten Professor I. an der Kriegsschule zu K. examinirt werden. .Nun, mein lieber ).," begann der Professor, sagen Sie mir mal. was ein Stein ist!" Hm entg:gnete der Gefragte, .ein Stein ist ein runder Körper." Schön, lieber O.. ganz recht, ein Stein ist ein runder Körper. Nun rissen Sie denn auch, was eineSpbäre ist?" .Ja die Erde..Ganz recht," wiederholte der Professor. ja, ja, die Erde ist ein sphärischer Körper.- Nun, sagen Sie mal, steht denn die Erde still?" Nei ein, sie dreht sich. Recht, sie dreht sich. Aber um waZ dreht sie sich denn?" .Um ihre Achse Gewiß. Das geht ja ganz schön, mein lieber O. Die' Erde dreht sich um , ihre Achse. Wissen Sie denn auch, woraus die Erdachse besteht?" Hm ich habe es auf der Zunge, aber " So. dann nur heraus damit, mein Lieber! Woraus besteht die Erd-achse?-Eisen " kam es etwas unsicher heraus. Aber, bester die Erdachse kann doch unmöglich aus Eisen, aus Gußeisen sein. Denken Sie doch nur mal nach, wie spröde Gußeisen ist. Sie muß doch gewiß aus einer härteren Materie bestehen, und welche das ist. wissen Sie wohl?" .Ja, ich weiß es, aber das ist so schwer zu " Na, mein Lieber, haben Sie nur keine Angst! Es geht doch ganz gut'. Woraus besteht sie denn?" AuöBe Be " Na, aus Ve Be , nur heraus damit!" ' Aus Ve Bessemerstahl! Ja, da haben wir es ja! Die Erdachse besteht aus Bessermerstahl. Ist das so schwer herauszubringen? Wenn nun ein sphärischer Körper sich um seine eigene Achse dreht, so entsteht was?" '.Friktion!Gan. recht, ti entsteht Friktion.

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. O So find übn t& .-:r' Unser Gemüse.Samnr. a f 3 wird: 1) (Segen 4c Porto, lamen (ubtt 1U0 L orten) r l 16 Tagen reift. 6c mun, und um diese Friktion zu dermindern, thut man was?" Man schmiert die Achse.Schön, lieber O., Friktion wird durch Schmieren vermindert. Wissen Sie nun aber auch, wer die Erdachse schmiert?" O. blickt bei dieser Frage erstaunt auf. der Professor aber blieb ernst. Ach," fuhr er fort, andächtig gen Himmel blickend, das wissen Sie sicher auch noch. Wer schmiert die Erdachse?" Das ist Gott flüsterte der un glückliche Examinand. Da sah der Professor ihn mit derschmitztem Lächeln an und rief aus: So, also Gott schmiert die Erdachse, meinen Sie? Nein, lieber O., die Stelle ist noch frei und die können Sie bekommen!" Immer derselbe. A.: Der Süffel hatte doch immer seinen reichen Onkel angefochten, was macht er denn nun nach dessen Tode?" B.: Er fechtet sein Testament an!" Daher. Tochter: Mama, warum glaubst Du denn, daß Er in mich verliebt ist? Mutter: Das erste Mal, als er hier war, vergaß er seine Handschuhe, das zweite Mal seinen Spaziersiock und das letzte Mal sogar seinen Hut! S i n z h e i m. In der Nähe von hier sprang ein beurlaubter Soldat, der die Station verschlafen hatte, auf den Eisenbahndamm, wo er von einem Weichenwärter bewußtlos und blutüberströmt aufgefunden wurde. Nußloch. Der noch ziemlich iunae (19 Jahre alte) biesiae Postaaent Peter Risch und der Landbriefträger Jak. Anweiler wurden wegen DienstVerletzungen und Unterschlagungen verhaftet. Beide sollen im gegenseitigen Einverständniß und Mitwissen größere Beiträge bis 130 M. unterschlagen haben. Nürnberg. Die vor einigen Jahren aufgetretene ungesunde Bauspekulation ist in ihren Folgen noch immer nicht überwunden und es fchtt noch immer die Baulust Seitens der Privaten. So wurden -im abgelaufenen Jahre beim Magistrate nur 751 Baugesuche einreicht, wovon 159 Neubauten betrafen. Bern. Für die Bahn PruntrutBonfol hat Ingenieur Lussy in Stans ein Projekt eingereicht. Für das Festspiel zu Ehren des Münsterausbaues sind zehn Preisarbeiten eingegangen. Ueber das Kornhausbrückenprojekt und den Vertrag mit der Eidgenossenschaft wegen des Platzes für das Parlamentsgebäude soll in kr Stadt Bern am 4. März abgestimmt werden. Ludwigs bürg. In dem benachbarten Neckarems fand sich in t ntm Weinberabäuschen die Leiche eines lungen unbekannten Mannes vor, der dem besseren Stande anzugeyoren scheint. Um den Hals herum war ein neuer lederner Riemen gezogen. Die Beinkleider waren ihm ausgezogen; die Hände waren mit einem Taschentuch fest zusammengebunden; Geld oder LZerthsachen fanden sich bei der Leiche nicht vor. Es wird ein Raubmord verinuthet. Weitere Anhaltspunkte fehlen eis jetzt gänzlich. ; j

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