Indiana Tribüne, Volume 17, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1894 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint Üüglich.und Sonntags.

Die tägliche Tribüse- kostet durch den Träge, SCent per kZoche. die Sonntag,Trtbüne- 6 Cent! per Woche. Leide zusammen 15 Cent oder K Senil per Vonat. Per Post ugeschickt tn Vor tde,aung Vper Jahr. Office : No. 18 Süd Aledama Str. Indianapolis, Ind., 9. ffebruar '94. Im nervösen Zeltalter. Man muß sich hüten, den Urtheilen von Specialisten und Theorie-Neitern, seien sie von welcher Art sie wollen, über großes Gewicht beizulegen. Denn jeder solcher ist leicht geneigt, .Alles in der Welt, von den Mondfinsternifsen bis zu den socialen Fragen, lediglich vom Gesichtspunkt seiner besonderen Theorie anzusehen und keine anderweitige Factoren mit in die Rechnung zu setzen. Mit anderen Worten: seine Beurtheilungswe'se ist eine mehr oder weniger einseitige, häufig sogar um" so einseitiger, je gründlicher die Vertiefung gerade in der einen Richtung ist! - Gleichwohl sind die neuerlichen AusFassungen des bekannten Nerven-Spe-'cialisten und neurologischen SchriftZtellers Dr. S. Weir Mitchell in einem 'unserer Magazine über die Nervosität der Amerikaner jedenfalls einiger Be'achtung werth, zumal es sich hier um ein mit seltener Einstimmigkeit zugestandenes Uebel handelt. Dr. Mitchell spricht die Meinung 'cu3 und belegt sie mit einer Fülle von 'Thatsachen, daß diese unserer Zeit so .hervorragend eigene, unserem Lande aber par excellence" beschiedeneKrankheit nicht nur eine Hauptursache von Menschen-Unglück in den verschiedenIstn Formen bildet, sondern sich auch 'noch von Jahr zu Jahr in geradezu er'schreckendem. Maße bei uns vermehre, trofc aller möglichen patentirten und inichtpatentirten Hilfsmittelchen, die 'zum Theil das Uebel noch ärger machen. i Natürlich rückt er auch mit starkem istatistischen Aufgebot an. Im Ganzen 'läßt unser statistisches Material noch immer an Vollständigkeit Vieles zu wünschen übrig und nicht zuletzt bezügNch der Krankheitskunde, aber jedenfalls zeigen die statistischen Auf.ftellungen in einigen unserer volkreich.sten Centren, daß das Zahlenverhältniß von Todesfällen durch Nervenleiden sich in den letzten 40 Jahren in den Ver. Staaten um mehr als das Zwanzigfache vervielfacht hat, und daß gegenwärtig solche Todesfälle im Ganzen mehr als ein Viertel aller überhaupt verzeichneten Todesfälle ausmachen. Das ist ziemlich stark, namentlich wenn man bedenkt, daß die knappen übrigen drei Viertel dann kaum Platz genug für Schwindsucht, Grippe, alle Arten sogenannter Epideintei, alle möglichen Saison- und Orts-Krankheiten, Nieren- und Leberleiden, Kinder- und Frauenkrankhei.ten u. s. w. übrig lassen! Aber jene Erklärung enthält eine Wahrheit, die vttx alle Fragen ziffernmäßiger Genauigkeit erhaben ist. Es ist müßig, zu erörtern, wie sich die Nervenkrankheit auf die beiden Geschlechter vertheilt. Sie ist keinem Geschlecht und keiner NKionalität als besonderer Fluch auferlegt und Dr. Mitchell hebt mit Recht hervor, daß die auswärtigen Zuwandere? in unferer Republik, auch die von phlegmatischeren Rassen stammenden (mit , Ausnähme höchstens der Chinesen) sehr bald jene fieberische Gereiztheit anzunehmen Pflegen. Dies läßt vermuthen, daß die Ursache hiervon zum nicht unbeträchtlichen Theil in klimatischen Verhältnissen liege, welche besonder günstig sür Nervenstörungen sind. Dr. Mitchell ist der Ueberzeugung, daß auch alle schwerere Arbeit in unserem Lande mehr Nerven-Anspannung koste, als in irgend einem Theile Europas. Er macht auch hierfür zum Theil eine gewisse Qualität des Klimas" verantwortlich. Daß aber noch gar manche andere, sehr wichtige Ursachen hier in Betracht kommen, geht schon allein aus den großen örtlichen Unterschieden zwischen den Procentsätzen der Nervenkranken und im Allgemeineren aus dem diesbezüglichen Unterschied zwischen Stadt und Land hervor! Das gibt auch Dr. Mitchell im vollen Umfange zu, und ebenso scharf, wie ein Max Nordau, äußert er sich über das Drängen von Jung und Alt von dem Lande nach der Stadt, von Allem weg, was wie Ruhe aussieht und den Menschen lange jung erhalten kann, nach dem Maelström ewig fieberhafter Bewegung und ungesunder Aufregung zu. Endlich verurtheilt er rücksichtslos die frühzeitige Dollarjagd der männlichen amerikanischen Jugend und die verfehlte, auf Züchtung von Frühreife hinauslausende Erziehung der weiblichen Jugend in den Schulen und anderwärts. Er macht kein Hhl daraus, daß der amerikanische Mann im Alter von 30 Jahre gar zu häufig schon fertigsei, und daß gar die Nerven des Mädchens oft zerrüttet seien, ehe dasselbe sich seiner recht bewußt sei. Aber was helfen schließlich alle solch: Jeremiaspredigten, wenn die Leidenden, bei denen allein auch das Heilmittel liegt, dieselben einige Minuten lang anhören und dann ruhig oder vielmehr sehr unruhig weitersündigen ? Gntattttt Menschen. Am obere Laufe des Delaware, In btx Wikdniß .der Counties Sullivan und Delaware im Staate New York Haust ein Völkchen, welches, von der modernen Cultue vollständig unbe rührt, ein halbwildes Leben führt. Jene Menschen bilden einen Stamm für sich, der ca. 200 Männer, Weib:? AN) Kinder .ählt.sie führen die Fa-

MNZenNamen Shä'ne, Walsy und Macarty. Wie sie zu diesen Namen gekommen sind, weiß Niemand, denn sie sind nicht von irischer Abkunft, son dern ihr Stammvater war ein Jndiarar. Vor mehr als einem Jahrhundert, als noch viele Rothhäute in den Jaadaebieten am oberen Delcrware zu finden wären, ließ sich ein Weißer Namens Shannon mit seiner Frau und seinen drei Töchtern am Popacton ftlun nieder. Die älteste Tochter verließ das Elternhaus und lebte mit einem indianischen Jäger, der von den Weißen Shanks genannt wurde, in dessen ülh in der Wildniß. Einige Zeit darauf wurde ihr Vater erschossen und nun verließen auch ihre Schwestern das Elternhaus, um bei ihrem rothhäutigen Schwager ein Unterkommen zu suchen. Der Indianer nahm sie auf als seine Weiber. Jahre lang führten die drei Schwestern mit dem Indianer das Leben von Wilden und nicht weniger als 27 Kinder waren die Früchte dieses Zusammenlebens. Als das Wild knapp zu werden begann, verließ der Indianer seine Weiber und Kinder, um sich nach Canada zu begeben, von wo er nie mehr zurückkehrte. Die drei Weiber blieben in Delaware County, sich mit Betteln und Stehlen ihre Subsistenzmittel verschaffend. Heute noch leben dort alte Leute, welche .sich dieses Schwestertrios sehr gut ermnern. Herangewachsen, beiratheten die Kinder des Indianers und seiner weißen Weiber unter einander, trotzdem sie Halbgeschwister waren, und 'der vorerwähnte Stamm besteht ausschließlich aus ihren Nachkommen. Diese nahe Blutsverwandtschaft chatte zur Folge, daß unter den Kinder der jetzigen Generation sich zahlreiche Stumme, Idioten nnd Krüppel befinden. Die Leute hausen in den Bergen und fern von den civilisirten Menschen, in erbärmlichen Hütten und weichen allem Umgange aus. Ihre Hütten sind in der primitivsten Weise aus alten Baumstämmen, Strauchwerk und Erde gebaut ; Schornsteine und Fenster gibt es in demselben nicht. Sie sind geschickte Jäger wie Fischer und bringen ihre Beute, bestehend aus Wild, ' Fischen, Pelzen, zuweilen auch Beeren und Nüsse nach einem Laden in Slayback's Settlement", wo sie dieselben gegen Tabak, Schweinefleisch und Munition eintauschen. Geld nehmen sie nicht und noch niemals ist eine Münze in dem Besitz eines dieser Halbwilden aeschen worden. Merkwürdigerweise huldigen sie dem Alkohol nicht, dagegen hat Alt und Jung eine gewaltige Leidenschaft für Tabak, den sie rauchen und kauen. Kommt ein Trupp dieser Oalbwilden in die Ansiedlung, um Waaren einzutauschen, so sprechen sie nur die allernöthigsten Worte ; aus ihrer dumpfen Verschlossenheit vermag selbst der Schnaps sie nicht aufzumuntern. Ob sie unter einander mittheilsamer sind, vermag Niemand zu sagen. Nähert sich ein Fremder einer ihrer Ansiedlungen, so verschwinden alsbald Männer. Weiber und Kinder in den traurigen Hütten, um durch die Ritzen nach dem Thun des Eindringlings auszuspähen. Nützliche Haus--thiere gibt es in den armseligen Ansiedlungen nicht, nur eine Art von Wolfshunden besitzen sie. Trotz des offenkundigen Mangels an Intelligenz und Moralgefühl gibt es unter diesen entarteten Menschen keine Verbrecher, wie aus den Gerichtsrecords der vorgenannten beiden Counties erhellt; in den letzten 60 Jahren ist keiner von ihnen mit dem Gesetze in Conflict gerathen, wenigstens nicht so weit die übrigen Bewohner jener Gegenden in Betracht kommen. Was sie mit ihren Todten machen, kann Niemand mit Bestimmtheit sagen, wiewohl vielfach angenommen wird, daß sie die Leichen verbrennen. Daß sie irgendwelche geistige Bedürfnisse haben, scheint nicht der Fall zu sein; es ha! sich auch wohl noch Niemand der Mühe unterzogen, in dieser 'Hinsicht Licht unter den mehr und mehr degenerirenden Menschen zu verbreiten. Dertheilung des Nationalreick thums.

Bei der jüngsten handelspolitischen Debatte in unserm Congreß spielte auch unser Nationalreichthum und die Vertheilung desselben eine bedeutende Rolle. Es ist daher augenblicklich von besonderem Interesse, die einschlägigen amtlichen Angaben und Berechnungen des Censusamtes, soweit sie veröffentlicht worden sind, etwas näher anzusehen. Die Angaben über den Grundbesitz und die Verschuldung in den Staaten und Territorien, in welchen bei der neuesten Bevölkerungsaufnahme das erforderliche statistische Material gesammelt worden, sind an dieser Stelle bereits mitgetheilt worden. Von weiterem Interesse sind nun die Festste!lungen des Specialagenten des Censusamtes, George K.Holmes, welcher aus dem ihm zur Verfügung stehenden riesigen Material zu ermitteln gesucht, nicht wieviel die wenigen Reichsten besitzen, sondern wieviel von dem Nationalreichthum sich im Besitz der Masse des Volkes befindet. Solche Ermittelung ist jederzeit eine sehr dankenswerthe Aufgabe. Die Ergebnisse, zu denen er dabei gelangt, sind, trotzdem die aktenmäßigen Belege noch vollständiaer sein könnten, jedenfalls die verläßlichsten bisher aufgestellten. Wie aus dem Census hervorgehen wird, beträgt die Gesammtzahl der Landgüter etwa 4 1-2 Millionen. In einem Heim, daj kein Landgut ist, wohnen im Ganzen 8,196,162 Familien. Herr Holmes beschränkt feine Reichthumsberechnungen zunächst auf Besitzthümer im Werthe von weniger als 55000. Die Landgüter von solchem Werth, welche mit Schulden belastet sind, bilden dex Zahl nach 80 Procent und dem Werthe nach 62 Procent aller belasteten Landgüter. Ferne', bilden die Heimplätze entsprechenden Werthes, welche belastet sind, der Zahl nach 82 Procent und dem Werthe nach 46 Vrccent. aller belasteten dme.

."Wie groß die Werthe der'unbelasteten Landgüter und Heimplätze sind, das ist in diesem Census nicht doku'mentarisch darg:than. Doch ist von hier an noch immer ein guter Wahrscheinlichkeitsboden vorhanden, und es können auch frühere diesbezügliche Berechnungen herangezogen werden. 1 Herr Holmes kommt zu dem Resultat. daß 91 Procent der Familien unseres Landes nicht mehr als etwa 20 P r o c e n t des Nationalreichthums besitzen, während die übrigen 9 Procent der Familien 71 Procent dieses Nationalreichthums haben. Er vertheilt die 9 Procent dieser reichen Familien zwischen den ganz reichen und den mäßig begüterten, nimmt eine Liste der Millionäre auf (4017) und gibt ihnen einen durchschnittlichen Besitz von $3,000,000, wobei er sich auch auf die vielbesprochenen Arbeiten von Thomas G. Shearman stützt. Diese 4047 ganz reichenFamilien also nur 3-100 Procent aller Familien unseres Landes besitzen demnach rund 12,000 Millionen Dollars. d. h. 20 Procent des gesammten Nationalreichthums. Auf die mäßiger begüterten Familien (welche mit jenen zusammen die besagten 9 Procent ausmachen) entfallen dann noch 51 Procent des Nationalreichthums zusammen also 71 Procent. Herrn .mes selbst kommt es auf den ersten Blick unglaublich vor", daß 4047 Familien fast so viel, wenigstens sieben Zehntel so viel, besitzen sollten, wie 11,693.887 andere Familien, aber er erklärt, mit Bedauern sagen zu müssen, daß diese Berechnung am annäherndsten richtig sei. Mag Jeder daraus seine Schlüsse nach eigenem Geschmack ziehen. Wenn man die Millionäre ausnimmt, so beträgt der Besitz der übrigen 1,092.213 Familien, welche z w ischen jenen und der großen Masse des Volkes liegen (das eine Habe von weniger als $5000 sein nennt), im Durchschnitt immerhin $28,000 sür jede Familie. Man sieht daraus aster all", daß unser Land immer noch jung ist. wenn auch die Zeiten längst geschwunden sind, da man sagen konnte, es gebe keine sociale Frage in dem-selben.

Farmen und Hypotheken Von dem Censusbureau sind soeben zwei Bulletins veröffentlicht worden, welche eine Fülle hochinteressanter Zahlen über den Besitz von Grundeigenthum und die auf den Farmen lastenden Hypotheken enthalten. In dem einen Bulletin finden sich die Zahlenangaben über Grundbesitz und Verschuldung in 22 Staaten und Territorien, während in dem anderen die Farmhypotheken von 33 Staaten und Territorien der Union angegeben sind. Von den Farmerfamilien des Landes haben 32.30 Procent die Farmen, welche sie bebauen, gepachtet, während 67.70 Procent Eigenthümer der betreffenden Farmen sind. Von den Farmen sind 69.78 Procent schuldenfrei, während 30.22 belastet sind. Auf Farmen, die von ihren Bebauern geeignet werden, ruhen Unterpfänder in der Gesammthöhe von $290.481.192. was 35.44 Procent ihres wirklichen Werthes ausmacht. Diese Schuld wird zu durchschnittlich 6.94 Procent verzinst, was einer durchschnittlichen Belastung für jede der ber. Farmers, familien von $78 per Jahr gleichkommt. Der Durchschnittswerth von Farmen, die von ihren Bebauern geeignet werden, aber belastet sind, ist $3,190, die Belastung je $1.130. Unter'den Familien, welche Heimstätten inne haben, haben 63.25 Procent dieselben gemiethet, während 36.75 Procent dieselben als Eigenthum besitzen. Von der letzteren Klasse eignen 71.12 Procent die betr. Heimstatten ohne Belastung und 28.83 Procent mit Belastung. D'.e Schulden auf eigenen Heimstätten erreichen die Gesammthöhe von $331.623.030 oder 40.63 Procent des Werthes derselben; diese Schulden werden zu durchschnittlich 6.03 Procent verzinst. Eine durchschnittliche Schuld von $1.319 ruht auf jeder Heimstätte und der durchschnittliche Werth der letzteren ist $3.264. Die Gesammthöhe der Hypotheken in 33 Staaten und Territorien der Union bezifferte sich im Jahre 1889 auf $1.331.684.380. In den Jahren 1880 bis 1889 hat die auf Grundeigenthum ruhende Hypothekenschuld um 166.04 ' Procent zugenommen. Ganz besonders viel Hypotheken wurden in den Jahren 1837 und 1889 aufgenommen. Im Jahre 1889 wurden 997,263 Bauplätze. (Lots) mit Hypotheken belastet und die GelammtHypothekenlast, die auf Bauplätzen ruhte, war $962.745227. Die auf Ackerplätzen ruhende Schuld von $253.253.807 im Jahre 1880 war bis zum Jahre 1839 auf $413.939.163 gestiegen. Die Zahl der mit Hypothe. ken belasteten Acker Land war im Jahre 1830 29.706.934. im Jahre 1889 war dieselbe auf 42.556.311 ge stiegen. Die Höhe der am 1. Januar 1890 auf Grundeigenthum ruhenden Hypotheken 'bezifferte sich auf $4.935. 455.896; davon entfielen $1.686.272.. 279 auf Ackerland und $3.249.183,. 619 auf Bauplätze. ' Eine wichtige Entscheid dunq fällte Richter Brown -im New Norker Bundes-Districtsgericht, indem er den Norddeutschen Lloyd- zum Er satz des Schadens verurtheilte, den die Barke .Förden ftf8tV am 4. August 1892 etwa 800 Meilen von SandY 'Hook entfernt bei einem Zusammen siofce mit der Saale" erlitten. Er erklärt zwar, daß der Zusammenstoß verhindert worden wäre, wenn der Lootse des norwegischen Schiffes nicht. nachdem die Saale" in Sicht gekommen, den Kurs geändert hätte, daß aber die Officiere des deutschen Schif.fes. die Hauptschuld tragen, iveil sie das Schiff mit einer Geschwindigkeit von 16 Knoten, per Stunde gehen ließen, d. h. 7 Knoten mehr, als Naviga-tions-Artikel 13 erlaubt. . '. ; ;

Vem Inrande. Der Mississippistrom hat

600 Nebenflüsse, darunter 45 für grö- : r it pp . zkere ayrzeuge icylssoare. Das von 'ihm bewässerte Territorium ist größer 'als Mitteleuropa. Das Eccalobeon, die künstlich: Brutanstalt W. C. Bakers in New Jersey, brütet alljährlich 250.000 Küchlein auZ. Bakers hält selbst 2000 Legehennen. In den westlichen Städten Nordamerikas machen die Hei-, rathsbureaus glänzende Geschäfte; besonders werben sie von Farmern aufgesucht, welche Frauen nöthig haben. . DerEinflußderFarbeauf den Thau ist ganz verschieden. Legt man Nachts verschieden gefärbte Glastafeln in's ssreic, so werden die gelben und grünen feucht werden, die schwarzen und rothen aber ganz trocken bleiben. : Das größte Stück Gold' wurde im Jahre 1872 in der Gold-' gräberei Hill End" in Neu-Süd-Wales gefunden. Es wog sechs Centner und batte einen Werth von $150.000. Dieses Stück war 442 Fuß tief in den Boden eingebettet. Die Besitzer der Mine, in der es gesunden wurde,' lebten bis dahin von Almosen. Ein gemein sinnige New Norker unbekannten Namens läßt in dem am Abhänge der Adirondacks geIeaenen Dorfe Saranac Lake, N. A., mit einem Kostenaufwand von $10.000 ein Gebäude errichten, worin Aerzten und Studenten der Medizin Gelegenheit gegeben werden soll, das Wesen der Tuberkulose zu studircn. Das Gebäude wird sich neben dem Sanitarium des Dr. Trudeau erheben. In einem hohlen Baum in der Nähe von Unionville, Mo., fand man kürzlich das Skelett eines Säuglings. Eine gewisse Bertha Schenk, welche Mitte December vorigen Jahres einem Kinde das Leben gab und kurz nachher spurlos verschwand, wird des Kindesmordes bezichtigt. Es wurde ein Bechaftsbefehl gegen sie erwirkt und die Polizei fahndet nunmehr auf die unnatürliche Mutter. Eine neue Corruptionsgeschichte ist inOttawa, Canada, an den Taq gebracht worden. 16 Millionen Fuß Fichtenholz, das $50.000 werth war, soll durch corrupte Beamte zu $90 an ein prominentes Mitglied der konservativen Partei, Krieswype aus Barie. verkauft worden sein. Die Stämme sollen ausschließlich Eigenthum der Provinz Ontario und die Regierung der Dominion überhaupt nicht befugt gewesen sein, das Holz zu verkaufen. Die liberale Partei wird die Transaktion im Parlamente zur Erörterung bringen. Wie unbedeutend eigentlich der Weinbau in den Bereinigten Staaten ist, und wie bedeutend er sein könnte, wenn die amerikanische eine weintrinkende Nation wärr, geht aus dem Umstände hervor, daß in den ganzen Vereinigten Staaten nicht viel mehr Wein gemacht wird als in Chile, und weniger als in der argentinischen Republik, nämlich 35.775.000 Gallonen gegen 31.000.000 Gallonen in Chile und 33.750.000 in Argentinien. Die Schweiz erzeuc! fast' ns. so viel. Deutschland dreieinhalbmal so viel, Spanien neunzehnmal mehr, und Frankreich steht an der Spitze aller Weinländer mit ungefähr scchsunddreißigmal mehr, nämlich mit i,0oö,843.000 Gallonen. Der Maler Oenicke, welcher die Cordilleren in Argentinien bereiste, saß eines Tages ruhig zeichnend auf einem Felsstück, als sich plötzlich hoch im Aether, gleich kleinen Punkten Kondore zeigten, die ihn in dieser Entfernung sahen und für willkommenen Raub hielten. In der Zeit von wenigen Minuten Ware? sie in weitem Bogenfluge so nahe, daß sie ihn fast streiften; er hielt sich absichtlich regungslos, und einige der gefräßigen Bestien schienen ihn für todt zu halten, denn sie ließen sich ganz in seiner Nähe nieder. Sowie er behutsam das Gewehr anlegte, stoben sie hinweg, es gelang ihm aber, zwei zu erlegen, welche eine Flllgelbreite von fast drei Meter hatten. Die New Jorker Zollbehörden haben vor Kurzem die Entdeckung gemacht, daß in Deutschland fabricirte Singer'sche Nähmaschinen beim Versandt von New Jork nach Havana in den im Zollamt eingereichten Manifesten als amerikanisches Fabrikat bezeichnet werden. Dadurch werden sie der Vortheile des Recrprocitätsvertrages zwischen den Ver. Staaten und Cuba theilhaftig und dort zollfrei zugelassen. Collector Kilbreth ließ dieser Tage Commodore H. T. Hughes von der Ward Linie, auf deren Dampfern die Nähmaschinen befördert wurden, vor sich citiren. um Aufklärung über diese Ungchörigkeit, wodurch die Zollbehörden in Cuba beschwindelt wetden, zu erlangen.-doch wußte Herr Hugl nichts Näheres darüber anzugeben. Nun soll der Zollclerk der Dampferlinie die gewünschte Auskunft ertheilen. Von einem wiedererwachten Vulkan wird aus Chile berichtet : Der etwa 4 deutsche Meilen nordöstlich von der chilenischen Hasenstadt Puerto Montt (nordöstlich von der Insel Chiloe) 1691 Meter hoch aufragende Vulkan Calbuco, der seit der Entdeckung des Landes durch die Spa nier im sechzehnten Jahrhundert kein Zeichen der Thätigkeit gegeben hatte, befindet sich in großer Unruhe Aschenregen entsteigen seinem Krater bis 8000 Meter Höhe und bedrohen die Umgebung weit über Puerto Montt und den See Llanquibue hinaus, wo zahlreiche deutsche Kolonien liegen, mit dem Untergang als frucht- und bewoh.ibare Ländereien. AuchSchlammströme entsendet der Feuerberg. Oft Herrscht absolute Dunkelheit in diesen Gegenden während der Aschenfälle, die Viehweiden und Saaten ruiniren.

Deutsche Local-Nachrichten.'

Provinz Brandenburg. ' In Berlin ist das älteste Mitglied der Loge Zur Eintracht", Tochterloge der Großlog: Zu den drei Weltkugeln." Amtsrath Lüdke, gestorben; er war am 14. Oktober 1803 geboren und ist am 15. Februar 1839 ausgenommen worden. Dortselbst begingen Selbstmord : Der FabrikantLouis Frank. Mitinhaber der TricotstoffGroßhandlung von Gustav Jakoby; der Landschaftsmaler H. Zöllner, der AgentCohn, der frühere Beamte Gustav Schulz. Ein Virliner Konsortium hat in Nixdorf ein großes Bauterrain.das zwischen demBerliner- und Hermanstraße gelegen ist. für den Kaufpreis von 1.800.000 M. erworben. Wegen Unterschlagung von 40.000 Mark ist der Agent 'apqie verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Restaurateur Rudolph Sternecker, den ehemaligen Besitzer des Schlosses Weißensee, wegen betrügerischen Bankerotts emen Steckbrief erlassen. Der Maler Klinger überfiel den Redakteur Fritz Engel vom Berliner Tageblatt" und verletzte ihn echeblich. In ein gemeinsames Grab gebettet wurden dieser Tage die Brüder Friedrich und August Winter. die auch im Leben unzertrennlich von einander gewesen waren. Beide hatten das Tischlerhandwerk erlernt, beide wohnten gemeinsam im vierten Stock des Hauses Elisabethufer 65, beide litten jahrelang an derselben Krankheit, dem Asthma, und beide starben in einem Zwischenraum von zwölf Stunden. Friedrich, der 63 Jahre alt und verheirathet war, verschied Abends, August folgte ihm als 61 Jahre alter Junggeselle am nächsten Morgen.-Jm Alter von 70 Iahren ist der älteste Gastwirth in Pankow, Herr Linder, gestorben. In Eberswalde wurde bei den Stadtv:rordnetenwahlen der 91jährige Rentner Schreiber wiedergewählt, der stets mit geistiger Frische und Regsamkeit sich an den Verhandlungen der Stadtverordneten betheiligt hat. Provinz Ost-Preußen. Nach ärztlicher Schätzung sind in Königsberg nahezu 35.000 Personen, 'also der fünfte Theil der Einwohnerschaft, von der Influenza befallen wordn. Stadtkassenrendant Harm von Marggrabowa wurde vom Schwurgericht zu Lyck wegen Unterschlagung in mehr als 80 Fällen zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt. Der wegen mehrerer Amtsvergehen gefänglich eingezogene Gerichtsvollzieher Knobloch von Mühlhausen hat im Gefängniß einen Selbstmordversuch gemacht, indem er sich eine Revolverkugel in den Kopf schoß. Provinz West-Preußen. Als Pfarrer Gonell im Begriff war, zur Abhaltung des Gottesdienstes nach Rsenwalde zu fahren, wurde er plötzlich vom Herzschlage getroffen und sank todt zu Boden. Die Schneidemühler Strafkammer hat den Gutsbesitzer Vicefeldwebel Georg Meyers aus Gramswalde wegen Zweikampfs zu 3 Monaten Festung verurtheilt. Der Zweikampf wurde im Schlopper Walde zwischen dem Angeklagten und dem Lieutenant der Reserve und Administrator Grams aus Npölzig ausgefochten. Fräulein Bredow in Kulm vurde Nachts vom Herzkrcrmpf beallen. In der Angst griff sie die Tischdecke, wodurch die brennende Lampe zur Erde fiel, und während die Dame selbst, vom Schlage getroffen, todt zu Boden sank, gerieth das Zimmer in Brand. Die Hausbewohner konnten nur mit Mühe die schon versengte Leiche aus den Flammen retten. Provinz Pommern. In Swinemllnde hat der Kapitän des Barkschiffes 2. C. Berg", Karl Krllpel, durch Vergiftung und gleichzeitiges Oeffnen der Pulsadern seinem Leben ein Ende gemacht. Das Motiv der That ist noch unaufgeklärt. Justizrath Coste, Syndikus der Pommer'schen Landschaft und lange Jahre Stadtverordneten-Vorstehex in Stargard, ist in der Vergmann'schen HU nik in Berlin an den Folgen einer Operation gestorben, Buchbindermeiste? Reinsch in Kolberg, der schon seit längerer Zeit Spuren von Tiefsinn zeigte, hat sich in seiner Wohnung erhängt. Provinz SchleSwig-Hol-stein. Die Marknkirche in Kiel war jüngst in Gefahr durch eine Feuersbrunst zerstört zu werden. Durch den Brand wurden' die Telephonleitungen nach Altona. Schleswig und Rendsburg unterbrochen. Selbst gestellt hat sich in Berlin der Deckoffizier K. von der Matrosen - Division ?u Kiel, welcher pyr 6 Mongten. aus A'einer Garnison verschwand und als 5sjserteur von den Militärbehörden verfolgt wurde. Das Herrenhaus des Hofes Tralau, zum Kirchspiel Oldeslor gehörig. dem Hauptmann Jenisch in Hagenau im Elsaß gehörig, ist niedergebrannt: Schaden 76.000 Mark. In Ottensen hat der Margarinefabrikant 140 Arbeiter entlassen, weil das Fabrikat in Ueberfülle auf Lager vorhanden ist. Die Stadtverwaltung von Altona hat zwecks Anlage eines großen FischereiHafens für eine Million Mark ein am Elbstrom belegenes Grundstück zum Abdrua, anzukaufen beschlossen. Provinz Schlesienl" Der Rittergutsbesitzer und Landesälteste, Rittmeister der Landwehr-Ca-vallerie Hugo Bargander auf Münchhöf bei Münskrbexg, hat sich in Areslau schössen.' ' Der Männ hat in wenigen Jahren ein Vermöge vöü 'mebrenn Hunderttausend Mark vergeud'. In Sprottau und im benachbarten Wialsdorf wurden zwei dem Arbeiterstande angehorige Männer erfroren aufgefunden. Einer von ihnen, Josef Wolf aus Gräfenhain im Kreise Sagan, ' war eben' aus dem"Cyrrek? tionshaus zu StraukburaentlaW.'

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genehmigte den Bau einer Eisenbahn von Warmbrunn auf den Riesenkamm nahe der Riösenbaudc; die Herstellung erfolgt durch die Berliner Firma Soenderop u. Co. In Kattowitz wurde der Cigarrenhändler Freund beim Betreten des Hausflurs.wo seinGeschäftslokal sich befindet, überfallen und durch zwei Messerstiche sehr schwer verletzt. Freund, welchem 1 1-2 Mark geraubt wurden, war erst von einer Verletzung, die er bei einem ähnlichen Ueberfall davongetragen, genesen. In Goslowitz erschoß der 19jährige Sohn deö Bauern. Harohulla seinen um zwei Jahre jüngeren Bruder beim Spulen mit einem geladenen Gewehre. ProvinzPosen. Der frühere langjährige Leiter des .KuryerPoznanski", Stephan v. Stablewski, Senior der Familie v. Stable'wski, ist in Posen gestorben. Der Magistrat der Stadt Bromberg öiabsichtigt die Aufnahme einer Anleihe von 100.000 Mari sür den Bau eines Theaters. Das Schwurgericht zu Schneidemühl verurtheilte die Knechte Breilke und Schwenner, welche einen Sohn des Rittergutsbesitzers Bredow zu Zippnow erschlagen hatten, zu vier Jahren Gefängniß. Dortselbst ist der älteste Burger der Stadt, Benm-min-Hirschfeld, im Alter von 97 Iahren qeswrben. Der Mühlengutsbe sitzer Jakobi auf Nadolnik Mühle bei s?amotschln xt von seinem Freunde Matzke in Folge eines unglücklichen Zufalles erschossen worden. Provinz Sachsen. Eine großartige Ehrenbezeugung wurde dem zweiten Geistlichen der St. Katharinenkirche in Magdeburg, Prediaer Ballen, dargebracht. Derselbe war vor nahezu zwei Jahren von seinem Amte suspendirt und gegen ihn das Disciplinarverfahren eingeleitet worden. Er wurde vom Consistorium zur Strafversetzung verurtheilt, und auch die höheren Instanzen bestätigten dieses Urtheil. Der Kaiser hat aber den Prediger begnadigt und die StrafVersetzung in eine Geldbuße von 60 M. umgewandelt. Sein hundertstes Lebensjahre vcendete der frühere Tischlermeister Christian Kaufmann in Rettgenstedt bei Kölleda. Der 31jährige unverheirathete Arbeiter W. auö Leopoldshall lockte in einem GastHause zu Staßfurt ein 7jähriges Mädchen an sich und mißhandelte es in schändlichster Weise. Er wurde derhaftet. In Aschersleben bildete sich ein Ausschuß, der den Bau einer Eisenvahn von Aschersleben über West dorf. Welbsleben, Harkerode, Altenrode und Stangerode bis Harzgerode durchS Einethal plant. Beim Ausschachten eines Gypswerkes zwischen Sachsa und Branderode wurden drei Arbeiter von einer abstürzenden Felsmasse verschüt tet. Einer derselben. Lemke mit Na men, blieb sofort todt, der zweite erlitt mehrere Knochenbruche, der dritte kam unversehrt davon. Provinz Hannover. Vier Marinesoldaten, welche von ihrer Garnison Wllhelmshaven desertut waren und nach Holland zu fluch ten beabsichtigten, wurden im Augen blick verhaftet, als sie sich bei Oldersum über die Ems setzen lassen wollten.Bei einer Treibjagd in dem Uelzener Stadtwalde wurde in einem Dickicht nahe der Veerßer Grenze die Leiche eines Erhängten aufgesunden, welche schon vollständig in Verwesung über gegangen war und muthmaßlich schon über ein halbes Jahr dort gelegen ha ben muß. Die Leiche war mit einem grünen Anzug, wie ihn Forstbeamte zu tragen pflegen, bekleidet. Außer den Buchstaben F. N. in dem Hemde fand sich kein Merkmal vor, welches zur Jdentificirung der Leiche führen könnte. Von dem Landmann Gerken zu Wedel bei Harsefeld wurde ein menschliches Skelett gefunden, daß mit einem guterhaltenen Kürassierpanzer umgeben war. Der Fund durfte aus der Franzosenzelt stammen. ProvinzWestfalen. . Am 1. August d. I. wird die Artil lerie-Abtheilung von Soest nach Mün ster verlegt, Die Frau des im Sep tember Y. I. aus dem Kriegerfest ermordeten H. von Jsselhorst wurde von ihrem Schwager mit einem Kartoffel stampfe? erschlagen. Der Mörder lies ydann aus den Boden und erhängte ich dort, bevor die Polizei . ankam. Eifersucht war die Ursache. In Oevenhausen wurde der Kaufmann Karl Mönig wegen Betrugs zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt. Vor dem Konsum der Zeche Centrum wurde der 24jährige Bergmann Aug. Herder aus Günnigfeld von dem 19 3h?e alten Bergmann Georg Liebermann aus der Sommerdelle erstochen. Der Thäter hat sich selbst der Polizei gestellt. Nach meyrichen Bohrversuchen ist in der Stadt Dorsten ein anscheinend mächtiges Steinkohlenlager aufgefunden worden. Rhein'Pxyyinz. Die Besitzerin des Hotels Stolzenfels" in Münster am Stein hat ihrem Leben durch Erhängen ein Ende ge macht. Die. Vermygen?vfrhaltnfssf unglücklichen Frau waren, wie die Zwangsversteigerung ihrer Mobilien bewies, sehr zerMet. ' Einem Jesuitenpater, der eine Reihe von socialpolitischen Vorträgen in der St.Paulskirche zu Aachen begonnen hatte, wurde der zweite Vortrag, zu dem sich an tausend Personen eingefunden hatten, verboten. '

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