Indiana Tribüne, Volume 17, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1894 — Page 2

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Zttdiana Tribüne. Erscheint ZNgiich und Sonntttgo.

Die tägliche. Tribüne-kostrt durch den Träger J3 Cents per KZoche, die SonatagS-.Tribüne" 6 Cent? per Woche. Beide zuseNmen lL TeNtS oder 5L Sent perVZonat. Pev Post zugeschickt in Vor auSbeiahlung ff per Jahr Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 7. Iebruar '91. y r e i l a n d. ! Mit der Verwirklichung des Projecies des Dr. Th. Hertzka aus Wien, in Afrika unter englischer Schutzherrschaft eine unabhängige Erwerbsgenossenschaft in's Leben zu rufen, soll nun öegönnen werden. Als der erste Freilandsucher" wird der Wiener Chemiker Dr. Wilhelm in Begleitung eines Englanders, der die Aequatorgegenden des dunkeln Erdtheils kennt, nach OstAfrika gehen und werden diese Beiden vorerst das Terrain für eine später eintreffende, aus zwanzig Köpfen bestebende Truppe sondiren. Haben sich Dr. Wilhelm und sein Gefährte von der Kolonisationsfähigkeit des Frei-land-Gebietes überzeugt, dann wird die Expedition aufbrechen. Das Freiland" liegt unweit vom Kilima Ndscharo - Gebiete am Fuße des grandiosen, bis zu 5500 Metern Höhe aufsteigenden Kenia, dessen ungeheure Gletscher die Wirkung der Sonne so mildern, daß aus dem total äquatorialenStriche H:n wahrhaft paradiesischer Aufenthalt -isirb. Für d?? sengende Hitze gewöhnten Neger ist das Land nun zu kalt und daher kommt es, daß derselbe Landstrich, dessen gesegnetes Klima die Europäer preisen, von den Negerstammen entschieden gemieden wird. Derselbe zieht sich von der Ostkllste bis an den Viktoria-Nyanza hin und Kai ein Flächenausmaß von ungefähr 5000 Quadratmeilen. Von diesem Witulande, das er im Auftrage der Regierung besucht hatte, entwarf eine äußerst attractive Schilderung der deutsche Major v. Lieber vor einigen Jahren im deutschen Reichstag, und diese Schilderung gilt auch von dem benachbarten Freiland denn so wird es heute schon geheißen, indem die Namensgebung der Besitzergreifung vorangeeilt ist. Während rund herum eine wahrhaft furchtbare Hitze brennt und die Küste lauter Fieberland ausweist, blüht am Fuße des Kenia der ewige Frühling, der alle Reisenden mit Entzücken erfüllt. Die Bodenerhebungen schwanken zwischen 1500 und 2500 Fuß über dem Meeresspiegel ; es gibt Berge und Thäler, Urwald und romantisches Parkland, Riesenhaine, die aus dem gesegneten Loden emporgewachsen sind. Dank den verschiedenen Höhenlagen gedeihen die mannigfachsten Boden- und Baumsrückzte, Mais, Weizen, Korn, ferner die Vanmwolle, der Kaffeebaum, sonnt alle Arien der tropischen Früchte. Nederreich ist die Zahl der Quellen, welch? köstlichesWasser liesern. Von den gewaltigen Keniagletschern, die bis zu 20.0CK) Fuß hoch aufsteigen, stürzen und rinnen die Gewässer herab, die die Flüsse füllen. Die Hauptader ist die dem Meere zuströmende Tana. ein Fluß mit grandiosen Wasserfällen ; auf eine Strecke von circa 150 KilomeUm hat die Tana ein Gefalle von fast 5000 Fuß. Die Gesammtlänge beträct etwa 700 Kilometer. Man sindet dort das größte Jagdgebiet : Elephanten, Nilpferde, Vüsfel, Krokodile u. s. w. Ochsen müßte man sich für den Anfang von den nomadisirenden Stämmen an den Grenzen eintauschen, doch sind die Preise für Zugvieh sehr gering, der Durchschnittspreis per Stück beträgt höchstens sechs Mark. Dies die Natur des Landes ; und nun bleibt nur noch zu wünschen, daß die Auswanderer dort mit Niemandem sonst zu kämpfen bekämen, als mit di:ser sanften und liebenswürdigen Natur. Dr. Wilhelm begibt sich von Wien in dritthalbwöchentlicher Reis? über Port Said nach Lama und wird von dort auf einem den Freiländern gehörenden Flußdampfer einem seichtgehenden Schraubenschiff, das den vielen Sandbänken gewachsen ist die Tana hinauf bis zu den ersten Stromschnellen bei Hargazza fahren, um hier eine erste Station, den Stützpunkt zu allen weiteren Unternehmungen, zu errichten. Von Hargazza sollen fliegende Kolonnen in's Land ausgehen, um die besten Ansiedlungsorte zu ermitteln ; einen Monat später langt dann die Expedition von zwanzig Mann an. Dieselbe ist zu je einem Drittel aus Engländern, Oesterreichern und Deutftfen zusammengesetzt, und zwar ist es keine auf gutGlück zusammenzewürfelie Gruppe, sondern rnan ging bei der Lildung der Trupps von kolonisatorischen Gesichtspunkten aus. Diese ersten Pioniere sind nicht selbst Ansiedler, sondern sie haben das Terrain erst aus die Besiedelungsfähigkeit zu prüfen und darum berief man Geographen und Geologen, einen Afrikaforscher, dem sich wahrscheinlich noch ein zweiter anschlieen dürfte, Aerzte, Touristen, LandWirthe und Forstleute in den Zug, also Personen, von denen man ein verlaßliches Urtheil in Kolonisationsfragen erwarte!. Endlich soll noch ein Wiener Arbeiter mitgehen, den der Freilandverein auf seine Kosten ausrüsten wiro. Die übrigen Theilnehmer müssen jeder zur Deckung tausend Mark entrichten ; wer sich zum Vergnügen, etwa aus Sport, dem Zuge anschließen will, erlegt einen Beitrag von fünftausend Mark. Auch zahlreiche Mädchen und Frauen haben sich zur Theilnahme gemeldet, doch wurde die Aufnahme von Damen in diese Expedition abgelehnt. In diese blos ; denn wenn der Erfolg derselben ein günstiger ist, dann soll eine zweite, die eigentliche Bestnn mungsexpedition folgen, welche auck Frauen mitnehmen wird. Diese zweit: , soll nicht mer 20, sondern schon o0 Mann zählen und vorzüglich Gewerbs

leuke Zeder Ars, Handnierier und Moarbeite? umfassen, lauter auserlesenes Menschenmaterial, geeignete Pioniere des eigentlichen Nä'hrstandes. Ihre Ausrüstung und Fahrt soll durchaus auf Kosten des Freilandvereins erfolgen und mit ihnen soll, wohl zur Markirung der britischen Schutzherrschaft, ein englischer Gencralstabskapitän ge hen ; und wie der Verein verspricht, wird für die Bewaffnung jedes Einzelnen (mit Mannlick'ergewehr), für Geräthe, geeignete Kleidung, möglichst raschen und sicheren Transport in gehöriger Weise gesorgt sein. Der Freilandverein hegt keinen Zweifel an dem Gelingen seines Colo nisationsprojectes ; werden seine san-

guinlschen Hofsnungen in Erfüllung gehen ? Pariser ölnarchtsten. Mit den Haussuchungen, welche seitens der Pariser Polizei bei den dortiaen Anarchisten und im Verdacht des Anarchismus stehenden Personen vorgenommen wurden, ist der Untergrund der Bevölkerung aufgewühlt und ein Einblick in überaus traurige Verhältnisse gewonnen worden. In welcher trübseligen Lage sich die Mehrzahl der Anarchisten befindet, erhellt aus fol genden Beispielen. Der Anarchist Lapointe ist ein ar-. beitsloser Schuhmacher und Vater von neun Kmdern: die ganze Familie lebt von den 2 Francs, welche die älteste siebenzehnmhnge Tochter als Wasch?rrn verdient. Der Pollzel-Commissar war ganz außer sich, als er diese VerHaltnisse und zugleich die Sauberkeit und Ordnung feststellte, welche in dieser so überaus armen Familie herrschten. Ein Crucifix hing als einziger Schmuck an der Wand. Der anarchistritt Schutmer Dodot ist g?lähm'., kann daher nicht beständig arbeiten, oft gar nicht gehen und ist daher sehr arm. Der anarchistische Schuhmacher Doressy ist ein launiger Südfranzose, welcher die Polizei zum besten hieli indem er eine Blechbüchse in Zeitungen einwickelte und in seinem Kleiderschrank verbarg. Als die Polizisten mit größter Vorsicht die. Büchse herausgewickelt hatten, wagten sie dieselbe zu öffnen: sie fanden einen Knäuel Schustergarn - darin. Der Anarchist Morin ist Photograph, aber fast ganz blind. Er ist äußerst arm und bewohnt mit seiner Frau ein Zimmer im fünften Stock in der Rue Richelieu, wofür er 200 Francs Miethe zu zahlen hat. Er wie seine Frau sind arbeitssame, ruhige Leute, sie haben keinen Hausrath, schlafen auf einem Sopha. Marguerat ist Lumpensammler; er bewohnt eine armselige Holzbude am Wallgraben und lebt kümmerlich mit seiner Frau und sechs Kindern. Ein Maueranschlag des Haupt -Ausschusses der Anarchisten wurde bei ihm gefunden. Margittrat erklärte, er habe denselben im Auftrage des Haupt-Ausschusses angeklebt. Bei den Anderen wurden meist nur anarchistische Blätter, meist der Pere Peinard, gefunden. Guerlinger hausirt mit billigen Fischen, die cr in den Hallen einkauft. Wei ihm wurde gar Nichts gesunden, selbst kein Brod : höchste Armuth. Der in Haft behaltene Emil Wagner ist ein Junge von achtzehn Jahren. Der verhaftete AnstreicherHannedouche läßt eine Frau und drei kleine Kinder ohne Hülfe. Der Setzer Etievant hat das Unglück, der Bruder eines der Dynamitdiebe von Soisy-sous-Etiolles zu sein. Er klagt, daß die Polizei ihm den Satz mehrerer Bogen eines griechischenWörterbuches, an dem er schon lange arbeitet, durcheinander geworfen hat. D?r von derHaussuchung betroffene Schuhmacher Marquerand ist arbeitsam und sprach nie über Politik, besaß aber ein Bildniß Ravachols, zwei Revolver vnd eine andere Waffe. Toulet ist Farbenhändler ; die Nachbarn glauben nicht an seinen Anarchismus, obwohl er kürzlich einen verhafteten Anarchisten unterstützte. Moreau war unter der Commune Maire des zehnten Bezirkes und kehrte bei der Amnestie wieder. Selbstverständlich wurden auch Ausnahmen constatirt. Zu den wohlhabenden Anarchisten gehören u. A. der Goldschmied Bertrand, der Gärtner Antoine, der Kneipier Constant Martin. Sibirische Goldwüschrr. Nur selten dringt ein Lichtstrahl durch die unheimliche Finsterniß, welche das Leben in den sibirischen GoldWäschereien verhüllt ; haben doch die Schergen der russischen Regierung wie die Besitzer der Wäschereien und bsr Schänken ein Interesse daran, das moralische und physische Elend vor den Augen der civilisirten Welt zu verbergen. Ueber das Leben in den GoldWäschereien anöden Ufern des Bagolannach. deren Arbeiter von ihren Herren täglich nach der Zahl der abgelte ferten Solonik Gold bezahlt werden und welche deshalb Solonik-Leute heißen, macht ein deutsch-russischer Geologe, der mehrere Jahre in amtlicher Stellung in Jrkutsk lebte, die folgenden Mittheilungen : Es war kein hübsches Bild, diese in Haufen von 510 Mann arbeitenden Goldwäscher bei ihrer Beschäftigung zu sehen. Lauter in bunten Hemdlumpen steckende abschreckende Gestalten, die wilden Gesichter von zottigen Bärten umrahmt, den Kopf zum Schutz gegen Staub und Schmutz mit einem Weibertuch umwunden, die Augen mit glühender Gier aus die Erdschollen gerichtet, welche Spaten und Hacke bearbeiteten. Es war, als ob ein großer Haufen Irrsinniger hier ihren ' Wuthanfall austobte. Gerade so wurde gekarrt und gewaschen, wurde gestochen und gestoßen und auf die arme Erde losgehauen .... Die Me:sten unter den Solotnik-Arbeitern gehören zu Verbrechern, welche ihre Strafzeit algebüßt haben oder entrönnen sind. Auch hier trifft man, e c ' r sn t . p t i rme nur oen gronen olowajazerelen der Lena, alle möglichen Nationalit'ä-

ten : ' Ztgeuner, Juden, Tscherkessen, Tataren, Groß- und Kleinrussen, Polen, Deutsche u. s. w. Der eigentliche Bauer ist hier selten vertreten, und wo er es ist, da ist er ein verlorener Mann, wie all die Anderen. Die schwere nasse Arbeit, schlechte Wohnung und noch schlechtere Kost, die ewige Aufregung, der in Strömen fließcnde, aber nur gegen Gold zu habende sinnverwirrende und gewissenbetäubende Branntwein das Alles richtet ihn in kürzester Zeit zu Grunde, straft ihn entsetzlich dafür, daß er um des goldenen Kalbes willen seinen Acker und den ehrlichen Pflug verließ. Es ist häufig beobachtete Thatsache, daß ein Mensch, der das Goldwäscherleben durch einige Jahre gekostet hat, zu jeder anderen Arbeit unfähig wird und üb: kurz oder lang wieder in die Gold Wäschereien zurückkehrt. Noch schrecklicher ist der Lebenslauf der SolotnikLeute aus den Verbannten. Für eknen solchen hat das Geld keinen Werth, so lang: er cs nicht in Schnaps umsetzt. Der Unglückliche hat leine Heimath, keine Zukunft mehr, der Branntwein aber öffnet ihm wenigstens für einige Stunden denHimmel. und ist der selige Rausch vorbei, so trinkt er sich einen neuen an, und so weiter und immer weiter, bis er, von Stufe zu Stufe sinkend, in dem Pfuhle anlangt, wo kein Sinken mehr möglich. ist. Selbst Diejenigen unter dieser Klasse von GoldWäschern, welche noch so viel moralische Kraft in sich haben, einige Hundertrubelscheine beiseite zu legen, um damit nach beendeter Goldwäschersaison in irgend einem noch unverdorbenen Winkel des Lenalhales ein neues Leben anzufangen, entrinnen nur höchst selten ihrem Schicksal, dem Untergang?. Der Weg zum Ziele ist lang und die Versuchung zum Rückfall in das alte Laster gar zu groß. Wie man von der Hölle zu sagen pflegt, daß der Weg dorthin mit guten Vorsätzen gepflastert ist, so möchte ich von dem Goldwäscher sagen, daß sein Weg zur Besserung mit nichts als tausend Versuchungen zum Bösen gepflastert ist. Während endlose Strecken Sibiriens todte Einöden sind, dem müden Wanderer nirgends ein freundliches Wohnhaus winkt, worin er auf Gastfreundschaft hoffen könnte, nirgends das goldene Kreuz einer Kirche leuchtet, dem Vorübergehenden eine Mahnung zur Einkehr in sich selbst, zum Gebet, bietet der zu den Goldwäschereien führende Weg das Bild bunten Lebens, aber es ist ein sehr abstoßendes Bild. Schänke reiht sich an Schänke, "die ' rothe Laterne lade! den Nahenden schon von Weitem zur Einkehr, die Schankmamsell kredenzt ibm das berauschende Gift, feile Dirnen, diese Lockvögel aller Schnapsspe-. lunken, umdrängen den mit vollen Taschen eintretenden Gast, entschädigen ihn mit ihren Liebkosungen für die Entbehrungen langer Monate. Der Goldgimpel mag sich wehren, wie er will, er ist im Netz und bleibt darin gefangen, bis ihm das letzte Goldfederchen ausgerupft ist und er, ein Bettler, hinausgestoßen wird auf die Straße, oder es kommt oft vor bis die Lena eines Tages seinen Leichnam in verschwiegener Stunde der Nacht ausnimmt. Ja, diese trüben Wellen der Lena, wie viel scheußliche Verbrechen tragen sie spurlos mit sich fort in den Ocean, Verbrechen, welche die Kriminalchronik Sibiriens mit haarsträzbenden Berichte füllen würden, fänds Jemand ein Interesse daran, die Spur eines plötzlich verschwundenen GoldWäschers zu verfolgen."

Vom Jnlande. . Der Staat Iowa ist allen anderen Staaten voraus in der Schweinezucht. Nach einer genauen Schätzung befinden sich 7.000.000 Grunzer im Staate, welche einen Werth von 541,500,000 repräszntiren. Im Unterhaus der Legislatur von Massachusetts hat das Mitglied Day von Marblehead einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach kein licensirter Wirth von irgend einer Person Geld für Getränke annehmen darf, die an eine andere Person verabuicht worden sind. Das Gesetz ist gegen das Traktiren in Wirthschaften gerichtet, von dem Herr Day glaubt, es sei d Quelle vieler Uebel. DieTrusteesder mit Hilfe des Baron Hirsch-FondS gegründeten jüdischen Kolonie in Woodbine in dem New Jersey'schen County Cape May werden demnächst mit dem Bau einer Korbfabrik beginnen und haben bereits für 30 Acker Mdenland besorgt. In den Kleiderfabriken wird fortwährend gearbeitet und die Trustees sind mit dem Erfola ihrer Thätigkeit sehr zufrieden Es sollen vor Ablauf des Frühjahres noch $100,000 für Vergrößerung von Fabriken und Anlage von Farmen verausgabt werden. Ueber 100 Personen haben sich um Farmen gemeldet; letztere' bestehen aus 30 Acker Land urfd werden nebstHaus. Scheune, Farmgerächschasten und Sä. mereien dem Bewerber übertragen, wenn er verspricht, innerhalb 10 Iahren 51200 zu zahlen, und Weizen oder Roggen auf der Hälfte der Farm zieht. . Die Ehe zwischen einer weißen und farbigen Person ist nach einer kürzlich getroffenen Entscheidung des Richter Lezs im Staate Arkansas ungesetzlich. Es handelte sich in dem aus ' der Zeit vor dem Bürgerkriege stammenden Falle um die Eheleute Thomas und Mary Dodsoiv die angeklagt waren, einen Paragraphen der Staatsgesetze, welcher die Heirath zwifchen weißen und schwarzen Personen verbietet, verletzt haben. Thomas ist ein kohlrabenschwarzer Neger, Mary eine' ansehnliche weiße Frau. Sie verheiratheten sich vor mehreren Jahren in kirchlich vorgeschriebener Weise und wurden nun kürzlich eines Tages wegen ungesetzlichen Zusammenlebens verhaftet. Ein bekannter Anwalt nahm sich ihrer an und fußte in der Vertbeidigungsreve darauf, daß die in

&n 'Jahren 1804, 1863 und 137 erlassenen Gesetzesbestimmungen das alte Gesetz bezüglich der Heirath zwischen weißen und schwarzen Personen aufgehoben hätten. Richter Leas entschied aber in anderem Sinne, doch wurde so-

fort eine Berufung an das Obcrgencht eingereicht. Ueber die telegraphisch kurz gemeldete unheilvolle Spielerei mit einem Revolver bei dem Kartenspiele eines Liebespaares in der UmLegend von Decatur in Illinois wird noch folgendes Nähere berichtet: D Erste, der wieder zu streiten beginnt, wird niedergeschossen!" Mit dieser scherzhaft gethanen Aeußerung legte Davio Lambert. während er bei einer Abendgesellschaft in dem John Posley'schen Hause in der Umgegend von Decatur mit seiner Herzallerliebsten Maggie Truelock Seven Up" spielte, einen geladenen Revolver auf den Tisch und zog die Patronen aus den Kammern. Nachdem er damit, wie er glaubte, fertig war, begann er von Neuem in wohlmeinendem Scherz mit seiner Partnerin einen Streit über das Spiel. Diese warf lachend die Karten auf den Tisch, ergriff .den Revolver und richtete ihn scherzend mit denWorten: Dave. Du weißt, was Du über das Streiten gesagt hast!" auf Lamberts Kopf und berührte tn der vJitu nung. daß die Waffe nunmehr ungeleben sei. den Drücker. Gleichzeitig aber entlud sich mit lautem Knalle ein Schuß aus der Pistole und die Kugel drang Lambert über dem rechten Auge in die Stirn. Er hatte die Ladung der lekten Kammer übersehen und diese war unglücklicher Weise gerade unter den Hahn gerathen, als das Mädchen abdrückte. Der Geschossene lebte noch eine Stunde, kam aber nicht wieder zum Bewußtsein. Seine Braut gerieth vor Schmerz und Kummer außer sich. Sie lief schreiend aus dem Hause und wurde später ziellos umherwandernd und in höchster Verzweiflung über den unglücklichen Ausgang des Scherzes angetroffen. Sie ist gegenwärtig ihrer Sinne kaum mächtig und droht,' sich ebenfalls das Leben nehmen zu wollen. Der Florida Citizen-, das neue von L. C. Metcalf von New Iork in Jacksonville gegründete Blatt, legt den ganzen Plan bloß, nach welchem die aus New Orleans vertriebene Lou: siana-Lottergesellschaft in Fort Tampa City, 250 Meilen von Jacksonville. festen Fuß fassen und ihr Geschäft ganz wie früher fortzubetreiben gedenkt. Sie suchte sich zuerst unter dem Namn Honduras Lottery Company in Puerto Cortez, Honduras festzu setzen, fand aber, daß jene Gegend für ihre Zwecke sehr wenig geeignet ist und hat sich nun in Fort Tampa City ein gerichtet; dort werden jetzt die Lotterie loose und Prospekte und die ganze Li teratur gedruckt, welche die Förderung des Lotteriegeschästs bezweckt. Auch die Geldbriefe von den Kunden, welche in der Lotterie spielen, werden dort entgegengenommen; nur die monatlicben Ziehunaen sollen in Honduras vorgenommen werden. Eine durch die Legislatur von Florida in ihrer letzten Sitzung vorgenommene Modification der Lotteriegesetze des Staats macht die Exjstenz der LotterieaMschast in Florida möglich. In Fort Tampa City hat die Lottericgesellschast ein Backstein-Gebäude von 130 Fuß Länge und 45 Fuß Tiefe" errichtet, worin sie ihrer Bureaux und ihrer Druckereien hat. Als Aushängeschild bedient sie sich der Bezeichnungen Central Ame rican Expreß" und Graham Printing Company". Unter den Beamten befindet stch I. A. Morris von New Aork. Mit dem am 13. Januar in Fort Tampa City angelangt Dam pfer Breakwater" sind der Präsident der Lotteriegesellschaft, Paul Conrad. der Betriebsleiter L. L. Davis und die General-Commissäre W. L. Cakll und Oberst Villerie angelangt. Dieselben baben die Druckplatten für die Loose und die Ziehungs- und Gewinnlisten mitgebracht und es wurde sofort mit dem Druck von Hunderttausenden von Exemplaren begonnen. In Honduras wird noch ein Bureaupersonal gehalten, das Hauptgeschäft aber in Fort Tampa City gemacht. Auf diese Weis.; glaubt die Lotteriegesellschaft auch künftighin Millionen von Dollars ve?d'5.ien zu können, wie 25 Jahre lang in den Ver. Staaten. --, . Vom Auslande. Kürzlich stießen im soaenannten Kugorspolder fünf niederländische Gendarmen auf eine 18Mann starke Bande belgischer Wilddiebe. Letztere forderten die ersteren auf, sich zu entfernen, als sie jedoch Stand hielten, eröffneten die Wilderer das Feuer, das alsbald erwidert wurde. Zwei derselben stürzten getroffen zu Böden, wurden aber von ihren Genossen über die Grenze gebracht. Von den Gendarmen wurde Niemand verwundet. JmTegeler Forst bat ein Pistolenduell zwischen dem Dr, med. E. Nower und dem Milltareffec-ten-Fabrikanten De la Croix, beide aus Berlin, stattgefunden. Der Zweikämpf erfolgte auf 20 Schritte Distanz unter schweren Bedingungen, nachdem der letzte Versöhnungsversuch gescheitert war. Beim achten Schuß tras.de la Croix den Dr. Römer, der dann auf dem Wege nach dem Krankenhause starb. Der Erschossene war Wißmann's Begleiter aus dessen, letzter Nvassa-Expedition. De la Croix stellte sich selbst der Polizei. Der Recorder 'des Criminalgerichts der Old Bailey in London verurteilte den Falschmünzer Thomas Riley alias Steve zu 14 Iahren Zuchthaus. Riley ist in ver Ver'brecherwelt als König der Falsch-Münze?-bekannt. Namentlich in der Verfertigung falscher halber Kronen hatte er die Meisterschaft erlangt. Es Ware ihm wohl schwer beizukommm ewesen, wenn er nicht von ßweien seiner Helfer, die vaS Arbettsprsduet RilehZ unter die Leute zn bringen hatten. verrathen worden wäre. Sie zahlfca vler.Brnce jür iedt balbe SttonL

Gewöhnlich wurde 'das Geschäft unter Brückenbogen und an anderen dunklen Orten nächtlicherweile abgeschlossen. Den beiden Edlen, 'die gegenwärtig im Zuchthause sitzen, wird wahrscheinlich wegen ihres gemeinnützigen Aerraths

ein Theil ihrer Strafe zu passender Zeit erlassen werden. Wenigstens ist das englischer Brauch. Die letzte japanische Post 'brinqt die Nachricht, daß der ack be? Aufschlitzer" Japans, Ko'bayashi Mitsuya, hingerichtet worden ist. Mitsuya begann seine Mrderlaufbahn um die Mitte des letzten Wahres in Mavebashi. Er pflegte in billigen Logirhäusern abzusteigen und auf der Straße als fahrender Priester und taubstummer Bettler herumzulungern. Auf -diese Weise bekam er Einsicht, wie es in den Häusern aussah, in welche er Nachts einbrechen wollte. Bloßer Diebstahl genügte seiner Verbrechernatur bald nicht mehr. Er begann Frauen an einsamen Orten zu erwürgen und zu verstümmeln. In seinem letzten Prozesse konnten Hm drei Morde nachgewiesen werden. Er hat aber entschieden weit mehr auf dem Gewissen. Eine ganze Anzahl von Leichen ermordeter Frauenzimmer ist nämlich, in den letzten Monaten in Mayebashy aufgefunden worden. Die alte ehrwürdige Weide, ein gewaltiger Baumriese, der sich, ein Wahrzeichen längst vergangener Zeiten, in Berlin am Treffpunkte der Flottwellstraße uird des Schöneberaer Ufers neben der sog. Rasselbrücke der Potsdamer Bahn erhob und dessen Alter auf 500 Jahre geschätzt wurde, ist niedergelegt worden. Schon seit mehreren Jahren kränkelte der gewaltige Baum, der in Höhe und Umfang nur wenige seines Gleichen gehadt haben dürfte, und zahlreiche Stahlreifen und Stützen waren erforderlich, den Riesen gegen Wind und Wetter zu schützen. Im letzten Sommer waren nur noch wenige Zweige belaubt. Jetzt bat man auch ihm die Axt an die Wurzel gelegt und er ist vollständig verschwunden. Das Andenken an ihn wird aber noch lange lebendig bleiben bei den Bewohnern jener Gegend. Julius Rodenberg hat in seinen Berliner Bildern" dem Baum schon vor mehreren Jahren ein literarisches Denkmal gesetzt. Der Landesauss chutz des bayerischen Gewerbemuseums hat sich auf seiner jüngst in Nürnberg abgehaltenen Versammlung mit der Veranstaltung einer zweiten Bayerischen Landesausstellung in genannter Stadt in 1896 einverstanden erklärt. . Ms Ausstellungsplatz wurde der Stadtpark mit angrenzenden Ländereien gutge' heißen. Der Organisationsvorschlag des Museumsdirektors v. Kramer wurde angenommen, wonach unter Verzicht auf die Eintheilung nach Industriezweigen die landsmannschaftliche Gliederung der Ausstellung durchzuführen sei. In diese Gliederung, die das Ganze als eine .Combination von Kreisausstellungen wird erscheinen lassen, soll das Maschinenwesen, einschl. Elektrotechnik und das technische Unterrichtswesen nicht miteinbezogen wer den. Die Kunst wird in den Rahmen der Ausstellung nicht gestellt. Für jeden Aussteller ist durchschnittlich ein Platz von 10 Quadratmeter, für die 100 Mark Miethe zu beanspruchen wä. ren. vorgesehen. Die Ausstellung, mit der wieder eine Lotterie verbunden wird, soll am 15. Mai eröffnet und am 15. October geschlossen werden. Für den Garantiesonds sind bereits 1.050.000 Mark gezeichnet. ' In dem neuesten vertraulichen Rundschreiben des russischen Finanzministeriums an die Offiziere der Grenzwache längs der preußischen und österreichischen Grenze wird aus folgenden eigenartigen Schmuggler, kniff hingewiesen. Es sind in letzter Zeit bei Schmugglern wiederholt ganze Packete von Glaceehandschuhen, buntserdenen Strümpfen, Pantöffelchen u. s. w. beschlagnahmt worden; in den Packeten waren stets nur Handschuhe für eine Hand oder Strümpfe für einen Fuß. Bei den Auktionen traten als Käufer dieser Gegenstände, die doch für keinen Geschäftsmann Werth 'haben konnten, stets dieselben Personen auf, die die Artikel für einen Spottpreis erstanden. Die russischen Behörden gingen der Sache auf den Grund und entdeckten dabei, daß die Schmuggler, die beispielsweise große Posten Glacehandschuhe schmuggeln wollten, in ein Packet sämmtliche Handschuhe für die , linke, in das andere nur Handschuhe für die rechte Hand packten. Das eine Packet wurde z. B. bei Thorn, das andere bei Ostrowo Über die Grenze geschickt. Fiel nun ein Packet den russischen Grenzsoldatn in die Hände, so mußte es um ein Billiges bei der Auktion losgeschlagen werim. Diese Waare hatte ja nur für denjenigen Werth, der die dazu passenden Handschuhe und Strümpfe u. f. w. besaß... Jetzt sollen, bei den Bersteigerungen die Personen, die auf derartige Gegenstände bieten, genau beobachtet und, wenn sie irgendwie ves dächtig sind, mit Schmugglern zusammen zu arbeiten, sofort verhaftet werden., . In Ton g sing ist der Lieutenant Goulljer auf schauerliche. Weise um's Leben gekommen. Ein Tiaer erfaßte rbn weniae Scbritte von dem Posten Tien-Aen und schleppte Lfm r. i T M ... X I r-. 1 r iyu vu. xaii zu icincr Plise reroelaeeilten Soldaten gelang es zwar, d!e Gest zu todten, aber Goullier war bereits todt. Im verflossenen Jahre wurde in Enaland ' bauvtläcklick aus Australi und Neuseeland an qefrorenem HammelfleW 2,514,541 ganze Schlachistücke und 1.373,723 aus La Blata einaefübrt. Erstere Länder lieferten außerdem 171,(U0 Ochsenviertel. . Ein blutiges Attentat auf seinen ChC hat 'd?r entlassene! Stadtreisende Mü? Victor derl5happez Seidenfabrik von H. Joessel & Co. in Berlin ausaefübrt. Victor hatte Herrn

r rr . t T rr 1 r . r n i r . : I

Aueiiu llii Jiuiuut augcuuji, um ciu Gehalt ZU fordern, das er noch nicht erhalten haben wollte. Herr Joessel legte dem jungen Mann jedoch eine von ihm am vergangenen Tage ausgestellte Quittung über das empfangene Gehalt vor und ersuchte den Stadtreisenden, das Kontor zu verlassen. Als Victor, von Herrn Joessel begleitet, bis zur Thür gelangt war. stieß er dem ehemaligen Chef plötzlich einen Dolch in die Brust, so daß der Getroffene blutüberströmt zusammenbrach. Ein sofort hinzuaerufene: Arzt constatirte eine 2 1-2 Centimeter tiefe Wunde. Herr Joessel 'hat nur dem Umstände, daß er dicke Winterkleider getragen, sein Leben zu verdanken. Der Stoß wäre bei der Heftigkeit, mit der er geführt worden, unzweifelhaft bis zum Qeen aedrunaen. Der Uebelthäter. der nach der That entflohen war, ist .verhaftet worden. Die Voruntersuchung gegen den eines Doppelmordes an seinen beiden Frauen beschuldigten anblicken Ant de Iona in Amsterdam ist nunmehr geschlossen worden. ohne daß es auch trotz der eisrlglten Nachforschungen stttens der Pollzer aelunaen wäre, die aerinaste Spur von den vermißten Frauen aufzufinden. De Jong selbst fährt fort, seine Unschuld zu betheuern, er schreibt an die Heiden Frauen Briefe, die natürlich als unbestellbar zurückkommen, uno er versickert, dak dieselben bei der GerichtsVerhandlung erscheinen werden. An seiner Freisprechung zweifelt er gar nicht, und er freut sich jetzt schon, wenn er einmal mit gewissen Leuten-, na mentlich mit denen von der Presse, Abrechnung halten kann. Indessen wird er das Gefängniß sobald doch nicht verlassen, da jetzt die Anklage wegen Unterschlagung und Diebstahls gegen ihn erhoben wird, weil er die gesammte seiner zweiten Frau (Schmitz) und deren Schwester gehörige Habe verkaust und das Geld für sick verwandt hat, sodaß es also immerhin noch möglich Ist, daß während seiner jedenfalls ein paar Jahre dauernden Strafzeit eine Spur der ihm zur Last gelegten Berbrechen aufgefunden wird. Durch Zufall ist es vor einiger Zeit an den Tag gekommen, daß de Jong wenige Tage vor seiner Verhaftung ein Verhältniß mit einem Mädchen aus Amsterdam angeknüpft hatte, dem jedenfalls auch das Schicksal der Juett und 'der Schmitz zugedacht war. Ein ergötzliches Geschichtchen wird von einer Gesellschaft von Nimrods erzählt, die im Varke von Charentonneau (Belgien) dem edlen Waidwerk obgelegen hatten. Die Jaaer hatten sich in das Restaurant Chalet in Samt Mande begeben, um zu frühstücken. Nach beendetem Mahle entnahm einer der Herren seinem Portefeuille eme Hunvertsrancs-nole um den Kellner zu bezahlen, das Pavier entglitt aber seinen Händen und fiel in die mit Kaffee gefüllte Tasse seines Nachbarn. Dieser beeilte sich, den Schein wieder heraus zu nehmen, gab ihn aber nicht sofort seinem Eigenthümer zurück, sondern hielt ihn zwischen zwer Frngern unter den -lisch und beweate ihn hm und her, um die Flüssige keit ablaufen zu lassen. Er hatte da bei aber die Necknuna ohne Toutou das Sündcken eines der aadtbeilbaber gemacht, das wie sein Herr ein großer Liebbaber von autem Kaffee war Kaum stieg dem Thier der Duft des Mokka in die Nase, als es auch cyon nach dem Papier schnappte und es verschlang. Darod zunächst auegemem üiirauna in der Gesellschaft: dann ent svann sick ein Streit, wer den Schaden tragen sollte. Man begab sich schließlich nach vtm Polizeilomnnnariat und der E aentbumer der vunoertsrancs Note stellte bier das Verlangen, den Hund ZU todten, damit er wieder zu seinem Gelde käme. Da der Besitzer des undes daaeaen Em prucy eryov. namentlich mit Rücksicht darauf, daß das Thier mehr wie 100 Francs werth sei, blieb dem Pollzelcommlssar Nichts übrig, als den Parteien zu empfehlen. sich an den Friedensrichter des Bezirks zu wenden, vor dem die Angelegenheit demnächst zum Austraa kommen wird Wie aus Charkow be richtet wird, halten sich daselblt ' letzt zur Erlernung der russischen Sprache zwn deutsche, em franzojisch:r und ein türkischer Officier auf, von denen der letztaenannte sich zugleich auch mit der Organisation der Kosaken-T nippen bekannt machen soll und demgemäß dem ersten Orenburg'schen KosakenReaiment zukommandirt ist. Er allein trägt Uniform, die anderen zeigen sich n i-. rr''f -n -. . Iteid nur in 2.10U, aue aoer verreyren in der ersten Gllschaft. In früheren Jahren gab es in Charkow eine ganze Colonie die russische Sprache crlernender englischer und später deutscher Officiere. ' Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler tn Ktekdach.Material, Z und 8 p Read Roostng. wasserdichte Sbeeting, fkuer festem Phatt-Jilz, Strohpappe. Dach und Me. tall-Jarbrn :r. ?c. Office: 1Q9 Weft Mary' land Ltratze. Telephsn 861. Dach deckerei. Fähige und verantwortliche Dachdecker, ie dZcher. Trinidad und Gilsonite Lsphalt-Dächer. Alle Arten llompifittonDScher mit bestem Via terial. Office : No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. Telephon 8dl. Indianapolis, Ind.

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