Indiana Tribüne, Volume 17, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1894 — Page 2
iNdiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntngs. Tie tägliche .Tribü" kostet durch den TrSgei 22 Cent? per WJoc&e, die EonntagSTribüne" 5 Cent? per Woche. Beide zusammen 15(Xent oder K Cent! per ZNonar. Per Post ugeschiZt in Vor aukbezahlunz V per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 6. Februar '94. Ein GeheimnlK dreier Wetten. j EZ gibt bekanntlich gar manch: Geschichten im wirklichen Leben, welche 'so wunderschönes Material für einen 'vierbändigen Roman enthalten, daß fast gar keine besondere dichterische 'Phantasie Äazu gehören würde, sie zu einem solchen auZzuspinnen. Zu den merkwürdizsten dieser Geschichten gehört jedenfalls auch die folgende, welche neuerdings auS New tydxl tx zählt Wird: Jin Herbst vorigen JahreS war in inem bissigen Hospital ein Mann gestoröen, welcher als Armenpatient in die Anstalt aufgenommen worden war und damals auf den nicht sehr ungewöSnlichcn Namen William Braun hörte. Kurz vor seinem Verscheiden erhielt er den Besuch eines langjähr:$r. ffreundes Namens 'John Wody. welcher ihn fragte, was mit verschiedeneu Papieren, 'die ihm Vraun zu? Verwahrung anvertraut hatte, jetzt igescheöen solle. Verbrenne' sie l" ftoax die kurze Antwort des Sterbenden. .' Nach VraunZ Ableben erschienWody Nzieder im Spital, nahm die Leiche mit und ließ' sie anständig beerdigen. Aber das Ersuchen 'des Verstorbenen betreffs jener Papiere erfüllte er nicht; er wollte wenigstens erst einen Einblick in dieselben nehmen. Als er das Päckch:n öffnete, entdeckte er zu seinem großen Erstaunen, daß dasselbe aus zinstragenden Werthpapieren im Vetrage von mehr als 560.000 bestand. Von diesem Vermögen seines schäbig gekleideten freundes hatte auch Wody niemals eine blasse Ahnung gehabt. Im Hospital gar hatte man von Braun nichts gewußt, als daß er ein alter, gebrechlicher deutscher Junggeselle war, welcher in Amerika keinerlei Verwandte hutte, und 'daß er Kunstrnöbel zeichnen und mit der Hand schnitzen konnte. Wody machte ein Inventar von den Werthvapieren und übergab dieselben dem Nachlaßgericht. Bei verschiedenen Gelegenheiten hatte der Werstorbene geäußert, daß er am 2. April 1822 in der westpreußischen Stadt Danzig das Licht der Welt erblickt iaht. Es wurden nun einige deutsch amerikanische Zeitungsblätter mit der Todesnachricht nach Danzig gesandt, und alsbald tauchte tine ganze Scöaar von Brauns daselbst auf und erhob Ansprüche auf die Erbschaft. Es galt nun, festzustellen, wer die wlrklichErbberechtigten feien. Ein amerikamscher Anwalt ließ in den Danziaer Kirchen und Standesbllchern eine gründliche Nachschau veranstalten ; doch konnte man gar keine Urkunde darüber finden, daß ein Braun dort zur Welt gekommen sein könne ; sind doch z. B. auch über die Geburt des berühmten und einer angesehenen ZZarnilie entstammten Philosophen S ch openhauer in Danzig gleichfalls sein schriftlichen Urkunden zu finden. Aber im vorliegenden Fall scheint doch das fehlen der Urkunden darüber einen ganz besonderen, ordentlich gruseligen Grund zu haben, wie sich noch weiter ergeben wird. Von Danzig aus verbreitete sich die Nachricht vom Tode des reichen.erbenlosen Amerikaners" Braun auch nach Elblnq. Dort erinnerten sich ulte Leute noch, daß ein Mann Namens Gustav Wilhelm Heinterlach von da anfangs der 50 Jahre nach Amerika und weiterhin auch nach Australien gegangen war. Auch dieser Mann schnitzte und zeichnete Kunstmöbel. Ueberdies erfuhr man weiter. aus Amerika, daß Braun sich Wody gegenüb:r einmal geäußert 'hatte, er sei in den 50er Jahren in Australien gewesen, ferner, daß er sich in Amerika bald .Braun-, bald .Brown" schrieb. Sollten nicht etwa Heinterlach und Braun eine und dieselbe Person gewesen sein, welche, wie so viele Andere, zur Vereinfachung und leichten Amerikanisirung" des Namens in dieses beaueme Kleid eines Vraun geschlüpft war. vielleicht auch aus anderen Gründen? Diese Theorie hätte am mer noch auf schwachen Füßen gestanden, wenn nicht außerdem jener Heinterlach wirklich und urkundlich am obengenannten Datum, am 2. April 1822, geboren worden wäre, obgleich in Elbing. Ein ganzer Ehimborasso von Vermuthungen thürmte sich nun auf. Doch auch Danzig fpielte w:iterbin seine Rolle in denselben, ja erst recht ! ' Ein New Zyorker Anwalt (Vertreter mehrerer 'der Erblustigen) entdeckte nämlich, nach langem Weitersuche'l, daß ein Mann Namens Wilhelm MolZentin dort im Jahre 1821 in Danzig geboren worden, anfangs der 60er Jahre nach Amerika ausgewandert war und hier seinen Namen in William Braun oder Brown verändert Hatte; dieser Molkentin war ebenfalls in Australien gewesen, gerade während der ersten Gold-Aufregung daselbst, und hatte als Goldgräber Glück ge'habt. . Aber der nämliche Anwalt machte bald darauf wieder eine interessante Entdeckung! Er ermittelte, daß der Verstorbene seit langen Jahren von der Germania - Lebensversicherungs - Gesellschaft in New York ein Jahrgeld von 5170 bezogen -hatte. In den Büchern dieser Gesellschaft fand sich jedoch keine Spur von einem Braun oder Brown, wohl aber war eine solche, auf den Namen Gustav William
H'eNiserlach eingetragen; die letzten fa ligen 5170 waren zur Zeit dieser Untersuchung noch nicht erhoben worden. Es kam endlich dahin, daß man das Grab wieder öffnete, und zwar in Gegenwart des genannten Wody sowie des Hrn. Landwehr, Kassire rs der Germania - Lebensversicherunzs - Gesellschaft. Und siehe da! Letzterer konnte ohne Weiteres die Leiche als die von Gustav W. Heinterlach identificiren. während Wody sie ebenso bestimmt als die Leiche seines Freundes Braun oder Brown erkannte. Es war also nicht mehr zu bezweifeln, daß der Verstorbene allermindestens ein Doppelleben geführt -'hatte, und ferner, daß ihm sehr daran gelegen war. daß diese Thatsache nie besannt würde. Er hatte auch vor seiner Verbringung nach dem Hospital jedes Fetzchen Papier vernichtet, das zu seiner unzweifelhaften Jdentificirung hätte führen können, und wollte ja letztwillig. daß Wody auch den in dessen Obhut befindlichen Nachlaß einfach verbrennen sollte. Aber wie sollen sich alle jene Räthsel lösen? Von einer Seite wird folgende Theorie aufgestellt : Wilhelm Molkentin von Danzig, alias William Brown, und G. W. Heinterlach von Elbing waren vor mehr als 40 Jahre gute Freunde; wsren sie doch Beid auch Amerika-Aus-Wanderer und später Goldsucher in Australien, und es macht nichts aus. daß sie sich erst bei der Auswanderung kennen gelernt haben und, zumal als aus Nachbarstädten kommend, sich enger an einander angeschlossen haben mögen. Nur Einer von Beiden, W. Molkentin, hatte beim Goldsuchen in Australien Glück. Der Andere, G. W. Heinterlach, ermordete und beraubte seinen Freund des Geldes wegen und kam mit dem Geld nach New ?)ork zurück. Hier kaufte er die besagte Lebensversicherung, welche ihm 52100 kostete. Als er sich bei der Germama - Gesellschaft schon eing?kauft, fand er es aber gerathen, auch seinen Namen zu ändern und in die .große Armee der Brauns oder Vrowns einzutreten. Damit, wären alle anderen genannten Umstände von selbst erklärt. Wer weiß? Wer wird wissen? Btrginische Desperados.
Von der modernen Cultur wenig berührt, fijhrt die Mehrzahl der Bewohner der Äergdistricie von Virginia, West Virginia und Kentucky 'das Leben von Halbwilden Die Leute haden nichts gelernt und nichts verzessen. Wie in jenen Gegenden vor dem Bürgerkriege nur der Negersklave arheitere und 'die Verrichtung von Arbeiten überhaupt für unwürdig eines freien Mannes galt, so ist es noch heute. Kann es deshalb Wunder nehmen, daß die Bevölkerung immer mehr verkommt, trotzdem ihre Berge von der Natur mitSchätzen reich gesegnet sind? Im Schoß der Erde harren Kohlen wie Erze der Förderung und aus der Oberfläche die prächtigsten Harcholzer der Nutzbarmachung. Die Unwirthlichkeit der Bergdistricte und die Wildheit der Bewohner schrecken auch oen Unternehmungsgeist ab,denn wer kann sich unter einer Bevölkerung heimisch fühlen, welche bei dem geringsterrStreit zur Büchse oder zum Revolver greift? Wie jene Mountaineers" der Arbeit abhold sind, haben sie kaum Jhresgleichen als krumme" Schnapsbrenner. Mit Onkel Sam leben sie deshalb unausgesetzt auf dem Kriegsfuß und dringt mal aus ihren Wildnissen eine Nachricht in die civilisirte Welt, so ist eS fast immer die Mittheilung von einem blutigen Kampfe zwischen Mond'scheinlern und BundeSbeamten oder von einer Fehde unter den Eingeborenen selbst mit dem obligatenMord und Todtschlag. Ein derartiges Blutbad ha! wieder mal in dem von der civilisirten Welt abgelegenen Flecken Boggs in den Bergen von West-Virginia, der ca. 60 Meilen von der nächsten Eisenbahnlinie entfernt ist, stattgefunden. Die Brüder Eal und Heenan Fleming von Big Stone Gap in-Vlrginia waren das Wild, welches dort nach einer langen, hitzigen Verfolgung von den Beamten Ed Hall, Doc Swindell und John Branham gestellt wurde. Die Desperados ergaben sich aber nicht, sondern zeigten ihren Verfolgern die Aähne. In dem wüthenden Kampfe wurde Eal Fleming erschossen, fein Bruder Heenan jagte Ed. Hall eine Kugel durch den Schädel, Doc Swindell schoß er durch den Hals und John Branham durch die Brust, während ihm selbst eine Kugel ein Stück des Kinnbackens wegriß und die Finger der rechten Hand abgeschossen wurden. Dadurch wehrlos gemacht, mußte der Hallunke sich ergeben und wurde er nach Nicholasville in sicheren Gewahrsam gebracht. Die beiden 5?leminas waren die Spießgesellen des im verslossenen November gehängten Doc Taylor, der mit ihrer Hilfe den alten Farmer Jra Viullins, dessen Frau und Sohn, einen: Knecht und einen Knaben in kaltem Blute aus dem Hinterhalt niedergeschossen hatten. Als nach Verübung dieser furchtbaren Blutthat Taylor verhaftet wurde, rühmten die ??lemings sich derselben und boten den Sicherheitsbehörden offen Trotz; sie waren sogar so frech, daß sie bei den bevorstehenden Eountywahlen zu den Stimmplätzen kommen zu wollen erklärten. Nunmehr wurde ein Detachement freiwilliger Polizei zu ihrer Festnähme organisirt. In einer einzigen Nach! ritten die Häscher 40 Meilen, um das Blockhaus der Desperados zu überrumpeln, allein die Kerle waren aewarnt worden und entflohen. Jn die Berge getrieben, hielten sich die Desperados versteckt, bis sie eine Bande von sieben Hallunken um sich gesammelt hatten. Dann begannen sie die ganze Gegend in der scheußlichsten Weise zu terrorisiren, bis abermals ttne. Posse zu ihrer Verfolgung
auiaeoolett wurde. Wieder ennamen die 'beiden Flemings, dagegen wurde ihre Mutter. gefangen, als diese ihnen Lebensmittel zuzutragen im Begriffe stand. Am nächsten Tage kam es zwischen der 20 Mann starken Posse und den Flüchtlingen zu einem Kampfe, bei welchem dieLetzteren leicht verwundet wurden, worauf sie sich 'durch die Flucht retteten. Seit jenem Tage haben die vorgenannten Beamten, denen die Banditen Rache geschworen hatten, die Desperados unablässig verfolgt, da sie ihres Lebens nicht sicher waren, so lange die Kerle lebten. Nach einer langen Hetze überraschten sie dieselben in einem Laden. Hall drang zuerst auf Eal Fleming ein und während er ihm einen Revolver vor die Stirn hielt, packte er ihn mit der Linken bei der Gurgel. In demselben Augenblick krachte ein Sch'.lß. Heenan Fleming hatte Hall durch den Hinterkopf geschössen und Eal vermochte sich der ??aust des Verwundeten zu entminden. Ebe er o.hix selbst von seiner Waffe Gebrauch machen konnte, jagte ihm Hall eine Kugel durch den Schäoel. worauf er auf Heenan zu feuern )?gann. - Die erste Kugel traf den Desperado in das Kinn, die zweite riß die Finger seiner rechten Hand weg und die dritte machte ihn vollständig kampfunfähig, worauf er sich ergab. Während des erbitterten Kampfes lag ein mächtiger Schäferhund, den die flemings zur Bewachung ihres in einer Höhle befindlichen Schlupfw'mkels benutzten, ruhig in dem Zimmer. denn er war nicht auf den Mann dressirt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Heenan Fleming mit dem Leben davon kommen und nicht geh'inzt werden denn er soll als Staatszeug: &enji&! werden, um die Namen der bei der ehde zwisch:?i Doc Taylor und bei Familie Mulli.i, welch: zur Ermor dunz der Letzteren führ!?, betheiligten erso-en zu ermitteln. Man Ipff dadurch die respectabeln" Helfershel?er der Desperados unschädlich und den gesetzlosen Zuständen ein End? machen zu können.
Dom Jnlande. Der in Ellwood, Ind.. wohnhafte Paul Augustine, sowie auch seine Frau, sind Beide dem Irrsinn verfallen. Bei Frau Augustine zeig ten sich schon vor mehreren Wochen Spuren von Geisteöumnachtung und das Nachgrübeln über ihren Zustand hat nun auch Augustine selbst den Verstand geraubt. Der Fall ist um so trauriger, als sechs kleine Kinder vorHanden sind. Die größte Ladung, welch: bisher in einem Fahrzeuge von New Aork ans verschifft wurde, nahm der neue Dampfer äcöic" von der White Star Linie nach Liverpool mit. Die Fracht 'bestand aus 144.000 Bushel Getreide. 9000 Ballen Baumwolle, 896 Stück Rindvieh. 400 Tonnen Kupfer und Blei. 300 Tonnen frisches Fleisch. 3500 Säcken Mehl. 3000 Kisten Käse. 2'."X) Bündel Häute. 300 Kisten Pökel'leisch und 500 Ballen Heu. Oscar T,rall aus Windfall in Jndwn ist dieser Tage durch einen eigenthümlichen Unglücksfall zu seinem Tode gekommen. Er kam mit zwei jungen Mädchen zu Wagen aus der Kirche und l:hnte sich auf seinem Sitze vorwärts, um dem Pferde einen kräftigen Hieb zu versetzen. Das Pferd rückte mit einem heftigen Sprunge an, wodurch der junge Mann an die Rücklehne des Sitzes dermaßen zurückgvschleudert wurde, daß er das Rückgrat brach und vor den Augen seiner entsetzten Begleiterinnen starb. In ähnlicher Weise w i e jener Herzog von Clarnce, der im Jahre 1478 im Londoner Towr in einem Fasse Malvasier-Weines ertränkt wurde, ist dieser Tage der Milchhändler Thomas Duncan in Selma in Alaba ma zu seinem Tode gekommen. Er hatte nämlich einen riesigen Kübel Buttermilch unverdeckt in seinem Hofe stehen lassen. Nachmittags vermißte ihn sein Sohn und fand ihn nach längerem Suchen in der Buttermilch ertrunken vor. Er hatte sich vermuthlich über den Rand des Kübels geneigt, dabei das Gkichgewicht verloren und war in die Milch gefallen. Als neulich bei Milford, Mich., beim Tagesgrauen Richard Sands und sein Sohn in den Stall gingen, sahen sie einen riesigen Vogel vom Schasstalle auffliegen und nicht weit davon wieder sich niederlassen. Der Zunge Sands nahm sein Gewehr und streckte den Vogel nieder, der sich als eine grobe Eule, wie man sie nie zuvor in der Gegend gesehen, entpuppte. Eine stählerne Falle befand sich am Fuße des Vogels. Im Stalle fand Sands eines seiner größten Schase mit aufgerissenem Halse. -Je-denfallK hatte die Eule, vor Hunger gepeinigt, 'das Schaf angefallen. Als ein ungetreuer Postmeiste? hat sich O. T. Thompson in Thor. Ja., erwiesen. Es wurde dieser Tage enddeckt, daß er sich etwa 51,000 dadurch ungesetzlich angeeignet ' hat, daß er Postanweisungen im Betrage von 550 und 5100 ausstellte und diese dann einziehen ließ. Der Abrechnungstag kam aber und um sein Verbrechen zu verdecken, sprengte er das Gerücht, daß daS Postamt beraubt worden sei; er hatte die Sache ziemlich schlau eingefädelt. Die Beamten kamen aber hinter den Schwindel und als er sah. daß ihm nichts mehr helfen konnte, gestand er, 'daß er das Geld unterschlagen, habe. Seim Freunde haben der Verwaltung das Geld zurückerstattet, trotzdem wird Thompson strafrechtlich verfolgt werden. In dem New Yorker Riverside Hospital" werden augenblicklich unter Aufsicht der Gesundheits-Behörde interessante und hochwichtige Exfrimente vorgenommen. Es .ist dies nichts Geringeres, als der Versuch, an Pocken leidende Jensone durch. Roth-,
licht zu en." Dieselben Versuche wurden mit den größten Erfolgen in der Stadt Bergen in Norwegen von Dr. Finsen und Dr. Lindholm angestellt. In dem eingangs erwähnten Seuchen-Hospital auf North Brother'
Island wurden nach der von zenen beiden Aerzten angewandten Methode, wonach die Pockenkranken in einem Zimmer, dessen Fenster mit rothen Vorhängen behängen sind.untergebracht wurden, etwa zwanzig Patienten, darunter 10 Kinder, von den Blattern gheilt. Die bankerotte Buhmstadt Fort Payne in Alabama wurde dieser Tage mit allen Anlagen, Fabriken, Bauplätzen, Hochöfen, Hotels u.s.w. einem Meistbietenden für 560,000 zugeschlagen. Eingeschlossen in die Masse sind außerdem noch 30.000 Acker erzhaltiges Land. Fort Payne war das erste Experiment einer Anzahl Kapitalisten auS 'den NeuenglandStaaten, eine Stadt im Süden zu gründen, und dieser Versuch ist, nachdem mehrere Millionen Dollars dabei draufgcschlagen waren, als ein vollständiger Fehlschlaq aufgegeben worden. Im Herbst 1839 warfen W. P. Rice und andere Bostvner Unternehmer vierzigtausend Aktien der Fort Payne Coal & Jron Company" in Vermont. Maine, New Hampshire, Massachusetts. Rhode Island, Connecticut und New York City zu 525 per Aktie, deren Nennwerth 5100 war, auf den Markt. Sie fanden willige Käufer, welche sich von dem Unternehmen goldene Berge versprachen. Die so flüssig gemachte Million Dollars wurde nach Fort Payne gebracht und damit die Anlage in Angriff genommen. Dann erschienen rosige Berichte über die industriellen Fortschritte des Südens, namentlich Alabama's, in der Presse. Dieselben hatten den gewünschten Erfolg und als dann eine weitere Emission von 10.000 Aktien 537 erschien, war dieselbe im Handumdrehen verkauft. Auch eine Hypothek von 5300.000, welche durch wcitere Aktien gedeckt war, fand willige Nehmer. und die Berichte aus A!abama wurden immer rosiger. Dann kamen die Anzeigen, in denen BauPlätze in dem zukünftigen Pittsburg" des Südens zum Kauf angeboten wurden. Auch dieser Schwindel zog und für manch: besonders günstig g?l:genen Bauplätze wurde bis zu fünfzig Dollars per Frontfuß bezahlt. Die so erzielten Gelder wurden zu Anlagen von Wasserwerken, Hotels. Elsenbahnen. Walzwerken, eines Abzugsknalsystems und vieler sonstiger Verbesserungen, welche - nun einmal zu einer Großstadt gehören, verwendet und während diese Bauten im besten Gange, zum Theil schon vollendet waren und bereits die ersten Ansiedler. Fa brikarbeiter. Kaufleute, ihren Einzug in die neue Stadt hielten, erfolgte plötzlich im letzten Juli der Krach und mit Fort Payne's Herrlichkeit war es zu Ende. . ' Vom Sluslande. Das türkische Amtsblatt teröffentlicht ein kaiserliches Jrade, durch welches achtzehn Sultaninnen uiit dem Großbande des Ordens Cha daani El-Osman (für Verdienste um das Haus Osman) dekorirt wurden. Der Londoner Zo o lo -qische Garten hat letzter Tage einen Schnee-Lcoparden bekommen. Diese Gattung Leoparden ist sehr selten und nur in gewissen engumgrenzten Landstrichen zu finden. Einstweilen hat man das Thier im künstlich erwärmten Löwenzwinger untergebracht. Sein nächster Nachbar ist ein schwarzer Leopard, welcher auch erst kürzlich in London angekommen ist. Das sächsische KriegsMinisterium hat neuerdings angeordnet. daß auch das sächsische Offizierkorps an Stelle des bisherigen schwarzen, nunmehr den grauen Mantel zu tragen hat. Es ist indessen dazu ein gegen die preußische Vorschrift etwas dunkleres Grau bestimmt worden, obgleich doch sonst die Sachsen hellersein wollen als andere Leute. Der Christian Commonwealth". eine kirchliche Wochenschrift. hatte kürzlich den Theosophen 100 Pfund Sterling angeboten, wenn sie ihm einen wirklichen Mahatma" (einen indischen Allwisser) vorführen wollten. Es kam Keiner. Seitdem hat die Zeitschrift ihre Belohnung auf 1000 Pfund Sterling erhöht. Ob jetzt einer kommen wird ? EinseltsamerEhescheidungsproceß spielte sich auf der Civilkammer des Gerichts zu Frankfurt am Main ab. Die Frau eines Schneiders, die ihren Mann am Hochzeitstage wieder verlassen hat, wurde vom Gericht zur Fortsetzung der Ehe binnen vierzehn Tagen angehaltn, widrigenfalls sie in eme Strafe von 200 M. genommen werden wird. Sie bekannte mitklbar.daß sie die Ehe nur eingegangen sei, um solchergestalt eine Preußm zu werden! Kürzlich wu r d e e i n griechischer Photograph, der die Ruinen der abgebrannten Dschami el Kebir" aufnahm, von Arabern überfallen und mißhandelt. Christliche Arbeiter, die den Schutt wegräumen, eilten ihm zu Hufe, eine große Rauserel entspann sich. Die Mohamedaner beschuldigten die Christen, die Moschee in Brand gesteckt zu haben (thatsächlich t entstand das Feuer durch Unvorsichtigkeit der Arbeiter bei Erneuerung der Zinkbedachung des Heiligthums), und Polizei und Militär mußten einschreiten. Im Verlaufe dr Rauferei wurde der vorüberfahrende Wagen der . Frau des französischen Consuls Gillois mit Steinen beworfen und die Dame verletzt. Auf Mittheilung der Thatsache machte die französische Botschaft bei der Pforte in höflichster Weise Vorfiellungen, die ebenso zuvorkommend durch die Zusage der Bestrafung der Schuld! gen beantwortet wurden. DLr Fall ist als erledigt anzusehen. Eine nicht uninteressante Svielerei bat ein Berliner Gmz-,
nasiast geleistet, indem er l'eine'Schlltlschuh: an den Spitzen mit je einer kleinen! elektrischen, Glühlampe versehen hat. Unter sinnreicher Anbringung der Leitung ist es dem jungen Elektriker gelungen, die Spielerei zu einer dauerhaften, die Körperbewegung durchaus nicht beeinträchtigenden zu machen. Derselbe machte kürzlich auf einer nicht erleuchteten Eisbahn eines Berliner Vororts mid seiner Erfindung eine Probe. Gleich tanzenden Irrlichtern bewegten sich die b.:iden Lämpch:n.auf der weiten Eisfläche umher, plötzlich verschwindend, an anderer Stelle wieder auftauchend. Augenblicklich ist der junc Mann damit beschäftigt, einer Anzahl von Freunden die Schlittschuhe ebenfalls mit elektrischen und zwar farbigen Lämpchen zu versehen. Sie beabsichtigen, mit ihrer neuen Errungenschaft auf einem der Eisfeste, die auf den Thiergarten-Eisbahnen stattfinden werden, zu glänzen". Jüngst kam e s bei einer Aufführung vonOthello"in derOper zu Budapest zu einem merkwürdigen Zwi schenfalle. In der Scene, in welcher Jago, der von dem Baritonisten Modry dargestellt wurde, zu singen hatte: Wer verbietet mir, .dieses Haupt mit meinem Fuße zu zertreten!" berührte dieser den Kopf des auf dem Boden liegenden Othello (dargestellt von Herrn Perotti) so heftig mit dem Fuße, daß Perotti nach seinem Kopfe griff, wiewohl er bewußtlos hätte daliegen solkm Nachdem der Vorhang gefallen war. kam es zwischen den beiden Sängern zu einem heftigen, Nenkontre. Jago-Modry bat Othello-Perotti um Entschuldigung, versichernd, er sei nicht mit Absicht auf den Kopf getreten, alleint Perotti erwiderte in größter Aufregung: Wenn das noch einmal geschähe, würde ich Sie vor dem Publikum ohrfeigen!" Hierauf schickte Modry seine Sekundanten und auch Perotti machte seine Kartellträger namhaft. Allein es kam zu keinem Duell, da eine Erklärung verfaßt wurde, wonach beide Künstler ihre Aeußerungen zurückzogen.
Einen eclatanten Be weis von der m England herrschenden Tttelsucht lttsert der Vorschlag, den der bekannte Schriftsteller Walter Vesant in der Wochenschrift Queen" macht. Er schlagt die Gründung einer Art Ehrenlegion" zur Belohnung Listiger Verdienste vor, indem er schreibt: Die Ritterwürde mag zur Auszeichnung verdienter Staatsmanner bestehen bki ben. Die Parteipolitik mag weitere neue Baronetschaften verleihen. Juristen und reiche Leute mögen auch in Zukunft zu Pialrs erhoben! werden. Aber für Verdienste auf geistigem Ge biet sollte die Ehrenlegion da sein. Aber wie Politik, Parteien, Nepotismus und Intriguen fernhalten? Nun, wir haben ein gutes Beispiel an der Royal Society, deren Wahlen zu Mitgliedern niemals angezweifelt oder angegriffen worden sind. Der Ausschuß wählt. So sollte es auch in der neuen Ehrenlegion Ausschüsse für jedes Departemint geben. Diese sollten wah len und die Königin bestätigen. Auf diese Weise sollte' jeder bedeutende Mann früher oder spater der Ehr.:nle gion angehören. Die Wahl würde eine öffentliche Anerkennung des Erfolges bedeuten, während eine NichtWahl ein Zeichen des Nichterfolges sein wurde Die Zahl der Ritter der Ehrenlegion aber sollte nicht auf vierzig, oder hundert, oder sonst eine Zahl beschränkt sein. Eine Regel, wie sie die Royal Society besitzt, wonach 15 neue MitglieiLr jedes Jahr aufgenommen werden, wurde die Aufnahme jedes quält fizirten Mannes zur Folge haben. Es muß nur noch' hinzugefügt werden, daß diese Mitglieder der Ehrenkgion einen staatlich anerkannten Rang besitzen müssen, vielleicht den eines Barons, sicherlich nicht einen niedrigeren. Der reichste Bauer im Odenwald", der Landwirth und Gemeinderath Johann Urban Cierneifel don Landa wurde vom Schwurgericht in Mannheim wegen Anstiftung zum Meineid (er hatte eines seiner Dienstmädchen veranlaßt, in einem wegen Vergehens gegen die Seuchenordnung gegen ihn eingeleiteten Verfahren einen Falscheid zu schwören) zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurtheilt. Obwohl er 50,000 Mark Kaution auf der Stelle hinterlegen wollte, wurde Fortdauer der Hait beschlössen. Aus Schmerz Uber den Verlust des Gattm hat die 45 Jahre alte Wittwe des Schneidermeisters Crull in Berlin Hand an sich gelegt. Vor vier Wochen kam Crull von einem Gange in seine Schützenstraße 3 belegene Wohnung zurück, klagte über plötzliches Unwohlsein und war alsbald todt. Die Ehefrau, war seitdem wie umgewandelt und weinte oft tagelang vor sich hin. Als nun dieser Tage de? einzige etwa 16 Jahre alte Sohn Geyrg von seiner Lehrstelle nach Hause kam, fand er die Mutter an einem Turnreck erhängt vor. Auf eine entsetzliche Weise ist eine, in der Gesellschaft' wohl bekannte junge verheirathete Frau in einem Dorfe der Umgebung Petersburgs umgekommen. Dieselbe hatte sich darüber beunruhigt, daß ihr schönes langes Haar auszufallen begann und, umem Uebel zu steuern, dasselbe auf den Rath einer Freundin mit Petroleum gewaschen. Während sie nun eines Morgens in ihrem Morgenkleide mit aufgelöstem Haar dasaß, zündete sie sich eine Cigarette an um den' Petroleumaeruch m vertreiben. Da fina daS mit Petroleum getränkte Haar plötzlich Feuer und auch der w Folge des Schreiens der Frau auS einem Nebenzimmer herbeieilende Gemahl der, selben war mchMm Stande, die Flam, men zu ersticken. Nur die Augen. welche die Unglückliche mit ihren Sänden bedeckt hatte, und die Füße blieben unverletzt. Nach fünf Tagen starb die Dame, nachdem sie furchtbare Schmerzen ausgehalten, aber, bis zum letzten Augenblick bei vollem Bewußtsein, aeblieben war.
'Ein vollständiges Exemplar eines Plesiofaurus und mehrere Exemplare von Ichthyosaurus sind zu Holzmaden in Württemberg in der oberen Liasformation aufgefunden worden. Der Plesiofaurus besteht aus einem drei Meter langen und 1,4 Meter breiten Skelett, das ganz vorzüglich erhalten ist. Es liegt in natürlicher Lage auf einem Schieferstück und läßt alle Einzelheiten genau erkennen. Dasselbe ist in sachgemäßer Weise präparirt worden. An dem Skelett sind auch Hautreste aufgefunden worden, die ergeben, daß der Plcsiosaurus, wie auch die Wissenschaft angenommen hatte, zu den Nackthäutern gehörte. In Deutschland ist es der erste derartige Fund, da bisher nur Knochenreste vorhanden sind. An den Jchthyosaurusskeletten sind große Stücken Haut erhalten geblieben, was ebenfalls zu den größten Seltenheiten gehört, indem bisher nur ein derart!ges 'Exemplar in England vorhanden war. .Das Skelett des Plesiofaurus und ein Skelett des Ichthyosaurus sollen für das Berliner Museum für Naturkunde erworben werden. - Zwei Deutsch - Amerikaner, welche den Irrenärzten viel zu schaffen machten, sind von Berlin nach ihrer Heimath wieder abgeschoben worden. Der Eine war Richard Goerdeler, auch weiteren Kreisen bekannt als der Vertreter der Northern-Pacific-Bahn in Berlin, der im Auftrage Henry Billards seiner Zeit auch die Expedition hervorragender Deutscher zur Eröffnung der Bahn organisirte. Bald darauf wurde er geisteskrank. Er gerieth mit seinen Geschwistern wegen Erbtheilung in Differenzen, hielt sich für übervortheilt, schrieb Broschüren, in denen er die Richter als bestochen bezeichnete und forderte schließlich den Kaiser zum Duell. Er war Jahre lang in Schwetz im Irrenhause. Seine Brüder zahlten für ihn. Dann stellten sie die Unterstützung ein und es erfolgte, nach einem Schriftwechsel zwischen der Regierung zu Washington und der Botschaft in Berlin, seine Abschiebung nach New Fork. Er fuhr übrigens als Passagier erster Klasse, und es war Sorge getragen, daß er bei der Ankunft gleich in Obhut genom men wurde. Der zweite Amerikaner heißt Lange und ist aus Illinois. Er war in seiner Heimath im Irrenhause, weil er sich für einen neuen Heiland hielt und hatte auch eine Gemeinde gegründet. Aus dem amerikanischen Irrenhause brach er aus und kan nach Berlin. Auch dort fing er bereits an, seine Propaganda aufzunehmen, als die Bitte' eintraf, ihn zurück zu befördern. Das erste Denkmal für eine Schauspielerin wird demnächst in Frankreich errichtet werden. Mlle.
Duchesnois, mit ihrem wahren Namen Katharme Josefme Rufm, wird m Saint-Saulve bei Balenciennes, ihrem Geburtsort, ein Standbild erhalten. Die Truppe des TheatreFrancais, dem die Duchesnois angehorte, wird des halb in Balenciennes und Lille Vor stellungen geben. Im Grunde hängt diese Vedenkmalung" mit der jetzt x Frankreich wieder im Schwünge oefindlichen Napoleon-Vergötterung zufammen. Die Duchesnois trat im August 1802, unter dem Konsulat, im Theatre Francais auf und erhielt dann in der im November eintretenden Mademoiselle Georges (eigentlich Marguerite Weymeer, germanischen Ursprungs) eine gefährliche Nebenbuhlerin. Die Duchesnois hatte die Rolle der Elektra, die Georges die der Kln tämnestra in Jphigenia in Aulis". Vor dem Theater, dann im Saal, schließlich auf der Bühne selbst schlugen sich die Parteigänger der beiden Schauspielerinnen Georgiens und Carcassiens und zerschlugen die Bänke, um die Stücke als Waffen zu gebrauchen. Am anderen Tage gab es zahlreiche Zweikämpfe. Selbst in der Familie des ersten Konsuls tobte der Streit, zu dessen Beilegung der Minister Chaptal verfügte, daß beide Künstlerinnen der Truppe' des TheatreFrancais zugesellt, aber ihre Rollen streng gesondert würden. Zur Beruhigung derGemüther trug auch dann der mehrjährige Aufenthalt der Georges in ttußland bei. Sie war bei ihrem Eintritt in die Vühnenwelt erst sechzehn Jahre alt, dabei eine blühende Schönheit und tadellos .gewachseii. Sie spielte später in Erfurt in dem Parterre des Rois" und war noch unter dem zweiten Kaiserreich eine beliebte Schauspielerin für jugendlich; (besonders Pagen-) Rollen. Mll. Georges war eigentlich berühmter, als Mlle. Duchesnois. die 1835 starb und aunmehr bedenkmalt wird. VerlangtMucho's Best Havanna CigarS." Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in LieSdach.Material, 3 und 3 pl Ready Roostng, wasserdichte Slzeettng, feuer festem Asphalt. Jilz. Strotzpappe, Dach und Me tallJarben ?c. it. Offtce: 1J0 Weft vZary land Vtrake. Teiephon6l. Dachdecker ei. FSh'ge und verantwortliche Dachdecker.- Sie dächer. Trinidad und Gilsonite ASplzalt'DScher. Alle Arten CompisitionSDächer mit bestem Via terial. Offtce : . 5lo. 169, Aard : 180 $$. Marhlandstr. Telephon 861. JndianavoliS, Ind. Geschäfts - Uebernahme. Meinen freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a f t, , Ecke (vhio und Noble Straße, übernommen habe, und mich ben-ghen werde dieselbe zu einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zu gestalten. yeste Getränke und Cigarren ,c.
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