Indiana Tribüne, Volume 17, Number 138, Indianapolis, Marion County, 5 February 1894 — Page 2

ndiana Tribüne.

Erscheint Züglich nd onuia. Die tägliche Xri&ücc" Iozt durch den Träge, 12 Cent? per Kröche, die Sonntk!gS,Trtdüne- 6 Cents per Woche. B:ide zusammen ISEentS oder öS EentS per Monat. Per Post zugeschickt in Vor auSbezahlung kper Jahr. Offtee :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 5. Februar '94. in Monte.Chrlsto von Fleisch und Vlut. Wer kennt nicht des älteren DumaS jfamosen Grafen Monte-!hristo, der 'mit vollen Händen die kostbarsten Edelsteine um sich warf, wie ein spielendes Kind schnöde Kiesel ? Diese Romanfigur scheint in dem Capt. Rogers eine Gestalt von Fleisch und Blut geworden zu sein, denn dieser Mann besinnt sich in dem , ausschlieblichen Besitze von Diamantenfeldern, welche an 1000 Acres groß sind und in deren Schooß die gleißenden Edelsteine in ungeheurer Zahl liegen. Der Abbau dieser fabelhaft reichen Felder ist von demBesitzer bereits mit ungeahntemEr'folge begonnen und die Grube hat nach Dumas' berühmtem Diamantengrafen den Nainen Monte-Christo erhalten. Capt. Rogers ist ein Mann, dessen 'Haar von dem Schnee von 80 Wintern bereits gebleicht ist, aber trotz seines Alters besitzt er gewaltige Energie, die vor keinem 'Hinderniß zurücZschreckt, und er hat ganz allein aus seinen Diamantengruben gewaltige Schätze an das Tageslicht gefördert. Daß die Diamanten nicht blos in der Phantasie deS Capt. Rogers existiren und der Reichthum der Felder auch nicht von der geschwätzigen Frau Fama übertrieben ist, erhellt aus dem Berichte eines Special-Commissärs der Regierung, welcher die in Neu Süd-Wales belegeneu Gruben inspicirt und soeben in Sydney seinen Bericht erstattet hat. Capt. LZogers hat das Diamantfeld zuerst erblickt, als er im Jahre 1876 als Vertreter eines Syndicats nach Bingara gesandt wurde, um das Land auf seinen Goldgehalt zu untersuchen. Damals schon gewann er die Ueberzeugung, daß sich dort Edelsteine vorfinden müßten, und er beschloß, genaue Untersuchungen vorzunehmen, sobald er die Muße" dazu gewinnen würde. Acht Jahre verflossen, ehe diese Zeit kam ; allein er führte 'seinen Vorsatz aus und entdeckte bald eine Diamanten führende Ader. Von dem Reichthum des Feldes hatte er damals noch nicht die geringste Ahnung und er verkaufte feinen .Claim" für $17,000 an ein Consortium von Speculanten. Diese bildeten alsbald einen Ring" uno nahmen in kurzer Zeit den ganzen District auf, um jede Concurrenz auszuschließen. Trotzdem behielt Capt. Rogers das Feld im Auge, da er wußte, daß der Ring- wegen Mangel an Arbeitern die gesetzlich vorgeschriebenen Bedingungen nicht würde erfüllen Ton n:n und daß das Land wieder frei werden würde. Die trat in der That ein und nach fünfjährigem, geduldigem Warten erhielt er von der Regierung das Schürfrecht auf 25 Jahre. . Nachdem er in dem Besitze dieser werthvollen Gerechtsame war, ging der Mann, trotz seines hohen Alters, allein an die Arbeit. Er trieb einenSchacht, versah denselben mit einer starken Zimm:rung und schaffte dann die Erde in Säcken an die Oberfläche. Sodann trieb er zwei Stollen durch den oxydir ten Cement, ohne sich durch die gewaltigert Mühen abschrecken zu lassen. Wie ein Mann in seinem hohen Alter diese schweren Arbeiten ausführen konnte, erscheint fast wie ein Wunder. Seine Ausbeute war ungeheuer, 2189 Diamanten hatte er gefunden und all? Anzeichen deuteten darauf hin, daß dies noch nicht einmal der ergiebigste Theil des Feldes war. Um seine Arbeiten fortführen zu. können, construirte er einen Luftschacht. Allein dieser wurde überschwemmt und Capt. Rogers wurde in Folge des fortgesetzten Einathmens schlechter Luft so krank, daß er sechs Monate das Bett hüten mußte. Nach seiner Genesung nahm er die Arbeit wieder auf und nachdem er einen dritten Schacht fowie einen Stollen von 200 Fuß Länge gebaut hatte, fand er Diamanten in ungeheuren Mengen ; er nannte deshalb jenen Theil seiner Grube Bonanza. Bis dahin hatte der greise Diamantengräber wohl Proben seiner Edel' steine nach London, Amsterdam und New Fork gesandt, von dem eigentlichen Reichthum seiner Grube hatte er jedoch keinem Menschen etwas mitgetheilt.. Seine Diamanten waren von den europäischen wie amerikanischen Sachverständigen mit den brasilianischen Steinen für gleichwerthig erklärt worden, doch mußten wegen ihrer un? gewöhnlichen Härte in London beson dere Maschinen zum Schneiden und Schleifen construirt werden. Wie eZ heißt, hat Capt. Rogers von einem europäischen Hause (angeblich den RothschildZ) eine Offerte auf das AuZbeutungSrecht seiner Diamantengrube erhalten, auch wird er dieselbe wohl an nehmen, da er doch zu alt ist, um selbst den Betrieb mit der erforderlichen Energie fortsetzen zu können, und auch keinen Sohn hat, dem er die Fortführung deS Werkes anvertrauen könnte. Der Commissär, welcher' die Gruben Znspictrt hat, entwirft ein interessantes Bild von denselben. Die unterirdischen Massen haben eine graue Färbung und zeigen die Spuren neptunischer Gewalten. Ein dunkelgrüner Kiesel durchsetzt die Massen wie Pflaumen einen Pudding und wo diese Kiesel zahlreich sind, finden sich auch Diamanten in Massen. Außer den Diamanten kom- - men Rubinen, Granaten, Sapphire und Topase in kleinen Exemplaren sowie Gold und Platin vor. Die Diamanten sind meistens weiß oder gelb, seh? gelten roth. Im DurckschnZtt wZe-

gen die Steine zwei Karat, toq sino auch Exemplare von elf Karat gefunden worden. Visher betrug der Preis, den Capt. Rogers für die weißen Diamanten erhielt, $7 pro Karat, während für die Steine von ungleicher Färbung nur $2 pro Karat bezahlt

werden. Von dem Reichthum des alten Diamantengräbers Rogers gibt die Mittbeilunq des Warben Lawson, der im Auftrag des Bergbau - Departements die Gruben inspicirt hat, einen Vegriff. Dieser wusch in Gegenwart von Besuchern eine von ihm selbst gefo'rderte Masse von 65 Pfund Erde und diese enthielt ebenso viele schöne Steme. Cyanler's ZNibaesÄi. Die neuesten Nachrichten aus Zanzibar lassen kaum einen Zweifel übrig, daß zu den zahlreichen Wroerwartigleiten, welche dem amerikanischen Forscher W. Astor Chanler auf sein Expedition in das Innere des dunklen Erdtheils zugestoßen sind, ein ernstes Mißgeschick gekommen ist, welches dem Unternehmen vorläufig ein Ende macht. 80 Träger haben ihn im Stich gelassen und seine Begleitmannschaften bestehen jetzt nur noch auS 13 Eingeborenen, mit benen er nichts auszurichten nn Stande ist. Den letzten Bericht über das Ergebniß seiner Forschungen hatte Cchanler am 20. September vorigen Jahres aus seinem Lager in dem Daicho-Gebirge, ca. 10 Meilen nordlich vom Aequator und 40 Meilen nordöstlich vom Berge Kenia, abgesandt; dieser letztgenannte Berg ist ein Vulkan im Massailande mißt 6400 Meter und ist der nördliche Nachbar des Krlima Ndscharo. Wie der Forscher in seinem letzten Briefe meldete, 'hatte er damals noch 125 Mann sowie 75 Esel und wartete er auf die Rückkehr der von ihm vier Monate vorher an die Küste gesandten Leute, welche Esel, Waaren und Träger bringen sollten. Damals schon befürchtete er, daß dieselben nicht kommen würden, und jetzt wird aus Zanzibar gemeldet, daß bis auf 18 Mann seine sämmtlichen Leute desertirt sind. Da Chanler vor dem Eintreffen der erwarteten Verstärkungen nicht weiter nach Norden vordringen wollte, erscheint wohl ausgeschlossen, daß er nach seinem letzten Mißgeschick noch daran denkt. Glücklicherweise ist hinsichtlich seiner persönlichen Sicherheit nichts zu befürchten, denn es dürfte ihm nicht schwer werden, mit dem kleinen Häuflein seiner Getreuen auf dem Tana Fluß an den Ocean zu gelangen. Daß die Expedition Chanler's ein so unerwartetes Ende finden sollte, ist zu bedauern. Aus seinen bisherigen Mittheilungen erhellte, daß das von ihm gewählte Forschungsgebiet reiche Ausbeute bot. In dem österreichischen Lieutenant von Höhnel 'hatte Chanler einen ausgezeichneten Mitarbeiter dessen Aufnahmen in einer Karte kh:ilweise bereits zur Publication gelangt sind. In seinem letzten Briefe werft Chanler auf weiteres von ihm gesammeltes kartographisches Material von hahem Werthe hin und sobald dieses nach Europa gelangt, werden die Geoaraphen von einem ca. 400 Quadratmeilen Gebiete, das bisher auf den Landkarten als weißer Fleck erschien genaue Kenntniß erhalten. Der höchst werthvollen Hilfe des Lieutenants von Höhnel ist Chanler leider schon inj August verlustig gegangen, denn jener wurde von einem Rhinoceros so schwer verletzt, daß er unverzüglich nach Europa transportirt werden mußte. Chanler, der seine Expedition im September des JahreS 1892 antrat, fuhr den Tana Fluß hinauf, um feine Aufnahmen in 'dem Geriete des Vulkans Kenia zu beginnen. Von der Mitte December bis zum September war er in einem vollständig unerforschten Gegend thätig. In dem genannten Zeitraum stellte er die Hydrographie eines bedeutenden Gebiets östlich und westlich von Kenia fest; er beschrieb das fruchtbare sowie dicht" bewohnte Jombene - Gebirge und entdeckte das merkwürdige Marisi el Lugwa Lambo Plateau, eine vulkanische Masse, die sich aus btx Ebene abrupt 500 Fuß hoch erhebt. Ferner aelangte er nn den Lorian Sumpf, erforschte den General Matthews Gebirgszuq. entdeckte den Stamm der fast ausschließlich von Honig lebenden Wandorobo und brachte einige Wochen unter dem Stamm der Rendie zu, welche bis dahin von einem Weißen weder etwas gehört, noch gesehen hat--ten, wiewohl sie von Barawa-Händ-lern beträchtliche Quantitäten amerikanischen Baumwollenstoffes erhandelt hatten. Dieser letztgenannte Stamm zählt, nach Chanler, an die 15,000 Köpfe und besitzt riesige Kameel- und EselHerden. Trotzdem konnte er von ihnen nur 10 Esel kaufen-und mußte er für dieselben enorme Preise zahlen. Er räth in seinem Briefe allen Forschern, diesen interessanten Stamm nicht auf zusuchen. es sei denn, daß sie nöthigenfalls einen Kamps aufnehmen kon nen. Da Chanler diele Packthiere verloren yatte und von den Rendlle keinen Ersatz erhalten konnte, sah er sich genöthigt, nach Dalcho zuruckzukeh ren. von wo auS er nach der Küste um Verstärkungen sandte. Die Massendesertionen' erfolgten, während er auf diese wartete. sannt. Sie: Männchen. heute kriegst Du Dein Leibgericht." Er: Hm!" Sie: Ich habe Dir an allen Kleidern die Knopfe und Anhan ger angenäht." Er: Hm! Hm!" Sie: Den Teppich, der Dir in Deinem Arbeit.szimmer so mißfiel, hab ich durch einen anderen ersetzt." Er: Hm! Hm! Hm!" Sie: Weißt Du. Männchen, gestern bei Müllers mußte ich Wich bewundern, Du schütteltest die Witz ja geradezu aus dem Aermel. Er: LiebeZ Kind, ich kann Vieles aus dem Aermel schütteln, nur kein yeues zeldenes Kleid!"

Vom Jnlande. .Gestorben ist der 91 Jahre alte Solomon Gillett. ein Oheim des Congreßmitgliedes Gillett, in Elmira. N. Y., wo er seit 50 Jahren gelebt hatte. Er war als sehr wohlhabend

bekannt. In Wilmington, Del., ist kürzlich eine Maschine erfunden worden, um Glasplatten zu walzen. Dieselbe liefert vollendete Splcgelschnoen von 1 bis 1 1-2 Zoll Dicke und 16 Fuß Höhe. 3 der Nähe vonHancoö, Mo., erschoß der junge Farmer Jack Decker emen ihm seit längerer Zeit mißliebigen Kaufmann Namens J.M. Dunkin. Letzterer soll ein ziemlich verwegener Charakter gewesen sein, doch bedarf die direkte Veranlassung zu der Mordthat noch näherer Aufklärung. Der Thater befindet sich in Haft. Die??armerinderUmgegend von Velvidere in dem Illinoisschen County Loone wollen die Stadt zwingen, auf dem Marktplatze Pfähle zum Anbinden der Gespanne der Marktfuhren aufzustellen. Ihrer 50 aus der südlichen Umgegend traten neulich zu oem Blschwsse zusammen, den dortigen Markt nicht eher zu oesuchen, als bis die gewünschten Pfähle dort aufgestellt sind. Eine Bombe wurde bei einem zwanzigjährigen Manne gefunden. der sich im New Haven House" zu New Haven. Conn., das Leben genommen hat, indem er die Gashähne in seinem Zimmer öffnete. Er hatte sich als I. E. Lawrence von Utica. New, Vork. in's Hotelregister eingeschrieben, aber alle Papiere verbrannt, durch welche sein wirklicher Name und sein Herkommen hätten festgestellt werden können. Während seines kürzlichen Aufenthaltes in New York wurde der apostolische Delegat Satolli von einem Comite unzufriedener irischer Geistlichen und Laien aus der Diöcese Denver aufgesucht, welche gegen den Bischof Matz Beschuldigungen aller anbringen wollten. Im Grunde i . ommen handelte es sich auch in diesi.u Falle nur um eine gewisse Deutschenhetze, doch blitzten die Herren damit bei dem Delegaten ganz gehörig ab. indem derselbe sich entschieden weigerte, das Comite überhaupt nur anzuhören. Darob natürlich bittere Wuth unter den Comitemitgliedern, die indessen unverrichteter Sache wieder abziehen konnten. Ein angesehener Deutscher, dessen Stimme im demokratischen Parteirath von Süd-Jllinois häufig entscheidend in die Wagschale siel, ist in Henry Dose, dem weit und breit bekannten Apotheker von New Athens, Jll., hingeschieden. Herr Dose wurde erst vor zwei Monaten von Präsident Cleveland zum Postmeister besagter Stadt ernannt, wo' er auch viele Jahre lang das Amt des Polizeirichters bekleidet hat. Dose war in Hechendorf, Holstein, geboren, 59 Jahre alt und seit vielen Jahren in New Athens ansässig. Sein Name wurde in Verbindung mit jeder fortschrittlichen Bewegung in Süd-Jlli-nois während des letzten VierteljahrHunderts genannt. Schnelle Rechtspflege ist in Centralia in Illinois an einem Neger geübt worden. In der Sonntag Nacht wurde W. H. Hefter, ein alter, reicher Bürger von Centralia, von einem farbigen Farmarbeiter Namens Porter um $550 in Gold- und Silbergeld bestohlen. Porter wurde wegen des Diebstahls am Montag Morgen um Vier verhaftet und im Besitze des gestohlenen Geldes betroffen. Ein paar Stunden später wurde er nach Salem gebracht, dort von den Großgeschworenen in Anklagestand versetzt, sodann dem Strafrichter vorgeführt und auf Grund seines Geständnisses zu fünfjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt. Zwischen der Zeit der VerÜbung des Diebstahls urtd der Bestrafung des Diebes war noch kaum ein halber Tag vergangen. Der Präsident der City Nationalbank" in Marshalltown in Iowa sank neulich auf seinem Wege zum Mittagessen eine kurze Strecke von seiner Wohnung todt auf der Straße nieder. Er war einer der ältesten und angesehensten Bürger der Stadt; vor mehreren Jahren war er Mitglied der Staatsgesetzgebung und hatte mehrere öffentliche Vertrauensämter zu verwalten. Schon am Morsen des Tages fühlte er sich unwohl und als er zum Mittagessen gehen wollte, wollte sein Sohn einen Wagen herbeirufen, um den Vater nach Hause fahren zu lassen, dieser aber warf ein, daß er, wenn er nicht mehr gehen könne, sterben wolle. Schon vor emigen Monaten hatte er geäußert, daß er einmal plötzlich, in Folge eines Herzschlages aus dem Leben scheiden werde. Ein soeben erschienene? Vorbericht über die Einnahmen und Ausgaben der amerikanischen Eisenbahnen in dem am 20. Juni v. I. zu Ende . gegangenen Rechnungsjahre enthält ' äußerst interessante Angaben von 579 Eisenbahngesellschaften, deren Berichte vor dem 1. December eingegangen sind und den Betrieb von 145,869.53 Meilen Eisenbahn betreffen. Die Brutto-Einnahmen betrugen 51.085.653.281. wovon $322,805,538 auf die Pers onalbeförderung, $739, 249.365 auf den Güterverkehr entfallen und $23,630.378 aus andermEinnahmequellen stammen. Die Betriebskosten beliefen sich auf $735.427.532 oder 66.74 Prozent Her Gesam mteinnähme, Mch deren Abzug eine Reineinnähme von $350,257,740 verblieb. Darnach betrugen auf die Meile des ganzen Eis enbahnnetzes die Einnahmen $7,443, die Ausgaben $5,02 und der Reinertrag $2.401. Im Durchschnitte entfielen auf die Meile von beförderten Passagieren 87,923,. während im Ganzen 12.825.973,314 Perl S?5N . befördert wurden. ton he;

isürerbesöröerung, weicye im ranzen 84.907.043.814 Tonnen Fracht betrug, kamen durchschmttlich 582.692 Tonnen auf die Meile. Die Zunahme des Frachtverkehrs in dem letzten Rechnungsjahre entspricht ziemlich der aus

früheren Jahren. Der Vergleich zwischen den Netto-Einkünsten der einzelnen Bahnen in den Jahren 1892 und 1893 erzielt für das letztere eine Steiqerung von $9.774.957 und in den Dividenden eine solche von $1.963.713. während $16.048.405 demUeberschuß Forfds zuflössen. Aus diesen Zahlen ist zu ersehen, day die Eisenbahnen bis zum 30. Juni 1893 den Einfluß der schlechten Zeiten noch nicht gesuhlt ya-. ben. die allerdings rn der zweiten Hälfte des vorigen Jahres viele Eisen, bahnen in die Hände von Massenve.waltcrn getrieben hat. .,, Vom Auslande. Die russische freiwilliqe Flotte", die sich gegenwärtig auS den acht Dampfern Rossya", Moskwa". Kostroma", Nischny Nowgorod", Orel", Ssaratow", Ja,oßlato" und Tarmbow" zusammensetzt, wird demnächst um zwei neue schnellgehende Dampfer erweitert, die auf den Werften von Gebrüder Denmes & Co. in Dumbarton (Süd-Schottland) und Vurmeister in Kopenhagen erbaut werden. Die neuen Dampfer, die eine Größe von je 4000 Tonnen Wasserverdrängung bei 350 Fuß Länge, 43 Fuß Breite und 20 Fuß Tiefgang erhalten, werden, ihren Dimensionen nach, den übrigen letzt erbauten Schiffen der freiwilligen Flotte nachstehen, ihrer Schnelligkeit nach dieselben aber übertreffen, da sie bei je 3000 Tonnen Deplacement nicht unter 20 Knoten Fahrt besitzen sollen. Der schnellste Dampfer der freiwilligen Flotte war bisher der Dampfer Orel", der eine Schnelligkeit von 19 Knoten in der Stunde entwickelt. Ein Mensch, der seinen Unterhalt dadurch erworben, daß er sich gewerbsmäßig durchprügeln ließ, hat kürzlich in einem Grenzdorfe bei Memel geendet; es war ein unverheirathete? Lithauer, Namens Karalus, der durch übermäßigen Branntweingenuß nach und nach jede Lust zur Arbeit verloren hatte. In den letzten. Jahren hat er fast gar kein Bedürfniß nach Speise gehabt, sondern fast ausschließlich von Branntwein gelebt. Diesen pflegte er sich in letzter Zeit dadurch zu verschaffen, daß er sich m den Wirthshäusern zum Gaudium der rohen Zecher durchprügeln ließ. Im Aushalten von Schlägen hatte er eine solche Virtuosität erlangt, daß er sich beispielsweise in dem Dorfe Schnaugsten, ohne eine Miene zu verziehen, 40 Hiebe mit einem daumendicken Stocke aufzählen ließ. Als Entgelt für ein solch freiwilliges Martyrium bekam er dann einen Halben" Branntwein und zog von bannen. Trotz seiner ungcsuttden Beschäftigung" hat der Mann ein Lebensalter von über 50 Jahren erreicht. Man kennt nicht wenige Künstler, die ihrer Arme beraubt, dadurch eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, daß sie mit den Füßen malten. Ein weit seltener vorkommendes Curiosum wird nun aus Bristol in Eng--land berichtet. In dem dortigen Museum sind gegenwärtig die Werke eines jungen Mannes ausgestellt, der mit seinen Zähnen eine Reihe von Gemälden gemalt hat, welchen man viel Gutes nachrühmt. Nachdem der Jüngling. der schon in frühester Jugend große Befähigung zum Zeichnen und Malen zeigte, im Alter von 10 Jahren bei einem Eisenbahnunglück beide Arme eingebüßt hatte, gab ihm sein Lehrer halb im Ernste, halb im Scherze, den Rath, zu versuchen, ob er nicht im Stande sei, einen Bleistift zwischen den Zähnen zu halten und in dieser Weise zu zeichnen. Der Zögling befolgte den Rath und machte solche Fortschritte, daß er nach kurzer Zeit die Erlaubniß erhielt, zwei Jahre lang an den Kursen im South-Ken-sington-Museum theilzunehmen. Heute verdient er viel Geld und seine Akbelten sind sehr gesucht. JnPestistdaSfünfzlg jährige Schriftsteller-Jubiläum des Dichters Moriz Jokai unter ganz besondereiu Glänze gefeiert worden. In der Festsitzung der Akademie, in welche Jokai feierlich eingeholt wurde, waren die gesammten Minister unter der Führung des Cabinets-Chefs Wekerle, die Mitglieder desOberhauses, an ihrer Spitze Vicepräsident v. Sztary, die Mehrzahl der Mitglieder des Abgeordnetenhauses mit dem Präsidenten Dr. Bauffy, die Generalität unter dem Corps-Commandanten Feldzeugmeister Prinzen Lobkowitz, sowie die hervorragendsten Vertreter der Kunst, Wissenschaft und Litteratur, und AbOrdnungen aus allen Theilen des Reiches anwesend. Der Minister am Hoflager, Graf Ludwig Tisza, verlas ein kaiserliches Handschreiben, in welchem der Dichter beglückwünscht wird. Der Cultusminister begrüßte ihn Nameng der Regierung, der Oberbürgermeister übergab ihm das Diplom als Ehrenbürger. Dem Jubilar wurden 200.000 Kronen (Subskription auf seine in den nächsten drei Jahren auszugebenden Werke) überreicht. Ueber die Person dc Almami Sabodu, des Häuptlings der Sofas (in Südost-Afrika), liest man in englischen Blättern : Der Almami Sabodu ist ein schön gebauter und edel aussehender Mann. Anscheinend ist er von sanftem, gütigem Charakter. In Wirklichkeit aber ist er streng und unerbittlich. Sein jetziges Reich hat er lediglich seinem eigenen Genie zu verdanken und nur feine starke Hand hält es zusammen. Sollte diese Hand erschlaffen, so würde es sofort in Stücke fallen. Seine Hauptstadt Bissandu besteht thatsächlich aus zwei Städten, nämlich dem eigentlichen Bissandu und dem Palast deS Almami. Die eigentliche Stadt hat gute Straßen und die Häusex nehmen sich wohnlicb auS. Ein Baumweg führt von der Stsdt.nqcö dem Palast. den eine drei-

fache Mauer umschließt, während an den Ecken hohe Thürme emporragen. Die Zitadelle ist mit Kanonen ausgerüstet. Mitten in den Palastgebäulichkeiten befindet sich das Gericht. Eine

eigenthumliche Sitte der Sofas ist, bafc die Qinricktuna aller zum Tode Verurtheutcn nur rn der Hauptstadt erfolgt." Die Königin Wilhelmine von Rolland beainnt 'bereits, obwohl sie nicht viel älter ist, als 13 5vabre. Äeicken lenes unlenktam;n Charakters zu geben, durch welchen sich au ihr verstorbener Vater auszeichnete". Die kleine Majestät scheint. wenn sie im Wagen durch die Braken der Stadt fährt, durch das Grüßen ihrer getreuen Unterthanen furchtbar gelangweilt zu werden. So weigerte sie sick iünast. als sie sich mit ihrer englischen Erzieherin Miß SarenWinter auf einer Ausfahrt befand, . i v;. m:!t. v. an " f yarlnalllg, 'oie vcußc oer 'ouiocrgc benden durch Kopfneiaen zu erwidern. Als sie nach dem Paläste zurückkehrte. Hescthl ihr die Erzieherin, um sie für .ihren ungehorsam zu 'bestrafen, sofort zu Bett zu gehen. Da kam die Gouvernante aber schön an. Die junge Königin rannte wie eine Wilde im Aimmer umher, stampfte mit den Fuhm I,s ,knd rief entrüstet: Was! Ich die Königin soll um 7 Uhr Abends zu Bett gehen?" Trotzdem gelang es der Autorität der Miedenn. die 'durch ein Machtwort der Königin-Re-gentln unterstutzt wurde, die kleine Königin zur Vernunft zu bringen, und Ihre Majestät bequemte sich schließlich dazu, ihre Strafe zu öerbüßen. Die Wittwe des- großen englischen Schriftstellers William Makepeace Thackeray ist. 75 Jahre alt, einem Schlaganfall erlegen. Die alte Dame hat die letzten 40 Jahre ein äußerst zurückgezogenes Leben geführt. Die Verstorbene war eine Tochter des indischen Obersten Shawe und wurde Thackeray im Jahre 1836 angetraut. Der berühmte Schriftsteller genoß nur wenige Jahre eines ungestörten Eheglücks. Im Jahre 1840 brach die Geistesgstörtheit bei seiner Gemahlin aus, von welcher sie nie geheilt worden ist. Der Gatte brachte sie von einem Bade in das andere, er pflegte sie mit unermüdlicher Aufopferung. immer hoffend, daß dieGenesung kommen werde. Sie kam aber leider nie. Thackeray sah schließlich ein, daß er sich der Wahrheit nicht länger verschließen könne. Er ging nach London zurück, ern einsamer, fast gebrochener Mann. Jetzt, dreißig Jahre nach dem Tode des großen Schnftstellers. werden Gatte und Gattin im stillen Grabe von Wanstead wieder vereiniat werden. Trotz aller anarchistischer Propaganda gibt es doch noch edle Menschen in Spanien. In Saragossa hat eine arme Dienstmagd, welche seit Jahren der Wittwe eines hohen Offiziers dient, in der Lotterie die hübsche Summe von 60,000 Pesetas gewonnen. Mit dieser Summe hätte das Mädchen sich eine ruhige Existenz sichern können, ohne fremder Leute Brod zu essen, es hat aber vorgezogen, der Wittwe, welche sich in sehr dürft!gen Verhältnissen befindet, die 60.000 Pesetas einzuhändigen, mit der Bitte, ihrem Herzenswunsche gemäß, ihre zwei Söhne auf die Hochschule zu schikken. Es selbst wolle nach wie vor eine' getreue, arbeitsame Mago sein. Ein Jagercommando des Bjelomorskischen Regiments, aus 60 Mann Soldaten und drei Osfizieren mit dem Lieutenant E. v. Hennings an der Spitze bestehend, ist zur Bärenjagd in daS Olonezsche Gouvernement ausgerückt aewesen. Das Kommando hat auf diesem Jagdzuge 7 Bären zur Strecke gebracht, darunter drei recht große Exemplare. Fünf von ihnen wurden mit der Kugel erlegt uno zwei mit Dem Bazonnet nach heißem Kampf getödtet. In Dessau ist ein Verein in der Bildung begriffen, welcher alle Wittwen und Wittwer der anhaU tischen Residenz umfassen soll, die sich entschlossen haben, nicht wieder zu heirathen. Nach den Vereinssatzungen werden im Wmter musikalische Unter Haltungen veranstaltet und im Som mer gemeinschaftliche Ausilüae ot macht. Unter sothanen Umständen wlN woyl m diesem Kreise die ehe feindliche Gesinnunä nickt lana vor halten, vielmehr der schlaue kleine Gott mit Dem Psett und Bogen ein recht ge segnetes Wirkungöfeld finden. Neulich wurden v o n der Straße aus nach der. Wohnung der Lehrerin Fräulein von Trompczynska in Opalenitza bei Pofen zwei Schüsse abgegeben, welche dem Anscheine nach aus einem Revolver kamen. Die eine Mel gmg durch das Fenster, dura voorie in Arustyoye die gegenüberlieende Thür des Nebenzimmers und wurde auf dem Fußboden vorgefunden. Die andere Kugel ging ebenfalls durchS Fenster und traf etwa in Mannshöhe die Wand. . Einige Tage darauf sind wieder vier Schüsse nach der Wohnung der Lehrerin abgefeuert worden. Die Fenster der Wohnung waren von innen mit starken Brettern verstellt. Drei Kugeln blieben in einem Krett stecken und die vierte ging in daS nahe am Fenster stehende Klavier. Die Veranlassung zu der Frevelthat ist pnbekannt. Auch ist der Thäter bis ftßi mcht ermittelt worden. - Die Gräfin von ChaveauNaryskln. die vor kurzer Zeit gestorben ist, besaß eine Sammlung von Bettflafchen, die einst dem Schriftsteller Nestor Roqueplan gehörte, der eine fabelhafte Summ; dafür bezahlt hatte. Diese Bettflaschen haben den derühmtesten Damen der Vergangenheit Dienste geleistet. Man findet in der Sammlung die Bettwärmer der schonen nna pon Bretagne, 'die sich erst pem . verhaßten Könige Karl henz Achten . und später .seinem Nachfolger Ludwig' dem Zwölften vermählen mußte, Dianas vyn Soitiys. Ux Ge

liebten 'Heinrichs des Zweiten von Frankreich, der unglücklichen Schottenkönigin Maria Stuart, der berühmten Kurtisane Marion Delorme, des Fräuleins von Fontanges, der Geliebten

Ludwigs des Vierzehnten, der Frau von Pompadour u. s. w. Die Erben der Grafin von Chaveau-Naryskin haben die Absicht, diese einzig in ihre? Art dastehenbe" Sammlung einem Panser Museum als Geschenk anzubieten. !tn Sardinien ft e h t w i i in Unter-Jtalien das Raubwesen noch immer in Blüthe. Eine aus unaefähr 20 Personen bestehende, mit Flinten, Revolvern und Aexten bewaffnete Rauverbände überfiel wahrend der Nacht das von dem Gutsbessner Cambula. einem für sehr reich gehaltenen Manne, bewohnte Landhaus unweit von barm bei Cagllari und erbrach alle Kisten und Truhen. Die Räuber wußten nicht, daß drei Karabinieri im Worse waren. Diese verfolgten die Verbrecher und verwundeten den Räuberhauptmann Mo und seinen Genossey Laju,- die Beide festgenommen wurven. muen nocy vie anoece Mitglieder der Bande verwundet wor den fern : sie wurden iedoch von ihren Gefährten in den Busch geschleppt. Die Räuber haben infolge des unerwarte ten Erscheinens der arabmieri ihre Plünderung des Landhauses nicht ZU Ende führen können und haben nur 135 Lire geraubt. Von den Karabinieri trug nur ein Einziger eine leichte Schußwunde davon. Groß ist die Äabl Derjenigen, welche mit Stottern, Stammein. Lispeln und anderen sprachseylern bebaftet sind. Nach dem von Dr. hervin für Frankröla) veröffentlichten Untersuchungsresultate finden stch sechs Stotterer bei 1000 mannlichen Bewohnern. Nach den Untersuchungen. welche Dr. Berkhan in den Bürgerschulen zu Braunschweig vornahm, kommt auf 74 Knaben ein Stotterer. aber erst unter 674 Mädchen ist ein stotterndes zu finden. Für Deutsch land rechnet man eine geringere Zahl als in Frankreich, nämlich nur 2 Stotterer auf 1000 männliche Bewohner, demnach würden im alten Vaterlande 9095,000 Stotternde vorhandensein. Man versuchte früher durch einen Schnitt in die Zunge und durch Medikamente das Stottern zu beseitigen, leider ohne allen Erfolg. In neuerer Zeit sind mit pädagogischen Mitteln die erfreulichsten Resultate in Bezug auf die Heilung des Sprachgebrechens erzielt und Anstalten für Stotternde errichtet worden. Bei Fleiß und gutem Willen von Seiten der Sprachkranken kann der Lehrer die Beseitigung des Uebels garantiren. Seit einigen Jahren besteht in Ham bürg ein Institut, welches von Herrn Müller geleitet und in welchem bereits 175 Personen, die mit Sprachfehlern behaftet waren, geheilt worden sind. Im religiösen Wahnstnn hat sich der bei dem Handelsmann Berndt an 'der Prenzlauer Chaussee in Berlin dienende 22jährige Kutscher Richter aus Maltsch a. W. eineSelbstVerstümmelung zugefügt, die seinen Tod zur Folge hatte. Der junge Mann schwärmte seit einiger Zeit für die Bestrebungen der Heilsarmee und besuchte häufig ihre Büß- und Beidersammlungen. Diese Gebetsübungen scheinen auf ihn ganz 'besonders eingewirkt und ihm dann den Kopf vollstandig verwirrt zu haben; denn als er neulich Abends in der elften Stunde von einer Bußverfammlung nachHause kam. warf er seine Kleider ab und peitschte den bloßen Rücken derartig mit einer Reitgerte, daß 'daS Blut in Strömen floß. Darauf schlug er sich mit einer Kartoffelhacke zwei Finger der linken Hand ab und versuchte dann die ganze Hand abzuhauen. Hieran wurde er jedoch durch seinen DienstHerrn verbindert, im nächsten Auaenblick aber sank er schon ohnmächtig zu Boden, und noch ehe ärztliche Hilfe zur Stelle war, hatte er stch verblutet. Ein auf dem Futterkasten liegender. mit Blerstrst eschrlehener Zettel besagte, daß der Unglückliche die Geißeluna und 'SMstverstllmmelung verübte, um schnell in den Himmel zu kommen, um dort Heilssoldat" zu werden, was ihm hier auf Erden nicht vergönnt sei. 1 Hoffnung. Er (pathetisch): Und wollen Sie mich gwiz ohne Hofs nun gehen lassen, kein Hoffnungs strahl für die Zukunft?" , Sie: 0 ja, in längstens vierzehn Tagen werden Sie sich in em anderes Madchen der liebt haben." Monolog. Student (im Adreßbuch die Ruhm Schneider überlaufend): Drei Seiten voll..., und dabei läuft man mit solch' einem alten Wlnteruberneder be?''" Dach -Material. T. F. SMITHER, Händler in ieSdach'Vkllterial, 3 und 3 i eady Skvofing, wasserdichte Eheeting. feuer festem USphalt.Jilz. Etrohpappe, Dach und Me tall.Jarben ,c. ,c. Office: I veft Mary laudLtrafte. Telephon 861. Dach d e ck e r e i. Fähige und verantwottliche Dachdecker. SieS dächer, Trinidad und Silsonite ApbaltDLcher. Alle Arten SompifttionD2cher mit bestem Vif terial. Office : . , No. 169, Sard : 180 23. Maryland ftr. Telephon LSI. Indianapolis, Ind.

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