Indiana Tribüne, Volume 17, Number 137, Indianapolis, Marion County, 4 February 1894 — Page 9

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Grayö tzerttselbstschreiber.

Dono llbert Aus dem unerschöpflichen Füllhorn der Elektrotechnik streut der Erfinder' geist immer neueGaben auf den Markt, , , VI , I . ? 1 und vas große Puvlllum Nlmmi Mli immer frischem Begehren die Wunvei entgegen, erweitert sie mit unersättl!che.r Phantasie zu märchenhaften Errungenschaften, baut wohl mitunttt daraus seine utopistischen Vorstellungen einer vollendeteren Zukunft, ls ver gißt zu gern und zu leicht, daß Alles die Frucht muysamer.nuchterner Atlcmarbeit ist und an zahllosen nüchternen, kleinsten Nebenumstanoen des prakttsehen Lebens seine engen Grenzen sin det. In den legten Tagen ha! sich die Presse vielfach mit einem amen v!' faßt, der in den weiten streifen bei Laien nicht zu den bekannten gehört Der Ehicagocr Professor El'sha Gray itrvirfr?rf in (S ?&,civ? 7?z 3t? I UI.Vlt'.QItu tlt w vtv;i"(t - lephons, ist mit der Aufsehen erregen den Erfindung eines Fernselbstschreibers". wie das ins Deutsche übcrtra. gene Wort Telautograph" lautet, doi die breite Oeffentlichkeit getreten. Et hatte schon im Jahre 1877, gleichzeitie mit der Telephonerfrndung Bells. cu einer zwei Oktaven umfassenden ctfo. viatur von Boston nach New York übel eine 145 Kilometer lange Lirne Mew' dien übertragen und seine Zuhöre? ii? der Stemwayhall in Erstaunen ver. mit . II. C. . 'ri.!jt. V.- I Vk- W er nane oie geljlrce oee. it 5ilfe eines allaemein bekannten 1 -3 i w akustischen Gesetzes auf e:n und demselben Telephondraht acht Telegramme gleichzeitig abzusenden. Er stellte am Empfangsorte acht Stabpaare von. verschiedener musikalischerSttmmung aus. zerm ,onen rrgeno eines koiqvzz schwingt nur der ihm gleichgestimmte mit, während die anderen, höher oder tiefer gestimmten, schweigen. So trifft jeder dr acht gewissermaßen eine Aus. wayt unter oen von oer l)erne yeroer. telephonirten Tönen, er empfangt sei? eigenes für ihn bestimmtes Telk' gramm. Tönend gibt er nur dieses wieder; das geübte Ohr eines Telegra. phcnbeamten versteht die Bedeutung der Tonzeichen. Mit dem Telautograph befindet sich nun Gray gänzlich auf dem Gebiet de3 Telegraphenwesens. Er ist Nich! ixe Erste, welcher den Versuch macht, Handschriften oder Zeichnungen auf eliktrischem Drahte in die Ferne zr übertragen. Diese Versuche fallen ur, Gegentheil mit den anfänglichen Bemühungen der modernen Telegraph zusammen. Eine der frühesten Erfm.düngen ging von folgender Idee aus: Auf einem chemisch präparirten Blati Papier an der Empfangsstation geht ein Mktallstift hin und her. So ofj ein elektrischer Strom den Stift durch' schießt, entsteht eine chemische Zerset zung, das Papier färbt sich an der be. treffenden Stelle blau. Bleibt einmal der Strom aus.'fo bleibt auch der ent sprechende Punkt am Papier ungefärbt weiß. Aus diesen weißen Stellen setzel. sich nach und nach die Schriftzeicher zusammen. ES erwächst nun die Verhältnis mäßig leichte .Aufgabe, an der Absendestation einen ebensolchen Stift in genau demselben Tempo (Synchron") über das Original hin-, und hergehen zu lassen. Das Original, sei es eir Brief oder eine Skizze, ist mit schlecht leitender Tinte auf gut leitende Papier geschrieben. Jedesmal wem. der Stift der Aufgabestation auf einer solchen schlecht leitenden Tlntenstrii stößt, wird der Strom unterbrochen der Stift an der Empfangsstation e,. hält keine Elektrizität zugeschickt, ei läßt die genau entsprechende Stelle aus seiner Kopie tveiß. Man sieht, die Stifte müssen gleich, zeitig j5en Punkt des Papiers beruh. ren. wrnn ein Brief oder eine Zeichnunz wiedergegeben werden soll. Sic können in hin- und hergehender oder in spiralsörmigerBewegung diese Aufgab'. erfülle, jedenfalls-aber wird die Pro. c n i f r i . eom ymitanono eccneinen uno Die. eil veanfpruqen. V?el einfacher ist die Idee GravZ die freilich im Grunde genommen nicht I, - L I r. leine eigene oee iz, fonoern ontiu von Anderen, aber in weniger befrte. l t cty e. i . c ... ! P Diarnoer 2useip ausgesuari woioen iz;. Das Verdienst Grays besteht darin, einen auöerft tn erdachten und fey: vollkommen wirkenden Apparat gebaul zu yaoen. elorr einen auzu ein er. dachten, allzu complicirten. Auf dern . rv.j-i r v eoieie oer cauu wie aus oem oer Kunst ist aber das Einfachste das Volkendetste. Es ist aus vielen Zeitunglberlchken bereits bekannt, daß Jedermann ohre weitere Vorübung mit dem Grayschen Apparat schreiben kann. Man tritt qn da Pult, ergreift einen gewohnl. chen Bleistift, der an zwei leicht gespannten Schnüren befestigt ist, und schreibt seine Nachricht hin oder entwirft die Skizze, die man in die Ferne senden will. i An der Empfangsstation, an einem Ähnlichen Pult, über einer ganz glei. eben Papierrolle, bewegt sich, ebenfalls ein Schreibstift, und zwar diesmal, auö praktischen Gründen, ein Tinten, stift, e!n Eapillarröbrchen, daö aus ei nem Gefäße Anilinfarbe ansaugt und feine Striche über daZ Blatt zieht, Diese? Schreibröhrchen wird von zwei Ätuminiumarmen geyatien, es vacei die Ecke, an welcher die zwi Aluminiumstabe m Wmkel zusammen. stoßen. '. Der Winkel, den diese zwei Stäbe mit einander bilden, ihre verschiedenen oder gleichen L'änaen entsprechen mm genau dem Winkel und den Langen der zwei Schnüre, welche den Bleistift des Absenders festigten. Die ganze Erfindung läuft also darauf hinaus, daj di; Aluminiumstäbe de3; Empfänaer?

yre Bewegungen der Schnüre des Tldsenders q?treulich mitmachen, mit fu tater Gkichzeitigkeit, und daß sie dabei das S6:reibrö?)rÄen imi?r aerkau

in dieselbe Stellung bringn, in welcher der Schreibstift des Absenders sich b findet. V Vt JTt . 'Lenn woraus veruyt lM irunoe s(k nommen i le Idee der ganzen Erf-.. duna? Auf eifern sehr einfachen g?ornet?Z. sH n Lehrsah. den jeder Laie ohneWe teres auo seiner eigenen Anschauun?. beitatlae'l kann. Namllch aus to'T Saiz: Ider Punkt in einer Ebene k't durch ferne Abstände von zwei sestgege benen Punkten bestimmt. Die lbene, um die es sich h:er !)az? dclt. ist die Schreibsläche des Papier:'; die Abs.'ände jedes Punktes der Schchi , werden durch die Schnüre gemessln und telegraphisch aus d:e zwei Aluin niumacme übertragen. Wie wird döZ erreickt? Die Schnüre des Absenders laufen über zwei federnde Trommeln, ht mtt VslbnrslDem VftbUNDCn IlNd. I v .. J" V I 'Bewegt sich der Bleistift nach rechts hin, so wird die eine Schnur angezo. n. die Trommel wickelt sich ab, dak gaaxab dreht sich mit. So viel Zchr abgewickelt wird, so viel Zähne lausen um. Jeder Zahn schließt aber einenStrom und gibt damit einen tltt irischen Stoß nach der fernen Em sangsstation hin. Soviel Zähne, so. t Stromstöße, Di: Länae der abaewickeltcn SÄnur. i der Weg. den der sich entfernende 1 ' ' . . tit genommen hat, zählt sich und rfrrrT in Ammn r vy v v w w Stromstoß kann, um ein Beispiel zu .hn, einem zehntel Millimeter Schnurlänge entsprechen. cn bct EirmfanaSstation werden un alle diese Stromstöße in Bewemnatn der Aluminwmstanzen um. um Ri finden Heb ebenfalls 5Zabn. äder. ebenfalls Trommeln, ebenfalls Schnüre.dic an den Aluminiumstangm gestreckt und steif gehalten werden. Je. r Stromstoß löst einen Zahn aus, t man äbnlickeS am Anker einer Taschenuhr beobachten kann, dieTrom.l lauft um. die Schnur wickelt sich zh und führt die Aluminiumstangen it dem Farbenröhrchen nach rechts hinüber. Genau die gleiche Bewegung ie beim Absende?, Genau so wie die Schnur links. funktionirt auch die zweite Schnur rechts. Jede besitzt demnach nicht nur ihre eigene Trommel, Zahnrad u. s. w. sondern auch ihren eigenen Telegra. phendraht, auf welchem sie ihre Verlängerungen in die Ferne telegraphirr. jede Schnur bedarf sogar zweier Drähte, um nicht nur ihr? Verlängerpngen, sondern, auch ihre Verküi?. zungen, d. h. nicht nur die Vor- sondern auch die Rückwärtsbewegungen der Trommel in der Ferne zu wier. holen. Der Apparat müßte also im gaJVen öjsr Drähte fordern, fü, lanaeBetriebsleitungen eine etwas kost, spiilige Sache, Die Idee des Grayschen Telauto zraphen erinnert an jenen felbstthätin Kopirapparat. Pantograph gemvt den man in fast allen Schreibwaarenläden erhalten kann. DerPanty. aph ist eine Verbindung von Metall, und Holzstäben, w-elche mit zwei Schreibstiften versehen sind. , Alle Bewegungen des einen Stiftes, die der Zeichner mit seiner Hand ausführt, macht der andere Stift nach. Und zwar je nach seiner Einstellung in ge u qleicher Größe, ode in einem ach Belieben verkleinerten Maßstabe, So kann man mit Hilfe, des Pantozraphen Zeichnungen in beliebigem Maßstabe mechanisch kopiren. Der Graysche Apparat ist nun. wie M. Heß n einer französischen Fachzeitschrist gz richtig bemerkt, nichts Anderes als ein solcherPantogiaph, bei welchem jedoch die mechanische Verbindung der Stäbe unterbrochen und durch eine aus weite Distanzen Wirkenide elektrische ersetzt ist. Man gestatte mir hier eine kleine. nicrt uninteressante Abschweifung, Wie ein Punkt in derEbene durch seine . ' . . ' Abstände von zwei anderen, so ist jeder Punkt im Naumei überhaupt durch hm Abstände van drei ftfan Nunkten vollkommen bestimmt. Gray brauchte I . . 1 ..f. also nur seinem Apparat eine dritte Tommel mit einer dritten Schnur in I . . 7 geeigneter Weise hinzuzufügen, um t aen Telegraphen zu erhalten, der je. den Punkt im Naume in die Ferne überträgt. Ein Bildhauer, der mit dem Si t d e Umrisse se wer (Statue verfolgt, könnte dann bewirken, daß in I. 1 -P - . .. ' . der lmvfanass at on der Sckre ibfttft genau dieselben Konturen in die Lust zeichnet. Man kann sich aam aut denCn, daß irgend ein erfittderischerKopf, diesen Schreibstift durch ein Messerchet. ersetzt, welches eine weiche bildsame Masse durcksckmeidet. So wurde die Möglichkeit erreicht, Statuen. Körverformen in die weite Welt zu telegrahiren. Man darf über diese Idee lächeln, denn sie liegt uns so fern. Aber wir wollen nur das Eine dabei festhalten, daß der telegra obirende Vildbauer im Grunde aenom men dabei nicht anders verfährt, als er gewöhnlich zu thun pflegt, wenn er seine Gvvsmodelle in Marmor über. trägt. Auch da bestimmt er die Lage -jedes Punktes an seinem Kunstwerk, indem er mit dem Zirkel mindestens drei Abstände mint. Un sa mecka. nisch ist dieses Verfahren, daß er die rste, die Roh-AuSarbeitung ernem Ge Hilfen überlassen kann. Doch kehren wir von dieser Ab schweifung zum Thatsächlichen zurück. Der Erfinder war darauf bedach!. seinen Apparat mit mehreren anderen Vorzügen auszustatten. Vor allem kommt da in Betracht die Vorwärts?-' Bewegung des Papieres; die in du Empfangsstation genau fo stattfindet, . r" . j c . t r . "i. .ni? ime ic in oer '.aoicnoqiaxicn uusg, Wri wird. Dabei kommen jedo

nicht für diese besondere Leistung neue Leitungsdrähte in Anwendung, vielmehr müssen die bereits funktionirenden Ströme auch diese Aufgabe übernehmen, ohne deswegen ihre eigentliche Arbeit, nämlich die Bewegung des Schreibstiftes, versäumen zu dürfen. Dieser Nebendienst wird in geistreicher Weise dadurch erreicht, daß man im nothwendigen Augenblick nur die ötärke der Ströme ändert. Im Lbrken läßt man sie aber funktioniren wie bisher.' Ja, auf diesem sinnigen Wege wird noch eine dritte Bewegung erzielt, von der wir bisher Nicht gesprochen haben, die aber für die Deutlichkeit der Schrift von Werth ist. Hat nämlich der Schreiber ein Wort vollendet, so hebt er den Bleistift ein wenig in die Höhe und geht zum nächsten Wort über. Es erscheint nun unangenehm, wenn das Tintenröhrchen des Empfängers nicht dieselbe Bewegung in die Höhe mitmachen würde. Es würde dann auf dem Papier fortfahren und jedes Wort mit dem näch

sten durch einen Strich verbinden. Be! klarer Schrift fällt dieserUmstand nicht in's Gewicht; aber bei schlechten Hand, schritten, die ja so häufig sind, oder gar bei Zeichnungen, würden sich Buch, staben, i- und ü-Punkte ineinanderschlingen und die Kopie undeutlich wer. den. Der Erfinder hat nun dafür ge sorgt, daß auch das Tintenröhrchen von den zwei Aluminiumarmen in die Höhe gehoben wird, sobald dies mit dem Bleistift des Absenders der Fall ist, und die ferneren Bewegungen so lange in der Luft mitmacht, bis der Bleistift wieder aus das Papier nie dergedrückt wird. Das ganze t heimniß liegt eben an diesem Nieder, drücken-, denn da? S3I&U M Absen. ders liegt aus einer beweglichen Unter. platte aus. Diese wlrd durch den Druck des Bleistiftes . bestimmt, die Stärke zweier der wirkenden Ströme so combmnen, daß diese in der Em pfangsstation daS Tintenröhrchen an das Papier naher bringen. Hört der Druck des Bleistiftes auf die Unterplatte auf, so vermindern die Strome ihre Wirkung, die zwei Aluminiumarme weroen von einer ipannenoe? Feder oder anderen Vorrichtung ein wenig emporgehoben, ohne indeß ihr? übrigen Bewegungen ezuszugeben. Man sieht, ein sorgsam durchdachtes Werk liegt vor unö. an daS der Erfin. der nicht vergebens sechs Jahre unab lässiger Arbeit gewendet hat. Und wie Viele haben, vor ihm gearbeitet, wtt Viele werden noch nach ihm daran 0 betten, ehe es der Menschheit dienen kann?! Und dann entsteht die Frage, nach der Größe deS Allgemein-BedUrf. nisses! Wird der Telautograph das Telephon ein wenig bei Seite drängen. weil die schriftlichen Mittheilungen und Abmachungen Präziser, vtndender und vor altfm. geheimer sind, aI2 die Tele pho-ngespräche, welche oft von unbefugten Ohren aufgefangen werden?! Es soll ja bereits eine ActienGesellschaft sich gebildet haben, welche ähnlich den Fernsprechämtern. Fernselbstschreibämter eröffnen will, wo Je Hermann gegen Erlegung einer be. Mmmten Taxe den Schreibstift Handhaben kann. Die sinnreiche Complicirtheit des Apparates, welche auch eine tnlelltgenke Beaufsschtiaund erfordert macht ihn jedenfalls kostspielig. Doch t es wayrlHetnllch, datz größere Buaus, Bankhäuser u. f. w. einen solchen Apparat aufstellen werden, beson ders tm Anschluß an schon exlstlrende Telephonleitungen. Die , Handhabung 1 1 sonst einfach: Man klmaeli. schreibt auf daS Blatt den Namen der Person mit ver man zu verhandeln wünscht, und die schriftliche Verständigung ist im Gange, In jeder Station müssen zwei Apparate vorhanden sein: ein Äb sende- und ein Empfangsapparat. Will der Angerusme antworten, fo c. i. m ' i , .. f ' muß er oie eroiru?un,g ver veltungs drähte mit seinem. Empsangsapparat unterbrechen und auch seinen Absende Apparat umstellen, er muß umschalten. Nur wo die LeitungSdrähte w dopvel ter Anzahl vorhanden, sind, ist diese uormens ,eyr Msache Mantpulatign üherflüsflg, Wir sehen, wie berechtigt daS Auf. sehen ist. welches die interessante Erfin. dung erregt hat. JnMannheim ist eine DiebS- und Hehlerbande entdeckt wor den. deren Operation? seid überfeinen großen Theil von Süddeutschland ausgebreitet war, da eine ganze An zahl von Behörden sich auf der Suche nach einzelnen ihrer Mitglieder be fand. Im Ganzen sind 10 Personen aefänglich eingezogen worden. Der geriebenste Verbrecher, dessen Ermitte lung zuletzt erfolgte, ist der Taaloh ner Jakob Ahlbach auö Offheim aliaH Karl Sack aus Dytzhelm, devvor lan aerer Zeit auS dem Gefängniß in Wiesbaden, wo er wegen Beihilfe zum Raub tn Untersuchungshast saß, ausgebrochen war. In Wiesbaden ist Ahlbach nun auch wieder verhaftet worden. In Mannhenn hat die Bande u. A. auch den Einbruch in das Hahn'sche Kleidermagazin aus yeMort. Geschäfts. Uebernahme. Vetnea ftrtunbin unk fcm fUi&Iirunt hltr mi! zur nzeige, dafi tH die Wirtysqas Ecke Ohio und Noble Straß übernommen habe, und mich bemühe verde vreikire iu einem anaeneymen vaMNtipl der Deutschen zu geftaltm, veste Oetiinke und Cigarren ,c. Zu ahluichem Bruche ladet ein 6ott!leb Leukhardt, Set!e vhis und Noble otrsße.

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