Indiana Tribüne, Volume 17, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1894 — Page 2

JtA - mna Tribüns. Erscheint füglich und Sonntsgö. Tie tZZll!?e .Tribüne" kzstee fcur$ den Träger a Cents per Vieche, die Con.itüZZ-.Tri!üne" 5 Cent? xerOocye. Beide jaa:E:jt 155en8 oder CSGentS personal. Pe P-Ü j-zesch! in TorsuSbezslung per Jzhr. Ossi:: : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 3. Februar '94. Kiw-ZllSe Ceifcf ' filz unsere Samen sammt aii3 bm Lzbcl an der Getr.e, in welchen sich das Merheiligste der Göttin tobe fce findet, eine frohe Votschaft: die Erfindnn,i des Grasen Chardonnet. mittels welcher ganz gewöhnlicher Holz- oder Janniwollenbrei in dauerhafte, glänzende und elastische Seide verwandelt werden kann, ist bis zu einem solchen Grade der Vollkommenheit gebracht worden, daß an ihrer praktischen Ver werthung nicht mehr zu zweifeln ist. Welche Neöolution wird diese geniale Erfindung im Gefolg: haben keine simpeln Ginghamkleidchen mehr, son dem schillernde Seidenroben, deren Rohmaterial freilich nicht von dem SeidenÄurm gesponnen sondern aus schnöder Holzmasse angefertigt ist. Ein Pariser Fachmann, welcher sich in der zu Vesancon etablirten Fabrik des vorgenannten Grafen üer die Herstellung dieser Kunstseide genaue Information verschafft hat, spricht mit schier überfchwenglichem Enthusiasmus von der Zukunft dieser neuen Industrie. Graf Chardonnet hat seine Entdeöung zum ersten Male auf der Ausstellung im Jahre 1S3D bekannt gegeben und wurde er damals mit der ersten Prämie ausgezeichnet. Kenner. Gelehrte wie Fabrikanten bekundeten damals schon ein ungemeines Interesse für die Erfindung, trotzdem dieselbe den heutigen Grad der Vollkommenheit noch nicht erreicht hatte. Heute hat die Ueberzeugung, daß die Erfindung die Seidenindustrie vollständig umgestalten wird, in den maßgebenden Kreisen feste Wurzel gefaßt und Graf Ehardonnet ii, mit der thatkräftigen Unterstützung unternehmender Geschäftsmänner, die erste Fabrik in Vesaneon bereits im Betriebe. Das Rohmaterial für die Fabrikation von künstliier Seide ist, wie bereits erwähnt, Holz- und Vaumn?ol lenmasse, wie solche zur Fabrikation f,?n)isser Papiersorten gebraucht wird. 2er Vrei wird sorgfältig in einem Ofen getrocknet, worauf er mit einer Mischung mit Schofel und Salpetersäure behandelt, in mehreren Wasserbädern gewaschen und schließlich mit Alkohol getrocknet wird. Die in solcher Weise gewonnene Masse wird in Aether und reinem Alkohol aufgelöst, wodurch man ein Collodium, das dem in der Photographie gebrauchten ahn lich ist, erhält. Dieses Eollodium. eine klebrige und zähe Masse, wird in einen festen Vehälter, der am Voden mit einem Filter versehen i't. gebracht. Mittels einer Luftpumpe wird comprimirte Luft in den Behälter gepumpt und dadurch das Eollodium in horizontaler Richtung in ein Rohr getrieten, welches mit 300 Hähnen versehen ist; die Ausflußöffnungen der Letzteren sind von Glas und haben einen Durchmesser von der Stärke eines natürlichen Eoconfadens. Oeffnet der Spinner einen Hahn, so fließt das Eollodium in einem überaus dünnen Faden heraus (erst sechs solche Fäden haben die zum Weben nöthige Dicke). Dieser Faden ist immer noch Eollodium und keine Seide, auch zu klebrig und weich, um aus Spulen gewickelt zu werden. Mittels eines sehr einfachen Versahrens erhalten diese Collodiumfäden eine größerc Härte. Die gläsernen Ausfluß, öffnungen befinden sich in kleinen gläfernen Reservoirs, die stets mit Wasser gefüllt sind,und während der Faden dieses passirt. nimmt es den Aether und den Alkohol in sich auf; dadurch wird der Faden fest, elastisch, glänzend irnV ?avl??6,: i : - i . wendeten Rohstoffe Holz. Aether und Alkohol das Fabrikat in hohem Grade entzündbar und feuergefährlich machen würden; -allein der Erfinder beugt dieser Gefahr dadurch vor. daß er den Faden in eine Ammoniumlösunz taucht. Eine andere. Schniierigkeit. welche sich der praktischen Verwerthung der Erfindung entgegenstellte, war die leichte Brüchigkeit der überaus dünnen Fäden, welche auf den ungleichen Luft druck im Cylinder zurückzuführen ist. Solcher Gestalt war es unmöglich, ein Fabrikat von der gleichen Qualität zu erlangen. Aber auch dieser Schwie rigkeit wird jetzt beseitigt. An der von dem Grafen Chardonnet zur Ausbeutung der Erfindung gegründeten Actiengesellschzfr hat sich zwar eine Anzahl unternehmender Geschäftsleute betheiligt, allein die großen Fabrikanten von St. Etienne und Lyons verhalten sich noch abrvartend. wiewohl sie zugeben, daß die Herfiellung von künstlicher Seide in wenigen Jahren eine große Rolle, spielen wird. vt 59 über. A.: Gestern sah ich eine Riesendame, die drei Centner in die Höhe hob." B.: Das ist noch gar nichts. Neulich sah ich ein ganz kleines Weibchen, das mit ihrem 'kleinen Zvinqer einen Omnibus zum Slehen brachte." Der HilfZ - Vundesmar schall Siddiard in Omaha in Nebras ka hat von der Pine RidgAqentur, welche er besucht hatte, die Nächrich: übcrbracht, daß unter, den dorticxn Indianern die fürchterliche Kälte, häüfig dreißig Grad unter Null, schwere Krankheiten hervorgerufen hat ; ' namentlich soll die Gripp: unV'r den Rothhäuten eine Menge Opfer sor d:?n.

AJ ,

jwtvu jiuuujiuijj iviz uumniue Seide. Man könnte nun annehmen, daß die zu dieser künstlichen Seide ver-

CorseiS.

Schmollen Sie nicht, schöne Leserin! Diese Zeilen enthalten keine neue Attacke auf die viel geschmähten Corsets, welcher sich ja auch manch' preußischer Lieutenant bedient, um seine patente Schneidigkeit durch eine elegante Taille möglichst hervorzuheben. Es soll hier nur die Rede sein von der Attraction 5!oeier Stahlcorsets, welche so groß war, daß 'die Compaßnadel eines Dampfers in hohem Grade irritirt wurde und der Letztere seinen Curs verloren hätte, wenn die Ursache nicht rechtzeitig entdeckt worden wäre. Dieser merkwürdiae Vorfall trug sich auf dem Dampfer Eastalta", Capt. Allen, während einer Reise auf dem HuronSee zu. Bei günstigem Wetter durchfurchte das gute Schiff die Wogen, als der im Steuerhäuschen Dienst thuende zweite Maat plötzlich die Wahrnehmung machte, daß die Eompaßnadel einen Jig zu tanzen" begann. Balö schwankte sie drei bis vier Punkte nach rechts, bald ebenso weit nach links, so daß die wackere Theerfacke vollständig irre wurde und aus dem Curs kam. Der Maat traute anfänglich nicht seinen Augen, aber als er den sonderbaren und unerklärlichen Schwankungen der Nadel eine Weile zugeschaut hatte, machte tl dem auf Deck befindlichen Capttä Meldung von feiner Beobachtung. Sofort begab Capt. Allen sich nach demSteuerhäuschen.wo er sich von dem Wahrheit der Meldung überzeugte. Unweit des Steuerrades befanden sich zur Zeit zwei junge Damen, welche auf dem Dampfer eine Vergnügungsreife machten und die sich von dem Mann am Rade allerlei Auskunft erbaten. Capt. Allen fragte nach kurzem Rachdenken die Schönen, ob sie Stahlcorsets trügen, und erröthend bejahten sie die Frage. Weitere Nach forschungen ergaben die Thatsache, daß die Damen kurz vorher den Maschinenräum besucht hatten, woselbst ihnen der Ingenieur die Dynamos, welche das elektrische Licht für den Dampfer lieferten, gezeigt und erklärt hatte. ' Das genügt nahm der Capitän darauf, das Wort. Verlassen Sie sofort das Steuerhaus, meine Damen!" L Erstaunt über diesen brüsken Befehl des sonst sehr höflichen Capltans, entfernten sich die Dam.n und kaum waren sie fort, als die Kompaßnadel ihre Allotria unterließ und. wie es einem anständigen Miznet geziemt, mit der Spitze wiedn nach Norden wies. Eine Erklärung der auffallenden Schwankungen der Nad'l ist wohl kaum nöthig. Während die Damen sich die Dynamos angesel.m Watten, waren die Stahlstäbe tyn Corsets durch das elektrische Fluirum magnetisch geworden und sobald die Damen mit den magnetisirten Taillen in allzu großer Nähe des Compasses kamen. begann die Nadel ihre ausfallenden Allotria. Nicht ohne Interesse mag es sein, bei dieser Gelegenheit das Stranden des Dampfers Susan E. Peck" in das Gedächtniß zurückzurufen, welcher im verflossenen September unweit Bar Voint, Erie-Sce, auflief und scheiterte. Dieser Dampfer war aus dem Curs gerathen, weil der Mann am Rade ein Korkbein hatte, welchem mittels Stahlstäbe größere Stabilität gegeben war. Dieses Korkbein kostete die Gesellschaften, bei denen die Susan E. Peck" versichert war, das kübcke Sümmchen von $20,000. Todte Ttadt in Dakota. Im nordöstlichen Winkel des Staates Nord-Dakota liegt eines der merkwürdigsten Muster einer modernen amerikanischen Städteleiche, nämlich die ausgegebene Stadt West Lynne, welche im Stande wäre. 20.000 Einwohner zu beherbergen, aber nach den neuesten Berichten einer Forscherp :rtie kein einziges menschliches Wesen mehr birt. Die Stadt ist ganz verödet und geht dem Verfall entgegen. Ihre Straßen sind schön nidellirt und haben Trottoirs. Bäum: und Strauchwerk vrangen in den Höfen um die Wohnhäuser herum, aber allenthalben ist es einsam und todtenstill! Den leeren Straßen und Wohnungen entsprechen die leeren Läden u.s.w. Dabei liegen gar nicht weit davon, auf der einen oder der an deren Seite des Red River, drei andere Städtchen, welche bewohnt sind : Emerson. Winston und Pembina, und auf der Manitoba'er Seite St. V!ncent. Die Geschichte dieser stattlichen Städteleiche gehört zu jenen Städte-bau-Romanzen in der Buhmzeit, als Winnireg. Man., die Metropole des Nordens war. Einige ebenso .lntcrnehmende wie. gewissenlose Spekulanten sind für die Existenz von West Lynne verantwortlich. Sie legten eine Stadt neben dem Red River an einer Stätte aus, wo, wie sie behaupteten, die Great Ror-thern-Vabn hindurchgehen würde. Kapitalisten im Osten wurden lebhaft für die Sache interessirt, und Geld wurde genug beschafft. Auch war wenigstens die Erbauung der Stadt keine der bekannten Possen im Arizona'er oder sonstigen Gründungsgeschmack. sondern sie eristirt wirklich; mit dem Geld jener östlichen Kapitalisten konnte man sich das leisten. Ein gewisser Murray in Chicago war der Haupt-Agent für den Verkauf von Baustellen in West Lynne, und er arbeitete" auch nach einem einfachen und bewährten Plan. Er verkaufte in Chicago eine Meng: solcher Baustellen für je 55000. Während die Verkaufe im Gange waren, pflegte ein Telegramm" an ihn einzutreffen. welches die Nachricht enthielt, daß ein gewisses ausgelegtes Stück verkauft sei: dieses wurde dann sogleich aus der Anciebots-Liste zurückgezogen, und alle diesem Grundstück benachbarten Stücke konnte Murray bann ohne Weiteres zu erhöhten Preisen vertäu'

en. VSSit man sieht, war Murray ein vortrefflicher Makler. Inzwischen schritt das Bauen in West Lynne lebhaft voran. Keine elenden Schuppen mit Nasenwänden, Brettern, Segeldächern u.s.w wurden hingestellt, sondern schöne und solide Backstein- oder Fachwerkhäuser in vollendetem Stil. Dir Stadt hat Gebäude, welche $5000 bis hinauf zu $100,000 gekostet haben, und eine stählerne Brücke, welche $200,000 kostete, und ist, wie gesagt, aus eine Bevölkerung von 20.000 imgerichtet. Auf den Buhm kam der unvermeidliche Krach, nachdem die Unternehmer ihr Schäfchen in's Trockene gebracht hatten, und die Anderen 'reingefalkn waren. Und heute steht das Alles da als ein schönes, aber werthloses Denkmal von gewissenloser SpekulantenKeckheit und Leichtgläubigkeit!

Von der trsszkttflastkrltng. In entern Aufsatz des Century" wird bin Gtoßstadt-Amikanern wegen des mangelhaften Sinnes für gute und vollständige Straßenpflasterung der Tert gelesen, und das mit gutem Grund. Die Straßenpflasterung in klein e n amerikanischen Städten ist im Allgemeinen eine bessere oder durchgreifendere. als in den großen, welche eben zu schnell gewachsen sind. Nur in amerikanischen Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern, ist wen iaer als ein Dritte! der Gesammtlänge der Straßen in irgend einer Weise gepflastert, und man hat zusammengerechnet, daß in diesen Städten im Ganzen nahezu 23.000 Meilen Straßen noch zu pflastern sind, und daß hierfür, wenn diese Arbeit so rasch von Statten geht, wie es jetzt den Anschein hat, in den nächsten 10 Jahren über 1000 Millionen Dollars verausaabt werden. Es. erscheint aber dem Schreiber jenes Aufsatzes sehr zweiselhaft, ob auch dann mehr, als höchstens 60 Prozent der Straßen gut gepflastert sein werden. Dieser Zweifel ist aewiß nicht unbegründet, wenn man bedenkt, wie gewissenlos zum Theil die Contrakte vergeben werden, und wie liederlich vielfach die Arbeit besorgt wird, gleichsam um von vornherein das baldige Bedürfniß nach Neupflasterung zu erzeugen! In den meisten unserer Großstädte hat man davon schon ein Lied zu singen gewußt oder ist noch jetzt nicht darüber hinaus. Weit verbreitet ist rioch immer die Ausfassung oder das Gefühl, daß die Kosten für ein gutcZ Straßenpflaster zu den Luxus- Ausgaben gehörten. Dabei bilden dieselben im Geaentheil eine große Ersparniß in verschiedenen Beziehungen. Sie erhöhen nickt nur den Werth des unmittelbaren und mittelbaren Nachbar-Eigenthums ganz gewaltig, sondern sie verbessern die gesundheitlichen Verhältnisse, ersparen viele persönliche Ausgaben für Aerzte und Apotheker, tragen solcherart sogar vielfach zur Lebensverlängerung bei, ermöglichen große Zeitersparniß. verlangsamen die Abnutzung von Kleidern und anderen Materialien etc. und leisten dem allgemeinen Fortschritt und der Prosperität ganz unberechenbaren Vorschub! Schon die Werth-Er-höhung des anstoßenden Grundeigenthums beträgt für sich allein fast niemals weniger, oft aber bödeutend mehr, als die Kosten der Straßenpflasterung, und es erscheint daher auch ganz berechtigt. daß die betreffenden Grundeigrnthümer die Kosten zu tragen haöenwie dies auch in den meisten amerikanischen Städten heutzutage eingeführt ist. Vom Inlanve. DrW. H. Osnumund Fraulein Senger aus Helix in dem Oregon'schen County Umatilla sind' am 19. Januar mit einander nach Portland durchgebrannt. Zwei Tage spater traf dort von dem Polizekirector in Philadelphia ein Schreiben ein, wo rin.er sich nach dem Verbleiben des Doctors mit dem Hinzufügen erkundigte, daß Osnum . in Philadelphia Frau und Kinder habe sitzen lassen. Der Doctor war vor zwei Jahren mit einer Frauensperson, die er für seine Frau ausgab, aus Philadelphia nach Oregon gekommen. Fräulein Senger ist eine Lehrerin. J'hr Brudei ist ihr nach Portland nachgereist, um sie von den, Nachrichten über Osnum's Vorleben in Kenntniß zu setzen. DerdurchdasAbsetzungsverfahren wider ihn bekannt gewordene Pater Flaherty in Grand Morris bei Nochester in New Jork, welcher der Verführung eines zu seiner Gemeinde gehörigen Mädchens schuldig erklärt wurde, wird jetzt auch von eine der von Rev. James McCarthy letztwillig bedachten Legatare des Betrugs bezichtigt. Er war von dem Testator zum Testamentsvollstrecker ernannt worden und legte als solcher zwei zu seinen Gunsten ausgestellte Wechsel über zusammen $1260 nebst Zinsen vor, zu deren Deckung der ganze Nachlaß verwendet werden müßte. Es wird nunmehr von einem der Legatare behauptet, daß keine der Unterschriften unter den Wechseln von dem Erblasser McCarthy herrühre, daß vielmehr beide gefälscht seien. Die Blattern-Epidemie, die in New Aork anscheinend nicht auögerottet werden kann, hat nun auch von Wards Island Besitz ergriffen. Ein seit zehn Jahren in der dortigenJrrenanstalt internirter Mann, der 43 Jahre alte Henry Smith, hat unzweifelhafte Symptome der Blattern gezeigt, nachdem er schon eine Woche lang an einer verdächtigen Krankheit behandelt worden war. Da der Patient von jedem Verkehr mit der Außenwelt vollständig abgeschlossen gehalten wurde, glaubte man zuerst nicht an das VorHandensein der Blattern, weil man sich nicht zu erklären vermochte, wo Smith den Krankheitsstofs empfangen haben könnte. Dcr Kranke wurde Nach dem Riverside Hospital auf North Vrotber Island bracht. Ueberdies

hat Dr. Doty. der Vorsieher des Vüreaus für ansteckende Krankheiten,- die Desinficirung aller Gebäude auf Wards Island sowie die Impfung aller dort befindlichen Personen, einschließlich der Beamtet, angeordnet. Die Kontroverse darüber, welche der großen Dampfschiffslinien Postsachen am schnellsten von New Nork nach der Themsestadt befördern kann, wird jetzt anläßlich einer neuen Wettfabrt wieder aufgenommen, welche die Dampfer Majestic- von der White Star Linie und New York" von der American Linie angetreten haben. Beide Schiffe liefen von ihren Docks kurz nach 7 Uhr Morgens aus und dampften nebeneinander der unteren Bai zu. Hunderte von Zuschauern, die derartigen Contesten besonderen Gefallen abgewinnen, hatten sich an der Battery eingefunden -und verfolgten die Bewegungen der beiden Windhunde des Oceans," bis diese im Nebelschleier verschwanden. Die Post der Majestic". die nach Liverpool fährt, wird in Queenstown an's Land gebracht. Die Fahrt dorthin ist um etwa 200 Meilen kürzer, als nach Southampton, wohin der Dampfer New Aork" fährt. Unter normalen Verhältnissen Pflegt nur ein Unterschied von zwei bis drei Stunden in der Ankunft der Post nach London zwischen den nach Southampton und Queenstown fahrenden Dampfern zu sein. Dieser Tage wurde auf der Farm von Anberson Miller, neun Meilen südöstlich von Barboursville in Kentucky, bei bem Graben eines vier bis fünf Fuß tiefen Baches eine Sodaquelle entdeckt. In der erwähnten Tiefe stien er auf eine sehr harte Masse. Nachdem er ein oder zwei Male darauf geschlagen hatte, vernahm er ein Rollen, Donnern und Zischen, wie von entweichendem Dampfe, und seine Schaufel wurde in dem Bache emporgehoben und mehrere Fuß weit daraus hinweggeschleudert, darauf schoß ein Strahl siedenden Wassers zischend etwa 150 Fuß empor. Miller entlief, fo schnell ihn seine Beine tragen konnten. Nachdem 'er sich einigermaßen beruhigt hatte, kehrte er an den Schauplatz zurück und sah eine etwa sechs Zoll im Durchmesser haltende, sehr klare Wassersäule etwa einhundert und fünfzig Fuß hoch emporsteigen und einen im Sonnenlichte prächtig funkelnden Bogen bilden, ähnlich dem Geyser Old Faithful" im Jellow-ftone-Park. Miller beobachtete die Erscheinung eine halbe Stunde lang, dann plötzlich, wie von Geisterhand geschlössen, versiegte die Quelle, aber nach etwa einer halben Stunde brach von Neuem ein ebenso mächtiger Wasserstrahl wie der frühere durch und Miller rief alle Nachbarn zur Besichtigung des Wunders herbei. Das Wasser ist stark mit Kohlensäure geschwängert und hat einen sehr angenehmen Geschmack.

Eine ziemliche Portion Frechheit entwickelte zungst ein gewisser Thomas Ryan, der im Jefferson-Market-Polizeigericht in New York mit dem Schild eines Polizisten herumlief und sich für einen Blaurock ausaab. Dem .Noundsman" McGee erschien der Bursche verdachtig. und als er ihn fragte, welchem cüezin er angehöre, erwiderte Ryan mit kecker Stirn, dem sechszehnten. Aber mchrere Polizisten des Bezirks, die zufälliq anwesend waren, wußten nichts von Ryan, der trotzdem auf seiner Erkläruna verharrte, bis er nach dem Polizei-Hauptquartier .gebracht wurde. Dort stellte es sich heraus, daß das Schild Eigenthum des Polizisten Carney von der Ost 22. Str.-Station ist, der es vor Wochenfrist verlor. Später erschien der Wirth Hackett vor Gericht und beschwor, daß Ryan letzten Sonntag in sein Lokal kam und ihn unter der Beschuldigung, die Accisegesetze Ubertreien zu haben, verhaftete, jedoch bald anderen Sinnes ' ward, nachdem Hackett Whiskey und Cigarren borgesetzt hatte. Auch ein Polizist von dem Eisenbahnzweig der Foung Men's Christian Association" identificirte Rycn als den Mann, der seit Wochen im Gebäude herumgelungert hatte, seit welcher Zeit mehrere Gegenstände aus dem Gebäude verschwunden seien. Ryan, der übrigens später zugab, daß der Name fingirt, hatte einen Paß der New Aork & Harlem-Bahn, auf den Namen Edward Springer ausgestellt, in der Tasche. Der Arrestant wurde unter 5300 Bürgschaft für den Prozeß festgehalten. In dem Prozesse der Ed!fon Electric Light Company gegen die Vuckeye Electric Company hat Richter Ricks vom Bundeskreisgericht von Ohw' eine Entscheidung abgegeben, wonach das Patent für die Edifon'. schen Glühlampen am 10. Novemben v. I. gleichzeitig mit dem englischen Glühlampen für das Publikum freilaufen ist. Der Richter ist im Wesentlichen der Ansicht, daß die Berichtiaung des Patentes, welche das Patentamt aus Ersuchen der Edison Company vorgenommen hat und wodurch das amerikanische' Patent auf denselben Termin wie das englische beschränkt wurde, einer Ueberantwortung des amerikanischen Patentes für den Rest des Termins des letzteren an das Plcklikum nach Ablauf des englischen Patents gleichkam. Ferner hat der Richter entschieden, dadurch daß die Edison Company die erwähnte Berichtigung erwirkt habe, sei sie verhindert, geltend zu machen, daß das amerikanische Patent länger laufe als das englische. Die Wirkung dieser Entfcheroung ist, daß die Fabrikation der Patent für dieselbe Erfindung abgegegeben IJK 1030, Diese? ist die Nummer des TelephonS der Home Brewing Co.- Wer Flaschenbier bestellen möchte, rufe die obige Nummer auf. Unser Pale Selcct steht unübertroffen da. m m 1 - Verlangt Mucho'S Best Havanna Cigarö."

Deutscht Loeal-Nachrlchten. Provinz Westfalen. l Die Wittwe des vor einigen Wochen' verstorbenen Geh. Commercienraths' Ebbinghaus hat für außerordentliche Unterstützungszwecke der Stadt Jserlohn 10,000 M. überwiesen. In Dortmund wollte ein Knabe im Alter von zehn Jahren in Abwesenheit der Eltern hängen spielen". Er knüpfte

zwel Taschentucher zusammen und steckte den Kopf in die Schlinge. Lei-' der ist aus dem Scherz Ernst geworden. die Eltern fanden den Knaben todt vor. Auf Zeche Hibernia wurden drei Mann durch schlagende Wetter getödtet. Der Senior der Stadt Gestke. Geh. Rath Dr. Schupmann, hat mit seiner Gattin die diamanteneHochzeit gefeiert. Der auf der Eggermann'schen Mühle in Dahlhaufen beschäftigt gewesene Ed. Dommarstn ist ermordet und beraubt worden. Als der That verdächtig wurden zwei. Männer Namens Nabe bzw. Kowalewicz verhaftet. Rhein-Provinz. Wegen Majest'ätZbeleidrgung wurde in Köln der Premier-Lieutenant a. D. von Donat verhaftet. Das Schwurgericht dortselbst verurtheilte den Nachtwächter Scholz aus Mülheim q. Rh. wegen eines Sittlichkeitsverbrechens zu vier Jahren Gefängniß. Verwalter Wirz von Neu-Merz hat unter großer Lebensgefahr einen Knaben vom Tode des Ertrinkens gerettet. In Trier ist der Reichsgerichtsrsth a. D. Verscheid, ehemaliges Mitglied der Commission für das bürgerliche Gesetzbuch, gestorben. Der Tagelöhner Hermann Vonca von Simmern ist wegen vorsätzlicher Brandstiftung verhaftet, worden. Die Wittwe des verstorbenen ersten Beigeordneten der Stadt Rheydt, Frau Joh. Junkers, hat der Stadt für wohlthäiige Zwecke 15.000 M. geschenkt. Beim Schlittschuhlaufen auf einem Weiher bei Deutz brachen mehrere Knaben ein und zwei ertranken. In Saargemünd hat sich ein Soldat des 130. Infanterie-Regiments das Leben aenommen. ' Köniareich Württemberg. Der Ober-Hofrathspräsident und Oberstallmeister a. D. Graf Wilhelm v. Taubenheim ist in Stuttgart im Alter von 83 Iahren gestorben. In den vierziger Jahren war der Verstorbene Intendant des Hostheaters. König Wilhelm hat etwa tausend Personen. die unter dem Drucke der Futternoth ssorstdiebstähle begangen haben, begnadigt. Weitere fünfhundert Fälle find noch in Behandlung. Der Reichs tag'abgeordnete Georg Pflllger, welcher den Kreis Gerabronn vertrat, ist als irrsinnig in die Anstalt zu Winnenden gebracht worden. Das evangelisch - theologische Semi nar in Maulbronn mußte wegen Ausbruchs der Influenza geschlossen werden. Von den 43 Zöglingen waren 16 erkrankt. Zwei Dienstmägde in Mergentheim erhielten auf Weihnachten das von der verewigten Königin Olga, gestiftete silberne Kreuz, und zwar: Maria Regina Kober von dort, seit 23 Iahren bei Kaufmann Sambeth sen.. und Christiane Keller von Derdingen. seit 23 Jahren bei Wittwe Greiner sen. In Cannstatt explodirte in einer Metallwaarenfabrik ein Schmelzkessel, in dem Bleiröhren geschmolzen wurden. Die Explosion richtete erheblichen Schaden an, Verletzungen von Menschen kamen jedoch nicht vor. Die Mühle des Getreidemllllers Karl Schmalzried zu Hochdorf ist vollständig abgebrannt. Das Feuer brach in der Mühle aus, wobei sich der feine Mehlstaub entzllndete, welcher wie Pulver erplodirte und in ganz kurzer Zeit das Gebäude einäscherte. In einer bei dem Dorfe Neckarrems gelegenen Weinberghütte wurde ein etwa 20jähriger Mann gefunden, dessen Hände mit einem Taschcntuch gefesselt waren und der anscheinend mit einem Lederriemen erdrosselt worden war. Die Personlichkeit des Gemordeten ist unbekannt; offenbar hat eine Beraubung stattgefunden. In Giengen wurde der Zweitälteste Mann des Bezirks, der über 92 Jahre alte frühere Bergmann Achatz, zu Grabe getragen. Der 20jährige Gottlieb Stoll in Reutlinaen wollte seine 22jährige Geliebte Franziska Zeller. welche das Verhältniß mit ihm gelöst hatte, erschießen. Zum Glück gingen alle drei Schüsse fehl; dagegen wrde im Ringen mit dem Burschen der Frau Dürr ein Finger abgeschossen. Dem Thäter gelang es. nachdem er 2 Schüsse auf sich abgegeben, trotz schwerer Verwundung zu entkommen. Königreich Sachsen. Der Gewerbeverein in Dresden hat sein 60jährigös Bestehen gefeiert. Hervorragende Erfolge hat namentlich die vom Verein 1861 begründete Gewerbeschule erzielt, die bisher von 12.000 Schülern besucht wurde. Der Verein hat gegenwärtig 1926 Mitglieder und besitzt ein Vermögen von 329.500 M. De-r Bauspeculant W. Crefton Andre ist verhaftet worden. Seine zahlreichen Glaubiger vermochten niemals zu ihrem Gelde zu kommen,, da sein Vermögen stets auf den Namen 'seiner Frau, einer Tochter des Begründers von Präuschers Museum, eingetragen war. Ueber das Vermögen des verstorbenen Weinhändlers Schumann, des Inhabers des bekannten Restaurants Englischer Garten", ist Konkurs ausgbrochen, in welchem 'die Passiven sich auf beinahe 200.000 Mk. belaufen.' Der in Verbindung mit dem Fall Gradauer verhaftete Soldat Berger von dem in Zittau garnisonirenden Jnfanterie-Regiment Nr. 103 ist vom Zittauer Militärgericht, tyegm Aufwiegelung von Kameraden zu anderthalb Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Ferner wurden vier Neservisten, die an Dr. Gradauer wegen einer militärischen Angelegenheit eine Beschwerdeschrift gerichkt hattm, zu Freiheitsstrafen vcrurtheilt, und zwar der Verfasser, Reservist Krumholz, zu ö. 1-2 Jahren und die Unterzeichner

Seifet zu 8 Monaten, Beutel zu Monaten, Thielemann zu 6 Wochen 1 Tag Gefängniß. Großherzogthum Hessen. An Stelle des Oberbürgermeisters Dr. Oechsner von Mainz, der wegen monatelanger Erkrankung um seine Pensionirung eingekommen ist, tritt

voraussichtlich der bisherige Beigeordriefe Dr. Gabner. Dr. Oechsner zählt 71 Jahre. Der ehemalige Führer dcrMainzer Socialdemokraten.Schneidermeister Josef Leygendecker. ist zu Grabe getragen worden. Das Mainzer Casino Hof zum Gutenberg" ist ein Raub der Flammen geworden. Mit knapper Noth wurde die im Schlafe liegende Familie des Hausdieners Weber gerettet. Ein Dienstmädchen in der Schusterstraße dortselbst stürzte sich in selbstmörderischer Absicht auS dem zweiten Stockwerke eines Hauses. Ein Makler in Nie-der-Saulheim beging einen eigenthümlichen Selbstmord. Er schlug in den mit einer dicken Eisdecke versehenen Mühlbach ein Loch, schlüpfte unter das Eis und ertrank. In Alzey ist ein acht Jahre altes Söhnchen des Amts.gerichtsdieners an Kohlengas erstickt ; seine Eltern und Geschwister, die das Bewußtsein verloren hatten, wurden -nur mit Mühe gerettet. Steckbrieflich verfolgt werden der Landwirth Heinrich Schwalbach und die Ehefrau des Johann Müller. Katharina, gebo,.rene Frisch, beide aus Nieder-Olm, wegen Urkundenfälschung. In OoerJngelheim wurde der 23jährige Friedrich Winternheimer, welcher erst vor iKurzem seine dreijährige Dienstzeit bei 'der Artillerie in Darmstadt beendet hatte, an einem Laternenpfahl erhängt aufgefunden. Elsaß Lothringen. . Die Konkurrenz hinsichtlich des Neß. ler-Denkmals ist zu Gunsten des jungen Straßburger Bildhauers Marzolff ausgefallen. Der Entwurf Marzolffs 'zeigt die Büste des Tondichters in doppelter Lebensgröße, auf einem 3 Meter hohen Sockel in Vozesengranit ; der Sockel ist mit Lyra und Lorbeerzweig geschmückt und gibt den Geburts- und Todestag Neßlers an. Das Denkmal wird zu Straßburg in der Orangerie vor einem kleinen Tannenwäldchen er richtet werden. Prof. Dr. Zacharms von dort ist als Director des botanischen Gartens nach Hamburg berufen worden Mitglied des Landesausschusses und Bürgermeister von Rosheim, Josef Peterolff, 62 Jahre alt, ist gestorben. Mecklenburg. - z ... In Hagenow ist in hohem Alter der Amtssecretär a. D. Eduard Luther gestorben. Der Genannte, ein geborener Schweriner, war über 50 Jahre als Beamter m der mecklenburgischen ,Domanialverwaltung thätig, und ein Nachkommen des Reformators 'Martin Luther. Gelegentlich seines ifünfzigjährigen Dienstjubiläums wurLe ihm von dem Eroßherzog unterm ,24. März 1833 das Mecklenburg! Ische Verdienstlreuz in Gold verlieen. Freie Städte. - In Hamburg findet jährlich im De cember eine Zahlung der Bevölkerung des stadtischen Gebietes mit den Vor orten statt. Nach der jetzt veröffent lichten Statistik wurden Anfangs De cember in der Stadt, der Vorstadt St. Pauli und den 15 Vororten 589.677 Bewohner gezahlt, oder 12,601 mehr als im Vorjahre. Der dortige Staatsanwalt hat einen Steckbrief hin ter dem entflohenen großen Bau-Un ternehmer Karl Zschernitz erlassen. Viele Lieferanten und neine Handwer ker verlieren große Summen. Der Hamburger Uhrmacher Robert Knob loch, der wegen eines Erpressungsver suchs verurtheilt, aber nach England entsloyen war, wurde rn London ver haftet. Der erste Baritonist des Hamburger Stadttheaters, Friedrich r'T n n ' ulnmann, ii genorven. Älarmschüsse zeigten neulich den Bewohnern des südlichen Stadttheils von Lübeck jtelgendes Hochwasser an. Der vier jährige Sohn des Fabrikanten Mieß ner dortselbst verbrannte in Folge Her abfallens einer Petroleumlampe. Schweiz. In Paris leben 33,774 Schweizer (100,000 Frauen und 8000 Kinder). Die Kolonie setzt sich zusammen aus selbständigen Kaufleuten, Schriftstellern, Künstlern, Musikern, Kommis und Buchhaltern, Köchen und Pastetenbäckern. Bauschreinern, Häusermalern und Kastanienverkäufern. Die Schweizer in Paris haben nicht weniger als 30 verschiedene Wohlthätigkeits-, Unterstützungs- und Bildungsgesellschaften. Im verflossenen Jahr sind in der Stadt Zürich 2416 Personen gestorben; dagegen beträgt die Geburtsziffer 3591. - Es haben sodann 1674 Eheverkündigungen und 1241 Trauungen stattgefunden. Im Krematorium sind 41 Leichen und seit dessen Eröffnung 172 verbrannt worden. Im Homberg Bubikon starb im hohen Alter von 84 Jahren Ex-Kantonsrath I. Jakob Gut'r. ein trotz seinem Alter noch körperlich und geistig sehr rüstiger Greis." ' " Such - Material. T. F. SMITHER. Händler in SieSdach'Material, 2 und 8 pl Ready Roofing, wasserdichte Sheeting, feuer festem ASphait-Filz, Strohpappe, Dach und Me tall'Farben :c. :c. Office: 169 vft Mary land Strafte. Telephon 861. Dachdeckerei. stShigeind verantwortliche Dachdecker, ftief dächer, Trinidad und (Silsonite SxhaltDScher. Alle Arten CompisitiontDächer mit bestem Ma terial. Office : No. 169, Aard : 180 23. Marylanbstf. Telephon 861. Indianapolis, Ind. Eis! Eis! Vefltt' Lake Eiö. Billigste Preise ! Telephon 949. A. CAYL0R.

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Tritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgesiSek 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 33 mehr Wasserdruck. 12 Schläge. 12 Uhr Mittag. - E?- Die eisten 12 Cianale erde reff. ständig cusoeschlaaen. bei den solsend werden die Hundert. Rtbntx r; .

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