Indiana Tribüne, Volume 17, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1894 — Page 2

iNdiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntngs. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Tröge, JBCcnt per AZoche, die SonntagS-.Tribüne ö Cents per Woche. Beide zusammen 15 Cent ode? SS Ccntl perMonat. Pev Post ,ueeschtckt tn Vor uSbezahlung per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 2. Februar '94. Wieder eine Weltausstellung. Die Munizipalität von Petersbürg hat den Plan gefaßt, im Jahre 1903 zur Erinnerung an die vor zwei Jahrhunderten erfolgte Gründung der großen nordischen Metropole eine Weltausstellung ins Leben zu rufen. ' Ein ähnlich:? in Paris abzuhaltendes ftefl ist bekanntlich von Seite Frankichs für das Jahr 1900 beschlossen. Wenn die franko-russische Allianz bis zu diesen Zeitpunkten anhält, so ist ertreuliche Gelegenheit zu einem schönen Hinüber und Herüber von gastfreundIichen Demonstrationen und hilfreicher Bethätigung geboten. Vielleicht greift der französischeGeschmack der russischen Weltausstellung gefällig unter die Ar. nie und man wird sich dann zu Be inn des zwanzigsten Jahrhunderts an den Ufern der Newa nicht sattsehen können, wie herrlich weit es die Moskowiter gebracht. Eines, wird ihnen Niemand abstreiten können, sie haben es gut verstanden, dem russischen Riesenleibe an einzelnen Stellen das äußere Gewand der Civilisation anzupassen. Dafür ist die Gründung und daö Wachsthum Petersburgs selbst ein Beweis. Auf das Machtgebot des Despoten hin erwuchs es auf sumpfiger Wildniß. Achtzigtausend Arbeiter waren unausgesetzt thätig, aber in wenizen Monaten war das Gerüste der Stadt fertig. Heute zählt sie nahezu eine Million Einwohner und hat däs Ansehen, als wäre sie in Wahrheit die Metropole eines Kulturreiches. Diesen Eindruck wird man auch hervorrufen wollen, wenn man die Ausstellung in Scene setzt. Man wird darthun konnen, wie viel an civilisatorischer Arbeit Nußland während zioeier Jahrhunderte .geleistet hat, die fanzösisch Appretur wird das Gebotene sinnig und schmuck darzustellen wissen und nur das kundige Auge wird zu unterscheiden vermögen, wo der Firniß aufhört und . das Moskowiterthum anfängt. , . Interessant wird sie sein, diese Aussiellung, namentlich wenn man Vergleiche ziehen wird zwischen dem, was kurze Zeit vorher Paris geboten hat und dem. was Rußland zur Schau stellt. Auf der einen Seite die mehr als tausendjährige Kultur, auf der anderen ein noch sehr der Ausreifung bedürftiger Werdeproceß. Aber da das .Gros der Besucher Petersburgs möglicherweise aus Frankreich kommen wird und da die eine Reconnaissancevisite auf russischem Boden abstattenfcrr Crrrninfn rtTT3 9snhr fW fVrn MQ v mg V V V vV VII werden als hochmüthig und anspruchsvoll, so ist ein Gelingen nicht unwahr scheinlich. Republikaner und Kosaken, die sich auf dem Gebiete der Politik und des zukünftigen Kriegsspiels so gut zu verstehen . scheinen, werden offenbaren wollen, daß' sie auch auf dem viel heiteren Plane der Kün sie, der Industrie und des gewerblichen Schaffens ein Herz sind und eine Seele. Beinahe noch in der weiten Ferne eines Dezenniums ruht die Petersburer Ausstellung; sich mit ihr jetzt schon ernsthaft zu beschäftigen, wäre an sich ein überflüssiges Beginnen, käme nicht ein Moment in Betracht, das allerdings der Beachtung werth ist: Man glaubt in Rußland zuversichtlich an die Zsortoauer des Friedens, sonst wurde man nicht jetzt schon die Hände rühren zu einem noch in. weiter Ferne Iteyenden heiteren Spiel. Es' ist stets. wenn vom Zarenreiche und von den Aussichten auf. Krieg und Frieden die viede ist, sorgfältig unterschieden worden zwischen dem officiellen und dem nicht officiellen , Rußland. Das erstere übersprudelte oft genug von Ber sicherungen des Friedens, indeß sich das letztere gleichzeitig sehr ungeberdig benahm und sich so cmstellte, als ob ein rechtgläubiger Kosak gar nicht ruhig sterben könne, ehe nicht Konstantinopet mit Haut und Haaren 'verspeist sei. Clne nicht ' offlcielle Korperschaft im Sinne der auswärtigen Politik ist ganz gewiß die Petersburger Munizipalität, und wenn sie für das Jahr 1903 ein Friedens fest vorbereitet und sei es auch ein solches mit franko-russischer Trukfärbung, dann mag die panslavistische Abenteuerlust weit idyllischere Bahnen einzuschlagen gewillt sein, als bisher. 3Jcn diesem Standpunkte aus be trachtet, mag man die Ankündigung oes großen Festes, welches die Petersburger vlanen, sogar freundlich begrüßen. Ein' anderes ist die Frage, ob man in Rußland, von dem zufälligen historischen Gedenktage der Gründung Pe tersburgZ abgesehen, sich genügend sundirt, hinreichend stark und kulturreich fühlt, um alle Welt als Zeugen russischer Größe und Herrlichkeit zu Gaste zu laden. Berlin und Deutschland haben bis jetzt der Versuchung Widerstand geleistet, ein ähnliches Fest abzuhalten, und wird, man in Rußland Vergleiche ziehen wollen 'zwischen Nch und dem benachbarten Kulturstaate ersten Ranges? Gewiß, Rußland ist reich an unerschöpflichen Mitteln der Natur, 'sein Sibirien-allein ist eine ahre Schatzkammer aber das um soviel kleinere deutsche Reich umspannt doppelt soviel Kilomete: als das gewaltige Rußland mit der den Weltverkehr vermittelnden Schiene, und um gar seine Industrie mit der russischen in Varallele'zu ziehen, fehlt jeglicher Maßslab.Was Rußland zu bieten vermag., i t ethnographisch pikant, ist :rL tiibrelf. tec5

rönnen Amerikaner, Englander, Franzosen, Italiener, Deutsche, Oesterreicher oder Ungarn Nachahmenswertes bom russischen Kulturleben lernen? Dann aber gähnt auch noch zwischen den Ländern des Westens und dem zur Jubelfeier sich anschickenden Zarenreiche jene unermeßliche Kluft, welche den modernen Geist und die Freiheit don deren Gegentheil sondert. Darüber mögen sich in der Leidenschaftlichkeit des augenblicklichen politischen Irrwahns die Franzosen täuschen, die anderen Kulturvölker vermögen es nicht. Es liegt nichtZ Anheimelndes, nichts zum Besuche Einladendes in dem rauhen Klänge des Namens Rußfonb. Wird man in den ohne Zweifel prachtvoll ausgestatteten Räumen der Ausstellung einherwandeln und die Schätze aus Gold, Platin und anderem Edelmatell bewundern können, ohne der zahllosen - Unglücklichen zu gebenken, welche die Scheincivilisation vor den Augen der echten scheu und dabei doch tyrannisch in den Bergwerken des räthselhaften Ostens verborgen hält? Werden die Gäste ruhigen Blutes, sei es auch nur von außen, jene unHeimliche Peter-Paulsfestung zu besichtigen vermögen, die aus dem Wasser emporragt wie ein graues Fragezeichen, ob am baltischen Meerbusen nicht doch schon Europas Grenze sei, wird man im zwanzigsten Jahrhundert auf Schritt und Tritt an das siebzehnte gemahnt sein wollen? Die Ausstellung mag sehr schön, sehr kostbar" und sehr interessant sich gestalten, wenn aber bis zum Jubeljahre der eiserne Despotismus ungebrochen, die harte und rücksichtslose Selbstherrlichkeit eine unge milderte bleibt, dann wird diese Ausstellung trotz des . chevaleresken Protektorates der Franzosen nichts Anderes sein als ein Potemkin'scheö Dorf.

Der verschonen, Orüutlgam. Auch die nüchternsten, prosaischsten Orte der Welt bergen manchmal sehr romantische Geschichten. Unlängst ist in lder Bundeshauptstadt durch eine der periodischen Versteigerungen unbestellbarer Postsachen ein bemerkenswerther kleiner Roman auö dem Leben zu Tage gekommen. Unter den VersteigerungSgegenständen war auch ein Päckchen, welches gezeichnet war No. 140. Goldene Taschenuhr. H. T. C. Brandt." Eine schwarzgekleidete Dame kaufte dieses Päckchen für $15 und schritt stillschweifltffd wieder davon, ohne daß der Voraana besonders auffiel. Diese Uhr aber bildete den Schlüssel zu einem Geheimniß, welches schon seit 3 Iahren der Aufklärung harrte. Die Dame war die jetzige Frau I. T. Monroe, welche aber ehedem bestimmt war, Frau Brandt zu werden. Sie war ursprünglich - in Trappers'n. Minn., zu Hause. Dort lernte vor 3 Jahren den jungen Henry T. i. Brandt kennen und verlobte sich mit rb ... Seiner Gesundheit halber, und auf die Weisung seines Arztes, trat Brandt eine Winterreise nach dem Süden an Bis zu seiner Ankunft in New Orleans, wie auch während seines Verweilens daselbst, schrieb er häufiq an seine Verlobte. Eines aaes tbeilte er ihr mit, daß er es einmal mit Florida versuchen wolle, -r und das war das letzte Lebenszeichen von ihm. Seine Verwandten in Milwaukee denn in Trapperstown hatte er keine suchten auf alle mögliche Weise Erkundigungen über ihn einzuziehen, doch kannten sie nichts weiter in Erfahrung bringen, als daß er von New Orleans nach dem Staate Florida abgereist war. Die allerletzte Spur führte schließlich nach St. Augustine, Fla. brach ab?r dort ab; dort war Brandts Koffer angelangt, aber fein Besitzer war nie aufgetaucht. Nach Jahren fruchtlosen Wartens nahm Frl. Caldwell so hieß die Unglückliche Braut endlich hie'Bewerbunaen eines reichen New Forkers an und wurde-Frau Monroe. Die Heirath fand erst vor einigen Monaten statt, und das Paar zog nach New York. Vor Kurzem kam nun die Frau besuchsweise nach Washington. Zufällig nahm sie einen ber . VersteigerungsKataloge' deS Amtes -für unbestellbare Postsachen (.Dead Letter Offices, die in ihrem Hotel ' herumlagen, in die Hand, blätterte darin, und plötzlich fiel ihr unter der Liste der Gegenstände der Name H. T. C. Brandt" und die beigefügte . Bezeichnung ..goldene-. Taschenuhr" auf. Sie' konnte es kaum erwarten, bis die Versteigerung jener Reihe - Gegenstände eröffnet wurde, fand sich prompt ' ein und " kaufte die Uhr, welche sie trotzdem die Zeit dem Zeitmesser. etwas, übel mitgespielt zu haben schien, 'mit Leichtigkeit als die Uhr ihres ehemaligen Bräutigams wiedererkennen konnte. - Nun nahm.sie.mit Hilfe ihrer alten und . neuen Freunde die Nachforschungen wieder auf. Ein Juwelierözeichen innerhalb deS Uhrgehäuses ermöglichte es, die Schicksale der Uhr weiter zu verfolgen Der Uhrmacher Frank Locraft m Fernandina, Fla., theilte auf Befragen mit, der Besitzer der Uhr habe ihm dieselbe persönlich zum Repariren übergeben und sei zur Zeit auf einem FisaAusfluge die Küste hinab begriffen gewesen. Nach Ausbesserung der Uhr habe er, Locraft. dieselbe nach dem kleinen Küstenstadtchen Tolacosa gesandt, da Brandt ihn benachrichtigt habe, daß er dort verweilen werde,, ehe er nach Key West gehe. So weit der Uhrmacher. Man konnte in Key Wtst nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür finden, daß - Brandt jemals dorthin gekommen war. Dagegen ermittelte man in Talacosa folgenden traurigen Thatbestand: Brandt war mit einem Fischer Namens Cattin in tnm kleinen Segelboote dorthin gekommen; dieses Boot verunglückte dann in der Nähe der .Jupiter-Bucht in inem localen Wirbelsturme si82i und der arme Brandt fand seinen Tcd in 7

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spater erlangte er auch den Leichnam seines Gefährten. Dieser hatte ihm wenig von seinen Verhältnissen mitgetheilt und nur einmal bemerkt, daß er von Trappers Station" in Minnesota komme (so verstand wenigstens Cattin den Ortsnamen). Die goldene Uhr, welche sich an der Leiche fand, wurde daher nebst einem kurzenSchrei ben nach diesem, gar nicht existirenden Orte abgeschickt. Wie immer in solchen Fällen, wanderte das Packetchen einfach an die .Dead Letter Office" in Washington, und dort lag es unreclamirt so lange, bis der gewöhnliche Zeitpunkt zur Versteigerung herangekommen war. Und siehe da! es fügte sich, daß gerctde jene ehemalige verlassene Braut dabei die Uhr in die Hände bekam und mittels ihrer endlich über das traurige Geschick ihres verschöllenen Bräutigams Aufklärung erhielt. Zur UnterstützungKsrage. In einem seiner orientalischen Lehrgedichtchen erzählt Friedrich Rückert, ein Herrscher habe, als Hungersnoth in seinem Reiche ausgebrochen war, einfach verkündet, daß er für jden Armen, welcher Hungers sterbe, einen Reichen tödten lassen werde, und von da an habe die Hungersnoth sehr schnell aufgehört! Natürlich ist dieses dichterische Gleichniß nicht wörtlich zu nehmen; es besagt aber, daß Niemand vor Hunger umzukommen braucht, wenn der entsprechende ernstliche Wille zur Hilfeleistung da ist. ' Der jetzige Nothstand in unserem reichen Lande, der nicht so schnell zu verschwinden scheint trotz aller Berichte über .langsame, aber stetige Hebung der Geschäfte" , ist vielfach ein recht lehrreicher; er hat in vielen unserer großen Städte gezeigt, wie Mangelhaft und undurchgreifeyd noch immer das Unterstützungswesen gegenüber bedeutenderen und anhaltenderen Calamitäten beschaffen ist, und hat da und dort schon zu wirklich werthvollen Verbesserungen geführt. Der Redakteur der amerikanischen Ausgab: des bekannten Magazins Review of Re-Views-, Dr. Albert Shaw, bracht: jüngst eine ausführliche Zusammenstellung und Besprechung der jetzigen Un-terstützungs-Organisationen in den Ver. Staaten. Er hätte vielleicht besser gethan, dabei weniger ruhmredigen Nachdruck öuf die thatkräftige und praktische Aufrasfungsfähigkeit der Amerikaner zu legen, als die t r 0 tzdem noch vorhandenen großen Mängel des Unterstützungswesens schärfer zu betonen, wie sie ja auch aus seinem Thatsachenmaterial hervorgehen! Immerbin ist seine Zusammenstellung eine dankenswerthe, so Vieles auch die unmittelbar Nothleidenden zu dersel ben auch hinzuzufügen haben dürften. - E-in Gedanke aus jener Darstellung verdient, als besonders werthvoll, hervorgehoben zu werden. Unter Hinweis auf das Hilfswesen in einigen Städten, wie Baltimore und Boston, wird nämlich gezeigt, wie vortheilhaft es sei, wenn das Unterstützungswesen vollständig als öffentliche Aufgabe gelte und sich einheitlich in einem Lffentlichen Ausschuß concentrire, mit welchem oder unter welchem nicht blos alle anderen Wohlthätigkeitsorganisationen wirkten, sondern auch der Handelsrath, die kaufmännischen Vereine, die Polizeivertreter, alle Executivund richterlichen Zweige der städtischen Verwaltung u. s. w. So ziemlich am schlechtesten kommt in jener Zusammenstellung Chicago weg, und osfenbar mit gutem Grunde, obwohl zum Theil ohne eigene Schuld, da eben die Weltausstellung Ausnahmeverhältnisse schuf. theilweise ist aber in der stoljen Gartenstadt auch Mangel an Gemeinsinn zu rügen! Zu jenem Gedanken zurückkehrend, könnte man denselben noch dahin erweitern? daß. wenigstens unter besonderen Verhältnissen, außer den Behörden und Vereinigungen auch 3ioch die Bürger persönlich allgemein zu diesbezüglichen Dienstleistungen.seien es auck nur Nachfragen, herangezogen würden, und. Solches ebenso sehr zur Bürgerglicht hinzugerechnet würde, wie ir der .guten alten Zeit" die Hilfeleistung bei Feuersbrünsten. In der alter Welt hat sich diese Einrichtung da und dort schon bewährt. Man hat in .der letzten 'Zeit wiedei darüber geklagt, daß so viele Unter stützungsvereine den größten Theil ih rer Mittel für Aerwaltungskosten verschlängen.' " Aber auch mi dem besten Willen wird dies mehr ode: weniger der Fall sein, so lange es nö ftia. dass Einzelne einen auZschließlichen Beruf aus ,. dem Unter-"!üs;ung-wesen '. machen! Denn si; .lüssen' dann als Berufsthätige vergüet werden, und es ist unvermeidlich 'i . in Zeiten sehr weitverbreiteter Jloii solche Vereine, auf sich selber an- - oiesen, eine sehr besche?dene oder läiche Rolle spielen. Das kann erst '.rdnZ sein, wenn (ohne daß vorhane"? Orzanisstionen darum ganz ..?t)!os zu werden brauchen) dat 'ZnterstüunZwesen, einschließlich der srbitsvesckffung. zur Bürger-Auf-abe im vollsten Sinne des Wortes sich -nuckelt, unter harmonischem Zu .'ammenwirken aller .großen und .-leinen Factoren! Für die Ausfassung Mancher mag ein solches System zu ' venig .amerikanisch" sein; aber vom Osten unseres Landes aus kommt man doch von diesem' individualistischen ornrthl llmäl'.g ab. .

.. Djirkheim. Ein hiesiger Nähmaschinenhändlex ' verkaufte einem Eierhändle? eine Nähmaschine im Werthe von 115 M. unter -folgenden Bedingungen : Der Eierhändler derpflichtet sich täglich vor 8 Uhr Morgenö dem Nähmaschinenhändler ein Ei (TagespriS 3 Pfg.) in seine Wohnung zu bringen, bis hie Nähmaschine bezahlt ist. Der Eierhändler tritt sofort m den Besitz der Nähmaschine. Ätnn er ein einziges Mal seiner Verpflichtung nicht pünktlich nachkommt, so vei jiert er alle Rechte

Wom Jnlande. In Springfield, Jll.. ist

daö Haus des Senators Palmer abge-! brannt. Dasselbe war von der Fami ! lie des Staatsschatzmeisters bewohnt.! Zwei amerikanische Meteorologen haben in den Jahren 1S81 1890 die Stärke des Regenfalls während der Mondwechsel festgestellt und gefunden, daß es um die Zeit des Neumonds am meisten regnete, daß der Regenfall nach Neumond abnehme. Der stärkste Regenfall fand kurz vor Eintritt des Neumonds statt, am trockensten war es um die Zeit kurz vor Eintritt des ersten Viertels. Der chinesische Gesandte in Washington hat eine bildhübsche, junge Gemahlin, welche vor Kurzem anläßlich eines Diners im Weißen Hause zum ersten Male in der Gesellschaft der Bundeshauptstadt erschien. Mme. Fang Au war bei der Gelegenheit nach Sitte des bimmlischen Reiches in den lebhaftesten Farben geschminkt; ihr Tischnachbar, eines der jovialsten Mitglieder der europäischen Diplomtie, soll sich dadurch später zu folgender vertraulichen Aeußerung veranlaßt gesehen haben: .Schauen's, da hat mir die Anstreicherei doch wirklich amal leid gethan." , Einen gutenFanghat der iPolizeichef von Moberly, Mo., durch die Jnhaftnahme des Expreßboten C. L. Pryor der .Northwestern-Bahn" gethan. Derselbe soll der .AdamS Expreß Company", die Summe von 53000 veruntreut 'haben und hielt sich mit einem Frauenzimmer Namens Minnie Meck. die von Rock Island. Jll.. sein will, im .Arlington Hotel" in Moberly auf. Das Pärchen wurde nach dein städtischen Gefängniß gebracht, woselbst man 5700 Baargeld und eine Anzahl Wechsel im Besitze Pryor'S vorfand. DaS Frauenzimmer wurde späterhin wieder aus der Haft entlassen. In der Gegend von Craw fords Croß RoadS m dem County Russell in Alabama brannte in einer der letzten Nächte das WohnhauS deS alten Farmers Frank Miggins ab, welcher daö Haus mit drei Enkelkindern im Alter von zehn, sieben und fünf Jahren bewohnte. MigginS erwachte aus dem Schlafe erst, als das Feuer bereits um sich gegriffen hatte. Es gelang ihm, halb erstickt und mit Brandwunden bedeckt, aus dem brennenden Hause zu entrinnen, aber die drei Kinder, welche in dem Zimmer schliefen, wo das Feuer ausbrach, kamen in den Flammen um. Ihre verkohlten Ueberreste wurden in dem Brandschutte aufgefunden. Miggins ist aus Kummer und Schmerz über das Schicksal seiner Enkel außer sich. Vermuthlich ist die Feuersbrunst durch brennendes Holz, welches aus dem Kamine gefallen war, herbeigeführt worden. Eine für Logen und UnterstützungSvereine interessante Entscherdung ist vom Obergerichte des Staates Pennsylvanien bestätigt worden. Eine Frau in Philadelphia, d:e dem Orden von .Pente" angehörte. war krank geworden und hatte tin ärztliches Zeugniß eingeschickt, das aber nicht beschworen - war, wie , die Regeln deS Ordens vorschreiben. Die Beamten des Ordens machten derFrau keine Mittheilung von diesem Mangel, benutzten ihn aber als Vorwand, um die Bezahlung der Krankenunterstützung zu verweigern. Die Frau machte deshalb eine Klage anhängig und das Untergericht entschied zu ihren Gunsten. Das Obergericht bestätigte diese Entscheidung und begründete dieselbe damit: wenn ein Versicherter m dem guten Glauben lebt, daß er alle Be dingungen der Mitgliederschaft erfüllt habe, muß er auf Mängel sofort aufmerksam gemacht werden, damit er dieselben beseitigen kann. In der Jrrenabtheilung des Vellevue-Hospitals in New York befindet sich eine junge Frauensperson, welche im vorigen Sommer in Chicago eine gewisse Rolle gespielt hat. Sie nennt sich Caroline Vleete und wurde vor einer Woche im Centräl-Park umherirrend gefunden. Sie bildet sich ein,, die Frau des Maharadscha von Patiola auö Ostindien zu sein. Caroline Vleete ist dieselbe Frauensperson, welche den reichen Pflastertretern vyn der 5. Ave., in New Aork vor einem Jahre als die '.schöne. Nanon" bekannt war, und war einer der New Jorker Lasterhöhlen entsprossen. Sie machte daraus erst ein Hehl, als sie sich während der Weltausstellung als .Gräfin Eustina aus Portugal"-.aufspielte. Damals bändelte sie mit dem WtJsi radscha und einem vornehmen Jndier seines Gefolges an und wurde in Folge dieses Liebesspiels verrückt. , Sie leidet an akutem Wahnsinne, der bei Frauenspersonen ihresGelichters nichts Seltenes ist. Seit einiger Zeit treibt sich ein gewisser John Broule auf dem flachen Lande in Missouri umher, der die Farmer auf originelle Weise um ihr Geld zu bringen' ' weiß. Broule ist gut gekleidet, hat ein ernstes, intelligentes Aeußere und ist ungefähr 40 Jahre alt. ' Sein erstes Erscheinen machte er in derjenigen Gegend, die zwischen Trimble uyd Pelfoot liegt, wo die Farmer 'sich hauptsächlich Mst der Schweinezucht beschäftigen. Er stellte sich als chyhlhabenden Mann vor, welcher ein größeres Stjjcj ?and, um- daraus Schweine zu ziehen, anzukaufen gedenke. ' Natürlich sid die Farmer gerne bereis dem mit reiche Geldmitteln versehenen fremden auch von ihremBorstenyieh einige Exemplar? abzulassen. Broule will dgnn in jedem einzelnen Falle die Thiere erst genauer besichtigen und macht nun regelmäßig zu seinem, größten Erstaunen gusfindig. daß dieselben an den sögenannten .Reeling Bote", einer angeblich ganz neuen Kxankheit, leiden. Für die von ihm hierfür anaevriesene Med'Zn müssen die Farmer dann selbst- ( ' " v

smd dann auch wnklich" balb wieder gesund. Kürzlich ritt nun Broule vor Jim Pials Farm vorbei. Als Letzterer einige Stunden später zufällig nach seinen Schweinen fah. fand er ungefähr ein Lushel geschältes Korn auf dem Boden umhergestreut und die Luft mit einem sehr scharfen Whisky-Ge-ruch angefüllt. Er hob mehrere Körner auf und nahm nun wahr, daß dieselben durch und durch mit Whisky getränkt waren. Jetzt wußte er, was bei den Schweinen die .Reeling Bots" bewirkte. Als der Schwindler bemerkte, daß seine Betrügereien entdeckt waren, machte er sich schleunigst aus dem Staube. Die erbitterten Farmer aber durchstreifen die Gegend nach allen Richtungen, um den Kerl einzufangen. Jedoch ivaren ihre Bemühungen bis jetzt vergebens. "

deutsche Local-Nachrichten. Provinz Brandenburg. Die Zahl der gegenwärtig in Berlin beschäftigungslosen Arbeiter schätzt das Centralnachweisungsbureau auf rund 80,000 'Personen. Darin sino allerdings die Bauhandwerker mit einbegriffen, welche des Frostes wegen feiern müssen. Das 25jährige Jubiläum als Stadtverordneter hat de? dortige Fabrikbesitzer Diersch gefeiert. Selbstmord begingen der Kaufmann Gustav Degner, der Agent Adolf , Krüger, der Privatier Salo Pfennig. Beim Schlittschuhlaufen auf der Havel ertranken der Lehrer Ernst Huhn aus Berlin und der Porzellandreher Fischer aus Pichelsdorf. Der Drehorgelspieler Georg Kamann ist bei Rudow ermordet worden. Die Hofpianosobrik von A. Grand in Berlin ist niedergebrannt. Vor ein Kriegsgericht gestellt wird dcr im Kaiser Alexander-Grenadier-Regiment dienende Gefreite Hartmann werden, und zwar wegen Soldatenmißhandlung. Die Affaire hängt damit zusammen, daß ein Rekrut des genannten Regiments fahnenflüchtig geworden war. Derselbe erklärte, wegen schlechter Behandlung desertirt zu sein. Wegen Ermordung seines jüngsten KindeS und unter dem Verdacht, auch ein früher geborenes absichtlich getödtet zu haben, ist in Weißensee der Arbeiter .Carl Rahmlow verhastet worden. Posteleve Greiser, der Sohn eines Restaurateurs aus Potsdam, hat sich bei Neu Babelsberg todt fahren lassen. Beim Schlittschuhlaufen ertrank der 9 Jahre alte Sohn des Arbeiters Lindenau aus Köpenick. Auf dem Plessowersee ertrank der langjährige Kammerdiener deS verstorbenen BicePräsidenten des Herrenhauses, Hans v. Rochow, Namens Mußfeldt. Auf der Osthavelländischen Kreisbahn zwischen Ketzin und Nauen sind neuerdingS wiederholt Versuche gemacht worden, die Züge durch aus die Schienen gelegte große Chausseesteine zum Entgleisen zu . bringen. In dem Dorfe K''nbaum bei Kalkberge-Rü-dersdorf haben neulich NachtS z w a nzig Brände stattgefunden.' P r 0 v i n z W e st-P r e u ß e n. Ein Gefreiter des Kürassier-Regi-mints zu Riesenburg fiel bei einem Tan,veranllaen über einen taubstummen Schneidergesellen her und versetzte ihm mit einem Messer zwölf Stiche in den Kops und Rucken. Einige ü.?om peter, welche den Wüthenden abhalten wollten, wurden verwundet. Bn seiner Verhaftung ging der Wütherich gegen ben Unterofflaer der Militärpatrouille mit dem Messer vor. Der Schneidergeselle liegt hoffnungslos darnieder. Der Gericktsvollieber 5offmann von Graudenz wurde in einem' Gasthause zu Lessen Morgens bewußtlos w t nein Bette aufgefunden und starb trotz sosortige? ärztlicher Httse. mt Induktion der Leiche ergab, daß eine Koh-lenoxydgas-Vergiftung vorlag, Provi nz Ost-P re ußen. .In Königsberg ist Professor Dr. Johannes Schmidt, Dozent für klassische Philologie, Schwiegersohn - des Litterarhistorikers und Aesthetikers R. Haym in Halle, gestorben. Rechtsanwalt Schlepps in Heydekrug, welcher seit einiger Zeit in mißliche Vermögensumstände gerathen war, versuchte sich und seine Frau durch Strychnin zu tödten. Da das Gift nicht schnell, genug'. wirkte, so. erschoß sich Herr Schlepps. 'Seine Frau wurde. 'durch Zn)vendun geeigneter Mittel dem Leben erhalten. Wegen Verleitung, zum Meineid wurde dem Fleischermelster Otto Glaß zu Eydtkuhnen von "der Strafkammer zu Stallupönen eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren 6 Monaten auferlgt. . Provinz Schlesien, Im Kreise Neustadt tritt' die Genickstarre epidemisch auf.' Der Forstaufseher Vollag zu Bergel ist bei dem Versuche, einen Wilddieb zu verhaften, in die Schulter geschossen worden. Auf der Station Vogelsdorf ist ein vergeblicher Versuch, de Kassenschrank aufzubrechen, gemacht worden. , In Wörtsdorf bei Haynau ist die dem Kaufmann Krause gehörige,, früher Stopel'sche Gastwirthschaft nieHexciebrannt. Ein im obersten Stockwerk toi ' Zunge'schen Hcruseö zu Warmbrunn aüsgebrocheneZ Schadenfeuer hat trotz der größten Änstrenjungen der Feuerwehren von dort, sowie aus acht umliegenden Ortschaften ikinen ganzen' Häusercomplez eingeLschert. ' .'' t ' Vfovinz Posen. Bei einer Felddienßübung stürzte eiiv Husar der Pose'ner ' Gatnison s u'nglückljch, daß r er sich die Lanzenspitze in den ffopf'bshr.c. Der Mann zst aestorben. Dje Stadtverordnet von Posen haben 200,000 Mark zum Bau einer Baugewerbs schule bewilligt Die Holzöearöeitungsfaörik von Mannheim dortselbst ist niedergebrannt. , Der. Schadft ist beträchtlich. Die beiden Dienstmädchen -des Kaufmanns Cohn in Witkowo sind an Koh r.-.v..' n: ( . ,

Provinz Pommern. Die mediciniscke ??acultät der Uni

versität Greifswald hat den Kreis- j undDepartements-Thierarzt Ollmann, 1 der jetzt auf eine fünfzigjährige Thä-, tigkeit zurückblickt, zum Ehrendoctor ernannt. Ollmann ist der erste Thierarzt, dem dort eine solche Auszeichnung zu Theil geworden. Von der Rettungsstation Putgarten auf Rügen wurden achtMann von der gestrandeten deutschen Brigg .Emma", Capt. Facks, gerettet. In Heringsdorf bat der Maschinist Rudolf Meyer seine Frau ermordet. Provinz Hannover. Die linksnationalliberalen .Neuesien Nachrichten" in Hannover sind vom .Courier" aufgekauft worden und gehen Anfangs März ein. Die Wohnund Wirthschaftsgebäude von Kreter und Ohne in Scharzberg sind durch eine Fckrsbrunst zerstört; in den Flamnicn kamen 80 Schafe und mehrere Rinder um. In den Hützeler Kieselguhrswerken ist die Verarbeitung des Guhrs zu Lampendochten gelunaen. Die neue Erfindung soll sich sehr gut bewähren. Provinz Schleswig -Hol-stein. Die Kaiserin hat dem Fräulein Anna Bissen in Altona anläßlich seines vor einigen Tagen stattgehabten hundertjährigen Geburtstages ihr Portrait und das ihrer Kinder in prachtigem Rahmen übersandt. Oberbürgermeister Dr. Giese übergab der Hundertjährigen das Geschenk mit einer passenden Ansprache. Der Garnison von Neumünster ist verboten, das Bahnhofs-Hotel, sowie Somanns Hotel und Pentz' Hotel zu besuchen, weil die Inhaber derselben bei der. letzten Bürgermeisterwahl mit den Sozialdemokraten für den Bürgermeister Roer-Peine gestimmt haben. Die Dachpappenfabrik von Menge & Erichsen in Schleswig ist niedergebrannt. Der Schlächtermeister Schröder von Plön gerieth aus dem Wege nach Lehmkuhlen in eine Torfkuhle und fand seinen Tod durch Ertrinken. Provinz Hessen-Nassau. Die Einwohnerzahl der Stadt Frankfurt wird auf 197.500 geschätzt. Von dort ist der Uhrmacher Cäsar Hederich, Fahrgasse No. 23, unter Mitnahme zahlreicher Uhren verschwunden. Heinemann Jonas, aus Hesselbach gebürtig, ist unweit Gienheim von einem Zuge getödtet worden. Bischof Weyland in Fulda ist aestorben. Unter einem Dunghaufen im Felde bei Hattersheim versteckt, wurde die von dem Einbruchsdiebstahl auf dem dortigen Postamt herrührend, eiserne Cassctte aufgefunden. Sie enthielt die gestohlenen Postwerthzeichen, die Versicherungsmarken und die Einschreibebriefe. . Das baare Geld war jedoch verschwunden. Der auf der Utpher Mühle bei Hungen mit dem Aufthauen eineö eingefrorenen Wasserrades beschäftigte Müller wurde von dem sich unvermuthet in Bewegung set'zenden Rade getödtet. Der Sohn des Pachters Holzmann auf Hof Leustadt wurde durch Unvorsichtigkeit eines freundes erschossen. Der frühere langjährige Centrumsabgeordnete im, Reichstag und Landtag Amlsgericyl rath Eduard Strecker ist in Cassel ge. storben. Dortselbst wurde die Na herin Elise Schmidt auö. Zierenberg, welcke unter der Anklaae deS KindeS, mordes verhaftet war, als unschuldig freigelassen.' Provinz Sachsen.-. Der bisherige zweite Bürgermeister von Magdeburg, Born, ist alö solcher wiedergewählt worden. . eneioe' bändler Radestock in Naumburg a. d S. kaufte bei der' Versteigerung den Kastbofum. .Deutschen Sause" und die dazu : gehörige Aktienbrauerei für 106.000 M. Die Spinnerei Werner ,u.Co.(Aktlengesellschast)zuluylyauien ist niedergebrannt. Auf der Grube .Jakob" bei Trebnitz wurde der BergArbeiter Josef JerschenSky durch den herniedersausenden, Förderkorb so unglücklich zu Boden gedruckt, vay er etnen doppelten Beinbruch und einen Bruch des. Rückgrats erlitt. Der Tod trat nach kurzer Zeit em. " Rhein Pfalz. . . Postcondukteur , Groß von Speyer, der verdächtig war.den Postdiebstahl in Schlfferstadt verübt zu haben, ist wie der aus der Haft entlassen. Brunnenmächer Stelzle ' von Böbingen war mit "Arbeiten in 'einer Bru'nnengrübe " rl . 1 c.L . "te ' irn.i ' t ; oeicyasilgi, ais ver zivvls 'ceier iicjj Brunnen einstürzte und den Männ 'begrub. 'Der ', Verunglückte 'kam elent) um. Neulich erhielt Bäckermeister Ludwig Chormann in Kaiserslautern 1. " , i. . rr .i.tpjr.' rm -r sn oer 'jcaqt oer üvinpierajen mjiny? schaft vyn. ?inem Burschen NamenS Mensch ke einen Stich in die Schlafe. In Godramstein würd? die Ehefrau, des AckererS Peter' Estelmann In ihrer Scheuer erhängt aufgefunden. Die ffrau zeigte in letzter Ze,t Gpuren gei stiger Störung. Scheuer, -Stall und Brennhaus des Wirthes Antoni.in Ha chenbach sind' abgebrannt. ' Dem ener gifchen Eingreifen der Feuerwehren von Hachendach. fct. Julian uttd Hundheim ist : es zu verdanke, daß das WohnhauS von dem verheerenden Elemente verschont blieb. In Ludwias Häfen ösging das Buchdruckereibesitzer Julius Waldkirch'schi ''Shköögr'' M 25inhrige Ehejubiläum. Aus dieses Of 1 r. 1 rm .... 9 ' lizug ciacgxcn oer 'cannergeiangvertin. die Sängerabtheiluna des Arbeiterfort'öildungsvtteinö und die Stadt'kapelle Ständchen." f :i r ' ' Meerschaumpfeifetz, lange deutsche Pfeifen, Cigarxenspitzen xt. b,i' Wnl. Mucho, 199 Ost Washington Str. 04O0. W , yr it Wtftf y joha . Coodwia.Tr.y.N.Tvit motk für . hnwr. so n7 , iik. m auch, )ul ra tadi fomqtitklj kof tottn ftom II tm $19 dar al Ui tut, a4 non yom (. O-k ltMtN,tll l(M. Ib Wft .f AnMriea. jm rrna mumm al Ihmb, mit. B ytw txmfmt .par bohmu onljr t. U, werk. AU lf nw. Cmt j 11 BI tat mrj workar. Wa atart raa. fu rmUlS r 11 lt. t KiillZLT . r

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Ein übler Geruch auö dem Kunde verdirbt die Schönheit einer Wenn. Diese üblen Gerüche kommen von fehlerhafter Werdaunng der Speisen, Magenleiden, Blähun gen, c. Diesem wird am besten abgeholfen durch den Gebrauch dcö Carlsbader Salzes oder der Carlsbader Wässer. Dr. London sagt hierüber : Die nnna türlichen Blähungen des Magens, welche oft Jrritatio..en des Darmes im Gefolge haben, I'owie Magencatarrh,sind die hauptsächlichen lrsachen vieler Krankheiten. Ich fand, daß hierfür die Carlsbadcr Quellen, sowie das Carlsdadcr Sprudel-Salz, vorzügliche Mittel sind. Die harntreibende, sowie abführende Eigenschaften dieser Quellen sowie dessen hei'l'.virkende Eigenschaft auf den Magen kön nen nicht gemig gewürdigt werden ? Die ächten Wässer von Carlsbad sowie da? llarlSbadcr Salz müssen die Unterschrift von EiSurr & Menvelfon Co.", Jmportäre, New Fork, auf dem Halse einer jeden Flasche tragen. Preis per Flasche Salz 1.00. Große Flasche $1.50. Dr. I. Tl. Sutcliffe, beftbastiat ftä ans .AltcftUd) mit wdLrtttchen ft&aen und mit e.djleät und Nrinkrankhettkn. 920. 95 Oft Market Strafte. Office. tunde : MI 10 Ndr rm. S bis nT acdm. toenntctci aatcenomir.en. xie 941. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: $37 Süd Delaware Straße. Offtce-Stunden: 9Uhrorm.: 5 Uhr ttcd).; 7 9 Uhr Xbenbft. Telepho 1440. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Osfice'Ttuuden von k 4 Ubr Nachm. No. 425 .Madison Avenue. Stunden ton 1011 Uhr Vorm. iSohnung: lS7N.laam2ftr. .Seermontftr. TttrYxian ' t M XtleMon . Wghg s. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Ofsiee und Wohnung: . No. S82 Süd Meridian Str. Offtee-Ltunden : 8 bitt Uhr vorm. 3 M 8 Uhr achm. 7bt 8Uhrbd. onntag 9 Sormittag. ?elebu 2HO. . Dr. E. N. Schaefer, zöpzt und Chirurg, 5.,. 430 Madifon venue, nahe MorriS Str. Sprechstunden : -v:sa UhrMorgent,-4Uhr achmtttag, 7 Uhr dendS. Televbon 82. DR. L. WITT, Arzt u, Aeeoucheur, Office : Ko. 430 Süd M?ridian Straße. Telephon 1297. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Ssl Shlo Str. OfsieeS.nde : Uhr ?srs:ktszE. I ahr Rachmittag. ohnung : Se Seoadw, d Ut&cel Vve. Xelcklen 8. HDjjt CBHbH, ; No. 3S Ost Ohio Straße. Sre!kude : 10 11 Ubt S3onntttoil. 1 Z KaQrntttaai und 7 8 oeno. toenntec von 13 atjr s.acQntttaa. C. C. (Bxtcct&f Deutscher Zahn-Arzt, 0. 8 Nord Pennsylvania Str. a wird ant ?3nsck aaevast. GIIAS. G. MÜELLEB, 1 Deutsche Apotheke. Nachfolger vo O. W. Seoti. Zlo. 667 Birginin ZSvenus, Ecke Coburn Str. Telephon 1747.' 'achtalocke an der EeikenthKre Rezepte TaI ,nd ckt sorgfältig gesollt, streik fcbütfining. j AN IDEAL FAMILY M E D C I N El i lf .. ui-.- OmmIImUm.' Eid . . ?ar IaUcMla. buimwcm, 0b1xU. OffcaslT lrtk. i Iinr and Bowela. L tui (UaorcUrs oi u. ptotamca. RIPAN8 f ABULE9 met rentlT re prorapUr. Frf et I trj druraiaU orttot brmaiJ. Box j sfTt&lj ,?. PCiCMT9t4bQCi),ta. di-restion f olloira tbeir i Bold IrorireeaaspiM-MarM . BIPAJiü CUEMICAL CO., ywYij10 bis SS jährlich sinnen durch unseren EderativTpekulatint. Pla gemacht werde. . - Sendet um Cirkular. Frei verschickt. weinman & p7 L'"?". , . SO 62 Broapway, New Vorl. . ,?efte esexene. Jac. Illetzffer & Co. .. . . m',M Hauptquartier für alle Sorten von eiuheiclifchem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wejn unp (?bamaner. J0 55 32 Ost Maryland Qtr. rekephea Vs. 407. VeKellnaen ttertm ach' Ik irfielle bei tlldt Vt aoameken. .. Tt cf nQTimmws irth schaft! 14b Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner da. mer Lunch !--- is .r; r.-, . .." . v,..,. V......t

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