Indiana Tribüne, Volume 17, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1894 — Page 2
iNdiana Tribüne.
Erscke'ur Tüg lich unö BotxnttiQB. Die tlzliche .TribSe- kostet durch den Tröge, SEentl per SZoche, die SonntagI,Tribüne k Cent per Woche. Beide zusammen IS Senk der 83 Gest! per Monat. Per Post zugeschickt in Vor aukbeiahlnng V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 1. ftebruar '94. Florida'S meisenvevölkerung. Ohne Frage ist unser Florida eineS der größten Ameisenländer der Erde. Viele glauben, daß es dort mehr Ameisen auf die Quadratmeile gebe, als in jedem anderen Lande der Welt. Da bei scheinen auch die meisten der schier unzähligen Gattungen, welche überHaupt vorkommen, dort vertreten zu sei: Thiere von mehr, als einem halben Zoll Länge und andere, welche so klein sind, daß man kaum mit unbewassnetem Auge sie sich bewegen sehen kann, rothe, schwarze u. s. w. Freilich. an manchen der gefürchtetsten Gattungen Afrikas und Indiens fehlt es immerhin, z. B. an jenen, welche Einem in wenigen Augenblicken die Beinkleider durchfressen, wie amerikanische Missionäre aus Ostindien erzählen. Jedenfalls sind aber die meisten Floridas? Ameisengattungen eine gewaltige Landplage. Sie holen alle kleine Samen, z. B. Salatsamen, aus dem Boden heraus, in welchen sie gepflanzt sind, und können die Samenbeete vollständig zerstören. Sie saugen ganzen Acres voll junger Gurkenund Melonenpflanzungen das Leben auZ, entwurzeln zahllose Erdbeerenpflanzen oder bedecken die jungenKnospen dermaßen mit Erde, daß dieselben umkommen; sie suchen die Häuser und Geschäfte massenhaft heim, gehen an Pasteten, Zucker. Syrup...' Fleisch, Hash-, Sauce, saure Gurken, und zerfressen Kuchen oder Brotlaibe dermaßen, daß dieselben unverkäuflich, oder ganz unbrauchbar sind. Ein Zeitungscorrespondent und Landwirth in Florida erzählt, neuerdings: Da alle anderen Mittel nichts fruchten wollten, so versuchte ich es mit Ködern in der Nähe der Ameisenneste. Ich legte dorthin Fleischstücke, Knochen und Aepfel-' und Birnenscheibchennd als diese mit einer Armee Ameisen be deckt-ware'n, goß ich kochendes Wasser kesselweise auf sie. Ich glaube, daß ich auf diese Art binnen einer Woche reichlich eine Million dieser kleinen Ungeheuer aus einem Viertel-Acre get'ödtet habe. " So rettete ich wenigstens einen Theil meiner Salatpflanzen. Die bösen Ameisen sind auch schuld daran, daß viele Samenhändler einen schlech ien Namen bei den Landwirthen gekriegt haben, da Letztere, wenn der Samni nicht aufging, meistens ihre Lieferanten dafür verantwortlich 'machten, statt die Insekten! IstTrfiMt lA?l?nk,!i?n . wn? . imruuuj fern lumerTuitf, hic wunder bar geordneten öffentlichen Einrich tungen- in den Ameisen-Gemeinwesen zu beobachten. Wie rasch brachten die Ueoerlebenden dieTodten und Verwun deten nach einem einheitlichen Plan bei seite und gruben und bauten zerstörte Wohn- und Vorrathszellen und Gänge auf's Neue! Unverzüglich legten sie dann neue Leöensmittel ein, und zwar schleppten sie vor Allem die Ameisen leichen in die Vorraths kammern. Ich sah z. B. wie kleine schwarze Ameisen eine große rothe, welche zwanzigmal so ickiwer war. wie sie. in ihr 9anirbnnZ schleppten, und ich bemerkte besondere! mvulanzcorps, welche die Verwunde ten suchten und nach dem unterirdi schen Gemach brachten, wo offenbar be sondere Wund- und Krankenpflege (!) ihrer harrte. Das Alles geschah unter V. V r r . w r uct -ccimng uno 'anroeijung von uu schern verschiedene? Grade. Kein Au genblick wurde verloren, kein einziges Ameisenwesen sah man müßig: es war, als ob dieses Volk in dieser Stunde ein ganzes verlorenes Leben einbrinaen müßte! Solche Betriebsamkeit und Ausdauer fiiöt es nicht einmal bei Chi nesen. Das Oegrödnik der Sünderin. ES war zur Zeit der Erbauung der Northern Pacific-Bahn. Nach dem wilden Nordwesten strömten damals Abenteurer aller Schätzungen in Massen. Neben dem kernigen Farmer, welcher nach fruchtbaren Ländereien Umschau hielt, auf welcher er seine Hütte bauen wollte, kam der Prospector, der nach kastbaren Meiallen in der Erde Schoß suchte,. und der Gämbler,-dessen Sinnen üttd ten darauf gerichtet war, die sauer verdienten Dollars den Leuten auS .der.' Tascheu .'locken. Die- Ansiedlungen in den wilden Berzdistricten' blühten und boten ein Bild bewegten Lebens, so lange der Bahnbau dauerte; später zerstreuten sich ihre Insassen nach allen Nichtungen der Windrose. In jenen Taaen bekleidete ein Mann, der sich heute im Nordwesten eines großen Ansehenö erfreut, in einer derartigen Ansiedlung in Montana daS ho! Amt deS Friedensrichters. Bei dem bunten Conglomerat von Menschenkindern, die sich unter seiner Jurisdiktion befanden und von 'denen d Mehrzahl eine sehr stüNnischeVcraanFenheis. hm ter sich btterheisch!e dieses Amt einen Mann von ungewöhnlicher. Vielseitigseit Er schmiedete Heirathslustige in die Fesseln der Ehe, begrub die Todten. löschte die Feuer, packte. E roen" mit Jedermann, war Unparteiischer bet Hundekämpfen, hielt Predigten und Reden, schlichtete Familienzwistig-' teiten kurzum er war Hans Dampf in allen Gassen. Und diese Vielseitigkeit brachte ihm den Titel Nichto." An einem bitterkalten .Morgen zählte kürzlich ' jener 5?Friedensrichte?, .kam eine Delegation von Gambiern zu mir und setzte mich daton in KeLLtniß. daß eineS der Mäd-i
chen während 'der Nacht, seine Spielmarken kassirt hatte,- d. h. gestorben war. Dieser Todesfall legte mir eine neue Pflicht auf, denn ich mußte als Coroner fungiren und eine Leichenschau abhalten. Kaum hatte ich die Leiche gesehen, als mir klar war, daß die Unglückliche sich mit Morphium vergiftet hatte. Nachdem ich ein entsprechendes Verdict abgegeben, notificirten mich die Gämbler, daß die Todte ein 24 karatiges" Leichenbeg'ängniß haben müßte, und ich begab mich nach meinem Blockhas zurück, um mich auf die Trauerfeier vorzubereiten. Eine Bibel gab es in-der ganzen Attsiedlung nicht und da ich in der heiligen Schrift nichts weniger als bewandert war, hatte ich eine fchwere Aufgabe zu, lösen. Inzwischen gruben die Freunde der Selbstmörderin das Grab an einem Bergabhange unter einigen Fichten inen traurigeren Platz konnt: man sich kaum vorstellen, aber eine geeignetere Grabstätte zu sinden waren die Leute außer Stande. Zur festgesetzten Stunde fanden sich die Freunde und Freundinnen derTodten ein. um ihr., die letzte Ehre zu erwerfen. VDig Leiche ruhtx-in einem aus rohen Brettern gezimmerten Sarge. Der Trauerzug formirte sich mit mir an der Spitze, .dann kamen sechs Gämbler - mit dem Sarge und hinter diesem folgten die Mädchen, während ' die Geschäftsleute 'den Zug abschlössen. Während der eisige Wind in den Felsen und Bäumen sein trauriges, Lied heulte, bewegte sich der Trauerzug langsam nach dem Grabe, in welchem die Unglückliche dem jüngsten Tage entgegenschlummern - soll. Endlich war dasselbe erreicht. Niemand konnte beten. Niemand konnte singen und Niemand konnte einen in der Jugend gelernten . BibeloerS hersagen Aller Augen waren auf mich gerichtet, den Richter. Als Prediger machte ich eine mehr als traurige Fiur, doch ich that mein Bestes. Da ich kein Gebet herzusagen im Stande war, - sprach ich mit - lauter Stimme, daß Alle darin übereingekommen wären, daß die unglückliche Selbstmorde-rin-wohl eine große Sünderin gewesen, daß aber Niemand gegen sie einen Stein aufheben wollte. In seiner unendlichen Güte' würde Gott' die Flecken von ihrer Seele waschen und ihr daS'. Himmels thor öffnen, wo die Engel auf tausend -Harfen die lieblichste Musik machen.' -Die Mädchen heulten; über die wettergebräunten' Wangen der Männer rollten Thränen und ich glaube, daß auch der verhärteste Gämbler sich dem tiefen Eindruck 'dieses überaus trauriqen Begräbnisses nicht hat verschlieW können. Für mich bedeutete jener
Tag eine unvergeßliche Episode auS meinem an Abenteuern reichen Leben in jener wilden Zeit." Oom Inland. DerNevolutionSkrteghat ben Amerikanern 5135.193.703, der Krieg von 1312 $107,169,003 geko stet. Gegenwärtig wird die An0y mmfwjw . ... 00 . 0"t.-l. auf achtundvierzia Millionen Stück gtschadt. In einem Flußbett in dem missourischen County Ray sollen sich Spuren von versteinerten Pferden vorfinden. Die höchste natürliche Brücke befindet sich bei Rockbrrdge, Va.. deren Bogen sich 200 Fuß über der Wasserslache spannt. Im Waarenhandel nimmt Großbritannien die erste, Deutschland die zweite, Amerika die dritte und Frankreich die vierte Stelle ein. Die größte Bücherei in den Ver. Staaten ist die Congreß-Biblio thek in Washington. Sie zählte im Jahre 1836 570.000 Bände. irafren itrn tn neue rer Zeit sehr im Preise gestiegen. Frii her kamen sie höchstens auf $1200 zu stehen, heute bezahlt man sie mit $5000 und darüber. Zum Fensterwaschen empsiehlt .sich der Zusatz von einem oder zwei Eßlöffel voll Salmiakgeist zu einem Eimer Wasser; diese Lösung wir den er wie Seife.- ' - Von .Spareinlegern in Sparkassen kommen auf das Tausend der Bevölkerung in der Schweiz 360, in Deutschland 180, in Frankreich 170. in Großbritannien 135 und in Ame rika.67. J : . Zehn -Meilen von Dubuque, 3otoa, wurde der 70jahrige Theodor Stirmann todt aufgefunden.-. Stir mäna war von Galena zu Fuß fortge gangen, um seinen in Dubuaue woh nenden Sohn, zu besuchen hatte aber oen.Weg verloren urib starb auS Er mättung an ber Landstraße. ' AuS Gram starb Daniel Egan, Bremser eineS Trolleybahnwa gens M Brooklyn, N. Y. Vor zwei Monaten .war durch , den Wagen ein lieoenzayrige? nabe - überfahren und getödtet worden, was der seit 30 Iah ren in dem Dienste der betreffenden Straßenbahngesellschaft stehendeMann sich so zu Herzen nahm, daß er vor einigen Tagen daS Zeitliche segnete. ErdgaS in einer Tiefe von 140 Fuß wurde bei Ux Bohrung eines artesischen Brunnens in Northville. S. D., angetroffen. Man benutzte das GaS zur Heizung der Maschine, biS man nach 800 Fuß Tiefe daS gesuchte Wasser fand. Ein gewisser Underwood will die angeblich unerschöpfliche GaSauelle zur Betreibung und Beleuchtung seiner neu errichteten Mehlnrühle benutzen. " Ein'großer Fischfang war eS. der neulich bei Lansing, Ja., im Mississippi gemacht wurde. In einem Schleppnetz wurden nämlich Fische im Gewicht von 10.000 Pfund gefangen. darunter 600 Stück schwarze Barsche. Bei solchen Berichten, stellt sich unwill kürlich-die Befürchtung ein, daß der Fluß bald ganz von Fischen entvölkert werden möchte. Freilich wurden übnBMrHtWnn schsu tot 20 wah
ren ausgesprochen und doch scheint' sich der Fischreichthum seither nicht verringert zu haben.' Selbstmord in der Kesselfeueruna 'beaina der 25iäbriae Säae-
mühlarbeiter Lendsley in Pine Bluff, Ark.' Der offenbar geistesgestörte junge Mann wünschte vom Mayor und Marschall verhört zu werden, da er der Tödtung eines Maulthieres bezichtigt sei. Als während der Mittagsstunde sich foie sämmtlichen Arbeiter entfernt hatten, bemerkte der zufällig zurückkehrende Feuermann, daß Lendsley sich mit dem Kopfe in die lohende Gluth stürzte, auS welcher der Unglückliche nur noch als Leiche gezogen zu werden vermochte. Entsetzliche Folgen hatte eine Nacoonjagd, auf welche sich in der Nähe von. Jeffersonville, Ind., zwei 16- bezw. 18jährige BriZder Namens Edward und Jobn Noe mit einem anderen 19jährigen jungen Manne, mit Namen Lochard, begeben hatten. Durch einen Zufall erschoß Edward Noe seinen Bruder John. Der unglückliche Thäter wurde wahnsinnig und ' verschwand spurlos. Die Eltern der beiden jungen Leute erkrankten infolge des Schreckes so heftig, daß die Mutter bereits gestorben ist und der Tod deS VaterS erwartet wird. ZwölfJahrenichtauS dem Stalle gekommen war ein Pferd, welcheS vor einigen Tagen in Clinton, Conn.. verendete. Der Besitzer, ein gewisser Dennison, hatte vor 13 Iah ren daS damals fünfjährige Thier für einen hohen Preis gekauft, dasselbe den Sommer über zur Arbeit benutzt und im Herbst in den Stall gebracht. Als er daS Pferd im darauffolgenden Frühjahre an den Wagen spannte, ging es durch, wobei der Wagen in Trümmer gmg und von dem Thiere sonstiger Schaden angerichtet " wurde. Dennison stellte den Gaul wieder in den Stall, welchen derselbe nun niemalS wieder verließ. Dem Thiere waren bei seinem Tode die Hufen 15 Zoll lang gewachsen und aufwärts gebogen. KUrzlich fanb in Charleston in SUd-Carolina bei dem Versuche, das neue Gesetz über die auZschließliche staatliche Schankberechtigung mit aller Strenge durchzuführen, die erste Ruhestörung statt. Eine Schaar von mindestens fünfhundert erbitterten Bürgern zog vor daS KostHaus, in welchem die Regierungsspitzel wohnten, in der Absicht, sie zu hängen; die Polizei bekam aber von der Sache Wind und schasste die Spitzel noch rechtzeitig bei Seite. Darauf begann eine lebhafte Schießerei mit Pistolen, bei welcher ein Bürger Namens Wallace Bell am Halse verwundet wurde. Als die Menge sich davon überzeugt hatte, daß die Spitzel tyr aus ' vem Wege gegangen waren.zerstreute sie sich langsam. In Mocalaqua in Pennsylvanien wohnen der Clerk Richard Tucker und die Lehrerin Mary Bow man. welche mit einander verlobt sind. Neulich Abends zankten sie mit.einan der und Tucker verließ voll Wuth das 5..a CQ....4 Wsa-jr.ln, daS Freie gelangt war, feuerte er Zwei Revolverfchüsse in die Luft ab und warf sich darauf, als Ware er todtlich ver wundet. zu Boden. Seine Liebe stürzte ihm nach, führte ihn in das Hauö zurück und erbat seine Verzeihang. Tucker fragte fit, ob sie ihn heiratben würde, wenn er am Leben bleibe. Als sie dies feierlich versprach, sprang Tucker auf und versicherte ihr. daß er aanz hett sei. Trotz deS an ihr versuchten Kniffs will das Mädchen an ihrer Zusage festhalten und nächsten Dienstag soll die Hochzelt fern. Auf der Farm seines Va. . - r . , l. ters. nahe aieporr in Suo-aroia, kam der 17jährige Frank Pisek, aus eine schreckliche Weise um's Leben. I. Pisek bohrte einen Brunnen und neu lich wollte er Probiren, wie tief die auS Brettern hergestellte Einfassung schon drunten angelangt sei. Da ließ er zuerst seinen 12mhrlgen Sohn an einem Stricke, an dessen Ende ein Stück einer eisernen Röhre befestigt war und auf dem der Junge stand, hinab. Der Brunnen hatte bereits eme Tiefe von 90 Fuß, das Vrunnenloch hatte eine Durchschnittsbrette von 22 Zoll. Un aesäh? 70 Fuß unten angelangt, rief der Junge, daß er nicht mehr athmen könne. Er wurde darauf heraufgezo gen und sein älterer Bruder Frank hinabgelassen. Ehe der aber seine Fahrt in die Tiese und in den Tod antrat, sagte ihm sein Vater noch, daß er rufen solle, sobald er AthmungSbe schwerden verspüre. Und so ging eS 70 Fuß hinab ohne Unterbrechung, dann glaubten einige Manner oben ge wahr zu nehmen, daß Frank nach Luft schnappe, aberda derselbe keinen Laut von sich gab, meinte sein Vater, daß Alles in guter Ordnung sei, und er wurde noch tiefe? hinabgelassen. Jetzt vernahm man wieder Zeichen, daß mit dem Frank doch nicht Alles in Ordnung sein könne, und rasch zog man ihn zur Oberfläche, aber als er bis auf 30 Fuß oben angelangt war, verlor et seinen Halt am Strick und stürzte m die Tiefe zurück. Mit Schaudern und Schrecken hörten die Angehörigen den schweren Fall und Stunden lang riefen sie seinen Namen, aber keine Ant wort kam zurück. Auch blieben bis nach Verlauf von drei Tagen alle Versuche, seinen Körper an das Tageslicht w befördern, erfolglos. Durch einen Spiegel konnte man den Körper im Brunnen liegen sehen, einmal erfaßten die Haken, mit denen man ihn herauszuziehen versuchte, auch seine Kleider and man zog den Körper bis auf einige uß an die Oberfläche; die Kleider zercissen dann und hinunter stürzt Frank .viedcr. Schließlich gelang es doch, ien Leichnam zu ersassen und an die Oberfläche hinaufzuziehen. Die Standard laust scbneller. geräuschloser und leigtex, ali irgend eine andere. Näh-Maschine. Probiri sie. WO.Sslser. Agent. 656 drei ttid Ave.
Oom Auslande. DU in Warschau etablirte französische Firma Blasi & Co. erhielt von der Behörde die Erlaubniß, 300 Arbeiter aus Frankreich kommen zu
lassen, um 2000 russische Arbeiter in! t :rjc rnijt ! otx mccyamicycn iucocrci zu unierriaz ten. Anderen Ausländern ist ein solcher längerer Aufenthalt in Polen bekanntkich verboten. I n der Abgeordnetenkammer zu München wurde neulich über die Pragmatisirung (Anstellung auf Lebensdauer mit Pensionsrecht) der Vezirks-Thierärzte verhandelt. Dabei gab ein Abgeordneter folgende Kleinstadt-Jdylle aus dem Beamten leben zum Besten : - In einem Städtchen war den Frauen der Beamten cm besonderer bevorzugter Kirchenstuhl eingeräumt. Sämmtliche Beamtenfrauen weigerten sich aber, denselben zu benutzen, weil auch die Gattin des Bezirksthurarztes in demselben dem Gotteödienst anwohnen wollte, die sie nicht als ebenbürtig- betrachteten. Wenn wir die Bezirksthierärzte pragmatisiren, schloß der Abgeordnete, kommt so etwas nicht mehr vor ! Nach den neuestenMittheilungen gibt eS in Berlin 31 Personen, die ein jährliches Einkommen von 500.000 M. biS eine Million Mark haben. Davon haben dreizehn 600,000 bis 600.000 M., dreizehn 600.000 bis 700.000 M.. drei zwischen 750.000 biS 755,000 M.. 1 805,000 biS 810,000 M.. 1 950,000 bis 955, 000 M. Einkommen. Mehr als eine Million jährliches Einkommen hatten in Berlin acht Steuerpflichtige, sieben davon hatten zwischen einer und zwei Millionen zu versteuern, einer, der höchstbesteuerte. 3.335.000 M. biS 3.340.000 M. Der .Letztere hatte allein 133.400 M. Staatseinkommensteuer zu entrichten. Die Zahl der berliner Millionäre überhaupt, die über ein Vermögen von einer Million Mark und darüber verfügen, beziffert U aus WO. Die am 1. December 1893 in Württemberg vorgenommene Viehzählung hat laut Bericht deS königlichen statistischen LandeSamts inStuttaart ergeben, daß das Rindvieb ' im ganzen Lande um ein volles Fünftel abgenommen hat (1892: 970,533 Lstucr. 1893: 774,860). Die Abnah me. die auf die Futternotb ,urück,u führen ist. erstreckt sich auf sämmtliche Oberamtsbezirke des Landes. Der Geldwerth des abgegangenen ViehS wlro auf Millionen Mark geschätzt. Selbst wenn man annimmt, daß ein Tyeil des AleyverlusteS der landwirth schaftlichen Bevölkeruna durck aar aeld ersetzt worden ist, so muß der Verlust bei den Sckleudervttksen hh seS Sommers immerhin auf 15 bis 20 Millionen angenommen werden. Das Schlimmste aber ist, daß durch die Dezimirung der Kälber und Kühe' die Aufzuckt deS w!irttember,rn NZK. standeS die betrübendsten sind. Der amtliche Bericht liefert den Beweis, vag Die lagen über die Futternoth ! m::.ii.. c. .,. , in .cuunicmuciii icinc&rocga uocncie ben aewefen sind. ES hat den Anschein, als oo sie iuirchc Heeresleitung bestreb Ware, recht viel Geld in hl MilitXr lassen fließen zu lassen. Zu diesem eyuse oursten viö zetzt gane Reg! menter besondere vrivate Arbeiten ver richten, zu. denen in erster Linie die Feldarbeiten zählten. So konnte man zum Aelsplele zur Erntezeit Soldaten in vollkommener Adjustirung fast auf iedem größeren Gute antreffen, die wochenlang ihren Unterhalt beim Gutsherrn fanden. Diese Comman diruna zählt nock beute aii den .k?lk,s testen in der russischen Armee, an der besonders die Officiere Gefallen fkn. den. weil bloZ die Bewachung der lannicyasl an ttlle ves aufreibenden GarnisonsdiensteS tritt und sie .!. r M . . eine oeryallnigmavig gute Einquartirung finden. Aber auch der Mann slnoer meyr Jeritreuung und waS die auvliaaze dielvt eine bessere Ver pfleauna. Diele bisber nur im nm mtz üblichen privaten Arbeiten sollen von nun an auch im Winter Platz greisen, venn es wurde seitens der Mi litärleitung mit den Eisenbahn-Ver waltunaen sämmtlicher russischen ffi senbahnen eine Vereinbarung pro 1894 elrvssen, aus zruno welcher von nun an die Freimachung der Eisenbahnstrecken von Scbneeverwebunaen durifi Militär besorgt werden wird. .Hiezu . c w ß weroen größere Aoryeilungen unter e.!C I mm m ,uorung von kavsosslcteren verwendet, deren Entlohnung für den Tag folgendermaßen festgestellt wurde: i tm. m m . ner 'vlaoöosllcter erhalt 5 Nubel.jeder Ober-Officier 3 Rubel, jeder Untexofficier 11-2 Rubel und tbtr mnn 1? Rubel. Ueberdles bekommt noch 9 1. . . Om mt m leoer Mann eine tägliche Fielschration von zw Gramm und Thee oder Wein. r Ein Skandalproceß der f&iimmZkm fri ' r . iujtmmutii a mauji acacnroarrifl in ahi amJmi! jfh (Vf.. vwfi ?iwuu5iuj nusseyeii. wft Blatter bringen spaltenlange Berichte darüber. Der Sachverhalt isi kurz solaender : Tin den ledkn K? Kaiserreiches heirathete ein Edelmann aus oer-ourame. de ourcelleZ, eine üppige Flamlanderin. Milkfrnf Boonan. die zur Ausstellung von 1867 uu, van gekommen uno HandschuhHändlerin geworden war. - DaK ,M. Handschuhmadel im Rufe stehen. Lie t . fTwf I .m mm ' ' " oes.Avenleuer zu suchen. il bekannt. Die Vicomtesse de CourceN, auch gls Schloßfrau in der Touraine im Rufe der Leicktlebiakeit. vttz 4ftr Gatte vor einigen Jahren starb, fand sich ein Testament vor. in dem u 200.000 Frqnc? a Eigenthum und eine stattliche Leibrente ' vermachte, welche seine damals ,wan,kZ.?.vs. Tochter ihr auszahlen sollte. Für den Fall der Wieder-Verheirathung sollte die Rente wegfallen.- Wenige Monats nach dem Tode deS Nkcom Um in belgischer Officier, ein Jugendfreund der Frau de Courcelles. auk iZMnh Villereau und blieb dort wohnen. Er und. die Vlcomtesse duzten einander Hg.tt?HMte Lch .daZ Sw,
sie" unUrbielte ein Liebesverhaltniß. gen sollen verschiedene kleinere, elnDie Tochter war noch im Kloster. Als und zweitägige Märsche nach Dressie nach den Ferien heimkam, machte den, Leipzig oder Halle stattfinden, ihr die Mutter die Mittheilung, fit' Der Nestor der Kieler .(xiidlAnin h ft3rt f1t2ritw ,
Yui uiwvumn, v-i-'mpcnic filllll iuiicii ycvni. jyu! Mädchen sträubte sich gegen dieses Vündniß und wurde nach dem Kloster zurückgeschickt, bis sie sich nach zwei Jahren dem mütterlichen Beschl sugte. Die Hochzelt fand statt; aber an dem vv'rtraulichen Zusammenleben derMutter und des Jugendfreundes änderte das nichts. Die junge Frau wurde eingesperrt, mißhandelt und floh endlich zu Verwandten väterlicherseits nach Orleans, welche die Gerichte gegen die verhaßte Schwägerin und ihren Schwiegersohn in Bewegung setzten. Der 'Handel beschäftigt gegenwärtig das Zuchtpolizeigericht in Orleans. VaronArthurvon Rothschild ist auf dem Bahnhof von Toulon bestohlen worden. Er stieg auf der Station auf einige Zeit aus und legte kein Gewicht darauf, daß er dabei von einem Individuum angestoßen wurde. Erst als er wieder eingestiegen war, vermißte er seine Brieftasche, die 14.000 Franken und das Eisenbahnbillet enthalten hatte. Ein entsetzliches Drama spielte sich kürzlich auf. einem Spreekahn ab. welcher am Tegeler Weg in Charlottenburg vor Anker lag. Der Eigenthümer des ganz mit Heu beladenen Schiffes, Binkler, hatte sich mit seiner Familie bereits zur Ruhe begeben. als in der Schlafkabine Feuer entstand, das bald die Heuladung ergriff und sich mit rasender Schnelligkeit verbreitete. Der aus dem Schlafe aufgeweckte Eigenthümer des Kahnes sah sich ringsum von Flammen umgeben. In 'der Kabine befanden sich zwei Kinder des Binkler, ein Knabe von 9 Jahren und ein Mädchen von 5 Jahren. Es gelang nicht, in den brennenden Raum vorzudringen und die Kinder zu retten ; sie fanden einen schrecklichen Tod in den Flammen. Die übrigen Bewohner deS KahneS konnten nur daS nackte Leben retten. . Der Rittmeister a. D.' von Stamer aus Berlin hat sich in Norderney auf dem Grabe seiner Frau durch einen Schuß in den Mund getödtet. Außer Geld nd sonstigen Sachen ist 'bei dem Selbstmörder ein Zettel vorgefunden worden, auf dem der Wunsch ausgedrückt ist, daß er, für den Fall er auf der Reise von Berlin nach Norderney unterwegs sterben sollte, neben seiner auf Norderney beerdigten Frau zur Ruhe bestattet werden möchte. Dieser Tage präsentirte sich auf der Billroth'schen Klinik im Allgemeinen Krankenhause zu Wien der 22jährige Wirthschaftesitzerssohn Georg Jesko aus dem Dorfe Pecko in Ungarn, dessen Hände je sechs Finger und dessen Füße ie sechs Zehen haben. Da diese überzähligen Glieder 1n Dorfbewohnern Anlaß zu Spott gaben, so will Jeöko sich von den vier überflüssigen Anhängseln durch eine chirurgische Operation, welche demnächst Dozent Dr. Victor v. Hacker, der Letter oer Billroth'schen Klinik, vornehmen wird, befreien. Auf dem sreiherrlij Rothschild'schen Jagdgebiet der Herrschaft Schillersdorf in Oberschlesien wurden im verflossenen Jahre 26.045 Stück Wild erlegt. 19.835 Stück Nutzwild und 6210 Stück Schadenwild und Raubzeug. Von Nutzwild wurden erlegt: 65 Rehe. 9015 Hasen. 513 Kaninchen, 8859 Fasanen, 823 Rebhühner, 23 Schnepfen. 542 Stück verschiedenen Wildes; von Schadenwild und Raubzeug: 1 Fuchs, 1 Dachs, 4Marder, 224 Iltisse, 1934 Wiesel. 389 Hunde. 595 Katzen. 307 Eichhörnchm. 3 Adler, 18 Habichte, 461 Falken, 715 Eulen , 1558 Krähen, Elstern und Nußhäher. Die Masse des Raub zeugs erklärt sich aus dem aunerordent lich großen Wildbestande deS Gebiets, daS zu tn reichsten und bestgepflegten Jagdgebieten von Deutschland und Europa gehört. Der Vulkan Boch Daah unweit Baku un Kaukasus, der für es loschen galt, hat seine unheimliche 'Thätigkeit wieder begonnen. AuS dem alten Kratern schössen helle Flammen und stiegen dichte Rauchwolken, wäh rend unterirdischer Donner gehört wuroe. Äulkanl av Ausdrücke ereia neten sich in dem ZeNraum von 1333 bis 1883 in der Nähe von Baku nicht . f im' 7 weniger ais acyl wtai. Ver Bocd Daah zeigte vulkanische Erscheinungen in den Jahren 1827, 1829 und 1883, i m Ms w , ver ugel lo-llrakt. 12 Werst von Baku, igte solche 1830 und 1853, der Hügel Otman-BoS (30 Werst von Baku) Zm Jahre 1854, die Insel Vulla 1857 und oas Kap Velangie 1861. Zu den' vulkanischen Erscheinungen, kann man auch da kurze Auftauchen, der Insel Kuman im Kaspischen Mee? un aqre xöox recynsn, aus welche? einige Tage nachher ein' bedeutendes Erdbeben' in Schuscha folgte. In Baku selbst fanden NlemqlI Erdbebeis statt. . - . Einen Winter-Distanz, r ' , . ' . " maricy oel &qntt uno Eis gedenkt der .Distanzmarsch-Verein Berlin-Wien" demnächst zu veranstalten. Die Ver anstaltung soll bezwecken die Marsch. fähigkeit unter den erschwerenden VerHaltnissen eineS starken WinterS kanen ZU lernen. ES sind bisher imVorft . V .i.S ? rr . . liuiiw.jwci -wuitn tn rmagung ge zogen, nacy roßbeeren über Teltow und zurück und nach Alt-Landsberg über Hoppegarten und zurück, beide sind circa 50 Kilometer lana. die lektere Tour wird bevorzugt, und find be reits Verabredungen mit Chausseegeldeinnehmern, Gastwirthen und fczrat getro en, die sich bereit erklart haben. Kontxslstationen zu' übernehmen und in gegebenen Fallen Hllk zu' leisten. Für.die Schnellsten. sollen Ehrenpreise ausgesetzt werden, Nicbtmitglitder, m an dem Marsche . theilnehme . wollen, haben einen kleinen Einsatz zu zahlen. Von einem größeren Marsche will der Lenin in bkUa Iahn cbleEin, lzz
Universität und der Senior des preu-
ßischen Herrenhauses Gch. Reg.-Rath Prof. Dr. W. Forchhammer ist in Kiel im hohen Alter von 92 Jahren gestorben. Im Jahre 1823 schrieb. ForchHammer seine Doktoraroeit über den Arcopag und habilitirte sich an der Ehristiana Albatma", der er bis zu seinem Tode angehört hat. Er Hai eine große Zahl von Schriften über Archäologie, Mythologie, Philosophie, Topographie und Geschichte der beiden klassischen Länder verfaßt und ist bis in die jüngste Zeit hinein als Gegner von Max Müller in Oxford und dessen Lehre von der Entstehung der Sprache auf rein physifch-mechani-fchem Wece aufgetreten. Ein befonderes Interesse bekundete er für sein engeres Vaterland Schleswig-Holstein nicht nur durch Weckung und Förderung des Kunstsinnes, sondern durch die regste Antheilnahme an den Politischen Geschicken des Landes. Seit 1876 war Forchhammer Mitglied d3 Herrenhauses für- die Kieler Universität. Die Kieler Hochschule, der er mit hingebender Liebe zugethan war und der er ein Stipendium stiftete, wird sein Andenken nicht minder in Ehren halten, als das Bürgerthum. :; Felicetta, eine der Merkwürdigkeiten der heiligen Stadt Rom, ist gestorben. Felicetta war Ostessa-,' das heißt die Eienthllmerin einer bescheidnen Weinschänke. die am Valletheater gelegen ist und dieserLage ein gutes Stück ihrer Berühmtheit verdankt. ' Komödianten, Journalisten, Autoren wählten sie zu . ihrer Stammkneipe, in der sie nach Mitternacht, wenn drüben daS Spiel beendet war, Fragen der Kunst und des offentlichen Lebens mit der Leidenschaft ihreS südlichen Temperaments bei vortrefflichem Wein behandelten. ! Hier traf man in vergangener Zeit Pletro Cossa und Felice Cavallotti und selbst Giosue Carducci verschmähte nicht, wenn er nach Rom kam, eine Nacht in dem Kreise geistsprühender und talentvoller Künstler zu verbringen. Felicetta. die Ostessa-, stand bei ihrenGästen in hoher Achtung. Sie war freundlich, hielt auf guten Wein, gute und billige Nahrung und erwarb sich um ihre Kundschaft dadurch ein befonderes Verdienst, daß sie ihren Schank bis zu sehr vorgerückter Stunde geöffnet hielt, während selbst da Cafe Aragno bereits um Mitternacht seine Pforten schließt. Ob mit Felicetta, Tode auch das unter ihrer Leitung berühmt aewordene Wirthshaus zu existiren aufhört, ist noch nicht bekannt. aber die Stammgäste hoffen, daß. eS von Elvira. der chwe ter uno vlsye rigen Gehilfin der Verstorbenen, der felicetta baare 14ö,uuu 55l zuru? 'assen konnte, fortgiführt wird. Millionärs ! Vater und Mutter. Tochter und Sohn. Wobnuna und Butter. Diener und Lohn - Protzig ist alles, nirgendwo Dalleö. Vater an Börse. Svekulation. Wundervoll wär' se. wär nicht der Kobn. - Der brinat mit üausse ibn in die Sauce. Mutter, Pagode, denkt nur an Puj, Neueste Mode, weiter nichts nutz. Schwärmt auch für Möbel Lieut'. nants mit Säbel. Tochter Vergnügen, Balle, Passion. Graf muk sie kriegen oder Baron, Mitgift deswegen halbes Vermö gen. Sohn Gouvernante Liebschaft wie fein! Mein'. Deine Tante, Rennstall muh sein. Jagen und wetten, das kann ihn xti len. Vater und Mutter. Tochter und Sohn, Wobnuna und Butter. Diener und Lohn. Hin ist das Alles, da ist der Dalles. In Su,az,ra. Kan-saS, ist eine Bestellung auf hundert Dutzend lebende Wachteln (Quaüs) emgelau fen. Dieselbe kommt von der Wild schütz - Gesellschaft von Lancafir County in Pennsylvanien, wo diese Art wilden Geflügels durch die Strenae des dortiaen WinterS a'dnu lich ausgerottet wurde. Nun will. die (Äsellschast jenes County wieder mit Wachteln auS KansaS besetzen. .Die Vögel sollen Ende dieses MonatS abgeschickt werden und ehe noch die erste Sendung am Bestimmungsorte eintrifft, soll eine nych größere Bestellung aus dieselbe Bogesart gemacht werden. Die feinsten Weine und Liquore, zu den billigsten Vrsissn , - bei SS Oüb Qelaöate Ctt. SeleHbo 1CC3. . Freie, prompte Mliefnung nach allen Stadttheuen. Theodove Stein, achfokger tz,n . . rtrfo. ' ; '- t Abstrakte ppn Vesijtittly ynd Sruzzheigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. , tto. 00 ßß Market OttaC. . . " . I
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Schnelle Genesung beim (??- brauch von
Johann Hofsö Malzextralt. Kranke Lcut sollten stets die beste Ver pflegung haben. Nie sollten sie weniger angestrengt werden, alö zur Zeit der Wiedergenesung, der Zeit der Ztckonvalcsccnz. Dann bedürfen sie Stärke. Die lomuit iknen durch die Nahnmg, welche sie genießen, wenn sie gut verdaut wird. Man achte darauf, ob einrm Patienten die Nahrungsnnttcl auch gut bekommen. Das heißt, ob er sie gut verdaut. Der achte yjcai ertrakt von Johann Hoff hilft zur Verdauung; dabei ist er wohlschmeckend. DaS ist der Gmnd, weshalb von den Aerzten Johann Hoff'ö Malzextrakt so häusig verordnet wird. Er. stärkt und stlmullrt das System, ohne eS zu reizen. Er ist ein sehr erfrischendes Getränk. Man nehme nur den ächten. Aecht ist keiner, wenn er nicht den Namens iug Johann $ofr aus der Ukette am Halse der ßlaS)t tragt. EiSne? & Mendelson Co., Agenten, 152 und 154 Franklln St., New York. Dr. I. A. Sutcliffe, eschasttat ch auscklikklich mit wnndSrttltche Ville nd mit Veschlechtl nd Urtnkrankheite. No. 9S Oft Glättet Etratze. VsficeNtnd : bis 10 Uhr Bonn. 1 bis 8 stir Nachm. . Sonntag aulaenommen. Xtlt Ion 041. : E. C. WnertSß Deutscher Zahn -Arzt, Ro. Sj Nord Pennsylvania Str. AI wirk us Wunsch angewandt. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofstce.Etunden: 8 9 Uhr vorm.: i Z Uhr ackm.: s 9 Ulzr bend. Telephon im. Dr. PF ÄFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtce'Stnvden von 5 i Ubr Nachm. No. 425 Madison Avenue. tnnden von 10 11 Uhr vorm. kSolznnna: 197 ft, labamftr. . cke ermontftr. r.r. wce Xele . Wohnung 030. . Dr. Burühardt, Deutscher Arzt. ' Ofstee und Wohnung: 382 Süd Meridian Str. Osfteeetunden : 8 tlt 9 Uhr ,r. 1 tlt 9 Uhr Nachm. s blIUhrdd. Eonntagl vormittag. 2eletjK 280. Dr. C.N. Schacfcr, ZSrzt und Chirurg, 430 Madison Avenue,' nahe Morri Str. xchftbr 0i0 UTVl.Tgci, Atl6l achmmaa, 19 Uhr bend. Televb 8. o. I.. Vivr, Arzt.u. Accoucheur, Office : Uo. 439 Süd Meridian Straße. Telephon 1297. Dr. Wagner, Office : 60 2M Obio Bit. Offtee-etuade : 9-10 Uhr Bormittaal. - CLtx ach!ttaa. Sohn : ve vroadwatz d Lteol vtze. Leletzh 848. No. 88 Oft Ohio Straße. rechftunden : !0 U Nhr ormtttaa, 14. fli mtttaal und 7 S Nvenol. Dsnntaai vo? Uhr achmittaa. CHAS. G. MUELLEK, Deutsche Apotheke. achfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virsini oernie. I Ecke Coburn Str. Telephon 1747. aiötalolke an der Eettenthüre. ezepte Taal ,d Nackt loralZltia gefüllt. ttreieNbueferunc.' AH IDEAL FAMlLY.MEDICINEI roc imdfmum, ttiUMiM. UiAbam, CcmÜMU. UmA ()MliilMk ttCculv BrMtku. Mk41141aordn 9t U StooMwta, lltTmad BowtJM, RIPAN8 TABULC8. Mt fUmlj jt prompU. Ftf et dlcaäUo foüowi Uietr m Bold brdranrlaUorMBtbTiiuüL Box (teUU. PCkAf(i bOXM, ft. ror rrM bimi aarm ....... B1PAX CHEMICAL CO. Kw Tmrk. -tf äXi r. f Ct f ftl rf 100 bis 8300 jährlich Sendet um Cirkular. . Frei verschickt, f - ' I weinman & o., ,,,,rtiÄie.. 4ZBl..R,Vrl . niicicntcn. cüacJiletzger&Co I efte efere,e. I Hauptquartier für alle Sorten .von einieinilchem und wportirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und Champagner., Lv 55 22 Ost Marhlanb Oft Telephon 5ko. 07. Vekellen werde ck Ale rheU de, Stadt r,,t kaelietert. J. C. nOKNÜNO'S i?tyscha s,tZ 145 Oft Washington Straße. . l ck-im ry-zu c: . n """"1 ""1," W .iZiir VÄX55
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