Indiana Tribüne, Volume 17, Number 131, Indianapolis, Marion County, 29 January 1894 — Page 4
Kunst - Emporinm! Telephon 600.
Soule'S Pbotograpbien, Wraun'S Photograpbien, Deutsche Pbotograpbien Hfl H. LIEBER COHF. 33 SSd Mtridian Str. Anzeigen in dieser Spalte losten 5 Cents per Zeile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder offerirt erden, finden unentgeltliche Aufnahme, Diesellen bleiben 3 Tage stehen, können ad unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche biö Mittags 1 Uhr abge gebe erden, finden noch n selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. erlangt: Sin täcktigkr Arbeiter in einem riilchzrschZft. Nachzufragen bei st. Hornung, 14 Oft Washingt on Strabe. n erlangt: in deutsche Mädchen in kleiner Ctmilie. 130 Central ttoenue. 50j Stellegesuche. sucht: Junge um da lithographische Drucken , erlerne? nicht über I Jahre alt. Jndiana p,li Litha. So., 17 Weft Maryland Str. 31 Zu verkaufen. tu vertauschen: Mehrere große und kleine arme nahe der Stadt, darunter 11 Acker, 1K teile südlich, mit 5-stSckigem Backfteinhau, grohen Etallungen, nebst anderen nöthigen Se bänlichkeiten, meisten neu; ein Acker mit Wein rede nebst allerlei Torten on ObstbSumen und Beere in tragfälugem Alter. Die Gebäude stehen auf einem Hügel, der allmählia nach Osten, Süden und Westen abfällt? der kieSartige Unter gründ ist geeignet für eine Gärtneret, welche jetzt auch daraus verrieben wird. E ist die schönste Lage südlich on der Stadt, toai noch jeder zugestand dem ich e zeigte und da Besitzthum wird nur wege Altersschwäche de Eigenthümer eräugen. gu erkaufe: Ein Hau an öendrtckstrake mit sieben Zimmern. Speisekam mer und Keller, Brunnen und Eisterne nebst qrfee Stallungen. Da Grundstück ist 40 18 ftufc. benfall . 15 und 153 Olivestraße, runbftück 18 Fuß. Jedes Hau hat 4 im. mer und ist nur einen Halben Block von der Pro sxectftraße, (Alvhaltvstafter.) Hau mit k Lim mern, Ga, Wasserwerk, Abzugskanal und allen andere nithigea Verbesserungen; $2300.00. . .Sraler. 8 Oft WashtAgto tr. iestges. Indianapolis, Ind., 29. Januar '94. crivilftandS-Negister. w Dia Angefahrten Namen sind die bei Sater der der Mutter.) Geburten. John Eitel, Mädchen, 23. Jan., 51 DaviS Str. E. A. Johnson, Knabe, 24. Zanuar, Stadt. Perry JngallS, Mädchen, 19. Januar, 161 Ost St. Marys Str. Sam Willon, Mädchen, 26. San, 8 Seneva Str. 3ohn Cronan, Knabe, 25. Dez., 194 BateS Str. Frank Campbell, Mädchen, 27. Jan., 569 Süd Delaware Str. Fred RobbinS, Mädchen, 23. Januar, Marion Park. Frank C. Henkle, Knabe, 26. Jan., 57 Windsor Str. Edward Dickinson, Knabe, 22. 3an.26 Graceland Ave. Zohn RaSmussen, Mädchen, 24. Jan., 55 OScar Str. W. A. Price, Mädchen, 26. Jan., 185 Ost Ohio Str. Heirathe n. Michael Madden Carrie Dörr. Todesfälle. Julia M. BobbS, 52 Jahre, 26. Jan., 440 Broadway. Betfy Ann Boyd, 34 Zahre, 26. Jan., 225 Nord Alabama Str. Margaret Wright, 62 Jahre, 26. Jan., Stadthospital. W. Wilson, 55 Jahre, 26. Jan., 444 Walnut Str. Andrea? Base, 52 Jahre, 27. Jan., 58 Fremont Ave. Barbour, 29. Jan., Woodruff Place. Laura Hill, 51 Zahre, 23. Jan., 233 West L. Str. Emma Stansel, 41 Jahre, 27. 3an., Central-Jrrenanstalt. m ,,, m Acht Monate litt ich an einem asthmatischen Leiden, verbunden mit einem starken Husten. Dr.- August KZnig's Hamburger Brustthee heilte mich vollständig in kurzer Zeit. Robert Beck, 814 Elm-Straße, DallaS, Tex. 3 Die Arbeiten am Garsield Park See werden so schnell betrieben als daS Wetter es erlaubt. Heute arbeiten 155 Mann an demselben. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Str. 7 Der StaatSauditor hat die Union Mutual Life 2ns. Co. von Cineinnati und die ManufacturerS Mutual Ins. Co. von Milwaukee auf die schwarze Liste gesetzt. Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Ost McCarty Str. eJlJ Auch bezüglich deS farbigen Edward Thornton, 559 Blake Straße, der nach dem Verdikt deS CoronerS an Erstickung starb, werden jetzt Gerüchte in Umlauf gesetzt, die den Thornton alS daS Opfer eineS MordeS hinstellen. ES ist bekannt, daß Thornton am Abend bor seinem Tode noch im Besitze von $40 tocLTf die aber jetzt nicht gefunden werden können. Der Corcner glaubt aber nicht an die Mordtheorie und agt, daß daS Geld nachher von irgead Jemandern gestohlen wurde.
Starb an einem Herzleiden. Andrew Base, über dessen Tod wir gestern berichteten, ist, wie der Coroner konstatirt, an einem Herzschlage gestor-
ben. Er wurde bekanntlich Sonnabend Mittag um 1 Uhr in einem Ausbau seines Hauses, 58 Tremont Ave, in Haughville, todt aufgefunden. 1030. D.'eseS ist die Nummer deS TelephonS der Home Brewing Co. Wer Flaschenbier bestellen möchte, rufe die oblge Nummer aus. Unser Pale Select steht unübertroffen da. Siliputanct. Am Donnerstag den L. Februar beginnen die berühmten Liliputaner ihr alljährliches Gastspiel in Indianapolis, und zwar diesmal nicht, wie früher, im Grand Opera House, sondern im English House, da ihr diesjähriges Stück, Die Reise nach dem MarS" ( A Trip to Mars) so großartig ist, daß die Bühne deS Grand Opera House sich als zu klein erweisen dürfte. Dieses AuSstattungSftück übertrifft an Glanz und Pracht AlleS bisher Dagewesene, und nie hat man daS lustige Völkchen in besseren Rollen gesehen. ES giebt auf dieser Reife nach dem MarS" viel Prächtiges zu sehen und an drolligen Einfällen, welche auch dem GrieSgrämigsten ein fröhliches Lachen abtrotzen, ist auch kein Mangel. An den vielen, feinerdachten und virtuos ausgeführten scenischen Ueberraschungen muß Jedermann, ob groß oder klein, feine helle Freude haben. Der Menschen auf räthselhafte Weise verkleinernde Zauberschrank, daS große Teleskop, die schwebenden EngelSköpfe", welche, wo immer sie gesehen werden, Sensation erregen, die Marshöhle mit dem Krokodil, der Staatswagen von toi reizenden PomeS gezogen, die Metamorphose deS FrühlingSbildeö in eine Winterlandschaft, der riefige, die ganze Breite der Bühne einnehmende WeihnachtSbäum, in Taufenden von elektrischen Lichtern erstrahlend, auf dessen Zweigen sich schlafende Engel wiegen wer zählt die Wunder, nennt die Namen? Dazu die prächtigen BalletS, daS Ballet der Wissenschaften", MarS - Moden" und Im eiche Knecht Ruprecht'S" benannt,' färbenglänzend in der Kostümirung der Tänzerinnen und malerisch schön in der Gruppirung. und dann vor allen Dingen daS wunderbare Zusammenspie! der Liliputaner gestalten die Vorstellung zu einer Unterhaltung, wie sie amüsanter nicht gedacht werden kann. Franz Cbert alS Sohn eines reichen Bierbrauers, die niedliche Bertha Jager als Chansonnettenfängerin Lelia und Adolf Zink in der Rolle eineö seine Nase in AlleS steckenden Detektivs und ZeitungSreporterS bilden ein unübertrefflicheS Trio. Die Drei allein schon sorgen dafür, daß man auS dem Lachen gar nicht herauskommt, uud werden sie darin von ihren College auf'S Be?e unterstützt. DaS Gastfpiel dauert nur drei Tage, und finden MatineeS am Donnerstag und Samstag statt. ES unterliegt kei nem Zweifel, daß daS Snglifh Opern HauS bei jeder dieser Liliputaner Vor stellungen bis auf den letzten Platz ausverkauft sein wird, wie denn über Haupt bei den Aufführungen dieser (leinen Künstler ausverkaufte Häuser stets an' der Tagesordnung sind. m m m S t a a t O h i o, StadtToledo, L u c a S C o u n t y, 8. FrankJ.CHeneh beschwört, daß er der ältere Partner der Firma F. I. Ch eneyc Co. ist, welche Geschäfte in der Stadt Toledo, in obengenanntem County und Staate, thut, und daß besagte Firma die Summe von einhundertDollaröfür jeden Fall von Katarrh bezahlen wird der durch den Gebrauch von H a l l s K a t a r r h Kur nicht geheilt werden kann. Frank 3. Cheneh. - , jt ujuuicu uut um unu (II. f XuiA.AH Jkm u!. . . u V Siegel unterschreiben in meiner m lMrtntnrtit nrn ß föaVi WfcyW4ltVUH M 141 V. W(l tember A. D. '86. A. W. G l e a s o n, öffentlicher Notar. Hall'S Katarrh -Kur wird innerlich genommen, und wirkt direkt auf, daö Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Laßt Euch Zeugnisse frei zuschicken. F. 3. C h e n e y k & o. Toledo, O. X7 Verkauft von allen Apothekern, 75 lS. Am Sonnabend Abend fuhr Henry A. Lang die Massachusetts Ave. C 1 m m yerunier, als ,em Psero .vor einer elektrischen Car scheute und an der Ecke Michigan Str. den Wagen umwarf. Der Wagen selber wurde vollständig ruinirt, während Herr Lang glücklicher Weise ohne jede ernstliche Verletzung davonkam und, nachdem er sein Pserd zu einem Stalle gebracht hatte, gemüthlich nach Hause ging. Richte Dich auf" ist eine hämische Ermahnug an- Diejenigen, die ganz herunter find, ohne Appettt und ent muthigt. . Aber die Art, in welcher HoodS Sarsapanlla den schwachen Körper ausbaut und guten Appetit gtevk, ijt vunversar. Bestes Familien-Katarrbmittel: Hood't ?illen.
DaSMebl, Der Teig, DaS Backen. Parrott k TaggartS Brod ist auS dem besten, nahrhaftesten Mehl gemacht, der Teig ist gut geknetet und gebacken wird es in den neuen Patentöfen Resultat ein ausgezeichnetes, nahrhaftes Brot, mit einer feinen und rahmigen Kruste. IBCF Fragt Euren Grocer für Parrott fc TaggartS Brot der größte und beste Laib in der Stadt.
Sozial. Sängerbund. Der Soz. Sängerbund gab gestern Abend in der Columbia Halle sein zweites Saisonkonzert. Der Erfolg desselben' war ein vollständiger und die zahlreichen Gäste waren sicherlicb mit dem Dargebotenen zufrieden. Die Chöre und daö Doppelquartett wurden mit anerkennenSwerther Präzision und ansprechendem Vortrag zu Gehör gebracht und gebührt dafür dem Dirigenten Herrn Speyer uneingeschränktes. Lob. DaS Tenorsolo' deS Herrn Klein, GötzeS O schöne Zeit, o selige Zeit", wurde lebhaft applaudirt, wirklich hat der Sängerbund in Herrn Klein eine werthbolle Acquition gemacht. Herr Max Schwarzer sgng HerweghS Leicht Gepäck" mit gewohnter Bravour. 2hm sowohl, wie Herrn Carl Hofmann für sein wirklich köstliches Haarsträube -' Kouplet wurde vom Publikum lauter Dank gezollt. Frau Brust und Frau Schmid spielten ein Zitherduett, daS derartig ansprach, daß sie eine Dacaponummer draufgeben mußten. Die Damen wurden für ihr exaktes, melodisches Spiel mit hübschen Blumensträußen bedacht. Zum Schluß kam dann noch der einaktige Schwank mit Gesang : Camilla" oder Die gestörte Serenade" zur Aufführung, in dem die Herren Kürst und Schwarzer die beiden Liebhaber mit überwältigender Komrr darstellten. Die übrigen Mitspielenden trugen jeder wacker zum Gelingen deS flotten Stückes bei und die Heiterkeit der Anwesenden erreichte ihren KulminationSpunkt. Dann hielt die Muse deS TanzeS Männlein und Weiblein noch bis spät in die Nacht hinein in schönster Harmonie besammen. Geld zu verleiben in beliebigen Summen von 100 bis $1000 und auf wärts zu den niedrigsten Zinsraten auf Grund-Eigen-tbum-Sicherbeit' A. Metzger, Obd FellowS Block, Nordost-Ecke Washington uPennsylvania Str. DaS 21. Stiftungsfest des 21er Vereins. Die Mitglieder und Freunde deS Vereins hatten sich gestern Abend in der Mozart Halle zahlreich zu dem 21. Stiftungsfest eingefunden, daS von den Herren Adolph Baur, Charles Bauer und Aug. Haug auf daS Beste arrangirt worden war. Die Festrede wurde von dem Sekretär-Schatzmeister Herrn August Tamm gehalten. Er wies in derselben darauf hin, daß der Verein seit seinem Bestehen schon manchen Sturm erlebt habe, so. daß einmal ' sogar eine Reorganisation nothwendig geworden sei, daß der Verein aber mit Stolz aus seinen jetzigen Stand hinweisen körck Von den Gründern deS Vereins seien nur noch zwei Mitglieder, vier nebst drei später Eingetretenen seien zu Grabe ge tragen worden und die übrigen fünfzehn hatten sich in den Stürmen derloren. 3n den 21 Jahren seines Bestehen? habe der Verein an 55 Mitglieder Unterstützungen zum Betrag von $2753.20 ausbezahlt. Die Durch schnittSbeiträge in den letzten 11 Jahren hatten sich auf $8 daS 3ahr belaufen. Wenn auch 3edermann den sehnlichen Wunsch hege, nicht von Krankheit heimgesucht zu werden, so sei eS doch eine große Beruhigung zu wissen, daß kein Mitglied, sollte eS von Krankheit heimgesucht werden, im Stiche gelassen wird. Er hieß dann noch alle Besucher in ihrer Mitte willkommen und schloß mit einem dreifachen Hoch auf daS fernere Wohlergehen deS Vereins. Die Mitglieder überraschten hierauf den Sprecher in angenehmer Weise durch Ueberreichung eineS schönen StockeS mit Goldgriss und passender Eingradirung. Nach Beendigung deö Programms stärkte man sich mit einem trefflichen Imbiß, voraus sich 3ung und Alt bis um 2 Uhr am Tanze vergnügte. 025.00 Belobnuug demienigen, der das der Pabst Vrauerei gebörkge Pferd und Ouggy, welches vorgestern von der Ecke der Washington nnd Alabama Straße gestohlen wurde, zurückbringt. Meerschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen ze. bei Wm. Necho, 189 Oft Qashiuzisn Clx.
(Eingesandt) An die Redaktion der Tribüne".' Dkr von fitrm (X. Nnn,a!
sandte Artikel Die deutsche Sprache . ifs. r . I " irj u,en- , m,r g rrtf & .f.:.K. csxl? vy vi wniv tylUyil(V(ll. J I meine sogar, daß die Frage, ob eine derartige Besprechung, welche sicher nur Gute? wirken kann, zeitgemäß oder d.' h- also politisch opportun oder tu; tyw lliu UmiiVVl(ll ivcivcu sollte, besonders wenn eS sich darum sirtnfcTf in tn.rn hitts& Il , Artikel das Deutschthum als solche, aus seiner Lethargie aufzurütteln, in wciojz co in Bezug aus oie Zlvaorung I seines edelsten SuteS, die Mutterspräche, im fremden Lande so leicht verfällt. Ohne auf die Möglichkeit eineS er neuten und vielleicht gegenwärtig sonders unliebsamen ConflikteS .ein zugehen, der auS einer erzwungenen Einführung deS Deutschen in den öf -1 fentlichen Schulen entstehen kann, möchte ich doch besonders den PassuS im Eingesandt" deS Herrn Vonnegut betonen, welcher sich auf die Srleichte rung, ja die fast einzige Möglichkeit lt.. ..".vi:x.u ra-T. t I tycuuuiitcn viiicmuna einet rrm- i den Svracke. nämlick die vorberiae Gründlichkeit in der Kenntniß der eix flLMht gene Sprache bezieht und überhaupt auf die Wechselwirkung aufmerksam machen, welche zwischen der zu erlernenden und der bereits mehr oder weNiger vollkommen gelernten besteht. 9 9 17 5N.. k.;...k si ix "S-U 7'--- " "uu 4VW7 keinem Zweifel unterliegen, daß nur der eingewanderte Deutsche daS Engliscke in Be,ua auf seinen Wartsckak sowohl, wie in Hinsicht seiner fo,.ll.w r . ... TX fT C ! I bezw. grammatlkallschen Confruktlon annähernd richtig beherrschen lernen! wird, der auch in einer Muttersprache
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zu Hause ist und sich in derselben form- Nachbarschaft der fluche Samt Sulgewandt und korrekt auszudrücken im betrieb allerlei sonderbare , 3 Geschäfte und erfreute sich emer auö
irnnn wir i w.wv, mf , , Demgemäß Werden tott em gute English, von eingewanderten Deutschen! gesprochen, kaum da erwarten dürfen, wo uns auf die Frage: Warum s.cken J sink,? iät D,tsck v sprechen Ihre Kinder mcht Deutsch 7 dle Antwort wird : Oh, weischt Bu, mir gleiche daS Deitsche net l" DaS Englische, mit welchem derartige Leute sich so gerne dick thun" wird 1 7 ' . " zuverlässig eben so Miserabel vulgär grammatikalisch unrichtig sein, wie eS daS weltuntergangsmäßige Deutsch ist, welches sie, wenn eS sich nun mal nicht ' I ' . 7 umg.h.n llßt, n,hg.drung.n xatt. , .1 oreqen. x 3n vle,er ezieyung t es mir aufV mm m mm . mW gefallen, daß Indianapolis hinter den meisten Städten der Union noch sehr ' ' 7 zurück st. D eS mag m ich nur ein nmm,n,T oinhnt Mn hZ ß allgemeiner Emdruck sem, der sich bei eingehender Untersuchung als ober-
flachlich erweist; nach solcher oberflach-1 halbamtlich mitgetheilt wird. Die Anlichen Beobachtung will eS mir aber geklagte unterhielt in ihrer vieldeutigen 7 ' u I rt . r jt r i f k if . ior . . r
scheinen, alS ob nicht nur in 1? J:r.., 2 ... k.. nu, uhhi unu uf iu. oern aucy in weililqen laoien, bei nicht größerer deutscher Bevölkerung ein reineS (d. h. nicht mit engliv ' " 0 schen Wendungen versehteö) und 1 ' f'fX , a r .ff grammatikalisch richtigeres Deutsch gesprechen werde, alS man eS in unserer Stadt meistens antrifft. Wenn sich unsere gebildeteren Deutschen von ihrer Bewunderung deS Englischen auch nicht soweit hinreißen lassen, wie jener ehrli che Schuster, der mir auf die Frage, wann ich meine Stiefel gemacht be kommen könne, erwiderte: Mir sein at present sehr büsig, awer ich fize se Euch anyhow und einige Zeit Sie wollen !" so ist die Zahl Derer, welche mit beständigem Vorsatz ein absolut angli ciSmensreieS Deutsch sprechen, doch verhältnißmäßig klein. Die Ursache für die Erscheinung, daß in einer Stadt ein gutes Deutsch gesprachen wird, scheint also nicht so sehr auf die Größe der deutschen Bevölkerung, alS auf den guten Willen der Deutschen selbst, sich ihre Sprache rein zu erhalten, zurückzuführen zu sein und dieser gute Wille sollte in erster Linie in der Familie seine Bethätigung finden, während der Schule der weitere Ausbau deS zu Hause Gelernten, die Vertiefung in die Eigenthümlichkeiten unserer Sprache und die Erschließung unserer so reichen Literaturschähe zufallen müßte. (Fortsetzung folgt.) Am Samstag verunglückte der Zimmermann Bernhardt Riedel bei einem Stallbau in der Brookfide Ave. Riedel siel so unglücklich, daß daS Fußgelenk sowie daS Schienbein zermalmt wurden. Man brachte ihn in das städtische Hospital, woselbst man die Amputation deS FußeS vornehmen mußte. Riedel hat Frau und vier kleine Kinder.
peziell :
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Sünf und zwanzig Stücke schwarzer Brocade Sammt, der von New Yorker Importeuren str weniger als den Einfuhrzoll x 5, m offmren I II denselben ZU den NNöchört nie . . . an orlgen preise VON SC U. $j.25 r werth desselben ist $3.50 Und $5.00 per Hard. c4.. c,: TtitC; . Schwarzer Satm Ducheß ZU 89c, 98c und $;.25 per lard, werth $j.25 bis. $2.00 per Hd. . jyresiio Madamt MllleScampS Die Franzosen schwelgen in dem üockaenuk der Revanche. Nicht daß 3t?rfT7mh K-ttits in den Staub aemorsen und das linke Rheinufer an- . , . . :i w:. c nCCIul roare U wcu iuu uic jjci ren RotKKosen noch nicht und werden auch mcht kommen, aber sie hab n wenigstens die Genugthuung, daß in w m.riirttiuna einer deutsch Spionin erfolgt ist. Wie auf der preußischen Festung Glatz während der nächsten Jahre die im Kieler Hafen beim Aufnehmen von Vefestigungswer. l.n f.kf,t. fmninltfsfiTT TTMrtn,. " wvbsud.'wi ,...g,,.,.. Officiere Degony und Delguly der oth gehorchend, nicht dem eigenen Trieb, in stiller Zurückgezogenheit leben werden, so wird dre fesche Wlttwe ?Wcay die kmdm fünf UUIC UlillCl VyC UHUUI)UUUfc4 VU' Frau Marie Millescamps g. gret. eine Lothrinaerin von Geburt, wohnte m Paris m der feudalen 1 ...xt. o,tvfrtf mi sÄhtr . . . 1 vwuyinni vutvuu . vvii - trncn Qatt sie als ein vorzügliches Medium; für die Zunahme der franz'ösischen Bevölkerung sorgte sie durch AerMittelung von Heirathen und lg extra lucldr- Wahrsagerin wurde sie Ul Gesellschaft wie von der eleganten Halbwelt als modernePythia I verehrt. Daß diese ungewöhnliche Vielseitigkit ihr nicht nur reiche Einkünfte verschaffte, sondern ihr Gelegenheit turn AnknUdken von interessanten BeaimisAaftrn nnb AuSsvioniren man. ch. Geheimnisse gab. liegt wohl auf I der Hand, denn nicht nur zahlreiche Privatpersonen, sondern auch Männer 1 , , t rrn r k .' ' ' "n M,, kam ,8 nun. dak die ZMitiwe vu mwiAuuii wiwwut wiuiu. Millescamps kürzlich auf Grund des W iß Spionagegesetzes" vor den Sträflichr crtlrt war? Genau können wir dies I i r.t 1 t . "l0 ? 1 ? 7: P ' 55""6 hinter dttschlossenen Thuren worden ist. Wir müssen uns darauf beschränken. wiederzugeben,was g I httmagmten der franzosischen Regiezu polizeilichen Persönlichkeiten und auch zu solchen, welche aus Kund, schafterdienste in'S Ausland geschick wurden. Einen der letzteren, welche I 1 1 rL-i rts ir jf.r t . i . i 1 Pwnage ui eux,ianö uau I rnnr htnmn ht. llnhrtrstmftrtT.t rnt vjj.vj w iivvufmtvi v,- sriftlicken oder auck zeickneriscken Ergebnissen seiner Mission der Wittwe Millescamps emen Besuch zu machen. "le wichtigen Papiere freien dem Biederweib in einer Weile, die nickt Mrs. Ogäen Snyd,er, n,,. n. Ich verdanke mein Leben Hood'8 Sarsapanlla." vn ,7 Jahren bei, ich uuschwtlln. ,,. folgt do, rechrel, i Mag uud kpilterhi do rschLugen der aiieter, begleit do heftige chmer,. ach nndachverschllmmen sich die. . se? Zuftand til vor drei Jahre, rite sagte lr. da, Leide sei Verursacht durch em Gewächs. Wehrer Monate ar ich nicht im etavd, irgend ttl$ fefU Nahrung in mir , behalt. Ich war sehr abg,aer. ha, hZufige lntnnge ,nd stimmte mit de Aerj, Äbereia, daß sg mit ei, Lebe bald , Ende gehe werd. Ein? kage rleth ei, tFrenndm. Sood'b Garlm lZai versuche; ich that . und dega, ach nd ach mich i hole. . Ich sing an, Hunger zu vechmen, komtte ach einer Oeil sefteNahrung bei wir dehal. tk, ah a, Sicht ,u. die Saffrasarb einer Haut verlor sich, die Anschwelln, Weitn ach, d ich l'llhlt mich drchMg oVee. tQihrd d letzt ,ei Jahr ar mei estud ,ikNch gut ,d icha,di ganz Seit flhlg. die Hau, arbeit säe ek Familie verrichte. Ve. Ogde ayder. . I Judso tr, lba,tz. . Q. w. t(VWWMWrtWMXv ,' y Um Mm Mfrn ch.TVch.r2. fPllC5feSr :
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aufgeklärt iff. ?n die Hanbe.' Wahrend die Einen behaupten, daß der Regierungsagent von Frau MilleScampS hypnotisirt worden und die Papiere ihm dann abgenommen seien, sagen die Anderen, er hätte sie verloren. Genug die Yrau bekam die Schriftstücke in die Hände. Was that nun die Spiritl. stin? Anstatt, wie t ihre patriotisch Pflicht gewesen wäre, die Papiere sofort in'S Krieglministerium zu tra. gen, wo daS bekannte Nachrichten-bureau-die Dokumente erwartete, behielt sie dieselben drei volle Tage lang und ließ Jemand anders noch davon Kenntniß nehmen. Erst nach drei Tagen schickte sie die Papiere in'S Ministerium deS Krieges. Wer war nun aber der Jemand andere", derEinsicht in die Dokumente erlangt hat? Die officiöse Mittheilung sagt dieS nicht direct, sondern gibt nur zu verstehen, daß die Wittwe Milleöcamps als Lothringerin mehrmals Paßvisa der deutschen Botschaft zur Reise in die yeimath gebraucht und hierbei Bezie hungen ZU den diplomatischen Vertre tern deS deutschen Reiches angeknüpft habe. Wie dem auch t: sie wurde zu fünf Jahren Gefängniß, zehnjähriget polizeilicher Aufsicht und 1000 Francs Strafe verurtheut. Interessant Ware es wohl, zu erfahren, wie daS Urtheil motivirt ist. AuS den Gründen, so weit sie veröffentlicht sind, geht hervor. daß es sich um die unbefugte Aneig . on . . NUN von Papleren yanoeile. elcye die auswärtige Sicherheit des Staa tes angingen. Die Sicherheit aber welches Staates? Offenbar doch deS deutschen Reiches, da eS sich, wie die Herren Ofliciösen erklären, um die Ergebnisse französischer Kundschafterei in Deutschland handelte. Das alleS ist recht merkwürdig, obwohl noch' ziemlich unklar. Nur 5inS scheint da raus hervorzugehen, daß die Franzosen mit ihren Kundschaftern neuerdingS kein Glück baben. O Herr David Keßler, der in 180 Ost McCarty Straße eine Wirthfchaft betreibt, besuchte gestern die Schmidt'sche Brauerei und wie eS manchmal zu gehen pflegt wurde allerlei Ulk getrieben, wobei er sich durch einen Fall eine schmerzliche UnterleibsVerletzung zuzog. Zu Anfang sah die Sache bedenklich auS, heute abcr befindet sich Herr Feßler glücklicherweise wieder auf dem Wege der Besserung. Columbia und Home Brew Bier Schmeckt wirklich stets ambesten mir. Rein ist eö und ein jeder Tropfen Ist nur gebraut aus Malz u. Hopfen.
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Um die herrlichen Bilder, welche die columbische Weltausstellung bot, der Mit- und Nachwelt getreu zu erhalten, sind von der Regierung der Ver. Staaten mehrere hundert photographifche Aufnahmen veranstaltet worden. Nach dieser Aufnahme sind 220 Bilder (20 Portsolios) angefertigt wo?den, welche alle Theile des großartigen Unternehmens, die herrlichen Gebäude, die unmuthigen Land- und Wasserszenen, daS bunte Treiben an der Midway Plaisance, kurz jeden bemerkenswerthen Theil der Ausstellung umfassen. Jeder dieser 320 Abbildungen ist von sachverständigen Schriftstellern eine Beschreibung beigefügt worden, welche, in Gemeinschaft mit den Kunstwerken, ein prächtiges Andenke an das großartige Unternehmen bildet. Die Bilder erscheinen in 20 Heften zu je 16 Blättern. Der reguläre Preis deö HefteS ist im Buchhandel 25 Cents. Die Jndiana Tribüne" hat jedoch, um ihren Lesern etwaS Außerordentliches zu bieten, daS Verlagsrecht derselben mit deutschem Tezt für Indianapolis erworben und bietet ihren Abonnenten dieselben für nur 10 CentS daS Heft an, ein Preis, der kaum die Herstellungskosten deckt. Dieser niedrige Preis ist bloß für diejenigen, welche sich dadurch als Leser der Tribüne" legitimiren, daß sie beim Kaufe eineS HefteS fünf von den CouponS, die sich an dem Kopfe deS BlatteS befinden, und von denen jeder ein anderes Datum tragen muß, abliefern. Ohne CouponS kostet daS Heft 25 Cents. Heft No. 1 kann in unserer Ofsice gegen Zahlung von 10 CentS in Empfang genommen werden. DaS Erscheinen der weiteren Hefte wird von Zeit zu Zeit bekannt gemacht. Der Werth deS Werkes wird von Jahr zu Jahr steigen und eS sollte keiner unserer Leser versäumen, sich eS zu sichern. Indianapolis, im Zanuar 1894.
Tribune Publishing lornp'ny ECF Auftragen per Post wolle man gest. 2 CentS für Porto für tedeS Heft beifügen. N. B. Die CouponS werden Montag, den 2. Januar beginnen.
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