Indiana Tribüne, Volume 17, Number 131, Indianapolis, Marion County, 29 January 1894 — Page 2
Sndiana Tribüne. erscheint Oüglich und Sonntsgs.
Tie tlzliche .Triiü' kostet durch den Träge, 21 Cent! per Woche, die SonntagS.Tribüne S Cents per Woche. Leide zusammen ISSent oder 85 Cent per Monat. Per Post ,ugeschickt i JBox bezahlung Zper Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 2. Januar '94. er Word des Nictheroy." , Sehr schlimme Erfahrungen haben dZejeniaen amerikanischen! Seeleute, welche an Bord des brasilianischen Kreuzers Nictheroy- Dienst genominen 'hatten, machen müssen. Enttäuscht und elend ist ein Theil jener Theeriackm nach New Iork zurückgeiehrt, von welchem Hafen aus sie, voll der rosigstm Hoffnungen, in See geanaen waren. Wenn 'die Mittheilunzen der Zurückgekehrten auf Wahriheit beruhen, dann war der Kreuzer nicht viel besser lls ein schwimmendes Zollhaus Trunkenheit sowie Insubordination auf der einen Seite und die brutalste Behandlung auf der anderen Seite. Es war durchaus nicht selten, daß Mairosen bei den Daumen aufgeHänt, an die Masten gebunden und Äage lang in Eisen gelegt wuroen, bis ihre Gliedmaßen wuno waren und anschwollen. Mit Verwünschungen, spie chen die Heimgekehrten von dem Exe-cutw-Officier Hill. den sie als einen brutalen Wütherich schildern, der fast immer betrunken war; mit Ausnahme des Capt. Baker und des Lieut. Conway verdiente kein Offuier des Schiffes die Achwna der Mannschaft. Die Leute behaupten, daß sie außer der unMenschlichen Behandlung Hunger zu leiden hatten uttd daß sie in Pernambuco, von wo fia durch den amerikanischen Eonsul über Southampton in die Heimath gelangten, vollständig mittellos zurückgelassen wurden. Der erste Trupp, welcher an Bord des Dampfers New Fort" heimgekehrt ist. bestand aus 18 Mann, unier der Führung des Corporal Frederick Parkinson von East Cambridge. Mass. Haarsträubend sind die Mittheilungen dieses Seemannes über die Zustände auf dem Schiffe. Wenige Tage, nachdem wir in See aeaangen. trat die Brutalität des Lieutenant Hill zu Tage," sagte Corporal Parkinson. . Ein Matrose Namens Harvey, welcher sich eines Bergehenö schuldig gemacht hatte, wurde in Eisen elegt und im Takelwerk festge bunden. Dann wurde er bei den Arirren in der Weise aufgehängt, daß sei Wße sich ca. zwei Zoll vom Deck befanden. Nachdem er diese Tortur bit ganze Nacht erduldet hatte, wurde er 43 Stunden auf Ausguck commandirt irrtd nur während der Mahlzeiten durfte er einige Minuten unier Deck aeben. Während wir in St. Thomas anlegten, betmnken sich die Matrosen r rf i rrr v t enni. umrams uns DZaiz, nacyoem sie angebkich die Vorrathsräume erbro eben und Whisky gestohlen hatten. DaS Trio wurde in Eisen gelegt und später in St. Thomas an's Land geschickt: uns alle aber titulirte Lieut. Hill eine Bande von Einbrechern unk Räubern. Am 4. December kam die aus 15 Mann bestehende Steuerbord - Wache in ffolge eines Mißverständnisses auf daZ Signal nicht pünktlich auf D:ck. DaS versetzte den genannten Lieute nant ' derartig in Wuth, daß er die ganze Wache in Ketten legen und ein sperren ließ: zehn von ihnen wurden später als Kohlenzieher in den Maschinenrainn gesandt, während die 1 ev r. i uiiiftc j.o -tae cingeipcrci Oticoen. Lieutenant M war fast Immer bt trunken und meistens hatte er einen Nevolver in der Hand, wenn er sich auf Deck befand. Beim geringsten Versebin bedrohte er den Schuldigen mit Erschießen. ErneS Abends hörte ich den Matrosen West im Vorderkastell erregt sprechen, und als ich mich dorthin begab, um die Ursache zu ermittcln. eili der Deckosficrer herdei und befahl mir. den Mann toox Den Mast M örmaen. Kaum war dies gescheUn. so stürzte Lieut. Hill. mit dem Revoloer in der ffaust, auf ihn zu und legte auf khn an. Als West dem Wü thenden zurief, er wäre kein Mann, da er ihn, den Hilflosen, mit dem Revol ver beidrohie. warf Lieut. Hill die Waffe don sich, packte den Bedauernswerthen bei der Gurgel und würgte ihn, bis er schwarz im Gesicht wurde. Als teil OberVootsmaim Cameron den halb iodten Matrosen den Händen des vor Wuth rasenden Offlciers entziehen wollte, griff Letzterer abermals nach dem. Revolver. Nunmehr legte sich Lieut. Newwn ins Mittel und schleuderte Me Masse bei Seite. West wurde sodann an Den Fockmast qeoun den und so oft er zu sprechen versuchte, steckte ihm Lieut. Briltley einen Kehrwisch in den Mund. Bald darauf wurde Can?eron m Ersen gelegt und auf Deck gebrach!. Ich erhielt Befehl, die gairze Nacht auf Deck zu bleiben, da der wachthabende Officier befurch tete. faß seitens der Matrosen ein Ver such macht werden wurde, aus den Vorrates räumen Whisky zu stehlen. Der Mannschaft war sirenger Befehl ertheilt, ihre Hängematten nicht zu verlassen, und drei Mann, welche dies trohdem thaten, wurden von dem Officier mit dem Revolver auf Deck getrieben, in Eisen gelegt und an der Railing festgebunden.Aehnliche Auftritte waren an der Tagesordnung ebenso wie der Dieb- - stahl von Spiritussen seitens der Offreiere und der Mannschaft. Die Trunkenheit nahm schließlich derartig überHand, daß unweit von Pernambuco der ganze Spirituosenvorrath auö der großen Kajüte üb?r Bord gewarfen wurde. Auf der Höhe deS brasil'unischen Hafens Eera wäre in iner schönen Nacht um ew.Haar.auk
einen englffchen Kauffahrer Feuer eröffnet worden. Die Officiere waren rathlos. als das Fahrzeug in Sich! kam; glücklicherweise signalisirte Letz tcres im letzten Augenblick, daß es einen brasilianischen Beamten an Bord hatte, und das drohende Unheil warde abgewendet. Auch ein Kreuzer unserer Bundesmarine. der für ein Reüel-
lenfahrzeug gehalten wurde, entging nur mit aenauer Noky der Qltufcfii Gefahr. Corporal Parkinson fr serner ausdrücklich hervor, dan die Dynamitkanone an Bord des Nl:t7eroh", von der so viel Wesens aemamt worden, absolut aefechtsunfähig ist. da die complicirte Maschinerie fortwaqreno außer ronug geraiy. Als der .Nictherok" am 20. De cember in Vernambuco vor ?.'nler aina. wurden die Leute gefragt, was sie für rbre weitere Dienste ver!angt:n. Einiae forderten 5500 Handgeld und 5100 monatliche Löhnung. Diese Forderung wurde zurückgewiesen und den Leuten 5250 geboten. Allein die Mebrrbl der Matrosen war gegen den Lieutenant Hill in so hohem Grade erbittert, daß sie unter keinen Umständen weiter dienen wollten. 57 Mann wurd?n deshalb an's Land gesetzt, nachdem sie noch für vier Tage Löhnung erhalten hatten (540 hatte ein ?leder im Voraus bekommen). Die wenigen Cents waren bald für Nahrung ausgegeben und am dritten Tage nach ihrer Landung mußten die Leute den Hafenkaplan um Unter ftützuna bitten, der ihnen halbe Rationen Brod und Suppe verabfolgen lug. Scbllekklch nahm sich der amenlamsche Consul der Leute an und sandte sie auf dem britischen Schisse Elyde nach Southampton, von wo 'der erste Trupp auf dem amerikarrischen Dampfer New ?)QTlm und der Nest auf der Ems" in die Heinrath fpedirt wurde. Das sind die Abenteuer amerrramscher Seeleute in dem brasilianischen Froschmäusekrlege. Florida als Zuckerkand. Mitten in das viele Gerede und Ge schreibsel über den Zucker des HawaiiReiches und unserer südlichen Haupt zuckerstaaten verkündet em Patriot von Florida mit lauten Trompetenstößen, daß der Halbinsel-Staat vom Schicksal bestimmt sei, der große zuckererzeugende Staat unserer ganzen Union zu werden, unbeschadet seiner OrangenSpecialität, und tz macht sich alsbald daran, mit einer Armee von Zahlen, die allerdings zum größten Theil noch nicht mobil gemacht werden kann, diesen stolzen Anspruch zu begründen. Im Kissimee-Thal von Florida, sagt xr, sind in den letzten paar Jahren allem 2 Millionen AcreS Land für bin Anbau gewonnen worden, und ein Viertel dieses GrundeS hat sich bereits als das reichste Land erwiesen, das sich irgendwo auf der Erde für Zuckeroder irgend eine andere Cultur finden läßt. Sorgfältige Vermessungen ergeben, daß es in Florida 4 Millionen des denkbar üppigsten Landes gibt, welche 4000 bis 6000 Pfund Zucker auf den Acre erzeugen könnten, so. bald sie eben culturgerecht gemacht sind, waö natürlich einige Mühe und Opf:r kostet. Nicht blos für den jetzigen Zuck:rbedarf deS amerikanischen Volkes, fon dein sogar für die Zeit, da dessen jährlicher Zuckerverbrauch viermal so groß sein wird, wie heute, soll Florida für sich allein ihn decken können. Gegenwärtig werden in den Ver. Staat:n jährlich über 60 Pfund Zucker pro Kopf verbraucht, im Ganzen also etw.i 4 Milliarden (oder, wie die Amerikane? sagen 4 Billionen) Pfund im Jahr. DaS besagte Landbiet in Florida aber könnte, zu 4000 Pfund den Acre berechnet, 16 Milliarden Vfund. also das Vierfache, liefern ! Dann wird weiter berechnet, wie sich die Kosten stellen würden. Mit der bescheidenen Summe von 20 Millionen Dollars, sagt der Patriot, kann jene ganze gewaltige Landfläche für die Cultur gewonnen werden, und als dann wird sich dort auch ein sehr wichtiger Arbeitsmarkt aufthun. Eine Zuckerplantage zu 5000 Acres angenommen, würde jeneL Gebiet 800 solcher Plantagen abgeben, und auf diesen, wenn sie vollständig in Betrieb wären, würden mindestens 480.000 allgemeine Arbeiter sowie 60.000 sachkuudigeArbeiter gebraucht. Dann wird ein Ueberschlag . über, die nöthigen Maulthiere, Gebäude, namentlich Zukkerfabriken, Bahngeleise mit rollendem Material, Werkzeuge u. s. w. gemacht. Es entstände sonach auch ein bedeuten der Absatzmarkt für anderwärts (innerhalb unseres Sandes) erzeugte Pro ducte. i Die heutigen Durchschnittskosten für den amerikanischen Zuckerconsumenten betragen nahezu 6 Cents das Pfund, und es wird weiter hervorgehoben, daß die Ausrüstung für die Produktion und Verarbeitung von 90 Procent des amerikanischen ZuckerconsumS bit jetzt aus dem Ausland stammt, resp, das Land selber zum Ausland gehört. Florida aber, wird versichert, könnte unter Berücksichtigung aller jener Umstände die gesammte Verbrauchsmenge der Ver. Staaten dauernd zu 3 Cents das Pfund liefern und dabei noch eitlen sehr schönen Profit machen, zugleich ein großes Arbeitsheer beschäftigen und die Nachfrage nach Maschinen und Landwirthschastsgeräthen gewaltig heden.. ... . . Unter allen diesen Umständen glaubt der. für Förderung einheimischer Industrie so sehr schwärmende Floridä'er Patriot nicht zu viel zu verlangen, wenn er fordert, daß unser Congreß die bewußten 20 Millionen bewillige, um die 4 Millionen Acres Bodenfläche urbar zu machen, und daß, außer dem als selbstverständlich anensmmenen Zollschutz für die Fabricatwn alle? erforderlichen Geräthe u. s. w., ein Eingangszoll von 2 Cents auf importirten Zucker gelegt werde. Alsdann, ver.sichert er. würde bald U un5 der Zük-
lerprelS im Kleinverkauf dauernd auf 3 Cents das Pfund fallen, die steuer. baren Einnahmequellen unseres Landes würden um 200 Millionen vermehrt werden, und über eine halbe Million Arbeitskräfte mehr dauernde Anstellung finden, ungerechnet die Ar beitskräfte. welche zur Urbarmachung ?es Bodens und zur Anfertigung der Maschinen und Geräthe erforderlich waren. Eine solche Perspektive mag Manchen sehr verlockend erscheinen, zumal bei den jetzigen flauen Zeiten. Für die jetzige handelspolitische Debatte im Congreß kommt der schöne Plan freilich zu spät. Es wäre auch ohnedies kaum zu erwarten, daß die besagten 20 Millionen Dollars auf Kosten der Nation flüssig gemacht würden. Denn Baargeld ist gegenwärtig ja das Wenigste" bei uns ; und überdies würde ja nach den eigenen Angaben des Florida'cr Patrioten der vierte Theil jener bereits urbar gemachten Ländereien, welcher zum Zuckerbau schon verfügbar ist. hinreichend sein, die Hälfte deS jetzigen Zuckerbedürsnisses der Ver. Staaten zu decken, und diese Culti virung ist ja durch privaten Unternehmungsgeist erfolgt ! Wenn dieselbe also profitabel ist, wie angaben, so braucht man gar nicht besorgt darum zu sein, daß sich auch für die Cultivirung des Uebrigen die Mittel finden würden, ohne daß der Bund darum belastet zu werden brauchte. Diese Erwägung liegt namentlich für die Denk weise des amerikanischen Politikers sehr nahe, gleichviel wie sehr er für die Förderung der einheimischen Industrie im Allgemeinen eingenommen sein mag. und dürfte sicherlich auch eine .Rolle spielen, wenn die Angelegenheit im Congreß zur Sprache käme. VomJnlande. Nur 200 Knopffabriken
kibt es in Massachusetts. In New Aork find in der vorigen Woche 13 Personen an der Grippe gestorben. Ber Breckenridae, in (Lo lorado. ist ein Goldklumpen im Gewicht von 156 Unzen gefunden worden. Knut Anderson, der den Eisenbahnbau - Unternehmer Burke in Madison, Wis., auf 540,000 Scha-. denersatz verklagt hatte, weil er - im Dienste desselben so schwer verletzt worden war, daß er die Sehkraft des einen Auges einbüßte, hat im Bundesgeruht 54000 zugesprochen erhalten. Die Anwälte des Klägers werden gegen das Urtheil appelliren. In Rochelle in Illinois wurde jüngst die Familie von H. WellZ Atwater vergiftet und eines der Mitglieder derselben ist der Vergiftung erlegen und schon beerdigt worden. Kurz nach dem Tode nahm sonderbare, Weise die Leiche eine tiefschwarzeFarbe an. Dfc Familie hatte von vergifteter Milch genossen. Einer der besten weißen Pioniere am Missouri, Henry Rhodewalo, der volle fünfzig Jahre zu den Bewohnern des Countysitzes Jndependence. Mo., gehörte, ist gestorben. Derselbe erreichte ein Alter von 82 Jahren und hatte es durch Fleiß und Spar samkeit zu einem ansehnlichen Wohlstände und bedeutendem Grundeigenthumsbesitz gebracht. Kürzlich Abends begaben sich zehn oder fünfzehn Personen aus Columbus in Jndiana nach der vier Meilen von dort belegenen Piercesieldschen Farm, um deren Besitzer den Geburtstag feiern zu helfen. Zum Scherz hatten sie weiße Mützen nach Art der Weißkappen aufgesetzt. Als sie an dem Ziele ihrer Wanderung ankamen, hielt Piercesield sie für echte Weißkappen, empfing sie mit Stock-' prügeln, jagte sie davon und verrie gelte die Hausthür. Eine Frau W. Slader, welche sich, trotzdem sie Mut. tersreuden entgegensaht, der Gesellschaft angeschlossen hatte, ist in Folge der unfreundlichen Aufnahme tv. Piercesield schwer erkrankt. . Einerder interessantesten Fälle, den die Aerzte des Gou. verneur-Hospitals von New Jork jemalS in Behandlung gehabt, ist der eines 9jährigen Patienten mit gebro chenem Genick, der nicht, wie zuerst angenommen ward, ein Kind des Todes ist, sondern den man zu retten hofft. Der Knabe NamenS Jsaac Goldstern von No. 5 Allen Str. wurde von einem Lastwagen überfahren, wobei er den Bruch des Genicks erlitt, der nur deshalb nicht tödtlich ist. weil glücklicherweise kein Knochensplitter in'S Rückenmark eingedrungen ist. Der Knabe wurde von den Hüften bis zum Kopf in Gips gelegt und soll hierin einige Wochen verbleiben. Er befindet sich bei - vollem Bewußtsein und nimmt auch regelmäßig Nahrung ZU, sich- . ', Waterford, im n o r d w e stlichen Theile des wisconsin'schen County Racine, ist über den Tod der siebzehnjährigen Effie Brownell, eines Dienstmädchens in dem Hause des Methodistenpredigers Pepp, in große Aufregung gerathen. Vor etwa vier Monaten kam der lehtere mit seiner Familie und dem Mädchen von Eagle im County Waukesha nach Waterford, um dort die Seelsorge zu übernehmen. Alle Bemühungen der Eltern, das Mädchen nach Hause zu holen, waren vergeblich; am Samstag Abend erkrankte eö und am Sonntag Morgen starb es im Kindbette. Der Vater des Mädchens erschien sofort in Waterford und machte offen den Geistlichen für den Tod seiner Tochter verantwortlich. Er drohte ihm mit einer gerichtlichen Klage und falls diese zu nichts führen sollte, mit dem Tode. Der Geistliche seinerseits stellte sehr nachdrücklich in Abrede, mit dem Geschicke ty Mädchens etwas zu thun gehabt zu haben. Bis setzt sind von keiner von beiden Seiten ernstliche Schritte in der Angelegenheit geschehen. ' Jn.Nw kk hat neulich die Liga - der Taubsturnmen"' ihren MitaliederA uL Freunden ejiMZaF
gegeoen. Derserve war anem ANsryem nach ein Erfolg. Allerdings ging es im Vergleich zu anderen derartigen Festlichkeiten sehr still zu und zu Zeiten, wenn das Orchester pausirte, herrschte sogar eine unheimliche Stille, doch das war unter' den Umständen nicht zu verwundern. Jedenfalls amü sirten sich die Tanzenden ganz ausgezeichnet das sah man ihren .rcrgnügten Gesichtern an und davon legte die Unermüdlichkeit, mit welcher Männlein und Weiblein sich im Kreise schwangen, Zeugniß ab. Als dem Präsidenten der Liga schriftlich die Frage vorgelegt worden , wie die Taubstummen, da doch die Musik für sie nicht deenehmbar, im Stande seien,' Takt zu halten, entgegnete er, ebenfalls mit Hilfe von Feder und Pap'r. Folgendes: Taubstumme hören mit den Augen, d. h. sie beobachten die Bewegungen derjenigen Tänzer, d nicht taub sind, und deren befinden sich eine erkleckliche Anzahl unter uns, mitunter ist es auch möglich, daß man sich nach dem Taktstock des Dirigenten richten kann; Taubstumme aber, welche mit einer normalen Person tanzen, lassen sich natürlich von dieser führen." Simon Reitökolsky, ein Pole, der der englischen Sprache nur wenig mächtig ist, liegt mit erfrorenen ftüße'n im Hospitale in Elizabeth in
New Jersey. Er arbitete bis vor einer Woche bei einem 'Farmer in dem Orte Linden. Eines Abends aber wurde er krank; der Farmer gab ihm ein Pulver und jagte ihn um Mitternacht aus dem Hause. Nachdem er eine Weile in der kalten Nachtluft umhergewandert war, wurde er in Folge der Wirkungen des Pulvers so duselig. daß er nicht mehr weiter gehen konnte und sich zum Schlafen unter einem Strauche niederlegen mußte. Wie lange er dort gelegen hat, weiß er nicht, beim Erwachen aber gewahrte er, daß seine beiden Füße völlig erfroren waren. Er kroch eine Strecke weit durch den Wald in der Richtung auf Mzabetb und wurde von einemLandsmann, der sich Joseph White.-nennt, hilflos auf der Landstraße liegend, aufgefunden. White nahm sich des Leidenden an, trug ihn in seine Wohnung und pflegte ihn. bis Reitskolsky's FUß? Spuren von Brand zeigten und dem nächst seine Uebersührung in das Krankenhaus in Elisabeth nöthig wurde. Möglicherweise wird der Unglückliche beide Beine verlieren. Er vermag den Namen des herzlosen Farmers. der ihn krank in die Winterkälte. hinausgestoßen hat, nicht anzugeben. . in Domiiuslanoe. Eine eigenthümliche Liebesaffäre in der Colonie Victoria erregt nicht geringes Aufsehen. In dem dortigen Gefängniß befand sich eine Frau Knorr, welche wegen mehrfachen Kindesmordes zum Tode verur theilt war und gehängt werden sollte. Nun verliebte sich der Henker der Colonie in das Weib und weil er sie nicht hinrichten wollte, hat er sich den Hals abgeschnitten. - Der Erfinder deö jetzt fast ausschließlich in Ländern englischer Zunge geltenden Systems , der Stenographie, Jsaak Pitman, feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Pit. man ist ein Vegetarianer uttd erfreut sich noch großer Rüstigkeit. Sein erstes Buch über Kurzschrift" kam im Jahre der Thronbesteigung der Konicrin Victoria heraus. Der Verkauf seiner Lehrbücher ist ein enormer. Von seinem Teacher" werden jährlich 140,000. vom Manual" 60.000 und vom Reporter" 30.000 Exemplare verkauft. E i n eigenartiges Stück Bureaukratismus wird aus Bamberz gemeldet. Ein Wagenwärter, der die Strecke Probstzella-Bamberg befährt, wurde wegen übertriebener Eßsucht" ist eine Disc'wlinarstrase von 3 M. genommen. Die übertriebene Eßsucht" bestand darin, daß der schon 60 Jahre alte Wagenwärter in Vamberg, ganz durchfroren von der Fahrt, sich auf 10 Minuten entfernte, um in der Restauration einen Teller warme Suppe zu essen. Der Schwelger! Welche Sefühle muß wohl eine solche Strafverfugung bei den Untergebenen erwecken? Vor etwa 4 6 Wochen trat ber Lattobriesträger Müller von Trier seinen täglichen Dienstgang in die umliegenden Ortschaften von Trier an und kehrte nicht mehr zurück. Alle Nachforschungen rrach dem spurlos Verschwundenen waren vergeblich. Endlich wurde die Leiche des Vermiß ten unter der Mosel-Eisdecke' entdeckt. Die Leiche trägt eine klaffende Wunde an der Stirne. Außerdem wurde ärztlicherseitö noch ein Armbruch und eine große blutumlaufene Beule am Hmterkopf festgestellt. Allem Anscheine nach liegt ein Verbrechen vor und wurde alS der muthmaßliche T.häter der Gärtner Gandorf vom Schlosse Monaise verhaftet. Ein sonderbarer Vorfall trug sich jüngst in dem Münchener Gefängniß am Lilienberge zu. Ein alter, verkrüppelter Holzhacker, der vor fünf Jahren einen Fuß verlor und nun einen Stelzfuß trägt, lebte, da ihm nichts anderes übrig blieb, vom Betteln. Hierbei deö Oefteren betroffen und' eingesperrt, wurden' die Strafen immer höher. - So hatte der Mann zuletzt 104 Tage Gefängniß abzusitzen, die er kürzlich beendet hatte. Im Stelzfußt deS Mannes befand sich ein kleine? . Raum, ' der als Sparkasse diente. Der Besitz des Geldes wurde durch einen Mitgefangenen an den Gefängnißwärter verrathen, welcher dem Bettler daö Geld abnahm und, da derselbe dem Gerichte 109 Mark 20 Pf. schuldete, wurde ihm' daS erbettelte Geld durch einen Gerichtsvollzieher im Aüftxage des Amtsgerichts gepfändet. Der jm' Besitze .'kS Wen gefundene Betrag beziffert sich ans S7 Mark 60 Pf., wovon der Gerichtsvplliehtx 60 Mark wegnahm. (!) DerinKopenhagen versiorbk Bizrhrzuex und Kunstfreund
C. Jäcobsen hatte seiner Zeit testamentarisch bestimmt, daß seine Brauerei Gamle Carlsberg- an die Kgl. danische Gesellschaft der Wissenschaften übergehen solle, derart, daß diese Gefellschast die Verfügung über die ge r i nr f- v.a rei.;rr.
zammie ureineinnayine oes iaoiizements erhielt. Da dieselbe seit einer Reihe von Jahren jährlich durchschnittlich eine Million Kronen betragen hat, wurde die Kopenhagener Gesellschaft der Wissenschaften zu der reichsten der Welt. Es war jedoch gleichzeitig bestimmt worden, daß, ehe die Gesellschaft über die .Brauerei-Einnahme verfügen durfte, ein Reservefonds von drei Millionen angesammelt werden sollte. Diese Summe ist nun vorhan den, so daß die Gesellschaft der Wissen schaften mit Beginn dieses Jahres über die colossalen Einnahmen der Brauerei hätte verfügen können. Die aus Mitgliedern der Gesellschaft bestehende Commission des Carlsbergfonds" hat aber beschlossen, das Rcsevvecapital auf 5 Millionen Kronen anwachsen zu lassen. Vom 1. Januar 1896 ab wird dann die Kopenhagener Wissenschaftliche Gesellschaft über folgende Mittel verfügen: Rente des ursprünglichen Capitals der Gesellschaft, das etwa 300,000 Kronen beträgt; Nettoausbeute aus Gamle Carlsbergs Brauerei sicher mindestens 1 Million Kronen; Rente aus dem .angesammelten Reservecapital von 5 Millionen Kronen; zusammen über 1,200.000 Kronen lahrllch. Als der Kardinal Lavigerie an den Bischofssitz nach Algier berufen wurde, bemerkte er mit Mißfallen, daß sämmtliche Geistliche seiner Diöcese mit langen Patriarchenbärten geziert waren, und sprach sich beim Empfang seines Klerus mißliebig darüber aus. Bei den Pfarrern herrschte darob große Erregung. Einer von ihnen jedoch, der allgemein beliebte Superior des Seminars in Algier, Pater Girard, der von allen den längsten Bart besaß, rieth seinen Collegen, den Barbier nur nicht vorschnell zu bestellen: er werde die Meinung des Cardinals schon zu ändern wissen. Am Tage nach der Einsetzung deS Cardinals begleitete Pater Girard denselben auf semer ersten Amtsrerse. Als sie in ein Dorf kamen, wo ausschließlich eingeborene Afrikaner wohnten. kamen die Stammesältesten, die den Superior des Seminars schon lange kannten, herbei, um dem Kirchenfürsten ihre Reverenz zu bezeugen. Dann betrachteten sie mit unverhohlener Ueberrafchung und stummerJronie in ihren Blicken 'dasfrischrasirte Gesicht des Erz.brschofs und es entspann sich unter ihnen eine von Gesten des Erstaunens begleitete Unterhaltung. Was reden sie?" fragte Cardinal Lavigerie. Ach," antwortete Pater Girard, indem er Verlegenheit heuchelte. das sind große Kinder; Sie dürfen keinen Werth auf rhr Geschwätz legen. Aber sagen Sie es doch, ich möchte es wissen." Nun," erwiderte Girard. sie können nicht begreifen, daß ein Mann sich rasirt; sie halten Sie daher für eine Frau und finden Sie sehr schon!" Es braucht nicht erwähnt zu werden, daß der neue Erzbischof von Ala.er seinen Seelsorgern- von jener Zeit ab erlaubte, sich den Bart stehen zu lassen; ja, die Herren Kuratl bemerkten mit Vergnügen, daß ihrOberHirte selbst sich den schönen Bart wachsen ließ, der bald in ganz Nordafrika eine so große Popularität erlangte. DerersteArztdeL Allgemeinen Krankenhauses in Bamberg, Hofrath Dr. Nebinger, hat sich er schössen. Neulich zu früher Morgenstunde vernahmen Barmherzige Schwestern aus dem Geschäftszimmer deS HofrathS rasch auseinander . vier Schüsse. Zu Hilfe eilend, fanden sie nur noch einen Sterbtnden im letzten Röcheln. Unterhalb des Herzens waren drei Kugeln eingedrungen, eine vierte war auf die rechte Schläfe gerichtet gewesen. Dr. Nebinger war längere Zeit leidend, hatte sich aber wieder erholt und bis am Tage vor seinem Tode Krankenbesuche gemacht. Schwere Melancholie scheint die Todesursache zu sein. Ein Unglückssall mit fast romanhaftem Verlauf hat sich zugetragen. Der dänische Postdampse? Skirner" lag an der Brücke von Korsör zur Abfahrt Abends 10 Uhr fertia und gab dem nebenan soeben von Kiel einlaufenden Viehdampfer Ager sösund" seine Signale. , Da ganz UNerwartet lief der Agersösund" mitten in den Rumpf des Skirner," brach mehrere Platten durch und beschädigte fci Schiff in der Nähe der Post kammer sekr erheblich. Auch der Agersösund" erlitt am Heck 'Havarie. Als dje Schiffsleute nun auf die Commandobrllcke stürzten, lag -der Capitän Bayer vom Schlage getroffen am Boden. Ein todler Mann, rltte er die Signale nicht mehr bemerkt und sein. Schiff war steuerloS geworden, Auf 'der neulich in Scarboroucch abgehaltenen . Conferenz der Gesellschaft der Musikfreunde machte der Vorsitzende Sir. Joseph Varnby einige 'höchst erstaunliche Angaben über die 'Vcrschiedenartigkeit musikalischer Veranlagung einzelner BevolkerungSKlassen in England. Sir Joseph erklärte, er habe - während der letzten zwanzig Jahre reden einzelnen Knaben bei seinem Eintritt in M bekannte aroke Schule von Eion, die nur von den Söhnen der Vornehmsten und Reichsten bes Landes besucht wird, auf seine musikalische Veranlagung ' untersuch! und kaum 25 Procent 'derselben hätten auch nur im entferntestenSinne des Worte? Mfikalische 'Anlägen gezeigt, während seins Erfahrung r delj unteren Schichten der Bevölkerung ihn gelehrt habe, daß der Procenffatz in dieser Hinsicht auf siebzig sich belaufe. Der englische Schiffs, bau hat im abselaufenen Jahre nicht unbedeutend abgenommen. Der Tonnengehalt der im Jahre 1393 aebau.
ten Schiffe betrug 515,000 gegen 1,. 800,000 im Vorjahre Hiervon komme auf Kauffahrteifchif 87.000 KonZsaus Schiffe, die föx da) AZ- . i - : t , Vi
land" gebaut wurden, 158,000 TonS, gegen 1,131,000 resp. 168,000 Tons. Die britische Marine erlitt einen Rückgang auf 714.000 Tons gegen 943.000 Tons im Jahre 1892. Die britische Kauffahrkiflotte erhält jährlich einen schwereren Stand gegen die Concurrenz des Auslandes. Die britischen Rheder klagen, daß Schiffe, die in England axßer Dienst gestellt werden, besonders an Deutsche und Skandinavier für ein Spottgeld verkauft werden. Der ausländische Rheder hat auf diese Weis: ein weit geringeres Anlagecapital zu verzinsen, während auch die Löhne der Schiffsmannschaft bei Weitem nicht so hoch sind, wie in England. Die britischen Schiffe bilbeten von der Gesammtzahl der in englische Häfen ein- und auslaufenden Schiffe 1892: 78 Procent. Im Jahre 1870 waren es 83.5 Procent, 1880:
83.2 Procent. 1890: 79.5 Procent. Der Schiffsverkehr Englands nach Rußland, Deutschland, Holland, Portugal und den Ver. Staaten hat stetig nachgelassen. : Ein vor zwei Monaten auf der Wolga in der Nähe von Samara verübter geheimnißvoller Mord ist jetzt erst aufgeklärt worden. Der Capitän eines FlußdanrpferS, welcher Naphtha brachte, hatte an einer der im fflusseverankertenNaphtha-Varken angelegt, aber da er auf seine Zeichen keine Antwort bekam, zing er an Bord derselben und fand dort nur ein vierjähriges Kind vor. Alle Anzeichen deuteten auf ein schweres Verbrechen hin. Nun hat sich herausgestellt, daß zwei Männer Nachts auf die Barke gestiegen waren und zunächst den Capitän und dessen Frau, welche schliefen, ermordet hatten. Dann lhatten sie sich zur Cabine des Lootsen begeben, auf dessen angebliche Ersparnisse eS abgesehen war. Die Räuber klopften an die Cabinenthür und als die ssrau des Lootsen dieselbe halb öffnete und den Kopf herausstreckte, erhielt sie mit einer Axt -eine Schlag in den Nacken, so daß sie sofort todt war. Darauf wurde der noch fest schlafende Lootfe umgebracht. Die Mörder warfen alle vier Leichen in die Wolga und lieken nur daS Kind auf der Barke zurück. Die ganze Beute bestand in ungefähr 10 Dollars, einigen Kleidern und einem Revolver, dessen Besitz die beiden Missethäter verdächtig machte und zu deren Verhaftung führte. Eine? der Verhafteten hat bereits ein GestandNtß abgelegt. JnCleveistdieserTaae im Alter von 83 Jahren der Botaniker Justus Karl Haßkarl gestorben, dem das Verdienst gebührt, den Chinabaum von Sud-Amenka nach Java ubtx pflanzt zu haben. Die Bedeutung die fes Unternehmens bestand darin, daß in den sudamerikanischen Landern, m denen der Chinabaum allein wuchs mit ihm ein solcher Raub . getrieben wurde, daß seine baldige Ausrottung zu befürchten war und damit eines der werthvollsten Heilmittel, das Chinin derMenschheit verloren gegangen wäre. Die Holländer suchten diese Gefahr für sich auszunutzen. 1852 trugen sie Haßkarl auf, den Chinanndenoaum nach Java zu überpflanzen. Haßkarl, der 1811 :n Kassel geboren, im Bota nischen Garten zu Poppelsdorf bei Bonn Gärtnerlehrling gewesen und sich dann autodidaktisch zum Botaniker herangebildet hatte, war schon von 1836 bis 1846 in Java gewesen, um dort seine wissenschaftlichen Studien zu erweitern. Er hatte auch dort dre Leitung des Botanischen Gartens in Buitenzorg übernommen und hielt sich in. Düsseldorf auf, als der Auftrag der holländischen Regierung ihn er reichte. Er entledigte sich dessen in glücklichster Weise unter vielen Mühsa len und persönlichen Gefahren. Es gelang ihm, 500 Chmadaumchen aus Peru heimlich nach Batavia zu überführen, wo seitdem . eine reiche Cultur von Chinabäumen sprießt. Aus Gesund heltsruckstchten mußte vaßkarl schon 1856 ln die Hematy zu rückkehren und er lebte seitdem in Cleve, mit Privatstudien beschäftigt, die ihm als Botaniker einen guten Ruf eintrugen. Er ist wohl der beste Kenner der osiindischen Pflanzenwelt und hat eine reiche schriftstellerische Thatig keit entfaltet. Gedankensplitter. Erst an seinem Hochzeitstage kommt de Mann zur Kenntniß, ein wie nichtiges unbedeutendes Wesen doch der Mensch ist. Der Protz. Beitel:. Na, waö haste denn helt wieder für Schulaus gaben. Aronche ? Aronche: Mer müssen machen a Aufsatz über Karl den Großen! Beitel: Brauchst Du zu machen ä Aufsatz über Karl den Großen. wo mer das : Alles haben siehn .im Lexikon?! Vorzug. Was für eine Frau wäre Dir ueber -r eme, die Violine spielt, oder eine, die das Klavier bearbeitet ?" Eine Violjnspielerin. würde ich jedenfalls vorziehen. - 'Weßhalb ?" Weil man eine Vio, line zum Fenster hinauswerfen kann, was bei emem Klavier nicht gut mög. lich ist!" . . - Recht und billig. Schneider: Ich habe diesmal meine Rechnung erst nach einem halben Jahre ausgestellt, und dennoch erhalte ich wieder kein . Geld. Student: Aber, ich bitte Sie, Meister, haben mich ein halbes Jahr auf die Rechnung warten lassen, nun ist es doch nur recht und billig, wettn' 5 Sie auch ein halbes Jahr ruf's Geld warten lasse! ' - ' ' , . . Verlangt MuHo'SBeft Havanna CigarK. J. C. HOßNUNG'S irth schaft! 145 Ost Washington Straße. , Heden Vormittag feiner warmer Lunch leste Bedienung und vorzüglich Oetränke 2 -xzCisttx''
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