Indiana Tribüne, Volume 17, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1894 — Page 6

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Schnadahüpfln.

Boa C. NeigerAbcrg. N Schnadahüpfel Js an offas Bricfel, Und da stekt's dcutli d'rin, Wicr's dir iö im Sinn. 5k o b e l l. Wer die wundervolle .Alpenwelt intt ihren stolzen Felsen, den üppigen Weiden und Wiesen, sieinalten Wäldern, würzigen Blumen und Sträuchern, reißenden Gießbächen und geheimnißvoll murmelnden krystallenen Quellen und herrlichen, bei jedem Schritte wechselnden Fernsichten auZ eigener Erfahrung kennt' und sich nicht für zu gut" gedünkt hat, sich unter das da oben wohnende, etwas urwüch1?ge, dabei aber kernige und tüchtige Volk zu mischen und seine LebenZgeu?ohnheiten mitzumachen, für den ist die obige Erklärung des Schnadahüpfl von Kobell genügend. Wer jedoch die Alpenländer nur im (?isenbahnzug durchflogen und durch das Fernrohr angesehen hat, der weiß ebenso viel davon, wie ein Hochzeitsreisepaar, und für ihn wollen wir daher eine Beschreibung des ,Hüpfls" folgen lassen. " Die Schnadahüpfln sind eine eigene tlrt von kleinen vierzeiligen Gedichten, die von den Bewohnern der Alpen im Allgemeinen, aber ganz besonders von denen an der bayerisch-tyroler Grenze mit oder ohne Zither- (nur selten mit Guitarre-) Begleitung ge.sungen werden. Diese, wie man sie nennen könnt?, Äicderepigramme besiehen in der Regel nur aus einer, zuteilen aber auch aus Tneijreren Strophen. Der Gegenstand der meisten derselben ist die Lieb?, das Suchen und Finden, das Tändeln und Umarmen, das Trotzen und LcrsöhVitn der Buam" und ihrer Dierndln". :"Die Verse namentlich die improvi- ' sirten, die man nur in intimen. Krei;jcn" hört, zeichnen sich durch bald Hartsinnigen, bald deröwitzigen und .dabei immer leidenschaftlich verliebten .Inhalt aus, wie sich dies bei einem wohlgenährten, körperlich gesunden .und glücklicher Weise von der Kultur noch nicht allzu sehr beleckten Volke ifcon selbst versieht. Doch gibt es auch Schnadahüpfln, 'welche sich mit den ernsteren Seiten des Lebens beschäftigen und von ebenso vielem gesunden Menschenverstände, als scharfer Beobachtungsgabe zeugen und fast immer den Nagel auf den Zopf treffen. Die meisten, Hüpfln" werden in etwas getragenen Melod'xn mit manDerlei Variationen gesungen und enden gewöhnlich mit einem kürzeren oder längeren Jodler, der des Sängers -Glück macht. Die Weisen des Ländlers, des aus 'dem Altösterreichischen stammenden und von da über die bayerischen, etc. Mpen verbreiteten Vauerntanzes (wel--cher nur deshalb hierher gehört, weil danach auch einige Schnadahüpfln gesungen werden), sind im drei Viertelaber drei Achtel-Takt, in zwei bis drei Wiederholungen von fröhlichem Eha--rakter. Getanzt wird der Ländler paarweise, nach Art des Walzers, nur in langsamerem Tempo. Sehr oft sind zwei Sänger da. welche sich vor ihrer gemeinschaftlich An yebeteten gegenseitig an Witz und Süßholzraspeln zu überbieten suchen, oder bei größeren Gesellschaften thei len sich die Anwesenden in zwei Paric'icn. Der Vorsinger der Einen stngt dann die Andere mit einer oder ein Paar improvisirten Strophen an, woTaus ein Mitglied der Gegenpartei in möglichst witziger und natürlich ebenjfcflS improvisirter Weise antwortet. Bei solchen Gelegenheiten kommt es Äbrigens nicht selten vom Ansingen zum Uzen ; anzüiche Strophe tverden mit noch gröberen Hüderschnäpsln beantwortet, und ehe man $ch umsieht, ist die schönste Keilerei im Vange. Kommt die Geschichte dann uf das Landgericht, dann rooafc kaucr nix". Mar hob'ns uns holt a Vißl laut unterholt'n". ist gewöhnlich die einzige Antwort, die aus den LeuUn herauszubekommen ist, wenn die -im Laufe der Unterhaltung" ausge--theilten Hiebe von nur unbedeutenden Folgen begleitet und keiner jener Giftnickel dabei war. die leider auch auf dem Lande zu finden sind und aus Nachsucht oder sonstigen verächtwhen Beweggründen die Denunzianten machten. Doch nun zum Beweise desse. was wir oben über den theils lustigen. theils tiefen gemüthvollen Inhalt der Sckznadabüvfln cesaqt haben. Das Reinste. Schönste und Poesiereichste, was je Geschrieben wurde, sind wohl die Worte, die Goethe seiner Iphigenie in den Mund legt, nachdem sie die glückliche Botschaft vernommen, -fcafc ihre Geschwister Uxtt unv uiei -tra noch am Leben sind : Goldene Sonne, leihe mir Die schönsten Strahlen ; lege sie zum 2anl -Vor Jovis Thron ! Denn ich bin arm und stumm. Die ganze Welt, so reich wie sie ist, -und so viel Gold und Edelgestein sie birgt, genügt ihr nicht : die Sonne bittet sie um ihre Strahlen, um ihrem Gotte einen ihrer Freude ebenbürtigen Dank zu fernen ! Das war Goethe ! Und doch haben tox hier ein zwar einfaches, dabei aber IpchpOetlsches Schnadayupfl, das ln Wezua auf edle Sprache den großen Olympier natürlich nicht erreicht, aber 'durch seinen Inhalt doch an lhn erm Tixl Es ist die Beschreibung des Wiedersehens zweier Liebenden : ,3ie druckt ihn an's Herzerl, ; .!2.'rwoaß fr nit mehr. Liab's Herrgott! im Himmel, ' 'Da schaug a'mal h:c !"

Auch diesem Dierndl", ebenso wie der Jphigenie, ist die Welt, ja selbst die Sonne nicht mehr groß genug : so ruft sie Gott selbst cm, er möge Zeuge des Glückes sein, das er den zwei Leutchen geschenkt hat ! An praktischer Lebensweisheit finden wir folgendes, gerade jetzt zur Zeit der zwar gut gemeinten, dabei aber oft recht unpraktischen, theilweise sogar total unausführbaren Neujahrs-Vor-sähe und -Versprechungen höchst beherzizenswerthes Schnadahüpfl : .Vasprich da. was d' willst, Nur vasprich da nöt z'viel ; Denn denk da, daß von All'n Muaß 's a Maß gcb'n, a Ziel Zahllos, wie oben bemerkt, und theilweise von unendlich tiefem Gefühle zeugend, theilweise h:rzig in ihrer Nai vität und ihrem köstlichen Humor sind die der Liebe gewidmeten Schnadahüpfln, von denen wir hier eine kleine Auswahl geben : Und 's Dierndl hat Zahnerln, Da lacht's wohl damit ; Und sie kunnt oan' a' beiß'n, Dces thuat s' aba nit." Der Bua", der dies gesungen hat, besitzt wohl schon einige Erfahrung in Bezug auf die Zahnerln". Was das Küssen betrifft, so scheinen die Vuam da droben überhaupt mindestens ebenso viel, wo nicht mehr davon zu wissen, als die jungen Leute im Thal. Denn da kommt wieder Einer, der seinen Schatz gleich direkt ansingt : Drei Bussln hast rna geb'n, Ho' di' gar so schö' bitt'; Geh', gieb ma des vieit' aa, Du brauchst es ja nit." Tausend gegen Eins, daz cr ihr noch ein paar Dutzend mehr abbettelt, weil sie's ja do' nit braucht." Daß man auf den Bergen den Mädchen auch kleine Komplimente, oder vielmehr Wahrheiten, zu sagen dersteht, das beweist nachstehendes Schnadahüpsl : Mei Dierndl hat Aeugerln, So klar wiar a See : Aus an'm guckt an Engerl, Aus dem andern a Fee." Hier kommt jedoch Einer, an dessen Herzen der böse Zweifel nagt ; denn er singt : D' Liab is a Bögerl. Do' was 's für oans is ? Js 's a Gimp'l od'r a Nachtigall, Woaß i nöt g'wiß." .

Möge ihm die gewünschte Erleuchtung über seinem Zweifel bald werden! Ueber die Möglichkeit irgend einer Erleuchtung hinaus scheint der Sänger des Folgenden zu sein : ,J wer' ganz dumm, dumm, dumm D' Liab bringt mi' um, um, um ; Und wann i stiab, stiab, stiab, G'schicht's all weg'n der Liab, Liab, Liab.Nachstehende Strophe hat sicherlich ,a Dierndl" zur Verfasserin : A' Liab, die recht stark is. Die plodert net gern Wie d' a Wasser, dös tief is, Net rauschen wirst her'n." Das alte Sprüchwort : Unglück im Sviel, Glück in der Liebe" lautet in der Schnadahüpfl-Sprache : A Schütz, der valiebt is, No, der trifft fcho' was : Der schiaßt auf an'n Gaßbock Und moant, 's waar 'a Has." So ein verliebter Thor", wie Faust, der zum Zeitvertreib des Liebchens Sonne, Mond und alle Sterne derpusst, ist der reine Waisenzwilling im Vergleiche zu dem Sänger der folgenden Strophe : .Du flachshaarig'S Dierndl, I hon die so gearn, Und i könnt' weg'n dein Flachshaar Glei' a Spinnrad! wear'n." Leinwand wird das Dierndl dabei wohl nicht spinnen ; höchstens Strohmatten, wenn das Gluck aut ist. irrn noch größerer und dabei frommer Schwärmer ist jedoch der, der da singt: Du bist mer viel liaba. Als d' Engeln all z'samm, Und i mag erst in Himmel, Wann's di' drinna hamm !" A Dierndl, die sicherlich keine GeldHeirath macht, singt : Er hat wohl ka' Haus. Und er hat aa' ka' Geld, Aber i' geb'n do nit her, Nit um die Welt." Hoffentlich ist der Lua einer solchen Liebe auch werth ! Ein recht bescheidener junger Mann, wie es deren übrigens noch mehrere geben soll, ist der. Sänger der folgenden Strophen : Schau, Dierndl, dö Liab Macht mi' srei zun an Dieb Und i' wir aa ganz schlecht No' z'weg'n dir is 's da recht ? ' Dir alloan fallt's zur Last, Was d'am G'wiss'n ob'n hast ; Gaab'st ma' frei d' Busserln her. Stehlat' i' da' koan's mehr. D'rum sei nit so hart Und loß di' nöt so bid'n : I' hV ja mit fünf- a sechsHundert schon z'fried'n." rfo s?Zn Dierndl ist nickt auf das " 1 " 7 I m i t - ern " - c t r rY yjl Paroon, oas tunocgen gejaucn, . i. t t r t y . . sondern antwortet srtscyweg : Hiatzt laß ma bald an Nuah ! Du bussast imma zua. Bussast mi fruah und spat. Bist frei a' Nimmasatt." Ob sie ihm wirklich kein Vußerl mebr aeaeben bat ? Ein" anderes Mädchen neckt ihren 5tyak um soiQcr.oct '.rspye : . .

Die Bußln macha Flecken, Mei Muatta hat's g'sagt ; D'rum nimm i' mi' gewalti' Verm'm Büßerin in Ächt." Worauf ihr Bua prompt zurück

singt : Daß's Vußerln an' schacket macht. Dös is erdicht't ; Denn sunst hätt'n die Dierndln All' a' schäcketes G'sicht." Daß die leidige Kochfraqe auch in den Bergen herumspukt, das beweist folgendes Verschen : Mei Schatz is a' Köchin, Kommt her von Tyrol ; Just koch'n kaa s' nöt, Aba fre'n kann s' toll." ' Ein würdiges Seitenstllck zu der phantasiereichsten aller Liebeserklärungen : Eine Niesenmuschel ist die Welt, Die als einzige Perle sich enthält," ist das ebenso hochfliegende Schnadahüpfl : Mei Schatz is a' Bild'l, Das i' anbet'n dua. Und die Welt is zum Bild'l Nur 's Nahmerl dazua." ' Kleine Liebesstreitigkeiten kommen auf den Bergen ebenso oft vor, wie im Thal, und haben an beiden Plätzen gleichviel oder gleichwenig, d. h. in den meisten Fällen Nichts zu bedeuten. Hier ein Beispiel davon : Frag' s' nur, z'weg'n was s' trutzt ham. Woaß koans nöt, z'weg'n we ; So san halt valiebt Und da waß ma's ja eh." Daß die Dierndln übrigens, ob mit Recht oder Unrecht, nicht Alles glau:n, was thnen die Buab n vorerzahlen, davon zeugt folgende Strophe ei nes Dierndls : Und glaub' mir's," sag'n d' Buab'n Und glaub' mir's nur g'wiß Und wie mehr, daß man's glaub'n ollt'. Wie mehr verlog'n 's is." Doch fehlt es ihnen auch nicht an hochherziger Resignation, wenn die Verhältnisse eine Heirath unmöglich machen. So zeugen wenige Worte m der Welt von einem innigeren Gefühle und einer zarter ausgedrückten SelbstVerleugnung, als die folgenden : B'hllat di' Gott, liaba Bua, Hast mi' bracht um mei' Ruah, Daß d' mei All's bist gewest, Sag' i' hiaz earst, weilst gehst." Gemüthvoll ist auch nachstehende Strophe : A' Mensch, der a Herz Hot, Nöt kalt und nöt warm, Und wie reich, als er waar, Js er dengerscht bluatarm." Zum Schluß : Wer denkt nicht an Anastasius Grüns herrliches Lied : Jjtx letzte dichter , wenn er oas warmherzige Schnadahüpfl liest : Und die Liab chat a Sprach', Die mar überall kennt, 1 Und wo die nimma g'red't werd. Da hat d' Welt an End." Pfltchtcn der Mädchen Welches sind die Pflichten eines jungen Mädchen? Sie gliedern sich in Pflichten aeaen sich selbst: Das mnae Machen soll angesichts der Pflichten, die es in der Familie und der Gesellschast erwarten, vor allem sein Urtheil und seinen Willen festigen, dabei aber oe.sazeiden m Kleidung, Haltung und Sprache bleiben: in Fammenpflichten. die ihm im Hause eine ebenso diskrete wie wirksame Rolle zuweisen; das junge Mädchen soll an den häuslichen Sorgen nicht nur ohne Widerstreben, sondern aus innerem Bedürfniß heraus theilnehmen, soll mütterliche Pflichten üben, wenn es ältere Schwester ist: n sociale Pflichten: Aufgabe der Frau ist es, durch Güte, Geduld, bestandige gute Laune der Eintracht und Verträglichkeit zum Siege über den Zustand des Kampfes um's Dasem zu verhelfen: sie soll nicht viele Worte machen, nicht auf Beschuldigungen GcgenoeschulDigungen hervorbringen, soioern allein durch ihre Handlungen es empfinden lassen, was Ueberzeugung, versöhnlicher Geist, Friedensliebe und gegenseitige Achtung vermögen; in bürgerliche Pflichten; als Tochter. Schwester, Gattin, Mutter von Bürgern hat die Frau zu allen Zeiten einen mehr ode: minder großen Einfluß auf unsere Sitten ausgeübt; sie kann heutzutage auf Grund ihrer gründlicheren und tieferen Unterweisung mehr denn je unser Thun beeinflussen, festigen, veredeln. Mitleid und Liebe sind ihre natürlichen Gaben, und ,so ist es nur natürlich, daß sie uns dauernd, im Frieden, wie im Kriege, zur Achtung der Gesetze und zur Vaterlandsliebe anhält. Die Lehrerin der zungen Madchen hat unaufhörlich darauf zu denken, durch Lektüre, Erzählunaen und Unterredunaen den theoretß.'chen Moralkursus zu beleben. Und wo findet sich dieser Katechismus der Mädchenmoral? Die französische Republik hat ihn m ihr neues Unter richtsprogramm aufgenommen. In den Knabenschulen war ldie Moral als Lehrsach bereits fett längerer Zeit em geführt. Nach dem vorstehenden Pro gramm wird sie nun auch in den Mäd chenschulen gelehrt werden. Ein ernster Fall. Miß Tuff: Arigellna ?st tn argemTrouble." Miß Muff: Was ist denn mit ihr los?" Miß Tuff: Sie ist mit dem Mann mit 'den zwei Köpfen da drüben im Museum verlobt, und ihr Vater hat ihr geschworen, 'daß wenn sie denselben yeirathet, er sie weam. Bigamie verchaf ten fassen wird."

Berühmte Ladendiebinucn.

Auf keinem and-ren Gebiet aemeiner Verbrechen ist die Weiblichkeit so stark vertreten, wie auf demjenigen des Ladendiebstahls, und obwohl alle Kulturländer ihre Meister-Ladendiebinnen aufzuweisen Ha5cn, hat unser großes Land die Ehre", die größte Anzahl derselben zu besitzen oder ' hervorgebracht zu haben (wie es andererseits auch viele der besten Geheimpolizisten aufzuweisen hat). Aus der langen Reihe hervorragen der Ladendieüinnen von Beruf, welche unsere großstädtischen Verbrechergallerien zieren, seien hier 'nur einige der interessantesten namhaft gemacht. . 'jm. S V'J f7S.l!ii'.mm Mr (jI0B 1 1 "WTVt C .iälAÄ; mcz 'zt OV ,..-?',T!! W; . jf '. 1 1 lWSMM , Sophie Levy. Da vl die schöne Sovbia Levv. die Gattin des würdigen Ned" Lyons. Selbige bat auch in Europa dieses Ge-! werbe erfolgreich betrieben. Damals i war sie Geswättstbeilkaberin des berüchtigten Einbrechers Jim Brady. r. - r .r t . .- r. t CV - N Paris p'Usqie it anen in oen ll-. schendiebstahl hinein, wobei sie aber' verhastet wurde; sie nannte sich zu; j:ner Zeit Madame de Varney und Z spielte ihre Rolle als Lady der Polizei j gegenüber so vorzüglich, daß sie mit? l ic ! M ri fK rA i & oemutt)lg?n uuiu;aiuiyuiujcn lassen wurde. Erst spater erfuhr Die 5 Pariser Polizei, mit was für emem Voael sie es m thun aebabt tzatte. Hierzulande ist Sophie schon auf der Hoschule" von Sing Sing sowie im aatssefänaniß von Michiaan aewesen. Neuerdinas wurde sie zusammen mit Billy" Burke wegen Beraubung i einer Bank in Sterling, Ky., um eine? -. ' r. sebr bedeutende Summe verkästet. Gegenwärtig ist die schöne Sophie ungefähr 40 Jahre alt und stellt mit ibren leöbait blikenden arauen Augen un.d ihrem braunen Haar noch immer viel vor. Lizzie Leonard. Sonst kann man gerade nicht sagm daß unter unseren Ladendiebinnen ersten Ranaes besondere Sckönbeit?n wären. Erwähnenswerth ist in dieser Hinsicht indeß noch Lizzie Leonard, alias kurzhaarige Lizzie", die sich iir ihrer Burschentracht gar nicht übel"' ausniMMl. Entschieden die geschicktesten Ladmdiebinnen und Pennyweighters" (Juwelendiebinnen unseres Landes sindAnnie Herrman und Maria Burke,, welche stets em Eompagmegeschaft treiben. Sie sind schon in New Nork.. Vrooklyn und Eincinnati verurtheilt worden. Mit ihrem Aeußercn hat es die Natur nichts weniger, als gut gemeint. Eine Geschäftstheilhaberin der erwähnten Sophie war eine Zeit lang Kate Leary. In neuerer Zeit aber hat sie auf eigene Hand so ziemlich alle europäischen Länder abgearbeitet", und unlängst ist sie nach ihrem geliebten Amerika zurückgekehrt, um einstweilen von ihrem Geld zu leben. Wohl nicht mit Unrecht aber erwartet die amerikanische Polizei, daß ihr Kate bald ge nug wieder Arbeit geben werde Mollie Holbrook. Vor Kurzem ist die hochberüchtigte Mollie Holbrook durch einen Begnadi-gungs-Akt wieder auf die Menschheit losgelassen worden, und man mag sich daher in den großstädtischen Palastläden dorfehen. Mollie kann Zt Leichtigleit $100 den Tag verdienen-, And obwohl sie sich nicht leicht erwischen. läßt, ist sie wiederholt in Chi-

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cago, Boston und New Fork verhaftet worden.

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xzx i ' Katie Burke. Das sind, wie gesagt, einige der leuchtendsten" Beispiele einer ziemlich großen Menschenklasse, die aber noch weit größer und mannigfaltiger würde, wenn man die Gelegen-heits-Ladendiebinnen einbegreifen wollte. Und unter diesen sind die der ärmeren Volksschichten angehörigen noch die harmlosesten. Die eifrigen Leser der Tagespresse und ihrer Stadtneuigkeiten wissen,wie häufig die zarten Lanzsinger in Schnitt-Waaren-, Putz- und Juwelenläden unserer Städte Gattinnen wohlsituirter Geschäftsleute, Anwälte, Prediger u. s. w. sind, Frauen', auf die der Anblick von Putz einen unwiderstehlichen Reiz auszuüben scheint, sich ihn auch anzueignen. Ob und wieweit man da Kleptomanie" im Sinne wirklichen, mit zeitweifer Unzurechnungsfähigkeit berbundenenWahnsinns geltend machen kann, das wird wohl noch lange eine offene Frage blciben. Unsere Geheimpolizisten haben ,siir diese ganze Theorie sehr wenig übrig, zumal sie nur zu gut wissen, wie sehr damit Mißbrauch undSchindluder getrieben wird, und gewöhnlich zcde Spitzbübin nach erfolgte? Erwischung daraus Vortheil zu ziehen sucht. Auch wird nicht mit Unrecht darauf chingewiesen, daß wahre Kleptomanie oder Stehlsucht als eine krankhafte Begehrlichkeitsform zwar unzweifelhaft eristirt, aber allemal unschwer zu er- : kennen ist; denn bei ihr spielt der geschäftliche Werth der betreffenden Gezenstände nur eine neben sächil i ch e, oft gar keine Rolle Wo aber .stets nach dem allgemeinen Werth der Gegenstände gelangfingert wird, da ist 'Kleptomanie" doch jedenfalls fauler Zauber, außer soweit bei jedem Diebstahlö-Akt die Sucht zum Stehtei vorhanden ist. Annie Heymann. Die Ladendiebinnen von Beruf sind mehr als alle ihre männlichen Kollegen das Entsetzen der Polizei und der Detectivs, sowohl was ihre unheimliche Geschicklichkeit in der Ausübung ihrer Profession, als auch, was ihr so schwer nahbares Verhalten nach einer Entdeckung anbelangt. Einige' der gewandtesten Ladendiebinnen liegen nicht ausschließlich diesem Beruf ob, sondern führen gleichzeitig zwei ganz derschiedene Existenzen. Erst kürzlich wurde ein derartiger Fall in der Presse besprochen, in welchem die Betreffende sich in ihrer anständigen Existenzform mit einem sehr ehrenwerthen Bürger verheirathete, und ihr Gatte lange Zeit hindurch keine Ahnung von dem wahren Charakter seiner Ehehälfte hatte. Hin und wieder hängt auch einmal eine dieser Harpyen der Waarenpaläste diese Profession auf längere Zeit ganz ;fcm den Nagel, wie z. B. die jetzige nordwestliche Theaterbesitzerin" Ber;tb Heyman. J&g?ir r"" t.tms fc N iß" F-i-m s h wr 59. SLA Vertha H e ym a n. Meist sind unsere großstädtischenPalastläden gegenwärtig geradezu wie Staaten für sich orgmisirt. mit einer vollkommenen männlichen und weiblichen Wehrkraft gegen Ladendiebinnen, und es werden bedeutende Summen an dieses System gewendet. Um so bemerkenswerther ist es wie trotz alledcm der Weizen der Ladendiebm?nen noch immer blüht, imv viele Ge schäfte alljährlich sehr a.wße Verluste von ihnen erleiden. DieUnschuldv am Lande. Postclerk: Dieser Brief ist zu schwer, mein Fräulein, Sie müssen noch einen !Zwel-Cezrt-Stamv varaus kleven. Fräulein: Wird er dadurch nicht noch schwer ?crde.n?". : . .

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De gläsern Dählcrö. Dat wcer denn nu n' ganz dwatschen Deuster, de olle Hinnerk Knaak. Nix, als dumm' Tüg un Kneep harr' he in'n Kopp, un wenn he mal cenen so recht aeheuri anführt harr', denn wull he sick dot lachen. Awer he weer dorüm doch hell beleeft in de Stadt, de Lüdmüchen all' geern wat mit em to dohn hemm', un sien Kroog seet ümmer pruppenvull. ' Na. ecnes Morgens, als he grad mal vor de Döhr steiht un in't Weder kickt, föhrt dor so'n Torfbucrn vörbi. Eoodn Morgen, Krischan Smiti!" Goodn Moren Hinnerk!" Wo wullt du denn henn?" Oh, ick will man blots mienen Torf na Koopmann 5Neyer föhren, prrrr Aok! Wullt .mi nich n' lütten ruthalen?" Ja, gewiß, awer wullt du nich leerer n' beeten rinkommen? Dien Voß töwt wull so lang, ick leqa. cni n' wullen Deck öwer, dat he sick nich verkäuhlt si so nu kumm man Heras." Na. denn man to." sezat Krischan, sticht vun' Wagen un qeiht mit den ollen Hinnerk herin, üm binnen n' lütten to nehmen. Und als he dor nii sitt un gemüthlich sien Piep smökt, Tri5.it Hinner! em: Du, wat gift Meer di eenli vor den Torf?" ,12 Mark." Hett he di em all beiahlt?" . Ne, noch nich, awer hüt is grad de Daa, wo he den Torf vun't nnn.'.e 5ihr betahlt." Hm." scggt 5):nncr! un ceiht n' poor Mal de Etuv up un dahl mit n' ganz ernstlast Gesicht un denkt doran. dat he er?t aüstern Meyer n' .lütte Schuld in luter Dabler torüa betahlt bett 'un dat KrilSan wahrschienli mit disse Dahler bctablt ward, hm. dat is ne dumme Geschicht." Wat is n' dumme Geschicht?" fr'ögt natürli Krischan. Oh, nirs, ick meen man so." Ach wt, ftch doch Minsch! Ick vertell dat sa dock? nich gliek Waller!" Krischan! Krischan! is dat ok ganz gewiß?" Ja, dorovp kannst du di seeker verlaten kumm man mit ran un schenk di cenen in so, prost! un nu man rut mit de Sprak." Na. Krischan," seggt dunn de olle Sünder, wil du dat büft. will ick di dat mal vertellen, du mußt awer so un so doröwer swie-

nen." Dorbi fett he sick fast bi em dahl un seggt ganz lies, mit so'n ehrlich Gesicht, als he man maken kann: Past man opp, dat Meyer di nich in Dahler betahlt. he hett aüstern Nacht erst Waller welk makt." Wat?" föbrt Krischan ganz verbast opp. Sch'tV man ganz sacht, dat uns Nümms hört, awer dat is ganz aewiß wahr, wenn he keen Geld mehr liett. makt he ümmer gläsern Dahlers.' De seht akrat sa ut, als sülwern un bebbt ok eben so'n Klang. Mien 5?rönd Johann hett güstern eenen vun Mever kreeaen un mi em sülmen wiest." Dat !s mi awer n' schöne Bescherung," meent Krischan, denn ward dat wull am besten Wesen, ick föhr mit mienen Torf Waller to Hus un töf so lang, bet be mal anner Geld hett. Wat meenst du, Hinnerk?" !Jh wat!" seqat Hinnerk. dat still mi laug nich infallen, ick leet mi eenfach Gold geben." Awer wenn he dat nu nich will?" ..Nich will? dat mutt he wull, wenn du sien Dablers nich hemm'' wullt. Du öüst doch n' Kerl, de sick nich vun so'n Koopmann öwer't Ohr hauen lett! Föhr du man ruhig henn, du weest nu ja Bescheed." Na. wenn du dat meenst, denn man to; wi wollt uns nu ok wull vorsehen! Ick dank di ok noch veelmals un nu atüs hüh Boß!" ; Un mitins föhrt he, mittlerwil Hinnerk Waller rin geiht un sick vor Lachen den Buk holt, na Mever un smitt den Torf app den wohlbckannten Böhn, nmmerlos doröwer nagruwelnd. wodennis he dat maken kann, dat he de verflixten Dahlers nich kriegt. Als he den Torf nu endlich all afsmeten hett, föhrt he na't Kontor, wo he Meyer ok glücklich dröppt. Goodn Dag, Smitt! Sc heböt mi wull mienen Torf bröcht?" Ja wull, Herr Meyer, ia wull t' is schönen Torf. Herr Mcver un denn ' wat ick man noch seggn wull Se weeten ja, H?rr Meyer, dat hu! de Daa. is, wo Se mi ümmer betablt." Ja. Smitt, Se schöllt Ehr Geld ok hemm'. Wo veel makt dat man noch ut?" 144 Mark, Herr Meyer." Richtig, dat stimmt, heff dat Geld all prat lezgt. hier,"' seogt' Mever un tellt em 43 niee blanke Dahler opp den Disch. Verdammt noch mal," denkt Kri schan, als he det süht, de Hinnert hett verraftig recht." un frögt' dorüm: 'Kunnt Se mi nich leewer n' beeien Gold geben. Herr Meyer?' Ick" M Za jYir lanaen Wea to maken, un denn is dat oll' sware Sülwergeld marr bell lüstia in de Tasch to hemm'" Ne, Smitt. dat deiht mi leed, ick' heff grad keen Gold bi de Hand. Awer Se sünt sa doch ok to Wagen hier un V starken Kerl. De poor Dahler kriegt Se faß to Hus." Awer Krischan druckst un druckst un kiekt ganz mißtruisch bald de Dahler an un bald den Koovmann un frogt noch mal: Wüllt Se mi denn würklich keen Gold aeben, Herr Meyer?" Jh mein Gott. Smttt; wat fehlt Se eenmal? Ick heff Se ja doch all seggt dat ick grad keen Gold heff." 'Na." seggt Krrschan denn toletzt un freiht sick all, wat Meyer vor'n Gesich maken schall, wenn Se glöwt, dat ,Se dat mit'n dummen Buern to dohn bebbt. denn sünt Se grad an den richtiaen kommen", nimmt eenen vun de Dahlers un schmitt em smarks" sodennis opp den Footborm, dzi he bet dn de Deck springt. Und ÄS he süht. dat he hcel blifft, nimmt he n annern un röppt ganz veraretzt: .Wenn dat

denn ok nich all gläsern sünt, de, d dor twüschen sünt, wollt wi dor woll! mank ut sinnen"; un dormit smitt he, den tweeten gegen de Wand, dat de. Kalk man so herümmer flügt un de' Koopmann vor Angst utneiht un so, lang buten achter de Döhr luert, bet' dat Pultern und Klappern binnen! vörbi is. As he sick nas awer waller rinn wagt, sitt Krischan opp'n Stuhl' un kickt na de Dahler, de in de ganzes Stuv verstreicht liegt, und seggt üm-' merlos so vor sick henn: Schull'n de Dinger würklich echt Wesen? Meyer em nu frögt, wo he dor to kommen! wcer, sick so to bedrägen un wat he sick ccnmol bi dit Spillwark denken schull,' hett Krischan sick so wiet besunnen, dat he em de ganze Geschich vertellt un sick toletzt Lwertügen lett, dat Hinnerk Knak em nu ganz grasig vör'n Griscn hatt hett. Awer als he dor achter lümmt, ward he noch mal waller falsch, un nu geiht dat los: De verdämmte Kerl !..... den will ick awer krieaen .. mit de Sweü schall he wat hemm', dat he nich sitten kann. Un een. twee, dree. sammelt he sien Dahlers opp, springt opp sienen Wagen un döscht opp den armen Loß los, det he bi Krischan sien Hus ankommen is. Awer hier sinnt he de Dör verslaien, wil Hinnerk all Unrath marlt hctt. Bloß so'n poor grienige Stammgast' liest ut Finster un lacht öwer den großartigen Jur. Un als Krischan nu noch ganz wild wiederföhrt. ropt se em ok noch tön Oewerslu Dahlergrieper" un Dalersmieter" na. Un dissen Nökelnamen hett de Arme sien Tied Lebens beholen.

Ein seszyafter JccZzcr. Auf schroffem Fels im hohenzol iernschen Donauthale nahe bei dem altöerühmten Kloster Beuron liegt das seste Schloß Wildenstein, heute noch ein trotziger Zeuge einer trotzigen Bergangenheit. Die Herren, die auf dieser Feste saßen, Ischeinen von jeher absonderliche Käuze gewesen zu sein. Wem ist nicht der' edle Damian von Wildcnstein bekannt, den Scheffel in seinen Trompeter von Säkkingen". verwoben hat? Ein anderer merkwürdiger Insasse der Burg im 15. Jahrhundert war ein Gottfried von Zimmern, Besitzer von Wildcnstein. Mit einem Rosenkranz in der Hand und emem guten Humpen Wein aus dem Tisch saß dieser Ritter Gottfried- vergnugt auf seiner Feste und hielt sich daselbst so enge eingeschlossen,, daß seine ge.sammte Dienerschaft über den langweiligen Aufenthalt äußerst wehleidig wurde. Sie drang cmr Ende immer ungestümer in: ihren Henn,' nach Mößkirch zu ziehen, wo- er ja viel mehr Bequemlichkeit habe. Allein der alte Herr entschuldigte sich damit,' daß er seine besten Weine in Wildenstein liegen habe und die Burg nicht verlassen könne, bevor diese ausgetrunken seien. Um also den Abzug zu beschleunigen, trank die Dienerschaft dergestalt ..drauf los, daß man' Wochenlang keinen nüchternen Menschen in der Feste sah, und nach Ablauf eines Vierteljahrs standen denn auch alle Fässer leer. Aber der schöne Plan mißglückte. Gottfried ließ: frische Weine herbeiführen und blieb nach wie vor bei Rosenkranz und Pokal auf Wildenstein sitzen, bis endlich-Krank-heit und zunehmende Entkräftung ihn dennoch zwangen,, in dem bequemeren Mößkirch größere' Pflege zu- .suchen. Mit Thränen im Auge-und den wehmüthigen Worten: So leb' denn wohl, mein liebstes' Wildenstein!". ritt er über die Fallbrücke seiner Burg. Im Jahre 1439. zwei Jahre nach diesem schmerzlichen Abschied, starb er dann zu Mößkirch, ein ehrenfester Vertreter seßhaften, nachdenklichen Zecherthums. Aus de.r Religivnsstunde. In einer Berliner Gemeinbeschule sollte ein kleines Mädchen den Untergang von Sodom- und Gomorrha und den Auszug Lot welchen der Lehrer in der vorhergehenden Stunde durchgenommen hatte; er zählen. Es hatte Alles ganz gut behalten, als es aber an den Auszug Lots aus der Stadt kam, sagte es7 Sott befahl ihnen, schnelle zu gehen, ' und sagte zur Frau Lot, sie.-solle nicht stehen bleiben und sich nicht'allSchaufenster ansehen!" E in Mustergut te. Freund: Sie sitzen stets vergnüglich, beim Wein und sollten doch wirklich endlich daran denken, etwas für die Gesundheit Jhrer Frau zu thun ! Gatte : Dazu brauch' ich Ihre Mahnung nicht ; ich thu', was ich kann ! Morgens frag' ich täglich wie's ihr geht," wünsch' ihr Äkittags einen guten Appetit," darnach gesegnete Mahlzeit," nießt sie, sag' ich helf Gott." trink' ich, so geschieht es auf ihr Wohl" und geht sie za Bett, so wünsch' ich ihr von Herzen eine recht gute Besserung !" Beinahe dasselbe. Ehe-' candkdat (zum Heirathsvermittler) muß Sie ernstlich zur Rede siel--len; Sie haben mir erzählt, der Vater des Mädch-ces sei todt, und nun er? fahre ich, daß er im Zuchthaus sitzi!" Heirathsvermittler: vRu, und wenn er fchon irr Zuchthaus sitzte sagen Se selbst iZ das e Leben?Aufrichtig. A.: Schon seit sechs Wochen ist Ihr Manzi ar- ' beitslvs, nun, von was lebt Ihr denn dann ? Krau I.: Gegenwärtig von dem Winter-Ueberzieher meines Mannes ! Disharmonie. Er: -Nun,' Schatz, wie hat Dir denn der Violw virtuos gefallen?" Sie: Ach, Robert vor mir saß die Dame d vorne, die den Mantel trägt, welchen Du mir neulich abschlugst dieser Mißton ha.i .5 r (Trrn-r hrhrfvn ' " 4 VVl yvuQV S-VkWVH mvH'M

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