Indiana Tribüne, Volume 17, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1894 — Page 4

ittDktm Tribüne.

Erscheint Cügltch und Sonntngs Die tägliche .Tribüne-k,yct durch den Träger Cent per Woche, die SonntagTrtbüne t Sent per Wocre. Beide jufamaten 15J:nt8 od?' 85 Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Box auSbetahlung Z.' per Jahr.' Osfice : No. 18 Sud Alabama Str. ?nianavolis. nk.. 23 Januar '94 Der Vater der Schrecken. Dkr Mann, der wid?r seiner. 53iC;rk ben Anarchisten die furch! bare Waffe in die Hände liefert, Hai fc;bs Weib noch Kind. Er ist an kein: Scholle gefesselt. Von ihn: würde der seelige Victor Hgo singen: Ein Geist der Zerstörung wandelt er Lber die E?de. von Nord nach Süd. von Osten nach W:sten. Wie gewöhnlich sieht sein Schädelplatte aus ! -i ' - .- f'-c 1 1 . VT arniios.--v.e 'ocgaoeipiaiic einet Söiekbüraers! Aber in dieser Aein Kapsel schwält die Zerstörung, wer den Stürme ccbcrcn, die in einem ftii LTZenschenwerke und Menschenleben in daZ Nichts zerölasen. Doch Victor öuqo würde Unrecht haben. Der Vater aller anarchistischen Schrecken lst ein sanfter Mann. In seinem Aug? wohnt das Wolkengrau seiner nordischen ttmath mit ihrer ganzen Melancholie. Doch wenn er spricht, unl c: plaudert freundlich und leicht, dann belebt sich der Augenstern und es spielen daraus die heiterblauen Lichter eines südlichen Himmels, unter dem er so gerne weilt. Er lst nicht h:l mathlos, denn er ist überall zu Hause, wo es wohnlich ist. In chweseT' kam er pz Welt. Dort flog auf seine ??i!r:glycer!n-Fc:Srlk in di &i?t. Er lebte in b:it Hauptstadt:, Nulands. beutete in Eemeinschaf mit seinem Neffen die grzarti5c: Pctrolcumauellen am 5caspisch:n Se aus. In Paris mackt er seine fran zösischen Geschäfte; sein Lag?r i't r der Nähe de3 Vouloaner SföäMen1 -2ufaeschlagen. Die Vlumen seiner Villa zu San Remo täuscken ihn üb: die Wintei stürme des rauheren Lan des, in welchem seine Wiege stand, r.nto?q d!e Vlumen und die (5s vlollvstofff. an denen er in seinem La boratorium arbeitet. Der Hochsommer führt ihn in die Waldthälerund anf'die 'ühlen Berghöhen der Schweiz oder an das Ufer der Seen, über deren anmuthende Wellenfrische ihn seine Alummiutt -Jacht schaukelt. Er tsi Kosmopoll!: er lebt das Leben und spricht die Sprache der Länder, in denen er sich aufhält. Er ist ein eifriges Mitglied der Jriedensliga und verniag nicht einzusehen, warum die .Menschen sich wie wilde Thiere zerfleischen und verstümmeln müssen, da es doch für die Explosivstoffe so viele andere nützliche Verwendungen giebt; er hofft auf die Kulturarbeit, welche alle Hirne und Hände verbru dern wird; er sieht den lachenden VölZerfrühling kommen' 'der die Erde zum (Zarten macht: Nricde hinieden und an den Menschen ein Wohlgefallen" und dieser Mann. Alfred Nobel mit Namen, ist der Erfinder des. fürchterlichen Sprengmittels, der Vater aller Attentate. Aus einem früher nicht beachteten. tiWa vergeudeten Nebenprodukt ist die Dynamit-Industrie erwacksen. Es sind genau 110 Jahre her, daß der v: rühmte Chemiker Scheele bei der Bereitung eines Pflasters aus Bleioxyd i'.nd Baumöl eine Flüssigkeit bemerkte, die sich aus der Mischung ausIch und die eigenthümlich suiz sckimeZte. Sie wurde Scheele's Süiz" genannt, oder, da sie auch aus ssetten gewonnen . werden konnte. Oelsü-. In den Kerzenfabriken wurde vom verseiften Talg ln der Un ierlauae das Oelsüß in größeren Men sin als Abfall gewonnen. Es erhielt später den Namen, den heute alle Wel kennt:. Glycerin. DaS süße O:l rurde vom Italiener Sobrero mit Salvetersäure behandelt und dadurch erdlosionsfähig ' gemacht. Das Jahr 1847 sah zum ersten Mal dieses Vro dutt: e3 trug d:n Namen .NitroGrann." Halten wir zum Verständniß des eb:n . Gesagten, scwie des folgenden fest, daß Salpetersäure mit einer !?cihe organischer Stoffe, wie Stärkemehl. Holzfaser, Papier. Baumwolle u.s.w.. Verbindungen bildet, welche liue'rst rasch abbrennen und dabei Gase entwickeln, die in Folge ihrer Hne und ihres Ausdehnungsbedurfnisses eine große Spannkraft besitzen. 2i: Iahe, mit welcher diese Svann krast sich äußert ruft Explosionen fatöor. Da die ganze ungeheure Energie auf ein winziqeZ Zeittheilchen Ziusammenaedränt ist, findet ein fremder Körver, welcher triefe Gase einschließt, keme Zelt mehr, sich auszudehnen und auf diese Weise elastisch uachzuaeben oder durch Oeffnen von Sprüngen und Imfien die gespannten Vase entweichen zu lassen. Der Koi' per wird in Foloe dessen zerschmettert. DieseVerwandkungZfähigkeit haxmloser Körper be! der Behandlung mit Salpetersaure brobachtete Braconnot in Nancv schon im Jahre 1823. Nach ihm 22 Iah?-e später entdeckte Schönbein die Schießbaumwolle; die Torpedos, diese' völkerrechtlich hand habten Höllenmaschinen, werden vor zlugsweise' damit geladen. Diese Baumwolle sprengt frie kostspieligsten Lanzerkolosse in die Lust. Wieder erst 15 Jahre nach Sobrero gelang es Itm ' r schwebis chen Ingenieur Alfred Nobel, daS Nitreglycerin in die Tech ml 'xHiviüixttu Er lk t$ wtijfr

nen Namen pakenkiren und taufte eS

Nobel'fches Sprengöl". Das Nitro glycerin ist eines der wichtigsten HilfsMittel für den Fortschritt geworden. Es stellt sich dem Menschen zur.Vcrfilgung, wo er Kräfte benöthigt, ungeheure Widerstände der Natur zu beseitigen und der Kultur eine Gasse zu bahnen. Erze und Kohlen bricht eS aus dem Schooß der Erde, statt mit Hammer und Muskel mit der Dynamitpatrone. In Gebirasfelsen. durch deren dunkles Innere die Eisenbahnzüge ihren Maulwurfsweg ziehen sollen, svrenen die Ervlostonsstoffe Tunnels, wie sie ?ur Schaffung meerverbindender Kanäle das Gestein him melragender Wasserscheiden durch schneiden. Diese? Oel ist gelb, geruchlos, aromatisch; im ersten Augen blick südlich, brennt eS auf der Zunge wie scharfes Gewürz. In winziaen Quantitäten noch aB Medizin verendbar. wirkt es schon in kleinen Dosen als Gift; es drincit sebr leicht m die Haut ein. Di: Herstelluna aus einer Mischung von Schwefelsäure. Salveterfure und Glncerm geschieht Zn Bleigefäßen unter beständiger Wasr .:it v :r jt vi.a'.e v. jcriuyiunq. V2u cuiuu uui.ucr. ersten Blick erscheint, so schwierig ist :Z. ein gutes, reines Vrodukt heruWellen, wobei für den Arbeiter die Gefahr hinzutritt, während der Opera!ion in die Luft zu springen. Die gewöhnlichen Anarchisten, einige tüchtige chemische Köpfe ausgenommen, ziehen deshalb vor, behufs Gewinnung von Sprengstoffen eine zwar nicht in der Technologie vorgesehene, wohl aber im Eriminalrecht erwähnte Methode :nzuschlagen: sie stehlen die Patroneii. Das Sprengöl bedeuiete einen Fortschritt. Es wies zwar in man cher Beziehung verführerische Harmlosigkeiten auf. Es ist schwer entzünd bar. und einmal entzündet, brennt es ruhig ab. Man darf es erhitzen, sobald man nur dabei langsam v?rgeht; be! 185 Grad siedet es, also weit jenseits der Siedetemperatur deZ QasserZ. Aber, und das ist das Uebel. es friert auch sehr rasch, nämlich bei 3 Grad Warme. Und dann xl seine Handhabung gefahrvoll, denn e2 ist sehr empfindlich geen Stoß und dop pelt empfindlich in gefrorenem Zustände. Da detonirt es mit Heftig keit. Die Aufstapelung, der Transport, die Manipulation geschieht unter Oberaussicht des Todes. So hat sich das Nitroglycerin rn Europa im Gro ßen und Ganzen unmöglich gemacht. Als seine Fabrik in Stockholm sammt Chemiker und Arbeiter in die Lust flog, ging der kühne Erfinder daran, einen anderen, für die Praxis minder gefahrlichen Sprengstoff herzustellen. Ein Zufall führte ihn zur Entdeckung deZ Dynamits. Wir können nicht unterlassen, hier auf die Thatsache aufmerksam zu machen, daß in Amerika 'daS Verhalten des SprengolS tin ganz entgegen letztes ist. WaS man . in Europa scheuen muß, wird rn Amerika bevor zugt. Die große Fabrik von Mowbrey in Massachusetts bewahrt ihr Nitroglycerin in Eiskammern, auf, tranSporhrt eS vorzugsweise . in ge frorenem Zustande. Sie hat in star rer Winterkälte große Quantitäten über die felllcren Hochpfade der westu hen Berge geschafft. DaS Sprengöl Amerikas fürchtet eben nicht die Steine deS Anstoßes. Für den Industrie! len ist diese Erscheinung sehr interes sant. Sie lehrt, daß man ein und dasselbe Produkt in verschiedener Welle und mit widersprechenden Er genschaften darstellen kann. DaZ europäische Sprengöl ist gelb, daS amerikanische rein und wasserheu. Der Zufall, wacher den scharfen Köpfen so oft günstig ist, führte, wie bereits erwähnt, zur Erfindung des Dynamits. Die Sprengflüssigkeit wurde in Gefäßen tromsportirt, welche in den Fuhrwerken ursprünglich au Stroh, später in Kiefelguhr gebettet wurden. Aus Unvorsichtigkeit bekam eines der Gesäße ein Leck, und da? Nitroglycerin floß in den Sand, der eS gierig aufsog. Das Oel vertheilte sich zwischen den Körnchen der Insu forienerde; seine Heftigkeit im Falle einer Erplosion war dadurch wenn ni';t gebrochen, so doch gemindert. Ein erregender Stoß konnte seine zer setzende Wirkung' nicht mehr mit derselben Schnelle von Molekül zu Molekül fortpflanzen: trage Kieseltheilchen lagen ihm im Wege. DaS Dynamit war erfunden. Die. beste Kieselguhr findet man in Hohenlohe bei Hannover. Man brennt, sie in FlammenLfen. mahlt sie zwischen Walzen und siebt sie rein auS. Die Mischung deS Sandes und des Oels geschieht mit den Händen. Die grobkörnige, fettige Masse deö Dynamits ist blld'fam, was bei der V:rwendung werthvoll ist. Denn so läßt sie sich in d!e Bohrlöcher, welche man in daS zu sprengende Gesiein aetrieben hat, mittelst eineS Ladestocks bequem pressen und an die Bohrlochwände dicht anschmiegen. Da Dynamit w!rd gleich in der Fabrik in Hülsen auS Pergamentpapier gefüllt. Diese Patronen entsprecheki dem Durchmesser der Bohrlöcher, für welche sie in Anwendung kommen so.llen; sie vereinfachen- die Vorarbeiten bei der Sprengung, sowie die Sicherheit bei der Handhabung. DaZ Dynamit zeigt alle die guten Eigenschaften des Nitroglycerin. Außerdem ist sein Transvort gefahrlos. Entzündet, wird eS ebenso wie diese? langsam und ruhig abbrennen. . ES ist im gewissen Cinne unempfindlich gegen Schlag und Stoß. Zu einem der- interessantesten "Experimente lud die Firme Nobel & Eo. di: Naturforscher und Aerzte ein. als diese im 1 Jahre. 2S7S tu Hamburg äst

esverjammlung abhielten. In Lauen-

bürg befindet sich eine Fabrik, in der die gelehrten Herren einer Reihe von Vorführungen seltsamer Art b:ivobnen. Ein Faßchen mit 21-2 Klloaramm Dynamit wurde von einer Höhe von sechs Meter herab aus daS Steinpflaster geschleudert. Es blieo ruhig liegen .ohne zu detoniren. Dann wurde eine Vatrone auf eine harte Blatte gelegt und von der Höhe eines Stockwerks ein Gewichtstuck von rfin Kilogramm 'darauf geworfen. Die Patrone war dadurch breit geh immert, aber sie erplodirte nicht, inn anderes mit Dynamit gefülltes F'i.chen wurde an einer glühenden Elgarre in Brand gefegt und brannte gemüthlich herunter. Ebenso ein drites Fäßchen von 12 1-2 Kilo Inhalt. das in ein eben anaeschürtes, offenes Feuer geworfen wurde. Es ist eine merkwürdige Eigenthümlichkeit vieler Explosivstoffe, nur bei Erschütterungen von ganz besummier Natur zu detoniren. Dann aber genügt die leiseste Ursache zu den furchtbarsten Wirkungen. Ja. es treten soaar Fernwirkunaen auf; durch Lutt. Wasser und feste Korver hindurch trifft der Neu das S"r:ngm!t t:l. m-es-zu mfe,um. Maniwire auf diese Art im Stande, das Scfrieß Material des Feindes von der Ferne aus zu entladen und ihn so im eigenen Feuer, an Selbstverbrennung, zu Grunde geöen zu lassen, wenn man nur alle Bedingungen in der Hand hatte. Denn es handelt sich bei diesen Fernwirkunaen um Erschütterungen der Lust, die in Wellenform weiterschwingt, wie die Schallwellen der Stimme, die Aetherwellen des LichteS und der Elektrizität.. Je nach der Natur dieser Wellen gerathen die kleinsten Thettchen des Sprengstoffes in Schwingungen und verlassen die alten Verbindungen, um neue chemische Verbindungen einzugehen. Aus den festen Sprengstoffe werden Gzsk. Beim Zerreißen des alten Bandes erscheinen Energien befreit, die in Form von Wärme sich bemerkbar machen. Die Hitze dehnt die Kraft der Gase in's Ungeheure. Zur sicheren Entladung bringt man eine Dynamitpatrone, wenn man ein Kupferhlltchen mit Knallqueckstlber entzündet. Das Dynamit übertrifft die Wirkung deZ Schwarzpulvers je nachdem um das Sechs- bis Zwölffache. Die Geschwindigkeit, mit welcher sich die Explosion in den Nitrofprenqstoffen fortpflanzt, wird auf vier bis fünf Kilometer in der Sekunde geschätzt. Nach amerikanischen Versuchen würde eine Dynamitwurst von 1800 Meter Länge, die man an dem einen Ende zum Detonlren bringt, schon nach einer Viertel Sekunde von der Erplosion durchlaufen sein. Damit läßt sich das Schießpulver gar nicht vergleich:. Nach Versuchen österreichischer Ossiciere bedarf eine Pulverwurst mehr als das tausendfach: an Zeit, um abzubrennen. Die Wirkung ist auch dem entsprechend: Denn während das Pulver im Freien verpufft, wird eine Dynamitpatrone, die man unbedeckt auf einen Stein oder Stahlblock auflegt und entlädt, nach unten durchschlagen und den Block zertrümmern. Sie entwickelt nämlich mit solcher Schnelle ihre Gase, daß die umge bende Luft kein: Zeit findet auszuweichen, sondern zusammengedrängt wie eine feste Mauer sieht und Widerstand tastet, wodurch die Gafe gezwungen sind, sich theilweise durch die feste Unterlage Bahn zu brechen. Doch hat sich daS alte Schwarzpulver ganz wunderbar in seinem Ansehen behauptet, wie alles Einfache, Ursprüngliche dem Erfindergeist der Zeiten trotzt. DaS Medfaa," welches die Araber sckon lange vor Berthold Schwarz und Noger Baco gekannt und verwendet, sm det sich wieder in dem heutigen Schieß Pulver der britischen Armee, fast in genau denselben MischungSverhältnissen. Denn für den Lauf der Geschütze sind die brisanteren, mit unvermitielter Gewalt wirkenden Stoffe unerwünscht; daS Erplosionsmittel muß langsam seine Kraft entfalten, ' stetig anwachsend, die ganze Heftigkeit se'ineS StoßeS erst für den Augenblick anhäufen, da die Kugel eben die Mün duna deS Geschützes zu verlassen int Begriffe ist. Hanz and:rS die Geschösse von höchste? VernichtungZkraft, welche im Nu einen Eisenpanzer aufreißen sollen, wie die Scheere eine Nabt trennt. Zu tiefem Zwecke füllen die Großmachte Deutschland. England. Frankreich ihre Bomben mit pikril saurem KaN, einem Mittel auS eine? anderen Svrengftoffeeihe, der zweiten großen Neihe neben jener der Salpe-terfäure-Verbindunaen. DaS Dynamit ist eines der wichtig. sten Hilfsmittel des Ingenieurs gewotden. Es arbeitet in den Schatzkammern der Erdtiefe rascher, billiger und gefahrloser ' als jedes andere Werkzeug. Es ist darin auch dem Schwarzpulver überlegen. Denn eS verdirbt weniger als .dieses die ohnehin karg bemessene Athmungslust im Bergwerk. eS lockt weniger die schlaaenden Wetter. Die großen Verg--durchauerungen der Jetztzeit, wie der .Gottard-Tunnel, haben 'durch daS D.?.amit Jährt und Jahrzehnte der Herstellung gewonnen, ja. sie sind iiberhauvt'. erst ermIglichi worden. Großartig sind di: Svnzungen gefähzlicher Nif'e, wie , beim Eisernen T?r in dem Do?2ulaufe, wie im Hasen von ?to V,exl Mt 107 Tonn:n .L!ack.'.?I- und 300 Tonnen Dynamit spr::'t: d.'i amerikanische Genera! Üooi die Felsbank Flood Nock. D-.Z GeV.n war zuvor mittelst Dampfkraft vom verankerten Prahin aus angebohrt und durch Taucher geladen, tzjn FlJgerdruck aab die.elek-

irische Zündung. Das Erdröhnen des Erdbodens auf Meilenferne, die aufzischende Wasserhose, die sturmgewaltia emporstieg und untzr Donnerbegleitung zusammenbrach, waren die Folgen einer geringen Muskelanstrenguna. . Sehr nützlich sind hundert andere kleinere Verwendungen. Piloten in Flußbetten werden billig und rasch entfernt. Di: VanmstöZe nach itr Ausrodung der Wälder halten zäh mi? ihren unzähligen Wurzelarmen an de: Muttererde. Die Axt des HIlzauer'' hätte da lane Arbeit. Das Dynami: beschleunigt sie. Fabrikanten, benen große Stahl- und Eifenblöck: im Ho'? lagern, zertrümmern dieselben mitten Dynamit mit einer Ersparnis; von 30 bis 50 Prozent gegenüber anderen Verfahren.. Auch dem Pflug deLandmannes erwächst einHilfszenosse. Der österreichische Ministerialratd Wilhelm v. Hamm hat nämlich den geistreichen Vorschlag gemacht, die ti?feren Schichten des Erdreichs ourch Explosivstoffe . aufzuwühlen. LZeien und Bewässerung spülen s:it Iar-

taufenden die nährenden Salze in die Tiefen hinab.' Die zärlen Wurzeln der Pflanzen, nach neuen Lebensenergien gierig,' dringen durch den gelockerten Humus so weit, als nur mögliÄ der Nahrung nach. Denn dort in der Tiefe ist auch in trockenen Tagen Feuchtigkeit. Aber selbst das Messer des Dampfpflugs reißt die Furchen nicht tief genug. Deshalb sollte die Lockerung es Bodens durch meterlange Bohrlöcher mittelst Dynamit bewerkstelligt werden. Dynamit" ist nur ein GattungSname. Statt der inaktiven, todten Kieselguhr können Holmehl. KohlenPulver. Zucker Stärkemehl, Kollo diumwolle u. s. w.. eintreten. So erhält man neue Dynamitarten der verschiedensten Wirlunszrt wie z. V.die werthvolle Syrengelatin:. Wir sind Uberha"pt sehr, reich an Sprenstossen. So hat ein deutsch:? Ebemiker Dr. Sprengel eine ne'.:e Neih: einaeleitet: Melinit, HeJhzsit. Pznclanit. Villit. Romit u. s. w. Man zählte vor Kurzem 348 Sprengstoffe, doch ist diese Zahl jetzt mehrfach überschritten. S ist die Kultur bedürfnißreick, nach neuen Kraftquellen. Und mi! Necht. Schon die Erfindung des Schießpulvcrs war der Markstein ein;r neuen Zeit. Die Burgen der Naubritter stürzten, die Feudalherrschaft brach in Stücke, der intelligente, ar beitsame Bürger öffnete frei die Thor: seiner Städte, zog unbehelligt mit seinen Waaren durch die Straßen. Der Staats-HumuS ward um?edünqt, und frische fast und salzreiche Erdschichten gelangten an die Oberfl'ich:. Der Fortschritt führte seinen Pflug mit blutigen Furchen durch die Gesellschast. Auffallend groß ist die Zahl der der Zwangserziehung llber wiesenen Mnder'in Elsaß-Lothringen. Oupohl daS Gesetz, betreffend die Unterbringung, verwahdloster Kinder, erst seit drei Iahren besteht, sind bereitS 721 Kinder st?atliche'rseitS uni-r-gebracht. Diese abnorm hohe Zahl wirft ein bedenkliches Licht auf gewisse Zustände in den untersten Volksschichten. Nach Behauptung des NeichZtagS -Mqeordneten Winterer stellen die in Elfaß-Lothringen ein' gewanderten Altdeutschen das größte Eontingent zur Bevölkerung der Strafanstalten, auf die Statistik der Zwanzserziehung hat er .indeß nicht hingewiesen, denn 90 Procent der untergebrachten Kinder sind ElsaßLothringer. Bezeichnend ist auch, daß nur in fünfzehn Fällen seitens der Eltern Beschwerden gegen die Ueberwei. sungsbeschlüsse erhoben wurden. Man empfindet die Zwangserziehung viel fach als ein erwünschtes Mittel, die Kinder loS zu werden. Ein Drittel der Kinder ist in Fanlilienpflege ge geben, der Rest mußte in Anstalten untergebracht werden. Kaufe i?iuj' Best Havanna '5jgars." Jlr. Elisabeth Uc3cr Valttmore. Vd. Vom Tode gerettet. .Ich muß Hovd's Larsavari2a lobe, den, tn em wuudtrdar Msdijia. Ich litt lz Jahre Neuralgia und Dvspepsia n O?)Nmach:Sansällea. Zukiie, wrd an, Reis Hur.) k .l:e, C4nxtt. Zh orrauljsbtt rat crett Mz O.-Iftel aas r)tüe Oeaao lang, doch ward mir kein Oefferung. bi mir rein Xo&tx von Hosd'S Carsapnllla sagte, und I j krgannelianebmcn. Ich weniger Als WP und end wr (Ein Bild des (Elends. Aeder.' der' mich fah'. ,zchle. lch IS k, I.-ta Tlt tfli lir.t'f i'fdf. JedoZ bega, ich mich Uten i (ttJjcL-n. ach, e ich mit SzrsapariZ f'egyvnen ban. und ah nach ,id n ch z. di ich tt v-lZstavdlz gehctlt lU.ch ,ss. , filafe tut n di, pet gsezetchrr (Sesnndhet. hch wkiß. daß Wood's 5arsaparilla keilt. nfta tt todtj sein. Übe ich n,d vleze 143 Vsnnd. ' . li, deich VltUtt.i Eak Sarae Str.. Baltimore. Tld Hosd's VUle KH ,n e,eradil, vsllk, d-. t lßMU tM C

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