Indiana Tribüne, Volume 17, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1894 — Page 3
Der schwarze Kosscr. S.'liÄ eZnkZ TlftV! ,!htt von d?m. d-r den T?3.-kft auSflnb!s möchte.
Citerifirle Ukd?s.5:nz eui Itm 5:t;i.fäea taa Cintal) 3c5. (9. Fortseung und Schluß.) 2. C a p i t e l. ' Meiner Einaeöunoi fönend wand!: ich inich an Austin mi derFrage: Sie sind Nadfakzrer. nickt wabr?" jcscryiucrier tterl," lntrichte e?. Was wissen Sie? Wie viel? Wie w:mg?" der geballten Faust versetzte cr rnir einen heftigen Schlag in's Gesicht und eilte davon. Sobald ich nid) von der Betäubung durch den starken Schlag erholt hatte, raffte ich mich auf und ging meines Weges weiter, wenn auch ohne Hast. Ich machte keinen fruchtlosen Versuch, dem flüchtigen Pastor nachzusetzen, denn ich war innerlich ruhig geworden. durch die Ueberzeugung, da nun alles in's Olei kommen müsse. Nach Paris fuhr ich nicht, sondern ich ging nach dem anderen Bahnhof, wo ich den Zug nach Southend noch glücklich erreichte. Vergebens sah ich mich nach dem Vikar um; er war nirgends zu sehen. Ich stiea aber gleichwohl ein. denn für den ÄugendtiÄ tonnte ich seiner doch nicht habhaft werden, und weit konnte cr bis morgen früh nicht kommen, ich aber mußte sofort über das Fahrrad in's Klare kommen. Ich hab: meinen Einfall eine Ginge bung genannt, er war aber nichts als eine glückliche Idcenverbindung. Im Augenblick, als ich des Radfahrers anWichtig ward, fuhr es mir durch den Kopf, dah ein Fahrrad rascher ist als cine Droschke. Ein Schuf; in's Blaue war's, daß ich meine Gedanken vor Austin laut werden ließ, die Kugel hatte aber in unerwartelerWeise fürchterlich eingeschlagen und der Unglückliche sich verrathen. Demnach mußte cr ,seine Tante wirklich in jener kurzen Zwischenzeit ermordet haben und her.nach aus dem Fahrrade nach Haue gelangt sein. Weitere Schlüsse konnte ich nicht ziehen, ehe ich Gewißheit hatte, ob cr sich ein solche verschafft haben konnte. '. Es war elf Uhr Nachts, als ich zum zweitenmal vor Frau Hopkins HauZ in Southend stand. Kein Fenster war 'erleuchtet; die Bewohner offenbar schon zu Bett gegangen. Ich klopfte und klingelte, bis ich Jemand wach getrommelt hatte; Frau Hopkins erschien an einem Fenster und ich fragte, ob ihr geistlicher Miethsmann zu Hause sei. Nein, er war noch nicht heimgetoniinen. Dann mußte sie mir sofort aufmachen, denn ich hatte im Namen des Gesetzes Wichtiges mit ihr in's Reine zu bringen. Erschrocken und wißbegierig erfüllte die wackere Frau mein Begehr in moalickister tfifr. ftiau IpttnZ,- begann ich, haben Sie ein Belociped oder Fahrrad im Hause?" Ein alt:Z ist da, von meinem Jungen her, dem Iimmy, aber es ist länger als ein halbes Jahr nicht benutz! worden." .?!a?n Sie es mir." In einem unverschlossenen Schupp pen, wohin sie mich führte, lehnte ein yavrraö an der Wand, das entschieden nicht neuester Construction war. Ich beugte mich herab und UN tersuckte den Mechanismus, zog es aus dem Schuppen und rollte es in dem Eärtchen auf und ab. Die Rä)er öewegten sich mit Leichtigkeit und mußten unbedingt kürzlich geölt worden . sein. Sie sagen, da? Ding sei seit einem halben Jahre nicht gebraucht worden?" sagte ich. Nein, wer sollte es denn brauchen? Mein Sohn ist ja in London." r Und Herr Harvey fährt nicht?" : Herr Harvey? Der Herr Vikar? Wahrhaftig, nein! Würde sich auch kaum schicken für seinen Stand, sollt' iü meinen." Und Herr Harvey besitzt einen Schlüssel zu diesem Eingang?" bemerkte ich, auf die Hinterpforte deu tend. Ja; als er die Wohnung miethete, wollte er einen Hausschlüssel haen, den gab ich ihm aber nicht. Wir sind nur zwei Frauen im Haus und die Nachbarschaft ist gar einsam, so rr.adyten wir denn aus, er solle die hintere Thüre benützen, wo er an unserem Schlafzimmer vorüber muß. und ich verriegle die vordereHausthüre Schlag elf Uhr.zb er ?.u Hause ist oder nickt." jiusuuzm im iniuj von ,srau 55vtin? verabschiedet hatte, sah ich mich nach einem Unterkommen für die Nacht um. 27. C a p i t e l. 122 gelang mir nun, ten Hergang des Verbrechens, wenigstens so, wie ich ihn mir dachte, in allen Einzelhctten festzustellen. Aller Wahrscheinlichkeit nach war der Mord ein ganz vorsätzlicher und planmäßig ausgeführter, und Austin Harveys Beweggrund dazu war gewesen, daß er sichren Besitz jenes Vermögens sichern wollte, ehe das alte Fräulein Zeit hatte, sein Testament nochmals umzustoßen. Alles war klug eingefädelt, hauptsächlich hatte der Verbrecher auf ein genau ausreichendes Alibi Bedacht genommen, und batte dies fcheinbar auch erreiÄi. Er konnte selbstverständlich nachweisen, daß er bis nach halb zehn Uhr in der Kirche gewesen war, er konnte ferner nachweisen, daß er halb elf Uhr nach Hause gekommen war wie er vermuthlich sagen würde, hatte er den 'Heimweg über die Klippen gemacht. And er hatte es des weiteren einzurichitn gewußt, daß sein Verbleib wäh.rend der übrigen Nacht auch Zeugen 'batte. Nachdem die That vollführt war, brauchte er nur noch allen Schein der zSchuld aus den Bruder zu werfen, auf !den naturgemäß der erste Verdacht fal'len mußte. Darin lag eine ungeheuerklicke finrtdL wenn man aber in Er-
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roSgurtg g!cl)tr M3 zu welchem Grade' . . vi f5 w -"- I icic lseriucyl auf gramem impiin son die Brüder trotz frühüi:r Zuneir.cm Sieg nicht vertraut, ehe er Vbilivv 'nicht ganz aus der Gunst seiner Braut verdrängt wußte, und es gab nur ei,nen Weg. beides zu erreichen die ei-' gen: Sicherbeit und des Nebenbuhlers Niederlage. "- ' Aon diesem Standpunkte aus war .mir nun auch Austins Verhalten in Paris mit einemmal klar. ' Nachdem der Mord geschehen war, hatte er zwei Ziele im Auge behalten, einerseits, vor der Welt alle Schuld auf den Bruder zu häufen, andererseits aber diesen den Händen der Gerechtigkeit zu entziehen, denn an den Galgen liefern wollte er ihn nicht. Sein Wunsch war e3 nur, ihn in einem fernen Lande auf Nimmerwied:rkehr sicher untergebracht zu baden und sich selbst in ungestörtem Frieden des Besitzes der Frau und des Vermögens zu erfreuen. Er würde wahrscheinlich alles aufgeboten haben, um dem Bruder dort zu einem anständiaen Fortkommen zu verhelfen. Zu diesem Zweck waren ihm natürlich die Dienste eines Privatfahndrs hockerwünscht gewesen. Mein Beistand hatte ihm gerade das gebo!en,was er brauchte, und er hatte sich denen mit Gewandtheit zu bedienen gewußt. Ich hatte Philipps Schuld ausfindig machrn und den Mann derart in Angst versetzen müssen, daß er an seine eigene Schuld glaubte und auf dieseWeise zu? Flucht getrieben wurde. Zu diesem Zweck hatte er mir gerade genügendes Material in die Hände geliefert und es der Volizei vorenthalten. Unh h?r Vr??? Wr ihm ans h Treppe entfernen war, ccer oen er vielmehr absichtlich hatte fallen lassen! Ja wohl, je mehre ich darüber nachdachte, desto mehr gelangte ich zu der Ueberzeugung, daß sein ganzerBesuch bei mir nur den einen Zweck gehabt hatte, diesen Brief zu verlieren. Sein zweites Kommen, der Wortwechsel und die Rauferei um das verfangliche Schriftstück, das war alles nur Spiegelfechterei gewesen, um jeden etwaigen Argwohn bei mir im Keim zu ersticken. Ein Mensch, der eine Rolle spielt. Ht immer überängstlich, weil er nie ganz frei wird von der Furcht, der Andere könnte durchschauen, was ihm, dem Betrüger, sonnenklar ist. Nun fiel mir auch wieder ein, wie Austin Harveys Kraft bei jenem Ringen so urplötzlich nachgelassen, und wie mich das damals inErstaunen versetzt hatte. Jetzt war ich gewiß, daß auch dies nur ein wohlbedachter Theil der Komödie gewesen war. Denn dieser athletische Mensch in voller Jugendkraft hätte mich mit Leichtigkeit überwältigen konmn, wenn er nur gewollt hätte. Und nun begriff ich auch, wkshalb mir alle Einzelheiten des Vorgangs anfangs so bequem zugeströmt waren, der Mörder selbst hatte mir beigestanden, während er der staatlichen Polizei seine Hilfe versagt hatte. Sein ganzes Rechenexempel gründete sich auf die Hoffnung, daß die Polizei der Wahrleit einige Tage später als ich auf die Spur kommen werde, und in dieser Zwischenzeit mußte es gelingen, Philipp vix Flucht zu beweaen. In Wirklichkeit hatte denn also die Behörde, die ich imStillen mit so überlegenem Hohn betrachtet hatte, so rasch gearbeitet, els es ihr unter diesen Umständen möglich gewesen, indeß ich, der sich auf seinen Erfolg so viel einbildete, nur ein Werkzeug in der Hand eines Mannes gewesen war, der mich an Schlauheit weit übertraf. Doch hatt; ich die Fährte, auf die er mich gewiesen, verlassen, sobald ich Herr sammtlicher Thatsachen geworden war, und hatte ihn nun gänzlich übertrumpft, worauf ich mit Recht stolz sein durfte. Das war Austin Harveys Meinung nicht gewesen, daß ich ihn selbst als den Schuldigen brandmarken sollte! Was hatte ich nun zunächst zu thun? .Konnte ich beweisen, was ich glaubte? Sollte ich sofort zum Polizeivorstand gehen und die Anklage einreichen? Welches waren meine Belege für Austins Schuld? Ein Kofferzettel, den 'ich in seiner Rocktasche gefunden hatte; eine ausgefüllte Schleife in einem Buchstaben; ein Knoten, der vor acht Tagen aufgeknüpft worden war! Und Philipp war bereits verhaftet; der schwerste Verdacht lastete in seinem ganzen Umfang auf ihm, und -höchst wahrscheinlich legte er ein Bekenntniß seiner Schuld ab. Höchst wahrscheinlich eilte Austin Harvey schon in dieser Stunde der vollsten Sicherheit entgegen. Die Vorstellung, daß trotz meinen Entdeckungen die Sack,: schlimm ausfallen. Austin sich retten, Philipp verurtheilt werden und Niei mand mir glauben werde, bemächtigte sich memer. und diese Vorstellung brachte mich dem Wansinn nahe. Die ganze Nacht rannte ich in den Straßen hin und her, und nachdem ich einen Schutzmann zur Bewachung des Austin'schen Hauses aufgestellt hatte, fuhr ich mit dem ersten Zug nach Lon don zurück. Seit der Nacht im Sarazenenhaupt", die auch keineswegs ungestört gewesen war, hatte ich kaum mehr geschlafen. Nach dieser hatte ich eine Nacht auf dem Canal, eine zweite Nacht auf dem Cnal zugebracht, und nun trieb ich mich in den Straßen von Southend umher. Und doch war ich nicht müde; das Jagdfieber hielt mich eufrecht. 23.Capitel. zn ondon begab ich mich zuerst in meine Wohnung, und zwar in der geHeimen Hoffnung, Austin Harvey könnte dort auf mich warten. Ich war kaum überrascht, als diese Hoffnung sich als trügerisch erwies, denn daß sie alle: vernünftigen Begründung entbehrte, halte ich mir immer gesagt und mich deshalb nicht allzu sehr darauf verlassen gehabt. Somit begab ich mich nach dem Scotland Jard und wurde 1 rnit Leickleit des Beamten fefeß.
gurig einander entfremdet jCaen, m?chte wird es verständlich. " ' Jane ijaetfei Saite Austin fei
vn vzx yaa mrm rynarzen jtcj fer" übertragen worden war; denn ich habe Bekannte genug unter den dortigen Fahndern. Alle Welt sprach von dem Fall und jubelte über die Verhaftung, und Bunsby. der die Geschichte in's Wer! gesetzt hatte, war der Held des Tages. Ja freilich." sagte er zu mir. die Sache ist jetzt mit Fausthandschuhen zu greifen. Nachdem wir einmal den richtigen Fingerzeig erhalten hatten, lag gar keine Schwierigkeit mehr vor. Ich wollte nur, man hätte die alte Frau in Paris früher zum Reden gebracht, denn mit der Tochter war nichts anzufangen. Sobald ich einmal von dem Neffen wußte, ging es mit vollen Segeln vom Fleck, und wir fingen den Kerl, als er uns eben entlaufen wollte um ein Haar hätte er uns ein Schnippchen geschlagen." Und Sie sind ganz sicher, daßSie den richtigen Neffen haben?" fragt: ich. Sicher! Ja natürlich! Uebrigens hat er gestanden." Hat er. wirklich?" rief ich und stieß unwillkürlich einen Fluch aus. Der armeTropf! Gott steh: ihm bei!" Der Ausruf war mir wider Willen entfahren, und HerrBunsby faßte mich erstaunt und entrüstet in's Auge. Zwei oder drei von den anderen Polizisten, die im Zimmer waren, traten neugierig näher. Sehen Sie," sagte ich, diese Geständnisse sind französische Mode, und ich vermuthe stark, man hat ihm die Hölle tüchtig heiß gemacht. Das thut zwar nichts zu? Sache, aber hörenSie wohl, was ich Ihnen sage: Ich habe im Interesse der Familie mit dem Fall zu thun gehabt, und möchte Ihnen rathen, nicht gar so sicher anzunehmen, daß Sie den Richtigen haben. Für alle Fälle wäre es gut, wenn Sie denBruder auch verhafteten, möglich, daß sich seine Betheiligung an dem Verbrechen herausstellen würde." Ein allgemeines Hohngelächier brach lrs. Polizisten nehmen im Allgemeinen nicht gerne Rath von Privatfahndern an; sie hegen ein Mißtrauen gegen diese und sehen in ihnen nur Irrlichter euf dem Sumpfe des Verbrechens, an
Stelle des klaren Steines, den die Aiendlaterne des zünftigen Polizisten C " . !. oaruocr rerorelier. Das zeigt wieder einmal," bemerkte Herr VunSby lehrhaft, daß Leute wie Ihr sich nicht m unsere Angslegenhelten mischen sollten. Vermuthlich beziehen sich Ihre Aeußerungen auf Herrn Austin Harvey, denVikar. Nun, ich habe mich fehr eingehend mit der Sache befaßt und demzufolge aucy Erkundigungen über dusenHerrn eingezogen, obwohl kem Hauch desVerdachtes gegen ihn vorlag. Er ist ein hochgeachteter Geistlicher, und war überdies in der Nacht, da der Mord geschah, zu Hause, in seinem eigenen Bett! Da haben Sie es!" Herr Vunsöy spreizte sich mit den Händen in den Hosentaschen und sah miO) lrlumpyircno an. etc wissen das alles gewiß? fraqte ich. Ganz gewiß. Machen Sie keinen Versuch, uns irre zu führen; es lohnte wirklich nicht der Mühe. Die Sache lieat auf der Hand und ist so einnch. wie daß zweimal zwei, vier ist. as war mit dem Mann zu maöen? Nichts, wenigstens jetzt nichts, und ein krankhaftes Gefühl der Hilflcsigkeit überkam mich. Mit cinemmale fühlte ich, daß ich todtmüde war, und in einer Gemüthsverfassung, die man füglich Verzweiflung nennen konnte, ging ich nach 5ause. .Capitel. Während ich mich mühsam dieTreppen hinaufschleppte, sagte ich mir im mer wieder vor, alles sei vergebens und das Gesetz müsse seinen Lauf haven. :rcy offnere die Tyure meinesWohnzimmers und vor mir stand Austin Harvey. Was gibt es?" fragte ich, sobald ick; zu Athem gekommen war. Weshalb sind Sie hier, Herr Harvey? Was wollen Sie von mir? Ich möchte Sie sprechen," versetzte er dumpf, und eine Frage an Sie richten. Ist es wahr, daß Philipp verhastet ist?" Natürlich ist es wahr," gab ich ihm sofort zurück, ohne zu beobachten, ob sein Ton wirklich ein fragender gewes:n. . Sind Sie zu mir gekommen. um mich danach zu fragen? Mein Kommen hat noch .andere Zwecke erwiderte Austin drohend. Ich glaube, daß es wahr ist, obwohl ich die Morgenblatter nicht gelesen habe; ich wagte nicht, mir eins zu kaufen. Haben Sie eine Zeitung, Nein, aber ich weiß, daß Philipp gefangen ist. Seine Schuld gilt für bewiesen und in acht bis vierzehn Tagen wird er am Galgen hängen. Und nun sagen Sie mir, Sie Todtschläger und Brudermörder, weshalb kommen Sie hierher und winseln mir vor? Machen Sie, daß Sie nach Hause kommen und das Mädchen heirathen, das Ihren Bruder liebt." Während des Sprechens hatte ich mich dem Glockenzug, dem einzigen. der sich im Zimmer befand, nähern wollen, Austin aber hatte den Zweck meiner Bewegung erfaßt und sich vor der Ecke, der ich zustrebte, aufgepslanzr. Sie möchten mich festnehmen las sen," sagte er wegwerfend, aber diesmal, guter Freund, werden Sie sich gedulden müssen, so lange es mir beliebt." Seine Ruhe hatte etwas Unheimliches, und ich fühlte mich gezwungen, ihn anzuhören. Ich sah ihm fest in die Augen und ersuchte ihn, sich auszusprechen. Sie glauben also ernstlich und ausrichtig sagte Austin, daß Philipp Harvey verurtheilt werden wird?"
Ja, er ya: ekn vestandM'I aoge- j legt." Und die Behörden glauben an seine Schuld?" Lewiß. ich aber w.iß. daß Si: der Mörder sind. Sie Feigling." Und weshalb wollen Sie mich ver-h-aften lassen, wenn Si: Ihre Anklage nicht beweisen können?" )as wird sich finden," versetzte ich wüibend. Die Wahrheit muß doch an den Tag kommen." Ebe ich diese Worte ganz herausgebracht hatte, war Austin auf mich zu-
gezt'rzt und preßte mir feine große, kräftige Hand auf den Mund. Er riß mich zu Boden, und eh: ich einen Laut von mir geben konnte, band er mir die Hände mit einem seidenen Taschentuch. Äie Arbeit wurde rasch und gut ausgeführt, und dann umschnürte er meine Beine mit dem Tlschteppich. Hilflos war ich der Riesenkraft des Mannes preisgegeben, und auch in diesem Augenblicke mußt: ich wieder denken, wie richtig meine Vermuthung in Beziehung aus den Kamps m Paris gewesen war; er hätte mich damals mit Leichtigkeit zermalmen können. Nachdem er mit dem Binden zu Ende war, stand er auf, stellte sich vor mich hin und zog mit der linkenHand langsam einen blanken Revolver aus der Hosentasche. Beim Anblick einer solchen Waffe in der Hand dieses Menschen mochte ich nicht ganz Herr me.nes Geuchtsausdruckes sein. Keine Angst , sagte er in schwermü'higem Ton. Tödten werde ich Sie nur, wenn Sie selbst mich dazu zwingen." Jcy vermocht: ihm nicht zu antworfen, aber in meinem innersten Herzen rief es: Eher mußt Du mich niederschießen, als daß ich Deinem Unglückltchen Bruder Unrecht aeschhen lasse," und doch konnte ich mich eines cewissen Mitleids nicht erwehren, wenn ich in sein hübsches, verzweifeltes Gesicht sah. Und nun hören Sie mich an, fuhr , er fort, und merken Sie sich jedes Wort, was ich sage. ES cheht mir frei, dies Land für immer zu verlassen ich habe das Vermögen meinerTante in Händen. Begreifen Sie das?" Ich mckte zustimmend. Es steht mir auch frei, Ihnen di: Kehle zuzuschnüren und damit allem Gerede über meinen Antheil an dem Mord ein Ende zu machen." Wieder nickte ich bejahend. Ferner stünde mir auch frei, Ihre Bande zu lösen, von hier fort zu gehen und Sie Ihre Auffassung des Thatbestandes der Welt verkündigen zu lassen. Sind Sie der Ansicht, vag Sie irgendwo Glauben fänden?" Ich rührte mich nicht. Sind Sie der Ansicht, daß Sie Zrgendwo Glauben fänden," wiederholte er ärgerlich und stieß meinen hilflosen Körper mit dem Fuß an. So sehr es mir widerstrebte, ich mußte den Kopf schütteln. Er hatt: Recht, kein Mensch würde mir glauben. Niemand würde Ihnen glzuben. sagte .er, und doch haben Sie Rocht, und die ganze Welt hat Unrecht. Hören Sie das? Philipp ist unschuldig; ich bin der Mörder. Und, wenn ich Sie jetzt befreie, was wollen Sie mit diesem Geständniß anfangen? Es auf der Polizei zur Anzeige bringen? Man wird Ihnen in's Gesicht lachen, und wenn icö den Leuten sacie. Sie seien geistig gestört, so wird man mir antkörten, das wüßten sie längst." Der Mann konnte einen wahnsinmacben mit seiner kühlen Ueöerlegenheii. Vergebens wälzte ich mich in meinen Fesseln umher; er lächelte nur bitter und verächtlich. Bleiben Sie noch ein: Weile nihia, liegen und hören Sie das Uebrige. Wie ich Ihnen schon sagte, Sie haben Recht, und die Polizei irrt sich. Ich habe meine Tante ermordet, nicht um deö Geldes willen, wie Sie vielleicht denken, sondern um meiner Liebe willen. Seit Wochen ging das Gezänke um Fräulein Simpkinson hin und her. Ich liebte, vergötterte sie! Philipp erschien mir ihrer unwürdig; ich war mir bewußt, ihr ein besserer Gatte zu werden, und das glaube ich heute noch. Meine Tante mit ihren wechselnden Launen machte mich ganz rasend. Ich wußte, daß ich in ihrem Testament zum Etben eingesetzt war, aber allmählich änderte sie ihre Absichten. AuS irgend welchen Gründen hatte sie sich in den Kopf gesetzt, Philipp folle Fräulein Simpknson heirathen, und am Sonntag Nachmittag erklärte sie mir auf's Bestimmteste, sie werde MontaA früh nach London fahren, ihr Testament umstoßen und das Vermögen zwischen unS theilen. Sie wolle 'Frau Simpkinssn vor ihrer Abreise nach Paris von dieser Veränderung in Kenntniß setzen, sagte sie, und diese könne sich dann darnach richten. Diesmal war es ihr ernst, das sah ich, und wenn sie ihren Plan ausführte, wenn sie nach London fuhr, war Edith Simpkinson für mich verloren. Ich liebte dS Mädchen mit Leidenschaft; ich konnt: nicht ohne sie leben. Meinen Bruder haßte ich, weil eS ihm gelungen war, ihr Herz zu gewinnen, denn ich wußte es wohl, daß sie meineWer."bung nur ihrer Muter zuliebe und auS Empörung über in paar leichtsinnige Streiche meines Bruders, die ich zu ihrer Kenntniß hatt: kommen lassen, annahm. ES liegt mir nichts daran, Ihnen zu verschweigen, daß diese Geschickten, die ich ihr hinterbringen ließ, zum mindesten gesagt, stark übertrieben waren. Wenn meine Tante ihre Pläne ausführte, war Edith für mich ewig verloren, und den Gedanken ver.mochte ich nicht zu ertragen. , Unmittelbar vor dem AbendgotteS.dienst an jenem Sonntag kam Phi'lipp zu mir. Er wollte Geld und hat'.e 'zu viel getrunken, was ich ihm auch sagte; während seines Besuches zog er sein Taschentuch heraus und schleu.derte. danM den.üussch!iissel aus der
surf??, ver aus ren Kamlnvorsetzer fiel. Ich bückte micki, hob ihn auf und steckte ihn zu mir. Von diesemSchlüssel ging alles Unheil aus; hätte ich den nicht gehabt, es wäre mir nie in den Sinn gekommen, abermals zu meiner Tante zu gehen, tzenn ich hatte sie an diesem Tage schon zweimal gesprochen. Sie hatte sich ganz unbeugsam gezeigt, und bei unserer zweiten Unterredung war es sogar zu einem Wortwechsel gekommen. Als ich den Schlüssel aufhob, hatt: ich keinen anderen Gedanken, als den, daß Philipp ihn verlieren könnte. Noch einmal muß ich fagen, hätte er ihn nicht fallen lassen, wäre alles Weitere nicht geschehen. Als ich um halb zehn Uhr aus der Kirche kam, rannte ich nach Hause. Den ganzen Gottesdienst über hatte der unselige Schlüssel förmlich in meiner Tasche gebrannt ich konnte nicht anders, ich mußte dieTant: heute noch einmal sehen, denn morgen würde es zu spät sein. Ich mußte ihr noch einmal Vorstellungen machen, möglich war es ja immerhin, daß sie mir jetzt Gehör schenkte. So schloß ich die Hinterthüre auf und nahm das Fahrrad heraus, dessen ich mich schon einigemal? bei Nacht bedient hatte, weshalb, das gehört nicht zur Sach?. Als Student war ich ein ausgezeichneter Radfahrer gewesen, hatte den Sport aber seit
meiner Anstellung ganz ausgegeben. Ich wußte, daß ich zu spät kommen würde, wenn ich zu Fuß ging; meine Tante ging immer ein paar Minuten nach zehn Uhr zu Bett, und so eilte ich per Fahrrad hin, und ich kann Ihnen schwören aber folgen Sie mir denn auch?" Wieder stieß er mich leicht mit dem Fuß an. und ich nickte trotzig. Jcy gebe lhnen mein yrenworr, daß ick nicht im entferntesten die Absicht hatte, ihr ein Leides anzuthun. Rasend vor Liebe, ein Verzweifelnder war ich. und hatte die Idee, ein letzter Ansturm könnte mir zum Sieg verhelfen. Als ich das Haus errcickte, war alles dunkel; ich. schloß mit Philipps Schlüssel auf. Ich wußte, daß außer der alten Zimmervermietherin, die im Souterrain eingeschlafen oder wnligstens eingenickt sein mochte. Niemand im Hause war. Die von meiner Tante bewohnten Zimmer befanden sich im Erdgeschoß, nahe bei der Hausthüre. Im Wohnzimmer war die Lampe ausgelöscht, meines Bruders Thüre war geschlossen, die zum Schlafzimmer der Tante angelehnt. Ich stieß sie leise auf; eine Kerze brannte auf dem Totfettentisck: meine Tante lag vollständig angekleidet am Boden, unmittelbar neben der Verölndungsthüre, die zu Philipp führte. Sie war nach vorwärts gefallen und mit dem Kopf an die Sofalehne angeschlagen. Ich erkläre mir den Vorgang in der Weise, daß Philipp ihr einen derben Puff versetzte und zugleich seine Thüre so heftig zuschlug, daß er das Geräusch ihresFalls überhörte. Vermuthlich war sie mit dem Fuß in ihrem Kleid oder am Teppich hängen geblieben. Ich trat näher; sie athmete und war unruhig; es war nur ein Zustand der Betäubung, aus dem sie äugenscheinlich bald wieder zu sich kommen wurde. Einen Augenblick öiieö ich vor i Ihr ft?i?n itnh snfi sie an. und blikicyneu laucyle die ganze Ätoglicylki: vor mir auf. Ich beugt: mich nach der Thüre und hörte Philipps tiefe Athemzüge. Auf feinem Tisch stand ein Fläschchen mit Chloroform; ich schlich binein und konnte in der schwachen Beleuchtung wohl unterscheiden, daß er sich in den Kleidern quer über das Bett geworfen hatt: und fchlief (er iuß sich wohl erinnern, daß er am andern Morgen gekleidet erwacht ist, und wenn ich daZ ihm auch nicht anführen konnte, hat es doch seine Unsicherheit sicher gesteigert). Leise ging ich mit der Flasche zurück, goß ihnn Inhalt auf meiner Tante Taschentuch und tödtete sie. indem ich es auf ihr Gesicht preßte. DaS alles war daS Werk weniger Sekunden. Edith war dadurch mein, ich aber mußte mich retten und sicher stellen, und den Verdacht auf meinen Bruder lenken. Das war die einzige Möglichkeit, mir Edith für immer zu sichern, und er verdiente es nicht besser, weshalb hatte er sich untcrfangen, sie mir entreißen zu wollen? Die Umstände waren mir günstig. Ich schleppte Philipps Koffer aus seinem Zimmer, packte ihn hastig auS und. schichtete die Bücher in dem nachsien best Wandschrank auf. Dann packte ich die Leiche hinein. Ich glaube wenigLtenS ich alaube es wabrba?ttg vag ite icycn :oor war." Sogar ihn überlief ein Schauder. Ich schloß den Koffer ab und schnürte den Strick darum, wie er vorher gewesen war. Den Kofferschlüssel nahm ich zu mir und gab am andern Morgen vor, ihn im Zimmer meiner Tante gefunden zu haben; den Hausschlüssel steckte ich in Philipps Rocktasche. Ich brachte das Bett in Unordnung und trank daS Glas Milch auS, das im Wohnzimmer für sie bereit stand, denn es war jedenfalls gut, wenn man, annahm, der Mord fei in der Frühe geschehen. Leise schlüpfte ich zumHauS hinsu und erreichte auf dem Fahrrad meine Wohnung in kürzesierZeit, stellte daS Rad an seinen Platz und klingelte dann an der vorderen HauSthüre. AIS ich die Treppe hinausging, machte ich meine Wirthin darauf aufmerksam, daß eS eben halb elf Uhr war. Wenn nöthig, hätte ich auch noch sonstiges Zeugniß dasür beibringen können, daß ich die übrige Nacht im Hause verbrackte." Dafür hatte ' allerdings gründlich gesorgt, der Heuchler! Am andern Morgen begleitete ich Philipp bis London. Alle glaubten. Fräulein Raynell sei schon mit dem ersten Zug dahin abgereist. Sobald ich die That vollbracht gehabt, , war eine wunderbare Sammlung und kuhieGelassenheit über mich , gekommen und mein einziaes Bestreben war nun. die 4 Berdachtsaründk. acaen Vbilivo au
yausen. zsti leerer nnrunjt 5esorZie ich das Gepäck, und als ich auf dem
Londoner Bah:?of etwas warten mutzte, z::cyne:e leg tygupps itofjer mit den Buchstaben P. H. und zwar gerade so, wie cr sie zu machen pflegte. Ich ahmt: seine Schrift aus dem Gedächtniß nach, denn ich kannte sie ja ge nau." Räuberisch überfallen, geknebelt mußte ich da liegen nud die Geschichte des Mordes anhören doch behielt ich meine Weisheit diesmal für mich. Zugleich." fuhr er fort, riß ich den in Southend aufgeklebten Kofferzettel, der halb abgelöst war, vollends ab, und zwar, weil ich mir einbildete, die Buchstaben werden um so eher sichtbar sein, ie weniaer der Koffer verklebt wäre. Und ich wollte ja. daß man sie sehen sollte. Daß der Koffer unter dle anderen hineingerathen werde und die Buchstaben zugedeckt werden würden, konnte ich doch nicht wissen. Hätte ich weiße Oelfarbe gehabt, ich würdePhi-
lipps Namen riesengroß darauf ge- lich dunnzumalen einen von die Taumalt haben, so zeichnete ich ihn so gut cherlähne zu kommandiren. mit die da , "n , . rr t. rc '
ich konnte. Den Kofferzetel warf ich weg. Wiederum hatte der Mann, der hilflos vor ihm lag, ihn eines Besseren belehren können. Und nun komme ich zu dem einen großen Mißgeschick in der ganzen Geschichte. Fräulen Simpkinsons Koffer und der meines Bruders wurden in Eharing Croß verwechselt und sie selbst dadurch in die Angelegenheit verwickelt. meinen Willen veranlaßt, so lange bei I if ein und demselben zur Bahn gebracht worden: vermuthlich hatte dann die Jungfer selbst den unrichtiaen Koffer als den des Fräuleins bezeichnet. .Mein Bruder sollte nur bis Dover mit den Damen reisen und dort tlti t rrs. . " ?? . - . I
,vvt II yf yi f r i : v v , V tv Mctv vt ffiaS hatte ich nicht darum gn, hr irci m Minuten wieder taufe, baä er parenzu !nnen!W:e i Sa t hJ fc blieb Phift SS AÄJ S5i Üpp rnannfe Mal lle zehn Minuten batte darauf bestanden, naaz dem Ee- , ' r , . ?,..s. vaa zu leben, und miÄ sehr wider unter Wasser, ohne Taucherglocke na-
den Damen zu bleiben. Wir hatten sie nenpic?e?e: nie? georauqen : in dem Hotel, wo sie die Nacht zuge- Na gut ! Ich steh' also eines guten bracht, abgeholt, und all' unser Gepäck Morgens mal wieder in meinem Perlwar auf ein und demselben Omnibus fischereikahn un laß die Bengels immer
oen. ura) jenen oeryangninoouen Zu iauie ommanoiren meine ceerfall, der die beste Hilfstrupp: der Po- fchaumpfife. die ich mir eben
Inet ist, reiste der Koner mit dem Leichnam meiner Tante gleichfalls nach Frankreich und wurde auf dem Pariser Zollamt geöffnet. Meine AbNÄt war geweien, oaZ PYlltpp qrt mit nach Dover nehmen und dort den ir t m r Inhalt selbst entdecken sollte. Die Lei. ehe wäre dann in seinem Besitz gewe sen und jedenfalls aller Verdacht auf lyn gefauen. . In diesem einen Punkt hatte ich Unglück, währexd alleö Andere günstig für mich verlaufen war. Wahrscheinlieb sagt Ihnen Ihr gesunder Menschenverstand nun auch welchen Gebrauch ich von Ihrer Hilfe machte, die mir äußerst gelegen kam. Aber Sie stu!?Vn 55?"' a!B mcm u"tä &ar' und brachten mehr heraus, als ich erwartet hatte. Das lles thut jetzt nichts tn,r ,,r (Zv s.."e land zu entfernen, und daß ich einzig auf diefes Ziel loS arbeitete Gott weiß, daß ich mir redlich Mühe gabdurch Sie wollte ich ihn in Schrecken jagen und zur Flucht veranlassen, und heut er nftonmfn sonnen, so tn'tirt I n!Ta rtitf tWniTf Knttt Kerl " " " -"T 1" V. HVJWMM JV V frt3 Gohf! aefcnfii itnS frniirkf hTnf)ri für ihn gesorat haben. Seine Berhafl r 3 t 4,m ;?nYf s; k?. v ...3 w-v.wa, v.... in ivn CSsllslfn itmtm will iÄ ibn nicht. Ueberdies, was auch geschehen maa. Kdit5 Kai- ick dsck Kerlaren. Sie -- " j "? -1" schrieb mir gesteh d4 fr mich nie ge liebt babe. dak ibr &tn Vttlivö ae. Köre. KaK ibn ,'edt nur nocd mebr t . l . ! rv' r c i ca fr IN yeain 1. und 12m neu bleiben wolle, ob er ein Mörder sei über nickt. DaS ist-meine Beickte. Werwerthen Sie mem Geständniß, wenn Sie können, tvtm eS Philvv nützen kann, mir ist efr einerlet. Sagen Sie Edith, daß ich sie stets geliebt habe, dak ick sie nock liebe." Mit erhobener Stimme hatte er die letzten Worte hervorgestoßen, dann setzte er mit festtr Hand den Revolver an feine link, Schläfe und drückte . ab. Er hatte beabsichtigt, nach hinten zu fallen, aber die Erschütterung des fT. L.Ci. V Äl l !..t3Cm.. SZUjU.iZa UldUlC UCU IVlfCl lU ÜUtl Zen und er fiel dumpf aufschlacend euer über mich her. ' - - ' ... Tiq versuchte zu rufen ich ver- ' ! - . r . . ' i- , ' mccHc es r.:cBit m ver uane meine Hände frei zu :.'.achen eL war vergebens. Da lag der todte Korper, noch warm, aber regungslos, und sein Sewicht zermalmte mich fast. MemeLage war grauenvoll bald verlor ich das Bewußtsein. Ich habe mchtö mehr hinzuzusetzen. Die Thatsachen arbeiteten sich durch an's Licht: die Pslner erkannte ungern, aber dennoch, waS sie erkennen mußte; der ganze Fall ward vertuscht, . ? 1 fs . . too ciei vs wein, yar rauieiniinp llnson ihren armen. nrchnuTieneliebten nach Australien oder Neuieeland aeöracht und ihn dort aebeiratbet. (Ende.) Er: Wenn die Frauen dieMän ner hassen, warum heirathen denn die Meisen?" Sie: Aus marye. Reporter: Ich sage Ihnen, d'e Geldknappheit ist einzia und allein nur die Folge der ... . Bankier: Ach, schwätzen Sie doch keinen Unsinn! crn.. . v...?:. :..? Was verstehen dennSie vonFinanzen? Reporter: Das hab' ich auch nicht behauptet, aber von Geldknappheit weiß ich jedenfalls mehr wie Sie! Anstalts-Seistlicher: Sie hat wohl auch der Suff hierh?rg:bracht?" Gefangener: Nein, Hochwürden, die Reinlichkeit.' Geistlicher: Wieso? Gefangener: Ja, in demHause, wo ich einbrechen wollte, waren die Treppenläufer entfernt worden, weu gewaschen werden sollte, und da knarru du Treppe sodaß tch gehört toui.ee."
s" " uj.w, ov"" fnTfio 55ii'n fr her fnimf nist sin daß i von Anfang an die Absicht z"e tu nje her Da tonimt auj cm mwrihh k,?;; mal mein Philipp wieder ganz ver-
ijam., -jumY nuyiAbuiu uuu vt:u i
LlZziLerö Taucher iidcrlo:cn.
Lu ttn Crz?.I)lun??n tti olrra Cttxrtru:ra,anntl Zäulioittv. ' Mi! den alten Schiller seine Tauchergeschichte, nota-bene, wenn sie wahr is, n:ag das ja Allens seine Richtigkeit .haben, meine Herrens, un was er da unten auf den Meeresgrund gefehn hat, das stimmt ja auch so ziemlich, ooschonst Schiller sich das ja ebenso !gut in's Berliner Aquarium angesehn 'haben kann, denn so'ne Dichters, die haben bekanntlich en weites Gewissen un auf en paar Lügen kommt es sie 'gornich an. : Wer abers, wie ich. Jahrelang auf die mittelländische See gefahren is un da Schwämme un Perlen, von die echten Perlen, meine Herrens, o-fischt hat. der weiß genau, wie die Sacfa bewandt Zs, un mir können Sie so leicht ni? vorlügen ! eher lüg' ich Sie noch was vor ! Was iS saaen wollte, iä batte nemunten die echten Perlen von'n Ä!eeres boden rausgeholt werden, un da hatt' ich denn auch en jungen Taucher Mit an Bord, so einen hat die Welt noch nich gesehn, meine Herrens ! Es war ein junger Grieche, nich etwa eine: von die alten Griechen ! müssen Sie wissen, Philipp Mewes hieß er, un das war ein ganzer bannier Kerl ! Der lag den ganzen Tag türlich, denn die kann man bei die echte mrt . rr v v einen nach'n andern in die mittelländliche See rein hopsen, wo sie denn jedes Mal mit 'ne ganze Hand voll Perlen wieder rauskamen, so daß mein Kahn schon bald halbvoll war. da fällt mir auf einmal bei's v , r t cm anaebrannt batte. aus'n Mund raus und direkt in's Wasser hinein. Philipp ! ruf' ich soforthens auf Griech'sch, Philipp apport !" Un richtig, mein Taucherjunge springt denn auch in'n selben Augenblick hinter meine Pfeife her direkt bis unten auf's Meeresboden. Na. denk' ich. da denn ja wohl keine Gefahr bei sein, die Pfeife wirst Du ja sicher wiet,ct kriegen ! Ich wart un wart also. fünf Minusen, zehn Minuten, fünfhn Minuten ! Donnerlüchting ! denk' ich zuletzt, sollte der Vengel an'n Gnbc verunglückt sein ? un will ihn nU einen von die andern Jungens hinternachschicken. daß ich doch zu wissen krieg', was passirt is un ob meine f ff ' V , öcaanacn i3 i Da " JT 9S Vfnn ,fr5 plötzlich, e war fcoM schon beinah eine l myt u eine feun -was m:nen Sie woll, meine Hens ? - Da ha bel Vengel ihr unter Wasser tortal :: oc..rfjcausgerauazl : : : I (" "-. Vll"?i. I rr it" ' r. ri . cn -rro n 5lS:n 'i "ki. aeo?au ve :em IN uönnarol am jrt..i t-T CV ' X.L ' TL.r Siegel oei tfeuujncungcm iiu I l - i- V!- Pl..-sA... um ieoes cr mz aiia einen Maienbaum auf, und an ihm wird mit .nbccm Ernste der am alten .Maienbaume angebracht gewesene Schlegel (Knüppel) wieder ausgehängt. I sTtr fürf1afta1 r Vnnfis (ÄitrSrl 1 -h" wuiu, wvu 'von Jahren alt sein mag. dient folgen, -dem Zweck. Wenn ein Mann im Orte von seiner Frau gemaßregelt oder gar .geprügelt wird, bindet man ihm den cyiegei yeimiicy m oer cacyl an ieme ausiyur. er ganze wein nun. wenn er es bisher noch nicht gewukt
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w. oan oer cann unter dem Pantossei steht. Der Schlegel bleibt so m w r c ri lange yangen, vlö oer ekennzelaznele in Lö.segeld in's Wirthshaus schickt: dann erst wird der Schlegel Nachts von wem, weiß man wieder nicht fiiMfttt0t Annmrnn fYiil V .V t ?Z.rfi l " yuiwuiuiuu -iji4.vfc iwifc (jiutt oder der Mann denSchlegel herabthun. I er würde immer wieder an die Thür & VT" maßregelten geyangi werden. I cYr" t . c , . ; jti.i r . zuuiqz oer vmicaei oerniqier, 10 würde sofort ein neuer geschaffen und an die Thur gebunden. Der Schlegel wird aber in Ehren gehalten, es vergreift sich Niemand an Zdem altehrwurdiqen Stücke. Ist nun das Lösegeld eingesandt, so wird vom Wirth ein I Tag bestimmt, wann dieses vertrunken I werden soll. Jeder Ortsbewohner kann theilnehmen, und dem Pantonel mann wird dabei ein Lebehoch gebracht. I m nr e r m i l d e! Karlchen sfr?ud,strablend aus d Sckule beim. kehrend): Weißt Hu, Mama, ich bin über meinen Nebenmann gekommen! Mama: Weshalb denn, mein Kind?" Erichen: Ja, Mama, weil er solch ein Schafs köpf ist." Mama: Aber Kind, so etwas kann man doch milder ausdrucken! Wie wirst Du also bes ser sagen?" Karlchen: Ich bin über meinen Nebenmann gekommen, weil er, mikde ausgedrückt, ein Schafs köpf I I ' .Boshafter BefcheiÄ. Her? (Schriftsteller): Haben Sie meine Gedichte nicht recht komisch gefunden?Verleger: Nein, nur die mitzesandte Honorarforderung. I e tz t u n d d a m a l s. Mann: ! .In den drei Jahren, die wir jetzt verheirathet sind. , hast Du doch nicht wenger wie zehn neue Klerder oekomI men! Frau: Neue! Ja. schau sie I 2ir. cul an, alte Lumpen sind l .
