Indiana Tribüne, Volume 17, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1894 — Page 2
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Andiana Tribiwe. Erscheint Oäglich und Sonntags. Die tSgliche. Tribüne kostri durch den Träge, UCeutl per Woche, die EonntazZ-.Tribüne l Cent per Woche. Beide zusammen 15(5ent oder SS SentI perMonat. Per Post ,ugeschickt in Bor auSbezahlung fv per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Jnd'anapoliS, 3nd., IS Januar '94. Stumme Zeugen von Indianer Gräueln. Fern von den Wohnungen civilisirter Menschen ist der Jäger Stanley Smith von Vancouöer auf zahlreiche Zeugen von Blutthaten gestoßen, welche aller Wahrscheinlichkeit nach von dem Jndiarcer Em-Auge und seiner Bande verübt tjorben sind. Smith befand sich auf fcer Suche nach zwei verschollenen Prospectoren Namens Clarke und Vraden. welche durch das Squamish Thal von Vamouver nach Franklin, eine Entfernung von 300 Meilen, vordringen wollten. Ihr indianischer Führer atte -sie verlassen, nachdem sie kaum die Hälfte des Weges zurückgelegt hatten, und seit Monden hatten ihre besorgten Angehörigen keine Kunde von ihnen vernommen. In Folge dessen begab sich ein Bruder des verschiounenen Clarke, Namens W. Clarke. und Stanley Smith auf die Suche, von welcher sie jetzt nach dreimonatlicher Abwesenheit zurückgekehrt sind. Sie haben die Gewißheit erlangt, daß die Verschollenen von Indianern ermordet worden sind und die rothhäutigen Unholde noch andere Gräuelthaten verüb! haben. 52 Tage befanden sich Smith und Clarkc auf dem Marsche, als 'sie am Ufer des Squamish Flusses unter einem steilen Abhang einen Filzbut fanden, welchen Vill Clarke als das Eigenthum seines verschwundenen Bruders Jack erkannte. DaS ist Jack's Hut", rief er; die rothhäutigen Hunde haben, ihn und Barden ermordet, worauf sie bis Körper in den Fluß geworfen haben." Smith konnte nicht umhin, ihm beizupflichten, allein auf sein Zureden drangen sie noch weiter in die Wil)niß vor. Am 112. Tage erreicht si; Franklin. Da ihre Provisionen knapp wurden, setzten sie ihren Marsch fort, in der Hoffnung, auf ein Lager von KleenakleenuJndianern zu stoßen. Drei Tage später erblickte Clarke, 'der ernen Fels erstregen hatte, in einiger Entfernung ein weidendes Pferd und ein Blockhaus. Es war offenbar eine Ansiedlung eines Weißen. Als sie na z:r kamen, trabte das Pferd wiehernd auf sZ: zu, einen Menschen sahen sie je-, doch nicht. In dem Blockhause war kein Anzeichen von Leben- wahrzuneh men. Die Männer klopften, erhielten ber keine Antwort: in der Hütte war kein Mensch. Im Innern befand sich ein Bett, dessen Decke bei Seite geworfen war, als hätte Jemand dasselbe so eben verlassen. In einer Ecke stand eine Büchse, nahe bei lag. Munition; verschiedene Fallensteller- und andere Geräthe fanden sich ebenfalls vor, aber von Lebensmitteln keine Spur. . In der Tasche einer alten Weste fand Smith ein Notizbuch des verschwundenen Ergenthümers. Sein Name war Alex McNeil und war er mit seinem mit Werkzeugen und Vorräthen belade, -nen Packpferde vor einem Jahre von Chilcot'm nach dein Kleenakleena Thal aufgebrochen, um sich dort anzusiedeln. Wohlbehalten kam er an und in zwei Monaten klärte er einen Acker Land für bat Pflug. Dann hörten die Eintragingen auf. Clarke schnitzte darauf ein Stück Brett zurecht und nagelte dasselbe un einen Baum, nachdem er auf dasselbe geschrieben 'hatte: Alex. McNeil, Rancher. von Jndianern ermordet." Dreißig weiter den Fluß hinab stießen die. Männer auf wettere stumme Zeugen von Indianer, gräueln. . Sie fanden ein özes' BlockHaus' mit zwei Betten; die Decken, Kissen und Kleider waren verschwunden, dagegen fanden sich die Geräthe eines Fallenstellers vor. In der Platte eines roh gezimmerten Tisches waren die Anfangsbuchstaben JR. McC., R. A. 1891" eingeschnitten. Wer wiren diese Unglücklichen, welche offenbar ebenfalls von Indianern erschlagen waren? Smith ließ in der Hütte ein Stück Papier zurück mit der Inschrift: Die früheren Bewohner dieser Hütte von Indianern ermordet. Hütet Euch vor Ein-Auge und seiner Bande Diesk Entdeckung boirahn:' Smith und und Clarke die Lust an weiteren Abenteuern;-sie waren herzlich - froh, als sie die nächste Ansiedlung mit her'.er Haut erreicht. hatten. Zerschossene Panzerplattcu. Die vielgepriesenen , Panzerplatten von Nickelstahl, welche in den Etablissements von Carnegie & Co. für unsere Bundesmarine angefertigt sind,, haben die Feuerprobe nicht bestanden: Holtzer Proiectile, die aus einem achtzölligen gezogenen Geschütz mit einer Geschwindigkeit von .1600 Fuß abgefeuert wurden, haben die-. Platten in Stücke zerschmettert und die Jllusinnen der Fabrikanten wie mancher Qfficiere gründlich zerstört. Es war dies das erste Mal. in der Geschichte unserer reconstruirten Marine, daß Panzerplatten sich so schlecht bewährten. Für das Probeschießen war aus den gelieferten 600 Tonnen Panzervlatten eine Platte, deren Stärke zwischen 11 1-2 und 14 Zoll variirte, gewählt. Mit solche Platten sollten die Barbettebatterien des- Monitors Monadsnock". die Seiten des Paritan" und der Thurm des WidderS Katahdm" gepanzert werden. .Dieselben waren nicht nach vem neuen Harvey-Berfahren gehärtet, welches von iefct ab bei der Fabrikation von llen Panzerplatten für die Marine zur Anwendung selanzen' wild.' Dje,
Probe sa'nv in nbian Head statt uno wurden im Ganzen auf die betreffende Platte nur zwei Schüsse abgefeuert. Mit dem ersten Schuß, dessen ProZectil eine Geschwindigkeit von 1631 Fuß in der Sekunde hatte, wurde entschieden, ob Carnegie & Co. zu der ausbedungenen Prämie berechtigt wären. Das Geschoß traf die Plaite und prallte, in kleine Stücke zerschmettert, ab: aber auch die Platte selbst wies bedenkliche Risse und Sprünge auf. Damit war die Prämie dahin. Beim zweiten Schuß hatte das Projectil eine etwas geringere Geschwindigkeit, aber der Effect war noch verderblicher. Ein Stück der Platte wurde vollständig abgerissen, die Nisse waren weiter und das schwere Eichenholz, welches den Schiffsrumpf darstellte, blosgelegt: die Platte war vollständig zerstört. Die Officiere des GeschützDepartements sind außer Stande, für das negative Resultat der Probe eine Erklärung zu geben. Alle bisherigen Proben haben einen durchaus zufriedenstellenden Verlauf genommen und dargethan, daß wir Panzerplatten anfertigen können, welche denjenigen fremder Kriegsschiffe überlegen sind; dieser Nimbus scheint jetzt' zu schwinden. :
Im Dienste der Humanität. . Das niederträchtige Treiben des ah Wohlthätigkeitsschwindler" verurtheilten Ehepaares Zierenberg in Lonvon, dessen an dieser Stelle Erwähnung geschehen, erscheint um so abscheulicher, als die Skandalaffaire ganz dazu geeignet ist, bei dem großen Publikum Vorurtheile gegen andere Wohlthätigkeitsanstalten hervorzurufen. Als Gegenstück zu der Zierenberg'schen Hölle mag deshalb auf das Unternehmen des Dr. Bernardo hingewiesen werden, welcher in London, in Jlford (Esse?) und in Canada im Dienste der Humanität thätig ist. Dr. Bernardo, der Sohn eines eingewanderten Deutschen, ist Arzt in London, widmet aber seine öauptthätigkeit der Rettung verwahrloster Kinder. In 23jähriger unermüdlicher Arbeit hat er schon gegen 13.000 Kinder vom sittlichen und wirthschaftlichen Untergange errettet. ' Im Oktober 18ZZ Halle er beispielsweise allein für 3000 verarmte und verkommene Kinder zu sorgen. Der Sitz seiner segensreichen Wirksamkeit befindet sich in Ost-Lon-don, in Stepney Causeway, einer engenSeitengasse von Commercial Road. Er l,at dort in einem einfach im Kasernenstil gehaltenen dreistöckigenHause ein Knabenheim eingerichtet. Die oft in einem unglaublichen Zustande von Hunger, Lumpen und Ungeziefer aufgenommenen Knaben werden hier zu regelmäßigem Leben, das bei guter Kost und sorgsamer Pflege nutzbringender Arbeit wie verdienter Erholung in gleicher Weise Rechnung trägt, geradezu von Neuem geboren. Sie erlernen ein nützliches Handwerk und werden so in die Lage versetzt, später auf eigenen Füßen ihren Lebensweg zu gehen. Noch interessanter als das Knabenheim ist das Mädchenheim des Dr. Bernardo. Es liegt nicht in London selbst, sondern in Jlford. Grafschaft Essex, und ist mit der Eisenbahn in einer halben Stunde von Ost-Lon-don aus zu erreichen. Da sich für Mädchen, die naturgemäß für Haus und Familie erzogen werden sollen, eine Kasernirung nicht eignet, hat Dr. Bernardo . hier ein eigenes kleines Dörfchen von 57 Gebäuden, don denen 52 kleine saubere und hübsche WohnHäuser sind, erbaut. In jedem Hause können 16 bis 20 Mädchen unter der Aufsicht und Pflege einer Hausmutter Aufnahme finden. Auch für ganz kleine Knaben und Mädchen sorgt der treffliche Mann durch die Errichtung eines eigenen Babies Castle" in Hawkhurst. in Kent. während für ältere Burschen und Mädchen.deren Vorleben und. Einfluß gerechte Bedenken gegen ein gedeihliches Zusammenleben mit Kindern entstehen lassen muß. besondere Heimstätten vorhanden sind. So gibt es ein Arbeitshaus für junge Burschen zwischen 17 und 21 Jahren; besonders erwähnenswerth ist aber das Sturge House". das sittlich verwahrloste Fabrikarbeiterinnen zu tüchtigen Hausmädchen erziehen will. Die Burschen und Mädchen läßt Dr. Bernardo meist. nach Canada auswandern, da ihr Aufenthalt in England, wenigstens für die erste Zeit, nicht ganz ohne Gefahr ist. Gegen 4000 Personen sind bereits aus feinen Anstalten nach Canada übergesiedelt.wo er in Manitoba. einem kalten, aber gesunden und fruchtbaren Landstrich, eine eigene Kolonie gegründet hat. Auch auf die Erwachsenen. hauptsächlich auf die Eltern dieser Kinder, erstreckt Dr. Bernaxdo. seine. liebende Fürsorge, indem er sie durch geeignete Vorträge, die oft auch von . ajenvredigern abgehalten werden,' auf die unheilvollen Mithingen der Arbeitsscheu und des Branntweins unablässig hinweist. ' Die Vorträge finden meistens in einem Saale statt, der 3200 Zuhörern Platz gewährt. Welchen Segen diese Vorlesungen stiften, erhellt zur Genüge aus der Thatsache, daß der Saal für die Besucher nicht mehr ausreicht, so daß zwei andere große Lokale erworben werden mußten. Schüsselwaschende Maschine. Arm Schllssekwasche?. iekt wird auch Eure. Industrie, die so manchem grünen" Einwanderer von draußen das erste großstädtische Unterkommen gewährt, von der Alles erobernden Maschine geschädigt! Wenn sich die Va en -ScbüsselwasckMaschin überall in solchem Maße bewahrt, wie im National Hotel" in un lerer Au?iöeShauptstadi, 'dann tann we. nigstens an großen. Plätzen die 5tofil der Schüsselwascher bedeutend vermin? tottt werden. Mit dieser Maschine, zu deren Bestandtheilen u. A. ein bru n. nenartiger Wasserbehälter, ein verschiebbare Krahne? mit Haken zum Hinablassen und ir anderer zum 5eraufholett fces- Qtffiyiß mr enteren
Ende der Maschinerie, und Drahtkörbe gehören, werden in einer Stunde 1000 bis 1200 Geschirre warm und heiß gewaschen, getrocknet und zum Beiseite, stellen fertig gemacht. Dabei hat diese Maschine bis jetzt noch nicht ein einziges Geschirr zerbrochen. Das Abtrocknen geschiebt mittels bloßen Verdunstens des heißen Wassers.
Vom Jnlande. Ein Velociped mit einem Mäste, .sowie einem zehn Fuß im Quadrat enthaltenden Segel besitzt ein Radfahrer in San Vernardino, Cal. Er behauptet, mit diesem Fahrzeuge, wenn er den Wind im Rücken hat, 30 Meilen die Stunde zurücklegen zu können. Ein hervorragendes Mitglic'd des Vereins christlicher Temperenzweiber in Lanstng, Mich., Catherine I. Ketchum. ist dieser Tage in einen argen Skandal verwickelt worden. Sie wurde nämlich von dem dortigen Kreisgericht schuldig gesprochen, einem Photographen zur Herstellung eines unsittlichen Bildes als Modell gesessen zu haben. Der Prozeß hatte drei volle Tage in Anspruch genommen und' die Aufmerksamkeit des Publikums in hohem Grade beschäftigt. Ein angesehener Bürger in Elwood in Jndiana kaufte in einem Kaufladen für zwanzig Cents einen Krautkopf. Er trug ihn nach Hause !und seine Frau machte sich daran, ihn zu Salat einzuschneiden. Das Messer stieß beim Schneiden auf einen harten Gegenstand, der sich schließlich bei wei,'terem Schneiden als ein Zwanzigdollar - Goldstück entpuppte. . Als aber die Frau darauf den Krautkopf völlrg auseinanderschälte, fand sie noch ldrei Zwanzigdollar-, zwei Zehndollar,und ein Fünfdollar - Goostück in den 'Blättern eingewickelt vor. Offenbar chatte Jemand das Geld in dem Kraut!kopf versteckt, als er noch kleiner war, und ihn .später nicht mehr auffinden können, so daß die Goldstücke von den Krautblättern überwuchert werden 'konnten. In den New Fork'schen Counties Delaware und Sullivan fehlt es in diesem Winter den Jagdliebhabern nicht an Wild. Bei dem Beginne der Schonzeit für Rehe und Hochwild gab es eine Menge Bären und andere wilde Thiere. Jn den Sümpfen im Gebirge hausen in diesem Winter min bestens anderthalb hundert Baren. Auf den Bergen bei Downsville im County , . ... v?.r. cny i . delaware lagen m 'oiejem dinier i jetzt vierzig Nrmrode der Bärenjagd ob. ' In anderen Gegenden wurden eine Menge Wildkatzen und Bergkatzen erlegt; eine der letzteren, welche am Sonntage vor acht Tagen in demWalde bei Fish's Eddy an der Delaware Strecke der Erie-'Bahn geschossen wurde, wog achtunddreißig Pfund und maß von der Schnauze bis zur Schwanzspitze fünf Fuß. I n d e r U m g e g e n d v o n Winamac in Jndiana herrscht große Entrüsiung über die grausame Behandlung, welche der eine halbe Meile außerhalb des Ortes wohnhafte Gärtner Lewis I. Noe seiner Frau hat angedeihen lassen und welche schließlich seine Verhaftung zur Folge gehabt 'hat. Einst war Noe einer der angesehensten Bürger des Countys und ivurdo mehrere? Male zu dem Amte des County-Vermessers erwählt; ferne Frau ist die Tochter des ehemaligen County-Schatzmeisters Jacob Vyers. Vor mehreren Jahren er gab er sich dem Schnapssuffe so stark, daß er im vorigen Jahre für verrückt erklärt und in der Langcliffe'schen Jrrenanstalt in Logansport untergebracht wurde. Er verblieb dort nur eine kurze Zeit, da die Anstaltsbeamten ihn mehr für einen schlechten Kerl als für verrückt erklärten. Am Dienstag prügelte er seine Frau durch; als feine Tochter der Mutter zu Hilfe kam. wandte er sich gegen sie und jagte sie mit einem Knüttel in der Hand eine halbe Meile weit; mehrere Male schlug er das Kind und warf es sogar einmal zu Boden. Sein Nachbar Krebs hatte dies gesehen und kam dem Kinve zu Hilfe. Während der unbarnchrzige Vater sich mit Kcebs herum st ritt, flüchtete das Kins in das nächste Nachbarhaus, .wo es noch jetzt in Folge der Ueberanstrengung uno dr von dem Vater erlittenen Mißhandhingen auf den Tod erkrankt liegt. Abenös Hörten Noe's Nachbarn wiederum. von dem Noe'schen Hause her Geschrei U7.d eilten dorthin. Sie trafen Frau Noe mit ihrem Säuglinge auf dem Arme auf einem Stuhle sitzend an, während ihr Mann sich damit verqnügte, die Frau rechts und links zu backpfeifen. Damit nicht zufrieden, begann er sie mit der linken Hand an der Nafe zu ziehen und ihr mit dem steifen Zeigefinger feiner Rechten in die Augen zu fahren. Wenn der Kerl nicht irrsinrrig ist, verdient ex nach Delcrware'schem Rezepte am Prügelpfahle Ztrafe zu erleiden. , Jabez English, ein Schaf'Hirte, der nicht weit entfernt von, Tombstone in Arizona wohnt, hatte' vor wenigen Tagen mit einem Berglöwen ein sonderbares Abenteuer. English war gerade damit beschäftigt, sich eine neue Hütte zu bauen, da seine frühere niedergebrannt war, als er, auf Um Qacfc arbeitend, plötzlich ein großes Thier aus dem Walde hervorkommen sah. Wie es scheint, hatte seine Mittagsschüssel den Appetit e? Bestie erregt. In derselben befand sich Speck und Brot. In der Hoffnung, die Bestie zu vertreiben, schleuderte English seinen Hobel nach derselben. Das Eisen traf das Thier an den Kov und verursachte einen tiefen Schnitt, worüber dasselbe' in Wuth gerieth. Es nahte sich nun der Seite der Hütte und versuchte auf's Dach zu IpttngkL. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gab dr Berglöwe seinen Plan auf. Er hielt sich jn der Nähe der Hütte, brüllte, und fleischte die Zähne., Da English keine Waffen besaß und auch Niemand in der Nähe wohnt, den er. hätte zu Hilfe rufen können, blieb ihm nichts andues Übrig, als geduldig auszuharren, bis Kr owe. W Wachetöltenö müde
werbe. Die Nächi brach herein. Es bar so kalt, daß English befürchten mußte, bis zum Morgen zu erfrieren. Während dieser Zeit wurde seine Frau, die in Santa Anna, einem kleinen Gebirgsdorfe. wohnte, über sein langes Ausbleiben beunruhigt. Sie verschaffte sich eine Laterne und suchte nach ihm. English konnte in der Finsterniß !seine Frau nicht sehen, aber der Löwe sah sie und wollte auf sie zuspringen. Sie hielt ihm nun die Laterne vor. und der Berglöwe lief etwas seitwärts. Jetzt erkannte English seine ZFrau und rief ihr zu, nach dem. Dorfe zurückzugehen. Sie gehorchte, wobei sie die Bestie nur dadurch von sich abhalten konnte, daß sie sich öfters umdrehte und ihr den Schein der Laterne in die Augen fallen ließ. Als sie Santa Anna erreichte, rief sie laut: Ein Löwe, ein Löwe!" Einer der Dorfbewohner hörte ihr Rufen, ergriff seine Flinte, ging hinaus zu der Hütte und erschoß die Bestie. Frau EngUsh, eine kleine Mexikanerin, ließ aber nicht nach, bis sie das Fell des Berglöwen, den man in das Dorf gebracht hatte, erhielt. Man schenkte es der muthigen Hirtin gern als Schmuck der neuen Heimath im Thale. Frau John L. Livingstone aus der Umgegend von Angleton nahe der Grenze des gleichnamigen County's in Jndiana spie neulich Abend aus
ihrem Magen eine vollkommen ausgeWachsens Maus aus. Sie hatte sich unwohl gesuhl und machte die kraftign eck r nr i . - uen er ucye, ein lwas. vas ue ve lä'stigte. aus ihrem Magen auszuwerfen. Sie nahm ein Brechmittel und als dies wirkte, kam das Mäuslein zum Vorschein. Wie es in den Magen der Frau kam, ist kaum zu begreifen; sie glaubt, daß ihr das Thierchen im Schlafe in den geöffneten Mund ge schlüft ist und daß sie es alsdann unwillkürlich verschluckt hat. M Deutsche Loeal-Nachrichten. Provinz Brandenburg. In Berlin hat Dr. Wilh. Schwartz Director des Louisen-Gymnasiums sein l!0jähriges Doctorjubiläum ge feiert. Das Denkmal für Schulze Delinick wird mit Bewilligung bei Maaistrats auf dem Sausvoiateiplatz dortselbst zur Aufstellung gelangen. Geh. Sanitätsrath Dr. to. nun mann. 64 5akre alt. ist dortselbst ge starben. Selbstmord beging der Frauenarzt Dr. Awater. Auf einer Treibjagd wurde der Gutsvesttzer ustrow aus Hohen-Schönhausen durch einen Sckuk sckwer verwundet. Die Zündwaarenfabrik von Klimitz wurde durch eme Explosion zerstört. um in der kommunalen Verwaltung au ßerst seltener Fall hat sich ereignet Es wurde von der Stadtverordnetem Versammlung beschlossen, einen Kaufmann Lanaensckeidt. weil er sich aeweigert hatte, ein kommunales Amt zu übernehmen, aus drei Jahre um cm Achtel stärker zu den communalen Steuern heranzuziehen. Die Appreturanstalt und Maschinenfabrik von Fr. Gebauer in Charlottenvurg ist von einem verbeerenden Brande heimgesucht worden. Jn Potsdam feierte ' ' . . v rt der Oberstavsarz: a. x. r. angc. der unter dem Namen Philipp Galen" ,ablreicke Romane, wie .Der Irre von CZ ames" Der arüne Velz". .Der Löwe von Luzern" u. a. m. geschrieben hat, seinen 80. Geburtstag. In Groß-Wubiser starb der Küster und Lehrer emer. Nademacher, 89 Jahre alt. nachdem er dort 52 Jahre treu sein vebramt verwaltet hatte. Im Juni vorigen Jahres feierte er seine Hochzeit. Seme ihn uvenevenve ainn ,u 91 Jahre alt. Provinz O st-P r e u ß en. . in Quittauen. Kreis Preußisch Holland, ist der Arzt Dr.. Cosack an einer Morvbiumveraiftuna gestorben. Aur Linderung eines asthmatischen Anfalls gab er sich oine Einspritzung. welche er aus er,eyen zu starr ge mackt batte. ' Gutsbesitzer Matz-Poninken wurde als Untersuchungsgefangenex in das Gefängniß zu Schippenbeil gebracht. M. steht im Verdacht, kürzlich sein eigenes Wohnhaus in Brand gesteckt zu haben. Der Rektor der Tragheimer M'ädckenscbule in Königsberg, Herrmänn, welcher seit dem Frühjahr 1889 Holz und Cokes, welche sur die Heizung der Sckule bestimmt waren, zur Heizung seiner Privatwohnung verwensdet hatte, wurde von der. Strafkammer we nn ?TnfrrsfTrtrtitTTflr als A TOnnsltfTT ßil MV. .V . O O " fängniß verurtheilt. Bei dem letzten Schneetreiben wurde, auf' dem Wege . . r y . i , rr '. . i ' " v OT J Himsucn sju Virru uijv uauuucw die aus der Schule nach Hause kehrende Schülerin Joppien'aus Wangnicken im wahrsten Sinne des Wortes im Schnee lebendig begraben.. Erst nach mehreren Tagen wurde, die Vermißte im tiefen Scbnee unter einem Baume liegend todt . . r . . .i . ..
uusgksunoen. ; Pro vi st z West-Preußen. ; In der Werkstatt der "chemischen Waschanstalt von Max Radzio zu Thorn ezplodirte be! der Reinigung von :, Bettfedern ein Ballon Benzin, Der Inhaber und seine Schwester, welche von der brennenden. Flüssigkeit Übttschüttet wurden, fanden in den Flammen ihren Tod, Der Rittergutsbesitzer unV Hauptmann a. D. Strecker aus Radmannsdarf hat sich auf freiem Felde in den Klintschtauer Bergen, erschossen. Er war nach Greijdenz gefahren, hatte dort einen Arzt gesucht und sich dann einen Revolver ' gekauft ,Auf I der Heimfahrt sprang er. aus dem Wagen, und machte seintjiz' Leben abseits vom Wege ein Ende,' . ' Provinz Schlesien.' In der. Gruschwitz'schen ' Fabrik, zu Neusalz stürzte der Maschlnenwärter Sander aus Alt-Tschau in dem Färbereigebäude' von einem Aufzuge auy beträchtlicher Höhe herab und fand seinen 'Äod znsg: eines Schädelbruches. ' Das Hotel .Rübezahl in. Fsinsberg, das etwa 30 Jahre bestanden hat, Zst abgebrannt '; an seiner Stelle oU ein imposanter Neubau errichtet Werders. " ' ' ""' " ' -5.
Konrad' Weiß, der Inhaber d?r in Zahlungsstockung gerathenen Kolo-nial-Firma S. G. Pauser in Breslau, hat Selbstmord verübt. Jn der Karlssegen-Grube bei Kattowitz ist ein alter Förderschacht zusammengebrochen; das Ersaufen der Grube ist unvermeidlich. Zur Verhütung einer Explosion werden sämmtliche Kessel ohne Dampf gelassen. Ein großer Theil der Arbeiterschaft ist brotlos, der Grubenverwaltung erwächst ein bedeutender Schaden. . Provinz Pommern. . Jn Stettin hat sich ein Verein Freie Bühne" gebildet, der nach Berliner Muster die Aufführung moderner realistischer Stücke plant. Das Interesse für das neue Unternehmen, an dessen Spitze u. a. der Oberregisseur des Stadttheaters, Cotta. steht, ist bisher nur sehr gering. Auf der märkisch-friedländer Chaussee wurde der Brauer Gustav Koppe aus Berlin ermordet aufgefunden. Die Leiche wies am Kopfe drei tiefe Stichwunden auf. Die muthmaßlichen Thäter, zwei reisende Handwerksgesellen, sind bereits verhaftet und in'sAmtsgerichtsgefängniß zu Falkenburg' eingeliefert worden. Jn Saßnitz auf Rügen hat die Sturmfluth ungeheuren Schaden angerichtet. - ' - - Provinz Hannover. Jn Hannover sind die Postbriefkästen längere Zeit hindurch in systematischer Weise beraubt worden. Todt aufgefunden wurde im Walde der 48jährige Kaplan Ludorf der Jburger katholischen Gemeinde. Derselbe litt an epileptischen Zufällen und hat in Folge eines solchen Anfalls bei einem Spaziergang den Tod gefunden.
Der Burgermeister Dr. Schraver von Wunstors ist in Hlldesheim zum iun stischen Senator gewählt worden und wird schon in nächster Zeit dorthin übersiedeln. Der wegen Ermordung der Dienstmagd Dorothea Schmalfeld steckbrieflich verfolgte Maurer Herm Beeken ist in Toppenstedt verhaftet und ln das Gefängniß zu Winsen a. V. abgeliefert worden. Kürzlich bra chen Nachts die Hunde des Fabrikanten A. in die Schafheerde des Schlachter meisters Linze zu Münden ein. 23 Schafe wurden mehr oder weniger zerrissen, 13 erstickten und nur 17 blieben unbeschädigt. Provinz Posen. Der Sozialpolitiker Frhr. Georg v. Massenbach-Pinne, Begründer der Arbeiter-Kolonie Alt-Latzig und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Provinz Posen, ist gestorben. Jn Brombera erschoß sich in der Kaserne der Einjährig-Freiwillige Knopf von der dritten Kompagnie des 34. Fu,t-lier-Regiments. Verletztes EhrgesUr) soll die Ursache gewesen sein. Der Unglückliche war der Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers m der Jnowrazlawer Gegend. Im Alter von 81 Jahren ist der freireligiöse Prediger Johannes Czerski zu Schneidemühl gestorben. R h e i n-P r o v i n z. Der Doppelmörder Am Winckel in Cöln. welcher seine Braut und die Frau Nelles tödtete, sowie den Ehe mann der letzteren zu tödten versuchte, ist zum Tode und 10 Jahren ZuchtHaus verurtheilt worden. Jn Aachen starb der Oberpfarrer von St. Foilan, Stadtdechant und Ehrencanonicus Planker. Der Messerarbeite: Fried rich Blasing von Solingen, der Mör der der achtjährigen Clara Schlür mann, wurde zum Tode verurtheilt. Aus dem Sprengstoff-Magazin des Bau-Unternehmers Burger' zu Saarbrücken sind 20 Guhr-Dynamitpatro nen und 150 Spreng-Kapseln und aus dem Sprengstoff-Magazin des Bau Unternehmers Ackermann 1 1-2 Kilo gramm Guhr-Drmamü durch Ein bruch in die erwähnten Gebäude entwendet worden. Der Tagelöhner Heischeidt aus Krönender welcher im Jahre 1887 wegen angeblichen Noth zuchtversuchs zu acht Jahren Zucht hauö verurtheilt worden war, wurde tm ' Wiederaufnahmeverfahren vom Schwurgerich! in Elberfeld freigespro wen. ei cheiot bat vier' ayre um schuldig im Zuchthause zugebracht. Provinz Westfalen. Der penstonirte, Lehrer Bettcheiz in Langscheid ist in seiner Wohnung von Raubern überfallen und geknebelt wor den. Die Strolche stahlcn 25 Mark Baargeld und emen Revolver. Com merzienrath Gust. Selve in Alten hat für die .bedürftigen Krieger und Kriegerwittwen des Kreises Altena der V . p : em'tr V i Acaiier-Auuyelm- uno oer Älcroria National - Jnvalidenstiftung "die Summe 'von 10.000 Mark übergeben. In Münster feuerte ein Arbeiter, dez sich in Begleitung eines Matrofen Ut r ' T v . r p sano, einen neooiveriazug aus ven Wachtposten der Jnsanterie-Caserne ab, glücklicherweise ohne zu treffen. Die Untersuchung hat ergeben, daß der Arbeiter und der Matrose lange Zeu zusammen gezecht hatten und daß der Marinesoldat völlig unschuldig an dem Anschlag ist. Der Arbeiter ist verhaf. tet. Irr Hagen' und Bocholt 'wurde je ie!n-Bremser vom Zuge ühexfährea und getödtet. . v ' - : Thüringische ' FürstenthU. " . - m e r. ' Auf dem Bahnhof Schonau gerieth in . Folge einer Lämpulexplosion' ein Wagen eines.Personenzuges in BranV, Drei 'werthvolle ' Rennpferde verbrannten. Ein Kutscher erlittVrandwunden. ' Ein Zivverlein ' Verein, ver an Podagra' und änderen Uehelr Leidende als 'Mitglieder "anrnrnnit. fthee nur srst dann, wenn sie 8 Tage -Culi ti "fijc '" en.?: cyuy-. ,iuc, gai Zjiq II? vcyia aebildet. Der frühere Inhaber und Letter eine? höheren Töchterschule in trr . ; . cm u rrn ' ' . . " kvkllnar, elüyffr? zikize?, ivuroe wegen Verbrechen gegen d e Sittltükett zu einem Jahre Gefängniß verürtheilt. - nfüi rt: :.tri"t.f . c: r.-. tiuji jxiiujciiuicüiiuuic ixu oer taun Gustav Becker in Werniaerode in Sen lehien Jahres verübt.- Er gestand v. ti.-:jc.i . w :vr v ' uvi vciiui ein, vicuuui in mz reuz-. riräze. Dreimal m die Liebfrauenkinbe .
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und zweimal m die Theobaldikirche. eingestiegen zu sein und Altarlichter, Altarleuchter, eine Altardecke und Gesangbücher gestohlen und auch die Sammelbüchsen erbrochen und ihres Inhalts beraubt zu haben. Das Gericht verurtheilte ihn zu einer Gesammtstrafe von 4 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. Provinz Schleswig-Hol-stein. Nach Verübung großartiger Veruntreuungen sind die Bankiers Gebrüder Jean und Louis Halberstadt aus Altona verschwunden. Ihre Passiva betragen über eine halbe Million. Die Altonaer Kriminalpolizei hat eine Falschmünzerbande verhaftet. Es wurden Formen und Tiegel beschlagnahmt. Die Bande hat das Falschmünzergewerbe in großem Umfange betrieben. Jn Kiel wurde der Matrose Busch von der ersten TorpedoAbtheilung, der wegen Überschreitung seines Urlaubs verhaftet war und einen Fluchtversuch machte, von einem Posten erschossen. Dem Sanitätsrath Dr. med. Ions dortselbst erneuerte aus Anlaß seines fünfzigjährigen Doctorjubiläums die medicinische Facultät das Doctordiplom. Provinz Hessen-Nassau. Jn Wiesbaden ist Herr Moritz Ga-
bel, langjähriges Vorstandsmitglied des Vorschußveretns, dem er seit dessen Bestehen angehorte, gestorben. irr flsstt2firtbn ftrifrtfTtrt ffDrttnr v ui uiwuvm III lav -"V"XV von Ckamisso. ein Sohn des Dickters Adalbert von Chamisso, ist während eines temporaren Ausenthalts in Paris von einem jähen Tode ereilt worden. In. das Postamt zu Hattersheim ist ein Einbruchsdiebstahl. verübt worden. Superintendent Rollmann in Fulda ist im Alter von 80 Jahren gestorben, Cu . PV H 1 ' m siaolwaioe von ranisurl a. M. hat sich der WeiKbinder Geniert von Neu-Jsenbura erschossen. Jn Bockenheim hat sich der Schuhmacher Ruppert in der evangelischen Kirche erhängt. Die Leiche des vor einiger Zeit aus Wormertshausen verschwun denen greisen Lehrers F. Trusheim ist in einem Walde aefunden : der Un glückliche ist ermordet worden. Provinz Sachsen, Rff. zst s. ra.A mz,zstf. rn-c n. v.. XT.n a,.i -wi jv l vw. hv.3i.uh 4iu. xji rfiiuyuici, vei uiicjic juuqiiu an der dortiaen Universität, aestorben. Die große Braunkohlengrube Löy . . derourg, welche für sämmtliche Faori ken in Staßfurt und Leopoldshall lie fert, ist ersoffen. Nheinpfalz. Großes Aufsehen erregt die Verhaf tuna des Wirthes und Vierbrauers Michael Teutsch, sowie seiner Vhefrair m Sperzer. Mehrere Personen aus den besser situirten Kreisen sind mit in die unsaubere Geschichte verwickelt. Die Gemeinde Ebernburg beabsichtigt zwei durch den Grasoach und den alten Wallgraben getrennte Ortstheile durch eine neue Brücke zu verbinden; dieselbe wird 5000 bis 7000 Mark kosten und r c . cr ire . 0ü oaio in 'angriff genommen wer den. Jn Erdesbach brannte das Wohnhaus des Ackerers C. CarteriuZ mit ' Scheuer und Stallung gänzlich nieder; ebenso wurde der Dachstuhl deZ dem Ackerer Theobalt gehörigen Nach barhauses theilweise zerstört. Beim rn t . on . ry r eriaoen von anen an, oer vzitn bahn zu Nheinheim kam ein Balken in's Fallen und traf den Zlinmermann Heinrich Kühn so heftig auf die beiden Beine, daß jedes derselben zweimal brach. Der Verunglückte ist Vater einer zahlreichen Familie. Der Schiffsknecht Ernst Hohm hat an der dreijährigen Tochter des Schuhmachers Gatza in Bromberg kinen Lustmord verübt und die Leiche in den Bromberger Kanal geworfen. wo dieselbe gefunden wurde.' Der Mörder ist verhaftet und hat die Thaj eingestanden. - .zn ffrankrelch hat man stets Geld, wenn es . sich darum hanii rrn c . , rieii. arone Scanner ourcu ein uenrmal zu ehren. Die vor wenigen Wo mm r m ff chen eröffnete uoscrlption ' sur ' ein Gounod-Denkmal ist. nachdem die .Zeichnungen bereits 200,000 Francs erreicht haben, nunmehr geschlossen worden. ' Auch eine musikalische Anlage.. Ihr Herr Vetter sicher musikalisch. vttm das t t er nicht. Und ich sage Ihnen: Sie irren sich. Er ist doch musikalisch. Ich wenigstens habe in meinem ganzen rt . e..r." nrn . eoen einen ausgeoia eueren cen schen noch nicht gesehen! ' 3. C. H0KIUaTG?S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Getränkt und Cigarren. 100 bis 330;0 jährlich können durch unseren Coperativ.Zplkulation!Plan gemacht erden. Sendt um Cir5ular Frei verschickt. tveinman & o.r - 60 & 62 Broadwav, New York. Beste Referenzen. C0PYRI CA1V I OBTAIN A PATENT Vn. Prompt nawer nd an honest opmion, writo to 11 II N N Ac CO. woo hare bad oearlr flsty reara.' expenenee ia iba patyr pvuoesa. Commiuitcationa BtrlctlT crmfldftntlal. 'A. IlanrfhAAfe nt intarnuxion poncerninc Patent tnd bo U ,K uia uu eni rree, aio a c&taioffua 01 xbeebasi. r A . A . t . 1 . M A 2i aad clentlfla booka aent - PU1 nonwWarcUBflc Biericaa, and tboa ara brousbt wtdel Uforethe cabHawit.! cn iqruuga mm vo. recva vw wvm w uo aai T VSI . iisueoweeuT. eieffaauy uiustratod, haa byfar thi ut. eieRaouy um Irenlatlon o( any (3 mjemr. Sampla w mo uiTBowr. -i oii Apienaia P. laiKen cireiuanon or any Boientlfie work In tha rono. . at 3 yea Bauainar KalUc ur Kdluon. to , montily, cwupia vopiea wmt rrrm. 35 ayear. 8ina tlful pUtea, in eolara, and Photorrapha of cew rppiea. cecu. atctt munner rnntntn tuun. contatu beao. hoi oaea. wtth plaaa, enab TFAW.rW- Addre oiiiig Duiidert tö abow ihm tbf
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