Indiana Tribüne, Volume 17, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1894 — Page 2

Sndiana Tribüne. Erscheint füglich und Sonntngs.

Die tägliche Tribüne- kostet durch den Tröge, ISSentJ per kZoche, die EonntagSTribüne" 5 Cent per Woche. Beide zusammen 15 llent oder M Ccxtl per Monat. Per Post ,ugeschiFt in Vor uSbejahlung 5." per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Jnd'anapoliö, 3nd., 17. Januar '94. EineNatte als Lebensretter. ES ist eine bekannte Thatsache, daß kein Bergmann den zahlreichen Natten nachstellt, welche sich in allen Bergwerken vorfinden. Die langgeschwänzten Gesellen üben tief unter der Erde gewissermaßen den Sanitätspolizeidienst auö, indem sie in ihrer Gefräßigkeit alle animalischen wie vegetabilischen Abfälle, vertilgen und dadurch verhinVern, daß die Luft durch, fauiende unb verwesende Stoffe verdorben wird;' ,sie sind also von großem Nutzen. Daß. aber eine Ratte einem Bergmann dire'ct -das Leben gerettet hat, dürfte wohl selten vorkommen. Der BergwerksIngenieur Prof. Churchill gab neulich ,in dem Montana Club zu New Iork eine Episode aus seiner Thätigkeit zum ,Besten, in welcher eine Ratte als Lebensretter sigurirte. Der Vorfall trug .sich in einem Bergwerk des südlichen Arizona, Little Whoop Up" genannt, zu; hören wir, was Prof. Churchill darüber erzählte: Zwischen denBesitzern des AtlasBergwerks und den Eigenthümern von Little Whoop Up" war ein Streit ausgebrochen. Die Ersteren behaup teten, daß die Letzteren einen Stollen in ihr Terrain getrieben und Erze im Werthe von einer halben Million widerrechtlich gefördert hätten. Ich sollte ein Gutachten abgeben und deshalb mußte ich natürlich in den Gruben der Little Whoop llp" Vermessungen vornehmen, wogegen die Eigenthümer protestirten. Nachdem endlich das Gericht die Ausführung der Vermessungen angeordnet hatte, machte ich mich mit.Dr. John R. Parks an's Werk. Aber wir. hatten die Rechnung ohne den Wirth gemacht. Der Superintendent von Little Whoop llp" eröffnete uns, daß der Stollen, welcher angeblich in das Terrain der Atlas"-Grube getrieben war, sich in gefahrdrohendem Zustand befand, die das Gestein stützende Zimmerung zum Theil verfault war und wir riskirten, von stürzenden Erdmassen verschüttet zu werden. Natürlich hielten wir seine Mittheilungen für eitel Flunkereien, die uns von unserer Arbeit zurückschrecken sollten, allein der Mann hatte nicht gelogen, wie ich mich bald darauf zu meinem Schaden überzeugte. Wir drangen unerschrocken in dem Stollen vor und stießen nach kurzer Zeit auf einen Hcmsen von wirr durch einander liegenden z:rbrochenen Hölzern, die dort offtnbar aufgestapelt waren, um uns aufzuhalten. Parks ging zurück, um eine Azt zu holen, während ich mit einer Spitzhaue die oben liegenden Balken entfernte, um auf die andere Seite zu klettern. Kaum war ich hinüber gelangt, als das lose Erz in Massen herabstürzte und zu beiden Seiten der Hölzer niedersiel. Unzweifelhaft wäre ich zerschmettert worden, wenn nicht mehrere quer über einander liegende Balken über mir eine Art Dach gebildet hätten, welches mich vor dem fallenden Erz schützte. Immerhin war meine Lage überaus kritisch. Ich steckte in einem engen Loche, in welchem ich mich kaum zu bewegen vermochte, und wenn mein Gesährte Parks mir nicht bald zu Hilfe eilte, mußte ich elend umkommen. In wenigen Minuten war die Luft verdorben und ein Gefühl überkam mich, als würde ich von den Selten meines Grabes erdrückt. Wie Schläfrigkeit überkam es mich urto um nicht von diesem Gefühl übermannt zu werden, hämmerte ich mit meinen Fäusten gegen das Gestein. Ich glaube, daß mich nach kurzer Zeit die Furcht vor dem mir drohenden schrecklichen Tode wahnsinnig gemacht hätte. Erschöpft sank ich zu Boden. Ein , schwaches, scharrendes Geräusch drang mir in's Ohr und ich faßte neue Hoffnung. Ich stieß einen lauten Ruf aus, allein Niemand antwortete mir. Einen Augenblick spater bröckelte etwas Erde nieder und ich fühlte einen frischen Luftstrom. Eine große graue Ratte hatte einen Gang in mein Grab gegraben und mich gerettet, denn die durch letzteren hereinströmende Luft ermöglichte mir das Athmen, bisParks nach Verlauf von zwei Shinden mich aus meiner entsetzlichen Lage befreite. Zu meiner großen Freude gelang es mir, die Ratte zu fangen; bis an sein Lebensende habe ich das Thierchen gehalten und nach seinem Tode ausstopfen lassen. Ich zähle dasselbe zu meinen werthvollsten Curiositäten, die ich als Bergwerks-Ingenieur gesam melt habe." Der MittelmeerKanal. Daö Projekt eines Kanals zwischen dem Atlantischen Ocean und dem Mittelmeer'ist von den Franzosen zu wieverholten Malen in Erwägung gezogen worden. Die Vortheile emer deque men, gefahrlosen Wasserstraße, die vom Busen von Viscaya zum Golf du Lion 'ührerid, nur französischen Boden durchschneiden würde, mögen allerdings groß sein; aber ebenso groß sind Äie Schwiec'?gkeiten und Kosten, welche' sich der Ausführung 'des Unternehmens entge zenstellen. Kürzlich hat der pÄnzösi &t ?knaemeur vtene nervluer-. einen Vlcm nebsö 'Kostenanschlag aüKgear tatet, demzufolge die Wasserstraße eine Lange von 370 Seemeilen von &tt zu Fee erhalten würde bei einer Breite son 144 bis 215 Fuß urfo einer Tiefe oon 28 bis 33 Fuß. In Abstanden n ... r cm 's rrr. rM..3l. son 8 zu ö Jtziizn joucii iiauwtwjf

ri:U;n von drei VkertelNflj,MuHo, 199 Ost Washington Str.

ingelegf werden, um die Fahrt zu erleichtern und Aufenthalt zu vermeiden. Der Kanal soll nicht weniger als 22 Schleusen erhalten, jede 650 Fuß lang and 80 Fuß breit. Die Herstellungskosten stellen sich nach Kervillers Berechnun auf 548 Millionen, wozu noch 'die

Zinsen des! Kapitals, wahrend der Bauxit mit weiteren 60 Millionen hinzukommen, würden. Im Ganzen müßten also rund 680 Millionen aufzebracht werden. Die Einnahmen nach Abzug der Betriebs- und Revaraurko ten iin'd von Ztervluer aus 43 Mill. berechnet, so daß das Anlagekapital sich mit etwa 5 vom Hundert verzinsen könnte. In Wirklichkeit ist aber zuf ein so günstiges Ergebniß wohl chwerllch zu rechnen. Wenn man die Erfahrungen bei anderen Kanalunternehmungen berücksichtigt, so bietet die Berechnung keine sonderliche Gewähr. Alle künstlichen . Wasserstraßen haben z jetzt weit mehr gekostet, als veranschlagt war, und dies neue Kanalprokt wird wahrscheinlich keine Aus nähme machen. Unterseeisches Photographiren. . : - Die Möglichkeit, auch unter dem Wasser Photographien aufnehmen zu können, 'ist auch hierzulande schon erLrtert worden, doch ist man diesem weittragenden Gedanken nie praktisch naher getreten. Jetzt hat ein französischer Gelehrter. Dr. Bouton, ein diesbezügliches Verfahren erfunden, das es ihm ermöglicht, photographische Bilder auf dem Grunde des Meeres, oder wenigstens mehrere tausend Fuß unter der Oberfläche, aufzunehmen, und er ist jetzt mit praktischen Versuchen im Mittelländischen Meere, unweit der französischen Zoologischen Station Banyuis-sur-Mer, beschäftigt. Ueber diese interessante Experimente wird mitgetheilt : Der Doctor trägt einen gewöhnlichen Taucheranzug mit ungewöhnlich schweren bleiernen Schuhen, damit er einen möglichst stetigen Halt unten haben kann. Besonders bemerkenswerth ist auch der Schauplatz der Versuche. Denn die Umaeaend von Banvuis-sur-Mer war von den alten Römern in der Kaiserzeit besiedelt, und manche Ruinen römischer Landhäuser und anderer Prachtbauten, die ehedem am Strand des Meeres standen, sind schon seit vielen Jahrhunderten auf den Grund der See hinabgesunken. Hier, wie vielfach anderwärts, -kann also, außer den Naturwissenschaften, auch die Alterthumskunde unter Umständen von dieser Vervollkommnung der Photoaravhiekunst Vortheile haben. sei es auch nur mittelbare, da photographische Bilder zur Suche nach Dingen führen mögen, auf die man sonst Niemals aufmerksam geworden wäre. Von den merkwürdigen Bildern, die ihm sein Apparat bis jetzt enthüllte, sagt Dr. Bouton u. A.: Hier sitzt in einer Palastnische, welche halb bedeckt ist von blauem Grundschlamm und allerlei mineralischen Bruchsrücken, ein riesiger Tinten fisch und glotzt mich mit seinen großen Augen an und strömt die dunkle Flüssigkelt aus, die ihm seinen Namen verliehen hat. während das Magnesiumlicht ihn trifft und verewigt. Fische und Thiere, die zu allen Gruppen der Wirbellosen gehören, treiben sich um meinen Kopf und Körper herum. Allenthalben sind See-Alpen überreichlich vertreten. Ich gewahre Fische. die nur aus Kopf und Schwanz zu bestehen scheinen, und andere, die wie Schlangen geformt sind. Mein Fuß strauchelt über einen Riffbau, über organische Pfeifen - Korallen, todte und lebendige, in reicher Farben Pracht, und ringsum spielen rothe und blaue Fische mit seltsamem verlängerten Mundorgan. Seemäuse sind allenthalben zu sinden, aber sie laufen nicht, wie ihreVerwandten auf dem Lande, sondern kriechen auf dem Boden der See umher; sie sind ungefähr 5 Zoll lang und anderthalb Zoll breit, und ihr Rücken ist dicht mit seidenartigem, funkelndglänzendem Haar bedeckt; ihre Augen sind leuchtend. Muscheln und Skeleite zahlloser Thiere, untermischt mit vulkanischem Schlamm, rothem und blauem Grundlehm und Korallenästen bilden den Bodensatz Dr. Bouton macht lauter Augen-blicks-Aufnahmen. Sein Apparat unterscheidet sich nicht viel von dem gewohnlichen, ist aber natürlich ganz besonders gegen Feuchtigkeit und Was. ser geschützt. In einem Fäßchen befinden sich die sog. Leyden'schen Töpfe, überdeckt von einer Glasglocke mit dem Spirituslämpchen, welch' letzteres mit dem Behälter für das zu entzündende Magnesiumpulver in Verbindung steht, das mittels des Drucks auf eine pneumatische Tube in die Flamme ge streut wird. Im Augenblick des in tensivsten Lichtes werden die Linsen des Apparates der Wirkung ausgeÜbt. Bereits haben die von Dr. Bouton producuten photographischen Bilder erhebliches Aufsehen gemacht, und man hofft, daß die in der nächsten Zukunft im Interesse der Wissenschaft stattfindenden Schiffsexpeditionen auch mit Apparaten zum untersee ischen Photographiren ausgerüstet werden, und der Gewinn dieser Expedition dadurch in bisher ungeahnter Weise gesteigert wird. Wie Dr. Bouton erklärt, ist das Aufnehmen solcher ernrv i v;. r. rr "ver im zwatx zwar mcyl ganz ungefährlich, aber nicht gefährlicher. als gewöhnliche Taucher-Experimente, und er -rath sorschunqsdurstiaen iun gen Leuten, auch auf dem Grunde von Mssen Gebrauch davon zu machen. 4 In -der nächsten Zeit will er, wenn er Unterstützung, dazu findet auch eine Anzahl seiner unterseeischen Aufnah men in natürlichen Buntfarben her ausgeben. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Icrr re r.i . ... mm jciicn, igarrcnjpigcn xc. oel iö-tt

Vom Anlande. Die Staats-Kommission von Connecticut für Skulptur hat mit Dem bekannten Bildhauer C. H. Niehaus von New York einen Contrakt abgeschlossen, nach welchem der Ge-

nannte an der ostlichen .Facade desKapitols'in New Haven, Conn., zwei Scenen aus der Kolonialgeschichte des Staates aushauen soll; die eine soll John Davenport darstellen, wie er unter dem berühmt gewordenen I5ict bäum von New Haven, der Charter Das", eine Predigt hält, die andere soll Die Überschreitung des ConnecticutRiver durch Thomas Hooker und seine Gefährten zum Gegenstand haben. Neulich Abends ging die hübsche sechzehnjährige Josie Burke in Birminaham in Alabama die neunzehnte Straße daselbst hinab, als der Civilingenieur W. B. Buchanan, früher in Chicago, ihr seine Begleitung aufzudrängen und sie an den Arm zu nehmen versuchte. Benjamin Stehelm von der städtischen Feuerwehr trat ritterlich für das Mädchen em und versuchte Buchanan bei Seite zu drangen. Als ihm dies nicht gelang, versetzte er ihm einen wuchtigen Faustschlag aus den Kopf und drei kräftige Stöße an den Unterleib. Buchanan wurde sterbend von Vorübergehenden aufgehoben und Stehelm wurde verhaftet. ' indianische Eilboten rnis Wblte Blackbird's Laaer. fünfzia Mellen südwestlich von Fort Yates in Nord-Daketa, meldeten dieser Tage in dem Fort die Ermordung von Jron Thunder, einem der hervorragendsten indianischen Kriegshelden, 'der sich auch in dem Kampfe vomlö. Dezember isyu zum Sckune Sitt'ma Bull's gegen des. sen Verhaftung durch Vundesmilitär hervorgethan hatte. Der corder, ein taubstumm Blackfoot-Jttdianer, er. scklua ibn im Scklaf mit einer Art: er widersetzte sich darauf seiner Verhaftung so heftig, daß gegen ihn Gewalt anaewendet werden mußte, wobei er sv schwer verletzt wurde, daß er bald darms starb. Die vielbesvrochene WolfsZaad in dem County Kossuth in Iowa ist wie das Hornberger Schießen verlaufen. Alle Bemühungen des apl. ?lnaham. unter die Jäger und Treiber Ordnung zu bringen, waren vergeblich gewesen. Obwohl 300 bis 400 wohlbewaffnete Jager am Platze waren. aelana es nicht, die verschiedenen Abtheilungen für das letzte Kesseltreiben zu emem geschlossenen Kreise zusammenzuziehen, und sämmtliche Wölfe, welche sich in dem Kessel befanden, brachen an offenen Stellen durch und verschwanden auf den bewaldeten Anhöhen. Die ganze Jagdbeute bestand in einem Waschbär, vierzehn Hasen und fünfzig Kaninchen, die zu erlegen an eintausend Schüsse abgefeuert wurden. Herr Alfred Gnadinger, nahe Winston HM, eine Meile südlich von Milldale. Kn., wohnhaft, 'hatte am letzrverflossenen Samstag einen Ausflug nach Milldale unternommen, Als er das Haus verließ, hatte er in demsölben eine Summe, ,von, $ll zurückgelassen. Als er spater zurückkehrte und das Geld überzahlte, verrrtifete er einen! Dollar. Ey machte toir.au f ' seinem 18jähöigen Sohn George gegenüber die Bemerkung, daß dieser den Dollar genommen habe und als der mnge Mann heftig dagegen protestirte, meinte Herr Gnadinacr, daß sodann irgend Jemand den Dollar sich angeeignet habe. Der junge Mann verließ hierauf in tiefer Niedergeschlagenheit die elterliche Wohnung. Tags darauf wurde seine Leiche nahe Winston Hm, ungefähr 200 Aards von dem Gnadinger'schen Hause entfernt, an einem Eichenbaum hängend gefunden. Der Unglückliche hatte einen Lederriemen, welchen er an einem herabhängmden Zweig befestigt hatte, zur Ausführung der That benutzt. Da seine Füße den Boden berührten, so muß er, um das Ziel der elbstvernichtunz zu errel chen, mit dem vollem" Gewicht seines Körpers nach abwärts gedrückt haben. In dem Städtchen Vrine ville in dem County Crook in Oregon hat dieser Tage eine romantische Ge schichte, welche dort gespielt hat, mit ei ner Oeirath und darauffolgender Ver Haftung der jungen Frau geendet. Vor etwa neun Jahren kam nämlich ein bubcher lunaer Bursche in den Ort um Arbeit zu suchen. Bald darauf wurde er von emem der dortigen Kauf leute in dessen Geschäft beschäftigt und zeigte sich stets treu und zuverlässig und seinem Arbeitgeber so eraeben. dak dieser beschloß, ihn als Theilhaber in das Geschäft aufzunehmen, zumal dessen blühende, jugendschöne Erscheinung dem Geschäfte fast die aanze Kundschaft des Ortes eintrug.Vor einigen Wochen verreiste der Kaufmann mit seinem zugendllchen Theilhaber und lehrt: nach kurzer Abwesenheit mit ei ner Gattin zurück, welche in ihren 3ü gen eine unverkennbare Äehnlichkeit mit dem gewesenen Tbeilbaber trua und fick schließlich als dieser entpuppte. Der Kaufn-anm wußte aber nicht allein um das ' schlecht seines Theilhabers, son. deren theilte diese Kenntniß mit einem ander:n Manne, welcher mit dem büb. schen 'che'naligen Clerk und späteren Thellba'dkr ern sehr intimes Verhält niß unterhielt und es auch nach der Verheiratung fortsetzte. Der geprellte Ehemann kam dahinter und ließ nun mehr seine Frau wegen Untreue verhaf ten. Der .uüand des Tombs gefängnises, das augenblicklich mit Gefananen überfüllt ist. aab dem Criminalrichter Smyth in den GeneralAssisen Anlaz zu beftiaen Auslassungen, deren Spitze sich gegen den modernen Kreuzritte?- Pastor Parkhurst richtete, der ihm gar nicht zu imponiren scheint. Als nämlich bei einem unbedeutenden Criminal-Processe, der im genannten 'Gerichte verhandelt wurde, ein Zeuge austrat, der nichts als belanglose Aussagen machte, ließ der Re'crder sich also vernehmen: .Die V

schäste werden jetzt schrecklich verzögert und besonders hatten die Mitglieder der Grand Jury ihre Zeit mit allerlei Fällen angeblicher Wahlverletzungen, Bankschwindels und anderer Dinge zu vertrödeln (der übelgelaunte Richter

machte hier eine Pause), deren Ergebniß gleich Null war, und so mußten einfache Criminalfälle, in denen sich Beschuldigte in Haft befanden, unerledigt bleiben." Er richtete sodann an die Mitglieder der Districtsanwaltschaft die Aufforderung, in der Erlediqunq solcher Fälle ein beschleunigtes Tempo eintreten zu lassen. In den Tombs befanden sich am vorigen Freitag 581 Gefangene, eme bisher noch niemals erreichte Ziffer, und in vielen der acht Fuß langen und zehn Fuß hohen Zellen waren vier Gefangene zu sammengepsercht. Vom Sluölande. Eine Bierwette hat die - ser Tage in Sheffield ein Menschenleben gekostet. Ein 35 Jahre alter Mann Namens Thomas Scrivener prahlte in einer dortigen Schanke einem Mittrrnker TomllNson gegenüber damit, daß er im Verlauf einerSwnde ein Dutzend Glas Bier trinken könne, wenn Tomlinson sie bezahlen wolle. Tomlinson willigte m und Scrwener machte sich soglerch an die Aufgab In einer halben Stunde halte der Unsinnige wirklich neun Gla oertilgt. Dann rief er plötzlich aus: Ich habe genug und fiel anscheinend sinnlos betrunken zu Boden. Er wurde in seine Wohnung geschafft, wo es sich zeigte, daß er todt war. Unter den Bewohnern Haidegaues (Lüneburger Haide) und besonders der Moorkolonie NeudorfPlatendorf - Westerbeck bei Gifhorn und im Kreise Jsenhagen bis zum Drömling der Altmark befindet sich eme beträchtliche Anzahl von Baptlsten. Neulich vollzog ein neu eingeführte? Baptistenprediger in einem Bache bei Parsau an 24 Jünglingen und Jungfrauen aus Ahnsbeck. Croya und Pausau die Taufe. Begleitet von einer großen Zuschauerschaft zogen die Leute unter dem Gesang geistlicher Lieder nach dem Tauforte. Die Täuflinge legten ein langes weißes Taufhemd an, worauf die Taufe an ihnen durch Untertauchen unter das Wasser, in welches sie. gestiegen waren. vollzogen wurde. Ueber den Canonikus Franz, den bekannten früheren schlesischen Prälaten, Centrumsabgeordneten und Redacteur der Berliner Germania, dessen Name zuletzt genannt worden, ist im Zusammenhang mit der ihm zugefallenen Gyrdt'schen Millionenerbschaft, wurden in den letzten Wochen Nachrichten verbreitet des InHalts, daß er sich trotz seines geistlichen Berufs zu verheirathe.n gedenke.' Nunmehr werden diese Angaben als irrige Combinationen und unwahre Behaup tunaen erklärt. Es handelte sich lediglich um Verhandlungen mit .der Kurie wegen jener Erbschaft und den Verkauf der dazu gehörigen Gruben. Thatsächlich sei der Verkauf der be treffenden Grubenkuxe nur dazu bestimmt, diese Werthe für ihren Zweck, die Förderung katholischer Stlftun gen. leichter verwendbar zu machen. Sein Rittergut Nieder - Hermsdorf und seine Häuser wolle Dr. Franz nicht verkaufen. Von einer Verlobung oder Verheirathung und von finanziellen Auseinandersetzungen mit der Kirche oder dem fürstbischöflichen Stuhle sei keine Rede. Die physikalische Thatsache, daß der Ton einer Orgelpfeife sich ändert, wenn verschiedenartige Gase durch sie hindurchstreichen, hat der Franzose Hardy zu emer sinnrelchen Erfindung benutzt, die das Her annahen schlagender Wetter in Berg werken anzeigen und bemerkbar ma chen soll. Das Formenophon", wie er seine Erfindung benannt hat, besteht aus zwei für Luft gleichgestimmte Orgelpfeifen, von denen die eine stets von reiner Luft angeblasen wird, die in dem Apparate eingeschlossen ist, während die andere die zu untersuchende Luft hindurchstreichen und so die Pfeife ertönen läßt. Sobald Schwebungen (Stöße) zwischen beiden Pfeifen einen Tonunte?schied anzel gen, muß also die eine Pfeife von einem Gasgemisch angeblasen werden, das von dem der atmosphärischen Luft verschieden! ist. Durch ern Uhrwerk kann der Apparat auch automatisch wirken und seine Tone lassen sich durch Telephonleitungen mit Leichtlgkeit m- das Zimmer des Aussichtsbe 'amten übertragen und nöthigenfalls durch ein Mikrophon so verstärken, daß sie ohne weiteres Zuthun als Alarmsignale dienen können. U eher die Frequenz der Universitäten Basel, Bern und Zürich in diesem Semester werden die" folgen den officiellen Mittheilungen gemacht Die Universität Basel wird von 87 Theologen. 46 Juristen. 160 Medui nern und 142 Philosophen besucht. Unter den Medizinern befinden sich 3 weibliche Studirende. Die Zahl der Zuhörer beträgt 82, darunter 12 weibliche in der philosophischen Fakultät. Die Universität Bern wird besucht von 35 Studirenden in der ev.-theologischen, von 7 in der kath.theologischen Fakultät, von 119 Juristen. 215 Medizinern und 190 Philosophen. Die Zahl der weiblichen Studirenden beträgt in der juristischen Fakultät 1, in der medizinischen 43, in der philosophischen 52. Die , Zahl der Zuhörer beträgt 127, darunter 81 weibliche. Die Universität Zürich wird besucht von 44 Theologen, -72 männlichen und 4 weiblichen Juristen, 216 männlichen und 74 weiblichen Medizinern, 171 männlichen und 44 weiblichen Philosophen. Die Zahl der Zuhörer beträgt 20 in der juristischen Fakultät. 23 (19 männliche und i weibliche) in der medizinischen, 113 s65 männliche und 53 weibliche) in der philosophischen Fakultät. Bäume, auf denen Blätter m'itheZkiger Inschrift wachsen, sind

in" Tyroer' nicht . seilen, ryon ver Missionär Huc berichtet von solchen und ebenso sind dieselben in neuester Zeit von dem Prinzen Heinrich von Orleans auf .seiner Durchquerung Asiens in Thibet gesehen worden. Die Inschrift lautet stets: Om mane

padme om", (Ruhm und Ehre dem Buddha). Die Schriftzüge sind tibetanische. und man hat die Erscheinung deshalb durch die Annahme zu erklären versucht, daß die Reisenden, welche jene Inschrift gesehen haben wollen, zufällige Ähnlichkeiten mit den tibetanischen Wortzeichen Phantasievoll ergänzt hätten. Dies ist indessen nicht der Fall, die Inschriften auf den Baumblättern bestehen, und ihr Ursprung ist letzt auch erklart. Em tibetanischer Lama, der auf der Pil-, gerfahrt nach Lhassa zu Ta-schien-lu krank zuruckblieb, wurde von den katholischen Missionären verpflegt und nach seiner Wiederherstellung getauft. Er hat nun dem apostolischen Vikar von Ost-Tibet die Eröffnung gemacht, daß die berühmten Blätter-Jnschrif-ten einfach dadurch entstehen, daß nächtlich ein Lama mit emer Handpresse die bekannte Formel den Blättern aufdrückt. Auf diese einfache Weise verschaffen sich die tibetanischen Mönche eine höchst ergiebige Einnahmequelle, denn die mit der Inschrift versehenen Blätter werden von den Gläubigen theuer bezahlt. Da es genug Bäume giebt, auch die Blätter immer neu wachsen, die Dummheit der Gläubigen aber unverrückt auf dem nämlichen Standpunkte bleibt, so ist die Rente, welche die Lamas daraus beziehen, eine sehr sichere. Lichtspendende Automaten will man auf der Londoner Untergrundbahn einführen. Die Beleuchtung in den Wagen dieser Bahn gestattet es zur Zeit nicht, während der Fahrt Zeitungen zu lesen. Hierin soll Wandel geschaffen werden. Man will 2500 Automaten in den Wagen aufstellen, deren jeder nach Einwurf eines Penny eine über dem Platz des Einwerfenden befindliche elektrische Glühlampe in Thätigkeit setzt, die eim halbe Stunde lang brennt. Die Lamps soll so angebracht sein, daß sie eben nur den Platz des Zahlenden beleuchtet. jedoch nach den gegenüber und den daneben befindlichen Sitzen keinen Strahl fallen läßt. Der Gesindemarkt, welcher alljährlich auf dem Domplatz in Metz stattfindet, hat diesmal einen leb haften Verlauf genommen. Die größte Zahl der Dienstsuchenden hatte die Umgegend von Diedenhosen gestellt, da mit dem Morgens in Devant-les-Ponts ankommenden Zug mehrere hundert junge Leute anlangten. Es wurden mehr weibliche als männliche Dienstboten angestellt. Die Ansprüche der letzteren waren ziemlich hoch. Ein halbwüchsiger Junge von 14 bis 15 Jahren verlangte schon 200 Mark jährlich nebst Kost und Wohnung. Erwachsene, im Ackern, Mähen u. dgl. tüchtige Knechte konnte man unter 400 bis 500 Mark nicht bekommen. Dabei mußte eine sehr reichliche und nahrhafte Kost nebst entsprechendem Getränk und ein gutes Nachtlager garantirt werden. DasvonFrauMarie Seebach gegründete Asyl für invalide Bühnenkünstler ist nunmebr aus dem Sta, dium der Pläne und Vorberathungen in das der Ausführung gelangt. Der Großherzog von Sachsen hat einen herrlichen Platz für Gebäude und Garten in der vornehmen Villengegend Weimars, aeaenüber der Altenbura. aeschenkt. Frau Seebach hatte sich in Weimar der besten Aufnahme zu erfreuen. Der Großherzog sprach ihr sllr gronyerzige sllstung warmen vam aus, machte den erwähnten Bau plan dem Aivl mm Gesckenk unbe sprach mit Frau Seebach eingehend den vom Berliner Reattrunflä&rtunmft,? Stahn entworfenen Bauplan. Ostern nri c pi c . iöyo oursren mt eruen Invaliden der Bühne das ihnen gewidmete, zunächst für 14 Einwohner berechnete Asyl in . Weimar oezieyen. VLtbtr ttnert in begangenen Mord wird demnächst in Ossi i . . . 7 auuuu uor. vem scymurgerlcyte verhandelt werden. Der. Angeklagte, ein Händler NamenS Jakob Carstens. rs.'lJCl.l. . 1 r r. ' ' jmujicic vor 12 ayren wegen mehrerer Diebstähle aus Altona und gelanate nach vielen rrfab? m,t;,& lich nach Jokohama. Dort gerieth er :i . m l. .. in emem ungiano in Streit, verlekte diesen und wurde hrttivnpn nnn den .japanischen Gerichten zu einer X'' . V i n v w . , längeren reiyellSjlrase verurtyettt. jiaaf oerounier srrase naym Carsrens Rache an dem Engländer, lockte ihn in einen Hinterhalt und schoß ihn meuchlings nieder. Nach der Verhaftung des Mörders ersuchte der deutsche Generalconsul in.Tokia m yrZtik,v desselben an ein deutsches Gericht. Die l . ir ri !-. t w . lapsnilllxn ericyisprororolle, die genau geführt sind, wurden bereits durch einen beeidigten Dolmetscher übersetzt. Die Wiener Touristen Johann Demzer und Rudolf Lischke wurden von einer Gesellschast.die einen Ausflug auf die Raxalpe unternommen hatten, kürzlich zwischen der SeeHütte und der Lichtenstern-Hütte im Schnee leblys aufgefunden. Die Männer lagen regungslos nahe aneinander halb vom Schnee bedeckt. Beide zusammengekauert, einige hundert Schritte weit ab vom Touristenwege, und Beide waren ganz erstarrt.- Während ein Herr und zwei Damen Wiederberebungsversuche unternahmen und den Verunglückten Cvgnac einzuflößen suchten, sowie Gesicht und Hände, ihnen mit Schnee rieben, 'eilte ein zweiter . Herr nach dem etwa drei.. Viertelstunden entfernten Erzherzog Otw-Schutzhause, auch Th'örlschutzhaus genannt, um Hilfe zu holen. Johann Demzer, ein klewer, schwächlicher, 26 Jahre alter Mann, war todt. Dagegen ist es gelungen, Rudolf Lischke wieder zum Bewußtsein zu bringen. Seme beiden Füße sind erfroren, sein Zustand ist erbarryungswürdig., doch pfrp an hinem Aufkom

men nicht mehr gezweifelt. Er gab an, nachdem er sich einigermaßen erholt hatte, daß er und sein Freund von der Heukuppe aus den Abstieg unternahmen. Die Nacht brachte einen rasenden Schneesturm. Die wirbelnden Flocken, die ihnen in's Gesicht schlugen, macbten sie halb blind, und sie verirrten sich in dem Schneegestöber. Die Verzweiflung hielt sie stundenlang aufrecht, doch endlich ging ihre Kraft zu Ende. Vierzehn Stunden waren sie zwischen den Felsen, umheult vom Sturmgebraus und geblendet vom Flockenwirbel, herumgeirrt, bis sie ermattet zusammensanken. EinesonderbareSpukzeschichte wird aus dem Dorfe Klöden bei Lübbenau in der Mark Brandenbürg denchtei. Heimgesucht ist das, Gehöft des Großbauern Droas, der

die Erscheinungen mit dem Namen .Ungnade" bezeichnet. Das Unwesen nahm nach den Erzählungen des Bau:rn in den Rindviehställen seinen Anfang. Vor drei Wochen ereignete es sich, daß plötzlich mehrere Stücke Rindsieh in der Nacht von ihren Ketten freikamen und ein unheimliches Gebrüll erhoben. So oft die einzelnen Stücke auch wieder sorgfältig gefesselt wurden, so waren sie doch in der Minute nachher wieder frei. Man mußte sich begnügen, die Stallthür zu verschließen. Doch auch dies war nutzlos. Die Dhür sprang auf und das Vieh stürzte ängstlich auf den Hof. Diese nächtlichen Erscheinungen' steigerten sich und erstreckten sich später auch auf den ttchten Tag. An einem Tage ging es besonders toll 'her. Während die Hausöewohner mit dem unaufhörlichen Festbinlden des Viehes beschäftigt waren, wurde vor der Srallthür ulkiM Wirt'hschaftsgeräthe, als Hacken, Gabeln, Dreschflegel u. s. w. ausgestapelt, sie vorher theils auf dem Boden, theils in Ställen und auch in der Scheune lufbewahrt worden waren. Niemand hat auch nur das Geringste von dem schnellen Herbeischaffen der Gegenstände gemerkt. Mit diesem schlimmen Tage :rhielt das Rindvieh Ruhe. Doch nun ging dieselbe Geschichte im Schweinestall vor sich und dann kamen die Pferdeställe an die Reihe. So geschehen. zu Ende unseres aufgeklärten Jahr Hunderts., Ein tüchtiger Polizist wurde den Urheber des Spuks" wohl bald ausfindig gemacht haben, aber an dit Polizei hat sich der Bauer nicht gewendet. Weise Fürs o rge für ihren Kronprinzen bekundet die Reaieruna von Korea. Da am 19. des 9. koreanischen Monats die Wahl der Frauen für seinen Harem stattfinden soll, hat die Regierung bis zu jenem Tage die Heirath von Koreanern iu? ganzen Königreich verboten. Wohnhäuser aus Asche sind eine neue Errungenschaft der Bautechnlk in Deutschland. Allerdings hat man ja schon seit Jahren die Asche für Bauzwecke mannichfach verwerthet, z. B. zu Füllungen u. s. w. und auch wohl aus Asche Steine für leichte Zwischenwände hergestellt. Ein mehrstöckiaes Wohnhaus hat nun Baumeister Waqner im Limburg a. L. ganz aus Asche hergestellt. Alles Mauerwerk vom Sockel aufwärts besteht obne obne Ausnahme aus Asche und zwar ohne jede ' Sandbeimischung, auch beim Mörtel nicht. Auch die Stockwerkböden werden ebenfalls aus einem Aschengemenae (anstatt Holzdichtung) angelegt und sogar das kuppelförmige Dach besteht aus einer nur wenige Zentimeter dünnen weiterfesten GivsscbiÄt. Auch die für den (byzantinischen) Stil nothwendige Steinhauerarbelt ist unter Zuhlisenähme von , Bruchschutt von. naturll chem Stein kuum unterscheidbar her acstellt.. Kindermund. So, lie ber Maxl, jetzt bet' schön vor dem Schlafen: Lieber Gott, mach' mich fromm, daß ich m den Himmel komm'!- Aber, Mama, ich bin ja kaum erst herunter! Wohlmeinend. Schriftsteller: Was soll ich denn mit meinem sünfaktigen Drama anfangen? Man will es nirgends aufführen!" Kritiker. Machen Sie einen Gedankensplitter daraus! Colrnnbia Halle! Ecke McCarty & Delaware Str. Die schönste, größte und am bequemsten eingerichtetete Halle der Eüdsette. - Sie steht zur Perfügung für Abhaltung vor Konzerten, Tanz-Qranzchen, VartieS it. Besonders ist fie Vereinen zu evip fehlen. O ' Die schönste Wirthschaft in dn Stadt. Nur die bestrn Getränke werden ve: abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Otto. Schmidt. tyatt Halle ! Qtuxt) Oictot. Das größte, schönste und ültbfte derartig Lokal in der Stadt. Die geräumige und kchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten, zur Whaltung von WUlev, Sonzertm und Versammlungen unter liblra n Vedinzuage rxx Berfüg una 100 bis 250f0 jährlich ttnnen durch unseren Co-pkrali?,?p kulattoakPlan gemacht wrrde ,. Sendet um Cirkular. Frei verschickt. weinman & 0., 0ttf,e?Ääft,ri. 60 & 6? Bryadttav, New York. . veKe efexenze

m

v

TituS schreibt Nom'ö Geschichte. MS Titn die Geschichte Roms schrieb, da dachte er nicht, daß dereinst Carlsbad nach Amerika kommen würde, denn Amerika war damals noch nicht bekannt. Heute ist TituS vergessen und Carlsbad in allen Welttheilen bekannt wegen seiner vorzüglichen Heilwir kungen ia allen Magenleiden, Catarrh, Darmentzündung, Hartleibigkeit, Leber krankheiten, :c. Schreibt für Carlsbad Geschichte und Pamphlet, wrlche frei zugesandt werden von Eiöncr & McndelZon Co., Agenten, New Fork. VrciS per Flasche $1.00. Große Flasche 1.50. Dr. I. Ll. Suteliffe, leschastigt fich ausschließlich mit rsundLrttlichen Sauen und mit SeschlecdtS. und Urtnkrankhetten. 9lo. 05 Oft Market Strafte. Offlcetunden : 9 bt 10 Ubr orm. 3 di 8 Nir Nachm. Sonntag aulaenommen. Xtlt 10 41. .. Dr. C. 91. Schacfcr, Zörzt und Chirurg, flo. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden : 8-9:30 UhrMorgenI, 1-4 Uhr aqmlttag, 7 uyr vend. Telephon 2K2. . XJBsr No. 38 Ost Ohio Straße. Sprechstunden: 10 H tt&r BormtttkgS, 18 Kachmtttags und 78 send, feenntaai von i 3 lUr NachmtttagS. Dr. I. Gühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofsice'Ttunden: 8 9Uhr?orm.; Uhr echm.: 7 9 Udr Abends Televdon 11. Dr. PPAFP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str OfsiceStnden von I 4 Ndr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 101! Uhr Vorm. Wotznuna: 197N.Aladam?str. .SckeBermontftr r,s,k,n uroce v. Telephon . j Wodnung 03. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Ofsiee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str OsNreStunden : 8 bib 9 Uhr Borm. 2 biS 8 .Ihr Nackm. 7bi8Uhr dd. Sonntag 8 Vormittag. Telephon 280. Dr. Wagner, Office: Po. 60 Ssl Shw Str. Ofstce-Stunden : v-:a Uir Vsrttt2st. Uhr Nachmittag. Wohnung: ?Se Vroadv?ay d Llrrlvve. Teleshon StS. CIIAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke Nachfolger von W. W. Scott. flo. 667 Virginin Zövenue, Eke Coburn Str- Telephon 1747. Nacktalocke an der Seitenthüre. Rezepte TagI and Nachts sorgfältig gefüllt. gretebtleferuvg C. C. Enerts, Deutscher Zahn-Alzt, ' Ro. 8j Nord Pennsylvania Str. a wird auf Wunsch anaesandt. lAN IDEAL FAMiLY MEDICINEI i For IadlzfUo0. Hillovui. llleadscbe; CnUUo, W iGMplexln. Offe! Hreatfc, ! and 11 diaordor ot tb Stornach. lUreruid Bowela. I RI DA HS TIRULEfi I ACT ffenuj yet prompiij. renw digestion soUow tbeir tue Sold bT dnurtrista or aent bT mail. Box (TUl8),7öo. rckR (4 boiea), i. For s ree sample ddr8 IU1AS CHEMICAL co , ?f ew Yrfc. Dach-Material. T, F. SMITHER. Händler in SieSdach.Matertal, 2 und 8 xl eady Rvefing, wasserdichte Sheeting, feuer festem Sphalt-Mz. Ctroljpappe, Dach und Wlt tall.Farben :c. k. Office: 180 West Mary land Etrahe. Telephon 861. D a ch d e ck e r e i.. Fähige und verantwortliche Dachdecker. Kies dScher, Trinidad und Silfonite SSphalt.Dächer. Alle Arten Compisttisnk'TScher mit bestem rka. terial. . Office : No. 169, Fard : 180 W. Marylandstr Telephon 861. Indianapolis. Ind. Telephon 1269 Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betrieben von Union Waschmadche. No. 138, 140 und 142 Virginia Ävenue T. E. Somcrville, Manager. Eis ? Eis! Bestes Lake Eis. Billigste Preise l - Telephon 949. A. CAYLOR. -rr. (3tfrtHt Treibriemen und ""!, Schrlirgelräder - Spezialitäten der W. B. Barry Saw & Sapply Cö, MEYi ymri trrtWllaA 11 and kMowklr. d tuc r eld. !mi locliu. brmr thtrün.! l ftiruiM wrUtoir. W Art yo. K. rltk. To nu drroM jour par aooata, or .1) yont tirn. U tt. wtrt ThU t M ntiraljr mtm toa4,ta4 briip wooUrftil nttM t. rrrrw-kw. HrrintMnmnmrmimg frm 9t im IM pvwwk am4 imnite, a4 aot. aftw UtU wriH.t, . M fcntek 9mm thm mml MdlUirni. tirrtaUan atm Utti. npMi tm , 1 Tt -kwuüt,

(Q) sBsßy

Die kürzeste und direttefe Route Sst, West, Zlord, Lüd.

MVL MM

Vestibül Züge mit den feinsten Varlor, Lchnstühle und Speisewagen, mit Dampf geheizt und mit Elektrizität beleuchtet. Die schönsten Eisen bahnzüge in der Welt. Die vonüglrcye Beiqaffendnt der Gelnse und der Maschinerie gestatten die größte Schnelligkeit bei größter Sicherheit. Die emzige Lmie, welche ihre Dasiegiere nach dem Grand Central Bahnhof in N e w York dnngt und ihnen dadurch zwn tun den Zeit spart. m r , . am w a jut msavri rn i&Dicago ermog!r einen Ueberblick über den Micbigan Avenue Boulevard u. die schönsten Straßen der Stadt. Die Züge lausen in den Central Bahnhof von Ctnctnnatt, dte unwn-Depots von Sleveland, Auffalo und Albanh, ernerst. LouiS, Peoria. Die Office in Jndianapoli befindet sich i: No. 1 Ost Washington Straße, No. 128 Sud IllinoiS Straße, und dem Union Bahnhof, wo Tickets nach allen TheUen der Ver. Staaten, Canada und Mexiko zu den niedrigsten Ratm zu bekommm sind, und alle gewünschte Auskunft ertheilt wird. Oeear G. Marray, Verkehrkdirektor D. B. Martin, Gen. Paff. Vgt H. M. Lronsort,HilfS Eeu.yaff Vgl. Jndiauav'itt. Feuer Alarm Signale, 4 Pennsylvania und Market. 5 EnalishS Opernhaus. 6 East. und Ne Kork. 7 Noble und Michlgan. 3 New Jersezstr. und Nassachuseti So 9 Pine und North. 1 Market und Pine. 11 Hauptquartier deS Feuer'Depart'mtL. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Spr'nhS, Mass. Ave. nahe Bob& 13 Delaware Ctt. und Fort Wavne Äve. 14 New Jersey Str. und Fort Waone ve. 15 Peru Str. und Massachusetts Äve. 1 Christian Ave. und Ash Stt. 17 Park Ave. und Butler Str. 13 Columbia und Malott Av. 19 Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. ' 123 Central und Lincoln Avenue. 126 FandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 123 Central Ave. und Achte Str. 12 Ausstellungs.Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Rohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delaware Str. 133 Alabama und North Str. 137 Neiomann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsvlvannia und Pratt Str. 24 Vleridlan und Zweite Str. ' 25 No. 5 Sor'nhaus, 6. nahe Jllinoiöstr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 28 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missisnvpi und Vierte Str. 812 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 218 Clissord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nbs.. Ind. Ave. .Wich. 6t 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Blake und Nero York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und Agneö Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS, Wash. nahe West Cts. 42 Geitzendors und Washington Str. 43 Missouri und New York Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SquareS vor Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. ' 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Church Str.. 421 0. 2. u. W. Rundkaus. vesll. vom Flu 423 JrrenAsyl. 424 Miley Ave. und National Road. 61 No. 4 Spritzenhaus, Jllinoii u. MerriT 52 Illinois und Louisiana Str. 63 West und McCarty Stx. 54 West und South Str. 56. Mississippi und Henry Str. 67 Meridian und Ray Str. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. Ls. 59 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Rockwood Str. 513 Kenwcky Ave. und Merrill Str. 514 Union und MorriS Str. 516 JllinviS und fiansai Etr. 517 MorriS und Takota Str. 513 Morris und Church Etr. 619 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken, u. Leiter.HauS, South str. 62 Pennsylvania Etr. und Madison Ave. 63. Delaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradsha Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Nsdisoff 512 McKerncm und Dougherry Str. 513 East Ett. und Lincoln Lane. 614 East und Beecher Str. 515 Noble und South Etr. 71 No. 8 Spr'nhaus, Lirg, Ave. u.Hun. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Eeorgi' Ltr. 75 English Ave. und Pine Htr. 73 Tillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. Dillo. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str. 712 Epruce und Prospekt Etr. ' 713 Enalisb Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Ehelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lerington Avenue und Linden' Straie. rM r.n mt. . mcicycr venue uns pruce traie. 724 Tucker und Doesn'S Fabrik. i narret und New Jersey Str. - 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 84 New Nork und Davids,. 85 Taub stummen, Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 87 Orient! und Washington ytr. 89 Frauen.Reformatorium. lZ W- ? Schlauchbaus. Ost Oast.' Str. 313 Market'uvd Nöhle tzte.' . 814 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue und Ohio Strait. 821 Pan Handle Eisenbahn. SSovI 323 Walcott und Carter Str. - -Spr'nhauS. Maryland nah 92 Meridian und Eeorgia Str. 3 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louisiana Vtr. V5 Alabama Str. und Virginia Oo. Spe,ial'yignalt.Ersten 2 EchlZ. zweiter Nlarn. Zweiten 2 Sch läge, dritter Nlar. ' Dritten 3 Schläae, vierter Qlarn. 1-2-1 Feuer ausund Schlauch eufsl:?Z 3 Schläge, weniger Wasserdruck. , 83 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Maz,. -ZU Die eisten 12 Glar , - . - w-0v rmm,m . tttlkl mtJLf.. r I . .mm werden tu ßKnbrt.: r--uuouiiiucn, TC. "rn tz5 Csz r i " . . y.ii

C"-----