Indiana Tribüne, Volume 17, Number 118, Indianapolis, Marion County, 16 January 1894 — Page 2
SndZana Tribüne. Erscheint Täglich und &onni&Q&.
Tie tSglil? Tribüne" k?7.t durch den Träg SCentI per Ooche, die v.itagSTribüne" l Cent per Woche. Beide zusammen ISCcntJ od?r Cent perMonat. Per Vest zuzeschickt in Vor Sbezahlung t' per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 16 Januar '94. Von der Wlnterauöstcll'.tng. Um ben Anfang Februar herum, wenn c3 gut geht, rann die sog. Mi:t-rointer-Ausstellunz von San Francisco in allen ihren Theilen vollende: iastehen, innerlich sowohl wie äußer, lich. Frühzeitige Besucher aber dürsten ihr zeitiges Kommen nicht in 'ta Maße bereut haben, wie es in ton er ften Wochen iti Chicagoer Weltausstellung vorkam. Dafür bürgen schon fixt Naturreize, die es am Goldenen 'Horn zu genießen gibt, i Der Schauplatz der Ausstellung, der i.Golden: Gate Park-, ist entschieden einer der schönsten seiner Art, und zwa? -daö ganze Jahr über, und die Fremder, finden dort Manches, was sie nicht sc sleicht' -irgendwo sonst in Amerika Dtx-. einigt sehen können: Die Bai mit ihrer, malerischen Inseln, bc5 Goldene Tho: selbst, Berkeley und Piedmont ccm Fuß ,wr Contra Costa-Hügel 'sie urrge !mein 'liebliche Vorstadt Oakland, um da und dort -in der Ferne schneege 'krönte Vergriesen zwischen der liiratV schbaren grünen Fauna. EZ wurde schon früher hervorgeho '6en, daß der Charakter der Gegen imanche Attractionen begünstigt, welch rn Chicago unmöglich geboten werden 'koirnten. Zu ihnen gehört auch di Reproduktion eines Bergbauerstäd! chenö 'der Neunundöierziger". Z 'dergleichen ist unbedingt eine geöirgw Umgebung erforderlich, wenn der Auf Zrxlno nicht ein ganz unverhältnißmäß: großer sein soll. Dieses MusterstäI chen einer wildromantischen Verganzen $ti: enthält nicht etwa, wie Manche er', glaubten, lediglich Nachbildungen xo: Bergbauer-Blockhütten, sondern un rnittelbar die berühmten Original . selbst, in welchen ein gutes Theil ame Tikanischer Geschichte gemacht wurde und sich so viele Abenteuer abspielten! Und diese Hütten sind mit einer un. gewöhnlich reichenSammlung der denk: würdigsten Reliquien jener Tage aefüllt. Wohl die interessanteste dieser Blockbütten ist diejenige, welche der jetzig! Bundessenator George C. Perkins baute, und in welcher er 33 Jahre hnc im County Butte wohnte. Kaum minder bemerkenSwerth ist diejenige, in welch:r der weltbekannte Millionär John W. Mackay lebte, zur Zeit, als er seinen ersten großen Fund machte. In vollständige Museen sind die Blockhäuser von Mark Twain (Clemens), Majoi Downie, dem berühmten Banditen Joaquin Muriatta und Alvinza Hayi?ard verwandelt. Leider konnte man vom Staat Californien nicht die ErIauöniß erlten, die Coloma-Block Hütte, von James W. Marshall, dem ersten Entdecker von Gold in Californien (dessen Standbild in Chicago in den betr. Repräsentationsgebäude viel betrachtet wurde) von ihrem Standorte ivegzuschasfen; m diesem Falle mußte Lnan sich daher mit einem Nachbau zusrreden geben ; desto echter ist der reicht historische Inhalt. ; Auch daS von General Sutter tx öaute. Fort, welche? gegenwärtig au. .ßerhalb der Stadt Sacramento steht, ist hier rn Nachbildung, natürlich in Wnercr, Vorhand und mit Reliquien gefüllt. Selbstverständlich darf es in diesem musterhaften Minig Camp" auch nicht un anzyauiern" uno Kneipen der bekannten classischen Art. an Svitlbölilen. an einem Hotel, einer Fleischerei l s. w. fehlen. Und die Ausstellung in. i -i . . . ji tnx qoujicDtnoxqt; venn alle dies, Äocale sollen beständig betrieben wer tütn, ganz irr deiZ flott-wikden ur. sprünglichen Weise, soweit es nämlich die Heilige Hermandad erlaubt! Dasstlde grlt von dem Bergbauer-Thea-in", in welchem realistisch im verwe. gensten Sinne gespielt wird, und zu dessen Attractionen auch gelegentlich: Heimsuchunaen der Schausvieler durck. Häscher deö Gesetzes wegen Schulden gortn. Daß auch an lebendiger, drastischer Veranschaulichung deS Bergwerk-Ve-trkbeS nicht gebricht, braucht wohl räum oezonoers hervorgehoben zu wer den. ' Wie schon berichtet, kann sich das San Franciscoer Nachspiel zur Cbi caaoer Weltausstellung mit dieser nicht an räumlicher Ausdehnung vergleichen. Immerhin sind 60 Acres deö Golden Gate Vark- für die un mittelbare Ausstellung gewidmet, und dieser Raum ist in einer Weise ausaenut. welche dem Unternehmungsgeist uno (seiszmacl der leitenden Person lichkeiten alle Ehre macht. ' Von einer Weißen Stadt wie in Chicago, kann hier auch nicht die Rede sein. Man . hat hier keine so rtnftit liche weiße . Farbe für die Ausstel lungsgebäude gewählt, sondern ah wechselnde, meist bunte, obwohl durch weg zarte Farbentönungen. ' Die fünf Haupt-Ausstellunqsqe bäude (statt der Chicagoer dreizehn) erheben sich in vornehmer Pracht rinaö um ein centrales Thal, auZ . dessen Mitte ein elektrischer Thurm, mit einer großen beflaggten Weltkugel oben, 260 Fuß aufsteigt. DieGlühlichter von diesem Thurme hüllen Nachts die ganze Ausstellung nebst Zubehör, auch . crr c firt. i - ine uancnauc lim vr)uarocc:.n iqui, in zaubenschen Glanz. Auch hier ist daö größte der Haupt getaude der in maurischem Stil auf geführte. 462 Fuß lange und 237 Fuß breite, und. nahezu 102,000-Quadrat-fi;ß bedeckende Palast für. Industrie
un? fiele Künste. Noch' bedeulender '
m semer Art durfte das Aaerbaugebäude sein, mit seinem 100 Fuß hohen Dom und seinem Gartendach. Es ist im Stil der spanischen MisstonsHäuser aufgeführt, und die Besucher der Chicagoer Weltausstellung haben daher einen ungefähren Begriff von demselben, wenn sie sich das oortiae kalifornische Staatsaebäude in weit großartigere.' Ausführung vorstellen. Unter dem lnuau spielen natürlich die kalifornischen Producte die Hauptrolle. Der Kunstpalast ist nach egntischen Vorbildern entworfen. Im Allgemeinen zeigen die Gebäude etwas mebr architektonische und decorativ: Abwechslung, als die Hauptgebäude in Crncaao. Das Adminntration?,aebäude vereiniat mittelindischen mit siamesischem Stil, über den GeschmaZ solcher Vereinigung läßt sich freilich streiten. Was das Ausstellunas-Zubehör anbelangt, das noch etwa 160 Acres einnimmt, so findet der Besucher das Meiste vom Midway Plaisance" wieder' und überdies noch aar manches Neue. Wer es sich leisten kann, für den lohnt sich der Besuch auch dieser Ausstellung sicherlich ! Die Zustände in Licilken. Immer drohender krachen auf Cris pi's Hermathinsel die Schüsse, die das Militär als Hüter der staatlichen Autornat aus eine fanatische Menge abfeuert, welche unter dem Ruf Es lebe oer König!" die Rathhäuser stürmt und die Steuerräume in Brand steckt. Während Mascagnis Sicilianische Bauernehre aus 'den Brettern, die die Welt bedeuten sollen, einen Triumphzug über die Erde macht, berichten uns oie Blätter, daß die Gestalten, die dem Tondichter Mooell gesessen, die Santuzza und ihr ungetre-uer Geliebter, )aß Bauern und ländlich: .Arbeiter in oem Lande, das einst als die reich'tc Kornkammer der alten Welt galt, Hun zers sterben und sich zum Verzweiflungskampf aufraffen. Die Brigan taggio und die Maffia, die in Siciliei. Heimathsrecht haben, treten zurück vor diesem Bauern- und Arbeiterkriege, der )ie ganze westliche Hälfte der Insel, erzrinen zu haben scheint. Sest die .'hohen Beamten und die Geistlichen ge. stehen einmuthig zu, daß die Lage der Zauern, Tagelöhner uno Arbeiter besonders in den Schwefelgruben menschenunwürdig ist, daß Großzrund. öesitzer, Pächter und Unterprächter (Gabeloüi") dieArbeiter durch schmähe liche, der Noth abgerungene Vertrage ausbeuten und sie den Wucherern in zie Hände treiben, daß die Bergwerks' öesttzer unter Mißachtung der Gesetze Männer und Kinder um Hungerslöhne wie Sklaven halten. Die Bauern sind stets bei dem Gutsherrn oder Pächter in Vorschuß, sie erhalten das Aussaatkörn? vorauZsgesteüt, müssen es aber mit Wucherzinsen zurückzahlen, wobei. wie sie 'behaupten, mit falschem Maße gemessen wird und sie für 'schlechtes Korn solches 'der besten Beschaffenheit zurückgeben müssen. Die Tagelöhnec haben nur Arbeit in der guten Iahreszeit und' verdienen durchschnittlich 50 Centesrmi 'den Tag; dazu kommt, 'daß sie fast alle in den Städten wohnen und zon ihrem kargen Lohn noch die ver baßte Werzehrsteuer und andere Auflagen bestreiten müssen. Noch schrecklicher ist das Loos der Arbeiter in den Schwefelaruben. Ein Berichterstatter der Tribuna- hat das Schicksal dieser weißen Sklaven vet einem Besuch der Gruben von Campobello in der Pro oinz Girgenti geschildert. Es besteht dort die arge Unsitte, 'daß Eltern ihre Knaben, oft schon im Alter von achl Jahren, an die Häuer gegen einen Vorjchuß von 100150 Lire ausle'chen, um den Schwefelkies aus den Gruben zu Tage zu förden. Ist. der Vertrag geschlossen, so ist der Carnuso", so nennt man die Jungen, der Sklave deö Häuers, denn selten ist der Vater im Stande, den Vorschuß zurückzuzahlen, und .ehe der Knabe sich mit seinem kargen Lohn loskaufen kann, vergehen viele. Jahre. Bei dieser Art. des Di5nstVerhältnisses fehlt es nicht an fchreckllchen Mißhandlungen, die zuweilen mit dem Tode des Gequälten endigen follen, ohne daß sein Peiniger zur Verantwortung gezogen wurde. Ein Sach kenne? kennzeichnete kürzlich die Lage in Sicilien folgendermaßen: G.?nz oben ein unthatiger, genreßender.inVor urtheilen befangener Besitzadel, der sen. von fernen Gutern die Einkünfte d:r selben verzehrt und mit dem Volke in keiner Verbindung steht, ausgenommen etwa am Wahltage, an welchem das Stimmvieh gut genug ist, 'dem Herrn Baron oder Marchese zum Sitze in Montecitorio zu verhelfen; als Ver. treter des Mittelstandes eine kleine Zahl von Gewerbetreibenden, Kaufleuten, Advokaten. Beamten und Gutspächtern welch letztere als unentbehrliche Mit telmänner zwischen den Grundherren und Bauern der ganzen Landwirthscha t das Ge cd dictiren. welches ih nen zum Reichthum verhilft ; unten endlich die große Masse der Besitzlosen, welche aus dem Felde, rn den Schwere!gruben oder den Steinbrüchen (Hofs nungslose Sklavenarbeit verrichten. völlig unfähig, am staatlichen und Ge meindeleben sich selbständig zu b:thä tigen, so daß alle liberalen und demokratischen. Institutionen hohle Formen bleiben und lediglich dem Mißbrauche dienen." Da die also Bedrückten von der Regierung nichts anderes erreicht 'haben als immer wieder neue Steuern in allen möglichen Formen.die ihr Loos noch erschwerten, so wollen sie jetzt mit der SeTbsthilse versuchen. Die Lehre Marx' und seiner Jünger ist dort in Sicruen, wo man es vielleicht am wenigsten erwartet hätte, auf fruchtbaren Boden gefallen, , der Socialismus ist oem frommen .Landvolk das Evange klum geworden, das ihm Heil und Zu. sriedenheit, d. h. Brot und Arbeit brln. gen soll. Die Berichterstatter, welch di: Insel besu-cht haben und den Ar beitervereinigungen, den Fasci de! La. ooraiori . oie ,cyon L00,000 Mitglieder umfassen sollen, naher getreten sind; &cg&!xti:xtäwiJzzi& ex
öem Glaübenseifer dieser Bekenne? des Socialismus, die in ihren Vereinsräu men das Christusbild aufstellen und unter Hochrufen auf das Könizhaus gegen staatliche Anstalten Sturm lau sen. Die Fasci waren ursprünglich Vereinigungen zur Vertretung der Ar beiterinteressen bei den Gemeindewahlen und die dabei erzielten Erfolge ermuihigten die Leute zu kräftigerer Agitatton. Die hervorragendsten Führer sind jcht Garibaldi, Vosco und de Felice, der es bereits zi einem Deputirtensitz gebracht hat. Bosco hat in Paris die Einrichtungen der Arbeitsbörse studirt uo auch von Derouledes Patriotenliza einige Einrichtungen auf seine Fasci übertragen, sodaß diese gegenwartig vorzüglich organisirt sino.
Die Ziele aoer, welche d:e Arbeitervereine üoer dlee Organisation zu einer festen Masse hinaus zu verfolgen ha' bn. sch:'.nen den Fuyrern selbst sehr unklar zu sein; als einzige praktisch: Bethätigung der Therorie erscheint bis letzt d Einrichtung von Consumvereinen, die den Gemeinden die Einnahmeauellen aus en Verzehrsteuern unter. binden und zu einer Steuerreform nö thigen sollen. Vom Jnlande. -50.000.000 Bushel Erbsen wachsen jährlich in unserem Lande. Die Seeinseln ander Küste von SUd-Carolina. welche während des Sommers so furchtbar durch Orkane verheert wurden, haben eine außerordentlich reiche Baumwollernte, nämlich 52.060 Ballen gegen 45.400 im vorl. gen Jahre. Nothes Haar, soll nach neuen wissenschaftlichen Forschungen aus eine Ueberfülle von .Eisen im Blute deuten. Die große Lebenskraft und Elasticität, welche die Rothhaarigen auszeichnen, sollen davon herrllh ren. Eine eigenthümliche Thatsache ist, daß rothhaarige Mädchen selten unvermählt bleiben. Das .Slummen" nach Parkhurst's Manier ist sechs jungen Leuten in Hartrorö. Conn.. schlecht bekommen. Sie begaben sich in ein verrusenes Hau, um die Frauenzimmer zu bekehren: kaum hatten sie Platz genom.m:n, so erschien die Polizei und hob daö Nest aus. Dre zungen Tugendbolde jammerten, aber Niemand glaubte :hnea. Die Janua r-N ummer der 'N. Y. Menorah- enthält die Photo graphie eines merkwürdigen Manuskripts, .das 'sich in der Blöliothek des Professors F. Strvas Pmpcerver in Mexiko befindet. Es ist ein Brief in portugiesisch - jüdischer Geheimschrift von einem auf der Caravelle Prnta sich befindlichen Matrosen an Don 'Jsaak Abarbanel in Neapel gnichtei, worin er sich über die undankbare und ungerechte Behandlung beklagt, welch ihm und seinem Capitän Martin Alonzo Pinzon seitens der spanischen Negierung wzerfahren war. , Die Untersuchungen, welche dre New Yorker StaatSgesundbeltsöe hörd: während des Jahres 1892 de züglich der Tuberkulose bei Hornvieh angestellt, hat ergeben, daß von den insgesammt untersuchten 19,191 Stück Wceh verschiedener Abstammung nur 631 gefunden wurden, bei denen die Tuberkulose rn so starkemMaße vorhan den war, daß die Thiere getöotet wer den mußten. Die Gesundheitsbehörde . Cr-fcfi . em r emosieqll oen cucywniumenlen, cus Vorsichtsmaßregel die Milch vor dem Gebrauch zu erhitzen, namentlich wenn rc. r:: i.tv ...n iic im lunwi oeillmmi ir, uno zwar sollte sie eine 'halbe Stunde lang einer Temperatur von 160 Grad Fahrenheit unterworfen werden, da 'der Tirberkel bazillus bei einer Temperatur von 153 Grad Fahrenheit getödtet wird. Die Rohheit und Undankbarkeit eines großen Theiles der ltalienifchen Arbeiter wird durch folsenden Vorfall in ein grelles Licht ge.stellt. In den letzten Tagen waren etwa einhundert erwerblose 'italienische Arbeiter von der Woman's East End Christian Aid Society" in Pittsburg aus Barmherzigkeit zum Ebenen der Anlagen um das West PennsylvaniaHospital" angestellt worden und sollten für diese Arbeit außer einer Mahlzeit einen Dollar Tagelohn erhalten. ?ie.waren aber mit dieser Löhnung ' ht zufrieden und wollten deren Ert.. ung durch einen Streik erzwingen. Scchs von ihnen indessen wollten an der Arbeit bleiben und als sie dieselbe fortsetzten, wurden sie von den mit Picken und Schaufeln bewaffneten Streikern mit großer Heftigkeit angegriffen.. Die sechs Mann flüchteten in das Hospital, nachdem vier von ihnen in rohester Weise gemißhandelt worden waren. Einer der Arbeiter brach, in dem Kampfe das Bein und wird jetzt in dem Hospital gepflegt. Als der Radau auf seinem Höhepunkt angelangt war, erschien die Polizei, welche alsbald die Menge zerstreute und deren Anführer Charles Rose verhaftete. , Zweider wundervoll st en Tropfsteinhöhlen in der Welt befinden sich innerhalb deS Territoriums Utah. -Die eine liegt 5 Meilen südlich von 'Toqu:?ville und die andere 25 Meilen westlich von St. George. Keine- der beiden ist wegen ihrer Riesengröße berühmt. Waö sie so 'besonders bewunderungswürdig macht' ist, die Unzahl der Tropfsteine. von verschiedenerGröße und den verschiedensten Farben, welche von der Decke der Höhlen herabhän--gen. Die erste, welche sich in der Nähe 'von Toquerville befindet, ist unter dem Namen La Virgin- bekannt. Die 'andere trägt den Namen Black War'rior". Die. erstere' wurde, vor .einigen 'Jahren von einem Bewässerungscontraktor entdeckt, welcher einen Tunnel durch einen Berg Namens La Virgin Bench" gebaut hat, um das Wasser de3 hinter dem Berge fließenden Flusses durch denselben zu leiten. Wenn daS .Licht in diese Tropfsteinhöhle fällt. Ist der erste Anblick fast Furcht einflößend, iindem der Fußboden von unzähligen lSpitzen und Würseln von krystallasirtem Alaun glitzert.. Die Decke ist mit Millionen in allen Farben schimmern.
den Tropfsteinen besäet. Die Bfock -Warrior" Höhle ist ein Gegenstück zu !der La Virgin", und wurde vonBergleuten an einer Stelle entdeckt, wo der Tunnel 365 Fuß unter der Oberfläch: 'war. Die iünast in diesen
Spalten berichtete Ermordung des Farmer Sauer'schen Ehepaare's aus .der Umgegend von Marietta in Ohio findet rn folgendem ihre glaubhafte Aufklärung: Nufus Sauer, der 20iahrige Sohn des ermordeten Ehepaares, war bis zum späten Montag erx PPL i Aveno nrcyl auigerunoen woroen; aoer . rrN : . n rn i' : : i . s. . r uni iciiuy ymuyj.iuiuii iuuiuc cuic Leiche unter dem Brandschutte der Scheune liegend gefunden und neben ihm lag eine Pistole . Nähere Ermittelungen führen zu der Annahme, daß Rufus Sauer mit seiner Mutter wegen des Flltterns der Hühner in Streit gerathen war, daß fern Bater ihm oafür einen Verweis ertheilt hatte und daß er im Aerger darüber seine Mut!cr mit durch das Fenster abgefeuerten Schüssen aus seiner Doppelflinte erschössen hat. Darauf mag der Vater, durch den Knall herbeigelockt, zur Stelle geeilt, von dem Sohne ebenfalls angegriffen und nach fürchterlichem Ringen mit der Doppelflinte erschlagen worden sein, wobei die Läufe verbogen und von dem Schafte abgerissen, wurden. Rufus plünderte sodann die Geldschublade seines Vaters, um mit deren Inhalt seine Flucht zu ermöglichen. Später aber mag er eingesehen haben, daß seine Flucht unmöglich war i'und er schleppte infolge dessen die 'Leiche seines Vaters in das Haus net r m..u. c:v.. o.: . vzii üiz Ciuci jjiuuci, ucguß vcivc Glichen mit KohlenLl und zündete sie an, um sie und, wenn möglich, das Haus einzuäschern. Nachdem er noch die Geldtäschchen der Eltern aus den FußCoden des Zimmers geworfen hatte, ging er in die Schenne, steckte sie in Brand und erschoß sich darin. Seine Ubr, etüas Kleingeld und eine Schachtel mit Zündhütchen wurden an seiner Leiche gefunden. Das alte Oberlicht dec New Yorker Postamtes ist jetzt durch ein Dach aus Drahtglas nach dem Patente des Deutschen Georg Bickelhaup ersetzt worden, welches das Sonnen licht voll in die Halle bringen läßt, sc daß die Beamten am Tage nicht mehr elektrisches Licht zu benutzen brauchen Ein anderer Vorzug dieses Drahtglases soll der sein, daß dasselbe sehr sest. und Steine oder andere harte Gegenstände, die auf dasselbe fallen, nich' das Glas durchdringen können, da si: in dem im Glase eingefügten Drah! stecken bleiben. Vom Auslande. Aus dem Canal von St. Denis. Frankreich, bat ln diesen Ta gen der Schleusenwärter einen Schatz herausgefischt. Es war dem Beamten ein ziemlich umfangreiches Paket ausaefallen. das im Wasser des Canals schwamm, und e3 gelang ihm nicht ohne Muhe, es an's Land zu orrngen. Bei der Oeffnung stellte sich heraus, baß der Inhalt in einem dicken Bün del Werthpapiere' bestand. ES waren 173 Eisenbahn - Obligatwnen im Gesammtwerthe von 110.000 Franken, die da berrenloS auf dem Canal herangetrieben waren. Die Sendung ist der Volizeivräfectur übermittelt worden. Es handelt sich ohne Zweifel um die Beute eines Dlebstahls, dre ver unredliche Besitzer sich nicht zu veyat ten getraute. ' In Folge der in Paris epidemisch auftretenden Pocken sind dortselbst ?lmvfmatineen die Mode des TaaeS geworden. Dieselben, werden 'in folgender Weise abgehalten: Eine gewisse Zahl von Personen, die der 'eleganten Welt angehören, macht bei -emer von rhnen deS Nachmittags Thee'besuch; man läßt einen Arzt und eine 'Kuh dazu kommen und dre ganze Ge sellschait wird mit frischer Lymphe ae impft. In den großen neuen Häusern i . rv-r rr-1. r.. mi L.t . . f" 1 oes yamps uigjctjicnei3 vtiutucti man die Kub auf dem Fahrstuhl nach .den oberen Stockwerken und bringt . sie -wahrend der Dauer der Operationen '.im Speisezimmer unter. Statt des herkömmlichen ,Man macht Musik" 'heißt eS auf den Einladungskarten für solche Gesellschaften Man. tmpft. .; Hur Bekämvlwng .der Cholera 'in den heiligen Gebieten deS Islams hat die Pforte eine Reihe, von Maßnahmen angeordnet, - deren Aus fübruna-dem Generalaouverneur deö Hedschas aufgetragen wurde. In Mekka spezrell soll ein Pttger-an für jl000 Personen, außerdem sollen HospU täler in Mekka mit 400 und in Me bina mit 200 Betten errichtet sowie die letzteren mit Apotheken, Bädern und lvesinfektions-Avvaraten ausgestattet loerden. ttür die aus Indien und ava l lommenoen Pttger weroerr uaranlarhm in den La,aretben ' von ' Caräman. .vafsita und Gosn&, iowle zwer neue Lazarekhe auf der Insel Eba-Ali bei Discheddah und rn NevlS etadlrrt lverden' .Endlich' sollen ' während. deS NarnazanS 12' Aerzte und '6'Pharma reuten nach . Mekka entsendet -werden. fc" i. 5 tL i rvt . uuenn Gle von.ioem ?urran. zur'.'Auskührung , dieser Maßregeln bewilligten brtAstn !.:.: r,..... n.A.uv 0y,UW "lUltlJUy'Cil', ipllUU.-ltlU)L iUUS trrttfv-n fnNfn. ttv ftitsvn Wtf wy v "I . w y w jkässen Vorschüsse . zu leisten.' .' Dre in Dscheddah zu leistende Paßsteuer wurde dchuss"M5sUhrUng 'aller dieser Ver besserungen von-10 aus 15 Präster er höht.' : ; -v;Von dem österreichischen Erzherzog Otto, ging zungst dre Kunde durch die Blätter,' er ' habe. -sich beim Ma,.vuliren' mit einem. Gewehr eine Verletzung, zugefügt.' -Das, geheimniß.' volle Dunkel welches dre angebliche Selbstverwundung des Erzherzogs umgibt. wird. wohl nicht .sobald aufaebellt werden. . Aber mit wachsender Bestimmtheit .erhält sich daS' Gerücht, darr der Vrinz einen Selbstmordver such vertier habe, der im Hinblick' auf rr i V t-XIL. oiz .Z5iiqaune, unizi uciicn pwy ''li&t -Tod des Kronvrinzen Rudolf er folat ist.' beareiflickerweife um .jeden Preis ' vertuscht werden' müsse.'..' Eine lange Reises die der kaum wieder herstüiäls rttäQ3: vacö ELteÄ.u'
lernehmen soll, gilt als zeitweilige Verbannung. Es ist ein offenes Geheimniß, daß die Excentricitäten des zweiten Sohnes des Erzherzogs Karl Ludwig seinen kaiserlichen Oheim auf das Peinlichste berührt und zu. strenger Ahnduna veranlaßt haben. Man
spricht von sehr drastischen Familienr . vr v. . : ? CCIiCil lu ijülyc utl uuu; un witius rath bereits zur Erwähnung gelang ten Aufführung des Prinzen. Nur mit großer Mühe ist dessen Gattin, eine sächsische Prinzessin, von der beabsichtigten Scheidung zurückgehalten worden. An der Böschung des Donauquais in Budapest fand man neulich die Leiche eines gut gekleideten Mannes mit Hautabschürsungen an Kopf und Handen, Die anfänglich: Annahme eines Raubmordes wurde dadurch widerlegt, daß sich in den Taschen des Verstorbenen eine gowene . Uhr sammt Kette und Geld vorfand. Es wurde ermittelt, daß der Mann mit dem Grafen Ivan Somssich identisch war. welcher vor Jahren als Lebemann in Wien eine große Rolle spielte, vann aber immer tiefer sank und schließlich nach Scherdung von seiner Frau sich dem Trunke ergab. Er dürfte rm be rauschtem Zustande die Böschung hrnuntergefallen und sich dabei tödtliche Verletzungen zugezogen haben. Somssich hatte seinerzeit eine große Erbschaft im Somogyer Komitat gemacht und unternahm dann große Reisen. 1871 war er Wogeoneter für Komorn, wurde aber dann nicht wiedergewählt. Zehn Jahre hindurch war er mit Emma Krail vermalt, dieselbe hatte rhm ein? große Mitgift mitgebracht, doch war die Ehe erne unglückliche und es erfolgte die Scherdung. Somssich ging eine zweite Ehe mit Frau von Farkasch ern. Auch sie trennte sich bald von ihm und 'heirathete später den Re gisseur des Nationaltheaters Bela Be-, rejenyl. Der Generalrath von Algier hat eine Belohnung von 25.000 Franken auf den Kopf des Banditen Areski el Bachir gefetzt, der seit fünf Jahren die Kabylen in der Umgebung von Tizi-Ouzou (Departement Älgitti rn Schrecken versetzt. Trotz dieser & hen Summe ist .die Ergreifung des RäuberS bisher nicht gelungen, dagegen hat Areski el Bachrr seitdem nicht weniger als acht neue Mordthaten begangen. Neuerdings hat daher der Generalrath den Generalgouverneur von Algerien ersucht, das Thal Sebaou, wo A.reski el Bachir haust, in Belagerungszustand zu erklären und zwei Bataillone Zuaven zur Ergreifung oder Vernichtung Areskis und seiner Bande dorthin zu entsenden. Der Bandit ist 36 Jahre alt und ein früherer Ackerpächter, der von Jugend auf sich im Diebeshandwerk geübt hat. 1887 wurde er in Abwesenheit wegen eines Raubmordes zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt und seitdem trerbt er sich rn den Waldern zwischen den Departements Algier und Con stantine umher. Sein Lieblingssitz aber ist Bou-Hini, ein wahres Adlernest auf einem hohen, nackten Berg-' kämm, von welchem aus er das ganzes Thal Sebaou übersehen kann. Areski' befehligt eine Bande von 60 Mann,' die täglich Schießübungen abhält. Je-, der Spion wird ton Areski selbst er-' schössen. Lebensmittel und Waffen werden den Banditen von den Bewoh-. nern von Azazga und Jakouren ge-j liefert. : Man hat in diesen Tagen erfahren, daß MeyerbeerS Tactstock sich in Kopenhagen befindet. Der Componist schenkte ihn dem auch in Deutschland bekannten dänischen Componisten Gläser, dessen Wittwe den aus Ebenholz und Silber verfertigten, werthvollen .Tactstock - kürzlich einer Verloosung zu Gunsten der verunglückten Fischer in Jütland überwiesen hat. - Vielbesprochen wirb neuerdings irr Leipzig tine.SkaM'l'geschichte, in welcher ein Poliztilieutenant eine unsaubere Rolle spielt -Im vori zen Jahre wurde beim dortigen Poliz'ttamt ein vormaliger Straßbürger Ofsicier St., der Sohn d:Z Bürgermei sters einer thüringischen Stadt,- als s!olrzeikieutenant' angestellt, obwohl er in Straßöurg in kurzer Zeit die Summe von 80.000 M. durchzebracht haben soll. Jetzt hat dieser Polizeilieu. tenant auch Leipzig den Rücken gekehrt, um seinen Gländigern zu entgcihen, denn auch dort 'hat er angeblich innerhalb weniger Monat? eine Schulden last von 10,000 M. angehäuft.' Ang: vurrrvt hat er alle Welt, wer ihm nur immer unter die. Hände kam u. A..auch einen Kegeljungen. -Nach seinem Verschwinden fand man in .seiner Woh. nunq ' bei Oesfnung seines SchreibpulteS eine große Menge von Klagen und Zcrhlungsbefehlen. All'daS diele Geld soll er.Herr Lieutenant im Dienste der Liebe vervraßt. haben. Neben einer, Jnvaliden-Rente von. jährlich .1030 M.-die er in Folge einer Verunglückung beim Radfahren erhielt, bezog der noch jugendllche. Herr. Lieutenant ein Iahresgehalt von ca. 3000 M. Auf der Moskauer Universität sollte, kürzlich eine ganze Mena'e 'Soldaten. wegen. Nichtbezahlung der Collegiengelder relegirt werden. Die dortigen Blättern brachten diese Mit theilung Und eins derselben warf 'dabei die Frage auf, ob sich denn wirklich in dem reichen- Moskau kein Mensch finden sollte., der durch. Bezahlung der Ganzen' Schuld' den armen Studenten die Fortsetzung' ihrer Studien ermög-liche-würde? TagS darauf bereits betrat ein behäbiger russischer Kaufmann, die Universitäts-Kanzlei.' . Ist eS richtig wandte er sich an einen der Beamten,' was' da gestern in der Zeitung' stand LJerden alle die tudenten fortgejagt, welche die Collegiengekder noch schulden?. 'Ja,-da3ist fo." Und wiewiel machen diese Colleqienschulden, in Geld ausgedrückt?" 4800 Rubel sind eS in Summa." Bedächtiggriff der Kaufmann in seine Brusttasche, holte eine dicke wohlge-' spickte Brieftasche hervor, entnahm derselben einen .Pack . .Geldscheine und besann sie vor dem Leamjcn auf den
Tisch zu zählen. So, hier frno dic 4800 Rubel! Prostschaite (Adieu !) Spruchs und ging hinaus, ohne weiter ein Wort zu verlieren. Den Namen des braven Ma'nnes weiß man bis heute noch nicht.
Nur w e n i a fehlte, und die berüchtigten Xantener Tage" hätten kürzlich rn Kempen a. ttv. rlire Auferstehung gefeiert. Der jüdische Metzger Lambertz erwartete einen Jungen aus Neukerk, der eine größere Quant tät bestellten Fleisches der rdm abholen sollte. Lambertz traf auf dem eimweae einen Hunnen aus Neukerk. und da dieser mit einem Tragkorbe ausgerüstet war, hielt er ihn für den erwarteten Boten und forderte ryn auf, mit in seine Wohnung zu kommen. Als Beide in die Wohnstube traten, saßen in derselben zwei ältere Männer, wie bald klargestellt wurde, christliche Metzger aus St. Hubert und Hüls, und der eine fragte Lambertz: Wo bast Du das aroße Fleischtuch?" Da wurde es dem Jungen unheimlich. Er entfernte sich unter dem Vorgeben, erst noch eine Bestellung in ernemNachbarhause ausrichten zu müssen, und verbreitete alsbald im Orte die Schauermär, Lambertz habe ihn in sein HauS gelockt, um ihn abzuschlachten. Einige alte Juden (die christlichen Metzger) hätten dort bereits auf ihn gewartet. Natürlich fand sich schnell ein gerngläubiger, angriffslustiger Pöbelhaufe zusammen. Der Bürgermeister beschied alsbald Lambertz zu sich, ließ sich den Hergang erzählen und hielt ihn so lange fest, bis auch die Ehefrau verhört war, deren Bekundungen mit denen ihres Gatten vollständig übereinstimmten. Trotz der von Seiten des Bürgermeisters gegebenen Ausklärung glaubt der Junge ganz fest, man habe ihn schlachten wollen, und die Menge glaubt es ihm nach, oder gibt sich wenigstens den Anschein, eö zu glauben. Da die Juden keinen Moment sicher sind, daß nicht ähnliche Märchen auftauchen, hat sich ihrer eine erklärliche Beunruhigung bemächtigt. - Es ist wohl ein ebenso seltener wie tragischer Vorfall, der sich kürzlich in Großwardein ereignete. Daselbst lebt ein gewisser Josef Frick. der Vater zweier Kinder war, von denen das eine vier Monate, das andere. wie der Säugling gleichfalls ein Bub, vier Jahre zählt. Vor einigen Tagen war es, da lag der Säugling in der Wiege; den vierjährigen Knaben hatte die Mutter, die in den Hof hinausgegangen war, in den mit einer verschiebbaren Klappe versehenen Kinderstuhl- gesetzt. Sobald die Mutter sich aus dem Zimmer entfernt hatte, kroch der kleine Junge aus seinem Stuhle, trippelte zur Wiege, beuate sich über dieselbe und streichelte und küßte sein kleines Brüderchen in der herzhaftesten Weise. Nach erner Weile Nachbarn beobachteten dies Alles durch's Fenster der Parterrewobnuna richtete sich der Vierjährige wieder in die Höhe und begann, wie er es von der Mutter aesehen, die Wiege zu .schaukeln und dazu SchmeichelWorte zu sprechen. Der Säugling war bald eingeschläfert. Nun neigte sich der Knabe abermals über den Wiegenrand. preßte seine Lippen an den ZNund des Schläfers und blieb, indem er einen Arm um den HalS deS Säuglings schlang, einige Minuten auf dem Mündcben deS Brüderchens liegen und hob sich von Zeit zu Zeit nur, um dem Kleinen einen schallenden Kuß aufzudrücken. Als die Mutter in'S Zimmer trat, stand der Knabe noch immer neben der Wiege und sie sah voll Freude die Zärtlichkeit mit an, die er dem Bübchen angedeihen ließ. Dann trat sie selber an die Wiege und in demselben Momente hatte sich auch bereits ihre Freude in Schmerz verwandelt. Der Kopf deS Säuglings i lag schlaff zur Seite, auZ dem rosigen Gesichtchen war jede Farbe gewichen, dasselbe ganz entstellt. Sie wickelte den Kleinen auS dem Bettchen, rieb und klopfte an dem Kinde, allein, dieses rührte sich nicht mehr. ES wurde ! ein' ArZt geholt, doch konnte auch er ; daS Kind nicht wieder erwecken; es war todt erstickt unter den Küssen seines Brüderchens. , ( In Pariser Künstlerkreifen wird augenblicklich lebhaft die Auffindung einer von Rapbael herrührenden. Röthelstiftfkizze zu seiner Disputo im Vatikan lebhaft besprachen. Ein Kunstliebhaber hat sie in dem Schaufenster eines Antiquars entdeckt. Durch einige auf der Rückseite des Entwurfs befindlichen unbestimmten Andeutungen fand er bald, daß ihn sein Schärfsinn nicht getäuscht hatte, sondern daß diese Skizze mit sechs anderen Entwürfen desselben. Meisters bei einer berühmten Verfteigerung am Anfang, des vorigen Jahrhunderts laut Ausweis des Kataloges figurirt hatte. Ihr Werth wird von Kennern auf 10.000 Frcs. geschäht. -Der glückliche Finder hat sie von dem Antiquar sür 60 Centimes rstanden. um Verlang t Mucho'S Best Havanna Cizart." j. II. EYM ANN, ist der eivitze . . Praktische Schulmacher i der Stadt, ftitift? Arbeit in HerrenschrVt ier Art. 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CL 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. - 35 Alake und Nem York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt'Hofpital. 33 Alake und Nortb Str. 33 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. . 313 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS. Wash. nahe West OK 42 Geißendorf und Washington Str.- - 43 Missouri und New Fort Str.. 45 Meridian und Washington Str. 46 JllinoiS und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. . - . 49 Jndianola, 3 SquareS vorn Fluß. 412 Missouri und Maryland Ctr. . 413 Mississippi und Wabash Str. '. 415 Morris und Church Str. - - -421 0. 2. u. W. NundbauS. nefll. vorn lul 423 Jrren'Asyl. 424 Miley Ave. und National seoad. ' '-- 51 No. 4 Spritzenhaus, JllinoiS u. SUrriX 52 Illinois und Louisiana Ctr. 53 West und McCarty Str. 54 West und South Str. ' 56 Mississippi und Henry Ctr. ' ' 57 Meridian und Ray Str. 63 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. Ls, 59 Madison Ave. und Dunlap Stt. 512 West und Rockmood Str. 513 Kentucky Ave. und Merri? Str. . . 514 Union und Morris Str. ö!6 Illinois und ÄansaS Str. ' 517 MorriS und Dakota Str. 513 MorriS und Churü Str. . ' " 51 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Sr?. ; 523 MorriS Ctr. und Eürteldcchn.' 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No; 2 Haken u. Leiter.HauS.'Southstr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Uve. 63 Delamare und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 Nem Jersey und MerrilI.Str. 67 Lirginia Ave. und Bradsha Str. 63 East und Coburn Str. - : r. 69 Pennsylvania Str. und Nadkson Vau 312 McKernan und Dougherty Str. 613 East Str. und Lincoln Lane. 814 East und Beecher Str. KI5 Noble und South tr. ' 71 No. 3 Epr'nhaus, Lirg Lvt.u.Hu--ä. 72 East und Seorgia Straße. 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