Indiana Tribüne, Volume 17, Number 117, Indianapolis, Marion County, 15 January 1894 — Page 3
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Vlwmas 2&e BSW-M,M . Hust thEE gegen alle Krankheiten der G Brust, 0 0 0 0 Lungen und der Kegle. Gegen Husten, Heiserkeit, Braune, Eng brüstigkcit, Juflucnza. Entzündung der Luftrohre, Keuchhusten, Zur Lrlkichtrrung schwindsächttgek Kranken. Nur in Original-Packeten, PreZS r vf Cents PreiS CentS PreiS rvv Cents In allen Apotheken zu haben, oder wird nach Empfang des Betrages frei versandt. Man adrrcssire: TH3 CHA3LE3 A. VOGELER CO.. BaNInor. Md. Verlorrne Manneökrcft eschleS,sk?ankheite l ffiffgrn irr Jnaensünden'. ' nach elnzneuevud einzig siLen ?e? ' fafjrrn, ebne BnvsSstöru, g, gründlich' usv dauernd I (eilen, izt t ,,9iet ungs-'Uuter." renke, elfcfl die,' ieniaeu ntl&t an wannt, anschelncnS unheilbare reu Geschlechts, j ronmctirnwrfn,!! icicf. von gtasi). ' frnlojtn Quacksalber öet&ufate, fcütene' nicbr vniauru. daS tcttrcfiTicte deu:sch' Bück zu lesen, durch dessen Rathschläge' niiblize Leidende in tuurt Unt lie" ksndl,eit udtbr LebenSglütk wieder ' erlangt. TaS Bück, 25. Ausl. 250 Seite ' mir 40 lehrreich? Bildern, rclro gegen Ei, ' seduu, on 25 EIS. ostmarken, wohl' ijicgc, ici sctaa;u ;ir,iire: DEUTSCHES UriL-UfSTITUT, NO. 11 Cllatos. Flca, New York, 2s. Y. 5er .kttungl'Anker- tlt au zu lzaden in JaHanapclt. Jnd bei . ö. Brandt Lo 78 Penn lvaaia Strafte. Dr.G-.F.Theel, 131? Ärch Str., vbtladeiphka. v. Der ewige. Wahre Spciiaiist in merika der heil kann, nach ftlfcft di fctrüfcintf ftcn erzt all, anders,?! ginzen. Dr. ?l,el ist der einzig rz der LZilt ver alle drei Mtdiziinschen S'ilen (die Alte. di, steue un ixt uskrarit) stattn tniH in seiner Behandlung verbindet Si heilt L?VyUi Geschivlir. Z?!und. rn HalKleidkN. blechten und cO ftßen dei Ä!lbftdeflkkug nd fivlgen dt Ku. schweiskni bei rerteirrtheten oder unver, kzeirateten. Auiflüffe Verengerungen ete . die noch s verzweifelt sind. Kommt oder kreil Spre.bs,inden 1','orgev 9 b, 8 Uhr. Abond bi s Nhr. kittwoch und SamstogZ 0 bis iveUht dend. ?onmagsbi!ähr. Um $00 beschwindelt. 34), George A. Hazelton, in Bürger von Pbiladelvhia beeidige lzierbtt. dak ich für viel Jahre an allen Folgen iiiflenblw kdtt Verirnlngen, wie Tchlaflo flgkett, vkiedergeschlagenneit, Schwache des ganzen Kör pec. unerfrilcht nach dem Schlaf und Magensckmäche litt, so dak ich keine Arbeit thun konnte. Ich ab 400 an Mu ieumS-Zlerzte an?, ohue Nusen - .oavon zu fcafen. Nachdem sie ratr alles Seid genommen at jUttn, sagten ue. lq war geheilt : Mcfi war iedoch im Oegentfieil rl-l S4r.frt lernt vorder. Lult besucht ich Dr. . , deel, 181? red Ztrait. Phlladelphia. welcher mich nach einer gedorigen Untersuchung behandelt und gründlich beil: und l?n?t um enen von ähn l"i! Neidenden und zum Wohl aller Mn''crn geb ich dUi: Zeugnis, uns bekenn, dak r. Tdeel in ftar?t.-t und gesuilden Mann aus mir szemacht hat. George A. Hazelto. V schmoren und beglaubigt vor mir, John F. Turner, F., Vhtla,. Pa. 3 ONCE TRIEO, ALWAYS UM roR Scouiino. CitA9ina ano PoutMin BÄR F1XTÜRES, DRA11M BOARDS HL Y Tin, iinc, urass, uoppur, Nickel and all Kitchen and 9 Plated Utensils. S Class.Yood, Marble, Porcelaln, Etc. r CEQRCE WM. HOFFMAN, 8 toi Vaufietvr ul freprt.vjr. in f 1 V A M UIMAVAU C lnnilMl BAI iA P. in S THE BAR-KEEPERS FRIEND. SSSeSSSSSeSSSHSaSHSHSSSHSSHH ra.el .tt.Ttac. im w. . .ti.t Zum Verkauf ia Apotheke 25 Cent? ver Vkund. weinman & Co., -""-Znz. $0 4 63 Broahwav Neft York. Vefte Zieferenzen. . Sobweikle & Prange, Fabrikanten n Kutschen, Buggies. und allen Sorten Wagen. . Scke Davidson und Market Strane
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JOQ big 250 jährlich was wollte sie ihm schreiben ? ' Wollte j In Clemences seingeschnittenen Zu.kgnnen durch un tren Eo pera'iv.Dpekulationk- sie ihm sagen was er wußte wie , gen hatte sich keine Miene verändert z Pl" gemacht werden. heiß sie ihn geliebt, wie elend und zer- sie stand einige Mnuien wie in tiefen, Sendet um Cirkular, nrei verschickt. reten' :efet Leben durch seinen Ver- Nachdenken, dann richtete sie sich ent
3. II. EYMANN, tft oT einzige praktische Schuhmacher inderEtadk. F'inst? rbett in HerrenschnZeu alerrt. Tadellose Revaratur. 9!?. 83 Si.rcle.
Erstarrte herzen.
Roman den Karl Berkow. (Fortsetzung.) DaZ Älut war ans dem Gesicht Clemence de Trouvilles gewichen bei diesen schonungslosen Woten. So war ihr Geheimniß denn verrathen, dein unbarmherzigen Urtheil der harten Gebieterin vreisgegcben, die ein Recht zu haben glaubte, sie, einer Gefallenen gleich, aus dem Hause zu weisen ! Der Stolz der jungen Französin bäumte sich hoch auf gegen diese beschämende Mastregel ; nein, sie wollte der Varo mn beweisen, daß sie ihr Unrecht gethan ; jetzt war es ihre Pflicht zu sprechen, und, im Besitze von Stephans Liebe, was hatte sie zu fürchten, wenn sie die Wahrheit sagte ? Er selbst würde, trotz des ihr auferlegten Schweigens, für sie eintreten, ihre angegriffene Ehre zu retten. Sie beurtheilen mich zu hart, Frau Baronin," sagte sie mit fester Stimme, ich mag in Ihren Augen strafbar erscheinen, aber nicht in dem Maße, wie Sie es voraussetzen. Graf Stephan Vanyary ist mein Verlobter ; ich hatte ein Recht, ihm diese Zusammenkunft zu gewähren, in der er von mir As schied nahm." Die Baronin glaubte offenbar, ihre Gesellschafterin hab: den Verstand verloren ; sie blickte sie in maßlosem Erstaunen an. Ich habe Sie wabrscheinlich falsch verstanden, Mademoiselle," sagte sie trocken. Es regte sich etwas wie Triumph in der Brust des beleidigten jungen Mädchens ; sie meinte, die unangenehme Ueberraschung, die verachtete Gesellschasterin als Verlobte ihres Neffen zu wissen, habe ihr jenen Ausruf entloclt. Ich kann nur wiederholen, was ich vorhin sagte," entgegnete sie ruhig und stolz, ich betrachte mich seit vier Wochen als die Braut Stephan Vanyarys." Die Baronin schwieg einen Moment; ein schlimmes Lächeln spielte um den faltigen Mund ; es war offener Hohn, der daraus sprach. In der That, Mademoiselle," sagte sie lanzsam. wie der Folterknecht die Kurbel dreht, die in des Verurtheilten Fleisch die schneidenden Stricke zwängt und wie wird meine Nichte, Gräfin Ilona Vanyary. diese wahrhaft überraschende Verlobung ihres Gatten auf nehmen V War das der Todesschrei eines vermundeten Thieres, war es der wilde Angstruf eines brechenden Menschen Herzens, der jetzt durch das Zimmer hallte ? Kam er wirklich von den Li pen des todtenbleichen Mädchens, das mit weitge'öffneten Augen, einer Bildsäule gleich, neben dem Sessel der Varonin stand ? Aber nur eine Sekunde hindurch währte die Erstarrung ; besinnungslos fast in der Erregung des Augenblickes stürzte sie auf ihre Gebieterin zu und umklammerte deren Arm. Das ist eine Lüge," rief sie mit '"'-'""''ender Stimme, es kann nicht sein jit liiöchernen Finger der Baronin befreiten sich mit leichter Mühe von dem krampfhaften Drucke der bebenden Hände, die sich um ihren Arm'geschlossen. Sie sind eine Thörin, Mademoi selle," sagte sie kurz, Stephans ist langst L?erheirathet. Er wird am besten wissen, ob er Ihnen ein Eheversprechen halten kann, wenn er es Ihnen überhaupt gegeben." Hatte er ihr wirklich eine solche Zusag: gemacht ? Nein, er hatte niemals davon gesprochen ; ihr' rückhaltloses Vertrauen zu-ihm hatte diese endliche Losung ihres, Verhältnisses als selbstverständlich angenommen. DesMädchens Haupt sank auf ihre Brust. Und er sagte er liebte mich,- flü, sterte sie wie gebrochen vor sich hin. Es lag eine erschütternde Anklage in den wenigen Worten ; selbst auf der Baronin steinernem Antlitz gab sich eine Bewegung kund. Beruhigen Sie sich, Clemens," sagte sie mit etwas milderer Stimme als zuvor ; Sie sind nicht die Erste, die ohne ihr Wissen eines Mannes Spielball wurde, und Sie werden Nicht die Letzte fein. Ich sehe, daß Sie ge täuscht worden, während ich ganz Anderes von Ihnen vermuthete. Sie phan hat schlecht an Ihnen gehandelt ; ich werde lhm dafür den ops zurecht setzen." In dem schmerzverzogenen Ange sichte des jungen Mädchens blitzte ein . . t - wnoes ijeuer aus. Ich danke Ihnen, Frau Baromn, iaa'te sie tonlos. J& werde ibm selbst schreiben.-'
Nun, wie Sie wollen," entgegnete daß Sie seinen Antrag annehmen. Er Frau von Mariassy gleichgiltig ; ihr ist. was seine äußeren Verhältnisse anwar es nicht unlieb, dieser fatalen Mis- belangt, zwar eine glänzende Partie, sion überhoben zu sein. Und nun ge- ! aber immerhin zweimal so alt wie Sfc hen Sie auf Ihr Zimmer ; mit Ihrer und von durchaus nicht empMens.. Entlassuna bat es keine Eile." ' ' werthem Charakter. Ich hielt es w
' Sie setzte sich an ihren Schreibtisch i cn r- ' - ' und nagm einen riesoogen aus einel kleinen Papiermappe vor ihr. Ja. .' '. . r- fr ? . cm - n i treten zekt ib durch se rath geworden ? Wollte Tik ihn an. ilaaen. dak er !n die Oede lkres Daseins einen flüchtigen Sonnenstrahl aeworfen, um sie desto erbarmungsloser in die tiefe Nacht zurücksinken zu las. sen ?
DaS Sicht in dem messingenen Leuch Die Baronin blickte in höchster Beter auf duir Schreibtische ClemenceS fremdung auf. Sie sind eine Thörin ff,?,, nntfm hm und tw . rnie im Mademoiselle." saate sie Kart, das.
N,isös.n ' de? (5rfm de? Morsen, sonne fiel in das düstere Gemach, aus das bleiche überwachte Gesicht' des Mädchens, die starren thränenloseli Augen. De? Brief, den sie in de? Nacht begonnen, lag beendet vor ihr. ' . Du hast mich verrathen, Stephan." so schrieb das getäuschte Mädchen. Du r j . . ?i . c: . . . . schwurst . mir Liebe, wie ,umäbliae
nkale ! während Dein Gelübde, Deine Pflichten einer Anderen gehörten. Du zogst mich an Dein Herz, das Deinem Weibe Treue geschworen, und dachtest nicht daran, daß Dein herzlose? Betrug mein Leben zertreten könnte, das sich Dir rückhaltlos zu eigen gab. Du
yande'test, wie Viele Dernesgleichen handeln mögen, denen das erbarmungslose Spiel mit einem armen getauschten Menschenherzen em pikanter Zeitvertreib erscheint, und Du glaubtest, ich ebenfalls set eine icner Vielen. die eine ähnliche Schmach mit Gleich, muth hinzunehmen vermögen. Ich war em armes Madchen, Ste phan ; ich hatte weder Heimath, noch Eltern, nicht Brüder, nicht Schwestern nicht Freunde. Du nahmst das Einzige mir, das Letzte, was ich mein eigen nannte : die Achtung vor mir selbst. den Frieden meiner Seele, Du nahmst mir aber auch den Glauben an die Menschheit, an Gott und an Alles, was es auf Erden Edles und Hohes gibt. Ich liebte Dich so sehr, daß ich darüber zu erschrecken vermochte ; Du hattest die Welt in mir verdrangt, seit dem Du meine einzige Welt geworden, Du hattest mich die dunkle Vergangenheit mit ihren bittern Schmerzen vergessen lassen und Deine Liebe hatte die Gegenwart mit sonnigem Lichte erfüllt. Ich lernte das Leben, das mir so hart begegnet, die Menschen, die mich tausendfach verwundet, wieder lieben in Dir, ich dankte dem allgütigen Gott:, der Dich mir gegeben ; die heißen Thränen, die ich in vergangenen Iahren weinte, schienen sich fortan m Freudenthräncn verwandeln zu wollen.' Du hast durch Deinen Verrath Ver gangenheit. Gegenwart und Zukunft mir vernichtet ; ich werde fortan nichts mehr lieben, ich werde nur noch zu hassen verstehen. Du zerstörtest in meinem Herzen das Vertrauen aus dcs ewigen Gottes Güte ; ich glaube fortan an sie nicht mehr : Au hast mir das Gebet vergiftet, daS der Gedanke an Dich, das allein Dein Name noch erfüllte V ich bete nicht mehr ! Zrttre vor mir, Stephan Vanyary. Clemence de Trouville vergibt, vergißt nicht. Seit ich in einer einzigen Stunde heißer Qualen die Liebe zu Dir aus dem blutenden Herzen riß. kenne ich nur noch em Gefühl für Dich : das des Hasses und der Rache. Meine Liebe hatte für Dich tausendfachen Tod zu erleiden vermocht; meine Rachk wird Dich treffen in dem, was Deinem Hers 'l das Theuerste ist. Meines Lebens Ziel soll diese Rache sein, mein Triumph dereinst Dich leiden zu wissen, wie ich um Dich gelitten. Dir dann, wenn Du in namenlosen Qualen ringst, zurufen zu können : lebe, lebe welter so wie ich, mit dem moroe rischcn Dolch im Herzen ! Clemence ve .rouvle. Nnd wieder veraingen Wochen und Monate, und Clemence lebte weiter in dem Hause der Gebleterm, wie si: zu-. vor'gelebt. Mag unser Herz aus tau send Wunden bluten, die Ansorderungen bleiben dieselben, die wir im Kreise unsere? täglichen Pflichten zu erfüllen haben. Novemberstürme heulten um das Haus, die dürren, gelben Blätter aufwirbelnd, die in den Gängen des Parkes lagen : Clemence stand am Fenster und sah dem trostlosen Schauspie! zu, während ihre Gedanken gleich jenen Blättern wirr durcheinander wogten Die Vergangenheit voll schmerzlich bitterer Erinnerungen, die Gegenwart verdüstert, die Zukunft grau und öde ; wäre es nicht besser gewesen, die Hand des guten, alten Lehrers hätte das ver zweifelnde Mädchen in jener Christ, nacht nicht von der schmalen Plankl hinweggezogen, von der hinab sie den Sprung in die Tiefe machen wollte ? Was war ihr Leben seitdem gewesen, um sie mit Dank es empfinden zulassen, daß er ihr Retter geworden ? Die kroatische Kammerfrau trat ein. daö Gesellschaftsfräulein zu der Barosiili zu entbieten Z eine Minute später stand sie vor der Herrin, die wie an jenem verhängnißvollen Abend in ihrem hoben Lehnstuhl saß und die Eintretende mit scharfem Blicke musterte. Clemence ertrug denselben mit große: Rübe : sie fühlte sich ja vorwurfsfrei ; was konnte die Gebieterin ihr zu sagen haben ? Mademois:lle." begann, die Barq nin endlich, ich habe Ihnen eine selt same Eröffnung zu machen. Herr von Kanimietz hat heute früh bei mir um 5!bre Hand angehalten und mich geveten, bei Ihnen seine Fürsprecherin zu sein." .Qerr von Kaminied V Clemence blickte überrascht auf, ich habe ihn kaum dreimal aeseben. ' Es scheint ihm aber genug gewesen r t. ?:. k..f:.fn zu icin, juq in ic zi, vtiutw! meinte die Baronin trocken, er benähn? sich wenigstens ebenso albern, wie der " n . sri . s - - f.! ,fi- . cro ünaste Geck es bei seiner ersten Wer buna nur kann. Ich erwarte nicht. dessen für meine 'Pflicht, Ihnen seine Cm ...C. . r!C.M.!il.Tn V m Wn! i uivung zu uveiitttitit, lagt, iicy Jynen nocy nlazi eniaq. . Ot f?s...A C.:...s X!tt.n.M schlössen empor. l Ich danke Ihnen. Frau Baronin für Ihre gütige Vermittelung.- sprach sie mit fester Stimme, und bitte Sie. , öerrn von Kaminietz zu sagen, daß ich ! seinen Antrag annehme." babe ich Ihnen schon damals. ' gesagt . als Sie sich so.' wahnsinnig, r rneine. e?sen sttpnan verlieoz.". Ein Wehelaut des Mädchens ant wortete ibr : o. wie erbarmungslo griff doch die rauhe. Hand in die noch tmm.r ftTittnh 9Tnnhr ! " " " . ' t4ilIV V.M.Wt.V HllVk H Ich warne Sie zu Ihrem eigenen . Yesten vor Herrn von Kaminietz." fub'.
Frau von Acanassy fort, er ist ein harter und roher Mensch, der seiner ersten Frau daS Leben zur Hölle machte." So würde das nur eine Fo?-tscung meines bisherigen Gebens sein," dachte Clemence bitter : ruhig und kalt er.
widerte sie jedoch : Er wird es mit mir nicht versuchen." Nun denn, Sie sollen mit Gewalt unglücklich werden." sagte die Baronin achselzuckend ; ich kann Sie freilich nicht daran hindern." I Ein schmerzliches Lächeln flog über ? des Mädchens Angesicht ; unglücklich ' werden ! Es bedurft: dessen wohl nicht mehr. Zwei Monate später folgte Clemencc dem alternden Gatlin, den sie kaum flüchtig kannte, zu Mehrjährigem Auf. enthalte nach Italien. Sie hatte icen ersten Sieg über ihn erfochten, als sie fest bei ihrer Erklärung blieb, das Klima Ungarns nicht vertragen zu können,. und der june Ehemann hatte sich den Wünschen d:r reizenden Frau gefügt. Es blieb n'rht bei dieser erster Niederlage ; wenn Herr von Kaminietz seiner zweiten Frau das Leben nicht zur Hölle mackte, so sorgte diese dafür, daß es ihm wenigstens nicht zum Paradiese wurd. Die Dienerschaft, die sie begleitete erzählte sich recht wunderbare Dinge von dem ehelichen Verhältniß des neuvermählten Paares. Jmre namentich, der Kammerdiener des Herrn vor Kaminietz, der die erste Frau desselben noch gekannt, wußte mitunter von Sce nen zu berichten, die in den Annalen ieses Hauses bisher unerhört gewesen. Er war eines Tages unvermuthet in das Zimmer getreten, um zu seinem maßlosesten Staunen den aefurchleten Gebieter rn demuthigster Stellung vol emer jungen Frau auf den Knieen lie. gen zu sehen, während sie mit untergeschlagenen Armen trmmphirend vor ihm stand und mit ihrem hellen Sirenenlnchen spöttisch sagte : Ich nachte Ihnen ke.in Geheimniß daraus Her? von Kaminietz, daß ich kein Herz besitze : können Sie sich also wundern wenn es, trotz Ihrer oft betheuerter, Liebe, nicht erwachen will ?" Das war allerdings ein andere: Ton, als der der früheren Gemahlin, die in Gegenwart ibres Gatten niemals eine schüchterne Bitte gewagt. Cle mence dagegen bat nie ; sie befahl einfach, sie ordnete an ; wohl oder übel mußte ihr Gemahl gehorchen, in dem sie ihren ersten Sklaven erblickte, und Herr von Kaminietz war viel zu sehr in den Banden der bezaubernden Frau um ihr nicht, trotz manches Versuches zum Widerstande, sich Mich doch zu fügen. . Diese eigenthümliche Ehe hatte indessen kaum drei Jahre gedauert, als nach kurzer Krankheit Herr von Kaminie sebr schnell und plötzlich starb; Clemence sah sich mit einem Male frei. reich und unabhängig, im Besitze alle: Güter, die irdische Wünsche beneidenswerth heißen, und der Gedanke befestiate sich mehr und mehr in ihr, nach Ungarn zurückzukehren, um dort, aus dem' Gute ihres verstorbenen Gemahlt sich ihre Heimath zu gründen, ast ein Jahr nach dem Tode ihres Gatten war sie sehr unerwartet auf ihrem Schlosse angekommen, um nach einigen Wochen der Zurückgezogenheit die nothwendigen Besuche m der Nachbarschaft zu machen, wo die Erscheinung der schonen und reichen Wittwe ein begreifliches Aufsehen erregte. Es tinx oft ein Lächeln bitteren Hohnes, mit den Clemence die Huldigungen der zunge ren Herrenwelt entgegennahm. Jel war sie ja nicht mehr eine bezahlte Dienerin despotischer Aristokratinnen, jetzt war sie eine gefeierte, umworbene Frau :n deren Hand es allem lag, sich e.i.n neues Lebensglück zu schaffen. In dem Hause des Baron, Jöscak hatte sie heute die erste größere Gesell cyast leucht ; yter war es gewesen, wo ihr der Mann zum ersten Male sei' fünf Jahren wieder entgegengetreten der den entscheidendsten Einfluß auf ihr inneres Leben ausgeübt, fremd, höflichkühl, als habe er sie Nie gekannt. Und hier war es auch gewesen, wo sie den Bruder dieses Mannes die. Erlaubniß ertheilt, sie wiedersehen zu'diirfen, dem e. si'.' v."l; ? i . a sei! 5 lg Jörnen ungiiNge Nil! oen ttaumerischen blauen Augen, dem heißen lodernden Herzen, , Die Wälder flog:n schattenhaft an ihr vorbei, über den Höhen in der Ferne dämmerte der Morgen ; auf dem Ge. sichte der einsamen Frau in dem prächtigen Wagen lagerte ein finsterer unheiloerkündender Zug ; galt er' dem dunklen Lebenödrama,' das" soeben an ihrem' geistigen Auge vorübergezogen ; aalt er 'flüchtig "entworfenen Plänen. hie noch i der Zukunft Schooße lagen? lie streckte die Hände von sich, als müsse sie einen Gedanken abwehren, der unwillkürlich ihrer, sich bemächtigen wollte. Zu spät," murmelte sie, zu spat sur das Glück ! Nicht mehr der Liebe der Rache nur noch soll mein Herz'ge M ' - ' - - . ' V1 " hören." Siebentes Kapitel. In seinem mit großer Einfachheit ausgestatteten Äimmer. vor dem öar monium, das er mit Meisterschaft zu fi-?-f. , ft ml ... rw r . if.f ipicicn veri:ano, ratz oriau elero lief rn on,ai.en verloren. Wunderbare Melodien waren, eö, die unter seinen ??inaern hervörauollen bald in wildem ßturmi. ch'ie hrausend Ä)!e.ereswogen anschwellend, dann wie der leise seufzend und klaaend. wie ver lorene Klänae. - die im Winde zitternd aus der Ferne herbeischweben. r Doch dann wleder brach eme grelle Dlssonanz das eben berührte Thema ab, nun wa ren es üeroldsrufe. die mabnend er klangen, . ein Schwchttud KslZ . nh t X. 11 . 1 ' . ' I L 7 lmerieno LÄMluZ igesfreude. ffg.mpfe.slu st wogten jubelnd durcheinander. ' ' Unter den Fenstern des Svielenden wurden heiter plaudernde Stimmer laut ; der junge. Schloßher brach' mit einem raschen Accorde' sein Spiel ab W 1 l'Y 'i. .1 T , unu um vinr einen oer Zvoryange
die das Fenster verbullten. . - (Fortse.ijung folgt..)
uch eine Francillon.
Jeder einzelne der Bewohner deö Marktfleckens Unter Piephardtskirchcn steht thurmhoch über dem Verdachte, als wäre er in einer Leihbibliothek auf fran zosische Unsittenromane abonnirt oder als benutze er Ägiotagesitze zur Premiere eines ! Dramas der modernen Ehebruchs und Eheflickschnle. Daö einzige Literatur Produkt, welches in Unter-Piephardtö kirchen von Hand zu Hand geht, ist daS Zeitungspapier, in welches der Kramer deS Ortes für besonders heikle Kund schaftcn Seife, Häring und Unschliktker zen einivickelt. Da einliae Ncvertoir. theatcr deö OrteS, die Schankstube deS sxx :v..' if r. T-.. vruirlkiocioiriyöau'es, suyri nur pcl takelstücke auf, ln welchen Stuhlbeine und Henkclgläfer die Hauptrollen spielen. Dennoch hat auch Untcr-Piephardtskir chen seine francillon und wenn nicht die PostVerbindung diese OrtcS mit derBe zirksstadt so schlecht wäre, daß kein Frcm der, der auf gerade Glieder halt, daS einspännige Postvehikcl zu benutzen wagt, so könnte man fast vermuthen, daß Herr DumaS Sohn insgeheim einen Abstecher nach unter PiephardtSkirchen gemacht hat, um dort daS Oriainal seiner Mar oulse Francine de RiverollcS zu studiren. Jedenfalls verdient die schöne Dorfmar quise und ihre Geschichte verewigt zu werden, sei eS auch nur in einer fluchtigen Federzeichnung. Madame Srancillon hieß rn Unter PiephardtSkirchen Rest Lcbrböfer und bewohnte mit ihrem Gemahl, dem Viertelbauer - Anton Lehrböfer. eineS der vcißgetünchten und strohgedeckten HäuS chcn, wie selbe die Boulevards dc Marktfleckens zieren. Nest und Anton lebten sehr glücklich und einträchtig mit einander. Da ich ich eineS TagcS, wie bieS in Unter.Plkphardtskirchcn ortöublich ist, daß der Storch rn der Lehrhofer Hütte einkehrte und ein gesundes Knäblein in die Wiege legte. DicS war nun der Ausgangspunkt ehelicher Differenzen. Der Herr apa war für die Klangfülle l I' vf!X AJ. !r.s . t t c iiiioiiucn U)rktyaijes nicgi eyr ein fienommen, ihm fehlte daS Verständniß üx kunstvolle Draperien auS Kindswasche über dem groß:n Kach:lofen und er besaß nicht Opfermuth genug, um sich über versalzene Suppen und verbrannte Kar toffeln zu Gunsten deS GrieSbreieS hin wegzusetzen, der für sein Söhnchen stetS tadellos zubereitet wurde. So kam eS, da Anton baunaer als sonst im Gemeindewirthshause qes.hen wurde und tiefer als je zuvor d?n Hen kelgläsern desselben auf den Grund zu kommen suchte; so kam eS ferner, da er nicht selten einer oder der anderen Dorf schonen unter'S iUnix griff und zärtlich den runden Oberarm kneipte; und so kam es endlich, daß er bis zu einem Stamm glaS im Gemeindewirthshause vorrückte und daß er mit der braunen Leni, der er sten Viehmagd dcs Vollbauern Strunzer, in sehr vertrauten Verkehr trat. Ge räume Zeit hindurch hatte Nest nur die äußerlichen Veränderungen im Wesen ihreS ManneS, nämlich eine starke Ab eigung gegen Brunnenwasser, eine überaus heitere GeniüthLstimmung in den späten Abendstunden und eine große Glcichg'ltigkcit gegen die Zärtlichkeiten sowie auch aegcn die Vorwürfe der treu liebenden Gattin vx beobachten Gele tzrnheit. Allmälig aber kam sie auch den mncren Ursachen seiner Veränderung näher und s täglich hatten ihr iheilnahmsvolle Nlch'i Irinnen daS , Doppelvcrhält niß ihrei Herrn vx dem Stammkruge im Gcmcinocwirthöhanö und zur braunen Leni völlig enthüllt. An einem Samstag war eö, da die beiden Gatten hart ancinai'.d.rgcriethen. Sie zog alle Register ihrr . Liebe vom innigsten Schmeichclton bis zum wuchtigen Sch'lt werte, er a''er blieb kühl und starr, schob die MüJ: keck auf's rechte Ohr un Png davon. . Anton," rief ihm Rest in stammen, dem Sorne räch, daß D' eS nur weifct. Wann i Dir dahinter komm', daß 'waS wahr'S d'ran ist, an dem G'red' von der hranncn Lenk, dcnk an mk, Anton, so a'wiij als '-Da. mit mir am Ältar a stan g'iti den bist, so g'wl vergclt l Dir ' Slcickcm. denn Gott sei'S, sie find' Hstz-vlk s Mit noch W V I iW JVtVV Anton begnügte sich damit, einen Au gnUick an der Thürschwelle stehen zu bleiben, die Achseln zu zucken und seine Pfeife am Thürpfosten auszuklopfen; dann schritt er gicichinathlg ms Dorf hinein, wo das farbige AuShängschild jcS GemeindewirthZhauscS im Scheine der Abendsonne glänzte und die Leni eben ihre Äühe in den Strunzcrhof ein trieb. Am Sonntag gab Musik im WirthS hauS und auf dem lehmbelegten Tanbiz den drehten sich die Paare im bedächtigen Gleichmaß deS Ländlers, Pic Nest hatte, ihr Bübchcn der ybh'ut der Großmutter, r.b.rlassen hatte zum ersten. Ma.le nach langer Zeit ihren Sonntagsstaat enge legt und war plötzlich mitten unter der justigen Gesellschaft im GcmcindewirthS. hauZ erschienen. Anton, der schon zu wiederholten'Malen seinen Stamaikrug geleert und damit auch der Lern aufgewartet hatte, trat mit hochgcröthetem Gesicht auf seine Ehehälfte zu: Piz a'horst in'ö Hau zu Dein' Kind." : I g'hör zu mein' Mann. , Va.n der a. a. . i.T...i ve t. a. innji uno rrrnli, oars y?i um,- ; Rcstl- Da traf der Blick Anton'S mit dem her Leni zusammen und er lachte hellauf. Thu', waS D' -.magst, Nest, mich är oerst uet damit." Und lachend schritt er zur ent hinüber, nahm sie um die Mitte unh tanzte rnit ihr, Gtirn an Stirn gelehnt, über den Tanzboden hin. Die Tkesi richtete sich hoch auf, sah dem Paare vr'tt fnnkelnden Auaen ach, dann aber wandte sie sich r sch zur Seite, wo ein stämmiger Bauernbursch, der'Geihardt.LoiSl. mit unterschlagenen ' Armen an de? - Wand lehnte.' - ' - ' - i - Magst tanzen mit mir. Loisl? ! De? Bursche' schlang den Arm nm lli LehrhSfer Nen und im nächsten Augen blick drehte sich daS ne.uePaar n 'anze. Die Dirnen wisvclte'q. die Bursche lach. ten und g alten Bauersleute schüttelten t opfe. Der Anton aber, wurde immer lustiger. m . t. i . . ' f . C . ' w.fc" zx oreyie oic xtm rm oimic cmmA y? ihre Reifröcke sich blähten, uy flatterten, er faßte sie mit derj Handen an den Hüf ten unh hob stS jauchzend empor, er schwenkte den Hut und strampfte mit den &,! . m i k 5u?n, van oer Vooen oronnle. 4jt 'ern lachte, daß die weißen Zähne is dem othen Gesichte czuflcuchtetcy,' und ihre raunen Äöofe flogen, ihr wie lange! Bander um, den HalS, Die Rest blieb m kw der LM pich Nicht ebr yo
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weiß was ihr gefällt. Sie ist ganz besonders er freut, wenn sie daö besonder? feine Aroma von Mackwell's Vull (Stier) Aurl)am Vauch-Tavack spürt. Dies ist seit mehr als emem Jiertek.Jahrhundert das Verlangen und die Freude Aller gewesen, die Wohlbehagen schätzen. Er entspricht dem Ge
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schmack vieler sachkundiger Raucher. ' Probirt ihn.
Vlackwell'S Durham Taback Co., Durham, N. C.
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Conrad ! Conrad! Conrad! Aenderung der Adresse. Troh der Annahme der Präsidentschaft der Honduras National Lotterie
(der ehemaligen Louisiana Etaats-Lotterie) werde ich die Präsidentschaft der Gulf Coast Ice and Manufacturing Company von Bay St. öouiS, Miss., beibehalten. '
Daher find Sie ersucht, alle Anfragen zur Lieferung von Ausrüstung,
Maschinerie u. s. w. als alle geschäftlichen Communikationen zu adressiren an
ihrer Mte, die Beiden traten zu jedem Tanz mit einander an und tranken einen Bierkrug gemeinsam leer. AlS der kühle Abendwind durch die Bäume strich und die Sterne am Himmel aufivaen. da faßte Leni ihren Liebhaber bei der Hand und führte ihn hinaus inS Freie. Die Pcsi riß sich von Loisl loS und folgte den Bade. Draußen, wa daS Korn' auf den Feldern in der Blüthe stand und' die Grillen ibr Abendkonzert anstimmten. dort sah Nest die Gestalten Anton'S und der L'M gleich einem Schittenbilde in zärtlicher Umarmung vor sich aufragen und es zog ihr eiskalt durch die Glieder. rtv - r . c rt f m a iiano piogilm oer roisi neoen iyr. Glaub' mir, Rest, der Anton ist ein Lump 'worden und wird'S auch bleiben. Wer ein Weib, wie Dich, im Stich laßt, weilst ein Kind an der Brust und 'die Sorg' drum im Kopf hast, und wer sich einer Dirn, wie'S die braune Leni iiS, an HalS wirft, der iS schon nix nntz. wu iuiiiu vifc vu vu yuuu und führte sie durch das wogende Ge. a i . . rn r Und er nahm die Nest bei der Hand treibe hinaus, wo eine Buche sich auS dem Feldrain erhob und eine Holzbank Ai.r... .ü... . in ilircm liefen ajaiicn oarg. - Schau' Nesi", sagte er dort und zog daS Weib an feine Seite nieder, ich mein'S ehrlich mit Dir und Du thust mir leid. Der Anton wird si5i nicht mehr ändern und Du wirst elend werden da bei. Folg' mir, schneid'S Tischtuch äuS einand' zwischen Dir und ihm, leg' D?i' Hand in die meine und 'S wird Dich 'nie gere nEr preßte die Nest heftig an sich Und küßte sie. Herr, mein Heiland, die Sünd'!' Das Weib riß sich los und floh wie ein gehetztes Wild durch die Felder dahin, dk Dorfe zu. Am nächsten Tag wußte eS natürlich der ganze Ort: die LehrhSfer Rest hielt S mit d?m Gcbhardt Loisl. Der Anton war wüthend und trank sich im WirthS HauS einen Liter Courage nach dem a. dren zu. Dann kam er heim. Die Nesi sa? mit ihrem Kinde im Arme da, alS wäre nichts vorgefallen, ' Hast' eS 'than, m oder nein?- ' : 5a". - ' Mit einem lästerlichen Flnch stürzte de Anton zur Thüre hinaus, deu Loisl izu suchen. Auf dem Marktplätze trafen sich die beiden Männer. Auton flog Loisl an die Gurgel, der aber schlenderte ihu mit starken Armen in den Sand. Dn hast rn;i" Weib verführt, Ich bring Dich unt!Spar Dir die 9)?fch Dei Weib ist heut so shrlich. wier's gest.-rn war. Sie Hat'S nicht Ehalten mit mir, wie Du mit der Leni." Die Leute umstanden die Gruppe und horten eS. Aber Niemand glaubte daran. Der Anton selbst glaubte es nicht. Aber er war recht unsanft in d.'n Sand gefallen und deßhalb zzg er fluchend ab, um sich Raths zu erholen erst bei seinem Stammkruge und dann bei der Leni. AuS dem Bicrkrnge stie gen ihm die Geister lach.'ndcn Gleich muthcS in die Seele und die Leni erstickte die Stimme d:s G:wisscnS in einer ener gischen Umarmung. Die Resi aber weinte lange daheim und dachte reiflich nach. ' Dann nahm sie' ihr Kind in den Arm. die Großmutter mußte die Hab seligkeiteu in ein Bündel schnüren und so schritt sie am Abend durch's Dorf zur Hütte deS Gcbhardt Loisl. Der stand unter der Thüre und lachte ihr mit gan zcm Gesichte entgegen. . Loisl, willst mich aufnehmen bei Dir?" Er nahm die Resi schweigend bei der Hand und führte sie in Vt Stube. So wahr ich selig werden will, Rest, eS soll Dich nie gereu'n." , Und er hat Wort gehalten. Die Rest ist glücklich und zufrieden geblieben bis zum heutigen Tage. In der Lehrböfer Hütte ist die Leni eingezogen und mit ihr die llnwirthschaft, Sie prügelt den An ton und hält eS mit einem Oberknccht. Und daS soll eine Francillon fein? Gewiß und. sogar eine echte. Fremch, die Resi ist nur eine Francillan auS Un ter-LiephardtSkirchen. Aber wenn die Postverbinduoa. zwischen diesem Markt flecken und ler-Weltstadt Paris nicht eine K schlechte wäre, so könnte man ernstlich i rv -! wuncyen, oer ccitcr utNM Toyn hätte einen Abstecher nach nter.Piep hardtskirchen niachey sollen, ehe er seine? nervöse? Marquift. die Kapricenlöckchen rn die Sttrn mstrte.' Er hatte dann nach der Natur formen können, statt nach der Schablone de? modernen Ehebruchs und Eheflickschule. Gustav DaviS. - ,,irt-rtsn,trta c., ! .-VttlangtMucho S,,BeftHavanna
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PAUL CONRAD, Puerto Cortez. Honduras, Care Central American Express. PORT TAMPA CITY, Florida. U. S. A.
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