Indiana Tribüne, Volume 17, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1894 — Page 2

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Mdiana Tribttns. Siföeint SfrgUct) und Sonntags.

Die tägliche .Tribüne" kostrt durch den Trcigei 12 CentB per Woche, die SonntagS-.Tribüne e Sent per Ooche. Beide zusammen ILTenti od?r eS Ekt per Monat. Per Post luaefchicti in Vor asSbtiahlung ff der Jahr. Office : No. 18 Süd Aladaa Str. Indianapolis, Ind., 10. Januar '94. Schätze auö der (?r&e Tchooß. Jnterrssante Mittheilungen enthält der Bericht des geologischen Bureaus. Abtheilung für Bergbaustatistik, über die Mineralienproduktion in den Ber. Staaten im Jahre 1892. Der Gesammtwerth der in diesem Jahre ge förderten Mineralien aller Art Mief sich auf die riesige Summe von $684, 773.763 d. h. um 20 Millionen mehv als in irgend einem vorhergegangenen Jahren. .An-Robeisen wurden in 1892 877.. 130 Tons mehr producirt, als in 1891; im Ganzen 9.157.000 Tons im Werthe von Z131.161.039. Goldproduktion zeigte einen kleinen Rückgang und betrug 1,596,375 Unzen im Werth von $33,000,000. Kupfer wurden 57,465,666 mehr poduzirt, im Ganzen 353,275.742 Pfund, im Werthe von 537.977,142. Die Zunahme der Produktion von Blei während des Jahre war 10,856 Tons, die Gesanrmtproduktion 213,292 Tons im Werthvon 517,060,960. Die Zinkproduktion ging um 700 Tons zurück, während an Aluminium doppelt soviel wie im vorhergehenden Jahre produzirt wurdi, nämlich 259,885 Pfund, im Werth von 5172.824. Die Quecksilberpro, duktion betrug 27,993 Flaschen im Werth von $1,245,689. Die Produktion von Zinn in den kalifornischen Gruben war 160.000 Pfund; in allen Landestheilen zusammen wurden 162,. 000 Pfund Zinn im Werth von 532.400 produzirt. Die Nickelproduktion des Jahres 1892 war 92.252 Pfund im Werth von 550.739; Platin wurden 80 Unzen im Werth von 5550 produzirt. , Diel Produktion von' Wcich kohlen zeigte im Jahre 1892 eine Zunahme von ,000,000 Tons; im Ganzen erreichte sie die Höhe von 113,237,845 Tons im im Werth von 5125,195,139. Pennsylvanische Hartkohlen wurden im Ganzen 46,850.450 Tons produzirt im Werths von 582.442.000 einej Zu-n-ahme der Produktion von 1.613.458. Tons. Diö Petroleumproduktion nimmt rasch ab. Im Jahre 1891 wur den 54.000.000 Faß Petroleum produ. zitt, im Jahre 1892 nur 50.509.136 im Werth von 526.034.196. Natur, gas büßt rasch an produzirter Quantität und Werth ein; den Höhepunkt erreichte die Produktion von Naturgas im Jahre 18L3; die Produktion in jenem Jahre erreichte einen Werth von 522,629.875. Der Gesammtwerth der im Jahre 1392 produzirten metallischen Mineralien war 5303,775.629; der Werth der nichtmetallischen Produkte 5371,003,139 nnd der der nichtspezifizirten Mineralien 510.000.000. Torpedoboote in der Kriegs marine. k Mit großer Energie wird vom Ma, rinestcretär Herbert auf die Berstärkung unserer Kriegsmarine durch den Bau' neuer Torpedoboote hingearbeitet und aller Wahrscheinlichkeit nach wnden seine Bemühungen von Ersolg gekrönt werden. Besondere Appropriationen sind 'dafür nicht erforderlich, der Conzreß braucht vielmehr nur gewisse Fonds, welche bereits für Marinezwecke ausgeworfen sind, für den Bau solcher Boote designiren. So sind 5200.000 sur tm unterseeisches Boot und 550, OOO für ein Kanonenboot nach dem Modell des Vesuvius" dem Marinesecreta? zur Verfügung gestellt. Da ad:r nach dem Gutachten des Commo dore Sampson, des Chef des Geschützdepartements, dr: Constructron unter seeischer Bote noch nicht weit genug vorgeschritten ist. um das kostspielige Czpsriment rathsam erscheinen zu las sen, und da er über die pneumatischen Batterien des Kanonenboots Vesuvius demselben Ansicht ist, so könnten wie Herr Herbert meint, jene 5650.000 zur Beschaffung von sechs Torpedoboo ten nach dem Modell Cushing und fünf einer höheren Klasse verwendet werden. In Marinekreisen ist man ferner der Ansicht, daß der Torvdo-Kreuzer, dessen Bau der Congreß, unter Bewilli gung von 5350,000 für Rumpf und Maschinen, vor .clurgen Jahren ge nehmigte, für 'den aber keine Angebote eingingen, mit geringen Modlsicano ntn für diese Summe jetzt gebaut wer d?n kann. Die Torpedoflotte unserer Marine besteht zur Zelt aus drei Booten, nämlich Stiletts", Cushing" und Ericson (noch im Bau begriffen). Sri lelto ist von Holz gebaut, hat 31 Tonnen Deplacement, 359 Pferdekräfte und 18.2 Knoten Geschwindigkeit, Cushwg" ist ein Stahlboot von 116 Tonnen. 1720 Pferdekräften und 22.5 Knoten Geschwindigkeit, während Ericson" bei rinem Deplacement von 120 Tonnen und 1800 Pferdekräften eine Geschwindigkeit von 22.4 Knoten - erhalten wird. Im Vergleich mit den Torpedoflotillen anderer Mächte ist die unserige lehr schwach. Rußland läßt in Petersburg vier Torpedoboote erster Klasse bauen, namlich Äfpen , DemeSnes", Tosna und Fransund". Das Boot Pernow machte in Cherbourg 24.6 Kno ten in der. Stunde und der berühmte preußische Schifssbauer Schichau in Clbing hat mehrere, ausgezeichzetv Bo.'Zte für die genannte Machtvollen, det; eines derselben,' Adler", legke ckus ofkmer See 27.4 Knoten in der Stunde zurück. , Frankreich bat ein seetüchtieZ or

pedooot Ehevalier, das auf der Probefahrt 27.22 Knoten machte. Für das Jahr 1893 war die Anschaffung von einem Torpedoschiff, sechs oder sieben Booten erster und neun Booten zweiter Klasse vorgesehen. Die Boote erster Klasse waren Argonaute",

Atome", Dauphin-, Aqurlon", Tenare", Cerbere", sämmtlich 140 Fuß ana mit einem Devlacement von ca. 125 Tonnen und einer Geschwindigkeit von 23.5 Knoten; die neun Boote zweiter Klasse fuhren die Nummern 192 bis 200. Aus diesen letzteren Zahlen erhellt die Stärke der französischen Torpedoflotille. In dem bereits genehmkgten Budget sur das Jahr 1894 n die Anschaffung von emem Boot er'ter, neun Booten zweiter und ebensovieler dritter Klasse vorgesehen. Das deutsche Neich hat bei Schichau Elbina acht neue Torpedoboote be 'tellt als Ersatz für die ausrangirten a cht Boote der Schutzenklasse. Diese euen Boote werden bei einem Devlacement'von 140 Tonnen eine Geschwindigkeit von 22 Knoten erhalten, mit je zwei Revolverkanonen ausgerüstet und mit je drei Torpedo-Lancirrohren aus. gestattet werden; sie sollen 5102.500 pro 'Stuck kopen. Dak Enaland die Bermebruna seiner Torpedoflotille ebenfalls nicht au. ßer Acht läßt, erscheint wohl natürlich. Vor nicht langer Zeit wurden die für in TTXr'tr fwftrmmtfrn ' witn fnrh. ttiw tw.tiiv Wmwwi iivuitt utfbyj r r u fs am 4 oosaorzeuge" eoa. Äiarm". Jajeur, Aenard . ,Nlge; Onyx . Speedy" und Antelope" vom Stapel gelassen und für 189394 ist der Bau von weiteren 30 Torpedobooten erster Klasse vorgesehen. Calatassmi" und .Cavrera" sind die neuen Torpedofahrzeuae Italiens und der Bau weiterer Boote, einschließlich der schlchau-Boote mit 26 1-2 Knoten Geschwindigkeit, ist vorgesehen. Spa nien besitzt Torpedofahrzeuge von 20 noten ejchwmölglelt, einschließlich Martin Monzo Pmzon mit 570 und Filipinas" mit 750 Tonnen Devla. ment. welche bereits vom Stapel gelcrssen stfd; drei andere sind bestellt. Die Türkei 'hat beschlossen, seine Torpedoflotille auf 30 Boote zu bringen, und hat von Kiel ein 250 Tonnen-Boot, das nach dem Modell der 'deutschen Dl Visionsboote construirt ist, erhalten. Portugal hat dei Schtchau vier Boote bestellt und für Meriko werden in Ena land fünf gebaut. Auch Holland beabsschtiat die Beschaffuna einer starken Torvedottotille. während Dänemark sich kürzlich das Torpedoboot Nordkaperen- zugelegt hat. Oesterttich besikt in dem .Satel. lit" ein Torpedofahrzeug von 540 Ton. nen mit einer Geschwindigkeit von 22 1-2 Knoten. Brasilien hat solche Boote uno w;u mehr anschaffen und Argen, tinien hat seine Flotte um das Tor pedofahrzeug Aurora" (500 Tonnen) verstärkt. Bon Schweden war die Anschaffung von sechs Torpedofchiffen und sündig orpeöovooten geplant, doch ist die Ausführung diesesVlanes vorläuRa verschoben worden. Unsere Zkerspenflonen Ein System der dienstlichen Alters. Versorgung haben wir in unserer Re--publik so gut wie gar nicht oder wir sind doch nie üUz die ersten Anfänge eines solchen hinausgekommen. Für die Tage, von denen es heißt: Sie gefallen mir nicht" ist nur in unserem Militär- und Marinedienst Fürsorge getroffen, und außerdem haben noch die Bundesrichter sich einer Lebensversorgung zu erfreuen. Alterspensionen für Lehrkräfte womit auch bewirkt werden soll, daß sich ein wirklicher amerikanischer Lehrerstand überhaupt bildet sind schon öfter angeregt worden, haben aber außerhalb der Lehrerkreise selber noch niemals ernstliche Erörterung gefunden. Da und dort ist auch eine gewisse privatdienstlich.: Altersversorgung in manchen unserer Manufaktur- und Handelsgeschäften eingeführt; indeß stehen solcheFälle immer noch vereinzelt oa. Sie kommen hauptsächlich im Oskn vor.' Für Pensionen an Militär- und ??lottenoffiziere, welche alt oder dienstuntüchtig geworden sind, gibt Onkel Sam jährlich rund 51.000.000 auS. Das ist einer der wenigen Lichtblicke in unserem H.?er- und Flottendienst und ist in der That von nicht geringer dienstlicher Wichtigkeit. An Versuckungen für HeereS- und Flottenoffi. ziere, abzudanken und sich einer für den Augenblick verlockenderen Beschäftigung zuzuwenden, fehlt es nicht; häufig werden ihnen einträgliche Stel len an Banken. Eisenbahnen, in Schiffsbaugeschäften u. s. w. angeboten, und wenn nicht d Altersversorguna wäre, so würden Viele abdanken und sich einem anaenebmen büraerli chen Beruf widmen, so aber riskiren sie nicht leicht ih Regierungsstellung für etwas Ungewisses. Wenn sie solche Angebote nicht able".en. so verhalten sie sich doch meist z rnd, und durch die Gunst eines B gesetzten erlangen sie gewöhnlich em. ziemlich lanaen Urlaub, welchen sie zu einer Probe in jenem anderen Cm!-.. 3.;r. f i . jrw m mimnasucic oenugen. iism erfahren übrigens, das bekanntlich auch in anderen Zweigen unseres öffentlichen Dunstes nicht selten vorkommt.) Und dann überlegen sie sich meist die ri.rjcijti. L ' ' vciajicmc noaj einmal. A)enn ne wi sen, daß sie in ihrer bisberiaen Stel lung eine Lebensverforgung haben, eren ne nur durch eigene Schuld etwa verlustig gehen können. Wäre es nicht so. so würde es traurig,, ja unter Umrivv. ( -r .

lianocn veoenliicy um den Militärund Marinedienst bestellt sein. Die Zahl unserer Flottenoffiziere auf der Dienstversorgungsliste beträgt allein 390. DaS Gesetz bestimmt, daß qlle, .Ofsiziere .derFlytte. welche rsach'45Zährigem' Dienst ausgeschieden sind, nschvem's dk Älter von 60 Jahren erreicht haben, oder welche nach 40jähriaem Dienst auf ihr eigenes Ersuchen beim Vrasrdenten zur DiZöoü,

tion gestellt werden oder' in ' langem und getreulichem Dienst durch Wunden, Verletzungen, Krankheit oder Bloßstellung in dienstlicher Eigenschaft untüchtiq geworden sind oder auch obre die besagte Dienstlänge das 62. Lebensjahr erreicht haben, 75 Prozent der Löhnung, die ihrem Rang zur Zeit des Ausscheidens entspricht, wei-

ter erhalten sollen." All.: anderen lotten-Offiziere auf der Liste der zur Disposition Gestellten erhalten, wenn sie sich nicht in aktivem Dienst befinden, die Hälfte der ihrem letztdienstliken Rang entsprechenden Löhnung. Aehnlich sind auch die Bestimmungen für d Armee. Das ist eine ziemlich liberale Versorgung. Im aktiven Dienst erhält . V. ein Eontre-Admiral 56000 das Jahr, ein Eommodore 55000, ein Capitän 54500, ein Commandeur 53500, ein Vice-Commandeur 52300; das bemißt sich nach der Länge der Dienstzeit. Sonach bekommt ern ausgeschie dener Eontre-Admiral immer noch 54500 das Jahr, ein Eommodore 53750, ein Capitän 53375 u. s. w. Em Jahreseinkommen von 54500 ist selbst in unserer theuren Bundeshauptstadt em ganz hübsches Summchen. besonders bei einer arbeit- und sorgenfreien Existenz, und die meisten ausgeschiedenen Marineoffiziere verbringen denn auch ihren Lebensabend m Washington. Um wie viele aktive Civildienststellungen, die nicht mehr oder bedeutend weniger einbringen. kämpft die Schaar unserer Durchschnittspolitiker jahraus, jahrein, ohne Lebensversorgung dabei erwarten zu können! Unsere ganzen politischen .Verhältnisse und unser Parteiwesen schließen natürlich das Aufkommen eines regulären Beamtenstandes oroßtentheils aus (was ja immerhin auch nicht ohre gewisse öffentliche Vortheile lst), und so lange es dabei bleibt, wird sich auch das Dienst-Versorgungssystem nicht wesentlich weiter entwic.'ln. Freilich aibt es auch bei uns eine nicht zu übersehende' Anzahl Beamte, welche durch einen Parteiwechsel nicht oder nicht leicht ihren Posten verlieren können, da aus technischen Gründen ihre Dienste nicht entbehrlich erscheinen. welche also ihr Amt sicher haben, so lange sie es ausfüllen können und wollen. Aber gerade aus ktzterem Grunde würde man sich wohl stets dagegen sträuben, die solchermaßen schon günstiger Gestellten noch außerdem zu pensioniren. obwohl gerade das dienstliche Einkommen solcher Beamten meist kein übermäßig hohes ist. Der Alligator Äs Feldpolizist. Wie viele andere Thiere, welche von der Mutter Natur mit übergroßer Ge fräßigkeit und Häßlichkeit ausgestattet sind, so gehört auch der Alligator nicht zu den Lieblingen der Bewohner jener Gegenden, in denen er vorkommt. Im sonnigen Süden ist der häßliche Saurier allgemein verhaßt. Die Farmer verwünschen ihn, weil er einen unbezwinglichen Appetit für Spanferkel hat und junge Grunzer in Massen vertilgt, und gar manchem Fischer und ?käger, der in den Bayous- seinem Sport oblag, hat so ein alter Geselle schon das Vergnügen verdorben. Trotzdem ist der Alligator besser als sein Ruf. Seitdem seine Haut m Schuhen, Portefeuilles und tausend anderen Artikeln verarbeitet wird, haben die Eingeborenen von Florida und Louisiana unaufhörlich Jagd auf ihn gemacht und manchen Dollar für die erlegten Saurier gelöst. In ihrer Jgnoranz freuten sich die Leue des leicht verdienten Geldes, um bald die Erfahrunz zu machen, daß sie mit den Alligatoren sehr nützliche Thiere getödtet hatken. In dem Maße, wie diese Saurier verschwanden, nahm allerlei schädliches Gethier zu. Schaaren von Ratten wühlten Gänge durch die Dämme, welche zum Schutze der Reisfelder construirt werden, und es bedarf der größten Sorgfalt, um diese Schutzdamme ln Ordnung zu halten Waschbären und Kaninchen fressen in den Gemüsegarten Salat, Blumenkohl und andere Pflanzen ab, so daß einzelne Farmer den Gemüsebau ganz und gar aufzugeben sich genöthigt sa hen, während andere ihre Pflanzungen mittels Drahtzaune gegen die vierbei nigen EindrincNnge zu schützen versuchten. Als die Alligatoren dem Ver tilgungskampf noch nicht erlegen wa ren. besorgten diese grimmen Gesellen die Feldpolizei. Sie ließen sich zwar alle Ferkel, die sie in den Rachen bekommen konnten, gut schmecken, allein sie vertilgten auch Ratten, Kaninchen und Waschbären in Masse.-, In Änerkennung dieser Thatsache wurde sei ner Zeit das Todten von Alligatoren in dem Parish Plaquemine durch das Gesetz verboten und mit ihr.?r Zunähme begannen die den Gemusegart nern verhaßten Thiere allmälig zu ver schwinden. Das Gesetz wurde später widerrufen und jetzt ist es dort ebenso schlimm wie zuvor. Der letzte Hcaeliane, und zugleich der Nestor der deutschen Philosophen, Professor Karl Ludwig Michelet. ist in Berlin gestorben. Am 4. Dezember 1801 in Berlin geboren, widmete er sich dort dem juristischen und philosophischen Studium, hablll tirte sich 1826 an der Berliner Uni versität und wurde bereits 1829 zum außerordentlichen Professor der Phi loscphie ernannt. Der aus der Schule Hegels hervorgegangene Gelehrte hat sich neben seiner langzahrwen Lehr thätigkeit durch zahlreiche Philosoph!sche. und ästhetische Schriften einen Namen gemacht. Auch an der Herausgäbe der Werke Hegels war er be theiligt. Ferner war er Mitbegrün der noch bestehenden Philosophischen Gesellschaft zu Berlin-. Als diese im jletzten Frühjahr ihr fünfzigjähriges Stiftungsfest feierte, nahm er daran noch Theil und schilderte in beredten Worten die Geschichte dieser Gesellschaft. Seit 1873 - hatte Michelet seine Vorlesungen an der Universität fctosieük . .

Vom Jnlande. In Libanon. Mo., s i tz t ein 13jähriger Junge, John Churchill, wegen Mordes in Untersuchungshaft. lEr betraf, als er in sein Haus trat, den 15jährigen Northrip und trieb ihn

mit drohend erhobenem Jagdgewehr von dannen. Vor dem Hause scheint Northrip sich etwas herausfordernd benommen zu haben. Der kleine John wurde ärgerlich, schoß und streckte Northrip sterbend zu Boden. Eine Anzahl Bürger von Reading. Pa., - welche zu Geldbußen verurtheilt waren, weil sie sich geweigert hatten, sich impfen zu lassen, habm an ein höheres Gericht appellirt und vor diesem geltend gemacht, der Impfzwang sei verfassungswidrig, denn das Impfen sei ein Experiment mit einer wissenschaftlichen Theorie, an welche nicht Jeder glaube. Der Gerichtshof behielt sich Entscheidung vor. Perry Gillam wurde dieser Tage aus dem Gefängnisse des County Clinton in Jndiana seiner persönlichen Sicherheit wegen in das Gefängniß des County Tippecanoe in Lafayette übergeführt. Er, hatte am 8. December auf der Clintoner Armenfarm nach der zwölfjährigen Viola Shaffer gefragt, welche er, wie er angab. auf den Wunsch ihrer Mutter zu derselben bringen sollte. Unterwegs that er dem Mädchen Gewalt an und entfloh sodann. Im County Carroll hatte er vorher schon wegen Vergewaltigung einer verheiratheten Frau eme fünfjährige Freiheitsstrafe verbüßt. Sein neuerliches Verbrechen stellt der Kerl nur soweit in Abrede, als er die Anwendung von Gewalt bestreitet und behauptet, mit voller Zustimmung leines Opfers gehandelt zu haben. Die Bürger des County Clinton hatten beschlössen, den Kerl zu hängen und deshalb wurde er ihren Händen durch die Uebersührung nach Lasayette entrückt. Am späten Abend des 11. Oktober v. I. wurde das Oertchen Pemberton, östlich von Lima in Ohio durch den Ruf : Mord" auf die Beine gebracht ; bald stellte es sich heraus, daß L. N. Nay, ein geachteter Bürger des Ortes, das Opser einer Blutthat geworden war. Er war in dem T. I. Moore'schen Leihstalle angestellt und trat an jenem Abend kurz nach zehn Uhr in Moores Gesellschaft den Heimweg an. Sie gingen eine kurze Strecke mit einander und trennten sich alsdann, indem sie in verschiedenen Richtungen den Weg nach ihren Wohnungen einschlugen. Ray war nur einige Straßenviertel weit gegangen, als er von Jemandem überfallen und mit einem drittehalb Fuß langen zweizölligen Knüttel niedergeschlagen wurde. Die wuchtigen Schläge zertrümmerten seine Hirnschale und nach wenigen Minuten starb er. Er hatte keine Feinde und Niemand vermochte sich die Ursache des Mordes zu erklären. Ebenso blieb der Mörder unbekannt. Vor mehreren Tagen aber wurde Martin Jenkins aus St. Paris als Rays vermuthlicher Mörder verhaftet. Der öauptbeweis gegen ihn liegt in der Thatsache, daß er kurz vor Rays Ermordunq geschworen hatte, einen gewissen Shreve zu tödten, und es wird von der Polizeibehörde angenommen, daß er Zrrthümlich an Shreves Stelle Ray erschlagen hat. Die Sache wird im Laufe der Woche näher untersucht werden. . , Die größte Sendung von Gefangenen der Bundesregierung, welche das Penitentiary von Kings County auf Long Island bisher erhal ten hat, langte am 1. Januar in Brooklyn an. Eine lange Reihe von Omnibussen überbrachte eine größere Anzahl indianischer Sträflinge, welche in ihren zerfetzten Cowboy-Kostllmen, mit ihren wild und verwegen erscheinenden Geslchtszllgen und wegen des Mangels an Reinlichkeit, welcher ihr ganzes Aussehen charakteristrte, nicht gerade einen günstigen Eindruck machten. Wegen verschiedener Vergehen und Verbrechen waren die vierzig Indianer und Mischlinge Gefangene Uncle Sams und ihre Strafe beträgt von einem bis zu sieben Jahren. Die Arrestanten kommen aus dem Jndianerterritorium und sind schwerer Verbrechen und Vergehen schuldig befunden. Zwei sind Todtschläger, einer Bigamist, verschiedene haben sich der Falschmünzerei oder des PferdediebstahlS schuldig gemacht und andere sind überführt, berauschende Getränke in das Territorium eingeschmuggelt zu haben. Die Arrestanten wurden von acht Bündesmarsch'ällen unter A. I. -DickinsonS Commando von Fort Smith gebracht. Nachdem die Ge.fangenen Warden Hayes übergeben 'worden waren, entfernten sich dieBundesbeamten. Die neuen Gaste des Penitentiary wurden gezwungen, ' ein. Bad zu nehmen, rn Straflmgsklelder gesteckt, und in der Abtheilung der zu längeren Freiheitsstrafen verurtheilten Gefangenen untergebracht, nachdem .sie rasirt worden und ihnen das Haar geschnitten war. Das Penitentiary beherbergt jetzt 123 Bundesgefangene. Eine weitere Sendung" rAxb zu Ende bieses Monats erwartet: ' - . . D u r ch d i e P a t e n t a n w ä l t e Mumm .& Co. in New Fork erhielt Kaspar .Mettler, ein junger Schweizer jn Hartford, Conn., ein Patent auf eine automatische" SchraubenschneideMaschine, welche nach Aussage Sachverständiger alle bis jetzt exiftirmden Maschinen, dieser .Art in den Schatten stellen wird. Die Hauptvorzüge bestehen darin, daß diese Maschine eine Schraube fix und fertig herstellt, wäh rend bei dem bisherigenVerfahren zwei Maschinen zur Fertigstellu.ng , dex Schrauben nöthig waren. Ferner produzirt dieselbe das doppelte Quantum, und entwickelt eine bedeutend größere Genauigkeit im Schneiden der Schraub ben. Kapitalisten der Stadt interessiren sich für die Erfindung und -e5 sind bereits Schritte, eingeleitet,, das Patent käuflich zu erwerben, resp.' ein Fabrikgebäude zu bauen. Herr Kastyj Mttler jst jm Kanton Zürich ee-

I Begleitung seiner Eltern und Geschwi- ' ster nach den Ver. Staaten, r t auch Erfinder eines patentirten Bo.cksteines, der sich durch sein leichtes Ge- . wicht und seine Dauerhaftigkeit auszeichnet und zu dessen Herstellung kein Sand und Kohle nöthig ist. Der Bericht der Verwaltung des Watertown, Mass., Arsenals, wo diese Backsteine mittelst der U. S. Testing Maschine geprüft wurden, zeigt u. A.. daß das Gewicht eines Steines drei Pfund beträat und eine Widerstandsfähigkeit von 16.000 Pfund besitzt, während der gewöhnliche jetzt im Gebrauch befindliche Backstein 4 1-2 Pfund wiegt und nur 11.000 Pfund Widerstandsfähigseit entwickelt. Mit der Herstellung dieses neuen Baumaterials wird in zwe: Monaten begonnen werden. 5Zur Todesursache wurde die Erinnerung ausgestandener Leiden für den 51zahrlgen Conant aus Ucay port. Fla. Derselbe befand sich mit seiner Frau zur Weltausstellung in Chicago und besuchte mit ihr das dort zur Ausstellung gebrachte Libby-Ge-fänanitt. in dem er wahrend des Burgerkricges als Gefangener geschmachtet hatte. Der Anblick der Raume regte ihn dermaßen auf, daß er erkrankte und nach einigen Tagen verschied. Conant war als 18jähriger Jungling seiner Zeit in das 11. Massachusetts Volontär-Reaiment eingetreten, in der ersten Schlacht bei Bull Run erwundet worden, spater rn Gesangenjcyast gerathen und im Libby-Gesängniß interntrt worden. Vom Auslande. Der Standesbeamte in Solingen hat die Eintragung des Namens Emma" als gesetzwidrig abgelehnt und auf eine diesbezüglich: Anfrage den ablehnenden Bescheid in folgender Weise motivirt: Das königliche Dekret betreffend Anwendung des Napoleonischen Gesetzbuches im Großherzogthum Berg vom 12. November 1809, welches für den Bezirk des ehemaligen Großherzogthums Berg noch zu Recht besteht, sagt in Art. 23: Nur die in den verschiedenen Kalendern gebräuchlichen Namen und die der m der alten Geschichte be kannten Personen als Vornamen in die zur Vewahrheitung der Geburt der Kinder bestimmten Register des Personenstandes aufgenommen werden und es ist den öffentlichen Beamten untersagt, andere in . ihre Urkunden einzurücken." Der bekannte Opernsänger Ettore . Borucchia wäre in Mailand beinahe bei einem galanten Stelldichein auf elende Weise um's Leben gekommen. Signor Borucchia traf sich mit der Dame seines Herzens in einer .möblirten Wohnung, welche er für diese Stelldicheins gemiethet hatte. Da es ziemlich kalt war, so zündete er selbst Feuer im eisern: Ofen des Zimmers an. Wahrscheinlich hat er es aber nicht verstanden, mit dem Ofen richtig umzugehen, denn einige Stunden später hörte eine Frau, die zufällig an dem Zimmer vorüberging, ein beängstigendesStöhnen und Wimmern aus diesem Zim mer. Man sprengte die Thüre uf. Das Liebespaar wurde halb erstickt von Kohlendunt vorgefunden. Zwei Aerzten, die. rasch zur Stelle waren. gelang es, den Künstler wieder zur Besinnung zu bringen, dagegen liegt die Geliebte Borucchia'Z auf den Tod darnieder. Glück im Unglück hatte ein junaes Mädchkn aus dem Orte M. bei Jnsterburg m Ost-Preußen. Das selbe war mit einem Besitzer aus d.?r Nachbarschaft verlobt, und es sollte vor wenigen Tagen' die Hochzeit statt finden. Wer sich aber am Polterabend nicht einstellte, war der Bräutigam. Die Braut war über diese Pflichtver gessenheit ihres Erwählten dermaßen empört, daß sie ihm sofort abschrieb. Im Hinblick auf die welthergeiste Verwandtschaft und d.?n köstlichen Hochzeitsproviant hielt man aber eine Feier des Polterabends für unerlaß lich. Eben begann man die Freuden desselben zu genießen, als plötzlich der frübere Verlobte der Braut erschien und die ihm einst Ungetreue wieder um ihr, Herz und ihre Hand bat. Freude voll willigte die Maid, ein, und das bis in die späten Stunden des folqenden Nachmittags gefeinte Verlobungsfest bildete somit die Fortsetzung des Pol terabendvergnügens. In dem Wiener Bezirk Landstraße wohnte seit Langem ein Liebespaar. Er hieß Karl Weiß, war ein gebürtiger Baier, 33 Jahre alt und zuletzt Zahlkellner in der Pfalz'schen Restauration in der Weihburggasse. das Mädchen, Klotilde Fibnch, war aus Engelsberg in Schlesien, 26 Jahre alt und Näherin. Das Einvernehmen zwischen Beiden war durch lange Zeit das beste, bis vor etwa zwei Monaten in dem Wesen des Mannes eine Wendung vor sich ging, mit welcher, das einträchtige Verhältniß des Paares ein jähes Ende fand. Karl Weiß, der einer der verläßlichsten und ernstesten Menschen war, beaann mit einem Male ein unregelmäfeiges Leben zu führen; er trank insbesondere viel ' schwarzen Kaffee und wurde immer aufgeregter und zerstreute?. Dos Mädchen nahm' sich dies um so mehr zu Herzen, als ihre Trauung mit ihrem Geliebten, welche einmal' bereits hinausgeschoben worden war. demnächst .hätte vollzogen tvtrd'en sollen. Jn dem Maße, . als das Benehmen de3 Weiß-regelloser wurde, verlor auch sie ihren Halt immer mehr. - Kürzlich kamen bei Weiß so unzweideutige Symptome des IrrsinnS zu Tage, daß mit seiner Ueberführung auf die psychiatrische Klinjf nicht länger gezögert werden konnte. Weiß wollte damals seinem klewen Kinde brühwarm Reis ln denMund stopfen, trug hierauf die Möbel auZ der Wohnung und machte Anstalten, Alles zu demoliren." Er ließ sich ohne Widerstand auf daS BeobachtungszZmmer transpartiren. ; Die Näberw

obren und kam vor sechs Jahren n

konnte diesen Schlag nicht verwinden. Sie verfiel in Wahnsinn und wurde gleichfalls auf die psychiatrische Klinik überführt. In San Nemo ist der österreichische Generalmajor a. D. Al-

Phons Edler v. Kodolitsch plötzlich gestorben. Kodolitsch war emer d.-r Ersten. die im Jahre 1863 der Aufforderung Folg: leisteten, Kaiser Maxim!lian nach Mexico zu begleiten. Kaiser Max übertrug ihm Vt Organisation kes austro-mezi.kanischen Freikorps, in welcher Angelegenheit er auch mit Napoleon dem Dritten unterhandeln mußte. Jn Mexico angekommen, erfocht der General mit seinen Husaren am 6. Februar 1865 einen Sieg bei Jalapa, wo er schwer verwundet wurde. Nach einer Reihe erbitterter Kämpfe erfolgte die Ernennung Kodolitsch' zum Kavallerie-Jnspector und nach dem Scheiden des Grafen' Thun zum Kommandanten des Freikorps. Die Jahre 1866 und 1867 fohen Kodolitsch unter den wenigen Getreuen des unglücklichen Kaisers Max; nach der Katastrophe von Queretaro führte er die Reste seines Korps nach Europa zurück, wo er im Herbst 1867 landete.Im Jahre 1863 machte er im Hauptquartier des Lord Robert Napier den Fetyzug der Engländer geg.?n den König Theodorus von Abyssinien mit. Nach der von den Engländern siegreich durchgeführten Erstürmung der Felsenfestung Magdala kam Kodolitsch nach Wien zurück und veröffentlichte dort ein Werk über den abyssinischen .Feldzuq, das in militärischen Kreisen 'große Beachtung fand. Im Jahre 1869 wirkte er als Sous-Ches des Gereralstabes während des Aufstandes in Dalmatien, 1870 nahm er an Sherkdan's Kämpfen gegen die aufständischen Jndianerhorden am Red River Theil und war im selben Jahre im französischen Hauptquartier Vertreter Oesterreichs. 1871 wurde er zum Mi-litär-Attache in Paris ernannt. Nach vier Jahren kehrte Herr v. Kodolitsch in seine Heimath zurück und avancirte im Mai 1876 zum Obersten des 6. Husaren-Regiments, in welcher Stellung er unermüdlich zur Hebung des Rennsportes beitrug. 1879 vermählte er sich mit der Baronesse Mathilde v. Heine-Geldern und nahm 1831 als Generalmajor seinen Abschied von der Armee. Seit jener Kit lebte er ganz dem Sport und hatte auch auf diesem Gebiete als Nennstallbesitzer große Erfolge zu verzeichnen. Der Budapester Polizei ist die Entdeckung einer Fälscherbände gelungen, als deren Haupt der Maler Leopold Goldschmidt verhaftet wurde. Die fortgesetzten Hausdurchsuchungen haben nunmehr daS interessante Ergebniß zu Tage gefördert, daß Goldschmidt es nicht nur verstand, allen Staats- und Bank noten zu verfertigen, sondern daß er auch ein internationaler Schwindler und Betrüger, der durch Inserate Kautionen herauszulocken verstand. sowie ein Anarchist ist. Man fand bei ihm franzosische anarchistische Zei tunaen. in denen er als ein sehr verläßlicher Genosse geschildert und den übrigen Anarchisten empfohlen wird. Weiteres wurden bei chmVisitenkarten mit geheimnißvollen Wasserzeichen gefunden, die .darauf hinzudeuten scheinen, daß Goldschmidt einer inter nationalen Verbindung angehörte. Der Excelsior". der größte Diamant der Welt, ist ictzt m der Bank von England untergebracht worden. Er wurde im letzten Juni in den Minen von Jagersfontein in der Kapcolonie vom Capatan Jorgan son, dem Jnspector des Bergwerks. gesunden. Seiner Meinung nach, ist es ein Stein vom reinsten Wasser, un sein Werth ist rund eine Million Psd. Sterl. Außergewöhnliche Vc)csichtsmaßregeln wurden getroffen, um den Stein nach der Küste zu bringen. Der Stein wurde an Bord des Kan nenbooteS Antilope" nach London gebracht. Er ist drei Zoll groß 'und beinahe drei Zoll breit. Er wiegt 971 Karat. SeinGlanz l ohnegleichen. Jn der Mitte befindet sich ein ganz kleiner, ' schwarzer Punkt, der, wie Sachverständige meinen, leicht beim Schneiden entfernt werden wird. ES heißt, daß die britische Regierung den Besitzern des. Steines eine halbe Mil lion dafür geboten habe. Das An gebot wurde jedoch nicht angenommen. JnWürz bürg ereignete sich der wohl seltene und desyalo er wähnenswerthe Fall, daß -ein junger Mann zweimal Soldat werden muß und zwar in zwei verschiedenen Armeen. Ein Schriftsetzer Tratsch wurye nach einer zweijährigen Dienstzeit im dortigen 9. Infanterie-Regiment zur Disposwn entlassen, in dem Glauben, damit seiner Pflicht Genüge gethan zu haben. Die Sache sollte aber anders kommen... Der Vater des rungen Manm tfiifl einfache?. Tagelöhner, ist österreichischer Nationalität, 'er wußte natürlich nicht, daß er dies ' bei der damaligen Aushebung seines Sohnes seitens der deutschen Behörde hätte geltend machen müssen.' Vor einiger Zeit nun schrieb der Vater an seine oster'reichische HeimathSgemeind da er von derselben zur Erledigung einer FanriNenangelegen'hvit Papiere brauchte. In Oesterreich erinnerte man sich nun. daß dieser Mann bereits einen gestellüngsPflichtigen Sohn haben müsse. Diese Erinnerung wurde für den Sohn sehr unangenehm, denn dieser Tage erhielt er eine Gestellungsordre von Eger, die ihn auf 4 Jahre zu einem österreichischen Artillerie-Regiment berief. Die Propste des jungen ManneS Halfen nichts,- und es wurde ihm sogar mit dem Abschube" gedroht. ?'?? ' Haufe Mucho'ö Best Habanna Cigark." .

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