Indiana Tribüne, Volume 17, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1894 — Page 1

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t W f ä h 71 i ff - -i AAMr kS AA l5 II W 1 i iv $ V-U' w vv w KK V I ltzrganI 17 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. Ks. 11 Jndzanapslis, Jndiana Montag, ten 8. Januar

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Boicourt, Tyner & Co., - für M 0 tt ti m entc, tu Granit oder Marmor, ftätte: Office und ArbettS 32 & 34 Massachusetts Ave. Televhon VW. Sozialistischer Bauverein, Montag Abend findet in der Mozart Halle fci: JadreSöe.rsamtnlung deösozialittischen Bauverelnö' statt. Alle si!m.nberechtigten Mitglieder find ein geladen. Der Präsident. LED LANDQ 81 .PRESCRIPTICNS EAST MARKET STr LA0, Brillen tter?' nach bcn besten Methoden den Augen ai.iera&t - Deutsches Thentcr. Sesammt a'isvirl drr tnewnatter Xotera gescUschaft urter Tt e tia . des Herrn ?k. Tjwtrschtna. I 2. Abonnement - Vorstellung am Vonnerstag, l Zanuar 1894, in Englisli's Opcraliouse. v f 9 l 's II X)IC VVemVClC . LuiUpiel in l Aki? O v. umenihai unö utuftao Ö oeibu g Regte: . . , mtl Wirth Eide kö en 0-1 M.ntag an rei rout werbe74lvC4 nern Forsts Hu t finoe i statt onne. lUa, 1. öe&rrnr. 1. Sflaci iKar. ' An meine Freunde und Bekannte! Qiermit die ergebene A'-ze'ae, daß ick dai Qrunt ,,en!hu?n nebst iitajaft tift nr cn . Al i . v I " l 8t" . Ortfebontl öc Deiaware ir., käuftiv erworben babe und mich wuen werd . t k . . L ... . I ir.ci e cnu r cai ich i'ius n iu huiiicES wird T'e'ireben sein meine Gne wi üblich K libera ster uns , ivorkommendste? arn..r. .. I : . a if I ju ccitr.cn. tvu.'iuiiv. vu. Julias Keller. ctcÜVr Bro'S (rmentgeschäft, O sice : 99 Crt Soutb St aße. Großer Schleuder-Verkauf. Wegen Geschäfts-Beränderung der kaufen wir von jetzt bis zum 1. Zanuar unseren ganzen Vorrath Herrenaue. battunaß - Artikel und Hüte . zu Schleuderpreisen. Bamberpr N. W. Ecke Vennsylvama uud ,fk4?V?Iv, iTtiHt George Merrmann JZ.ZLfLl l rTJ :r -r 1 ' l rrjv j "iiir"'!5v-. J' Beichenbeftatter. Office : 26 Süd Delatsarev?. etiHe: 120, 122, 124, 12. 128 Oft Pearlw VrfMiHMi Oll f HERMANN LINKE, No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher M.sserschmted. Emvsieblt sicb hi? nketiaun oller Aifctiiftrmfntf. Rasirmess eins Sr alitat. Scdlei'en und sonni e Sieoaraturn' T""W ' . I schnell, gut und biUia ausge'übrt. In. A. Kutsch, Sftftrilant nd Händlerin Vferki.-lSeschtrre Gattein. Zügeln. 'teit'tben..SKmm.'ürilen ararnre erd? antu, vromrt augefSd? ? ?q ?lnttO Seine feilfc, stein 5chirrbart, kie Zaylnng. keine Zahlung C4f rf gebellt. attkaare er.e.gen. i. tn meiner Okiiee bei - mm - ..i. rr A..r. etn,zente-. ,rsorechkn-,au,gks,,t. tzak iik S?sbut ril länzt oder th xe ,z,loiea nd. An diese gae cievc e Mut tu(t tt&tn ie 9r nd l'flen sich 'knt. Clvlia Nt' IUe. Ktnn wie man nmnr' k," ... s, 'be 5ie schrtsll'ck . eu dle ,chf f,ktk der ?f't U", Ihrer esckiSstigun M tr ft i c r . UzzuDiiMwtZw t.ziM-j.

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Drahtnachrichten Inland. Wetterauslituten. SchoneS Wetter Dienstag und Mitt lvoch.

Die Ursache des Streits der demokratischen Mitg lieber.' u , Washington, D. 7. Jan. Repräsentant Loerry, als Vertreter der der Wilson'Bill opponirenden Demokrken. gab deute als Grund sürderen Hartnäckigkeit da? Folgende'an: Drr Ausschuß für Mittel und Wege bat eine Tanfoorlage berichtet, welche ein D fiji' von $7.5.000.01)0 im Vergleich mit den Einnahmen unter dem iffeiflfn 6es t) ergiebk. le wird erwartet, daß sie auch eine Vorlage für innere Zteuern einreichen und als Theil derielden haben sich die Demokraten dee ÄusickutteS auf eine Srnkommensteuer einigt. Xanfnonaac ist cinstc reicht morden, die ÄdschävU'iaen war . . . . jf" l,l,uuil wllu " .in iflnqeitcn unv filNN oanacy oan Zeln. Aber die Vorlage für innere S euern liegt Nlchl vor und Älemnd. eibit nicht die Mitglieder deS Comites. Unnt oie Bestimmungen, die die Bill enthalten soll. l$ war feststehende Uolitik des Ausschusses für Mlktel un !ö'fle bah die velven vorlagen ge trennte Maßregeln sein sollten, in der legten Woche hieß eö der, d die letz lere der ersteren als AmendemiNl oienen soll. BlS jetzt , st aber noch keine tfill für innere Steuern vorgelegt .vorden und eS in nicht bekannt, wie hoch die Summe aus den inneren Zteuern sich beläufl." Angesichts der Thatsache, daß der Ausschuß für Ne-ieln eine Knebeloor l .ge einbrachte, müsse gegen ern s Iches .g oppjnirt un& cacauf bestaa, Ha wttttn. daß der VudgetÄusschuß t v u . . ,u't,. 'lne volljtandlge und seine gethe.lre B 'klage einreiche und bis dies geschede 0 " sei und er erklärt halte. waS er u thun beabsichtige, könne er sich nicht bcschwe ren, wenn alle Verhandlungen im Hause still gestellt üröen, bis er sich besonnen hätte. Vater und Sohn. Elgin. ?ll., 7. 3an. (5lark Burr. einer der reichsten Farmer in dieler legend, gerieth heute mit seinem Zghne in Streit, weil dieser darauf be. ,'tand, Musikunterricht zu nehmen. t?e kam zu Thätlichkeiten und als der Sohn seinen Revolver zog, um sicb zu ver tzeidigen, schoß ihn sein Vater mit einem Zchrotgewehr nieder. Der alte Äarr wurde verhaftet un) unter $10, 000 Bürgschaft gestellt. Ein Kind entführt. C l e v e l a n d. O , 7. Zan. Un' eigentdümlitzen Umständen ist gesl.rn ein vierrädriges Kiud, das Töchterckrn eines Mannes, Namens Jodn B. n'it, entführt morden. Gestern ka:n nimlich ein Mann nach dem Gericht, w lcher sich Richard Hanson nannte, behauptete, er komme aus Buffalo, R 3 , und erwirkte einen Habeas (5orpuö 'öefehl für die Kleine, die bei dem ver wltlmeten Benoit lebte. Hanson behauptete, seine Irau, welche ihn vor etwa einem Jahre verlassen, habe mit Benoit hier geli bt. Vor einem Monat sei sie gestorben und Benoit habe sie als Frau Benoit nach buffalo geschickt, während das Kin" in 5leoeland geblieben lci. Auf diese . t v i V Ängaven oin wuioe Danton oas ino ausgeliefert, ohne daß Benoit irgend etwas davon mußt. Jetzt hat sich herausgestellt, daß das Ktnd Benoits eigenes Kind sei, daß die Geschichte, welche Hanson erzäh te, vollständig aus der Luft gegriffen war und daß ein Mann, Namens Hanson, in Buffalo gar nickt bekannt sei. m ,, Ausland. Die Armen Berlins. Berlin, 7. Jan. DaS kalte Wetter hat da? größte Elend in manchen Vierteln der Stadt verursacht und Oboach für weitere 2000 Personen wurde beschafft, die außerdem mocd Kaffee und Vrod unentgeltlich erdalten. Der Thermometer ist seit gestern gefallen . - . . , - . und eS find augenblicklich noch keine I Aussichten für ein Auihoren des kalten . , . r . elters, welches Europa heimsucht, I vorbanden. Der Stadtrütb in SprotI I tau in Schlefteu hal besqloffen, die am

m.'ksl'N Bevürstigcn unter den Armen

während des kalten Wetters mit BrennMaterial zu versorgen. , ,, Die Revolution in Vrasi l i e n greift um sich. St. V in c e n t, W. 3., 7. San. Eine Depesche des Korrespondenten der Associirten Presse in Pernamvuco, datirt vom 27. Dezember, bringt die neuesten Nachrichten bezüglich dcS wirklichen Standes der Revolution nicht allein in Pernambuco, sondern auch im nördlichen Tbeil von Brasilien. Die g ößken Schwierigkeiten seien zu überwinden, sagte er, Depeschen aus Brasilien zu senden, welche in irgend einer Weise den wahren Zustand in dem durch Revolution aufgewühlten nde schildern. Mit Hi'fe von Freunden ist eö dem C"rrcfp,'ndentcn gelungen, die Nachricht zu senden, daß trog alles estreikens die Revoiutionsdewegunz sich m.ifelloS von Süden nach dem Nordt ausbreite. Berschmörungen zu Gunsten Mello'S und der Z"sargentensache tauchen in vielen Tdeilen des Nordens auf, wo nur der Belagerungszustand einen all. gemeinen A .sitzno zu - veruinoern schont. Hier in der Zladt und ln de 'Lrooinz selbst würden die Truppen der Regierung nicht hinreichell einen Aus. brück der Revolution zu Gunst n 'Rello's zu unterdrücken, wenn n cht die Kreuzer Nicihcroy und America im Hafen wären. (5s wird offen behauptet und alle mein geglaubt, daß der Gouverneur von Pcrnimbuco und fast die meisten einflußreichen Leute dieser Ztadt und Lcooin; im Herzen zu Gaalten der Be.veun.g gezen den sogenannten mi litauischen Dictator oo i Brasilien sind Oie Stimmung zu Ganstea der Zn lU'geiten tcheint ttetig zuzunehmen, well P.ä idcnr Peirzio die Ralle eines militärisch.' Dictators angenommen hat, so lange ti noihm.'nsig ist. bis Trupoen zur ...ifrechterhaltung seine, '.'Xachr anzuw n?er.. Die irage einer monarchischen oder republikanischen Reierungssoi:'.r wird kaum berührt und wenn eö geschieht, ist die Stim mung allgemein sehr zu Gunsten der Republik und zar Aufrechterhaltung rep iblikanischer Einrichtungen. Nictheroy und Amerika sind noch im ner hier und es verlautet, daß die wa irc Ursache der Unzufriedenheit un te: den Leuten die Thitsach: 'st. daß sie nicht im Stande sind, das ihnen zu st:eade Geld zu bekommen. Hur verlautet heute, hab die Nie theroy" und die America" instruirt wurden, sich nicht in einen Kampf mit der Jnsurgentenscn'ffen einzulassen selb? wenn dieselben vor dem Hafen erscheinen sollten, was hier jedoch erboik wird. (Zs heißt sogar, daß du Rez'erungsschisse in einem solchen jll das offene Meer zu gewinnen suchen sollen, um mittelst ihrer Zchnelligke t den verderbenbringenden Geschossen der Znsurgenten zu entgehen. Geschieht dies aber, dann bricht in Pernambuco die Revolution auö und die St'dt und die Provinz werden sich für Admiral de Mello erklaren. AlleS bereitet nck a igeblich für einen allgemeinen Auf fta id vor und die Verschwörer warten n ir auf ein Signal, um sich gegen Präsident Veizoto zu erklären und ofsen den Znsargenten die Hilfe zu gew ihren, die sie bisher heimlich den Andängern Admiral de Mello'S zukommen ließen. DieKälte. Berlin,?. Jan. Die Kälte hat a i Intensität abgenommen Die Mu nizipi'bebörden werden morgen eine S)ezal!ltzung abhalten, um die Frage zu erwägen und zu entscheiden, ob es zweckmäßig sein würde, mebrere Hillen als Nachtlager für die zahlrei chen Nothleidenden erwärmt zu halten. Zn der Zufluchtsstation der Stadt wur den gestern Nacht 2.713 Personen beherbergt. , Die Unruhen auf Sizilien Rom, 7. Jan. Die Reforma" erklärt, daß wichtige und kompromittirende Schriftstücke in den Wohnun gen von Signor Giuffrida, Mitglied der Deputirtenkammer und Shef de sizilianischen Geheimzesellschaft Faeei . . , . . . . , , Dci Ladoratorl und anderen Führern in den sizilianischen Unruhen gefunden . N. -. . . wurden. Dies führte zu einer HauS suchung in der Wobnung des Priester 1 Ulso, Cure voa Santa Utio, der

gle cd, kitig mit seiner Schwester, sei

nem Neffen und dem Sakristan verhaftet wurde. Der Parlaments" bestätigt daö Gerücht, daß Versuche gemacht wurden. daS Kabel zwischen Sizilien und dem ftestlande zu zerschneiden und die Eisenbahnen zu zerstören. - Sin .Telegramm von . Colonna , in 5alabrien meidet, daß bei einem' Versuche, einen Gefangenen zu befreien, ein Mob die Fenster der .Burgermeiste'rei zertrümmerte, aber von Gensdarmen vertrieben wurde. 2n allen anderen Orten Calabciens kamen ahnliche Szenen vor. Krawalle in Italien. Rom, 7. 3an. Heute Abend versa'nmelte sich ein Pöbelhiuten im TranSoer Viertel und marschirte mit zwei rothen Fabnen und Rufen von SS lebe der SozialiSmuS", GS leben die Sizilian'schen Märty-er" durch die Zkraßen. Die Palizei die t den Hau fen an und forderte ihn auf sich zu zertreuen. Der Pöbel schoß jedoch mit Revolvern auf die Polizei. Es tun zu einem H indaemenge, bei welchem ein Polizist erstochen wurde Zchlieilich ael,ng es der Palizei, zwei der .Nai(st3rer und die beiden F a-ggen zu e-greifen. Zin illle deZ PlterZ Urse wurden et va taaleid verdächtige Briefe be ulagnahmt. Gest:rn und heute sind noch weitere Ruhestörungen vorgekommen und in dee Sradt herrsch' deshatd große Auf ezunz. 3n Sizilien war es heute ruhig. JÖ 1 V 1 1 fl C ö Sozialer Tuinverel. In der gestrigen geistig-geselligen Unierdaltung des sozialen Turnvereins h'elt H'rr Olto Stechhan einen Vorrag. den er Die Arbeiterfrage" beitelk hatte. Die Quintessenz des Vorrags war, daß die Lösung der Arbeierfrage von dergrößeren Bildung der .Massen abhänge, daß die Arbeiter ihre Lige nur. dann verbessern können. wenn sie ihre Bildung erweitern. Zu diesem Zwecke sei es vor Allem nöthig, daß die Arbeitszeit verkürzt werde. damit der Ardeiter mehr freie Zeit geMinne, um sich zu bilden. Herr Stechhan sprach auch ausführlich gegen die Kinderarbeit und schilderte lebhaft und zutreffend deren Nachtheile. Herr Slechhan meinte, die Arbeiter müßten größere Bildung erlangen, und dann durch gemeinschafllich:s Handeln bessere Gesehe zu erlangen suchen. Sie hätten die Macht dazu, wenn sie eö nur verstünden, diese Macht anzuwenden. Um diese Punkte drehte sich Hauptsächlich d'r Vortrag und den Schluß desselben bildete eine glänzende Lchilderung des gesellschaftlichen Zui'ta' des. wie derselbe wäre, wenn die Bildung der Bolksmassen eine größere Ausdehnung erlangen würde, und wie die Erreichung eines höheren Grades der Freiheit ganz und gar von der Auivreitung der Bildung abhänge. Dcr Vortrag war, so wet er eben ging, gut gehalten und fand äach Beifall. Es folgte auf denselben eine Olökussion, in welcher Herr Rappeport zuerst das Wort ergriff. Er meinte, daß es Täuschung sei, von Verkürzung der Arbeitszeit und Ad chaffung der Kinderarbeit, so wünschenwerih Beides sei. eine wesentliche Verbesserung der )!age deS Arbeiters zu erwarten. Es sei eine bequeme Art, sich die Sache selber vom Halse zu schaffen, indem man den Arbeitern sagt: Bildet Euch, dann werdet Ihr das Rechte ihun. Wer über die Ardeitersrage spricht, müsse den Arbeitern jagen, was -sie zu thun hätten, falls sie schon gebildet wären. Der Begriff, daß Bildung frei mache, sei auch nur in dem Sinne aufzufassen, baß die fortschreitende Kultur die Freiheit schaffe. Daß der Satz weder auf den Einzelnen, noch auf ein Klasse anwendbar sei, beweise schon die traurige Lage des Beamlenstandeß. der Lehrer in manchen Ländern und di, schmierige Stellung deö gebildeten Proletariat überbaupt. Was dem Arbeiter Noth thue, daö sei die Erme'ckung deö Klass.nbewußtseins. Helfen könne ihm nichts, alö die gänzliche Beseitigung des heutigen System der Produkt on. In ähnlichem Sinne sprachen Frau Ra?paport und die Herren krull und

Zanke, während Herr Herrman Lieber sich in jeder Beziehung beistimmend über den Vortrag auösprach. Vor dem Vortrage gaben die Herren Krull und Sohn ein Piano-Duett zum

Besten. : : - m Die So.ibarilät der mensckitcven JnReressrn. So lautete das Thema, über welches gestern Nachmittag Frau Sewall vor dem Progreß Elub sprach, grau Seaall' eine besonders in den aristokratischeu" Kreisen der Amerikaner prominente Dame, entwickelte in ihrem Vortrage sehr fortschrittlich liberale Anschauungen. Ihre Ansichten in der Frauenrechtsfrage werden zwar nicht Jedermann behagen, dagegen erklärte sie sich in der Darlegung der Gemeinschafllich'eit der Interessen Aller seh? emphatisch gegen allen Nationalitätenhaß und alle Nationalitäkenverurth.'ile. Es gebe, meinte sie, noch keine amerikan'schc. Nation, dieselbe sei erst im Werden begriffen, und . bilde sich zum großen XltfU aus den Elementen, die man noch vor Kurzem mit einer gewissen Verachtung "foreigners" nann e. ' ' ' Treffend sprach sie sich über die soZ'ale Frage aus. Sie sagte : Unsere Nation rühmt sich, daß sie keine Kasten hat, und doch hat sie idre Klassen, und die Grenzen sind so scharf gezogen, wie in irgend einem Lande. Es giebt kein Land, in welchem die Klassen so scharf markirt sind, wie in unserem, wo der Unkerschied zwischen Arm und Reich so groß ist. Die Kluft zwischen den Klassen muß überbrückt, die Klassen müssen abgeschafft erden, das System des ZndioidualismuS muß fallen. Ein jedes System erreicht in seiner Entwicklung einen Punkt, an dem die Wirkung den Zwecken entgegengeseht wird... Otr Frau Sewall die äußersten Konsequenzeq ihrer Loaik zieht, bleibe dahingestellt. Jedenfalls sprach sie gesunde :und vortreffliche Ansichten aus . Der Bortrage folgte eine lebhafte Diskussion. Deutsch - ametttaiiifiit Ty poqrapbia $lo 14 erwählte gestern Nachmittag folgende Beamte : Präsident August Tamm. Vice - Präsident Ehas. T. Reber. Sekretär John Ruff. Schatzmeister Nud. Henning. Vermalter ZuliuS Ledig. . TrusteeS Albert Henning, Louis Meyer und Henry Pohlkotte. Die Union bezahlte während der letzten sechs Monaee $25.25 für Kranken-Unterstützung, $34 für Ar beitslosen - Unterstützung, H200 für Sterbegeld und $5.93 für Reise - Unterstützung, im Ganzen $510 18. Die Ernennung von Delegaten für die Zentral Labor, Union wurde auf geschoben. Deutscher Allg. prot. Waisenverein. Der obige Verein hielt gestern Nichmittag im Courthaus eine Versa nmlung ab, in welcher die Herren Jodn Blomderg und Fred. Pattmaa alS Mitglieder vorgeschlagen und John Ebner und W. Kraus als Mitglieder aufgenommen wurden. Daö Gesuch deS Herrn John Reinberg sein Kind auS der Anstalt zurücknehmen zu dürfen wurde bewilligt. Nach dem Bericht deS Waisenvaters besi,idci sich 35 Mädchen ud 33 Kniden in der Anstalt. Die Ein,aZ,men sgr Dezember beliesen sich auf $813.05, die Ausgaben auf $525.15. in m t Die Konvention der Cteln; maurer. Die Konvention der Stelnmaurer wurde heute Morgen in der festlich geschmückten Columbia Halle von dem Präsidenten der Nationalen Bereininigung der Steinmaurer John McGregor von hier eröffnet. Mayor Denny hielt eine längere, elegante Bewillkommungsrede und daraus schritt man zur Mandatsprüfung. (le sind im Ganzen 30 Delegaten, die ebensoviele Uaions vertreten, an gelangt. Alle wurden zugelassen. Sie repräsentiren eine Sefolgschft von 7V00 Äteinmaurern. 2s werden jedoch noch mehrere Deleaaten im Lanse des TageS oder Abends erwarket. Das Hauptabsteigequart:er befindet ficlz im Snglish Hotel. . -

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