Indiana Tribüne, Volume 17, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1894 — Page 2
Andiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags. Die tSgliche Tribünk- kost! durch den TrSge, flöent per Woche, die SonntagS.Tribüne' I Cent per Ooeye. Cttbe zusammen 15 Cents cb?t S Ctt per LZonst. Per Post ,ugeschi!kt in Vor ulde,ahlung 'per Jahr. Office : Na. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nb., 6 Januar 94. cIohlthStiakeitSsöiwindler. I Gin Heim oder ein Kerker V so lautete die Ueberschrift eines Artikels dn der Londoner Truth" Born December des Jahres 1892. Er bezog sich auf das St. Jakobsheim für weibliche Trunksüchtige in Kennington", welches in den düstersten Farben geschildert ward. Darob stockten die milden Gaben, die bis dahin dem Heim reichlich zugeflossen waren. Dessen Leiter, Herr und Frau Zierenberg, in die Enge getrieben, strengten gegen die 2nith" einen Prozeß auf 10.000 Pfund Sterling Schadenersatz an, der nach zwanzigtägiger Verhandlung mit der Verwerfung der Klage endigte. (jüz die Zustände des Heims schienen selbst die Farben der 2nrth" nicht tunket genug. Es war eine Men (chenfalle, ein Heim für eine der gartigsten Formen der modernen Sklaverei unter dem Aushängeschilde einer philanthropischen, die Mildthätigkeit des Publikums herausfordernden Aesserungsanstalt für trunksüchtigeWeibsbilder. Ein armes verlassenes Mädchen, wie die Riesenstadt London sie zuHunderten auf die Straße wirft, schleppt sich an dem Hause vorbei ; sein Blick fällt auf die Worte : St. James' Home for Female Jnebriates"; was inebriate-, das literarische Wort für das gröbere drunkard-, bedeutet, weiß eS nicht, ist ihm gleichziltig ; dafür steigen in ihm Gedanken auf an ein trauliches Heim, an einen gastlichen Herd ; es klopft an, und wie die Thür sich hinter ihm schließt, hat 'es sich seiner Freiheit begeben, und statt in einem traulichen Heim findet es sich in einer Dampfwäscherei, muß zwölf - Stunden am Tage arbeiten, mit Diebinnen, Säuferinnen und gewöhnlichen Dirnen in demselben Bett schlafen, und wenn es nur den geringsten Einspruch erhebt, wird es zwei Tage bei Wasser und Ärot in einen Strafkästen - gesperrt oder bei Wind und Wetter in den offenen Hof gewiesen oder mit Maulschellen und Schlägen behandelt. Jeder Verkehr mit der Außenwelt ist so gut wie unmöglich ; Briefe werden nur nach Kenntnißnähme durch die Lady Superior so heißt Frau Zierenberg angenommen und befördert und Besucher nur in AuSnahmefällen zugelassen. Nur wenn es eine der Dirnen zu toll treibt ode? in der Wäscherei unbrauchbar ist, setzen die Zierenberg sie an die Luft, und zwar halbnackt, ohne jedweden Zehrpfenniz ; sonst brechen sie den Widerstand durch rohe Gemalt, stoßen denjenigen, welche den Hungertod sterben wollen, die Speise in den Schlund hinein, und Flüchtlinge, denen eS gelungen, auf die Straße zu entkommen, lassen sie durch die Polizei wieder einfangen fo groß ist die Autorität des frommen und guten Zie-renberg.-Obigeö ist mehr oder weniger die Geschichte aller Insassen der Besserungsanstalt. Als Abschzum der Erde wie sich der gute Zierenberg ausdrückte verdienen sie keine andere Behandlung. Etwas besser daran sind diejenigen, welche zahlen ; nur wird auch ihnen der Austritt aus der Anstalt sehr erschwert. Jedenfalls ist es eine Thatsache, daß im Lande der individuellen Freiheit ein ausländisches Ehepaar die Zierenberg stammen leider aus Deutschland ein Gefängniß errichtete, die Einaekerkerten in der Waschanstalt gründlich ausbeutete und dazu noch dem Publikum für deren Besserung" große Summen entzog. Der langbärtige Zierenberg machte hinter Kneifer und Bartwald einen ganz ehrwürdigen Eindruck ; wenn man ihn aber glatt rasirte, würde sicherlich der Mephistophels zum Vorschein kommen. .Zierenberg ist offenbar ein Mephistophels, der am Spiel der Gegensätze im Leben sich ergötzt und innerlich über die dumme Mensch, heit lacht. Betrieb" er doch außer dem St. Jakobsheim noch ein Missionshaus, n er Morgens die Communion austheilte, während er es Abends als Musikhalle vermietete. Der Richter stellte sogar fest, daß er selbst dort herzlich lachte, als ein Sänger in der Tracht eines Priesters und mit dem Gebetbuch unter dem Arm auftrat und ein Spottgedicht auf die Bibel vortrug. WaS sonst im Missionshause und in dessen nächster Umgebung geschah, entzieht sich der Mittheilung, läßt sich aber einigermaßen errathen, wenn man erfahrt, daß der Stadtrath vor zwei Jahren dem guten Zierenberg die Musikbeiechtigung entzog. Das Vorleben dieses mildherzigen Menschenkenners steht durchaus nicht im Einklang mit der Rolle.' die er bis vor Kurzem als Wohlthätigkeitsaposie! spielte. Er kam nach England so iemli$ mittellos, ließ sich von der Gelellschast zur Unterstützung dürftiger Ausländer mit Baargeld aushelfen, setzte an weiche Gemüter Pantoffeln c5, die angeblich seine Frau gestickt hatte, wahrend er sie zu Dutzenden vom Krämer bezog, gründete ein Ladengeschäft und versicherte dasselbe für 2000 Pfund Sterling gegen Feuersgefahr. Auch stellte sich das Feuer ein, nicht aber die 3000 Pfund Sterlinz, sintemal die Versich:rungZgesell-, schaft daS Ganze für einen Betrug erklärte. Darauf erschien er zweimal im BankbruchgerichtShose. wo seine GläuHZzer üi bockst schäbiger Weise cfa
styisf wurden; denn es" sollte sich heraus, daß das Haus, welches Frau Zierenberg zu Berlin in der Marienstraße zu b.sitzen vorgab, längst über seinen Werth hinaus mit Hypotheken belastet war. Ein dunkler Schleier ruht über den folgenden Jahren bis zur Errichtung der Besserungsanstalt. Er scheint sich kümmerlich unter allen möglichen Vorspiegelungen durchgebet-, telt zu haben; Ueberfluß meldete sich erst, als in ihm die glänzende Idee von dem St. Jakobsheim aufstieg. Endlich hatte er das Mittel gefunden, die Leichtgläubigkeit und das Wohlwollen des Publikums in großartigem Maßstabe auszubeuten und sich zugleich als Wohlthäter eine gesellschaftliche Stellung zu erobern. Dergleichen Anstalten unterstehen keiner Beaufsichtigung, werden von vornherein als mildherzige Stiftungen betrachtet, und was gelegentlich als Rechnungsausweis an die Oeffentlichkeit kommt, ist bloßer Sand für die Augen. Die Ausweise des EhePaares Zierenberg waren musrgiltig; sie zeigten nicht allein, daß das eingelaufene Geld mitsammt den Einnahmen der Wäscherei ausschließlich b Anstalt zugute kam, sondern auch, daß die braven Zierenberg selbst zu den Hauptgönnern des Heims gehörten; si.? schenkten demselben nicht weniger als 4000 Pfund Sterling aus ihrer eigenen Tasche. Wie sie dazu kam.?n? Das war eben vor Gericht die große Frage. Wären sie im Stande geweseit, die Herkunft dieser Gelder zu erhärten, so waren sie wenigstens dem Vzrwurf elender Ausbeutungsfuchi entgangen. Aber leider war.:n die Rechnungsbücher der letzten 15 Jahre spurlos verschwunden, und die Perso nen, welche Zierenbcrg als die Geber dieser Summen nannte, wie Baron Stern und andere, hatten merkwürdiger Weise das Zeitliche gesegnet und konnten daher au seinen Gunsten auf der Zeugenbank nicht erscheinen. Da nun andererseits nichts so sonnenklar war w der Umstand, daß er vor Gründung des St. Jakobsheims ein gründlicher Habenichts gewesen, jetzt aber ein Vermögen von 30.000 Pfund Sterling besaß, so stimmten Richte? und Geschworene dafur.daß er die Anstalt ausschließlich zu eigenem Gewinne benutzt und dadurch die Hauptbedingungen verletzt, die dergleichen Anstalten auszeichnen sollen, nämlich, daß sie im Interesse der Massen und nicht zu eigenem Besten gehandhabt werden. Und jetzt, nach obiger Schilderung, ver5.?genwärtige man sich den Charakker dieser Sklavenhändler und ihrer höllische Schwitzhöhle. Drinnen sind 80 Weiber, jung und alt, rein und un rein, Dirnen und Säuferinnen, zu schnödem Frohndienste zusammengepfercht, werden angeflucht beson 'derS stark darin ist die Lady Superior geschlagen und mit Fußtritten mißhandelt, sind von der Außenwelt vollständig abgeschnitten und können sich noch glücklich schätzen, wenn sie nach jahrelanger Zwangsarbeit in Lumpen die Freiheit wieder gewinnen. Und, als Gegensatz dazu, ein würdi3 Ehepaar, welches das Mitleid der Welt für ihr gottgefälliges Werk anruft, sich die Würde eines Priesters und einer A?btifsin zulegt, und dieselben Hände, -mit denen sie eben noch die verlorenen Dirnen geknutet, dem Besucher zu herzlichem Drucke enw.'genstreckt. Den Glarzpunkt aber erreicht der Gegensatz in dem Missionöhause, wenn Zierenberg, der Morgens die Eommunion austheilt und Mittags Maulschellen versetzt hat. Abends sich beim Spottgsdrcht auf die Bibel die Seiten, vor Lachen hält. Satan selbst, wenn er zum Gastspiel auf die Erde steigt, müßte sich vor Zierenberg bewundernd verneigen.
Unser Veschwader in Silo.
Der blutige Bruderzwist der Brastlian hat Onkel Sam öeranlaßt. auf de? Höhe von Rio & Janeiro für alle Eventualitäten ein höchst formidables 'Geschwader zu concentriren, und in der That ist noch nie zuvor in einem ausländischen Hafen unsere Seemacht in so imponirender Weife repräsentirt gewesen. Sobald der Panzerkreuze? New Fork". der zur Zeit auf der Fahrt nach Rio begriffen ist, dort eingetroffen sein wird, werden die vereinigten Geschwader von Großbritan--nien und Italien dem unsrigen an Stärke bedeutend nachstehen. Bereit für die Interessen unseres Landes nach allen Seiten hin einzutret:n, hat Admiral Benham jetzt schon ein: Flotille zur Verfügung, welche Refpect einflößen muß. Da ist daZ Flagschiff Rewark", Capt. Terry, mit einem Deplacementvon 4033 Tonnen und einer Fahrgeschwindigkeit von 19 Knoten; seine Batterien enthalten zwölf ' Sechszoll Geschütze, zehn Schnellfeuer-Ka-nonen, drei Hotchkiß-Reöolverkanonen und vier Gatling-Äschütze. Von gleicher Größe und Stärke ist die San Francisco". Capt. Watson. die von Trinidad nach Rio beordert wurde ; ihre Geschwindigkeit von 20.17 Knoien ist jedoch größer als diejenige deZ FlagschiffeZ Rewark". Formidablere Batterien, allein 'eine etwaZ kleinere Geschwindigkeit (18.2 Knoten) und ein geringeres Deplacement (4010 Tonnen) hat die Charleston" mit zwei Achtzoll- und sechs SechZzollGeschützen, vier Hotchkiß-Revolver-kanonen sowie vier Gatling-Geschüt-zen. Dann ist dort die Detroit". Capt.- Brownson, mit 2000 Tonnen Deplacement, 13.71 Knoten Geschwindigkeit, zehn Fünfzoll- und acht kleineren Schnellfeuerkanonen sowie zwei Gatling-Geschützen. Alle diese stattlichen Kriegsschiffe werden von dem Panzerkreuzer New Dork" weit übertroffen. Dieser Koloß hat ein Deplacement von 8150 Tonnen ; seine Seiten haben einen vierzölligen Stahl Panzer ; daS gewölbte Verdeck ist aus dickem. Stahl construirt, während die beiden Thürme mit Platten von 5 1-2 und die Brustwehren mit solchen von 12 .3off:GäW stönj i - sind. . . Du " --.., i , . - . - ' - 1 t V ' . -f . i
Batterien dkeses ausgezeichneten Panzerkreuzers. dessen Geschwindigkeit auf der Probefahrt 21 Knoten betrug, bestehen aus sechs Achtzoll, zwölf Vier-zoll-Geschützen, zwölf Schnellfeuerkanonen und vier Gatling-Geschützen ;
'außerdem führt er vier Whitehead- ; Torpedoes. Unter Ordre befindet sich ferner der doppelthürmige Monitor Miantonomoh", Capt. Wallace. der zwar nur die geringe Fahrgeschwindigkeit von 10 1-2 Knoten, aber sehr, starke Batterien hat. Dieselben bestehen aus vier Zehnzoll-Geschützen in den beiden Thürmen, die Panzer von. 11 1-2 Zoll Stärke haben, und acht Geschützen in der Secondarbatterie ; die Seiten dieses Monitors sind mit siebenzölligen Platten gepanzert. Ferner beißt es, daß wahrscheinlich auch das Kanonenboot Vennington", Capt.. Thomas, nach Rio beordert werden wird ; dieses Fahrzeug hat ein Deplacement von 1700 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 17 1-2 Knoten mit sechs Scchszoll-Geschützen und neun Kanonen in der Secondärbatterie ; möglicherweise erhält Capt. Thomas aber auch Ordre, nach dem Golf von Mexico zu gehen, wo die Kearsage" sich bereits in Reserve befindet. Vom Anlande. Kürzlich starb im A?menHause des County Van Buren in Mi chiaan eine Frau Eliza SearleS und bei der Durchsuchung ihres Nachlasses wurden 8750 in baarem Gelde und Schuldscheine über einen Betrag von nahezu vierzehnhundert Dollars vorgefunden. Die alte Frau war dem Armenhause vor einem Jahre überwiesen worden, nachdem sie schon seit mehreren Jahren zuvor dem County zur Last aefallen war. DaS County wird die Schuldscheine zu Gelde und sich selbst für die mehrjährige Verpflegung der Verstorbenen bezahlt machen. den Rest deZ Nachlasses aber an die gesetzlichen Erben der Frau herausgeben. 2)lt Vorsteher der verschiedenen Land'amter in dem Gebiete Oklahoma haben mancherlei wunderliche Briefe und Anfragen zu beantWorten, aber daS Landamt in Enid hatte die kitzlichste Frage zu beantworten, nämlich die: WaS hat Jemand zu thun, um feinen Landanfp?uch aus recht zu erhalten, wenn feine Frau sich weigert, mit ihm auf daS beanspruchte Land zu gehen und dort zu wohnen?" Da das Gesetz einen verheirateten Ansiedler nöthigt, seine Familie bei sich zu haben, haben die Beamten sich außer Stande gesehen, dem Fragesteller zu sagen, wie er seine bessere Hälfte zur Einsicht bringen könne. Die Anfrage trug übrigens die klassische Ausschrift: Lieber Herr Landamt in Enid, O. T.!" Der Mayor und der Stadtrath von . Austin in TexaS befinden sich in Schwulitäten. DaZ dortige Bezirksgericht hatte kürzlich eine alte Ausgabe von städtischen Brückenbonds für, ungiltig erklärt, und die ZinsenZahlung auf dieselben verboten. Nach dem diese Entscheidung eingetragen. aber noch he sie ausgefertigt war. hielt der Stadtrath eine Sitzung ab und beschloß eine Geldbewilligung zur Bezahlung der Zinsen. Die Mitglieder begründeten den Beschluß mit der Absicht, durch denselben der Kredit der Stadt zu retten, allem Anscheine nach aber faßt ihn der Richter als eine Mißachtung seiner Entscheidung auf und der Mayor und die StadtrathsMitglieder werden sich wegen Mißachtung deZ Gerichts zu verantworten waben. 1 , Das Kriegdministerlum in Washington wird in den nächsten Tagen einer deutschen Firma die Lieferung des bis jetzt stärksten elektrischen Scheinwerfers, welcher noch die rief:gen Vorrichtungen dieser Art auf de? Weltausstellung an Lichtstärke bei Weitem übertrifft, verdingen. Auf die be. treffende Ausschreibung der Regierung hatten sich nur zwei Bieter gemeldet, nämlich eine Washingtoner Gesellschaft, welche ein Gebot von $11,000 machte und die deutsche Fi?ma. welche 52900 forderte. Der Scheinwerfer wird zur Probe auf Sandy Hook aufgestellt werden und wenn er den gestellten An forderungen entspricht, werden noch mehrere bestellt und in Bundes-Bese-stigungen aufgestellt werden. Der Hohlspiegel des Scheinwerfers wird fünf Fuß im Durchmesser betragen. Daöpennfylvanische Oberpaatsgericht hat betreffs der LebensVersicherungspolicen deZ Alten Or denS der Vereinigten Arbeiter- (A. O. U. W.) eine wichtige Entscheidung zu Gunsten deS Ordens abgegeben. Der verstorbene Mann von Ella M. Dickinson hatte bei dem Orden sein Leben mit 52000 versichert und war, obwohl die Aufnahmebedingungen ausdrücklich besagten, daß Vit Anträge vor dem 23. ZedeS Monats zu bezahlen seien, die für den Januar 1833 über die Fälligkeitszeit hinaus schuldig geblieben; bald darauf starb er. Nunmehr verklagte seine -Wittwe die Großloge deS OrdenS auf Bezahlung der Police, wurde abe? auf Grund der angeführten Aufnahmebedingung sowohl von dem Alleghenyer Countygericht alS auch gegen wärtig von dem pennsylvanischenOöerstaatsgerichte mit ihrer Klage abgewiesen. Diese Entscheidung enthält für alle Inhaber von LebensversicherungSPolicen auch außerhalb PennsylvanienS die ernste Mahnung, ihre VerPflichtungen den VeLlcherungsgrsellfchaften gegenüber pünktlich zu erfüllen. Am Sonntag Morgen trieb in Elephant deS Nickel-Plaie-CircuS in New Orleans.' der sich losgerissen hatte, .die Fußgänger in der Noyalund Contistraße in schleunige Flucht. DaS wüthende Thier stieg auf den Bürgersteig und säuberte ihn schnell von allen Fußgängern. Dicht dabei stand ein vor einen Eiswagen gespinnieZ Pferdchen; der Elephant umschlang eS mit seinem Rüssel, rift eS auS der j Gabeldeichsel, truz eS eine strecke weit
Mweg und warf" es mkt aller Gewalr auf das Steinpflaster. Darauf stieg er wieder auf den Bürgersteia. brach ein eisernes Gitter nieder und zertrümmerte 'den Schaukasten eines Spiclwaarenladens; durch das Niederbrechen einer Thür gelangte er durch ein Hintergäßchen in A. Rossi's Gebö?t. Von dort aus bob er ein: in die Küche des Hauses führende Doppelthür aus den Angeln und zertrümmerte Alles, was ibm in den Weg kam. In der Küche brannte ein Gasolinofen, dessen Z'bler Gestank ihn vertrieb. Er rannte mit wildem Trompetenaetöne. v?n Bllroern und Polizisten verfolgt, die Royalstr. hinab und wurde schließlich eingefan gen. Wisconsin erzeugt ein?e ansehnliche Menge Tabak und Tabakbau bringt den dortlien Farmern durchschnittlich zwei Millionen Dollars im Iabr ein. Die Mittelvunkte der Industrie sind die Ortscbaften Edgerton. ?!anesville und Stoughton. die auch sämmtlich Tabakournale erscheinen lassen. Die Tabaküchter sind zumeist Skandinavier und Amerikaner, abe? es sind auch Deutsche und Jrländer unte? ibnen. Von den erwähnten Ortschaften ist Edgerton die bedeutendste. Es zäblt 33 Tabak-La-gerhäuser. mit einer Fassungskraft von zehn Millionen Pfund. Das größte der Lagerbäuser gebört östlichen Ta-bak-und Cigarrenhandlern. Die Vevölkerung von Edgerton beträgt 2000 Seelen. Außer dieser Ortsckaft sowie Janesville und Stoughton gibt es viele Bläke,' welche zwei öder mehr LagerKäufer haben, unter ibnen Deerfield, Madison. Evansville, Milton. London. Beloit und Sun Prairie. Man macht in unterrichteten Kreisen kein Hehl da, raus, daß der Wisconsiner Tabak zumeist als Connnticut-Produkt in den Handel kommt. Zwar wird den Wisconsiner Farmern von Jobbers" weisgemacht, daß ibr Kraut nicht viel werth sei, um ihnen billige Preise abzutrotzen, aber Cigarren-Fabrikanten wissen daS besser. Laut der Statistik waren im Jahre 1892 in siebzehn Counties -deö Staates 26,253 Acres mit Tabak bestellt. Im Bundessenat in Washtngton wird man nach den Ferien, in Folge des Bombenwurfes im französischen Abgeordnetenhause, etwasVorficht üben. Es darf von nun . an, während der Senat in Sitzung ist, Niemand die Gallerie des Sitzungssaals betreten, der irgend eine Art von Packet, eine Reisetasche oder etwas Aehnliches mit sich trägt; verdächtige Personen, die eintreten wollen, werden sehr sorgfältig in Augenschein genommen und nöthigenfalls durchsucht. Schon nach dem Bombenattentat auf Rüssel Sage in New York wurden in dieser Beziehung strengere Anordnungen getroffen und diese werden jetzt noch verschärft. Der Quästor des Senats ist der Ansicht, daß, wenn dies nicht geschehe, es irqend einem Crank. welcher eingebildete Veschwerden hat, sehr leicht sein würde,sich auf die Gallerie einzureichen und von. dort eine Bombe unter die Senatoren zu schleudern. . ,,, Deutsche Local. Nachrichten. .'
Königreich Bayern. Der Zudrang von Studirenden zur Jngenieur-Abtheilung der technischen Hochschule in München ist im heurigen Wintersemester ein so bedeutender, daß geradezu in bedenklicher Weise Platzmangel in den"Zeichenfälen herrscht. Die Stadtverwaltung von München hat beschlossen, für die neue Kirche in Schwabing 90,000 M. zur Auszahlung zu bringen. Nahe Endorf ertranken in einem Weiher vier Knaben im Alter von sieben bis .elf Jahren, welche auf dem Eife spielten. Kürzlich wurde unweit Fehmbach die Häuslerin Staudinger aus Uttenhofen von einem Manne überfallen und ihrer Baarfchaft von 600 M. in Gold und Silber beraubt. Ein Malheur, das schließlich doch noch zu einem Glücks falle wurde, passirte jüngst dem Bür germeister Sezer in Pamsendorf. Es wurden ihm Loose von der Zweiörückener. Kirchenbaulotterie zum Verkaufe zugeschickt, in Summa 23 Stück. Es wurde jedoch vergessen, die unverkauften Loose (nur 2 wurden verkauft) rechtzeitig zurückzuschicken und der Büraermeiste? mußte nun den Betrag in Geld einsenden, wofür ihm das Glück hold war, denn er gewann oen zweiten Haupttreffer von 8000 Mk. damit. Der Großherzog Adolph von Luxem. bürg hat 5000 Mk. zur inneren Ar siattung der Protestationskirche zu Sveyer gespendet. In Biedesheim beging Wilhelm Dinger Selbstmord. einer Wirthschaft an der Kanalstraße zu LudwigShafen wurde der Kohlentrager Sponiel von einem gewissen König durch fünf Messerstiche erheblich verletzt. Der Thäter ist verhaftet. In Arnstorf überfielen der frühere Besitzer der Hammerschmiede Faber und der Schmiedegeselle BlastuZ in seiner Schmiede auö Rache den Hammerschmied Schwinghammer und brachten ihm schwere Verletzungen bei. Beide sind verhaftet. Königreich Württemberg. Die Stuttgarter Ulanen werden nach Ulm und die dortigen Dragoner nach Stuttgart versetzt. DaS 25jährige Amtsjubiläum des Ober-Reallehrers Mäulejn in Cannstadt, der zugleich Borstand, der dortigen FortbildungZschule ist, wurde in solenner Weise ge feiert. In Fauerndau ist der Lithoah Johannes Wölffle. der letzte .Schüler deZ Lithographischen Jnstitu. teS .in Stuttgart, welcher die Gründung desselben erlebt hatte, gestorben. Der 12jährige Sohn deö MetzgerZ Franz Bauer jun. zu Großbotrwar wurde von einer bösen Kuh auf die Horner genommen wft ihn, der Unterleib aufgeschlitzt. Die Doppelscheue? deS StejnhauerS Huber und des Schloßgärtners Lldmann in Hemmingen ist niedergebrannt. In Eß. lingen fand die feierliche Eröffnung der neuen eisernen Brücke über den Neckarfaul am Schektbor in Gegenwart der
! bürgerlichen Kollegien, der Bauleitung, der Bauarbeite: und einer zahllosen
Menschenmenge statt. - Königreich Sachsen. Der Zahlmeister des Garde-Reiter-regiments in Dresden, Oscar Wujanz. hat sich erschossen. Das dortige Albert Theater, das bisher einer Aktiengesellschaft gehörte, ist für den Preis von 530.000 M. in den Besitz der königlichen Civilliste Lbergegangen. In Dresden stürzte am Tage seiner Vereidigung sich ein Rekrut des Feldartillerieregiments auf einem gem'einsamen Spaziergang von der Marienbrücke in die Elbe, wo er den gesuchten Tod fand. Auch in Borna hat sich ein Rekrut des dortigen Karabinierregiments durch Gift das Leben genommen. Die Gründe zum Selbstmord sind in beiden Fällen anzeblich unbekannt. Die Zahl der im laufenden Wintersemester an der Universität Leipzig Studirenden beträgt 3067 gegen 3307 im Vorjahre. Die an Verfolgungswahnsinn leidende Frau des Steueramtsassistenten Fischer in Leipzig sprang am Fleischerplaß in die Pleiße, wurde jedoch lebend wieder herausgezogen. Im alten Georgenhause untergebracht, verstarb sie dort nach wenigen Stunden. In Jocketa wurde ein Mann Namens Vöhm aus Freuen verhaftet, als er dem Bäckermeister Keßler aus Reichenbach falsches Papiergeld zu verkaufen im Begriff stand. Der Gutsbesitzer Horst in Clanzschwitz, der in AusÜbung der Jagd über einen Acker ging, fiel über einen Stein; die Flinte entlud sich und die Ladung traf den nebenhergehenden Dienstknecht Streubel, der als Treiber fungirte, und tödtete ihn. Seit nahezu 300 Jahren besitzt die Familie Schmerler in OelZnitz.i. V. das Privileg, die Perlenfischerei in der weißen Elster und deren Nebenflüssen auszuüben. Es sind in diesem Jahre 18 schöne, große, helle. 19 halbhelle, 13 verdorbene und 5 Sandperlen, zusammen 55 Stück, gefunden und nach Dresden abgeliefett worden. In RebeSgrlln kam, der .17 Nabre alte Sohn deS Gutsbesitzers Ed. Stier so unglücklich in das Getriebe der Schrotmühle, daß, er, eine Verletzung, der Halsschlagader davontrug und sich innerhalb weniger Minuten verblutete. Elsaß - Lothringen. In dem durch Deutingen fließenden Bach fand man den 15jährigen Hamentie, Sohn der Wittwe Hamentien, ertrunken vor. Der Knabe, litt feit Jahren an Fallsucht und ist derselbe zweifelsohne infolge dieses Zustandes dem Tode anheimgefallen. Vor Iahren verunglückte auch sein Vater durch ein ähnliches Mißgeschick. Durch die Polizei von Deutsch-Oth wurde ein Deserteur .vom 63. Jnfanterie-Regi-ment auS Coblenz abgefaßt und der Militärbehörde in Diedenhofen eingeliefert. Derselbe, ein geborener Badenser Namens Schlicht kam von Düdelingen (Luxemburg), wo er in Arbeit stand, nach -Deutfch-Oth und .würde auch gleich Z ahnenflüchtig verdächtig festgenoMnen. . Als er sich entdeckt sah, gestand er ein, schon seit Mai 1892 auö seiner Garnison desertirt zu sein. De . ?yphuö . greift in der Umgegend von Pfalzburg stark um sich. In Bilsberg sind nach einer Bekanntmachung . nicht weniger alS 47 Kinder elternlos geworden. Zu gleicher Zeit erging die'. Aufforderung an die .Einwohnerschaft, mit Geld und sonstigen milden Gaben den Schwergeprüften zu Hilfe zu eilen. Meilen b u r g. DaS nächstjährige mecklenburgische Landesschützenfeft wird im kommenden Jahre in Neustrelitz stattfinden., Schon jetzt ist . man mit den Vorbereitungen eifrig beschäftigt. Für beide. Mecklenburg soll ein jüdisches Waisenhaus gegründet werden, welches in Strelitz seinen Platz finden wird. Zur VeSchaffung der nöthigen Fonds wird eine Lotterie veranstaltet kzerken. 5ieilte lant von Krogh von der dortselbst gar?' !r r mu.!. w. r. .,!,.! iuüiuiciiucst v. zailcilc ocs oiieini scheu Feldart illerie-RegimentS No. 24 wurde in der Reitbahn von dem störriscben Vierd e'rneS' Artilleristen. daS , beim Reiten- auS schlug, so schwer an Stirn und Wange getroffen, daß derselbe jetzt mit gebrochenem Backenknochen lebensgefährlich darniederliegt. Die Wasserheilanstalt in Feldberg wurde für den Vreis von 170.000 M. an den Dr. Meyer in Hamburg verkauft. Dr. Meyer war früher Besitzer der Wasserheilanstalt Schloß Marburg am Bodensee in der Schweiz und leitete zuletzt die Kuranstalt Blasewitz bei Dresden. Der Ackerbürger K. Blohm in Plan, welcher noch spät in seiner Scheune beschäftigt gewesen, fiel so unglücklich auf die Diele, daß er in Folge schwerer Verletzungen des KopfeZ vald verstarb. ES besteht daS Projekt in , Warnemünde, einen neuen Leuchtthurm zu erbauen. Zum Bauplatz wird wahrscheinlich daS Terrain unterhalb deS alten, auS dem Jahre 1833 stammenden Feuerthurmes gewählt werden. Die-Sichtweite deZ neuen FeuerS . wird voraussichtlich 12 bis 14 Seemeilen betragen. - Oesterrejch-Ungarn. In einem Hotel zu Wien hat sich der Kaufmann Abraham Moschkowij aus MunkacS erschossen Eines der ältesten Mitglieder des Wiener GemeinderatheS, Herr Ferdinand Mayer, ist ge storben. , Mayer gehörte dem Gemeinberathe seit dem Jahre 1874 an und war vom dritten Wahlkörper deS BezirkeS Mariabilf entsendet worden. Früher war Mayer ein Mitglieo der demokratischen Partei, schloß sich aber später der Antisemitenfraktion an. In Penzing ist die HauptmannSwittwe Frau Therese von Nagy im-Alter von 103 Jahren gestorben. Die Dame lebte seit Jahrzehnten ßinsam znd zu'rückgezogen.' im - . Hause'. Penzinger, Hauptstraße Nr.' 57. Der 25 Jahre alte Anton Sperlbauer, der einzig Sohn deZ BahnhofrestaurateurS Jgnaz Sperlbauer in Brück an der Leitha, hat seine 16 Jahre .alte Schwester Katha. .riaa iafolas . unvorsichtiaer ..Hantj?u2
mit" einem Jagdgewehr" erschössen. Die Stiepel'sche Druckerei in Reichenberg ist von einer Feuersbrunst heimgesucht worden. Der Rittmeister des vierten Uhlanen-Regiments Barich, der vor einigen Wochen von der Kadettenschule in Weißkirchen zur Truppe versetzt worden war, wurde in Krechow von einem Zugsführer erschossen. Der Zugsführer feuerle einen Schuß von der Straße durch das Fenster auf den Rittmeister ab, der in seiner Wohnung gerade beim Abendessen saß. In Stuhlweißenburg hat ein toller Hund vier erwachsene Personen, mehrere Kinder und nachweislich 13 Hunde und Katzen gebissen, ehe 'e gelang, ihn zu todten. Die gebissenen Personen wurden nach Budapest in das Pasteur'sche Institut transportirt. Schweiz. In Basel plant man den Bau eines neuen Gerichtsgebäudes. Für das nächste eidgenössische Schützenfest in Winterthur sind diesen Herbst 546 Hektoliter Weine aus den besten Lagen des Züricher Weinlandes eingekellert worden. Dem Stäfner FreiheitMärtyrer Vodme? soll ein Denkmal errichtet werden. Der junge Künstler Emil Pfenninger von Stäfa hat ein Modell entworfen, das große Sympathie findet. Die Zürcher Glühlampenfabrik in Birmensdorf ist mit bedeutenden Waarenvorräthen gänzlich abgebrannt. Der Schaden ist sehr beträchtlich. In Klingnau stürzte Maurer Gärner von Füll so unglücklich eine Stiege hinunter, daß der Tod sofort eintrat. Infolge des Brandes des Dampfsäge deS ComMandanten Hüßli-Künzli ' in Safenwdl sind an die 90 bis 100 Angestellte und Arbeiter für längere Zeit brotlos geworden. Simon Nägeli von Winkel ist von dem 17jährigen Melchior Fischer im Whler erschossen worden. Nägeli machte mit einigen andern Burschen vor dem Hause Fischer Lärm, welcher trotz der Mahnungen zur Ruhe Seitens des jungen Fischer nicht aufhörte, worauf letzterer auf Anrathen seiner Mutter eine Flinte mit. Schuh n'ageln lud und schoß.. Er traf Nageli fo unglücklich in die linke Seite, daß sofortiger Tod eintrat. In SouS Mont - Votier, Gemeinde Fuet, brannte ein Häuschen, daS von einer Taglöhnerfamilie Bärtschi bewohn! war. gänzlich ab. Zwei Kinder. daS eine vier. daS andere ein Jahr alt, die zu Hause eingeschlossen waren, während die Eltern im nahen Wald Reiswellen machten, verbrannten in ihrem Äett. In Uettlingen stürzte eine' 43jährige Wittwe Elifabeth Lehmann, Mutter von sieben kleinen Kindern, von dem Heuboden auf die Tenne, wo sie als Leiche auf-
aeboben wurde. DaS Bürgerspital in Freiburq hat der Gemeinde das sogenannte Spitalgut im Gambach um die Summe von 250.000 Fr. ver kauft. Dieser Complex wird in Parzellen vertheut und für den Bau eines neuen Quartiers Verwendung finden. Die älteste Bürgerin der Gemeinde Altdorf. Jungfrau Victoria Muther, ist im Alter von 96 Johren gestorben. Neulich Abends wurde der Staats Constable? - DaviZ in Spartanburg in Süd-Carolina auf dem Wege zu seiner Wohnung von einem Haufen Neger überfallen und mit einem Gummischlauch mehrere Straßenviertel weit daS Eisenbahngeleise entlang gepeitscht. Er wurde gezwungen, seinen Hut abzunehmen. die Neger alS Gentlemen anzureden und zu schworen, daß er auS Gou verneur TilmanS Diensten auZschei den und nach Hause gehen 'verde. Eine Anzahl Weiße waren Zeugen des Ueberfalles, aber. Alle weigerten sich, dem Constabler zu Huse zu kom men. Die Farmer in dem County organisiren sich, um künftighin ein derartiges wusteS und. ungesetzliches Treiben zu verhüten... .N'achdemvoreinemJahre erfolgten Tode deS MayorS Marvin in Cordele in Georgia ließ seine Wittwe seine Leiche einbalsamiren und m ti nem Glaskasten in ihrem Empfangs zimmer aufstellen: der Begräbniß-Got tesdienst wurde an einem leeren Sarge abgehalten, während die Leiche bis' jetzt in dem Hause verblieb. Am vorigen Freitage vermahlte sich die Wittwe mtt i cLitr m .r.. ciq.l.:-. : rr. atm uttou;iuu iict ocuius iu viui dele. Marvin war , zur Zeit seines TodeS Präsident der Bank gewesen und hatte semer Frau ern Vermögen von einer Vlertelmilllon Dollars hrnterlas sen, welches Bevins für eine sehr an nehmbare Mitgift erachtete. Das junge Ehepaar befindet sich zur Zeit auf der Hochzeitsreise rn Florida, und es ist jetzt noch zweifelhaft, was künftig mit der aufbewahrten Leiche des Ehegatten No. 1 der Wiederverheiratheten gesche Heu wird. Für die Feiertage. Die feinsten Weine und Liquore, zu den billigsten Preisen bei 27 C3C5Ö"nD HDcOßf5 SS Oüd Delaware Otr. eie mm: Freie, prompte Ablief?, allen Stadttheilen. Jobn Guedelboeser Stablirt 187. pltform.TVngsn und txU ZIJngsn, (Ors.) 103 uo Sentuck vene relepbU7, Judianavt'i; -r. (cbweikle 55 Vrauqe, gabrikantea vou Kutschen, Auggies. und allen Sorten Z'N-, ü Lcke Davidson und Zlc.zttt Ctrajj
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DaS nährende Element in Llke und Vier. Ale und Vier enthalten cm nährendes Element, aber in geringer Quantilät gleichzeitig aber auch eine berauschende Eigcnschaft. Dagegen wird vielfach Einwand erhoben. Trotzdem werden Ale und Bier genossen, manchmal zum Äorthcil der Gesundheit. Dann gibtS eine andere Flüssigkeit, deren lhätiqes Prinzip Malz ist, I o hann Hoff'S Malzextrakt. ' Ein Dutzend Flaschen davon haben die nämliche nährend? und stimulircnde Wirkung wie ein großes Faß Ale oder Vier. DaS ist ein Vorzug.' Ein anderer Vorzug ist, daß er nicht die berauschende Wirkung von Ale oder Vier hat. Er hilft die Nahrung verbauen und assimiliren, reizt den Appetit und macht, die Schwachen stark und gesund. Achtet darauf, den ächten zu erhalten. Sebt darauf, daß der Namenkzug Jo hannHoff auf der Etikette am Flaschenhals steht. Kew anderer Extrakt ist at. Eisner k Mendelfon Co., Agenten, 162 CS 154 Fran'.lin St., Vttva York. Red Star Line. ver. Staaten und Königlich Belgische Po st. Dampfer. Kegelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und Antwerpen und mto VorkllPbkladelpbit? Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung un. niedrige Preise. Antwerpen bietet Reisenden von' und naa Deutschland, Oesterreich, Frankreich und de Schwei besondere Bortheile. Abfahrt von Siem Vork jeden Mittwoch; voi ntwerpe teden Samstag. Die Dampfer diese Linie sind alle neuester Konstruktion und verbin den Sicherhett und Bequemlichkeit und Scbneix. relr vkt oeionver, redttgen Preisen. Näherei iet: International Nav. Co., Seneral'llgentur. SennabAgenten, New York und Philadelphic oder: Frenzel BroS., Alez. Metzger, ndtsnavok. The Twentietli Century, eine angezeichnete Wochenschrift, welcbf ! fortschrittlich gesinnten Lcsern fthr zu einvet-. len i)t. der Tendenz zwar sozlallstlsch. werden doch andere scrtZchrlttllqe THeone, darin unparteiisch besvrocben. Man bestelle dnekt bei der Humboldt Publishing Co.. 1 Astor Pwce, Ncn York. Jslc. Metzger &Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimischem und importnten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und Champagner. 30 & 32 Ott Maryland Otr. Telephon No. 407. Bestellungen werden ach alle Theile de' Stadt prompt abgeliefert. C1amlia Halle! Ecke MeCarty & Delauare Str. Die schönste, größte und am beauenrften ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung vo: Konzerten, Tanz-Kranzchen, - BartieK ,c Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. Die schönste Wischaft in de Stadt. Nur die beftrn GetranZe werden ver abreicht. Zu zahlreiche Besuche ladet ein . Otto Schmidt. Geschäfts -Uebernahme. Meinen Freunden und dem Publikum bin mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft. Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und m?ch bemühen werd! dieselbe zu einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zu gestalten. yeste Setränke und Cigarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Eottlieb Leukhardt, Ecke Okio und Noble Strabe. Neue Wirthschaft 130 Michigan Avcnue. Ein hübsche Lokal, die besten Getränke und Cigarren und freu dliche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen. Um den Durst zu stillen, . Macht stets mir P'aisir, - Drum kommt zu mir. JOHN B. WEINDEL, 130 Michigan Avezzue. N. F. Dalton ä? Co.. Händler in Vaubolz. Thür uad genfterrahmen. Spindeln. Vaue. d oble DQ Salbinato?. flikittti V John H. Stein. . . ArcMtolrt.
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