Indiana Tribüne, Volume 17, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1894 — Page 1
?. - B fr rfTr srfr W O K sli -sYf w -i w v i w U W V l Jahrgang 17 Ofstee: S!o. 18 Qüb Alabama Strahe. K. 108 Indianapolis, Zndiana, Sqinstag, Cen 6 Januar
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Dfsizieller Bericht
der
Perchanis MaiionaS Bank. ;v; Jttd lanapol is den 1 o, T eember 1 8u . '
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Aktiva.
SKlnHeTonto Inventar nto Lete!nigten Staaten VontZ .. LöädS (Stadt Indianapolis, Marion Co. .)
Fall ven Banken $437,321 16 -Fäliiz vom Ler. Staaten Schatzamt : 3,249 70 ut (G0l0 $352,600 00) 5,540 25-1,020.11! II ond.P:ömien 18.3iab6 ÜvaWit, Seldschrank und Wöbeln :c '. 19.00000 ' . ..... $2,480,7506 Passiva. . gezahlte, apital, 300,000 Zerve'Jond und örtnniuGonto . S'3 71 anknoten in Cirkulation ........... 225.000 10 Tkpositt2.Coto 180(5,670 y$2,480,759 0 John P. Frenzel. Präsident. Otto N. Frenzel, Käs (iw. - O. F. Frenzel.Assistent-Kasfirer. 1, JameS F. Failey, Paul H. ctrau, Christ. F. ValS.
Gestorben Cttfftettag. den 8. Januar 1394, 10 Uhr Morg. Andrew Wenger, in seiner WSung. trn lt mu t Jähren. & Ltched'gli i find! enta, ktn 7. gsar. ,chmitt I Z Uhr. rorn Trakrhcu e. fl r odl k traue ftatt. Trau-rgotl i tu et. Kttttn Sirch: um :50 Uhr. z irßebe?ft ei lade 21 raernde Hiuterdlieieve. ... ... i . ' i . Öeorge Merrmami & tfSrj SS - 7, Seichenbeftatter, , Office : 26 Sud Delawareftr. CilS: 120, 122. 124,12, 128 Ofi Pcarlft, r.rMuw oii r Sprechet vor Itx ßoicourt. Tyner & Co.. -für- . i o n u m e tt t e, Mvrtt der Nar. Office und rbeit kalt: 82 & U MaffachusettS Ave. Telephon 8 Sozialistlschrc auvcrein, 7. 1 'y? - Montag Abend findet in der Mozart Halle die Jahresversammlung deS soiialistiscken BauvereinS statt. Alle w ' Pimmberechtigten Mitglieder sind ein geladen. Der Präsident. -Sozial. Sektion ! Morgen Abend Agitations - Versammlung mit gesemgsr Unterhaltung u. ai z . m Mmm I t der COLUMBIA-HALLE ! Eintritt frei. DaS Publikum itt eingeladen. Deutsches Theater. Vtsamtzaispiel der Eiaeinnatler Tbeatergr gesellschfr unter Xtie'ti.n M Hrr . Ezixschin. 2. Abonnement - Vorstellunp 7 Donnerstag, . Januar 1894, -wEnglish's Operaliouse. !-0tc (Drientreie ! Lustspiel in S kie O. . Vkmenthal und ufta, S.dkibug ice8: . . tt tttt tAnnm Bat ü) an tat an rn. rnirt vatrhen Eil Wirth Litze könne i Vtnt2 an rcurvirt erden. ieioi fta" -nfltl-r--m- w . ' .. - . An meine - Frennoe uns Berannre: - smr . iermtt sie eracsnic rjcTgc, eap iw.ca rund iaentbum nebst Ä'utbichaft dii denn Pe er Naa, det.gen an der Ecke South & Delaware Str., !5uftiÄ erworben babe und mich freuen werde reine önntr laj,ld begrüß n zu können, E. wird weiR eitreben sein meine Säfte wie Üblich :n tlbera fter und zuvorkommendster Verse zu bedienen. Achtungsvoll, Julius Keller. Qeller Vro'S Cementgeschäft, Olsice : 99 Ost South E kratze. Jno. A. Kutsch, yatrikttt Hdlert Vlerde-Seschirre tttel. Lngkla. Peitsche. ämmrn.VSrue ,c. N. erd.. Vrvt ..,eh 5.5eZllachusrm tützu.
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809.95! C2 180.276 00 2i0,000i0 633,570 57 EditorieUes. Die Unzufriedenheit unter den Arb ttvi ist im Wachsen und scheint eine trohende Gestalt annehmen zu wollen, obwohl im Allgemeinen von Wortm biS zu Thaten immer noch ein langer Weg ist. Aber wenn die Worte, welche am Donnerstag Abend bei einer Versammlung Arbeitsloser zu Thaten werden würden, dann wäre in Wirklichkeit Schlimmes zu erwarten. Und wenn wir zur Zeit auck keine Gewaltthätigkeiten befürchten, so würden wir doch rathen, so zu handeln, als ob sie zu befürchten wären. Bis jetzt ist nicht so gehandelt worden. (5ö ist-von vornherein ein Fehler, daß die U?erstützug Arbeitsloser nickt in den Händenv einer Prioatorgnisaticn, sondern deö Commercial Clubs liegt. 3 t Uz Commercial Club bei den M lssea schon so wie so unbeliebt, so ist ec eS seit der Geschichte mit Fortune uid dem Encampment erst reckt. Und MIN mag die Sache nehmen, wie man will, so bat der Commercial Club ge wa'tige Fehler gemacht, die er. vielleicht ni ht begreisen kann, welche aber den Arbeitern wohl verständlich l:io. (ZS g-ebt nämlich, wie Hcine sagt, zweierlei die hungrigen und die satte. D e hungrigen aber denken ganz anderS als die satten. ES war ein Feh lec. die Arbeitgeber aufzufordern, ihre Arbeiter zu Beiträgen heranzuziehen V.ele derselben sind jetzt nur für einen Tzeil ihrer Zeit beschäftigt, verdienen lehr wenig, haben kaum genug, zum Leben, und wenn sich diese Leu'e saiei. baß me ' Jemand, der viele Tauseive im 'wögen hat, in einer sH oeren Zeit, ne dieser, einen kleinen !)eil seines Vermäqens opfert, er im m-r noch tau'env Mal besser daran ist, ad fi ki, IVS?,, k.iben. ikr gben :u sten. sg oaS on ihre - " ! w " " ' - i " TlZndpunkt aus nicht verdammen, sie fteien eben auf dem SlanSpunkte d.r hungrigen Ratten. Die satten Ratten können sich eben so schiver in die Empfindung und das Gefühlsleben der hungrigen hinein denken. ES ist ferner ein Fehler die Leute zwingen zu wollen, für die Wohlthu tigkeit, die man ihnen erweist, für einen geringeren Lohn als den üblichen yi arbeiten. Abgesehen davon, daß dadurch Leute, die bereits beschäftigt fink, verorängt werden, wird dies als eine nocd tiefere vemulhiauna empsunöen' aij öic Empfanzuahme von UJUljlliJUliyiCllO" V7UV(il. Uns sind Falle bekannt, in denen Geschäftsleute Beiträge zu WohlthäI itl9linfc tizkeitsfondS bezahlen, bei ihren Aige- . .. . O-.v e ... neuren für oenieioen Qono lammezn. abtz Angestellte haben, welchen sie I ... einen Sehalt bezahlen, Mlt dem die. I UlWllUlLUJ UUöllUüUUi viuii-M; I (am m X I ft m ai A r f f Artn! .t.a.-.L aa.ui ""o ne unuiM uun j thatigkeitSoereinen annehmen müssen. Ware es nicht besser, solje Leute bezahlten anflandlge eyaile uno Uü ten ihre ganze Wohlthatlgkelt em? ...... Schdann befürchten die Leute, daß dieses Verfahren die Löhne im Allgemeinen herunterdrückt, und d:efe Befürchtung ist durchaus nicht unbegründet. Indeß wir wollen hier gleich sagen, daß eS leicht ist, auf Fehler hinzuwktsett Und daß eS ebenso leicht ist. VON h srtrK. -,,, ,,, Seiten der Arbeiter Forderungen zu htUt, velche ihrem Gefühle und ihrer
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Srellimi enlsprecken. Die Erfüllung dieser Forderungen ist ebenso unmöglich. wie tu Vermeiden von Fehlern. Bei solchen Gelegenheiten zeigt sich der Bankerott unseres bürgerltch-kapttali-stlichen GcsellsäiaftssystemS.
Die EMenz der Arbeitenden sowohl wie die Ansammlung von Reichthümern beruht da'auf, daß die Produkte, verbraucht und durch die Anwe-dung von Arbeitskraft immer wieder ersetzt! uns vermehrt werden. Geschieht, das nii)t, so reicht der zu irgend einer Z it vorhandene Reichthum nicht auS, die Ezistenz Aller auf die Dauer zu fristen. Wein alle Reichen ihre ganzen Reichthimer hergeben würden, so würde das di' Noth nur auf kurze Zelt lindern, sie würden in Kürze aufgebraucht erden, wenn sie nicht durch stetige Ver w'ndung der Arbeit erneuert würden. Uns daS laßt sich durch (Zemaltmittel nicht erzwingen. Flüche und Drohungea von Seiten der Hungernden andern d iran nichts. Sie mögen zu blutigen Auftritten und zU Schreckensszenen fahren, aber sie ändern nichts an einem System, das Zustände, wie die heutigen mit naturgemäßer Nothwendigkeit herb.'lführen muß. Leider find Einficht und Verständniß bei den Massen nur selten maßgebend, sie werden meist von plötzlichen Impulsen geleitet, und die Impulse, welche durch Mangel, Noth und Hunger erzeugt werden, gehören nicht zu den friedlichen und aufbauenden, sondern zu den verwüstenden und zerstörenden. Wir sehen die Zeit kommen, in der man den jetzt noch immer verpönten Sozialisten als den Rettern der Gesellschast zujubeln wird. m ,, m Drahtnachrichten Inland. WetteraussiaVten. TrübeS Wetter heute. Bedeutend kä'.tereS, aber schönes Wetter morgen. alte Luftwelle im Anzüge. Die Temperatur wird um 20 Grad fallen. um . C o n g r e ß. Washington, 5. Jan. DaS Comite für G schaftöregeln legte heute k'em Hause eine Resolutioi vor, die Abstimmung über die Wilson (Tarif) Bill am 25. Januar vorzunehmend Die Resolution gelangte aber nicht zur Annahme, weil die Republikaner sich wieder der Abstimmung enthielten und die Demokraten keine beschlußfähige Zihl zusammenbringen konnten. WenigstenS zwanzig Demokraten entfernten sich oder weigerten sich, zu stimmen, und ähnlich, wie bei dec Behandlung der Zilberdill, geht die Sache nicht vorwärts. ',, Die Hawaii Angelegenheit. San F r a n i 9 t o, 5. 3an. Der Zo lkutter 'iormin" kam heute von Honolulu an. aber es war unmöglich. vja dem avitan desselben etwas zu erfahren. Mm alauit. daß er die Antwort der provisorischen Regierung auf die Forderungen des Gesandten Willis überbringt. Washington. 5. Zan. In Re gierungskreisen legt man der gestrigen D.'pesche von Auckland wenig Werth bei. ES ist N'cht wahrscheinlich, daß der Gesandte die angegebenen Förderanzen an die provisorische Regierung gestellt bat, denn dieö sei gegen seine Instruktionen. Unter den Eangreßmitgliedern hat die Aucklander Degesche große Aufre gung hervorgerufen Die Republikner betrachten die Situation als eine fedr ernste, doch sin sie geneigt, die Rlchtigkeit dr Nachricht anzuzweifeln. ,,, Kinder in Fabriken. Ha rriöburg, Pa., 5. Jan. Fa brikin'pektor Robert Wtthort hat sei nen vierten Jahresbericht an Gouver near Pattison eingereicht. Demselben zufolge betrug am 3. Juni 1893 die Zihl der in Fabriken beschäftigten Kinder unter 13 Zzhren ungefähr 5000. In den Woll- 'und Sttdem:bereien werden völlig Dreiviertel dieser Kinder beschäftigt. Der Inspektor ist der An ficht,- daß im kommenden Juni keine solche Kinder ehr in den Fabriken verwendet werden. D rr S-oug hl in - PozeH. Chic ago, 5. Jan. Die Staats - anmaltfchaft hatte heute eine neue Ueberraschung für Eoughliv und seine
Anwälte, indem sie einen Mann, Na,.Mlte von 20 Grad unter Null in den
menS Bardeen, auf den Zeugenstand rief. Bardeen bejchwor, daß erCougd lin auf dem Wagen gesehen habe, min welchem die Leiche . des Dr. Cronm 'fortgeschafft wurde. ' Bardeen kannte Cuglzlin seit zwei Jahren und 'ein J-rthum wär deshalb ausgeschlossen Der Manaekkläkte, auS.Farchi für sein Leben beim letzten Prozeß ge schwiegen zu haben. Er hatte nach dem Prozeß über die Sache gesprochen)und dies hatte der Staatsanwalt Kern in Erfahrung gebrach?. ' t Bardeen datte gestern Morgen unter seiner HauSthüre einen Zettel gesund den, welcher die Worte enthielt : Wenn Sie gegen Dan. Coughlin aussagen, werden Sie eS zu bereuen haben. Vergessen Sie nicht, waS ich sage." 3 leb er an der Arbeit. Pittö burg.S. Jan. Die Abthei lung 5eS Clinton Walzwerke? für Herstellung von Eisenblech wurde heute wieder in Betrieb gesetzt' Letzte Woche setzt:, die Firma die Löhne .der farbigen Puddler um 10 Procent herab vou $4 00 auf 53 60 per Tonne. Die betroffenen Arbeiter erklärten heute N mittag, daß sie sich der Lohnheräbsetzung gefügt hätten und daß kein Trubel entstehen würde. Zwei Polizisten, die n in Erwartung von Schwierigkeiten erschienen waren, wurden wieder' fortgeschickt. ,,, m ' ' QuSIaud. Dak Stimmrecht in Belg i e n. B r ü s s e l, 6. Jan. M. Beerniert, welcher kürzlich dem König seine Resignation als Premierminister überreichte, läßt sich, wie Le Patriote" berichtet, nicht zu einem Compromiß mit der Pfaffenpartei herbei und. he, harrt darauf, daß die Klausel betreffs proportioneller Vertretung im Parlament in dem neuen Wahlgesetz enthalten sein sollen. Die Conservativen und Klerikalen sollen sich deshalb jetzt zu Conzeffionen bereit erklären. ' ' Grämte sich zu Tode. P a r i s, 5. Jan. Fräulein Jeanne Baihout, die Tochter deS früheren Ministers für öffentliche Arbeiten, der in dem Zuchtbaufe zu EtamjeS seine Strafe - für die Annahme von Be stechungS-Geldern in dem PanamaProzesse absitzt, ist gestern gestorben. Die Tochter hatte sich über die Schande ihrer VaterS zu Tode gegrämt. H u m v e r r's E r s p a r n i s s e. Mail a n d, 5. Jan. Der Secelo erklärt, daß daS Privatvermögen des Königs Humdert im Betrage von 100 Millionen Lire in dem Londoner Bankhause der Rothschilds deponirt ist. Das genannte Blatt , fügt hinzu, daß der größere Theil dieser Summe von der lZivil'Liste erspart worden ist, von welcher der König gegen 10 Millionen Lire jährlich erübrigt habe. " WeitereKrawalle in Sizi- ' . licn. . R o in, . Jan. In Calatasimi bei Trapani, in Sizilien haben heute aber mal Krawalle stattgefunden. Ein Hause von mehreren hundert bewaffne ten Bauern, die von Agitatoren auf gehetzt worden waren, griff sie Oe troi - Sinnahmestellen außerhalb der Stadt mit den Rufen,: Nieder mit dem Octroi! Wir wollen eine freie Gemeinde haben!" an.. Die Octroibeam ten flohen in die Stadt, um ihr Leben zu retten, und eZ mußte Militär aufgeboten werden, um die Krawallisten zu vertreiben, die aber, schon bedeutenden Schaden angerichtet hatten. . . , . : Außer dem Deputirten Felice Giuff rida, von Eatani dem Haupt der FaSci dei lavoratori, sind noch mehrexe andere Führer dieser geheimen Gesell schast verhaftet worden. Sie werden alle wegen Theilnahme an einer Perschwörung und wegen Aufreizung zu Gewaltthaten prozesiirt werden. . " ," Die X ä l t e i n Europa. ö o n d o n, 5. 3an. Die furchtbarste Kalte herrscht nicht nur in England, sondern im ganzen nördlichen Europa und an manchen Orten steht, daS Ähermometer niedriger als je- zuvor. Die niedrigste Temperatur, die heute ver- ! zeichnet wurde, betrug. fünf bis zehn Grad über Null. DieS verursacht hier aber ebenso viele' Leiden, vie eine
Ber. Staaten Das Volk ist für eine so furchtbare Kälte absolut nicht vorbereitet und die ärmeren Klassen haben in-Fokze dessen ganz schrecklich zu
leiden. . 3m nördlichen Spanien herrscht merkwürdigerweise dieselbe Kälte wie in England. 3i Zorita stand heute daS Thermometer auf 10 Grad über Null und in BurgoS nnd mehrere Per soneu erfroren. ' 3n Madrid ist g stern in Folge der Kälte ein Kavallerist vom Pferde gefallen und später gestorben. ES. schneit auch in Spanien unauföclich und die Kälte scheint im Zunehmm zu sein. 3n Moskau stand , heute da Thermometer auf 26 Grad unter Null, in Rifhny - Nowgorod auf 34 und in Kharkow auf 23 Grad unter Null. Ochissönacvrichten. Angekommen in : New Sork: Britannie" von Li verpool und Lydian Monarch" von London. HteNges. Volizelgericvt. Vier Knaben hatten sich ein Vergnügen daraus gemacht, auf eine Lokomotive der Big Fou? Bahn zu springen und eine Strecke weit zu fahren. DaS charfe Auge deS kleine Polizisten Eoanor erspähte die Vier und er prang, anscheinend ganz harmlos, mit auf daS .Dampfroß. Doch als letzter?? abhielt, nahm er die Knaben beim Kragen und spedirte sie auf'S Amt. Der Kad! ließ sie mit einer Vermahnung laufen. Dann wurde zwei Stunden hindurch gegen den Schlächter Dennis Wren und Wm. Harald wegen KörperVerletzung mit TödtungSabsickt verhandelt. Harald war gestern in etwas angetrunkenem Zustande in WrcnS Schlächterladen gekommen und hatte ihn darob zur Rede gestellt, daß er seine grau insultirt habe. Wren schloß die Thür ab, in der Abficht, den Harold arretirea zu lassen. Harold, in der Meinung, daß' der robuste Schlächter ihn verbimsen wollte, ergriff ein Feischerbeil, um sich zu vertheidigen. Wcen ergr'ff dann ein ebensolches und verließ das Haus durch die Hinterthür und Harald ging zur Vorderthür hin aus, daS Beil in der Hand. Vor der gegenüberliegenden Apo tiefe gab er daS Beil eine n alten Minne uttd ging seiner Wege. Dann folgte ihm aber Wren mit einem Mes ser in der Hand und Harold hob einen Stein auf und warf nach dem ersteren. Wren wich dem Wurfe aus und bear b:itete Harold nun mit dem. Messer, fta d ihn in den Oberarm und in den Rücken und bracht ihm im ganzen vier bis fünf, allerdings nur Fleisch.vanden bei, die sich weiter nicht als gefährlich erwiesen. Bei dem Temverenzfanatiker fiel natürlich für Harold der lrunkenheitS umstand Schmer inS Gewicht. Ein solcheS Urtheil, wie er eS aber fällte, hatten wir nie für möglich gehalten. Der Staat zog aus seiner Anklage die TödtungSabsicht zurück. ..Der adi verkündete für Wren $5 Buße und Kosten und für Harold $10 und Kosten alS Resultat seiner salo manischen Weisheit. Letztere Strafe sei in Anbetracht der Armuth Harold'S so gering ausgefallen, meinte der Kadi. , iV, , m:' Morgen Abend findet in der Columbia H'lle die übliche monatliche Agitationsversammlung der sozialisti schen Sektion mit geselliger Unkerhal tung und Tanz statt. Der Eintritt ist frei. Äm Bundesgerichte ist eine Klage von'.H. P. Wasson Sz Co. gegen den Receiver der Indianapolis Rational Bank anhängig. Wass'n depo ixte nämlich fünf Minuten ehe die Aank füi iamtt geschlossen vurde, etwas über 52100. und er beansprucht diescö Geld vollständig, weil dasselbe sofort in die Hände deS ReceiverS überging, also dasselbe Geld, daS er deponirte, sich noch in der Bank befin det. Die KechtSsrage entschied gestern Richter Baker zu Gunsten WassonS, und eS ist demzufolge anzunehmen, daß die endgiltige Entscheidung deS Falles ähnlich lauten wird. Darnach dürften alle Depositoren, welche Geld an dem Tagt da- di -Sank 'geschlossen tturde,
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