Indiana Tribüne, Volume 17, Number 102, Indianapolis, Marion County, 30 December 1893 — Page 1
H svr s rlC sVT o Ti A 0 y W v v y o w o V Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Jndiana, Salnstg, den 30. Dezember 18&3. No. 1
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Ofsizieller Bericht . -der Merchants National Bank. Indianapolis, den 19. Dezember 1893.
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AuS HaverhZll, Mass., kommt eine höchst sonderbare Nachricht. Die Sache wird aber so eingehend berichtet, daß man ihr kaum den Glauben versagen kann. Die Stadt hat ungefähr 27.000 Einwohner und eS be-
stand seit geraumer Zeit ein Krieg der Temperenzler gegen die Freunde eiaeS mehr' oder weniger kühlen TrunkeS. Letztere aber zeigten sich bei der letzten Stadtwahl stärker ' als erstere und" so kam eS, daß 27 WirthfchaftSlizensen eine aus je 1000 Einwohner zum Preise von $2000 per Stück bewilligt wurden. Der Schnapsteufel wär im Anzüge und da sind denn die temperenzbegeisterten Einwohner Haverhills als die Noth sothan zum Gipfel getrieben war. auf den heroischen Gedanken verfallen, den Teufel mit der Teufel Obersten auözutreiben. Man höre und staune ! Am ersten Mai wird im Herzen, der Stadt ein großer Temperen; Saloon" eröffnet und zwar ein wirklicher veritabler Saloon und nicht etwa ein Kaffeehaus mit Selterswasser und Ginger Ale. DaS Lokal wird großartig aufgesirt". Für die Bar ist eln Dutzend gewandter Kellner engagirt. Die Preise, und damit kommen wir auf die Hauptsache, sind so niedrig, als sie nur sein können. Mijed Drinks" und feine Weine S EentS ; Schnaps 3 Cents ; Bier 2 Cents und PonieS" 1 Cent. Auf Flaschen Gezogenes zum SinkaufSpreiS. Die Rechnung der Temperenzler geht natürlich dahin, durch solche Preise den übrigen Wirthen daS Geschäft zu verd.'rben. Ob sie Erfolg haben oder nicht, bleibt abzuwarten. Nöthig wird eS indeß vielleicht, daß die heilige Wassecliga auch gleich eine Brauerei und eine. Brennerei etablirt, denn am Ende könnten die Brauer und Brenner sich weigern, ihr etwaS zu verkaufen. Ob die Wassersimpel Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten, jedenfalls ist eS interessant zu wissen, daß ihnen kein Mittel zur Unterdrückung deS SchnapSverkaufS zu schlecht erscheint, selbst der SchnapSverkaus nicht. Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichterl. Kalter, bewölkt Samstag Nacht. Bewölkt, gelegentlich aufklärend am Sonntag. Zum Tde verurtheilt. Chicago, 29. Dez. Die Geschvorenen in dem Prozesse gegen Prendergast, den Mörder deö MayorS Harrison, brachten spät heute Nach mittaq einen auf Schuldig lautende W-brspluch cm und erur,htiln den QT I X. tttt ,s.F Ml vlesen hörte, wurde er todtenbleich, " ö"'"c tt 'c"' .raTl keinen Laut hervor, und wäre sicherlich t cw zu Boden gefallen, wenn thn semVer theidigernicht gehalten hätte. Die Geschworenen waren bloß eine Stunde in Berathung. Der Vertheidiger reichte sofort einen Antrag auf ein neues Verfahren ein. Jener Einhalts befe h l. T err e Hau t e, 29. Dez. Sargent, der Großmeister der Brüderschaft der Lokomotiv-Heizer, und Arnold, der Sekretär derselben, erhielten heute den von BundeSrichter ZenkinS in Milwaukee erlassenen Einhaltsbefehl gegen Erlassung eines Streikbefehls zut. seinea Geschäften als Beamter der Orga nisatioa genau so nachkomme, wie vorher. Wieder ein mörderischer C r a n k. Suthrie, Okl., 29. Dez. Sin luchteheute den Gouverneur 1 cc u'n Guthne auf, um sich e,ne Ernennunz zu sichern. "P h" (? ra .... w .... xi a t: . . . . M . s.. e. mtn un0 "n 3ann ,cr hatte außer einem Revolver, emen 1 . ' "q fua"lu nq. ur geuno ,rr r,n, vup rr ven Gouverneur umgebracht hatte, wenn " ttint anicllttna UaWit: , . c.j.f.. . . " v 0 8 ' " " ' ! ' " 1
Richter Vroßcup vom Ver. St. Gericht ernannte heute die Title Suarantee & Trust Comp. von hier, zur Masseverwaltenn für Hagenbeck'S Zoologie! Arena Company, welche die Hagenbeck'schen gezähmten Thiere im'Midway Plaisance ausgestellt hatte. ' Die Stnennünj deS Massenverwalters ist öle gotgi eines Streites über dje Ein-
nahnlen , deS Unternehmens zwischen Herrn Carl Hagevbeck und der Kompagnie. ,,, , , Ausland. ' Der 84. Geburtstag. L 0 n d 0 n, 29. -Dez. Gladstone feiert ' heute - seinen Geburtstag. Er wurde am 29. Dezember 1809 geboren und ist somit 8t Jahre alt. - .Die meisten ausländischen Gesandten gratulirten persönlich, die Königin und die Prinzessin von WaleS sandten ihre Gratulationen telegraphisch. Geschenke und Gratulationen liefen massenhaft eln. Ein Skandal in al lerh Sch pen Kreisen. B e r l i n, 29. Dez. Die Manchener Neueste Nachrichten" meldeten am 6. Dez. daß am Sonntag vorher die Prinzessin Elisabeth von Baiern und der Lieutenant von Battenheim in Genua geheirathet hätten. Die Prinzessin ist eine Enkelin deS Kaisers von Oestreich und deS Peinzregeate von Baiern. ES hieß, daß die beiden Großväter nach langem Kampfe ihre Einwilligung zur Heirath gegeben hätten. Die Nachricht erregte großes Aufsehen, doch ist dasselbe nichts im Vergleich zu der Sensation, welch: heute die Mittheilung der Germania" eines klerikalen Blattes hervorrief, daß der Lieutenant und die Prinzessin nicht verheirathet seien, aber trotzdem miteinander leben. Dle Germania" fügt noch andere Mittheilungen hinzu, welche sich für die Verbreitung nicht eignen. " - ? " Au Brasilien. London, 29. Dez. Nachrichten der Times" aus Brasilien meldet, daß der Nebellen-Admiral Da Gamä 1200 Mann habe und einen Angriff beabsichtige, sobald die erwartete Verftärkung auS d,m Suden eintreffe. Admiral Da Gama hat die Vertreter der auswärtigen Mächte ersucht, die Insurgenten als Kriegführende anzuerkennen, waS dieselben jedoch verweigerten. Gladstone und die Arbeiter. London, 29. Dez. Eine Deputation der Arbeitslosen sprach gestern, unter Führung von Pros. Stuart, bei Premier Gladstone in dessen Wohnung an Downing Straße, vor und ersuchten ihn, er möchte dahin wirken, daß die Regierung Eisenbahnbauten in Angriff nehmen sollte, um dadurch den Arbeitslosen Beschäftigung zu geben. Auch sollte in anderer Beziehung den Nothleidenden und Arbeitslosen Unterstützung.zu theil werden. Gladstone erwiderte, daß er voll und ganz mit den Arbeitslosen sympathifire. Die Arbeitslosigkeit und Noth beschränke sich nicht auf London oder Großbritannien, sondern dieselbe sei iu anderen Ländern noch viel größer. Die Deputation scheine an eine Allwacht der Regierung zu glauben und bedeake offenbar nicht, daß die Regierung ihre Schranken nicht überschreiten könne. Dann fuhr Gladstone fort : Ich bin dafür, daß die Eisenbahnen verstaatlicht werdei, aber eine zur Begutachtunz dieser Angelegenhert eingesetzte Kommission erklärte sich gegen die Verstaatlichung." . ü i c 1 1 e 0. Nach dem Prozeg. Anna Wagner stattete gestern Mor gen in Begleitung ihreS Schwagers John Borgmann ihrer Zelle den letzten Besuch ab um ihr Gebetbuch, einige Kleinigkeiten und ihre WeihnachtSgeschenk zu holen. Sie dankte den Ge fängnißbeamten in gebrochenem Eng lisch herzlichst für die humane BeHand lung, die sie ihr gedeihen. ließen und sagte ihnen Lebewohl. Ihr Befinden ist, wie sie sagt, schon bedeutend besser und sie sieht hoff nungSsreudig und vertrauensvoll in die Zukunft. Anwalt Henry N. Spaaa erhic't
gestern und vorgestern zahlreiche Telegtamme und Briefe, worin ihm zu dem AuSgang in dem Prozesse gratulirt wurde. Darunter befanden sich De pefchen von St. Louis, DeS MoineS ündDenver. ein Zeichen, bis zu welcher Ausdehnung dieser Prozeß Aufstehen im Lande erregt hat. Minder schmeichelhaftund angenehm sr Spaan ist schon ein anderes Vor-
ksmmniß. Der Gatte einer -,. vielgenannten Belaftungszeügiwin diesem Prozesse suchte gestern Abend nach dem Kechtsanwalt, fand ihn aber nicht. Man hatte ihm nämlich gesagt, daß Lpaan in seinem Argument seine Frau heruntermachte und'sie rothnäfig geheißen habe, und daß er weiter gesagt habe, daß diese rothe Nase daS ganze Gesicht in einem röthlichen Lichte erscheinen lasse. Dafür hatte ihm der Entrüstete Gatte eine Tracht Prügel erper Klasse zugedacht. '. .George Herrmann traf den Zornigen und seinen Beschwichtigungen war eS .verdanken, daß der Mann seine Abficht nicht zur That werden ließ. Er erzählte ihm nämlich, daß Spaan daS gar nicht gesagt und ihm irgend Jemand damit einen tüchtigen Bären aufgebunden hätte. m ,, m Michael Müllen, 41 Jahre alt und verheirathet, ist durch den Fusel verrückt geworden. So lautet die Diagnose deS Arztes bei der Kommission, die den Mann für irrsinnig erklärte. Die County-Kommissäre be absichtigen die Miethe, welche die Stadt für die Kellerräumlichkciten bezahlt und als Ofsicen für ihre Beamten benützt, von $1500 auf 53500 jährlich zu erhöhen. - E&- Als Vormund der geisteskranken Mary Ann McCurdy stellte Asa .Nuse I4300 Bürgschaft. Als Administratrix deS Nachlasses von Daniel Weidner gab Mart Kepple für H1M. Sicherheit.. ' ; ßCT Ein geriebener Farbiger,' der sich McAfee nennt, kollektirt in der Stadt unter der farbigen Bewohnerschaft zwecks Aufbringung eines Fonds zur Befreiung der zum Tode verurtheilten Mörder Parker und McAfee auS dem Zuchthause. Daß der Kerl ein Schwindler ist, liegt auf der Hand und doch soll er Dumme genug finden. Er giebt sich für einen Verwandten des Ed. McAfee auS und behauptet, baß er selbst dem Zuchthause entsprang und daß er schon einen Plan zur Befreiung dcr Beiden fertig habe. Die Polizei wurde davon benachrichtigt und forscht jetzt nach dem Verbleib des Gauners.' Joseph Wallace kam gestern aufs Polizeiamt und bat um ein Nasirmesser. Er wollte damit, wie er sagte. den Dr. Bell, jr. umbringen, der ihn mehrmals zu vergiften gesucht hätte. Um dieS kitzliche Borhaben auSzuführen, wünsche er ein recht scharfes Messer zu haben. Man sah sofort, daß der Mann seine Fünf nicht recht beisammen hat und brachte ihn in Gewahrsam. Ein Messer mit 7 Zoll langer Klinge fand man in seiner Tasche. Bei der Ausführung seines Berufes dürfte er darum schon auf Schwierigkeilen stoßen, da sich Herr Dr. Bell,jr., Sohn deS Herrn Dr. Guido Bell in Washington befindet. Herr Dr. Bell hatte den Mann seiner Zeit im ftädti schen Hospitale behandelt. testamentarische )eltlmmutig. In dem Testament eineö hessischen. 17L6 gestorbenen Edelmannes kam, w man der Täglichen Nundfchau schreibt. solgenoe Beitlmmung vor : Mein ehrlicher Schulmeister Jakob Lautner bekommt zwanna (Salden für die Begleitung meiner Leiche, aöer unter der Bedingung, daß er nicht singt. Er macht mir zu viel Schnörkel dazwischen und die sind mir fatal zu hören. Niemann Anekdote, Kokende - seh? .geistreiche" Niemann Ancksote cireulirt letzt in Deutschland; Niemann sang neulich in einem von Anton Seidl gegebenen vmvhome Konzert in New Sork einige Lieder, und i der Kritik eineö der musikalischen Wochenblätter hieß eS wörtlich : .Herr Vilemann sang Nodett chumann's oele brated aone : Ich gröhle nicht. Ob Herr Niemann darob gegrollt hat? ' ' ' Nie genug. Ob Seidel oder Döppchen,' Ob Kufe oder Krug, . Ob Flasche. Maß, vb Schöppchen, Man kriegt doch nie genug. Umgekehrt. Darwin ist durch seine Lehre von der Nuchtwahl berühmt geworden. Würde er heute in Deutschland lebm. so könnte er von der Wahlzucht Bücher vsülchttib.
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