Indiana Tribüne, Volume 17, Number 100, Indianapolis, Marion County, 28 December 1893 — Page 2

JndZana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntngs.

kie tSsliche, Tribüne' kostrt durch den TrSgei ZZ Eent per Woche, die SonntagTribüne Bcnil pcrOoche. Bctde zusammen iSEentl oder B LentI per JXonat. Per Post ,ugeschickt in Vor be,ahlung Vper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. ZndianavoliS, Znd.,28 Dezember '93. It TeringtrPistole. ' Nächst dem furchtbaren Bowie-Mes-ffex gehörte vor dem Kriege zu der Aus,s!atwng eines Gentleman" aus Um sonnigen Süden ein Paar Denn-!ger-Pisiolen. Heute gehören diese Waffen der Vergangenheit an, wie überhaupt die früher allgemeine Gewohnheit des Waffentragens auch im 'Süden immer mehr schwindet. In jenen Jahren aber, als die Sklavenfaxen deö Südens den Gipfel ihre? Macht erreicht hatten und Duelle nicht ,zu den Seltenheiten Lehörten, durfte lein Gentleman ohne seine Deringer sein. Allein auch in gar manchem an .deren Strauß, der gerade nicht nach den Regeln des Duellcodex ausgefochten wurde, hat der Deringer das letzte Wort gesprochen. Der Büchsenschmied Deringer, nach dem die Waffe genannt wurde, lebte um das Jahr 1830 in Philadelphia. Seine Schußwaffen waren berühmt und besonders wurden seine Pistolen durch kein anderes Fabrikat übertrafen. In jener Zeit waren die Steinschlösser im Gebrauch und diese mußten mit der größten Sorgfalt gearbeitet werden, weil die Waffe sonst leicht versagte. Deringer wurde zuerst im Jahre 1833 in weiteren Kreisen bekannt,' als er den Contract für Lieferung der Pistolen erhielt, mit denen das in jenem Jahre neu ge bildete erste Dragoner-Regiment bewaffnet werden sollte; die Waffe sollke Kugeln, von denen 30 auf das Pfund gingen, schießen.' Die Officiere des Regiments wünschten für sich Pistolen von besserer Qualität als diejenigen -der Mannschaften und Deringer fer tigte 36 Paar Officierpistolen an, die ihn berühmt machten. Die DeringerPistole hatte einen Lauf von kaum mehr als vier Zoll und schoß Kugeln, von denen ca. 60 auf ein Pfund gin gen. In Folge der eigenartigen 23oh rung des Laufes und der besondern Constructwn der Pulverkammer besaß diese Pistole eine furchtbare Durch schlagskraft trotz der Kleinheit der Ku gel. Zum Gebrauch auf kurze Distanzen bestimmt, zerschmetterte eine Kugel aus Deringe?s Waffe in einer Entfernung von 30 bis 15 Schritt Arm- und Beinknochen, weshalb sie den Beinamen Knochenbrecher" erhielt. Deringer verfertigte nicht allein Pistolen, die absolut zuverlässig und treffsicher waren, sondern er verstand die Solidität der Arbeit mit Eleganz der Ausführung zu vereinigen. Die prachtvollsten Pistolen, die er jemals angefertigt hat, waren wohl diejenigen, welche der verstorbene EonföderirtenGeneral John Magruder, der vor dem Kriege in der regulären Armee diente, besaß. Zu dem Kolben gehörten zwei Paar Läufe von vier bezw. sechs Zoll Länge. Läufe wie Kolben waren mit Eiselirungen reich verziert und die Schlösser waren von dem Engländer Brazier, welcher damals die besten GeWehrschlösser machte,'gefertigt; sie allein kosteten $60. Diese prachtvollen Pistolen waren ein Geschenk, das eine fashionable New Yorker Schöne dem schneidigen Artilleriecapitän Magruder machte, als dieser mit seiner Batterie im 1. Artillerie-Regiment nach M:?ico zog. Noch im Jahre 1862, als Magruder als General in der Peninsula commandirte, besaß er diese Pistolen, welche ihm, wie er sagte, dreimal das Leben gerettet haben. Er war im Stande, mit ihnen auf 12 Schritte Dt stanz das Herz in der Aßkarte zu treffen. Auch der Eonföderirten-Ge. neral Veauregard war im Besitz eines Paares prächtiger Deringer-Pistolen. die ihm ein Ereole von New Orleans zum Geschenk gemacht hatte. Mit bei Erfindung und Verbesserung des Revolvers ist die Deringer-Pistole der. schwunden und man findet schöne Ex--emplare dieser Waffe nur noch in Sammlungen oder im Besitze alter Fa mitten des Südens, von denen sie als Erbstücke sehr hoch gehalten, werden. :- Unser theures" Lbtrhauö. Unser löblicher Bundessenat ist unstreitig ein ziemlich theurer Elephant. Obwohl er nur 88 Mitglieder' umfaßt, betragen seine laufenden Unkosten zährlich .mehr, als eine Million Dollars ; daS ist mehr, als in den ersten zwei Jahren des Bestehens unserer Regierung. für -den Unterhalt sämmtlicher Zweige 'derselben erforderlich war, freilich waren die Zeiten damals auch noch andere. Wie man über diese Kostbarkeit" im Ganzen denkt, das hängt natürlich von der Meinung über den Werth der ganzen ehrwürdigen Institution ab. Sicherlich aber ist ein bedeutenderTheil dieser Ausgaben völlig nutzlos für das Eemeittwesen. und es läge eigentlich im Interesse Aller, welche einen Fortbestand bti Senates in der bisherigen Form für nothwendig halten und der Agitation gegen denselben möglichst viel Boden entziehen wollen, diesbe zügliche Reformen anzuregen, namentlich bei der jetzigen Finanzlage. Die Bezahlung der Senatoren, einschließlich der Meilengelder, erfordert $495,000 pro Jahr; alles Uebrige geht für Nebenzwecke braus. Sekretäre und andere Angestellte erfordern, schon 5418.000, und dann sind $126,000 für beil'iufige Ausgaben" vorgesehen. Das ist natüc'ich ein' seh? dehnhm Begriff, und er .vird denn auch ejan gehörig gedehnt ! Schon unter den Angestellten-Posten

flrfb ein gut STIjetl Sinekuren. Da sind z. B. die Dokument-Falzer". Manche dieser sind überhaupt gar nicht im Dienst ; neuerdings hat man ermittelt, daß auch mehrere Zeitungskorrespondenten, denen es nicht an dem erforderlichen Pull" gebrach, sich auf diese Liste haben setzen lassen und sette

Almosen beziehen. Auch Drei, welche lhres Zeichens Barbiere sind, sollen seit einiger Zeit Gehälter als Doku-ment-Falzer" beziehen. Washington ist eben ein theures Pflaster .... Unter den oeuauslgen Ausgaben wird u. A. mit Begräbnißkosten ein großer Unfug getrieben, und Alles kostet hier ungleich mehr, als in allen anderen derartigen Fällen. Kein Nachlaßverwalter würde den Muth haben, irgend einem Gerichtshof eine solche Rechnung über Begrabnißkosten vorzulegen, to sie das unglückliche Schatzamt M derartigen Gele genheit begleicht, dom Rasiren des Dahmgeschoenen bis zum Berschueben U3 theuren Grabes und noch darüber hinaus ; dabei werden fast durchweg bei jedem Artikel die prosei stonellen Dienste" - noch eztra angerechnet, und zwar sehr hoch. Uno wer mochte so pietätlos" sein, hiergegen zu Protest:ren? ; Noch toller sind die Vergeudungen für die Lebenden. Die größtentheils nutzlosen Bummeltouren von Ausschußmitaliedern nach Auswärts verschlingen unglaubliche Beträge ; Alles wird dabei mitgemacht oder wenigstens dem' öffentlichen Säckel a n g e r e chnet, und noch keme zwei Schritte wird gegangen, wenn man sie mit der Eauipaae fahren kann ! Ein großer Theil der erhobenen Gelder ist Rem gewinn , und das gilt nicht nur von den Senatoren, sondern auch von allen Angestellten derselben. Dem entsprechend wird auch in Washington selbst gehaust, und mit den BarbierMnkosten der Senatoren z. B. wird Onkel Sam wahrhaft über den Löffel barbiert". Sogar der Schnupftabak der schnupfenden Senatoren geht auf Regimentsunkosten! So kommt es denn, daß die Nebenkosten des Senates ebenso hoch sich belaufen, wie die des viermal so großen Repräsentantenhauses, obwohl in diesem die Geschäftsführung auch gerade keine ideale ist. Alle Prinzipien einer verständigen Geschäftsführung werden auf das Auffälligste verletzt. Diese Verhältnisse haben nicht blos bei anderen Leuten schon oft ein Kopfschütteln verursacht, sondern auch bei manchen Senatoren selbst, und es sind bereits einzelne warnende Stimmen in der Ausschußdebatte dieser Körperschaft ertönt, bis jetzt aber sih gänzlich taube Ohren. DerHarvey'Panzer. Von großer Bedeutung war der Ausfall der Proben, welchen vor Kurzem bei Jndian Head der nach dem Harvey-Verfahren hergestellte Panzer der Maine" unterworfen wurde, denn zum ersten Male werden Platten dieser Art zur Panzerung eines Kriegsschiffes verwendet-. Bereits früher waren Harvey Platten probirt worden, allein jene waren verhältnißmäßig klein und gleichmäßig stark, so daß die Frage unbeantwortet geblieben war, ob sich nicht Schwierigkeiten darbieten würden, wenn Platten von ungleicher Dicke, wie sie zu einem wirklichen Panzer verwendet werden, nach dem Harvey - Verfahren behandelt würden. Es herrschten Zweifel, ob der Härtungsproceß die Platten nicht derartig afficiren würde, daß sie gar nicht am Schiffe angebracht werden könnten, oder ob die Verschiedenheit in der Stärke die Beschaffung eines Panzers von gleichmäßigem Charakter erschweren würde. Die den Versuchen unterworfene Platte maß 13 Fuß 7 Zoll in der Länge bei einer Breite donFuß und war zur Hälfte 12 Zoll stark, während die Stärke der anderen Hälfte allmälig bis auf 6 Zoll abnahm. Sie repr'asentirte einen Seitenpanzer von 475 Tonnen. Commodore Sampson attackirte diese Platte mit zwei achtzölligen Projectilen. von denen das Erste ein und ein halb mal und daö Zweite zwei mal so viel Durchschlagskraft besaß, als zum Durchbohren einer schmiedeeisernen Platte von gleicher Stärke erforderlich war. Beide Projectile wurden auf die. Harvey Panzerplatte abgefeuert und beide wurden zu kleinen Stücken' zerschmettert, .nachdem ihre Spitzen 4' bzw. 5 Zoll eingedrungen waren. Das zweite Projectil hatte eine nsangsgeschwindigkeit von 2004 Fuß in der Sekunde und eine Kraft von 69Y3 Fußtonnen. Mit diesem Versuch hatten die Platten die vorgeschriebene Probe bestanden. Allein bis zu welchem Grade war die Platte überhaupt widerstandsfähig? Um dies festzustellen, wurden weitere Schießproben veranstaltet und zwar zuerst mit- einer achtzölligen Granate mit einer abgerundeten Spit-e und einer Geschwindigkeit von über 2000 Fuß in der Sekunde; man verwendete ein Projectil dieser Art. um zu ermitteln, ob die abgestumpfte Spitze auf den Panzer nicht eine größere Wirkung ausüben würde. Oa5 Resultat war dasselbe: daö Geschoß zersplitterte in Fragmente und die Platte blieb unversehrt; nur an der getroffenen Stelle war eine unbedeutende Spur des Schusses zu sehen. Ein anderes achtzölliges Geschoß wurde auf die Platte abgefeuert und zwar unter einem Winkel von 33 Grad und nach einem Ende, um zu sehen, ob solch' ein Schuß den Panzer nicht sprengen würde; auch dieses Geschoß hatte eine Geschwindigkeit von 2004 Fuß. Es wurde nach diesem Schuß nicht nur kein Sprung entdeckt, ja die Platte war noch weniger afficirt als zuvor, aber das Geschoß war in kleine Stücke zerrissen. Hierauf wurde ein zehnzölliges Ge--schütz auf denselben Punkt, wo die Platte bereits zweimal getroffen war, gerichtet und -abgefeuert. Das Geschoß, welches eine Kraft von 13,564

in'if Fußionneq oder beinahe doppelt o viel als daö achtzöllige Projectil besaß, zersprengte zwar die Platte, barst aber ebenfalls in Fragmente. Schließlich feuerte man noch ein zehnzölliges Geschoß mit einer Kraft von 9806 Fußtonnen auf einen Punkt, der zwei und einen halben Fuß von der zuerst getroffenen Stelle entfernt war. Dieser Schuß verursachte drei sehr feine Risse in der Platte, das Projectil war aber ebenfalls vollständig zermalmt. Der Panzer würde das Schiff also noch vollständig geschützt haben, um so mehr als nicht anzunehmen ist, daß im Kampfe fünf Schüsse hinter einan der ein und dieselbe Stelle treffen werden. Nach den Berechnungen der Marineofficiere haben diese Proben ergeben, daß die Harvey - Platten um 25 Procent widerstandsfähiger sind als jeder andere Panzer; außerdem aber ist dargethan, daß Panzerplatten nach dem genannten System das Schiff vor Projectilen schützen, wenn sogar ein Nickelpanzer durchbohrt werden würde. Auf Grund dieser Versuche wird der Marinesecretär Herbert, soweit als thunlich, alle jetzt im Bau befindlichen Kriegsschiffe mit dem neuen Panzer versehen lassen; hierzu gehören die Panzerschiffe Marne", Texas". Puritan" und Monadnock". Vom Inlands. Einige Baumwollspinnereien in Süd-Carolina haben im vorigen Jahre ihr Anlageccpital mit 42 v. H. verzinst. 'Reiche und ausgedehnte Phosphatlager sind in Lewis County, Tenn., entdeckt worden und die Analysis hat ergeben, daß die Phosphate ebenso reich sind, wie die von Florida. Jetzt hat ein BacillenCrank" sogar dieEntdeckung gemacht, daß ' Flintenkugeln Ansteckungsstoff mit sich führen. Wer todtgeschossen wird, dem kann dies einerlei sein. Nahe Eddy, New Mexico, sind die Ruinen von füns Aztekendörfern entdeckt worden. Thonwaaren und andere vorhistorische Reliquien wurden gefunden. Man schätzt, daß die Dörfer von 15,000 bis 20,000 Menschen bewohnt, wurden. AlsPreislieder für daö New Yorker Sängerfest hat der Musikausfchuß der Festbehörde die folgenden Lieder ausgewählt: Für die 1. Klasse Das Grab im Busento- von B. Zerlett; für die 2. Klasse Herbstnachtvon Weinzierl; für die 3. Klasse Waldeinsamkeit von Fache. Das Fachblatt Jron Age" berichtet über eine bedeutende Zunähme der Roheisenproduktion. Die wöchentliche Capacität der in Betrieb befindlichen Hochöfen ist von 73,895 Tonnen, am 1. October auf 80,070 Tonnen am 1. November und 99.379 am 1. December gestiegen, und seit dem letztgenannten Datum ist eine weitere Zunahme zu verzeichnen gewesen. Diese Zunahme," bemerkt das Blatt, ist fast ausschließlich der Wiederinbetriebsetzung von Fabriken zuzuschreiben, welche mit Walz- und stahlwerken in Verbindung stehen." Die großen Etablissements im Pittöburger Distrikt, wo die Productionskosten niedrig sind, führen gegenwärtig eine scharfe geschäftliche .Eoncurrenz. Um die Zeit des 1. Oktober war die diesjährige Produktion auf den niedrigsten Nunkt heruntergegangen ; sie hatte seit dem ersten Mai bestandig abgenommen. Aber seit dem ersten Oktober ist wieder eine Zunahme von mehr alS 35 v. H. erfolgt. - Der erste PräsidentschaftsKandidat der Prohibitions-Partei, James Black von Lancaster in Pennsylvanien ist daselbst gestorben. Er war am 23. September 1823 zu Lewisburg in Pennsylvanien geboren, wo sein Vater eine Farm bewirthsckaftete. Seine Laufbahn fing er ebenso wie Präsident Garfield als Maulthier-Treibe? am Kanal an ; als er 16 Jahre alt war, half er den Ingenieuren, welche den SusquehannaKanal ausbauten. Dort legte er den Schwur .für gänzliche Enthaltsamkeit vonSpirituosen ab und zwar aus Reue und Scham darüber, daß er sich. darin übernommen hatte.Nun erst gelangte er auf der Akademie zu Lewisburg zu einer akademischen Erziehung, studirte dann, die Rechte und wurde 1846 Ad vokat zu Lancaster. Seit 1842 machte er sich als Temperenz-Agitator 'bekannt und half 1869 die National-Prohibi-tions-Partei zu Chicago gründen. Er war der erste PräsidentschaftsKandidat, welchen dieselbe nominirte. DaS geschah in deren National-Kon-vention in Columbus in Ohio,.1872. Es fielen für ihn im ganzen Lande nur 5603 Stimmen, davon 1630 in Pennsylvanien. Von nun an blieb er an der Spitze dieser Bewegung. Black ist vielfach schriftstellerisch für die Prohibition thätig gewesen, z. V. in der N. I. Tribune, Appletons 5ncyklopadie und war Mitbegründer der Na-tionalTemperenzj-esellschaft und' be ren VerlagZ-Weschäfts, auch eine Geschichte der ProhibitionS-Partei-stammt aus seiner Feder. Der Geheimpolizist deS Waldorf-HotelS in New Fork, West, verhaftete neulich Abends einen Menschen, der sich Harry L. Spring nannte und für einen verunglückten, heimath losen Grundeigenthums-Agenten auöaab. Die Polizei bezeichnet ihn als einen Schwindler und Crank, ' der kürzlich in Boston in Haft war. Die letzten Opfer, auf die er es abgesehen haben soll, waren der Chicagoer Millionär Marshall Field und der von der Weltausstellung her bekannte Major M. P. Handy. ' Als Marshall Field vor etwa zwei Monaten mit seiner Familie in dem Waldorf-Hotel Wohnung nahm, erhielt er einen mit dem Namen Harry L.Spring unterzeichneten Brief, in welchem der Schreiber erklärte, daß er früher 'in Chicago gewohnt habe und, nachdem er später in New Kork anderthalb Jahre gelebt, gänzlich verarmt sei. Er habc zu derselbe Sliz

Bwl

eingemeinde, wie die Marshall Field'sche Familie, gehört und bitte um eln Darlehn von $500. Da Field den Brief unbeachtet ließ, erhielt er nach einer Woche einen zweiten Brief ähnlichen Inhalts. Auf den Rath von Bekannten übergab Field die Briefe dem Geheimpolizisten West, da der Schreiber erklärt hatte, die Antwort in .dem Hotel abholen zu wollen. Er erschien und West erkannte ihn sofort. Nachdem er dem Burschen verboten hatte, sich in dem Hotel wieder zu zeigen, warf er ihn zur Thür hinaus. Nachher wurde eine Zeitlang von dem Schwindler in dem Hotel nichts gesehen und gehört. Am Montag aber schrieb er an Major Handy und stellte ihm vor. daß er ein alter Zeitungsmensch sei und ihn in Washington kennen gelernt habe, als er dort als Dekan der Preßgallerie" bezeichnet worden sei. Es gehe ihm schlecht und er werde Handy Abends aufsuchen. Er erschien auch pünktlich und klagte Handy sein Leid; er brauche dringend Geld, werde es aber bald zurückerstatten können, da er im Begriffe sei. Helene Gould zu heirathen. Handy sah ihm auf den ersten Blick an, daß er ein Crank sei, und versuchte ihm Allerlei vorzuschwatzen. Allmälig wurde Spring unangenehm und ging zuDrohungen ber. Schließlich hieß Handy ihn am nächsten Nachmittage wieder

kommen. Am Dienstag Nachmittag , kam Spring wieder, schien aber' zu ? vermuthen, daß ihm eine Falle gestellt worden sei, und ging sofort zu dem Geschäft über. Ich brauche Geld," sagte er, ein Check genügt nicht. Ich muß sofort baares Geld haben. Alle Vorbereitungen zur Hochzeit sind getroffen. Sie traben mir das Geld versprachen und ich muß es jetzt haben oder Ihre Weigerungsgründe ersahren." Mit diesen Worten trat er Handy näher. Dieser hatte indessen' aus zwei Stühlen und einem Tische eine Schutzwehr hergerichtet, während Spring ein gefährlich aussehendes Taschenmesser zog und es zum Gebrauch bereit machte. In demselben Augenblicke erschien aber ein Geheimpolizist des Hotels und verhaftete Spring trotz dessen BettelnS um Gnade. VonVluSlande. Die neueste Blüthe der Vereinsmeierei in Dresden bildet ein verein der Wittwer. Circa 30 bis 40 Herren haben sich in der Konstitutmngssihung als Mitglieder eingeschrieben. Die Wittwer wollen einen Mittelpunkt bilden, um demjenigen, dem plötzlich seine Gattin stirbt, und der rathlos vor einer Menge Dinge steht, I wie Nachlaß- und VorMndsschasts-! fachen, Unterbringung von Kindern, ! Engaglren einer Wirthschaften etc.. eine Zuflucht zu bieten. Folgend es Pröbchenungarischen Chauvinismus wird aus Neutra gemeldet: Eine Budapester ungarische Singspiel - Gesellschaft, mit ministerieller Licenz für das ganze Land versehen, wollte dort einige Vorstellungen geben, wurde aber von der Stadthauptmannschaft mit der Begründung zurückgewiesen, es sei keine Garantie dafür vorhanden, daß. die Gesellschaft nicht etwa auch deutsche Couplets vortragen könnte. Der Vicegespan gestattete dann die Vorstellung unter der Bedingung, es sei eine Kaution von 100 fl. dafür zu deponiren, daß kein deutscher Vortrag mit unterlaufen werde. - Erst jetzt tref.se n die vollständigen Einzelheiten über .das verHeerende Erdbeben in Kuchan ein'. Der erste Erdstoß wurde am 17. vorigen Monats um einhalb acht Uhr Abends gespürt.- Schon dieser machte die Stadt Kuchan und alle Dörfer innerhalb eines Radius von sieben englischen Meilen dem Erdboden gleich. Viele Bewohner wurden unter den Trümmern begraben. Nach amtli chen Berichten betrug die Bevölkerung des heimgesuchten Distriktes - 20,000. Davon wurden 12.000 getödtet. 50,7 000 Thiere sind . zu Grunde gegangen. Die Erdstöße dauerten fort bis zum 24. Während' der Zeit wurden über 160 Stöße beobachtet. -Am 23. wüthete ein furchtbarer Sturm. Der Regen fiel in' Strömen am Tage und in der Nacht schneite es,, wodurch das Elend der Obdachlosen noch., größer wurde. Von den benachbarten Distrikten und von Meshed, wo das Erdbeben gleichfalls, wenn auch nur milde, gespürt wurde, , trasen LcknZmittel ein. In dem heiligen Rußland, wo Frankreich noch immer im Vordergründe - des Tagesgesprächs steht, lächelt und lacht man nicht wen'g darüber, daß die Franzosen so wenig über Land und - Leute des Zaren Bescheid wissen. - Dieser Mangel an größerem Wissen '.wird von der Zeitung Ruskja Wiedomosti mit Humor besprochen." Ein Mitarbeiter dieses rus-fischen-Blattes schreibt U..A.: Wir kennen genau dieFranzosen, ihr Wesen, ihre Geschichte, ihre Sitten, ihre Liieratur, ihre Spräche u. s, f.; ein betrachtlicher Theil der gebildeten Welt in Rußland hat daS volle Recht, sich die Franzosen deS Nordens 'zu nennen; aber wenn die Franzosen, sich die Russen des Westens- nennen, so ist dieS jedenfalls liebenswürdiger, alS.... begründet. So habe ich in einem Pariser Blatte eine Skizze der zeitgettössischen russischen Literatur gefunden; der Verfasser spricht von Tolstoi, von Maikoff, von Gregorowitsch, von Poluski, dann erklärt er, daß es überdies eine Anzahl von jungen,' talentvollen, vielverheißenden Schriftstellern gibt, u. A, Jrgenson, Tsük- und Posdni schesf. .Nun, diese vielverheißendenNamen sind in Rußland völlig unbekannt, daS heißt der letzte Namen doch, denn diesen trägt der Held der Kreutzersonate . von L. Tolstoi." . Aus LZoSkau wird ferner zu diesem Thema berichtet, der Pariser Figaro" ' hätte vor einiger Zeit von den zahlreichen in Rußland eristirenden "Sekten gesprochen und dabei erwähnt, daß selbst der russische Finanzminister Witte einer Sekte angehöre, und zwar der Sekte der .Vrokwosti-. Nun bedeutet aber

BijEi

.Prolwost" beiläufig NanaMe der ' ärgsten Sorte. Diese Anekdote cirkulirt in Moskau ; gleichgiltig, ob sie luf Thatsachen beruht oder Erfindung ist, sie ist immerhin charakteristisch, senn sie zeiat. wie wenia Vertrauen )ie Russen auch in die linguistischen Kenntnisse der Franzosen setzen.Inder mittleren Rotunde des Gartens des Cafe d'Jtalia in Genua sollte dieser Tage ein Säbelduell zwischen zwei jungen Kaufleuten stattfinden, die sich in einer Stadtverzrdnetensitzung allerlei Kosenamen an den Kopf geworfen hatten. In Anbetracht der mitten in der Stadt gelegenen Oertlichkeit mußten sowohl die Sekundanten, als foie Aerzte und die beiden Gegner die größte Vorsicht gebrauchen, und sich einzeln in den Garien einschleichen. Trotzdem hatte die Behörde von dem geplanten Gemetzel Wind bekommen und, als die Duellstunde herannahte, saßen ein Polizeiinspektor und vier Geheimpolizisten friedlich und gemüthlich auf einer Garten'bank. Der Polizeiinspektor war über das Gitter geklettert und hatte sich dabei die.... siehe Fukdas TaliSman" radikal zerrissen ; wenige Minuten später nahm einer der Herren Doktoren, der mit einem großen Medizinkasten bewaffnet, denselben Weg, blieb jedoch, da er ein schlechter Turner war, an einerGitterstange hängen und wurde erst nach geraumer Zeit auf Grund seiner herzzerreißenden Hilferufe von einem freundlichenGeheimen" aus schwebenderPein befreit. Nach und nach fanden sich dann alle anderen zu einem Duell erforderlichen Personen ein, indem sie eine an der alten Umfassungsmauer angebrachte Wendeltreppe benutzten. Nun konnte es losgehen. Die Sekundanten waren eben dabei, den geeigneten Platz auszuw'ahlen, als sie den Polizeiinspektor und seine Getreuen erblickten. Die Duellzeugen ahnten zwar noch immer nicht, daß sie es mit Beamten zu thun hatten, trotzdem aber beschloß, man zu warten, bis die fünf Unbekannten sich entfernt haben würden. Man wartete eine, man wartete zwei Stunden ; der Inspektor steckte sich eine Cigarre nach der andern an, während zwei seiner Getreuen vor langer Weile bereits eingeschlafen waren. Endlich wurde dem Inspektor die Sache zu dumm, da er einsah, daß es ihm nicht gelingen würde, die Duellanten auf frischer That zu ertappen, und so knöpste er endlich seinen Jnterimsrock auf und erklärte Gegner, Sekundanten und Doktoren für verhaftet. Es entstand ein lebhafter Wortwechsel, der schließlich. damit endete, daß der Polizeiinspektor einen Sekundanten zum Zweikampf herausforderte. Das war aber noch nicht das Höchste. Während der allgemeinen Verwirrung waren Diebe in den Garten eingebrochen und hatten, ohne sich um die Vertreter -der, heiligen Hermandad zu.. kümmern, eine Gartenleiter, die Duellwaffen und' die Medizinkasten der Doktoren gestohlen. Die Gendarmerie von Löwen hat einen 16jahrigen Jungen Namens Alphonse Wittebois als Mörder verhaftet. Der Bengel war beim Wilddieben von einem Förster über rascht worden und hatte diesen durch mehrere Revolverschüsse getödtet. I n e i n e m O r t e des Bezirkes Laupheim in Württemberg sollte eine Tochter auf Geheiß des Vaters Holz holen, was sie nicht thun wollte, lieber wollte sie. sich erhängen. Der Vater erklärte, gebe den Strick hierzu und' die Tochter ' erhängte sich. Sie war 'etwas geistesgestört. Man nahm ein Verbrechen anfangs, an, die Untersuchung aber stellte .Selbstmord fest.. . ' AIs Lord- Macartney mit seinem ersten Gefolge als englischer Gesandter in Peking einzog, soll der Lastende Pöbel lange Zeit an der Mt7.ichc,nnatur der Fremdmige gezweiseit haben. .Sicher ist, daß einige Zeit darauf, in den meisten Theatern rn Peking eine Pantomime aufgeführt wurde unter dem Titel : Die Ankunft der großnasigen Paviane mit den breiten. Schwänzen".. Man erinnert sich noch des Pariser Skandals vom letzten Winter, als die Studirenden ' der sch'önwissenschaftlichen Fakultät den Hörerinnen den Zutritt zu den Vorträgen, eines beliebten Professors der Sorbonne" verwehren wollten. Wie es schein:, ..sind die Studirenden der Medicin galanter als ihre Kollegen der Sorbonne, denn sie wollen sich versammein, um gegen eine Beleidigung zu protestiren, welche drei -Studentinnen in der medicinischen Bibliothek zugefügt . wurde. Die Verwaltung der Bibliothek der Ecole de Medecine" hatte vor einigen Tagen beschlossen,daß künftighin nur Studentinnen der Zu tritt zu derselben zu gestatten sei, und daß .die letzteren sich durch Vorzeigen ihrer . Karten zu legitimiren haben. Diese Maßregel, die wahrscheinlich bezweckt" wir lassen hier einer'deutschen Studentin de? Medicin das Wort zur Vermeidung neuer Störung gewisse weibliche Elemente fernzuhalten, welche die Studenten, bisweilen mitbringen, hätte billigerweise zuvor bekannt gemacht werden müssen. Dieses ist aber nicht geschehen. Kürzlich wurden drei meiner Kolleginnen, , die in gewohnter Weise, in der Bibliothek arbeiteten, von dem Aufseher um Vorzeigüng ihrer Karte ersucht und da sie dieselbe nicht bei sich hatten, einfach an die Luft gesetzt.- Dieses brutale Vorgehen des Beamten hat in hohem Grade den. Unwillen uns'rer männlichen Kollegen erregt, welche beschlossen, in der nächstenVersammlung die armen Mädchen zu rächen und die Bestrafung der Schuldigen ju verlangen." In Grandersheim starb nach längerem Leiden der Professor der Geologie an der Universität Halle, Dr. phil. und Dr. med. David BraunS. Die Laufbahn BraunS' ist sehr interessant gewesen. Geboren am 1. August 1823 zu Braunschweig, machte er schon mit IS Jahren sein Abiturienten-Era-men, -widmete sich dem Studium' der Mediu ujip lieft . fcano. taun 22

Jahre alt. alö praktischer' Urzl in Braunschweig nieder. Dann machte er den Krimkrieg in der englischen Fremdenlegion, zuerst als Arzt, zuletzt als Officier mit. Nach Auflösung der Legion fühlte Brauns durch seine schon

früher gelegentlich bethätigte Neigung zur Mathematik sich zum Ingenieurfach getrieben; er legte sämmtliche Staatsexamina ab und wurde als Bauleiter bei der braunschweigischen Eisenbahn beschäftigt. Seine Thätigkeit beim Greener Tunnelbau führte ihn auf die Geologie. Anfang der 60er Jahre habilitirte sich Brauns als Privatdocent für Geologie an der Universität Halle, folgte aber alsbald einem Rufe der japanischen Regierung als Professor der Geologie an die neugegründete Universität Tokw. Das Klima veranlaßte ihn nach zweijähriger Wirksamkeit in jenem Amte zur Rückkehr nach Deutschland, wo er eine ihm angebotene außerordentliche Professur an der Universität Halle übernahm. Neben einem reichen Schatz von Wissen auf dem Gebiete der Medicin, des Jngenieurfachs und der Geologie seine Abhandlungen über den obern, mittlern und untern Jura sind hervorragend besaß er auch'bedeutende Kenntnisse in der Welt- und Kunstgeschichte u. s. w., betrieb neben seinen vielen . andern Studien auch Sprachwissenschaften mit solchem Erfolge, daß er nicht weniger denn sieben Sprachen beherrschte. Zahlreich und vielseitig , waren seine Veröffentlichun gen, von denen seine japanischen Märchen in weitern Kreisen wohl am bekanntesten sind. Im Österreich i s ch e n Kunstverein zu Wien brach kürzlich ein verheerender Brand aus. Der große Saal des Vereins ist ausgebrannt. Ein Bild Klingners, mit - einem Schätzungswerthe von 1500 und ei nem Kunstwerthe von annähernd 6000 Mark, - sowie die Stickereien Walter Granes sind vollständig zerstört; der Gesammtschaden wird auf 20,000 Gulden geschätzt, da die kostbaren Draperien zu Grunde gingen und die Täfelung der Sale litt. Das große Gruppenbild von Klingner hat dargestellte 1) Die Sonnwendfeier der Germanen, die Voranfänge des später christlich gewordenen Weihnachtsfe- - stes"; 2) Die Saturnalien der Römer"; 3) Das christliche Weihnachtsfest als Apotheose der Mutterliebe". Es war aufgestellt in einem den Hauptsaal umspannenden Halbbogen, innerhalb dessen auf einem sich gegen den Hintergrund steil erhebenden Podium dwramenartig Vorsatzstücke aller Art, wie Felsen, Bäume, Waffen etc., angebracht werden sollten. . Die -Aus-stellung' war als Märchenaüsstellung" seit zwei Monaten in Vorbereitung, und waren Gemälde von . Schwind, Kurz, Urlaub und mehrere Sagenbil-. der von . der letzten Berliner AusMlun 'für dieselbe bestimmt. ' Der junge Berliner Künstler, der - feine Schöpfung vor - seinen Augen zu Grunde gehen sehen mußte, war' durch diesen Schlag wie vernichtet. Mit Recht durfte er erwarten, ' daß sein Name durch das Bild auch in Wien ehrenvoll bekannt werden würde.. Nun war diese Hoffnung und mit, ihr 4 die Frucht langer, mühevoUzr Arbeit dahin. Herr Klingner war dadurch so erschüttert, daß er seiner Stimmung nicht einmal Ausdruck geben konnte und in stummer Resignation den 'chweren Verlust ertrug. Es ist. seit öem vorigen Jahre der zweite Fall, daß in Wien ein Bild von' bedeutendem Kunstwerth den Flammentod sindet; im vorigen Jahre, am 28. April, war - eZ Professor - Brüno .PiglheinS Colossalgemälde Jttusalem und die Kreuzigung Christi", daS ' bei dem Brande des Panoramas in der Praterstraße zu Grunde ging. Jno. A. Kutsch, Fabrikant td Händler tn Vserde-Seschtrr Satteln, Zügeln, Peitschen, kämmen, Bürsten K. Reparaturen erden antu, prompt geführt o, 2Z MaffaSusett tue. JohnH. Stern, . . Architekt, Nummer Sinnndfünsiig Jngall . lock . . ' Jndtanavoli.. N. F. Dalton ä; Co., Händler in Vaubolz. ?hür nd Fensterrahmen. Schindel, Latten. Vüd Noble Ost fBitfdinotonIrr. JndianavvliS Ganzer und gestampfter 32HISS332, tt verkaufe bei der hdianapolis Gas Company 4 Süd Vennsvlvania Strafe. Jvbn Guedelhoefer ' . ' Stabllrt 1873. Plntforn!Wngen und Wasj OSgSN, (vras.) ' I 1 entnck, venue r?lepbon ist. ' Jndtavapctt', Ochweikle 55 Prange, Fabrikanten tzn Kutschen, Buggics, uud allen Sorten Wagen. Ecke Davidson und Market StraßeZ AN IDEAL FAMlLY MEDICIN Tor 1x11 catloa. BlllwmcM. liMCfte, vouaupauon, CalJm, OtfalTBrtfc, nd idi Uaordcrt et tbe Btomacfa, IiTraad BowcU, RIPANS YäRULM - Ui ffeatlTTrt prompUr. Ferstet diffMtloB follow tbeir ma Sold ' by drusriat or ent by truül. Box fTUÜS),7M. rClUft bUXM), t. Ix irrm mpHMaarwi -. BIPAX CHEMICAL CO.. If ew Ymfe. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, Krücken, Echiene alle wundäritlichen SegenKinde.' Da größte önger küaftlicher ugen. Wm. H.Armstrong & Co 77 üb SlU,i, trake. I3PcorQxB:nn.-Q: Taveats, Händels-Marken ic., erhalte durch T. R. BELL, Zimmer No. 64,380 Block. ttci&nunaen ium RatSt EConouifAer Cruk! in rSerkSatten erden fteecs ciiibi Ottcäsana taacfcrtlat. ! beschreibend Srochtrc it OxKUimsf t Zltltch t hab.

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