Indiana Tribüne, Volume 17, Number 99, Indianapolis, Marion County, 27 December 1893 — Page 4

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Anna Wagner's Prozeß. Anwalt SpaanS Plaidoyer. (Schluß). Gestern Nachmittag brachte Spaan sein Argument in dem sensationellen Giftmcrdprozeß zu Ende. . Der Redner fuhr zunächst mit der Kritik deö Dr. Eisenbeiß fort, und warnte beson derS davor, auf daS Zeugniß dieses Manneö und dessen Pfuscharbeit hin Me Angeklagte schuldig zu sprechen. Zn den großen Städten Europas wären besoldete Gerichtschemiker angestellt, die alle Untersuchungen als Beamte vornähmen nnd keinem falle es dort ein an deren Geschicklichkeit und Unparteilichkeit irgend einen Zweifel zu hegen, ihre Ehrenhaftigkeit sei zweifellos. Dazu würden aber auch nur die Tüchtigsten ihre? Standes erlesen, aber einem solchen obskuren Wann wie Eisenbeiß eine derartige Analyse anzuvertrauen, ihn über Tod und "Leben -ttittsJnbividuumS ' zum dichter zu machen, und daS nachdem oer Mann die größte Parteilichkeit an oen Tag gelegt hätte, sei geradezu infam und unverantwortlich. Oder hätte vielleicht gerade die wackelige Theorie oeS Staates eines solchen Spießgesel len, wie Eisenbeiß bedurft, um die Zache mit aufbauschen zu helfen? Allerdings Männer, die eö mit ihrer Wissenschaft und ihren Aussagen nicht so leicht nehmen, wie dieser, würden wohl nicht so gefügige Werkzeuge für den Staat gewesen sein. Es sei eidlich erhärtet durch Chemiker HurtyS Zeag. niß, daß die Arsenikkrystalle bei karsh'S Testnur durch daSMikrofkop zu iöentifiziren seien und dieser Ignorant behauptete, er könnte sie mit nacktem Äuge sehen, ebenso wie er eingestand, Saß er den Namen deS obersten Slasee in einem Mikroskop nicht wisse. Und dann gebrauchte der Mann eine Wage. Sie nach dem Zeugniß deS Dr. Green treet vollständig unzu 'erläsfig sei, und ti sei zu bedenken, daß von dieser Wa,ung Tod und Leben eineS Menschen abhänge. Und wem sei mehr zu glauben, )urty, der 50 Mal auf dem Zeugen tand als Sachverständiger ausgesagt liube, oder Dr. Elsenbeiß, der seine Unwissenheit zuerst im Zennie Carr Prozeß und jetzt in diesem Prozeß dokamentirte, jener, der für seine Aussige nicht bezahlt erhalte, den seine Nenschenpflicht Hierhergetrieben, um sein Theil dazu beizutragen, daß nicht unschuldig Menschenblut vergossen oerde, oder dieser, der für die Analyse 800 einzusacken gedenkt. $800, die ja 'chon zum öffentlichen Skandal gewor en seien. Und Hurty habe gesagt, daß et möglich sei, daß durch daS mit Einbal' iamirungsflüksigkeit getränkte Tucd Arsenik in den Körper, in den Mager, srmge und daß daS jede quantikativ. Analyse beeinflussen müsse. Und nun sei eS Thatsache, daß eine arsenikhal :ige Flüssigkeit mit den Leichen in Ver zindung gekrackt worden und nicht ausgemacht, wie viel von der Flüssig 'fit gebraucht worden sei. Der Staat verde sagen, der Mann war zu arm. am sein eigene? Instrument zu haben, in Zndiana würde aber Niemand verurtheilt, weil der Andere zu arm ist. Wenn sich bei ihnen, den Geschworenen, nicht berechtigte Zweifel erheben würden, wo denn sonst 7 Sie möchten bedenken, daß, wenn ne daS Mädchen auch nur auf zwei Zahre ins Zuchthaus senden würden. daS für sie qualvoller als daS Grab sei, denn dadurch würde ihr ja alleS zerstört, waS daS Leben noch lebenSwerth mache, ttahe und Frieden, Ehre und guter Name. ES sei fernerhin wunderbar wie viel Kapital daraus geschlagen worden, daß die Angeklagte die Leiche der kleinen Mamie nicht habe durch den Coroner untersuchen lassen wollen und wie komme eS schließlich heraus? KSsterS habe dagegen einzig und allein Einwendungen gemacht. ES sei auch zu absurd, nur anzunebmen, daß die Angeklagte, in ibrer Stellung als Dienstmädchen, gewagt haben sollte, dem Wunsche der allen ,rau und des Vaters zu widersprechen. Und in der That steht ja doch, der Beweis der Vergiftung der kleinen Ma mie auf sehr schwachen Füßen. Dann ging Redner zu dem inkriminirenden Umstände über, daß die Schachtel Rattengift im Hause gefunden wurde, die besessen zu haben die Angeklagte auch nie verneint hätte. Er illustrirte dann seine Beweikführung dadurch, daß er der Jury zwei Schachteln Rattengift zeigte, die eine war das corpus delicti, die andere erst vor zwei Tagen gekauft. Wirklich war in dem Aussehen der Schachteln kein großer Unterschied zu bemerken, obwohl doch mit der ersteren sehr viel hantirt wurde. Ferner illustrirt er die Aussage der Frau Borgmann inbetreff der Schachtel, in dem er viermal mit Daumen und Zeigefinger etwaS Rattengift auS der Schachtel nahm und wirklich mochte das wohl Anscheia habrn, als ob

etwas mit dem Messer herauSgenommen wurde. Dann las der Vortragende einige GeseheSstellen vor, worin vor deS Ueberschätzung deS Zeugnisses dcr Beamten, gewarnt wird, da die wohl auf alles Belastende' aber nie auf etwas Entlastendes zwar Acht gäben. Dazu gehöre auch Dr. Carey, der während der ganzen Verhandlung immer im Gerichtssaal herumgelungert habe und seine vielen Patienten habe leiden oder gesund werden lassen. Hätte der gute Mann gewußt, daß sein Zeugniß, daß daS Arsenik sich schwer schütteln lasse, spreche ja für die Angeklagte, die doch die Schachtel Gift von ihrer Schwester nach Hause getragen habe. Doch noch ein anderer Umstand sei bemerkenöwerth. ES sei bezeugt, daß außer den drei Beamten, Coroner, HilsS-Coroner und Detectiv auch ein Nichtbeamter, NewS. Reporter Blodgett, die Vorgänge bei der Verhaftung beiwohnte. Dieser einzige Nichtbeamte, ohne Interesse bei der Sache, sei nicht auf den Zeugenstand gebracht worden. Jedenfalls nicht deshalb, weil der uninteressirte Zuschauer etwas Entlastendes ausgesagt haben würde, daS den spürenden Bluthunden der 2ustiz in ihrem einseitigen Eifer entgangen war. ES sei erwiesen durch die Aerzte, daß am 1. Sept. 1892 der alte KösterS an denselben Symptomen gelitten habe, mie kurz vor seinem Tode. Damals wurde in Gegenwart der beiden Söhne das Testament gemacht, und damalt hatte die Angeklagte den Alten kaun gekannt, und die alten Leute wohnten noch nicht bei ihrem Sohne. Litt er damals an Arsernkvergiftung wer gab ihm dann damals. Da sei ein stärkerce Motiv und ein starkes VerdachtSmoment. Dann zu der Beurtheilung dek Zeugnisses der Frau WitkowSki über gehend, meinte Redner, daß er nicht einsehen könne, weöhalb diese kleine, ehrlich blickende Frau hierherkommen sollte und falsch schwören, da sie doä vußte, daß sie sich mit vielen ihrer Nachbarn deshalb verfeinden und sie oen rücksichtslosen Fragen eines Hol mann aussetzen würde. Nie sei auS einem Munde die reinere und vollere Wahrheit gekommen, alS auS dem dr ,rau WitkowSki, die eS für ihre Menschenpflicht hielt, ein armeS Menschensind von unverschuldeter Schande und TodeSnoth zu erretten, indem sie dir Wahrheit sagte. Welches Motiv in aker Welt sollte denn die Zeugin gehabt haben falsch zu schwören oder sich in alle diese Ungele. qenheiten zu begeben, für eine Person, ore sie vorher nicht einmal dem Namen nach kannte und kaum je gesprochen habe. Hätte etwa Borgmann oder die Angeklagte sie kaufen können ? Diese Annahme, obwohl an sich schon absurd, sei absolut unwahrscheinlich, denn eine einfache Frau, ohne weitere Bildun; könne dem Feuer deS Kreuzverhör! nicht so widerstehen, so bis in die klein'ten Details harmonische Ausschluss, geben, wenn die Aussagen erdicht.! seien, irgendwo komme dann doch ein mal ein Widerspruch heraus.. Unk welche Personen bringe man hierher um im Abwehrverfahren diese Frau ügen zu strafen. Da sei Angrick, e,r Mann, der zu derselben unverföhnlichen, rachsüchtigen Kirchenclique ge höre, die den Stab über dieses Mädchen schon gebrochen hatten, bevor nocb irgend welche Verhandlung stattgefunden hatte. Außer den exakten Worten, die er damals mit der Frau WitkowSki gesprachen haben wollte, erinnert sich de, gute Mann auch nicht deS kleinsten UmstandeS von der Zeit her, wisse kaum, in welchem Monate daS war, und er habe Zweifel, ob er überhaupt wisse, in welchem Jahre eS stattfand. Der Mann möge sich auf sein souvecäneS Sänsehirn ein Patent geben lassen. Doch auch die drei Frauen laboriren an derselben Vergeßlichkeit, ebenso dci alte NiehauS und dessen Töchter, eS fei das bemerkenöwerth bei allen Staatszeugen, im geraden Gegensatze zu dln Zeugen der Vertheidigung. Was Borst betreffe, so sei seine Parteilichkeit gerügend gekennzeichnet, als er sagte : Sehen Sie mir mit. Anna Wagner, das ist 'ne Schöne." So spreche nicht der Mann, der bestrebt sei, die Wahrheit zu erfahren, sondern der Blindgläubige, der von Vorurtheilen befangen sei. Und wenn er noch so sehr überzeugt sei, er habe Anna Wagner an jenem Morgen in seinem Laden gesehen, so leide er an einem Irrthum der Identität. Bei dieser Gelegenheit las der Redner einige Fälle von Justizmorden vor, die in England passirr, und begangen seien, weil ein Zeuge sich in der 3dentität der angelegten Person geirrt und die Jury ihm Glauben geschenkt hatte. Er ermahnt die Jury nicht ein solche Blutschuld unter solchen Beweisen auf fica zu laden. Die Angeklagte wäre, wenn sie wirklich den Mord plante, wohl vorsichtiger

zu Gtttt gegangen, hätte fca$ Qift,

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nicht in allernächste Nähe bei hellem Tageslichte gekauft und hätte wohl die Spuren ihres Verbrechens beseitigt. Da sei hier von Seiten deS Staates auf die Frau WitkowSki ein Angriff auf ihre weibliche Ehre gemacht worden, mit wenig Glück allerdings, denn die tapfere, keusche Fraü habe geantwartet, wie nur ein reines Weib ant-' morten könne. Aber diesen Schmutz hätte dieselbe Clique von Weibern hierhergebracht, die wie die Megären oer Angeklagten auf den Richtplatz folgen möchten und um den Körper der Erhenkten zu tanzen, jauchzen und springen, wie einst die Furien von Pariö im Zahre 1793. Schließlich schloß der Redner mit einem bewegten Appell an daS GerechtigkeitSgefühl der Geschworenen. Heutige VormittagsSitzung. Schlußplädoyer deö Staatsanwaltö Holtzmann.' Punkts Uhr begann der StaatSanwalt sein Plädi yer und nach den AusRührungen, die er bis um 12 Uhr MitragS vollendet hatte, ist eö zweifelhaft, ob der Fall heute noch an die Jury gelangen wird. Der Redner sprach mit großer Schärfe und Rücksichtslosigkeit logisch ,nd eindrucksvoll, wenngleich er nickt cen hinreißenden Schwung der Spaan'ten Beredtheit besitzt. Er folgte vunkt für Punkt seinen sorgfältig .luSgearbeiteten Noten. Die übliche captatic benevolentiae, )lS Honig um den Bart fchm eren für le Zury, als einer besonders intelli. g.-nten, ehrbare bildet natürlich die Einleitung. Sie, die Geschworener', agte Redner, seien wirklich unter dem besetz die Richter in diesem Falle, so werde sie derRichterCoz auch instruieren. Zie könnten daS eine Zeugniß als glaubwürdig annehmen, und daS anoere als unglaubwürdig verwerfen. Äenn sie der Angeklagten, die bei der Zache natürlich ein großes Interesse and deren Verwandten,, die nicht ninder interesfirt seien, nicht gla iden wollten oder doch nur theilweise, so stehe daS gesetzlich in ihrer Macht. Dann ging Redner zu einer Kritik der Art der Vertheidigung über und schaffte erst, wie er sagte, eine Parthte Unralh, daS von Spaan und Vrown hineingetragen wurde, heraus. Er strich Zohn Duncan ganz gewaltig heraus, als einen Mann, dem, waS EhrenHeftigkeit anbeträfe, Spaan nicht werth wäre, die Schuhriemen zu löfeu. Daö schmutzige Geld bringe hier Spaan ebenso gut hinein, wie Duncan, er selber jedoch habe kem Interesse daran, da er in diesem Falle kein Honorar bekomme. Er glaube, daß der dreifache Giftmord von der Angeklagten begangen worden sei, weil diese Opfer ihr bei der Erreichung ihres Zieles, Charles KösterS zu heirathen, im Wege standen. - , . . f tvn t i Duncan habe dleseS Mono so klar und überzeugend ihnen klargelegt, daß die Vertheidiger gezwungen waren, fl,trA rPflSrn,n &.miifat..tfrt itrih 1MV tfttWftl M hff M V M V , Entstellungen die Gewalt dieses Argu mentS zu brechen. Dann zog Redner gegen Spaan loö,

vornehmlich deshalb, weil er in seiner Jahrhunderten bekämpft; vergiß nicht, Rede ihn einmal mit einem MopS ver- daß man mit Dir. wenn Du untergliche der Würde feiner , M , Äg2 Stellung er nicht so hinnehmen könne. , w und er ae Er sprach infolgedessen Spann alle die boren wurde. Suche dieses giftige Feinheiten des gesellschaftlichen Lebens Herz; und wenn Du eS durchbohrt und wahre Geschmacksbildung ab. hast.. reiß' es aus dr Brust und trete ii ii k'. vw.hn.r ... es mit Fußen. Dem Vaterland schenkt Und nun glng der zneoner zur Vaaze r C v . , . . 0 " vn . Dir dafür emen Lorb:erkranz und das selbst über und entwickelte das Motlv tmllit Europa wird es Dir Dank der Angeklagten bei der Begehung der wissen. Wenn dieses Herz hart ist, drei Morde auS all den klemen und so vernichtest Du mit dieser Härte die kleinsten Aeußerungen, wie sie als Barbarei. Wenn es empfindlich ist ,ti;6 : k.. sr-rt,.& ,r.i und in "ihm du Llebe schlägt, so verZeugniß m dem Prozeß zum Vorschein diese Empfindungin. durch die tamn 'es geg:n Dich allein empört wiro. Wir furchten unsere Leser zu ermü- Jeder Herzschlag dieses HerzenS ist den, wenn wir diese Sache zum so und eine - Sehnsucht nach einem Schlage so dielten Male wrederholen und kon- uf Dein Haupt. Mache, daß eS zu staliren nur so viel, daß eS der Redner mli !A? bie fx,f, ifsfT. v Sehnsucht stirbt. Dich zu erschlagen, an scharfen Ausfallen gegen die Ver-' 'Junge, vorwärts! Verlaß lheldtger und deren Argumente nicht Dich nicht auf Deine Kugeln, suche fehlen ließ, waö ja auch sehr dill.g ist. daS Herz Deines Feindes, dieses Herz, da ja der Holtzmann der Schluß e'erent welches weich nur ist für seine Braut, ist. Es ist möglich, daß der Redner in Pferd und seine Waffen, aber hart heute noch nicht fertig wird. und mit Haß erfüllt füi - , , m Drch. Möge Dern eigenes Herz nicht ' kleiner sein, alö jenes, in welchem Liebe Für Vceulabrspunscbe und Haß zu gleichen Theilen wohnen, empfehle ich mein Lager von Battavia !Iurt?te' "icht für Dich. Denn das Arac, 3ama,ca Rum, London Dock, ASM in Deiner Hand bedeutet französische Brandy von 1875, Lchie- alftc deS. Sieges, und hinter Dir dam Schnaps. Alles ächte importirte dte- Wünsche der Civilisation. Waare. 3 u l. S ch u t l e r, . r Dank deS Vaterlandes, der Segen 106 u. 108 N. Meridian Str. p.l ?S Gebet Deines VolkeS, m - - -k .

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SaS Hcrz deS Nissennl. Der Krieg der -.Spanier mit dn. Nifpiraten hat einen Fanatismus her ausbeschworen, wie derselbe zu Beginn deZ Jahrhunderts während der KämPfe gegen Napoleon den Ersten und d:e Franzosen herrschte.- Von dem Haß. der gegen die Feinde gepredigt wird, zeugt eine Art Gebet, welches in den spanischen Zeitungen publicirt und welches den Soldaten in den Kampf mitgegeben wird. Dasselbe führt den Titel: Das Herz deS Risfenni" und lautet: Auf, Junge! Schau' Dir daö Gewehr an, welches Deine Nation Dir anvertraute. Schütze Dich nicht durch seine Kugeln. Denke daran, daß daö Bajonett Deines neuen Gewehres kein Bajonett mehr ist, daß eS vielmehr ein langes, blitzendes Messer ist. Wenn Du schießest, weißt Du nicht, ob und wen Deine Kugeln treffen; darum ist eS nothwendig, daß Du vorgehst und daß Du daS Herz suchest, welches Dich, Deine Familie und Dein Vaterland haßt, und in welchem die Hoffnung wohnt, Dich zu vernichten, Dein, Braut und Schwester zu schänden und SVirt 9nrf ait h-rfjr-nn-n (?irrfv- hl-- --' I Q rrv w ' ta Tiqerherz und stoße ohne Mitleid daS lange, blitzende Messer hinein, welches Du am Laufe Deiner Flinte fÜhrf. 23cC Nickt XUlÜd l)Ot bCITI Schmerz, den Du bereitest, und laß Dich nicht rühren von dem Schrei der Angst. Vergif nicht, daß Deine Rasse zene Rasse nun schon seit zwölf I jueiaj xxmtx wartet, um Deine Wunden zu heilen und' Deine Stirn mtk ranzen zu umwindend Dieses .Gebet- scbeint b-r-ki Früchte vi trafen. Ein fvanifcfcr

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