Indiana Tribüne, Volume 17, Number 96, Indianapolis, Marion County, 23 December 1893 — Page 2
Fndiana Tribüne. Erscheint Oüglich und Sonntag,
Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den Träge, Ullent per LZoche. die SonntagSTr!büne" 5 Eeitt S perWoche. Beide zusammen 15 Gent oder 55 EentI perTonat. Per Post zugeschiSt in Vor, autbeiahlung V per Jahr. Ossice : No. 1 8 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3n5.,23 Dezember '93. Doppelte ttriegSfeindschast. Wenn die Waffen klirren, schweigen die Musen, wie ein alter Dichterspruch sagt, aber Gott Amor, der kleine Schelm, geht seinem Beruf im Kriege nicht minder nach, als im Frieden, und schießt oft mitten unterKanonendonner seine Pfeile reichlich ab, welche durch keine moderne Schießwaffe-Erfindung verdrängt werden können. Auch aus unserem Bürgerkriege läßt sich gar manches launige Liebesabenteuer von hervorragenden und gewöhnlichen" .Persönlichkeiten erzählen. Das folgende Stückchen ist erst in jüngster Zeit bekannt geworden. Einer der tapfersten und schneidig sien Kavallnie-Offiziere in der Conföderirten Armee war General Thomas L. Rosser, welcher sich durch eine ganze Anzahl verwegener Leistungen berühmt machte, so durch seinen Kampf mit Oberst O'Farral und noch mehr d'irch seinen Einfall in Beverly, W. 33a. Rosser war aber dazumal den Weiberherzen ebenso gefährlich, wie den Kriegsgegnern, zumal er nicht minder schluck, als tapfer war. Doch kominen wir auf den Beverly Ueberfall zurück. Im Januar 1832. in den sinkenden Stunden einer gewissen Nacht, schwelgte in dem kleinen Städtchen noch eine Anzahl Unionsoffiziere ahnungslos in den Vergnügungen -eines Balles, als Rosser an der Spitze seiner Kolonne in den Ort sprengte.' Die Streifzüg ler wandten sich unmittelbar dem Ball Local ZU, denn dieses war zur Zeit das einzige erleuchtete Gebäude. Mit wildem Geschrei und Schußgeknatter kamen sie angestürmt. In der Halle kab es einen furchtbaren Wirrwar, und Alles rettete sich, so gut es ging, obgleich die Unionsoffiziere kurzen Widerstand leisteten. General Rosser sah auch unmittelbar vor sich in der Dunkellit einen Herrn und eine Dame siber die Straße rennen und in einem Hause verschwinden. Diese und Andere wurden indeß in der allgemeinen Aufregung, und bei der eifrigen Kon fiszirung von Vorräthen im BallLokal nicht weiter verfolgt. Das wild Heer richtete sich so behaglich, wie möglich, ein. Gegen 9 Uhr am Morgen brachte ein Mulattenjunge dem General Rosser ein Billet von einer Frau Blank, wo. ein diese um die Ehre seiner Gesell schaft zum Frühstück bat. Er sah so. gleich, daß die Schreiberin für die Sache der Conföderirten schwärmte, und fand es daher auch angezeigt, eine höfliche und zustimmende Antwort zu senden, obwohl er an einer leichten Wunde litt, die er im Handgemenge der Nacht davongetragen hatte. Fra Blank war eine weißhaarige alte Dame von echt südlicher Gastfreundlichkeit, ihr glänzendster Vorzug aber bestand in ihrer reizenden Tochter, in welche sich der junge Reitersmann alsbald bis über die Ohre verliebte, und die von demselben Schlag war, wie die meisten anderen Evastöchter unter so romantischen Verhältnissen. Während des Gespräch: kamen bejtändig Adjutanten zum General gelausen und ersuchten umJnstructionen. Das wurde diesem sehr lästig, und die junge Dame, bit das wohl bemerkte, schlug ihm vor, mit ihm in Mamas Stube hinailf zu gehen und unten den Nachfragend en einfach sagen zu fassen, er sei gegenwärtig in Anspruch genom men. Das war ganz nach Rossers Wunsch. Da oben sprach man sich denn auch ungezwungen aus, das Herz sprang auf die Zunge, Liebesbetheuerungen wurden ausgetauscht, und glü hende Treueschwüre geleistet! Ach. das Glück der Liebenden währte nicht 2lanae: die Streitkräfte der Unwnisten ' !ten sich rasch zusammengezogen, und a.?lbend dieses TageS mußten d Conföderirten sich wieder unsichtbar raichi Mit tiefbetrübtem Herzen schied der General von seiner Huldin, welche bitterlich seufzte. Der dritte Akt spielt erst viele Jahre später. Nach Schluß deZ Vürgerkrieges wandte sich General Rosser nach Baltimore, und dort wurde er Superintendent der Wasserwerke. . Eines Abends stellte ihn ein Freund in einem Hotel dem Kapitän Brown vo.r. Kaum hörte dieser den Namen Rosser, als er in ein tolles Lachen ausbrach. Na türlich befremdete das den stolzen Ge neral, und er, fragte endlich piquirt: .Aber mein Herr, wollen Sie mir denn rncjt sagen, was ich an mir habe, das Sie so lachlustig stimmt? - - Ei, gettiß," antwortete der Kapiiü r t. . uh i icuuouu, roenn üi einen sau genblick mit mir beiseite treten wol Un. AIS die Beiden außer Hörweite der Uebrigen standen, gab es folgende) Ge. spräch: Haben Sie nicht im Januar 1862 einen Einfall nach Beverly gelei-tet?-Jawohl." Und am Mor een darnach bei Frau Blank gefrühstückt?" - Auch das." - Und sind mit Frl. Blank in Mamas Stube" gegangen und haben ihr dort ganzra.' send die Cour geschnitten?" Zum Teufel, ja. aber woher wissen dem, Sie das Alles?" Weil ich in derselben Stube unter dem Bett war." So erstaunt war der General schon lange nicht mehr gewesen. Kapitän Brown gehörte nämlich damals zu jenen im Vallvergnugen gestörten Unionsofficieren, und er und Frl. Blank waren .- die beiden Gestalten gewesen, dis.SroJern der Dunkelheit, vor sich
yane voroeryuicyen und m einem Haus verschwinden sehen. Nachdem aber der Officier die Dame in Sicherheit gebracht, fand er sein eizenes Entkommen abgeschnitten. Daher kehrte er schienniqst, ohne der Familie seine Gegen-
vart zu verrathen, wieder in das Haus . " w . rijt .-l V oi.ll I zurua uno oervarg unict ucni xdzu in Mamas Stube-, wo er bis zum Wiedereintreffen seiner Kriegskameraden blieb. YSuptlingötochter und Dichterin. Eine ganz eigenartige Figur in der titerarischen Welt unseres Landes bildet Frl. E. Pauline Johnson, die Tochter eines Häuplings der canadilchen Mohawk-Jndianer, die sich mit ihren Gedichten und der Deklamation lerselben bereits einen Namen in den Ö. Staaten und in Canada gencht hat und erst jüngst mit ihren Rezitationen die verwöhnte Gesellschaft von Boston so sehr entzückte. Prinzeß Johnson", wie man sie gewöhnlich nennt, hatte Qwanosyshon (der Mann mit einem großen Haus"), den bekannten Häuptling der sechs Nationen canadischer Mohawks, zum Va. ler. Dieser war ebenfalls ein feingebildeter Mann, ein wahres Sprachengenie und besonders durch seine ieredtsamkeit berühmt. Von ihm hat Hauline die Phantasie und den romantischen Zug geerbt, wodurch ihre Mu. senkinder sich auszeichnen. Vieles hat sie wohl auch ihrer begabten Mutter gu verdanken, die keine Indianerin war, sondern aus der bekannten schön, geistigen Familie Howells entstammte. Paulines Großvater war 40 Jahre lang Sprecher im Rath der sechs Vta tionen; er kämpfte 1812 für die Engländer und that sich durch große Tapferkeit hervor. Ihre Großmutter, eine Vollblut-Jndianerin, nahm einen hohen Rang bei den Jroquols ein. Die Princeß ist nicht nur eine talentvolle Dichterin (ihr Lieblingsdichter ist Longfellow) sondern auch eine leiben schaftllche Canoefahrerin, als welche sie j v r f' je. i.ii jicn auzommerncy oeiyaligl. Sklavenhandel unter deutscher Flagg,. Gegen die Hamburger Firmen! Woelber und Brohm sowie Woermann ist vor einiger Zeit die Beschuldigung erhoben worden, unter deutscherFlagge Sklavenhandel zu betreiben bzw. zu begünstigen. Jetzt veröffentlicht das dortige Echo" einen Brief des Arztes, der auf Grund kontraktlicher Verpflichtungen gegen die fraglichen Hamburger Firmen die ärztliche Untersuchung der angeworbenen schwarzen Arbeiter vorzunehmen hatte. Der Brief lautet: Sehr geehrter Herr! ßeute kam mir Ihre Zeitung in die Hände und las ich darin einen Artikel über den Sklavenhandel in Dahomeh. Da ich der darin erwähnte Schiffsarzt Dr. H. bin, kann ich Ihnen bestätigen, daß die Angaben des Artikels im Großen und Ganzen richtig sind. Wenn es Sie interessirt. gestatte ich mir. JÄnen im Folgenden den Wortlaut ewes an meine Mutter zwischen Whyda und Kamerun gerichteten Briefes mitzutheilen zur beliebiaen Verwerthung: Wie ich Euch schon mittheilte, sollten wir in Whyda 500 bis 600 sögenannte freie Arbeiter aufnehmen, um dieselben an die Kongoregierung zum Bau der Kongo-Eisenbahn abzuliefern. Die Zusendung geschah auf Kosten der Hamburger Firma Woelber u. Brohm. Dieselbe hatte mich aufgefordert, die Leute alle zu untersachen und die untauglichen zurückzuweisen, da sie nur Prima-Waare- liefern wolle. . . . Also wir kamen vorgestern früh in Whyda an. Am Ufer angelangt, wurden wir von den Chiefs, welche den Transport leiteten, sowie unserem zweiten Offizier und Herrn v. E. empfangen. Zunächst erfolgte das bei allen Negerpalavern übliche Schreien und Streiten, hier in noch verstärktem Maße, weil die Kerls sich ihrer Macht bewußt waren und wußten, daß sie uns in ihrer Gewalt hatten. Endlich wurden wir zu den freien Arbeitern" geführt. Hier bot sich uns ein Anblick, der jeden fühlenden Menschen erbarmen mußte. In einem Schuppen von circa 25 Metern Länge und 67 Metern Breite knieten zusammengepfercht 231 Menschen, 201 Männer und 80 Weiber. Wenn man in den Schuppen hineinsah, bemerkte man zunächst nichts, als eine Unmenge zur Hälfte geschorener Köpfe, die mit angsterfüllten Auaen nach der Thür starrten. Bei näherem Zusehen sah man, daß jeder der Unglücklichen, die nur mit einem Tuche um die Lenden bekleidet waren, einen Ring um den Hals trug und durch diesen mit seinem Nachbarn verbunden war. Der Ring war aus Eisen, vorn mit einem Scharnier, hinten mit zwei Oesen und einem Schloß versehen. Durch diese Oesen zog sich eine schwere eiserne Kette, so daß allemal 6 50 Menschen zusammengekettet waren. Nur zwei Reihen Frauen waren nicht mit Ketten, sondem, weil diese fehlten, mit starken Baststücken mit einander verbunden. Auf meine Erklärung, daß ich die Leute untersuchen wolle, wurde nun die erste Kette herauskomplimentirt.' Zu diesem Zwecke packte einer der ChiefS den ersten am Arme und riß ihn aus dem Schuppen heraus, so daß ihm die anderen wohl oder übel folgen mußten. Vor dem Schuppen mußten sie wieder niederknieen und nun sollte ich sie untersuchen. Wir bestanden jedoch darauf, daß ihnen zuerst die Ketten abgenommen werden müßten, was nach -langem Hin- und Herreden denn auch geschah. Zu diesem Qtotdt mußte sich der erste der freien Arbeiter" auf die Seite legen und dann wurde mit Hammer undMeißel der angeschweißte Schlußring der Kette abgeschlagen. Dann wurde daö andere Ende der Kette gefaßt und mit Gewalt durch die. sämmtlichen Oesen der Halsringe hindurchgerissen. Da die Oesen ziemlich klein, die Kette aber ziemlich dick war, und sich ziemlich ost einklemmte, könnt 2ftr Euch denken, daß die. armen Men-
liyen oft scyreckliaze Schmerzen auszustehen hatten. Mit beiden Händen griffen sie in ihre Halsringe, um sich
vor dem Einschneiden des Eisens in
den Hals zu schützen. Dann wurden gusüllen, und trat am 1. Januar in ihnen die Halsringe abgenommen, die das Seminar ein. Diese Stellung Lumpen abgerissen und nun ging die bekleidete der Verstorbene bis vor Untersuchung los. Nachdem erhielt einem Jahre, als er nach Appleton bejeder einen Lappen neues Zeug und rufen wurde, um an der dortigen einen Zettel und dann wurden jedes j Nyan'schen Hochschule als Lehrer der Mal zwanzig Mann in ein Boot ge- deutschen Sprache einzutreten. Diese bracht und mit diesem an den Dam-, Stellung vertrat er bis zu seinem pfer. So ging die Geschichte fort, und j Tode. Vor feiner Uebersiedelung nach fo bei jeder Kette dasselbe Bild.... Appleton war der Verstorbene zwei Die Leute waren größtentheils junge hahrc lang Musik- und Theater-Kri-
Männer, nur einige Greise dabei, aber , alle halb verhungert. 'Einige hatten furchtbare Wundnarben über Kopf, Hals und Brust." Soweit mein damaliger Brief. Zu dem Artikel selbst muß ich noch bemerken: 1) daß ich die Austheilung von Salzfleisch an die Schwarzen (abgesehen von den als Arbeiter verwendeten Krujungen) nie gesehen habe, 2) daß nach dem mir gewordenen Bescheid die Woermann-Linie pro Kopf 10 Shilling für die Beförderung erhalten hat, 3 daß nicht drei, sondern nur zwei Zurückgewiesene in Whyda wieder ab geliefert wurden, da einer unterwegs starb. Im Uebrigen erkläre ichmich mit dem Artikel des mir unbekannten Einsenders in jeder Beziehung einverstanden. Hochachtend Dr. med. H. vom Jnlande. Etwa 4 Millionen Menrjt. . v. m . i. t.. legen, iwcn cn er. iuuui uumiMitu uumV( """"""" Der Bau einer Eisen, bahn von den reichen Goldlagern bei Cripple Creek in Colorado zum Anschluß an die Santa Fe und an die Denver und Rio Grande-Bahn in Floren, einige dreißig Meilen westlich von Pueblo, ist eine beschlossene Sache und die Arbeiten dazu sind mit der Maßgabe verdungen worden, daß mit dem Aufschütten des Dammes be-! reits am 26. Dezember begonnen werden soll. Das Schienenlegen wird so schnell, wie die Vessemer Stahlhütten die Schienen liefern können, in Angriff genommen werden. Diese neue Bahn wird die Goldgruben mit den Schmelzwerken in Pueblo in Verbindung setzen und zu ihrer Entwicklung bedeutend beitragen, zumal sie schon ohne Eisenbahnverbindung eine monatliche Erzausbeute im Werthe von 200,000 auf den Markt geliefert haben. In Portlan), Ore., hat Frau Geo. Williams' ihr dierzigtägiges Fasten zur Reinigung des Körpers beendet um befindet sich in dem gehorigen Zustande, vom heiligen Geiste Offenbarungen zu empfangen, welche sie in den Stand setzen sollen, genau zu prophezeien, wann das Ende der Welt kommen wird. Frau Williams ist die Gattin des ersten Generalanwalts des Prcrfldenten Grant und die Führerin einer Anzahl von religiösen Fanatikern, welche zu glauben vorgeben, daß das Ende der Welt bevorstehe. Sie wird von Einigen zu den Christian Scientists gezählt, weil sie predigt, daß es zur Erlangung einer Reinigung des Körpers nothwendig sei, durch die Wildniß" zu gehen, was in einem fast absoluten Fasten während der Dauer von vierzig Tagen und vierzig Nächten besteht. Dieses letzte Fasten war die zweite Wanderung der Frau Williams durch die Wlldniß". und ehe sie "oiesclö: begann, prophezeite sie. daß das Ende der Welt nahe sei. Mit der in einem Sack Kaffee in einem New Forker LagerHause gefundenen Höllenmaschine hat es seine Richtigkeit. Die Untersuchung bestärkte den Agenten der Feuerversicherungsbehörde, Johnson, in , dem Glauben, daß es sich um einen Versuch handelte, denDampfer City of Washington in die Luft zu sprengen. Johnson erklärte, das in der Höllenmaschine befindliche Dynamit sei von feinster Qualität und entwickele eine gewaltige Kraft. Es stamme, wie die auf der Umhüllung befindliche Handelsmarke ersehen lasse, auö der Fa-, brik von Alfred Noble, und wer immer die Höllenmaschine zusammengesetzt, habe sein Geschäft verstanden. , Die Ladung habe auf drei verschiedene Arten entzündet und das Schiff in die Luft gesprengt' werden können. Die Zündschnur sei aus getheertem Bindfaden gedreht und mit Pulver gefüllt, und am Ende derselben befänden sich zwei Detonatoren", die direkt mit dem Dynamit verbunden waren. Diese Detonatoren" könnten durch einen Schlag, durch Hitze oder durch die Zündschnur zur Ezplosion gebracht werden. ' DaS Dynamit sei von derartiger Beschaffenheit, daß es bei 125 Grad Fcbrenheit ezplodire, und es sei ein Wunder, daß e3 sich nicht entzündet habe. Nur der Feuchtigkeit deS Kaffees sei es zuzuschreiben, daß eine Explosion nicht stattgefunden habe. Aus Appleton, W i s., kommt die Nachricht, daß Gustav Adolph Huebner, der dortige junge Pädagoge und Musiker, dem Nervenfieber erlegen ist. Vor zwei Wochen erfaßte die tückische Krankheit den sich bis dahin einer robusten Gesundheit erfreuenden jungen Mann, und als sich später auch noch die Lungenentzündung dem Leiden zugesellte, sahen die Aerzte bald, daß das Schlimmste zu befürchten sei. Ihre Befürchtungen wurden leider zur Thatsache. Der Verstorbene wurde in Gemmingen, Amt Eppingen, Baden, geboren und stand im Alter von 33 Jahren. Seine Ausbildung genoß er im Seminar zu Karlsruhe. Vor etwa 13 Jahren kam er nach Amerika, hielt sich kurze Zeit in New Fork auf, und siedelte sodann nach St. Louis über, wo er sich verheirathete und bis zum Jahre 1837 verweilte. Als um diese Zeit der am Milwaukee deutsch-amerikanischenLeh-ttxitmvnaz tbätise Lebre? der deut-
schen Sprache, Herr Wm. MUHer, zu kränkeln anfing und in Folge dessen
seine Stellung aufgeben mutzte, wurde ; Herr Huebner berufen, die Stelle austiker des Seebote". Er. war ein tüchtiger Musikkenner und führte eine gewandte, kritische Feder. Eine der bekanntesten und prominentesten Persönlichkeiten, Professor Anton G. Methfessel. ist in seiner in Stapleton auf Staten Jsland bei New Jork belegenen letzten Wohnung gestorben. Anton G. Methfessel, ein Bruder des bekannten deutschen Lieder-Komponisten, wurde am 15. Januar 1829 zu Mühlhausen in Thüringen geboren. Nachdem er das Gymnasium absolvirt, studirte er in Bern und Vevey in der Schweiz Philosophie und ging im Jahre 1851 nach England, wo er bis 1858 als Erzieher und Privatlehrer in mehreren bekann-. ten Familien thätig war. Ende 1853 kam er nach New Fork und fand in dem Doulon'schen Institute als Lehrer Stellung. Er wurde mit der Familie des Erbauers der Vrooklyner Brücke, Roebling, bekannt und heirathete im Jahre 1862 eine Tochter desselben. Kurz darauf gründete er in Staten Island das Methfessel-Jnstitute", jetzt die Staten Island Acavemy , Privathochschule. Bald hatte er sich zu einem d?r ersten Bürger Staten Island's emporgeschwungen und hm auch politisch eine einflußreiche Stellung ein. Er war Republikaner d bekleidete verschiedene öffentliche mter. wie z. V. das eines SchulKommissärs, Mitglieds der Sanitätsbehörde u. s. w. Auch war er viele Jhre Präsident des DeutschenClub" n Stapleton. Sein Tod bedeutet für. Staten Island einen großen Verlust, er dort für das öffentliche Wohl 1 gethan. John F. Wiechers, ein Mitglied der Ende 1891 so elend ver kraften Firma Field, Lindley, Wiechers & Co., ist mit einer Tochter des Prof. Methfessel verheirathet. DieBerleihung der Goldenen Rose" an die KronprinzessinWittwe Stephanie von Oesterreich gilt als sicher und soll P:Pst Leo die diesbezügliche Urkunde bereits unterzeichnet haben. Einige Bemerkungen über die Goldene Rose" sind hierbei vielleicht von Interesse: Diese Bezeichnung Tugendrose" für die rosa aurea" ist so allgemein gebräuchlich, daß es Vielen noch unbekannt sein dürfte, daß jenes nur ein Beiname für die Goldene Rose" ist und zwar seit der Verleihung derselben an die Königin Jsabella die Zweite von Spanien. Die rosa aurea" wird jährlich am vierten Fastensonntag (Lätare), in katholischen Ländern daher auch Rosensonntag genannt, vom Papst in Geg:nwart des Cardinalcollegiums geweiht und trägt dieser nach der Messe di: Goldene Rose bei feierlicher Procession in der Hand.worauf sie der betreffenden fürst h'.chen Person, d?r sie zugedacht, aüg?Velli wird. Teutsche Local-Nachrichten. Königreich Sachsen. Die sich eines Weltrufs erfreuende Nähmaschinenfabrik und Eisengießerei vorm. Seidel & Naumann in Dresden feierte die Herstellung ihrer 760.000. Nähmaschine. Weiteren 66 Steucrrestanten in Burgstädt ist der Besuch von Wirthschaften untersagt worden. In Summa weist also Burgstädt 80 Personen, darunter eine Anzahl Frauen auf, die durch Polizeiverbot von dem Verkehr in öffentlichen Lokalen ausgeschlossen sind, nur weil sie in einer so jammervollen Lage sich befinden, daß sie ihre Steuern nicht entrichten können. Mittelst eines Dienstrevolvers hat sich ein Sergeant Namens Nichter von dem in Zwickau garnifonirenden InfanterieRegmt. Nr. 133 erschossen. Furcht vor, einer, längeren Arreststrafe, die er wegen schlechter Führung zu erwarten hatte, hat ihn in den Tod getrieben. Nachdem neulich der Appreteur Bettermann zu Limbach in die Wohnirng seinerGeliebten eingedrungen, gab er auf deren Bruder zwei Schüsse ab. welche jedoch nicht-trafen; mit einem dritten Schüsse verletzte er den Nadelmacher Bachmann lebensgefährlich. Der Attentäter 'ist entflohen. Auf einem . Steinkohlenwerk bei Oelsnitz i. B. wurde der 26jährige. Fördermann Karl Glinzel . beim Auswechseln, von Streckenzimmerung durch ' hereinbrechendes Gestein an der .Wirbelsäule derartig? verletzt, daß er noch am sei bigen Tage im Otto-Hospital. verstarb. Niedergebrannt ist in Seiffen die Lolzschneiderei und -Dreherei von LouiS Hübsch und,.in Niederbobritzsch daö Anton Nichter'fche Kanzleilehnaut. Königreich Württemberg. Die Vorbereitungen für die Rensvation der altehrwürdigen Stiftskirche in Stuttgart sind nun in vollem Gange. Bereits ist das Etagengerüst mit 11 Etagen und einer Gesammthöhe von 60 Metern fertiggestellt, damit im zeitigen Frühjahr sofort ' mit dem Bau begonnen werden kann. Im Vorort Gablenberg starb Johann Gottlieb Bertsch, einer - der ältesten Leute der Gemeinde, im Alter von 94 Jahren. Neben seinem Beruf als Weingärtner bekleidete er das Amt des OrtsvorsteherZ 22 Jahre lang (von 1848 bis 1870) und trat dann altershalber zurück. Bis vor wenigen Iahren konnte er noch seinem Berufe obliegen. Aufsehen erregt in Ulm daö plötzliche Verschwinden des Versicherungsagenten Martin Neuburger, gegen den das Konkursverfabttn tlnnt leitet worden ist. Wie sich jetzt herl ausstellt, hat Wechselreitereien .in'
grotz'em Umfange betrieben, 'sich auch Fälschungen des Wechselbetrage- m verschiedenen Fallen zu Schulden kommc?.1(?fe D".l"an2 N s der sieckbrieflich verfolgt wird, wahrend sein bisheriger Buchhalter verhaftet wurde, soll 200 000 Mark betragen, Die Cemcntfabnk von Wolf-& Co. rn Allmendingen, deren Inhaber mit N. :n Geschäftsverbindung stand ist bereits gerichtlich geschlossen worden. Es
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' . . Sch. von Oberschönthal seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. Auf dem Gestütshof Marbch a. L. brannten die zwischen der Straße und der Bahnlinie gelegenen Scheuern und Stallungen gänzlich nieder. Da später ein weiteres Stallgebäude ganz oben im Hofe anfing zu brennen, i & man ' aus ' Brandstiktuna. - : " ' Jz . - , ' 1 " i r)-f:.. ri-C V. I-, , aiiuai imu ii .
t ,r fü;T i i uno einer yaiven cmion 'carr i t ver ferner das berauschende Prinzip. Das ist vZQtÜfn?n ?"n Spritfpeculant Meisser aus Hamburg ein Fehler. Es gibt aber eine andere flüssigVor ewigen Tagen hat GutsbesiKer ,,..ri,,. 9 . L.sj.. s
Hxcilcn verannle uno populäre ngei- juwuyumi aeuuu uy Wirth Christian Fezer an einem noscirte. Vater und Freunde gaben Schlaganfall. Nur der zufällig Herr- ihm das Leichengeleite. Kürzlich nun schenken Windstille ist es zu danken, '. kehrte zu Aller Erstaunen der Todtgedaß das in derStallung der Cellulose- 'glaubte, der im Auslande gewesen fabrik Simonius zu Wangen i. A. war, zurück. In Leimbach wurde ausgebrochene Feuer auf den Stall be- - bei einer Rauferei Rudolf Eichenderschränkt werden konnte. Bei heftige- W von dem Fabrikarbeiter Eduard rem Winde wäre die ganze Stadt in iNarti von Jngenbohl auf offener Gefahr gewesen. 6 werthvolle Pferde Straße durch Messerstiche lebensgeder genannten Fabrik kamen in den . fährlich verwundet. Der Thäter konnte
Flammen um. Gro ßherzogthum Baden. Der Großherzog bat die Genebmigung zur Restaurirung des Mannheimer Schlosses ertheilt. Die Kosten . rw M l sind auf 797.000 Mk. veranschlagt. In Bühl und im Bühlerthal mußten die Schulen wegen Grippe und Diphtherie schlössen werden. Redac teur Julius Mayer vom Mannheimer Qfalzgau-Echo, welcher letzthin wegen sZeleidigung des Landesfürsten zu vier conaien esangnig veruriqeiii worden war, ist nach der Heidelberger Jrnklinik gebracht worden. Der älteste Bürger von Konstanz, Schreinermeister Nep. Klemm, ist im beinahe vollendeten 99. Lebensjahre gestorben, Bis kurz vor seinem infolge eines Schlaganfalles eingetretenen Tode er. ; freute er sich einer geradezu staunens'werthen körperlichen Rüstigkeit. Er ' e.i. ". x macoie xagiicg vazlergange uno nani allabendlich im Wirthshaus sein Schoppchen Wem. Neulich Abends . v . r v m ri.irc:i. wurde auf den Backstemfabnkanten Jgnazius Baumann aus dem Hinterhalt mit Schrot geschossen und derselbe nicht unbedeutend verwundet. Der Siadtrath von Offenburg hat neuerdings mit der StraßburgerStra r r wr. ri ßenbahngesellschast wegen Erbauung l ri-c.-.t. v i x.m:rtiniu X'U' stätt verhandelt. Die Straßburger Straßenbahn hat als Bedingung e:nen Zuschuß zu den Baukosten in Höhe von 200.000 Mk. gestellt. Da-' bei wird angenommen, daß sich die Baukosten für die ganze Strecke (etwa 20 Kilometer) auf 800,000 Mk. belaufen. Großherzogthum Hessen Die oberste Medicinalbehörde in' Darmstadt hat aus Anlaß des starken Auftretens der Influenza in allen Theilen des Landes eine genaue ftotiV stische Aufnahme über den Verlauf je-' des einzelnen Falles der Krankheit durch die Aerzte angeordnet. In der Stube des Regimentsschuhmachers in der Neumünsterkaserne zu Mainz brach Feuer aus. Drei Kinder hatten bort in Abwesenheit Erwachsener mit dem Feuerzeug gespielt. Eines der Kinder kam in den Flammen um. Ein 'Drehergeselle aus Kaste! hat im Mamz einen Mordversuch auf seme Geliebte verübt, die ihm den Laufpaß gegeben hatte. Das Mädchen ist durch zwei Schüsse schwer verletzt. Der Thäter sprang in den Rhein, schwamm eine große Strecke und entkam den . Verfolgern, hat sich aber schließlich der Polizei gestellt. Die Leiche des vor -mehreren Wochen verschwundenen Ehemikers der Groß Gerauer Zuckerfabrik Dr. Zülzer ist im Rhein bei GernZheim gelandet worden. Im Bahnhof Osthofen der Hessischen Ludwigsbahn wurde der Kassenschrank' gestohlen, in's Feld fahren, erbrochen und eines gwßen Theiles seines Inhalts beraubt. Die Diebe "waren mit der. Oerilichkcit fc5r vertraut, einer soll fanar in der llnifnrrn lArrfrnt walterö, die er vorgefunden hatte, die Verladung des SchrankeS geleitet hat. rvj r r m tn ocn. an azwn numpenyeun in, i " V. vl. ns: rjfcrt retr.t maareno oie wiener cuall ivli isnirnn dung der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen nach Frankfurt berufen war, em großer Diebstahl mit Falschschlüsseln ausgeführt worden. Eine Kassette wurde erbrochen und 14.000 ! Mk. herausgenommen und ein Koffer mit Schmuck gestohlen Von dem oder den Thätern fehlt jede tz?pur. Thüringen. Infolge Differenzen mit demSladtrathscollegium reichte der OberbürgerMeister am Ende in Rudolstadt seine reis CT.. rrs . a rr. vntiuuua ciu. jgjaa tiniJlCXIUIN ge i nehmigte den Rücktritt. Der ehe- ' Yi1l (nfTt v. n " v 1 1 r o.! '"' nn4.t4. u vct iauiiafznazii) vnstali in Gera Emil Gier wurde wegen Unterschlagung im Amte vom Schwurgericht zu 7 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlu verurteilt. ! Gier hatte jahrelang Unterschlagungen zum Schaden der Stadt verübt und die Bücher gefälscht. Die Gesammt- . summe der Unterschlagungen belief sich auf rund 22.000 Mk. Der Geb. Justizrath OberlandesgerichtZ - Rath II fr, r-. ' scyarz in ena i geiwrven. Elsaß. Lothringen. In Niederbruck brannte ein HauS nieder. Trotz aller Mühe der Ortspolizei und der Gendarmerie waren zur Hilfeleistung nicht so viele Leute zusammenzubringen, um die Dorfspritze zu bedienen. nreie Städte. In Bremen soll ein Technikum errichtet werden. Die Hamburg-Ame-rikanische Packetfahrt - Actienaesellr j. rx t.-tr.ii:.i i n- -rr ocavjiuiigi, naaj rossnung ves Freihafens von Kopenhagen ihr. West. indisch mexikanische Linie .und' die New Orleans . LakttN auk 0Mba-
gcn auszudehnen, ähnlich 'wie 'kieseS von der Hamburg-Südamerikanischen Dampfer - Gesellschaft schon rctt Bcgug fluf die Brasilien - Fahrten beWotn zst. Der Bankier Louis Hausmann von Hamburg, der vor mehreren Monaten nach Veruntreu. ung von 50.000 Mk. entflohen war nd steckbrieflich verfolgt wurde, ist d3 Leiche aus der Elbe gezogen worh, iT,r miinnJl VX
V W V W L L11LULI111L L IliLi. Schweiz. Die ganze Kostensumme für den Anbau des Münsterthurms in Bern wird 570.000 Franken betragen. Es a v 4 C Cls wiiu ueuu luyuui, uuiu uusvau uc Thurmes uch'zurErn.uerung ta nseren neue vesMuimers zu ,,- ten. - Im letzten Frühjahr fand man . 1 rt , c n nr I imm n t tn t orrf-ta r V rrnr - - o :S l estgenommen werden und hat das Zerbrechen eingestanden. Ein merk würdiger Unglucksfall wird aus .Sib' .linaen bei Sckattkausen bericktet. Ein , Landwirth kam mit seinem Halstuch, . das er nach der auf dem Land üblichen i ' Weise um den Hals geschlungen hatte, dem Triebwerk einer FutterschneideMaschine zu nahe. Das Halstuch wurde erfaßt und der Mann buchstäblich erwürgt. Im Feierhüsle bei Schüpfheim starb wohl die Seniorin aller signalisirenden 'Frauenzimmer der Jura-Simplonbahn, Jungser Barbara Feier, im Alter von 79 Jabren. Den letzten Zug" konnte sie nicht mehr aufhalten. Jüngst verunglückte der 62jährige Mich. Ruft von Walchwyl (Zug), indem er zwischen St. xan und Schützenhaus in Folge eines Fehltritts in den Zugersee stürzte und ertrank. Die Stadt Schaffhausen, die seit der Pest noch nie eine .. . 1 . Epidemie erlebte, hat sämmtliche Elementarschulen einschließlich der vierten Klasse wegen Ueberhandnahme der ' .n. wlpyloerms ge'cywiien. . Oesterreich -Ungarn. Die jüngste Bühne Wi.i.is, das Rai-tnund-Theater, ist eröffnet worden. Der Gynäkologe Professor Schaut an hr JMtttt lTmhrnt?it trmrVi hrm w wwv w jt w. ?f,.;i d?? föfitd-nt n,,, l " ........ . g-. !nt0B Strenge bei den Prüfungen be' schuldigt, weshalb in seiner Klinik im Allgemeinen Krankenhaus derartig lärmende Demonstrationen gegen ihn inscenirt wurden, daß eine temporäre Sistirung der Vorlesungen eintrat. Der Kaiser hat für die Salinen in Galizien und in der Bukowina eine neue Regulirung der Arbeitslöhne verfügt, nach welcher eine 10prozentige Lohnerhöhung eintritt. Ober-Offi-cial Gustav Groß in Wien hat sich -er-schössen. In Pottendorf ist, eine Factorei der Pottendorfer VaumwollSpinnerei mit 1500 Spindeln und bedeutenden Vorräthen abgebrannt. Der Schaden wird auf eine halbe Million Gulden angegeben. Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen. Der Sekretär deS internationalen Wettrennvereins in -Krakau, SigiSmund Ritter von Meciszenski, ist von dort verschwunden, nachdem er die Summe von 15,000 Gulden defraudirt hat. Als der Vauergutsbesitzer Leopold ZLchbauer zu Harrau auf der Treppe ausglitt, entlud sich sein Jagdgewehr, so daß der Schrotschuß ihn tödtete. Frau Johanna Berger, eine alte Dienerin und nunmehrige Pensionärin der gräflichen Familie Aichelburg in Schiltern, feierte ihren hundertsten Geburtstag. Der pensionirte Rittmeister Emil Manschak starb, 100 Jahre alt, in Schönau. Die 30jährige Apothekersgattin Anqela Walaschek aus Wischau hat in Vrünn Selbstmordbegangen. Für die Feiertage. E..F. Sckmidt Brauch berübmteS Würzburger (Schwarze Katz. 8 Monate alt) am Samstag und die fol genve Woche vet allen unsern " ' Kunden. JndvlS. Brewing Co. Feierlasrulen. - Die Monon Bahn verkauft für die Feiertage EcursianöticketS nach allen Platzen an ihrer Bahn, einschließlich Chicago, sowie an der C. H. k D., B'g Four, . Vndalia, I. D. &. W., 0. & M., L. E. k2t. L.und Wabash Bahn. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt ein und ein Drittel dcö Preise einer fahrt. Ticketö giltig vom 23. Dezember '93, bis 1. Januar incl.; für die Rückfahrt biö 2. Januar 1894. J. D. Baldwin. D. P. . W , m FamoseS Grlanger wäh rend der kommenden WeibnachtSwoche bei allen unsern Knnden. Jndpls. Brewing Co. P. Lieber Brewg. Co. COPYRIGHTS. CAFC l OBTAIN A PATENT f Tor m prompt nswer ad in bonest oploion, write to MIINN Sc CO., wbo hare bad nearlr titlj reu xpertenoe In the patent bustness. Commnittcao tlona atrtctly ooofldenUal. A 11 andbeokot Information eoncernin Patents aod bow to ob taln tbm aent fre. Also a eataloeue of mech&nleal and adentlflo booka aent free. Patenta taken tbronga Mann k Co. reeeir rpeeul notloeln the iSclentlne Amerirnn, and thaa ar bronsht wldely bef ore tbe publlc wlthoat eoct to tbe taTentor. Thla splendid naper. larin ißgLSS&l ! tb mr. fiingl SMW
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