Indiana Tribüne, Volume 17, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1893 — Page 4
Kunst - Emporium! Telephon 600.
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Tlnna. Wagner's Prozeß. Gestrige ; "e.chmittagSsitzung. Beginn der Argument-
t i on. Um nach 2 Uhr Nachmittags wurde zur Ordnung gerufen und Anwalt Duncan begann seine Rede an die Sechworenen. Er sprach der Hauptsache nach folgendes : Mit der Erlaubniß deS SerichtShofeS und der Erlaubniß der Herren Geschworenen wird eS nun meine Pflicht als erster auf Seiten des Staates dieen Fall vor Ihnen zu argumentiren. ES ist keine angenehme Pflicht, irgend Jemanden wegen eines Verbrechens zu verfolgen, weil wenn eine Vcrurtheilung erfolgt, diese Pein und Leid für die angeklagte Person bedeutet. 63 ist auch bei Ihnen keine angenehme Pflicht, über Schuld oder Unschuld dieser Angeklagten zu entscheiden, die vor Ihnen angeklagt steht, Clara KösterS durch Vergiftung ermordet zu haben. Ich habe am Anfange diefeS Prozesses konstatirt, daß die Schuld der Ange klagten über allen vernünftigen Zwei sei erhaben bewiesen werden muß, und ich wiederhole daS auch hier." Hier las der Redner eine Definition deS vernünftigen Zweifels in Kriminalprozessen auS einem (SesetzeSkommentare vor. ES ist ferner von mir gesagt worden", fuhr er fort, daß der Staat sich auf Indizienbeweise und Indizien stützt. ES ist Ihre Aufgabe, zu ent scheiden, ob diese Indizien schwerwie gend genug sind, um eine Vcrurthei lung zu rechtfertigen." Dann laS der Redner wieder eine Reihe von Gesetzes auSlegungen vor, die dak Wesen deS Indizienbeweises erklärten und erklärte, daß er die Indizien sowohl einzeln als auch als Ganzes betrachten und kommentiren werde. Fortfahrend, sagte Duncan: Wie Sie ebenfalls bereits gehört haben, ist eS unsere Ansicht, daß die Angeklagte die Sattin deS ChaS. KösterS werden wollte und daß ihr bei der Erreichung ihreS Zieles drei Menschenleben im Wege standen. Haben wir daS bewie sen, meine Herren, so ist der Beweis der Schuld für die Angeklagte erbracht." Dann ging der Redner zu einer Schilderung der Aussagen und Hand lungen der Angeklagten über, wie sie in dem Zeugenverhör zu Tage gekommen waren. Die Angeklagte habe den Ge danken an eine Heirath deS ChaS. Kö sterS schon vor dem Tode der Frau Mary KösterS im Kopfe gehegt, da sie entweder heirathen oder nach Deutsch land zurückgehen wolle. Eine Weile nach dem Tode der Frau KösterS babe Frau Ohleyer ihr gesagt, Anna se gut gegen die Kinder, dann kannst du eineS TageS selber einmal dort HauSHerrin werden". Dazu lächelte Anna Wagner. Da war auch kein soziales Hinderniß zwischen ihr und ChaS. Kö sterS, da beide von Deutschland stammten, denselben Glauben hatten und zur selben Kirche gehörten. Vor dem Tode der Frau KösterS habe A. Wagner zwar ihre Arbeit mi vollkommene? Gewissenhaftigkeit ver richtet, aber keine besondere Zuneigung zu den Kinde? bekundet und ihnen keine Kleider gekaust, obwohl sie ihnen allerdings einige Geschenke machte Damals habe sie auch sich nicht um die Kleider und die Bequemlichkeiten deS Hausherrn bekümmert. DaS ward aber anders, alS Mary KösterS gestor ben war, da erwicS sie ihm mehr Auf merksamkeiten alS ihm je seine eigene Frau entgegengebracht hatte. ES sei unzweifelhaft, daß die Ange klagte wußte, daß ChaS. KösterS nich ohne allen Besitz war, daß er in meh rere Bauvereine einzahlte und im nächsten Frühjahr ein HauS bauen wollte. Die Angeklagte war nicht verwandt mit ihm, um daS Maß von Aufmerksamkeit, daS sie dem CharleS KösterS zeigte, zu erklären, ohne ihre Absicht, KösterS zu heirathen. ES sei Thatsache, daß sie Geschenke über Se schenke für die Kinder kaufte, sie, die keine andere Einnahmequelle hatte alö ihren Wochenlohn. ES sei weiter un bestritten, daß sie selbst ihre Unlust, zu nähen, besiegte und für die KösterS' schen Kinder nähte, blos weil sie sich bei KösterS alö eine wünschenSwer'th Partie, eine tüchtige Hausfrau hinzu stellen bestrebt war. ES werde von der Vertheidigung da rauf aufmerksam gemacht werden, daß ChaS. KösterS hitzig und geizig war, der selbst an den nothwendigsten Auö gaben sür die Küche abzuknappen bemüht war, und daß Anna Wagne deshalb-öfter bin Tage hindurch nichts zu essen erhielt. Aber er frage, warum sie denn geblieben sei, da sie doch hundert sür eine Stelle bekommen konnte für besseren Lohn und bei weniger Arbeit. Die Thatsache, daß sie bei vermehrter Arbeit nicht nur keine Lohnerhöhung annehmen wollte, sondern sogar nur $2 statt wie vorher 3, I Annahm, daß sie Lebensmittel ans
eigener Tasche bezahlte, sich einen Tappeö" schelten ließ, finde ihre Er-
lärung nur in dem Wunsche der Angeklagten, Frau KösterS zu werden. Dann ging der Redner über zur Erörterung der Annahme, daß der Erreichung dieses Zieles Hindernisse entgegenstanden, die alten Leute und die kleine Mamie und daß diese von der Angeklagten auö dem Wege geräumt wurden und schloß seine beredte Anprache mit der Aufforderung die Angeklagte schuldig zu sprechen, nachdem er kurz zuvor die Geschworenen davor gewarnt hatte sich nicht durch daS PahoS der redegewandten vertheidigenden Anwälte, die öfters an ihre Sympathie und ihr Gefühl appelliren würden, bestimmen zu lassen, sondern zu urtheilen nach dem Gesammteindruck deS Beweismaterials. Um ist Uhr war die Rede beendet und Duncan erklärte von jetzt ab Geschäftöhalber nicht mehr bei der Verhandlung anwesend sein zu können. HeutigeVormittagSsitzung. Anwalt BrownS Plaid oyer. Kurz nach 9 Uhr heute Morgen begam: Anwalt Brown seine Verthei digungSrede. Er ging zurück bis auf die Kindheit der Angeklagten, die sie fern in Deutsch land auf dem Lande verlebte und sagte, daß daS Leben der Angeklagten von ih rem 10 Jahre an durch glaubhafte, un interrefsirte Zeugen, klar rein und un befleckt vor der Jury liege, daß auch nicht ein einziger der Belastungszeugen irgend etwas Nachtheiliges über ihren Charakter ausgesagt habe, weil er eS nicht konnte, daß vollends die Ange klagte einen Leumund aufweifen könne, der durch seine Intaktheit und kleinheit den der meisten Belastungszeugen der OhleyerS und der KösterS bei weitem übertreffe. Kinderlieb wie sie sei, habe sie stets. nach dem übereinstimmenden Urtheil aller, die sie kennen und hier ausgesagt haben, nicht allein ihrer Schwester Kind, sondern auch die KösterS'schen Kinder freundlich, aufopfernd, gütig und liebevoll behandelt. DaS sei die Person, über die sie, die Jury, zu rich ten berufen sei. Doch eS sei von nicht geringer Wich tigkeit, gleich an der Schwelle zu ergründen, ob ein Verbrechen begangen worden, ob überhaupt eine Arsenikvergittung stattfand. Die Aerzte (Dr. Reyer und Storch) hätten in dem Falle deS Frank KösterS akute DiSen terie (Ruhr) als Todesursache ange geben, und Prof. Hurty, ein Fach mann von 10 mal mehr Wissen alS Dr. Cisenbeiß, habe bezeugt, daß die Waschung eineS Leichnams mit Arse nikhaltiger Flüssigkeit die ganze Un tersuchung zweifelhaft machen würde Dann ging der Redner in eine geradezu vernichtende Kritik der Kenntnisse deS Dr. Cisenbeiß im Allgemei nen und seine Analyse im Besondern über, die in dem Schlüsse gipfelte, daß Dr. Cisenbeiß nicht nur ein obskurer, zu solcher Arbeit gänzlich unfähiger Patron sei, sondern mit Vornrtheil an die Arbeit ging, indem er Dr. BarneS gegenüber sagte, die Angeklagte sei seiner Meinung nach, schuldig. Prof Hurty und Dr. BarneS feien uninte ressirt hierbei, während Dr. Eisenbeiß bei den Kommissären eine Rechnung von 5300 eingereicht habe für eine solche Pfuscharbeit. Dieser Mann habe gestanden, daß er kein Mikroskop und keine Wage habe daß er nich: die Beschaffenheit deS von ihm gebrauchten MikroSpopS kannte Dieser Mann trabte hinüber in Kin gan'S Schweineschlächterei und wog Arsenik, daS so empfindlich und so ver flüchtigend sei, in minutiösen Mengen von 7 Sran, daS ist 1J10Q0 eineS PfundeS, auf einer nach dem Zeugniß eines Sachverständigen gänzlich unzu reichenden, unzuverlässigen Waage DaS sei der Mann und sein Werk, um daS sich der ganze Prozeß drehe, ein Mann, dessen Unfähigkeit sich in diesem Falle in demselben Maße bewähr habe, wie in dem noch in Aller frisch in Erinnerung befindlichen Jennie Car Prozeß. Meine Herren," sagte Brown wenn die Frage deS vernünftigen Zweifels vor sie aufsteigt, werden Sie nicht schwere Zweifel zunächst an de Richtigkeit diese Theile deS BelastungSmaterialS hegen? Aber eS liegt mir ferne, dabei stehen zu bleiben. Selbst angenommen, die Leute wurden vergiftet, so ist noch lange nicht bewiesen, daß meine Klien tin die Mörderin war." Und nun ging Redner aus daö Betragen, die Worte und Handlungen der Angeklagten, wie sie sich auS dem Zeugenverhör und den Aussagen der Angeklagten selber ergaben, deS näheren ein, auf die phantastische Idee deS Staates, daß die Angeklagte Charles KösterS zu heirathen wünschte, während im Gegentheile auS den Zeugenauösagen hervorgehe, daß ChaS. KösterS verwandte, die OhleyerS, als die ersten, die Angeklagte für den ChaS. KösterS 'fangen" wollten.
Glücklich!
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die besten für Austern und sonstigen Gebrauch bekommen können Fragt Euren Grocer nach dieselben.
Er wieS darauf hin, wie einfack, natürlich und standhaft die Angeklagte als Zeugin ihre Aussagen gemacht habe, wie eS dem StaatSanwalt unmöglich war sie auch nur auf einem einzigen Widerspruch zu ertappen. Nachdem er schließlich noch die Unantastbarkeit deS Zeugnisses der Frau WitkowSki vertheidigte, unterzog er die die? anfechtenden Zeugen einer scharfen und eindrücklichen Kritik und schloß mit der Aufforderung seine Klientin bedingungSloS freizusprechen. Für die Feiertage C. MauS' Brauch berühmteS Kulmbacher morgen nnd die folgende Woche bei allen unferen Kunden. JndplS. Brewing Co. ,, m Board of Public Works. Heutige Sitzung. Der Board bewilligte nachfolgende Zahlnngen : Straßenverbesserungen $744.17. Brückenverbesserungen $128.30. Abzugskanalverbesserungen $56.14. Srundeigenthümer im East Straße Abzugökanal Bezirk beklagten sich en masse über ihre Besteuerung. Der Board vergab vor einiger Zeit einen Kontrakt für die Verbesserung einer Gasse zwischen 7. und VI. und Pennsylvania und Meridian Straße. Herr E. M. Johnson berichtete dem Board, daß der Kontrakt für 18 Fuß Breite vergeben wurde, während die Gasse nur 15 Fuß breit ist. Der Board wird die Sache untersuchen. Geo. W. Snider petitionirte um Svacuirung eineS Streifens von 5. Str. östlich von Illinois Str. Die Straße wurde nie benützt und Herr Snider erklärt sich bereit, eine angemessene Summe in die Stadtkasse zu bezahlen. Der Straßencommissärwurde angewiesen zu sparen und eine Anzahl Arbeiter zu entlassen. CS .besinden sich jetzt im StraßenverbesserungSfond $23,319.60 und diese müssen bis zum 1. Sept. 1894 reichen. Der Board wird heute Nachmittag den Viaduct besuchen, um festzustellen, ob eS thunlich wäre, ein Gesuch der C. H. & v. Eisenbahngesellschaft zu bewilligen, welche gerne ein zweistöckiges Frachtdepot errichten möchte mit einer Ausfahrt vom zweiten Stock auf den Biaduct. Der Board unterzeichnete die Auflagelisten für die Backsteinpflasterung der Maryland Str. mit $22.624.32 und für Gradirung und Chaussirung der Eicelsior Ave. mit $3750.33. -. An Alle die es angeht. Ich verkaufe ohne Rücksicht auf Preise. Ich habe da Reste und angebrochene Kisten in Herren, Knaben sowie Damen, Fräulein und Kinderschuhen. Desgleichen eine große Parthie Rubberö und Wasserstiefel. Kommt und seht die BargainS ; ich meine waS ich sage. (S. P. M a r 0 t t, Ao. 16 Nord Pennsylvania Str. Verfehlt nicht, Marcy'S Juwelen zu sehen. Fremden, welche unsere Stadt besuchen, sei der Laden Marcy'S empsohlen, sofern sie seine Juwelen, Uhren und Diamanten sehen wollen. 38 West Washington Str. im Grissith Block. C7 Katie Burnö, eine in Polizeikreisen wohlbekannte Prostitnirte, gab einen falschen halben Dollar an eine Frau Miller auS, die ein LogirHauS hält und wurde heute verhaftet. Der gefälschte halbe Dollar scheint auS derselben Quelle zu kommen, auS der diejenigen stammen, durch welche gestern verschiedene SeschästSleute beschwindelt wurden. Marcy ist der erste in der Reihe. Uhren werden fein reparirt durch Fachleute bei Marcy, 38 West Washington Str. Die BuilderS Srchange" hat jetzt in dem alten Bibliothekgebaude ihr Quartier. Die Räume sind geräumig und dem Zweck entsprechend. Sie find alle frisch tapezirt und daö Holzwerk ist geschmackvoll angestrichen. Neben dem geräumigen Arbeitszimmer befindet sich ein nettes Schreibzimmer und ein feuerfestes Selaß, in dem werthvolle Papiere aufbewahrt werden können. Verschiedene Kontraktoren haben die anstoßenden Zimmer für ihre Officen gemiethet, wie die Herren Koß k Fritz, Herr Bender, die AdamS Brick Paviyg Co. etc. Die eigentliche ' Eröffnung findet ober erst am Neuj jahrStage statt.
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französische Ausiernzucht ist die portugiesische Auster, deren Cultur sich sehr verbreitet. Im Jahre 1L83 brachte dieselbe 813.000 FrcS. ein und im Jahre 1892 war der Ertrag 1 a.a cnrv.rr:-.. ev VVlVtttf MVW. M. .4' JC itUWit J V. Dem holländischen Reichsmuseum in Amsterdam ist von den drei Töchtern des Grafen B. j von Limburg - Stimm ein merkwür diges Bild zur Benutzung überlassen worden. Dasselbe, von.N. de Keyzer gemalt, stellt König Wilhelm den Zweiten vor, wie er einige Tage vor seinem Tode seinem Kammerdiener den Auftrag gibt, aus seinem Secretär das für die Ablöhnung der Arbeiter des Königs im Haag nöthige Geld zu nehmen, damit letztere nicht auf die Regulirung ' seiner Nachlassenschast zu warten brauchen". Die Fi guren auf dem Gemälde sind lebenZgroß. Es wurde seinerzeit auf Anlaß des genannten Grafen verfertigt.' ' ' Ungenügend. Alma: .Schreibt Dir denn Des Bräutigam auch regelmäßig? Agathe : .Nein, manchmal krieg ich den Tag übe? nur einen Brief Weitgehende Besorgnis .Weiberl, wa hast denn Du sll, ein Anliegen, vaß Du gar so ditterli' jammerst vor dem Bildstöcke!? .I' bet' g'rao, daß mei Alte? i Zuchtbau nit so schleckig wird, daß ihm mei' Kochen nimmer schmeckt, vtan er raus kommt.-
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