Indiana Tribüne, Volume 17, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1893 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint -Täglich und onnt&Q&.
Tie tSzliche .Tribute" kostet durch den Träger NEentI per Woche, die SonntagSTrtbün?" ö Cent? per Woche. Beide zusammen ISEent oder SS Cent perMonat. Per Post zugeschickt in Vor aSde,ahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Znd.,22 Dezember '93. Studentenleben von Jale". ' So sauertöpfig der Amerikaner 6tä) in reiferen Jahren werden mag, man kann sicherlich nicht sagen, daß die amerikanische Jugend sich nicht tüchtig austobe, und daß sie für ihre eigenen Personen den Lebensfreuden feindlich gesinnt sei. Freilich kommt das zum Theil wiederum nach eigener Manier zum Ausdruck, und nicht immer auf die geschmackvollste Art. Die besondere örtliche Schattirung mit in Betracht gezogen, kann man auch nicht beHäupten, daß sich das wirkliche amerikanische Studentenleben, von welchem ja in der letzten Zeit wieder so vielfach in den Neuigkeitsspalten unserer Zeitungen die Rede wär,' von den euro päischen mehr unterscheide, als die jüngere Kultur unseres Landes mit sich bringt. Hier wie dort gährt der Most der tollen Jugend, nur hier noch herber. Einige Streiflichter vom Studententreiben am tyak College" in New Haven, Gönn, eine der wenigen wirklichen Universitäten Amerikas, die mit Abschluß unseres Jahrhunderts bereits ihr 200jähriges Jubiläum begehen kann, und nebenbei in der Förderung des körperlich?nSports so Erstaunliches zu Stande bringt, dürften auch deutsche Leserkreise interessiren. Man kann wohl ohne Uebertreibung behaupten, daß die etwa 2000 Studenten von Iale mehr Bier, als Wasser trinken. Bier ist das erklärte Ge- , tränk von Aale ebenso, wie Blau seine erklärte Reichsfarbe, und auch seine Professoren machen kaum ein Geheimniß aus ihrer Vorliebe für den teutornschen Gambrinussast. Einige verbissene Jugendprinzipienreiter, welche eine Ausnahme von dieser Regel machen, thun nichts zur Sache, sie sind hier wenigstens nicht tonangebend. Wenn die temperenzlerischen Herren Eltern wüßten, was hier vielfach von ihren Herren Söhnen im Biervertilgen geleistet wird, so würden wohl manchem der Letzteren die Apanagen beschnitten. Dabei bestehen strenge Kasten-Un-terschiede in den Studentenkneipen, und die entsprechenden amerikanischen Segriffe für .Frösche". Füchse" und Burschen" werden stramm aufrecht erhalten. Wehe dem Underclaßman", der sich in jene behagliche weiße Schenke wagt, welche als Temple Bar" bekannt ist! Dagegen kann er sich's in dem gewöhnlichen Schankzimrner der Träger'schen Restauration gemütblich machen, doch abermals wehe ihm, wenn er vorwitzig genug ist, sogleich in den oberen Stock hinaufzusteigen! Günstigstenfalls kann er sich dort in eine Ecke drücken, ein gravitätisches Gesicht schneiden, sein keimendes Schnurrbärtchen etwas korpsmäßig drehen und flehentlich bitten, daß sein wirklicher Charakter nicht anerkannt werde. Uebrigens steht eine ganze Anzahl Plätze dem Grünling offen; er kann, bei Prokasky und im Mono-pole-' verkehren, ja sogar das Heublein'sche Cafe läßt ihn verstohlen ein, wenn er sich sehr artig aufführt. An den ersten Abenden jedes Kollegjahres wird der Prokasky'sche Platz den Füchsen feierlich übergeben (was man eben in diesem Reich der Alma A!ater feierlich nennt.) Dann sammelt sich das wilde Heer in großen Schaaren hier an, und das Fuchs-' prellen wird schwungvoll betrieben. Die Neulinge müssen Stegreif-Reden halten, Lieder singen, den Schlangentanz ausführen u. s. w., und obgleich sie tüchtig chikanirt werden, ist ihr Publikum nicht sehr kritiksüchtig hinsichtlich der Leistungen: immerhin wird jedem buchstäblich der Kopf ge-' wascyen, namllch mit B:er. Natürlich wird auch das innerliche Bier-Bad - ichts weniger als vernachlässigt. K In der Temple- Bar" trinken die Senioren würdevoll und gemächlich ihr lle. ,. Hier brüten auch die literarischen Großen bei ihren Liebesmahlen gar manche ihrer Musenkinder und jonstigen Geistesproducte aus und träumen von ihrer künftigen welterschütternden Berühmtheit. Bereits ist diese arkadische Kneipe in einem besonderen launigen Versebuch, mit Parodien von Klassikern, unsterblich gemacht. Heublein's. Kneipe ist besonders das athletische Hauptquartier und mit alten und neuen Muskelhelden-Bildern überfüllt. Auch die ganze Unterhaltung dreht sich um Staatssragen athletischen Charakters. Bei Träger ist im Hintergrund des . 4 V 1 rf zweiten toawerles auaoenoiiH eine fröhliche Weintrinkerfchaar versam melt, und die Kellner haben beständig übergenug zu thun. Das Lokal ist eine vourommene eproouctton einer altdeutschen Weinstube mit buntbe malten Fenstern, zierlichen Sinnsprü chen und Frescobildern an den Wänden, und mit Humpen und Krügeln. Hier würde vermuthlich sogar dem iengen .ovenueiner mazt zu wenig gekneipt werden. Das Bierkneipen wird in-den der schiedenen Clubs erst recht schwuna voll betrieben, und wie toll es da oft noch um Mitternacht und langer hergeht, davon können -die Bewohner der Nachbarschaft manches Liedlein sin gen. Man darf übrigens mit Befrie-' digung konstatiren. daß die Trunksucht in Fale durchaus nicht als himmelschreiendes Uebel! existirt-trotz der' durchschwärmten Nächte und FrühMorgenstunden. Daß man freilich .hm " ...M.
und wieder um 3 Uhr VkorgenS nocheinem Trio schwankender Gestalten" begegnet, deren jeder sich auf einen gebrochenen Stock lehnt, darf nicht Wunder nehmen. Der Campus ist zu weit von allen Kneipen entfernt, als daß man auch daheim besonders bequem pokuliren könnte. Aber wenn man in der Abenddämmerung einen Studenten mit einer sehr großen, aber anscheinend sehr leichten und nicht nach ReiseVorbereitung aussehenden Kleiderschachte! aus einem der Schlafräume eilen und bald darauf mühsam mit derselben manchmal verdächtig klappernden Kleiderschachtel langsam zurückkehren sieht. so muß man erst gestern aus dem Ei geschlüpft sein, um nicht zu wissen, was los ist. Noch weiter bestätigt sich das, wenn man spät Abends beim zufälligen Vorübergehen mit knappe: Noth davor bewahrt bleibt, daß Einem aus irgend einem der oberen Fenster eine oder mehrere leere Flaschen an den Kopf fliegen. Außer dem Bacchus und Gambrinus wird auch der schaumentstiegenen Aphrodite sehr ausgiebig gehuldigt. Es sei hier nicht zu viel von diesem Kapitel gesagt. Nur auf die zum Theil verkehrssperrenden abendlichen Tändeleien der Chapelstraße (dem Hauptverkehrsweg von New Haven) sei hingewiesen. Dem Fremden oder Philister, der nicht in den Rinnstein gestoßen sein will, ist zu rathen, sich zwischen 7 und 10 Uhr Abends von der südlichen Seite der Chapelstraße fernzuhalten. New Haven bringt eine ganz besondere Gattung Grisetten hervor, die man sonst hierzulande, abgesehen von Cambridge, wenig findet. Die dramatischen und concertlichen Unterhaltungen von Iale sind ja geradezu berühmt geworden. An besonderen Studentenstreichcn der bekannten Sorte ist zwar niemals Mangel; aber manche alte Feger kla-
gen wehmüthig, daß es in ale doch nicht mehr ganz so wild hergeht, wie ehedem. Erfolgreiche Spionage. Wenn John Bull heute einen gewissen Franzmann Namens De Boulanger alias Wald beim Kragen nehmen konnte, dann wurde der gute Mann vor ein Krieasaericht gestellt werden und ihm eine keineswegs beneidenswerthe Zukunft blühen. Der genannte Franzmann hat nämlich unter falscher Flagge Dienste bei der britischen Armee m Indien genommen und, wenn nicht alle Anzeichen trügen, die sämmtlichen Pläne der höchst wichtigen Befestigungen von Aden, Kurrachi, Bombay und Rangoon dem französischen Kriegsministerium in die Hände gespielt. Vor mehreren Wochen erbat und erhielt De Voulanger alias Wald von seinen Vorgesetzten in Rangoon einen längeren Urlaub, allein er kehrte Nicht zurück. Eine Untersuchung wurde anaestellt, und diese ergab die überraschende Thatsache, daß der Monsieur in Bombay zwei Tickets zur Reife nach Paris gekauft hatte und mit ihm zugleich eine franzosische Madame aus Rangoon verschwunden war. Weitere Ermittelungen ließen keinen Zweifel, daß der Deserteur sich im Laufe seines mehrjährigen Dienstes in der britischen Armee der Spionaae mit ebenso großem Eifer wie Erfolg gewidmet hatte. Ob Madame in seme Plane dlngeweiht war, ist nicht ermlttelt, allein es läßt sich kaum annehmen, daß De Voulanger ihr dieselben anvertraut und dadurch das Gelingen derselben sozusagen auf die Zunge einer schwatzhasten Französin basirt hat. Wahrscheinlich hatte er das Dämchen nur als angenehme Begleiterin auf die lange Reise nach Paris mitgenommen. Das saubere Pärchen befand sich unzweifelhaft aber längst in Sicherheit, ehe man in Rangoon. Verdacht geschöpft hatte. Diese nichts weniger als erfreuliche Entdeckung versetzte naturgemäß die britischen Behörden in Bombay wie in Rangoon in die höchste Aufregung und hatte den Austausch einer Unmasse von Kabeldepeschen zwischen den Behörden in Indien und dem Ministerium in London zur Folge, aber die Stallthüre wurde erst geschlossen, nachdem das Pferd gestohlen war. Der Mann, welcher sich in den Besitz von den Plänen der Fortificationen der vorgenannten vier Häfen zu setzen verstanden, entstammt einer angesehenen Familie Namens De Voulanger. Er ergriff die militärische Laufbahn und nachdem er eine vorzügliche Ausbildung genossen, trat er in die Armer. Kaum dem Jünglingsalter entwachsen, wurde er nach Pondicherry gesandt, woselbst er wegen eines Mädchens in einen Streit verwickelt wurde, der seine Transferirung nach Algiers zur Folge hatte. Die Strapazen, welche er dort ertragen mußte, sagten dem angehenden Abenteurer jedoch nicht zu und er kehrte nach Indien zurück. Es gelang ihm unter dem Namen Wald er gab sich für einen Deutschen aus , in einem Handelshause zu Bombay eine Stellung als Correspondent zu erhalten, und dort wurde er mit mehreren britischen Offizieren bekannt. Diese veranlaßten ihn, Dienste in der Armee zu nehmen, indem sie ihm bei seiner Bildung eine glänzende Laufbahn in Aussicht stellten. Der angebliche Wald folgte dem Rathe seiner Freunde und wurde vor sechs Jahren als Kanonier nach Aden gesandt. Dort gab er sich seinen Dienstobliegenheiten mit Eifer hin und es siel durchaus nicht auf. daß er sich in seinen Mußestunden mit Zeichnen u. s. w. beschäftigte. Von Aden wurde der tüchtige Kanonier nach Kurrachi,' vann nacy omvay und schließlich nach Monkey Point. Rangoon, versetzt. ueoerau zeiconeie er tcd durcb erem plarisches Betragen und durch eifriges V cwi;- . j. ?iuuiuni vzx 'ariiuene und Genie Wissenschaften aus. In Kurrachi wurde er zum Stäbe commandirt und zum Chief.Crk" ernannt, als welcher er unbeschränkte Geleaenbeit hielt, sich die genauelten Änformatio
nen- uver aue Forttstcanonen'zu verschaffen. Bei seinen Kameraden und', Vorgesetzten stand der angebliche Wdd' als biederer Deutscher und vorzügli-z cher Soldat im höchsten Ansehen, auch imponirte er ihnen nicht blos durch seine Kenntnisse als Artillerist und
Ingenieur, sondern durch seine Fertig-, keit im Gebrauche der englischen, französischen, italienischen wie deutschen Sprache und verschiedener hindostanischer und burmesischer Dialekte. Niemand ließ sich träumen, daß das Mu ster von einem Soldaten, dessen Acquisition allgemein als ein vorzüglicher Griff angesehen wurde, nicht Wald,sondern De Voulanger hieß und daß er nichts weiter als ein geriebener französischer Spion war, bis der Vursche mit den gestohlenen Plänen Paris in Sicherheit erreicht hatte. VomJnlande. Ein weißer Hirsch wurde dieser Tage bei Foxburg. Forest County, Pa.. erlegt. In Great Falls. Mon., ist das Quecksilber einmal innerhalb fünf Minuten um 25 Grad gefallen. Senator Shermans Grundeigenthum in Washington ist auf der diesjährigen Steuerliste mit $400,000 taxirt. In der Hauptstadt zahlt er als Einzelperson wohl die meisten Steuern. Der Vundesmarschall W. Robinson soll, während er bei Sulltvan Hollow, in Smith County, Miss., auf den Verfolgung von heimlichen Branntweinbrennern begriffen war, von einigen der letzteren aus einem Hinterhalte her erschossen und dann an der Landstraße verscharrt worden sein. Das Geheimniß über die zwei menschlichen Gerippe, welche neulich bei Centralia, Jll., in einem Teich gefunden wurden, ist noch nicht aufgeklart. Die Coroners - Jury, welche die Sache untersuchte, kam zu kemem Beschluß. Es wird jetzt rn Salem eine neue Jury gebildet werden. In schrecklicher Weise verunglückte dieser Tage Wm. Dempsey von New Florence, Mo. Er fiel von einem Gerüst herab auf eine aufrechtstehende, spitz zulaufende Planke. Die Spitze drang am Unterlelbe em und schob sich bis m den Magen. Bauch und Magen mußten geöffnet wcrden, um das Brett entfernen zu können. Man hofft, den schwer Verletzten zu retten. Edlen Gemeinsinn beweisen die Bürger von Altamont, Jll. Kurzlich brannte die Stair sche Mo befabrik ab. Dem Eigenthümer fehlte es an Mitteln, die Fabrik wieder aufzubauen. Sofort thaten sich die wohl habendenBurger zusammen und brach ten $3000 auf, womit der Bau aus geführt werden kann. Die Arbeiter aber machten sich anheischig, 500 Tage arbeiten unentgeltlich am Bau zu ver richten. Trauerkleider wegen ihrer vor 20 Jahren verstorbenen Schwle germutter solle sie aus das Geheiß in res Mannes tragen, so klagte kürzlich in Brooklyn, N. Y., eine seit drei Mo raten verbeiratbete iunae blübende Frau dem Richter. Für den Behuf )ave ihr Gatte.em Musik- und Sprach ehrer, ihre schönsten Kleider bereits eic,enmächtig schwarz färben lassen. Eine Vorladung des merkwürdig pletatvol len Kauzes war die Folge der Klage. Der Ungar Henry G. Gi vens wurde bei Nubo in dem kentuckn 'schen County Foster gelyncht, weil ihm die Vergiftung von Vieh und die Absicht, den Schulbrunnen zu vergif ten. zur Last gelegt wurde; auf diese Beschuldigung erhielt er von mehreren Bürgern die Weisung, unverzüglich den Ort zu verlassen, setzte sich aber mit dem Revolver zur Wehre. Am folgenden Morgen wurde seine Leiche an einem Baum aebunden und von Büchsenkugeln durchbohrt vorgefun den. Von den drei ViertelMillionen Einwohnern des Staates Connecticut sind aeaenwarti 1500 bis 2000 an der Grippe erkrankt, wovon allein vierhundert bis funfhun dert auf Norwich, dreihundert auf Meriden und zweihundertundfünfzig auf New London entfallen. Die Krankheit tritt in Norwich bei Wei tem heftiger und bösartiger auf. als an anderen Orten, und neigt zu einer Verbindung mit gewissen anderen Krankheiten, namentlich Lungen-Ent Zündung unt schwerem Kehlkopflei den. Ueber daö gefährliche Abenteuer eines elfjährigen Jungen in q?eoron, vt. V., chreibt man: Wäb rend der Knabe auf dem Felde arbeitete, packte ihn ein Adler mit dem Schnabel und suchte ihn in die Höh zu heben, was dem Thiere bei der Kör perschwere des Jungen indeß nicht ge . m m lang, urcy einen Zufall kam nn Laufe des Kampfes der Knabe auf den Adler zu liegen, wobei er den Raubvogel am Halse festhielt. Der auf das Hilferufen des Jungen herbeieilende ältere Bruder desselben machte sodann dem Adler den Garaus. Das Thier man von emer Flugelspltze bis zur an deren sechs Fuß zwei Aoll. . Die Stadt Austin in Texas und deren Umgegend sind von arbeits losen, unbemittelten Leuten aeradezu überfluthet, welche die Fußganger auf oen nanen anbetteln. Mancke be dienen entschieden Unterstützungen, die meisten aber sind Bummler. Dutzende " . i r l , y. Tilgten quieiicyenoe Drehorgeln, Tarn bourins, Hörner und andere Lärm Instrumente mit sich und verüben einen Höllen-Spektakel. In den letziwi k ! r 4 " len xuocyen nno oie e Ktmt zu un derten von Californien hergekommen und haben sich über den ganzen Staat verbreitet. Sie haben bestimmte La gerplätze, wo sie sich sammeln und ihre 'Beute vertheilen. Viele dieser Lagerstätten sind mit den besten Lebensmit teln versehen, welche die Leute zusammenaebettelt haben. i Will. Edson, ein reiche?
Fabrikant in Fond du Lac in Wisconsin, ist vor., einigen Tagen gestorjben. Er war ein eigenthümlicher Mann; er Pflegte in seinem eigenen
Sarg zu schlafen. In dem Maschlnenraum der Fabrik hatte er sich seit zwanzig Jahren sein Heim geschaffen. Er hatte emen kleinen Raum als Schlafzimmer für sich eingerichtet und dasselbe mit etlichen Möbeln versehen. an Stelle des Bettes jedoch befand sich ein Sarg, der auf zwei Bocken stand. Der Boden des Sarges war mit Wollenstoffen ausgefüttert, und darin hatte er sich ein weiches und bequemes Bett zurecht gemacht. Alle Abende in den letzten zwanzig Jahren kletterte er in seinen Sarg und schlief darin bis zum nächsten Morgen. Dieser Tage plünderten Einbrecher den Kausladen von Edward Brothers sowie andere Läden in Roachdale in Jndiana und machten sich mit ihrer Beute aus dem Staube. Eine Anzahl Burger zog, mit Mistga beln. Schießwaffen und Knütteln bewaffnet, zu ihrer Verfolgung aus und betraf nach einem Marsche von mehr als dreißig Meilen die Kerle in einem vier Meilen westlich von Jndianapolis belegenen Walde. Die Räuber bezeigten anfanglich Lust zur Gegenwehr, ergaben sich aber schließlich doch der überwältigenden Uebermacht. In ihrem Besitze wurden eine' Menge gestohlener Sachen sowie äußerst fern gearbeitete Einbrecher-Werkzeuge gefunden. Die Gefangenen nannten sich William Woods und William Mur ray und behaupteten, soeben erst aus New yozl eingetroffen zu sein. Sie wurden in das Gefängniß in Roach Kaun2uk!t. ,. . Deutsche LocalNaiyria,ken. Provinz Brandenburg. Der bekannte Volkslieder Componist Hermann Brandt. 64 Jahre, und der frühere Dirigent des Domchors, Rudolf von Hertzberg, 75 Jahre alt. sind in Berlin gestorben. Der Venuß von Austern, die sie in emer Weinhandlung gegessen, hat der Frau Netter und ihrer Cousine Frau Levin söhn, dortselbst, den Tod gebracht. Der gerichtliche Taxator Karl Dietze hat sich in der in der Michaelhrchstraße, Berlin, belegenen Wohnung sei" nes Sohnes erhangt. Im Kapleller wurde der Kammergerichts - Referen dar Botho von Pusch im Kreise lustiger Zecher vom Schlage getroffen und war sofort eine Leiche. Der Bran denburgische Provinzialverband des Vaterländischen Frauenvereins gedenkt mit Unterstützung des Vereins zur Pflege im Felde verwundeter Krieger in Eberswalde ein Krankenhaus zur Ausbildung von Schwestern vom Ro then Kreuz zu errichten. Die auf 40 Krankenbetten projectirte Anstalt soll mit einem Kostenaufwande von 120,000 Mk. aus einem von der Stadt Eberswalde geschenkten, etwa 7 Morgen großen Terrain in der Nähe des Wasserfalls erbaut werden. Der Kaufmann Leopold Cohn von Woldenberg gab bei einer ihm drohenden Zwangsvollstreckung 400 gefälschte Wechsel dem Creditverein in Pfand. Er wurde dafür zu zwei Jahren Zuchthaus und 3000 Mk. Geldbuße verurtheilt. Die Besitzerin des Rittergutes Starpel, Frau Emilie von Vollard, geb. von Zschöck, ist im Alter von 90 Jahren aus dem Leben geschieden. Unter Betheiligung fast der ganzen Gemeinde und des Knegerverelns sei erre anwr und Lehrer Hering rn Kossar sein 50jähriges Amtsjubiläum. Provinz Ost-Preußen. In der alten Bernsteingrube bei Palmnicken geriethen Gase in Brand, eine Explosion war die Folge, mehrere Förderwagen wurden umgeworfen, ein Bergarbeiter getodtet und zwei andere verwundet. Der Kaufmann Patschkowski in Tilsit beschnitt sich vor ein paar Wochen die Hühneraugen; bald darauf spürte er jedoch Schmerzen, der Brand trat hinzu, so daß eine Opera tion des Beines vorgenommen werden mußte. Ein paar Tage nach der Ope ration starb der in den besten Jahren stehende kräftige Mann. Provinz We st Preußen. Mit der Niederlegung der Wälle an der Bastion Elisabeths in Danzig ist begonnen - worden. . Die Vermu thun, van die seit 14 Tagen von Marienburg verschwundene Schwester des Restaurateurs Kruger ihren Tod in den Wellen gesucht habe, hat sich Itx der bestätigt. In der Nähe von Scha bewalde würde die, Leiche an's Land getrieben. Der Stadtälteste und Stadtverordneten - Vorsteher Otto Martens in Tuchel ist infolge eines Herzschlages im Alter von 59 Jahren plötzlich gestorben. Seine weitbekannte Firma konnte vor drei Jahren ihr hundertjähriges Bestehen, feiern. . ' Provinz Pommern. Nach zweitägiger Verhandlung wurde vom Schwurgericht zu Stettin ein Mordbrenner, der Arbeiter To maczak,. zu lebenslänglicher Zucht yaus irase verurlyem. . .vatte m der Absicht, seine Familie umzubrin gen. ein von fünfÄrbeiterfamilien't'e wohntes, zum Gute .Groß-Sch'önfeld bei- Fiddichow gehöriges. Gebäude in Brand gesteckt. Frau Tomäczak mit ihrem Kinde konwe sich-jedoch retten. dagegen .kamen vier - andere- Bewohner des Hauses in -den Flammen um. ein rt- - l' ' " " jt. . . ?e, emer A.rel0iago aus ver Grapitzer Feldmark bei Stolp wurde Rittmeister von Mitzlaff-Mickröw" schwer : verwundet. Ein ganzer Schrotschuß traf ihn : ..v. n.r: ii . v m in wviic uttv cnui.' k iuic sijay rige unverheiratete PriväkiereElisa beth Flemming, welche' in-der Heilia geiststraße zu Stralsund wohnte 'und schon, .einmal, den Versuch t gemacht hatte, sich zu ertranken,. hat sich jetzt in ic-cm" ci -.; ' 1 ' 141 ituogixuncj crgangi. c -t : - Provinz Schleswig-Hol stein.,In der -Pulverfabrik Tinsdahl bei CIM tf P i. ' i . . ianicncc- ai:ne. zpw wn ttattae r. . v rv i . - . iuuüciw : eirleosgevauoe, M welchem das Pulver volirt wird, ist ibrt. 7 Qiy Arbeiter, wurde schwer
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verletzt, zwei trugen leichtere Verletzungen davon. In Flensburg ist eine Molensenkung verursacht durch den plötzlich eingetretenen äußerst niedrigen Wasserstand, nachdem das letzte starke Hochwasser das Bollwerk unterwaschen hatte. Die Senkung erstreckt .
sich aus etwa 120 Meter und betragt zur Hälfte bis 4 Meter Tiefe. Auch von der Straße sind 5 Meter gesunken. Der verursachte Schaden ist noch nicht zu übersehen, da eine weitere Senkung befürchtet wird. Das Haus des Kaufmannes Cordes in Elmshorn ist abgebrannt. Provinz Schlesien. Mit einer großen zweitägigen Feier im Saale des Concerthauses zu Breslau beging die Breslau - SchweidnitzFreiburger Eisenbahn die Jubelfeier ihres 60jährigen Bestehens. Ober. bürgermeister Reichert, Mitglied des Herrenhauses, ist in Görlitz gestorben. Der Gemeindevorsteher Stief aus Adlersruh ist von einem Gange zum Amtsvorsteher inBolkenhain nicht wieder in seine Wohnung zurückgekehrt. Ueber seinen Verbleib fehlt jede Auskunft. In der Kölmchener Forst wurden beim Fällen einer starken Kie ser der Häusler F. Krause aus Liebenzig von dem nach einer unvorhergesehenen Richtung fallenden Baum erschlagen und der Einwohner Kandele aus Kolmchen schwer verletzt. Provinz Posen. Major Leutwein aus Posen ist nach Südwestafrika entsandt worden, um Erhebungen über den Stand der dortigen Verhältnisse anzustellen. Ein durch den Sturm von einem Hause losgerissenes Eisenstllck traf den Kaufmann A. Fürst zu Bromberg auf den Kopf und zertrümmerte ihm die Schädeldecke. Nach dem städtischen Krankenhause gebracht, ist der Verunglückte jetzt gestorben. Das Gut Neufier ist abgebrannt. Es wird böswillige Brandstiftung vermuthet. Provinz Sachsen. Der Generalsuperintendent derProvinz Sachsen und erster Domprediger Dr. Schulze in Magdeburg ist im Alter von 66 Jahren gestorben. AIs sein Nachfolger wird der Konsistorialrath, Superintendent Dr. Renner m Wernigerode genannt. In Hauterode fand man den Lehrer a. D. und Land-, Wirth Ermisch in der ihm gehörigen Sandgrube verschüttet auf. Ermisch wurde anscheinend todt aus der Grube geschafft, jedoch gab er nach einigen Bemühungen wieder schwache Lebenszeichen von sich. Er fr. Unglück einen Armbruch Verletzungen am Kopfc Hoffnung auf Erhaltun - ;. bens ist nur gering. Provinz Hannover. In Hameln überfielen vier arbeiter nach einem Richtfeste ein!. Genossen und schlugen so lange aus ihn ein, bis sein Kopf zermalmt war. Die Thäter sind verhastet. Die Herberge in Geestemünde ist abge brannt, wobei zehn Gäste schwere Brandwunden erlitten. Durch Sturz in den Haseschacht des Piesberges hat ein Wjähriger Arbeiter seinen Tod gefunden. Ein Dachdecker stürzte bei Reparatur eines Daches in Osnabrück zur Erde und verstarb infolge der Verletzungen nach kurzer Zeit im Ma rien - Hospital. In Göttingen ist im Alter von 73 Jahren der Landge richtspräsident G:h. Oberjustizrath Dr. Röscher gestorben. Derselbe ge hörte f. Z. zu den Göttinger Studenten, welche trotz des Verbotes den abgesetzten sieben Göttinger Professorer. in Witzenhausen eine Abschiedsfeiel veranstateten; es wurde ihm deshall wiederholt die Zulassung zum Staats examen verweigert und erst 1842 gestattet. Provinz Westfalen. Maria Hageneier von Lünen, welche bei dem Landwirth Lübbert in Wethmar wohnt, wurde von dem Knecht Adolf Reckmann, dessen Liebesanträge sie zurückgewiesen, durch einen Schuß in die Brust schwer verletzt. Der Familienmörder Muckelmann, der im Winter 1885 seine Frau und 3 Kinder um's Leben brachte, war zu Verwandten nach Amerika ausgewandert. Dort scheint' es ihm aber nicht sonderlich gefallen zu haben, denn seit einigen Tagen ist er wieder in Marsberg. Dieser Tage versuchte der Beramann H. Meister in Dortmund sich am Sarge seiner Ehefrau zu erschießen. Schwer verletzt wurde er in'ö städtische Krankenhaus gebracht. Das Dienstmädchen des Hausirers Fromm dortselbst goß Petroleum in's Feuer. Das Mädchen selbst, sowie ein fahriges Kind des Dienstherrn sind den erlittenen Brandwunden be reits erlegen. . - Rhein-Provinz. In Köln erschoß sich ein Unteroffi. zier des 1.' Bataillons deS schleswigholsteinischen Fußartillerie-RegimentS No. 9 mit einem Dienstgewehr. Die Kugel traf mitten ins Herz,' der Tod trat sofort ein. Ein großer Brand zerstörte ein in der Rudolfstraße zu Aachen gelegenes Fabrikgebäude, daZ die Streichgarnspinnerei von. Biesing und Contzen und die Weberei von Max Heimann enthielt. 15 Verletzte und 2 Todte wurden gezählt Ehren-Domherr Meisloch - in Barmen hat sein 50jähriges Priesterjubiläum gefeiert. In der Ackerstraße zu Düsseldorf ist ein im Bau begriffenes Hinterhaus eingestürzt. Fünf Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Zur Rettung' der Verschütte ten wurde die Feuerwehr schnell nach der Unglücksstelle gerufen. Zwei der Verschütteten wurden als Leichen aus den -Ruinen hervorgezogen. .Der Gendarmerie Wachtmeister Knospe in Koblenz stürzte auf , einem Diensttitt mit dem Pferde, brach das Genick und wär sofort todt. Pro vinz. Hes s e n-N a s s a u. - In. Wiesbaden ist der Luftschiffer Alfred Mappes gestorben. Der Pfarrer Dr. Hietel von Lichten'gu baj
sich in dem Augenblick erschossen, als er verhastet werden sollte. In letzter Zeit tritt in Hanau und Umgegend die Grippe in einem solchen Grade auf, daß die Aerzte kaum im Stande sind, alle geforderten Krankenbesuche zu machen. In mehreren Dörfern der
Umgeqend sind die Schulen geschlossen. Die Krankheit tritt nicht gefährlich auf, der Verlauf ist meistens gut artig. In der Taunusanlage zu Frankfurt hat sich der 25 Jahre alte Kellner H. Just, der aus dem Wcimarischen stammte, erschossen. Dortselbst wurde der 30 Jahre alte Gustav Kühnle von einer Lokomotive überfahren und getödtet. In Grüßen bei Frankenberg wollte der erst kürzlich vom Militär nach Hause zurückgekehrte Sohn des - Schreinermeisters Schäfer nach der Heimkehr von der Jagd die Doppelflinte reinigen, ohne daran zu denken, daß ein Lauf noch geladen war. Dabei entlud sich der Schuß und ein jüngerer Bruder des Thäters stürzte, in den Kopf geschossen, als Leiche zu Boden. Ein 13jähriger Spielkamerad des, Letzteren war durch mehrere Schrote sö schwer verletzt, daß er nach wenigen Stunden ebenfalls starb. - K Ln i g r e i ch V a y e r n. Der Erbauer des Richard WagnerTheaters, der Villa Wahnfried und aller im Laufe der letzten zwanzig Jahre in Vahreuth aufgeführten Monumentalbauten, Baumeister Wölfel, ist dort gestorben. Nachdem in Folge des Vorschuß-Vereins-Krachs in dem Städtchen Haßsurt ein antisemitischer Verein gegründet wurde, haben sich die israelitischen Handels leute zusammenaethan und beabsichtigen, unter Festsetzung einer hohen Conventwnalstrafe, die Haßsurter Viehmärkte bis zur Wiederauflösung besagten Vereins nicht mehr zu freauentiren. Eventuell haben dieselben die Verlegung fraglicher Viehmärkte, resp, deren Einführung in dem benach barten Altmann, in Aussicht genom men. Dienstknecht Pfanz von Oberwinten hat. sich in der Wörnitz ertränkt. Daß fünf Generationen in einer Familie vertreten sind, dürfte selten vorkommen. Dies ist in der Familie desPrivatiers Karl Döhla zu Wonsees der Fall. Der noch rüstige Urgroßvater zählt 85 Jahre, die Urgroßmutter 64 Jahre, die Großmutter 43 Jahre, die Mutter 21 Jahre und der jüngste Sprößling neun Monate. Als kürzlich der Müllermeister Regnath von Paulushofen seinen Jagdbezirk beging, entdeckte er, durch da3 sonderbare Benehmen seines Hundes aufmerksam gemacht, in einer Felsschlucht zwischen Paulushofen und Rottinawörth die Leiche, des königl. Försters Hell. Dieser hatte sich nach Beilnaries begeben, welches er Nachts verließ. Bei der herrschenden Finsterniß kam er auf dem Heimwege von der Hauptstraße ab, verirrte sich in's sogenannte Birklach" und stürzte eine ca. 20 Meter hohe, steile Felswand hinab. Das Hündchen des Verun glückten hielt zwei Nächte hindurch bei seinem entseelten Herrn getreu Wacht. Der Fuhrmann Philipp Farny von Dürkheim, 32 Jahre, alt, wurde zwi schen Ellerstadt und Fußgönnheim von seinem Fuhrwerke derart über fahren und von seinem Pferde verletzt. daß er sofort seinen Geist ausgab. Ein englischer Arzt. welcher sich seit einiger Zeit mit der Heirathsstatistik beschäftigt, um zu erMitteln, welcher Stand, und Beruf den grauen am annehmbarsten erscheint. ist zu dem Resultate' gelangt, daß el.f.- -n m r, azauipieier in verzier elye sleyen, d. h.jedoch Komiker, nicht Tragöden. Letztere nehmen in der Liste einen untergeordneten Platz ein. Nach den Komikern kommt das Militär. Künst ler sind ebenfalls in gutem Begehr. Literaten. besonders Dramatiker und Novellisten, werden jedoch mit wenig Gunst angesehen. Was aber viejkn als überraschend erscheinen dürfte, ist. daß Banklers aus dem Helraths markte wenig Chancen haben. WahrscheiuZich sind d3 aber nur Bankiers !n kleinem Stile. . ., Ukren. Geht zu Marcy's. Nie drige Preise dieses Zahr. Niesenauö mahl von Sachen. FamofeS Erlanger wab rend der kommenden Weih nachtöwoche bei allen unsern Sunden. Jndpls. Brewing o. P. Lieber Brewg. 5o. Verlangt Mucho'S Best Havanna lgarS." Zu Weihnachtsgeschenken em psiehlt Wm. Mucho, Ecke Washington und New Jersey Str. seine selbst em fortirten langen und Meerschaumpfei pen, Cigarrenspihen, Schnupftabaks dosen u. s. w. Für Fesitagögeschenke geht zu Marcy'S. Die Union Trust Co, Kapital S0,000. Office: No. 8 Ost Market Straße. NobnS.Solliday. ' Präsident. bdts-n Harri?. . ' 1. Vizepräsident. venry Vtt,l. V 2. Vice.Prästdenr un Schatzmeister. Sam'l L. Loof. : Sekretär. 7 Direkt yre: Starlet H. Vrownell, Ihok. L. Day, . T. DePauw, ' ' dd'.son C. Harris, Sterling R. Hoit. Henry E.Long. Edward L.McLke, Z. s. Elston, John H. HoZiday, -eorae Lothe, olve, X. Mallott, Sau, S.Ravlz. ' Gesetzlich authorisirt als Execu orS A mu niftratoren, Vormünder, Siffigmes, Receivcrs und TrusteeS zu fungiren. Kaufen und verkaufen BondS. Borgen Geld auf Hypotheken und sonstige Sicherheiten.Collektirm Interessen, Dividenden und Niethen. Offenren die besten Sicherheit zu Geld Verleihern. Unter Staatsaufsicht und zum doppelten ketraA hf'Z Kapital? verantwortlich.-
Schnelle Genesung beim (?e.
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